Rezension

Brandon Sanderson – Firefight (Reckoners #2)


Kurzbeschreibung
Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich mit dem ersten Band „Steelheart“ so einige Probleme hatte und eine ganze Weile gebraucht habe, bis ich es letztendlich ausgelesen habe, war ich bei „Firefight“ dementsprechend skeptisch. Da mir die Kurzbeschreibung jedoch zugesagt hat, wollte ich der „Reckoners“-Reihe doch noch eine Chance geben und muss sagen, dass mich der Autor am Ende tatsächlich positiv überraschen konnte.

Sanderson beschreibt viele Dinge in meinen Augen zwar immer noch viel zu ausschweifend, allerdings habe ich mich mittlerweile an seinen Schreibstil gewöhnt, sodass ich mich dann doch immer mehr darauf einlassen konnte. Die Geschichte liest sich dabei spannend und erstaunlich flüssig, sodass mir das Buch von Kapitel zu Kapitel mehr gefallen hat. Die Figuren, allen voran David, entwickeln sich gut, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht für alle Sympathie aufbringen konnte, was mich allerdings nur wenig gestört hat.

Interessant ist, dass man in „Firefight“ endlich mehr über die Epics erfährt, denn dies kam mir im ersten Band noch viel zu kurz vor, sodass ich viele Informationen damals einfach nur hingenommen habe. Hier wird jedoch auf die Epics, auf Firefight selbst und auf die Rächer deutlich mehr eingegangen, sodass man einen guten Einblick erhält. Ich muss zwar nach wie vor sagen, dass ich die ganze Superhelden-Sache dann doch ein wenig überspitzt finde und diese für mich nicht so wirklich in die Geschichte hineinpassen mag, allerdings habe ich mich hierbei schon deutlich wohler und besser unterhalten gefühlt, als es noch bei „Steelheart“ der Fall war.

Nachdem Steelheart gestorben ist, hat David immer noch nicht genug und versucht weiterhin die Welt zu retten. Dabei verlässt er Newcago und begibt sich nach Babilar, wo er erneut auf Epics, u.a. Regalia, trifft. Da nicht alle Rächer mit auf diese Reise gehen, lernt man gleichzeitig neue Rächer kennen, was doch sehr gelungen ist. Außerdem entwickelt sich David enorm, denn er wirkt nun deutlich reifer, sondern kann auch seine Gedanken und Gefühle viel mehr ordnen, sodass ich mich trotz Zweifel immer mehr in ihn hineinversetzen konnte.

Auch an Action und Spannung mangelt es in diesem Band wieder einmal nicht, denn die Rachepläne und die vielen Actionszenen, die von Brandon Sanderson gut beschrieben werden, haben es in sich und somit kommen nicht nur Fans des Autors hier auf ihre Kosten.

Das Cover ist – wie auch schon beim ersten Band – ein absoluter Knaller und ein toller Eyecatcher in jedem Bücherregal. Die Farben harmonieren bestens miteinander und auch sonst passt hier vieles zusammen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen.

Kurz gesagt: Brandon Sanderson konnte mich mit „Firefight“ tatsächlich überraschen und vor allem gut unterhalten, sodass ich das Buch aufgrund des tollen Settings und interessanten Figuren genossen habe. Wer „Steelheart“ bereits mochte, wird „Firefight“ somit ebenfalls ins Leserherz schließen.

Reihenfolge
Steelheart
Mitosis (#1.5)
Firefight
Calamity (voraussichtlich 2016/dt. Titel unbekannt)

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Meinung? Immer her damit. :)

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