Sabine Raml – Heldentage


Kurzbeschreibung
Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert… Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen. ~ Quelle

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Meine Meinung
“Heldentage” gehört zu den Büchern, die in letzter Zeit auf einigen Blogs sehr gehypt wurden. Da ich nicht unbedingt ein Fan von großen Hypes bin, wollte ich das Buch zuerst nicht lesen, allerdings wurde es mir auch danach mehrfach empfohlen, sodass ich dann doch neugierig geworden bin – zum Glück, denn “Heldentage” hat mir sehr gefallen!

Die Autorin verwendet bei ihrem Debüt eine sehr angenehme Sprache, die einen gut durch das Buch führt und ich bin aufgrund des flüssigen Schreibstils nur so durch die Seiten geflogen. Lenas Gedanken, sowie die Ausarbeitung der Charaktere haben mir ebenfalls sehr gefallen und somit konnte mich Sabine Raml mit ihrem Werk regelrecht fesseln. Ich muss aber auch sagen, dass das Buch nur wirklich dann gut ist, wenn man sich auch darauf einlassen kann, denn hier bekommt man keine typische Liebesgeschichte vorgesetzt, sondern vielmehr eine Geschichte, die berührt, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

Lena gehört zu der Art von Buchfiguren, mit denen man sich direkt identifizieren kann. Sie hat viele Träume und Wünsche, die oftmals gar nicht so unrealistisch sind. So wünscht sie sich u.a. endlich mal sämtliche Orte zu besuchen, die sie bislang nur von Postkarten und aus dem Fernsehen kennt. Gleichzeitig wünscht und erträumt sie sich Dinge, die sich viele Mädchen in ihrem Alter wünschen: Die große Liebe, eine gewisse Schönheit, mehr Talent. Sie möchte eine Heldin sein, erkennt aber nicht, dass sie bereits zu den vielen Alltagshelden gehört, denn sie ist stärker, hübscher und vor allem wichtiger für ihre Mitmensch, als sie denkt. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen und auch ihre familiäre Situation hat mich nicht ganz kalt gelassen.

Auch die anderen Figuren wie z.B. Lenas beste Freundin Pola, ihr Ex-Freund Lenny, dessen Familie und besonders ihre Mutter Gilla haben mir gut gefallen. Sie bekamen alle ihre nötige Zeit, damit man sie kennen lernen konnte, allerdings bleibt Lena hier immer Vordergrund, was jedoch vollkommen in Ordnung ist.

Das Cover ist vielleicht nicht der größte Eyecatcher aller Zeiten, ist aber dennoch sehr sehenswert. Besonders der Sonnenuntergang und dessen Farbestaltung ist sehr schön, sodass ich das Cover insgesamt ganz gerne mag. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Insgesamt ist “Heldentage” eine Geschichte, die mich nicht so schnell loslassen wird und mit interessanten Figuren und einem gelungen Schreibstil überzeugen konnte. Wer mal ein eher ernsteres Jugendbuch lesen möchte, wird bei “Heldentage” sicherlich an der richtigen Adresse sein. Ich kann es nur empfehlen!

Montagsfrage: Glaubst du, du hast schon mal einer Buchfigur nachgeeifert?


Nachdem im letzten Jahr die liebe Nina von Libromanie die Montagsfrage gestellt hat, übernimmt diese nun Svenja von Buchfresserchen. Da ich all die Monate noch nie mitgemacht habe, werde ich ab sofort auch immer die Montagsfrage beantworten.

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“Glaubst du, du hast schon mal einer Buchfigur nachgeeifert?”
Ich denke nicht. Natürlich gibt es hier und da Buchfiguren, die einen sicherlich inspirieren und zum Nachdenken anregen können. Stellenweise kommt es auch vor, dass man eine gewisse Einstellung durch ihn/sie bekam, aber wirklich nacheifern würde ich nicht sagen. Mir ist immer wichtig, dass man nie vergisst, dass in Büchern die meisten Figuren rein fiktiv sind. Sollte man dies irgendwann vergessen, könnte es sein, dass man sich komplett mal in etwas verlieren könnte und jemanden nacheifert, den es schlicht und ergreifend in der Realität nicht gibt. Von daher: Inspiriation ja, nacheifern nein.

Anna Friedrich – Die verschwundene Chefredakteurin (Holly #1)

März 29, 2015 2 Kommentare

Kurzbeschreibung
Holly ist die glamouröseste Frauenzeitschrift auf dem Markt. Holly sagt, was Mode ist, und bestimmt die Trends. Jeden Monat arbeiten viele Frauen (und ein paar Männer) an der nächsten Ausgabe des Magazins. Sie sind jung, alt, dick, dünn, It-Girls, Intellektuelle, Bitches und Muttis. Sie wollen Karriere machen, Kinder kriegen, aufregenden Sex, die Welt verbessern und neue Schuhe. Machtkämpfe und Intrigen sind in der Redaktion an der Tagesordnung – Journalisten befehden sich, Freundschaften werden geknüpft, und verbotene Affären könnten jeden Moment ans Licht kommen. Die Jobs bei Holly sind hart umkämpft und heiß begehrt. Dementsprechend nervös ist die junge Simone Pfeffer, die neu zu Holly stoßen soll, vor ihrem Treffen mit der Chefredakteurin Annika Stassen. Die fast 50-jährige Stassen, Grande Dame der Medienwelt, gilt als ausgesprochen kühl. Und wie befürchtet, ist sie nicht gerade begeistert von Simones ungewöhnlicher Rolle in der Redaktion. Doch dann passiert etwas Unbegreifliches: Annika Stassen verschwindet spurlos und bleibt unauffindbar. Was steckt dahinter? Ein Skandal? Ein Verbrechen? Von einem Tag auf den anderen ist Deutschlands größte Frauenzeitschrift führungslos. Und das Chaos bricht aus… ~ Quelle

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Meine Meinung
Auf der Suche nach einigen Chick-Lit Büchern bin ich u.a. auf “Holly” von Anna Friedrich gestoßen und wollte dem Buch trotz den eher schlechteren Bewertungen eine Chance geben. Es kam schon sehr häufig vor, dass solche Bücher, die eher schlecht bewertet wurden, bei mir am Ende punkten konnten. Doch leider ist dies hier am Ende nicht der Fall gewesen, sodass ich das Buch höchstens als mittelmäßig einstufen würde.

Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, konnte mich allerdings auch streckenweise unterhalten, denn die Dialoge sind stellenweise witzig, sodass ich schon das ein oder andere Mal grinsen musste. Dennoch habe ich mir etwas mehr erhofft, denn die Geschichte besitzt so unglaublich viel Potential, das nur leider einfach nicht genutzt wurde. Ich kann nur hoffen, dass die vielen Ideen, die Anna Friedrich, was übrigens ein Sammelpseudonym von verschiedenen Autoren ist, hierbei durchaus hat, im zweiten Band besser umgesetzt werden.

Die Figuren sind dagegen mein großer Kritikpunkt. Auf der einen Seite sind sie sympathisch, allerdings fehlt es ihnen an Tiefe. Es sollte natürlich klar sein, dass es hier lediglich um reine Unterhaltung geht und man mit diesem Buch nicht unbedingt zum Nachdenken, etc. anregen möchte, dennoch habe ich mir bei ihnen mehr Ecken und Kanten gewünscht.

Mit Simone lernt man eine sympatische Figur kennen, die mit ihrem neuen Job in der “Holly”-Redaktion ein neues Leben beginnen möchte. Da sie bei ihrer neuen Aufgabe auch für Arbeitsabläufe und das Personal zuständig ist, hat sie oftmals mit einem gewissen Misstrauen zu kämpfen, was in irgendeiner Art und Weise auch verständlich ist. Die anderen Redakteure sind stellenweise unterhaltsam, kommen jedoch oftmals zu kurz und wirken eher oberflächlich, sodass man sie nicht unbedingt gut kennen lernt. Über Annika Stassen, ihres Zeichens die eher unnahbare Chefredakteurin und Elisabeth Salditt, der der Verlag gehört, erfährt man dagegen schon etwas mehr. Da Annika Stassen jedoch im Laufe der Geschichte verschwindet, lernt man sie eher durch andere Figuren kennen, was ich jedoch sehr interessant fand. Dabei ist es auch kein Wunder, dass die Suche nach ihr mehr als chaotisch verläuft und sämtliche Figuren auf ihre ganz eigene Art und Weise handeln und somit der ein oder andere witzige Moment entsteht.

Ein wichtiger Bestandteil ist auch eine Kamera, die in diesem Buch eine große Rolle spielt, denn sie nimmt alles auf und es entgeht ihr nichts, sodass hierbei auch das ein oder andere Geheimnis gelüftet wird, das normalerweise nicht ans Tageslicht kommen sollte. Gleichzeitig stellt man anhand der Kamera auch eine gewisse Spannung in der Redaktion fest, die jedoch nicht vollständig thematisiert wird. Hierbei erhoffe ich mir, dass man im zweiten Band mehr darüber erfahren wird, denn besonders hier ist noch jede Menge Potential vorhanden.

Das Cover ist gelungen und erinnert direkt an ein Magazin – so wie es sein soll. Von daher ist dies definitiv ein kleiner Hingucker. Die Kurzbeschreibung wirkt auf den ersten Blick zwar recht lang, verrät aber dennoch nicht allzu viel, sodass ich am Ende doch neugierig wurde und dem Buch eine Chance geben wollte.

“Die verschwundene Chefredakteurin”, der erste Band der “Holly”-Reihe hat zwar einige gute Ansätze, die mich unterhalten konnten, allerdings ist das Buch am Ende doch eher als mittelmäßig zu bezeichnen. Mir ist klar, dass man bei dem Genre nicht unbedingt viel Tiefe erwarten darf, allerdings habe ich mir besonders bei den Figuren etwas mehr erhofft. Dennoch sollte jeder, der gerne Chick-Lit liest, diesem Buch eine Chance geben.

Reihenfolge
Die verschwundene Chefredakteurin
Die gestohlenen Tagebücher
Ende der Lügen
Wenn die Mode fremdgeht (20. April 2015)
Eine Hochzeit in Schwarz (18. Mai 2015)
Das Haus in der Sophienstraße (22. Juni 2015)

SUB am Samstag #41


“SUB am Samstag” ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die man auf dem SUB hat.

61+7IskrLZL._SL250_Bettina Belitz gehört zu den Autorinnen, von denen ich nahezu jedes Buch besitze, jedoch so gut wie gar nichts gelesen habe. Da “Mit uns der Wind” verdammt gut klang, musste es unbedingt bei mir einziehen. Mal schauen, wann ich es letztendlich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Mona kennt ihn nur von den Videos auf YouTube. Es berührt sie tief, wenn er sich mit seinem Power-Kite der Willkür des Windes überlässt. Als sie herausfindet, dass ihr „Drachenreiter“ ein populäres Rockmusikfestival besuchen will, überredet Mona ihren Bruder Manuel, sie dorthin mitzunehmen. Keine Selbstverständlichkeit für Mona, denn sie leidet unter einer seltenen Form von Narkolepsie: Sie schläft bei aufregenden Gefühlen regelmäßig ein. Eigentlich fährt Adrian nur zu dem Festival, weil er endlich bei der schönen Helen landen will. Doch dann läuft ihm dieses zierliche Mädchen mit dem Drachentatoo über den Weg. Ziemlich hübsch die Kleine, aber als sie endlich in seinen Armen liegt, schläft sie plötzlich ein. Wie merkwürdig ist das denn?
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51-dJ0xam7L._SL250_Nachdem ich Band 1 und 2 bereits gelesen habe und beide Teile eher mittelmäßig fand, steht “Das verborgene Tor”, der dritte Band der “Zeitenzauber”-Trilogie noch ungelesen im Regal. Da ich aktuell auch keine große Lust habe, das Buch in absehbarer Zeit zu lesen, wird es dort wohl noch längern verweilen müssen.

Kurzbeschreibung
Anna und Sebastiano sollten eigentlich nur einen Ingenieur nach London in das Jahr 1813 begleiten. Doch dort angekommen, erwartet sie eine weitaus gefährlichere Mission: Jemand versucht, sämtliche Zeitreise-Tore zu zerstören, und nur Anna und Sebastiano können es verhindern. Getarnt als Geschwister tauchen sie in die High Society des Londoner Adels ein. Auf Kutschfahrten und Tanzfesten müssen sie sich nicht nur gegen aufdringliche Verehrer wehren, sondern kommen auch möglichen Verdächtigen auf die Spur. Doch wer spielt tatsächlich ein falsches Spiel?

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51hBTXXVBQL._SL250_“Die gestohlene Zeit” von Heike Eva Schmidt habe ich vor einiger Zeit geschenkt bekommen. Da mich das Buch momentan leider absolut nicht reizt, wird es wohl noch einige Zeit auf dem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden – aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?

Sandrone Dazieri – In der Finsternis


Kurzbeschreibung
Dante Torre besitzt eine besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, die kleinste Regung seines Entführers zu deuten. Als Jahre nach seiner Befreiung ein kleiner Junge verschwindet, weiß Dante Torre, dass der Mann, den er Vater nennen musste, dahintersteckt. Doch der Vater gilt längst als tot. Nur Colomba Caselli glaubt Dante. Sie ist jung, gerade vom Dienst suspendiert und hat nichts zu verlieren bei dieser Ermittlung fern von allen Regeln. Dantes Spürsinn bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte: Jahrelang sind unzählige Kinder entführt worden – mit dem Ziel, ihre Erinnerung auszulöschen. Jetzt wird Colomba Caselli endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt… ~ Quelle

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Meine Meinung
Italienische Autoren und ich – das war bislang immer so eine Sache. Obwohl ich das Land selbst unglaublich mag, konnten mich die meisten Autoren bislang nicht überzeugen, sodass ich auch hier ein paar kleinere Bedenken hatte. Diese waren jedoch zum Glück vollkommen umsonst, denn Sandrone Dazieris Debüt hat mich nicht nur überzeugen, sondern auch überraschen können.

Man merkt hierbei schnell, dass der Autor bereits im Vorfeld sehr viel geschrieben hat und hauptberuflich als Drehbuchautor arbeitet, denn die Geschichte liest sich nicht nur unglaublich spannend, sondern auch flüssig. Da das Buch über 550 Seiten hat, hatte ich zunächst die Befürchtung, dass es die ein oder andere langatmige Szene beinhalten könnte, allerdings war dem nicht so, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin.

Dante Torre gehört zu der Gruppe von Buchfiguren, die einen aufgrund ihres Schicksals sehr berühren und nicht loslassen, allerdings bis zum Schluss unnahbar wirken. Im Kinderalter wurde er entführt und jahrelang von dem sogenannten “Vater”, wie sich der Entführer nennt, gequält und abgeschottet, ehe ihm mit siebzehn Jahren die Flucht gelang. Dadurch ist er im Leben mit einigen Handicaps gestraft und kann weder in geschlossenen Räumen leben, noch gut mit Menschen umgehen, da er nach wie vor traumatisiert und von verschiedenen Dingen, u.a. Koffein und Tabletten, abhängig ist.

Dennoch arbeitet er als Profiler für die Polizei und versucht gemeinsam mit Colomba Caselli, einer suspendierten Ermittlerin, einen Entführungsfall zu lösen. Dante ist sich sicher, dass sein damaliger Entführer an der Sache beteiligt ist, allerdings glaubt ihm bis auf Colomba niemand, da alle anderen der Meinung sind, dass sein Peiniger bereits verstorben ist. In einer aufwühlenden Suche nach der Wahrheit wird dabei auch so manch anderes Geheimnis gelüftet, das mich zum Teil sehr überrascht hat.

So spannend und schockierend die Geschichte an vielen Stellen auch sein mag, umso mehr überrascht sie auch mit teilweise humorvollen Momenten. Obwohl Dante und Colomba kein leichtes Leben haben und meist Ängste ausstehen müssen, haben sie dennoch ihren Humor nicht verloren, denn die Gespräche zwischen ihnen, bei denen sie sich auch gerne mal selbst auf die Schippe nehmen, sind wirklich sehr lesenswert. Auch die Suche nach der Wahrheit und weitere Ereignisse, die zur Auflösung führen, sind sehr gelungen und vieles lief vor meinen Augen wie ein Film ab. Respekt an den Autor, dass er dies geschafft hat.

Das Cover ist schlicht und düster, fällt aber direkt ins Auge, sodass es hierbei nichts zu kritisieren gibt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich überzeugen, sodass ich direkt große Lust auf dieses Buch bekommen habe.

Insgesamt ist “In der Finsternis” ein gut ausgearbeiteter Thriller, der mich mit interessanten Figuren, einem guten Plot und einigen Überraschungsmomenten überzeugen konnte. Fans von Thrillern sollten von daher den ein oder anderen Blick auf dieses Buch riskieren. Empfehlenswert!

Geplante Bücher im April 2015


Nachdem meine Leseliste im letzten Monat recht gut abgearbeitet wurde, möchte ich es in diesem Monat wieder mit zehn Büchern versuchen, auf die ich mich schon sehr freue. Besonders die Bücher von Anna Todd und Abbi Glines haben es mir angetan, sodass ich es kaum erwarten kann. Mal sehen, welche Bücher ich am Ende des Monats tatsächlich ausgelesen habe. Außerdem sollen in den nächsten Wochen auch diese Bücher gelesen werden.

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Colleen Hoover – Looking for Hope (Hope #2)
Abbi Glines – Breathe: Jax & Sadie (Sea Breeze #1)
Anna Todd – After truth (After #2)
Zoe Sugg – Girl Online
Lilly Lindner – Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

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Cecelia Ahern – Das Jahr, in dem ich dich traf
K. Bromberg – Verführt (Driven #1)
Janet Clark – Aller Frevel Anfang (Finstermoos #1)
Ransom Riggs – Die Stadt der besonderen Kinder (Miss Peregrine’s Peculiar Children #2)
Jason Segel/Kirsten Miller – Der Schrecken der Nacht (Nightmares! #1)

Neuerscheinungen bei Skoobe 12/2015

März 26, 2015 3 Kommentare

unnamedSeit einiger Zeit bin ich nun zufriedene Kundin bei Skoobe und freue mich immer wieder, wenn jeden Donnerstag die Neuerscheinungen veröffentlicht werden. Bislang wurde ich nur selten enttäuscht und konnte jede Woche mindestens ein Buch von meiner Wunschliste entdecken. Allein deswegen lohnt sich mein Basic-Abo von 9,99 EUR schon, da ich so jede Menge Geld spare.

In dieser Woche wurden insgesamt 110 Ebooks hochgeladen, davon eine Menge Bücher, die erst in dieser Woche im Buchhandel erschienen sind, aber auch schon etwas ältere Bücher, die sich aber dennoch lohnen. Bei mir sind von den 110 Büchern insgesamt drei Bücher auf die Merkliste gewandert, eins davon hatte ich auf meiner Wunschliste.

Screenshot_2015-03-26-13-08-03Also so leid es mir ja auch tut, aber ich kann mich mit den ganzen Ratgebern momentan einfach nicht anfreunden, die da wöchentlich hochgeladen werden. Viele Nutzer haben da sicherlich Spaß daran, für mich hat sich Skoobe dagegen einfach zu stark verändert. Dennoch haben es in der Woche immerhin drei Bücher auf die Merkliste geschafft.
“Furchtlose Liebe” ist der zweite Band zu “Die Überlebenden” von Alexandra Bracken. Da ich den ersten Band noch nicht gelesen habe, es aber definitiv noch vorhabe, ist dieses Ebook vorsichtshalber schon einmal vorgemerkt worden.
Gleiches gilt für “Portrait einer Liebe”, dem zweiten Band zu “Josh & Emma” von Sina Müller. Auch hier befindet sich der erste Band bereits auf der Merkliste, allerdings war ich bislang noch nicht in der Stimmung für das Buch. Mal sehen, wann ich der Geschichte eine Chancen geben werde.
Das letzte Buch, das in dieser Woche auf die Merkliste gewandert ist, stammt von meiner Wunschliste: “Ich und mein anderes Leben” von Katrina Leno. Allein das Cover ist wunderschön, sodass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich es tatsächlich als Ebook lesen oder es mir eventuell doch in gedruckter Form kaufen soll. Eines steht aber fest: Das Buch wird definitiv gelesen.

Weiterhin gab es noch andere Bücher, die mein Interesse geweckt haben, es jedoch (noch) nicht auf meine Merkliste geschafft haben.
Auch in dieser Woche war leider kein Buch dabei, das mich außerdem noch angesprochen hat, von daher werde ich auch in dieser Woche auf Leseproben und Co. verzichten.

SUB-Abbau oder auch: Einfach mal blind ins Regal greifen

März 25, 2015 10 Kommentare

Das ist wohl mein gefühlt hundertster Post zum Thema SUB-Abbau, aber ich habe tatsächlich für mich nun eine Form gefunden, die tatsächlich funktioniert und die ich nicht mehr missen mag. Ich habe für mich entschieden, einfach immer blind in irgendein Regal zu greifen. Da wir in unserem Haus genug Bücherregal haben, ist die Auswahl auf jeden Fall immer recht vielseitig. Nun habe ich mal wieder in die Regale gegriffen und blind einige Bücher herausgepickt, die ich in den nächsten Wochen und Monaten außerhalb meiner normalen Leselisten lesen möchte. Zuletzt hat dies übrigens bei gleich zwei Reihen funktioniert: “Raum 213″ von Amy Crossing und “Dark Secrets” von Elizabeth Chandler.

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“Nachtschattenhaus” von Marco Vichi habe ich tatsächlich bei der Post gekauft, als ich mal wieder mit einigen Päckchen in der Warteschlange stand und ein paar Mängelexemplare entdeckt habe. Da das Buch recht interessant klang, durfte es direkt mit, allerdings stand es bis heute unberührt im Regal. Ich bin schon sehr gespannt, ob mich die Kurzbeschreibung auch nach all der Zeit noch reizen wird.
Richard Laymon gehört auch zu den Autoren, die unbedingt einfach mal mit mussten. Viele Leser vergleichen gerne und oft Stephen King und Richard Laymon miteinander und es war von daher klar, dass ich mir in einer Buchhandlung gleich mehrere Bücher des Autors mitgenommen habe. Herausgezogen habe ich heute “Die Familie”.
Die Februar-Ausgabe von “Holly” von Anna Friedrich wurde auch vor einiger Zeit einfach mal mitgenommen, was kann man bei fünf Euro schließlich großartig falsch machen? Auch wenn das Buch eher mittelmäßige Bewertungen erhalten hat, bin ich dennoch neugierig und werde das Buch bald lesen.
“Warm Bodies” habe ich meinem Herzmensch einfach mal in einer Buchhandlung in die Hand gedrückt und er hat es sich tatsächlich gekauft. Da wir uns mittlerweile sämtliche Bücher teilen, darf ich es nun auch mein Eigen nennen und ich bin schon sehr gespannt darauf. Da fällt mir auch direkt wieder ein, dass ich die gleichnamige Verfilmung ebenfalls noch nicht gesehen habe.
“Das Dorf” von Arno Strobel habe ich erst kürzlich bei Tauschticket ergattern können. Da ich zuletzt von dem Autor sehr begeistert war, freue ich mich schon richtig auf das Buch. Ich denke, es wird eines der ersten gelesenen Bücher werden.
Ein Buch, das ebenfalls dem Herzmensch gehört hat, ist “Das Lied der Dunkelheit” von Peter V. Brett. Da es ihm damals allerdings nicht gefallen hat, bin ich ebenfalls skeptisch, möchte es aber dennoch mit dem Buch versuchen. Wer weiß, vielleicht gefällt es mir am Ende ja doch.
“Endzeit” von Liz Jensen habe ich vor einigen Jahren mit Sandra von “Buchzeiten” getauscht, es aber dann doch nie gelesen, was ich sehr schade finde, da es mich doch sehr gereizt hat. Mal sehen, ob es mich am Ende doch packen kann.
Aus einem Regalfach, das nur aus Leseexemplaren besteht, habe ich “Geliebte Angst” von Rebekka Knoll und “Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen” von Susan Juby herausgefischt. Auf beide Bücher freue ich mich schon sehr und werde sie schon recht bald lesen.
Das letzte Buch ist “Darkmouth – Der Legendenjäger” von Shane Hegarty. Ich habe das Buch kürzlich spontan gekauft und bin aufgrund der vielen positiven Bewertungen schon sehr gespannt. Es kann eigentlich nur gut werden.

Waiting on Wednesday

März 25, 2015 4 Kommentare

New WoW

“Waiting on Wednesday” ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

9k=Mein heutiges “Waiting on Wednesday” stammt aus der Feder von Sophie Jordan. “Foreplay – Vorspiel ins Glück” ist der erste Band der “Ivy Chronicles” und erscheint am 10. April 2015 im Mira Taschenbuch Verlag. Obwohl ich die Bücher der Autorin bislang nicht immer ansprechend fand, klingt dieses jedoch wieder nach einem richtig schönen Roman, den ich mir sicherlich irgendwann kaufen werde.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Pepper ist seit Ewigkeiten in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt. Sie weiß einfach, dass er ihr Mr. Right ist. Aber wie soll man jemanden verführen, der einen als kleine Schwester betrachtet, wenn man noch nie im Leben gedatet und nur ein einziges Mal geküsst hat? Ihre Mitbewohnerinnen empfehlen ihr, mit dem atemberaubenden attraktiven Barkeeper Reece zu üben. Tatsächlich genießt Pepper einige äußerst inspirierende Lektionen in Sachen Lust, doch als sie merkt, dass Reece gar nicht der Aufreißer ist, für den sie ihn gehalten hat, stürzt sie in einen Wirbel widerstreitender Gefühle…

Amy Crossing – Falsche Furcht (Raum 213 #4)


Kurzbeschreibung
Tim, Liam und Amber lieben Verschwörungstheorien, besonders die um Raum 213. Zusammen brechen sie in die Schule ein und suchen nach neuen Informationen über den verfluchten Raum. Eine Akte über einen Zwischenfall vor 20 Jahren entpuppt sich jedoch als lebensgefährlich für alle Beteiligten. Schon am nächsten Tag hat Liam einen schweren Unfall und Tim scheint verschwunden. Auch Amber gerät in die Schusslinie und ist plötzlich auf sich allein gestellt – verfolgt und bedroht von einem unheimlichen Fremden, der ein Mörder sein könnte. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mich der dritte Band der “Raum 213″-Reihe doch eher enttäuscht hat, habe ich direkt zum vierten und letzten Band “Falsche Furcht” gegriffen, um endlich die Auflösung um den Raum erfahren zu dürfen. Bereits im Vorfeld hatte ich so manche Theorie über den Raum aufgestellt und hatte deswegen enorm hohe Erwartungen und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der Schreibstil ist wieder einmal sehr gelungen. Die Geschichte liest sich durch die Bank weg spannend und flüssig. Wichtige Ort, wie z.B. die Bibliothek, werden detailliert beschrieben und auch die Figuren wurden sehr gut ausgearbeitet, sodass ich die Geschichte von der ersten Seite an gemocht habe und die Auflösung um den Raum 213 kaum noch abwarten konnte.

Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit im Jahre 1991, wo Raum 213 erstmals negativ in Erscheinung getreten ist. Während sich in der Gegenwart alles um Amber, Liam und Tim dreht, wird im Jahr 1991 Nicole vorgestellt, die sich nach einem Erlebnis in Raum 213 das Leben genommen hat. Amber, Liam und Tim sind auf den ungeklärten Fall gestoßen und möchten die Wahrheit über den Raum 213 erfahren und finden bei ihren Recherchen einen wichtigen Anhaltspunkt, der alle in Gefahr bringt.

Amber, Liam und Tim sind bereits seit Jahren miteinander befreundet. Während Tim von Raum 213 geradezu besessen ist, einen Blog dazu betreibt und fieberhaft nach der Wahrheit sucht, belächeln Amber und Liam ihn zunächst dafür, lassen sich dann aber doch auf die Recherche ein, nachdem auch sie merken, dass es gewisse Ungereimtheiten gibt. Dabei kommen Informationen ans Tageslicht, die nicht nur das Geheimnis um den Raum offen legen, sondern auch tödliche Folgen haben kann. Auch die Nebenfiguren, wie Ambers Mutter, die Schuldirektorin und ihr Mathematiklehrer sind interessant beschrieben, jedoch nicht immer sympathisch, womit ich jedoch gut leben konnte.

Die Auflösung um den Raum und die Recherche haben mir sehr gut gefallen. Ich habe zwar zunächst eine andere Vermutung gehabt, bin jedoch sehr froh, dass es letztendlich so gekommen ist, denn es ist weder zu mystisch, noch zu phantasievoll. Besonders der allerletzte Satz in dem Buch beweist, was mit Menschen passiert, wenn sie sich zu sehr an Gerüchten festklammern und was dabei alles im eigenen Kopf entstehen kann. Allerdings blieben für mich auch ein paar kleinere Fragen unbeantwortet. So wurde in den ersten beiden Bänden und der E-Short immer wieder der Sohn des Hausmeisters erwähnt, der stellenweise sogar eine tragende Rolle dabei spielt, allerdings fand dieser in den letzten beiden Bänden gar nicht mehr statt. Da fragt man sich schon, ob er am Ende einfach nur vergessen wurde oder die Story um ihn herum einfach fallen gelassen wurde.

Das Cover unterscheidet sich kaum von den ersten drei Bänden, was ich sehr schade finde, da man so immer noch nicht besonders viel von Raum 213 entdecken kann. Dafür ist der Farbton dieses Mal gut gewählt. Die Kurzbeschreibung ist dagegen gelungen und hat mich direkt angesprochen.

Insgesamt ist “Falsche Furcht” ein würdiger Abschluss einer guten und spannenden Reihe, dessen Auflösung mich überraschen und gleichzeitig begeistern konnte. Wer diese Reihe noch nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst, Ich kann die Reihe nur empfehlen!

Reihenfolge
Harmlose Hölle
Arglose Angst
Geflügelte Gefahr (#2.5)
Gefühlvolles Grauen
Falsche Furcht

Folgen

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