Rezension

Jennifer Waschke – Vielleicht habe ich an dich gedacht

Kurzbeschreibung
Ellie musste schon viele Rückschläge verkraften. Doch nun erfüllt sich einer ihrer größten Träume – das Studium an der Wunsch Uni. Endlich kann sie wieder nach vorne blicken und ihr Leben, nach dem Tod ihrer Eltern wieder aufnehmen. Aber dann trifft sie auf einer Party plötzlich Jonah, ihre erste große Liebe wieder. Und Ellies Welt gerät ins Wanken. Denn Jonah hat sie in der schwersten Zeit ihres Lebens einfach allein gelassen. Immer häufiger laufen die beiden sich an der Uni über den Weg und sie merken schnell, nicht alle Gefühle zwischen Ihnen sind erloschen. Aber schaffen sie es, die Kluft zwischen sich zu überwinden? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Vielleicht habe ich an dich gedacht“ hat vom ersten Moment an mein Interesse geweckt und ich war schon sehr gespannt, wie ich die Geschichte rund um Jonah und Ellie finden werden. Hier habe ich mir eine authentische und emotionale Geschichte gewünscht und sie auch teilweise bekommen. Ich muss zwar zugeben, dass ich nicht gänzlich überzeugt bin, allerdings hat mir die Geschichte trotz Kritikpunkte einen entspannten Leseabend beschert.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist emotional, regt zum Nachdenken an und ist insgesamt gut ausgearbeitet. Die Figuren sind gut gezeichnet, sympathisch, aber dennoch hat mir eine gewisse Bindung zu ihnen gefehlt, sodass ich mich nie wirklich mitten im Geschehen gefühlt habe.

Erzählt wird dabei die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ellie und Jonah. Hierbei wird nicht nur die Gegenwart thematisiert, sondern auch die (gemeinsame) Vergangenheit. Ellie muss den Tod ihrer Eltern verkraften und sieht trotz allem positiv in die Zukunft. Sie beginnt ein Studium an ihrer Wunsch-Universität und blickt nach vorne – bis sie auf einer Party auf Jonah trifft – ausgerechnet ihr Ex-Freund, der sie nach dem Tod ihrer Eltern allein gelassen hat. Bei Ellie reißen dabei alte Wunden auf, aber auch bei Jonah merkt man schnell, dass ihn die Situation nicht kalt lässt und somit kommen schnell alte Gefühle wieder auf. Hierbei stellt sich jedoch für beide die Frage, ob sie trotz ihrer schwierigen Vergangenheit und den Ereignissen eine weitere Chancen haben können.

An sich ist dies wirklich alles sehr berührend und regt auch teilweise zum Nachdenken an, dennoch hat mich die Geschichte leider nicht so sehr berührt, wie ich es erhofft habe und somit habe ich auch nicht mit Ellie und Jonah so mitgefiebert, wie die Figuren es vielleicht verdient gehabt hätten.

Kurz gesagt: Obwohl „Vielleicht habe ich an dich gedacht“ insgesamt handwerklich wirklich gut geschrieben ist und auch die Figuren durchaus sympathisch sind, bin ich dennoch nicht vollends begeistert, da mich die Geschichte stellenweise nicht so berührt hat, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch ist sie alles andere als schlecht, nur leider kein absolutes Highlight, an das ich noch Monate später denken werde.

Rezension

Emma Winter – Crazy in Love (Weston High #1)

Kurzbeschreibung
Sashas sehnlichster Wunsch ist es, an der renommierten Yale University zu studieren. Dafür wagt sie sogar den Neuanfang an einer privaten High School in Boston, drei Zeitzonen und 3000 Meilen von ihrer besten Freundin Lucy und ihrer Mutter Bow entfernt. Ihre neuen Mitschüler sind das genaue Gegenteil von dem, was sie eigentlich toll findet: reich, elitär, arrogant. Aber wenn sie es hier schafft, dann ist ihr Traum von Yale zum Greifen nah. Um nicht völlig unterzugehen, sucht sie sich einen Job in einem Café, denn neben Listen für jede Lebenslage schreiben und Cupcakes nach Stimmungslage zu backen, ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Dass ausgerechnet der angesagteste Typ der Weston High eines Tages hier auftaucht, passt ihr gar nicht. Denn eines will sie auf keinen Fall: sich verlieben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Crazy in Love“ ist der erste Band der „Weston High“-Trilogie und konnte direkt mit seinem tollen Cover mein Interesse wecken. Da die Kurzbeschreibung ebenfalls sehr interessant klingt, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich flott und leicht, besitzt durchaus Humor, aber auch emotionale Momente, was mir sehr zugesagt hat. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und größteils sympathisch, sie besitzen Ecken und Kanten und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Sasha und Ben. Sasha ist eher zurückhaltend und ruhig und möchte unbedingt ihren verstorben Vater ehren, indem sie wie er an der Elite-Universät Yale studieren möchte. Um ihre Chancen darauf zu verbessern, wechselt sie auf eine private High School nach Boston und ist plötzlich nicht nur auf sich allein gestellt, sondern auch als Neue die Außenseiterin schlechthin. Dabei gerät sie immer wieder mit Ben aneinander, der in der Schule als Frauenschwarm gilt. Sasha versucht ihm jedoch immer wieder auszuweichen, was zunehmends schwerer wird, als er sogar noch in dem Cafe, in dem sie arbeitet, auftaucht. Und dann passiert ausgerechnet das, was Sasha nicht geplant hat: Er geht ihr nicht mehr aus dem Kopf.

Die Geschichte zwischen Sasha und Ben ist zwar hier und da klischeebeladen, da sie die Außenseiterin ist und er -natürlich- der Frauenschwarm schlechthin ist, aber dennoch hat die Geschichte durchaus seinen Reiz. Es gibt jede Menge Drama und Missverständnisse, stellenweise verdreht man beim Lesen die Augen, aber trotzdem hatte ich großen Spaß daran, ihre Geschichte zu verfolgen.

Kurz gesagt: „Crazy in Love“ ist ein gelungener Auftakt der „Weston High“-Trilogie und konnte mich mit einem angenehmen und flotten Schreibstil sowie interessanten Figuren überzeugen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band „Hopelessly in Love“, der bereits in Kürze erscheinen wird.

Reihenfolge
Crazy in Love
Hopelessly in Love
Always in Love (3. August 2020)

Rezension

[Kurzrezension] Mirka Mai – Ich darf dich nicht lieben (Forbidden Feelings #1)

Kurzbeschreibung
Als Jessy ihr Zuhause in Malibu verlässt, um an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, ihr Studium zu beginnen, träumt sie von einem neuen besseren Leben, um die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als sie bei dem charmanten Alex einen Job findet, um ihr Studium zu finanzieren, scheint sich das Blatt zu wenden. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und sie kommen sich bald näher. Was Jessy nicht ahnt: Alex hat ein Geheimnis, das seine aufkeimenden Gefühle für Jessy verbietet – hat die Liebe zwischen Jessy und Alex überhaupt eine Chance? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Ich darf dich nicht lieben“ hätte so gut sein können und hat mich schwer enttäuscht zurückgelassen. Normalerweise bin ich es gewohnt, dass bei Büchern aus dem New Adult-Genre so manches Klischee und auch Kitsch durchaus üblich sind, bei diesem Buch war ich jedoch so genervt, dass ich am Ende nur noch erleichtert war, dass es endlich ausgelesen ist.

Der Schreibstil ist holprig und leider auch sehr einfach gehalten und flach, die Dialoge triefen teilweise nur so vor lauter Phrasen und auch die Figuren waren für mich leider alles andere als ansprechend, sondern einfach nur anstrengend, oberflächlich, klischeehaft und unsympathisch.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Jessy und Alex. Jessy ist Studentin an der Wesleyan University und sucht einen Job, um ihr Studium zu finanzieren. Dabei trifft sie auf Alex, der ihr nicht nur einen Job gibt, sondern auch direkt ihr Herz im Sturm erobert. Klingt ja alles ganz nett, allerdings ist Alex verheiratet und spielt somit gleich ein doppeltes Spiel. Jessy findet das zwar im Grunde genommen ganz schlimm, kommt aber dennoch nicht von Alex los und findet dazu, dass Alex‘ Frau ja auch mehr oder weniger selbst schuld ist, wenn sie betrogen wird. Wie man sieht, ist das alles unfassbar „sympathisch“ und der Grund, weshalb ich sowohl an Jessy als auch an Alex immer mehr das Interesse verloren habe.

Kurz gesagt: So gern ich „Ich darf dich nicht lieben“ auch mögen wollte, es ging einfach nicht. Sowohl der Schreibstil als auch die Figuren waren weder großartig ausgearbeitet, noch fand ich die Geschichte großartig interessant, sondern einfach nur klischeehaft und belanglos. Da sollte man lieber zu anderen, deutlich besseren Reihen aus dem Genre greifen.

Reihenfolge
Ich darf dich nicht lieben
Ich darf dich nicht vermissen (3. August 2020)
Ich darf dich nicht begehren (1. Februar 2021)

Rezension

Ella Fields – Pretty Venom (Gray Springs University #3)

Kurzbeschreibung
Callum Welsh hatte die Kunst, mich zu hassen, bereits perfektioniert, als wir noch Kinder waren und dachten unsere Eltern würden uns früher oder später aus wirtschaftlichen Gründen gemeinsam vor den Traualtar zwingen. Er dachte, mir würde es gefallen, aber ich habe mir nur gewünscht, dass er mich in Ruhe lässt.
Bis er mir eines Nachmittags meinen ersten Kuss stahl.
Und trotz allem, was bis dahin geschehen war, war danach nichts mehr wie zuvor.

Mit den Jahren schmolz das Eis um unsere Herzen und er hasste mich nicht mehr. Er liebte mich sogar genug um mich zu heiraten. Bis ich einen dämlichen Fehler machte und alles ruinierte.

Der Hass kam zurück. Mit bösen Worten und noch schlimmeren Taten. Aber wir waren keine Kinder mehr. Ich konnte sein Gift ertragen. Er würde wieder zu mir gehören, selbst wenn es mich die Reste meines gebrochenen Herzens kosten würde. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Gray Springs University“-Trilogie sehr gemocht habe, wollte ich auch noch unbedingt den Abschlussband „Pretty Venom“ lesen und habe mir eine ähnlich emotionale und unterhaltsame Geschichte erhofft. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn auch diese Geschichte konnte mich wieder einmal überzeugen, sodass ich ein paar schöne Lesestunden an der Gray Springs University verbringen durfte.

„Pretty Venom“ liest sich locker und flüssig und besitzt wieder tiefgründige Themen, die mit einer guten Portion Sarkasmus vermischt sind. Die Figuren sind allesamt gut gezeichnet und auch die Dialoge sind wieder einmal gelungen. Bei den Figuren muss jedoch gesagt sein, dass diese in diesem Band für mich nicht die allergrößten Sympathietrager sind und ich ihr Verhalten nicht immer ganz so gut fand. Dafür konnte mich jedoch die Thematik wiederum überzeugen, sodass ich mich insgesamt mit der Geschichte anfreunden konnte.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Renee und Callum. Nach Daisy und Quinn, sowie Pippa und Toby, sind sie das dritte Paar, deren Geschichte innerhalb der „Gray Springs University“-Trilogie erzählt wird. Renee und Callum kennen sich von Kindheit an und sollen heiraten – das ist zumindest der Wunsch ihrer Eltern, die bereits seit Jahren auf eine arrangierte Hochzeit hinarbeiten. Beide denken jedoch nicht daran und besonders Callum ist Renee gegenüber sehr feindselig, sodass es hierbei immer wieder zu Gemeinheiten seinerseits kommt.

Wie es das Schicksal jedoch so will, verlieben sie sich trotz aller Bedenken ineinander und heiraten heimlich im Alter von 18 Jahren, ehe sie aufs College gehen. Doch als auf dem College ein neuer Lebensabschnitt beginnt, verändert sich auch ihre Beziehung, denn Callums Ehrgeiz, ein erfolgreicher Sportler zu werden, ist ihm plötzlich wichtiger, was Renee verzweifeln lässt und sie somit einen folgenschweren Fehler begeht, der die Beziehung der Beiden von grundauf verändert.

Dabei kommt nicht nur die Feindseligkeit seitens Callum wieder zurück, sondern auch die Verzweiflung seitens Renee, die nicht nur mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat, sondern auch um ihre Ehe kämpfen muss. Dadurch ist die Geschichte zwar insgesamt sehr berührend, hat aber auch für einige Momente gesorgt, in denen ich nur den Kopf geschüttelt habe, da Callums Verhalten doch oftmals sehr kindisch ist.

Kurz gesagt: „Pretty Venom“ ist eine emotionale und mitreißende Geschichte, die mit einem flotten Schreibstil versehen ist und Figuren mit sich bringt, die zwar nicht immer sympathisch, aber durchaus interessant sind. Ich habe somit den Abschluss der „Gray Springs University“-Trilogie sehr gemocht und kann die Bücher somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Suddenly Forbidden
Bittersweet Always
Pretty Venom

Rezension

Kathinka Engel – Halte mich. Hier. (Finde mich #2)

Kurzbeschreibung
Sie sind sich bislang nur einmal begegnet, doch bei einem gemütlichen Abend unter Freunden sprühen zwischen den beiden plötzlich die Funken. Zelda ist das unangepasste Nesthäkchen einer reichen Familie und soll standesgemäß heiraten. Nichts wünscht sie sich mehr, als ihre Bestimmung im Leben zu finden. Malik stammt aus einer armen Großfamilie und träumt davon, eines Tages als Koch zu arbeiten. Das Glück, das sie empfinden, wenn sie zusammen sind, lässt zunächst alle Bedenken in den Hintergrund treten. Doch Maliks Hautfarbe sorgt dafür, dass die Beziehung der beiden nicht nur von Zeldas Familie abgelehnt wird. Gemeinsam kämpfen sie – gegen alle Widerstände, für ihre Liebe und die Verwirklichung ihrer Träume. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits der erste Band „Finde mich. Jetzt.“ sehr gefallen hat, stand für mich direkt fest, dass ich auch unbedingt den zweiten Band „Halte mich. Hier“ von Kanthinka Engel lesen möchte. Hier habe ich mir eine ähnlich unterhaltsame und emotionale Geschichte gewünscht und wurde nicht enttäuscht.

Wie auch schon im ersten Band liest sich die Geschichte sehr flüssig und leicht, besitzt Höhen und Tiefen, ist unterhaltsam, emotional und stellenweise humorvoll, sodass ich gut unterhalten wurde. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und die Figuren, die man bereits aus dem ersten Band kennt, entwickeln sich ebenfalls gut weiter.

Während im ersten Band die Geschichte von Tamsin erzählt wird, geht es im zweiten Band um ihre beste Freundin Zelda. Zelda stammt aus einer reichen Familie, die von ihr erwartet, dass sie zu einer absoluten Vorzeigefrau heranwächst, was ihr jedoch ein Dorn im Auge ist, denn für sie ist es wichtiger, ihr eigenes Glück zu finden, als den Erwartungen ihrer Familie zu entsprechen. Bei einem Wochenendausflug mit Tamsin und deren Freund Rhys lernt sie dessen Mitbewohner Malik kennen, der ihr auf Anhieb sympathisch ist. Die beiden kommen sich näher, genießen die gemeinsame Zeit und wollen sich eine Chance geben, was sich jedoch stellenweise als schwierig erweist, da Malik aufgrund seiner Hautfarbe, aber auch wegen seiner Vergangenheit, in denen er einige Fehler begangen hat, oft angefeindet wird.

Dabei hat mich „Halte mich. Hier.“ manchmal sehr frustriert und wütend zurückgelassen, denn der Rassismus Malik gegenüber ist oftmals hart zu lesen, wird aber dennoch von der Autorin sehr authentisch beschrieben. Die Thematik wird dabei an sich sehr gut in die Geschichte eingebaut und zeigt auf, welch Probleme heutzutage aufgrund einer Hautfarbe immer noch entstehen können. Die Art und Weise, wie Zelda und Malik damit umgehen und vor allem reagieren und gleichzeitig miteinander harmonieren gefällt mir sehr und ich habe die beiden sehr gerne zusammen erlebt.

Kurz gesagt: „Halte mich. Hier.“ ist ein wunderbarer zweiter Band der „Halte mich“-Trilogie und konnte mich mit wunderbaren und sympathischen Figuren, guten Weiterentwicklungen und einem flotten Schreibstil überzeugen, sodass ich auch diesen Band sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf den dritten und letzten Band „Liebe mich. Für immer.“, in dem die Geschichte von Amy und Sam erzählt wird.

Reihenfolge
Finde mich. Jetzt.
Halte mich. Hier.
Liebe mich. Für immer.

Rezension

[Kurzrezension] Sina Müller – Soundtrack einer Liebe (Josh & Emma #1)

Kurzbeschreibung
Liebe hat zwei Seiten. Sie ist wunderschön – aber sie kann verdammt weh tun. Das muss auch Emma feststellen, als sie Joshua auf einer Party kennenlernt und sich in ihn verliebt. Denn er ist einer der angesagtesten Nachwuchs-Popstars und das bringt neben den Schmetterlingen im Bauch leider auch seine ganz eigenen Probleme mit sich. Blitzlichtgewitter, kreischende Mädchen, Konzerte und dann sind da noch diese ständigen Termine zu den unpassendsten Zeiten.
Dabei hat Emma eigentlich genug mit sich selbst zu tun. Das Abi steht an und das geplante Studium wird sie unweigerlich in eine andere Stadt führen.
Gelingt es den beiden, trotz aller Hindernisse einen Weg für ihre Liebe zu finden?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Soundtrack einer Liebe“, der erste Band der „Josh & Emma“-Dilogie, ist erstmals im Jahr 2014 veröffentlicht worden und bekommt nun, sechs Jahre später, eine Neuauflage spendiert. Da ich das Buch damals nicht gelesen habe, wollte ich der Geschichte nun eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam und stellenweise auch sehr romantisch, ohne jedoch dabei nicht allzu kitschig zu wirken. Sina Müller hat zwar hier und da in die Klischeeschublade gegriffen, allerdings hat mich dies nicht wirklich gestört, da dabei alles im Rahmen geblieben ist. Die Figuren werden dazu gut gezeichnet und man lernt sie ausreichend kennen, um eine kleine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Mir hat zwar stellenweise eine gewisse Weiterentwicklung gefehlt, allerdings hoffe ich, dass diese noch im zweiten Band erfolgen wird.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Josh und Emma. Emma ist ein bodenständiges Mädchen, das gerade ihr Abitur macht und sich gleichzeitig auf ihr Studium in einer fremden Stadt vorbereitet. Sie ist sympathisch, zielstrebig und hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Auf einer Party trifft sie auf Josh, der ihr direkt sympathisch ist. Die beiden genießen dabei die gemeinsame Zeit, bis Emma herausfindet, dass Josh ein erfolgreicher Popstar ist, der der Schwarm aller Mädchen ist. Für Emma stellt sich dabei schnell die Frage, ob die beiden überhaupt eine Chance haben, wo doch beide ganz andere Vorstellungen von der Zukunft haben.

Hierbei hat die Autorin die Geschichte recht authentisch geschrieben und nicht allzu überspitzt, was mir besonders gut gefallen hat. Die Konstellation „Popstar trifft auf Normalo“ gibt es zwar wie Sand am Meer, allerdings hat mir die Geschichte trotzdem gut gefallen und bietet doch etwas ganz Eigenes, was man besonders den Figuren zu verdanken hat.

Somit hat mir der erste Band der „Josh & Emma“-Dilogie aufgrund eines angenehmen Schreibstils und sympathischer Figuren gut gefallen und ich bin schon sehr auf den zweiten BAnd „Portrait einer Liebe“ gespannt.

Reihenfolge
Soundtrack einer Liebe
Portrait einer Liebe

Rezension

Marliese Arold – Verhext noch mal! (Magic Maila #1)

Kurzbeschreibung
Mit einem riesigen Knall beginnt das Chaos in Mailas Leben. Als ihrer Oma Luna beim Brauen von Jungbrunnenlikör der Hexenkessel explodiert, können etliche magische Wesen und Gegenstände aus dem Zauberladen der Familie ausbüxen. Und zwar in die Menschenwelt! Die weitgereiste Tante Juna versucht ihr Bestes, um die Ausreißer zurückzubringen. Aber allein schafft sie es nicht. Jetzt muss die 13-jährige Maila helfen, die als Einzige der Familie ebenfalls in die Menschenwelt reisen kann. Zaubern ist dabei allerdings streng verboten. Genauso wie Verlieben. Eigentlich. Denn Herzensdinge haben – genau wie Zaubereien – den Hang, aus dem Ruder zu laufen ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich Marlie Arold vor vielen Jahren ganz gerne gelesen habe, hatte ich mal wieder große Lust auf eine weitere Geschichte von ihr. Meine Wahl fiel dabei auf ihr neuestes Werk „Verhext noch mal!“, das gleichzeitig der Auftakt der „Magic Maila“-Reihe ist. Obwohl ich mir nicht viel dabei erhofft habe, habe ich eine unterhaltsame und magische Geschichte bekommen, die ich gerne gelesen habe.

Marliese Arold erzählt dabei Mailas Geschichte nicht nur sehr flüssig, locker und unterhalsam, sondern hat hierbei eine tolle Welt geschaffen, in der Fabelwesen und Hexen ein Zuhause gefunden haben. Diese Welt ist gut und detailliert ausgearbeitet und sprüht nur so vor lauter Magie. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie ausreichend kennen und ich konnte besonders die 13-jährige Maila ins Herz schließen.

Maila muss in die Menschenwelt reisen, nachdem gleich mehrere magische Gegenstände und Wesen in die Menschenwelt gelangt sind. Gemeinsam mit ihrer Tante Juna versucht Maila die Wesen und Gegenstände wieder einzufangen, um sie zurück in ihre Welt zu bringen, was sich jedoch als schwierig herausstellt und mit etlichen Stolpersteinen geebnet ist. Dies wird von Maila sehr unterhaltsam und altersgerecht aus der Ich-Perspektive erzählt wird, sodass man ihre Eindrücke dabei bestens miterlebt.

Da die Geschichte doch sehr plötzlich endet, sind noch einige Fragen zu Mailas Welt und ihrer Tante Juna offen und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit ihr und ihrer Familie weitergehen wird.

Kurz gesagt: „Verhext noch mal!“ ist eine unterhaltsame und magische Geschichte voller Zauberei und Sprünge zwischen Menschen- und Zauberwelt, was mir insgesamt gut gefallen hat. Ich freu mich bereits auf den zweiten Band „Verflixte Zauberei!“, der zum Glück schon bald erscheinen wird.

Reihenfolge
Verhext noch mal!
Verflixte Zauberei!

Rezension

Vanessa Sangue – Fire Queen (Cosa Nostra #2)

Kurzbeschreibung
Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen – und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga – und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen – ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits der erste Band „Cold Princess“ sehr gefallen hat, stand für mich schnell fest, dass ich auch den zweiten und letzten Band der „Cosa Nostra“-Dilogie lesen möchte. Bei „Fire Queen“ habe ich mir eine ähnlich spannende und ereignisreiche Fortsetzung der Mafiageschichte gewünscht und ich wurde nicht enttäuscht.

Vanessa Sangue erzählt die Geschichte rund um Saphira und Madox weiterhin sehr spannend. Die Geschichte liest sich flüssig, ist actiongeladen und stellenweise sehr roh, was jedoch insgesamt gut zum Setting passt. Die Figuren entwickeln sich allesamt sehr gut, entpuppen sich stellenweise zu Sympathieträgern und ihr handeln ist trotz einiger Brutalität aufgrund der Feindschaften unterinander nachvollziehbar.

Da „Cold Princess“ sehr überraschend endete, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Saphira weitergehen wird, denn nach dem Verrat von Madox, der sich als Oberhaupt der Varga-Familie entpuppt hat, hat sich ihr Leben von Grund auf verändert. Saphira ist nicht nur verletzt und ihr eigener Clan zerschlagen, sondern vor allem ihr Herz leidet unter dem großen Verrat. Sie rappelt sich jedoch schnell wieder auf und möchte Rache an Madox und seiner Familie nehmen und ahnt dabei nicht, in welcher Gefahr sie sich tatsächlich befindet.

Das Ende ist zwar an sich ein wenig vorhersehbar, sodass da keine große Spannung oder Überraschung mehr aufkam, allerdings war der Weg bis dahin sehr interessant und mit einigen spannenden Wendungen gespickt, was mir wiederum sehr gefallen hat.

Kurz gesagt: Mit „Fire Queen“ hat Vanessa Sangue ein würdiges Ende der „Cosa Nostra“-Dilogie geschrieben, das mich mit einer actiongeladenen und spannenden Handlung und interessanten Figuren überzeugen konnte. Ich bin somit schon auf weitere Bücher von der Autorin gespannt.

Reihenfolge
Cold Princess
Fire Queen

Rezension

Tom Belz/Carolin Helm – Kleiner Löwe, großer Mut

Kurzbeschreibung
Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe. Er hat eine blonde Löwenmähne, spitze Löwenzähne und drei starke Löwenbeine. Ein Bein hat Tobe nämlich verloren. Trotzdem will er weiterhin all die Dinge machen, die Löwenkinder so lieben: um die Wette brüllen, Fangen spielen und Wasserbomben machen. Doch seine Freunde behandeln ihn plötzlich ganz anders. Also beschließt er, allen zu beweisen, dass er immer noch ein mutiger kleiner Löwe ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf den Weg, um den höchsten Berg zu erklimmen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Zwischendurch finde ich ein Kinderbuch immer wieder schön, da ich nicht nur detailverliebte Illustrationen sehr mag, sondern auch die Botschaften, die vom Autor vermittelt werden. In diesem Fall haben Tom Belz und Carolin Helm nicht nur eine sehr schöne Geschichte geschaffen, sondern auch gleichzeitig eine tolle Botschaft vermittelt.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Tobe, einem kleinen Löwen, der ein Bein verloren hat. Für ihn ist dies jedoch kein Hindernis, denn er möchte weiterhin mit seinen Freunden spielen, rumtoben und um die Wette brüllen. Das Problem ist jedoch, dass seine Freunde nun vorsichtiger mit ihm sind und ihn anders behandeln, weil sie glauben, dass er mit seinem Handicap nicht mehr alles machen kann. Tobe sieht diese Vorurteile jedoch als Herausforderung an und macht sich gemeinsam mit seinem besten Freund auf dem Weg zum höchsten Berg, den er erklimmen möchte.

Hierbei gefällt mir nicht nur die Geschichte selbst sehr gut, sondern vor allem die Botschaft, die hier vermittelt wird: Sei mutig, geh Risiken ein und spring über deinen Schatten. Lass dir von niemanden sagen, dass du etwas nicht kannst, denn du kannst alles, solange du es nur willst! Diese Botschaft wird besonders glaubwürdig, wenn man sich den Lebenslauf von Tom Belz genauer ansieht, denn dieser verlor mit gerade mal acht Jahren ein Bein aufgrund einer Krebserkrankung und schaffte es im Jahr 2018 den Kilimandscharo mit nur einem Bein und zwei Gehhilfen zu besteigen, was mehr als beeindruckend ist.

Wunderschön und sehr detailliert sind auch die Farbillustrationen von Alexandra Helm, die den kleinen Löwen und auch sein Umfeld richitg schön in Szene setzen. Hierbei gibt es eine Menge zu bestaunen, sodass Kinder hier sehr viele kleine Details entdecken können.

Kurz gesagt: „Kleiner Löwe, großer Mut“ ist eine wunderbare und sehr gut illustrierte Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern vor allem Mut macht und besonders für Erstleser geeignet ist und eine tolle Botschaft enthält. Zwar ist das Buch preislich für gerade einmal 32 Seiten viel zu hoch angesetzt, allerdings ist der Inhalt es definitiv wert.

Rezension

Ella Fields – Bittersweet Always (Gray Springs University #2)

Kurzbeschreibung
Toby Hawthorne war ein Mysterium. Ein Rätsel, das nicht Teil meiner Pläne fürs College war.
Ich war nicht auf der Suche nach Liebe. Aber ich war auch nicht nicht auf der Suche nach Liebe. Und an diesem Ort, zwischen allen Stühlen, fand er mich.

Ich hatte keine Ahnung von den Kämpfen, die er jeden Tagen austrug, und verliebte mich Hals über Kopf. Als ich es herausfand, war es zu spät. Weil ich alles wollte. Jedes zerbrochene verlorene Teil von ihm.

Ich wusste, dass ich ihn nicht heilen konnte. Ich konnte ihn nur lieben. Aber ich hätte wissen müssen, dass Liebe nicht genug ist. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da mir der erste Band „Suddenly Forbidden“ gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt und zeitnah den zweiten Band „Bittersweet Always“ lesen. Hier habe ich mir eine ähnlich emotionale und packende Geschichte gewünscht und genau das erhalten, sodass ich nicht enttäuscht wurde.

Obwohl ich den Schreibstil im ersten Band noch ein wenig kritisiert habe, weil ich das Denglische bei den Dialogen als unpassend empfand, hat mich der Schreibstil in diesem Band mehr begeistert, denn die Autorin hat eine ordentliche Schippe draufgelegt und die Geschichte noch emotionaler und schöner geschrieben und auch die Dialoge wirken hier deutlich besser ausgearbeitet. Auch die Figuren sind sehr gut gezeichnet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Nachdem man bereits im ersten Band Daisy und Quinn kennen lernen durften, bekommt man es nun mit Pippa und Toby zu tun, die man bereits auch im ersten Band kurz kennen lernen durften. Die beiden passen auf eine gute Art perfekt zueinander, allerdings haben beide ihre ganz eigenen Sorgen und Ängste und auch Depressionen spielen hierbei eine sehr große Rolle, was in jeder Beziehung schwierig ist und bis an die Grenzen führen kann.

Dies wird von der Autorin auch sehr gut aufgezeigt, denn Tobys Ängste und Depressionen und somit auch viele Unsicherheiten werden sehr authentisch beschrieben. Seine oft sprunghaften Gedanken und seine Gefühle haben mich sehr berührt und ich konnte auch Pippas Ängste und Bedenken im Bezug auf die Beziehung sehr gut verstehen, denn auch sie musste bereits in ihrer Familie erleben, was es bedeutet, wenn jemand an einer psychischen Erkrankung leidet.

Auch das Cover sieht sehr ansprechend aus und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die zwar bereits etwas zu viel verrät, jedoch dennoch mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: „Bittersweet Always“ ist ein wunderbarer und emotionaler zweiter Band der „Gray Springs University“-Trilogie und überzeugt mit wichtigen Themen, die authentisch erzählt werden und Figuren, in die man sich gut hineinversetzen kann. Ich kann somit nur eine Leseempfehlung aussprechen.

Reihenfolge
Suddenly Forbidden
Bittersweet Always
Pretty Venom