Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.
Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

„180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ von Jessica Park habe ich ganz zufällig in den Neuerscheinungen entdeckt und war direkt vom wunderschönen Cover angetan. Da ich bereits vor einigen Jahren ein Buch von der Autorin gelesen habe, sind meine Erwartungen enorm hoch. Lange muss man zum Glück nicht mehr warten, denn „180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ erscheint bereits am 20. Dezember 2019.

Kurzbeschreibung
Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr daran, dass irgendetwas im Leben von Dauer ist. Sie verbringt ihre Zeit am College zurückgezogen und meidet den Kontakt zu anderen. Das ändert sich, als sie zufällig Teil eines sozialen Experiments wird: 180 Sekunden soll sie Augenkontakt mit einem Fremden halten. Doch weder sie noch Esben, der Social-Media-Star, der ihr gegenübersitzt, rechnen damit, dass dies ihr Leben für immer verändert… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Alafair Burke – The Wife

Kurzbeschreibung
Als Angela den attraktiven Jason Powell trifft, denkt sie nicht, dass der renommierte Wirtschaftsprofessor sich für sie interessieren könnte, doch zu ihrer Überraschung verliebt sich Jason in sie. Er heiratet sie und nimmt ihren Sohn auf, als wäre es sein eigener. Endlich glaubt Angela, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später ist Jason dank eines Buches zu einem Star geworden – und eine junge Studentin wirft ihm vor, sie sexuell belästigt zu haben. Jason behauptet, unschuldig zu sein, aber dann verschwindet die Studentin spurlos, und Angela wird in einen Strudel aus Schuld und Verdächtigungen gezogen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Thriller gibt es wie Sand am Meer, von daher ist es oftmals sehr schwer, hierbei die richtig guten Perlen zu erwischen. Da „The Wife“ jedoch sehr gut klang und ich bereits mehrfach gelesen habe, dass das Buch besonders mit starken, emanzipierten Frauen überzeugt, war ich sehr gespannt auf das Buch. Leider war ich am Ende dann doch sehr enttäuscht.

Es ist zwar richtig, dass es hier durchaus ein paar starke weibliche Figuren gibt, allerdings bringt das alles nichts, wenn der eigentliche Inhalt leider nicht überzeugen kann. Die Geschichte ist stellenweise sehr langatmig und belanglos und meiner Meinung nach für einen Thriller auch viel zu ruhig, sodass nur selten wirklich Spannung aufkam.

Wenn ein Buch aus sehr vielen Polizeiverhöre besteht, kann das durchaus interessant sein. Dies hat z.B. Stephen King mit „Dolores“ vorgemacht. Bei „The Wife“ wollte es jedoch für mich nicht funktionieren, da einfach keine Spannung aufkommt und ich auch die Figuren als nicht interessant genug empfinde. Starke, weibliche Figuren sind zwar nett, wenn sie aber außer dieser Eigenschaft kaum etwas zu bieten haben, ist das Ganze leider sehr mau.

In Zeiten der ganzen Me Too-Debatten springt „The Wife“ auf den Zug auf und thematisiert eine sexuelle Belästigung. So soll der Wirtschaftsprofessor Jason Powell eine seiner Studentinnen sexuell belästigt haben, was er jedoch bestreitet. Das Thema sexueller Missbrauch wird dabei meiner Meinung nach viel zu lasch thematisiert und es wirkt, als wollte die Autorin das Thema „einfach mal so“ aufgreifen, ohne jedoch dabei in die Tiefe zu gehen. Geiches gilt auch für das spurlose Verschwinden, sowie die Ehe zwischen Jason und seiner Frau Angela. Dies ist sehr schade, denn hier hätte man so viel mehr draus machen und eine deutlich spannendere und ereignisreichere Geschichte gestalten können.

Kurz gesagt: „The Wife“ hat alles, um richtig guter Thriller zu werden, doch leider wurde das vorhandene Potenzial leider überhaupt nicht genutzt, sodass die Geschichte ohne Spannung oder interessante Figuren daherkommt. Manchmal soll es einfach nicht sein.

Rezension

[Kurzrezension] Johanna Rau – Tiefseeherz

Kurzbeschreibung
Schon der erste Blick in Jacks meeresblaue Augen lässt Lizzies Herz höher schlagen. Doch sie kann die Zeit mit ihm nicht richtig genießen, denn in dem kleinen Küstenort Lavender verschwinden immer wieder Menschen spurlos – und Lizzie wird das Gefühl nicht los, dass Jack etwas damit zu tun hat. Kann sie ihm überhaupt vertrauen? Als ihre beste Freundin Sophie verschwindet, stellt Lizzie Jack zur Rede. Das Geheimnis, das er ihr offenbart, stellt ihr Leben auf den Kopf. Ist ihre Liebe zum Scheitern verurteilt? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Von „Tiefseeherz“ von Johanna Rau habe ich anfänglich sehr viel erwartet, da ich bereit sehr viele positive Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Leider war ich am Ende dann doch ein wenig enttäucht, da es meine Erwartungen nicht gänzlich erfüllen konnte, sondern als lediglich „okay“ einzustufen ist.

Dabei ist der Schreibstil an sich nicht schlecht. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, man lernt die Figuren einigermaßen gut kennen und auch die Dialoge sind, bis auf kleinere Momente, eigentlich immer recht flüssig und wirken nur selten hölzern. An sich hätte die Geschichte sogar recht gut werden können, allerdings wurde ich leider weder mit den Figuren, noch mit der Thematik warm.

Grund dafür ist leider die Tatsache, dass ich die Geschichte rund um Lizzie und Jack als sehr belanglos empfinde und ich weder die Figuren, noch die Liebesgeschichte großartig ernst nehmen kann. Vielmehr habe ich auch immer wieder das Gefühl, dass ich die Geschichte bereits sehr häufig gelesen habe – nur halt in besserer, weniger belangloser Form.

Wie gesagt, die Geschichte ist nicht schlecht, allerdings sollte man vielleicht noch nicht allzu viele Bücher aus dem Genre gelesen haben, denn sonst wird man hier leider so gar nicht überrascht, was ich doch sehr schade finde. Zwar finde ich es ganz nett, dass es in „Tiefseeherz“ immer wieder kleine Anspielungen auf manche Disney-Filme gibt, allerdings reicht dies für mich nicht aus, um vollkommen begeistert zu sein.

Somit ist „Tiefseeherz“ für mich leider eine kleine Enttäuschung, da ich mich leider weder mit den Figuren, noch mit der doch recht belanglosen Liebesgeschichte anfreunden konnte.

Rezension

Tom Fletcher – Der Weihnachtosaurus (Der Weihnachtosaurus #1)

Kurzbeschreibung
Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Es ist Mitte November und somit beginnt nun wieder die Zeit, in der es immer kälter wird und man sich immer mehr auf Weihnachten einstellt. Somit war es mal wieder an der Zeit, dass ich das ein oder andere Weihnachtsbuch lese – den Anfang macht hierbei „Der Weihnachtosaurus“ von Tom Fletcher.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist oftmals sehr witzig und kindgerecht gestaltet. Da das Buch für Kinder ab acht Jahren geeignet ist, ist es auch perfekt für Erstleser geeignet. Die Figuren, allen voran der Weihnachtsmann, William, aber auch der Weihnachtosaurus selbst sind liebevoll ausgearbeitet, sympathisch und ich habe sie sehr gerne bei ihrem kleinen Abenteuer begleitet.

Die Geschichte thematisiert hierbei nicht nur das Leben am Nordpol, wo der Weihnachtsmann und die Wichtel sich eifrig auf Weihnachten vorbereiten, sondern auch um William, der im Rollstuhl sitzt. Dieser ist verrückt nach Dinosauriern und besitzt nahezu alles, was Dinosaurier thematisiert. Nur ein echter fehlt ihm noch und somit schreibt er dem Weihnachtsmann seinen Wunschzettel, mit dem Wunsch, einen echten Dinosaurier zu besitzen. Da der Weihnachtsmann gleichzeitig sehr zur Freude der Wichtel auf dem Nordpol ein Dinosaurier-Ei ausbrütet, wird Williams Wunsch tatsächlich wahr, sodass hierbei eine einmalige Freundschaft entsteht.

So harmonisch dies zunächst klingt, beinhaltet „Der Weihnachtosaurus“ auch gleichzeitig ernstere Themen, denn William wird aufgrund seines Rollstuhles nicht nur von seiner Klassenkameradin Brenda gemobbt, sondern er vermisst auch sehnlichst eine Mama und eine Frau für seinen Vater, damit dieser nicht mehr so allein ist.

Wunderschön sind auch die mehr als einhundert Illustrationen von Shane Devries, die in schwarz-weiß gehalten sind und immer perfekt zur Geschichte passen und mit vielen tollen Detail begeistern können.

Kurz gesagt: „Der Weihnachtosaurus“ ist eine wunderschöne, humorvolle und nachdenklich stimmende Weihnachtsgeschichte, die mit liebevoll gestalteten Figuren und einer tollen Botschaft daher kommt. Somit ist die Geschichte für alle kleinen und großen Weihnachtsfans bestens geeignet.

Reihenfolge
Der Weihnachtosaurus
Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe

Rezension

[Kurzrezension] Nicole Gozdek – Prophezeiungen für Jedermann

Kurzbeschreibung
In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er bereit, seine Bürgerpflicht zu tun und das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Doch seine Prophezeiung ist nicht so harmlos, wie sie zunächst geklungen hat. Und während die anderen Auserwählten ihre Questen schon bald erfolgreich beenden, fragt sich Zacharias, ob er die seine jemals erfüllen und in sein altes Leben zurückkehren wird. Denn die Macht der Prophezeiung ist gefährlicher, als Zacharias je vermutet hätte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bereits zwei Bücher von Nicole Gozdek gelesen habe und mich beide überzeugen konnten, war ich schon sehr gespannt auf ihr neuestes Werk „Prophezeiungen für Jedermann“, von dem ich mir sehr viel versproche habe. Letztendlich konnte das Buch jedoch nicht alle Erwartungen gänzlich erfüllen, sodass ich ein wenig enttäuscht bin.

Zwar ist die Geschichte letztendlich alles andere als schlecht und bietet aufgrund der Prophezeiung, die Zacharias hier erfüllen muss, durchaus den ein oder anderen spannenden Moment, allerdings wirkt die Geschichte stellenweise doch sehr unrund und unfertig, sodass die packenden Momente Seltenheit haben. Zwar liest sich die Geschichte wieder einmal sehr flüssig und ideenreich, allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um wirklich begeistert zu sein.

Zacharias und auch die anderen Figuren werden größtenteils gut beschrieben, sodass ich mich gut in ihn hineinversetzen konnte und ihn bei seiner Aufgabe, eine Prophezeiung zu erfüllen, gerne begleitet habe. Die Idee, dass Zacharias auserwählt wird, um eine vom Orakel ausgewählte Queste zu erfüllen, ist nett, aber nicht vollends gut ausgearbeitet, sodass es immer wieder kleinere unlogische Momente gab, die meinen Lesefluss leider oft immens gestört haben.

Wären die Prohezeiungen, die Art und Weise, wie sie erfüllt werden müssen und stellenweise auch die Figuren ein wenig besser ausgearbeitet und die Geschichte insgesamt etwas spannender gestaltet worden, hätte ich sicherlich mehr mitgefiebert. So ist „Prophezeiungen für Jedermann“ zwar insgesamt ganz nett, aber leider kein Highlight.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Als ich zum ersten Mal das Cover zu „Sanctuary“ von V.V. James gesehen habe, musste ich spontan an „Under the Dome“ von Stephen King denken – doch der erste Eindruck täuscht, denn hier geht es um eine Kleinstadt, in der nach einem Todesfall eine Hexenjagd ausbricht. Da mir die Kurzbeschreibung sehr zusagt, freue ich mich schon sehr darauf, „Sanctuary“ zu lesen.
Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn der Erscheinungstag ist der 9. März 2020.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] K.A. McKeagney – Underground Love

„Underground Love“ von K.A. McKeagney klang zunächst sehr vielversprechend und auch die Covergestaltung ließ aufgrund der Herzen und pinken Elemente eine prickelnde Liebesgeschichte erahnen – doch leider entpuppte sich das Buch für mich zum absoluten Flop. Wer hier einen Liebesroman erwartet, wird letztendlich schwer enttäuscht sein, denn bei „Underground Love“ handelt es sich um einen waschechten Thriller, der lediglich hier und da ein paar Elemente aus Liebesromanen eingebaut hat.

Da ich an sich auch Thriller sehr gerne lese, wollte ich dem Buch dennoch eine Chance geben, allerdings machte die Geschichte für mich leider nur sehr wenig Sinn, weil es zu viele Logikfehler gab, die Figuren sehr unsympathisch und unnahbar wirken und es einfach an allem fehlte.

Die Idee, dass in überfüllten U-Bahnen unbemerkt heiße Blind Dates stattfinden und alle Teilnehmer einem geheimen Dating-Netzwerk angehören, klingt zwar auf den ersten Blick wirklich gut, allerdings entpuppt sich am Ende doch alles als eine doch recht lahme Geschichte ohne Highlights und roten Faden, dafür aber mit sehr vielen Wiederholungen.

Somit habe ich mich zunehmends gelangweilt, immer mehr das Interesse am Verlauf der Geschichte und den Figuren verloren und das Buch letztendlich nach knapp 190 Seiten abgebrochen.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim jeweiligen Verlag)

Rezension

[Kurzrezension] Maja Lorim – Ein kleines Stück Unendlichkeit

Kurzbeschreibung
Als Lou auf dem Markt in Avignon Manu trifft, wird ihr schnell klar, unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Während Manu in den Tag hinein lebt, hat Lou ihre Zukunft durchgeplant. Ihr Studium ist beendet und im Herbst wird sie ihren Traumjob beginnen. Der Sommer in Avignon ist nur eine Zwischenstation für sie und Manu eine nette Ablenkung von den Schatten ihrer Vergangenheit. So ist wenigstens ihr Plan.

Manu ist von Lou fasziniert. Sie spricht eine Seite in ihm an, die er schon lange nicht mehr gespürt hat. Die Geschichte seiner Familie lastet schwer auf ihm, doch mit Lou kann er loslassen und sich erstmals wieder eine Zukunft vorstellen. Um Zeit mit ihr zu verbringen ist er bereit, alles zu vergessen und ihre Bedingungen zu akzeptieren. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich mir von „Ein kleines Stück Unendlichkeit“ nicht sonderlich viel erhofft habe, da die Kurzbeschreibung schon sehr danach klang, als hätte man das Buch bereits mehrfach in anderer Form gelesen. Je mehr ich jedoch in die Geschichte eingetaucht bin, umso überzeugter wurde ich, denn „Ein kleines Stück Unendlichkeit“ konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil und tollen Figuren überzeugen.

Die Geschichte liest sich nicht nur sehr flott, leicht und angenehm, sondern wird auch abwechselnd aus der Sicht von Manu und Lou erzählt, sodass man die beiden Figuren, ihre Gefühle und Gedanken sehr gut kennen lernt, sondern ich mich auch in sie hineinversetzen konnte. Auch die Nebenfiguren sind allesamt gut gezeichnet, stellenweise sehr sympathisch und wirken nicht deplatziert.

Die Liebesgeschichte wird dabei sehr authentisch und liebevoll erzählt, besitzt genau das richtige Tempo und bringt zwei Menschen zusammen, die bereits einiges durchgemacht haben. Weiterhin überrascht die Autorin auch mit prickelnden Momenten, die sich durchaus sehen lassen können und die Geschichte aufpeppen. Gleichzeitig wird hier aber auch aufgezeigt, dass beide Figuren ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, was glaubwürdig erzählt wird und dafür sorgt, dass man auch das ein oder andere Mal zum Nachdenken angeregt wird.

Kurz gesagt: „Ein kleines Stück Unendlichkeit“ ist insgesamt eine emotionale und prickelnde Geschichte, die mich mit interessanten Figuren und einem tollen Setting überzeugen konnte. Somit sollte man der Geschichte definitiv eine Chance geben.

Rezension

Simona Ahrnstedt – After Work

Kurzbeschreibung
Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du küsst ihn.
Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
Und er ist dein neuer Chef.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„After Work“ gehört zu den Büchern, die ich schon lange lesen wollte, weil mir das Buch immer wieder empfohlen wurde. Nun, wo ich es letztendlich gelesen habe, bin ich doch sehr enttäuscht, denn „After Work“ konnte mich leider überhaupt nicht in den Bann ziehen.

Es ist zwar sehr wichtig, dass auch Themen wie Selbstliebe oder Bodyshaming hier gut und authentisch angesprochen werden, allerdings rückte dadurch die Liebesgeschichte zwischen Adam und Lexia so weit in den Hintergrund, dass weder spannende, noch wirklich romantische Momente entstanden sind, die für das Genre eigentlich sehr wichtig sind. Die Geschichte liest sich stellenweise ganz schön holprig, es kommt oftmals zu Wiederholungen und die Geschichte plätscherte leider sehr häufig nur vor sich hin.

De Figuren sind zwar an sich ganz gut ausgearbeitet und ich konnte mich besonders in Lexia, die leider oft für ihren Körper gemobbt wird, hineinversetzen, allerdings konnten mich nicht alle Figuren überzeugen, sodass mir das ganze Drumherum leider immer mehr egal wurde.

Gleichzeitig muss man auch das Cover sehr deutlich kritisieren. Es heißt immer, dass Lexia übergewichtig ist, auch von kurvig ist die Rede. Dies ist alles nicht schlimm, sondern durchaus erfrischend in dem Genre. Wieso man sich aber fast weltweit für eine gertenschlanke Frau auf dem Cover entschieden hat, die so gar nicht zu dem Buch passen mag, wird mir wohl für immer ein Rätsel sein.

Somit besitzt „After Work“ zwar eine wichtige Botschaft und spricht wichtige Themen an, allerdings geht das eigentliche, von den Verlagen beworbene Thema hier so dermaßen unter, dass ich mich leider nicht auf die Geschichte einlassen wollte. Schade!

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.
Dabei werden jedes Wochenende drei Bücher vorgestellt, die sich ungelesen in meinem Regal oder auf meinem Tolino befinden.

„10 Blind Dates für die große Liebe“ von Ashley Elston stand bereits sehr lange vor seinem Erscheinungstag auf meiner Wunschliste, sodass es direkt bei mir einziehen durfte. Die Idee mit den zehn Blind Dates an zehn Tagen gefällt mir gut und ich bin sehr gespannt, wie es letztendlich umgesetzt wurde.

Kurzbeschreibung
Sophie wünscht sich nur eins: Zeit zu zweit mit ihrem Freund. Doch dann serviert Griffin sie aus heiterem Himmel ab – und Sophies Herz ist gebrochen. Zum Glück weiß ihre Nonna, was man gegen Liebeskummer tun kann: Zusammen mit der ganzen Familie arrangiert sie für Sophie zehn Blind Dates an zehn Tagen. Wenn das mal nicht im Chaos endet! Vor allem, weil nicht jedes Date Sophies Geschmack trifft. Zwischen all den süßen, aber auch verrückten Typen weiß sie gar nicht, wo ihr der Kopf steht. Und als wäre das nicht schon genug, steht plötzlich auch noch Griffin vor ihrer Tür, der sie zurückgewinnen will. Aber möchte Sophie das überhaupt? Denn vielleicht schlägt ihr Herz schon längst für jemand anderen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Bücher, in denen Parallelwelten vorkommen, haben es mir schon immer ein wenig angetan, von daher musste auch unbedingt „Four Keys – Die Stadt im Schatten“ von Christine Lynn Herman bei mir einziehen. Die Geschichte klingt nicht nur sehr spannend, sondern bringt auch viel Drama und Intrigen mit sich, was doch insgesamt sehr interessant klingt.

Kurzbeschreibung
Im Schatten von Four Keys lauert eine altbekannte Gefahr: eine Bestie, die vor Generationen überlistet und in eine Parallelwelt verbannt wurde. Als drei entstellte Leichen gefunden werden, ist klar, dass die Bestie einen Weg aus ihrem Gefängnis gefunden hat. Nun liegt alle Hoffnung auf vier Jugendlichen: Justin, Harper, Isaac und Violet. Jeder von ihnen hat eine übernatürliche Gabe, um die Gefahr abzuwenden. Die Voraussetzung dafür: Sie müssten zusammenarbeiten. Doch verdeckte Geheimnisse, unerwiderte Gefühle und Intrigen aus der Vergangenheit stehen ihnen dabei im Weg… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Schon etwas länger auf dem SUB befindet sich dagegen „Odinskind“, der erste Band der „Rabenringe“-Trilogie, von Siri Pettersen. Hier muss ich jedoch zugeben, dass ich es nicht ganz so eilig damit habe, das Buch endlich aus dem Buch zu befreien, weil ich mir sehr unsicher bin, ob mir das Buch wirklich gefallen könnte. Mal sehen, wann ich es letztendlich doch lesen werde.

Kurzbeschreibung
Hirka ist in Ymsland aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist – ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Von nun an ändert sich alles: Sie weiß weder, wer sie ist, noch, wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist nur der Anfang, denn Hirka ist nicht die einzige Fremde, die es durch die Steintore nach Ym verschlagen hat… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)