Rezension

Laura Kneidl – Verliere mich. Nicht. (Berühre mich. Nicht #2)


Kurzbeschreibung
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht.
Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits den ersten Band „Berühre mich. Nicht“ verschlungen und sehr geliebt habe, war ich schon sehr neugierig auf die Fortsetzung „Verlass mich. Nicht.“, die direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen durfte. Da die Geschichte mit einem bösen Cliffhanger endete, war ich schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeführt wird und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Die Geschichte beginnt fast an demselben Punkt, wie der erste Band „Berühre mich. Nicht“ geendet ist, was für mich sehr gut funktioniert hat und ich schnell wieder in die Geschichte hineingefunden habe. Auffällig ist hierbei, dass sich Laura Kneidl noch einmal steigern konnte, denn die Geschichte liest sich sehr flüssig, ist weiterhin emotional, aber auch durchaus unterhaltsam. Die Figuren, allen voran Sage und Luca, entwickeln sich gut und ich finde es vor allem auch toll, dass andere Figuren, wie z.B. Connor auch mehr Zeit bekommen.

Nachdem sich Sage und Luca am Ende des ersten Bandes getrennt haben, sitzt Sage mutterseelenallein in einem Motel und versucht ihr Leben neu zu ordnen. Sie möchte nicht mehr länger in Angst leben und mehr Risiken eingehen, indem sie zu einer Gruppentherapie geht, selbständiger werden und sich wieder vermehrt um ihren Online-Shop kümmern möchte. Trotzdem ist Luca für sie immer noch allgegenwärtig, da sie nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch denselben Freundeskreis haben. Als Luca sie vollkommen unverbindlich darum bittet, in die Wohnung zurückkehren, wird für Sage ein kleiner Traum wahr, allerdings muss sie auch erkennen, dass es doch noch einige Hürden in ihrem Leben gibt und Luca eine davon ist…

Obwohl in diesem Band die Liebesgeschichte zwischen Luca und Sage deutlich mehr im Vordergrund steht, ist es der Autorin dennoch gelungen, die anderen Figuren mehr in die Geschichte einzubringen und auch noch einmal Sages Ängste hervorzuheben. Zwar bin ich der Meinung, dass diese im Laufe der Geschichte ein wenig untergehen und erst zum Ende hin noch einmal ausführlicher thematisiert werden, allerdings hat mich dies nur selten gestört. Umso schöner ist es dagegen, dass man in diesem Band auch mehr über Aaron und Connor erfährt. Beide Figuren waren mir bereits im ersten Band sympathisch, allerdings konnte ich sie erst im zweiten Band ins Herz schließen.

Besonders Connor ist mir dabei ans Herz gewachsen, da dieser schon einiges erleben musste und er dennoch immer wieder den Mut aufbringt, ein für ihn gutes Leben zu führen. Hätte ich hier einen Wunsch frei, so würde ich mir ein eigenes Buch über Connor, seine Vergangenheit und seine derzeitige Situation an der Universität wünschen.

Das Cover ist nicht nur typisch für das Genre, sondern auch ein wunderschöner Hingucker, der direkt einen Ehrenplatz in meinem Regal erhalten hat. Die Kurzbeschreibung liest sich vielversprechend, verrät allerdings nicht zu viel, sodass man im Laufe der Geschichte noch oftmals überrascht wird.

Kurz gesagt: Nachdem ich bereits den ersten Band geliebt habe, ist „Verliere mich. Nicht.“ nicht nur ein würdiger Nachfolger, sondern auch ein sehr guter Abschluss, der dem ersten Band in Nichts nachsteht. Dazu entwickeln sich die Figuren als auch die Autorin noch einmal enorm weiter, sodass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Ich freue mich bereits auf weitere Werke von Laura Kneidl.

Reihenfolge
Berühre mich. Nicht.
Verliere mich. Nicht.

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Ein Kommentar zu „Laura Kneidl – Verliere mich. Nicht. (Berühre mich. Nicht #2)

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