Rezension

M. Leighton – Stark genug (Tall, Dark & Dangerous #1)


Kurzbeschreibung
Muse Harper ist Künstlerin und hat eine Schwäche für Rotwein, schräge Filme und Männer mit Geheimnissen. Vor acht Monaten musste sie eine Entscheidung treffen – alles zurücklassen, was sie je gekannt hat, um ihre Familie zu beschützen, oder zu bleiben und riskieren, dass jemand verletzt wird. Muse entschied sich für ersteres. Ihr Plan hatte super funktioniert, bis sie herausfand, dass ihr Vater verschwunden war. Bei dieser Gelegenheit lernte sie Jasper King kennen – ihre Liebe, ihr Verderben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich habe zu meiner Schande bislang nur sehr wenige Bücher von M. Leighton gelesen und wollte somit ihrer neuesten Reihe „Tall, Dark & Dangerous“ unbedingt eine Chance geben und habe den ersten Band „Stark genug“ somit kaum erwarten können. Hier habe ich mir eine spannende und prickelnde Geschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Man muss zwar sagen, dass der Schreibstil an sich recht einfach gehalten ist, mir aber dennoch insgesamt gefallen hat, denn die Geschichte liest sich flüssig und besitzt kaum Längen. Dazu sind sowohl die Figuren als auch die Dialoge gut ausgearbeitet, sodass man hier insgesamt gut unterhalten wird. Die Liebesgeschichte ist insgesamt glaubwürdig, besitzt ein gutes Tempo und bringt einige prickelnde Momente mit sich, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

Muse und Jasper sind zwei starke Figuren, die Ecken und Kanten besitzen, bereits einiges im Leben durchmachen mussten und dennoch mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Zwar ist Muse ab und zu etwas unselbständig, allerdings dennoch sehr mutig, da sie ihr gesamtes Leben hinter sich gelassen hat, um ihre Familie zu beschützen. Als dann jedoch ihr Vater verschwindet, merkt sie, dass ihr Plan, ihre Familie zu schützen, nicht ganz aufgegangen ist. Dabei lernt sie auch den recht toughen, aber ebenso geheimnisvollen Jasper kennen, zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt wird, lernt man sie, ihre Gedanken und Gefühle gut kennen und ich konnte mich auch in so manche Situation hineinversetzen. Besonders bei Jasper konnte ich verstehen, weshalb er so eine harte Schale entwickelt hat.

Interessant ist dabei, dass es sich bei „Stark genug“ nicht nur um einen typischen Liebesroman handelt, sondern auch einige Thriller-Elemente mit enthalten sind, die gut in die Geschichte hineingefädelt wurden, sodass die Geschichte insgesamt sehr authentisch ist. Gleichzeitig ist es aber auch toll zu sehen, wie die beiden Figuren immer mehr aufeinander abgestimmt werden, sie sich konsequent weiterentwickeln, die Fassaden bröckeln und auch das ein oder andere Geheimnis aufgedeckt wird.

Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut, da das Paar auf dem Bild sehr sinnlich und vertraut wirkt und es gut zur Geschichte passt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und konnte somit mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: „Stark genug“ ist insgesamt ein spannender und prickelnder Auftakt der „Tall, Dark & Dangerous“-Trilogie, der mich mit einem interessanten Plot und vielseitigen Figuren unterhalten konnte. Ich bin somit schon sehr auf die weiteren Bände gespannt und hoffe, dass die Trilogie das Niveau halten kann.

Reihenfolge
Stark genug
Heiß genug (9. Januar 2018)
Sexy genug (12. März 2018)

Rezension

[Kurzrezension] Kate Lynn Mason – Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre…


Kurzbeschreibung
Jurastudent Ryan und die Kellnerin Isabella könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Ryans Zukunft – inklusive Hochzeit mit seiner Langzeitfreundin – bis ins Detail von seinen wohlhabenden Eltern durchgeplant ist, hält sich Isabella mit ihrem Job im Pub über Wasser, um die medizinische Versorgung ihrer Grandma zu finanzieren.
Als sich die beiden begegnen, steht sofort fest, dass keiner in das Leben des anderen passt. Auch optisch nicht, denn Isabella liebt Tattoos und Piercings und fällt gern aus der Norm, während Ryan als der heißeste Rugbyspieler der Universität gilt. Doch wie sagt man so schön? Gegensätze ziehen sich an und in diesem Fall gegen alle Vernunft auch aus. Ein fataler Fehler, wenn auch noch Gefühle ins Spiel kommen…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Auf der Suche nach ein paar schönen Romanen aus dem „New Adult“-Genre bin ich u.a. auf „Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre…“ gestoßen und war schon sehr gespannt, wie ich die Geschichte finden werde. An sich ist die Geschichte wirklich nett, allerdings war ich dann am Ende doch ein wenig enttäuscht, da mir hier die Besonderheit gefehlt hat.

Zugegeben: Bei diesem Genre wiederholt sich sehr viel und man hat oftmals das Gefühl, dass es eine Geschichte bereits mehrfach gab, von daher ist es besonders schwer, sich in diesem Genre von anderen Büchern zu unterscheiden. Dies ist meiner Meinung nach bei „Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre…“ nicht gelungen, denn die Geschichte kommt ohne große Besonderheiten daher und ist für mich somit von Anfang an sehr vorhersehbar gewesen und hat nur sehr wenige Überraschungen parat.

Dabei besitzt die Autorin an sich einen wirklich guten, flüssigen Schreibstil mit tollen Dialogen und netten Figuren, die auch durchaus sympathisch sind. Diese wirken allesamt authentisch, besitzen ihre Ecken und Kanten und sind dennoch auf ihre eigene Art und Weise liebenswert, sodass die Autoren Isabella, Ryan und Co. gut ausgearbeitet hat. Leider sind sie jedoch auch die typischen Figuren in einem solchen Genre, sodass man auch hier den Eindruck hat, als hätte man die Figuren bereits einige Male kennenlernen dürfen. Auch ihre Emotionen und die prickelnden Momente sind gelungen, allerdings nimmt alles genau so seinen Verlauf, wie ich es bereits in der Kurzbeschreibung geahnt habe, sodass die Geschichte für mich leider nicht zu den Highlights des Genres gehört.

Das Cover ist dagegen ein absoluter Hingucker und konnte direkt mein Interesse wecken. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, auch wenn man hier sagen muss, dass diese schon fast zu viel verrät.

Kurz gesagt: „Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre…“ ist zwar an sich eine schöne New Adult Geschichte, die mit interessanten Figuren bestechen, sich allerdings kaum von anderen Büchern aus dem Genre unterscheiden kann, sodass man hierbei das Gefühl hat, die Geschichte bereits mehrfach gelesen zu haben. Dies ist sehr schade, allerdings sollte man der Geschichte dennoch eine Chance geben, wenn man noch nicht zu viele Bücher aus dem Genre gelesen hat.

Rezension

Jean E. Pendziwol – Das Licht der Insel


Kurzbeschreibung
Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf. Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht – doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich. Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende…
Siebzig Jahre hat Elizabeth nicht mit ihrem Bruder gesprochen, als am Ufer des Sees Charles‘ Boot angespült wird. Von ihm fehlt jede Spur, doch sie weiß, dass es nur einen Ort gibt, zu dem er unterwegs gewesen sein kann. Nur was hat ihn nach all den Jahren dazu gebracht, nach Porphyry zurückzukehren?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Debüts habe ich schon immer sehr gerne eine Chance gelesen, von daher bin ich auf „Das Licht der Insel“ von Jean E. Pendziwol gestoßen. Da die Kurzbeschreibung recht vielversprechend klang, habe ich mir hier eine gute und unterhaltsame Geschichte erhofft, die ich jedoch nur stellenweise erhalten habe. Ich bin zwar letztendlich nicht wirklich enttäuscht, allerdings hätte man aus der Geschichte weitaus mehr machen können.

Man muss schon sagen: Für ein Debüt schreibt Jean E. Pendziwol hier wirklich gut und flüssig und man merkt auch, wie viele Ideen in die Geschichte eingeflossen sind. Leider merkt man allerdings auch, dass so manches nicht so gut umgesetzt wurde und somit eine Menge Potenzial verschwendet wurde. Zwar sind die Figuren gut ausgearbeitet und man lernt diese gut kennen, allerdings hat mir letztendlich etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein.

„Das Licht der Insel“ ist eine recht typische Familiengeschichte voller Geheimnisse und Intrigen und wird dabei auf gleich zwei Zeitebenen erzählt, was an sich gelungen ist, aber meiner Meinung nach noch hätte besser ausgearbeitet sein können. Zwar ist es sehr interessant, wie man auch nach mehr als sechzig Jahren noch das ein oder andere Familiengeheimnis aufdeckt und dabei auch immer wieder Einblicke in die Vergangenheit zeigt, allerdings wirkte vieles auf mich schon fast unnahbar, sodass ich hierbei nicht so mit den Figuren mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Dennoch ist hier letztendlich nicht alles schlecht, nur wollten die Geschichte und nicht so zusammenpassen, wie ich es mir zuvor gewünscht hätte.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und passt hervorragend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist zwar an sich in Ordnung, verrät meiner Meinung nach allerdings etwas zu viel, sodass man hierbei nur wenig überrascht wird. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Kurz gesagt: „Das Licht der Insel“ ist eine typische Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen, die zwar durchaus spannend sein kann, allerdings hat für mich durchweg das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Ich bin zwar nicht enttäuscht, allerdings wäre bei der Thematik deutlich mehr drin gewesen.

Rezension

Ina Taus/Maya Prudent – Alles, was ich mir wünsche


Kurzbeschreibung
Eine Silvesterparty zur Volljährigkeit, das haben sich die zwölfjährige Amy Harper und der dreizehnjährige Even Holm einst im Kreise ihrer Freunde geschworen. Sechs Jahre später treffen sie sich alle im gemeinsamen Winterurlaub in Breckenridge wieder, um ihr Versprechen einzulösen. Amys Gefühle fahren Achterbahn, hat sie doch niemals aufgehört für Even zu schwärmen. Dieser ist wiederum mehr als erstaunt, als er die nun erwachsene Amy wiedersieht. Aus dem schlaksigen, unscheinbaren Mädchen von damals ist eine wunderhübsche Frau geworden. Kein Wunder, dass es dem Bad Boy von Tag zu Tag schwerer fällt, Amy zu ignorieren… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Auf der Suche nach ein paar schönen Wintergeschichten bin ich auch auf „Alles, was ich mir wünsche“ von Ina Taus und Maya Prudent gestoßen und war von der Kurzbeschreibung direkt begeistert, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn hier erhält man eine richtig schöne Liebesgeschichte.

Der Schreibstil ist angenehm leicht, romantisch angehaucht, stets flüssig und mit tollen Dialogen und Figuren versehen, sodass man hier eine richtig schöne winterliche Liebesgeschichte erhält. Da die Geschichte dazu noch abwechselnd aus der Sicht von Amy und Event erzählt wird, lernt man diese nicht nur sehr gut kennen, sondern erhält auch einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, was mir letztendlich gut gefallen hat.

In „Alles, was ich mir wünsche“ geht es um Amy, Even und ihre Freunde, die sich vor sechs Jahren geschworen haben, den Silvesterabend gemeinsam zu verbringen, wenn sie alle volljährig sind. Nun, wo Amy endlich volljährig ist, treffen sich alle in Breckenridge wieder, was viele überraschende und besondere Momente mit sich bringt.

Hierbei wird auch schnell klar, dass sich die Freunde verändert haben, denn aus Amy ist nicht nur eine wunderschöne, junge Frau geworden, sondern auch Even ist mehr oder weniger zu einem Bad Boy geworden, der sich zudem sehr verändert hat und vielem aus dem Weg gehen will. Wie es das Schicksal so will, können sich die beiden nicht ewig aus dem Weg gehen und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf…

Zugegeben: Dies klingt zwar alles nach einer typischen Liebesgeschichte unter Jugendlichen, wo man nur darauf wartet, bis die beiden endlich zusammen kommen, allerdings hatte die Geschichte dennoch einen zusätzlichen Reiz für mich, weil ich Amy und Even von Anfang an sehr sympathisch fand und ihre Geschichte somit sehr gerne verfolgt habe.

Das Cover ist in meinen Augen einfach nur wunderschön und ein absoluter Hingucker, das perfekt in die Winterzeit hineinpasst. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Alles, was ich mir wünsche“ ist eine wunderbare Geschichte für kalte Wintertage, die nicht nur viele schöne Momente mit sich bringt, sondern auch vor allem mit seinen Figuren punkten kann. Ich bin somit begeistert und kann dieses eBook nur empfehlen.

Rezension

Megan Meranda – Tick Tack – Wie lange kannst du lügen


Kurzbeschreibung
Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte…
Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Auf „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen“ war ich schon sehr gespannt, da dieses Buch im Vorfeld sehr gelobt wurde. Ich ging somit mit hohen Erwartungen an die Geschichte heran und muss leider sagen, dass ich letztendlich ein kleines bisschen enttäuscht bin.

Dabei ist die Geschichte an sich nicht schlecht, allerdings hat es mir bei diesem Thriller oftmals an Spannung gefehlt, gleichzeitig war die Geschichte für meinen Geschmack auch viel zu vorhersehbar, sodass ich nur sehr selten überrascht wurde. Interessant ist dagegen, dass die Geschichte quasi rückwärts erzählt wird, was nicht allzu häufig in dem Genre vorkommt. Ansonsten ist der Schreibstil recht nett und leicht zu lesen, aber – wie bereits gesagt – nicht so packend, wie zuvor erwartet.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Nic fährt nach mehr als zehn Jahren wieder zurück in ihre Heimatstadt, um das Haus ihrer Eltern zu verkaufen, da ihr Vater in ein Pflegeheim umziehen muss. Nic Selbst wollte nie zurück in die Heimat, da sie vor zehn Jahren fluchtartig die Stadt verlassen hat, nachdem ihre beste Freundin verschwunden ist und seitdem als vermisst gilt. Mittlerweile muss sie jedoch auch feststellen, dass es eine weitere Vermisste gibt: Ausgerechnet das Mädchen, das ihr und ihrer Freundin damals ein Alibi gegeben hat. Als dann auch noch wenig später eine Frauenleiche gefunden wird, beginnt für Nic erneut ein Albtraum…

An sich bringt „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen“ wirklich gute Momente mit sich, allerdings war vieles zu vorhersehbar und auch die Geschichte selbst besitzt mir zu viele Längen und Wiederholungen, was man definitiv anders hätte lösen können. Dennoch ist die Geschichte an sich nicht schlecht, allerdings sollte man hier im Vorfeld nicht den spannendsten Thriller aller Zeiten erwarten.

Das Cover ist dagegen ein absoluter Hingucker und hat mich direkt angesprochen. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut, allerdings verrät sie meiner Meinung nach schon fast zu viel.

Kurz gesagt: „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen“ konnte mich zwar an sich mit seiner Grundidee überzeugen, allerdings ist die Umsetzung nicht ganz gelungen, sodass hier viele vorhersehbare Momente und zu viele Längen entstanden sind. Dennoch: Wer mal wieder einen Thriller für zwischendurch lesen möchte, sollte einen genaueren Blick auf „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen“ riskieren.

Rezension

Thomas Olde Heuvelt – Hex


Kurzbeschreibung
Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur – und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich ein großer Fan von Horror-Geschichten bin und „Hex“ u.a. von Stephen King empfohlen wird, wurde ich direkt neugierig auf die Geschichte, sodass diese unbedingt in mein Bücherregal wandern musste. Hier habe ich mir eine mysteriöse und packende Geschichte voller Gruselmomente erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Thomas Olde Heuvelt besitzt einen sehr angenehmen, packenden und dennoch recht leichten Schreibstil, der für spannende Lesestunden bei mir gesorgt hat. Obwohl der Horror hier auf nahezu jeder Seite lauert, beginnt die Geschichte dennoch relativ ruhig und steigert sich dann immer mehr, sodass man nicht nur einen sehr guten Einblick in die Kleinstadt Black Spring erhält, sondern auch ein Gefühl für die Stimmung im Ort bekommt. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Dialoge, die nur selten holprig wirken.

Erzählt wird hierbei die Geschichte über die Hexe Katherine van Wyler, die bereits seit mehr als dreihundert Jahren in Black Spring lebt und dabei den gesamten Ort verflucht hat. Grund dafür ist u.a., dass sie bereits im 17. Jahrhundert zum Tode verurteilt wurde, allerdings wieder zurückgekehrt ist. Da niemand außerhalb der Stadt erfahren soll, dass Katherine van Wyler tatsächlich noch in der Stadt ist, werden Fremde nicht nur sehr unfreundlich empfangen, sondern auch immer wieder die Hexe versteckt und mit Kameras in der ganzen Stadt beobachtet. Diese hat dabei auch gleichzeitig den Mund als auch die Augen zugenäht, um nicht noch mehr für Angst und Schrecken zu sorgen. Als diese jedoch von den Jugendlichen im Ort immer wieder schikaniert und provoziert wird, kommt es zum Eklat und jeder in Black Spring ist in höchster Gefahr…

„Hex“ ist hierbei nicht nur enorm gruselig und hat mir so manches Mal eine Gänsehaut beschert, sondern kann vor allem auch mit jeder Menge skurriler Momente punkten, denn obwohl hier der Horror auf nahezu jeder Seite spürbar ist, gibt es dennoch oftmals recht humorvolle Momente, die mich ebenfalls begeistern konnte.

Das Cover mag zwar auf den ersten Blick recht schlicht wirken, ist aber in meinen Augen nahezu perfekt, da die düstere Atmosphäre bestens dargestellt wird. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt ansprechen und hat mich an so manchen Horrorfilm erinnert, sodass ich neugierig wurde und dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Hex“ ist eine spannende, oftmals gruselige Geschichte, die mich aufgrund des packenden Schreibstils und interessanten Figuren voll und ganz in den Bann ziehen konnte. Wer Horrorfilme mag, sollte sich unbedingt dieses Buch merken.

Rezension

Shana Gray – Mr. Wednesday (Diamond Men #3)


Kurzbeschreibung
Sieben Tage, sieben Prüfungen, sieben unwiderstehliche Männer! Für wen wird Tess sich entscheiden?
Tess‘ einziger Wunsch? Rache! Diamond Enterprises hat ihren Vater ruiniert und sie will es dem Konzern heimzahlen. Deshalb bewirbt sie sich als Assistentin des Firmenbosses. Eine Woche soll sie nun täglich bei einem anderen Chef ihr Können unter Beweis stellen.

Teil 3:
Vom ersten Moment an fliegen die Funken zwischen Tess und dem Großstadt-Highlander Mr. Wednesday. Wie soll sie sich da bloß auf ihren schwierigen Auftrag konzentrieren?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Mr. Wednesday“ ist der dritte Teil der siebenteiligen „Diamond Men“-Reihe. Hierbei beschäftigt sich jeder Band mit einem anderen Wochentag, bzw. mit einem Mann. Jede Geschichte ist dabei zwischen vierzig und fünfzig Seiten lang, sodass diese in einem Rutsch durchgelesen werden kann. Nachdem mir bereits die ersten beiden Bände „Mr. Monday“ und „Mr. Tuesday“ sehr gefallen haben, konnte mich auch die Fortsetzung „Mr. Wednesday“ überzeugen, auch wenn ich zugeben muss, dass dieser Teil etwas schwächer als seine Vorgänger war.

Shana Gray besitzt einen tollen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Auf den knapp fünfzig Seiten geht es ohne große Lücken direkt weiter, sodass man sich wieder direkt mittendrin im Geschehen befindet. Die Protagonistin Tess ist hierbei weiterhin gut ausgearbeitet und sie entwickelt sich stetst weiter. Auch neue Figuren werden in die Geschichte gut eingeführt, allerdings bleiben diese meistens auf ihre ganz eigene Art und Weise mysteriös. Die Dialoge sind dagegen ein kleines bisschen holprig, was man besonders bei den Gesprächen in der Limousine bemerkt, aber dennoch in gewisser Art und Weise unterhaltsam, sodass man hier eine gelungene Kurzgeschichte erhält.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Das Unternehmen Diamond Enterprises sucht eine neue Assistentin in der Führungsetage. Für Tess ist dies die Chance ihre Lebens, denn sie hegt bereits seit Jahren Rachegelüste gegen das Unternehmen, da ihr Vater vor vielen Jahren aus der Firma entlassen wurde und ihm dabei viele schlimme Dinge vorgeworfen wurden. Tess möchte somit unbedingt diesen Job, um der Firma eins auszuwischen und um die dunkelsten Geheimnisse aufzudecken, allerdings muss sie sich bis dahin an sieben Tagen wichtigen Prüfungen stellen.

Nachdem sie die ersten beiden Tage erfolgreich gemeistert hat und dabei bereits Mr. Monday und Mr. Tuesday kennenlernen durfte, muss sie nun an ihrem dritten Tag einen Entwurf vorbereiten, wie man es den Mitarbeitern im Unternehmen einfacher machen kann. Zur Unterstützung erhält sie dabei den geheimnisvollen, aber durchaus sympathischen Mr. Wednesday zur Zeit gestellt, der Tess‘ Herz höher schlagen lässt. Gleichzeitig ist aber auch Mr. Monday weiterhin allgegenwärtig, sodass dieser auch weiterhin in Tess‘ Kopf schwirrt und sie nicht so schnell loslässt, was für jede Menge Chaos sorgt.

„Mr. Wednesday“ ist hierbei eine unterhaltsame, spannende und prickelnde Geschichte. Die Stimmung zwischen Tess und Mr. Monday wird weiterhin bestens beschrieben, sodass man einen guten Einblick ins Tess‘ Gedankenwelt erhält. Aber auch Mr. Wednesday lässt Tess nicht ganz kalt und hat ordentlich Eindruck hinterlassen, sodass die Gefühle hierbei schnell überlaufen, was meiner Meinung nach jedoch nicht gänzlich gezündet hat, da mir manche Szenen zu als zu gewollt erschienen sind. Tess muss jedoch weiterhin feststellen, dass es in dem Unternehmen nicht nur viel aufzudecken gibt, sondern auch zahlreiche interessante Männer dort arbeiten, die ihr Herz höher schlagen lassen.

Das Cover ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, da es bestens zur „Diamond Men“-Reihe passt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich überzeugen und blieb trotz allem geheimnisvoll, sodass der Verlag definitiv mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: „Mr. Wednesday“ ist eine gelungene und vielversprechende Weiterführung der „Diamond Men“-Reihe, die zwar insgesamt etwas schwächer als seine Vorgänger ist, mich aber dennoch begeistern konnte. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände und hoffe, dass Tess dabei noch einiges erleben wird.

Reihenfolge
Mr. Monday
Mr. Tuesday
Mr. Wednesday
Mr. Thursday
Mr. Friday
Mr. Saturday
Mr. Sunday (1. Dezember 2017)

Rezension

Cornelia Funke – Drachenreiter – Die Vulkan-Mission


Kurzbeschreibung
FREEFAB ist eine Organisation zum Schutz aller Fabelwesen. Als es immer mehr Fälle von verschwundenen Fabelwesen gibt, kommt Sorge bei FREEFAB auf, was mit ihnen geschehen sein könnte. Nachdem dann auch noch ein Fabelwesen auftaucht, das aus seiner Gefangenschaft entfliehen konnte und Informationen liefern kann, machen sich das Koboldmädchen Schwefelfell, der Homunkulus Fliegenbein und die Ratte Lola Grauschwanz auf zu einer gefährlichen Kundschaftsreise. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Obwohl ich normalerweise Bücher bevorzuge, finde ich ein Hörbuch, bzw. ein Hörspiel für zwischendurch oftmals sehr entspannend, von daher war ich schon sehr auf das Hörspiel „Drachenreiter – Die Vulkan-Mission“ gespannt, welches ein Spin-Off der „Drachenreiter“-Reihe von Cornelia Franke ist. Da ich bereits viele Bücher der Autorin gelesen habe und dabei fast immer begeistert war, hatte ich an das Hörspiel recht hohe Erwartungen und wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Positiv ist hierbei zunächst, dass man nicht zwingend ein gewisses Vorwissen aus der „Drachenreiter“-Reihe braucht, allerdings wäre es möglicherweise doch ein kleiner Vorteil. Die Geschichte selbst wird spannend, abenteuerlich und kindgerecht erzählt und die Autorin hat nicht nur wieder einmal sehr vielseitige und liebenswerte Figuren geschaffen, sondern auch ein tolles Setting, welches mir sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Eine Organisation, die sich auf den Schutz aller Fabelwesen spezialisiert hat, kurz FREEFAB genannt, muss feststellen, dass in letzter Zeit immer mehr Fabelwesen verschwunden sind, was ihnen eine gewisse Sorge bereitet. Als dann auch noch ein Fabelwesen bei ihnen auftaucht und ihnen erzählt, dass es sich in Gefangenschaft befunden hat und nur mit Glück fliehen konnte, steht für Schwefelfell, Fliegenbein und Lola Grauschwanz fest, dass sie etwas unternehmen müssen und versuchen herauszufinden, was es mit dem Verschwinden der Fabeltiere auf sich hat.

Ein großes Lob geht auch an die grandiosen Sprecher, die mich allesamt begeistern konnten. Mit dabei sind hierbei u.a. Schauspieler Bjarne Mädel, Henning May, Stefan Brönneke, Samuel Weiß, sowie die Autorin selbst. Die Stimmen wirken allesamt absolut harmonisch aufeinander und alle Sprecher leisten hervorragende Arbeit, sodass man hierbei nicht nur eine altersgerechte Geschichte erhält, sondern auch bei Erwachsenen für strahlende Augen gesorgt hat.

Die Covergestaltung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, denn hier erhält mich nicht nur einen sehr guten Blick auf die Geschichte und die Charaktere, sondern bekommt hier auch direkt ein perfektes Szenario. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich diesem Hörspiel nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Vulkan-Mission“ ist insgesamt ein gelungenes Hörspiel und Spin-Off der „Drachenreiter“-Reihe und besticht nicht nur mit einer tollen Handlung, sondern auch mit grandiosen Sprechern, die das Hörspiel zu einem Erlebnis machen.

Rezension

Shana Gray – Mr. Tuesday (Diamond Men #2)


Kurzbeschreibung
Sieben Tage, sieben Prüfungen, sieben unwiderstehliche Männer! Für wen wird Tess sich entscheiden?
Tess‘ einziger Wunsch? Rache! Diamond Enterprises hat ihren Vater ruiniert und sie will es dem Konzern heimzahlen. Deshalb bewirbt sie sich als Assistentin des Firmenbosses. Eine Woche soll sie nun täglich bei einem anderen Chef ihr Können unter Beweis stellen.

Teil 2:
Mr. Tuesday ist so groß und muskulös, dass er wie ein Footballprofi im Designeranzug wirkt. In seinem Porsche nimmt er Tess mit auf einen aufregenden Road Trip…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Mr. Tuesday“ ist der zweite Teil der siebenteiligen „Diamond Men“-Reihe. Hierbei beschäftigt sich jeder Band mit einem anderen Wochentag, bzw. mit einem Mann. Jede Geschichte ist dabei zwischen vierzig und fünfzig Seiten lang, sodass diese in einem Rutsch durchgelesen werden kann. Nachdem mir bereits der erste Band „Mr. Monday“ sehr gefallen hat, konnte mich auch die Fortsetzung „Mr. Tuesday“ überzeugen.

Shana Gray besitzt einen tollen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Auf den knapp fünfzig Seiten geht es ohne große Lücken direkt weiter, sodass man sich wieder direkt mittendrin im Geschehen befindet. Die Protagonistin Tess ist hierbei weiterhin gut ausgearbeitet und sie entwickelt sich stetst weiter. Die Dialoge sind dagegen ein kleines bisschen holprig, was man besonders bei den Gesprächen in der Limousine bemerkt, aber dennoch in gewisser Art und Weise unterhaltsam, sodass man hier eine gelungene Kurzgeschichte erhält.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Das Unternehmen Diamond Enterprises sucht eine neue Assistentin in der Führungsetage. Für Tess ist dies die Chance ihre Lebens, denn sie hegt bereits seit Jahren Rachegelüste gegen das Unternehmen, da ihr Vater vor vielen Jahren aus der Firma entlassen wurde und ihm dabei viele schlimme Dinge vorgeworfen wurden. Tess möchte somit unbedingt diesen Job, um der Firma eins auszuwischen und um die dunkelsten Geheimnisse aufzudecken, allerdings muss sie sich bis dahin an sieben Tagen wichtigen Prüfungen stellen. Nachdem sie bereits den ersten Tag erfolgreich gemeistert hat, muss sie nun an ihrem zweiten Tag direkt einen wichtigen Deal abschließen. Zur Unterstützung erhält sie dabei den geheimnisvollen, aber durchaus sympathischen Mr. Tuesday zur Zeit gestellt, gleichzeitig ist aber auch Mr. Monday weiterhin allgegenwärtig, sodass dieser auch weiterhin in Tess‘ Kopf schwirrt und sie nicht so schnell loslässt.

„Mr. Tuesday“ ist hierbei eine unterhaltsame, spannende und prickelnde Geschichte. Zwar verzichtet die Autorin bislang gänzlich auf erotische Szenen, allerdings wird die Stimmung zwischen Tess und Mr. Monday bestens beschrieben, sodass man einen guten Einblick ins Tess‘ Gedankenwelt erhält. Aber auch Mr. Tuesday lässt Tess nicht ganz kalt und hat ordentlich Eindruck hinterlassen, sodass auch dieser eine kleine Rolle in Tess‘ Gedanken spielt. Schnell muss Tess feststellen, dass es in dem Unternehmen nicht nur viel aufzudecken gibt, sondern auch zahlreiche interessante Männer dort arbeiten, die ihr Herz höher schlagen lassen.

Das Cover ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, da es bestens zur „Diamond Men“-Reihe passt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich überzeugen und blieb trotz allem geheimnisvoll, sodass der Verlag definitiv mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: „Mr. Tuesday“ ist eine gelungene und vielversprechende Weiterführung der „Diamond Men“-Reihe, die mich erneut direkt in den Bann ziehen konnte. Hier erhoffe ich mir noch viele spannende und prickelnde Momente und werde somit auch die weiteren Bände lesen.

Reihenfolge
Mr. Monday
Mr. Tuesday
Mr. Wednesday
Mr. Thursday
Mr. Friday
Mr. Saturday (24. November 2017)
Mr. Sunday (1. Dezember 2017)

Rezension

Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück (Valerie Lane #1)


Kurzbeschreibung
Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich bin bereits seit einigen Jahren sehr begeistert von den Büchern von Manuela Inusa und habe mich sehr auf ihr neuestes Werk „Der kleine Teeladen zum Glück“, Band 1 der „Valerie Lane“-Reihe, gefreut, an das ich hohe Erwartungen hatte. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit vielen wunderbaren Ideen und sympathischen Figuren überzeugen.

Bei diesem Buch habe ich mich direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Laurie besitzt in der Valerie Lane einen Teeladen mit dem Namen „Laurie’s Tea Corner“ und verkauft dort nicht nur verschiedene Teesorte, sondern liebt es auch mit ihren Kunden zu plaudern und diesen ein Lächeln auf die Lippen zu schenken. Für Laurie könnte somit vieles nicht besser laufen, nur in der Liebe will es für sie nicht so ganz klappen, denn sie ist heimlich in ihren Teelieferanten Barry verliebt, allerdings traut sie sich nicht, sich ihm zu nähern. Ihre Freundinnen können sich die heimliche Schwärmerei nicht länger mit ansehen, sodass dingend ein Plan her muss, damit Laurie Barry endlich näher kennen lernen kann…

Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailverliebt erzählt, sondern besticht auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Oxford war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte einbaut.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich „Der kleine Teeladen zum Glück“ sehr genossen habe. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände und bin gespannt, was noch alles in der Valerie Lane geschehen wird.

Reihenfolge
Der kleine Teeladen zum Glück
Die Chocolaterie der Träume (15. Januar 2018)
Der zauberhafte Trödelladen (18. Juni 2018)
Das wunderbare Wollparadies (17. September 2018)