Gewinnspiel

[Gewinnspiel] Gewinne zweimal „Imagines“ von Anna Todd


Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Gewinnspiel auf dem Blog, das besonders Teilnehmer der „Heyne Challenge“ ansprechen dürfte. Dank der freundlichen Unterstützung des Heyne Verlags könnt ihr nämlich dieses Mal gleich zwei Exemplare eines Buches gewinnen.

Hierbei handelt es sich um „Imagines“, herausgegeben von der wunderbaren Anna Todd. Wer schon immer ein Faible für Fanfictions hatte oder diese erst jetzt kennen lernen möchte, der bekommt nun die Chance, je ein Exemplar von „Imagine“ zu gewinnen. Auf knapp achthundert Seiten gibt es hier zahlreiche Fanfictions, die von Anna Todd und zahlreichen anderen Wattpad-Autoren geschrieben wurden.

Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mir nur eine klitzekleine Frage beantworten, gleichzeitig muss man sich an die unten genannten Teilnahmebedingungen halten, um in den Lostopf hüpfen zu dürfen.

Wenn du deinen absoluten Lieblingsstar treffen dürftest, wer würde es sein und warum?

Schreibt mir eure Antwort mit einer gültigen Email-Adresse als Kommentar. Der Gewinner wird hinterher per Email benachrichtigt. Das Gewinnspiel endet am 31. März 2017, 23:59 Uhr. Ausgelost wird wie immer mit random.org.

Teilnahmebedingungen:
– Ihr müsst mindestens 16 Jahre alt sein
– Ihr solltet eine gültige Versandadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben
– Es muss eine gültige Antwort, sowie eine gültige Email-Adresse (in der Anmeldung) vorhanden sein
– Bei Mehrfachteilnahme wird derjenige vom Gewinnspiel ausgeschlossen

Ich wünsch euch viel Glück!

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Erster Trailer zu „Es“ veröffentlicht!


Wer meinen Blog häufiger besucht, wird feststellen, dass ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin und auch schon die ein oder andere Verfilmung seiner Bücher geschaut habe. Somit war ich auch schon sehr gespannt auf den lang angekündigten ersten offiziellen Trailer zum Remake zu „Es“, der heute erschienen ist.

Ich muss schon sagen, ich habe den Trailer direkt mehrfach hintereinander angeschaut und ich finde, dass er immer besser aussieht. Ich liebe Horrorfilme allgemein und somit kann ich den deutschen Starttermin kaum noch erwarten. „Es“ erscheint am 21. September 2017 in den deutschen Kinos.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.
Da mir bislang viele Bücher von Sarina Bowen gefallen haben, bin ich schon sehr auf ihre „True North“-Reihe gespannt, die in diesem Jahr beim LYX Verlag erscheint. Zum Glück muss man hierauf nicht allzu lange warten, denn der erste Band „Wo auch immer du bist“ erscheint bereits am 24. April 2017

Kurzbeschreibung
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job bei Bostons einflussreichster Restaurantkette behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt, wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach…

Rezension

Cecelia Ahern – Der Ghostwriter


Kurzbeschreibung
Herman Banks hat es vom armen Farmersjungen zum Multimillionär gebracht. Nur ein Wunsch treibt ihn noch um: Er möchte ein Buch schreiben, den großen, vollendeten Roman – und bezieht deshalb mit seiner jungen Frau das abgelegene Anwesen eines verstorbenen Autors in Südengland. Doch statt Inspiration zu finden, gerät Herman in eine mächtige Schreibblockade. Bis er im Zimmer mit der Kollektion alter Schreibmaschinen etwas Unheimliches vorfindet… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Obwohl Cecelia Ahern mit zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, habe ich in letzter Zeit doch relativ wenig von ihr gelesen. Da sich das schnellstens ändern sollte, habe ich ein paar ungelesene Bücher von ihr aus dem Regal geholt und somit auch endlich „Der Ghostwriter“ eine Chance gegeben.

Der Schreibstil ist mal wieder typisch für die Autorin: Locker, leicht, sehr flüssig, äußerst angenehm und dennoch schafft es die Autorin immer wieder, mich mit ihren Büchern zum Nachdenken anzuregen. Die Figuren sind an sich gut ausgearbeitet, blieben für mich aber dennoch immer irgendwie unnahbar, sodass ich mit ihnen nicht wirklich warm wurde, was ich besonders bei Herman recht schade finde, denn dessen Leben ist an sich ganz interessant.

Herman ist ein sogenannter Selfmade Millionär, der auf einer kleinen Farm aufwuchs und sich von dort aus stets nach oben gearbeitet hat. Während er früher als Kind für seine Leseleidenschaft eher belächelt wurde und sein Vater es sogar gar nicht gerne sah, ist er jetzt umso mehr auf die Bücher fixiert und möchte unbedingt selbst einen Roman schreiben, doch auch er muss feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist. Gemeinsam mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau, die ihn bereits betrogen hat, zieht er nach England in das Schloss eines verstorbenen Autors und möchte dort Inspiration und Ruhe finden, allerdings findet er da auch noch etwas ganz anderes vor, denn obwohl er eine Schreibblockade hat, wird seine Geschichte auf unheimliche Weise aufs Papier gebracht…

Ich muss schon sagen, der Mystery-Anteil, den Cecelia Ahern hier eingebaut hat, hat mir sehr gut gefallen, allerdings bin ich der Meinung, dass dieser noch ein wenig mehr in den Vordergrund rücken müsste. Zwar geht es hier nicht nur um die Literatur, sondern auch um die doch recht zerrüttete Beziehung zwischen Herman und seiner Ehefrau, allerdings hatte ich insgesamt den Eindruck, als hätte die Novelle mehr Zeit und besonders mehr Seiten gebraucht.

Das Cover ist für mich jetzt nicht der größte Kracher, allerdings passt es hervorragend zur Geschichte, sodass es da nichts zu bemängeln gibt. Positiv ist hier auch, dass das Cover mal einen anderen Farbton hat, da die meisten anderen Cover von Cecelia Ahern hauptsächlich blau sind. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Der Ghostwriter“ an sich eine nette Geschichte ist und auch die Figuren gut ausgearbeitet wurden, kommt die Geschichte leider nicht über den Status „nett“ hinaus, da mir doch insgesamt das große Highlight gefehlt hat. Dennoch ist auch die Novelle für alle Fans von Cecelia Ahern ein absolutes Muss.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #132


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Soulsister“ von Jennifer Benkau, von dem ich mir doch einiges erhoffe, da die Geschichte recht interessant klingt. Von daher bin ich auch sehr überzeugt davon, dass das Buch noch in diesem Monat von mir verschlungen wird.

Kurzbeschreibung
Obwohl Polly ganz anders war als die stille Romy, gab es zwischen den beiden Schwestern immer eine ganz besondere Verbindung. Seit Polly verunglückt ist, hat Romy sich völlig zurückgezogen. Bis sie eines Tages auf einen Jungen trifft – im wahrsten Sinn des Wortes: Bei dem Versuch, ihren Hund einzufangen, prallt sie mit Killian zusammen. Er ist ein aufstrebender Fußballstar und schon volljährig. Was will er schon mit einer unscheinbaren 15-Jährigen? Romy macht auf Polly und gibt sich als älter aus. Tatsächlich funkt es zwischen den beiden. Doch als ein Foto von ihnen gepostet wird, erfährt er aus dem Netz, dass sie erst 15 ist. Nun steht nicht nur Killians Liebe zu ihr, sondern auch seine Karriere auf dem Spiel…

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Ebenfalls ganz frisch im Regal befindet sich „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek, auf das ich schon sehr gespannt bin, denn hier habe ich doch recht hohe Erwartungen, da mich die Geschichte ein wenig an „Menschenjagd“ von Stephen King erinnert, sodass ich hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde.

Kurzbeschreibung
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

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Nachdem bereits so viele vorab von „The Hate U Give“ von Angie Thomas geschwärmt haben und das Buch sogar von John Green empfohlen wurde, musste es unbedingt bei mir ins Regal einziehen. Hier habe ich riesengroße Erwartungen und hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde.

Kurzbeschreibung
Sixteen-year-old Starr Carter moves between two worlds: the poor neighborhood where she lives and the fancy suburban prep school she attends. The uneasy balance between these worlds is shattered when Starr witnesses the fatal shooting of her childhood best friend Khalil at the hands of a police officer. Khalil was unarmed.
Soon afterward, his death is a national headline. Some are calling him a thug, maybe even a drug dealer and a gangbanger. Protesters are taking to the streets in Khalil’s name. Some cops and the local drug lord try to intimidate Starr and her family. What everyone wants to know is: what really went down that night? And the only person alive who can answer that is Starr.
But what Starr does—or does not—say could upend her community. It could also endanger her life

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten zwei Wochen haben sich wieder einige interessante Bücher und eBooks bei mir angesammelt. Während einige Bücher bereits seit Monaten vorbestellt waren, haben mich andere dagegen vollkommen überraschend oder Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley erreicht. Hier freue ich mich ganz besonders auf „Caraval“ und „Morgen lieb ich dich für immer“, welche hoffentlich noch in diesem Monat von mir verschlungen werden. Gleichzeitig freue ich mich auch schon sehr auf „You are wanted“, damit ich Serie und Buch hinterher miteinander vergleichen kann.

Amulya Malladi – Das Haus der glücklichen Mütter (Rezension)
Richard Laymon – Die Tür (Rezension)
Valentina Cebeni – Die Zitronenschwestern
Stephanie Garber – Caraval
Dan Vyleta – Smoke

Chris Cleave – Die Liebe in diesen Zeiten
Manuela Inusa – Auch donnerstags geschehen Wunder (Rezension)
J.R. Ward – Bourbon Kings (Bourbon Kings #1)
Sebastian Fitzek – AchtNacht
Jennifer L. Armentrout – Morgen lieb ich dich für immer

C.J. Daugherty – Die Entfesselten (Secret Fire #2)
Arno Strobel – You are wanted
Kerry Drewery – Marthas Widerstand (Cell 7 #1)
Shari Lapena – The Couple Next Door
Jennifer Benkau – Mein Wille geschehe

Rezension

Manuela Inusa – Auch donnerstags geschehen Wunder


Kurzbeschreibung
Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie. ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Ich bin bereits seit einigen Jahren sehr begeistert von den Büchern von Manuela Inusa und habe mich sehr auf ihr neuestes Werk „Auch donnerstags geschehen Wunder“ gefreut, an das ich hohe Erwartungen hatte. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit vielen wunderbaren Ideen überzeugen.

Bei diesem Buch habe ich mich direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Marianne, die seit dem Betrug ihres Ex-Freundes Singles ist, hat immer noch an der Trennung zu knabbern und trauert Martin hinterher, obwohl dieser es eigentlich gar nicht verdient hat. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tasha geht sie mehr aus Spaß zu einer Wahrsagerin, die ihr erzählt, dass ihre große Liebe in Schottland auf sie wartet. Obwohl Marianne an sowas eigentlich nicht glaubt, wird sie dennoch neugierig und begibt sich auf eine spannende Reise nach Schottland, wo sie auf Colin trifft, der direkt eine Verbindung zwischen ihnen spürt…

Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailverliebt erzählt, sondern bezaubert auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Edinburgh war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte einbaut.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich „Auch donnerstags geschehen Wunder“ sehr genossen habe. Wer von dieser talentierten Autorin noch kein Buch gelesen hat, sollte dies schnellstens nachholen.

Rezension

Patricia Rabs – Vollkommen


Kurzbeschreibung
Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierte… ~ Quelle

Hier kann das eBook gekauft werden!
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Meine Meinung
Obwohl mich „Vollkommen“ von Patricia Rabs bereits lange gereizt hat, habe ich es tatsächlich erst zwei Jahre nach dem Erscheinungstag gelesen. Aufgrund einiger kritischer Bewertungen hatte ich nicht allzu hohe Erwartungen und das war auch gut so. Zwar wurde ich von dieser Geschichte nicht enttäuscht, allerdings wurde hier viel zu viel vorhandenes Potential nicht genutzt, was doch sehr schade ist.

Die Autorin besitzt einen angenehmen, aber dennoch eindringlichen Schreibstil, der mir sofort gefallen hat. Die Aufteilung der Menschen in Randbewohner und Mitte hat mir gut gefallen und man lernt auf eine fast schon erschreckende Art und Weise die Lebensumstände der Menschen kennen. Die Dialoge sind zwar hier und da ein wenig holprig und ich wurde auch nicht mit allen Figuren warm, allerdings hat sich die Autorin dennoch bemüht, hier eine erdrückende Atmosphäre zu schaffen, was ihr zum Großteil gelungen ist.

Problem ist jedoch, dass ich mit Teresa nicht allzu viel anfangen konnte. Diese lebt mit ihrer Familie in der Mitte, allerdings liegt ein großer Druck auf sie, da sie nicht für eine Blutspende geeignet ist und somit nicht so viel Geld einbringt, wie die Familie erhofft hat. Dadurch muss Teresa zusätzlich Geld mit Unterricht verdienen und unterrichtet dabei u.a. Lukas, der als Randbewohner stets der Armut ausgesetzt ist und ihr Herz erobert hat, mit dem sie jedoch als Mitte-Bewohnerin nicht zusammen sein darf. Als dieser jedoch beim Pharmagon-Konzern nach einer Erstpende gut angenommen wird und fortan nicht nur sein Blut spenden darf, sondern auch zu den Priviligierten gehört, steht ihre kleine Welt Kopf.

An sich klingt das wirklich interessant und vor allem spannend, Problem war für mich jedoch, dass Teresa für mich meistens unnahbar wirkte, sodass ich sie häufig nicht einschätzen oder mich in sie hineinversetzen konnte. Dies ist sehr schade, denn wäre ich mit ihr warm geworden, hätte mir die Geschichte vielleicht ein wenig besser gefallen. Auch der Pharmagon-Konzern ist meiner Meinung nach viel zu kurz gekommen. Hier wird zwar genau erklärt, was es damit auf sich hat, allerdings hat mir hierbei dennoch das gewisse Etwas gefehlt.

Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht allzu sehr, da es auf mich von den Farben her viel zu kalt wirkt. Dennoch muss man sagen, dass es aufgrund der Stimmung im Buch bestens zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung hat mir dagegen umso mehr zugesagt, sodass ich der Geschichte eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Vollkommen“ ist zwar an sich eine interessante und spannende Dystopie, allerdings wurde das Potential nicht gänzlich genutzt, sodass hier deutlich Luft nach oben ist. Dennoch: Für zwischendurch ist das eBook eine nette Lektüre, der man ruhig eine Chance geben kann.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Bücher von Monica Murphy sind bereits seit einiger Zeit ein absolutes Muss für mich, von daher freue ich mich sehr darüber, dass in diesem Jahr ihre „Fair Game“-Reihe in Deutschland erscheinen wird. Den Anfang machen dabei „Jade & Shep“, deren Geschichte man bereits ab dem 9. Mai 2017 in den Händen halten darf.

Kurzbeschreibung
Schlimm genug, dass Jades Freund sie zu einem langweiligen Pokerspiel mitschleppt. Er benutzt sie auch noch als Spieleinsatz … und verliert. Die perfekte Gelegenheit für Jade, ihn zu ihrem Ex-Freund zu machen. „Gewonnen“ hat sie angeblich der superreiche und extrem gut aussehende Shep Prescott. Ein Mann, der alles haben kann, aber scheinbar nur hinter ihr her ist. Nichts hält ihn zurück, egal wie abweisend Jade sich verhält. Und je widerspenstiger sie wird, desto mehr will er sie für sich…

Challenge

Heyne Challenge: Bis zu zehn Bonuspunkte verdienen


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Da wir den Heyne Verlag, sowie Heyne fliegt und Heyne Hardcore bereits seit einigen Jahren begleiten und uns immer wieder über Neuerscheinungen und neue Autoren schlau machen, haben Lena von Lenas Welt der Bücher, Rica von die fantastische Bücherwelt und ich uns entschieden, im Jahr 2017 die Heyne Challenge zu veranstalten.

In diesem Monat gibt es neben den üblichen Monatsaufgaben auch ein ganz besonderes Schmankerl für euch, denn ihr könnt euch bis zu zehn Bonuspunkte hinzuverdienen, wenn ihr bis zum 20. April 2017 fünf Fragen beantwortet.
Bitte beantwortet die Fragen dazu auf eurem Blog in einem eigenen Post und nicht bei den üblichen Monatsaufgaben. Die jeweiligen Artikel könnt ihr gerne auf unseren Blogs verlinken.

1. Warum bist du ein Fan vom Heyne Verlag?

2. Welches ist dein absolutes Lieblingsbuch aus dem Verlag und warum?

3. Welche Reihen aus dem Verlag würdest du jedem Leser ans Herz legen und warum?

4. Welche Autoren sollte man unbedingt einmal gelesen haben?

5. Man muss auch mal kritisch sein: Welches Buch hat dir aus dem Verlag überhaupt nicht gefallen?

Rezension

Amulya Malladi – Das Haus der glücklichen Mütter


Kurzbeschreibung
Priya hat alles, was man sich nur wünschen kann: einen liebevollen Ehemann, eine erfolgreiche Karriere und ein Haus im angesagten Silicon Valley in Kalifornien. Doch das, was sie mehr als alles andere begehrt, kann sie selbst nicht bekommen: ein Kind.
Asha, die in einem Dorf in Südindien lebt, besitzt dagegen nur sehr wenig. In einer winzigen Hütte zieht sie zwei Kinder groß und kämpft zusammen mit ihrem Mann täglich ums Überleben. Asha träumt heimlich von einer besseren Ausbildung für ihren hochbegabten Sohn. Unter dem Druck ihrer Familie begibt sie sich schließlich widerstrebend ins »Haus der Glücklichen Mütter«, eine Babyfabrik, in der sie einem kinderlosen Paar im Ausland das Einzige leihen kann, was für sie von Wert ist: ihre Gebärmutter.
~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Ich habe bislang noch kein Buch zum Thema Leihmutterschaft gelesen und war von daher sehr gespannt, wie die Autorin mit der Thematik umgegangen ist und wie sie umgesetzt wurde. Da das Thema Leihmutterschaft in vielen Ländern nach wie vor ein Tabuthema ist, habe ich hier zunächst befürchtet, dass die Autorin die Geschichte zu sehr mit erhobenen Zeigefinger schreiben würde, allerdings war dies hier nicht der Fall.

Das Thema wird gut erzählt, man lernt unterschiedliche und interessante Figuren kennen und besonders die Gefühle, speziell die Ängste der Figuren, werden sehr gut beschrieben. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Priya und Asha beschrieben wird, erhält man gleichzeitig einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt, sodass ich mich zumindest teilweise in die Figuren hineinversetzen konnte. Am Schreibstil ist lediglich zu kritisieren, dass dieser manchmal zu langatmig ist und sich an Kleinigkeiten aufgehalten wird, die für die Geschichte nicht zwingend wichtig sind.

Erzählt wird hier die Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Priya nahezu alles besitzt, eine gute Beziehung führt und erfolgreich im Job ist, lebt Asha in Indien unter ärmlichsten Verhältnissen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf, wo sie täglich ums Überleben kämpfen müssen. Während Asha bereits zwei Kinder hat und für sie nur das Beste, sprich eine gute Ausbildung möchte, hat Priya damit zu kämpfen, dass ihr der größte Wunsch verwehrt bleibt, denn sie selbst kann keine Kinder bekommen.

Asha kann dagegen noch sehr wohl Kinder bekommen, allerdings nicht für sich selbst, sondern für andere, denn sie entschließt sich, in das sogenannte „Haus der glücklichen Mütter“ zu gehen, um dort als Leihmutter anderen kinderlosen Paaren zu helfen. Dass es dabei das ein oder andere Mal zu einem Gewissenskonflikt und kritischen Gesprächen kommt, dürfte nicht überraschen…

Das Cover ist traumhaft schön und hat mich direkt angesprochen, sodass ich direkt einen näheren Blick auf das Buch werfen wollte. Auch die Kurzbeschreibung weiß durchaus zu überzeugen. Ich finde zwar, dass diese bereits zu viel verrät, allerdings hat diese insgesamt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: „Das Haus der glücklichen Mütter“ ist aufgrund des Themas „Leihmutterschaft“ mal etwas ganz anderes, konnte mich aber dennoch gut unterhalten und zum Nachdenken anregen, sodass ich hier eine interessante und emotionale Geschichte für verregnete Nachmittage vorgefunden habe.