Rezension

[Kurzrezension] Jessica Braun/Christoph Koch – Your Home Is My Castle: Als Wohnungstauscher um die Welt


Kurzbeschreibung
Im Urlaub wohnen, essen und feiern, wo es auch die Einheimischen tun; mitten ins Leben eintauchen statt in gesichtslosen Hotels oder Touristenresorts unter sich zu bleiben. Als Haus- oder Wohnungstauscher landet man dort, wo sich der Alltag abspielt: in echten Wohngegenden, mit Nachbarn am Gartenzaun und Lieblingscafé an der Ecke. Seit Jahren gehen Jessica Braun und Christoph Koch auf Reisen, indem sie mit vorher völlig Fremden die Wohnung tauschen. Mal für ein Wochenende, manchmal aber auch für mehrere Monate. Natürlich waren auch die Autoren anfangs skeptisch: Wollten sie wirklich, dass andere in ihrem Bett schliefen? In diesem Buch teilen die beiden ihre durchweg positiven Erlebnisse und beantworten zahlreiche Fragen zur richtigen Vorbereitung, dem Umgang mit Vertrauen, Verantwortung und Privatsphäre. ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich bin allgemein ein wenig skeptisch, wenn es um Wohnungstausch geht, von daher war ich auch etwas unsicher, was „Your Home Is My Castle“ von Jessica Braun und Christoph Koch anging und mein Gefühl hat mich hierbei nicht getäuscht, denn leider wurde ich mit dem Buch nicht wirklich warm.

Man muss zwar sagen, dass die beiden das Buch sehr unterhaltsam geschrieben haben und ich einige Anekdoten auch ganz witzig fand, allerdings gab es auch gleichzeitig Sachthemen, die meiner Meinung nach zu trocken waren und sich wie Kaugummi gezogen haben. Sicherlich, wer sich für Wohnungstausch interessiert, der wird hier einiges zu lesen bekommen, was sicherlich so manche Denkweisen verändern könnte.

Ich persönlich hätte jedoch nichts verpasst, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Dennoch: Für Interessierte ein informatives Buch, das sich stellenweise unterhaltsam liest, mich persönlich allerdings nicht gänzlich überzeugen konnte.

Rezension

Julie Kagawa – Die Rache der Feen (Plötzlich Prinz #3)


Kurzbeschreibung
Knapp dem Tode entronnen, muss Ethan Chase, der Bruder der Feenkönigin Meghan, feststellen, dass Nimmernie und die Welt der Menschen bedroht sind. Nachdem die Barrieren zwischen den beiden Welten durchlässiger geworden sind, gewinnt die Herrscherin der Vergessenen, beflügelt durch die Furcht der Menschen, zunehmend an Macht. An der Spitze ihrer Armee: Keirran, Ethans Neffe und Meghans abtrünniger Sohn! Die Vergessenen wollen die Herrschaft über ganz Nimmernie an sich reißen, und der Einzige, der sie jetzt noch stoppen kann, ist Ethan. Doch er muss dafür alles riskieren: das Vertrauen seiner Schwester, seine Liebe zu seiner Freundin Kenzie und sein Leben… ~ Quelle

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Meine Meinung
Da mir die ersten beiden Bände der „Plötzlich Prinz“-Trilogie gut gefallen haben, war ich schon sehr auf den letzten Band „Die Rache der Feen“ gespannt und habe mir hierbei ein spannendes und ereignisreiches Abenteuer gewünscht, welches ich auch letztendlich erhalten habe.

Julie Kagawa hat mich – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – überzeugen und überraschen können, denn die Geschichte liest sich nicht nur leicht, sondern auch oftmals sehr flüssig. Die Figuren sind vielseitig und entwickeln sich stets weiter, das Setting bleibt interessant und auch die Umsetzung ist weiterhin gelungen. Einziger Kritikpunkt: Die Geschichte besitzt oftmals unnötige Längen, auf die ich gerne verzichtet hätte, denn an wenigen Stellen ging der Autorin der berühmte rote Faden verloren. Allerdings muss man sagen, dass dies gegenüber den ersten beiden Bänden deutlich besser geworden ist, sodass sich die Geschichte deutlich flüssiger lesen lässt.

Obwohl es sich bei der „Plötzlich Prinz“-Trilogie um ein Spin-Off der „Plötzlich Fee“-Reihe handelt, kann man die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen. Ich habe nicht alle Bücher der „Plötzlich Fee“-Reihe gelesen, was jedoch nicht geschadet hat, da ich von Anfang an in der Geschichte drin war.

Die Geschichte rund um Ethan und Kenzie wird weiterhin sehr gut und nahezu lückenlos erzählt. Die beiden harmonieren immer besser miteinander, entwickeln sich enorm weiter und konnten mich auch mit tollen Dialogen unterhalten. Nimmernie und die reale Welt werden weiterhin gut dargestellt und ich mochte den Kampf zwischen Ethan und den Vergessenen sehr, sodass es der Geschichte an Spannung und Action nicht mangelt. Hierbei hat mir auch besonders die Darstellung von Keirran gefallen, der sich gut weiterentwickelt hat, allerdings nicht wirklich sympathisch ist, was ich allerdings auch gar nicht erwartet habe.

Das Ende hat mir gut gefallen und konnte mich stellenweise auch überraschen. Dazu wurden auch noch sämtliche offene Fragen beantwortet, sodass ich zufrieden bin und mit dem Ende gut leben kann. Allerdings kann ich auch verstehen, wenn andere mit dem Ende eher unglücklich sind, allerdings ist dies wie immer Geschmacksache.

Das Cover ist für mich ein absoluter Eyecatcher, das nicht nur hervorragend zur Geschichte passt, sondern auch mit tollen Details und schön anzusehenden Farben überzeugt. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls zugesagt, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Rache der Feen“ ist ein spannender und actionreicher Abschluss der „Plötzlich Prinz“-Trilogie, bei dem sich sowohl die Handlung als auch die Figuren noch einmal enorm weiterentwickeln konnten, sodass ich insgesamt mit dem Ende der Trilogie sehr zufrieden bin. Für mich ist die Trilogie somit eine glasklare Empfehlung.

Reihenfolge
Das Erbe der Feen
Das Schicksal der Feen
Die Rache der Feen

Rezension

B.C. Schiller – TARGA – Der Moment, bevor du stirbst


Kurzbeschreibung
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu „TARGA – Der Moment, bevor du stirbst“ gelesen habe, hat das Buch schnell mein Interesse wecken können, sodass ich diesem sehr gerne eine Chance gegeben habe. Hier habe ich mich auf eine ereignisreiche und spannende Geschichte gefreut und diese auch letztendlich erhalten.

B.C. Schiller ist das Sammelpseudonym von Barbara und Christian Schiller, die die Geschichte rund um Targa Hendricks sehr ereignisreich und flüssig geschrieben haben. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt diese ausreichend kennen und auch an Spannung mangelt es der Geschichte nicht, sodass die Geschichte leider viel zu schnell ausgelesen war.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Targa Hendricks, die als Undercover-Ermittlerin für das BKA arbeitet und bislang immer sehr erfolgreich in ihrem Job war und sich mit Mördern und Serienkillern bestens auskennt. Da Targa ein eher einsamer Mensch ist, der sich von den Menschen abschottet, hat sie nicht viel im Leben zu verlieren, sodass sie in ihrem Job oftmals über die Stränge schlägt und sich gerne gewissen Gefahren aussetzt. So wie jetzt auch, denn Targa soll sich dem Serienkiller Falk Sandman annähern, der Menschen umbringt, weil er geradezu süchtig nach den letzten Worten von sterbenden Menschen ist. Hierbei soll sich Targa Sandmans Vertrauen erarbeiten, damit sie ihn auf frischer Tat ertappen kann.

Interessant ist dabei nicht nur der Fall an sich, sondern die Tatsache, dass man hier auf zwei Figuren trifft, die eigentlich gegeneinander arbeiten müssten, aber auch zusammen trotz aller Straftaten miteinander harmonieren, denn während Falk Sandman ein waschechter Psychopath ist, ist Targa eiskalt und zwangsneurotisch, sodass hier von den Autoren eine explosive Mischung geschaffen wurde.

Das Cover ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass man auch aufgrund des Bildes direkt erkennt, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „TARGA – Der Moment, bevor du stirbst“ ist ein spannender Thriller mit interessanten Figuren, die nicht nur für eine Gänsehaut bei mir gesorgt haben, sondern die mich mit ihrer dunklen Seite gleichzeitig faszinieren und abschrecken konnten. Ich bin somit begeistert und kann diesen Thriller nur wärmstens empfehlen.

Rezension

Julie Kagawa – Das Schicksal der Feen (Plötzlich Prinz #2)


Kurzbeschreibung
Einfach so wie die anderen sein – das hat sich der siebzehnjährige Ethan Chase immer gewünscht. Ein Ding der Unmöglichkeit mit einer älteren Schwester, die eine der mächtigsten Herrscherinnen im Feenreich Nimmernie ist. Immer wieder kreuzen sich Ethans Wege mit denen der Feen. Als Ethans Neffe Keirran spurlos verschwindet, hat Ethan eine böse Vorahnung, die sich schon bald bewahrheitet: Keirran, der sich ausgerechnet in eine Fee des Sommerhofs verliebt hat, erregt den Zorn einer uralten Kreatur, die selbst die Feen fürchten. Ethan bleibt nichts anderes übrig, als nach Nimmernie zu reisen, um Keirran zu retten. Begleitet wird er von Kenzie, dem Mädchen, das er mehr liebt, als er je zugeben würde. Ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang erwartet sie… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mir der erste Band „Das Erbe der Feen“ überraschend gut gefallen hat, war ich schon sehr auf den zweiten Band „Das Schicksal der Feen“ gespannt und habe mir hier eine gut weitergeführte Geschichte erhofft und diese auch zum Glück erhalten.

Julie Kagawa hat mich – wie auch schon beim ersten Band – überzeugen und überraschen können, denn die Geschichte liest sich nicht nur leicht, sondern auch oftmals sehr flüssig. Die Figuren sind vielseitig und entwickeln sich stets weiter, das Setting bleibt interessant und auch die Umsetzung ist weiterhin gelungen. Einziger Kritikpunkt: Die Geschichte besitzt oftmals unnötige Längen, auf die ich gerne verzichtet hätte, denn an wenigen Stellen ging der Autorin der berühmte rote Faden verloren. Wenn man allerdings einigermaßen darüber hinwegschauen kann, bekommt man hier eine wirklich tolle Geschichte geboten.

Obwohl es sich bei der „Plötzlich Prinz“-Trilogie um ein Spin-Off der „Plötzlich Fee“-Reihe handelt, kann man die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen. Ich habe nicht alle Bücher der „Plötzlich Fee“-Reihe gelesen, was jedoch nicht geschadet hat, da ich von Anfang an in der Geschichte drin war.

Die Geschichte rund um Ethan und Kenzie wird nahezu lückenlos fortgeführt, bleibt weiterhin spannend und endet mal wieder in einem Abenteuer, bei dem es zurück nach Nimmernie geht. Dabei wird auch Ethans Neffe Keirran gut in die Geschichte eingeführt, sodass man hierbei wieder ein interessantes und spannendes Abenteuer in Nimmernie, aber auch in der realen Welt erleben darf.

Dabei haben sich die Figuren stets weiterentwickelt, neue Charaktere werden gut eingeführt und auch sonst macht die Geschichte einen runden Eindruck. Ich muss zwar gestehen, dass Kenzie mich stellenweise dann doch ein wenig genervt hat, allerdings mag ich das Zusammenspiel zwischen ihr und Ethan sehr.

Das Cover ist für mich ein absoluter Eyecatcher, das nicht nur hervorragend zur Geschichte passt, sondern auch mit tollen Details und schön anzusehenden Gelb- und Orangetönen überzeugt. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls zugesagt, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Das Schicksal der Feen“ ist eine gut weitergeführte Geschichte, die sich stets weiterentwickelt und mit einem spannenden Abenteuer überzeugen kann. Somit freue ich mich bereits auf den dritten und finalen Band „Die Rache der Feen“.

Reihenfolge
Das Erbe der Feen
Das Schicksal der Feen
Die Rache der Feen

Rezension

Christin Burger – Paul und Konopke


Kurzbeschreibung
Paul, der schnellste Kanarienvogel der Welt, fühlt sich unter den zahlreichen Waldbewohnern alleine, weil er nicht wie die anderen ist. Seine Ängste vor dem Alleinsein überspielt Paul mit heftiger Angeberei, mit der er sich auch keine Freunde macht. Eines Tages werden jedoch alle Tiere im Wald von der bösen Rattenhexe Xilvia zu Stein verwandelt, weil jemand ihren Schatz gestohlen hat: Ihre Liebe, die sie zu einem Stein verwandelt hat. Paul kann ihrem Zauberstrahl entkommen, weil er so schnell ist. Und noch jemand entgeht dem bösen Zauber: Der Brummbär Konopke. Denn Brummbären haben so viel Liebe in sich, sie können nie zu Stein verwandelt werden. Wird es den beiden gelingen, Xilvias Schatz zu finden und ihn ihr zurück zu bringen? Und wird Paul bei diesem Abenteuer endlich einen Freund finden und nicht mehr alleine sein? ~ Quelle

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Meine Meinung
Wenn es um Kinderbücher geht, bin ich meistens sehr kritisch, da ich immer erwarte, dass man in den Büchern eine gewisse Botschaft entdeckt, die man den Kindern auf den späteren Weg mitgeben kann, von daher war ich schon sehr auf „Paul und Konopke“ von Christin Burger gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich nicht nur leicht und flüssig, sondern ist auch extra groß geschrieben, sodass auch Kinder, die gerade selbst lesen lernen, hier keinerlei Probleme haben dürften. Die Geschichte ist altersgerecht geschrieben und thematisiert die Freundschaft zwischen dem Kanarienvogel Paul und dem Brummbären Konopke.

Dabei wird dem Leser auch direkt mitgegeben, dass man auch auf andere Menschen, bzw. Wesen zugehen muss und jeden so akzeptieren sollte, wie er ist. Während die Tiere im Momsawi Wald immer mindestens einen Freund haben, ist Paul, der aus seinem Käfig entflogen ist, auf sich alleine gestellt und wird von den anderen Tieren aufgrund seiner Angeberei gemieden. Dass Paul jedoch auch anders sein kann, zeigt sich hinterher, als er auf Konopke trifft und dabei auch oftmals über sich hinaus wächst.

Neben der doch recht süßen Geschichte, bei der die Freundschaft im Vordergrund steht, gibt es auch sehr schöne Illustrationen von „Nickel“ Nicole Bertram, die die Figuren bestens ins Bild gesetzt hat und der Geschichte mit vielen kleinen Details den letzten Schliff verpasst.

Auch die Covergestaltung ist mehr als gelungen und passt sich den Illustrationen im Buch an. Die Kurzbeschreibung ist in Ordnung, verrät aber meiner Meinung nach viel zu viel, sodass es im Laufe der Geschichte nur noch wenige Überraschungen gibt.

Kurz gesagt: „Paul und Konopke“ ist ein süßes Kinderbuch rund um das Thema Freundschaft, welches mich auch mit sehr detaillierten Illustrationen begeistern konnte. Eine tolle Geschichte zum Vorlesen, die ich nur empfehlen kann.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


Mein erster Neuzugänge-Post seit fast vier Wochen und ich muss leider gestehen, dass ich doch sehr über die Stränge geschlagen, denn in dieser Zeit sind sehr viele Bücher und eBooks bei mir eingezogen, sodass mich mein SUB schon ganz böse angeschaut hat. 😉 Da ich aber bereits ein einige der Bücher gelesen habe, kann ich diesen Zuwachs doch gerne verschmerzen.

Ursula Poznanski – Aquila (Rezension)
Larry Brown – Fay (Rezension)
Anja Fahrner – Alkatar (Rezension)
Karen Dionne – Die Moortochter (Rezension)
Anna Saalbach – Und dann kam Mr. Willow

Hans Rath – Saufen nur in Zimmerlautstärke
Cathrin Moeller – Mordsacker
Sarah Morgan – Ein Sommergarten in Manhattan
Kasie West – PS: Ich mag dich
Claudius Morgen – Solo für Sophie

Christin Burger – Paul und Konopke
Stephen King – ES
Jen White – Als wir fast mutig waren
Rainbow Rowell – Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow
Sarah J. Maas – Flammen und Finsternis (Das Reich der sieben Höfe #2)

Pepper Winters – Verloren in der Dunkelheit (Pure Corruption #1)
R.K. Lilley – Sehnsucht (Love is War #2)
Monica James – Und ich gehöre dir (Addicted to Sin #2)
Kami Garcia – I Knew U Were Trouble
Jutta Profijt – Tote Tunte

Anne Østby – Zartbitter ist das Glück
Jessica Braun/Christoph Koch – Your Home Is My Castle: Als Wohnungstauscher um die Welt
Mareike Krügel – Sieh mich an
Nicola Moriarty – Der letzte Verrat
Sandhya Menon – When Dimple Met Rishi

Rezension

Ursula Poznanski – Aquila


Kurzbeschreibung
Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen: Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn…
Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?
~ Quelle

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Meine Meinung
Da Ursula Poznanski mittlerweile zu meinen liebsten deutschsprachigen Autorinnen gehört, war ich schon sehr auf ihr neuestes Werk „Aquila“ gespannt, von dem ich mir sehr viel erhofft habe. An sich wurde ich dabei nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit vielen spannenden Momenten und überraschenden Wendungen überzeugen, dennoch bin ich am Ende nicht ganz zufrieden gewesen.

Der Schreibstil ist wieder einmal ganz große Klasse. Man ist von Anfang an mittendrin in der Geschichte, man lernt die wunderschöne Stadt Siena ausführlich kennen und kann sich viele Gassen und Häuser bildlich vorstellen und auch an Spannung mangelt es der Geschichte absolut nicht. Mein Problem sind allerdings die Charaktere, mit denen ich leider bis zum Schluss nicht warm wurde.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Nika, die für ein Auslandssemester in Siena studiert und mit einem Blackout in ihrer Studentenwohnung aufwacht. Dabei entdeckt sie nicht nur mysteriöse Nachrichten in der Wohnung, sondern muss auch feststellen, dass ihre Mitbewohnerin spurlos verschwunden ist. Obwohl sich Nika dabei am Anfang nicht allzu viel dazu denkt, muss sie schnell erkennen, dass sie in Gefahr schwebt, denn in ihrer Wohnung wird nicht nur eingebrochen, sondern sie erfährt auch noch, dass Jenny von der Polizei tot aufgefunden wurde. Gemeinsam mit dem smarten Italiener Stefano versucht Nika ihren Blackout zu überwinden und möchte unbedingt erfahren, was mit ihr und Jenny in der Zeit von Samstag bis Dienstag geschehen ist, doch gleichzeitig muss sie sich auch fragen, wie viel der Wahrheit sie tatsächlich verkraften und wem sie überhaupt trauen kann…

An sich ist Nika ganz sympathisch und konnte mich von allen Figuren wohl auch am meisten ansprechen, dennoch fand ich sie nicht immer authentisch, denn sie handelt oft unklug und naiv, während sie auf der anderen Seite immer wieder über sich hinausgewachsen ist. Für mich ist sie zu tough und ich habe mir ein wenig mehr Emotionen von ihr gewünscht. Auch die anderen Figuren konnten mich nicht immer ansprechen. Dies galt besonders für Nikas verstorbene Mitbewohnerin Jenny, die vollkommen überspitzt dargestellt wird, sodass ich mich zwischendurch immer wieder ertappt habe, wie ich die Augen verdreht habe. Dazu bekommt man mit Stefano noch jemanden vorgesetzt, der leider sehr klischeehaft ist und ich somit ein bisschen enttäuscht von seiner Darstellung war. Hier hätte man so viel mehr aus den Figuren herausholen können, was der Autorin in dem Fall allerdings nicht gelungen ist.

Dennoch hat mir die Geschichte insgesamt ganz gut gefallen, da man hierbei nicht nur eine spannende Suche nach der Wahrheit erlebt, sondern auch immer wieder kleinere Überraschungsmomente, die ich so nicht erwartet habe. Dennoch ist in der Geschichte deutlich mehr drin gewesen. So hätte ich den Figuren nicht nur mehr Tiefe und weniger Klischees gegönnt, sondern am liebsten noch viel mehr über die Polizeiarbeit erfahren, die meiner Meinung nach viel zu kurz kam.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und besticht mit vielen kleineren Details, die für die Geschichte wichtig sind. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich mich sehr auf die Geschichte gefreut habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Aquila“ an sich sehr spannend ist und die Autorin mich mit ihren vielen Ideen wieder einmal überzeugen konnte, konnten die meisten Figuren bei mir nicht punkten, sodass ich nicht so mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Dennoch ist die Geschichte an sich vollkommen in Ordnung, sodass ich „Aquila“ gerne weiterempfehle.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Obwohl ich zuletzt von der „Silber“-Trilogie sehr enttäuscht war, gehört Kerstin Gier bereits seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen, von daher freue ich mich sehr, dass mit „Wolkenschloss“ schon sehr bald ein neues Werk von ihr erscheint. Zum Glück muss man sich nicht mehr allzu lange gedulden, denn „Wolkenschloss“ erscheint bereits am 9. Oktober 2017.

Kurzbeschreibung
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet?
Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Rezension

JP Delaney – The Girl Before


Kurzbeschreibung
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu „The Girl Before“ gelesen habe, wurde ich schnell neugierig und wollte mir unbedingt selbst ein Bild von der Geschichte machen. Hier habe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft und diese auch größtenteils erhalten.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit der Geschichte hatte, denn der Anfang war doch sehr zäh, sodass ich mich auf den ersten 50-75 Seiten ganz schön durchbeißen musste. Danach konnte mich die Geschichte jedoch immer mehr packen, sodass ich letztendlich doch eine spannende Geschichte vorgefunden habe.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Jane, die es im Leben nicht immer leicht hatte und von daher dringend einen Tapetenwechsel benötigt. Das Glück steht ihr dabei auf der Seite, denn sie darf in ein modernes Haus in einem angesehenen Stadtteil in London ziehen. Als sie dazu noch Edward kennen lernt, dem das Haus gehört, scheint ihr Glück zunächst perfekt zu sein, denn sie beginnt eine Affäre mit ihm und glaubt, dass ihr Leben nun besser wird. Dieses Leben beginnt jedoch immer mehr zu bröckeln, als Jane erfährt, dass es bereits eine andere Frau in diesem Haus gab, die ihr nicht nur sehr ähnlich sah, sondern dazu in dem Haus verstorben ist. Dabei kommt es auch immer zu Erlebnissen aus der Vergangenheit aus der Sicht von Emma, die in dem Haus verstorben ist.

Die Geschichte ist trotz kleinerer Schwächen stets spannend. Zwar gibt es auch hier die ruhigeren Momente, die sich stellenweise ein wenig ziehen, allerdings erlebt man hier insgesamt eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren, die zwar nicht immer sympathisch sind, in die man sich aber dennoch in gewisser Art und Weise hineinversetzen kann.

Das Cover passt gut zur Geschichte, gleichzeitig erkennt man auch direkt das Genre und eine düstere Stimmung, was ebenfalls gut zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung liest sich spannend und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich „The Girl Before“ sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „The Girl Before“ ist ein interessanter und spannender Thriller mit vielseitigen Figuren, der zwar am Anfang seine Zeit braucht und auch um kleinere Längen nicht herumkommt, mich aber letztendlich dennoch überzeugen konnte, sodass ich das Buch gerne gelesen haben. Wer bereits Bücher von Paula Hawkins mochte, sollte auch JP Delaney eine Chance geben!

Bücher allgemein

SUB am Samstag #148


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da ich zu „When Dimple Met Rishi“ von Sandhya Menon bereits viele positive Bewertungen gelesen habe und ich nicht auf die deutsche Ausgabe warten wollte, habe ich mir das Buch kurzerhand bestellt, sodass es sich noch ganz frisch auf dem SUB befindet. Mal sehen, ob das Buch meine Erwartungen erfüllen kann.

Kurzbeschreibung
He’s rich, good-looking and a hopeless romantic. His parents think Dimple is the perfect match for him, but she’s got other plans…
Dimple and Rishi may think they have each other figured out. But when opposites clash, love works even harder to prove itself in the most unexpected ways.
As joyfully refreshing as Rainbow Rowell, Jenny Han and Nicola Yoon, When Dimple Met Rishi is a frothy, funny contemporary romance told from the dual perspectives of two Indian American protagonists. While Dimple is fighting her family traditions, Rishi couldn’t be happier to follow in the footsteps of his parents – could sparks fly between this odd couple, or is this matchmaking attempt doomed to fail?
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Nachdem ich bereits „Fangirl“ von Rainbow Rowell gelesen habe, musste nun auch die Fanfiction „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ bei mir einziehen, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Kurzbeschreibung
Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz‘ Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.
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„Sieh mich an“ von Mareike Krügel klang nach einer einfühlsamen, melancholischen und dennoch unterhaltsamen Geschichte, sodass diese bei mir spontan im Warenkorb gelandet ist. Somit wird das Buch auch bestimmt nicht allzu lange ungelesen im Regal verweilen.

Kurzbeschreibung
Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt.