Klaus-Peter Wolf – Todesbrut


Kurzbeschreibung
Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt?
Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?
~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Da schon so viele Leser von Klaus-Peter Wolf geschwärmt haben, wollte ich unbedingt auch mal ein Buch von ihm lesen und habe mich für „Todesbrut“ entschieden. Hier habe ich mir eine spannende Geschichte erhofft, die ich leider nur selten vorgefunden habe, was ich sehr schade finde.

Das größte Problem an der Geschichte ist für mich der Schreibstil, den ich stellenweise als sehr anstrengend empfunden habe. Klaus-Peter Wolf hat die Geschichte zwar an sich spannend gestaltet, allerdings hat es mich doch sehr genervt, dass bei einigen Figuren durchweg Vor- und Nachname genannt wurde. Das mag zwar auf den ersten dreißig Seiten ganz nett sein, danach hat es bei mir nur für ein müdes Augenrollen gesorgt. Die Figuren sind ansonsten aber gut ausgearbeitet und ihr Verhalten in den jeweiligen Situationen ist – zumindest manchmal – durchaus realistisch.

Dennoch wollte bei mir der Funken nicht überspringen, da ich keine der Figuren ins Herz schließen konnte und mir manche so dermaßen unsympathisch waren, dass es mir schon fast egal war, was aus ihnen wird. Gleichzeitig muss ich sagen, dass es meiner Meinung nach schon zu viele Figuren waren, die man sich gar nicht allesamt merken konnte. Hier wäre es besser gewesen, wenn man den Fokus auf eher wenigere Figuren gelegt hätte.

Das Thema Vogelgrippe, bzw. ein Virus allgemein, fand ich zwar durchaus interessant, allerdings wurde mir das Thema viel zu hektisch behandelt. Überall bricht das Chaos aus, Menschen drehen vollkommen durch, werden gewalttätig und denken nur noch an sich, andere treffen dagegen vollkommen unlogische Entscheidungen. Klar, jeder könnte infiziert sein und so entsteht durchaus Misstrauen unter den Menschen, allerdings war mir einiges dann doch etwas zu viel auf einmal. Dies mag zwar an sich durchaus realistisch sein, allerdings hätte der Autor der Geschichte viel mehr Zeit geben müssen, denn diese spielt gerade mal in nur wenigen Tagen und über keinen längeren Zeitraum.

Das Cover finde ich dagegen durchaus gelungen, denn dieses ist zwar sehr schlicht, passt allerdings perfekt zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe. Schade, dass die Geschichte letztendlich nicht mithalten konnte.

Kurz gesagt: „Todesbrut“ hätte so gut werden können, allerdings war ich von den Figuren und dem doch recht anstrengenden Schreibstil oftmals so genervt, dass ich mich leider bis zum Schluss nur selten wirklich auf die Geschichte einlassen konnte. Sehr schade, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

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SUB am Samstag #107

Juli 30, 2016 1 Kommentar

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

51RF04ESOAL._SL250_Colleen Hoover ist für mich ein Muss, von daher musste ihr neuestes Werk „Zurück ins Leben geliebt“ unbedingt bei mir ins Regal einziehen. Ich bin mir jedoch sicher, dass es dort nicht allzu lange ungelesen verweilen wird.

Kurzbeschreibung
Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist…
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51meuyYyKAL._SX319_BO1,204,203,200_„Eisige Schwestern“ von S.K. Tremayne befindet sich dagegen schon etwas länger auf dem SUB, was sehr schade ist, da die Geschichte unglaublich spannend klingt. Hoffentlich wird das Buch bei mir nicht wieder in der Versenkung verschwinden, sondern endlich mal gelesen.

Kurzbeschreibung
Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

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61DnwbA3zRL._SL250_Bücher von Thomas Thiemeyer fiebere ich immer gerne entgegen, von daher musste auch sein neuester Roman „Evolution – Die Stadt der Überlebenden“ bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte.

Kurzbeschreibung
Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?

Marie-Sabine Roger – Die Küche ist zum Tanzen da


Kurzbeschreibung
Berührende und poetische Geschichten über die Wunderlichkeiten des Lebens, in dem immer alles anders kommt, als man denkt: Eine Rollstuhlfahrerin begegnet zwei ziemlich bodenständigen Engeln und lernt mit ihrer Hilfe fliegen. Eine alte Dame wird abgöttisch von ihrem Papagei geliebt, der misstrauisch ihre Sorge um die undankbaren erwachsenen Kinder beobachtet. Eine schüchterne Sekretärin adoptiert ein Kätzchen, ohne zu ahnen, dass sich dadurch alles ändern wird. ~ Quelle

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Meine Meinung
Kurzgeschichten sind für zwischendurch immer eine tolle Sache, von daher war ich schon sehr auf „Die Küche ist zum Tanzen da“ gespannt, in dem viele Erzählungen enthalten sind. Hier wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn Marie-Sabine Roger hat interessante Geschichten zusammengefasst, die mir sehr gefallen haben.

Dabei verwendet die Autorin eine sehr angenehme Sprache, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Dazu sind manche Geschichten recht humorvoll, andere konnten mich dagegen sehr berühren und zum Nachdenken anregen. Dabei hat die Autorin eine bunte Mischung an Themen ausgewählt, sodass hier für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

Dabei wirken die Geschichten nie überspitzt, sondern aus dem Leben heraus. So erlebt man u.a. mit, wie eine 90-Jährige ins Altersheim umziehen soll und dabei vieles zurücklassen muss. Dabei steht aber in den Geschichten nicht nur das Thema Älter werden im Vordergrund, sondern auch die Familie und natürlich darf das Thema Liebe ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Die Gefühle und Gedanken der Figuren werden dabei von der Autorin glaubwürdig geschildert, sodass ich mich in die ein oder andere Situation durchaus hineinversetzen konnte. Dazu besitzen die Geschichten, aber auch die Figuren allesamt eine gewisse Tiefe, sodass man diese auf den wenigen Seiten gut kennen lernt und manche davon sogar ins Herz schließt.

Das Cover gehört jetzt nicht zwingend zu meinen Lieblingen und geht im Bücherregal eher unter, was mich jedoch nur sehr wenig stört. Die Situation, die dort aufgezeigt wird, passt jedoch bestens zum Buchtitel und einer enthaltenen Kurzgeschichte. Die Kurzbeschreibung beschäftigt sich kurz mit den einzelnen Geschichten, was ich ganz interessant fand, da man bereits in der Beschreibung die Vielfältigkeit erkennen kann.

Kurz gesagt: „Die Küche ist zum Tanzen da“ ist eine gute Sammlung an Erzählungen, die mich allesamt berühren und zum Nachdenken anregen konnten. Gleichzeitig schildert die Autorin auch viele witzige Momente, sodass hier für jeden Leser etwas dabei sein dürfte.

Neuerscheinungen bei Skoobe 30/2016


unnamedSeit einiger Zeit bin ich nun Kundin bei Skoobe und freue mich immer wieder, wenn jeden Donnerstag die Neuerscheinungen veröffentlicht werden.

In dieser Woche wurden insgesamt 95 Ebooks hochgeladen, davon eine Menge Bücher, die erst in dieser Woche im Buchhandel erschienen sind, aber auch schon etwas ältere Bücher, die sich aber dennoch lohnen. Bei mir sind von den 95 Büchern insgesamt keine Bücher auf die Merkliste gewandert, keine davon hatte ich auf meiner Wunschliste.

Schade, schade, aber diese Woche war leider so gar nichts für mich dabei, was ich wieder einmal ein wenig enttäuschend finde. Dennoch denke ich, dass sich viele User wohl den ein oder anderen Schatz aus der Liste herauspicken werden.

Weitere interessante Neuerscheinungen, die ich allerdings schon besitze

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Geplante Bücher im August 2016

Juli 28, 2016 1 Kommentar

Ich muss schon sagen, die Listenführung scheint nach all den Monaten mittlerweile tatsächlich aufzugehen, denn ich konnte im Juli recht gut meinen SUB abbauen, was selbst für mich eine kleine Überraschung ist. Von daher habe ich mir auch für den August wieder eine Liste von Büchern zusammengestellt, die ich unbedingt lesen möchte.

Colleen Hoover – Zurück ins Leben geliebt
Peter Freund – Battle Island
Sarah Crossan – Apple und Rain
Julie Kagawa – Das Schicksal der Feen (Plötzlich Prinz #2)
Julie Kagawa – Die Rache der Feen (Plötzlich Prinz #3)

Martha Brockenbrough – Das Spiel von Liebe und Tod
Mary Kubica – Pretty Baby: Das unbekannte Mädchen
Nicole Brausendorf – Die einzige Art, Spaghetti zu essen
Ulla Scheler – Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen
Teri Terry – Book of Lies

[Kurzrezension] Frauke Scheunemann – Ziemlich unverhofft


Kurzbeschreibung
Nikola Petersen, Anwältin und alleinerziehende Mutter in Hamburg, hat ihr Leben fest im Griff. Na gut, manchmal ist es auch ein wenig chaotisch. Zum Beispiel jetzt gerade: Ihre Rechtsanwaltsgehilfin hat gekündigt, Sozietätspartner Alexander seit Wochen einen Durchhänger und Schwiegermutter Gisela, ihres Zeichens Chefbabysitterin im Hause Petersen, will auf Kreuzfahrt gehen – natürlich ohne Nikolas Kinder. Dabei türmen sich im Büro die Akten, und Nikola hätte gern ein wenig Zeit, um nach Feierabend den vielversprechenden Flirt mit ihrem Kollegen Simon Rupprecht auszubauen. Aber daraus wird nichts, denn getreu der Devise „Schlimmer geht’s immer“ reist dann noch die Mutter von Nikolas Nachbarn Tiziano an. Aus unerfindlichen Gründen ist Signora Felice der festen Überzeugung, dass Nikola Tizianos neue Freundin ist. Und der tut leider alles, um seine Mutter in diesem Glauben zu lassen… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band „Ziemlich unverbesserlich“ gelesen habe, stand für mich schnell fest, dass ich auch unbedingt den zweiten Band lesen möchte. Nun ist „Ziemlich unverhofft“ endlich erschienen und somit musste es auch direkt verschlungen werden und ich wurde von Frauke Scheunemann wie immer nicht enttäuscht.

Frauke Scheunemann konnte mich bei „Ziemlich unverhofft“ vor allem wieder mit ihrem Humor und dem tollen Schreibstil begeistern. Die Geschichte besitzt herrlich humorvolle und teilweise auch sarkastische Dialoge, die Figuren haben sich enorm weiterentwickelt und auch sonst habe ich mich bei dieser Geschichte pudelwohl gefühlt.

Für Nikola, ihre beiden Kinder, ihrer Schwiegermutter und der Anwaltskanzlei geht es hierbei in die zweite Runde. Dabei fällt besonders auf, welchen Sprung die Figuren gegenüber dem ersten Band gemacht haben. Ich fand sie zwar bereits im ersten Band allesamt sehr sympathisch und konnte sie ins Herz schließen, allerdings konnten sie mich in diesem Band noch mehr überzeugen.

Nikola ist chaotisch wie eh und je und hat dazu noch das Problem, dass sich alles gegen sie zu verschwören scheint. Während sie in Arbeit erstickt, möchte einfach so ihre Rechtsanwaltsgehilfin kündigen und auch ihre Schwiegermutter hat andere Pläne, als den gesamten Sommer über auf Nikolas Kinder aufzupassen. Auffällig ist dabei, dass die Autorin so manche Situation zwar überspitzt darstellt, man dennoch stets einen realistischen Einblick in das Leben einer alleinerziehenden und berufstätigen Mutter mit vielen Alltagsproblemen erhält.

Das Cover ist schön anzusehen und auch die Farben sind sehr stimmig, sodass dieses perfekt zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Ziemlich unverhofft“ ist eine würdige Fortsetzung mit sympathischen und vielseitigen Figuren, jeder Menge Humor und einem herausragenden Schreibstil, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und die Momente mit Nikola und Co. sehr genossen habe. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Ziemlich unverbesserlich
Ziemlich unverhofft
???

Das Jahr des Taschenbuchs: Juli 2016


Auch im Juli habe ich wieder einige Taschenbücher gekauft, sodass ich auch für diesen Monat ein paar Bücher auflisten kann. Ich muss zwar immer mehr feststellen, dass ich tatsächlich vermehrt broschierte Ausgabe anstelle von Taschenbüchern kaufe, was mich schon ein wenig wundert, allerdings muss ich mich wohl damit abfinden, dass der Trend immer mehr zur broschierten Ausgabe geht.

51U06HDWzkL._SL250_William Ritter – Jackaby (Jackaby #1) (cbt / ET: 11. Juli 2016)
New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt…

Kaufgrund
„Jackaby“ stand bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste, sodass ich dem Erscheinungstag entgegengefiebert habe. Somit ist es auch kein Wunder, dass ich das Buch direkt am Erscheinungstag haben musste.
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51hyPYpV1WL._SX314_BO1,204,203,200_Richard Laymon – Das Loch (Heyne Hardcore / ET: 10. September 2012)
Nach einer höllischen Begegnung mit einem ehemaligen Mitschüler irrt die junge Pamela durch die kalifornische Wüste, bis sie von einem höchst seltsamen Busfahrer aufgelesen wird. Gleichzeitig nimmt der harmlose Student Norman zwei Anhalter mit, die sich schnell als eiskalte Psychopathen entpuppen. Alle treffen sich in einem winzigen Kaff in der Einöde, dessen Bewohner auf den ersten Blick ganz nett zu sein scheinen – aber manche Gäste auf der Durchreise wahrhaftig zum Fressen gern haben.

Kaufgrund
Richard Laymon ist für mich mittlerweile ein absolutes Muss, von daher kaufe ich nun nach und nach seine ganzen Taschenbücher und dabei musste auch unbedingt „Das Loch“ dazugehören. Mal schauen, wann ich das Buch lesen werde.
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51W80m4ZybL._SX314_BO1,204,203,200_Richard Laymon – Finster (Heyne / ET: 8. Dezember 2010)
Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?

Kaufgrund
Richard Laymon ist für mich mittlerweile ein absolutes Muss, von daher kaufe ich nun nach und nach seine ganzen Taschenbücher und dabei musste auch unbedingt „Finster“ dazugehören. Mal schauen, wann ich das Buch lesen werde.
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51EtN+uXZVL._SL250_Elle Kennedy – The Deal – Reine Verhandlungssache (Off-Campus #1) (Piper / ET: 1. Juli 2016)
Sie lässt sich auf einen Deal mit dem College Bad Boy ein … Hannah ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm Julian gegenüber kein Wort heraus. Sie ist verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der von ihm vorgeschlagene Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Vielleicht wird Julian dann endlich auf sie aufmerksam. Hannah zögert noch kurz, gibt dann aber nach, denn der Plan könnte aufgehen.

Kaufgrund
„The Deal – Reine Verhandlungssache“ war ein absolutes Wunschbuch, von daher musste ich es direkt am Erscheinungstag haben, denn es klang einfach zu verlockend. Ich komme an dem Genre allgemein nur sehr schwer vorbei.
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51RF04ESOAL._SL250_Colleen Hoover – Zurück ins Leben geliebt (dtv / ET: 22. Juli 2016)
Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist…

Kaufgrund
Colleen Hoover ist für mich schon seit einiger Zeit ein absolutes Muss, von daher musste auch unbedingt ihr neuestes Werk „Zurück ins Leben geliebt“ direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen.

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

51fQRTUBGuLIch habe den ersten Band „Infernale“ sehr gerne gelesen, von daher freue ich mich umso mehr, dass mittlerweile auch der zweite Band „Rhapsodie in Schwarz“ von Sophie Jordan gelistet ist. Somit ist es kein Wunder, dass das Buch von mir vorbestellt wurde. Der zweite und finale Band erscheint am 13. Februar 2017.

Kurzbeschreibung
Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer.
Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los…

Sarah Crossan – Die Sprache des Wassers


Kurzbeschreibung
Nur mit einem Koffer und einem alten Wäschesack im Gepäck, brechen Kasienka und ihre Mutter nach England auf. Das Leben dort ist einsam für das Mädchen. Zuhause sitzt ihre Mutter mit gebrochenem Herzen; in der Schule findet sie keine Freunde. Aber als sie sich zum ersten Mal verliebt, fasst sie neuen Mut, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich erst kürzlich binnen weniger Stunden „Eins“ von Sarah Crossan verschlungen habe, wollte ich noch unbedingt ein weiteres Werk von der Autorin lesen und habe zu „Die Sprache des Wassers“ gegriffen, was eine gute Entscheidung war, denn auch dieses Buch konnte mich sofort in den Bann ziehen.

Wie auch bei „Eins“ verwendet die Autorin hier eine sehr angenehme und poetische Sprache, die mich direkt angesprochen hat. Dadurch, dass die Geschichte in Versform erzählt wird, lernt man nicht nur die Ich-Erzählerin Kasienka sehr gut kennen, sondern nimmt auch gleichzeitig ihre Umgebung und Sicht sehr gut wahr.

Kasienka stammt aus Polen und reist mit ihrer Mutter mit nur wenig Habseligkeiten und kaum Geld nach England, weil dort ihr Vater hin verschwunden ist. Dabei mieten sie sich ein Zimmer, teilen sich ein Bett und teilweise sogar Kleidung und machen sich auf die Suche nach ihrem Vater, der allerdings gar nicht gefunden werden möchte. Kasienka muss gleichzeitig in England in die Schule gehen und wird dort aufgrund ihrer Herkunft und ihres Akzents schnell zur Außenseiterin und von ihren Mitschülerinnen gemobbt.

Nur die Liebe zum Schwimmen und William, einer ihrer Mitschüler, der ebenfalls gerne schwimmt, scheinen für Kasienka ein Lichtpunkt in ihrem Leben zu sein, das sonst nur aus einer traurigen Mutter, Mobbing und der Suche nach dem Vater zu bestehen scheint. Im Wasser ist Kasienka frei und muss sich weder für ihre Herkunft, noch für ihre Familiengeschichte rechtfertigen, was dem Mädchen mehr als gut tut.

Interessant ist dabei wieder einmal, wie behutsam die Autorin mit dem Thema Mobbing umgeht und was es aus einem Menschen machen kann, wenn man dies Tag für Tag in einem fremden Land durchleiden muss. Dazu wird auch Kasienkas Familiengeschichte sehr gut thematisiert und zeigt auf, was es aus einer Mutter machen kann, wenn sie nicht nur den Ehemann, sondern auch den Boden unter den Füßen verliert.

Das Cover ist für mich jetzt nicht der allergrößte Hingucker, allerdings muss man sagen, dass dieses dennoch sehr gut zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen von Anfang an angesprochen, sodass ich „Die Sprache des Wassers“ unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Die Sprache des Wassers“ ist eine interessante und poetische Geschichte über das Leben eines Teenagers in einem fremden Land, das mit vielen Unsicherheiten, Mobbing und den kleinen Freuden des Lebens gespickt ist. Ich kann somit mit großer Begeisterung eine Leseempfehlung aussprechen!

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Sarah Crossan – Eins


Kurzbeschreibung
Die Schwestern Tippi und Grace sind wie andere Teenager sie streiten sich, verlieben sich in Jungs, gehen ihren Hobbies nach… Doch das Besondere an ihnen ist: Sie sind sich mehr verbunden als andere Schwestern sie sind an der Hüfte zusammengewachsen. Aus der Ich-Perspektive erfahren wir, wie es ist, wenn man nie allein ist und vor eine Wahl gestellt wird, die über Leben und Tod entscheidet. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Eins“ ist eines der Bücher, die ich komplett ohne irgendwelche Erwartungen gelesen und mich vorher auch nicht sonderlich mit beschäftigt habe. Und das war auch vollkommen gut so, denn dadurch habe ich im Laufe der Geschichte eine – nicht immer positive – Überraschung nach der anderen erlebt, was mich von der ersten Seite an an das Buch gefesselt hat.

Sarah Crossan hat sich hierbei an das Thema „siamesische Zwillinge“ gewagt, was in der heutigen Gesellschaft leider immer noch für viele Menschen ein Tabuthema ist, aber gar nicht sein soll. Dabei wurde das Thema von der Autorin nicht nur mit der nötigen Sensibilität herangegangen, sondern auch sehr gut recherchiert, sodass man dazu auch noch bestens informiert wird. Dabei wurden die Figuren von der Autorin sehr gut ausgearbeitet, die Dialoge haben mich sowohl zum Lachen gebracht, als auch zum Nachdenken angeregt und auch sonst wollte hier alles perfekt zueinander passen. Dazu wird die Geschichte in der Versform erzählt, was mir sehr gut gefällt.

Hierbei geht es hauptsächlich um die siamesischen Zwillinge Tippi und Grace, die von der Hüfte an zusammengewachsen sind und sich somit ein Leben teilen müssen. Doch dabei wollen die beiden Schwestern kein Mitleid, sondern sehnen sich viel mehr nach den alltäglichen Dingen wie Freundschaften, die erste große Liebe oder auch, dass jeder in ihrem Umfeld glücklich ist. Dabei ist es zum einen sehr interessant zu beobachten, wie sie ihren Alltag meistern, aber auch, wie verschieden die Schwestern sind.

Während Tippi das Herz auf der Zunge trägt und um einen flotten Spruch nie verlegen ist, ist Grace, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, oftmals in sich gekehrt und verkriecht sich in die Welt der Bücher, da die Orte in den Büchern die einzigen sind, die sie alleine betreten kann. Gleichzeitig ist Tippi durch und durch Realistin und hat sich damit abgefunden, dass sie niemals die große Liebe finden wird, da dies aufgrund ihrer Situation in ihren Augen nicht machbar ist. Grace hat dagegen die Hoffnung, dass sie doch noch irgendwann die große Liebe treffen könnte, was sie oftmals in einen Konflikt mit sich selbst bringt.

Gleichzeitig wird in „Eins“ auch geschildert, was es bedeutet, wenn sich zwei Menschen ein Leben teilen müssen, was es bedeutet, wenn die eine Schwester krank wird und die andere nicht und was manchmal eine Entscheidung um Leben oder Tod anrichten kann.

Wer jetzt aber denkt, dass es hierbei nur um die Zwillinge geht, der wird hier noch viel mehr entdecken: Jon und Yasmeen, zwei Außenseiter auf ihrer Schule, die sich mit Tippi und Grace anfreunden, um Dragon, die balletttanzende Schwester von Tippi und Grace, die ihre ganz eigenen Probleme hat. Die Familie, die oftmals unter den ganzen Arztrechnungen und Kosten für die Zwillinge leidet und die Probleme, die sich zwischen ihren Eltern nicht mehr verheimlichen lassen.

Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zu Tippi und Grace, dazu passen die Farbkleckse sehr gut zu den ungleichen Schwestern. Die Kurzbeschreibung sagt mir dagegen eher nicht zu, da diese zu oberflächlich gehalten ist und die Besonderheit der Geschichte in keinster Weise widerspiegelt.

Kurz gesagt: „Eins“ konnte mich mit einem wunderbaren Erzählstil, vielseitigen und liebenswerten Figuren, sowie einer interessanten Thematik von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen, mich zum Lachen bringen, mich aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Ich bin mehr als begeistert und hoffe, dass dieses Buch noch sehr viele Leser finden wird.

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