Rezension

Kerrigan Byrne – Mein schwarzes Herz (Victorian Rebels #1)

Kurzbeschreibung
Farah Mackenzie will sich nie wieder an einen Mann binden. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre erste Liebe Dougan. Als sie jedoch dem berüchtigten Verbrecher Dorian Blackwell begegnet, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen. Blackwell, der sie beunruhigt, aber auch etwas tief in ihrem Innersten berührt, entführt Farah nach Schottland ― angeblich zu ihrem Schutz. Doch jeder Moment, den sie mit dem scheinbar so eiskalten Mann verbringt, führt sie zu einer Wahrheit, die ihr erneut das Herz zu brechen droht… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Ich muss schon sagen, „Mein schwarzes Herz“, Band 1 der „Victorian Rebels“-Trilogie, war für mich eine ganz schöne Geburt, denn obwohl die Thematik an sich nicht schlecht ist, wollten die Geschichte und ich auf weite Strecken einfach nicht zusammenpassen.

Das Problem ist hierbei nicht zwingend der Schreibstil, denn dieser liest sich an sich leicht und flüssig und bringt auch eine gewisse Spannung mit sich. Problem waren hierbei eher die Charaktere. Normalerweise mag ich es immer, wenn Geschichten direkt aus der Sicht von einer Figur erzählt weerden, in diesem Fall ist dies jedoch für mich nach hinten losgegangen, denn ich wurde mit Farah und Dorian leider nie wirklich warm und fand sie leider auch nicht sonderlich sympathisch.

Farah hat in ihrem Leben bereits einiges mit den Männern erlebt und hat nun die Nase voll und möchte sich vorerst nicht mehr an jemanden binden. Hierbei hat sie jedoch die Rechnung ohne Dorian gemacht, der sie kurzerhand angeblich zu ihrem eigenen Schutz entführt. Dabei wird auch klar, dass sie füreinander keine Unbekannten sind, denn während Dorian ein bekannter Straftäter ist, arbeitet Farah bei Scottand Yard, was für jede Menge Spannung und prickelnden Momenten zwischen ihnen sorgt.

An sich klingt die Thematik wirklich gut und man kann der Autorin auch schwer etwas vorwerfen, denn handwerklich ist die Geschichte wirklich gut ausgearbeitet, man lernt die Figuren ausreichend kennen und auch die Dialoge wirken sehr gut durchdacht. Leider wollten die Geschichte und ich dann aber leider doch nicht zusammenpassen, was wirklich schade ist. Hätte ich das Setting etwas interessanter und die Figuren ein wenig sympathischer gefunden, hätte ich durchaus mehr Spaß an der Geschichte haben können.

Das Cover ist dagegen schön anzusehen und gefällt mir weitaus besser als das Cover der englischsprachigen Ausgabe. Auch die Kurzbeschreibung hat mir gut gefallen und mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Mein schwarzes Herz“ an sich eine gut ausgearbeitete Geschichte mit einem tollen Schreibstil ist, konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen, da ich mit den Figuren auf weite Strecken überhaupt nicht warm wurde. Somit ist es auch mehr als fraglich, ob ich die anderen Bände ebenfalls lesen werde.

Reihenfolge
Mein schwarzes Herz
Ein Herz voll dunkler Schatten (28. September 2018)
Dunkler Herzen Schwur (31. Januar 2019)

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