Rezension

Walter Moers – Buchhaim (Die Stadt der Träumenden Bücher #1)


Kurzbeschreibung
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe, war ich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte als Graphic Novel umgesetzt wurde. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen und unterhaltsamen Dialogen.

Bei dem ersten Band „Buchhaim“ hatte ich zunächst die Befürchtung, dass die Geschichte aufgrund von zu wenig Text an Charme verlieren könnte, allerdings war dies zum Glück nicht so, denn viele der Illustrationen sprechen für sich und schaffen es somit, die Atmosphäre aus dem Buch bestens zu transportieren.

Die Umsetzung von Buchhaim, der Stadt, in der Bücher nicht nur unterhalten, sondern auch bis zum Tod führen können, ist somit bestens gelungen und wird sowohl der Handlung als auch den Figuren mehr als gerecht, sodass man hier ein wahres Goodie für alle „Zamonien“-Fans geschaffen hat. Sehr schön ist auch zu sehen, dass Hildegunst von Mythenmetz hier den größte Anteil erhält, denn die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht erzählt. Dennoch gehen andere Figuren trotz allem nicht unter, sodass man auch über sie einen guten Einblick erhält – wenn auch deutlich weniger als im Roman.

Allerdings würde ich hierbei dennoch dringend empfehlen, den Roman vor der Graphic Novel zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: „Buchhaim“, der erste Band der „Die Stadt der Träumenden Bücher“-Comics, ist eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen.

Reihenfolge
Buchhaim
Die Katakomben

Rezension

Naomi Alderman – Die Gabe


Kurzbeschreibung
Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden.
Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem bereits so viele Blogger von „Die Gabe“ geschwärmt haben und das Buch immer wieder mit „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood verglichen wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich konnten diese zwar nicht gänzlich erfüllt werden, allerdings hat mir die Geschichte dennoch insgesamt gut, wenn auch nicht überragend, gefallen.

„Die Gabe“ ist anspruchsvoll, besitzt stellenweise sehr brutale Szenen, liest sich aber dennoch flüssig und spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Figuren, die man ausreichend kennen lernt und mit denen man durchaus mitfühlen kann – auch wenn diese durchaus mehr Tiefe benötigt hätten.

Die Geschichte ist dabei schnell zusammengefasst: Nachdem auf der Welt die Männer schon immer die Oberhand hatten und stets bevorzugt wurden, wird der Spieß schlagartig umgedreht, denn plötzlich entdecken weltweit Frauen und junge Mädchen, dass sie plötzlich mit Gaben gesegnet sind, die ihnen nicht nur Macht verleihen, sondern sogar tödlich sei können. Dadurch merken die Frauen, dass sie mittlerweile die Oberhand haben und eine Welt nach ihren Vorstellungen schaffen können, ohne dabei unterdrückt zu werden. Dabei werden auch einzelne Schicksale thematisiert, die mich berühren, aber auch zum Nachdenken angeregen konnten.

Wenn man bedenkt, wie stark derzeit Debatten rund um das Thema „#MeToo“ abgehalten werden, kommt dieses Buch gerade recht, denn dieses fasst das Problem, dass Frauen in einigen Teilen der Welt nach wie vor unterdrückt werden, perfekt zusammen, gleichzeitig wird das Thema Gleichberechtigung aber ebenfalls angeschnitten, was mir gut gefallen hat. Zwar ist die Geschichte insgesamt brutaler und gewalttätiger, als ich zuvor erwartet habe, allerdings befinden sich diese Szenen noch durchaus im Rahmen.

Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte nicht so gut ist, wie ich es zuvor erhofft habe. Sie ist zwar an sich gut geschrieben und besitzt viele gute und spannende Momente, allerdings hat mir insgesamt das gewisse Etwas gefehlt, was ich sehr schade finde. Hier hätte man ein noch besseres Bild der Gesellschaft aufbauen und zudem den Figuren noch mehr Tiefe verleihen können. Dennoch: Die Geschichte ist gut, auch wenn der ganz große Kracher ausgeblieben ist.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, kann mich allerdings dennoch insgesamt überzeugen, da ich die Hand und die Verzweigungen für sehr gelungen halte. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Gabe“ ist insgesamt eine gute und spannende Geschichte, die perfekt in die derzeitige #MeToo-Debatte passt und dabei oftmals mit sehr brutalen Szenen daherkommt. Zwar bin ich der Meinung, dass man hier noch mehr hätte rausholen können und die Figuren etwas mehr Tiefe gebraucht hätten, allerdings ist die Geschichte doch insgesamt gut gelungen, sodass ich diese nur empfehlen kann.

Rezension

Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans (City Blues Quartett #1)


Kurzbeschreibung
New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D’Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da der sogenannte Axtmann bereits in der dritten Staffel der TV-Serie „American Horror Story“ eine große Rolle gespielt hat und ich dessen Werdegang sehr interessant fand, habe ich mich schon sehr auf „Höllenjazz in New Orleans“ gefreut, um noch mehr über ihn zu erfahren. Somit waren meine Erwartungen auch recht hoch angesetzt und ich bin froh, dass Ray Celestin letztendlich meine Erwartungen erfüllen konnte.

Der Roman liest sich leicht und flüssig, ist stets unterhaltsam, aber auch spannend, sodass man hier einen tollen Mix aus Thriller und Unterhaltung erhält. Die Mischung aus Fiktion und echten Fakten ist dabei ebenfalls gelungen, sodass man hier ausreichend über den Axtmann aufgeklärt wird, aber dennoch auch immer wieder mit anderen Handlungssträngen konfrontiert wird, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig sind auch die anderen Figuren gut ausgearbeitet, man lernt sie bestens kennen und fiebert zum Teil mit ihnen mit.

„Höllenjazz in New Orleans“ thematisiert hierbei den sogenannten „Axeman-Mörder“, ein Serienmörder, der New Orleans in den zwanziger Jahren in Angst und Schrecken versetzt hat, in dem er Menschen mit einer Axt getötet hat und neben den Leichnam eine Tarotkarte hinterlassen hat. Um den Axtmann ausfindig machen zu wollen, gehen gleich vier Ermittler an die Arbeit, um nicht nur endlich dessen Identität herauszufinden, sondern auch, um New Orleans sicherer zu machen. Dabei fällt jedoch, dass New Orleans nicht nur unter den Morden leidet, sondern auch u.a. unter Rassismus und Korruption.

Somit gibt es neben der Suche nach dem Axtmann auch genügend andere Themen, die hier behandelt werden, aber dennoch immer wieder gut zusammenpassen, sodass die Geschichte insgesamt gut und stimmig ist und die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion darstellt.

Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen und ein absoluter Hingucker, da es für mich bestens in die zwanziger Jahre und nach New Orleans passt. Auch die Kurzbeschreibung ist stimmig, liest sich gut und konnte somit direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: „Höllenjazz aus New Orleans“ ist ein spannender und unterhaltsamer Roman rund um den berüchtigten Axtmann, der in den zwanziger Jahren die Stadt in Angst und Schrecken versetzt hat. Dabei bietet die Geschichte nicht nur interessante Figuren und einen flotten Schreibstil, sondern auch eine perfekte Mischung aus realen Fakten und Fiktion. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Reihenfolge
Höllenjazz in New Orleans
Dead Man’s Blues (dt. Titel unbekannt)

Rezension

Adriana Popescu – Mein Sommer auf dem Mond


Kurzbeschreibung
Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade – und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Mein Sommer auf dem Mond“ gehört zu den Büchern, auf die ich mich in diesem Jahr mit am meisten gefreut habe. Da mir bereits das Prequel „Schöne Grüße vom Mond“ sehr zugesagt hat, hatte ich an die Geschichte sehr hohe Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht, denn Adriana Popescu hat hier eine Geschichte geschaffen, die nicht nur geradezu perfekt recherchiert ist, sondern auch mit interessanten Figuren und einem gelungenen Schreibstil auftrumpfen kann.

Obwohl es hier um eine doch recht ernste Thematik geht, hat es die Autorin wieder einmal geschafft, die Geschichte locker und leicht zu erzählen, sodass man hier nicht nur viele Denkanstöße erhält, sondern auch gut unterhalten wird. Neben einigen ernsten Gesprächen geht es zwischen den Charakteren auch oftmals locker zu, sodass man zwar einen guten Einblick in ihre Therapie bekommt, aber auch gleichzeitig nicht vergessen wird, dass es sich hierbei um Teenager handelt, die neben ihrer Krankheit auch ganz normale Alltagsprobleme haben und mit diesen umgehen müssen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Franziska, genannt Fritzi, und Basti erzählt. Beide verbringen den Sommer in einem Therapiezentrum für Jugendliche auf Rügen und haben mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Während Fritzi u.a. mit der Trennung der Eltern zu kämpfen hat und dadurch unter Panikattacken leidet, hat Basti eine bipolare Störung und muss sich mit diversen Bösewichten herumschlagen, die ihn immer wieder auf die dunkle Seite zerren wollen. Gleichzeitig lernt man auch Sarah und Tim kennen, die ebenfalls den Sommer im Therapiezentrum verbringen müssen und ebenfalls dringend Hilfe in Anspruch nehmen müssen. So zieht sich Sarah, die Opfer von Mobbing ist, immer wieder zurück und lässt kaum Menschen an sich heran, während Tim auf den ersten Blick zunächst „normal“ erscheint, dann jedoch immer wieder aufgrund von Aggressionen auffällt.

Alle vier bilden eine Therapiegruppe und werden „Die Astronauten“ genannt, was sie nach anfänglichen Schwierigkeiten im Laufe der Geschichte zusammenschweißt. In „Mein Sommer auf dem Mond“ geht es jedoch nicht nur um Therapiestunden, sondern auch um die Themen Freundschaft, die erste Liebe, sich selbst und anderen verzeihen und Selbstfindung.

Hier fällt besonders positiv auf, dass die Geschichte perfekt recherchiert ist, sich mit den jeweiligen Krankheiten, Symptomen und Verläufen bestens auseinandersetzt, sodass man hier nicht nur einen ausführlichen Einblick in die Therapie erhält, sondern sich möglicherweise auch in gewisser Art und Weise verstanden fühlt. Besonders Jugendliche, die selbst unter psychischen Krankheiten leiden, diese aber nicht selbst deuten können, könnten hier viele Antworten und Hilfen vorfinden.

Das Cover ist meiner Meinung nach super gestaltet, denn es strahlt eine gewisse Lebensfreude aus, die auch im Laufe der Geschichte immer mehr spürbar ist. Gleichzeitig sind auch die Filter toll gewählt, sodass das Cover insgesamt ein Eyecatcher ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass „Mein Sommer auf dem Mond“ ein absolutes Muss war.

Kurz gesagt: Mit „Mein Sommer auf dem Mond“ hat Adriana Popescu ein absolutes Wohlfühlbuch geschaffen, das nicht nur hervorragend recherchiert ist und sich leicht und flüssig lesen lässt, sondern sowohl mit ernsteren und nachdenklich stimmenden Themen, aber auch vielen unterhaltsamen Momenten daherkommt. Ich bin somit wieder einmal begeistert zähle das Buch bereits jetzt zu meinen absoluten Jahreshighlights.

Rezension

Richard Laymon – Das Ende


Kurzbeschreibung
Er wartet auf euch… in schattigen Schluchten… in dunklen Wäldern… er lauert… um euch alles zu nehmen… euer Glück… eure Liebe… euer Leben… Er kommt immer näher… jagt euch… bis zum Ende! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Jahren bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Ende“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich recht flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schocker und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Zwar gab es hier und da auch ein paar sehr vorhersehbare Momente, allerdings hat mich dies nur wenig gestört.

Interessant sind dieses Mal besonders die kurzen, knackigen Kapitel, die schon fast eher an kleine Szenen aus einem Horrorfilm erinnern, denn diese sind gut aufeinander aufgebaut, sind stellenweise äußerst brutal und man kann sich – ob man will oder nicht – dadurch vieles bildlich vorstellen. Dabei achtet Richard Laymon genauestens darauf, dass man als Leser besonders die Umgebungen wahrnimmt, was mir besonders gut gefallen hat.

In der Geschichte geht es u.a. um Bass und Faye, die sich gemeinsam zum Fluss aufmachen, um eine kleine Tour mit ihrem Kanu zu unternehmen. Als die dabei auf ein scheinbar ruhendes Pärchen treffen, beginnt für die beiden ein Albtraum, denn das anscheinend schlafende Pärchen entpuppt sich als ein Mörder und dessen kopfloses Opfer. Faye und Bass verständigen direkt die Polizei, allerdings begeben sie sich damit auch in große Gefahr, da der Mörder nur ungern von den Zeugen identifiziert werden möchte, sodass er auch Jagd auf die beiden macht. Damit beginnt nicht nur ein Katz- und Mausspiel, sondern auch eine interessante Suche nach dem Täter, die trotz Vorhersehbarkeit auch mit einigen Überraschungen ausgestattet ist.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man auf den Verlauf der Geschichte gespannt sein darf.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit einem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und interessanten Figuren in den Bann zu ziehen. Wer mal wieder Lust auf einen Thriller mit Horror-Elementen hat, sollte zu „Das Ende“ greifen.

Lesestatistik

Meine Lesestatistik für März 2018


Mit einiger Verspätung gibt es heute endlich meine Lesestatik für den März und was soll ich sagen: Der Monat war sehr bescheiden! Leider hatte ich nicht nur mit einer anfänglichen Leseflaute zu kämpfen, sondern auch mit einer großen Blogflaute, sodass ich fast drei Wochen lang so gut wie gar nichts geschrieben habe, was man aufgrund der ausstehenden Rezensionen deutlich erkennen kann. Ich gelobe jedoch Besserung und werde euch in Zukunft mit einigen Rezensionen bombardieren. 😉

gelesene Bücher
046. Kerry Drewery – Marthas Widerstand (Cell 7 #1) (Rezension folgt)
047. Kerry Drewery – Marthas Mission (Cell 7 #2) (Rezension folgt)
048. Jobien Berkouwer – Summer Girls
049. Penelope Ward – Neighbor Dearest (Dearest #2)
050. Bianca Marais – Summ, wenn Du das Lied nicht kennst (Rezension folgt)
051. Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans (Rezension folgt)
052. A.J. Finn – The Woman in the Window (Rezension folgt)
053. Adriana Popescu – Mein Sommer auf dem Mond (Rezension folgt)
054. Erin Watt – When it’s Real
055. Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers
056. Fran Wilde – Stadt aus Wind und Knochen
057. Guillermo del Toro/Daniel Kraus – The Shape of Water (Rezension folgt)
058. Abbi Glines – In Sehnsucht vereint (Once She Dreamed #1)
059. Jilly Gagnon – #Famous (Rezension folgt)
060. Isabell May – Close to you (Rezension folgt)
061. Jane Corry – Lass mich los (Rezension folgt)
062. Janne Mommsen – Die kleine Inselbuchhandlung (Rezension folgt)

angefangene Bücher, Ebooks und Hörbücher
Richard Laymon – Das Ende
Sarah Crossan/Brian Conaghan – Nicu & Jess
Lauren DeStefano – Fallende Stadt (Chroniken der Fallenden Stadt #1)

Highlights und Flops
Obwohl ich deutlich weniger gelesen habe, habe ich auch im März wieder einige tolle Highlights lesen dürfen, die mich einfach nur berührt, begeistert und gepackt haben. „Mein Sommer auf dem Mond“ von Adriana Popescu ist einfach von vorne bis hinten perfekt und hat mich zum Lachen, aber auch zum Nachdenke gebracht. Ebenfalls großartig waren „Marthas Mission“ und „Marthas Widerstand“, die ersten beiden Bände der „Cell 7“-Trilogie von Kerry Drewery. Hier darf sehr gerne schon bald der dritte Band kommen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Außerdem fand ich „When it’s real“ von Erin Watt ganz, ganz toll. Es ist zwar komplett anders als die „Royals“-Reihe, aber einfach schön und ein tolles Wohlfühlbuch.
Ein absoluter Flop war dagegen „Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde, was ich letztendlich sogar abgebrochen habe, weil mir die Geschichte gar nicht zugesagt hat. Gleiches gilt leider auch für „In Sehnsucht vereint“ von Abbi Glines, was mir schon fast weh tut, da die Autorin eigentlich zu meinen Lieblingen gehört. Leider konnte mich ihre fast schon altbackene Novelle jedoch überhaupt nicht überzeugen.

Challenges
Cover Challenge: 17 | +2
Der Kampf der Verlage: 37 | +6
Festa/Laymon/King: 3 |
Heyne Challenge: 3 |
Impress Challenge: 1 |
Indie Challenge: 1 |
LYX Challenge: 5 |

Und sonst?
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Rezension

Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers


Kurzbeschreibung
Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Die Geschichte der Bienen“ sehr gemocht habe, habe ich mich schon sehr auf Maja Lundes neuestes Werk „Die Geschichte des Wassers“ gefreut und hatte direkt hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich muss ich sagen, dass mich die Autorin auch mit diesem Buch wieder einmal begeistern konnte, sodass ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe.

Die Geschichte liest sich nicht nur sehr angenehm und flüssig, sondern ist dazu noch lehrreich und regt zum Nachdenken kann, kann allerdings stets unterhalten, sodass man hier eine insgesamt gut ausgearbeitete Geschichte erhält. Auch die Figuren wissen zu überzeugen. Diese konnten mir zwar nicht alle ans Herz wachsen, allerdings sind diese so gut ausgearbeitet, sodass man einen umfassenden Einblick in ihr Leben erhält.

Wie auch schon bei „Die Geschichte der Bienen“ spielt die Geschichte in verschiedenen Jahren. Einmal im Jahr 2017, einmal im Jahr 2041. Hier bemerkt man nicht nur drastische Unterschiede, sondern kann auch beiden Jahren hervorragend folgen, da man einen guten Überblick erhält und ich mich in die Figuren gut hineinversetzen konnte.

So wird die Geschichte einmal aus der Sicht von der fast siebzigjährigen Signe erzählt, die als Umweltaktivistin engagiert ist und mit ihrem Segelboot von Norwegen nach Frankreich zu segeln. Dabei hat sie auch eine ganz besondere Fracht mit an Bord, die auf der Welt einiges bewirken könnte.
Im Jahr 2041 lernt man dagegen David und seine Tochter Lou kennen, die in Frankreich leben und aufgrund einer Dürre gezwungen sind, sich in Richtung Norden aufzumachen. Dabei finden sie auch ein altes Segelboot, welches Signe gehört hat. Hier sind sie nicht nur erstaunt über das Boot, sondern machen auch eine Entdeckung, die ihnen wieder neuen Mut schenkt.

Die Geschichte wird dabei sehr gut miteinander verknüpft, regt aufgrund der Dürre und den weiteren Umweltproblemen immer wieder zum Nachdenken an und man lernt auch noch etwas dazu, wenn man sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen kann. Allgemein finde ich es toll, dass sich die Autorin immer wieder mit solchen Themen befasst, die meiner Meinung nach oftmals viel zu kurz kommen.

Das Cover ist zwar schlicht, gefällt mir aber ganz besonders gut, sodass es für mich trotz allem ein kleiner Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt begeistern, sodass ich der Geschichte nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Geschichte des Wassers“ ist insgesamt eine berührende, nachdenklich stimmende und lehrreiche Geschichte mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Wer bereits „Die Geschichte der Bienen“ mochte, wir „Die Geschichte des Wassers“ ebenfalls mögen.

Rezension

Abbi Glines – In Sehnsucht vereint (Once She Dreamed #1)


Kurzbeschreibung
In Sammy Jos kleiner Heimatstadt in Alabama hat alles seine Ordnung: Niemand zieht weg, geheiratet wird untereinander, man bekommt Kinder und lässt sich in seinem Reihenhäuschen nieder. Doch Sammy Jo will etwas anderes. Seit sie denken kann, möchte sie hinaus in die Welt, mehr sehen, mehr erleben. Nur hat sie keine Ahnung, wie sie das anstellen soll, denn sie arbeitet Tag für Tag in der Bäckerei und ihre Mutter findet den Lebensentwurf mit heiraten, in der Nähe bleiben und Kinder kriegen perfekt für sie!
Alles ändert sich, als Hale Christopher Jude durch die Tür spaziert: Er verkörpert alles, wovon sie träumt – doch Sammy Jo übersieht, dass Dinge manchmal anders sind, als sie scheinen…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich ein großer Fan von Abbi Glines bin und ihre Geschichten bislang immer sehr gemocht habe, habe ich mich schon sehr auf ihre neueste Novella „In Sehnsucht vereint“, den Auftakt der „Once She Dreamed“-Dilogie, gefreut. Leider entpuppte sich die Geschichte als große Enttäuschung, denn ich konnte mit den Figuren leider rein gar nichts anfangen.

Selbst der sonst so von mir gelobte Schreibstil konnte nicht bei mir punkten, denn die Geschichte liest sich altbacken, bringt viel zu viele Wiederholungen mit sich und auch die Figuren und Dialoge wirken leider alles andere als gut ausgearbeitet. Würde man es nicht besser wissen, könnte man glatt denken, dass die Geschichte in den fünfziger oder sechziger Jahren spielt, allerdings spielt die Geschichte tatsächlich in der Gegenwart, was mich sehr abgeschreckt hat, da es für mich gar nicht zur heutigen Zeit passt. Dies ist einfach nicht der Schreibstil, den ich sonst von der Autorin gewohnt bin.

Auch die Figuren konnten nicht bei mir punkten. Sammy Jo müsste mit ihren achtzehn, fast neunzehn Jahren eigentlich ein selbständiges Leben führen können, doch sie richtet ihr Leben meistens komplett nach ihrer Mutter, die das sagen hat. Sammy Jo darf nur mit ihren Freunden rausgehen, wenn ihre Mutter es erlaubt, sie muss in der Bäckerei arbeiten, darf aber dort nur essen, was ihre Mutter ihr anreicht und allgemein scheint sie kein eigenes Leben zu haben. Während andere in ihrem Alter bereits ans Heiraten und Kinderkriegen denken, weil das in ihrem Ort in Alabama so üblich ist, hat Sammy Jo ganz andere Ziele, denn sie will unbedingt die Welt sehen und raus aus dem Ort, was auch der Grund ist, weshalb sie sich auf keinen Mann aus Alabama einlassen möchte.

An sich ist das eine gute Einstellung, wenn Sammy Jo dabei nicht so wahnsinnig arrogant wäre und alle anderen, auch ihre Freunde, für eine andere Meinung nur belächelt. Gleichzeitig wird auch ständig angemerkt, dass Sammy Jo das hübscheste Mädchen im Ort ist, sie es selbst aber nicht so sieht. Wieso man dies hier immer und immer wieder erwähnen musste, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, da es letztendlich unwichtig ist.

Die ganze Geschichte ist letztendlich darauf ausgelegt, dass Sammy Jo aus dem Ort raus möchte, ob mit Mann oder ohne ist ihr dabei fast schon egal, solange sie der Hölle Alabama entkommen kann. Hier wäre es deutlich schöner gewesen, wenn Abbi Glines nicht mit der Holzhammermethode gearbeitet hätte, sondern sowohl den Figuren als auch dem Setting und besonders dem Schreibstil noch einmal einen Feinschliff verpasst hätte.

Die Covergestaltung ist dagegen wunderschön und ist auch das einzige Element an diesem Buch, was modern wirkt. Die Kurzbeschreibung liest sich vielversprechend, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte. Schade, dass der Inhalt letztendlich dann doch nicht überzeugen konnte.

Kurz gesagt: Obwohl ich Abbi Glines bislang immer sehr gerne gelesen habe, hat mich „In Sehnsucht vereint“, der Auftakt der „Once She Dreamed“-Dilogie, bitter enttäuscht. Der Schreibstil wirkt altbacken, die Figuren sind unsympathisch und auch sonst habe ich den typischen Stil von Abbi Glines sehr vermisst. Sehr schade, hier wäre mehr drin gewesen.

Reihenfolge
In Sehnsucht vereint
Für immer verliebt (2. Mai 2018)

Rezension

Erin Watt – When it’s Real


Kurzbeschreibung
Unter normalen Umständen hätten sich Oakley und Vaughn wohl nie kennengelernt. Während sich die siebzehnjährige Vaughn seit dem Tod ihrer Eltern um ihre Geschwister kümmern muss, ist das Leben des neunzehnjährigen Oakley eine einzige Party. Als Popstar hat er sich nicht nur eine Bad-Boy-Attitüde zugelegt, sondern auch jede Menge Groupies. Dann beschließt sein Management, dass er dringend ein besseres Image braucht. Vaughn soll ein Jahr lang Oakleys Freundin spielen. Doch die beiden können sich auf den Tod nicht ausstehen. Während die gesamte Presse rätselt, wer das neue Mädchen an Oakleys Seite ist, muss sich Vaughn fragen: Kann sie sich selbst treu bleiben in dieser Welt voller Glitzer, Glamour und Gerüchte? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich bereits die „Royals“-Reihe von Erin Watt sehr geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf das neueste Werk „When it’s Real – Wahre Liebe überwindet alles“, bei dem es sich dieses Mal um einen Einzelband handelt. Meine Erwartungen an die Geschichte waren riesengroß und ich wurde Gott sei Dank nicht enttäuscht, denn „When it’s Real“ konnte mich voll und ganz überzeugen, sodass ich die Geschichte geradezu verschlungen habe.

Die Geschichte liest sich auf gewohnte Art leicht, flüssig und stets unterhaltsam. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Vaughn und Oakley erzählt und gleichzeitig gibt es zu jedem Kapitelbeginn auch einen Auszug aus diversen Twitter-Nachrichten. Durch die beiden Perspektiven lernt man die beiden Figuren gut kennen und ich konnte sie auch direkt ins Herz schließen.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Der 19-jährige Oakley gilt als einer der größten Stars in der Musikbranche, ist allerdings auch genauso gut für den ein oder anderen Skandal bekannt und steckt bereits seit einiger Zeit in einem kreativen Tief, sodass die Fans bereits seit zwei Jahren auf sein neues Album warten. Um ihn wieder interessanter zu machen, beschließt sein Management, dass er dringend eine Freundin braucht und macht sich auf die Suche nach dem perfekten Mädchen, das den Typ „Mädchen von nebenan“ entsprechen soll.

Die Wahl fällt dabei auf die 17-jährige Vaughn, die von ihrem Glück allerdings noch nichts weiß und erst einmal überzeugt werden muss. Einerseits kann sie das Geld, welches sie als Fake-Freundin erhalten würde, gut gebrauchen, allerdings hat sie auch einen Freund, der alles andere als begeistert sein dürfte. Als Vaughn sich letztendlich auf den Deal einlässt und für ein Jahr die Freundin von Oakley spielt, ahnt sie jedoch noch nicht, wie hart das Showgeschäft tatsächlich ist und muss sich dabei auch so manchen unangenehmen Herausforderungen stellen…

Oakley und Vaughn sind zwei absolute liebenswerte Figuren, die ich direkt ins Herz schließen konnte. Obwohl Oakley der hochgelobte Musiker ist, der stets jede Menge Parties feiert, merkt man jedoch schnell, dass er eigentlich einsam ist und sich im Grunde genommen auf niemanden verlassen kann. Zu seinen Eltern, die beide große Stars in Hollywood sind, hat er nur wenig Kontakt und auch seinen Freunden kann er nur selten trauen, da diese ihn oftmals ausnutzen. Auch bei Vaughn ist das Leben alles andere als rosig, denn sie hat bereits früh ihre Eltern verloren und versucht seitdem gemeinsam mit ihrer älteren Schwester und ihren jüngeren Brüdern über die Runden zu kommen. Dies gelingt ihr jedoch mehr schlecht als recht, sodass sie sich auf den Deal mit Oakley einlässt, um zumindest die finanzielle Sorgen loszuwerden. Somit treffen mit Oakley und Vaughn zwei tolle Figuren aufeinander, die zwar gegensätzlicher nicht sein könnten, aber dennoch sehr gut miteinander harmonieren und sich gegenseitig ergänzen.

Auch die anderen Figuren, wie z.B. Vaughns Geschwister oder auch Oakleys Bodyguard haben mir sehr gut gefallen, da durch sie auch eine große Portion Humor in der Geschichte nicht fehlt. Allesamt sind, bis auf Vaughns Freund W und Oakleys Presseabteilung, absolut liebenswert und ich konnte mich in so viele Figuren hineinversetzen, sodass ich hier eine rundum gelungene Geschichte vorgefunden habe.

Das Cover ist wahnsinnig schön anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte, sodass die Gestaltung ein absoluter Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Erin Watt hat es wieder einmal geschafft, mich voll und ganz zu überzeugen. „When it’s Real“ ist die perfekte Rockstar-Romanze, die mit interessanten und liebenswerten Figuren sowie einem grandiosen Schreibstil begeistern kann. Ich bin somit wieder einmal begeistert und hoffe, dass die Geschichte, die so ganz anders als die „Royals“-Reihe ist, wieder viele Leser unterhalten kann.

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Abgebrochen] Fran Wilde – Stadt aus Wind und Knochen


Ich muss gestehen, dass ich bei „Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde leider schon im Vorfeld etwas skeptisch war, da ich mich leider nur selten mit Büchern aus dem Bereich High-Fantasy anfreunden kann. Da die Kurzbeschreibung jedoch recht interessant klang, wollte ich es immerhin auf einen Versuch ankommen lassen. Leider haben sich jedoch meine Befürchtungen bestätigt, sodass ich das Buch letztendlich abgebrochen habe.

Dies ist sehr schade, denn der Aufbau der Welt hat mir zunächst richtig gut gefallen, sodass ich gehofft habe, dass die Geschichte weiterhin sehr spannend, fantasievoll und vielseitig bleibt, doch leider hat mich die Geschichte nach etwas mehr als zweihundert Seiten einfach nicht mehr gepackt, da ich immer wieder das Gefühl hatte, dass keinerlei Entwicklung mehr stattfindet und die Autorin sich bei einigen Ideen verzettelt hat, da diese bei mir so gar nicht punkten konnten.

Dabei ist der Schreibstil an sich gar nicht mal schlecht, denn die Gesschichte liest sich flüssig, bietet anfänglich sehr viel Input, sodass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte und auch die Figuren waren zunächst gut gezeichnet. Leider konnte ich mich dann letztendlich doch nicht so sehr mit Kirit und den Sängern und der hier dargestellten Welt anfreunden, sodass ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Somit muss ich mir wohl leider wieder einmal eingestehen, dass „Stadt aus Wind und Knochen“, bzw. High-Fantasy allgemein und ich einfach nicht so zusammenpassen, wie ich es mir wünsche, sodass ich wohl vorerst keine Bücher aus dem Genre mehr lesen werde, was doch sehr schade ist.