Bücher allgemein

SUB am Samstag #177

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„New Beginnings“ von Lilly Lucas ist der erste Band der „Green Valley Love“-Serie. Da das Buch bereits seit langer Zeit auf meiner Wunschliste stand, musste es direkt zum Erscheinungstag gekauft werden und ich habe hohe Erwartungen an die Geschichte. Somit wird das Buch sicherlich nicht allzu lange ungelesen im Regal stehen bleiben.

Kurzbeschreibung
Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held“ und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders…~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Da mir bislang alle Bücher von Monica James gefallen haben und ich sowieso mehr von der Autorin lesen wollte, musste ich auch unbedingt „In meinen Träumen sehe dich“ von ihr kaufen und freue mich auf eine spannende und romantische Liebesgeschichte. Auch hier bin ich davon überzeugt, dass das Buch recht zeitnah gelesen wird.

Kurzbeschreibung
Victoria will ihren Albträumen entkommen und zieht an einen neuen Ort. Am schönsten Tag ihres Lebens wurde sie überfallen, und ihr Freund Bryan half ihr nicht. Stattdessen rannte ein unbekannter Retter auf sie zu. Mehr weiß sie nicht mehr von dem schrecklichen Ereignis, nur dass sie Bryan nicht verzeihen konnte. Nun will sie Ruhe finden, doch die Begegnungen mit Jude lassen ihr Herz schneller schlagen. Bald weiß er alles über sie, hüllt sich jedoch selbst in Schweigen. Welches Geheimnis verbirgt er vor ihr? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Derzeit lese ich verstärkt eBooks von Selfplubishern via Kindle Unlimited, dabei entdecke ich auch immer ein paar Perlen, von denen ich kaum bis gar nichts gehört habe. Hierbei ist mir besonders „The World in my Mind“ von Laura Newman aufgefallen, sodass ich das eBook direkt ausgeliehen habe.
Da die Thematik „Schüleraustausch“ dabei sehr vielversprechend klingt, erhoffe ich mir hierbei eine hoffentlich schöne Liebesgeschichte mit tollen Mystery-Elementen.

Kurzbeschreibung
Sophies Welt steht Kopf.
Kurz nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, stellt sie eine rätselhafte mentale Kraft an sich fest. So kann Sophie plötzlich auf Smartphones, Computer und Mikrowellen zugreifen, ohne die Geräte auch nur zu berühren.

Als ein Schüleraustausch Sophie nach Frankreich führt, lernt sie den charmanten Franzosen Jean kennen und vertraut ihm ihr erstaunliches Geheimnis an. Bei Jean findet sie Halt und lernt, mit ihrer Situation umzugehen. Doch daheim in Amerika erwarten sie bereits die finsteren Männer in Schwarz. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Meghan March – Sinful King (Sinful Empire #1)

„Sinful King“ ist der erste Band der „Sinful Empire“-Trilogie und versprach zunächst eine spannende und prickelnde Geschichte zu werden. Da die bisherigen Rezensionen bislang durchweg positiv waren, hatte ich hohe Erwartungen und wurde letztendlich doch so bitter enttäuscht.

Das Problem ist hierbei, dass ich mir nicht nur zu viel erhofft habe, sondern auch der Schreibstil, mit dem ich leider so gar nicht warm wurde. Dieser zog sich sehr oft wie Kaugummi, die Dialoge wirkten zum Großteil sehr hölzern und ich habe mich mehrfach dabei erwischt, wie ich immer wieder genervt die Augen verdreht habe. Die Figuren wirkten oftmals sehr unsympathisch, sodass ich weder mit ihnen warm wurde, noch sie in Herz schließen konnte.

Gleichzeitig muss man sagen, dass es kaum Überraschungsmomente gibt, denn bis auf das, was in der Kurzbeschreibung steht, passiert auch tatsächlich nicht, was doch sehr schade ist. Allgemein ist die Geschichte sehr flach, bietet nichts Neues und konnte mich insgesamt nicht überzeugen.

Somit habe ich das Buch nach mehr als 70% abgebrochen.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Rezension

Hendrik Winter – Die Antwort auf Vielleicht

Kurzbeschreibung
Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi – jung, schön, todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis „irgendwann einmal“ aufschieben sollte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich schon immer sehr gerne Bücher gelesen haben, in denen Krebs, bzw. Chemotherapie, thematisiert werden, war ich schon sehr gespannt auf „Die Antwort auf Vielleicht“. Aufgrund der bislang sehr positiven Bewertungen waren Erwartungen recht hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Der Autor besitzt nicht nur einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil, sondern besitzt auch das nötige Einfühlungsvermögen, um der Thematik gerecht zu werden. Die Geschichte hat mich so manches mal zum Nachdenken angeregt, mich Tränchen wegblinzeln lassen, konnte mich aber dennoch unterhalten.

In „Die Antwort auf Vielleicht“ geht es um Jessi und Adam. Adams Aufgabe ist es, täglich Patienten zur Chemotherapie zu bringen. Dabei hätte er niemals gedacht, dass er dabei auf eine Frau wie Jessi trift. Diese ist nicht nur jung und schön, sondern leider auch todkrank. Er ist von Jessi direkt fasziniert und möchte ihr die Zeit, die Jessi noch zu leben hat, so angenehm wie möglich machen. Dabei fällt ihm auch nur allzu sehr auf, dass er selbst sein Leben verstreichen lässt und es nicht nutzt. Sein großer Wunsch, den höchsten Berg der Welt zu besteigen, scheuert nicht nur an Geld und mangelnder Zeit, sondern auch an Mut. Ausgerechnet Jessi ermutigt ihn immer wieder, nicht nur an seinen Träumen festzuhalten, sondern sich diese auch zu erfüllen.

„Die Antwort auf Vielleicht“ ist nicht nur sehr emotional, sondern auch überaus authentisch geschrieben. Hierbei fällt besonders Jessis Art, mit der gesamten Situationen umzugehen, besonders positiv auf, sodass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe.

Kurz gesagt: Mit „Die Antwort auf Vielleicht“ hat Hendrik Winter eine emotionale, authentische und teilweise auch unterhaltsame Geschichte mit interessanten Figuren geschaffen, die mich nicht nur sehr berühren, sondern auch zum Nachdenken anregen konnte. Ich bin begeistert und kann das Buch somit nur wärmstens empfehlen.

Rezension

L.J. Shen – Scandal Love (Sinners of Saint #3)

Kurzbeschreibung
Trent Rexroth ist kalkuliert und skrupellos. Einzig seine vierjährige Tochter Luna erwärmt sein kaltes Herz. Doch seit ihre Mutter vor drei Jahren sang- und klanglos aus ihrem Leben verschwand, spricht Luna nicht mehr. Egal, was Trent versucht – seine Tochter scheint sich völlig von der Welt zurückgezogen zu haben. Das Letzte, was Trent nun braucht, ist ein verwöhntes, reiches Mädchen wie Edie Van Der Zee als Praktikantin. Doch Edie wirbelt nicht nur seine Multi-Milliarden-Dollar-Firma durcheinander, sie baut als Einzige auch eine Verbindung zu Luna auf – und weckt Gefühle in Trent, von denen er glaubte, sie nie wieder spüren zu können… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Die „Sinners of Saint“-Reihe von L.J. Shen stand schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal, sodass ich den Büchern nun endlich eine Chance geben wollte. Da die Reihe bislang von so vielen Lesern hochgelobt wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen und mich auf unterhaltsame Lesestunden gefreut. Die ersten beiden Bände „Vicious Love“ und „Twisted Love“ konnten mich beide überzeugen und somit habe ich mich schon sehr auf den dritten Band „Scandal Love“ gefreut.

Am Anfang hatte ich – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – ein paar kleinere Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da der am Anfang ganz schön brauchte und ich die Geschichte stellenweise als sehr langatmig empfunden habe. Je mehr Zeit man der Geschichte gibt, umso besser wird diese allerdings, denn nach einem doch sehr holprigen Start wurde die Geschichte noch durchaus unterhaltsam und emotional. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, großteils sympathisch und ich konnte mich gut in diese hineinversetzen.

Nachdem man bereits Emilia und Vicious, sowie Rosie und Dean kennen lernen und mit ihnen mitfühlen und mitfiebern durfte, bekommt man es in „Scandal Love“ mit Edie und Trent zu tun. Trent gilt als ein sehr konsequenter und skrupelloser Mensch, nur seine vierjährige Tochter Luna kann sein Herz erwärmen, allerdings ist es nicht immer leicht für ihn. Trent ist alleinerziehender Vater, nachdem Lunas Mutter einfach so die Familie verlassen hat. Luna ist davon so traumatisiert, dass sie nicht mehr spricht und eher ein sehr in sich gekehrtes Kind ist. Dies ändert sich jedoch, als Luna auf Edie trifft, die die neue Praktikantin in Trents Unternehmen ist und dabei nicht nur zu Luna durchdringt, sondern auch zu Trent, was dieser jedoch nie für möglich gehalten hat.

Zugegeben: Die Geschichte zwischen Edie und Trent ist sicherlich hier und da vorhersehbar und die Autorin hat mit dieser Geschichte, bzw. der Reihe auch nicht das Rad neu erfunden. Dennoch hat mir das Buch von Anfang an gut gefallen, da sie eine gewisse Tiefe besitzt, die ich im Vorfeld nicht erwartet habe. Somit konnte ich letztendlich auch mit den Figuren gut mitfiebern und vor allem mitfühlen.

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht an, da ich die Farbgestaltung leider nicht wirklich gelungen finde. Da mich die Kurzbeschreibung und letztendlich auch der Inhalt umso mehr überzeugt haben, ist dies jedoch sehr gut zu verschmerzen.

Kurz gesagt: Auch der dritte Band „Scandal Love“ konnte mich insgesamt gut unterhalten und brachte so manchen emotionalen Moment mit sich. Ich freue mich bereits auf den vierten und letzten Band „Broken Love“.

Reihenfolge
Rough Love (#0.5)
Vicious Love
Twisted Love
Scandal Love
Broken Love

Rezension

[Kurzrezension] Nadin Lichterbach – Licht aus, Herz an

Kurzbeschreibung
Immer schon träumt Maja von der ganz großen Hollywoodliebe. Nie jedoch hätte sie gedacht, dass sie einmal Serienstar Lennard Sandström küssen würde. Nun gut, es ist eine Mund-zu-Mund-Beatmung, und er ist bewusstlos. Aber darauf kommt es nicht an, das meint auch Majas persönlicher Schutzengel, Elli. Die feuert sie an, ihren Traum – also Lennard – zu verfolgen. Alles läuft ganz nach Drehbuch. Bis auf das kleine Detail, dass Lennard definitiv die falsche Besetzung für dir Rolle von Majas Mr. Right ist.
Kann aus Mission Impossible noch Tatsächlich Liebe werden?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Licht aus, Herz an“ ist mir durch das tolles Cover direkt ins Auge gesprungen. Da mich auch die Kurzbeschreibung überzeugen konnte, wollte ich dem Buch eine faire Chance geben und muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Natürlich hat die Autorin mit der Geschichte nicht das Rad neu erfunden, denn viele Elemente aus dem Buch sind bereits in vielen anderen Liebesromanen vorgekommen. Dennoch wird die Geschichte durchaus unterhaltsam und humorvoll erzählt, auch wenn man leider damit leben muss, dass hierbei sehr viel vorhersehbar ist und man kaum noch überrascht wird.

Dafür sind aber die Charaktere gut gezeichnet, dabei sticht Maja besonders positiv hervor. Diese ist nicht nur selbstironisch und sympathisch, sondern auch alles andere auf den Mund gefallen, aber dennoch auch ein kleiner Tollpatsch, sodass sich nahezu jede Frau in sie hineinversetzen kann. Ihre Schwärmerei für den Schauspieler Lennard Sandström ist niedlich anzusehen und auch ihr Schutzengel ist durchaus unterhaltsam.

Somit ist „Licht aus, Herz an“ insgesamt ein schöner Liebesroman mit gelungen Figuren für zwischendurch, der gut in den Sommer passt und für einen Strandtag gut geeignet ist.

Rezension

[Kurzrezension] Meghan Quinn – Dear Life – Lass mich wieder lieben

Kurzbeschreibung
Als Neujahrsvorsatz beginnen Hollyn, Carter, Daisy und Jace mit dem „Dear Life“-Programm, das seinen Teilnehmern helfen will, ihre Leben nach einem Schicksalsschlag wieder in die Hand zu nehmen. Mit der Zeit erkennen die vier Fremden, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie anfänglich dachten, und es entwickeln sich nicht nur echte Freundschaften, sondern auch weitaus stärkere Gefühle. Aber Liebe braucht Mut und Vertrauen und beides müssen die vier erst mühsam wieder lernen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Dear Life – Lass mich wieder lieben“ von Meghan Quinn stand bereits lange vor dem Erscheinungstag auf meiner Wunschliste, sodass ich es kaum erwarten konnte, dass Buch endlich auf dem eReader lesen zu dürfen. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Megan Quinn besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Idee mit dem „Dear Life“-Programm ist mehr als gelungen und bietet eine Mischung aus Trauer, witzigen, aber auch nachdenklichen Momenten. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Hollyn, Jace, Daisy und Carter, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Alle vier Figuren besuchen mehr oder weniger freiwillig das sogenannte „Dear Life“-Programm, bei dem sie lernen sollen, mit ihrem Leben wieder besser klar zu kommen, bzw. ins Leben zurück zu finden. Dabei haben sie nicht nur mit dem Verlust des Partners oder des Kindes zu kämpfen, sondern auch mit alltäglichen Dingen, da man stellenweise noch nicht seinen Platz im Leben gefunden hat. Dabei lernt man alle vier Figuren, ihre Freunde und Partner ausreichend kennen, sodass ich mit ihnen mitfiebern und mitfühlen konnte.

Somit ist „Dear Life – Lass mich wieder lieben“ insgesamt ein emotionales und unterhaltsames Buch mit starken und sympathischen Figuren, das zeigt, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist. Empfehlenswert!

Rezension

L.J. Shen – Twisted Love (Sinners of Saint #2)

Kurzbeschreibung
Vor elf Jahren brach Dean Rosie das Herz. Doch für eine zweite Chance ist es jetzt vielleicht zu spät…
Rosie LeBlanc war ein Teenager, als sie Dean Cole zum ersten Mal begegnete. Es war Liebe auf den ersten Blick. Doch Dean brach ihr Herz, als er sich nicht für sie, sondern für eine andere entschied. Nach elf Jahren stehen sich die beiden nun erneut gegenüber. So viel hat sich verändert zwischen ihnen, so viel ist geschehen. Doch ein Blick in Deans Augen genügt, und die Sehnsucht und das Verlangen sind wieder da, viel stärker noch als damals. Dean ist fest entschlossen, Rosie davon zu überzeugen, dass er seinen Fehler bereut und dass sie zu ihm gehört – für immer. Was er nicht weiß: Rosie ist krank. Sehr krank. Und für eine zweite Chance könnte es schon zu spät sein…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Die „Sinners of Saint“-Reihe von L.J. Shen stand schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal, sodass ich den Büchern nun endlich eine Chance geben wollte. Da die Reihe bislang von so viele Lesern hochgelobt wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen und mich auf unterhaltsame Lesestunden gefreut. Der Auftakt „Vicious Love“ hat mir gut gefallen, weshalb ich mich schon auf den zweiten Band „Twisted Love“ gefreut habe.

Am Anfang hatte ich – wie auch schon beim ersten Band – ein paar kleinere Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da der am Anfang ganz schön brauchte und ich die Geschichte stellenweise als sehr langatmig empfunden habe. Je mehr Zeit man der Geschichte gibt, umso besser wird diese allerdings, denn nach einem doch sehr holprigen Start wurde die Geschichte noch durchaus unterhaltsam und emotional. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, großteils sympathisch und ich konnte mich gut in diese hineinversetzen.

Nachdem man im ersten Band noch Emilia und Vicious kennen lernen und mit ihnen mitfühlen und mitfiebern durfte, bekommt man es in „Twisted Love“ mit Rosie und Dean zu tun. Rosie und Dean haben sich als Jugendliche kennen und lieben gelernt. Alles schien perfekt, bis Dean sie wegen einer anderen verlassen hat. Als die beiden Jahre später wieder aufeinander treffen, ist direkt wieder die Anziehung und eine gewisse Chemie da. Dean möchte um Rosie kämpfen und ihr beweisen, dass er es wert ist, noch eine zweite Chance zu erhalten. Was er nicht ahnt: Rosie ist krank und manchmal kann es für eine zweite Chance bereits zu spät sein…

Zugegeben: Die Geschichte zwischen Rosie und Dean ist sicherlich hier und da vorhersehbar und die Autorin hat mit dieser Geschichte, bzw. der Reihe auch nicht das Rad neu erfunden. Dennoch hat mir das Buch von Anfang an gut gefallen, da sie eine gewisse Tiefe besitzt, die ich im Vorfeld nicht erwartet habe. Somit konnte ich letztendlich auch mit den Figuren gut mitfiebern und vor allem mitfühlen.

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht an, da ich die Farbgestaltung leider nicht wirklich gelungen finde. Da mich die Kurzbeschreibung und letztendlich auch der Inhalt umso mehr überzeugt haben, ist dies jedoch sehr gut zu verschmerzen.

Kurz gesagt: „Twisted Love“ ist insgesamt ein gelungener und emotionaler zweiter Band der „Sinners of Saint“-Reihe, der mich mit interessanten Figuren und einem gut ausgearbeiteten Setting unterhalten konnte. Bitte mehr davon!

Reihenfolge
Rough Love (#0.5)
Vicious Love
Twisted Love
Scandal Love
Broken Love

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Jacqueline Sheehan – Das namenlose Mädchen

„Das namenlose Mädchen“ hat nicht nur aufgrund des Covers direkt mein Interesse geweckt, sondern auch wegen der Kurzbeschreibung, die mich direkt angesprochen hat. Meine Erwartungen waren somit nicht gerade niedrig, allerdings wurde ich hierbei bitterlich enttäuscht, sodass ich das Buch leider nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Dies liegt größtenteils an dem Schreibstil, denn der konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Dialoge wirken flach, es gibt viel zu viele Wiederholungen und auch sonst zieht sich die Geschichte leider wie Kaugummi, sodass für mich keinerlei Spannung aufkommen wollte. Auch die Figuren wirkten stets blass und unnahbar, sodass ich mich nicht darauf einlassen konnte.

Dabei hatte die Geschichte eigentlich alles, um richtig gut zu werden: Maine ist als Ort sehr gut gewählt, da es für mich auch schon immer bei Stephen King funktioniert hat. Dazu hat man mit dem Mädchen, den Leichen, sowie die Suche nach der Mutter eine gute Thematik geschaffen, doch leider wollte der Funke nicht überspringen, da für mich niemals wirklich Spannung aufkam und ich mich auch mit den Figuren nicht anfreunden konnte.

Das ist zwar schade, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

Rezension

Lucy Ivison/Tom Ellen – Dance. Love. Learn. Repeat.

Kurzbeschreibung
Phoebe:
Endlich an der Uni. Endlich geht das echte Leben los. Ihre Mitbewohnerinnen sind total nett, einen Job hat sie auch schon und angeblich findet man auf der großen Erstsemesterparty Freunde fürs Leben. Ob damit wohl Luke gemeint ist? Luke, der heißeste Typ aus ihrer alten Schule. Luke, der sich nicht an sie erinnern kann.

Luke:
Eigentlich hat er nicht erwartet, dass alles so anders sein würde. Und sich so fremd anfühlt. Luke weiß nicht so richtig, was er will. Soll er sich von seiner Freundin trennen oder nicht? Soll er sich von den bescheuerten Jungs aus seiner Fußballmannschaft distanzieren oder nicht? Soll er Phoebe daten oder nicht?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Dance. Love. Learn. Repeat.“ ist mir zunächst aufgrund des tollen Covers aufgefallen. Da mir auch die Kurzbeschreibung zugesagt hat, habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben. Letztendlich ist die Geschichte zwar kein großer Kracher, konnte mich aber dennoch insgesamt gut unterhalten.

Der Schreibstil ist insgesamt gelungen. Die Geschichte liest sich leicht, locker und flüssig. Die Dialoge sind unterhaltsam, aber auch manchmal etwas oberflächlich. Die Charakteren, allen voran Phoebe sind gut gezeichnet, allerdings muss ich zugeben, dass mir nicht alle immer wirklich sympathisch waren, da sie doch recht oberflächlich sind.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Phoebe ist endlich an der Uni und kann sich nicht glücklicher schätzen: Sie hat tolle Mitbewohnerinnen, einen Job und erhofft sich auf einer Erstsemesterparty Freunde fürs Leben zu finden. Doch dabei trifft sie ausgerechnet auf Luke, der heißeste Junge, der damals an ihrer High School gewesen ist. Doch leider kann er sich nicht an sie erinnern.

Für Luke selbst ist die Uni dagegen ein einziges Durcheinander, denn für ihn fühlt sich nicht nur alles fremd an, sondern er scheint auch noch nicht seinen Platz in der Welt gefunden haben. So zweifelt er nicht nur seine Freunde an, sondern auch seine Beziehung.

Natürlich ist die Geschichte hier und da vorhersehbar und bietet nur wenige Überraschungen, dafür aber das – in den Büchern so gern dargestellte – typische Unileben mit jeder Menge Parties, wenig Lernerei und jeder Menge Drama, dennoch konnte mich „Dance. Love. Learn. Repeat.“ insgesamt gut unterhalten.

Kurz gesagt: „Dance. Love. Learn. Repeat.“ ist insgesamt eine unterhaltsame, wenn auch oftmals recht oberflächliche Geschichte, die mich mit gut gezeichneten Figuren überzeugen konnte. Es ist zwar insgesamt kein großer Kracher, aber für einen verregneten Nachmittag bestens geeignet.

Rezension

[Kurzrezension] Janne Schmidt – Über uns der Sternenhimmel

Kurzbeschreibung
Die 19-Jährige Leah ist alles andere als eine Draufgängerin. Zumindest bis zu dem Tag, an dem plötzlich Henry in ihr Leben stolpert und Verkettungen unglücklicher Ereignisse dazu führen, dass sie ihre sicheren Komfortzonen immer weiter verlassen muss. Und mit ihm an ihrer Seite fühlt es sich plötzlich wahnsinnig gut an, all das zu tun, wovor sie sich so lange gefürchtet hat.

Aber auch Henry, der den Eindruck macht, als ob ihm nichts Angst machen könnte, verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Ein gut gehütetes, das immer mehr ans Licht dringt, je weiter er sie in sein Leben lässt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Über uns der Sternenhimmel“ klang nach einer interessanten und emotionalen Geschichte und auch das Cover konnte mich direkt begeistern, sodass ich mich hier auf schöne Lesestunden gefreut habe. Leider entpuppte sich das Buch jedoch als kompletter Flop, was ich sehr schade finde.

Grund dafür ist der doch sehr langatmige Schreibstil und die unsympathische Protagonistin. Die Geschichte liest sich zum Großteil leider sehr zäh, die Dialoge sind holprig und wirken oftmals unbedacht und viel zu flapsig und auch sonst hat mir hier mehrfach der berühmte rote Faden gefehlt. Auch die Figuren, allen voran Leah, konnten mich gar nicht überzeugen.

Leah ist einfach nur unsympathisch, nervig und egoistisch und hat so manches Mal dafür gesorgt, dass ich nur die Augen verdreht und das Buch vorzeitig beenden wollte. Sie weißt nicht, was Verantwortung bedeutet. Auf die Katze aufpassen, Blumen gießen? Bei ihr nicht möglich. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, wird alles nur ersetzt und verheimlicht.

Auch die sogenannte Liebesgeschichte zwischen ihr und Henry wollte bei mir nicht zünden. Die Autorin hat hierbei zwar versucht noch einiges zu retten, indem man hier noch eine gewisse Tiefe hineingebracht hat, allerdings konnte das Buch bei mir nicht punkten.

Somit ist „Über uns der Sternenhimmel“ für mich leider ein Buch zum Vergessen. Hätte ich es nicht gelesen, hätte ich definitiv nichts verpasst. Da ich „Der Leo Plan“ vor einigen Jahren von der Autorin allerdings gut fand, werde ich Janne Schmidt wohl nicht nicht ganz abschreiben.