Rezension

[Kurzrezension] Karen Dionne – Die Moortochter


Kurzbeschreibung
Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Die Moortochter“ hat mich aufgrund der interessanten Kurzbeschreibung schon vor dem Erscheinungstag angesprochen, sodass ich das Buch direkt nach Erhalt unbedingt lesen musste. Hier habe ich mir eine spannende und düstere Geschichte erhofft und diese auch zum Teil bekommen. Dennoch hat mir am Ende etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein.

Der Schreibstil ist hierbei so eine Sache: Einerseits fand ich die Geschichte spannend und auch gut erzählt, sodass man sich hierbei auch viele Situationen durchaus bildlich vorstellen konnte. Problem ist jedoch, dass es auch sehr viele Wiederholungen gibt, die die Atmosphäre wiederum kaputt machen, was ich sehr schade finde, denn hier hätte man deutlich mehr aus der Geschichte herausholen können. Die Figuren waren dagegen gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und ich konnte mich das ein oder andere Mal in Helena hineinversetzen.

Interessant ist hierbei, dass die Geschichte auch häufig die Vergangenheit thematisiert und man somit einen guten Einblick in Helenas Leben erhält und gleichzeitig erfährt, wie ihr Vater eigentlich tatsächlich ist und was er auch ihrer Mutter angetan hat. Dabei ist die Vergangenheit oftmals spannender als die Gegenwart, denn in der Gegenwart passierte mir stellenweise viel zu wenig, wenn man doch bedenkt, dass es hier eigentlich um eine brutale Jagd nach seiner Flucht aus dem Gefängnis gehen soll. Dennoch fand ich viele Ideen von der Autorin gelungen, auch wenn sie mich damit nicht immer packen konnte.

Das Cover ist düster und bildet die vorherrschende Atmosphäre perfekt ab, sodass das Cover rundum gelungen ist. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und mein Interesse geweckt, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Die Moortochter“ eigentlich alles hat, was ein guter Psychothriller ausmacht, ist der Funke bei mir leider nicht so übergesprungen, wie ich es mir erhofft habe. Es ist zwar ein netter Thriller für zwischendurch, allerdings blieb der große Knaller aus. Dennoch: Wer Psychothriller mag, sollte auch diesem Werk eine Chance geben.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten knapp vier Wochen durften insgesamt fünfzehn Bücher bei mir einziehen. Einige hatte ich bereits monatelang vorbestellt, andere habe ich freundlicherweise über NetGalley erhalten und andere waren Spontankäufe. Hier freue ich mich ganz besonders auf „Wie das Feuer zwischen uns“, „Forbidden Love Story“ und „Der Sommer, als du wiederkamst“.

Rainbow Rowell – Fangirl (Rezension)
Stefanie Hasse – Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis (Ich bin deine Bestimmung #0.5) (Rezension
Monica Murphy – Lucy & Gabriel (Fair Game #2) (Rezension)
Stephen King – Der Hometrainer (Rezension)
Brittainy C. Cherry – Wie das Feuer zwischen uns (Romance Elements #2)

Julie Lawson Timmer – Weil du mein Leben bist
B.C. Schiller – TARGA – Der Moment, bevor du stirbst
Anna Savas – Forbidden Love Story
Kathrin Wandres – In Between. Das Geheimnis der Königreiche
Emily Martin – Der Sommer, als du wiederkamst

Lauren Blakely – Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir!
Sarina Bowen – Schon immer nur wir (True North #2)
Katy Evans – Mr. President: Macht ist sexy (White House #1)
Mary Simses – Der Sommer der Sternschnuppen
Bettina Belitz – Tashiras Bestimmung (Die Diamantkrieger-Saga #3)

Rezension

Rainbow Rowell – Fangirl


Kurzbeschreibung
Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich „Fangirl“ bereits vor einigen Jahren auf Englisch gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf die deutsche Übersetzung. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, die allerdings nicht gänzlich erfüllt wurden, die Geschichte mir aber dennoch bis auf einige Schwächen gut gefallen hat.

Die Autorin besitzt einen angenehmen Schreibstil, der mir von der ersten Seite an gefallen hat und ich mich somit bei der Geschichte gut aufgehoben gefühlt habe. Mein Problem war allerdings, dass ich immer wieder an den großen Hype dachte, den ich allerdings nie so ganz nachvollziehen konnte. Dennoch ist die Geschichte durchaus unterhaltsam und besticht mit interessanten Dialogen und vielseitigen Figuren.

Ich muss aber auch gestehen, dass ich mit Fanfictions und Cosplay grundsätzlich nur sehr wenig anfangen kann, sodass es mir ein wenig schwer gefallen ist, mich besonders in Cath hineinzuversetzen, denn ihre Schwärmerei für Simon Snow geht stellenweise schon hart an die Grenze. Dennoch fand ich Cath auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch, selbiges gilt für ihre Zwillingsschwester Wren, die weitaus reifer und weniger naiv als Cath wirkt. Auffällig ist hierbei auch, dass die Autorin sämtliche Figuren soweit ausgearbeitet hat, dass sie nicht nur sympathisch waren, sondern vor allem auch sehr authentisch. Ich fand Cath zwar z.B. sehr naiv, aber ich konnte ihre Gefühle und ihre Ängste dennoch mehr als gut verstehen. Gleiches gilt auch für die anderen Figuren, wie z.B. Max oder Reagan, die mich nicht nur unterhalten konnten, sondern mir auch zum Großteil sympathisch waren. Mein Liebling ist allerdings Levi, den man einfach nur gern haben kann.

Bei „Fangirl“ geht es allerdings auch trotz des Titels nicht nur um das typische Fangirl-Dasein oder auch um Nerd-Facts, sondern auch ums Erwachsenwerden und die Frage, ob man gewisse Dinge, wie z.B. die überschwängliche Liebe für Simon Snow hinter sich zu lassen. Cath liebt ihre Zwillingsschwester Wren über alles und erhofft sich, mit dieser auch ein gemeinsames Zimmer auf dem College zu bewohnen, was Wren ihr allerdings verweigert, da sie – unabhängig von ihrer Schwester – ihre ganz eigenen Erfahrungen sammeln möchte. Somit muss sie sich von ihrer Schwester lösen und ihren eigenen Weg gehen, was ihr allerdings mehr als schwer fällt, da sie die Angst hat, nicht alles alleine zu schaffen. Ihre Ängste und Gedanken sind dabei nachvollziehbar und ich denke, dass sich jeder irgendwo schon einmal in einem gewissen Moment so gefühlt hat.

Das Cover ist ein schöner Hingucker, der bestens zu der Thematik passt und somit rundum gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und ist deutlich besser zusammengefasst als die englischsprachige Ausgabe, bei der zu viel verraten wird.

Kurz gesagt: „Fangirl“ ist eine interessante und gute Geschichte, die mich unterhalten konnte, deren ganz großen Hype ich allerdings nicht verstehen kann. Dennoch ist die Geschichte rund um Cath so gelungen, dass ich „Fangirl“ sehr gerne weiterempfehlen möchte.

Rezension

Monica Murphy – Lucy & Gabriel (Fair Game #2)


Kurzbeschreibung
Gabriel sitzt den Sommer über bei seiner verkorksten Familie fest und langweilt sich zu Tode. Er sucht nach einem Abenteuer und wird im gut aussehenden Mädchen von nebenan fündig. Sofort üben die beiden eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander aus. Bald verbringen sie jede Minute zusammen. Doch Lucy ist nicht, wofür Gabriel sie hält… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Band „Jade & Shep“ sehr gerne gelesen habe und mir dieser richtig gut gefallen hat, war ich schon sehr auf den zweiten Band der „Fair Game“-Trilogie gespannt und habe mir bei „Lucy & Gabriel“ eine ähnlich gute Geschichte erhofft. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal begeistern.

Monica Murphy konnte mich auch hier mit ihrem unvergleichbaren Schreibstil wieder einmal überzeugen. Das Setting ist super, die Figuren gut ausgearbeitet, ab und zu erlebt man sarkastische und spannende Momente und die prickelnden Augenblicke dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Dazu liest sich die Geschichte wieder einmal sehr flott, sodass ich das Buch leider viel zu schnell wieder ausgelesen habe.

Da mir bereits Jade und Shep als Figuren gut gefallen haben, hatte ich hohe Erwartungen an Lucy und Gabriel, doch auch sie haben mich nicht enttäuscht, denn ich fand beide nicht nur sympathisch, sondern fand auch die Anziehungskraft zwischen ihnen gelungen und glaubwürdig, sodass ich ihre Geschichte sehr gerne verfolgt habe. Da man besonders Gabriel schon aus dem ersten Band kannte, war ich besonders gespannt, wie seine eigene Geschichte aussehen wird.

Zwar muss man sagen, dass die Geschichte ein wenig vorhersehbar ist und Monica Murphy mit dieser Liebesgeschichte und den Geheimnissen nicht das Rad neu erfunden hat, allerdings konnte mich die Geschichte mit unterhaltsamen und prickelnden Momenten überzeugen, sodass ich nicht nur die Liebesgeschichte, sondern auch das ganze Drumherum gelungen fand.

Bei dem Cover bin ich vor allem froh, dass man hierbei das Cover der US-Ausgabe übernommen hat, denn dies passt meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Lucy & Gabriel“ ist ein würdiger, prickelnder und gut ausgearbeiteter zweiter Band der „Fair Game“-Trilogie und konnte mich mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil überzeugen. Somit freue ich mich bereits auf den finalen Band „Alexandria & Tristan“, der im September erscheinen wird.

Reihenfolge
Jade & Shep
Lucy & Gabriel
Alexandria & Tristan (11. September 2017)

Rezension

Samantha Joyce – Among the Stars: Liebe wie im Film


Kurzbeschreibung
Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Among the Stars: Liebe wie im Film“ hat schon lange vor dem Erscheinungstag mein Interesse geweckt, sodass ich es kaum abwarten konnte, es endlich in den Händen zu halten. Dementsprechend schnell war das Buch auch wieder ausgelesen, als ich es endlich erhalten habe. Hier habe ich mir eine schöne und prickelnde Geschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich sehr leicht, locker, emotional und flüssig. Die Figuren als auch die Dialoge sind gut ausgearbeitet und fast durchweg sympathisch, sodass man hierbei nicht nur Elise, Gavin und Co. gut kennenlernt, sondern auch gut unterhalten wird. Da die Geschichte dazu auch noch aus der Sicht von Elise erzählt wird, konnte ich mich sehr schnell in sie hineinversetzen.

Elise ist nach einem Unfall taub, sehr schüchtern und oftmals nur für sich. Die meiste Zeit verbringt sie mit dem Schreiben, denn sie hat die weltberühmte Reihe „Viking Moon“ geschrieben, die so ein großer Erfolg ist, sodass sie sogar verfilmt wird. Da während der Dreharbeiten erwartet wird, dass sie anwesend ist, erkennt sie schnell, dass sie wieder einmal viel zu schüchtern ist und engagiert Veronica damit, sich als Elise auszugeben, während Elise sich als ihre Assistentin ausgibt. Je länger sich Elise jedoch bei den Dreharbeiten aufhält und dabei Freunde findet, umso mehr gerät sie ins Grübeln und überlegt, ob sie doch den nächsten Schritt wagen und sich doch als die wahre Autorin outen soll…

Obwohl es bei „Among the Stars: Liebe wie im Film“ natürlich um die Liebe geht und man hier auch viele schöne Momente erleben kann, erlebt man hier vielmehr den Wandel einer jungen Autorin, die immer mehr aus ihrem Schneckenhaus hervorgelockt wird, sich mehr zutraut und selbstbewusster wird. Man kann sagen, dass Elise nicht nur sehr sympathisch ist und man ihr nur das Beste wünscht, sondern sich wohl auch jede Leserin in mindestens einer Situation in Elise hineinversetzen kann.

Das Cover ist wunderschön anzusehen und für mich somit ein absoluter Hingucker, der gut zum Genre passt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich spontan angesprochen, sodass ich dem Buch schon sehr lange entgegengefiebert habe.

Kurz gesagt: „Among the Stars: Liebe wie im Film“ ist eine schöne, prickelnde und unterhaltsame Geschichte mit starken Figuren und einem mehr als angenehmen Schreibstil, sodass ich das Buch leider viel zu schnell ausgelesen hatte. Für alle Fans von Monica Murphy, Elle Kennedy und Abbi Glines.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #145


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Die Moortochter“ von Karen Dionne hat mir der Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Geschichte klingt unglaublich spannend, sodass ich unbedingt mehr erfahren möchte. Von daher wird die Geschichte wohl nicht allzu lange auf meinem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein G“efangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen

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Ebenfalls ganz neu auf dem SUB befindet sich „Tashiras Bestimmung“, Band 3 der „Diamantkrieger-Saga“ von Bettina Belitz. Da mir bereits die ersten beiden Bände gut gefallen haben, möchte ich unbedingt wissen, wie es mit den Diamentkriegern und der Hydra weiter geht.

Kurzbeschreibung
Endlich ist es so weit – die Diamantkrieger nehmen den Kampf gegen die Hydra auf. In einem abgelegenen Wüstentempel bereiten Tashira (wie Sara seit ihrer Einweihung genannt wird) und ihre Gefährten sich auf die Konfrontation mit den Mächten der Unterwelt vor. Doch die anhaltenden Spannungen zwischen Tashira und Damir drohen alles zu gefährden. Der Kampf in der Unterwelt wird zum entscheidenden Wendepunkt: Können die Diamantkrieger dem Bösen in der Welt etwas entgegensetzen und wird Tashira ihre Bestimmung annehmen?
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Ein Buch, das dagegen schon länger ungelesen im Bücherregal steht, ist „Körbchen mit Meerblick“ von Petra Schier. Da ich einfach eine Schwäche für Hundegeschichten habe und das Buch eine gute Urlaubslektüre zu sein scheint, werde ich dem Buch wohl schon bald eine Chance geben und es endlich aus dem Regal befreien.

Kurzbeschreibung
Überrascht starrt Melanie auf den Brief von Nachlassverwalter Alex Messner. Sie hat den gesamten Besitz ihrer Tante geerbt. Aber nach Lichterhaven ziehen? Auf keinen Fall. Trotzdem muss sie es sich wenigstens einmal ansehen, das ist sie ihrer Tante schuldig – und der jungen Hündin Schoki, deren Frauchen sie ab jetzt sein soll. Einen Sommer will Melanie in Lichterhaven verbringen. Und plötzlich beginnt sie sich dort richtig wohlzufühlen mit Schoki – und in der Gesellschaft von Alex.

Rezension

[Kurzrezension] Leonie Swann – Gray


Kurzbeschreibung
Dr. Augustus Huff, Dozent an der berühmten Universität von Cambridge, hat plötzlich ein Problem: einer seiner Studenten ist in den Tod gestürzt. Nur ein tragischer Unfall oder Mord? Augustus vermutet Letzteres, denn das Opfer war alles andere als ein Engel. Ein Mörder im Elfenbeinturm – das darf nicht sein, und so macht sich Augustus, unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen, auf die Suche nach dem Täter. Der Vogel erweist sich aber als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der die richtigen Fragen stellt und Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits vor einiger Zeit „Dunkelsprung“ sehr gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf „Gray“ und habe mich auf einen interessanten und spannenden Krimi eingestellt. Zum Glück konnte das Buch meine Erwartungen erfüllen, denn insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen.

Der Schreibstil konnte mich nach anfänglichen Schwierigkeiten begeistern, sodass ich immer mehr in die Geschichte hineingefunden habe. Die Autorin beschreibt hierbei alles sehr detailliert, allerdings hat die Geschichte nie ihre Längen, sodass ich keine langatmigen Stellen vorfinden konnte. Die Dialoge sind ebenfalls gelungen und konnten mich manchmal mit jeder Menge an Wortwitz zum Schmunzeln bringen. Gleichzeitig sind die Figuren allesamt gut ausgearbeitet, sodass mir viele sehr sympathisch waren und ich besonders Gray, den vorlauten Papageien, ins Herz schließen konnte.

Dennoch bleibt die Geschichte auch durchweg spannend, sodass man es hier mit einem interessanten Krimi zu tun bekommt. Erzählt wird hierbei die Geschichte von Dr. Augustus Huff, der gemeinsam mit seinem Papagei Gray Ermittlungen anstellt, denn einer seiner Studenten, Elliott, ist gestorben. Während einige noch überlegen, ob es Selbstmord, ein Unfall oder gar Mord war, bittet seine Mutter Augustus, sich um den Fall zu kümmern. Dabei wird der Fall spannend, aber auch mit jeder Menge Wortwitz bearbeitet, was mir gut gefallen hat.

Das Cover ist schlicht, aber durchaus passend für einen Krimi. Gleichzeitig sind hierbei Gray und Augustus abgebildet, die ein perfektes Duo abgeben. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: „Gray“ ist ein spannender, aber auch durchaus unterhaltsamer Krimi, mit interessanten Figuren, einem liebenswerten Papageien und jeder Menge Wortwitz, sodass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat. Wer bereits „Glennkill“ oder auch „Dunkelsprung“ mochte, sollte auch „Gray“ eine Chance geben.

Bücher allgemein

Offener Bücherschrank Hürth-Hermülheim


Heute war ich mit meinem Herzmann mal wieder im schönen Hürth unterwegs. Dabei habe ich auch endlich den Bücherschrank in Hürth-Hermühlheim besucht, an dem ich schon so oft vorbeigefahren bin. Da ich bereits im Vorfeld eine große Tasche mit ausgemisteten Bücher gepackt hatte, hatte ich dort einiges zu tun.

Der offene Bücherschrank befindet sich an der Luxemburger Straße/Ecke Hans-Böckler-Straße in Hürth im Stadtteil Hermühlheim auf einem kleinen Grünstreifen, auf dem sich auch ein Spielplatz befindet. Der Schrank selbst ist dabei nicht zu übersehen, denn dieser befindet sich in einer alten, blauen Telefonzelle, die sehr viel Platz für viele Bücher bietet.

Hier findet man zwar nicht die neuesten Bücher und einige Hardcover besitzen auch keinen Schutzumschlag mehr, allerdings hat der Bücherschrank doch seinen Charme, soass ich dort so manches Schätzchen gefunden und getauscht habe. Gleichzeitig fällt hier auch auf, dass die meisten Bücher bis auf ein paar Leserillen fast tadellos sind, was ich auch schon ganz anders erlebt habe.

Hineingelegt habe ich u.a. die „Slated“-Trilogie von Teri Terry oder auch „Zeitsplitter“ von Cristin Terrill, sowie ein paar Thriller. Wer also in der Nähe wohnt und an den Büchern interessiert ist, sollte schnell sein, denn an dem Bücherschrank ist eigentlich immer etwas los, sodass diese möglicherweise schnell wieder vergriffen sein könnten.

Natürlich wurde ich auch fündig, sodass ein paar neue Bücher bei mir einziehen durften. So habe ich mich u.a. für „Die Behandlung“ von Mo Hader, zwei alte Ausgaben von den drei Fragezeichen und für ein paar Liebesromane aus dem Mira Taschenbuch Verlag entschieden, sodass es wieder einigen neuen Lesestoff gibt.

Insgesamt bin ich von dem Bücherschrank in Hürth mehr als positiv überrascht, denn dieser doch recht unscheinbare Schrank hatte so manches Schätzchen in sich versteckt, sodass hier eigentlich jeder in irgendeiner Form fündig werden dürfte. Da der Schrank zudem nicht nur sehr sauber, sondern auch aufgeräumt ist, gibt es auch hier nichts zu bemängeln, sodass ich jedem nur einen Besuch empfehlen kann.

Rezension

[Kurzrezension] Jan Weiler – Und ewig schläft das Pubertier


Kurzbeschreibung
Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik.
Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode.
Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.
~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mich bereits „Das Pubertier“ und „Im Reich der Pubertiere“ von Jan Weiler begeistert und unterhalten haben, habe ich mich schon sehr auf den Nachfolger „Und ewig schläft das Pubertier“ gefreut und hatte doch recht hohe Erwartungen. Diese wurden allerdings auch prompt erfüllt, denn „Und ewig schläft das Pubertier“ bietet beste Unterhaltung.

Während früher hauptsächlich die Tochter Clara im Vordergrund stand, rückt nun auch der jüngere Sohn Nick nach, denn dieser steckt mittlerweile ebenfalls in der Pubertät und bringt noch einmal ganz andere Themen in das Buch. Die Kapitel sind kurz und knackig gehalten, lesen sich allesamt sehr schnell und unterhaltsam und wenn man ganz ehrlich ist, dürfte sich jeder Leser in irgendeiner Hinsicht bei dem Buch wiedererkennen und vielleicht auch an die eigenen Kinder oder die Teenagerzeit zurückdenken.

Zugegeben, vieles wird hierbei auch überspitzt dargestellt, aber dennoch ist dabei genau erkennbar, worum es dem Autor bei seinen Kindern geht: Teenager sind laut, anstrengend, geheimnisvoll und eine Sache für sich. Hierbei erkennt man aber auch, wie sehr die Pubertierenden dennoch geliebt und (meistens) verstanden werden. Besonders amüsant ist hierbei aber auch, wie eigene Fehler zugegeben werden, dass man es als Elternteil stellenweise zu gut meint oder auch einfach nur ins Fettnäpfchen tritt. Hierbei wurde sich auch gerne einmal über die eigene Person ausgelassen, was ich sehr sympathisch fand.

Als Kritikpunkt ist hierbei jedoch der Preis anzumerken. Sicherlich, durch die Illustrationen wirkt das Buch relativ hochwertig, dennoch empfinde ich die 14 EUR für gerade einmal knapp 170 Seiten als zu überteuert. Hier wäre auch ein günstigerer Preis angemessener gewesen.

Das Cover ist wie seine Vorgänger gut illustriert und passt perfekt zu der Geschichte. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls überzeugen, obwohl ich finde, dass hierbei schon wieder fast zu viel verraten wird.

Kurz gesagt: „Und ewig schläft das Pubertier“ konnte mich mit interessanten und sympathischen Anekdoten aus dem Alltag Jan Weilers wieder einmal voll und ganz überzeugen, sodass ich gut unterhalten wurde. Ich kann das Buch über die Pubertiere somit nur empfehlen und wünsche allen zukünftigen Lesern viel Spaß dabei, sich selbst oder die eigenen Kinder in einigen oder sogar vielen Dingen wiederzuerkennen.

Reihenfolge
Das Pubertier
Im Reich der Pubertiere
Und ewig schläft das Pubertier

Bücher allgemein

SUB am Samstag #144


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Forbidden Love Story“ von Anna Savas klingt nach einer schönen und dramatischen Geschichte, sodass diese spontan bei mir einziehen durfte. Da die bisherigen Bewertungen allesamt positiv sind, bin ich schon sehr gespannt, was mich hier erwarten wird.

Kurzbeschreibung
Schon als Vesper dem gut aussehenden Alex zum ersten Mal über den Weg läuft, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Seine leuchtend grünen Augen scheinen direkt in ihr Herz zu blicken und sein umwerfendes Lächeln bringt sie dazu, den ganzen Mist um sie herum zu vergessen. Zumindest für einen kurzen Moment – bis Vesper Alex bei einem Abendessen wiedersieht, das ihre Mutter mit ihrem neuen Verlobten und dessen Tochter ausrichtet. Als sich dort herausstellt, wer Alex wirklich ist, wird ihnen klar, dass ihre Liebe niemals sein darf – aber Gefühle lassen sich nichts vorschreiben.
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Nachdem mir bereits der erste Band der „Fair Game“-Trilogie sehr gefallen hat, musste auch unbedingt der zweite Band „Lucy & Gabriel“ bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir eine prickelnde und dramatische Geschichte und werde das Buch mit Sicherheit schon sehr bald lesen.

Kurzbeschreibung
Gabriel sitzt den Sommer über bei seiner verkorksten Familie fest und langweilt sich zu Tode. Er sucht nach einem Abenteuer und wird im gut aussehenden Mädchen von nebenan fündig. Sofort üben die beiden eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander aus. Bald verbringen sie jede Minute zusammen. Doch Lucy ist nicht, wofür Gabriel sie hält…
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„Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry ist der zweite Band der „Romance Elements“-Reihe und ich freue mich sehr, dass ich das Buch bereits vor dem offiziellen Erscheinungstag lesen darf. Es würde mich von daher nicht wundern, wenn ich das Buch noch heute beginnen würde.

Kurzbeschreibung
Logan Francis Silverstone und ich waren das komplette Gegenteil. Ich tanzte, er stand still. Er brachte kein Wort heraus, ich hörte nie auf zu reden. Er konnte sich kaum ein Lächeln abringen, während ich zu keinem einzigen finsteren Blick fähig war. Doch in der Nacht, als er mir die Dunkelheit zeigte, die in ihm tobte, konnte ich nicht wegsehen.
Wir waren beide zerbrochen und zusammen doch irgendwie ganz. Alles an uns war falsch, und doch fühlte es sich irgendwie richtig an. Bis zu dem Tag, als ich ihn verlor. Es gab einmal einen Jungen, den ich liebte. Und ich glaube, ein paar Atemzüge lang, für einige wenige Momente liebte er mich auch.