Rezension

Brandon Sanderson – Calamity (Reckoners #3)

Kurzbeschreibung
Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Reckoners“-Trilogie trotz einiger Skepsis gerne gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf den Abschlussband „Calamity“ gefreut, von dem ich mir so einiges versprochen habe. Zwar ist der Abschluss nicht gänzlich perfekt und bietet auch kleinere Schwächen, allerdings bin ich mit dem Ende und der Auflösung der Trilogie letztendlich zufrieden.

Sanderson beschreibt viele Dinge in meinen Augen zwar immer noch viel zu ausschweifend und kommt nur selten tatsächlich auf den Punkt, allerdings habe ich mich mittlerweile an seinen Schreibstil gewöhnt, sodass ich mich dann doch immer mehr darauf einlassen konnte. Die Geschichte liest sich dabei spannend und erstaunlich flüssig, sodass mir das Buch von Kapitel zu Kapitel mehr gefallen hat. Die Figuren, allen voran David, entwickeln sich weiterhin gut, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht für alle Sympathie aufbringen konnte, was mich allerdings nur wenig gestört hat.

Seit Calamity aufgetaucht ist und zudem die Epics auch noch immer unkontrollierbarer geworden sind, hat sich die Welt verändert. David kann diesen Zustand jedoch nicht hinnehmen und versucht weiterhin gemeinsam mit den Reckoners die Welt zu retten, was nicht nur wieder einmal für viel Action und Spannung sorgt, sondern auch für zahlreiche Wendungen und überraschende Momente.

Zwar muss ich sagen, dass mir das Ende insgesamt zu schnell abgearbeitet wurde und dieses für mich schon fast zu „sauber“ ist, allerdings ist die Trilogie trotz einigen kleineren Schwächen insgesamt gut durchdacht gewesen, sodass mir alle drei Bände, inkl. der Bonusgeschichte, gut gefallen haben.

Das Cover ist – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – ein absoluter Knaller und ein toller Eyecatcher in jedem Bücherregal. Die Farben harmonieren bestens miteinander und auch sonst passt hier vieles zusammen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen.

Kurz gesagt: Auch wenn „Calamity“ hier und da so manche Schwäche besitzt, ist es dennoch ein gelungener und gut ausgearbeiteter Abschluss der „Reckoners“-Trilogie, sodass in meinen Augen fast alle Fragen beantwortet wurden und ich die Reihe somit zufrieden beenden konnte. Wer bereits die ersten beiden Bände mochte, sollte auch diesen unbedingt lesen.

Reihenfolge
Steelheart
Mitosis (#1.5)
Firefight
Calamity

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