Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] J. Bengtsson – CAKE – Die Liebe von Casey und Jake

Zugegeben: „CAKE – Die Liebe von Casey und Jake“ von J. Bengtsson klang von Anfang an nach einem Liebesroman, den man bereits mehrfach gelesen hat, da das Thema „Rockstar trifft auf Normalo“ doch schon sehr durchgekaut ist. Dennoch wollte ich der Geschichte eine faire Chance geben und habe versucht, mich auf den überraschend dicken Wälzer von knapp sechshundert Seiten einzulassen und bin dabei kläglich gescheitert, denn die Liebe von Casey und Jake wollte bei mir einfach nicht zünden.

Das wohl größte Problem an „CAKE – Die Liebe von Casey und Jake“ ist die Tatsache, dass in der Geschichte einfach nichts passiert, was mich sonderlich begeistert, noch überrascht hätte. Jake ist Musiker durch und durch, gutaussehend, von den Frauen heiß begehrt, besitzt natürlich(!) eine dunkle Seite und wirkt oft nach innen gekehrt. Casey, die er auf der Hochzeit seines Bruders kennen lernt, ist das genaue Gegenteil von ihm: Sie ist laut, gern in Gesellschaft anderer Menschen, offen für Neues, aber auch vollkommen unmusikalisch. Dabei kommt es, wie es kommen musste und die beiden verlieben sich natürlich direkt ineinander und auch die Gegensätze sorgen eher dafür, dass Jake mehr aus sich herauskommt und dabei sich auch immer mehr ihr gegenüber öffnet. Das klingt zwar an sich ganz schön, gibt es aber bereits haufenweise in anderen Büchern, sodass hier eine Liebesgeschichte geschaffen wurde, die weder das Rad neu erfindet, noch in sonstiger Art und Weise überraschen kann.

Ein weiteres Problem ist, dass die Geschichte aus sehr vielen Dialogen besteht. Auch das ist eigentlich an sich ganz nett, wenn man es denn richtig aufgebaut hätte. So hat man auf vielen Seiten oft den Eindruck, dass bereits viele Tage vergangen sein müssten, dabei handelt es sich nach wie vor um ein und das selbe Gespräch und die Geschichte kommt einfach nicht voran, sondern zieht sich wie Kaugummi, da einfach nichts passiert. Die Geschichte besitzt so viele Wiederholungen und inhaltslose Gespräche, dass es schnell langatmig und vor allem langweilig wird, sodass ich gegen Ende erst nur noch quergelesen und das Buch hinterher doch abgebrochen habe.

Hätte man den Figuren etwas mehr Tiefe und Einzigartigkeit gegeben und auch den Schreibstil etwas mehr aufgepeppt, Dialoge stark gekürzt und die ganzen Wiederholungen weggelassen, hätte mich „CAKE – Die Liebe von Casey und Jake“ insgesamt vielleicht mehr begeistert. So ist es nur eine doch recht lahme und vorhersehbare Geschichte, die mich nicht ansprechen konnte.

(Die Rechte am Buchcover liegen bei Bastei Lübbe/LYX)

Rezension

Tobias Schlegl – Schockraum

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Schockraum“ von Tobias Schlegl ist eines der Bücher, auf das ich 2020 mit am meisten gespannt war, denn ich fand es sehr interessant, dass es endlich mal auch eine Geschichte über Notfallsanitäter gibt, die meiner Meinung nach immer viel zu kurz kommen und zu wenig gewürdigt werden. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn „Schockraum“ entpuppte sich als absolutes Jahreshighlight.

Die Geschichte wird dabei sehr einfühlsam, aber auch eindringlich erzählt. Obwohl Tobias Schlegl hierbei auch oftmals anspricht, wie wenig die Arbeit der Sanitäter gewürdigt wird und unter welchen Bedingungen sie teilweise arbeiten müssen, wirkt die Geschichte nie auf unangenehme Art belehrend, sondern so aufklärend und nachvollziehbar, dass man sich oftmals fragen muss, was in unserem Gesundheitssystem eigentlich schief läuft, wenn Notfallsanitäter, die eigentlich Leben retten sollen, selbst nur noch auf dem Zahnfleisch gehen. Dazu ist die Geschichte aber auch trotz dieser Umstände oftmals spannend und auch humorvoll, was der Thematik auch gut getan hat.

Die Figuren sind dabei gut ausgearbeitet, sympathisch, besitzen ihre Ecken und Kanten und sind vor allem authentisch. Besonders Kim, der als Notfallsanitäter arbeitet, ist mir direkt ans Herz gewachsen. Er arbeitet viel zu viel, muss täglich grausame Dinge mitansehen und weiß oftmals nicht, wie er seinen Job und die Umstände verarbeiten soll. Als auch noch seine Beziehung zerbricht, zerbricht auch Kim immer mehr, wird aber direkt von seinem besten Freund Benny aufgefangen, der mit ihm einen Roadtrip unternimmt, bei dem Kim endlich zur Ruhe kommen soll.

Auf Texel verarbeitet Kim nicht nur teilweise seine gescheiterte Beziehung zu Marie, sondern denkt auch immer mehr über seinen Beruf nach, verarbeitet Situationen, muss aber auch feststellen, dass es weit mehr braucht als nur einen Roadtrip, um vollends wieder zu heilen und bereit für den Job zu sein. Gleichzeitig stellt er auch fest, dass das Leben noch mehr bietet und er sich nicht nur auf Benny immer verlassen kann, sondern auch auf Menschen, die vollkommen unerwartet in sein Leben treten.

„Schockraum“ ist dabei ein Roman, der Eindruck hinterlässt, da man nicht nur über das Gesundheitssystem nachdenkt, sondern auch darüber, dass man die wahren Helden des Alltags leider viel zu oft belächelt, bzw. nicht wahrnimmt und manchmal auch unfreiwillig behindert, was ihre Arbeit nur noch mehr erschwert.

Kurz gesagt: „Schockraum“ ist nicht nur ein unterhaltsamer und spannender Roman, sondern vor allem auch einer, der Eindruck hinterlässt, aufklärt und zum Nachdenken anregt. Die Arbeit eines Notfallsanitäters wird authentisch und schonungslos erzählt und sorgt dafür, dass man die Arbeit von Sanitätern, Pflegern, Ärzten und Co. nur noch mehr zu schätzen weiß. Jeder sollte diesen Roman gelesen haben.

Rezension

Dante Medema – Diese eine Lüge

Kurzbeschreibung
Eine Lüge! Delias ganzes Leben basiert auf einer Lüge, denn ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Diese Erkenntnis wirft Millionen von Fragen auf, weckt Wünsche, sät Zweifel. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Trost findet das Mädchen nur bei Kodiak, dem Jungen mit der Gitarre, der Gedichte schreibt. Doch er ist auch der Junge mit der dunklen Vergangenheit, vor dem alle warnen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Diese eine Lüge“ von Dante Medema gehört zu den Büchern, von denen ich so wenig erwartet und so viel bekommen habe, denn die Geschichte besticht nicht nur mit interessanten Themen wie Liebe und Selbstfindung, sondern kann vor allem mit seinem Schreibstil begeistern.

Geschichten, die in Versform erzählt werden, finde ich an sich schon immer interessant, sodass „Diese eine Lüge“ bereits einen ersten Stein im Brett bei mir hatte. Die Geschichte rund um Delia wird dabei aus Chatverläufen, eMails, Gedichten und vielen Gedanken auf einfühlsame Art erzählt.

Delia befindet sich in ihrem Abschlussjahr und möchte sich für ihre Abschlussarbeit mehr mit ihren Genen befassen und diese in Form von Lyrik erklären. Dabei findet sie heraus, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist, was sie zwar schockiert, sie aber auch erleichtert, denn Delia hat sich in ihrer Familie immer fremd gefühlt. Für sie beginnt somit nicht nur ein Kampf gegen ihre Mutter, die sie jahrelang belogen hat, sondern auch die Suche nach ihrem leiblichen Vater. Zwar ist dieser schnell ausfindig gemacht, allerdings muss Delia auch dabei feststellen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und sich ihre Suche nach sich selbst doch schwieriger gestaltet, als sie angenommen hat.

Gleichzeitig wird ihre Gefühlswelt auch von Kodiak durcheinandergebracht. Mit diesem ist sie nicht nur aufgewachsen, sondern er war auch ihr engster Vertrauter, ehe er sich durch einige Schicksale in seinem Leben immer mehr verändert und zurückgezogen hat. Sie nähern sich jedoch wieder mehr an, was nicht nur bei ihr für ein Gefühlschaos sorgt, sondern vor allem auch bei ihrer Familie und ihrer besten Freundin für Diskussionen sorgt, da sie Kodiak ablehnen und ihr von ihm abraten.

„Diese eine Lüge“ wird dabei sehr eindringlich und emotional erzählt. Man kann sich gut in Delia und ihre Gedanken hineinversetzen und ich habe sie sehr gerne auf der Suche nach sich selbst begleitet. Gleichzeitig stehen auch die Themen Zukunftsangst, Freundschaft, Familie und Liebe im Vordergrund, die allesamt gut aufeinander aufgebaut sind und ein Ganzes ergeben.

Kurz gesagt: Dante Medema konnte mich mit ihrem Werk voll und ganz überzeugen, sodass ich Delias Geschichte nicht nur gerne gelesen habe, sondern mich auch voll und ganz in sie hineinversetzen konnte. Wer gerne Bücher in Versform liest und sich mit komplexen Familiengeschichten auseinandersetzen möchte, sollte „Diese eine Lüge“ definitiv eine Chance geben.

Rezension

Kelly Oram – Girl at Heart

Kurzbeschreibung
Charlie Hastings ist Star ihres Baseballteams – und der typische Kumpeltyp. Als ihr bester Freund, Teamkollege und Schwarm mit einem anderen Mädchen ausgeht, ist sie am Boden zerstört. Veränderung muss her, und Charlie will den Sport an den Nagel hängen. Aber die Meisterschaften sind nah, und die Roosevelt High Ravens ohne Charlie aufgeschmissen. Da macht Kapitän Jace ihr ein Angebot: Wenn sie bleibt, hilft er ihr, mehr als Mädchen wahrgenommen zu werden. Vielleicht gewinnt er ja so ihr Herz… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Kelly Oram und ich hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht miteinander, denn bei ihren Büchern schwanke ich oft zwischen Begeisterung, Unverständnis und Enttäuschung. Somit war ich zunächst auch sehr skeptisch, was ihr neuestes Werk „Girl at Heart“ angeht. Dies war allerdings gar nicht nötig, denn „Girl at Heart“ konnte mich tatsächlich mit der Autorin versöhnen.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, besitzt einen tollen Humor und beinhaltet Figuren, in die man sich gut hineindenken konnte. Bei anderen Werken von Kelly Oram ist es mir immer sehr schwer gefallen, die Figuren zu mögen, da diese oftmals überzeichnet waren und im Laufe der Geschichte unsympathisch wurden. In „Girl at Heart“ ist dies jedoch anders, denn hier hat nahezu jeder Charakter eine tolle Entwicklung hingelegt und war greifbar und sympathisch.

Besonders Charlotte, genannt Charlie, konnte bei mir punkten. Obwohl sie ein kleiner Star in ihrem Baseball-Team ist und sich gut gegen die Jungs durchsetzen kann, ist sie dennoch eine kleine Außenseiterin, da sie nur ihre drei besten Freunde Erik, Kevin und Diego an sich heranlässt. Für sie stehen ihre Freunde, ihr Sport und ihr Vater, der selbst ein großer Baseball-Star war, an erster Stelle und sie interessiert sich nicht dafür, was andere über sie denken könnten. Dies ändert sich jedoch, als ausgerechnet Erik, in den sie heimlich verliebt ist, mit einem anderen Mädchen zum Abschlussball ausgeht und zugibt, Charlie nie wirklich als Frau wahrgenommen zu haben. Sie möchte als Reaktion darauf nicht nur das Baseball-Team verlassen, sondern vor allem weiblicher werden und mehr zu sich selbst finden, was jedoch schwerer ist, als zunächst gedacht. Zum Glück gibt es da Jace, der Captain ihres Teams, der für alle ein offenes Ohr hat und Charlie nicht nur zum Bleiben bewegen kann, sondern ihr helfen möchte, dass sie der Mensch werden kann, der sie immer sein wollte.

Dabei ist Charlies Entwicklung beachtlich. Sie lässt sich mehr auf andere Menschen ein, wird mutiger, traut sich mehr zu und lässt vor allem auch zu, dass es noch mehr neben dem Sport gibt. Dabei wird sie jedoch nicht schlagartig in ein Püppchen verwandelt, sondern macht einen sehr authentischen und vor allem nachvollziehbaren Wandel durch, der seine Zeit bekommt und von der Autorin sehr gut umgesetzt wurde.

Somit wird in „Girl at Heart“ nicht nur die Suche nach sich selbst glaubhaft thematisiert, sondern auch die Angst vor einer Zukunft, Probleme in Freundschaften, aber auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz, denn mit Jace wurde hier ein perfekter Gegenpart geschaffen, der nicht nur sehr sympathisch ist, sondern vor allem auch das Herz am richtigen Fleck hat.

Kurz gesagt: „Girl at Heart“ konnte mich nicht nur mit einem tollen und humorvollen Schreibstil und gut ausgearbeiteten, sympathischen Figuren überzeugen, sondern mich vor allem mit den Themen Selbstverwirklichung, Freundschaft und Baseball begeistern, sodass mich die kurzweiligen Geschichte insgesamt gut unterhalten konnte.

Rezension

Marisa Kanter – What I Like About You

Kurzbeschreibung
Es gibt eine Million Dinge, die Halle Levitt und ihren besten Freund Nash verbinden. Sie lieben Bücher, können stundenlang reden – Und trotzdem verschweigt Halle ihm, wer sie wirklich ist. Denn online heißt Halle Kels – ist berühmte Buchbloggerin und hat alles, was ihr im echten Leben fehlt: Freunde, eine tolle Community, Selbstvertrauen und natürlich Nash. Dann wechselt sie für ihr Abschlussjahr an eine neue Schule, und plötzlich steht Nash leibhaftig vor ihr – da ist Chaos vorprogrammiert! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Geschichten, in denen Blogs eine Rolle spielen, fand ich schon immer interessant und somit habe ich „What I Like About You“ nur allzu gerne eine Chance geben wollen und habe mich auf eine süße und kurzweilige Geschichte gefreut. Leider entpuppt sich die Geschichte für mich jedoch als Enttäuschung, denn hier wollte so vieles nicht für mich zusammenpassen.

Dies beginnt leider schon beim Schreibtstil. Marisa Kanter gelingt es zwar, dass die Geschichte trotz einer Seitenlänge von knapp 480 Seite nie wirklich langatmig erscheint, allerdings haben der Aufbau der Geschichte, der aus sehr vielen – zu vielen – Zufällen besteht und die Figuren nicht für mich funktionieren wollen. Gleichzeitig kommt es auch immer wieder zu Wiederholungen, an denen ich fast verzweifelt bin.

Besonders auffällig ist dies bei Halle, die einen Bücherblog betreibt, Cupcakes backt – was ständig erwähnt wird – und durch die Reiselust ihrer Eltern immerzu an anderen Orten lebt. An sich wird sie als das nette Mädchen von Nebenan beschrieben, das Bücher liebt und noch ihren Platz auf der Welt sucht und fortan mit ihrem Bruder bei ihrem Großvater lebt. Dabei wird auch immer betont, dass sie für ihr Alter schon sehr reif ist, was jedoch leider nicht wirklich spürbar ist. So wirkt sie in vielen ihrer Chats und Tweets oftmals noch sehr kindlich und auch ihre Gedanken, wenn sie die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, sind oftmals anstrengend, da diese nicht nur immer wieder aus Abkürzungen bestehen, sondern sie tatsächlich auch ständig Dinge wie „LOL“ denkt. Auch die Tatsache, dass sie nicht wirklich zu sich selbst stehen kann und online ein Doppelleben führt, weil sie befürchtet, dass ihre Onlinefreunde ihr wahres Ich nicht mögen könnten, wollte für mich nicht funktionieren, da sich immer wieder Logikfehler eingeschlichen haben. Das war mir persönlich too much und wollte nicht so recht zu ihrer eigentlichen Persönlichkeit passen.

Auch die anderen Figuren wirkten für mich insgesamt recht blass, oberflächlich, auf möchtegern-cool gemacht und stellenweise auch unsympathisch. Zwar fand ich Halles Bruder Ollie und auch ihren besten (Online-) Freund Nash, der plötzlich leibhaftig vor ihr steht, doch ganz interessant, allerdings sind sie meiner Meinung nach viel zu kurz gekommen, was dem Verlauf der Geschichte oftmals nicht gut getan hat. Besonders auffällig ist das bei Nash. Ich fand Nash und Halle zwar hier und da ganz niedlich zusammen, wie sie online und auch später im Reallife immer wieder diskutieren, allerdings wirkt auch da vieles zu aufgesetzt und auch die Liebesgeschichte zwischen ihnen wirkt zu hektisch abgearbeitet. Somit haben sie von der Autorin nicht nur als Paar zu wenig Zeit bekommen, sondern auch ihre Entwicklung kam zu rasch und war somit oftmals nicht nachvollziehbar.

Positiv ist jedoch, dass in „What I Like About You“ nicht nur das Thema Buchblogs, backen und Freundschaften angesprochen werden, sondern auch das Thema Trauer eingebaut wurde, denn Halles großes Idol, ihre Großmutter, ist verstorben, mit der sie ihre Leidenschaft für Bücher geteilt hat. Halle kann den Tod ihrer Großmutter nur schwer verarbeiten, was glaubwürdig dargestellt wird und der Geschichte dadurch eine gewisse Tiefe spendiert hat.

Kurz gesagt: „What I Like About You“ hätte aufgrund seiner Themen ein interessantes und süßes Buch werden können, ist allerdings an seinen oftmals zu aufgesetzten und unsympathischen Figuren sowie ständigen Wiederholungen und Logikfehlern gescheitert, sodass ich mich mit der Geschichte leider nicht anfreunden konnte. Sehr schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Nachdem ich mich in der vergangenen Woche ganz spontan in „New Beginnings“ von Lilly Lucas verliebt und alle Folgebände direkt bestellt habe, habe ich auch den fünften Band „New Chances“ der „Green Valley Love“-Reihe entdeckt.
Da mir Green Valley als Handlungsort so sehr gefällt und ich mich direkt in die Atmosphäre der Reihe verliebt habe, musste ich natürlich auch „New Chances“ vorbestellen, bei dem Leonie und Sam als Protagonisten im Vordergrund stehen werden.
Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „New Chances“ erscheint am 1. Juli 2021 bei Droemer Knaur.

Kurzbeschreibung
Einmal die große Freiheit genießen bei einem Work-and-Travel-Jahr in den USA – davon hat die 21-jährige Leonie jahrelang geträumt. Doch dann geht schief, was nur schief gehen kann, und Leonie strandet ohne Geld in der Kleinstadt Green Valley, auf der Suche nach irgendeinem Job. Einziger Lichtblick ist der ebenso attraktive wie einfühlsame Barkeeper Sam, dem sie prompt ihr Herz ausschüttet. Keiner von beiden ahnt, dass sie sich schon am nächsten Tag wiedersehen werden: Leonie bewirbt sich als Nanny für die kleine Maya, obwohl sie keinerlei Erfahrung mit Kindern hat – und ohne zu wissen, dass Sam Mayas Vater ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Auch im Jahr 2021 wird es wieder reichlich Lesestoff von der wunderbaren Ursula Poznanski geben und somit freue ich mich schon sehr auf „Blutkristalle“. Dies ist zwar nur ein Kurz-Thriller mit gerade einmal achtzig Seiten, allerdings klingt die Geschichte so spannend, dass ich mich schon sehr darauf freue, sie endlich lesen zu können.
Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „Blutkristalle“ erscheint erst am 3. Mai 2021 bei Droemer Knaur.

Kurzbeschreibung
Ella ist für Wolfram bestimmt, das weiß er, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Und das wird auch Ella bald begreifen, dessen ist Wolfram sich sicher. Seit vier Jahren hat sie keine feste Beziehung mehr gehabt, dafür hat Wolfram gesorgt – mit soviel Nachdruck, wie eben nötig war.
Doch seit drei Monaten gibt es Paul, und bei ihm versagen alle Mittel, die bisher zum Erfolg geführt haben. Paul weicht Ella nicht von der Seite, er schirmt sie vor Wolfram ab, er ist ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum Glück. Als er gemeinsam mit Ella eine mehrtägige Winter-Wanderung plant, wittert der Stalker seine Chance. Er wird Ella retten, in mehr als nur einer Hinsicht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Bücher allgemein

Meine Lesehighlights im Jahr 2020

2020. Ein Jahr, das in die Geschichte eingehen wird. Leider im negativen Sinne. Covid-19 hat nicht nur immer wieder für Ängste und Unsicherheiten gesorgt, sondern vor allem auch einen sehr befremdlichen Stillstand mit sich gebracht, der wohl auch noch eine ganze Weile so andauern wird. Da es bei mir leider auch privat das schlimmste Jahr meines Lebens war, habe ich mich sehr häufig mit Serien, Filmen und ganz besonders mit Büchern abgelenkt.
Letztendlich habe ich 175 Bücher insgesamt gelesen und gehört, darunter auch einige Graphic Novels.

Obwohl es leider auch einige Flops in diesem Jahr gab, gibt es natürlich – und Gott sei Dank – deutlich mehr Highlights, die ich heute noch einmal zusammenfassen möchte. Dabei ist eine doch recht bunte Mischung entstanden mit einigen Büchern, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.

„Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ von Erin Stewart hat mich in diesem Jahr sehr positiv überrascht. Das Cover mit der pinken Perücke hat mich direkt angesprochen und ich fand die Geschichte von einem Mädchen, deren Körper fast vollständig in Flammen stand und dennoch ein normales Leben führen möchte, sehr beeindruckend, aber auch sehr humorvoll und unterhaltsam. Leider hat das Buch in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit erhalten, was ich doch sehr schade finde.

Kurzbeschreibung
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte… ~ Quelle (Werbung)

Lange habe ich mich gegen den Hype um die „Grisha“-Trilogie gewehrt, aber in diesem Jahr habe ich all meine Skepsis über Bord geworfen und ich muss sagen, dass ich von dem Universum, das Leigh Bardugo geschaffen hat, sehr beeindruckt war. Ich habe dabei nicht nur Alina und ihre Kräfte sehr geliebt, sondern vor allem auch die vielen kleinen Städte, die sehr gut dargestellten Kriege und die Beziehungen der Menschen und Grisha untereinander.

Kurzbeschreibung
Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.
~ Quelle (Werbung)

Natürlich darf auch der gute John Green in einer Highlights-Liste nicht fehlen. Ich muss zwar gestehen, dass „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ein wenig bei mir gebraucht hat, allerdings wurde es letztendlich mit jeder Seite besser und ich habe Aza so sehr geliebt und habe nicht nur mit ihr gelitten, sondern sie auch vor allem bewundert und mich mit ihr identifizieren können. Obwohl sie unter diversen Zwangsstörungen leider und immense Angst vor Bakterien hat, führt sie ihr Leben stellenweise auf sehr bewundernswerte Art und Weise, was mir sehr zugesagt hat. Hoffentlich wird es schon ganz bald ein weiteres Werk von John Green geben.

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. ~ Quelle (Werbung)

Als Überraschung hat sich auch „Niemalswelt“ von Marisha Pessl entpuppt. Das Buch hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Radar gehabt und nur Dank einer Empfehlung eine Chance gegeben. Letztendlich hat mich das Buch aber so positiv überrascht, dass ich es geradezu inhaliert habe. Die Geschichte rund um Bee und ihren Freunden, die nach einem Autounfall zwischen Leben und Tod schweben und in einer Zeitschleife stecken, ist nicht nur sehr spannend, sondern vor allem auch emotional. Gleichzeitig regt das Buch auch sehr zum Nachdenken an, denn man stellt sich irgendwann auch selbst die Frage, wie weit man für eine Freundschaft gehen würde und wer tatsächlich die wahren Freunde sind. Ein ganz tolles Buch!

Kurzbeschreibung
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben… ~ Quelle (Werbung)

„Das Flüstern der Magie“ von Laura Kneidl darf in dieser Auflistung auch nicht fehlen, denn die Geschichte rund um Fellon, die nicht nur Magie spüren kann, sondern vor allem auch magische Gegenstände archiviert, hat mich sehr unterhalten und ich habe Fellon im Zusammenspiel mit Reed sehr geliebt und wollte immer mehr über die beiden erfahren. Obwohl die Geschichte an sich als abgeschlossen gilt, hoffe ich sehr, dass es irgendwann doch noch eine Fortsetzung geben wird, da Ich noch viel mehr über die Archive erfahren möchte.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr… ~ Quelle (Werbung)

Ein weiteres Buch, das ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, mich dann aber vollkommen in den Bann ziehen konnte, ist „Sanctuary“ aus der Feder von V.V. James. Das Buch ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern zeigt auch auf, wie sehr sich Menschen doch verändern können, wie schnell Freundschaften zerbrechen können und vor allem wie schnell ein Menschenleben zerstört werden kann. Hier geht es um eine moderne Hexengeschichte, in der aufgezeigt wird, was Intrigen und Vorurteile auslösen können.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Werbung)

Ein Buch, das mich kopfschüttelnd und sprachlos, teilweise auch wütend zurückgelassen hat, ist „Schockraum“ von Tobias Schlegl. Schlegl, der selbst neben seiner Tätigkeit als Moderator auch als Sanitäter arbeitet, erzählt hierbei die Geschichte des Notfallsanitäters Kim, der immer mehr an seinem Job, den Anforderungen und den Erlebnissen innerhalb der Arbeitszeiten zerbricht. Vor allem die Tatsache, wie wenig man in diesem Job wertgeschätzt wird und zudem noch unterbezahlt ist, hat man mich sehr wütend gemacht, denn man kann über so eine Hilfe nicht dankbar genug sein. Ein absolutes Meisterwerk, das auch aufzeigt, was teilweise in der Gesellschaft schief läuft.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Werbung)

Sehr berührt hat mich auch „Swimming Lessons“ von „Riverdale“-Datstellerin Lili Reinhart. Zwar handelt es sich hierbei „nur“ um ein Buch aus Tagebucheinträgen, Gedichten und niedergeschriebenen Gedanken, allerdings haben mich die Themen wie u.a. Trauer, gescheiterte Beziehungen, Depressionen, Verlust und Angstzustände sehr angesprochen und vor allem sehr nachdenklich gestimmt.
Mit ihrem Debüt hat Lili Reinhart bewiesen, dass sie definitiv auch das Talent zum Schreiben hat und ich hoffe, dass es noch viele weitere Werke von ihr geben wird.

Kurzbeschreibung
»Swimming Lessons – freischwimmen« erforscht die stürmischen Anfänge der jungen Liebe, den Kampf gegen Angst und Depressionen und den unvermeidlichen Herzschmerz, den Leidenschaft mit sich bringt. Lilis Gedichte sind gleichsam universell und zutiefst intim, ungemütlich und beruhigend, unterhaltsam und tiefgründig. Sie offenbaren Lilis charakteristische Ehrlichkeit und ihre einzigartige Perspektive. Begleitet von stylischen und stimmungsvollen Illustrationen schildert »Swimming Lessons – freischwimmen« die emotionalen Höhen und Tiefen der Autorin. Es ist das Werk einer Geschichtenerzählerin, die zu sich selbst findet. ~ Quelle (Werbung)

Eine absolute Überraschung war in diesem Jahr „Diese eine Lüge“ von Dante Medema. Ich habe von dem Buch rein gar nix erwartet und war doch insgesamt sehr begeistert von der Geschichte einer Schülerin, die sich ihr gesamtes Leben immer fehl am Platz gefühlt hat und nur durch ein Schulprojekt herausfindet, dass alles, woran sie bislang geglaubt hat, eine einzige Lüge war. Die Art und Weise, wie sie damit umgeht und gleichzeitig auch mehr über sich selbst erfährt, hat mich sehr berührt.

Kurzbeschreibung
Eine Lüge! Delias ganzes Leben basiert auf einer Lüge, denn ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Diese Erkenntnis wirft Millionen von Fragen auf, weckt Wünsche, sät Zweifel. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Trost findet das Mädchen nur bei Kodiak, dem Jungen mit der Gitarre, der Gedichte schreibt. Doch er ist auch der Junge mit der dunklen Vergangenheit, vor dem alle warnen… ~ Quelle (Werbung)

Colleen Hoover – ein Name, der eigentlich immer in einer Highlights-Liste stehen sollte. Bei mir hat die sympathische Autorin in diesem Jahr gleich zweimal abgeräumt, denn ich habe sowohl „Verity“ als auch „Was perfekt war“ wahnsinnig geliebt. Obwohl die Geschichten sehr unterschiedlich sind, konnten sie mich beide begeistern, berühren und schockieren. Während „Was perfekt war“ eine eher ruhigere Geschichte ist, die einen oft nachdenklich stimmt und berührt, ist „Verity“ sehr spannend, aber auch nichts für schwache Nerven, denn einige Szenen sind hier so herzerreißend und auch triggernd, dass das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet ist. Dennoch liebe ich beide Bücher so sehr und konnte sie nicht aus den Händen legen.

Kurzbeschreibung (Verity)
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches…
~ Quelle (Werbung)

Kurzbeschreibung (Was perfekt war)
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht— ~ Quelle (Werbung)

Rezension

James Hibberd – Feuer kann einen Drachen nicht töten

Kurzbeschreibung
Sie war die unmöglichste Roman-Adaption der Geschichte: die Verfilmung von »Game of Thrones«. Sogar Autor George R.R. Martin war überzeugt, dass seine Fantasysaga zu komplex für den Bildschirm sei. Und doch machte HBO das Unmögliche möglich: Die ab 2011 ausgestrahlte Show wurde zum größten Serien-Phänomen aller Zeiten, gekrönt mit unzähligen Preisen (darunter 59 Emmys und damit mehr als jede andere Show der Geschichte) und zuletzt 44 Millionen Zuschauern pro Folge – und das allein in den USA.
Alles an der Serie unterlag höchster Geheimhaltung – doch einer hatte Zugang zu den hermetisch abgeriegelten Sets und interviewte exklusiv all jene Menschen, die zum überragenden Erfolg von »Game of Thrones« beitrugen: der Journalist James Hibberd. In diesem Prachtband, gespickt mit bislang unveröffentlichten Bildern, erzählt er ihre Geschichten und lässt Stars, Showrunner und den Autor erzählen, über was sie vor Serienende mit niemandem sprechen durften: was hinter den Kulissen von »Game of Thrones« wirklich passierte.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Als großer Fan der Erfolgsserie „Game of Thrones“ habe ich mich schon immer sehr gerne mit den jeweiligen Figuren und den Geschichten der einzelnen Häuser befasst. Um noch mehr über die Hintergründe und die jeweiligen Schauplätze zu erfahren, habe ich mich schon sehr auf „Feuer kann einen Drachen nicht töten“ gefreut. Leider muss ich jedoch sagen, dass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin, da ich mir wohl einfach zu viel erhofft habe.

Zwar muss man sagen, dass dieses Buch sehr liebevoll aufgebaut ist und viele Interviews mit den Darstellern, Erlebnisberichte von den Drehs und wunderschöne Fotos bietet, allerdings habe ich nur sehr wenig Neues erfahren.

Bei den Interviews mit den Darstellern, Produzenten und Co. handelt es sich zwar um Exklusivinterviews, allerdings erfährt man hier nur wenig Neues, sondern es fallen oft nur die selben Aussagen, die man bereits aus anderen Interviews kannte. Dafür kann der Autor zwar grundsätzlich nichts, allerdings wurde hier immer wieder mit exklusiven Informationen und Berichten geworben, die mir dann letztendlich doch zu wenig sind.

Dennoch ist die Aufmachung des Buches insgesamt sehr gut und bietet neben den Interviews auch noch kleine Erlebnisberichte des Autors, der dabei schildert, wie er einige Drehtage und die finalen Szenen empfunden hat. Dabei ist nicht nur die „Red Wedding“ sehr interessant, sondern auch „Die Schlacht der Bastarde“. Aber auch das Ende der Serie, dass viele Zuschauer zwiegespalten zurückgelassen hat, wird hierbei noch einmal durchleuchtet.

Kurz gesagt: Wer „Game of Thrones“ gerne schaut, sich aber noch nicht weiter mit Figuren, Drehorte und Co. befasst hat, wird mit „Feuer kann einen Drachen nicht töten“ ein interessantes Werk voller Informationen, Fakten und Interviews vorfinden. Wer jedoch eingefleischter Fan der Serie ist und dazu noch die Bücher gelesen hat und sich auch so immer wieder zur Serie und den Hintergründen informiert hat, wird hier leider nicht allzu viel Neues vorfinden und möglicherweise enttäuscht sein.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Beim Stöbern nach Neuerscheinungen bin ich nur durch Zufall auf „Long Distance Playlist: Bis wir uns wiedersehen“ von Tara Eglington gestoßen und war vom süßen Cover direkt angetan. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich auf Anhieb überzeugen, sodass das Buch direkt auf die Wunschliste gewandert ist. Hier erhoffe ich mir eine süße, leicht kitschige Geschichte voller Musik, Liebe und Freundschaft. Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, bis man das Buch in den Händen halten kann, denn „Long Distance Playlist: Bis wir uns wiedersehen“ erscheint am 30. April 2021.

Kurzbeschreibung
Isoldes Herz ist gebrochen: Eben noch war sie mit dem coolsten Jungen aus ihrer Ballettgruppe zusammen. Doch dann erwischt sie ihren Freund beim Fremdknutschen – und vermasselt prompt das für sie so wichtige Vortanzen. Voller Liebeskummer zieht sie sich zurück – bis sie eine Mail von Taylor erhält, ihrem ehemals besten Freund. Sie haben sich aus den Augen verloren, als er vor Jahren weggezogen ist. Isolde ist sich unsicher: Will sie den Kontakt überhaupt wieder? Doch dann nähern sich die beiden durch endlose Chats und Musikplaylisten erneut an… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)