Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Sabine Kornbichler – Der letzte Gast

Da ich sehr gerne Thriller und Krimis lese, wurden mir schon häufiger die Werke von Sabine Kornbichler empfohlen. Hierbei fiel meine Wahl auf „Der letzte Gast“, das an sich recht interessant und vor allem spannend klang. Leider entpuppte sich die Geschichte jedoch zu einem absoluten Flop, denn „Der letzte Gast“ ist nicht nur unheimlich langatmig, sondern vor allem auch so sehr vorhersehbar, dass es schon fast weh tut.

Die Geschichte liest sich sehr holprig, steckt voller Wiederholungen und ist sehr flach. Die Figuren sind teilweise gut ausgearbeitet, allerdings war mir keine einzige Figur auch nur ansatzweise sympathisch, da sie sehr naiv sind, und die Art und Weise, wie sie miteinander agieren, wirklich nicht gut umgesetzt war.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Berna Kiening ist neunundsechzig Jahre alt und aufgrund einer unheilbaren Krankheit ans Bett gefesselt. Für sie ist dies kein Zustand und somit möchte sie bereits in wenigen Wochen in die Schweiz reisen, um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Dazu kommt es jedoch nicht mehr, da Berna eines Tages erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Gefunden wird sie dabei von ihrer Dogwalkerin Mia, die quasi alles falsch macht, was man nur falsch machen kann: Anstatt offen und ehrlich mit der Polizeit zu sprechen und denen alles zu sagen, handelt sie lieber auf eigene Faust und will den Fall quasi im Alleingang lösen, was leider alles andere als gut umgesetzt wurde.

Dadurch wird die Geschichte nicht nur immer absurder, sondern vor allem auch langatmig. Somit ist diese für mich alles andere als packend, sondern lediglich klischeehaft, vorhersehbar und mit einem Spannungsbogen versehen, der nahezu nicht spürbar ist.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich das Buch nach etwas mehr als 70% abgebrochen habe, denn die Auflösung hat mich schlicht und ergreifend leider nicht mehr interessiert. Sehr schade.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Piper Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] J.T. Sheridan – Legal Love – An deiner Seite (Lawyers of London #1)

„Legal Love – An deiner Seite“ ist der erste Band der „Lawyers of London“-Reihe. Da die Bewertbung bislang weitesgehend positiv sind und auch die Kurzbeschreibung ganz interessant klang, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und muss sagen, dass ich doch letztendlich sehr enttäuscht bin, weil mich weder die Figuren, noch der Schreibstil sonderlich andersprechen konnte.

Hier bekommt man eine recht oberflächliche und fast schon plumpe Geschichte vorgesetzt, bei dem sich die Anwältin Nora mit ihrem neuen Vorgesetzten David auseinandersetzen muss. David ist der Enkelsohn ihres verstorben Chefs und möchte in der Kanzlei einiges verändern, was Nora jedoch alles andere als gut findet. Dabei geraten die beiden nicht nur immer mehr aneinander, sondern gleichzeitig muss Nora auch immer mehr Davids Launen und Beleidigungen aushalten. Umso erstaunlicher ist es dabnei, dass sie feststellen müssen, dass es auch gleichzeitig zwischen ihnen zu knistern anfängt. Dabei wird die Geschichte so klischeehaft und vorhersehbar erzählt, dass es schon fast weh tut.

Nora und David sind absolute Stereotypen, die nur wenig Ecken und Kanten besitzen und recht oberflächlich daher kommen. Es gibt kaum Punkte an ihnen, die mir wirklich sympathisch waren und ich habe ihnen auch die ach so prickelnden Momente nicht wirklich abkaufen können. Sie wirkten auf mich insgesamt zu blass und unfertig, sodass ich mich absolut nicht mit ihnen anfreunden konnte.

Somit hat mich auch ihre weitere Geschichte nicht sonderlich interessiert, sodass ich mich letztendlich nach etwas mehr als der Hälfte dafür entschieden habe, die Geschichte abzubrechen.

(Die Rechte am Buchcover liegen bei Bastei Lübbe)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Tanja Heitmann – Stoneheaven

Tanja Heitmann und ich – es soll einfach nicht sein. Ich habe bereits einige Bücher von der Autorin gelesen und leider haben mir diese fast alle nicht gefallen, was wirklich schade ist, da die Kurzbeschreibungen immer sehr interessant klingen. So auch bei „Stoneheaven“. Hier habe ich mir eine spannende, ereignisreiche und magische Geschichte gewünscht und letztendlich eine langatmige Geschichte mit zu vielen Dialogen und unsympathischen Figuren erhalten.

Zu viele Dialoge? Geht sowas überhaupt? Genau das dachte ich am Anfang auch, allerdings liest sich das Buch stellenweise schon fast wie ein Drehbuch, da einfach zu viele Dialoge aufeinander folgen und somit die eigentliche Handlung immer mehr abhanden kommt, da viele der Gespräche untereinander noch nicht einmal zur Handlung beitragen, sondern fast schon wie Lückenfüller wirken.

Auch die Figuren empfinde ich leider als sehr anstrengend. Dies gilt vor allem für Mariella, die eine Tannin aus einer mächtigen Familie ist, sich aber ständig gegen diese stellt. Sie missbraucht zudem oft ihre Kräfte und setzt diese nur zum Spaß ein, was strengstens verboten ist. Da sie ansonsten auch nur Parties im Kopf hat, beschließt man, sie nach Stoneheaven zu schicken. Stoneheaven ist nicht nur ein Hochsicherheitsgefängnis, sondern auch eine Besserungsanstalt, sodass Mariella dort zum Nachdenken kommen und sich bessern soll.
An sich klingt dies ganz interessant, allerdings ist sie dabei so unsympathisch und oberflächlich, dass ihr mir Schicksal nach und nach immer mehr gleichgültiger wurde.

Da sich die Geschichte auch sehr zieht und die Entwicklung der Figuren, aber auch der gesamten Handlung kaum spürbar ist, habe ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen. Sehr schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Piper Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Chris Landow – Seine Jagd beginnt (Parceval #1)

Nachdem ich bereits einige positive Rezensionen zu „Seine Jagd beginnt“, dem Auftakt der „Parceval“-Reihe gelesen habe, hatte ich sehr große Erwartungen an den Thriller. Leider konnte dieser meine Erwartungen in keinster Weise erfüllen, sodass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das wohl größte Problem an „Seine Jagd beginnt“ ist, dass die Geschichte für mich niemals wirklich spannend oder gar interessant ist. Hier geht es vielmehr nur um einen verurteilten Bundesagenten, der leider sehr blass und oberflächlich wirkt. Eine wirkliche Ausarbeitung aller Figuren habe ich hier schmerzlich vermisst, denn alles wird immer nur kurz beschrieben, immer wieder nur angedeutet und letztendlich bleibt man als Leser*in lediglich ein Außenseiter, der nicht wirklich am Geschehen teilnehmen darf. Gleichzeitig sind die Figuren leider auch so austauschbar und unsympathisch, dass mich ihr Schicksal schlicht und ergreifend kaum bis gar nicht interessiert hat.

Die Idee, dass Ralf Parceval als verurteilter Mörder wieder freigelassen wird, um gemeinsam mit der Berliner Kripo bezüglich einer Entführung zu ermitteln, ist an sich ein interessanter Plot, doch leider waren manche Handlungsstränge so absurd und unrealistisch, dass ich nicht nur vermehrt das Interesse verloren habe, sondern auch keinerlei Spannung für mich aufkommen wollte.

Somit konnte mich „Seine Jagd beginnt“ leider nicht überzeugen, sodass ich das Buch nach gerade mal knapp der Hälfte frustriert abgebrochen habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Julia Dippel – Jenseits der goldenen Brücke (Cassardim #1)

Da ich bislang nur sehr positive Rezensionen zu „Jenseits der goldenen Brücke“, dem ersten Band der „Cassardim“-Reihe, gelesen habe, waren meine Erwartungen an die Geschichte enorm hoch und leider wurde ich doch so bitter enttäuscht, dass ich das Buch letztendlich frustriert abgebrochen habe.

Ehrlich gesagt sind mir die sehr guten Rezensionen zum Großteil sehr schleierhaft, denn die Geschichte bietet meiner Meinung nach weder großartig Spannung, noch eine gewisse Tiefe. Vielmehr gibt es hier immer wieder kleinere Kämpfe und zwei Figuren, deren Anziehungskraft ja ach so groß ist, sodass sie oftmals die Welt um sich herum vergessen. Dies kann sicherlich mal nett sein, aber nicht permanent, denn diese gewisse Anziehungskraft zwischen Noár und Amaia wird quasi alle paar Seiten noch einmal so ausführlich themasiert, damit es kein Leser jemals vergessen kann.

Durch diese ständige Schwärmerei rückt die eigentliche Handlung, nämlich, dass Amaia, nach einem Angriff auf ihre Familie gemeinsam mit Noár nach Cassardim reist, um mehr über sich und ihre Familie zu erfahren, immer mehr in den Hintergrund. Neben den unendlichen Schwärmereien gibt es auch hier und da Kampfszenen, bei denen es letztendlich nur darum geht, dass möglichst viele sterben, denn Noár ist nicht nur ein absolutes Sahneschnittchen, sondern auch ein eiskalter Mörder. Wie gesagt, das kann man mögen, aber ich persönlich mochte es nicht.

In „Jenseits der goldenen Brücke“ wollte so vieles für mich nicht zusammenpassen. Es gibt keinen wirklichen roten Pfaden, es kommt zu vielen Wiederholungen und teilweise zieht sich das Buch aufgrund der immer wiederkehrenden Schwärmereien so sehr wie Kaugummi, dass ich zunehmends das Interesse an der Geschichte verloren habe. Dies hat letztendlich dazu geführt, dass ich die Geschichte nach knapp 65% abgebrochen habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Jessica Park – 180 Seconds – Und meine Welt ist deine

Da ich bereits vor einigen Jahren ein Buch von Jessica Park gelesen habe und mich dieses grundsätzlich überzeugen konnte, waren meine Erwartungen an „180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ relativ hoch und ich musste es direkt am Erscheinungstag kaufen. Leider entpuppte sich das Buch jedoch als sehr seelenlose und kitschige Geschichte, die mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat, sodass ich das Buch nach etwas mehr als die Hälfte abgebrochen habe.

Schuld daran ist noch nicht einmal der eigentliche Schreibstil, denn „180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ liest sich relativ flüssig und zügig und die Autorin besitzt auch eigentlich das nötige Können, um ein richtig gutes Buch zu schreiben. Mein ganz großes Problem sind hierbei eher die Figuren, die ich nicht nur stellenweise sehr unsympathisch und aufgesetzt finde, sondern auch die dringend benötigte Tiefe vermisst habe. Die Figuren sind zu austauschbar, stellenweise sehr oberflächlich und triefen nur so vor Klischees.

Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass viele Leser, besonderes mit Alison als Figur mitfühlen und sich in sie hineinversetzen können, da sie keine leichte Vergangenheit und ihr Leben oftmals nur aus Angst besteht, allerdings haben mir bei sämtlichen Figuren alle nötigen Ecken und Kanten gefehlt, um letztendlich interessant zu sein.

Auch die Liebesgeschichte trieft nur so vor Kitsch und Klischees und ist fast schon vergleichbar mit Groschenromanen. Das muss nicht zwingend schlecht sein und es gibt sicherlich auch einige Perlen in der Sparte, allerdings wirkt „180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ zu kitschig, oberflächlich und klischeehaft, dass es schon fast weh tut.

Somit habe ich das Buch letztendlich abgebrochen, da ich immer mehr das Interesse an den Figuren und dem Verlauf der Geschichte verloren habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Riley Sager – Schwarzer See

„Schwarzer See“ von Riley Sager klang zunächst nach einem sehr spannenden Thriller, der bestens für die dunkle und regnerische Jahreszeit geeignet ist. Da ich bislang auch nur Gutes über das Buch gehört habe, waren meine Erwartungen enorm hoch, doch leider wurde ich hierbei doch sehr enttäuscht, sodass ich das Buch nach etwas mehr als dreihundert Seiten abgebrochen habe.

Die Idee, dass die Künstlerin Emma Davis ihre Erlebnisse aus der Jugend in ihre Bilder mit einarbeitet und somit ihr Innerstes preis gibt, fand ich zunächst interessant. Auch das Szenario, dass hier ein Camp, wie es in den USA sehr gern besucht wird, eine große Rolle spielt, fand ich sehr interessant. Aber leider hat mich sowohl Emmas Vergangenheit als auch die Suche nach den verschwundenen Mädchen leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft habe.

Dies liegt unter anderem daran, dass ich sehr lange gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden, da ich den Schreibstil insgesamt doch recht holprig fand, sodass ein flüssiges Lesen für mich leider nicht möglich war. Dazu war „Schwarzer See“ oftmals sehr vorhersehbar und ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich die Geschichte bereits in ähnlicher Form gelesen habe, was nie ein gutes Zeichen ist.

So habe ich mich immer wieder von Seite zu Seite gehangelt, ohne großartig Gefallen an der Geschicht gefunden zu haben. Da ich auch nach knapp 75% der Geschichte das Gefühl hatte, dass hier noch irgendwas Großes und Umwerfendes passiert, habe ich frustriert aufgegeben und das Buch abgebrochen. Manchmal soll es einfach nicht sein.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Ruth Ware – Wie tief ist deine Schuld

„Wie tief ist deine Schuld“ von Ruth Ware klang zunächst nach einem spannenden Thriller mit einem interessanten Plot, sodass meine Erwartungen relativ hoch angesetzt waren. Leider bin ich am Ende jedoch so enttäuscht gewesen, dass ich das Buch nach etwas mehr als 75 % abgebrochen habe, da es mich leider weder packen, noch unterhalten konnte, sondern lediglich für einige ereignislose Lesestunden gesorgt hat.

Dabei war die Idee an sich nicht schlecht und hatte auch sehr viel Potenzial, doch leider wurde dieses überhaupt nicht genutzt, denn die Geschichte wird nicht nur sehr langatmig, unspektakulär und alles andere als spannend erzählt, sondern beinhaltet auch farblose Charaktere, die austauschbar sind und mit denen ich mich nicht identifzieren konnte.

Die Geschichte handelt von Isa, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird und ihren Freundinnen Kate, Thea und Fatima. Die jungen Frauen sind seit ihrer Jugend miteinander befreundet und treffen nun, nach einer Nachricht von Kate, wieder aufeinander, da in Salten, dem Ort, in dem sie aufgewachsen sind, eine Leiche gefunden wurde. Dabei wissen alle, wer die Leiche ist und wie sie an die Küste gelangen konnte. In vielen Rückblenden wird dabei nach und nach aufgedeckt, was vor siebzehn Jahren geschehen ist. Leider zieht sich dies jedoch wie Kaugummi, nur um dann bereits in der Häfte des Buches komplett aufgelöst zu werden.

Dadurch, dass bereits viel zu früh alles aufgelöst wurde und die Geschichte nur noch mehr vor sich hinplätscherte, habe ich leider vollkommen das Interesse an „Wie tief ist deine Schuld“ verloren, sodass ich das Buch vorzeitig abgebrochen habe. Schade!

(Die Rechte am Buchcover liegen beim jeweiligen Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] K.A. McKeagney – Underground Love

„Underground Love“ von K.A. McKeagney klang zunächst sehr vielversprechend und auch die Covergestaltung ließ aufgrund der Herzen und pinken Elemente eine prickelnde Liebesgeschichte erahnen – doch leider entpuppte sich das Buch für mich zum absoluten Flop. Wer hier einen Liebesroman erwartet, wird letztendlich schwer enttäuscht sein, denn bei „Underground Love“ handelt es sich um einen waschechten Thriller, der lediglich hier und da ein paar Elemente aus Liebesromanen eingebaut hat.

Da ich an sich auch Thriller sehr gerne lese, wollte ich dem Buch dennoch eine Chance geben, allerdings machte die Geschichte für mich leider nur sehr wenig Sinn, weil es zu viele Logikfehler gab, die Figuren sehr unsympathisch und unnahbar wirken und es einfach an allem fehlte.

Die Idee, dass in überfüllten U-Bahnen unbemerkt heiße Blind Dates stattfinden und alle Teilnehmer einem geheimen Dating-Netzwerk angehören, klingt zwar auf den ersten Blick wirklich gut, allerdings entpuppt sich am Ende doch alles als eine doch recht lahme Geschichte ohne Highlights und roten Faden, dafür aber mit sehr vielen Wiederholungen.

Somit habe ich mich zunehmends gelangweilt, immer mehr das Interesse am Verlauf der Geschichte und den Figuren verloren und das Buch letztendlich nach knapp 190 Seiten abgebrochen.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim jeweiligen Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Hayley Barker – Die Arena: Grausame Spiele (Cirque #1)

„Die Arena: Grausame Spiele“ gehört für mich zu den Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte, sodass ich es mir direkt am Erscheinungstag gekauft habe. Meine Erwartungen waren somit enorm hoch, allerdings war ich am Ende so enttäuscht, dass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das wohl größte Problem an dem Buch ist wohl die Tatsache, dass es zwar anfänglich sehr interessant klang, ich allerdings immer wieder das Gefühl hatte, bereits etwas Ähnliches gelesen zu haben. So wirkte es schon fast so, als hätte man gleich mehrere Bücher zu einem zusammengeschrieben. Man muss zwar zugestehen, dass der Zirkus mal ein anderes Setting ist, allerdings gab es das ganze Drumherum bereits haufenweise in anderen Büchern.

Dazu wirken die Figuren stellenweise sehr unsympathisch und blass, sodass ich mit keinem einzigen Charakter wirklich mitfiebern konnte, was mehr als schade ist. Ben und Hoshiko, aus deren Sicht das Buch abwechselnd erzählt wird, sind zwar an sich nett ausgearbeitet, allerdings sehr austauschbar, da sie bereits an sehr viele andere Figuren aus Dystopien erinnern.

Zudem gibt es hier noch eine Liebesgeschichte, die nicht so wirklich in die Geschichte hineinpassen möchte und alles andere als authentisch wirkt Gleichzeitig ist das Buch viel zu brutal, was doch teilweise sehr schockierend ist, wenn man bedenkt, dass das Buch bereits für Leser ab zwölf Jahren geeignet ist.

Somit bin ich von der Geschichte insgesamt sehr enttäuscht und habe es nach knapp 270 Seiten abgebrochen.