Rezension

Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück (Valerie Lane #1)


Kurzbeschreibung
Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich bin bereits seit einigen Jahren sehr begeistert von den Büchern von Manuela Inusa und habe mich sehr auf ihr neuestes Werk „Der kleine Teeladen zum Glück“, Band 1 der „Valerie Lane“-Reihe, gefreut, an das ich hohe Erwartungen hatte. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit vielen wunderbaren Ideen und sympathischen Figuren überzeugen.

Bei diesem Buch habe ich mich direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Laurie besitzt in der Valerie Lane einen Teeladen mit dem Namen „Laurie’s Tea Corner“ und verkauft dort nicht nur verschiedene Teesorte, sondern liebt es auch mit ihren Kunden zu plaudern und diesen ein Lächeln auf die Lippen zu schenken. Für Laurie könnte somit vieles nicht besser laufen, nur in der Liebe will es für sie nicht so ganz klappen, denn sie ist heimlich in ihren Teelieferanten Barry verliebt, allerdings traut sie sich nicht, sich ihm zu nähern. Ihre Freundinnen können sich die heimliche Schwärmerei nicht länger mit ansehen, sodass dingend ein Plan her muss, damit Laurie Barry endlich näher kennen lernen kann…

Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailverliebt erzählt, sondern besticht auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Oxford war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte einbaut.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich „Der kleine Teeladen zum Glück“ sehr genossen habe. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände und bin gespannt, was noch alles in der Valerie Lane geschehen wird.

Reihenfolge
Der kleine Teeladen zum Glück
Die Chocolaterie der Träume (15. Januar 2018)
Der zauberhafte Trödelladen (18. Juni 2018)
Das wunderbare Wollparadies (17. September 2018)

Rezension

Shana Gray – Mr. Monday (Diamond Men #1)


Kurzbeschreibung
Sieben Tage – sieben Prüfungen – sieben unwiderstehliche Männer! Für wen wird Tess sich entscheiden?
Tess‘ einziger Wunsch? Rache! Diamond Enterprises hat ihren Vater ruiniert und sie will es dem Konzern heimzahlen. Deshalb bewirbt sie sich als Assistentin des Firmenbosses. Eine Woche soll sie nun täglich bei einem anderen Chef vorstellen.

Teil 1:
Das erste Bewerbungsgespräch mit dem faszinierenden Mr. Monday, der sie in einem Helikopter entführt, lenkt Tess gefährlich von ihren Vergeltungsplänen ab…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Mr. Monday“ ist der erste Teil der siebenteiligen „Diamond Men“-Reihe. Hierbei beschäftigt sich jeder Band mit einem anderen Wochentag, bzw. mit einem Mann. Jede Geschichte ist dabei zwischen vierzig und fünfzig Seiten lang, sodass diese in einem Rutsch durchgelesen werden kann. Den Anfang macht hierbei „Mr. Monday“, was für mich ein toller Auftakt ist.

Shana Gray besitzt einen tollen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Auf den knapp fünfzig Seiten geht es ohne großes Vorgeplänkel direkt los, sodass man sich von Anfang an mitten im Geschehen befindet. Die Protagonistin Tess ist hierbei gut ausgearbeitet und man lernt sie ausreichend kennen. Die Dialoge sind dagegen ein kleines bisschen holprig, aber dennoch in gewisser Art und Weise unterhaltsam, sodass man hier eine gelungene Kurzgeschichte erhält.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Das Unternehmen Diamond Enterprises sucht eine neue Assistentin in der Führungsetage. Für Tess ist dies die Chance ihre Lebens, denn sie hegt bereits seit Jahren Rachegelüste gegen das Unternehmen, da ihr Vater vor vielen Jahren aus der Firma entlassen wurde und ihm dabei viele schlimme Dinge vorgeworfen wurden. Tess möchte somit unbedingt diesen Job, um der Firma eins auszuwischen und um die dunkelsten Geheimnisse aufzudecken. Bei dem Bewerbungsgespräch trifft sie auf den mysteriösen Mr. Monday, der ihr direkt aufzeigt, dass es sich hierbei um ein ganz besonderes Vorstellungsgespräch handelt, denn Tess wird eigens für das Gespräch auf eine Insel geflogen und schon bald muss Tess herausfinden, dass es bei dem Job um weit mehr geht, denn wenn sie an sieben Tagen sieben Prüfungen besteht, könnte sie der neue CEO der Firma werden…

„Mr. Monday“ ist hierbei eine unterhaltsame, spannende und prickelnde Geschichte. Zwar verzichtet die Autorin bislang gänzlich auf erotische Szenen, allerdings wird die Stimmung zwischen Tess und Mr. Monday bestens beschrieben, sodass man einen guten Einblick ins Tess‘ Gedankenwelt erhält.

Das Cover ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, da es bestens zur „Diamond Men“-Reihe passt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich überzeugen und blieb trotz allem geheimnisvoll, sodass der Verlag definitiv mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: „Mr. Monday“ ist ein gelungener und vielversprechender Auftakt der „Diamond Men“-Reihe, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. Hier erhoffe ich mir noch viele spannende und prickelnde Momente und werde somit auch die weiteren Bände lesen.

Reihenfolge
Mr. Monday
Mr. Tuesday
Mr. Wednesday
Mr. Thursday
Mr. Friday (17. November 2017)
Mr. Saturday (24. November 2017)
Mr. Sunday (1. Dezember 2017)

Rezension

Alexa Hennig von Lange – Mein Sommer als Heidi


Kurzbeschreibung
Ab in die Berge? Isla kann sich was Besseres vorstellen. Per Mitfahrzentrale geht es von Berlin in die Schweiz. Und zwar ohne Mama, weil die sich gerade nicht um sie kümmern kann! Plötzlich findet sich Isla in einer vollkommen fremden Welt wieder: Berge, soweit das Auge reicht. Und eine einsame Holzhütte, in der ein grummeliger, alter Mann wohnt. Ihr Großvater! Bei ihm soll sie die nächsten Wochen verbringen. Hier gibt es nichts als Ziegen, weiten Himmel, rauschende dunkle Tannen. So viel Natur ist nicht auszuhalten! Isla will abhauen, zurück in die Großstadt. Doch gerade, als sie ihren Plan in die Tat umsetzen will, trifft sie Peter. Die Begegnung mit dem Jungen aus dem Alpendorf ändert alles. Isla lässt sich ein auf das Abenteuer Bergwelt ein – und erlebt eine unerwartete Familienzusammenführung. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Mit den Büchern von Alexa Hennig von Lange habe ich bislang mal gute, mal schlechte Erfahrungen gemacht, von daher war ich anfangs ein wenig skeptisch, als „Mein Sommer als Heidi“ bei mir eingezogen ist. Meine Erwartungen waren somit nicht zwingend hoch, allerdings muss ich sagen, dass ich am Ende positiv überrascht wurde, denn die Geschichte hat mich letztendlich gut unterhalten.

Der Schreibstil ist zwar hier und da etwas holprig und kam mir stellenweise zu gewollt vor, allerdings wird die Geschichte rund um Isla letztendlich doch sehr flüssig und unterhaltsam erzählt. Die Dialoge sind vielleicht nicht immer ganz gelungen und oftmals zu aufgesetzt, allerdings werden Isla und die anderen Figuren letztendlich recht sympathisch dargestellt.

Isla ist ein absolutes Stadtkind, das nun notgedrungen zu ihrem Großvater in die Schweiz geschickt wird. Hier erleidet Isla mehr oder weniger einen Kulturschock, da sie sich weder mit der frischen Bergluft, noch den Tannen oder den Menschen großartig anfreunden kann und lieber zurück nach Berlin möchte. Dies alles ändert sich jedoch, als sie auf Peter trifft, der ihr die Berge und die Umgebung schmackhaft macht. Gleichzeitig lernt Isla auch immer mehr sich zu öffnen, sodass man auch mehr über ihre Gefühle, Ängste und Sorgen erfährt.

Wer davon ausgeht, dass man es hier mit einer modernen „Heidi“-Geschichte zu tun bekommt, liegt nicht ganz falsch, denn hier gibt es durchaus Parallelen, die ich allerdings gar nicht so schlimm fand, da man so bereits im Vorfeld wusste, worauf man sich bei „Mein Sommer als Heidi“ ungefähr einlässt.

Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und fasst Islas Situation perfekt zusammen, sodass man hier einen tollen Hingucker erhält. Die Kurzbeschreibung ist mir dagegen etwas zu lang und verrät schon fast zu viel, sodass man im Laufe der Geschichte nur noch wenig überrascht wird. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Kurz gesagt: „Mein Sommer als Heidi“ ist insgesamt eine recht gute Geschichte mit interessanten und sympathischen Figuren, die zwar hier und da stellenweise holprig daherkommt, aber dennoch durchaus überzeugen kann.

Rezension

S.L. Grey – Das Apartment


Kurzbeschreibung
Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet. Steph findet eine Unterkunft in Paris, die auf den Fotos traumhaft aussieht. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Die Zimmer scheinen seit Jahren nicht mehr bewohnt zu sein, schwere Jalousien lassen kaum Tageslicht herein. Sie beschließen zu bleiben. Doch dann entdeckt Mark mehrere Plastikeimer – gefüllt mit Frauenhaar. Ihm wird klar, dass sie verschwinden müssen. Sofort. Doch der Albtraum hat bereits begonnen – und wird sie nicht mehr loslassen… nie mehr! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits vor knapp einem Jahr „Under Ground“ von S.L. Grey gelesen habe und mir dies im Großen und Ganzen gut gefallen hat, war ich schon sehr auf das neueste Werk „Das Apartment“ gespannt, was eine ähnlich packende Geschichte verspricht. Ich hatte somit recht hohe Erwartungen an die Geschichte und wurde zum Glück auch nicht enttäuscht.

S.L. Grey ist das Pseudonym von den beiden Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenburg, die „Das Apartment“ wieder einmal spannend gestaltet haben. Die Geschichte liest sich durchweg flüssig, packend und die Atmosphäre ist wieder einmal sehr gut gelungen. Zwar sind die Dialoge hier und da oftmals ein wenig holprig, allerdings sind die Figuren so gut ausgearbeitet, dass man diese sehr gut kennenlernt. Sie waren mir zwar nicht immer zwingend sympathisch, allerdings setze ich dies bei dem Genre auch nicht voraus.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Die Ehe von Steph und Mark befindet sich in einem kleinen Tief, sodass sie unbedingt frischen Wind in ihr (Liebes-) Leben bringen möchten. Um dabei auch mal etwas zu erleben, was sie zuvor noch nie gemacht haben, entscheiden sie sich für einen Häusertausch. Im Internet ist dabei ein tolles Apartment mitten in Paris schnell gefunden, was direkt ihr Interesse weckt.

Was sie jedoch nicht ahnen konnten: Das Apartment ist gar nicht so verträumt, wie es zunächst zu sein scheint, denn sie müssen feststellen, dass das Apartment möglicherweise schon seit Jahren nicht genutzt wurde. Trotz vieler Zweifel beschließen sie dennoch in dem Apartment zu bleiben, allerdings kommen immer mehr Zweifel auf, als Mark Unmengen an Frauenhaaren in Eimern entdeckt und landen direkt in einem wahr gewordenen Albtraum.

„Das Apartment“ besticht hierbei vor allem damit, dass die Geschichte oftmals unvorhersehbar ist und ich dadurch oftmals überrascht werden konnte. Die Geschichte ist nicht allzu brutal, sondern sorgt dafür, dass bei den guten Beschreibungen direkt Bilder im Kopf des Lesers entstehen.

Die Auflösung am Ende finde ich gelungen, allerdings wurden manche Punkte nicht gänzlich aufgelöst, was mich dann doch ein wenig gestört hat, da ich am Ende noch ein paar offene Fragen hatte. Dies ändert jedoch nichts am insgesamt recht guten Eindruck.

Das Cover ist mit seinem blutigen Schlüssel wieder einmal recht schlicht, passt aber dennoch hervorragend zur Geschichte, aber auch zum Genre selbst. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Das Apartment“ ist ein spannender und oftmals unvorhersehbarer Thriller, der mir so manches Kopfkino beschert hat und mich mit interessanten Figuren begeistern konnte. Ich freue mich bereits auf weitere Werke.

Rezension

Stephen King – Crouch End


Kurzbeschreibung
In Crouch End geschehen von Zeit zu Zeit merkwürdige Dinge. Bekanntlich kann man sich in dem eher ruhigen Vorort Londons leicht verirren. Manche verirren sich dort scheint’s für immer. Doris meldet im Polizeirevier das Verschwinden ihres Mannes und berichtet hysterisch von Monstern und übernatürlichen Ereignissen. Die Nachtwache schiebenden Polizeibeamten nehmen sie nicht ganz ernst. Warum also nicht einfach in Crouch End nachschauen und den Humbug aufdecken? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Crouch End“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Albträume – Nightmares & Dreamscapes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Crouch End“ letztendlich sehr gut durchdacht und spannend wirkt. Obwohl die Geschichte bereits in den achtziger Jahren erstmals veröffentlicht wurde, wirkt diese hier trotz allem doch recht frisch und modern, sodass das typische King-Gefühl wieder deutlich spürbar ist.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Die junge Amerikanerin Doris geht mit ihrem Mann durch den Londoner Vorort Crouch End und hat dort mehrere Erlebnisse der übernatürlichen Art. Als dann noch ihr Mann verschwindet, wendet sie sich an das Polizeirevier und erzählt dort ihre Geschichte, allerdings möchte ihr dort niemand so wirklich Glauben schenken. Dennoch erbarmt man sich am Ende doch, sodass die Nachtwache einen Abstecher nach Crouch End unternimmt und den Dingen auf den Grund geht. Dabei steht jedoch immer wieder die Frage im Raum, was nur eingebildet ist und was die knallharte Realität ist…

An sich ist die Geschichte wieder einmal sehr spannend und bringt den Leser wieder an den Rand des Wahnsinns, denn Stephen King hat die Geschehnisse in Crouch End so gut gestaltet, dass man hier einiges über die menschlichen Abgründe und dem nicht ganz offensichtlichen Horror erfährt. Dennoch habe ich mit „Crouch End“ ein kleines Problem, denn diese Kurzgeschichte ist (mal wieder) eine Hommage an H.P. Lovecraft, der als eine von Kings größten Inspirationen gilt. An sich ist dies noch nicht einmal besonders schlimm, allerdings ist es schade, dass diese Hommage so offensichtlich ist und dadurch für mich ein wenig Spannung herausgenommen hat. Dies hätte man meiner Meinung nach auch anders regeln können. Dennoch ändert dies nichts an dem insgesamt recht guten Eindruck.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über das Leben in Crouch End erfahren wollte.

Kurz gesagt: Mit „Crouch End“ hat Stephen King erneut eine spannende und ereignisreiche Kurzgeschichte abgeliefert, die zwar nicht ganz ohne kleinere Schwächen auskommt, mich aber dennoch mit interessanten Figuren und Schockmomenten überzeugen konnte.

Rezension

Jodi Picoult – Kleine große Schritte


Kurzbeschreibung
Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die Vorgeschichte „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ gelesen habe und mir diese sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt „Kleine große Schritte“ lesen, die etwas mehr als zwanzig Jahre später spielt. Meine Erwartungen waren riesengroß und ich wurde letztendlich auch nicht enttäuscht.

Auffällig ist hier wieder einmal, wie angenehm der Schreibstil von Jodi Picoult ist. Dieser liest sich nicht nur sehr leicht und flüssig, sondern besitzt auch eine gewisse Melancholie, die mir sehr gefällt. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und die Figuren sind gut gezeichnet, sodass man sie nicht nur ausreichend kennen lernt, sondern vor allem auch Ruth direkt ins Herz schließt. Die Geschichte wird hierbei nicht nur aus der Sicht von Ruth erzählt, sondern auch von Ruths Pflichtverteidigerin sowie von Turk Bauer. Dadurch lernt man die Figuren nicht nur besser kennen, sondern erfährt auch, wie Vorurteile und Hass auf schnellste Art und Weise entstehen können.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Ruth Jefferson, die als Säuglingsschwester in einem Krankenhaus arbeitet. Ruth kennt man bereits aus „Das Mädchen mit den roten Schuhen“, wo man sie als fünfjähriges Mädchen kennenlernt und die sich seitdem zu einer liebenswerten und starken Frau entwickelt hat. Leider hat sie jedoch auch nach wie vor mit Diskriminierung zu kämpfen, denn eines Tages wird ihr untersagt sich um ein Neugeborenes zu kümmern, da die Eltern nicht möchten, dass das Baby von einer Afroamerikanerin versorgt wird. Als das Baby wenig später verstirbt und Ruth dem Kind nicht helfen konnte, wird sie angeklagt, schuld an dem Tod zu sein. Für Ruth wird dabei klar, dass das Thema Rassismus und Diskriminierung wohl niemals wirklich enden wird, da sich auch in dem Verfahren immer wieder bemerkbar macht, dass ihre Hautfarbe sehr wohl mitentscheidend sein könnte…

Bei „Kleine große Schritte“ hat Jodi Picoult wieder genau meinen Nerv getroffen, denn hier wird nicht nur ein leider immer noch brandaktuelles Thema aufgegriffen, sondern auch eine berührende und nachdenklich stimmende Geschichte geschaffen, die leider immer noch viel zu häufig auf der Welt zur knallharten Realität wird.

Das Cover ist sehr schön anzusehen und besticht mit tollen Farben und ansprechenden Blüten. Die Kurzbeschreibung liest sich interessant und gleichzeitig erschütternd, sodass diese direkt mein Interesse wecken konnte und ich gerne mehr über Ruth erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Kleine große Schritte“ ist eine berührende, teilweise schockierende und nachdenklich stimmende Geschichte mit interessanten Figuren, bei der aufgezeigt wird, dass Diskriminierung und Rassismus leider noch viel zu häufig vorkommen. Für mich gehört dieses Buch zu Picoults wichtigsten Werken, sodass ich das Buch nur empfehlen kann.

Reihenfolge
Das Mädchen mit den roten Schuhen (#0.5)
Kleine große Schritte

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Abgebrochen] Felicia Yap – Memory Game – Erinnern ist tödlich


© Random House„Memory Game – Erinnern ist tödlich“ von Felicia Yap gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, da die Geschichte einfach im Vorfeld sehr, sehr gut klang. Vielleicht habe ich es hierbei schon fast zu sehr gewollt, denn dadurch wurde ich umso enttäuschter, als ich feststellen musste, dass das Buch und ich letztendlich gar nicht zusammenpassen wollten.

Dabei war der Anfang an sich noch vielversprechend und ich habe die ersten Seiten mit großem Interesse verfolgt. Je mehr ich jedoch gelesen habe, umso mehr verlor ich immer mehr den Faden, sodass ich am Ende immer weniger Bezug zur Handlung und zu den Figuren hatte. Da ich das Buch zunächst nur pausiert habe, hatte ich die Hoffnung, dass mich die Geschichte möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt wieder packen könnte, doch auch dies ist leider nicht eingetroffen, sodass ich das Buch letztendlich nach 137 Seiten abgebrochen habe.

Dies ist an sich sehr schade, denn die Idee, dass es nur zwei Arten von Menschen gibt und sich Menschen immer nur an die letzten knapp vierundzwanzig Stunden erinnern können, bringt jede Menge Potenzial mit sich, sodass man hier eine spannende und interessante Ideen geschaffen hat. Leider habe ich dann letztendlich doch den Faden verloren, sodass ich Claires Geschichte rund um eine Frauenleiche und ihrem Ehemann Mark leider nicht mehr packen konnte und ich immer mehr quergelesen habe, ohne mich auf die Geschichte konzentrieren zu können.

Vielleicht werde ich der Geschichte in einigen Monaten oder sogar Jahren noch einmal eine Chance geben und vielleicht auch dann offener für die Geschichte sein, aber bis dahin wird „Memory Game – Erinnern ist tödlich“ wieder zurück ins Regal gestellt. Schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

Rezension

[Kurzrezension] Lorenz Stassen – Angstmörder


Kurzbeschreibung
Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir „Angstmörder“ ohne eine Empfehlung seitens des Heyne Verlages wohl nie aufgefallen wäre. Dies wäre sehr schade gewesen, denn hier findet man ein tolles Debüt vor, dass nicht nur unterhalten, sondern auch packen kann.

Lorenz Stassen besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man durch die Seiten fliegt, denn die Geschichte ist packend und rasant geschrieben und so gut ausgearbeitet, dass die Geschichte weder Längen, noch Logikfehler besitzt. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Nicholas Meller, der als Figur gut ausgearbeitet ist, gleichzeitig kommen hierbei aber auch noch andere Personen in kurzen Kapiteln zu Wort, was sehr gelungen ist, da man sich so immer mittendrin in der Geschichte befindet. Die Figuren sind dabei allesamt so weit gezeichnet, dass man sie gut kennenlernt und einige von ihnen sogar sympathisch findet, sodass ich mit den meisten Figuren auch mitfiebern konnte.

Die Geschichte rund um Nicholas Meller ist dabei schnell erzählt: Dieser arbeitet mehr oder weniger erfolgreich als Anwalt und hat beste Verbindungen in die russische Unterwelt, sodass er von diesen immer wieder einen entscheidenden Tipp erhält, viele von ihnen vertritt und schon so manchen Fall gelöst hat. Da er Hilfe braucht, bewirbt sich die junge Referendarin Nina bei ihm, die nicht nur tough und nicht auf den Mund gefallen ist, sondern auch einen kleinen Makel mit sich bringt, denn Ninas Arm ist seit Geburt an zurückgebildet. Diese duldet allerdings weder Mitleid noch Zurückhaltung ihr gegenüber, sodass sie Nicholas unbedingt bei seinen Fällen helfen möchte. Dabei geraten die beiden auch direkt in einen Fall, bei dem der Mörder nicht nur äußert brutal handelt, sondern auch gleichzeitig mit den Ängsten der Opfer spielt und wie es scheint, hat dieser sich auch schon sein nächstes Opfer ausgesucht…

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und passt nicht nur hervorragend zur Geschichte, sondern auch zum Genre. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls direkt überzeugen, sodass ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Angstmörder“ ist ein rasanter und packender Thriller mit interessanten und vielseitigen Figuren, der mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten konnte. Mir hat das Debüt von Lorenz Stassen somit sehr gefallen und ich hoffe, dass noch sehr viele Bücher folgen werden.

Rezension

Peter Brown – Das Wunder der wilden Insel (The Wild Robot #1)


Kurzbeschreibung
Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei. ~ Quelle (Cover & Klappentext)

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Meine Meinung
„Das Wunder der wilden Insel“ habe ich eher zufällig entdeckt, als ich vor einiger Zeit im Verlagsprogramm gestöbert habe. Da mich allerdings das wunderschöne Cover und die Kurzbeschreibung direkt angesprochen haben, konnte das Buch sofort mein Interesse wecken und ich hatte hohe Erwartungen an die Geschichte. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn „Das Wunder der wilden Insel“ konnte mich nicht nur mit liebevollen Illustrationen überzeugen, sondern auch mit einer wunderschönen Geschichte und einer wichtigen Botschaft.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und lässt sich leicht und zügig lesen, sodass auch die jüngsten Leser keinerlei Probleme mit der Geschichte haben dürften. Durch die sehr kurzen Kapitel ist dieses Buch auch hervorragend zum Vorlesen geeignet, sodass die Geschichte somit direkt jung und alt ansprechen dürfte. Gleichzeitig findet man in der Geschichte jede Menge liebevolle und detaillierte Illustrationen, die perfekt zur Geschichte passen und die Insel, sowie das Robotermädchen Roz bestens darstellen.

Die Geschichte ist hierbei schnell erzählt: Auf offenem Meer kommt es zu einem Schiffsunglück, bei dem lediglich ein paar Kisten an eine Küste angespült werden. Hierbei werden alle Kisten bis auf eine vollends durch Felsen zerstört, sodass nur eine Kiste unversehrt an Land gespült wird. In der Kiste befindet sich das Robotermädchen Roz, das so programmiert ist, dass sie sich nicht nur einer Umgebung anpasst, sondern auch immer wieder dazu lernt und sich stets weiterenwickelt. Da die Insel nur von Tieren bewohnt wird, versucht Roz Anschluss zu finden, allerdings sind die Tiere skeptisch und halten sich von ihr fern, sodass sie vorerst nur beobachten kann und weiterhin auf sich allein gestellt ist. Als Roz jedoch hinterher eine Gans aufzieht, werden auch die anderen Tiere ihr gegenüber offener und erkennen, dass Roz doch kein Monster ist, als man zunächst angenommen hat, sodass man sich immer mehr annähert und Freundschaften entstehen.

Somit hat Peter Brown nicht nur eine sehr schöne und kindgerechte Geschichte geschrieben, sondern auch gleichzeitig die wichtige Botschaft hinterlassen, dass man Menschen – in dem Fall Roboter – nicht immer sofort abstempeln soll, sondern auch aufeinander zugeht und trotz vieler Unterschiede auch durchaus eine Freundschaft entstehen kann.

Die Covergestaltung passt nicht nur hervorragend zur Geschichte, sondern besticht auch mit tollen Farben, einem tollen Blick auf die Insel und natürlich mit dem Robotermädchen Roz. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Das Wunder der wilden Insel“ ist eine wunderschöne und altersgerechte Geschichte, die nicht nur mit einer wichtigen Botschaft, sondern auch mit vielen gelungenen Illustrationen überzeugen kann. Somit kann ich nur hoffen, dass die Geschichte noch viele jüngere Leser ansprechen wird.

Reihenfolge
Das Wunder der wilden Insel
The Wild Robot Escapes (dt. Titel unbekannt)

Rezension

Erin Watt – Paper Passion: Das Begehren (The Royals #4)


Kurzbeschreibung
Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten drei Bände der „Royals“-Reihe geradezu verschlungen habe, war ich schon unheimlich gespannt auf den vierten Band „Paper Passion: Das Begehren“ und hatte dementsprechend auch sehr hohe Erwartungen. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn Erin Watt konnte mich auch dieses Mal wieder voll und ganz überzeugen.

Erin Watt ist das Pseudonym der Bestseller-Autorinnen Elle Kennedy und Jen Frederick, die im New Adult-Genre bereits einige Erfolge feiern konnten. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Kapitel sind kurz und knackig und werden dieses Mal ausschließlich aus der Sicht von Easton, Reeds jüngerem Bruder, erzählt. Da die Geschichte rund um Ella und Reed vorerst abgeschlossen ist und beide eher eine kleinere Rolle in „Paper Passion: Das Begehren“ spielen, geht es dieses Mal ausführlich um Eastons Leben, der seinen Platz im Leben noch nicht so richtig gefunden hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Reed befindet sich mittlerweile auf dem College, Ella ist zur Königin der Schule aufgestiegen und Easton ist nach wie vor das mittlere Kind der Familie Royal, der darunter leidet, dass er seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Drogen, Alkohol, Wetten und ständige Affären lenken ihn ab, allerdings macht ihn dies auch nicht glücklich. All das scheint sich jedoch zu ändern, als er auf Hartley, einer neuen Schülerin trifft, die ihn nicht mehr loslässt. Während man sich hier noch ein schnelles Happy End zwischen ihnen erhofft, will Hartley dagegen nur eine Freundschaft und Easton muss zum ersten Mal in seinem Leben feststellen, was Freundschaft wirklich bedeutet, denn es wird ihm immer mehr klar, dass er zwar grundsätzlich immer unter Menschen, aber dennoch alleine ist. Gleichzeitig gibt es neben den üblichen Familiendramen im Hause Royal auch gleichzeitig ordentlich Drama in Hartleys Familie, denn obwohl diese aus einem guten Haus kommt, scheint doch vieles anders zu sein, als man zunächst glauben möchte…

Da Easton bislang zu einen absoluten Lieblingen der Reihe gehörte, war ich schon sehr gespannt darauf endlich mehr über ihn zu erfahren und finde es faszinierend, was man aus seinem Charakter gemacht hat. Hier findet man einen orientierungslosen Menschen vor, der zwar beliebt ist, allerdings mit vielen Problemen und Ängsten zu kämpfen hat. Ist er mal nicht in Gesellschaft, ist der Alkohol direkt sein bester Freund. Ist dieser dann allerdings auch nicht da, ist Easton alleine mit seinen Gedanken, was doch sehr interessant sein kann, denn dieser schwankt oftmals zwischen Zweifeln und Selbstüberschätzung, was aus ihn einen Charakter macht, der durchaus polarisieren kann.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und wirkt mit dem Zepter und der Farbgestaltung unglaublich edel, sodass ich es immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: Nachdem ich bereits Ellas und Reeds Geschichte geliebt habe, konnte mich auch die Geschichte von Easton, Reeds jüngerem Bruder, voll und ganz überzeugen, sodass ich hier eine turbulente und oftmals dramatische Geschichte mit einem interessanten Protagonisten vorfinden durfte. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung „Paper Paradise – Die Sehnsucht“, die ebenfalls aus Sicht von Easton erzählt wird.

Reihenfolge
Paper Princess: Die Versuchung
Paper Prince: Das Verlangen
Paper Palace: Die Verführung
Paper Passion: Das Begehren
Paper Paradise: Die Sehnsucht (1. Februar 2018)
Paper Party: Die Leidenschaft (1. März 2018)