Rezension

Kathrin Klingner – Katze hasst Welt

Kurzbeschreibung
Jedes Wochenende Caffè Latte schäumen für betrunkene Jungesellinnen-Abschiede auf dem Hamburger Kiez. Freunde, die sich mit gutgemeinten Ratschlägen in Sachen Beziehung nicht zurückhalten. Kolleginnen, die ungefragt zur Gesichtsenthaarung raten. Der Alltag der misanthropen Protagonistin Katze ist eine Abfolge von tragischen und komischen Situationen, die Katze stoisch und schweigsam über sich ergehen lässt. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich mehr der Hunde-Freund bin und Katzen zwar mag, aber kein großer Fan von ihnen bin. Somit bin ich auch ein wenig skeptisch gewesen, als ich „Katze hasst Welt“ von Kathrin Klingner in einem offenen Bücherschrank entdeckt und spontan mitgenommen habe. Letztendlich konnte mich die Kurzbeschreibung dann doch überzeugen, sodass ich der Geschichte zumindest eine Chance geben wollte.

In dem Comic geht es um eine Katze in den Zwanzigern, die in Hamburg lebt und an einer Kunsthochschule studiert. Katze ist grundsätzlich unzufrieden und unglücklich mit sich und der Welt und tritt dementsprechend auf, indem sie den meisten Menschen, aber auch Tieren gegenüber gleichgültig wirkt. Die Kunsthochschule fällt ihr zunehmends schwer und sie lässt nur wenige Menschen in ihr Leben hinein, wie z.B. Panda. Panda ist das Gegenteil von Katze: Aufgeschlossen, freundlich und herzlich. Dass dabei zwei vollkommen andere Welten aufeinandertreffen, ist schnell klar und somit lässt sich schnell erahnen, wie die Beziehung zwischen den beiden endet.

Interessant ist dabei, dass die Geschichte rückwärts erzählt wird, sodass man die Beziehung der beiden, aber auch Katzes Leben an der Kunsthochschule noch intensiver wahrnimmt. Gleichzeitig ist in „Katze hasst Welt“ eine deutliche Melancholie und phasenweise auch Gleichgültigkeit spürbar, die sich teilweise auch auf die Leser*innen überträgt, was dazu geführt hat, dass ich trotz der Unnahbarkeit der Katze mit ihr mitfühlen konnte.

Somit ist „Katze hasst Welt“ ein Comic, der zwar im Großen und Ganzen in Ordnung, mich allerdings bei Weitem nicht so begeistern konnte, wie ich es mir aufgrund der Kurzbeschreibung erhofft habe. Für Zwischendurch ist der Comic sicherlich einen Blick wert, aber mehr auch nicht. Katzen-Fans könnte der Comic allerdings deutlich besser gefallen.

Rezension

Raina Telgemeier – Smile (Smile #1)

Kurzbeschreibung
Wer lächelt, zeigt Zähne. Nur bei Raina klafft eine riesige Lücke, wo früher ihre Schneidezähne waren. Seit ihrem Unfall trägt sie eine peinliche Zahnspange. Und immer wieder muss sie zum Zahnarzt, zum Chirurgen, zum Kieferorthopäden. Da kann einem das Lachen schon einmal vergehen. Als ob sie sonst keine Probleme hätte! Pickel zum Beispiel. Und Jungs. Wie gut, dass sie an der neuen Schule wenigstens echte Freundinnen findet. Und am Ende auch wieder lachen kann. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich schon immer eine Schwäche für Comics und Graphic Novels hatte, bin ich immer nach der Suche nach neuen Geschichten und bin dabei auf „Smile“ von Raina Telgemeier gestoßen. Mehr als zehn Jahre nach Ersterscheinung sind vergangenen, ehe das Werk es auch den Weg nach Deutschland geschafft hat und somit bin ich umso gespannter, was es mit hochgelobtem Comic auf sich hat.

„Smile“ ist dabei eine Autobiographie von Raina Telgemeier, die über ihre Schulzeit berichtet und wie sie nach einem Unfall, bei dem sie die Vorderzähne verloren hat und jahrelang mit Zahnspangen und Operationen zu kämpfen hatte. Auf humorvolle Art und Weise beschreibt sie dabei ihre Zeit an der Junior High und später an der High School Anfang der Neunziger Jahre, wo sie sich nie wirklich wohlgefühlt hat und oftmals anders an die anderen Kinder war.

Während alle anderen Mädchen sich zunehmend für Make Up, Jungs und die nächste Party interessiert haben, entdeckt Raina zwar auch das andere Geschlecht, allerdings interessierte sie sich auch weiterhin für Videospiele und ihre Pfadfindergruppe. Allerdings merkt sie selbst im Freundeskreis, dass sie nur eine Außenseiterin ist, die von den meisten nur mehr geduldet wird oder dazu da ist, damit sich andere über sie lustig machen.

Erst auf der High School erkennt sie immer mehr, wer sie wirklich ist, was sie im Leben will und dass sie zukünftig auf falsche Freunde verzichten kann, die sie nicht nehmen, wie sie ist. Gleichzeitig dürfen natürlich auch die ersten Verliebtheiten nicht zu kurz kommen.

Positiv ist bei „Smile“, dass sich sowohl Jugendliche als auch Erwachsene in die Geschichte und in Reina hineinversetzen können, denn jeder hatte einmal mit Unsicherheiten, Zahnspangen oder falschen Freundschaften zu kämpfen. Dazu ist „Smile“ herrlich selbstironisch, erzähl ungeschönt von der Pubertät, Unsicherheiten und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.

Somit hat mir „Smile“ aufgrund der selbstironischen Erzählungen und den tollen Zeichen enorm gut gefallen und ich konnte nicht nur mit Reinas mitfühlen, sondern mich auch in sie hineinversetzen, denn sind wir mal ehrlich: Die Pubertät ist kein Zuckerschlecken. Hoffentlich werden auch die anderen beiden Bände „Sisters“ und „Guts“ ins Deutsche übersetzt.

Reihenfolge
Smile
Sisters (keine dt. Übersetzung vorhanden)
Guts (keine dt. Übersetzung vorhanden)

Rezension

Jasper DeWitt – Der Angstsammler

Kurzbeschreibung
Ein rätselhafter Patient zieht den jungen Psychiater Parker H. in seinen Bann. Seit dem sechsten Lebensjahr wird der mittlerweile 30-jährige Mann, den alle nur „Joe“ nennen, in der düsteren Nervenheilanstalt in Neuengland verwahrt. Er gilt als nicht therapierbar. Jeder, der mit ihm spricht, verliert den Verstand oder begeht Selbstmord. Allen Warnungen zum Trotz beschließt der ehrgeizige Parker, „Joe“ in seiner Zelle zu besuchen. Dabei setzt er eine Kette von albtraumhaften Ereignissen in Gang, die seine schlimmsten Befürchtungen weit übertreffen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Geschichten, die in Psychiatrien spielen, hatten schon immer eine gewisse Faszination auf mich, weshalb ich „Der Angstsammler“ noch vor dem Erscheinungstag für mich entdeckt habe. Da die Kurzbeschreibung dabei auch sehr spannend und teilweise auch verstörend ist, habe ich mich auf eine interessante und spannende Geschichte gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Jasper DeWitt hat mit „Der Angstsammler“ ein beeindruckendes Debüt geschaffen, das mit den Ängsten der Figuren und der Leser spielt und alles andere als vorhersehbar ist. Erzählt wird die Geschichte dabei von Parker, einem aufstrebenden Psychiater, der fast ausschließlich über Foreneinträge mit dem Leser kommuniziert. „Der Angstsammler“ ist dabei zusammengesetzt aus den Foreneinträgen von Parker und alten Akten des Patienten Joe, der seit Jahrzehnten in der Psychiatrie lebt. Was anfänglich ein wenig trocken daherkommt, entpuppt sich allerdings schnell als eine spannende Erzählung, die dafür gesorgt hat, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Bei dem Patienten handelt es sich um Joe, einem Mann in den Dreißigern, der bereits seit seinem sechsten Lebensjahr in einer Nervenheilanstalt in Neuengland lebt und schon von Kindheit an von Ärzten und Pflegern aufgegeben wurde. Joe gilt als gefährlich und krank und hat lediglich die Pfleger als Kontaktpersonen, die ihn mit Essen und Medikamenten versorgen, Therapiestunden gibt es für den Mann bereits seit Jahren nicht mehr, da er als gefährlich und nicht therapierbar eingestuft wurde. Grund dafür ist, dass sämtliche seiner Zimmernachbarn und Pfleger entweder misshandelt wurden oder innerhalb kürzester Zeit verstorben sind. Für den fast schon zu ehrgeizigen Parker, der noch am Anfang seiner Karriere steht, ist Joe eine faszinierende Aufgabe, über den er mehr erfahren und ihn behandeln möchte. Dabei stößt er in seinen Recherchen auf immer mehr verstörende Details, die sich im Laufe der Jahre in der Klinik abgespielt haben.

Die Geschichte ist dabei stets spannend und löst teilweise ein beklemmendes Gefühl aus, denn die Nervenheilanstalt wird sehr ausführlich beschrieben, sodass man als Leser das Gefühl hat, dass man sich selbst durch die Klinik bewegt und Parker bei seiner Arbeit über die Schulter schaut. Das Zusammenspiel zwischen Parker und Joe ist dabei teilweise verstörend und faszinierend zugleich und man erlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle, während Parker sich immer mehr in Joes Fänge begibt. Dabei ist „Der Angstsammler“ kein klassischer Horror, sondern spielt sich vielmehr nur in den Köpfen in der Charaktere und des Lesers ab, sodass die Geschichte sehr intensiv ist und mir so manches Mal eine Gänsehaut beschert hat.

Somit ist „Der Angstsammler“ insgesamt ein beeindruckendes Debüt, das mich aufgrund seiner Figuren und der vorherrschenden Atmosphäre in den Bann ziehen und schockieren konnte. Hoffentlich wird es noch viele weitere Werke von Jasper DeWitt geben!

Suchanfragen

[Suchanfragen] The Summer I Turned Pretty

Immer häufiger fällt mir auf, dass sich nicht nur Stichworte, sondern auch direkte Fragen in meinen Suchanfragen befinden. Da sich inzwischen einiges zu „The Summer I Turned Pretty“ und der gleichnamigen Verfilmung angesammelt hat, möchte ich diese nun in regelmäßigen Abständen beantworten. Der Post kann dabei mögliche Spoiler beinhalten.

Bücher auf Deutsch
Die Bücher rund um Belly, Conrad und Jeremiah umfasst insgesamt drei Bände, die in Deutschland zunächst im Hanser Verlag und später im dtv erschienen sind:
„Der Sommer, als ich schön wurde“ (siehe Rezension)
„Ohne dich kein Sommer“ (siehe Rezension)
„Der Sommer, der nur uns gehörte“ (siehe Rezension)

Wird es einen vierten Band geben?
Vor acht Jahren hat die Autorin Jenny Han dies in einem Q&A auf Goodreads verneint, weil sie der Meinung ist, dass man einen guten Abschluss gefunden hat. Diese Meinung teile ich voll und ganz, aber wer weiß – vielleicht wird Jenny Han aufgrund des Erfolges doch noch einmal schwach?

Wo läuft „The Summer I Turned Pretty“?
Die Serie läuft seit dem 17. Juni exklusiv auf Amazon Prime Video und Staffel 1 umfasst insgesamt sieben Episoden. Einen großen Trailer gibt es hier.

Gibt es eine zweite Staffel?
Ja. Amazon hat bereits vor Veröffentlichung der ersten Staffel bekannt gegeben, dass die Serie um eine zweite Staffel verlängert wird. Wann diese allerdings ausgestrahlt wird, ist noch unbekannt. Da Amazon aber oftmal recht schnell neue Staffeln produziert, könnte man möglicherweise schon 2023 mit der zweiten Staffel rechnen.

Warum Marihuana in der Serie?
Gute Frage. Soweit ich mich erinnere, wurde in der Buchreihe immer nur Zigaretten geraucht – meist von Conrad. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass man in der Serie Marihuana bevorzugt hat, weil Marihuana in den USA in vielen Bundesstaaten mittlerweile legalisiert wurde und die Geschichte somit teilweise moderner wirkt. Ob man das jedoch wirklich gebraucht hat, ist mehr als fraglich.

Zu viel Party in der Serie
Würde ich so unterschreiben. Ich habe in der Buchreihe die ruhigen Momente am Pool meist sehr geliebt und fand die Gespräche immer sehr angenehm. Dies geht in der Serie leider ein wenig unter, da dort relativ häufig Partys stattfinden, die ich nicht unbedingt gebraucht habe, weil dadurch einiges an Stimmung flöten ging.

Warum ein Debütantenball?
Jenny Han hat erst vergangene Woche erklärt, warum es der Debütantenball in die Serie, allerdings nicht ins Buch geschafft hat. So wurde der Ball extra für die Serie kreiert, um aufzuzeigen, dass Belly in dem Sommer vom Mädchen zur jungen Frau heranreift und man damit einen schönen Moment geschaffen hat: „The Deb Ball was a chance to really bring a rite of passage like a ceremonial rite of passage of growing up to life — to really see that visualized, because I think different cultures have many different ways of marking that moment of between, like, girlhood and adulthood.“ ~ Quelle

Conrad oder Jeremiah?
An dieser Stelle werde ich selbstverständlich nicht verraten, für wen sich Belly am Ende entscheiden wird. Ich muss jedoch zugeben, dass ich schon immer Team Conrad war, da ich ihn spannender, vielseitiger und tiefgründiger finde. Jeremiah ist für mich immer nur der nette Junge gewesen, aber niemand, der mich großartig beeindrucken konnte.

Bücher allgemein

Summer Reading List

Nachdem ich mir in den vergangenen Jahren immer eine „Summer Reading List“ angelegt habe, möchte ich dies auch in diesem Sommer fortsetzen und habe mir dafür einige Bücher herausgesucht, die bereits seit einiger Zeit auf meinem SUB verweilen. Da ich die Liste schon seit dem 1. Juni offiziell für mich verfolge, habe ich bereits ein paar Bücher aus der Liste gelesen, sodass ich schon ein paar der Bücher für mich abhaken kann.

Bereits gelesen und sehr gemocht habe ich „Anywhere“, Band 1 der „Dunbridge Academy“-Trilogie, von Sarah Sprinz. Emmas Geschichte und all die Dramen, die sich auf dem schottischen Internat abgespielt haben, haben mich sehr überzeugt, unterhalten und mitfühlen lassen, sodass ich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen konnte. Dementsprechend freue ich mich schon sehr darauf, demnächst die anderen beiden Bände zu lesen.

Kurzbeschreibung
Sich zu verlieben, das stand nicht auf Emmas Agenda, als sie für ein Auslandsjahr an der schottischen DUNBRIDGE ACADEMY angenommen wird – dem Internat, an dem sich ihre Eltern kennengelernt haben. Hier will sie Hinweise auf ihren Vater finden, der die Familie vor Jahren verlassen hat. Ablenkung von ihrem Plan kann sie dabei nicht gebrauchen, aber als sie Schulsprecher Henry trifft, weiß Emma sofort, dass sie ein Problem hat. Während geheimer Mitternachtspartys und nächtlicher Spaziergänge durch die alten Gemäuer der Schule wachsen Gefühle zwischen ihnen, gegen die Emma schon bald machtlos ist. Doch Henry hat eine Freundin und Emma kein Bedürfnis, sich das Herz brechen zu lassen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits gelesen habe ich „Gwendys Zauberfeder“, dem zweiten Band der „Gwendy“-Trilogie, von Richard Chizmar und Stephen King. Da bei dem Band lediglich das Vorwort und einige Ideen von King stammen und das Buch zum Großteil von Chizmar geschrieben wurden, war ich somit besonders gespannt, wie mir die Fortsetzung gefallen wird und ich muss sagen, dass meine anfängliche Skepsis unbegründet war, denn die Geschichte hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.

Kurzbeschreibung
Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause … wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dementsprechend habe ich dann auch den dritten und letzten Band „Gwendys letzte Aufgabe“ gelesen, bei dem Stephen King auch wieder als Autor mitgewirkt hat. Die Geschichte ist spannend, gut durchdacht und hat für mich insgesamt einen guten Abschluss. Dies wird aber mit Sicherheit nicht die letzte Geschichte aus dem „Castle Rock“-Universum sein, das Stephen King bereits vor Jahrzehnten geschaffen hat.

Kurzbeschreibung
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bereits angefangen habe ich „Die Schönste im ganzen Land“, Band 1 der „Disney Villains“-Reihe, von Serena Valentino. Leider muss ich jedoch zugeben, dass ich mich streckenweise ganz schön durch die Geschichte quäle, denn der Schreibstil strotzt nur so vor lauter Wiederholungen, sodass es echt anstrengend ist. Kaum ein Satz kommt ohne die Worte „Schönheit“, „schön“, „Schneechen“ oder „Schneewittchen“ aus. Dazu ist der Schreibstil seeeeehr einfach gehalten und die Schriftart so groß, dass man aus den 272 Seiten eigentlich nur 150 Seiten hätte machen können. Aber noch gebe ich nicht auf und hoffe, dass es besser wird.

Kurzbeschreibung
Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Ein Rätsel ist hingegen, wodurch die Königin so böse geworden ist. Schon immer kursieren viele Vermutungen: Weil sie die Schönheit der Stieftochter nicht ertrug? Oder weil sie eifersüchtig auf die verstorbene, erste Frau des Königs war? Nun werden erstmals die wahren Gründe enthüllt – und die Geschichte einer faszinierenden Figur erzählt. Spannend, magisch und märchenhaft! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits begonnen habe ich „What if we Drown“ von Sarah Sprinz, was gleichzeitig der erste Band der „University of British Columbia“-Trilogie ist. Für mich ist es bislang ein absolutes Wohlfühlbuch, da ich das Unileben dort mag und mir besonders die kleine WG sehr gefällt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in der Geschichte weitergehen wird.

Kurzbeschreibung
Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auf dem SUB befindet sich noch „Loveless“ von Alice Oseman. Nachdem ich „Heartstopper“ bereits gelesen und auch schon auf Netflix geschaut habe, möchte ich zukünftig mehr von der Autorin lesen, sodass „Loveless“ da den Anfang macht.

Kurzbeschreibung
Georgia ist 18 und noch immer ungeküsst.
Sie war noch nie verliebt, noch nicht einmal ein bisschen verknallt. Dabei schwärmt sie für alles, was so richtig schön romantisch ist: Hochzeiten, Liebesgeschichten und Happily-Ever-Afters.
Der Richtige wird schon noch kommen, oder?
Oder die Richtige? Irgendwann…
Aber was, wenn nicht?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Die Nacht der Acht“ von Philip Le Roy befindet sich leider auch schon viel zu lange auf dem SUB und deswegen möchte ich das Buch auch endlich aus dem Regal befreien. Da ich bislang nur Gutes über das Buch gelesen habe und Horror allgemein sehr mag, bin ich überzeugt davon, dass das Buch nur gut sein kann.

Kurzbeschreibung
Es ist Samstagabend und Quentin lädt zum Trinken und Feiern in die schicke Villa seiner Eltern ein. Abgeschieden in den Bergen gelegen, ist sie der perfekte Ort des heutigen Mottos: Wer sich erschreckt, muss trinken!
Doch aus Spaß wird schnell bitterer Ernst. Die ersten blutigen Finger bringen die Gruppe noch zum Lachen, es wird ordentlich getrickst. Als der Geist einer tot geglaubten Mitschülerin auftaucht und die Telefonleitung plötzlich gekappt ist, läuft der Abend aus dem Ruder. Die Acht sind auf sich allein gestellt. Und alle stellen sich dieselbe Frage: Wer steckt hinter den mysteriösen Vorfällen? Die Nacht will kein Ende nehmen…
Als dann auch noch einer nach dem anderen verschwindet, scheint keiner mehr dem Horror zu entkommen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem ich von Christina Stein bereits „Searching Lucy“ gelesen habe, befindet sich noch ihr neuestes Werk „Dreivierteltot“ auf meinem SUB, das ich ebenfalls aus dem Regal befreien möchte. Hier bin ich allerdings ein wenig skeptisch, weil mir ihr Schreibstil damals nicht allzu sehr gefallen hat, allerdings klingt die Geschichte so interessant, dass ich mich gern noch einmal auf ein Werk von der Autorin einlassen möchte.

Kurzbeschreibung
Auf dem schottischen West Highland Way begegnet Kim dem ebenso attraktiven wie mysteriösen Sky. Er taucht immer dort auf, wo Kim gerade ist, und flirtet auf dreiste Weise mit ihr – obwohl Kim mit ihrem Freund Jon unterwegs ist. Bei Kim schrillen alle Alarmglocken, irgendetwas stimmt hier nicht. Verstärkt wird ihre düstere Ahnung von rätselhaften WhatsApp-Nachrichten, die sie von ihrer besten Freundin Emma bekommt. Sind es Warnungen? Hilferufe? Emma ist nicht zu erreichen. Und dann findet Kim eine Leiche in einem allzu vertrauten Kleid… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band „Crave“ gelesen habe, muss nun auch der zweite Band „Crush“, der „Katmore Academy“-Reihe dran glauben. Obwohl ich den ersten Band eher mittelmäßig fand, hatte die Geschichte dennoch eine gewisse Faszination auf mich, sodass ich wissen möchte, wie es mit Grace und Jaxon weiter geht. Allzu große Erwartungen habe ich allerdings nicht.

Kurzbeschreibung
Als Grace sich in Jaxon Vega verliebte und in seine gefährliche Welt eintauchte, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Jaxon ist der mächtige Sohn der herrschenden Vampirfamilie und auch Grace ist nicht, wer sie ihr ganzes Leben zu sein glaubte. Wenn sie in dieser Welt überleben will, muss Grace ihre neuen Fähigkeiten schnellstens meistern. Doch ihre Liebe zu Jaxon und das Leben ihrer Freunde sind in Gefahr. Beide zu retten, wird ein Opfer verlangen, von dem Grace nicht weiß, ob sie es zu erbringen bereit ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Außerdem möchte ich unbedingt noch „Wave of Lies“ von Sarah Epstein lesen. Ich muss zwar gestehen, dass mich die bisherigen Bewertungen ein wenig abschrecken, da ich dachte, dass die Geschichte allgemein besser ankommen würde, allerdings bin ich so neugierig, dass ich mich gerne auf die Geschichte einlassen möchte.

Kurzbeschreibung
Wie immer kehrt Chloe in den Ferien in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist. Und wie immer trifft sie ihre besten Freunde am ersten Abend in der alten Pizzeria. Sie kennen sich seit dem Kindergarten und sind wie eine Familie. Besser als Familie! Doch heute ist alles anders. Denn seit Henry vor drei Monaten in einer Sturmnacht verschwunden ist, sitzen die Übriggebliebenen zum ersten Mal wieder alle zusammen. Und das Misstrauen steigt wie Nebel zwischen ihnen auf.
In jener Nacht sind Dinge geschehen, über die keiner von ihnen sprechen kann. Jeder hat etwas zu verbergen. Alle sind schuldig.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Zu meiner eigenen Verwunderung habe ich „Shelter“ von Ursula Poznanski immer noch nicht gelesen, weshalb das Buch ebenfalls auf meine Liste gehört. Ich muss zwar gestehen, dass ich dieses Mal nicht allzu sehr gehyped bin, was das Buch angeht, aber dennoch gerne wissen, was sich die sympathische Autorin wieder mal ausgedacht hat.

Kurzbeschreibung
Die Idee war völlig verrückt und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Clique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auf nahezu keiner Liste darf Colleen Hoover bei mir fehlen und somit hat es „Summer of Hearts and Souls“ auch auf diese Liste geschafft. Bei dem Buch überzeugt mich nicht nur das wunderschöne Cover, sondern vor allem auch die Kurzbeschreibung, die eine interessante, melancholische Geschichte voller Geheimnisse verspricht.

Kurzbeschreibung
Von der Trailersiedlung in die Welt der Rich Kids: Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 18-jährigen Beyah nichts anderes übrig, als zu ihrem Vater zu ziehen. Dem Vater, den sie kaum kennt und der mit seiner neuen wohlhabenden Familie auf einer Halbinsel vor der texanischen Küste lebt. Wider Erwarten birgt die Welt der Schönen und Reichen mehr Überraschungen, als Beyah je gedacht hätte. Speziell Sunny Boy Samson scheint Abgründe in sich zu tragen, die ihr gar nicht so unbekannt vorkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein Buch, das ebenfalls schon viel zu lange auf meinem SUB verweilt, ist „Violet“ von Scott Thomas. Bereits sein Werk „Kill Creek“ konnte mich gut unterhalten, sodass ich mir sehr viel von „Violet“ erhoffe, zumal die Kurzbeschreibung nicht nur sehr interessant, sondern vor allem auch sehr spannend klingt.

Kurzbeschreibung
Dreißig Jahre nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Kris Barlow erneut die Welt zusammen: Ihr Mann stirbt bei einem Autounfall. Geschockt beschließt Kris, sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter Sadie in das alte Ferienhaus ihrer Familie am Lost Lake, nahe Pacington, zurückzuziehen. Doch der Ort hat sich verändert, die Einwohner sind misstrauisch, denn im Laufe der letzten Jahre verschwanden mehrere Mädchen spurlos. Zunächst schenkt Kris den Warnungen der Leute keine Beachtung, aber dann ereignen sich seltsame Dinge in ihrem Haus. Als auch Sadie beginnt, sich zunehmend merkwürdiger – und unheimlicher – zu verhalten, wird Kris klar, dass sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, wenn sie das Leben ihrer Tochter retten will… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

V.T. Melbow – Lory-X – Das Spiel ihres Lebens

Kurzbeschreibung
Auf einer Computerspielmesse erhält Lory die unglaubliche Chance, mit den besten Gamern der Welt an einem neuartigen Virtual-Reality-Spiel teilzunehmen. Level für Level steigt das Team auf. Dabei kommen sich Lory und der superpopuläre, gut aussehende Gamer Thorn näher. Bald jedoch entdecken sie ein furchtbares Geheimnis. Als einer der Gamer ermordet aufgefunden wird, beginnt ein Spiel um Leben und Tod. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Lory-X – Das Spiel ihres Lebens“ gehört zu den Geschichten, die ich unbedingt mögen wollte, da mich die Kurzbeschreibung direkt angesprochen hat und ich somit eine spannende und facettenreiche Geschichte erwartet habe. Leider kam es jedoch am Ende ein wenig anders als gedacht, denn das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.

Dabei hätte es so gut werden können: Ein Virtal-Reality-Game, das auf einer Computerspielmesse den Gamern alles abverlangt und sogar ein Spieler ermordet wird, ein Lauf um Leben und Tod und sogar eine kleine Liebesgeschichte hat sich ins Buch eingeschlichen. An sich sind das gute und vor allem interessante Themen, die vielversprechend klingen, doch leider wollte die Geschichte bei mir nicht zünden und auch die Handlung selbst zieht sich an einigen Stellen wie Kaugummi.

Das größte Problem waren für die Figuren, die oftmals blass und oberflächlich waren und mit denen ich mich somit nicht anfreunden und nur selten hineinversetzen konnte. Ein weiteres Problem ist der Verlauf der Geschichte, denn während diese am Anfang noch vielversprechend ist, flacht sie immer mehr ab und verliert nicht nur an Spannung, sondern wirkt teilweise ideenlos und lieblos. Auch das Ende kam mir dann tatsächlich viel zu schnell und wirkt abgehetzt und fast so, als hätte man keine Zeit mehr gehabt, um es besser auszuarbeiten.

Somit konnte mich „Lory-X – Das Spiel ihres Lebens“ leider nicht von sich überzeugen, was ich doch sehr schade finde, da man hier deutlich mehr raus hätte machen können.

Rezension

Johanna Schließer – Briefe an die Zeit

Kurzbeschreibung
Wer sind wir? Und wer wollen wir sein? Sind wir Jäger des Glücks, Sammler von schmerzlichen Erinnerungen oder Bewahrer von wertvollen Erfahrungen? Wir blicken zurück, sehen, wie die Zeiten sich ändern, verändern uns mit ihnen und staunen manchmal über uns selbst. »Wir sind vergänglich und doch so anhänglich.« Gefühlvoll, reizvoll und mit Humor schreiben die in diesem Band gesammelten Gedichte Briefe an die Zeit. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich schon immer ein großer Fan von Gedichtbänden war und diese schon immer regelrecht verschlungen habe, wollte ich auch unbedingt „Briefe an die Zeit“ von Johanna Schließer lesen und wurde nicht enttäuscht.

Die Texte lesen sich allesamt gut und flüssig, beinhalten wichtige und interessante Themen wie den Mut, das Leben so gut und intensiv zu leben, wie es nur geht. Aber auch Träume, unerfüllte Wünsche und die Frage, wer man eigentlich ist und was wahres Glück bedeutet („Was zum Teufel ist denn Glück?“), stehen hier im Raum.

Was ich persönlich ein wenig schade finde, ist die Tatsache, dass hier immer bewusst drauf geachtet wurde, dass sich auch alles reimt. Bestes Beispiel ist dabei „Liebes Köpfchen, sei doch still, weil mein Herzlein leben will“ aus dem Gedicht „Ohne Reue“. Das wäre meiner Meinung nach absolut nicht nötig gewesen, weil die Kernaussage der Gedichte dennoch immer gut erkennbar war und vieles dadurch bewusst oder auch unbewusst verniedlicht wurde, was nicht hätte sein müssen. Hier hätte ich mir von der Autorin etwas mehr Mut erhofft, was jedoch die Qualität der Gedichte nicht mindert.

Dennoch ist „Briefe an die Zeit“ ein tolles und inspirierendes Werk, das zum Nachdenken anregt und teilweise seine eigenen Gedanken widerspiegelt. Somit kann ich diesen Gedichtband nur empfehlen.

Rezension

Courtney Peppernell – Watering the Soul

Kurzbeschreibung
In the deepest, most enchanting part of the forest, a creature hands you a seed. Within the seed is your soul, ready to be grown again.

From internationally bestselling author Courtney Peppernell comes her new book of poetry and prose, Watering the Soul. In true Peppernell style, the book is divided into sections, this time following a step-by-step recipe, to heal your soul. Filled with themes that focus on forgiveness, gratitude, togetherness, and equality, Peppernell takes you on a journey to find a precious yet profound understanding; that a seed is not grown with haste and nor is becoming whole, that in each and every step, we find the meaning of watering the soul. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„This is the story of your soul and how it can be grown again.“ – Ein schöner Slogan für dieses Buch und somit hat dieser kleine, aber feine Satz direkt mein Interesse geweckt. Da ich Gedichte im Allgemein sehr mag, habe ich mich somit sehr auf „Watering The Soul“ gefreut und hatte hohe Erwartungen. Leider konnten diese nicht immer erfüllt werden.

Zuerst sollte gesagt sein, dass Courtney Peppernell definitiv schreiben kann, was sie bereits u.a. bei „Pillow Thoughts“ unter Beweis gestellt hat. Die Mischung aus Gedichten und Essays ist auch in diesem Fall an sich gut gelungen, nur wirkten einige der Texte schon fast zu durchdacht.

So gut und wichtig einige der Texte auch sind, so wirken mir diese doch zu konstruiert, zu gewollt und oftmals schon fast zu kommerziell, was ich von Courtney Peppernell bislang noch nicht gewohnt war.

Dennoch werden in ihren Texten sehr wichtige Themen angesprochen, die nicht nur einem selbst gut tun, sondern auch anderen Menschen. So geht es in „Watering The Soul“ unter anderem um Selbstfindung, Vergebung, Selbstliebe, Respekt für sich selbst und anderen gegenüber, aber auch darum, stets für Neues offen zu sein.

Kurz gesagt: „Watering The Soul“ ist insgesamt eine gute, allerdings nicht überragende Sammlung an Essays und Gedichten und kann großteils mit einfühlsamen und nachdenklich stimmenden Texten überzeugen. Wären einige Texte etwas mehr aus dem Herzen heraus und weniger kommerziell, hätte ich sicherlich noch mehr Freude an diesem Buch gehabt.

Rezension

Elisabeth Naughton – Düstere Geheimnisse (Deadly Secrets #1)

Kurzbeschreibung
Nach 18 Jahren kehrt Samantha Parker in ihr Heimatstädtchen Hidden Falls zurück, um ihrer kranken Mutter beizustehen. Doch als diese unerwartet stirbt, hat Sam keine andere Wahl, als länger zu bleiben – obwohl sie nichts lieber will, als dem Ort den Rücken zu kehren, wo sie als junges Mädchen mitansehen musste, wie ihr Bruder ermordet wurde. Sie nimmt zähneknirschend einen Job als Lehrerin an. Dabei trifft sie auf den Kinderpsychologen Dr. Ethan McClane, mit dem sie zusammenarbeiten soll. Obwohl Sam ihm skeptisch gegenübersteht, kann sie sich dem Charme, den Ethan versprüht, nicht entziehen. Da geschehen immer seltsamere Unfälle, in die Sam verwickelt wird. Sie und Ethan beginnen nun, hinter Fassaden zuschauen – und bald wird offenbar, dass Geheimnisse ans Tageslicht drängen, die eigentlich verborgen hätten bleiben sollen. Und jemand schreckt nicht davor zurück, das zu verhindern. Wenn nötig mit tödlicher Gewalt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Schon eine ganze Weile befand sich „Düstere Geheimnisse“ von Elisabeth Naughton auf dem Tolino, da ich mir nie ganz sicher war, ob mir das Buch, das gleichzeitig der Auftakt der „Deadly Secrets“ ist, tatsächlich gefallen könnte. Da ich allerdings letztendlich nichts zu verlieren habe, habe ich mich endlich auf das Buch eingelassen und muss sagen, dass es mir überraschend gut gefallen hat.

„Düstere Geheimnisse“ erzählt die Geschichte von Samantha und Ethan, einer Lehrerin und einem Kinderpsychologen, die eher unfreiwillig wieder beide zurück in ihrer Heimatstadt Hidden Falls sind und fortan zusammenarbeiten müssen. Während Samantha gerade den Tod ihrer Mutter verkraften musste und Hidden Falls seit der Ermordung ihres Bruders gemieden hat, kehrt Ethan in die kleine Stadt zurück, um einen anfälligen Jungen zu helfen, der immer mehr abzurutschen droht.

Da die Geschichte unter anderem aus der Sicht von Samantha und Ethan erzählt wird, lernt man beide gut kennen und ich konnte mich meistens gut in sie hineinversetzen. Sie sind größtenteils sympathisch, besitzen Ecken und Kanten und haben in meinen Augen gut miteinander harmoniert.
Durch den Perspektivenwechsel erfährt man auch sehr viel aus der Stadt selbst, denn in dieser Stadt gibt es weit mehr als nur ein Geheimnis, das aufgedeckt werden muss.

Neben einer gut inszenierten und oftmals prickelnden Liebesgeschichte von der Autorin gibt es in „Düstere Geheimnisse“ auch jede Menge spannende Momente, die oftmals sogar mit überraschenden Wendungen überzeugen konnten, sodass ich bei diesem Buch oftmals gut unterhalten wurde.

Kurz gesagt: „Düstere Geheimnisse“ ist ein spannendes und prickelndes Werk voller Geheimnisse, das mit interessanten Figuren und einer gut ausgearbeiteten Kleinstadt überzeugen kann.

Reihenfolge
Düstere Geheimnisse
Tödliche Wahrheiten
Protectet (keine deutsche Übersetzung)
Unspeakable (keine deutsche Übersetzung)

Rezension

Mameve Medwed – Weil ich dich liebe, deine Annie

Kurzbeschreibung
Annie und ihr Mann Sam führen in einer idyllischen Kleinstadt in Maine ein glückliches und zufriedenes Leben. Aber dann bekommt Annie eines Tages eine unerbittliche Diagnose. Wie soll sie Sam nur sagen, dass sie nicht mehr lange leben wird? Sie weiß genau, dass er mit dieser Nachricht nicht wird umgehen können. Also schreibt Annie stattdessen alles auf, was ihr an Ratschlägen für das Leben ohne sie einfällt. Es entsteht ein Handbuch voll praktischer Tipps fürs Essenkochen, Geburtstagsgeschenke kaufen, Frauen daten und noch vielem mehr. Dann findet ausgerechnet Annies Mutter das Handbuch. Anstatt Sam die Wahrheit zu verraten, beginnt sie, um das Leben ihrer Tochter zu kämpfen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Weil ich dich liebe, deine Annie“ von Mameve Medwed hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Radar und bin praktisch nur durch Zufall über das Buch gestolpert. Da die Kurzbeschreibung ansprechend klingt, wollte ich dem Buch somit eine Chance geben, allerdings hat mich die Geschichte dann doch zwiegespalten zurück gelassen.

Einerseits mochte ich den Schreibstil von Mameve Medwed, der sehr ruhig ist und das Thema „unheilbare Krankheit“ gut in den Vordergrund stellt, anderseits liest sich die Geschichte leider auch oftmals sehr holprig und unrund, was doch eher schade ist. Besonders schön ist allerdings, wie an jedem Kapitelbeginn eine Art Ratschlag für Annies Mann Sam hinterlassen ist. Da die Geschichte aus der Sicht von Annie erzählt wird, lernt man sie, ihre Gedanken und Ängste gut kennen und erlebt mit ihr eine Reise zu sich selbst, eine kaputte Mutter-Kind-Beziehung und die Angst, was passiert, wenn man nicht mehr da ist.

Annie erhält die Diagnose, dass sie unheilbar krank ist. Für sie zerbricht eine Welt, gleichzeitig möchte sie aber für ihren Ehemann Sam stark sein, der noch nichts von ihrer Diagnose weiß und den sie so lange es geht vor der Wahrheit schützen möchte. Annies größte Sorge ist dabei, dass Sam alleine nicht klar kommt, denn dieser ist oftmals sehr unselbständig, im Verhalten noch sehr kindlich und oftmals auch sehr trotzig. Annie beschließt somit ihm eine Art Ratgeber zu schreiben, der ihm dabei helfen soll, bestmöglich ohne sie zu leben. Vollkommen überraschend erhält Annie dabei Unterstützung von ihrer Mutter, zu der sie bereits seit Jahren kein gutes Verhältnis hat.

An sich klingt das alles nach einer schönen, melancholischen und intensiven Geschichte. Dennoch hatte ich mit „Weil ich dich liebe, deine Annie“ einige Probleme. So wurde ich mit Annies Ehemann Sam überhaupt nicht warm, weil dieser sehr kindlich, trotzig und anstrengend wirkt. Auch finde ich es ein wenig schade, dass man die Beziehung zwischen Annie und ihrer Mutter nicht noch mehr in den Vordergrund gestellt hat, denn dies ist meiner Meinung nach der interessanteste Part in dem Buch.

Somit ist „Weil ich dich liebe, deine Annie“ insgesamt zwar eine sehr nachdenklich stimmende und interessante Geschichte, die allerdings immer hinter ihren Erwartungen zurückbleibt, da man nicht das komplette Potenzial genutzt hat. Gut, aber kein Highlight.