Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Lauren DeStefano – Flammendes Land (Chroniken der Fallenden Stadt #2)

Nachdem mir der erste Band „Fallende Stadt“ an sich ganz gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf „Flammendes Land“, dem zweiten Band der „Chroniken der Fallenden Stadt“ und hatte doch recht hohe Erwartungen. Leider konnte mich der zweite Band jedoch alles andere als begeistern, sodass ich diesen letztendlich sogar frustriert abgebrochen habe.

Dabei hätte „Flammendes Land“ an sich wirklich gut werden können, denn die Geschichte liest sich deutlich flüssiger als der erste Band und auch hier und da konnte man eine gute Weiterentwicklung bei den Figuren feststellen. Dies bringt jedoch alles nichts, wenn man bei diesem Band immer mehr das Gefühl bekommt, dass die Autorin mittendrin immer wieder Ideen verworfen hat und somit nicht nur einige Logikfehler entstanden sind, sondern auch der dringend benötigte rote Faden immer mehr verloren ging.

Gleichzeitig kam es hierbei auch immer wieder zu langatmigen Szenen, ständigen Wiederholungen und auch künstlich aufgebauschtem Drama, was mir alles andere als zugesagt hat, denn die Geschichte hätte an sich eine bessere Weiterführung verdient gehabt. Stattdessen drehen sich Morgan, Birdie und Co. nur immer wieder im Kreis, ohne jedoch wirklich zu begeistern oder großartig voran zu kommen. Dies ist besonders schade, da die Geschichte dieses Mal nicht nur ausschließlich auf der schwebenden Stadt Internment spielt, sondern auch auf der Erde, was mich allerdings nur wenig begeistern konnte, da mir vieles zu schnell abgearbeitet wurde.

Somit habe ich leider immer mehr das Interesse an der Geschichte und den Figuren verloren, sodass ich das Buch nach etwas mehr als 230 Seiten frustriert abgebrochen habe. Somit steht auch fest, dass ich die Trilogie nicht beenden werde. Schade, aber manchmal soll es halt nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Melissa Broder – Fische

„Fische“ von Melissa Broder gehörte zu den Büchern, die ich unbedingt lesen wollte, da die Geschichte zwar skurril, aber dennoch interessant klang. Meine Erwartungen waren somit enorm hoch, allerdings wurde ich letztendlich doch schwer enttäuscht, sodass ich das Buch sogar leider vollkommen genervt abgebrochen habe.

Dabei hat „Fische“ tatsächlich sehr gute Ansätze, die vielversprechend waren und einen recht klaren und flotten Schreibstil. Das Problem ist jedoch, dass die Umsetzung leider viel zu häufig vollkommen überzogen und anstrengend ist und in meinen Augen kein roter Faden vorhanden ist, sodass mir das Buch absolut keinen Spaß gemacht hat.

Ebenfalls anstrengend ist die Protagonistin, denn mit Lucy wurde ich leider nie wirklich warm, fand sie zum Teil unausstehlich und konnte mich auf sie und ihren Lebensstil leider nicht einlassen, sodass mich ihre Geschichte weder berühren, noch großartig ansprechen konnte.

Da ich mich leider immer mehr dabei ertappt habe, wie ich nur noch die Augen verdreht habe und letztendlich nur noch hier und da quer gelesen habe, habe ich mich dazu entschieden, das Buch nach etwas mehr als 70 Prozent abzubrechen. Manchmal soll es einfach nicht sein.

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[Abgebrochen] Fran Wilde – Stadt aus Wind und Knochen

Ich muss gestehen, dass ich bei „Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde leider schon im Vorfeld etwas skeptisch war, da ich mich leider nur selten mit Büchern aus dem Bereich High-Fantasy anfreunden kann. Da die Kurzbeschreibung jedoch recht interessant klang, wollte ich es immerhin auf einen Versuch ankommen lassen. Leider haben sich jedoch meine Befürchtungen bestätigt, sodass ich das Buch letztendlich abgebrochen habe.

Dies ist sehr schade, denn der Aufbau der Welt hat mir zunächst richtig gut gefallen, sodass ich gehofft habe, dass die Geschichte weiterhin sehr spannend, fantasievoll und vielseitig bleibt, doch leider hat mich die Geschichte nach etwas mehr als zweihundert Seiten einfach nicht mehr gepackt, da ich immer wieder das Gefühl hatte, dass keinerlei Entwicklung mehr stattfindet und die Autorin sich bei einigen Ideen verzettelt hat, da diese bei mir so gar nicht punkten konnten.

Dabei ist der Schreibstil an sich gar nicht mal schlecht, denn die Gesschichte liest sich flüssig, bietet anfänglich sehr viel Input, sodass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte und auch die Figuren waren zunächst gut gezeichnet. Leider konnte ich mich dann letztendlich doch nicht so sehr mit Kirit und den Sängern und der hier dargestellten Welt anfreunden, sodass ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Somit muss ich mir wohl leider wieder einmal eingestehen, dass „Stadt aus Wind und Knochen“, bzw. High-Fantasy allgemein und ich einfach nicht so zusammenpassen, wie ich es mir wünsche, sodass ich wohl vorerst keine Bücher aus dem Genre mehr lesen werde, was doch sehr schade ist.

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[Abgebrochen] Felicia Yap – Memory Game – Erinnern ist tödlich

© Random House„Memory Game – Erinnern ist tödlich“ von Felicia Yap gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, da die Geschichte einfach im Vorfeld sehr, sehr gut klang. Vielleicht habe ich es hierbei schon fast zu sehr gewollt, denn dadurch wurde ich umso enttäuschter, als ich feststellen musste, dass das Buch und ich letztendlich gar nicht zusammenpassen wollten.

Dabei war der Anfang an sich noch vielversprechend und ich habe die ersten Seiten mit großem Interesse verfolgt. Je mehr ich jedoch gelesen habe, umso mehr verlor ich immer mehr den Faden, sodass ich am Ende immer weniger Bezug zur Handlung und zu den Figuren hatte. Da ich das Buch zunächst nur pausiert habe, hatte ich die Hoffnung, dass mich die Geschichte möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt wieder packen könnte, doch auch dies ist leider nicht eingetroffen, sodass ich das Buch letztendlich nach 137 Seiten abgebrochen habe.

Dies ist an sich sehr schade, denn die Idee, dass es nur zwei Arten von Menschen gibt und sich Menschen immer nur an die letzten knapp vierundzwanzig Stunden erinnern können, bringt jede Menge Potenzial mit sich, sodass man hier eine spannende und interessante Ideen geschaffen hat. Leider habe ich dann letztendlich doch den Faden verloren, sodass ich Claires Geschichte rund um eine Frauenleiche und ihrem Ehemann Mark leider nicht mehr packen konnte und ich immer mehr quergelesen habe, ohne mich auf die Geschichte konzentrieren zu können.

Vielleicht werde ich der Geschichte in einigen Monaten oder sogar Jahren noch einmal eine Chance geben und vielleicht auch dann offener für die Geschichte sein, aber bis dahin wird „Memory Game – Erinnern ist tödlich“ wieder zurück ins Regal gestellt. Schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

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[Abgebrochen] P.C. Cast – Moon Chosen (Gefährten einer neuen Welt #1)

Tja, was soll ich sagen? P.C. Cast und ich werden in diesem Leben wohl wirklich keine Freundinnen mehr. Nachdem ich zuerst die ersten acht Bände der „House of Night“-Reihe gelesen und die Reihe dann frustriert abgebrochen habe, sollte es auch mit „Moon Chosen“, Band 1 der neuen „Gefährten einer neuen Welt“-Reihe, einfach nicht sein.

Fakt ist: Die Autorin kann schreiben, wahnsinnig gut sogar. Sie kann nicht nur hervorragend mit Worten umgehen, sondern hat auch ein Talent dafür, Figuren bestens auszuarbeiten, sodass man diese mehr als gut kennenlernt. Das Problem ist jedoch, dass hier zu viele Ideen aufeinandergetroffen sind, die so gar nicht zusammenpassen wollten, sodass sich nicht nur sehr viele Logikfehler eingeschlichen haben, sondern auch viele Momente, in denen ich mich gefragt habe, was das eigentlich alles soll.

So fand ich es an sich anfänglich sehr interessant, dass man gleich drei Clans auf einmal kennen lernt und erfährt, wie es in der neuen Welt so aussieht, denn hier wurden einige interessante, aber auch sehr erschreckende Szenarien geschaffen. Das Problem ist jedoch schnell ersichtlich, denn die Autorin hat hier einfach viel zu viel gewollt und war damit scheinbar vollkommen überfordert, denn die Geschichte wirkte an so vielen Stellen unfertig und zusammenhangslos, dass es schon fast weh tat.

Dabei hatte die Geschichte an sich wirklich großes Potential und ich fand Mari und Nik auch ansatzweise interessant, sodass man hier einiges hätte draus machen können, doch leider stand sich die Autorin, wie auch schon bei anderen Reihen wie „House of Night“ oder auch „Tales of Partholon“, nur selbst im Weg. Dies ist wahnsinnig schade, denn ich fand die Idee, wie sie sich nicht nur annähern, sondern gemeinsam ihrem Schicksal stellen wollen und sich zudem auch noch verbünden, sehr interessant.

Somit wurde ich im Laufe der Zeit immer unzufriedener und habe das Buch nach nach knapp 70 Prozent frustriert abgebrochen. Somit hat sich die Autorin wohl auch vorerst ihre letzte Chance bei mir verspielt, sodass ich zukünftig wohl kein weiteres Buch mehr von ihr lesen werde.

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[Ich habe abgebrochen…] Nacho Figueras – Versuchung (Die Wellington-Saga #1)

„Versuchung“, der erste Band der „Wellington“-Saga von Nacho Figueras, wurde mir vom Verlag empfohlen und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich mich sehr auf die Geschichte gefreut habe. Hier habe ich mir eine interessante und prickelnde Liebesgeschichte erhofft, aber leider nicht bekommen, denn die Geschichte war oftmals viel zu klischeehaft und kitschig, sodass mir sehr schnell der Spaß an der Geschichte verloren ging.

An sich mag ich Liebesromane ganz gerne und habe auch nichts dagegen, wenn man sich an den typischen Klischees bedient, dennoch war es mir hier eindeutig zu viel, sodass ich viel zu oft den Kopf geschüttelt habe und das Buch immer wieder zur Seite legen musste, da ich immer weniger Lust auf die Geschichte hatte.

Dies liegt auch mit am Schreibstil, denn dieser ist doch sehr einfach gehalten und bringt nur wenig Anspruch mit sich. Die Charaktere bleiben trotz eigentlich guter Ausarbeitung blass und die Dialoge sind oftmals unfreiwillig komisch, sodass für mich hier vieles nicht zusammen passen wollte.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich das Buch letztendlich nach etwas mehr als dreihundert Seiten abgebrochen habe. Manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Veronika Mauel – Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle

517wINRg5xL„Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle“ gehört zu den Büchern, die in letzter Zeit häufiger kritisiert wurden. Dennoch war ich extrem neugierig und wollte der Geschichte umso mehr eine Chance geben, musste aber leider sehr schnell feststellen, dass die Geschichte und ich nicht zusammenpassen wollten. Dies ist sehr schade, denn die Geschichte besitzt durchaus Potential, nur wurde dieses absolut nicht genutzt.

Ich habe bereits andere Geschichten von der Autorin gelesen, die mir an sich gut gefallen haben, von daher kann man der Autorin Talent sicherlich nicht absprechen. Problem ist nur, dass die Geschichte so furchtbar flach und belanglos ist, dass ich mich bereits nach wenigen Seiten gelangweilt habe, die Geschichte aber dennoch weiterhin durchziehen wollte. Leider musste ich jedoch immer mehr feststellen, dass es einfach nicht sein sollte und ich immer mehr genervt die Augen verdreht und das Buch zur Seite gelegt habe.

Sämtliche Figuren waren mir sehr unsympathisch und auch ihr Handeln war ohne Sinn und Verstand, sodass ich weder mit ihnen warm wurde, noch eine gewisse Chemie zwischen den Figuren untereinander feststellen konnte. Man merkt zwar schon, wo die Autorin mit der Geschichte hinwollte, allerdings ist dies bei mir nicht gänzlich angekommen. Hier treffen viele Ideen aufeinander, die jedoch allesamt nicht richtig zusammenpassen wollten.

Die ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte nach knapp 60% abgebrochen habe. Manchmal soll es wohl einfach nicht sein…

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[Ich habe abgebrochen] Vince Flynn – American Assassin: Wie alles begann (Mitch Rapp #1)

51w5kk3kjnl-_sx311_bo1204203200_Ich bin bei Agenten-Thrillern allgemein immer etwas skeptisch, denn diese kommen bei mir immer entweder nur sehr gut oder überhaupt nicht an. Da ich jedoch schon einige positive Bewertungen zu „American Assassin: Wie alles begann“ gelesen habe, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und habe hier eine spannende und ereignisreiche Geschichte erwartet. Leider war es am Ende doch ein wenig anders als erwartet, sodass ich das Buch nach knapp der Hälfte abgebrochen habe.

Hierbei geht es um die Vorgeschichte von Mitch Rapp, der mittlerweile als Agent für die CIA arbeitet. Dabei wird zum einen sein persönliches Schicksal, aber auch seine Ausbildung geschildert. Rapp hat im Jahr 1988 seine Verlobte verloren, nachdem diese bei einem Bombenanschlag ums Leben kam. Um den Kampf gegen den Terror anzunehmen, wird er von der CIA rekrutiert und widmet sich voll und ganz den Terrororganisationen, um seine damalige Verlobte Maureen zu rächen.

An sich klingt diese Ausbildung auf den ersten Blick sehr interessant, allerdings entpuppte sich „American Assassin: Wie alles begann“ für mich als sehr langatmig, da die Geschichte vom Autor viel zu ausschweifend erklärt wird und dadurch für mich sehr viel an Spannung verloren ging. Auch mit den Figuren wurde ich nie so wirklich warm, sodass ich immer mehr das Interesse an ihnen verloren habe und mir die Geschichte letztendlich auch immer mehr egal war.

Von daher habe ich die Geschichte leider abbrechen müssen. Sehr schade, denn das Potential war definitiv vorhanden, nur leider wollten das Buch und ich letztendlich nicht zusammenpassen.

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[Ich habe abgebrochen…] James Grady – Die letzten Tage des Condor

519lq0FgW4L._SX309_BO1,204,203,200_Da die Kurzbeschreibung zu „Die letzten Tage des Condor“ von James Grady ganz interessant klang, wollte ich dem Buch eine Chance geben. Ich muss zwar zugeben, dass meine Erwartungen von Beginn an recht niedrig angesetzt waren, allerdings habe ich dennoch auf eine spannende Geschichte gehofft, was ich hier allerdings nicht vorgefunden habe.

Dabei hatte die Geschichte inhaltlich durchaus Potential, nur leider war der Schreibstil für mich wirklich anstrengend, denn dieser kam mir häufig sehr lieblos vor, Spannung kam absolut nicht auf und auch die Figuren waren meiner Meinung nach nur oberflächlich ausgearbeitet. Wer hier wahre Tiefe sucht oder Figuren besser kennen lernen möchte, der wird hier enttäuscht sein.

Allgemein finde ich es merkwürdig, dass das Buch als Thriller durchgeht, denn bei aller Liebe: Wo keine Spannung ist und wo man nicht mitfiebern kann, da ist auch für mich persönlich kein Thriller.

Dementsprechend habe ich das Buch bereits nach knapp 120 Seiten abgebrochen habe, da ich für mich feststellen musste, dass ich mich weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Sehr schade, aber manchmal soll es nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Lauren Barnholdt – Heat of the Moment (Moment #1)

41KWUAvJgHL._SL250_Lauren Barnholdt und ich hatten es bereits in der Vergangenheit etwas schwer miteinander, da ich vor einigen Jahren ein Buch von ihr abgebrochen habe, weil mir die Geschichte leider nicht gefallen hat. Nun ist es ein zweites Mal passiert und ich habe „Heat of the Moment“, den ersten Band der „Moment“-Trilogie abgebrochen.

Dabei hätte ich es dieses Mal nicht erwartet, denn die Geschichte klang so gut, dass ich direkt neugierig wurde und der Autorin somit noch einmal eine Chance geben wollte. Das Problem ist jedoch, dass die Protagonisten mir von Anfang an so dermaßen unsympathisch war, dass es mir sehr schwer fiel, mich überhaupt auf die Geschichte und die Figuren einzulassen.

Hierbei geht es hauptsächlich um Layla, die unbedingt auf die Abschlussfahrt ihres Jahrgangs mit möchte, allerdings den Bus zum Flughafen verpasst. Da Layla – warum auch immer – ihre Mutter einfach wegschickt, ist sie somit auf ihren Mitschüler Beckett angewiesen, der ebenfalls den Bus verpasst hat, sie jedoch beide auf seinem Motorrad zum Flughafen bringen kann. Hier könnte man nun eigentlich denken, dass alles gut wird, doch Layla hat dazu noch Streit mit ihrem Freund Derrick, der ebenfalls mit auf Abschlussfahrt kommt und muss sich dazu noch mit ihren ehemals besten Freundinnen Quinn und Aven auseinandersetzen, mit denen sie sich unfreiwillig ein Zimmer teilen muss.

An sich klingt das alles ganz nett, aber Layla ging mir schlicht und ergreifend ständig nur auf die Nerven, denn es geht immer nur um sie und was andere denken oder fühlen könnten, scheint ihr meistens egal zu sein. Die Abschlussfahrt soll nur zu einem Zweck dienen: Sie möchte unbedingt ihre Jungfräulichkeit an Derrick verlieren. Dabei kommt sie so dermaßen unreif und unsympathisch rüber, dass ich oftmals nur genervt die Augen verdreht habe. Hätte ich hierbei nicht gewusst, dass es sich um eine Abschlussfahrt handelt, hätte ich Layla höchstens auf 13-14 Jahre eingeschätzt.

Da Layla für mich somit ein absolutes No Go war und auch die anderen Figuren nicht gerade das Gelbe vom Ei waren, habe ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren, sodass ich das Buch nach knapp zweihundert Seiten abgebrochen habe. Hätte die Autorin nicht ständige langatmige Szenen in die Geschichte eingebaut und hätte man den Figuren mehr Tiefe und Reife verliehen, hätte „Heat of the Moment“ etwas werden können, so wurde es nur leider eine große Enttäuschung.