Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Veronika Mauel – Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle


517wINRg5xL„Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle“ gehört zu den Büchern, die in letzter Zeit häufiger kritisiert wurden. Dennoch war ich extrem neugierig und wollte der Geschichte umso mehr eine Chance geben, musste aber leider sehr schnell feststellen, dass die Geschichte und ich nicht zusammenpassen wollten. Dies ist sehr schade, denn die Geschichte besitzt durchaus Potential, nur wurde dieses absolut nicht genutzt.

Ich habe bereits andere Geschichten von der Autorin gelesen, die mir an sich gut gefallen haben, von daher kann man der Autorin Talent sicherlich nicht absprechen. Problem ist nur, dass die Geschichte so furchtbar flach und belanglos ist, dass ich mich bereits nach wenigen Seiten gelangweilt habe, die Geschichte aber dennoch weiterhin durchziehen wollte. Leider musste ich jedoch immer mehr feststellen, dass es einfach nicht sein sollte und ich immer mehr genervt die Augen verdreht und das Buch zur Seite gelegt habe.

Sämtliche Figuren waren mir sehr unsympathisch und auch ihr Handeln war ohne Sinn und Verstand, sodass ich weder mit ihnen warm wurde, noch eine gewisse Chemie zwischen den Figuren untereinander feststellen konnte. Man merkt zwar schon, wo die Autorin mit der Geschichte hinwollte, allerdings ist dies bei mir nicht gänzlich angekommen. Hier treffen viele Ideen aufeinander, die jedoch allesamt nicht richtig zusammenpassen wollten.

Die ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte nach knapp 60% abgebrochen habe. Manchmal soll es wohl einfach nicht sein…

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[Ich habe abgebrochen] Vince Flynn – American Assassin: Wie alles begann (Mitch Rapp #1)


51w5kk3kjnl-_sx311_bo1204203200_Ich bin bei Agenten-Thrillern allgemein immer etwas skeptisch, denn diese kommen bei mir immer entweder nur sehr gut oder überhaupt nicht an. Da ich jedoch schon einige positive Bewertungen zu „American Assassin: Wie alles begann“ gelesen habe, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und habe hier eine spannende und ereignisreiche Geschichte erwartet. Leider war es am Ende doch ein wenig anders als erwartet, sodass ich das Buch nach knapp der Hälfte abgebrochen habe.

Hierbei geht es um die Vorgeschichte von Mitch Rapp, der mittlerweile als Agent für die CIA arbeitet. Dabei wird zum einen sein persönliches Schicksal, aber auch seine Ausbildung geschildert. Rapp hat im Jahr 1988 seine Verlobte verloren, nachdem diese bei einem Bombenanschlag ums Leben kam. Um den Kampf gegen den Terror anzunehmen, wird er von der CIA rekrutiert und widmet sich voll und ganz den Terrororganisationen, um seine damalige Verlobte Maureen zu rächen.

An sich klingt diese Ausbildung auf den ersten Blick sehr interessant, allerdings entpuppte sich „American Assassin: Wie alles begann“ für mich als sehr langatmig, da die Geschichte vom Autor viel zu ausschweifend erklärt wird und dadurch für mich sehr viel an Spannung verloren ging. Auch mit den Figuren wurde ich nie so wirklich warm, sodass ich immer mehr das Interesse an ihnen verloren habe und mir die Geschichte letztendlich auch immer mehr egal war.

Von daher habe ich die Geschichte leider abbrechen müssen. Sehr schade, denn das Potential war definitiv vorhanden, nur leider wollten das Buch und ich letztendlich nicht zusammenpassen.

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[Ich habe abgebrochen…] James Grady – Die letzten Tage des Condor


519lq0FgW4L._SX309_BO1,204,203,200_Da die Kurzbeschreibung zu „Die letzten Tage des Condor“ von James Grady ganz interessant klang, wollte ich dem Buch eine Chance geben. Ich muss zwar zugeben, dass meine Erwartungen von Beginn an recht niedrig angesetzt waren, allerdings habe ich dennoch auf eine spannende Geschichte gehofft, was ich hier allerdings nicht vorgefunden habe.

Dabei hatte die Geschichte inhaltlich durchaus Potential, nur leider war der Schreibstil für mich wirklich anstrengend, denn dieser kam mir häufig sehr lieblos vor, Spannung kam absolut nicht auf und auch die Figuren waren meiner Meinung nach nur oberflächlich ausgearbeitet. Wer hier wahre Tiefe sucht oder Figuren besser kennen lernen möchte, der wird hier enttäuscht sein.

Allgemein finde ich es merkwürdig, dass das Buch als Thriller durchgeht, denn bei aller Liebe: Wo keine Spannung ist und wo man nicht mitfiebern kann, da ist auch für mich persönlich kein Thriller.

Dementsprechend habe ich das Buch bereits nach knapp 120 Seiten abgebrochen habe, da ich für mich feststellen musste, dass ich mich weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Sehr schade, aber manchmal soll es nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Lauren Barnholdt – Heat of the Moment (Moment #1)


41KWUAvJgHL._SL250_Lauren Barnholdt und ich hatten es bereits in der Vergangenheit etwas schwer miteinander, da ich vor einigen Jahren ein Buch von ihr abgebrochen habe, weil mir die Geschichte leider nicht gefallen hat. Nun ist es ein zweites Mal passiert und ich habe „Heat of the Moment“, den ersten Band der „Moment“-Trilogie abgebrochen.

Dabei hätte ich es dieses Mal nicht erwartet, denn die Geschichte klang so gut, dass ich direkt neugierig wurde und der Autorin somit noch einmal eine Chance geben wollte. Das Problem ist jedoch, dass die Protagonisten mir von Anfang an so dermaßen unsympathisch war, dass es mir sehr schwer fiel, mich überhaupt auf die Geschichte und die Figuren einzulassen.

Hierbei geht es hauptsächlich um Layla, die unbedingt auf die Abschlussfahrt ihres Jahrgangs mit möchte, allerdings den Bus zum Flughafen verpasst. Da Layla – warum auch immer – ihre Mutter einfach wegschickt, ist sie somit auf ihren Mitschüler Beckett angewiesen, der ebenfalls den Bus verpasst hat, sie jedoch beide auf seinem Motorrad zum Flughafen bringen kann. Hier könnte man nun eigentlich denken, dass alles gut wird, doch Layla hat dazu noch Streit mit ihrem Freund Derrick, der ebenfalls mit auf Abschlussfahrt kommt und muss sich dazu noch mit ihren ehemals besten Freundinnen Quinn und Aven auseinandersetzen, mit denen sie sich unfreiwillig ein Zimmer teilen muss.

An sich klingt das alles ganz nett, aber Layla ging mir schlicht und ergreifend ständig nur auf die Nerven, denn es geht immer nur um sie und was andere denken oder fühlen könnten, scheint ihr meistens egal zu sein. Die Abschlussfahrt soll nur zu einem Zweck dienen: Sie möchte unbedingt ihre Jungfräulichkeit an Derrick verlieren. Dabei kommt sie so dermaßen unreif und unsympathisch rüber, dass ich oftmals nur genervt die Augen verdreht habe. Hätte ich hierbei nicht gewusst, dass es sich um eine Abschlussfahrt handelt, hätte ich Layla höchstens auf 13-14 Jahre eingeschätzt.

Da Layla für mich somit ein absolutes No Go war und auch die anderen Figuren nicht gerade das Gelbe vom Ei waren, habe ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren, sodass ich das Buch nach knapp zweihundert Seiten abgebrochen habe. Hätte die Autorin nicht ständige langatmige Szenen in die Geschichte eingebaut und hätte man den Figuren mehr Tiefe und Reife verliehen, hätte „Heat of the Moment“ etwas werden können, so wurde es nur leider eine große Enttäuschung.

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[Ich habe abgebrochen…] Jennifer Alice Jäger – Being Beastly. Der Fluch der Schönheit


51q+l0PIh5L._SL250_Ich liebe Märchenadaptionen, von daher war ich schon sehr auf „Being Beastly. Der Fluch der Schönheit“ gespannt, denn hier wird eines meines absoluten Lieblingsmärchen, nämlich „Die Schöne und das Biest“, thematisiert. Meine Erwartungen waren demnach extrem hoch und ich habe mir hier so viel erhofft, doch am Ende war ich dann doch so enttäuscht, dass ich die Geschichte nach etwas mehr als achtzig Prozent abgebrochen habe.

Dabei war die Grundidee an sich gar nicht mal so schlecht, allerdings ist die Geschichte bei mir an der Umsetzung sowie den Figuren gescheitert. Valeria gehört leider zu der Art Figur, die mich bereits von der ersten Seite an genervt hat, denn diese ist nicht nur vollkommen verwöhnt und oberflächlich, sondern dazu auch noch unsympathisch, sodass es mir sehr schwer fiel, auch nur ansatzweise mit ihr warm zu werden. Alles dreht sich nur um ihre Schönheit, durch die sie sich Anerkennung und einen guten Ehemann verspricht. Klar, in der damaligen Zeit war das sicherlich so, allerdings fand ich es einfach nur wahnsinnig oberflächlich, sodass ich bereits früh das Interesse an ihr verloren habe. Auch die anderen Figuren konnten mich ebenfalls nicht begeistern und somit ist für mich vieles nur dahingeplätschert. Zwar muss ich sagen, dass ich die Idee mit den Windlichtern nicht schlecht fand und auch die Rückblicke an sich gelungen sind, nur dies allein hat mir leider nicht gereicht.

Dennoch wollte ich die Geschichte zum damaligen Zeitpunkt noch nicht abbrechen, denn ich hatte immer wieder die Hoffnung, dass noch irgendwas passieren könnte, was mich möglicherweise umstimmen könnte, doch am Ende hat es einfach nicht gereicht und ich habe die Geschichte vorzeitig abgebrochen. Dies tut mir besonders für die Autorin leid, denn sie hat durchaus bewiesen, dass sie sehr gut schreiben kann und alles so detailliert beschreibt, dass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte, doch leider sollte es zwischen „Being Beastly. Der Fluch der Schönheit“ und mir nicht sein.

Trotzdem werde ich Jennifer Alice Jäger zukünftig noch einmal eine Chance geben und hoffe, dass ich dann mehr überzeugt sein werde. Nur dieses Mal wollte es einfach nicht funktionieren…

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[Ich habe abgebrochen…] Mel Wallis de Vries – Da waren’s nur noch zwei


51uxbs-8ysL._SL250_„Da waren’s nur noch zwei“ gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, denn die Kurzbeschreibung klang einfach so gut, sodass ich mir das Buch direkt ausgeliehen habe. Leider wollten das Buch und ich dann doch nicht so zusammenpassen, wie ich es mir erhofft habe, denn ich kam weder mit dem Schreibstil, noch mit den Figuren klar.

Dabei fing alles vielversprechend an, denn man lernt die Figuren recht früh ausreichend kennen und auch das Setting schien vielversprechend zu sein. Problem war jedoch, dass mir sämtliche Figuren auch recht schnell auf die Nerven gegangen sind, denn es wurde ständig Denglisch gesprochen, sodass ich immer mehr die Augen verdreht und das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Ich wollte Kim, Feline, Abby und Pippa auf ihrem Ausflug ins Ferienhaus sehr gerne begleiten, mit ihnen mitfiebern, mit ihnen leiden und mit ihnen das ein oder andere Geheimnis lüften, allerdings verlor ich immer mehr das Interesse an ihnen, nachdem die Geschichte viel zu offensichtlich erschien und es den Mädchen an der nötigen Tiefe für so ein Genre gefehlt hat.

Dabei hätte die Geschichte durchaus gut werden können, wenn die Autorin mehr Wert auf Dialoge und den Verlauf der Geschichte gelegt hätte. Allerdings muss ich sagen, dass mir eine eingeschneite Hütte, kein Handyempfang und ein wenig Zickenkrieg zu wenig waren. Letztendlich habe ich nach 78 Prozent entnervt aufgegeben und ich bezweifel sehr stark, dass ich das Ebook noch einmal in die Hand nehmen werde.

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[Ich habe abgebrochen…] Lydie Salvayre – Weine nicht


51pyNdtVdzL._SL250_Nachdem ich „Weine nicht“ von Lydie Salvayre noch vor dem Erscheinungstag überraschend erhalten habe, wollte ich dem Buch gerne eine Chance geben. Da mir das Buch vorher rein gar nichts gesagt und mich auch die Kurzbeschreibung nicht zwingend angesprochen hat, hatte ich dennoch die Hoffnung, dass mir das Buch gefallen könnte. Leider war dem nicht so, denn letztendlich habe ich es dann doch nach knapp 160 Seiten abgebrochen.

Das Problem ist, dass ich auch nach mehr als fast drei Wochen nicht in die Geschichte hinein gekommen bin und das Buch immer wieder nach nur wenigen Seiten zur Seite gelegt habe. Dies ist bei mir immer ein schlechtes Zeichen, da ich normalerweise nur so durch die Seite fliege. Das Hauptproblem war hierbei der Schreibstil, der sehr trocken ist, viele lange Sätze besitzt, bei denen man gerne mal den Faden verliert und auch sonst kommt das Buch nur selten wie ein Roman, sondern vielmehr schon fast wie ein Drehbuch daher, sodass ich an diesem Buch leider keinerlei Freude hatte.

Das Thema fand ich hierbei an sich interessant, allerdings wurden viele Dinge für mich nicht glaubwürdig wiedergegeben. Hier geht es um die fünfzehnjährige Montse, die bei reichen Menschen als Hausmädchen arbeiten muss, nachdem in Spanien in den dreißiger Jahren der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Problem ist hierbei allerdings, dass man weder großartig Emotionen mitbekommt, noch sonst etwas vom Krieg, das wirklich wichtig war. Hier geht es vielmehr um Montses Tochter, die einfach nur die Geschichte von Montse erzählt, was jedoch oftmals nur einem Monolog als einer Geschichte gleichkommt, was mir allerdings gar nicht zugesagt hat und ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Sehr schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

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[Ich habe abgebrochen…] Romily Bernard – Find me (Find me #1)


51kWEtKZLsL._SX326_BO1,204,203,200_Ich habe leider mal wieder ein Buch abgebrochen, was ich in diesem Fall wirklich unglaublich schade finde, denn ich wollte „Find me“ von Romily Bernard unbedingt mögen, da das Buch bereits vor dem Erscheinungstermin auf meiner Wunschliste stand und ich das Buch somit auch unbedingt lesen wollte. Leider musste ich allerdings recht schnell feststellen, dass das Buch und ich einfach nicht zusammenpassen wollten. Ich habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt und sogar zweimal neu begonnen, da ich die Hoffnung hatte, dass der Funken am Ende doch noch überspringen könnte, doch leider sollte es einfach nicht sein, denn ich konnte mich weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil von Romily Bernard anfreunden.

Wick gehört zu den Mädchen, die bereits einiges in ihrem Leben durchmachen mussten, was man ihr an ihrer Art auch häufig anmerkt, von daher wirkte sie auf mich unnahbar, sodass ich sie leider nicht in mein Herz schließen und ihre Geschichte mich nicht berühren konnte. Wenn einem Leser die Protagonistin bei einem Thriller schon fast egal ist, ist dies immer Gift für eine Geschichte. Selbiges Problem hatte ich mit den anderen Figuren, die zwar alle ein gewisses Schicksal haben, diese mich allerdings nicht berühren konnten. Lediglich Tessa, die allerdings bereits tot ist, konnte mich halbwegs berühren, denn in jedem Kapitel gibt es einen Tagebucheintrag von ihr.

Hier geht es darum, dass Wick den Tod ihrer Freundin nur schwer verarbeiten kann, dann jedoch das Tagebuch ihrer Freundin eher durch Zufall findet. Hierbei wird Wick immer mehr bewusst, dass Tessa in Gefahr schwebte und ihr Tod kein Selbstmord war, allerdings merkt Wick dabei viel zu spät, dass auch sie sich durch das Tagebuch immer mehr in Gefahr begibt – und auch ihre Schwester ist alles andere als sicher…

Die Geschichte hat durchaus Potential und den ein oder anderen spannenden Moment hervorgebracht, das Problem ist allerdings, dass meine Erwartungen anscheinend von Anfang an viel zu hoch angesetzt waren, sodass das Buch diesen gar nicht gerecht werden konnte, denn ich habe von der ersten Seite immer auf den „Hey, ich mag das Buch“-Moment gewartet, der eigentlich auf den ersten dreißig Seiten auftreten soll, doch leider tauchte dieser nicht auf. Hier ist einfach nur vieles nett, aber nicht überragend und somit wurde ich im Laufe der Geschichte immer enttäuschter und am Ende konnte ich mich gar nicht mehr auf „Find me“ einlassen.

Aber wie gesagt, die Geschichte ist definitiv nicht schlecht, nur wir wollten in diesem Fall einfach nicht zusammen passen. Somit habe ich das Buch nach dem dritten Versuch nach etwas mehr als zwei Dritteln endgültig abgebrochen. Hoffentlich werden viele andere Leser da anderer Meinung sein als ich, denn das Potential ist definitiv vorhanden.

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[Ich habe abgebrochen] Romina Russell – Zodiac (Zodiac #1)


51ZrV1ndoBL._SL250_„Zodiac“ und ich, es hätte so schön sein können. Das Cover war vielversprechend, die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und auch die Kritiken waren bis dahin so gut, dass ich das Buch direkt gekauft und schnell gelesen habe. Schnell merkte ich dann aber doch, dass das Buch und ich wohl einfach nicht zusammenpassen wollten, denn ich fand auch nach knapp einhundert Seiten keinen Einstieg in die Geschichte und somit konnte ich mich weder auf Romina Russells Schreibstil, noch auf die Figuren einlassen.

Hauptproblem ist hierbei die 16-jährige Rho, mit der ich einfach nicht warm wurde, da sie mir zu unnahbar und unsympathisch wirkte, sodass ich mich nicht in sie hineinversetzen konnte und immer mehr das Interesse an ihr verloren habe. Wenn man merkt, dass man an Protagonisten das Interesse verliert, ist dies immer ein schlechtes Zeichen, dennoch wollte ich der Geschichte weiterhin eine Chance geben, nur leider sollte es nicht sein, denn auch die anderen Figuren konnten mich nur wenig überzeugen, auch wenn ich zugeben muss, dass sie mir immerhin nicht egal waren.

Die Welt, die die Autorin hierbei geschaffen hat, in der die Menschen nach ihrem Sternzeichen eingeteilt sind, ist auf den ersten Blick interessant, allerdings wird auch hier schnell klar, dass das vorhandene Potential kaum genutzt wurde. Man kann der Autorin zwar nicht vorwerfen, die Geschichte nicht temporeich gestaltet zu haben, allerdings hat mir die gesamte Zeit über das gewisse Etwas und der berühmte rote Faden gefehlt, um wirklich mehr über das Volk der Krebse, Rhos Vorhersehungen oder auch über die Universität erfahren zu wollen.

Am Ende habe ich das Buch nach knapp 220 Seiten abgebrochen. Ich hätte der Geschichte gerne noch eine Chance gegeben, allerdings musste ich mir eingestehen, dass dies einfach keinen Sinn mehr hat. Sehr, sehr schade, aber manchmal wollen Buch und Leser einfach nicht zueinander passen.

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[Ich habe abgebrochen…] Stephen Aryan – Tage des Krieges (Battlemage #1)


513FHIzaYBL._SL250_Als ich das wunderschöne Cover zu „Tage des Krieges“, dem ersten Band der „Battlemage“-Trilogie gesehen habe, war ich direkt Feuer und Flamme und wollte dem Buch unbedingt eine Chance geben. Da auch die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend klang, habe ich das Buch direkt begonnen, nachdem es bei mir eingetrudelt ist. Leider musste ich dann doch immer mehr für mich feststellen, dass das Buch leider gar nicht meinen Geschmack trifft.

Stephen Aryan besitzt zwar einen sehr beeindruckenden Schreibstil, der mir auf weiten Strecken zugesagt hat, allerdings bestand das Problem darin, dass ich bei der Geschichte irgendwann einfach nicht mehr mitgekommen bin, da diese einfach viel zu vollgepackt ist. Man merkt, dass der Autor hierbei wahnsinnig viele Ideen hatte, allerdings hat er diese anscheinend auch alle auf einmal umgesetzt, denn mir passierte im Laufe der Geschichte einfach zu viel und vieles wurde viel zu schnell abgearbeitet, sodass ich die Geschichte einfach nicht genießen konnte und somit auch leider immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Auch die Welt, die hier geschaffen wurde, hatte deutliche Schwächen, denn manche Beschreibungen – auch wenn sie sehr malerisch waren – wollten für mich einfach nicht zum Rest der Geschichte passen, sodass ich hier immer wieder ein paar Fragezeichen über meinem Kopf schweben hatte. Sicherlich, bei Fantasy-Roman ist immer alles erlaubt, allerdings wollte für mich die Geschichte rund um den König und den Hexenmeister einfach nicht funktionieren, sodass ich das Buch leider schweren Herzens bei ca. der Hälfte abgebrochen habe.

Ich denke aber, dass das Buch, bzw. die Trilogie in Deutschland viele Anhänger finden wird, nur bei sollte es leider trotz interessanter Kurzbeschreibung und imposanten Cover einfach nicht sein.