Rezension

Husch Josten – Hier sind Drachen


Kurzbeschreibung
14. November 2015: Am Morgen nach den verheerenden Terroranschlägen von Paris macht sich die Reporterin Caren auf den Weg in die französische Hauptstadt. Doch ihr Flug verzögert sich, die Lage ist angespannt, am Heathrow Airport herrscht nach einem anonymen Anruf Alarmbereitschaft. Die bedrohliche Situation und wachsende Nervosität der Sicherheitsbeamten bringen Carens älteren Sitznachbarn allerdings nicht aus der Ruhe, stoisch liest er weiter in Wittgensteins »Tractatus«. Der gleichermaßen unbefangene wie charismatische Philosoph und Zufallsforscher verwickelt Caren, mit deren Gelassenheit es seit Monaten nicht zum Besten steht, in ein faszinierendes Gespräch. Und offeriert ihr dabei – zufällig oder absichtsvoll? – die unmögliche Geschichte, nach der die Journalistin ihr Leben lang gesucht hat. ~ Quelle

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Meine Meinung
Obwohl Husch Josten für mich schon lange keine Unbekannte mehr ist, ist „Hier sind Drachen“ tatsächlich mein ersten Buch von ihr, von daher war ich schon sehr gespannt, wie sie das Thema „Terror“ behandelt hat. Dabei hat sie das Thema hervorragend ausgearbeitet, schreibt feinfühlig, stellt aber auch gleichzeitig viele Fragen, die durchaus zum Nachdenken anregen.

Da das Thema Terror auch nach den Anschlägen von Paris immer noch in den meisten Köpfen der Menschen und leider aktueller denn je ist, wurde hier eine interessante Geschichte geschaffen, die sich trotz der bedrückten Thematik angenehmen lesen lässt und durchaus auch unterhalten kann. Die Dialoge sind wahnsinnig gut ausgearbeitet, ebenso die Figuren, sodass man hier nichts bemängeln kann.

Erzählt wird hier die Geschichte über die Journalistin Caren, die einen Tag nach den schrecklichen Terroranschlägen in Paris von Heathrow nach Paris fliegen möchte, doch nicht vom Fleck kommt, da auch dort nach einem Anruf Alarmbereitschaft herrscht. Carmen wird zunehmend nervöser und lässt sich nur schwer beruhigen. Lediglich ein älterer Mann neben ihr bleibt komplett ruhig und unterhält sich mit ihr nicht nur über das Thema Terror, sondern auch über das Schicksal, was zu einem interessanten Dialog führt, der mich durchaus zum Nachdenken anregen konnte.

Das Cover ist hübsch anzusehen und passt bestens zu einer typischen Flughafenszene, die Kurzbeschreibung liest sich gut und konnte mein Interesse wecken. Ein Kritikpunkt ist für mich allerdings der Preis, denn 16 Euro für gerade einmal knapp 160 Seiten finde ich doch ein wenig happig. Hier wäre ein angemessenerer Preis von z.B. 12 EUR durchaus kundenfreundlicher gewesen.

Kurz gesagt: „Hier sind Drachen“ ist eine faszinierende und nachdenklich stimmende Geschichte rund um die Terroranschläge in Paris im Jahr 2015, aber auch über das Schicksal, die mit interessanten Figuren und einem angenehmen Schreibstil bestückt ist. Trotz der schweren Thematik konnte mich das Buch dennoch unterhalten, sodass ich es nur empfehlen kann.

Rezension

Jennifer Benkau – Soulsister


Kurzbeschreibung
Obwohl Polly ganz anders war als die stille Romy, gab es zwischen den beiden Schwestern immer eine ganz besondere Verbindung. Seit Polly verunglückt ist, hat Romy sich völlig zurückgezogen. Bis sie eines Tages auf einen Jungen trifft – im wahrsten Sinn des Wortes: Bei dem Versuch, ihren Hund einzufangen, prallt sie mit Killian zusammen. Er ist ein aufstrebender Fußballstar und schon volljährig. Was will er schon mit einer unscheinbaren 15-Jährigen? Romy macht auf Polly und gibt sich als älter aus. Tatsächlich funkt es zwischen den beiden. Doch als ein Foto von ihnen gepostet wird, erfährt er aus dem Netz, dass sie erst 15 ist. Nun steht nicht nur Killians Liebe zu ihr, sondern auch seine Karriere auf dem Spiel… ~ Quelle

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Meine Meinung
Bücher von Jennifer Benkau sind bei mir so eine Sache: Mal liebe ich sie, manchmal kann ich mit ihnen nichts anfangen, sodass ich schon sehr gespannt auf „Soulsister“ war, das doch recht vielversprechend klang. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn Jennifer Benkau hat hier eine interessante und berührende Geschichte aufs Papier gebracht, die mich durchaus überzeugen konnte.

Die Autorin besitzt bei dieser Geschichte einen tollen und angenehmen Schreibstil, der sich zwar leicht lesen lässt, aber auch eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit sich bringt. Hier wird nicht nur getrauert, sondern auch gelacht, gehofft, sich verliebt und gleichzeitig darf man Romy noch auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleiten. Die Figuren sind dabei liebevoll ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und sie waren mir zum Großteil sehr sympathisch, sodass ich auch gut mit ihnen mitfühlen konnte.

Erzählt wird hier die Geschichte von Romy, die sich nicht nur mitten in der Pubertät befindet, sondern auch gleichzeitig den Tod ihrer geliebten Schwester Polly verarbeiten muss, der immer noch schwer an ihr nagt. Sie zieht sich immer mehr zurück und lässt nur Pollys Hund an sich heran. Als sie jedoch den 19-jährigen Killian begegnet, scheint sich alles schlagartig zu ändern, denn sie verliebt sich ihn ihn und möchte unbedingt eine Chance bei ihm haben, allerdings ist sie noch zu jung für ihn, sodass sie sich prompt für Polly ausgibt, sodass der Altersunterschied kein Problem mehr zu sein scheint. Da man jedoch in der heutigen Zeit des Internets kaum noch Geheimnisse haben kann, fliegt auch letztendlich diese Schummelei auf und Killian muss sich entscheiden, wie er mit den neuen Erkenntnissen umgehen muss…

Interessant ist hierbei nicht nur die Geschichte zwischen Romy und Killian, sondern auch die Art und Weise, wie Jennifer Benkau ihre Charaktere reifen lässt. Romy kommt nach und nach aus ihrem Schneckenhaus heraus und kann sich nicht nur mehr öffnen, sondern wirkt auch im Laufe der Geschichte deutlich erwachsener und reifer, was ihr mehr als gut steht. Beide Figuren sind zudem absolut authentisch und besitzen ihre nötige Tiefe, sodass ich der Autorin ihre Geschichte voll und ganz abgenommen habe.

Das Cover ist durchaus passend und schön anzusehen, sodass es auch aufgrund seiner Farbgestaltung zu einem absoluten Hingucker wird. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt ansprechen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Soulsister“ ist eine berührende und nachdenklich stimmende Geschichte, die mich mit interessanten und liebenswerten Figuren und einer Achterbahnfahrt der Gefühle überzeugen konnte, sodass ich die Geschichte nur wärmstens empfehlen kann.

Rezension

Jack Ketchum/Lucky McKee – SCAR


Kurzbeschreibung
Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren… ~ Quelle

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Meine Meinung
Obwohl ich bereits einige Bücher von Jack Ketchum im Regal stehen habe, ist „SCAR“ tatsächlich erst das zweite Buch, das ich von ihm lese. Da an „SCAR“ auch gleichzeitig der Regisseur Lucky McKee an dem Werk mitgeschrieben hat, war ich umso gespannter. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn die beiden Autoren haben eine spannende Geschichte rund um die Familie Cross geschrieben.

Was jedoch zuerst einmal bemängelt werden muss, ist das Genre, denn obwohl das Buch als Horror angekündigt wird, geht es vielmehr in Richtung Psychothriller. Wahre Horror-Fans wären von „SCAR“ somit wohl eher enttäuscht. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Geschichte schlecht ist, denn diese liest sich nicht nur sehr flüssig, sondern auch sehr spannend, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen legen konnte.

Erzählt wird hier die Geschichte der Familie Cross. Während die elfjährige Delia bereits große Karriere macht und ein gefeierter Werbestar ist, wird ihr Zwillingsbruder Robbie immer neidischer und unglücklicher. Ihr Vater hängt immer mehr an der Flasche und ihre Mutter Pat ist geradezu krankhaft ehrgeizig, sodass es in der Familie alles andere als harmonisch abläuft. Obwohl Delia mit ihrer Karriere alles andere als glücklich ist, erkennt ihre Mutter dies nur selten und treibt ihre Tochter immer wieder an, was die Familie jedoch noch weiter zerstört.

Als dann auch noch ein folgenschwerer Unfall geschieht und Delia diverse Gesichtsverletzungen erleidet, lässt ihre Mutter immer noch nicht von ihr ab, sondern möchte auch mit diesem Schicksal genügend Geld herausschlagen. Was sie jedoch nicht ahnt, ist die Tatsache, dass Delia immer mehr aus ihrer Scheinwelt erwacht und sich beginnt zu wehren…

„SCAR“ konnte mich schockieren, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Ketchum und McKee haben hier perfekt aufgezeigt, wie weit einige Menschen gehen, um Erfolge feiern und genug Geld verdienen zu können. Während Delia für ihre elf Jahre sehr reif wirkt, wirkt ihre Mutter Pat dagegen trotz ihres krankhaften Ehrgeizes manchmal noch fast wie ein trotziges Kind, das unbedingt ihren Willen durchsetzen möchte. Dadurch hat jeder in der Familie in irgendeiner Form sein Päckchen zu tragen, sodass man hier genauestens kennen lernt, wie weit manche Menschen doch gehen können und wie schnell eine Familie zerbrechen kann.

Das Cover ist gelungen, passt hervorragend zum Titel und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die mich direkt begeistern konnte, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „SCAR“ ist eine spannende und erschreckende Geschichte, die erzählt, wie weit Menschen für die Karriere gehen können und mit interessanten und vielseitigen Figuren und einem packenden Schreibstil überzeugen kann. Ich bin begeistert und kann das Buch somit nur empfehlen.

Rezension

Stephen King – In der Klemme


Kurzbeschreibung
Eine grässliche Todesfalle in der heißen Sonne Floridas: Die Nachbarn Curtis Johnson und Tim Grunwald bekriegen sich bis aufs Messer. Eine erneute Konfrontation findet auf einem Baugelände statt. Dort steht ein Toilettenhäuschen, das Grunwald auf einen teuflischen Gedanken bringt. ~ Quelle

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Meine Meinung
„In der Klemme“ ist eine knapp hundert Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „In der Klemme“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Erzählt wird hier ein Streit unter Nachbarn, der immer mehr ausartet und bei dem der Hass stets zu spüren ist. Curtis und Tim sind Nachbarn und möchten beide einen bestimmten Bauplatz, auf den beide Männer einen Anspruch haben, sie sich allerdings –
wie so oft – nicht einigen können. Dieser Streit spitzt sich immer mehr zu, bis sie sich auf einem verlassenen Gelände treffen, wo zuvor ein Bauprojekt eingestellt wurde und sehr viele Gefahren mit sich bringt…

Stephen King hat hierbei nicht nur eine sehr schonungslose Geschichte geschaffen, sondern auch einen Nachbarschaftsstreit bestens in Szene gesetzt. Während einige Nachbarn sich oftmals wegen Kleinigkeiten streiten und dies sogar vor Gericht geht, geht es bei Tim und Curtis weitaus brutaler zu, sodass ich das ein oder andere Mal schockiert den Kopf geschüttelt habe. Gleichzeitig gibt es hier aber auch oftmals Momente mit viel schwarzem Humor, sodass ich auch oftmals schmunzeln musste.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll und interessant, sodass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „In der Klemme“ ist eine schonungslose Geschichte rund um einen Nachbarschaftsstreit mit interessanten Figuren und derben Humor, sodass ich wieder einmal sehr gut unterhalten wurde. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Als großer Fan von Jennifer Estep freue ich mich sehr, dass auch ihre „Bigtime“-Reihe mittlerweile ins Deutsche übersetzt wird, von daher freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band „Hot Mama“, der wieder einmal sehr interessant klingt. Leider muss man sich bis zur Veröffentlichung noch ein wenig gedulden, denn „Hot Mama“ erscheint erst 2. Oktober 2017.

Kurzbeschreibung
Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte…

Bücher allgemein

SUB am Samstag #135


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Du gehörst mir“, der erste Band der „Addicted to Sin“-Reihe von Monica James, wurde bereits vor einigen Wochen von mir vorbestellt, da ich einfach total neugierig auf die Geschichte bin, von daher wird dieses wohl nicht allzu lange auf meinem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?
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Stephanie Danlers Werk „Sweetbitter“ wurde mir vom Verlag empfohlen und ich wurde direkt neugierig, sodass auch dieses Buch in mein Regal einziehen durfte. Hier erhoffe ich mir eine unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Geschichte.

Kurzbeschreibung
Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
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Ebenfalls ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Guides – Die erste Stunde“ von Robison Wells. Da ich alles, was mit Aliens immer sehr interessant finde, hoffe ich, dass ich auch hier gut unterhalten werde und erhoffe mir spannende Lesestunden.

Kurzbeschreibung
Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht – ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen…

Rezension

Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)


Kurzbeschreibung
Kaum haben sich Ella und Reed wiedergefunden, werden sie schon wieder getrennt – und Reeds Leben steht auf dem Spiel. Ist er dieses Mal zu weit gegangen? Ist ihm sein aufbrausendes Temperament zum Verhängnis geworden? Ella ist eine Kämpferin. Sie ist bereit, alles zu tun, um Reed zu schützen, und den Royals zur Seite zu stehen. Doch dann wird sie plötzlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Sie muss feststellen, dass ihr Leben eine einzige Lüge war. Werden die Royals sie am Ende doch ruinieren? Oder kann es ein Happy End für Ella und Reed geben? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Royals“-Reihe in Rekordzeit verschlungen habe, wollte ich unbedingt wissen, was im dritten Band passiert und hatte hier enorm hohe Erwartungen und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn auch dieses Mal haben sich Erin Watt wieder einiges einfallen lassen.

Da der zweite Band „Paper Prince: Das Verlangen“ mit einem bösen Cliffhanger geendet hat, war ich hier besonders gespannt, wie hierbei die Auflösung ausfallen wird. Ich muss zwar sagen, dass ich bereits recht früh wusste, wer der Mörder von Brooke ist, allerdings hat es mich nicht im geringsten gestört, da Erin Watt die Auflösung sehr gut beschrieben hat.

Allgemein war der Band deutlich spannender geschrieben als seine Vorgänger, brachte aber auch gleichzeitig deutlich mehr Drama in die Geschichte, was vielleicht das ein oder andere Mal schon fast zu viel war, allerdings habe ich die Geschichte wieder einmal sehr genossen, sodass ich über kleinere Schwächen gerne hinwegsehe.

Erin Watt ist das Pseudonym der Bestseller-Autorinnen Elle Kennedy und Jen Frederick, die im New Adult-Genre bereits einige Erfolge feiern konnten. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Kapitel sind kurz und knackig und die Figuren haben sich gegenüber den ersten beiden Bänden noch einmal gesteigert, sodass ich sie immer besser verstehen konnte. Gleichzeitig wird die Geschichte wieder einmal abwechselnd aus der Sicht von Reed und Ella erzählt, sodass man auch mehr Zugang zu Reeds Gedankenwelt erhält und ihn auch mal zweifelnd oder sogar ängstlich erleben darf.

Die Geschichte beginnt da, wo der zweite Band geendet hat. Reed wird von den Polizisten verhört, die ihn für Brookes Mörder halten. Dabei wird nicht nur sehr genau geschildert, wie Reed immer mehr als Verdächtiger da steht, sondern auch, wie sehr manche Aussagen doch fast ein Leben zerstören können. Ella weicht Reed dennoch nicht von der Seite und möchte selbst herausfinden, wer etwas gegen Brooke hatte und wer sie so sehr hasst, dass man sie sogar umgebracht hat. Gleichzeitig muss sie sich plötzlich mit ihrem totgeglaubten Vater Steve auseinandersetzen, was für sie zunehmend schwerer wird, da er ohne große Kennenlernphase direkt die Rolle des Vaters einnimmt und nicht auf Ellas Wünsche und Bedürfnisse eingeht, sondern sie aus dem Umfeld der Royals herausreißt.

In „Paper Palace: Die Verführung“ wurde quasi alles herausgehauen, was man noch so an Ideen hatte: Reed und Ella kommen sich endlich näher, man lernt den Zusammenhalt der Royals noch mehr kennen, man erfährt mehr über Maria, die Mutter von Reed und Co. und auch die Freundschaft zwischen Steve und Callum wird durchleuchtet. Gleichzeitig erfährt man auch mehr über den Alltag an der Schule, denn auch Jordan wird hier mehr in den Vordergrund gedrückt und auch über Wade erfährt man endlich mehr, was ich nur allzu sehr begrüße. Dadurch wirkt die Geschichte sehr rund und man bekommt den Eindruck, als wären alle noch einmal gut in Szene gesetzt worden.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und wirkt mit der Krone und der Farbgestaltung unglaublich edel, sodass ich es immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Paper Palace: Die Verführung“ ist ein toller, wenn auch etwas zu dramatischer Band, der mich wieder voll und ganz in den Bann ziehen konnte, sodass ich die Geschichte geradezu verschlungen habe und immer mehr erfahren wollte. Ich bin mit dem bisherigen Ende voll und ganz zufrieden und freue mich bereits auf „Fallen Heir“, das hoffentlich auch zeitnah ins Deutsche übersetzt wird.

Reihenfolge
Paper Princess: Die Versuchung
Paper Prince: Das Verlangen
Paper Palace: Die Verführung
Fallen Heir (28. August 2017 / dt. Titel unbekannt)

Rezension

[Kurzrezension] D.M. Pulley – Das begrabene Buch


Kurzbeschreibung
Für den kleinen Jasper verändert sich im August 1952 alles, als seine Mutter voller Angst mit ihm Detroit verlässt und ihn auf die Farm seines Onkels bringt. Sie hat ihm ein paar wenige Sachen eingepackt und schärft ihm ein, keine Fragen zu stellen. Dann ist sie verschwunden. Jasper bleibt allein zurück und versucht mit großen Schwierigkeiten, sich in die Familie seines Onkels zu integrieren. Aber so jung Jasper auch ist – er ist hartnäckig und fest entschlossen, das Rätsel um das Verschwinden seiner Mutter zu lösen. Ihr altes Tagebuch weist ihm schließlich den Weg nach Detroit – in die gefährlichsten Ecken der Stadt und eine Welt von Prostitution, Glücksspiel und heruntergekommenen Bars. Jasper muss feststellen, dass er nicht der Einzige ist, der nach seiner Mutter sucht und dass es Menschen gibt, die einiges dafür tun würden, um Jaspers Nachforschungen ein für alle Mal zu beenden. ~ Quelle

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Meine Meinung
Auf „Das begrabene Buch“ war ich ganz besonders gespannt, denn hier habe ich bereits viele positive Kritiken gelesen und habe mir somit eine spannende, aber auch berührende Geschichte erhofft und ich muss sagen, dass ich diese auch bekommen habe.

Die Autorin besitzt einen sehr angenehmen, aber auch eindringlichen Schreibstil, der mich packen, berühren, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anregen konnte. Das Setting hat mich direkt angesprochen und auch die Figuren sind gut und liebevoll ausgearbeitet, sodass man sie nicht nur gut kennen lernt, sondern auch mit ihnen mitfiebert. Wer hier aber einen typischen Thriller oder Krimi erwartet, der wird dagegen enttäuscht sein, allerdings erhält man hier so viel mehr, sodass die Enttäuschung nicht allzu lange andauern wird.

Erzählt wird hier die Geschichte von Jasper, der in den fünfziger Jahren von seiner Mutter auf die Farm seines Onkels geschickt wird. Obwohl seine Mutter ihm nicht großartig erklärt, wieso sie ihn dort hinschicken muss, muss sich Jasper schnell an die Zeit auf dem Land gewöhnen, denn diese ist nicht nur viel rauer als in der Stadt, sondern auch sehr bedrückend für den Jungen, sondern begibt ihn auch in so manche Gefahr, da er es nicht akzeptieren kann, dass er von seiner Mutter getrennt ist, da diese ihn auch nach über zwei Wochen nicht abgeholt hat.

Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und bringt die oftmals düsteren Momente in der Geschichte perfekt herüber. Das Haus ist dabei gut getroffen und wirkt genauso verlassen, wie auch bedrohlich. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls überzeugen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Das begrabene Buch“ ist eine packende, spannende und berührende Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite mit einem interessanten Setting und vielseitigen Figuren überzeugen konnte. Somit wird das Werk für mich sicherlich nicht das letzte Buch von der Autorin gewesen sein.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten drei Wochen hat sich ganz schön was angesammelt. Schuld daran sind diverse Vorbestellung, Überraschungspost und die freundliche Unterstützung von NetGalley. Da ich allerdings schon einige der Bücher gelesen und zum Teil auch rezensiert habe, ist der SUB-Zuwachs gar nicht mal so groß. Hier freue ich mich besonders auf den ersten Band von „Addicted to Sin“ und „Karma Girl“.

Stephen King – Faire Verlängerung (Rezension)
Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug (Rezension)
Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist (Rezension)
Monica James – Du gehörst mir (Addicted to Sin #1)
Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)

Margot Lee Shetterly – Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen
Tanja Wekwerth – Madame Cléo und das große kleine Glück
A.J. Pine – If only
Jennifer Estep – Karma Girl (Bigtime #1)
Robison Wells – Guide

Katharina Lang – 150 Ways to Date
Sean Smith – Adele: Ihre Songs, ihr Leben
Stephanie Danler – Sweetbitter
Antonia Neumayer – Selkie
Jennifer Benkau – Soulsister

Kanae Minato – Geständnisse
Emily Barr – Jeder Tag kann der schönste in einem Leben werden
Nica Stevens – Hüter der fünf Leben
Ally Taylor – Phoebe (New York Diaries #3)
Nicola Yoon – The Sun is also a Star

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

„Among the Stars: Liebe wie im Film“ von Samantha Joyce ist mir bereits vor einigen Wochen in der Verlagsvorschau aufgefallen und ich war direkt Feuer und Flamme, weil das Buch einfach so toll klingt. Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn das Buch erscheint leider erst am 19. Juni 2017.

Kurzbeschreibung
Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?