Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Abgebrochen] Felicia Yap – Memory Game – Erinnern ist tödlich


© Random House„Memory Game – Erinnern ist tödlich“ von Felicia Yap gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, da die Geschichte einfach im Vorfeld sehr, sehr gut klang. Vielleicht habe ich es hierbei schon fast zu sehr gewollt, denn dadurch wurde ich umso enttäuschter, als ich feststellen musste, dass das Buch und ich letztendlich gar nicht zusammenpassen wollten.

Dabei war der Anfang an sich noch vielversprechend und ich habe die ersten Seiten mit großem Interesse verfolgt. Je mehr ich jedoch gelesen habe, umso mehr verlor ich immer mehr den Faden, sodass ich am Ende immer weniger Bezug zur Handlung und zu den Figuren hatte. Da ich das Buch zunächst nur pausiert habe, hatte ich die Hoffnung, dass mich die Geschichte möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt wieder packen könnte, doch auch dies ist leider nicht eingetroffen, sodass ich das Buch letztendlich nach 137 Seiten abgebrochen habe.

Dies ist an sich sehr schade, denn die Idee, dass es nur zwei Arten von Menschen gibt und sich Menschen immer nur an die letzten knapp vierundzwanzig Stunden erinnern können, bringt jede Menge Potenzial mit sich, sodass man hier eine spannende und interessante Ideen geschaffen hat. Leider habe ich dann letztendlich doch den Faden verloren, sodass ich Claires Geschichte rund um eine Frauenleiche und ihrem Ehemann Mark leider nicht mehr packen konnte und ich immer mehr quergelesen habe, ohne mich auf die Geschichte konzentrieren zu können.

Vielleicht werde ich der Geschichte in einigen Monaten oder sogar Jahren noch einmal eine Chance geben und vielleicht auch dann offener für die Geschichte sein, aber bis dahin wird „Memory Game – Erinnern ist tödlich“ wieder zurück ins Regal gestellt. Schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

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[Abgebrochen] P.C. Cast – Moon Chosen (Gefährten einer neuen Welt #1)


Tja, was soll ich sagen? P.C. Cast und ich werden in diesem Leben wohl wirklich keine Freundinnen mehr. Nachdem ich zuerst die ersten acht Bände der „House of Night“-Reihe gelesen und die Reihe dann frustriert abgebrochen habe, sollte es auch mit „Moon Chosen“, Band 1 der neuen „Gefährten einer neuen Welt“-Reihe, einfach nicht sein.

Fakt ist: Die Autorin kann schreiben, wahnsinnig gut sogar. Sie kann nicht nur hervorragend mit Worten umgehen, sondern hat auch ein Talent dafür, Figuren bestens auszuarbeiten, sodass man diese mehr als gut kennenlernt. Das Problem ist jedoch, dass hier zu viele Ideen aufeinandergetroffen sind, die so gar nicht zusammenpassen wollten, sodass sich nicht nur sehr viele Logikfehler eingeschlichen haben, sondern auch viele Momente, in denen ich mich gefragt habe, was das eigentlich alles soll.

So fand ich es an sich anfänglich sehr interessant, dass man gleich drei Clans auf einmal kennen lernt und erfährt, wie es in der neuen Welt so aussieht, denn hier wurden einige interessante, aber auch sehr erschreckende Szenarien geschaffen. Das Problem ist jedoch schnell ersichtlich, denn die Autorin hat hier einfach viel zu viel gewollt und war damit scheinbar vollkommen überfordert, denn die Geschichte wirkte an so vielen Stellen unfertig und zusammenhangslos, dass es schon fast weh tat.

Dabei hatte die Geschichte an sich wirklich großes Potential und ich fand Mari und Nik auch ansatzweise interessant, sodass man hier einiges hätte draus machen können, doch leider stand sich die Autorin, wie auch schon bei anderen Reihen wie „House of Night“ oder auch „Tales of Partholon“, nur selbst im Weg. Dies ist wahnsinnig schade, denn ich fand die Idee, wie sie sich nicht nur annähern, sondern gemeinsam ihrem Schicksal stellen wollen und sich zudem auch noch verbünden, sehr interessant.

Somit wurde ich im Laufe der Zeit immer unzufriedener und habe das Buch nach nach knapp 70 Prozent frustriert abgebrochen. Somit hat sich die Autorin wohl auch vorerst ihre letzte Chance bei mir verspielt, sodass ich zukünftig wohl kein weiteres Buch mehr von ihr lesen werde.

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[Ich habe abgebrochen…] Nacho Figueras – Versuchung (Die Wellington-Saga #1)


„Versuchung“, der erste Band der „Wellington“-Saga von Nacho Figueras, wurde mir vom Verlag empfohlen und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich mich sehr auf die Geschichte gefreut habe. Hier habe ich mir eine interessante und prickelnde Liebesgeschichte erhofft, aber leider nicht bekommen, denn die Geschichte war oftmals viel zu klischeehaft und kitschig, sodass mir sehr schnell der Spaß an der Geschichte verloren ging.

An sich mag ich Liebesromane ganz gerne und habe auch nichts dagegen, wenn man sich an den typischen Klischees bedient, dennoch war es mir hier eindeutig zu viel, sodass ich viel zu oft den Kopf geschüttelt habe und das Buch immer wieder zur Seite legen musste, da ich immer weniger Lust auf die Geschichte hatte.

Dies liegt auch mit am Schreibstil, denn dieser ist doch sehr einfach gehalten und bringt nur wenig Anspruch mit sich. Die Charaktere bleiben trotz eigentlich guter Ausarbeitung blass und die Dialoge sind oftmals unfreiwillig komisch, sodass für mich hier vieles nicht zusammen passen wollte.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich das Buch letztendlich nach etwas mehr als dreihundert Seiten abgebrochen habe. Manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Veronika Mauel – Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle


517wINRg5xL„Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle“ gehört zu den Büchern, die in letzter Zeit häufiger kritisiert wurden. Dennoch war ich extrem neugierig und wollte der Geschichte umso mehr eine Chance geben, musste aber leider sehr schnell feststellen, dass die Geschichte und ich nicht zusammenpassen wollten. Dies ist sehr schade, denn die Geschichte besitzt durchaus Potential, nur wurde dieses absolut nicht genutzt.

Ich habe bereits andere Geschichten von der Autorin gelesen, die mir an sich gut gefallen haben, von daher kann man der Autorin Talent sicherlich nicht absprechen. Problem ist nur, dass die Geschichte so furchtbar flach und belanglos ist, dass ich mich bereits nach wenigen Seiten gelangweilt habe, die Geschichte aber dennoch weiterhin durchziehen wollte. Leider musste ich jedoch immer mehr feststellen, dass es einfach nicht sein sollte und ich immer mehr genervt die Augen verdreht und das Buch zur Seite gelegt habe.

Sämtliche Figuren waren mir sehr unsympathisch und auch ihr Handeln war ohne Sinn und Verstand, sodass ich weder mit ihnen warm wurde, noch eine gewisse Chemie zwischen den Figuren untereinander feststellen konnte. Man merkt zwar schon, wo die Autorin mit der Geschichte hinwollte, allerdings ist dies bei mir nicht gänzlich angekommen. Hier treffen viele Ideen aufeinander, die jedoch allesamt nicht richtig zusammenpassen wollten.

Die ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte nach knapp 60% abgebrochen habe. Manchmal soll es wohl einfach nicht sein…

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[Ich habe abgebrochen] Vince Flynn – American Assassin: Wie alles begann (Mitch Rapp #1)


51w5kk3kjnl-_sx311_bo1204203200_Ich bin bei Agenten-Thrillern allgemein immer etwas skeptisch, denn diese kommen bei mir immer entweder nur sehr gut oder überhaupt nicht an. Da ich jedoch schon einige positive Bewertungen zu „American Assassin: Wie alles begann“ gelesen habe, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und habe hier eine spannende und ereignisreiche Geschichte erwartet. Leider war es am Ende doch ein wenig anders als erwartet, sodass ich das Buch nach knapp der Hälfte abgebrochen habe.

Hierbei geht es um die Vorgeschichte von Mitch Rapp, der mittlerweile als Agent für die CIA arbeitet. Dabei wird zum einen sein persönliches Schicksal, aber auch seine Ausbildung geschildert. Rapp hat im Jahr 1988 seine Verlobte verloren, nachdem diese bei einem Bombenanschlag ums Leben kam. Um den Kampf gegen den Terror anzunehmen, wird er von der CIA rekrutiert und widmet sich voll und ganz den Terrororganisationen, um seine damalige Verlobte Maureen zu rächen.

An sich klingt diese Ausbildung auf den ersten Blick sehr interessant, allerdings entpuppte sich „American Assassin: Wie alles begann“ für mich als sehr langatmig, da die Geschichte vom Autor viel zu ausschweifend erklärt wird und dadurch für mich sehr viel an Spannung verloren ging. Auch mit den Figuren wurde ich nie so wirklich warm, sodass ich immer mehr das Interesse an ihnen verloren habe und mir die Geschichte letztendlich auch immer mehr egal war.

Von daher habe ich die Geschichte leider abbrechen müssen. Sehr schade, denn das Potential war definitiv vorhanden, nur leider wollten das Buch und ich letztendlich nicht zusammenpassen.

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[Ich habe abgebrochen…] James Grady – Die letzten Tage des Condor


519lq0FgW4L._SX309_BO1,204,203,200_Da die Kurzbeschreibung zu „Die letzten Tage des Condor“ von James Grady ganz interessant klang, wollte ich dem Buch eine Chance geben. Ich muss zwar zugeben, dass meine Erwartungen von Beginn an recht niedrig angesetzt waren, allerdings habe ich dennoch auf eine spannende Geschichte gehofft, was ich hier allerdings nicht vorgefunden habe.

Dabei hatte die Geschichte inhaltlich durchaus Potential, nur leider war der Schreibstil für mich wirklich anstrengend, denn dieser kam mir häufig sehr lieblos vor, Spannung kam absolut nicht auf und auch die Figuren waren meiner Meinung nach nur oberflächlich ausgearbeitet. Wer hier wahre Tiefe sucht oder Figuren besser kennen lernen möchte, der wird hier enttäuscht sein.

Allgemein finde ich es merkwürdig, dass das Buch als Thriller durchgeht, denn bei aller Liebe: Wo keine Spannung ist und wo man nicht mitfiebern kann, da ist auch für mich persönlich kein Thriller.

Dementsprechend habe ich das Buch bereits nach knapp 120 Seiten abgebrochen habe, da ich für mich feststellen musste, dass ich mich weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Sehr schade, aber manchmal soll es nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Lauren Barnholdt – Heat of the Moment (Moment #1)


41KWUAvJgHL._SL250_Lauren Barnholdt und ich hatten es bereits in der Vergangenheit etwas schwer miteinander, da ich vor einigen Jahren ein Buch von ihr abgebrochen habe, weil mir die Geschichte leider nicht gefallen hat. Nun ist es ein zweites Mal passiert und ich habe „Heat of the Moment“, den ersten Band der „Moment“-Trilogie abgebrochen.

Dabei hätte ich es dieses Mal nicht erwartet, denn die Geschichte klang so gut, dass ich direkt neugierig wurde und der Autorin somit noch einmal eine Chance geben wollte. Das Problem ist jedoch, dass die Protagonisten mir von Anfang an so dermaßen unsympathisch war, dass es mir sehr schwer fiel, mich überhaupt auf die Geschichte und die Figuren einzulassen.

Hierbei geht es hauptsächlich um Layla, die unbedingt auf die Abschlussfahrt ihres Jahrgangs mit möchte, allerdings den Bus zum Flughafen verpasst. Da Layla – warum auch immer – ihre Mutter einfach wegschickt, ist sie somit auf ihren Mitschüler Beckett angewiesen, der ebenfalls den Bus verpasst hat, sie jedoch beide auf seinem Motorrad zum Flughafen bringen kann. Hier könnte man nun eigentlich denken, dass alles gut wird, doch Layla hat dazu noch Streit mit ihrem Freund Derrick, der ebenfalls mit auf Abschlussfahrt kommt und muss sich dazu noch mit ihren ehemals besten Freundinnen Quinn und Aven auseinandersetzen, mit denen sie sich unfreiwillig ein Zimmer teilen muss.

An sich klingt das alles ganz nett, aber Layla ging mir schlicht und ergreifend ständig nur auf die Nerven, denn es geht immer nur um sie und was andere denken oder fühlen könnten, scheint ihr meistens egal zu sein. Die Abschlussfahrt soll nur zu einem Zweck dienen: Sie möchte unbedingt ihre Jungfräulichkeit an Derrick verlieren. Dabei kommt sie so dermaßen unreif und unsympathisch rüber, dass ich oftmals nur genervt die Augen verdreht habe. Hätte ich hierbei nicht gewusst, dass es sich um eine Abschlussfahrt handelt, hätte ich Layla höchstens auf 13-14 Jahre eingeschätzt.

Da Layla für mich somit ein absolutes No Go war und auch die anderen Figuren nicht gerade das Gelbe vom Ei waren, habe ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren, sodass ich das Buch nach knapp zweihundert Seiten abgebrochen habe. Hätte die Autorin nicht ständige langatmige Szenen in die Geschichte eingebaut und hätte man den Figuren mehr Tiefe und Reife verliehen, hätte „Heat of the Moment“ etwas werden können, so wurde es nur leider eine große Enttäuschung.

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[Ich habe abgebrochen…] Jennifer Alice Jäger – Being Beastly. Der Fluch der Schönheit


51q+l0PIh5L._SL250_Ich liebe Märchenadaptionen, von daher war ich schon sehr auf „Being Beastly. Der Fluch der Schönheit“ gespannt, denn hier wird eines meines absoluten Lieblingsmärchen, nämlich „Die Schöne und das Biest“, thematisiert. Meine Erwartungen waren demnach extrem hoch und ich habe mir hier so viel erhofft, doch am Ende war ich dann doch so enttäuscht, dass ich die Geschichte nach etwas mehr als achtzig Prozent abgebrochen habe.

Dabei war die Grundidee an sich gar nicht mal so schlecht, allerdings ist die Geschichte bei mir an der Umsetzung sowie den Figuren gescheitert. Valeria gehört leider zu der Art Figur, die mich bereits von der ersten Seite an genervt hat, denn diese ist nicht nur vollkommen verwöhnt und oberflächlich, sondern dazu auch noch unsympathisch, sodass es mir sehr schwer fiel, auch nur ansatzweise mit ihr warm zu werden. Alles dreht sich nur um ihre Schönheit, durch die sie sich Anerkennung und einen guten Ehemann verspricht. Klar, in der damaligen Zeit war das sicherlich so, allerdings fand ich es einfach nur wahnsinnig oberflächlich, sodass ich bereits früh das Interesse an ihr verloren habe. Auch die anderen Figuren konnten mich ebenfalls nicht begeistern und somit ist für mich vieles nur dahingeplätschert. Zwar muss ich sagen, dass ich die Idee mit den Windlichtern nicht schlecht fand und auch die Rückblicke an sich gelungen sind, nur dies allein hat mir leider nicht gereicht.

Dennoch wollte ich die Geschichte zum damaligen Zeitpunkt noch nicht abbrechen, denn ich hatte immer wieder die Hoffnung, dass noch irgendwas passieren könnte, was mich möglicherweise umstimmen könnte, doch am Ende hat es einfach nicht gereicht und ich habe die Geschichte vorzeitig abgebrochen. Dies tut mir besonders für die Autorin leid, denn sie hat durchaus bewiesen, dass sie sehr gut schreiben kann und alles so detailliert beschreibt, dass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte, doch leider sollte es zwischen „Being Beastly. Der Fluch der Schönheit“ und mir nicht sein.

Trotzdem werde ich Jennifer Alice Jäger zukünftig noch einmal eine Chance geben und hoffe, dass ich dann mehr überzeugt sein werde. Nur dieses Mal wollte es einfach nicht funktionieren…

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[Ich habe abgebrochen…] Mel Wallis de Vries – Da waren’s nur noch zwei


51uxbs-8ysL._SL250_„Da waren’s nur noch zwei“ gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, denn die Kurzbeschreibung klang einfach so gut, sodass ich mir das Buch direkt ausgeliehen habe. Leider wollten das Buch und ich dann doch nicht so zusammenpassen, wie ich es mir erhofft habe, denn ich kam weder mit dem Schreibstil, noch mit den Figuren klar.

Dabei fing alles vielversprechend an, denn man lernt die Figuren recht früh ausreichend kennen und auch das Setting schien vielversprechend zu sein. Problem war jedoch, dass mir sämtliche Figuren auch recht schnell auf die Nerven gegangen sind, denn es wurde ständig Denglisch gesprochen, sodass ich immer mehr die Augen verdreht und das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Ich wollte Kim, Feline, Abby und Pippa auf ihrem Ausflug ins Ferienhaus sehr gerne begleiten, mit ihnen mitfiebern, mit ihnen leiden und mit ihnen das ein oder andere Geheimnis lüften, allerdings verlor ich immer mehr das Interesse an ihnen, nachdem die Geschichte viel zu offensichtlich erschien und es den Mädchen an der nötigen Tiefe für so ein Genre gefehlt hat.

Dabei hätte die Geschichte durchaus gut werden können, wenn die Autorin mehr Wert auf Dialoge und den Verlauf der Geschichte gelegt hätte. Allerdings muss ich sagen, dass mir eine eingeschneite Hütte, kein Handyempfang und ein wenig Zickenkrieg zu wenig waren. Letztendlich habe ich nach 78 Prozent entnervt aufgegeben und ich bezweifel sehr stark, dass ich das Ebook noch einmal in die Hand nehmen werde.

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[Ich habe abgebrochen…] Lydie Salvayre – Weine nicht


51pyNdtVdzL._SL250_Nachdem ich „Weine nicht“ von Lydie Salvayre noch vor dem Erscheinungstag überraschend erhalten habe, wollte ich dem Buch gerne eine Chance geben. Da mir das Buch vorher rein gar nichts gesagt und mich auch die Kurzbeschreibung nicht zwingend angesprochen hat, hatte ich dennoch die Hoffnung, dass mir das Buch gefallen könnte. Leider war dem nicht so, denn letztendlich habe ich es dann doch nach knapp 160 Seiten abgebrochen.

Das Problem ist, dass ich auch nach mehr als fast drei Wochen nicht in die Geschichte hinein gekommen bin und das Buch immer wieder nach nur wenigen Seiten zur Seite gelegt habe. Dies ist bei mir immer ein schlechtes Zeichen, da ich normalerweise nur so durch die Seite fliege. Das Hauptproblem war hierbei der Schreibstil, der sehr trocken ist, viele lange Sätze besitzt, bei denen man gerne mal den Faden verliert und auch sonst kommt das Buch nur selten wie ein Roman, sondern vielmehr schon fast wie ein Drehbuch daher, sodass ich an diesem Buch leider keinerlei Freude hatte.

Das Thema fand ich hierbei an sich interessant, allerdings wurden viele Dinge für mich nicht glaubwürdig wiedergegeben. Hier geht es um die fünfzehnjährige Montse, die bei reichen Menschen als Hausmädchen arbeiten muss, nachdem in Spanien in den dreißiger Jahren der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Problem ist hierbei allerdings, dass man weder großartig Emotionen mitbekommt, noch sonst etwas vom Krieg, das wirklich wichtig war. Hier geht es vielmehr um Montses Tochter, die einfach nur die Geschichte von Montse erzählt, was jedoch oftmals nur einem Monolog als einer Geschichte gleichkommt, was mir allerdings gar nicht zugesagt hat und ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Sehr schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.