Rezension

Nicholas Sparks – Wenn du zurückkehrst

Kurzbeschreibung
Trevor ist 32 und an einer Wegscheide in seinem Leben angekommen. Da stirbt sein Großvater und hinterlässt ihm sein heruntergekommenes Cottage in North Carolina – samt riesigem wildwucherndem Garten und zwanzig Bienenstöcken. Trevor beginnt das Haus wieder instand zu setzen und kümmert sich mit Begeisterung um die Bienenvölker. Und er lernt zwei geheimnisvolle Frauen kennen, die ihn beide auf ganz unterschiedliche Weise in ihren Bann ziehen: die Polizistin Natalie, zu der er sich sofort hingezogen fühlt, die seine Gefühle auch zu erwidern scheint – und die sich doch nicht an ihn binden kann. Und die Jugendliche Callie, die sich ganz allein durchs Leben schlägt und offensichtlich mit schwerstwiegenden Problemen kämpft. Kann Trevor Callie retten und Natalie für sich gewinnen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Bücher von Nicholas Sparks sind für mich seit vielen Jahren ein absolutes Muss, da ich von dem Autor bislang nur sehr selten enttäuscht wurde. Es ist demnach kein Wunder, dass ich mich sehr auf sein neuestes Werk „Wenn du zurückkehrst“ gefreut und hohe Erwartungen hatte. Diese waren vielleicht am Ende zu hoch, denn ich fand die Geschichte leider nur mittelmäßig und stellenweise relativ belanglos, sodass bei mir das typische Sparks-Gefühl nur selten aufkam.

Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich zu hohe Erwartungen hatte. Nicholas Sparks muss wahrlich nicht mehr beweisen, dass er schreiben kann, denn dies hat er einfach zu häufig schon unter Beweis gestellt. Dennoch empfinde ich die Geschichte leider stellenweise als sehr flach, oberflächlich und unrund, sodass ich auch nicht mit den meisten Figuren warm wurde, was doch sehr schade ist, da diese eigentlich gut ausgearbeitet sind.

So gerne ich dieses Buch wirklich gemocht hätte, leider war dies nicht die gesamte Lesezeit über möglich. Die Figuren sind zwar gut ausgearbeitet, allerdings wirkt mir hier vieles zu sprunghaft, was so gar nicht zu den bisherigen Bücher von Nicholas Sparks passen wollte. Normalerweise ist es ja nicht schlecht, wenn man neue Themen ausprobiert und Bücher anders angeht, allerdings erschien mir dies bei „Wenn du zurückkehrst“ als zu gewollt, sodass mir oftmals der berühmte roten Faden gefehlt hat.

In „Wenn du zurückkehrst“ geht es um den 32-jährigen Trevor, der noch nicht seinen Platz in der Welt gefunden hat und somit sehr orientierungslos daherkommt. Dies ändert sich jedoch, als er von seinem verstorbenen Großvater ein Cottage erbt. Da das Cottage nicht gerade gut erhalten ist, möchte er sein Erbe nicht nur wieder instand setzen, sondern sich auch um die Bienenstöcke und den großen Garten kümmern. Für ihn kehrt somit zunehmends wieder Ruhe im Leben ein, was sich jedoch rasant wieder ändert, als er nicht nur auf die Polizistin Natalie trifft, die sein Herz im Sturm erobert, sondern auch auf Callie. Callie ist noch sehr jung und schlägt sich ohne Eltern durchs Leben, was sich schnell bemerkbar macht, da sie mit etlichen Problemen zu kämpfen hat.

An sich klingt dies sehr interessant. Das Problem ist jedoch, dass man zu wenig erfährt. Auf der einen Seite wird immer wieder gesagt, dass Callie große Probleme hat, allerdings ist das Mädchen so still und in sich gekehrt, dass es sehr lange dauert, bis man überhaupt mehr über sie erfährt. Auch Natalie ist so ein kleines Problem, denn sie ist einfach zu sprunghaft. Auf der einen Seite möchte sie nur so wenig wie möglich mit Trevor zu tun haben, während sie nur wenige Seiten später darüber spricht, wie tief und bedingungslos ihre Liebe zu ihm doch ist. Dieses Sprünge sind mir teilweise zu rasant und somit nicht glaubwürdig.

Kurz gesagt: So gerne ich Nicholas Sparks als Autor auch lese, aber „Wenn du zurückkehrst“ hat mich leider nicht so überzeugen können, wie ich es mir im Vorfeld gewünscht habe. Die Geschichte besitzt keinen roten Faden und wirkt häufig unrund und zu sprunghaft, sodass auf langer Strecke nicht das typische Sparks-Gefühl aufkam. Dann doch lieber zu älteren Werken des Autors greifen.

Rezension

Cecelia Ahern – Postscript – Was ich dir noch sagen möchte

Kurzbeschreibung
»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.«
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Obwohl ich mich sehr auf „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ gefreut habe, habe ich mich auch gleichzeitig gefragt, ob man diese eigenständige Fortsetzung von „P.S. Ich liebe dich“ wirklich braucht. Nun, man kann dieses Buch sicherlich lesen und dieses kann auch tatsächlich überzeugen, allerdings ist es insgesamt eine Fortsetzung, die man nicht zwingend gebraucht hätte, da der Charme aus „P.S. Ich liebe dich“ oftmals sehr verloren ging.

Dabei ist die Geschichte wirklich nicht schlecht: Der unverkennbare Schreibstil von Cecelia Ahern konnte mich wieder einmal überzeugen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist teilweise sehr unterhaltsam, stimmt aber auch nachdenklich und ist sehr emotional. Während sich viele der Figuren wie Holly, aber auch ihre beste Freundin weiterentwickelt haben, bemerkt man aber auch, dass andere Figuren scheinbar jahrelang auf der Stelle standen, ohne auch nur eine einzige Entwicklung mitzumachen, was ich sehr schade finde. Die neuen Figuren, die hier eingebaut wurden, finde ich allesamt sympathisch, allerdings habe ich Daniel, der in „P.S. Ich liebe dich“ zu Hollys engsten Freunden gehörte, schmerzlich vermisst, denn dieser wird in „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ nicht einmal namentlich erwähnt, was sehr schade ist.

„Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ spielt sieben Jahre nach „P.S. Ich liebe dich“ und zeigt, dass sich Holly mittlerweile ein neues Leben ohne ihren verstorbenen Ehemann Gerry aufgebaut hat. Sie hat einen Job, den sie liebt, pflegt weiterhin den Kontakt zu ihren Freunden und hat einen neuen Partner an ihrer Seite. Nachdem sie ihre Geschichte in einem Podcast erzählt hat, wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die sich der „P.S. Ich liebe dich“-Club nennt. Die Mitglieder sind allesamt schwer krank und wollen ihren Liebsten noch letzte Botschaften hinterlassen, wie es auch Gerry bei Holly getan hat. Holly soll den Mitgliedern dabei helfen, allerdings fällt sie dadurch ein Stück weit in ihre eigene Vergangenheit zurück, was viele Erinnerungen und Emotionen in ihr hervorholt.

An sich ist die Idee wirklich nicht schlecht und ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen, da ich es schön finde, dass man noch einmal einen so ausführlichen Blick in Hollys Leben erhält. Das Problem ist jedoch, dass manches für mich nicht mehr so funktioniert hat. Holly wirkt plötzlich unreifer als noch vor sieben Jahren, ihre Schwester ist weiterhin so verrückt wie eh und je und mag nicht wirklich erwachsen werden und auch bei allen anderen wirkt es so, als wäre die Zeit still gestanden, was doch sehr unglaubwürdig ist. Zwar haben einige in der Zeit Kinder bekommen, allerdings reicht mir dies nicht aus, um von einer wirklichen Weiterentwicklung zu sprechen. Trotzdem ist „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ eine emotionale Geschichte, die mich gepackt hat und bei der ich auch das ein oder andere Tränchen verdrückt habe.

Kurz gesagt: „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ ist insgesamt eine interessante und emotionale Fortsetzung von „P.S. Ich liebe dich“. So schön das Wiedersehen mit Holly, Sharon, John und Co. auch ist, so wenig hätte man die Fortsetzung auch gebraucht. Dennoch: Wer schon immer mal wissen wollte, wie es mit Holly nach Gerrys Tod weiterging, wird nun endlich seine Antwort bekommen. Für Fans der Autorin ist die Geschichte somit ein Muss.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.
Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Beim Stöbern in den Neuerscheinungen der kommenden Monate ist mir „Wie man den Wind aufhält“ von Lynda Mullaly Hunt direkt ins Auge gesprungen und konnte aufgrund seiner Kurzbeschreibung mein Interesse wecken. Hier wird eine Geschichte rund um Familie, Freundschaft und Selbstfindung versprochen, auf die ich mich schon sehr freue.
Leider muss man sich hierbei noch ein wenig gedulden, denn „Wie man den Wind aufhält“ erscheint am 28. September 2020 bei cbj.

Kurzbeschreibung
Delsie wohnt allein bei ihrer Großmutter auf Cape Cod und fragt sich immer öfter, wer ihre wahre Familie ist. Als ihre Freundin Aimee sie als »Waise« bezeichnet, möchte Delsie mehr über ihre Eltern erfahren. Zum Glück schließt sie Freundschaft mit Ronan, der mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat. Während sie gemeinsam Cape Cod erkunden, entdecken Delsie und Ronan den Unterschied zwischen Wütend- und Traurigsein, was es bedeutet, kaputt oder heil zu sein, wie es ist, verlassen oder geliebt zu werden. Und dass sie gemeinsam jedem Sturm gewachsen sind. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.
Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Da ich schon immer gerne die Jugendbücher von Ursula Poznanski gelesen habe, freue ich mich sehr, dass in diesem Jahr ein weiteres Werk von ihr erscheint. „Cryptos“ klingt dabei nicht nur spannend, sondern behandelt auch das wichtige Thema Klimawandel, das in Büchern zum Glück immer mehr Anklang findet. „Cryptos“ erscheint am 12. August 2020 im Loewe Verlag.

Kurzbeschreibung
Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.
Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Bücher allgemein

Summer Reading List 2020

Da auf Goodreads wie jedes Jahr eine Summer Reading List vorgeschlagen wird, habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, auch mal wieder eine zu erstellen, was ich die letzten Jahre leider immer nur sehr lieblos eingehalten habe, was doch etwas enttäuschend ist.
Im Sommer lese ich am liebsten leichtere, manchmal auch kitschigere und etwas dünnere Bücher, sodass ich mir hierbei hoffentlich eine tolle Auswahl zusammegestellt habe.

Da ich die Bücher von Juno Dawson bislang gemocht habe, musste auch ihr neuestes Werk „Meat Market – Schöner Schein“ bei mir einziehen. Das Thema ist nicht nur sehr interessant, sondern auch erschreckend und somit bin ich schon sehr gespannt, wie mir der Einblick in die Model-Welt gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Jana Novaks Geschichte klingt wie das typische Model-Klischee: Eine schlaksige 16-Jährige, die nie zu den Hübschen zählte, wird auf der Straße entdeckt und über Nacht zum Star der Modebranche. Jana ist fasziniert von der neuen Welt, den vielen Chancen: Reisen, Partys, Begegnungen mit Kreativen und Promis. Aber schnell lernt sie auch die Schattenseiten kennen. Das, was sich hinter der schönen Fassade versteckt. Denn das Business ist hart, die jungen Models sind leichte Beute. Und je höher man steigt, desto tiefer der Fall… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

„Eine Frau in New York“ von Vivian Gornick ist mit gerade einmal 160 Seiten zwar recht dünn gehalten, passt allerdings hervorragend in die Liste, sodass man es bestens an einem Nachmittag im Garten lesen kann. Da es in dieser Geschichte um Selbstbestimmung, Feminismus und der Suche nach sich selbst geht, bin ich schon sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
Wir finden zu uns, indem wir anderen begegnen. Vivian Gornick ist eine Suchende, und nichts beruhigt ihr fragendes Herz mehr als ein Fußmarsch durch die schwindelerregenden Straßenschluchten New Yorks. Auf der Suche ist sie nach sich selbst, nach der Frau, die sie sein möchte. Und so sind die alltäglichen Begegnungen ihr Elixier: Aus den Gesprächen auf der Straße erfährt sie von den Schicksalen der anderen und lernt aus deren Überlebenstechniken, sie liebt den Geschmack von Welt auf der Zunge, die Streitbarkeit der Vielfalt und genießt die Wahlfreiheit, die sie als ungebundene Frau in der Stadt hat. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Auf Ava Reeds Werk „Truly“ freue ich mich schon lange und musste es somit auch direkt zum Erscheinungstag kaufen. Da ich es bislang aber immer noch nicht gelesen habe, wird es jetzt endlich verschlungen und ich bin schon so gespannt, wie ich den Auftakt der „In Love“-Trilogie letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
Kein Job, keine Wohnung, kein Geld – so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein weiteres Buch aus dem LYX Verlag, das ich unbedingt noch in diesem Sommer lesen möchte, ist „Hex Files – Hexen gibt es doch“ von Helen Harper. Das Buch klingt nicht nur sehr humorvoll, sondern auch magisch und romantisch, sodass ich schon sehr gespannt bin, was mich hier letztendlich erwarten wird.

Kurzbeschreibung
Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig – sehr, sehr unfreiwillig! – mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen ihn in einen Frosch zu verwandeln! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein Buch, das ich bereits begonnen habe, ist „Das Gegenteil von Hasen“ von Anne Freytag. Obwohl ich aktuell nur wenig darin lese, gefällt es mir wahnsinnig gut, sodass ich mich schon sehr darauf freue, das Buch endlich zu beenden, um zu erfahren, wer Julias Blogeinträge letztendlich veröffentlicht hat.

Kurzbeschreibung
Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.
Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

„The Summer of Us“ von Cecilia Vinesse stand bereits seit längerer Zeit auf meiner Wunschliste, sodass das Buch direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen musste. Leider habe ich es bislang noch nicht gelesen, sodass es jetzt zeitnah endlich gelesen wird. Ich freue mich schon sehr auf diesen Roadtrip durch fünf europäische Metropolen.

Kurzbeschreibung
Aubrey und Rae planen seit der Mittelschule ihren Interrail-Trip, bevor sie nach dem Abschluss auf unterschiedliche Universitäten gehen. Diesen Sommer ist es endlich so weit, zwei Wochen und fünf Metropolen Europas liegen vor ihnen. Allerdings reisen sie nicht wie ursprünglich geplant alleine: Zum einen ist da Jonah, Aubreys perfekter Freund, und Gabe, den Aubrey vor ein paar Wochen geküsst hat. Dazu kommt Clara, die Freundin, in die Rae verknallt ist, obwohl sie keine Chance hat, weil Clara nicht auf Mädchen steht. Nachdem in Amsterdam die ersten Geheimnisse ans Licht kommen, ist es erstmal aus mit der gemeinsamen Reise. Ist dies wirklich ihr letzter gemeinsamer Sommer, an dessen Ende sie getrennte Wege gehen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein Buch, dass ich ebenfalls noch unbedingt lesen möchte, ist „Sanctuary“ von V.V. James. Die Geschichte ist genau mein Beuteschema und hat mich bereits lange vor dem Erscheinungstag angesprochen, sodass ich schon wahnsinnig gespannt bin, wie mir das Buch letztendlich gefallen wird. Hier erhoffe ich mir eine spannende und packende Geschichte mit vielen Überraschungen und Wendungen.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein Buch, bei dem ich sehr skeptisch bin, es aber dennoch irgendwie lesen möchte, ist „Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins. Ich war ehrlich gesagt nie ein großer Fan von den Panem-Büchern, aber da ich Snow als Figur doch recht interessant fand, möchte ich Snows Geschichte zumindest eine Chance geben. Mal sehen, ob und wie es letztendlich überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein Buch, das ich ebenfalls schon begonnen habe, ist „Someone New“, Band 1 der „Someone“-Trilogie, von Laura Kneidl. Da es mir bislang sehr gut gefällt und die Geschichte sehr wichtige Themen anspricht, die in der heutigen Zeit meiner Meinung nach viel zu kurz kommen, bin ich schon sehr gespannt, wie es mit der Geschichte weitergehen wird.

Kurzbeschreibung
Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Wenn Band 1 schon gelesen wird, muss natürlich auch der zweite Band „Someone Else“ gelesen werden, der sich bereits seit einigen Wochen ungelesen im Regal befindet. Ich bin somit schon sehr gespannt, ob mich auch der zweite Band mindestens genauso begeistern wird, wie der bisherige Verlauf der Geschichte.

Kurzbeschreibung
Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar sein: Sie sind beste Freunde, wohnen zusammen und teilen ihr größtes Hobby – die Fantasyliteratur. Und obwohl Cassie das Gefühl hat, dass niemand auf der Welt sie besser kennt als Auri, scheinen die beiden manchmal Welten zu trennen. Während Auri Football spielt, viele Bekanntschaften hat und gern unter Menschen geht, zieht Cassie sich lieber von der Außenwelt zurück und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Doch je mehr Zeit vergeht und je stärker ihre Gefühle für Auri werden, desto größer ist ihre Angst, dass das, was sie und Auri verbindet, vielleicht nicht so stark ist wie das, was sie trennt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Juno Dawson – Clean

Kurzbeschreibung
Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig. Nach einer Überdosis landet sie in der Clarity-Klinik. Ihr Entzug ist hart, die Therapie schier unerträglich, vor allem die Treffen mit den „Mitinsassen“: Aufputschmittel-Junkie Saif, Trans-Mädchen Kendall, Guy mit der Zwangsneurose, Bulimikerin Ruby, Ex-Kinderstar Brady. Doch ausgerechnet diese fünf werden zu echten Freunden. Und Brady vielleicht mehr. Lexi öffnet sich vorsichtig, beginnt ihr zerstörerisches Leben zu hinterfragen. Aber ist ein anderer Weg überhaupt möglich? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Clean“ von Juno Dawson gehört zu den Büchern, die definitiv Eindruck hinterlassen. Dieses Buch behandelt nicht nur sehr wichtige Themen wie Alkohol- und Drogensucht, sondern auch Essstörungen und die Suche nach sich selbst. Hier hatte ich hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht, denn obwohl die Themen hier sehr schwierig sind, hat die Autorin meistens genau die richtigen Worte gefunden.

Die Geschichte liest sich schonungslos, ist wortgewaltig, weiß durchaus zu schockieren und regt zum Nachdenken an. Die Figuren sind gut gezeichnet, teilweise sympathisch, man lernt sie ausreichend kennen und ich konnte mich teilweise in ihre Situation hineinversetzen. Einziger Negativpunkt ist hier, dass die Autorin nicht ohne Klischees auskommt, was meiner Meinung nach vollkommen unnötig ist.

In „Clean“ geht es um die 17-jährige Lexi, die nicht nur reich und schön ist, sondern auch nicht sonderlich viel mit ihrem Leben anzufangen weiß, sodass sie fast ihre gesamte Zeit mit Alkohol, Drogen und Partys verbringt. Nachdem sie erneut eine Überdosis Heroin genommen hat, greift ihr Bruder endlich ins Geschehen ein und bringt sie gegen ihren Willen in die Clarity-Klinik, wo sie einen Entzug machen soll. Für Lexi ist der Entzug nicht nur eine enorme körperliche Belastung, sondern auch psychisch, denn sie ist von den Gruppentherapien sehr gestresst, was vor allem an den doch sehr unterschiedlichen Menschen liegt.

Kendall ist ein Trans-Mädchen, Ruby leidet an einer Essstörung, Saif ist süchtig nach Aufpuschmitteln und Guy leidet unter Zwangsneurosen. Und dann ist da auch noch Brady, ein ehemaliger Kinderstar, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Was wie ein wild zusammengewürfelter Haufen wirkt, entpuppt sich später als eine Einheit, die sich gegenseitig unterstützt und besonders Brady scheint Lexi unter die Haut zu gehen. Dies führt auch dazu, dass sie sich und ihren bisherigen Lebensstil nicht nur hinterfragt, sondern auch einiges besser machen möchte, aber ihre Angst zu scheitern ist groß.

Juno Dawson hat die jeweiligen Erkrankungen und Zweifel der Figuren gut recherchiert, was auch sehr auffällt, denn sie hält sich sehr an alles, was man bereits aus anderen Büchern, aber auch Berichten kennt, was doch ein wenig schade ist, da man – wenn man bereits einige Bücher zu den Themen gelesen hat – kaum neue Informationen erfährt. Dadurch fehlt es dem Buch auch trotz aller positiver Kritik ein wenig an Tiefe.

Kurz gesagt: „Clean“ ist insgesamt ein gutes Jugendbuch mit schwierigen Themen, die berühren und unter die Haut gehen, aber nicht ganz ohne Klischees auskommt, was besonders bei den Figuren mehr als auffällig ist. Dennoch sollte jeder, der sich für die Themen Alkoholmissbrauch, Drogen, Transsexualität und Co. interessant, mit dem Buch beschäftigen, da diese gut behandelt werden.

Rezension

Liane Moriarty – Tausend kleine Lügen

Kurzbeschreibung
Jane flieht vor ihrer Vergangenheit. Seit der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren hat sie es nirgendwo länger ausgehalten. Nun ist sie im idyllischen australischen Küstenstädtchen Pirriwee gestrandet und scheint endlich angekommen zu sein. Schnell schließt sie Freundschaft mit der lebhaften Madeline und der schönen Celeste. Doch plötzlich geraten die drei Frauen in den Strudel von dunklen Geheimnissen, Lügen und Intrigen. Als bei einem Elternschulfest ein Mann tödlich verunglückt, bezweifeln einige, dass es ein Unfall war… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Tausend kleine Lügen“ ist mir erst durch die TV-Serie „Big Little Lies“ ein Begriff geworden, denn die Serie basiert genau auf diesem Buch. Da ich diese sehr gerne gesehen habe, musste ich auch unbedingt noch das Buch lesen, da ich nicht nur alles miteinander vergleichen, sondern auch noch mehr von den Figuren erfahren wollte. Dabei konnte mich das Buch gut unterhalten, berühren, schockieren und zum Nachdenken anregen.

Liane Moriarty besitzt einen sehr angenehmen, einfühlsamen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man die Geschichte nicht nur sehr flott liest, sondern auch, dass man die Launen und Gefühle der Figuren direkt spüren kann. Die Geschichte sorgt für Kopfschütteln, schockiert, kann aber auch gleichzeitig unterhalten und zeigt auf, dass man oft nicht weiß, was sich tatsächlich vor der eigenen Haustür abspielt. Auch die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und sie wirken vor allem sehr authentisch und oftmals sympathisch.

„Tausend kleine Lügen“ spielt in der australienischen Küstenstadt Pirriwee, in der nicht nur die Schönen und Reichen leben, sondern auch jeder jeden kennt. Gleichzeitig ist den Bewohnern wichtig, dass sie stets voreinander ein perfektes Bild abgeben, sodass sie allesamt in Bilderbuchfamilien leben.

Da fällt die alleinerziehende Jane mit ihrem Sohn Ziggy natürlich schnell auf, als sie nach Pirriwee zieht. Hier wird sie zwar von Madeline und Celeste direkt mit offenen Armen empfangen, allerdings werden Jane und ihr Sohn schnell zur Zielscheibe, als man Ziggy beschuldigt, ein Mädchen in der Schule verletzt zu haben. Dazu findet einige Monate später ein Quizabend statt, bei dem ein Mann ums Leben kommt.

Madeline, Jane und Celeste lernt man dabei sehr gut kennen, aber auch viele andere Bewohner der Stadt. Dabei merkt man schnell, dass hier sehr viel mehr Schein als Sein ist, denn in ihrem Alltag spielen häusliche Gewalt, Betrug und Lügen eine große Rolle, was stellenweise so detailiert beschrieben wird, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Gleichzeitig bringt einen die Autorin auch dazu, dass man sich gut in die Frauen hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen kann.

Kurz gesagt: „Tausend kleine Lügen“ ist eine nachdenklich stimmende, unterhaltsame und schockierende Geschichte, die mit einem angenehmen Schreibstil und interessanten Figuren besticht. Ich kann das Buch somit nur empfehlen und verweise auch gern auf die TV-Serie „Big Little Lies“, die auf das Buch basiert.

Rezension

[Kurzrezension] Jasmin Schreiber – Marianengraben

Kurzbeschreibung
Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt – auf die eine oder andere Weise. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Marianengraben“ gehört zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte. In den letzten Monaten habe ich auf Twitter immer wieder von dem Buch gelesen und wurde neugierig, weil es an sich wirklich gut klingt und mich sowohl das Cover als auch die Kurzbeschreibung ebenfalls überzeugen konnten. Meine Erwartungen waren riesig und ich habe mir ein ähnlich mitreißendes Buch zum Thema Depressionen gewünscht, wie ich es vor vielen Jahren von Sarah Kuttner gelesen habe. Leider entpuppte sich „Mariangraben“ für mich jedoch zum Flop, was sehr bedauerlich ist.

Dabei ist der Schreibstil an sich nicht einmal wirklich schlecht: Die Geschichte liest sich trotz der schweren Thematik leicht und flüssig, aber auch humorvoll und emotional. Leider haben mich diese Emotionen jedoch nicht immer packen können, weil die Geschichte stellenweise auch sehr plan- und ideenlos wirkt. Auch die Figuren sind mir nicht sonderlich sympathisch, da sie sehr sprunghaft, manchmal oberflächlich und teilweise sogar arrogant sind. Problem ist außerdem, dass sich das Buch so anfühlt, als hätte man es bereits mehrfach gelesen, weil es einfach kaum etwas Eigenes mit sich bringt.

Geschichten, in denen Roadtrips eine Rolle spielen, sind an sich immer gut, aber hier kam mir einfach zu vieles zu bekannt vor: Zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können, die sich beide irgendwo selbst verloren haben und gemeinsam auf eine Reise gehen, um wieder zu sich selbst zu finden. Dazu gibt es – natürlich! – immer irgendwas ganz und gar Verrücktes, was UN-BE-DINGT dabei sein muss und schon kann die Reise beginnen. Das ist mir persönlich insgesamt zu wenig, wenn man bedenkt, wie sehr das Buch im Vorfeld immer wieder gehypt wurde.

Somit entpuppt sich „Marianengraben“ für mich leider zu einem Flop. Hätte man der Geschichte etwas Einzigartiges geschenkt und sich nicht einfach an anderen Roadtrip-Geschichten orientiert und mehr eigene Ideen eingebaut, hätte ich mich vielleicht mehr mit dem Buch anfreunden können. So kann ich den Hype leider überhaupt nicht verstehen.

Rezension

Scott Thomas – Kill Creek

Kurzbeschreibung
Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Vier erfolgreiche Horror-Autoren und ein verlassenes Haus mit düsterer Vergangenheit – diese Stichpunkte haben bereits ausgereicht, um mein Interesse zu wecken und somit hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Kill Creek“, das aus der Feder von Scott Thomas stammt. Hier habe ich mir eine spannende, teilweise gruselige und mysteriöse Geschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht, denn bis auf wenige kleine Schwächen hat mir „Kill Creek“ gut gefallen.

Beim Schreibstil erkennt man schnell, dass sich der Autor stellenweise an andere Autoren aus dem Genre gehalten hat, was jedoch gar nicht schlimm ist, denn die Geschichte konnte mich sowohl mit ruhigen Momenten begeistern, als auch mit Szenen, in denen nahezu alles auf einmal passiert. Dass dabei ein Ungleichgewicht im Tempo herrscht, ist allerdings gar nicht mal problematisch, da dies bei dem Genre nicht nur sehr häufig vorkommt, sondern auch wie ein Horrorfilm aufgebaut ist.

Die Idee, dass hier vier erfolgreiche Horror-Autoren über Nacht in einem scheinbar verfluchten Haus bleiben und überprüfen wollen, was hinter dem Mythos des Hauses steckt, ist interessant und bietet ein tolles Setting. Auch die Tatsache, dass dies per Livestream weltweit übertragen wird und ein erster Todesfall mit sich bringt, sorgt für ordentlich Spannung und kleinere Wendungen, die der Geschichte gut getan haben. Auch die Autoren selbst sind interessant, wenn auch stellenweise unnahbar. Gleichzeitig ist es interessant, dass sie auch allesamt ihre Geheimnisse haben, die lieber nicht ans Tageslicht geraten sollen.

Die Auflösung, bzw. das Ende ist zwar am Ende ein wenig zu oberflächlich und brachte nicht mehr die erhoffte Spannung mit sich, allerdings ändert das nichts am insgesamt guten Eindruck.

Somit ist „Kill Creek“ eine gelungene Horrorgeschichte, die sehr an B-Movies aus dem Genre erinnert und mich mit interessanten Figuren und einem tollen Setting überzeugen konnte.

Rezension

Mattias Edvardsson – Die Lüge

Kurzbeschreibung
Lund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich Thriller und Krimis, die in Schweden spielen, sehr mag, habe ich mich schon sehr auf „Die Lüge“ von Mattias Edvardsson gefreut und mich auf eine spannende und ereignisreiche Geschichte eingestellt. Diese habe ich auch letztendlich erhalten, auch wenn ich zugeben muss, dass die Geschichte nicht ganz ohne kleinere Schwächen auskommt.

„Die Lüge“ liest sich nicht nur sehr flüssig, sondern auch spanneennd. Der Autor schafft es mit nur wenigen, knackigen Worten für Spannung zu sorgen, indem er sich auf das Wesentliche konzentriert und auf blumige Umschreibungen komplett verzichtet. Dies gilt auch für die Dialoge, die manchmal dadurch zwar sehr nüchtern daherkommen, was aber insgesamt gut zu den Figuren und zum Setting passt. Die Figuren sind gelungen. Zwar sind hier und da die typischen Stereotypen enthalten, die natürlich allesamt ihre Geheimnisse haben und damit nicht nur eine einzige Lüge im Raum steht, allerdings fand ich sie dennoch fast allesamt sehr interessant.

Hierbei steht der Mord, an dem die 19-jährige Stella beschuldigt wird, deutlich im Vordergrund. Aus verschiedenen Perspektiven wird daher die Vergangenheit, aber auch die Gegenwart rund um diesen Fall erzählt. Hierbei ist es besonders interessant, wie unterschiedlich die einzelnen Figuren einige Momente auffassen und empfinden. Hierbei wird auch schnell klar, dass der Mord an dem Mann zwar insgesamt deutlich im Vordergrund steht, es allerdings auch sehr viele andere Dinge gibt, die in diesem Buch aufgedeckt werden, denn hier gibt es nicht nur eine große Lüge, sondern gleich mehrere.
Diese werden auf unterschiedliche Art und Weise aufgedeckt, denn diese sind mal traurig, mal schockierend, denn letztendlich gibt es immer jemanden, der einen anderen Menschen nur beschützen möchte. Sei es aus Selbstschutz, Liebe oder anderen Dingen.

Die Auflösung rund um Stella, ihren Eltern Adam und Ulrika und Co. hat mir insgesamt gut gefallen, allerdings hätte ich es noch ein wenig besser gefunden, wenn der Autor insgesamt mehr Verwirrungen und Wendungen in die Geschichte eingebaut hätte, damit die Spannung bis zum Schluss konsequent aufrecht erhalten bleibt.

Das Cover hat mich direkt angesprochen und passt nahezu perfekt zur Geschichte und zur Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und war der Grund, weshalb ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Somit ist „Die Lüge“ insgesamt ein spannender und ereignisreicher Thriller mit interessanten Figuren, der aber nicht ganz ohne kleinere Schwächen auskommt. Wer sich für Thriller aus Skandinavien im Allgemeinen interessiert, sollte „Die Lüge“ eine Chance geben.