Rezension

Walter Moers – Die Katakomben (Die Stadt der Träumenden Bücher #2)


Kurzbeschreibung
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!
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Meine Meinung
Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe und auch „Buchhaim“, der erste Band der Graphic Novel-Reihe, mir sehr gefallen hat, hatte ich auch an den zweiten Band „Die Katakomben“ hohe Erwartungen. Hierbei wurde ich zum Glück ebenfalls nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen, einer dichten Atmosphäre und unterhaltsamen Dialogen.

Wie auch schon beim ersten Band „Buchhaim“ geht es in „Die Katakomben“ gut weiter, man bekommt einen gelungenen Einblick und wird auch bei den wunderschönen Zeichnungen, den Dialogen und den Charakteren nicht enttäuscht. Auch hier geht es wieder um Hildegunst von Mythenmetz, der aus er Gemeinschaft der Buchlinge fliehen musste und später wieder den Rückweg aus den Katakomben sucht, um wieder in Zamonien aufzuschlagen.

Wie auch schon Buchhaim selbst, werden auch die Katakomben gut dargestellt, sodass man einen wunderbaren Einblick in die Welt, aber auch über den sogenannten Schattenkönig erhält. Insgesamt muss ich sogar sagen, dass mir die Atmosphäre in diesem Band sogar noch besser gefallen hat, als im ersten Band.

Hierbei würde ich jedoch auch weiterhin empfehlen, den Roman vor den Graphic Novels zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: „Die Katakomben“, der zweite Band der „Die Stadt der Träumenden Bücher“-Comics, ist, wie auch schon sein Vorgänger, eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen, sodass ich restlos begeistert bin. Bitte mehr davon!

Reihenfolge
Buchhaim
Die Katakomben

Bücher allgemein

SUB am Samstag #170


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Nachdem bereits so viele Blogger von „Palace of Glass – Die Wächterin“, dem ersten Band der „Palace“-Trilogie von C.E. Bernard, geschwärmt haben, wurde ich selbst auch neugierig, sodass ich mir das Buch spontan in der Buchhandlung meines Vertrauens gekauft habe.

Kurzbeschreibung
London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Bücher von Sarina Bowen habe ich schon immer sehr gerne gelesen, von daher ist ihr neuestes Werk „Bevor wir fallen“, der Auftakt der „The Ivy Years“-Reihe, ein absolutes Muss für mich. Hier erhoffe ich mir eine emotionale und prickelnde Geschichte und werde das Buch mit Sicherheit schon bald aus dem Regal befreien.

Kurzbeschreibung
Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Nachdem ich die ersten beide Bände der „To All the Boys I’ve Loved Before“-Trilogie als Hörbuch gehört habe, der dritte Band jedoch nur noch als Print erscheint, musste in den letzten Tagen der letzte Band „Always and forever, Lara Jean“ von Jenny Han bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir einen emotionalen und schönen Abschluss der Reihe und werde sicherlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund Peter verliebt, ihr Vater heiratet endlich die Nachbarin Ms. Rothschild, und Lara Jeans Schwester Margot wird den Sommer über nach Hause kommen. Doch während Lara Jean mit Feuereifer bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft, zeichnen sich Veränderungen am Horizont ab. Sie muss große Entscheidungen treffen: Welches College soll sie besuchen, und was bedeutet das für ihre Beziehung mit Peter? Bald wird Lara Jean ihr Zuhause und ihre Familie verlassen müssen – und vielleicht auch ihre erste Liebe…~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Walter Moers – Buchhaim (Die Stadt der Träumenden Bücher #1)


Kurzbeschreibung
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe, war ich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte als Graphic Novel umgesetzt wurde. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen und unterhaltsamen Dialogen.

Bei dem ersten Band „Buchhaim“ hatte ich zunächst die Befürchtung, dass die Geschichte aufgrund von zu wenig Text an Charme verlieren könnte, allerdings war dies zum Glück nicht so, denn viele der Illustrationen sprechen für sich und schaffen es somit, die Atmosphäre aus dem Buch bestens zu transportieren.

Die Umsetzung von Buchhaim, der Stadt, in der Bücher nicht nur unterhalten, sondern auch bis zum Tod führen können, ist somit bestens gelungen und wird sowohl der Handlung als auch den Figuren mehr als gerecht, sodass man hier ein wahres Goodie für alle „Zamonien“-Fans geschaffen hat. Sehr schön ist auch zu sehen, dass Hildegunst von Mythenmetz hier den größte Anteil erhält, denn die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht erzählt. Dennoch gehen andere Figuren trotz allem nicht unter, sodass man auch über sie einen guten Einblick erhält – wenn auch deutlich weniger als im Roman.

Allerdings würde ich hierbei dennoch dringend empfehlen, den Roman vor der Graphic Novel zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: „Buchhaim“, der erste Band der „Die Stadt der Träumenden Bücher“-Comics, ist eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen.

Reihenfolge
Buchhaim
Die Katakomben

Rezension

Naomi Alderman – Die Gabe


Kurzbeschreibung
Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden.
Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem bereits so viele Blogger von „Die Gabe“ geschwärmt haben und das Buch immer wieder mit „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood verglichen wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich konnten diese zwar nicht gänzlich erfüllt werden, allerdings hat mir die Geschichte dennoch insgesamt gut, wenn auch nicht überragend, gefallen.

„Die Gabe“ ist anspruchsvoll, besitzt stellenweise sehr brutale Szenen, liest sich aber dennoch flüssig und spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Figuren, die man ausreichend kennen lernt und mit denen man durchaus mitfühlen kann – auch wenn diese durchaus mehr Tiefe benötigt hätten.

Die Geschichte ist dabei schnell zusammengefasst: Nachdem auf der Welt die Männer schon immer die Oberhand hatten und stets bevorzugt wurden, wird der Spieß schlagartig umgedreht, denn plötzlich entdecken weltweit Frauen und junge Mädchen, dass sie plötzlich mit Gaben gesegnet sind, die ihnen nicht nur Macht verleihen, sondern sogar tödlich sei können. Dadurch merken die Frauen, dass sie mittlerweile die Oberhand haben und eine Welt nach ihren Vorstellungen schaffen können, ohne dabei unterdrückt zu werden. Dabei werden auch einzelne Schicksale thematisiert, die mich berühren, aber auch zum Nachdenken angeregen konnten.

Wenn man bedenkt, wie stark derzeit Debatten rund um das Thema „#MeToo“ abgehalten werden, kommt dieses Buch gerade recht, denn dieses fasst das Problem, dass Frauen in einigen Teilen der Welt nach wie vor unterdrückt werden, perfekt zusammen, gleichzeitig wird das Thema Gleichberechtigung aber ebenfalls angeschnitten, was mir gut gefallen hat. Zwar ist die Geschichte insgesamt brutaler und gewalttätiger, als ich zuvor erwartet habe, allerdings befinden sich diese Szenen noch durchaus im Rahmen.

Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte nicht so gut ist, wie ich es zuvor erhofft habe. Sie ist zwar an sich gut geschrieben und besitzt viele gute und spannende Momente, allerdings hat mir insgesamt das gewisse Etwas gefehlt, was ich sehr schade finde. Hier hätte man ein noch besseres Bild der Gesellschaft aufbauen und zudem den Figuren noch mehr Tiefe verleihen können. Dennoch: Die Geschichte ist gut, auch wenn der ganz große Kracher ausgeblieben ist.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, kann mich allerdings dennoch insgesamt überzeugen, da ich die Hand und die Verzweigungen für sehr gelungen halte. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Gabe“ ist insgesamt eine gute und spannende Geschichte, die perfekt in die derzeitige #MeToo-Debatte passt und dabei oftmals mit sehr brutalen Szenen daherkommt. Zwar bin ich der Meinung, dass man hier noch mehr hätte rausholen können und die Figuren etwas mehr Tiefe gebraucht hätten, allerdings ist die Geschichte doch insgesamt gut gelungen, sodass ich diese nur empfehlen kann.

Rezension

[Kurzrezension] Julie Jones – Einfach schön backen


Kurzbeschreibung
Ein Backbuch mit Herz und Seele – von der bekannten Social-Media-Größe Julie Jones! Die einzigartigen Backrezepte in diesem Buch sind etwas Besonderes: Hier finden Sie eine Mischung aus persönlicher und berührender Geschichte, stimmungsvollen Bildern und großartigen, hübsch dekorierten Backideen für Kuchen, Gebäck, Tartes oder Torten voller Liebe und Hingabe. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Einfach schön backen“ von Julie Jones ist eine tolle Rezeptesammlung, die nicht nur optisch sehr schöne Rezepte beinhaltet, sondern auch Rezepte, die sich mit ein wenig Geduld und den passenden Materialen bestens nachbacken lassen. Vom Mürbeteig, bis hin zu Torten oder auch Brotaufstriche: Hier ist einfach sehr viel enthalten, das sowohl bei Obstliebhabern als auch bei Schokojunkies für strahlende Augen sorgen wird.

Gleichzeitig gibt es in „Einfach schön backen“ auch gelungene Anleitungen, wie man auch die Deko auf den jeweiligen Torten erstellt, was man in einfachen Schritten und etwas Übung gut nachmachen kann. Außerdem findet man hier noch zahlreiche Anleitungen vor, wie man Brotaufstriche, Müsliriegel oder auch Bread-and-Butter-Pudding selbst herstellen kann.

Allerdings gibt es hier auch einen großen Negativpunkt, über den ich leider nicht hinwegsehen kann, denn in „Einfach schön backen“ sind leider keinerlei Angaben zu Kalorien oder Kohlehydrate enthalten. Dies ist meiner Meinung nach sehr schade, da dies für mich und andere Menschen doch wichtig ist.

Dennoch ist „Einfach schön backen“ letztendlich eine insgesamt gelungene Rezeptesammlung, bei der für jeden Backliebhaber etwas dabei sein dürfte.

Rezension

Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans (City Blues Quartett #1)


Kurzbeschreibung
New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D’Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da der sogenannte Axtmann bereits in der dritten Staffel der TV-Serie „American Horror Story“ eine große Rolle gespielt hat und ich dessen Werdegang sehr interessant fand, habe ich mich schon sehr auf „Höllenjazz in New Orleans“ gefreut, um noch mehr über ihn zu erfahren. Somit waren meine Erwartungen auch recht hoch angesetzt und ich bin froh, dass Ray Celestin letztendlich meine Erwartungen erfüllen konnte.

Der Roman liest sich leicht und flüssig, ist stets unterhaltsam, aber auch spannend, sodass man hier einen tollen Mix aus Thriller und Unterhaltung erhält. Die Mischung aus Fiktion und echten Fakten ist dabei ebenfalls gelungen, sodass man hier ausreichend über den Axtmann aufgeklärt wird, aber dennoch auch immer wieder mit anderen Handlungssträngen konfrontiert wird, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig sind auch die anderen Figuren gut ausgearbeitet, man lernt sie bestens kennen und fiebert zum Teil mit ihnen mit.

„Höllenjazz in New Orleans“ thematisiert hierbei den sogenannten „Axeman-Mörder“, ein Serienmörder, der New Orleans in den zwanziger Jahren in Angst und Schrecken versetzt hat, in dem er Menschen mit einer Axt getötet hat und neben den Leichnam eine Tarotkarte hinterlassen hat. Um den Axtmann ausfindig machen zu wollen, gehen gleich vier Ermittler an die Arbeit, um nicht nur endlich dessen Identität herauszufinden, sondern auch, um New Orleans sicherer zu machen. Dabei fällt jedoch, dass New Orleans nicht nur unter den Morden leidet, sondern auch u.a. unter Rassismus und Korruption.

Somit gibt es neben der Suche nach dem Axtmann auch genügend andere Themen, die hier behandelt werden, aber dennoch immer wieder gut zusammenpassen, sodass die Geschichte insgesamt gut und stimmig ist und die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion darstellt.

Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen und ein absoluter Hingucker, da es für mich bestens in die zwanziger Jahre und nach New Orleans passt. Auch die Kurzbeschreibung ist stimmig, liest sich gut und konnte somit direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: „Höllenjazz aus New Orleans“ ist ein spannender und unterhaltsamer Roman rund um den berüchtigten Axtmann, der in den zwanziger Jahren die Stadt in Angst und Schrecken versetzt hat. Dabei bietet die Geschichte nicht nur interessante Figuren und einen flotten Schreibstil, sondern auch eine perfekte Mischung aus realen Fakten und Fiktion. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Reihenfolge
Höllenjazz in New Orleans
Dead Man’s Blues (dt. Titel unbekannt)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Als riesengroßer Fan von Stephen King freue ich mich sehr, dass bereits im Spätsommer ein neues Werk vom „Meister des Horrors“ erscheinen wird. „Der Outsider“ liest sich wieder einmal sehr vielversprechend und verspricht eine spannende und ereignisreiche Geschichte im typischen King-Stil. „Der Outsider“ erscheint am 27. August 2018 im Heyne Verlag.

Kurzbeschreibung
Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Adriana Popescu – Mein Sommer auf dem Mond


Kurzbeschreibung
Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade – und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Mein Sommer auf dem Mond“ gehört zu den Büchern, auf die ich mich in diesem Jahr mit am meisten gefreut habe. Da mir bereits das Prequel „Schöne Grüße vom Mond“ sehr zugesagt hat, hatte ich an die Geschichte sehr hohe Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht, denn Adriana Popescu hat hier eine Geschichte geschaffen, die nicht nur geradezu perfekt recherchiert ist, sondern auch mit interessanten Figuren und einem gelungenen Schreibstil auftrumpfen kann.

Obwohl es hier um eine doch recht ernste Thematik geht, hat es die Autorin wieder einmal geschafft, die Geschichte locker und leicht zu erzählen, sodass man hier nicht nur viele Denkanstöße erhält, sondern auch gut unterhalten wird. Neben einigen ernsten Gesprächen geht es zwischen den Charakteren auch oftmals locker zu, sodass man zwar einen guten Einblick in ihre Therapie bekommt, aber auch gleichzeitig nicht vergessen wird, dass es sich hierbei um Teenager handelt, die neben ihrer Krankheit auch ganz normale Alltagsprobleme haben und mit diesen umgehen müssen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Franziska, genannt Fritzi, und Basti erzählt. Beide verbringen den Sommer in einem Therapiezentrum für Jugendliche auf Rügen und haben mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Während Fritzi u.a. mit der Trennung der Eltern zu kämpfen hat und dadurch unter Panikattacken leidet, hat Basti eine bipolare Störung und muss sich mit diversen Bösewichten herumschlagen, die ihn immer wieder auf die dunkle Seite zerren wollen. Gleichzeitig lernt man auch Sarah und Tim kennen, die ebenfalls den Sommer im Therapiezentrum verbringen müssen und ebenfalls dringend Hilfe in Anspruch nehmen müssen. So zieht sich Sarah, die Opfer von Mobbing ist, immer wieder zurück und lässt kaum Menschen an sich heran, während Tim auf den ersten Blick zunächst „normal“ erscheint, dann jedoch immer wieder aufgrund von Aggressionen auffällt.

Alle vier bilden eine Therapiegruppe und werden „Die Astronauten“ genannt, was sie nach anfänglichen Schwierigkeiten im Laufe der Geschichte zusammenschweißt. In „Mein Sommer auf dem Mond“ geht es jedoch nicht nur um Therapiestunden, sondern auch um die Themen Freundschaft, die erste Liebe, sich selbst und anderen verzeihen und Selbstfindung.

Hier fällt besonders positiv auf, dass die Geschichte perfekt recherchiert ist, sich mit den jeweiligen Krankheiten, Symptomen und Verläufen bestens auseinandersetzt, sodass man hier nicht nur einen ausführlichen Einblick in die Therapie erhält, sondern sich möglicherweise auch in gewisser Art und Weise verstanden fühlt. Besonders Jugendliche, die selbst unter psychischen Krankheiten leiden, diese aber nicht selbst deuten können, könnten hier viele Antworten und Hilfen vorfinden.

Das Cover ist meiner Meinung nach super gestaltet, denn es strahlt eine gewisse Lebensfreude aus, die auch im Laufe der Geschichte immer mehr spürbar ist. Gleichzeitig sind auch die Filter toll gewählt, sodass das Cover insgesamt ein Eyecatcher ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass „Mein Sommer auf dem Mond“ ein absolutes Muss war.

Kurz gesagt: Mit „Mein Sommer auf dem Mond“ hat Adriana Popescu ein absolutes Wohlfühlbuch geschaffen, das nicht nur hervorragend recherchiert ist und sich leicht und flüssig lesen lässt, sondern sowohl mit ernsteren und nachdenklich stimmenden Themen, aber auch vielen unterhaltsamen Momenten daherkommt. Ich bin somit wieder einmal begeistert zähle das Buch bereits jetzt zu meinen absoluten Jahreshighlights.

Rezension

Richard Laymon – Das Ende


Kurzbeschreibung
Er wartet auf euch… in schattigen Schluchten… in dunklen Wäldern… er lauert… um euch alles zu nehmen… euer Glück… eure Liebe… euer Leben… Er kommt immer näher… jagt euch… bis zum Ende! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Jahren bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Ende“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich recht flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schocker und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Zwar gab es hier und da auch ein paar sehr vorhersehbare Momente, allerdings hat mich dies nur wenig gestört.

Interessant sind dieses Mal besonders die kurzen, knackigen Kapitel, die schon fast eher an kleine Szenen aus einem Horrorfilm erinnern, denn diese sind gut aufeinander aufgebaut, sind stellenweise äußerst brutal und man kann sich – ob man will oder nicht – dadurch vieles bildlich vorstellen. Dabei achtet Richard Laymon genauestens darauf, dass man als Leser besonders die Umgebungen wahrnimmt, was mir besonders gut gefallen hat.

In der Geschichte geht es u.a. um Bass und Faye, die sich gemeinsam zum Fluss aufmachen, um eine kleine Tour mit ihrem Kanu zu unternehmen. Als die dabei auf ein scheinbar ruhendes Pärchen treffen, beginnt für die beiden ein Albtraum, denn das anscheinend schlafende Pärchen entpuppt sich als ein Mörder und dessen kopfloses Opfer. Faye und Bass verständigen direkt die Polizei, allerdings begeben sie sich damit auch in große Gefahr, da der Mörder nur ungern von den Zeugen identifiziert werden möchte, sodass er auch Jagd auf die beiden macht. Damit beginnt nicht nur ein Katz- und Mausspiel, sondern auch eine interessante Suche nach dem Täter, die trotz Vorhersehbarkeit auch mit einigen Überraschungen ausgestattet ist.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man auf den Verlauf der Geschichte gespannt sein darf.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit einem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und interessanten Figuren in den Bann zu ziehen. Wer mal wieder Lust auf einen Thriller mit Horror-Elementen hat, sollte zu „Das Ende“ greifen.

Lesestatistik

Meine Lesestatistik für März 2018


Mit einiger Verspätung gibt es heute endlich meine Lesestatik für den März und was soll ich sagen: Der Monat war sehr bescheiden! Leider hatte ich nicht nur mit einer anfänglichen Leseflaute zu kämpfen, sondern auch mit einer großen Blogflaute, sodass ich fast drei Wochen lang so gut wie gar nichts geschrieben habe, was man aufgrund der ausstehenden Rezensionen deutlich erkennen kann. Ich gelobe jedoch Besserung und werde euch in Zukunft mit einigen Rezensionen bombardieren. 😉

gelesene Bücher
046. Kerry Drewery – Marthas Widerstand (Cell 7 #1) (Rezension folgt)
047. Kerry Drewery – Marthas Mission (Cell 7 #2) (Rezension folgt)
048. Jobien Berkouwer – Summer Girls
049. Penelope Ward – Neighbor Dearest (Dearest #2)
050. Bianca Marais – Summ, wenn Du das Lied nicht kennst (Rezension folgt)
051. Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans (Rezension folgt)
052. A.J. Finn – The Woman in the Window (Rezension folgt)
053. Adriana Popescu – Mein Sommer auf dem Mond (Rezension folgt)
054. Erin Watt – When it’s Real
055. Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers
056. Fran Wilde – Stadt aus Wind und Knochen
057. Guillermo del Toro/Daniel Kraus – The Shape of Water (Rezension folgt)
058. Abbi Glines – In Sehnsucht vereint (Once She Dreamed #1)
059. Jilly Gagnon – #Famous (Rezension folgt)
060. Isabell May – Close to you (Rezension folgt)
061. Jane Corry – Lass mich los (Rezension folgt)
062. Janne Mommsen – Die kleine Inselbuchhandlung (Rezension folgt)

angefangene Bücher, Ebooks und Hörbücher
Richard Laymon – Das Ende
Sarah Crossan/Brian Conaghan – Nicu & Jess
Lauren DeStefano – Fallende Stadt (Chroniken der Fallenden Stadt #1)

Highlights und Flops
Obwohl ich deutlich weniger gelesen habe, habe ich auch im März wieder einige tolle Highlights lesen dürfen, die mich einfach nur berührt, begeistert und gepackt haben. „Mein Sommer auf dem Mond“ von Adriana Popescu ist einfach von vorne bis hinten perfekt und hat mich zum Lachen, aber auch zum Nachdenke gebracht. Ebenfalls großartig waren „Marthas Mission“ und „Marthas Widerstand“, die ersten beiden Bände der „Cell 7“-Trilogie von Kerry Drewery. Hier darf sehr gerne schon bald der dritte Band kommen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Außerdem fand ich „When it’s real“ von Erin Watt ganz, ganz toll. Es ist zwar komplett anders als die „Royals“-Reihe, aber einfach schön und ein tolles Wohlfühlbuch.
Ein absoluter Flop war dagegen „Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde, was ich letztendlich sogar abgebrochen habe, weil mir die Geschichte gar nicht zugesagt hat. Gleiches gilt leider auch für „In Sehnsucht vereint“ von Abbi Glines, was mir schon fast weh tut, da die Autorin eigentlich zu meinen Lieblingen gehört. Leider konnte mich ihre fast schon altbackene Novelle jedoch überhaupt nicht überzeugen.

Challenges
Cover Challenge: 17 | +2
Der Kampf der Verlage: 37 | +6
Festa/Laymon/King: 3 |
Heyne Challenge: 3 |
Impress Challenge: 1 |
Indie Challenge: 1 |
LYX Challenge: 5 |

Und sonst?
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– Diese April-Highlights solltet ihr euch nicht entgehen lassen: *klick*