Zoe Sugg – Solo für Girl Online (Girl Online #3)


Kurzbeschreibung
Nach einer ziemlich schwierigen Zeit auf Tour mit ihrem Rockstar Noah weiß Penny eines sehr genau: Sie will ihre eigenen Wege gehen. Noah ist einfach abgetaucht, und niemand weiß, wo er sich aufhält. Auch Penny nicht. Seit Wochen hat sie nichts von ihm gehört. Für sie wird es Zeit, wieder in ihr normales Leben zurückzufinden. Doch sie igelt sich ein. Da kommt eine Einladung nach London gerade recht: Megan hat dort an einer berühmten Schauspielschule angefangen und stellt Penny ihren Freundinnen vor. Der schüchternen Posey Tipps gegen Lampenfieber zu geben, ist für Penny eine willkommene Ablenkung. Aber ist auch der bezaubernde Callum aus Schottland die richtige Art von Ablenkung? Und hat Penny wirklich mit Noah abgeschlossen, wenn die Erinnerung an ihn sie an jeder Ecke einholt? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Band der „Girl Online“-Reihe noch sehr gemocht habe und den zweiten Band dagegen eher enttäuschend fand, war ich schon sehr gespannt darauf, wie mir „Solo für Girl Online“ gefallen würde. Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt nicht allzu hoch und das war auch genau richtig so, denn leider konnte mich auch dieser Band nie ganz überzeugen.

Mein Problem mit Zoe Sugg ist nach wie vor, dass ich nicht weiß, wie viel Anteil die Autorin hierbei tatsächlich an der Geschichte hat, seit bereits beim ersten Band herausgekommen ist, dass „Girl Online“ von einer Ghostwriterin geschrieben wurde. Es ist von daher etwas schwierig für mich, mich hierbei gänzlich auf den Schreibstil einzulassen, dennoch muss man sagen, dass die Geschichte trotz allem recht unterhaltsam ist, auch wenn ich einige Dialoge wieder einmal misslungen finde. Dennoch liest sich die Geschichte locker und flott, sodass man hier durchaus ein paar unterhaltsame Lesestunden erleben kann, wenn man seine Erwartungen vorher hinunterschraubt.

Ein weiteres Problem ist allerdings auch, dass die Geschichte doch sehr oberflächlich ist. Dies war zwar auch schon bei den Vorgängern so, allerdings hat es mich dabei weniger gestört. Dazu hat die Geschichte auch mit ordentlich Klischees zu kämpfen und war doch sehr vorhersehbar, was mich doch etwas enttäuscht hat, Gleichzeitig waren es mir wieder einmal viel zu wenig Blogartikel, sodass man das Thema stellenweise wieder verfehlt hat.

Dennoch muss man sagen, dass sich Penny gut weiterentwickelt hat, sie deutlich reifer erscheint und wieder mehr auf eigenen Beinen steht und ihr eigenes Ding durchzieht. Dies habe ich im zweiten Band sehr vermisst, da sie sich immer mehr an Noah geklammert hat und sehr viel ihrer eigenen Persönlichkeit verloren ging. Nun, wo Noah allerdings untergetaucht ist und Penny wieder allein ist, war sie mir wieder viel sympathischer, auch wenn sie wohl nie zu meinen absoluten Lieblingsfiguren aller Zeiten gehören wird. Zwar gibt es auch hier erneut eine kleine Liebesgeschichte, allerdings fand ich diese ganz gut geschrieben.

Mein Problem bleibt jedoch weiterhin, dass hier alles einfach nur furchtbar nett ist und mir vieles manchmal als zu belanglos erscheint, sodass ich leider nicht so mit Penny mitfühlen und mich in sie hineinversetzen konnte, wie ich es mir zuvor gewünscht habe.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, denn die vielen kleinen Fotos passen perfekt zu Penny und ihrem Leben, gleiches gilt auch für die Farbe, die sehr mädchenhaft wirkt und dadurch gut zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, da sie sich gut und stimmig liest.

Kurz gesagt: „Solo für Girl Online“ war insgesamt ein netter, wenn auch nicht überragender dritter Band, bei dem sich zwar besonders Penny gut weiterentwickelt hat, der ansonsten aber doch eher belanglos war. Hier ist alles so furchtbar nett und voller Klischees, sodass das Buch für zwischendurch sicherlich ganz nett ist, mich aber nicht mehr so unterhalten konnte, wie ich es mir erhofft habe.

Reihenfolge
Girl Online
Girl Online on Tour
Solo für Girl Online

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Neu im Bücherregal

Januar 19, 2017 2 Kommentare

Ihr kennt das: Eigentlich will man den SUB mal abbauen, viel lesen und möglichst wenig kaufen. Der Plan ist dabei immer einfach, die Umsetzung ist schon so manches Mal gescheitert, denn bei mir haben sich wieder einige Bücher angesammelt. Einige durfte ich Dank NetGalley auf meinen eReader laden, andere habe ich mir dagegen noch von meinen restlichen Gutscheinen gekauft. Da ich nun keine mehr habe, ist es vielleicht leichter, der Versuchung zu widerstehen.

Mikaela Bley – Glücksmädchen
Eric Lindstrom – Wie ich dich sehe
Kim Nina Ockler – Eliza will Fahrrad fahren
Zoe Sugg – Solo für Girl Online (Girl Online #3)
Brittainy C. Cherry – Wie die Luft zum Atmen (Romance Elements #1)

Sarina Bowen/Elle Kennedy – Us – Du und ich für immer (Him #2)
Scarlett Cole – Under Your Skin. Halt mich fest (Second Circle Tattoos #1)
Scarlett Cole – Under Your Skin. Bleib bei mir (Second Circle Tattoos #2)
Veronica Roth – Rat der Neun. Gezeichnet (Carve the Mark #1)
Cornelia Zogg – Geisterherz

M. Leighton – Befreie mich (All the Pretty Lies #2)
Stephan R. Meier – Now. Du bestimmst, wer überlebt
Steven James – Das tote Mädchen
Joanne K. Rowling – Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch
Carrie Price – Sarah (New York Diaries #2)

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

51jny9u35ol-_sx303_bo1204203200_Margaret Stohl ist für mich schon lange keine Unbekannte mehr, sodass ich mich immer wieder freue, wenn es ein neues Werk von ihr gibt. Dementsprechend neugierig bin ich auch auf „Icons. Dein Herz schlägt nur mit ihrer Erlaubnis“, dem ersten Band der „Icons“-Dilogie, das richtig spannend klingt. Zum Glück muss man nicht mehr allzu lange darauf warten, denn „Icons“ erscheint am 23. Februar 2017.

Kurzbeschreibung
Alles änderte sich an jenem Tag. Am Tag, als das ICON über Los Angeles erschien. Am Tag, als der Strom ausfiel. Am Tag, als Dols Familie starb. Am Tag, an dem die Welt einen Kampf verlor, von dem sie zuvor nichts geahnt hatte.
Seitdem hat Dol ein einfaches Leben auf dem Land geführt, zusammen mit Ro, der auch überlebte – geschützt vor dem Schatten des ICONS und seiner furchterregenden Macht. Versteckt vor der Wahrheit, der sie nicht ausweichen kann.
Sie sind anders. Sie haben überlebt. Warum?
Als die Regierung ihr Geheimnis entdeckt, werden sie gefangen genommen und mit der ängstlichen Tima und dem charismatischen Lucas zusammen eingesperrt. Man nennt sie ICON-Kinder.Die vier sind die einzigen Menschen auf der Welt, die gegen die Macht der ICONS immun sind. Hin und her gerissen zwischen dem grüblerischen Ro und ihren Gefühlen für Lucas, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, hat Dol sich nie unsicherer gefühlt. Und während die Spannungen zunehmen, entdecken die ICON-Kinder, dass ihre explosiven Emotionen, die sie immer für ihre größte Schwäche gehalten hatten – in Wahrheit ihre größte Stärke sein könnten.

Jenny Milewski – Angstmädchen

Januar 17, 2017 1 Kommentar

Kurzbeschreibung
Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Vor knapp einem Jahr habe ich „Skalpelltanz“ von Jenny Milewski gelesen. Obwohl mich dies nicht hundertprozentig überzeugen konnte, wollte ich der Autorin dennoch noch einmal eine Chance geben und habe es mit ihrem neuesten Werk „Angstmädchen“ versucht. Hier muss ich sagen, dass es gut war, dass ich der Autorin noch eine Chance gegeben habe, denn „Angstmächen“ konnte mich bis auf kleinere Schwächen überzeugen.

Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, bringt immer wieder spannende Momente mit sich, gleichzeitig ist der Schreibstil aber auch wenig anspruchsvoll. Dies ist schade, denn hier habe ich mir etwas mehr erhofft. Dennoch liest sich die Geschichte wirklich gut, auch wenn es neben den vielen spannenden Momenten auch durchaus ein paar sehr vorhersehbare Momente gibt. Die Figuren sind dagegen gut gezeichnet, sodass man sich immerhin zum Teil in sie hineinversetzen und die Angst deutlich spüren kann.

„Angstmädchen“ ist dabei schnell erzählt: Die doch sehr schüchterne und zurückhaltende Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein und muss zu ihrer Freude erkennen, dass das Zimmer großzügig geschnitten ist und sogar eine Badewanne besitzt, was sie besonders glücklich macht. Dieses Glück schwindet doch relativ schnell, als sie erfährt, dass eine andere Studentin sich dort die Pulsadern aufgeschnitten hat. Seitdem geschehen immer wieder merkwürdige Momente, die Malin nicht nur überfordern, sondern ihr auch große Angst machen und sie bekommt immer mehr den Verdacht, dass sie in ihrem Zimmer doch nicht so allein ist, wie sie zunächst immer gedacht hat…

Wenn man erst einmal weiß, worum es in „Angstmädchen“ geht, wird man schnell feststellen, dass es sich hierbei nicht um einen normalen Thriller handelt, sondern eher in Richtung Mystery und Horror geht. Dies könnte sicherlich dazu führen, dass viele Leser dadurch enttäuscht sind, weil das Buch als Thriller beworben wird, mich hat es dagegen rein gar nicht gestört.

Die Covergestaltung ist zwar an sich gelungen, für mich persönlich allerdings nicht der größte Hingucker, obwohl das Buch durchaus ins Auge sticht. Die Kurzbeschreibung hat mir dagegen schon eher gefallen, sodass ich „Angstmädchen“ sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Angstmädchen“ ist eine spannende und gelungene Geschichte, die zwar eher Horror als Thriller ist, mich aber dennoch aufgrund einer interessanten Protagonistin und einem gut ausgearbeiteten Plot überzeugen konnte. Somit kann ich Jenny Milewskis zweiten Roman allen Thriller- und Horrorfans nur empfehlen.

[Kurzrezension] Franz Hohler (Hg.) – 113 einseitige Geschichten


Kurzbeschreibung
Franz Hohler liebt kurze Erzählungen, auch er gilt als »Meister der kleinen Form«. Seit Jahren sammelt er Geschichten, von denen keine länger als eine Seite ist. Seine Sammlung reicht von Äsop bis Alexander Kluge, von Alfred Polgar bis Anette Pehnt, von Leo Tolstoi bis Christine Nöstlinger. Traurige, lustige, anrührende, grotesk zugespitzte und mit viel Hintersinn erzählte Geschichten, denen nicht nur die miniaturhafte Kürze gemeinsam ist. Jede von ihnen entfaltet auf knappstem Raum einen Kosmos, der den Alltag und das gewohnte Leben rasch verblassen lässt und eine viel reichere Welt der Phantasie, des Unwahrscheinlichen und kaum für möglich Gehaltenen zum Vorschein bringt. 113 einseitige Geschichten hat Franz Hohler in diesem Band versammelt – 113 Seiten überraschender und immer wieder von Neuem bezwingender Lesegenuss. ~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich Kurzgeschichten schon immer sehr gerne gelesen habe und auch ein Fan von nur wenigen Worten bin, wollte ich mal etwas Neues ausprobieren und habe „113 einseitige Geschichten“ eine Chance gegeben. Leider muss ich mittlerweile aber sagen, dass ich letztendlich doch eher enttäuscht als begeistert bin.

Hier hat Franz Hohler, seines Zeichens selbst Autor und Liedermacher, insgesamt 113 Geschichten zusammengefasst, die allesamt nie länger als eine Druckseite sind. Und da ist auch da das Problem. Mir war schon klar, dass die Geschichten allesamt sehr kurz sind und dabei vielleicht nicht immer der Funke überspringen wird, allerdings habe ich die meisten der Geschichten leider als sehr belanglos empfunden.

Dies ist besonders schade, da hier sehr viel namhafte Autoren mit dabei sind, die ich sonst eigentlich sehr gerne lese. Vertreten sind hier u.a. die Brüder Grimm, Franz Kafka, Christine Nöstlinger, Heinrich von Kleist, Bertolt Brecht, Martin Walser und selbstverständlich auch Franz Hohler selbst. An sich eine sehr tolle Mischung, die so manchen Literaturliebhaber mit der Zunge schnalzen lässt, allerdings konnte ich mich nicht so begeistern, wie ich es erhofft habe.

Das Cover ist dagegen sehr hübsch anzusehen und hat direkt mein Interesse geweckt, ebenso auch die Kurzbeschreibung, auch wenn man hier sagen muss, dass diese sehr allgemein gehalten wurde.

Kurz gesagt: „113 einseitige Geschichten“ hätte an sich sehr gut sein können, allerdings empfand ich viele der Geschichten einfach nur als belanglos, sodass für mich kein besonders großer Lesespaß aufkam. Dies ist sehr schade, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

[Ich habe abgebrochen…] Veronika Mauel – Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle

Januar 15, 2017 1 Kommentar

517wINRg5xL„Shadow Twins. Zwischen Himmel und Hölle“ gehört zu den Büchern, die in letzter Zeit häufiger kritisiert wurden. Dennoch war ich extrem neugierig und wollte der Geschichte umso mehr eine Chance geben, musste aber leider sehr schnell feststellen, dass die Geschichte und ich nicht zusammenpassen wollten. Dies ist sehr schade, denn die Geschichte besitzt durchaus Potential, nur wurde dieses absolut nicht genutzt.

Ich habe bereits andere Geschichten von der Autorin gelesen, die mir an sich gut gefallen haben, von daher kann man der Autorin Talent sicherlich nicht absprechen. Problem ist nur, dass die Geschichte so furchtbar flach und belanglos ist, dass ich mich bereits nach wenigen Seiten gelangweilt habe, die Geschichte aber dennoch weiterhin durchziehen wollte. Leider musste ich jedoch immer mehr feststellen, dass es einfach nicht sein sollte und ich immer mehr genervt die Augen verdreht und das Buch zur Seite gelegt habe.

Sämtliche Figuren waren mir sehr unsympathisch und auch ihr Handeln war ohne Sinn und Verstand, sodass ich weder mit ihnen warm wurde, noch eine gewisse Chemie zwischen den Figuren untereinander feststellen konnte. Man merkt zwar schon, wo die Autorin mit der Geschichte hinwollte, allerdings ist dies bei mir nicht gänzlich angekommen. Hier treffen viele Ideen aufeinander, die jedoch allesamt nicht richtig zusammenpassen wollten.

Die ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte nach knapp 60% abgebrochen habe. Manchmal soll es wohl einfach nicht sein…

SUB am Samstag #124


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

41nU4kbtZzL._SL250_Bücher von Carrie Price, bzw. Adriana Popescu sind für mich ein absolutes Muss, von daher musste auch ihr neuestes Werk „Sarah“, Band 2 der „New York Diaries“-Reihe direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen. Dieses Buch wird somit nicht allzu lange auf meinem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind.
Sarah Hawks lebt schon lange im Knights, und obwohl nichts darauf hoffen lässt, dass ihr großer Traum in Erfüllung geht, hält sie stur daran fest: Musikjournalisten mag es viele geben, aber niemand hat so ein Gespür für Musik wie sie. Dann lernt Sarah bei einem Konzert in einem kleinen Club den Sänger Will Brown kennen. Normalerweise trennt sie sauber zwischen Arbeit und Privatleben, doch diesmal stolpert sie Herz über Kopf in unbekannte Gefühlswelten.

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51U812X+aOL._SL250_Ebenfalls noch ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Das tote Mädchen“ von Steven James. Dieses Buch habe ich schon lange vor dem Erscheinungstag entdeckt, sodass ich den Erscheinungstag kaum erwarten konnte, von daher wird dieses hoffentlich spannende Buch schon bald verschlungen.

Kurzbeschreibung
Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben. Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet…
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61oQMiEq7VL._SL250_Außerdem befindet sich von „Ein Meer aus Tinte und Gold“, Band 1 der „Das Buch von Kelanna“-Reihe von Traci Chee auf meinem SUB. Eigentlich wollte ich das Buch sehr zeitnah lesen, allerdings haben mich in letzter Zeit einige Rezensionen abgeschreckt, sodass das Buch wohl noch einige Zeit ungelesen im Regal stehen wird.

Kurzbeschreibung
Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.

James Frey – Die Hoffnung (Endgame #2)


Kurzbeschreibung
Schlägt Klugheit Kraft? Die Spieler gehen in die nächste Runde! Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht weiter. Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort gibt es kein Entrinnen vor dem Feind, nur knapp entgehen sie einem Anschlag. Jago drängt Sarah, mit ihm nach Peru zu fliegen. Eine folgenschwere Entscheidung, denn Jagos Familie will, dass er Sarah tötet. Wird Jago sich für Sarah oder für Endgame entscheiden? Das Rätsel geht weiter! Welche Strategie ist die beste? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Band der „Endgame“-Trilogie in kürzester Zeit verschlungen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen an den zweiten Band „Die Hoffnung“ und habe auch diesen innerhalb weniger Stunden ausgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit den Spielern weiter geht. Zum Glück wurde ich dabei nicht enttäuscht, denn der zweite Band ist mindestens genauso gut wie „Die Auserwählten“.

Man muss zwar sagen, dass James Freys Schreibstil nach wie vor nicht gerade das Gelbe vom Ei ist und ich mir ein wenig Anspruch gewünscht hätte, allerdings konnte mich der Autor wieder einmal mit seinen vielen Ideen überzeugen und vor allem auch unterhalten. Dazu lernt man auch endlich den oder anderen Spieler näher kennen, sodass diese für mich greifbarer wurden und sie mir nicht mehr allzu fremd waren.

Nachdem sich im ersten Band alles um den Erdschlüssel drehte, wurde dieser mittlerweile gefunden, sodass man sich im zweiten Band voll und ganz auf den Himmelsschlüssel konzentrieren kann, der jedoch zeigt, dass die Spieler nicht nur skrupellose Killer sind, sondern auch ein Gewissen haben und nicht immer nur zwingend über Leichen gehen. Während am Anfang des Buches noch neun Spieler übrig waren, wird auch bei „Die Hoffnung“ wieder ausgedünnt, was meiner Meinung nach allerdings richtig war, da ich besonders auf einen Spieler gerne verzichten kann.

Gleichzeitig ist es auch interessant zu sehen, wie einige Spieler mittlerweile miteinander umgehen. Während manche immer noch Allianzen bilden, sind andere dagegen komplett auf sich gestellt und wollen ganz bewusst, dass die Erde untergeht, während andere Spieler dagegen kämpfen und wollen, dass die Welt, so wie sie ist, auch weiterhin existieren kann. Weiterhin ist es sehr interessant, dass man auch endlich mehr über die Schöpfer erfährt. Vieles finde ich zwar immer noch schwammig, allerdings bin ich guter Dinge, dass sich dies spätestens im dritten und letzten Band „Die Entscheidung“ ändern wird.

Das Cover ist schlicht, wirkt aber aufgrund des Symbols sehr edel. Sehr schön sind auch die vielen Codes, die man auf dem Schutzumschlag ertasten kann, sodass man erst auf den zweiten Band erkennt, wie detailliert das Cover letztendlich doch ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und fasst Endgame gut zusammen, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten.

Kurz gesagt: „Die Hoffnung“ ist eine gute und vor allem spannende Fortsetzung, die „Endgame“ gut weiterführt und dazu auch endlich mehr über die einzelnen Spieler verrät, sodass diese für den Leser greifbarer sind. Ich bin somit wieder einmal begeistert und bin schon sehr gespannt, wie die Reihe in „Die Entscheidung“ enden wird.

Reihenfolge
Die Auserwählten
Die Hoffnung
Die Entscheidung

Kurzgeschichten
Chiyokos Mission
Kalas Rache
Marcus‘ Entscheidung

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Nicholas Sparks – Weg der Träume


Kurzbeschreibung
Abgesehen von seinem kleinen Sohn Jonah gibt es wenig Licht im Leben von Miles Ryan. Seit dem Unfalltod seiner Frau wohnt er zurückgezogen, sein einziges Ziel ist, den flüchtigen Fahrer zu finden. Neue Hoffnung tritt in sein Leben, als er sich wider Erwarten noch einmal heftig verliebt: in Sarah, die Lehrerin seines Sohnes. Sarah ist selbst gezeichnet, sie muss eine schwere Enttäuschung verarbeiten. Langsam lässt sie sich auf die neue Liebe ein. Als aber Miles die erschreckende Wahrheit über den Unfall herausfindet, steht mit einem Mal alles, was den beiden von Bedeutung schien, in Frage. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nicholas Sparks habe ich schon immer wahnsinnig gerne gelesen, sodass ich mich nun an eines seiner älteren Werke, nämlich „Weg der Träume“ herangewagt habe. Hier habe ich mir eine tiefgründige Geschichte erhofft, welche ich auch letztendlich bekommen habe und somit nicht enttäuscht wurde.

Dass Nicholas Sparks schreiben kann, dürfte mittlerweile wohl jedem Buchliebhaber bekannt sein, von daher habe ich auch hier die einfühlsame Art, wie er die Geschichte von Miles Ryan erzählt, sehr gemocht. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, besitzt eine Menge Melancholie, aber auch jede Menge Kitsch, was ich dem Autor allerdings gerne verzeihe, da es bei einem typischen Sparks-Roman einfach nicht an Kitsch fehlen darf.

Die Figuren sind gut gezeichnet und man lernt sie ausreichend kennen. Hierbei konnte ich mich besonders in Miles hineinversetzen, der mir trotz seiner oftmals düsteren Art sympathisch war und dessen Geschichte ich sehr gerne verfolgt habe. Dieser ist nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau nicht nur Witwer, sondern auch alleinerziehender Vater. Sein Leben ist dabei nicht nur von Trauer bestimmt, sondern auch mit dem Ziel, den Fahrer zu finden, der den Tod seiner Frau verursacht hat. Dass das Schicksal es aber auch manchmal ganz anders mit einem meint, findet er schnell heraus, als er Sarah kennen lernt. Sie ist die Lehrerin seines Sohnes und hat mindestens genauso viel zu verarbeiten wie Miles selbst, sodass in der Geschichte oftmals sehr viel Melancholie vorherrscht.

Neben der aufblühenden Liebesgeschichte geht es hier aber auch sehr häufig um die Frage nach dem Warum, denn Miles kann nicht verstehen, wieso der Fahrer, der den Unfall verursacht hat, geflohen ist. Dadurch entstehen auch häufig sehr spannende Momente, was ich im Vorfeld nicht gedacht habe, allerdings empfand ich dies als eine tolle Abwechslung.

Das Cover ist im typischen Sparks-Stil gehalten: Eine schöne Landschaft, den Leuchtturm als Symbolbild und auch sonst wieder mal ein richtiger Hingucker. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Weg der Träume“ ist eine melancholische, aber auch durchaus spannende Geschichte, die mich mit einer wunderbaren Liebesgeschichte und interessanten Figuren unterhalten konnte, sodass ich diesen Sparks-Roman sehr gerne gelesen habe.

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James Frey – Die Auserwählten (Endgame #1)

Januar 12, 2017 2 Kommentare

Kurzbeschreibung
Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich sehr lange gebraucht habe, bis ich mich endlich dazu überwunden habe, „Endgame“ tatsächlich eine Chance zu geben. Da ich aber mittlerweile die gesamte Trilogie besitze, gab es keine Ausreden mehr und somit habe ich dem ersten Band „Die Auserwählten“ endlich eine Chance gegeben und ich bin mehr als begeistert.

Man muss zwar sagen, dass James Frey nicht gerade den besten Schreibstil besitzt und sich ständig wiederholt, allerdings hat er mit seiner Geschichte auch gleichzeitig so viel Spannung aufgebaut, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen legen konnte. Bzgl. der vielen Wiederholungen muss man zwar sagen, dass das Buch aus vielen Perspektiven erzählt wird und sich somit der ein oder andere Gedanke der Figuren ähnelt, dennoch bin ich der Meinung, dass manche Sätze wie „Das ist Endgame.“ oder auch „Was sein wird, wird sein.“ viel zu häufig vorkommen. Dies hätte man meiner Meinung nach ein wenig besser machen können.

„Die Auserwählten“ ist dabei schnell erzählt: Zwölf auserwählte Jugendliche müssen zum sogenannten Endgame antreten, nachdem mehrere Meteoriten auf die Erde eingeschlagen sind. Diese zwölf Spieler wurden ihr gesamtes Leben auf Endgame vorbereitet und sind wahre Killermaschinen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die jedoch allesamt nicht übersinnlich sind. Um Endgame zu gewinnen und damit auch das Ende der Welt zu verhindern, müssen die Spieler in „Die Auserwählten“ den sogenannten Erdschlüssel finden, der sich irgendwo auf der Welt befindet. Wer diesen findet, ist dem Sieg ein ganzes Stück näher und leitet gleichzeitig die zweite Stufe des Spiels ein.

Interessant ist dabei, wie unterschiedlich die Spieler an Endgame herangehen. Während einige Spieler direkt Allianzen schließen und mit dem jeweiligen Geschlecht Waffenstillstand vereinbaren, sind einige von der ersten Minute an dabei, möglichst viele andere Spieler zu beseitigen. Da gibt es z.B. den rachsüchtigen An, der ein Spezialist im Bereich Internet ist und immer eine Granate zur Hand hat, um einen anderen Spieler zu töten. Außerdem gibt es z.B. noch die stumme Chiyoko, die erst einmal alles beobachtet, ehe sie handelt. So unterschiedlich die zwölf Geschlechter sind, so unterschiedlich sind auch die Figuren. Während manche ein normales Leben gar nicht kennen und ihr gesamtes Leben über für Endgame ausgebildet wurden, gibt es da z.B. auch Sarah, die ein möglichst sorgenfreies Leben hatte und gerade erst ihren Highschool-Abschluss gemacht und gehofft hat, dass Endgame nie beginnen wird.

Endgame ist hierbei nicht nur ein taktischer Leckerbissen, der bis zum Schluss spannend bleibt, sondern besticht auch mit enormer Brutalität, die ich in diesem Buch ehrlich gesagt nicht erwartet habe und meiner Meinung nach auch gar nicht ins Genre gehört. Wer also auf Blut und abgetrennte Gliedmaßen eher sensibel reagiert, der sollte „Die Auserwählten“ meiden.

Das Cover ist schlicht, wirkt aber aufgrund des Symbols sehr edel. Sehr schön sind auch die vielen Codes, die man auf dem Schutzumschlag ertasten kann, sodass man erst auf den zweiten Band erkennt, wie detailliert das Cover letztendlich doch ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und fasst Endgame gut zusammen, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten.

Kurz gesagt: Obwohl das Buch sicherlich die ein oder andere Schwäche beim Schreibstil besitzt, hat mich „Die Auserwählten“, der Auftakt der „Endgame“-Trilogie, schlichtweg umgehauen, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen legen konnte. Gleichzeitig muss man aber auch wissen, dass das Buch oftmals sehr brutal und blutig ist und das Buch somit nicht unbedingt für jeden (jüngeren) Leser geeignet ist. Ich bin dennoch begeistert und kann „Die Auserwählten“ somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Die Auserwählten
Die Hoffnung
Die Entscheidung

Kurzgeschichten
Chiyokos Mission
Kalas Rache
Marcus‘ Entscheidung

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