Rezension

Anna Saalbach – Und dann kam Mr. Willow


Kurzbeschreibung
Gerade dachte Mirka noch, der Mann ihrer Träume würde ihr in London einen Heiratsantrag machen. Doch statt eines Rings schenkt er ihr die ganze Wahrheit: Er ist mit einer anderen verlobt, und die erwartet sein Kind. Völlig aufgelöst sitzt Mirka im Park, als plötzlich ein zerknautschter Corgi vor ihr hockt. Kurz entschlossen tauft sie ihn Mr. Willow und nimmt ihn mit sich. Schon bald entpuppt er sich nicht nur als guter Zuhörer, sondern scheint auch genau zu wissen, wer Mirkas Mr. Right ist. ~ Quelle

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Meine Meinung
Zugegeben: Bücher, auf denen Hunde abgebildet sind, haben es bei mir immer sehr leicht, da ich an solchen nur schwer vorbeikomme. Da „Und dann kam Mr. Willow“ auch gleichzeitig sehr gut klang, wurde ich direkt neugierig, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn das Buch hat mir letztendlich trotz kleinerer Schwächen gut gefallen.

Anna Saalbach besitzt einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte ist insgesamt gut ausgearbeitet, man lernt die Figuren gut kennen und auch die Dialoge sind bestens ausgearbeitet. Problematisch ist allerdings, dass man im Laufe der Geschichte nur wenig überrascht wird und vieles sehr vorhersehbar ist. Dies ist bei dem Genre zwar alles andere als unüblich, allerdings habe ich mir dennoch die ein oder andere Überraschung erhofft. Dies trübt jedoch nicht den insgesamt recht guten Eindruck.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Mirka, die nicht nur auf Wolke sieben schwebt, sondern sich auch von ihrer großen Liebe einen Heiratsantrag erhofft. Dass es jedoch ganz anders kommt, erfährt Mirka eher unsanft, denn wie sich herausstellt, ist ihr sogenannter Traummann alles andere als ein Unschuldslamm und gibt ihr zudem den Laufpass. Für Mirka bricht eine Welt zusammen, allerdings ändert sich dies, als sie auf einen streunenden Corgi trifft, den die spontan behält und auf den Namen Mr. Willow tauft. Dieser ist für Mirka nicht nur ein guter Zuhörer, sondern heilt auch ihre Seele und wie es der Zufall so will, hat er für Mirka noch ganz andere Überraschungen parat.

„Und dann kam Mr. Willow“ ist hierbei eine typische Liebesgeschichte, die viele Höhen und Tiefen besitzt und zusätzlich mit einem süßen Corgi besticht, der sich direkt in die Herzen der Leser einschleicht. Dazu fand ich Mirka an sich sehr sympathisch. Ich konnte ihre Handlungen zwar nicht immer nachvollziehen, allerdings konnte ich mich dennoch im Großen und Ganzen in sie hineinversetzen.

Das Cover ist aufgrund des süßen Hundes nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern passt auch perfekt zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: „Und dann kam Mr. Willow“ ist insgesamt eine nette und süße Geschichte für zwischendurch, die jedoch auch sehr vorhersehbar ist. Wer darüber hinwegsehen und sich dagegen mit Hunden anfreunden kann, wird dennoch seinen Spaß an der Geschichte haben.

Rezension

Emily Trunko – Deine letzte Nachricht. Für immer.


Kurzbeschreibung
In ihrem Tumblr-Blog The Last Message Received veröffentlicht die 16-jährige Emily Trunko die letzten Nachrichten von geliebten Menschen und deren bewegende Hintergrundgeschichten: die allerletzten Zeilen vor einer Trennung, einem Abschied oder dem Tod. Diese Texte berühren die Seele. Sie machen nachdenklich, aber geben auch Hoffnung. Und sie erinnern daran, den Menschen, die uns wichtig sind, jeden Tag unsere Liebe zu zeigen. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“ in Rekordzeit verschlungen habe, habe ich mich schon sehr auf „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ gefreut, da es dieses Mal nicht nur um allgemeine Briefe geht, sondern tatsächlich um die letzten Worte, die Menschen entweder schriftlich oder direkt miteinander gewechselt haben. Da mir Emily Trunkos dazugehöriger Tumblr-Account bereits seit einiger Zeit ein Begriff ist und ich dort bereits viele Zeilen gelesen habe, war ich schon sehr gespannt, welche Texte es letztendlich in das Buch geschafft haben.

Auch wenn die meisten Briefe meistens von jüngeren Tumblr-Nutzern verfasst wurden, kann sich wohl nahezu jeder Leser in die Gedanken, Ängste und Gefühle von den Schreibern hineinversetzen, da wohl jeder schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hat. Zwar erscheinen manche Texte vielleicht als nicht besonders tiefgründig, allerdings gibt es immer wieder kleinere Anmerkungen zu den Dialogen, die dann doch jede noch so kleine Nachricht wertvoll machen, da man merkt, dass man dennoch etwas aus der Sache mitnehmen kann – und sei es nur die Erinnerungen.

In vielen Briefen geht es um Trauer, um Verlust, die erste Liebe, die entweder zerbrochen oder erst gar nicht erwidert wurde, aber es geht auch um mehr. Hier werden nicht nur persönliche Erlebnisse geschildert, sondern auch gezeigt, dass man mit seinen Gefühlen und Gedanken nicht alleine ist. So gab es gleich mehrere Texte, die mich nicht nur haben schlucken lassen, sondern in denen ich mich auch wiedererkannt habe.

Die Aufmachung des Buches ist ebenfalls ganz großes Kino: Bunt, viele verschiedene Schriftarten und Handlettering und immer wieder kleine Details wie Sterne oder auch Herzen machen dieses Buch zu einem absoluten Hingucker, in das ich wohl auch zukünftig immer wieder gerne blättern werde. Auch das Cover ist herrlich bunt und ist ein absoluter Hingucker. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mich ebenfalls direkt angesprochen hat, sodass ich auch dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ ist eine wunderbare, emotionsgeladene und oftmals nachdenklich stimmende Textsammlung von zahlreichen Tumblr-Nutzern, die mich stets berühren konnte, sodass ich vollkommen begeistert bin und das Buch somit nur wärmstens empfehlen kann.

Rezension

Jodi Picoult – Das Mädchen mit den roten Schuhen


Kurzbeschreibung
Die achtjährige Ruth Brooks wurde von einer Eliteschule in New York aufgenommen. Eine seltene Chance, denn sie stammt aus Harlem und lebt mit Mutter und Schwester in bescheidenen Verhältnissen. Und sie setzt alles daran, diese Chance zu nutzen. Je mehr sie sich jedoch bemüht, sich zu integrieren, umso deutlicher wird es, dass manche Menschen nicht beachten, was sie mit anderen verbindet, sondern, was sie unterscheidet.
Mit der Zeit wird eine bittere Ahnung Gewissheit: in dieser neuen Umgebung zu sein, heißt noch lange nicht, ein Teil davon zu werden…
~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich schon immer sehr gerne die Bücher von Jodi Picoult gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf die Kurzgeschichte „Das Mädchen mit den roten Schuhen“. Diese Kurzgeschichte ist ausschließlich als eBook erschienen und ist die Vorgeschichte zum Roman „Kleine große Schritte“, der am 2. Oktober 2017 erscheinen wird.

Auffällig ist hier wieder einmal, wie angenehm der Schreibstil von Jodi Picoult ist. Dieser liest sich nicht nur sehr leicht und flüssig, sondern besitzt auch eine gewisse Melancholie, die mir sehr gefällt. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und die Figuren sind gut ausgearbeitet, sodass man sie nicht nur ausreichend kennen lernt, sondern vor allem auch die kleine Ruth direkt ins Herz schließt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der achtjährigen Ruth, die in den späten Siebzigern auf eine neue Schule wechselt. Dabei fällt sie direkt auf, denn sie ist die einzige schwarze Schülerin an der Schule, was zur damaligen Zeit leider noch oftmals ein Problem darstellte. Dies bekommt Ruth auch zu spüren, denn obwohl sie sich sehr um Anschluss bemüht, wird sie oftmals nur von ihren Mitschülern abgewiesen.

Dabei beschreibt die Autorin auf erschütternde Art und Weise aus Kindersicht, was Rassismus und Vorurteile bereits im Kindesalter anrichten können. Gleichzeitig macht die Autorin auch Lust auf mehr, denn „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ ist nur die Vorgeschichte zum Roman „Kleine große Schritte“. Da Ruth in „Kleine große Schritte bereits erwachsen ist und auch da mit Rassismus zu kämpfen hat, bin ich sehr gespannt darauf, wie es Ruth im Laufe der Jahre ergangen ist.

Das Cover ist sehr schön anzusehen und besticht mit tollen Farben und ansprechenden Blüten. Die Kurzbeschreibung liest sich interessant und gleichzeitig erschütternd, sodass diese direkt mein Interesse wecken konnte und ich gerne mehr über Ruth erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ ist die Vorgeschichte zu „Kleine große Schritte“ und wird dabei aus Kindersicht erzählt und zeigt auf erschreckende Weise auf, wie stark Rassismus und Abweisung bereits im Kindesalter verletzen und beeinflussen können. Absolut Empfehlenswert!

Rezension

Richard Laymon – Das Auge


Kurzbeschreibung
Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen… grausame Dinge… Menschen, die sterben… Blut… Sie glaubt an ihre Visionen… Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen… Morde…Vielleicht hat sie recht… vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig… Wer weiß? ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Monaten bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Auge“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich recht flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schocker und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Zwar gab es hier und da auch ein paar sehr vorhersehbare Momente, allerdings hat mich dies nur wenig gestört.

Die Geschichte ist hierbei schnell erzählt: Melanie hat den Tod ihres Vaters zu verarbeiten und bekommt als Hilfe Anti-Depressiva verschrieben, die ihr Leben erleichtern sollen. Dies ist allerdings nicht der Fall, denn nach der Einnahme sind sie und ihr Freund immer wieder in Ereignisse verwickelt, die sie in Gefahr bringen. Gleichzeitig hat sie das Problem, dass sie immer wieder Dinge sieht, die andere nicht sehen, gleichzeitig zweifelt sie aber auch an sich, als sie sterbende Menschen sieht. Doch was ist es, was mit Melanie geschieht? Paranoia oder tatsächlich ein Blick in die Zukunft?

Laymon hat hier nicht nur einen äußerst spannenden Thriller mit ordentlichen Horror-Elementen geschrieben, sondern es auch geschafft, dass man als Leser selbst erst einmal zweifelt und nicht weiß, ob man Melanie Glauben schenken soll oder nicht. Zwar ist manches auch sehr vorhersehbar, allerdings gab es auch so viele Wendungen, sodass ich dann doch ab und zu überrascht wurde.

Was ich bei „Das Auge“ ebenfalls interessant finde, ist die Tatsache, dass das Buch bereits über zwanzig Jahre alt ist, man aber dennoch den Eindruck, dass diese frisch und modern wirkt. Hier wird zwar auf die neuen Medien verzichtet und nicht nachträglich vom Übersetzer krampfhaft eingebaut, sodass noch einiges „altmodisch“ abläuft, allerdings war dies mal eine tolle Abwechslung gegenüber anderen Büchern.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man auf den Verlauf der Geschichte gespannt sein darf.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit einem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und interessanten Figuren in den Bann zu ziehen. Wer mal wieder Lust auf einen Thriller mit Horror-Elementen hat, sollte zu „Das Auge“ greifen.

Rezension

Lex Martin – Irresistible – Ein Baby kommt selten allein


Kurzbeschreibung
Brady, Tattoo-Artist und Harley-Fahrer, ist außer sich vor Kummer: Sein Bruder und dessen Frau sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nun ist es an Brady, die Beerdigung zu organisieren, die Lavendelfarm seines Bruders zu verkaufen und sich um seine kleine Nichte zu kümmern.
Zum Glück ist da Katherine, die auf die kleine Isabella aufpasst und sich auf der Farm auskennt. Schnell kochen die Gefühle zwischen dem muskulösen und tätowierten Bad Boy und der kurvigen Latina hoch…
~ Quelle

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Meine Meinung
„Irresistible – Ein Baby kommt selten allein“ ist mir schon lange vor dem Erscheinungstag aufgefallen, da mich das Cover so angesprochen hat, von daher habe ich dem Erscheinungstag entgegengefiebert und das Buch direkt begonnen. Hier hatte ich hohe Erwartungen und habe mir eine prickelnde Liebesgeschichte gewünscht, die ich auch letztendlich bekommen habe.

Lex Martin verwendet in „Irresistible – Ein Baby kommt selten allein“ einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flott und leicht lesen lässt. Gleichzeitig gibt es hier zahlreiche Liebesszenen, die gut und authentisch beschrieben werden, allerdings hat die Autorin hierbei auch nicht auf Kitsch verzichten können/wollen, was sich jedoch im Rahmen hält. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und besonders der männliche Part hat mir in dem Buch gefallen, da dieser alles andere als oberflächlich ist.

Erzählt wird hierbei die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Brady und Katherine. Während Brady eigentlich gerne sein Leben genießt und und seine Familie unterstützt, wo er nur kann, muss dieser plötzlich einen Schicksalsschlag hinnehmen, denn sein Bruder und dessen Frau sind ums Leben gekommen. Für Brady steht fest, dass er sich nicht nur um seine Nichte Isabella kümmern muss, sondern auch um die Lavendelfarm, die seinem Bruder gehört hat. Hierbei lernt er auch Katherine kennen, die die beste Freundin von Bradys Schwärgerin ist und sich mit um die Farm kümmert. Wie der Zufall so will, kommen sie sich im Laufe der Zeit immer näher und kümmern sich nicht nur um die Farm, sondern auch um Isabella…

Zugegeben: Die Geschichte ist sehr vorhersehbar und bietet nur wenige Überraschungen, allerdings hat mich diese dennoch sehr gepackt, da ich die Chemie zwischen Brady und Katherine sehr gelungen finde. Ich finde es zwar ein wenig schade, dass diese sich schon fast zu schnell so nahe gekommen sind und sie bereits früh miteinander scherzen und zu wenig trauern, allerdings kann man es ihnen nur schwer vorwerfen, da jeder mit der Trauer anders umgeht. Dennoch hätte ich mir hierbei vielleicht ein paar Emotionen mehr gewünscht.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, da es solche Motive – erst recht bei diesem Genre – viel zu selten gibt, von daher ist dies eine gelungene Abwechslung. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen musste.

Kurz gesagt: Obwohl „Irresistible – Ein Baby kommt selten allein“ oftmals sehr vorhersehbar ist und nur wenige Überraschungen bietet, konnte mich die Geschichte mit einem flotten Schreibstil, prickelnden Momenten und interessanten Figuren überzeugen, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen legen konnte. Ganz klare Empfehlung!

Rezension

Wulf Dorn – Die Kinder


Kurzbeschreibung
Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn. ~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich bislang immer ganz gerne die Bücher von Wulf Dorn gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf sein neues Werk „Die Kinder“ gefreut und habe eine spannende und ereignisreiche Geschichte im typischen Dorn-Stil erwartet. Diese war zwar dann doch nicht so, wie ich es erwartet habe, allerdings konnte mich der Autor dennoch wieder einmal überzeugen.

Obwohl ich den Schreibstil von Wulf Dorn eigentlich ganz gerne mag, hatte ich am Anfang ein paar kleinere Schwierigkeiten mit der Geschichte, da ich nicht so wirklich hineingefunden habe. Mit der Zeit wurde dies jedoch immer besser, sodass ich nicht nur den Schreibstil als immer spannender und eindringlicher empfunden habe, sondern mich auch immer mehr mit den Figuren auseinandersetzen konnte. Die Geschichte wird immer flüssiger, packender und unterhaltsamer, sodass ich es am Ende kaum aus den Händen legen konnte.

Die Geschichte rund um Laura, die mit ihrem Auto verunglückt und gerade so gerettet werden konnte, ist nicht nur äußerst spannend, sondern zum Teil auch verstörend, denn diese hat nicht nur eine Leiche in ihrem Kofferraum, sondern erzählt dem Psychologen Robert auch eine Geschichte, in der sie Stimmen hört und immer wieder Warnungen ausspricht. Obwohl dies alles unglaublich klingt und ihr jeder mit einer gewissen Skepsis begegnet, fängt Robert immer mehr an, ihr Glauben zu schenken und deckt Dinge auf, die nicht nur schockieren, sondern auch zu einer Gänsehaut führen.

Obwohl die Geschichte zum Teil vorhersehbar ist, konnte mich Wulf Dorn dennoch ab und zu überraschen und schockieren. Gleichzeitig fand ich jedoch die Ermittlungen und die Puzzleteile, die sich immer mehr zusammensetzen lassen, so interessant, dass mich die Geschichte trotz anfänglicher Schwierigkeiten packen konnte. Zwar waren mir nicht alle Figuren wirklich sympathisch, allerdings finde ich dies nicht so schlimm, da sie dennoch interessant und vor allem gut ausgearbeitet sind.

Das Cover ist zwar schlicht, allerdings auch düster und geheimnisvoll und passt perfekt zur Geschichte. Auch die Kurzbeschreibung passt bestens zur Geschichte und konnte mich direkt überzeugen.

Kurz gesagt: „Die Kinder“ ist ein spannender Mystery-Thriller, der mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit interessanten Figuren und einem starken Schreibstil immer mehr unterhalten und in den Bann ziehen konnte. Ich bin somit begeistert und kann das Buch nur empfehlen.

Rezension

A. Lee Martinez – Constance Verity (Constance Verity #1)


Kurzbeschreibung
Constance »Connie« Verity rettet die Welt schon seit ihrem siebten Lebensjahr. Immer wieder. Doch nach 28 Jahren als intergalaktische Superheldin hat Connie echt keine Lust mehr auf den Job. Sie will endlich ein normales Leben – mit einem langweiligen Arbeitsplatz und einem netten Freund. Um das zu bekommen, gibt es dummerweise nur eine Möglichkeit: Connie muss die gute Fee töten, die ihr ihre besondere Gabe bei der Geburt verliehen hat. Das stellt sich natürlich als alles andere als einfach heraus, und nach und nach kommt Constance einer noch viel größeren Verschwörung auf die Spur, die anscheinend ihr ganzes bisheriges Leben beeinflusst hat. ~ Quelle

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Meine Meinung
Superhelden gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, da ist es besonders schwer, die interessanten Perlen für sich herauszupicken, von daher war ich schon sehr gespannt, wie mir „Constance Verity“, der erste Band zur gleichnamigen Trilogie, gefallen wird. Hier hatte ich zunächst ein paar kleinere Bedenken, allerdings war ich am Ende dann doch sehr angetan von der Geschichte.

A. Lee Martinez besitzt einen oftmals recht eigenwilligen, aber dennoch angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt und gleichzeitig mit jeder Menge Wortwitz und schrägen Momenten überzeugen kann. Die Figuren sind vielseitig und gut ausgearbeitet und mit Connie, alias Constance Danger Verity, bekommt man hier eine tolle Superheldin, die trotz kleinerer Schwächen überzeugen konnte.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Connie, die als Constance Verity die Welt rettet und als Superheldin die Schurken bekämpft. Obwohl sie eigentlich mit dieser Rolle zufrieden sein müsste, sehnt sie sich nach einem normalen Leben mit den normalen alltäglichen Problemen, doch dies wird ihr vergönnt, da sie von einer Fee verzaubert wurde, die sie zur Superheldin gemacht hat. Für sie gibt es nur eine Lösung: Die Fee finden, sie umbringen und dadurch den Fluch brechen, doch auch Connie muss feststellen, dass man seinem Schicksal oftmals nicht entgehen kann. Gleichzeitig bekommt es Constance auch wieder mit einigen Superschurken und Geheimbünden zu tun, die sie stets auf Trab halten, die Constance jedoch wie immer mit einem flotten Spruch und ihrem Können aufhalten möchte.

Neben ihrem aktuellen Abenteuer und der Hoffnung auf ein normales Leben, wird in diesem Band auch in die Vergangenheit geschaut, sodass man auch ältere Fälle von Constance erleben darf. Gleichzeitig konnte mich der Autor auch mit tollen Nebenfiguren, wie z.B. Connies beste Freundin Tia überzeugen. Ich bin somit schon sehr gespannt auf viele weitere Fälle von Constance und hoffe, dass diese mindestens genauso spannend und unterhaltsam sein werden.

Das Cover ist toll anzusehen, ist im Comic-Stil gehalten und passt bestens zu einer Superheldin, die gut getroffen ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Constance Verity“ ist ein spannendes Superhelden-Abenteuer mit jeder Menge Wortwitz, interessanten Figuren und einer starken Heldin, die mich bestens unterhalten konnte. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände.

Reihenfolge
Constance Verity
Constance Verity Saves the World (Juli 2018 / dt. Titel unbekannt)
???

Rezension

Walter Moers – Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr


Kurzbeschreibung
Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ gehört zu den Büchern, auf die ich lange gewartet und auf die ich mich sehr gefreut habe, von daher habe ich das Buch auch direkt am Erscheinungstag begonnen. Da ich die Werke von Walter Moers schon immer sehr mochte, hatte ich große Erwartungen und wurde bitterlich enttäuscht, denn die Geschichte und ich wollten so gar nicht zueinander passen.

Das wohl größte Problem war für mich, dass sich das Werk nicht wie ein typischer Moers angefühlt hat. Zwar gab es wieder skurrile und ausschweifende Momente und man hat auch wieder ein kleines Gefühl von Zamonien bekommen, allerdings wirkte auf mich vieles als zu sehr gewollt. Dies fängt schon damit an, dass die Illustrationen dieses Mal nicht von Walter Moers stammen, sondern von Lydia Rode. Zwar sind die Illustrationen schön anzusehen, allerdings fehlte mir dabei die persönliche Note, da die Illustrationen zudem auch oftmals viel zu bunt waren, was man von Moers sonst eher nicht gewohnt ist.

Auch sonst fühlt sich in „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ vieles unrund an. Die Handlung als auch die Figuren sind absolut belanglos und stellenweise sehr unsympathisch, sodass ich nicht einmal mehr mit ihnen mitfiebern konnte. Ganz schlimm ist dabei für mich Prinzessin Dylia, die auch als Prinzessin Insomina bekannt ist. Diese leidet an einer sehr seltenen Schlafkrankheit und kann manchmal wochenlang nicht einschlafen. Sämtliche Ärzte und Gurus haben versucht ihr zu helfen, sind allerdings allesamt gescheitert, sodass die Prinzessin Nacht für Nacht alleine mit ihren Gedanken durch das Schloss wandert. Havartius Opal ist dagegen ein Nachtmahr, der die Prinzessin u.a. mit Alpträumen in den Wahnsinn treiben möchte, ist gleichzeitig aber auch recht witzig ist, sodass er nahezu der einzige Grund war, weshalb ich das Buch nicht abgebrochen habe.

Das Cover ist düster gestaltet und hat mich direkt angesprochen, da es das typische Moers-Gefühl verbreitet hat. Schade, dass es danach immer bunter wurde und das Gefühl dadurch immer mehr verloren ging. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen und ist äußert gelungen, sodass ich das Buch direkt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ besitzt so viel Potential, allerdings war die Geschichte so oft so belanglos und mit einer unsympathischen Protagonistin versehen, dass ich mich zwischendurch nur noch durch das Buch gequält habe. Walter Moers kann es eindeutig besser!

Rezension

Kasie West – PS: Ich mag dich


Kurzbeschreibung
Im Chemieunterricht kritzelt Lily eine Zeile aus ihrem Lieblingslied auf den Tisch – und erlebt eine Überraschung: Am nächsten Tag hat jemand geantwortet, der den Song auch kennt! Schnell entwickelt sich zwischen ihr und dem namenlosen Schreiber eine Brieffreundschaft. Sie tauschen Musiktipps und lustige Geschichten aus, aber auch geheime Wünsche und Sorgen. Mit jedem Zettel verliert Lily ihr Herz ein bisschen mehr an den Unbekannten. Doch als sie herausfindet, wer ihr da schreibt, wird alles plötzlich ziemlich turbulent. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits einige gute Erfahrungen mit den Büchern von Kasie West gemacht habe, wollte ich auch unbedingt ihrem neuesten Werk „PS: Ich mag dich“ eine Chance geben und habe mich auf ein süßes Jugendbuch rund um die erste Liebe gefreut. Am Ende war ich auch nicht enttäuscht, denn die Autorin hat hier wieder einmal eine richtig schöne Geschichte geschrieben.

Kasie West verwendet für ihre Geschichte einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, gleichzeitig überzeugt sie auch mit jeder Menge Wortwitz und emotionalen Momenten, sodass man hier eine richtig schöne und unterhaltsame Geschichte erhält. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und ich konnte hierbei besonders Lily ins Herz schließen. Diese war zwar am Anfang ein wenig anstrengend, da ich sie da noch nicht gut einschätzen konnte, allerdings ist sie mir im Laufe der Zeit richtig ans Herz gewachsen.

Erzählt wird dabei eine typische High School-Geschichte: Lily ist kein besonders großer Fan vom Chemie-Unterricht und lenkt sich immer wieder mit kleineren Texten und Skizzen ab. So schreibt sie u.a. auch einen kleinen Songtext auf ihr Pult, welcher am nächsten Tag vervollständigt auf ihrem Pult steht. Immer wieder befinden sich neue Texte auf ihrem Pult, die von dem Unbekannten geschrieben und beantwortet werden, sodass hierbei eine kleine Brieffreundschaft entsteht. Was zunächst harmlos beginnt, endet mit einer Schwärmerei seitens Lily und sie möchte unbedingt herausfinden, um wen es sich hierbei handelt. Als sie dies jedoch erfährt, wird ihre kleine Welt auf den Kopf gestellt, denn sie muss erkennen, dass manche Menschen doch ganz anders sind, als sie sich nach außen hin geben…

Zugegeben: Die Geschichte ist stellenweise sehr vorhersehbar und bedient sich auch zum Teil an den typischen Klischees, die man an einer High School vorfindet, dennoch besitzt die Geschichte sehr viel Charme und Humor, was mir sehr gut gefallen hat und ich somit auch gut unterhalten wurde. Auch die Liebesgeschichte, die hier enthalten ist, ist toll gemacht, absolut glaubwürdig und manchmal auch ein wenig kitschig, jedoch stets gelungen.

Das Cover ist zwar jetzt nicht der allergrößte Hingucker, passt aber dennoch hervorragend zur Geschichte, da die Figuren bestens abgebildet werden. Auch die Kurzbeschreibung hat mir von Anfang an zugesagt, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „PS: Ich mag dich“ ist insgesamt eine süße Geschichte voller Emotionen, Wortwitz und interessanten Figuren, die mich zudem auch mit einem unterhaltsamen Schreibstil überzeugen konnte. Ich freue mich bereits auf die kommenden Bücher dieser talentierten Autorin.

Lesestatistik

Lesestatistik für August 2017


Der August war vollgespickt mit vielen guten Büchern, die mich begeistern und oftmals auch berühren konnten. Zwar habe ich leider nur eine Reihe beendet und somit ein kleines persönliches Ziel verfehlt, allerdings kann ich dies gut verschmerzen. Gleichzeitig finde ich es auch schön, dass ich endlich mal für mich eher unbekanntere Autoren wie Larry Brown oder auch Anna Quindlen gelesen habe und diese mir auch gefallen haben.

gelesene Bücher
133. Anja Fahrner – Alkatar
134. Sarina Bowen – Harter Fall, weiche Landung (Gravity #2) (Rezension folgt)
135. Bettina Belitz – Tashiras Bestimmung (Diamantkrieger-Saga #3)
136. Larry Brown – Fay
137. Ursula Poznanski – Aquila
138. Kasie West – PS: Ich mag dich (Rezension folgt)
139. Jen White – Als wir fast mutig waren (Rezension folgt)
140. Christin Burger – Paul und Konopke
141. Anne Østby – Zartbitter ist das Glück
142. Mareike Krügel – Sieh mich an
143. Jessica Braun/Christoph Koch – Your Home Is My Castle: Als Wohnungstauscher um die Welt
144. Brittainy C. Cherry – Wie das Feuer zwischen uns (Romance Elements #2)
145. Anna Quindlen – Unsere Jahre in Miller’s Valley
146. Elle Kennedy – The Score – Mitten ins Herz (Off-Campus #3) (Rezension folgt)
147. Emma Garnier – Grandhotel Angst
148. Stephen King – ES (Rezension folgt)

angefangene Bücher, Ebooks und Hörbücher
Tommy Wallach – This Love has no End
Nicola Moriarty – Der letzte Verrat
Lex Martin – Irresistible – Ein Baby kommt selten allein

Highlights und Flops
Mein absolutes Highlight im August ist „Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry. Ich habe so oft gelacht und mindestens genau so häufig geweint, sodass das Buch eine reine Achterbahn der Gefühle war. Selten habe ich mit zwei Figuren so mitgefiebert, sodass ich mich gar nicht von Logan und Alyssa trennen wollte. Ebenfalls gut gefallen hat mir „PS: Ich mag dich“ von Kasie West, eine süße Geschichte für zwischendurch!
Einen richtigen Flop gab es dagegen nicht. Ich habe mir zwar hier und da ein wenig mehr bei gewissen Büchern erhofft, allerdings gab es kein Buch, das ich als schlecht oder enttäuschend bezeichnen würde.

Challenges
Der Kampf der Verlage: 120 | +15
Heyne Challenge 2017: 31 | +4
Impress Challenge: 7 | +2
Indie 2017 – 15 Bücher ohne Verlag: 7 | +2
Random House Challenge: 62 | +10

Und sonst?
– Diese Bücher möchte ich im September lesen: *klick*
– Diese September-Highlights solltet ihr euch nicht entgehen lassen: *klick*
– Die monatlichen Aufgaben für die Heyne Challenge gibt es in diesem Monat bei der lieben Lena: *klick*