Rezension

Manuela Inusa – Der zauberhafte Trödelladen (Valerie Lane #3)

Kurzbeschreibung
Ruby verkauft in ihrem kleinen Antiquitätenladen Trödel aus aller Welt, den sie mit liebevoller Sorgfalt restauriert. Auch wenn sie insgeheim von einem Buchladen träumt, liebt sie die Arbeit in Ruby’s Antiques, das sie von ihrer Mutter übernommen hat, und verliert sich oft in der Vergangenheit der Stücke. Und ein Leben ohne ihre Freundinnen aus der Valerie Lane kann sie sich sowieso nicht mehr vorstellen! Diese sind in diesem Frühling noch stärker für Ruby da, denn nicht nur das mit der Liebe gestaltet sich schwieriger als gedacht, sondern auch Rubys eigene Vergangenheit holt sie ein – und wird die eine oder andere Überraschung bereithalten… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Valerie Lane“-Reihe sehr genossen habe und mich die Autorin wieder einmal von ihrem Talent überzeugen konnte, habe ich mich schon sehr auf den dritten Band der Reihe gefreut und hatte hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn ich habe in die Geschichte direkt hinein gefunden und das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Bei diesem Buch habe ich mich wieder direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden. Gleichzeitig lernt man die Stadt, deren Menschen und die kleine Einkaufsstraße noch intensiver kennen, da man immer mehr erfährt und sich noch mehr in die Umgebung verliebt.

Während man in den ersten beiden Bänden Laurie und Kiera kennen lernen durfte, bekommt man es nun mit Ruby und ihrem kleinen Antiquitätenladen zu tun, die ebenfalls in der Valerie Lane ansässig ist. Ruby arbeitet mehr oder weniger unfreiwillig in der Valerie Lane, denn obwohl sie sich mittlerweile mit ihrem Antiquitätenladen angefreundet hat un immer mehr Spaß an ihrem Job findet, möchte sie viel lieber eine Buchhandlung besitzen, da sie sehr belesen ist und Bücher eine Menge bedeuten. Nach dem Tod ihrer geliebten Mutter übernimmt sie zudem auch die Pfege für ihren Vater, der immer mehr abbaut und mit dem Tod seiner geliebten Frau nicht zurecht kommt. Ruby ist oftmals sehr zurückhaltend, aber mindestens genauso liebenswert wie die anderen Frauen, die man bereits im Laufe der Reihe kennen lernen durfte. Gleichzeitig ist Ruby auch mit ihnen befreundet, sodass es einen sehr guten Zusammenhalt zwischen den Frauen gibt, was mir sehr gefallen hat.

Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailreich erzählt, sondern besticht auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Oxford war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte einbaut.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich „Der zauberhafte Trödelladen“ sehr genossen habe. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände und bin gespannt, was noch alles in der Valerie Lane geschehen wird.

Reihenfolge
Der kleine Teeladen zum Glück
Die Chocolaterie der Träume
Der zauberhafte Trödelladen
Das wunderbare Wollparadies
Der fabelhafte Geschenkeladen
Die kleine Straße der großen Herzen (18. Juni 2019)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] C. E. Bernard – Palace of Glass: Die Wächterin (Palace-Saga #1)

Nachdem ich bereits so viele positive Bewertungen zu „Palace of Glass: Die Wächterin“, dem ersten Band der „Palace“-Saga gelesen habe und das Buch dazu auch mit Autorinnen wie Erin Watt oder auch Kiera Cass in Verbindung gebracht wurde, wollte ich dem Buch auch unbedingt eine Chance geben und habe mich auf eine packende und ereignisreiche Geschichte gefreut. Leider konnte mich das Buch jedoch gar nicht von sich überzeugen, sodass ich es nach etwas mehr als 250 Seiten vorzeitig abgebrochen habe.

Dabei kann man dem Schreibstil noch nicht einmal wirklich die Schuld an dem Abbruch geben, denn die Autorin hat sich bemüht, das Buch stets spannend zu gestalten. Das Problem lag eher darin, dass ich mich mit den Figuren leider überhaupt nicht anfreunden konnte. So sind Rea, Kronprinz Robin und Co. zwar an sich gut ausgearbeitet, allerdings lag das Problem darin, dass sie für mich allesamt unnahbar waren und somit auch mein Interesse an ihnen immer mehr verloren ging.

Weiterhin muss ich leider auch sagen, dass ich die Idee mit den Magdalenen und der Tatsache, dass man sich nicht mit bloßer Haut berühren darf ganz interessant, aber leider hat mir das ganze Drumherum, allen voran der Aufbau des „neuen“ Londons leider gar nicht gefallen. Auch die Liebesgeschichte konnte mich im Laufe der Geschichte nicht überzeugen, da sie doch insgesamt sehr unglaubwürdig wirkt und mich nicht gepackt hat. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass diese nur eingebaut wurde, damit man auch das Thema „Liebe & Beziehung“ abdecken konnte.

Dies ist sehr schade, denn zunächst war ich guter Dinge, dass mir die Geschichte wirklich gefallen könnte, aber leider sollte es in diesem Fall einfach nicht sein, sodass ich das Buch letztendlich abgebrochen habe.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Verlag)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Elizabeth Jane Howard – Die Jahre der Leichtigkeit (Cazalat #1)

Bücher abzubrechen ist leider nie schön, besonders wenn diese am Anfang wirklich vielversprechend geklungen haben. Da „Die Jahre der Leichtigkeit“, der erste Band der „Cazalat“-Chroniken, häufiger mit der Erfolgsserie „Downtown Abbey“ verglichen wurde, hatte ich besonders hohe Erwartungen an die Geschichte und wurde doch sehr enttäuscht, sodass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das Problem ist hierbei nicht nur der etwas holprige und langatmige Schreibstil, sondern auch die zu vielen Personen. Zwar gibt es hierbei direkt einen Stammbau mit dabei, um sich besser orientieren zu können, allerdings hatte ich immer wieder meine Probleme, sämtliche Charaktere auseinanderzuhalten, was meiner Meinung nach ein absolutes No Go ist, da man sich so weder mit den Figuren anfreunden, noch sich in ihre Situationen und ihr Handeln hineinversetzen konnte. Dadurch blieben sie für mich nicht nur fremd und unnahbar, sondern ich habe auch immer mehr das Interesse an ihnen verloren.

Dies ist sehr schade, denn die Geschichte klang zunächst wirklich vielversprechend und hätte auch durchaus ein Pageturner sein können, allerdings war die Geschichte meiner Meinung nach leider viel zu holprig und es machte auf mich den Eindruck, als wäre es nur eine Aneinanderreihung von Szenen, statt ein wirklicher Roman.

Somit konnte mich „Die Jahre der Leichtigkeit“ leider nicht überzeugen, sodass ich das Buch abgebrochen nach knapp dreihundert Seiten abgebrochen habe.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim jeweiligen Verlag)

Rezension

Erin Watt – Paper Paradise: Die Sehnsucht (The Royals #5)

Kurzbeschreibung
Seit Hartley den attraktiven, reichen und wilden Easton Royal kennengelernt hat, ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Sie schwebt auf Wolke sieben – doch an jeder Ecke lauern neidische Feinde. Als der schreckliche Unfall geschieht, bei dem Eastons Bruder lebensgefährlich verletzt wird, stellt das ihre neue Liebe auf eine harte Probe. Und als Hartley infolge des Unfalls auch noch ihr Gedächtnis verliert, kann sie niemandem mehr vertrauen. Sie spürt zwar die starke Anziehungskraft, die von dem sexy Royal mit den strahlend blauen Augen ausgeht, doch kann sie sich wirklich auf den wilden, unbändigen Easton verlassen und sich ein zweites Mal in ihn verlieben? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten drei Bände der „Royals“-Reihe rund um Ella und Reed geradezu verschlungen habe und mich auch der vierte Band „Paper Passion: Das Begehren“ mit Easton bestens unterhalten konnte, hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Paper Paradise: Die Sehnsucht“ und wurde auch hier nicht enttäuscht. Zwar muss man gestehen, dass es hier und da kleinere Schwächen gab, allerdings hat mir die Geschichte insgesamt ganz gut gefallen.

Erin Watt ist das Pseudonym der Bestseller-Autorinnen Elle Kennedy und Jen Frederick, die im New Adult-Genre bereits einige Erfolge feiern konnten. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Kapitel sind kurz und knackig und werden dieses Mal nicht nur aus der Sicht von Easton, Reeds jüngerem Bruder, erzählt, sondern auch von Hartley, sodass man auch etwas mehr über sie und ihre Familie erfahren darf.

Nachdem der letzte Band mit einem bösen Cliffhanger endete, war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit den Zwillingen, Easton und Hartley weitergehen wird und ich wurde zum Großteil nicht enttäuscht. Zwar empfand ich einiges hierbei als vollkommen übertrieben, wie z.B. den Gedächtnisverlust von Hartley, das allzu häufige im Kreis drehen und dem dazugehörigen Drama rund um Mitschüler, die nicht hätten sein müssen und vorher nie eine Rolle gespielt haben, allerdings fand ich es interessant, wie Easton mit all den Situationen umgegangen ist, da er praktisch immer reifer wird und man gut beobachten kann, wie er immer mehr Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt, aber auch das für seine Brüder und Hartley.

Gleichzeitig erfährt man auch mehr über Hartleys Familienumstände und lernt besonders ihren korrupten Vater kennen, der grausamer nicht sein kann und für beruflichen Erfolg und Reichtum über Leichen geht. Weiterhin lernt man auch die Zwillinge ausführlicher kennen, die in der Reihe bislang eindeutig zu kurz gekommen und die einzigen Royals sind, die noch keine eigene Geschichte erhalten haben.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und wirkt mit dem Thron und der Farbgestaltung sehr edel und passt auch zu den restlichen Bänden, sodass ich es immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: Nachdem ich bereits Ellas und Reeds Geschichte geliebt habe, konnte mich auch die Geschichte von Easton, Reeds jüngerem Bruder, und Hartley voll und ganz überzeugen, sodass ich hier eine turbulente und oftmals dramatische Geschichte vorfinden durfte. Gleichzeitig ist „Paper Paradise: Die Sehnsucht“ auch ein krönender Abschluss der „Royals“-Reihe, die mich in vielerlei Hinsicht mit viel Drama, Leidenschaft und oftmals auch humorvollen Momenten überzeugen konnte. Ich werde die Royals und ihre kleinen und großen Dramen vermissen.

Reihenfolge
Paper Princess: Die Versuchung
Paper Prince: Das Verlangen
Paper Palace: Die Verführung
Paper Party: Die Leidenschaft (#3.5)
Paper Passion: Das Begehren
Paper Paradise: Die Sehnsucht

Rezension

Brandon Sanderson – Calamity (Reckoners #3)

Kurzbeschreibung
Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Reckoners“-Trilogie trotz einiger Skepsis gerne gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf den Abschlussband „Calamity“ gefreut, von dem ich mir so einiges versprochen habe. Zwar ist der Abschluss nicht gänzlich perfekt und bietet auch kleinere Schwächen, allerdings bin ich mit dem Ende und der Auflösung der Trilogie letztendlich zufrieden.

Sanderson beschreibt viele Dinge in meinen Augen zwar immer noch viel zu ausschweifend und kommt nur selten tatsächlich auf den Punkt, allerdings habe ich mich mittlerweile an seinen Schreibstil gewöhnt, sodass ich mich dann doch immer mehr darauf einlassen konnte. Die Geschichte liest sich dabei spannend und erstaunlich flüssig, sodass mir das Buch von Kapitel zu Kapitel mehr gefallen hat. Die Figuren, allen voran David, entwickeln sich weiterhin gut, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht für alle Sympathie aufbringen konnte, was mich allerdings nur wenig gestört hat.

Seit Calamity aufgetaucht ist und zudem die Epics auch noch immer unkontrollierbarer geworden sind, hat sich die Welt verändert. David kann diesen Zustand jedoch nicht hinnehmen und versucht weiterhin gemeinsam mit den Reckoners die Welt zu retten, was nicht nur wieder einmal für viel Action und Spannung sorgt, sondern auch für zahlreiche Wendungen und überraschende Momente.

Zwar muss ich sagen, dass mir das Ende insgesamt zu schnell abgearbeitet wurde und dieses für mich schon fast zu „sauber“ ist, allerdings ist die Trilogie trotz einigen kleineren Schwächen insgesamt gut durchdacht gewesen, sodass mir alle drei Bände, inkl. der Bonusgeschichte, gut gefallen haben.

Das Cover ist – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – ein absoluter Knaller und ein toller Eyecatcher in jedem Bücherregal. Die Farben harmonieren bestens miteinander und auch sonst passt hier vieles zusammen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen.

Kurz gesagt: Auch wenn „Calamity“ hier und da so manche Schwäche besitzt, ist es dennoch ein gelungener und gut ausgearbeiteter Abschluss der „Reckoners“-Trilogie, sodass in meinen Augen fast alle Fragen beantwortet wurden und ich die Reihe somit zufrieden beenden konnte. Wer bereits die ersten beiden Bände mochte, sollte auch diesen unbedingt lesen.

Reihenfolge
Steelheart
Mitosis (#1.5)
Firefight
Calamity

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Lauren DeStefano – Flammendes Land (Chroniken der Fallenden Stadt #2)

Nachdem mir der erste Band „Fallende Stadt“ an sich ganz gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf „Flammendes Land“, dem zweiten Band der „Chroniken der Fallenden Stadt“ und hatte doch recht hohe Erwartungen. Leider konnte mich der zweite Band jedoch alles andere als begeistern, sodass ich diesen letztendlich sogar frustriert abgebrochen habe.

Dabei hätte „Flammendes Land“ an sich wirklich gut werden können, denn die Geschichte liest sich deutlich flüssiger als der erste Band und auch hier und da konnte man eine gute Weiterentwicklung bei den Figuren feststellen. Dies bringt jedoch alles nichts, wenn man bei diesem Band immer mehr das Gefühl bekommt, dass die Autorin mittendrin immer wieder Ideen verworfen hat und somit nicht nur einige Logikfehler entstanden sind, sondern auch der dringend benötigte rote Faden immer mehr verloren ging.

Gleichzeitig kam es hierbei auch immer wieder zu langatmigen Szenen, ständigen Wiederholungen und auch künstlich aufgebauschtem Drama, was mir alles andere als zugesagt hat, denn die Geschichte hätte an sich eine bessere Weiterführung verdient gehabt. Stattdessen drehen sich Morgan, Birdie und Co. nur immer wieder im Kreis, ohne jedoch wirklich zu begeistern oder großartig voran zu kommen. Dies ist besonders schade, da die Geschichte dieses Mal nicht nur ausschließlich auf der schwebenden Stadt Internment spielt, sondern auch auf der Erde, was mich allerdings nur wenig begeistern konnte, da mir vieles zu schnell abgearbeitet wurde.

Somit habe ich leider immer mehr das Interesse an der Geschichte und den Figuren verloren, sodass ich das Buch nach etwas mehr als 230 Seiten frustriert abgebrochen habe. Somit steht auch fest, dass ich die Trilogie nicht beenden werde. Schade, aber manchmal soll es halt nicht sein.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Da ich bislang nahezu jedes Buch von Laura Kneidl gelesen und geliebt habe, freue ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk „Die Krone der Dunkelheit“, das doch insgesamt sehr episch klingt und eine spannende und ereignisreiche High-Fantasy Geschichte verspricht. Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „Die Krone der Dunkelheit“ erscheint erst am 2. Oktober 2018 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.

Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.

Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Christiane Bößel – Liebessprung (Liz & Vincent #1)

Kurzbeschreibung
Das Liebesleben von Krankenschwester Liz ist eine Katastrophe. Zuerst verliebt sie sich in Kollege Dan, der sie zwar unter seinen knackigen Körper, nicht jedoch in sein Herz lässt – und dann in einen Patienten, der dem fiesen Ex aufs Haar gleicht. Dummerweise liegt der Dan-Doppelgänger im Koma. Als er endlich erwacht, ist Liz klar: der oder keiner. Denn diesmal gehört zum tollen Aussehen auch ein toller Charakter. Nach einer unvergesslichen Liebesnacht ist Vincent plötzlich verschwunden. Wo ist er hin? Welches Geheimnis verbirgt er? Erst Wochen später taucht er unerwartet wieder auf und offenbart Unglaubliches. Ist Liz erneut auf einen Lügner hereingefallen oder ist Vincent tatsächlich ein Wächter aus einer anderen Dimension? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
An „Liebessprung“, den Auftakt der „Liz & Vincent“-Trilogie, hatte ich ehrlich gesagt nicht allzu viele Erwartungen, da ich mir im Vorfeld nicht sicher war, ob mir die Geschichte tatsächlich gefallen könnte. Die niedrigen Erwartungen waren auch letztendlich gut so, denn leider wurde ich mit der Geschichte nur selten warm.

Der Schreibstil ist zwar insgesamt ganz nett, allerdings meiner Meinung nach viel zu einfach gehalten. Dazu kommt es immer wieder zu vielen Wiederholungen und einige Gedanken, besonders die von Liz, drehten sich nur allzu häufig im Kreis, sodass für mich im Laufe der Geschichte nur wenig Spannung aufkam.

Liz arbeitet als Krankenschwester und verliebt sich Hals über Kopf in ihren Arbeitskollegen Dan, der sie jedoch nur ausnutzt und immer wieder verletzt. Um ihn aus dem Weg zu gehen, beschließt sie den Arbeitgeber zu wechseln und arbeitet fortan als Schwester auf einer Intensivstation. Dabei pflegt sie Vincent, der haargenau aussieht wie Dan und somit sein Zwilling sein könnte. Liz kann ihn nur schwer aus den Augen lassen und scheint sich immer mehr in ihn zu verlieben, bis dieser aus dem Koma erwacht und sich auch noch als ein wirklich netter und aufrichtiger Mann herausstellt. Als dieser jedoch spurlos verschwindet, verzweifelt Liz immer mehr und weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht…

An sich klingt „Liebessprung“ wirklich interessant, allerdings ist für mich das Problem, dass die Geschichte viel zu oberflächlich bleibt und nur wenig Tiefe besitzt. Dies ist zwar bei dem Genre an sich nicht allzu schlimm, allerdings hätte man aus der Geschichte noch so viel mehr herausholen können, was die Autorin allerdings leider nicht getan hat. Dazu empfand ich Liz oftmals als sehr anstrengend, sodass ich mehrfach von ihr einfach nur genervt war. Somit habe ich aktuell auch nicht den Drang, noch mehr über Liz und Vincent zu erfahren.

Das Cover ist dagegen richtig hübsch anzusehen und ein wahrer Eyecatcher. Die Kurzbeschreibung ist zwar an sich interessant, verrät meiner Meinung nach allerdings schon fast zu viel, sodass man nur noch selten überrascht wird.

Kurz gesagt: „Liebessprung“ ist für mich aufgrund der zu oberflächlichen Geschichte und der oftmals sehr nervigen Protagonistin leider nur ein sehr durchwachsener Auftakt der „Liz & Vincent“-Trilogie und konnte mich somit leider nicht in den Bann ziehen. Ob ich somit die anderen Bände noch lesen werde, ist mehr als fraglich.

Reihenfolge
Liebessprung
Herzenssprung
Glückssprung

Rezension

Kerrigan Byrne – Mein schwarzes Herz (Victorian Rebels #1)

Kurzbeschreibung
Farah Mackenzie will sich nie wieder an einen Mann binden. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre erste Liebe Dougan. Als sie jedoch dem berüchtigten Verbrecher Dorian Blackwell begegnet, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen. Blackwell, der sie beunruhigt, aber auch etwas tief in ihrem Innersten berührt, entführt Farah nach Schottland ― angeblich zu ihrem Schutz. Doch jeder Moment, den sie mit dem scheinbar so eiskalten Mann verbringt, führt sie zu einer Wahrheit, die ihr erneut das Herz zu brechen droht… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Ich muss schon sagen, „Mein schwarzes Herz“, Band 1 der „Victorian Rebels“-Trilogie, war für mich eine ganz schöne Geburt, denn obwohl die Thematik an sich nicht schlecht ist, wollten die Geschichte und ich auf weite Strecken einfach nicht zusammenpassen.

Das Problem ist hierbei nicht zwingend der Schreibstil, denn dieser liest sich an sich leicht und flüssig und bringt auch eine gewisse Spannung mit sich. Problem waren hierbei eher die Charaktere. Normalerweise mag ich es immer, wenn Geschichten direkt aus der Sicht von einer Figur erzählt weerden, in diesem Fall ist dies jedoch für mich nach hinten losgegangen, denn ich wurde mit Farah und Dorian leider nie wirklich warm und fand sie leider auch nicht sonderlich sympathisch.

Farah hat in ihrem Leben bereits einiges mit den Männern erlebt und hat nun die Nase voll und möchte sich vorerst nicht mehr an jemanden binden. Hierbei hat sie jedoch die Rechnung ohne Dorian gemacht, der sie kurzerhand angeblich zu ihrem eigenen Schutz entführt. Dabei wird auch klar, dass sie füreinander keine Unbekannten sind, denn während Dorian ein bekannter Straftäter ist, arbeitet Farah bei Scottand Yard, was für jede Menge Spannung und prickelnden Momenten zwischen ihnen sorgt.

An sich klingt die Thematik wirklich gut und man kann der Autorin auch schwer etwas vorwerfen, denn handwerklich ist die Geschichte wirklich gut ausgearbeitet, man lernt die Figuren ausreichend kennen und auch die Dialoge wirken sehr gut durchdacht. Leider wollten die Geschichte und ich dann aber leider doch nicht zusammenpassen, was wirklich schade ist. Hätte ich das Setting etwas interessanter und die Figuren ein wenig sympathischer gefunden, hätte ich durchaus mehr Spaß an der Geschichte haben können.

Das Cover ist dagegen schön anzusehen und gefällt mir weitaus besser als das Cover der englischsprachigen Ausgabe. Auch die Kurzbeschreibung hat mir gut gefallen und mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Mein schwarzes Herz“ an sich eine gut ausgearbeitete Geschichte mit einem tollen Schreibstil ist, konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen, da ich mit den Figuren auf weite Strecken überhaupt nicht warm wurde. Somit ist es auch mehr als fraglich, ob ich die anderen Bände ebenfalls lesen werde.

Reihenfolge
Mein schwarzes Herz
Ein Herz voll dunkler Schatten (28. September 2018)
Dunkler Herzen Schwur (31. Januar 2019)

Rezension

Tawna Fenske – The Fix Up (First Impressions #1)

Kurzbeschreibung
Ben Langley sieht gut aus – eigentlich. Aber er bräuchte einen neuen Haarschnitt, andere Klamotten und ein selbstbewussteres Auftreten. Als neuer CEO von Langley Enterprises ist ein Make-over dringend geboten. Zum Glück gibt es Holly Colvin und ihr Unternehmen First Impressions. Holly ist auf Imagewandel spezialisiert und hat schon viele Marken neu gebrandet. Aber wie kann man einen Mann so verändern, dass er mehr Sexappeal und Charisma verströmt, ohne das einzubüßen, in das man sich verliebt hat? Und dabei noch alle Frauen, die Ben auf einmal attraktiv finden, auf Abstand halten? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„The Fix Up“, der erste Band der „First Impressions“-Trilogie, ist mir bereits vor dem Erscheinungstag positiv aufgefallen, sodass ich diesen schon sehr herbeigesehnt habe, um die Geschichte endlich lesen zu können. Hierbei habe ich mir eine prickelnde und unterhaltsame Liebesgeschichte erhofft und diese auch letztendlich bekommen.

Tawna Fenske besitzt hierbei einen sehr angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Obwohl es hier einige durchaus prickelnde Momente gibt, bleibt aber auch der Humor nicht auf der Strecke, sodass hier eine tolle Mischung geschaffen wurde. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und ich habe ihre Geschichte wahnsinnig gern verfolgt.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Ben Langley, dem neuen CEO von Langley Enterprises und Holly Colvin, einer Expertin in Sachen PR. Ben wird optisch bislang eher als Nerd eingestuft, der zwar an sich ganz niedlich ist, allerdings optisch noch nicht in die Rolle eines CEOs hineingewachsen ist. Holly soll ihm dabei helfen, sich und sein Image zu verbessern, allerdings merkt sie schnell, dass sie ihn gar nicht verändern möchte, da Ben ihr genau so gefällt, wie er in Wirklichkeit ist…

Dabei kommt es zwischen ihnen immer wieder zu einigen witzigen, aber auch spritzigen Momenten, da beide Charaktere einfach wunderbar miteinander harmonieren, sympathisch sind und zusammen ein gutes Team ergeben. Die Geschichte ist zwar hier und da sehr vorhersehbar und besitzt auch so manches Klischee, allerdings hat mich dies nur sehr wenig gestört, da ich die Figuren und ihr Leben bereits schnell ins Herz schließen konnte.

Beim Cover bin ich dagegen ein wenig zwiegespalten, denn das Model, das Ben verkörpern soll, ist meiner Meinung nach schon fast zu perfekt. Hier wäre es schöner gewesen, wenn noch ein wenig die unbeholfene Art sichtbar gewesen wäre. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt überzeugen können, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „The Fix Up“ ist insgesamt eine prickelnde, unterhaltsame und gut ausgearbeitete Liebesgeschichte, die mich voll und ganz überzeugen konnte. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band „The Hang Up“, welcher im September erscheinen wird.

Reihenfolge
The Fix Up
The Hang Up (6. September 2018)
The Hook Up (dt. Titel unbekannt/voraussichtlich 2018/2019)