Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen] Elizabeth Jane Howard – Die Jahre der Leichtigkeit (Cazalat #1)

Bücher abzubrechen ist leider nie schön, besonders wenn diese am Anfang wirklich vielversprechend geklungen haben. Da „Die Jahre der Leichtigkeit“, der erste Band der „Cazalat“-Chroniken, häufiger mit der Erfolgsserie „Downtown Abbey“ verglichen wurde, hatte ich besonders hohe Erwartungen an die Geschichte und wurde doch sehr enttäuscht, sodass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das Problem ist hierbei nicht nur der etwas holprige und langatmige Schreibstil, sondern auch die zu vielen Personen. Zwar gibt es hierbei direkt einen Stammbau mit dabei, um sich besser orientieren zu können, allerdings hatte ich immer wieder meine Probleme, sämtliche Charaktere auseinanderzuhalten, was meiner Meinung nach ein absolutes No Go ist, da man sich so weder mit den Figuren anfreunden, noch sich in ihre Situationen und ihr Handeln hineinversetzen konnte. Dadurch blieben sie für mich nicht nur fremd und unnahbar, sondern ich habe auch immer mehr das Interesse an ihnen verloren.

Dies ist sehr schade, denn die Geschichte klang zunächst wirklich vielversprechend und hätte auch durchaus ein Pageturner sein können, allerdings war die Geschichte meiner Meinung nach leider viel zu holprig und es machte auf mich den Eindruck, als wäre es nur eine Aneinanderreihung von Szenen, statt ein wirklicher Roman.

Somit konnte mich „Die Jahre der Leichtigkeit“ leider nicht überzeugen, sodass ich das Buch abgebrochen nach knapp dreihundert Seiten abgebrochen habe.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim jeweiligen Verlag)

Rezension

Matt Haig – Wie man die Zeit anhält

Kurzbeschreibung
Tom Hazard ist Geschichtslehrer, ein introvertierter Mann, der ein zurückgezogenes Leben führt. Und er hat ein Geheimnis: Er sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, das Paris der 20er Jahre erlebt und alle paar Jahre eine neue Identität angenommen. Aber eines war er immer: einsam. Seine einzige große Liebe endete schmerzvoll.
Doch dann begegnet er der Französischlehrerin Camille. Während er ihr allmählich näherkommt, verändert sich für ihn alles…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich die Bücher von Matt Haig bislang immer sehr gerne gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf sein neuestes Werk „Wie man die Zeit anhält“, welches ich als Audiobook gehört habe. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen waren meine Erwartungen enorm hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Bei diesem Hörbuch handelt es sich um eine ungekürzte Lesung, die insgesamt eine Laufzeit von 571 Minuten, also knapp neuneinhalb Stunden, besitzt. Gelesen wird das Buch von Schauspieler Christoph Maria Herbst, der u.a. für seine Rolle in „Stromberg“ bekannt wurde. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Herbst, hier hat er mir als Sprecher jedoch sehr gut gefallen, da er Tom Hazard und alle anderen Figuren mehr als gut verkörpert hat.

Interessant ist hierbei der Aufbau des Romans, denn „Wie man die Zeit anhält“ liest sich wie eine Zeitreise, die mich von der ersten Minute an in den Bann ziehen konnte. Erzählt wird dabei die Geschichte von Tom Hazard, einem Geschichtslehrer, der zwar wie Anfang vierzig aussieht, aber bereits über 400 Jahre auf dem Buckel hat und somit schon einiges auf der Welt gesehen hat. Besonders interessant ist dabei nicht nur, dass er im Laufe der Jahre einige Persönlichkeiten wie William Shakespeare treffen durfte, sondern vor allem, wie er die Entwicklung der Menschheit betrachtet, deren Handeln, aber auch oftmals das eigene Handeln anzweifelt und hinterfragt.

Gleichzeitig geht es hierbei auch um die sogenannte Albatros-Gesellschaft, der Menschen angehören, die ebenfalls wie Tom sind und nur sehr langsam altern und somit immer wieder eine andere Identität annehmen müssen. Dass hierbei allerdings nicht alles Gold ist was glänzt, stellt Tom immer mehr fest und hinterfragt somit auch das System der Gesellschaft, was einige besonders interessante Fragen aufwirft.

„Wie man die Zeit anhält“ wird trotz der Melancholie und vielen Hinterfragungen unterhaltsam und spannend präsentiert und ich wollte immer mehr über Tom und dessen Vergangenheit und Ansichten erfahren.

Das Cover ist nicht nur besonders hübsch anzusehen, sondern passt auch hervorragend zur Thematik, da die Zeit hier bestens präsentiert wird. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich „Wie man die Zeit anhält“ unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: Matt Haig hat es wieder einmal geschafft, mich voll und ganz zu begeistern. Mit Tom wurde nicht nur ein interessanter und sympathischer Charakter geschaffen, sondern gibt auch immer wieder Denkanstöße zur heutigen Gesellschaft, was mir besonders gefallen hat. Da mich auch Christoph Maria Herbst als Sprecher überzeugen konnte, ist „Wie man die Zeit anhält“ ein rundum gelungenes Hörbuch.

Rezension

Erin Watt – Paper Paradise: Die Sehnsucht (The Royals #5)

Kurzbeschreibung
Seit Hartley den attraktiven, reichen und wilden Easton Royal kennengelernt hat, ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Sie schwebt auf Wolke sieben – doch an jeder Ecke lauern neidische Feinde. Als der schreckliche Unfall geschieht, bei dem Eastons Bruder lebensgefährlich verletzt wird, stellt das ihre neue Liebe auf eine harte Probe. Und als Hartley infolge des Unfalls auch noch ihr Gedächtnis verliert, kann sie niemandem mehr vertrauen. Sie spürt zwar die starke Anziehungskraft, die von dem sexy Royal mit den strahlend blauen Augen ausgeht, doch kann sie sich wirklich auf den wilden, unbändigen Easton verlassen und sich ein zweites Mal in ihn verlieben? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten drei Bände der „Royals“-Reihe rund um Ella und Reed geradezu verschlungen habe und mich auch der vierte Band „Paper Passion: Das Begehren“ mit Easton bestens unterhalten konnte, hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Paper Paradise: Die Sehnsucht“ und wurde auch hier nicht enttäuscht. Zwar muss man gestehen, dass es hier und da kleinere Schwächen gab, allerdings hat mir die Geschichte insgesamt ganz gut gefallen.

Erin Watt ist das Pseudonym der Bestseller-Autorinnen Elle Kennedy und Jen Frederick, die im New Adult-Genre bereits einige Erfolge feiern konnten. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Kapitel sind kurz und knackig und werden dieses Mal nicht nur aus der Sicht von Easton, Reeds jüngerem Bruder, erzählt, sondern auch von Hartley, sodass man auch etwas mehr über sie und ihre Familie erfahren darf.

Nachdem der letzte Band mit einem bösen Cliffhanger endete, war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit den Zwillingen, Easton und Hartley weitergehen wird und ich wurde zum Großteil nicht enttäuscht. Zwar empfand ich einiges hierbei als vollkommen übertrieben, wie z.B. den Gedächtnisverlust von Hartley, das allzu häufige im Kreis drehen und dem dazugehörigen Drama rund um Mitschüler, die nicht hätten sein müssen und vorher nie eine Rolle gespielt haben, allerdings fand ich es interessant, wie Easton mit all den Situationen umgegangen ist, da er praktisch immer reifer wird und man gut beobachten kann, wie er immer mehr Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt, aber auch das für seine Brüder und Hartley.

Gleichzeitig erfährt man auch mehr über Hartleys Familienumstände und lernt besonders ihren korrupten Vater kennen, der grausamer nicht sein kann und für beruflichen Erfolg und Reichtum über Leichen geht. Weiterhin lernt man auch die Zwillinge ausführlicher kennen, die in der Reihe bislang eindeutig zu kurz gekommen und die einzigen Royals sind, die noch keine eigene Geschichte erhalten haben.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und wirkt mit dem Thron und der Farbgestaltung sehr edel und passt auch zu den restlichen Bänden, sodass ich es immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: Nachdem ich bereits Ellas und Reeds Geschichte geliebt habe, konnte mich auch die Geschichte von Easton, Reeds jüngerem Bruder, und Hartley voll und ganz überzeugen, sodass ich hier eine turbulente und oftmals dramatische Geschichte vorfinden durfte. Gleichzeitig ist „Paper Paradise: Die Sehnsucht“ auch ein krönender Abschluss der „Royals“-Reihe, die mich in vielerlei Hinsicht mit viel Drama, Leidenschaft und oftmals auch humorvollen Momenten überzeugen konnte. Ich werde die Royals und ihre kleinen und großen Dramen vermissen.

Reihenfolge
Paper Princess: Die Versuchung
Paper Prince: Das Verlangen
Paper Palace: Die Verführung
Paper Party: Die Leidenschaft (#3.5)
Paper Passion: Das Begehren
Paper Paradise: Die Sehnsucht

Rezension

Miranda Kenneally – You make my heart race

Kurzbeschreibung
Wäre ihr Exfreund Kyle noch am Leben, wenn sie nicht mit ihm Schluss gemacht hätte? Von Schuldgefühlen getrieben, bereitet sich Annie auf den Marathon vor, den eigentlich er laufen wollte. Das Training ist hart und wird nur durch Annies attraktiven und draufgängerischen Laufpartner Jeremiah versüßt. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist nicht zu leugnen, doch Jeremiahs dunkle Vergangenheit scheint ihn immer wieder einzuholen und Annies Herz ist noch immer gebrochen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich von Miranda Kenneally bereits die „Hundred Oaks“-Reihe gelesen habe und diese mir insgesamt sehr gefallen hat, war ich schon sehr auf „You make my heart race“ gespannt. „You make my heart race“ klang im Vorfeld nach einer interessanten, tiefgründigen Geschichte und ich wollte Annie und ihre Geschichte unbedingt kennen lernen. Leider war ich am Ende dann doch ein wenig enttäuscht.

Man muss zwar sagen, dass sich die Geschichte an sich locker, leicht und sehr flüssig lesen lässt, allerdings habe ich mir hier deutlich mehr Tiefgang versprochen, was leider nicht wirklich vorhanden war. So ist die Geschichte zwar aufgrund von Kyles Tod und Annies Gedanken, Schulgefühlen und Hoffnungen durchaus emotional, allerdings hätte man hier noch weitaus mehr herausholen können, sodass die Autorin vieles nicht genutzt hat.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Annie, die um ihren verstorbenen Ex-Freund Kyle trauert und von Jeremiah. Während Annie Kyles letzten Traum erfüllen möchte und dafür sehr hart für einen Marathon trainiert und dabei immer wieder an ihre Grenzen stößt, lernt sie Jeremiah kennen, der ihr immer mehr über den Verlust von Kyle hinweg hilft. Aber auch Jeremiah hat sein ganz eigenes Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen, sodass es für beide alles andere als einfach ist, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Dabei werden Annie und Jeremiah an sich ganz sympathisch und authentisch dargestellt. Beide haben in der Vergangenheit sehr viel Schmerz erfahren, gehen mit diesem auf andere Art und Weise um und geben dennoch nicht auf. Dennoch hat mir zu den beiden die nötige Verbindung gefehlt, um voll und ganz in die Geschichte einzutauchen, da mir beide Figuren oftmals unnahbar erschienen sind und es auch ein wenig an Tiefe gefehlt hat, was sehr schade ist.

Die Covergestaltung ist meiner Meinung nach gelungen. Ich mag die Farben und auch den Filter, der hierbei verwendet wurde. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „You make my heart race“ ist eine nette Geschichte für zwischendurch, allerdings nicht der erhoffte Kracher, den ich mir versprochen habe, da es der Geschichte leider deutlich an Tiefe gefehlt hat. Dennoch: Wer bereits die „Hundred Oaks“-Reihe gemocht hat, sollte auch einen Blick in dieses Buch riskieren.

Rezension

Martin Widmark – Als Larson das Glück wiederfand

Kurzbeschreibung
Der alte Larson lebt nach dem Tod seiner Frau ganz einsam in seinem großen Haus. Doch eines Abends klopft der Nachbarsjunge an die Tür und übergibt ihm einen Blumentopf mit Samen. Um die soll Larson sich während dessen Ferien kümmern. Das hat ihm gerade noch gefehlt! Doch mit dem Aufblühen der Samen findet auch Larson das Glück wieder und lässt endlich Licht und Freude in sein Leben zurückkehren. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich schon lange kein so schönes Kinderbuch wie „Als Larson das Glück wiederfand“ von Martin Widmark gelesen habe, denn dieses Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das mich sehr berührt hat.

Der Autor hat es geschafft, auf nur wenigen Seiten und wenigen Worten eine wunderschöne und nachdenklich stimmende Geschichte zu schaffen, die unterhalten, aber auch berühren kann. Larson und der kleine Nachbarsjunge werden zwar nicht allzu sehr beschrieben, allerdings ist dies hierbei auch gar nicht nötig, da die Geschichte auch so vollkommen funktioniert.

Hierbei geht es um den alten Mann Larson, der nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau alleine in einem großen Haus lebt und immer verbitterter und einsamer wird. Als eines Tages der kleine Nachbarsjunge vor seiner Tür auftaucht und Larson bittet, sich um seine Pflanze zu kümmern, während er sich im Urlaub befindet, taut der alte Mann immer mehr auf und findet wieder seine Lebensfreude zurück.

Neben dem tollen Text besticht „Als Larson das Glück wiederfand“ vor allem auch mit seinen wunderschönen und überaus detaillierten Illustrationen, die von Emilia Dziobak geschaffen wurden. Diese sehen unglaublich schön aus und man kann so wahnsinnig viel entdecken, sodass ich häufig sehr lange auf ein und dieselbe Seite geschaut und immer wieder Neues entdeckt habe.

Auch die Covergestaltung weiß zu überzeugen, denn hierbei ist Larson in seinem großen Haus perfekt getroffen worden. Die Kurzbeschreibung konnte ebenfalls überzeugen und hat direkt mein Interesse geweckt, dass ich „Als Larson das Glück wiederfand“ unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Als Larson das Glück wiederfand“ besticht nicht nur mit einer wunderschönen und nachdenklich stimmenden Geschichte, sondern vor allem auch mit seinen wunderbaren Illustrationen, sodass ich dieses Kinderbuch nur empfehlen kann.

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Lebenszeichen

Ich wünsche euch allen ein wunderbares und ereignisreiches Jahr 2019. Mögen all unsere Wünsche und Träume in Erfüllung gehen.

Nachdem ich mir jetzt seit August eine komplette Social Media-Auszeit gegönnt habe und auch nicht mehr gebloggt habe, versuche ich nun langsam wieder Stück für Stück mich wieder an das „Leben“ online zu gewöhnen.

Ich musste für mich selbst die Reißleine ziehen, weil mich meine Gesundheit und meine Psyche im Stich gelassen haben. Das ist mehr als unschön und hat mir das Jahr nicht unbedingt leicht gemacht, ganz im Gegenteil, aber ich weiß das Leben mittlerweile dadurch auch wieder mehr zu schätzen und es geht mir fast täglich besser.

Ab sofort könnt ihr euch also wieder auf mehr oder weniger regelmäßige Blogartikel und Rezensionen von mir einstellen.

Danke an alle, die mir auch in der internetlosen Zeit treu geblieben sind.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Da ich erst kürzlich die ersten beiden Staffeln von „Riverdale“ in nahezu einem Rutsch durchgesuchtet habe, habe ich mich sehr gefreut, als ich in den Neuerscheinungen „Riverdale – Der Tag davor“ von Micol Ostow entdeckt habe.
Dieses Buch spielt vor der ersten Staffel und soll einen gute Einblick vor der Zeit der Serie bieten. Ich bin somit schon sehr gespannt darauf, was Archie, Jughead, Betty, Veronica & Co. bereits im Vorfeld alles angestellt haben und somit ist das Buch ein absolutes Muss für mich. Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „Riverdale – Der Tag davor“ erscheint erst am 14. Januar 2019.

Kurzbeschreibung
Willkommen in Riverdale – einer Bilderbuchstadt, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse schlummern…
Hast du dich je gefragt, was für ein Leben Veronica in New York geführt hat, bevor sie nach Riverdale kam? Warum Jughead und Archie eigentlich zerstritten waren? Und wie lange Betty wirklich schon in Archie verliebt ist? Deine vier Lieblings-Charaktere verraten in dieser Vorgeschichte ihre Geheimnisse und erzählen in ihren eigenen Worten, was passiert ist, bevor RIVERDALE seinen Anfang nahm… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Lesestatistik

Meine Lesestatistik für den Juni 2018

Mit fast einmonatiger Verspätung gibt es nun endlich die Monatsstatik für den Monat Juni. Im Juni habe ich zwar wieder ganz ordentlich den SUB abgebaut und dabei besonders Bücher für die „NetGalley Challenge“ gelesen, allerdings hat es dafür mal wieder viel zu wenige Rezensionen gegeben, die ich allesamt in den kommenden Tagen nachhholen werde.

Allgemein war ich im Juni und Juli doch sehr faul, was den Blog angeht, denn ich hatte eine absolute Schreibflaute, die sich mittlerweile doch wieder ein wenig gebessert hat. So habe ich immerhin schon einiges im Hintergrund geschrieben, allerdings noch nicht veröffentlicht, sodass es hier ab August wohl wieder vermehrt ein Lebenszeichen geben wird.

gelesene Bücher
095. L. J. Shen – Vicious Love (Sinners of Saint #1) (Rezension folgt)
096. L. J. Shen – Rough Love (Sinners of Saint #1.5) (Rezension folgt)
097. Melanie Brandl – Mittendrin ein neuer Anfang
098. Tawna Fenske – The Fix Up (First Impressions #1)
099. Anja Berger – Spieglein, Spieglein
100. Lorenzo Licalzi – Signor Rinaldi kratzt die Kurve
101. Nicole Alfa – Bedrohliche Liebe (Prinzessin der Elfen #1)
102. Melissa Broder – Fische
103. Kerrigan Byrne – Mein schwarzes Herz (Victorian Rebels #1)
104. Christiane Bößel – Liebessprung (Liz & Vincent #1)
105. Julie Peters – Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
106. Nell Leyshon – Die Farbe von Milch
107. Jason Rekulak – Billy Marvins Wunderjahre
108. C.J. Tudor – Der Kreidemann (Rezension folgt)
109. Lex Martin – Kissing Madeline (Dearest #3) (Rezension folgt)
110. Julie Murphy – Dumplin‘ – Go Big or Go Home (Dumplin‘ #1) (Rezension folgt)
111. Manuela Inusa – Der zauberhafte Trödelladen (Valerie Lane #3) (Rezension folgt)
112. Marlon James – Der Kult (Rezension folgt)
113. Nicholas Bowling – Witchborn: Königin der Düsternis (Rezension folgt)
114. Tomi Adeyemi – Goldener Zorn (Children of Blood and Bone #1) (Rezension folgt)
115. Rowan Coleman – Tausend Meilen Sehnsucht (Rezension folgt)

angefangene Bücher, Ebooks und Hörbücher
Tamsyn Murray – Für immer un einen Herzschlag
Christina Dalcher – Vox
Chandler Baker – Das Ende ist erst der Anfang

Highlights und Flops
Im Juni kann ich mich absolut nicht auf ein einziges Highlight festlegen, denn dafür gab es einfach zu viele gute Bücher. So habe ich „Der zauberhafte Trödelladen“ von Manuela Inusa sehr genossen, aber auch „Kissing Madeline“, der Abschluss der „Dearest“-Trilogie von Lex Martin. Ebenfalls sehr gelungen und ein absolutes Highlight ist für mich „Die Farbe von Milch“ von Nell Leyshon, das mich noch lange beschäftigt hat.
Leider gab es im Juni auch einige Flops, was mich doch sehr enttäuscht hat, weil ich das in dem Ausmaß nicht erwartet habe. So habe ich „Fische“ von Melissa Broder abgebrochen, weil mir die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat. Ebenfalls sehr enttäuscht war ich von „Dumplin‘ – Go Big or Go Home“ von Julie Murphy, sowie von „Children of Blood and Bone: Goldener Zaun“ von Tomi Adeyemi, was mir leider ebenfalls nicht gefallen hat. Beide Bücher wurden im Vorfeld sehr gehypt, doch leider konnte mich letztendlich keines der Bücher überzeugen, was doch sehr enttäuschend ist.

Challenges
Cover Challenge: 29 | +3
Der Kampf der Verlage: 62 | +9
Festa/Laymon/King: 4 |
Heyne Challenge: 7 | +2
Impress Challenge: 1 |
Indie Challenge: 2 |
LYX Challenge: 9 | +2

Rezension

Brandon Sanderson – Calamity (Reckoners #3)

Kurzbeschreibung
Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Reckoners“-Trilogie trotz einiger Skepsis gerne gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf den Abschlussband „Calamity“ gefreut, von dem ich mir so einiges versprochen habe. Zwar ist der Abschluss nicht gänzlich perfekt und bietet auch kleinere Schwächen, allerdings bin ich mit dem Ende und der Auflösung der Trilogie letztendlich zufrieden.

Sanderson beschreibt viele Dinge in meinen Augen zwar immer noch viel zu ausschweifend und kommt nur selten tatsächlich auf den Punkt, allerdings habe ich mich mittlerweile an seinen Schreibstil gewöhnt, sodass ich mich dann doch immer mehr darauf einlassen konnte. Die Geschichte liest sich dabei spannend und erstaunlich flüssig, sodass mir das Buch von Kapitel zu Kapitel mehr gefallen hat. Die Figuren, allen voran David, entwickeln sich weiterhin gut, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht für alle Sympathie aufbringen konnte, was mich allerdings nur wenig gestört hat.

Seit Calamity aufgetaucht ist und zudem die Epics auch noch immer unkontrollierbarer geworden sind, hat sich die Welt verändert. David kann diesen Zustand jedoch nicht hinnehmen und versucht weiterhin gemeinsam mit den Reckoners die Welt zu retten, was nicht nur wieder einmal für viel Action und Spannung sorgt, sondern auch für zahlreiche Wendungen und überraschende Momente.

Zwar muss ich sagen, dass mir das Ende insgesamt zu schnell abgearbeitet wurde und dieses für mich schon fast zu „sauber“ ist, allerdings ist die Trilogie trotz einigen kleineren Schwächen insgesamt gut durchdacht gewesen, sodass mir alle drei Bände, inkl. der Bonusgeschichte, gut gefallen haben.

Das Cover ist – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – ein absoluter Knaller und ein toller Eyecatcher in jedem Bücherregal. Die Farben harmonieren bestens miteinander und auch sonst passt hier vieles zusammen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen.

Kurz gesagt: Auch wenn „Calamity“ hier und da so manche Schwäche besitzt, ist es dennoch ein gelungener und gut ausgearbeiteter Abschluss der „Reckoners“-Trilogie, sodass in meinen Augen fast alle Fragen beantwortet wurden und ich die Reihe somit zufrieden beenden konnte. Wer bereits die ersten beiden Bände mochte, sollte auch diesen unbedingt lesen.

Reihenfolge
Steelheart
Mitosis (#1.5)
Firefight
Calamity

Rezension

Sabine Thiesler – Zeckenbiss

Kurzbeschreibung
Die Großstadt, ein Moloch, Brutstätte des Verbrechens. Faruk lernt von Kindesbeinen an, dass man als Krimineller am besten fährt. Er ist Mehrfach- und Intensivtäter, kommt aber immer wieder mit geringen Strafen davon. Bis irgendwann etwas Schreckliches geschieht.

Wenig später mordet ein Mann scheinbar wahllos, sucht sich komplett unterschiedliche Opfer. Und erst allmählich wird klar, dass er mit all seinen Taten einen grausamen Plan verfolgt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Obwohl mir die Bücher von Sabine Thiesler schon mehrfach empfohlen wurden, ist „Zeckenbiss“ tatsächlich der erste Romane, den ich von der Autorin gelesen habe. Da die Geschichte richtig gut klang, habe ich mich auf einen spannenden und ereignisreichen Thriller eingestellt und diesen auch zum Glück vorgefunden, denn „Zeckenbiss“ konnte mich bestens unterhalten.

Man muss zwar sagen, dass die Geschichte phasenweise leider sehr vorhersehbar ist, allerdings hat mich dies nur sehr selten gestört, da Sabine Thiesler einen sehr angenehmen Schreibstil besitzt, der sich leicht und flüssig und durchaus spannend lesen lässt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man erhält einen perfekten Einblick in ihr Leben und ihre Gedanken, die Dialoge lesen sich flüssig und auch ansonsten macht die Geschichte einen sehr runden, gut durchdachten Eindruck, sodass ich „Zeckenbiss“ nur schwer aus den Händen legen konnte.

Inhaltlich ist es bei „Zeckenbiss“ besser, wenn man am Anfang so wenig wie möglich weiß, da man sich dadurch trotz aller Vorhersehbarkeit, die in der Geschichte manchmal vorherrscht, dennoch überraschen lassen kann und somit ohne große Vorkenntnisse an die Geschichte herangehen sollte. Fakt ist allerdings, dass die Geschichte sehr aktuell ist und bestens in den derzeitigen Alltag passt, mit der sich die Gesellschaft auseinandersetzen muss. Zwar ist einiges davon auch sehr klischeelastig, was meiner Meinung nach eher unnötig ist, allerdings ist „Zeckenbiss“ eine gut ausgearbeitete, bestens recherchierte und oftmals spannende Geschichte, die aktueller nicht sein könnte.

Die Covergestaltung gefällt mir aufgrund der düsteren Stimmung sehr gut und passt gleichzeitig auch hervorragend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung verrät dagegen nicht allzu viel. Diese konnte zwar direkt mein Interesse wecken, allerdings bleibt diese recht geheimnisvoll, sodass man sich erst selbst ein genaueres Bild von der Geschichte machen muss.

Kurz gesagt: „Zeckenbiss“ ist insgesamt ein gut ausgearbeiteter Thriller, der mit interessanten Figuren und einem packenden Schreibstil versehen ist. Zwar ist die Geschichte hier und da sehr vorhersehbar, allerdings hat mich dies nur selten gestört, sodass ich hier dennoch eine spannende Geschichte vorgefunden habe.