Bücher allgemein · SUB-Zuwachs

SUB am Samstag

„The Ceremonies“ von T.E.D. Klein befand sich schon sehr lange auf meiner Wunschliste, da mich nicht nur das Cover, sondern besonders die Kurzbeschreibung sehr angesprochen hat. Gruselige, einsame Dörfer mit skurrilen Einwohnern haben es mir schon immer sehr angetan. Dank der freundlichen Unterstützung des Piper Verlages durfte das Buch bereits vor dem Erscheinungstag bei mir einziehen, sodass ich mich schon sehr auf ein paar spannende und gruselige Lesestunden freue.

Kurzbeschreibung
Eigentlich wollte Jeremy Freirs sich für den Sommer aufs Land zurückziehen, um an seiner Doktorarbeit zu schreiben. Doch er merkt schnell, dass die Bewohner des verschlafenen Dorfes Gilead einer religiösen Sekte angehören und seltsame Rituale befolgen. Jeremy wird immer tiefer in die Ereignisse verstrickt, bis in der Sommerhitze ein uraltes Grauen erwacht, das nicht aus dieser Welt stammt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Anatomie und Edinburgh – zwei Wörter, die mein Leserherz höher schlagen lassen, denn Geschichten, die in Edinburgh spielen, haben mich noch nie enttäuscht. Da „Anatomy – Eine Liebesgeschichte“ schon seit Monaten auf meiner Liste stand und der Loewe Verlag mir das Buch dankenswerterweise zukommen ließ, darf ich das Buch, das Liebe, Feminismus und Medizin miteinander verbindet, schon vor dem Erscheinungstag mein Eigen nennen.

Kurzbeschreibung
Lady Hazel Sinnett möchte unbedingt Chirurgin werden – was für sie als Frau jedoch unmöglich ist. Bis der Dozent Dr. Beecham sich auf einen Deal einlässt: Wenn sie die medizinische Prüfung ohne Unterricht besteht, darf sie bei ihm studieren. Zum Glück trifft die junge Frau auf Jack Currer – einen Auferstehungsmann, der Leichen ausgräbt und sie zu Lehrzwecken verkauft. Jack hilft Hazel nicht nur beim Lernen, sondern weckt auch ungeahnte Gefühle in ihr. Als sie an den Toten immer mehr Besonderheiten entdecken, finden sich die beiden plötzlich in einem Netz aus Geheimnissen und Intrigen wieder,,, ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Sieben Hexenzirkel, drei Artefakte, eine bedrohliche Aufgabe“ – das klingt nicht nur sehr magisch, sondern vor allem auch spannend und somit wollte ich „Unendliche Macht“, dem ersten Band der „The Witches of Silent Creek“-Reihe von Ayla Dade unbedingt eine Chance geben. Die Kurzbeschreibung erinnert mich sehr an frühere Werke von Lisa J. Smith, was jedoch gar nicht negativ gemeint ist, da ich die Autorin früher immer sehr gerne gelesen habe. Ich bin schon sehr gespannt darauf, mehr über die Hexenzirkel zu erfahren.

Kurzbeschreibung
**Sieben Hexenzirkel, drei Artefakte, eine bedrohliche Aufgabe**
Nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern zieht es Helena in die Heimat ihrer Mutter nach Silent Creek, einer rätselhaften Kleinstadt an der schottischen Küste. Was die junge Studentin nicht weiß: An diesem rauen Ort ist nichts normal. In Silent Creek herrschen düstere Kräfte, die Hel vor allem in Tyrael Burnett zu spüren glaubt – ihrem hochmütigen, geheimnisvollen und erschreckend attraktiven Kommilitonen am Creek’s College. Ausgerechnet er rettet ihr jedoch in einem verheerenden Moment das Leben. Hel wird klar, dass dunkle Mächte wirklich existieren und die Menschen bedrohen. Und das Schlimmste: Sie fühlt sie in sich selbst…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Ich muss gestehen, dass ich nicht der allergrößte Fan von Jojo Moyes bin und von einen ihrer Werke schon ziemlich enttäuscht wurde. Dennoch habe ich die Autorin noch nicht so ganz aufgegeben und somit hat mich „Mein Leben in deinem“ beim Stöbern in den Neuerscheinungen direkt angesprochen. Die Kurzbeschreibung, in der es um zwei Frauen gehen, die unterschiedlicher nicht sein können, klingt sehr interessant und somit ist „Mein Leben in deinem“ spontan als Vorbestellung im Warenkorb gewandert. Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, bis man das Buch in den Händen halten kann, denn „Mein Leben in deinem“ erscheint am 2. Februar 2023.

Kurzbeschreibung
Einmal in das Leben einer anderen schlüpfen, davon träumt Sam, wenn ihr der Alltag mal wieder über den Kopf wächst. Als sie im Sportstudio versehentlich die falsche Tasche mitnimmt, kann Sam nicht widerstehen. Der Inhalt ist so anders als ihre schlichten Klamotten. Eine wunderschöne Chanel-Jacke und ein Paar glamouröse High Heels. Als Sam die Kleidungsstücke anzieht, fühlt sie sich für einen Moment wie eine andere Frau. Eine Frau ohne Geldsorgen, ohne Ehemann, der nur noch auf dem Sofa sitzt – sie fühlt sich unbeschwert, selbstbewusst, frei.

Nisha ist diese Frau. Von außen scheint ihr Leben perfekt. Ein gutaussehender, reicher Mann, ein Kleiderschrank voller Designerstücke. Doch Nisha war nicht immer die Frau, die sie heute ist. Und ihr sorgsam aufgebautes Leben droht gerade wie ein Kartenhaus einzustürzen. Bis ihr Sam begegnet. Denn manchmal kann ein einziger Moment alles verändern. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Alice Oseman – Heartstopper #1

Kurzbeschreibung
Mitten ins Herz gestolpert
Dass Charlie schwul ist, weiß die ganze Schule. Dagegen ist Nick, der Star der Rugbymannschaft, so straight wie eine Goalline. Glaubt Charlie. Aber dann entwickelt sich eine intensive Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Jungen. Charlie weiß sofort, dass er in Nick verknallt ist. Nick braucht ein bisschen länger, bis ihm klar wird, dass er Jungen genauso heiß findet wie Mädchen – besonders Charlie.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Als großer Fan von Comics und Graphic Novels bin ich schon eine ganze Weile um die nahezu überall beliebte „Heartstopper“-Reihe von Alice Oseman herumgeschlichen. Tatsächlich gelesen habe ich die Werke allerdings erst, als auch die gleichnamige Serie auf Netflix erschienen ist, die mir noch einmal große Lust auf die Comics gemacht hat. Band Eins habe ich in kürzester Zeit verschlungen und ich muss sagen, dass man Nick und Charlie einfach nur mögen kann.

Alice Oseman hat mit „Heartstopper“ eine wunderschöne Geschichte erschaffen, in der zwei Teenager noch nicht genau ihren Platz in der Welt gefunden haben und von Selbstzweifeln, Druck und der Suche nach sich selbst teilweise noch geplagt sind. Die Figuren, allen voran Charlie und Nick, sind wunderbar ausgearbeitet, man lernt sie, ihre Gefühle und Zweifel gut kennen und da die beiden so sympathisch sind, habe ich sie direkt ins Herz geschlossen.

Charlie ist ein eher ruhiger, in sich gekehrter Junge, der sich bereits in frühen Jahren geoutet hat und trotz großer Akzeptanz immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Nick ist dagegen ein gefeierter und überall beliebter Star des Rugby-Teams, der für andere einsteht, was dazu geführt hat, dass sich Charlie und Nick trotz vieler Unterschiede anfreunden. Ihr Umgang mtieinander ist dabei wunderschön und man merkt schnell, dass sich beide gegenseitig gut tun, da sie sich nicht nur ergänzen, sondern auch so akzeptieren, wie sie sind. Somit ist es auch kein Wunder, dass sich Charlie direkt in Nick verliebt. Für Nick, der sich bislang nur für das weibliche Geschlecht interessiert hat, beginnt eine Phase der Selbstfindung, die wunderbar von der Autorin umgesetzt wurde.

„Heartstopper“ besticht nicht nur mit der tollen Geschichte, sondern auch mit den Zeichnungen. Diese wirken zwar teilweise ein wenig roh und skizzenhaft, allerdings hat mir dies ganz besonders gefallen. Die Dialoge sind jedoch manchmal ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn obwohl die Geschichte zwischen den beiden Teenagern sehr gut erzählt wird, gibt es ganze Seiten, in denen in Sprechblasen nur „Ha Ha!“ steht. Dies empfand ich teilweise ein wenig nervig, allerdings kann ich es als Stilelement akzeptieren, da es aufzeigt, wie unsicher Nick und Charlie doch insgesamt sind.

Insgesamt ist der erste Band der „Heartstopper“-Reihe ein großartiger, schöner und emotionaler Auftakt, der mit authentischen Figuren, einem tollen Plot und Alltagsproblemen daherkommt, mit denen sich bestimmt nicht nur Teenager, sondern auch Erwachsene identifizieren können. Ich habe die beiden Teenager ins Herz geschlossen und freue mich auf ein Wiedersehen mit Nick und Charlie!

Reihenfolge
Heartstopper #1
Heartstopper #2
Heartstopper #3
Heartstopper #4
Heartstopper #5 (voraussichtlich 2023)

weitere Bücher über Nick & Charlie
This Year
Nick & Charlie
The Heartstopper Yearbook

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Ab und zu greife ich sehr gerne zu einem Buch von Holly Bourne und habe mich somit sehr gefreut, als ich in den Verlagsvorschauen ein neues Werk von der Autorin entdeckt habe. „Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)“ fällt nicht nur wegen seinem Cover direkt ins Auge, sondern vor allem auch wegen dem Titel, der mich direkt packen konnte. Die Geschichte von Amelia und Reese klingt auf den ersten Blick sehr melancholisch, tiefgründig und vor allem sehr emotional und somit bin ich schon sehr gespannt darauf, mehr über die toxische Beziehung zu erfahren. „Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir)“ erscheint am 12. Januar 2023 bei dtv.

Kurzbeschreibung
Amelie hat häufig geweint, während sie mit Reese zusammen war, und trotzdem war es zu Beginn die perfekteste Beziehung, die sie sich vorstellen konnte. Sie erinnert sich daran, wie sie die Neue in der Klasse war und wie sie sich in Reese verliebte. Wie er ihr Songs schrieb, sie auf die schönsten Dates ausführte, zum ersten Mal mit ihr schlief und wie er sagte, dass er noch nie so für jemanden empfunden habe. Und sie erinnert sich, wie er immer mehr anfing, sie unsicher und schwierig und verrückt zu nennen. Wie er sie immer mehr isolierte. Amelie sucht all die Orte auf, an denen sie Tränen verschüttet hat. Wenn sie versteht, was in ihrer Beziehung schiefgelaufen ist, findet sie vielleicht einen Weg, endlich zu heilen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bücher allgemein

SUB am Samstag

Bei „Wilder Girls“ von Rory Power habe ich sehr lange hin- und herüberlegt, ob ich das Buch tatsächlich lesen möchte, da ich von den bisherigen Rezensionen doch ein wenig abgeschreckt war. Meine Neugier hat jedoch am Ende gesiegt und somit ist das Buch dann doch nach eingem Zögern in mein Bücherregal gewandert. Mal sehen, wann ich die Survival-Geschichte letztendlich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Im hiesigen öffentlichen Bücherschrank habe ich vollkommen unerwartet „Geheimnisvolle Mächte“, Band 1 Der „City of Villains“-Reihe, von Estelle Laure entdeckt. Da ich Geschichten aus dem Disney-Universum eigentlich schon immer sehr gemocht habe und das Buch sehr vielversprechend klingt, werde ich es mit Sicherheit schon sehr bald wieder aus dem Regal befreien.

Kurzbeschreibung
Mary Elizabeth Heart ist tagsüber eine Highschool-Schülerin, doch nachts arbeitet sie als Praktikantin bei der Polizei von Monarch City. Seit Jahren gibt es Spannungen zwischen der wohlhabenden Elite der Stadt und ihren Plänen, das verfallende Viertel namens „The Scar“ zu aufzuwerten, das einst das Epizentrum aller magischen Dinge war. Als die Tochter einer der mächtigsten Geschäftsleute der Stadt vermisst wird, ist Mary Elizabeth begeistert, als sie auf den Fall angesetzt wird. Doch was mit einer einzigen Vermisstenmeldung beginnt, vervielfacht sich bald und führt sie in den Kaninchenbau einer Stadt in Aufruhr… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bei Sebastian Fitzek bin ich wie fast immer auch mal wieder schwach geworden und somit durfte sein neuester Psychothriller „Mimik“ in meinem Regal nicht finden. Da ich jedoch feststellen durfte, dass viele Fitzek-Anhänger diesmal eher weniger begeistert sind, lasse ich mir mit dem Lesen dann doch wohl noch ein wenig Zeit.

Kurzbeschreibung
Ein winziges Zucken im Mundwinkel, die kleinste Veränderung in der Pupille reichen ihr, um das wahre Ich eines Menschen zu „lesen“: Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz-Expertin, spezialisiert auf die geheimen Signale des menschlichen Körpers. Als Beraterin der Polizei hat sie schon etliche Gewaltverbrecher überführt.

Doch ausgerechnet als sie nach einer Operation mit den Folgen eines Gedächtnisverlustes zu kämpfen hat, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Eine bislang völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre Familie bestialisch ermordet zu haben. Nur ihr kleiner Sohn Paul hat überlebt. Nach ihrem Geständnis gelingt der Mutter die Flucht aus dem Gefängnis. Ist sie auf der Suche nach ihrem Sohn, um ihre „Todesmission“ zu vollenden? Hannah Herbst hat nur das kurze Geständnis-Video, um die Mutter zu überführen und Paul zu retten. Das Problem: Die Mörderin auf dem Video ist Hannah selbst!

Ihr einziger Ausweg führt tief in ihr Innerstes… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bücher allgemein

SUB am Samstag

Seit der „Spiderwick-„Reihe habe ich schon immer sehr gerne Bücher von Holly Black gelesen und somit musste auch unbedingt ihr neuestes Werk „Book of Night“ von ihr bei mir einziehen. Allein das wunderschöne Cover ist ein absoluter Hingucker, aber auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen. „Book of Night“ wird somit nicht allzu lange ungelesen im Regal bleiben.

Kurzbeschreibung
In Charlie Halls Welt können Schatten manipuliert werden, zur Unterhaltung, aber auch um Macht zu gewinnen. Und manchmal haben sie ein Eigenleben.
Charlie ist eine gewöhnliche Betrügerin, die als Barkeeperin arbeitet und versucht, sich von der Untergrundwelt des Schattenhandels zu distanzieren. Doch als eine Gestalt aus ihrer Vergangenheit zurückkehrt, wird Charlies Leben ins Chaos gestürzt. Entschlossen zu überleben, gerät sie in einen Strudel aus Geheimnissen und Mord, in dem sie es mit Doppelgängern, merkwürdigen Milliardären, Schattendieben und ihrer eigenen Schwester zu tun bekommt – die alle verzweifelt versuchen, die Magie der Schatten zu kontrollieren.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auch das neueste Werk von Kai Meyer durfte direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen, denn Kai Meyers Romane sind bereits seit Jahren ein absolut Muss für mich, sodass sich bereits die meisten Werke von ihm in meinem Regal eingefunden haben. „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ klingt nach einer spannenden und melancholischen Geschichte, die sich gleichzeitig mit der Leidenschaft zu Büchern beschäftigt und somit passt es perfekt in mein Beuteschema.

Kurzbeschreibung
Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos.

Fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher – von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Escape Room – Es gibt kein Entkommen“ von Maren Stoffels habe ich in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt und war direkt aufgrund der tollen Kurzbeschreibung und der Thematik begeistert, sodass es direkt getauscht werden musste. Ich bin schon sehr gespannt, ob mich die Geschichte rund um Escape-Room-Event überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
Alissa, Sky, Milas und Mina wollen sich einfach einen tollen Abend machen. Also nichts wie los zu einem Escape-Room-Event. Alles ganz easy. Sie wählen ein Spiel aus. Lassen sich in einen Raum sperren. Finden die Hinweise. Lösen die Rätsel. Haben jede Menge Spaß. Und sind wieder draußen nach 60 Minuten – zumindest war das der Plan. Aber was, wenn der Raum zur tödlichen Falle wird… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Sky du Mont – Ungeschönt: Alt werden war auch schon mal schlimmer

Kurzbeschreibung
Sky du Mont erzählt übers Älterwerden. Dabei geht es um die schönen Seiten des Alters und die Zumutungen ebenso wie um die Kunst, würdevoll und heiter durch die letzte Lebensphase zu gehen. Nach mehreren Romanen mit fiktivem Alter Ego ist dieses autobiograpische Buch das bislang persönlichste Werk des Autors. Ein Buch, das nicht nur für die Älteren geschrieben ist, sondern auch für die jetzt noch Jungen, die oft gar nicht wissen, wieviel pralles Leben noch auf sie zukommt, wenn sie das „Altern“ annehmen, wie großartig ihre Großeltern sind, wie wertvoll Wissen und Erfahrung der Alten auch für sie sein können. Vor allem aber möchte der Autor einen heiteren Spaziergang durch die späten Jahre unternehmen und allen zurufen: „Freunde, es ist (ziemlich) gut, wie es ist. Und es wird noch besser, weil wir das Beste daraus machen!“ ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Dass Sky du Mont nicht nur ein hervorragender Schauspieler ist, sondern auch ein toller Autor, beweist er unter anderem mit seinem neusten Werk „Ungeschönt: Alt werden war auch schon mal schlimmer“.

In dem knapp 160-Seiten starken Werk erzählt Sky du Mont davon, dass das Älterwerden zwar hier und da eine lästige Angelegenheit sein kann, aber bei weitem nicht nur ein nächster Schritt in Richtung Tod ist. Es wird drauf eingegangen, dass das Leben auch im Alter noch sehr viel zu bieten hat, man sich aber auch darauf einlassen muss und stets die schönen Momente genießen sollte.

Aber dies ist alles andere als ein Ratgeber, wie man das Älterwerden schön gestalten soll, sondern das Buch ist auch mit vielen Anekdoten und Gedanken des Schauspielers gespickt, die unterhaltsam sind und ihn nur noch sympathischer machen.

„Ungeschönt: Alt werden war auch schon mal schlimmer“ ist eine Hommage an das Leben und das Aufzeigen, dass man das Leben stets nutzen und das Beste daraus machen sollte, egal man während des Lesens 20, 40 oder 80 Jahre alt ist. Das Leben stellt in jedem Alter eine Herausforderung dar und zeigt stets auf, dass es lebenswert ist.

Somit ist „Ungeschönt: Alt werden war auch schon mal schlimmer“ insgesamt ein interessantes, aber auch unterhaltsames Werk, das schmunzeln lässt, aber auch zum Nachdenken anregt. Ich kann es somit nur empfehlen.

Rezension

Biyon Kattilathu – Spaziergang zu dir selbst

Kurzbeschreibung
„Ich werde an deiner Seite sein. Gemeinsam mit dir lachen, schweigen und vielleicht die eine oder andere Träne des Glücks vergießen.“ Biyon lädt hier aber nicht zu einem normalen Spaziergang ein. Auf dem Weg durch Wald, Wiesen und Täler, an Bauchläufen entlang und über sonnige Lichtungen lernst du, mit der Vergangenheit abzuschließen und mutig deinen eigenen Weg zu gehen. Du begegnest deinem inneren Kind und machst eine Reise zu mehr Achtsamkeit und Selbstliebe. Am Ende des Pfades kommst du nicht an einem Ort an, sondern bei einem Menschen … und dieser Mensch bist DU! Wundervolle Begegnungen, humorvolle Augenblicke und inspirierende Geschichten warten auf dich. Immer an deiner Seite: Biyon Kattilathu, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Leben anderer zu berühren und ein wenig schöner zu machen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Spaziergang zu dir selbst“ von Biyon Kattilathu hat mich direkt mit der toll geschriebenen Kurzbeschreibung begeistern können, denn obwohl es Selbstliebe-Bücher bereits wie Sand am Meer gibt, ist der Satz, dass sich der Autor es zur Aufgabe gemacht hat, das Leben anderer zu berühren und ein wenig schöner zu machen, doch besonders schön und ansprechend, sodass ich dem Werk sehr gerne eine Chance gegeben habe – und ich wurde dabei alles andere als enttäuscht.

Da das Leben immer stressiger wird und man grundsätzlich meist mehr an andere als an sich denkt, kommt der eigene Körper und die Seele oft zu kurz, sodass man sich vernachlässigt und phasenweise immer mehr abbaut. Biyon Kattilathu zeigt jedoch, dass es auch anders sein kann und appeliert darauf, dass das Leben nicht nur verdammt schön sein kann, sondern man auch immer sich selbst im Blick behalten sollte. Man soll glücklich sein, auf sich acht geben, sich selbst schätzen, aber auch vor allem lieben.

Neben kleineren Anekdoten und Tipps und Tricks, wie man sein Leben und seinen Alltag schöner gestalten, aber vor allem sein Selbstwertgefühl steigern kann, gibt es in diesem Buch auch an jedem Kapitelanfang eine Challenge, die man sich per Link als Video anschauen kann. In diesen Challenges geht es darum, sich selbst herauszufordern oder auch mal etwas Schönes zu gönnen, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Obwohl viele Lebensratgeber oftmals sehr trocken geschrieben sind und sich mehr auf Statistiken und Fakten konzentrieren, besitzt der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil, der zwar ruhig ist, aber auch perfekt zur Thematik passt, denn während des Lesens fühlt es sich tatsächlich so an, als würde Biyon Kattilathu einen an die Hand nehmen und mit einem durch den Wald spazieren, denn hier gibt es auf jeder Seite etwas Schönes zu entdecken, aus dem man etwas schöpfen kann.

Somit ist „Spaziergang zu dir selbst“ weit mehr als nur ein Ratgeber, sondern ein großer Motivator, aber auch eine Erinnerung, dass man das Leben und sich selbst immer schätzen und lieben und nie vergessen sollte, dass nach Regen auch wieder Sonnenschein kommt. Eine absolute Empfehlung!

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Tami Fischer – Burning Bridges (Fletcher University #1)

Die „Fletcher University“-Reihe von Tami Fischer wurde mir in den letzten ein, zwei Jahren immer wieder empfohlen und somit sind die Bände nach und nach allesamt in mein Regal gewandert. Meine Erwartungen waren somit auch dementsprechend hoch und ich habe mir emotionale Geschichten mit viel Humor gewünscht. Der erste Band „Burning Bridges“ sollte den Anfang machen, allerdings ist dies mein einziger Ausflug an die Fletcher University geworden, da ich das Buch nach etwas mehr als die Hälfte fast schon genervt abgebrochen habe.

Tami Fischer schreibt die Geschichte zwar durchaus flüssig und der Schreibstil ist auch alles andere als unangenehm, allerdings hat sich so mancher Logikfehler eingeschlichen, der für mich leider schon recht früh dafür gesorgt hat, dass ich mit der Geschichte nicht warm geworden bin. So wird ein Long Island Icetea schon fast so beschrieben, als sei dieser praktisch alkoholfrei und dazu behauptet Emma, sie sei in einer Bar seit Jahren Stammkundin, wird dann aber weder vom Türsteher, noch vom Besitzer des Ladens erkannt. Das wollte einfach nicht für mich zusammenpassen. Solche kleinen Logikfehler tauchen leider immer wieder auf und haben mich somit aus meinem Lesefluss gerissen, was sehr schade ist.

Das größte Problem war für mich jedoch Ella selbst, denn diese wirkt auf mich unsympathisch, selbstgefällig, egoistisch, sehr widersprüchlich und vor allem sehr naiv. Letzteres ist sicherlich eine von der Autorin bewusst geschaffene Charaktereigenschaft, allerdings hat dies weitesgehend dazu geführt, dass mich Ella immer mehr genervt hat und ich sie nicht mehr ernst nehmen konnte und ich somit auch das Interesse an ihrem Leben und somit an „Burning Bridges“ verloren habe.

Dazu hat die eingebaute Liebesgeschichte für mich keinerlei Leidenschaft, sondern wirkt schon fast wie eine Zweckbeziehung. Ella und Chase wirken fast schon zu zurückhaltend, kennen sich praktisch kaum, da sie sich oft nur selten oder kurz begegnen und somit habe ich ihnen die Leidenschaft, Liebe und Sympathie füreinander nicht abgenommen. Spannend fand ich anfänglich, dass es auch einen kleinen Crime-Anteil in dem Buch gibt. Leider ist dieser jedoch genauso voraussehbar und voller Logikfehler wie die der Rest Geschichte.

Somit habe ich leider für mich feststellen müssen, dass mich „Burning Bridges“ nicht so begeistern konnte, wie ich es anfänglich erhofft habe. Das ist sehr schade, denn eigentlich passt die Geschichte in mein Beuteschema, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein. Schade!

(Die Rechte am Buchcover liegen bei Droemer Knaur)

Rezension

Erica Ferencik – Ein Lied vom Ende der Welt

Kurzbeschreibung
Ein Anruf wirft die Linguistin Valerie völlig aus der Bahn. Wyatt, ein Forschungskollege ihres toten Bruders, hat in der Arktis ein Mädchen gefunden, das eine unbekannte Sprache spricht. Obwohl Valerie den Ort fürchtet, an dem ihr Bruder starb, reist sie ins ewige Eis. Dort droht die Situation sie zu überwältigen: Die Natur ist wild, Wyatt brillant, aber unberechenbar. Einzig zu dem Mädchen Naaja spürt Valerie eine tiefe Verbindung, und es gelingt ihr, dessen Vertrauen zu gewinnen. Aber Naaja wird jeden Tag schwächer, und Wyatt verhält sich immer rätselhafter. Valerie weiß, dass sie auf ihre Intuition vertrauen und Naaja retten muss – selbst wenn sie damit ihr Leben aufs Spiel setzen muss… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Die Arktis war schon immer ein faszinierender Ort für mich und es wundert mich selbst, dass ich bislang nur wenige Bücher gelesen haben, deren Setting dort angesiedelt ist. „Ein Lied vom Ende der Welt“ von Erica Ferencik hat mich allerdings direkt angesprochen und ich muss sagen, dass sich das Buch sehr gelohnt hat, denn man bekommt hier eine spannende, melancholisch und nachdenklich stimmende Geschichte.

Ich muss zwar gestehen, dass ich am Anfang kleinere Probleme mit dem Schreibstil hatte, weil dieser teilweise sehr blumig ist, allerdings konnte ich mich schnell daran gewöhnen und habe immer mehr in die Geschichte hineingefunden. Besonders die Beschreibungen rund um die Arktis, die Forschungsstation und das oftmals beklemmende Gefühl der Protagonistin Valerie werden hier sehr gut und nachvollziehbar beschrieben. Vieles kann man sich dabei bildlich sehr gut vorstellen und man merkt der Autorin ihre Liebe zur Arktis an, die fast schon ansteckend ist.

„Ein Lied vom Ende der Welt“ spricht nicht nur aktuelle Themen wie den Klimawandel an, sondern zeigt auch auf, wie bedrückend die Atmosphäre in einer Forschungsstation sein kann, in der man immer isoliert und auf sich selbst gestellt ist. Aber auch Naaja, ein kleines Mädchen, das im Eis gefunden wird und eine bislang noch unbekannte Sprache spricht und die Linguistin Valerie spielen eine große Rolle. Valerie möchte Naaja helfen, hat aber selbst mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, da sie keine guten Erinnerungen an die Arktis hat, weil ihr Bruder dort auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist.

Die Geschichte thematisiert dabei nicht nur das vorsichtige Aufeinandertreffen zwischen Naaja und Valerie, sondern konzentriert sich auch auf den Tod von Valeries Bruder, der noch viele Fragen offen lässt und für ein mulmiges Gefühl sorgt. Dabei wird „Ein Lied vom Ende der Welt“ überraschend spannend und bietet ein paar Twists, mit denen ich zunächst nicht gerechnet habe. Gleichzeitig liegt aber auch immer wieder eine gewisse Schwere auf der Geschichte, die dafür sorgt, dass ich stets mit Valerie mitfühlen konnte und sie auf ihrer Reise gerne begleitet habe.

Somit ist „Ein Lied vom Ende der Welt“ insgesamt eine spannende, ereignisreiche und emotionale Geschichte voller Überraschungsmomente, die mit interessanten Figuren und einem tollen Setting überzeugen kann.