Rezension

[Kurzrezension] Jan Weiler – Und ewig schläft das Pubertier


Kurzbeschreibung
Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik.
Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode.
Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.
~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mich bereits „Das Pubertier“ und „Im Reich der Pubertiere“ von Jan Weiler begeistert und unterhalten haben, habe ich mich schon sehr auf den Nachfolger „Und ewig schläft das Pubertier“ gefreut und hatte doch recht hohe Erwartungen. Diese wurden allerdings auch prompt erfüllt, denn „Und ewig schläft das Pubertier“ bietet beste Unterhaltung.

Während früher hauptsächlich die Tochter Clara im Vordergrund stand, rückt nun auch der jüngere Sohn Nick nach, denn dieser steckt mittlerweile ebenfalls in der Pubertät und bringt noch einmal ganz andere Themen in das Buch. Die Kapitel sind kurz und knackig gehalten, lesen sich allesamt sehr schnell und unterhaltsam und wenn man ganz ehrlich ist, dürfte sich jeder Leser in irgendeiner Hinsicht bei dem Buch wiedererkennen und vielleicht auch an die eigenen Kinder oder die Teenagerzeit zurückdenken.

Zugegeben, vieles wird hierbei auch überspitzt dargestellt, aber dennoch ist dabei genau erkennbar, worum es dem Autor bei seinen Kindern geht: Teenager sind laut, anstrengend, geheimnisvoll und eine Sache für sich. Hierbei erkennt man aber auch, wie sehr die Pubertierenden dennoch geliebt und (meistens) verstanden werden. Besonders amüsant ist hierbei aber auch, wie eigene Fehler zugegeben werden, dass man es als Elternteil stellenweise zu gut meint oder auch einfach nur ins Fettnäpfchen tritt. Hierbei wurde sich auch gerne einmal über die eigene Person ausgelassen, was ich sehr sympathisch fand.

Als Kritikpunkt ist hierbei jedoch der Preis anzumerken. Sicherlich, durch die Illustrationen wirkt das Buch relativ hochwertig, dennoch empfinde ich die 14 EUR für gerade einmal knapp 170 Seiten als zu überteuert. Hier wäre auch ein günstigerer Preis angemessener gewesen.

Das Cover ist wie seine Vorgänger gut illustriert und passt perfekt zu der Geschichte. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls überzeugen, obwohl ich finde, dass hierbei schon wieder fast zu viel verraten wird.

Kurz gesagt: „Und ewig schläft das pubertier“ konnte mich mit interessanten und sympathischen Anekdoten aus dem Alltag Jan Weilers wieder einmal voll und ganz überzeugen, sodass ich gut unterhalten wurde. Ich kann das Buch über die Pubertiere somit nur empfehlen und wünsche allen zukünftigen Lesern viel Spaß dabei, sich selbst oder die eigenen Kinder in einigen oder sogar vielen Dingen wiederzuerkennen.

Reihenfolge
Das Pubertier
Im Reich der Pubertiere
Und ewig schläft das Pubertier

Bücher allgemein

SUB am Samstag #144


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Forbidden Love Story“ von Anna Savas klingt nach einer schönen und dramatischen Geschichte, sodass diese spontan bei mir einziehen durfte. Da die bisherigen Bewertungen allesamt positiv sind, bin ich schon sehr gespannt, was mich hier erwarten wird.

Kurzbeschreibung
Schon als Vesper dem gut aussehenden Alex zum ersten Mal über den Weg läuft, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Seine leuchtend grünen Augen scheinen direkt in ihr Herz zu blicken und sein umwerfendes Lächeln bringt sie dazu, den ganzen Mist um sie herum zu vergessen. Zumindest für einen kurzen Moment – bis Vesper Alex bei einem Abendessen wiedersieht, das ihre Mutter mit ihrem neuen Verlobten und dessen Tochter ausrichtet. Als sich dort herausstellt, wer Alex wirklich ist, wird ihnen klar, dass ihre Liebe niemals sein darf – aber Gefühle lassen sich nichts vorschreiben.
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Nachdem mir bereits der erste Band der „Fair Game“-Trilogie sehr gefallen hat, musste auch unbedingt der zweite Band „Lucy & Gabriel“ bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir eine prickelnde und dramatische Geschichte und werde das Buch mit Sicherheit schon sehr bald lesen.

Kurzbeschreibung
Gabriel sitzt den Sommer über bei seiner verkorksten Familie fest und langweilt sich zu Tode. Er sucht nach einem Abenteuer und wird im gut aussehenden Mädchen von nebenan fündig. Sofort üben die beiden eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander aus. Bald verbringen sie jede Minute zusammen. Doch Lucy ist nicht, wofür Gabriel sie hält…
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„Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry ist der zweite Band der „Romance Elements“-Reihe und ich freue mich sehr, dass ich das Buch bereits vor dem offiziellen Erscheinungstag lesen darf. Es würde mich von daher nicht wundern, wenn ich das Buch noch heute beginnen würde.

Kurzbeschreibung
Logan Francis Silverstone und ich waren das komplette Gegenteil. Ich tanzte, er stand still. Er brachte kein Wort heraus, ich hörte nie auf zu reden. Er konnte sich kaum ein Lächeln abringen, während ich zu keinem einzigen finsteren Blick fähig war. Doch in der Nacht, als er mir die Dunkelheit zeigte, die in ihm tobte, konnte ich nicht wegsehen.
Wir waren beide zerbrochen und zusammen doch irgendwie ganz. Alles an uns war falsch, und doch fühlte es sich irgendwie richtig an. Bis zu dem Tag, als ich ihn verlor. Es gab einmal einen Jungen, den ich liebte. Und ich glaube, ein paar Atemzüge lang, für einige wenige Momente liebte er mich auch.

Rezension

R.K. Lilley – Verlangen (Love is War #1)


Kurzbeschreibung
Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic.
Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen – aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.
~ Quelle

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Meine Meinung
„Verlangen“, der erste Band der „Love is War“-Dilogie, stand bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste, sodass ich dem Erscheinungstag sehr entgegengefiebert habe. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen und ich habe mir eine leidenschaftliche und dramatische erhofft, die ich zum Glück auch erhalten habe.

Die Geschichte liest sich leicht und flott, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig bekommt man auch einen interessanten Einblick in das Leben von Scarlett und Dante, was mir sehr zugesagt hat. Die Geschichte ist dabei in zwei Handlungssträngen unterteilt. Der erste Teil befasst sich mit der Kindheit und Jugend von Scarlett, während der zweite Teil die Gegenwart thematisiert. Dabei erfährt man auch direkt, wie lange sich Dante und Scarlett bereits kennen und wieso sich alles so dermaßen schwierig bei ihnen entwickelt hat.

Man muss zwar sagen, dass es hierbei oftmals sehr dramatisch ist und dies auch für den ein oder anderen Leser möglicherweise zu viel sein könnte, allerdings kam ich mit der Portion Drama gut zurecht, sodass ich hier eine interessante, stellenweise prickelnde, aber auch humorvolle Geschichte erhalten habe.

Dennoch gibt es noch sehr viele Geheimnisse und offene Fragen, sodass das Ende für mich nicht ganz zufriedenstellend ist – wenn man es denn überhaupt als Ende bezeichnen kann. Ich habe jedoch die Hoffnung, dass sämtliche offene Fragen noch im finalen Band „Sehnsucht“ beantwortet werden.

Das Cover ist hübsch anzusehen. Hier gefällt mir nicht nur das Herz sehr gut, sondern auch die Farbgestaltung. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich „Verlangen“ sehr gerne lesen wollte.

Kurz gesagt: „Verlangen“ ist ein würdiger Auftakt der „Love is War“-Dilogie und bietet jede Menge Drama, Melancholie, aber auch prickelnde Momente, sodass R. K. Lilley hier eine interessante Lovestory geschrieben hat. Für alle Fans von Monica James, Anna Todd und Monica Murphy.

Reihenfolge
Verlangen
Sehnsucht (14. August 2017)

Rezension

Stefanie Hasse – Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis (Ich bin deine Bestimmung #0.5)


Kurzbeschreibung
Simone betrachtet das neue Gemälde im Atelier und kann es kaum fassen: Endlich hat ihre Mutter Elodie Erfolg mit den eigenen Bildern! Doch während Elodie die Glückssträhne in vollen Zügen auskostet, bleibt Simone skeptisch. Woher kommt das plötzliche Interesse an den Bildern? Könnte all das mit Elodies rätselhaftem neuen Freund zusammenhängen? Simone jedenfalls traut dem Mann nicht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits vorab den ersten Band „Schicksalsbringer“ lesen durfte, der am 24. Juli im Loewe Verlag erscheinen wird, war ich schon sehr auf das Prequel „Schicksalsbrigner: Fortunas Vermächtnis“ gespannt. Hier habe ich mir eine kurze und knackige Geschichte mit vielen Informationen erhofft und dies auch letztendlich bekommen.

Die Geschichte liest sich gewohnt leicht und flüssig, sodass die knapp vierzig-seitige Geschichte viel zu schnell ausgelesen war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie trotz der Kürze gut kennen und ich fand sie zum Teil auch sehr sympathisch.

Erzählt wird die Geschichte von Elodie und ihrer Tochter Simone. Elodie ist leider oft frustriert, da sie mit ihrer Kunst nicht den erhofften Erfolg hat, dies ändert sich allerdings schlagartig, als sie auf Martin trifft, denn mit ihm werden plötzlich all ihre Wünsche und Hoffnungen wahr und sie wird eine erfolgreiche Künstlerin. Während Elodie somit endlich glücklich ist, wird ihre Tochter immer skeptischer und traut dem neuen Glück nicht…

Obwohl es hierbei keinerlei Spoiler zum ersten Band „Schicksalsbringer“ gibt, bekommt man hier genügend Informationen darüber, was das Schicksal mit einem machen kann, wenn man nur die nötige Macht darüber hat.

Das Cover ist hübsch anzusehen, besticht mit tollen Farben und vielen kleinen Details. Dazu finde ich es sehr gut, dass man den Hintergrund auch beim ersten Band „Schicksalsbringer“ verwendet. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich mir das Prequel nicht entgehen lassen konnte.

Kurz gesagt: „Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis“ ist eine interessante, mit vielen Informationen gespickte Kurzgeschichte, die perfekt auf „Schicksalsbringer“ einstimmt und mich bestens unterhalten konnte. Ich kann dieses Prequel somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis (#0.5)
Schicksalsbringer (24. Juli 2017)
Schicksalsjäger (Frühjahr 2018)

Rezension

Stephen King – Der Hometrainer


Kurzbeschreibung
Der übergewichtige Künstler Richard Sifkitz will endlich abnehmen und legt sich daher ein Standfahrrad zu. Um das Training etwas spannender zu gestalten, zeichnet er einen Waldweg an seine Wand und stellt sich vor, wie er diesen beim Training entlangfährt. Mit der Zeit verliert er sich jedoch zusehends in seiner immer umfangreicher werdenden Fantasie… ~ Quelle
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Meine Meinung
„Der Hometrainer“ ist eine knapp sechzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Der Hometrainer“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig kommt die Geschichte in diesem Fall komplett ohne Horror aus, sondern zeigt eher auf, wie sehr sich ein Mensch in etwas hineinsteigern kann, wenn er von einer gewissen Einsamkeit getrieben wird.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Richard Sifkitz, einem freischaffenden Künstler, der seit dem Tod seiner Ehefrau alleine lebt und zu wenig auf sich selbst und seine Gesundheit achtet. Als dieser von seinem Arzt eine verheerende Diagnose erhält, da sein Übergewicht langsam krankhaft ist, krempelt dieser sein Leben um und kauft sich einen Heimtrainer, auf dem er täglich zwei Stunden radelt. Während dies seiner Gesundheit zwar gut tut, driftet Richard psychisch immer mehr ab, denn er verliert immer mehr den Blick zur Realität, denn er erfindet vier Männer und malt sie auf Leinwand, die täglich harte Arbeit verrichten, um seinen Cholesterinwert auf Vordermann zu bringen, was sich jedoch immer mehr in einen kleinen Wahn entwickelt…

Wer hier einen Thriller oder gar Horror erwartet, der wird bei „Der Hometrainer“ sicherlich enttäuscht sein, wer sich jedoch mehr mit der menschlichen Psyche beschäftigen möchte, erhält hier ein Paradebeispiel von einem einsamen Mann, der sich immer mehr seiner Phantasie hingebt und die Realität vollkommen verdrängt.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über Richard und sein Leben erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Der Hometrainer“ ist eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

„Piper Perish“ von Kayla Cagan ist mir besonders durch sein farbenfrohes Cover aufgefallen, das direkt mein Interesse geweckt hat. Da die Kurzbeschreibung ebenfalls nach einer tollen Geschichte klingt, ist das Buch direkt auf meine Wunschliste gewandert, sodass ich schon sehr darauf gespannt bin, wenn es endlich erhältlich ist. Zum Glück muss man sich nicht mehr allzu lange gedulden, denn „Piper Perish“ erscheint bereits am 24. August 2017.

Kurzbeschreibung
Piper, ihr Freund Enzo und ihre beste Freundin Kit haben keine Lust, normal zu sein. Sie wollen das Leben fühlen, ihren Träumen folgen, sich von nichts aufhalten lassen. Und sie wollen nach New York, wo all das möglich scheint. Doch kurz bevor die Schule endlich vorbei ist, geht alles schief: Kit fällt durch die Aufnahmeprüfung für die Kunsthochschule, Piper wird zwar angenommen, aber ihre Eltern können die Studiengebühren nicht aufbringen. Und Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr, dass er sich verliebt hat – in einen Jungen.
Alle Träume zerplatzen, Pipers Pläne sind plötzlich nur noch Chaos und Zweifel, aber dickköpfig hält sie daran fest. Denn WENIGER, KLEINER, VERNÜNFTIGER oder EINFACH ist für Piper keine Option. Sie will leuchten.

Bücher allgemein

Meine fünf Lieblingsbücher von Stephen King


Aufmerksame Leser meines Blogs dürften bereits mitbekommen haben, dass ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin und jeder noch so kleinen Neuerscheinungen von ihm entgegenfiebere. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine Kurzgeschichte oder einen Roman handelt, Hauptsache ist doch, dass es mal wieder neue Geschichten vom „Meister des Horror“ sind.

Obwohl ich bereits sehr viele Bücher von ihm gelesen habe, gibt es dennoch die ein oder andere Geschichte, die mir deutlich besser als andere gefallen haben, sodass ich diese immer und immer wieder lesen könnte. Auffällig ist dabei, dass ich die Bücher aus seiner Zeit als Richard Bachman mit am besten finde, sodass diese ebenfalls in meiner Top 5 vorkommen.

Dolores (Original: Dolores Claiborne), erstmals erschienen 1992, Verfilmung im Jahr 1995
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.

„Dolores“ habe ich vor fast vier Jahren im Urlaub gelesen und war direkt hin und weg, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Hierbei mochte ich nicht nur den grandiosen Schreibstil, der ein reiner Monolog ist, sondern auch sämtliche Figuren und die Art und Weise, wie hier eine Lebensbeichte abgelegt wird. Die gleichnamige Verfilmung mit der wunderbaren Katie Bates habe ich zwar leider immer noch nicht gesehen, allerdings ist das Buch definitiv einen Kauf wert!

Menschenjagd (Original: The Running Man), erstmals erschienen 1982, Verfilmung im Jahr 1987
Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab…

„Menschenjagd“ wurde unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht und behandelt hierbei das Leben im Jahr 2025, in dem Benjamin in einer Gameshow vogelfrei und von den Menschen gejagt wird. Nur wenn er überlebt, erhält er eine Milliarde Dollar, die sein Leben für immer verändern können. Die Geschichte ist stellenweise nicht nur sehr brutal, sondern besitzt auch trotz allem eine gewisse Tiefe, da dabei auch die Gesellschaft kritisiert und vieles hinterfragt wird. Wer Dystopien mag, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

Joyland (Originaltitel: Joyland), erstmals erschienen 2013, Verfilmung in Planung
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.

„Joyland“ gehört mit zu seinen jüngsten Büchern und hat mich auf Anhieb begeistern könnten. Die Tatsache, dass die Geschichte im Jahr 1973 spielt und einen Freizeitpark thematisiert, hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. „Joyland“ hat auch gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich mich nach einigen Jahren Pause wieder vermehrt mit den Büchern von Stephen King beschäftigt habe.

Todesmarsch (Originaltitel: The Long Walk) erstmals erschienen 1972, Verfilmung in Planung
Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht…

„Todesmarsch“ ist eine weitere Dystopie, die Stephen King als Richard Bachman geschrieben hat. Hierbei geht es um einhundert Jugendliche, die sich auf einen sogenannten Todesmarsch aufmachen, bei dem am Ende nur einer überleben darf. Wer zu oft stehen bleibt oder nicht mehr die Geschwindigkeit mithalten kann, wird vom Militär erschossen. Die Geschichte lebt dabei hauptsächlich von den Gesprächen zwischen den Jugendlichen, die nicht nur die heutige Gesellschaft, sondern auch das Militär kritisieren, gleichzeitig lernt man auch in kürzester Zeit sehr viel über Freundschaft und Zusammenhalt kennen. Auch hier: Wer Dystopien mag, sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben.

ES (Originaltitel: It), erstmals erschienen 1986, Verfilmung im Jahr 1990 und 2017
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen

Ein Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: „ES“ habe ich vor einigen Jahren als Hörbuch gehört und ich war direkt Feuer und Flamme, sodass ich mir hinterher auch noch das Buch gekauft und dieses erneut gelesen habe. Die Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht, ist einfach ganz großes Kino und ich freue mich schon sehr auf das Remake, das in diesem Jahr erscheinen wird.

Rezension

Jessica Park – Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (Flat-Out Love #1)


Kurzbeschreibung
Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ gehört zu den Büchern, die leider viel zu lange ungelesen in meinem Regal standen, von daher war es nun endlich an der Zeit, dass ich auch diesem Buch endlich eine Chance gebe. Da die Bewertungen bislang fast allesamt positiv waren, hatte ich hier hohe Erwartungen, muss aber gestehen, dass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht war.

Positiv ist erst einmal, dass sich die Geschichte durchweg flüssig liest und ich somit geradezu durch das Buch geflogen bin. Auch an Humor un Sarkasmus mangelt es der Geschichte nicht, was mir ebenfalls gut gefallen und mich unterhalten hat. Hier muss man allerdings auch zugeben, dass der Schreibstil nur wenig Anspruch mit sich bringt und sehr einfach gehalten ist, was ich wiederum schade finde, denn hier war deutlich mehr drin und man hätte viel mehr Tiefe in die Geschichte einbauen können.

Auch die Figuren waren für mich leider nicht das Gelbe vom Ei, denn die meisten von ihnen waren mir schlichtweg unsympathisch und zum Teil auch nicht authentisch. Mein größtes Problem war hierbei Julie, die ich nicht nur als sehr kindisch und aufdringlich empfand, sondern auch als sehr oberflächlich. So findet sie nahezu immer einen Grund, um sich über andere lustig zu machen und muss dies selbstverständlich auch direkt auf Facebook breittreten, was mich jedoch nur genervt hat.

Eigentlich wollte Julie in Boston ihr neues Leben genießen: Die ersten Tage auf dem College, eine eigene Wohnung und neue Freunde. Doch dies gestaltet sich als schwierig, als sie erkennen muss, dass es gar keine Wohnung gibt. Vollkommen durcheinander kontaktiert sie ihre Mutter, die jedoch schnell eine Lösung parat hat: Ihre alte Studienfreundin, die sie direkt aufnimmt und in ihrer Familie willkommen heißt. Dabei trifft Julie auch auf ihre Kinder Matt und Celeste, die beide sehr eigen sind. Während Matt ein Nerd ist und eher für sich bleibt, ist Celeste mit ihren dreizehn Jahren kein gewöhnliches Kind, denn diese liebt ihren Bruder Finn so sehr, dass sie ihn ständig als lebensgroße Pappfigur mit sich herumträgt. Da Finn derzeit in der Welt herumreist, lernt Julie diesen nur als Pappfigur und via Facebook kennen, allerdings merkt sie schnell, dass dieser sie nicht ganz kalt lässt und schon bald muss sie sich auch eingestehen, dass manches anders erscheint, als es eigentlich ist…

An sich ist die Idee mit der Pappfigur einfach toll und ich habe eine solche Geschichte auch noch nie zuvor gelesen, sodass man der Autorin zu der Idee nur gratulieren kann. Problem war für mich jedoch zum Teil die Umsetzung, denn diese hat mir nicht immer gefallen, da die Geschichte sehr vorhersehbar ist und mich somit nur selten überraschen konnte. Wäre mir Julie zudem noch sympathischer gewesen und nicht so nervig und oberflächlich, hätte ich sicherlich mehr Spaß an der Geschichte gefunden.

Das Cover ist dagegen ein absoluter Hingucker und besticht mit tollen Farben, sodass ich es mir immer wieder gerne ansehe. Auch die Kurzbeschreibung liest sich gut und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ ist eine Geschichte mit sehr vielen guten Ideen, die jedoch oftmals an der Umsetzung gescheitert ist, da mir vieles leider zu vorhersehbar war. Gleichzeitig wurde ich mit den Figuren leider nicht warm, sodass das Buch für mich insgesamt eine kleine Enttäuschung ist.

Reihenfolge
Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte
Flat-Out Matt (#1.5) (dt. Titel unbekannt)
Flat-Out Celeste (dt. Titel unbekannt)

Rezension

Rachel Bateman – Glücksspuren im Sand


Kurzbeschreibung
Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe. ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
„Glücksspuren im Sand“ gehört zu den Büchern, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe, es allerdings dennoch auf Anhieb mein Interesse wecken konnte. Da die Kurzbeschreibung sehr emotional, aber auch lebensbejahend klang, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und wird aus der Sicht von Anna erzählt. Dabei lernt man nicht nur sie selbst gut kennen, sondern auch ihr Umfeld und besonders ihre verstorbene Schwester Storm. Die Geschichte liest sich dabei sehr emotional, ist aber auch gleichzeitig lebensbejahend und begleitet Anna dabei, endgültig erwachsen zu werden. Die Schauplätze sind allesamt detailliert beschrieben und man hat das Gefühl, selbst mit vor Ort zu sein, sodass man hier einen tollen Roadtrip miterleben darf.

Bereits der Anfang liest sich sehr emotional, denn hierbei geht es um Storms Beerdigung, die bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen ist. Hierbei erlebt man die Beerdigung aus Annas Sicht, was mich direkt sehr berührt hat, denn Annas Trauer wird authentisch und schonungslos beschrieben. Als sie eine unerledigte To Do-Liste von ihrer Schwester in ihrem Zimmer entdeckt, möchte sie Storms letzte Wünsche erfüllen und erhält dabei die Unterstützung von Cameron, dem Nachbarsjungen, der auch gleichzeitig Storms bester Freund war. Zusammen erleben sie dadurch nicht nur einen sehr ereignisreichen Sommer, sondern machen dabei auch Dinge, die sich zuvor niemals selbst zugetraut hätten.

Während „Den Sonnenaufgang erleben“ noch mit das einfachste auf der Liste ist, gibt es noch zahlreiche andere Punkte, die nicht nur Selbstvertrauen und Mut sich bringen, sondern auch dafür sorgen, dass Anna in diesem Sommer endgültig erwachsen wird, denn sie soll auch nackt baden, einmal im Regen küssen und mutig leben. Dabei erlebt man auch als Leser einen wunderbaren und einzigartigen Roadtrip, der nicht nur viele Gefühle in Anna und Cameron weckt, sondern auch so manches Geheimnis lüftet.

Das Cover ist nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern passt auch hervorragend zur Geschichte, sodass es rundum gelungen ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt in den Bann ziehen, sodass ich mir hier eine emotionale Geschichte erhofft habe.

Kurz gesagt: „Glücksspuren im Sand“ ist insgesamt ein Wechselbad der Gefühle zwischen Trauer, Freude und Hoffnung und kann dazu mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil überzeugen, sodass mir die Geschichte insgesamt sehr gefallen hat. Hoffentlich wird diese doch eher unbekannte Geschichte noch viele Leser in Deutschland erreichen.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #143


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder war vor einigen Wochen ein Spontankauf, da aktuell so viele Blogger von diesem Buch schwärmen. Da die Geschichte tatsächlich sehr interessant klingt, wollte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen. Mal sehen, wann ich es letztendlich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr…

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Ein Buch, das ich mir erst kürzlich als Mängelexemplar gekaut habe, ist „Die Gang“ von Richard Laymon. Hier habe ich es ehrlich gesagt nicht allzu eilig, um das Buch zu lesen, allerdings wollte ich unbedingt meine Sammlung vervollständigen.

Kurzbeschreibung
Das Küstenstädtchen Boleta Bay birgt ein finsteres Geheimnis. Immer wieder verschwinden Menschen. Eine Gang Jugendlicher macht die herumlungernden Stadtstreicher dafür verantwortlich. Sie wollen ihnen eine Lektion erteilen – und gehen dabei bis zum Äußersten. In einer finsteren Nacht treibt die Gang ihre drastischen Säuberungsaktionen auf die Spitze. Doch im alten Vergnügungspark des Ortes erleben die Jäger eine Überraschung. In der Finsternis lauert etwas Unaussprechliches, Grauenhaftes auf sie, das nur eines kennt: Blutrausch.
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Ein Buch, das bereits vor dem Erscheinungstag bei mir einziehen durfte, ist „Vorübergehend verschossen“ von der lieben Anke Maiberg, die mir das Buch netterweise bereitgestellt hat. Da ich hier enorm hohe Erwartungen habe, freue ich mich schon sehr auf die Geschichte und werde sie sehr bald lesen.

Kurzbeschreibung
Nelli ringt ums richtige Braut-Outfit – ihr Bräutigam Tim ringt um Fassung. Er ist auf Junggesellentour in Las Vegas versackt. Nun muss sein Zwillingsbruder einspringen. Felix gibt sich als Tim aus. Er heiratet Nelli und fliegt mit ihr in die Flitterwochen. Tim muss solange in Las Vegas die versehentliche Spaß-Hochzeit mit einer alten Jugendfreundin annullieren lassen. In Nizza entdeckt Nelli so viele tolle neue Seiten an ihrem Ehemann, dass sie ihrer Hochzeitsnacht erst recht entgegenfiebert. Die versucht Felix zunächst mit allen Tricks zu verhindern. Aber dann erkennt er, dass er sich verliebt hat. Und auch in Las Vegas spitzt sich die Katastrophe noch zu…