Rezension

Renate Bergmann – Fertig ist die Laube

Kurzbeschreibung
»Letzten Sommer sind Gertrud und ich unter die Laubenpieper gegangen. Der Gunter Herbst, Gertruds Lebensgefährte, musste nämlich unters Messer. Und da ihm seine Kohlrabi und Tomaten so sehr am Herzen liegen, haben wir uns derweil um seine Parzelle in der Kolonie ‚Abendfrieden‘ gekümmert. Aber herrje, so ein Garten ist ja niemals fertig! Wenn Se hinten gejätet haben, sprießt vorne schon wieder das Unkraut. Trotzdem haben wir bei der Wahl zum schönsten Garten der Kolonie den zweiten Platz gemacht! Für den ersten Platz hat es nicht gereicht, wissen Se, die Schlehdorn von Parzelle 6 hatte uns eine hübsche Topfpflanze ins Gewächshaus gestellt, und dann hätte der Günter Habicht beinahe wegen Hanfanbau die Polizei gerufen, denken Se sich das nur! Aber ein zweiter Platz ist ja auch schön.« ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich bereits einige Bücher von dem Online-Phänomen Renate Bergmann gelesen habe und von den Büchern auch häufig gut unterhalten wurde, war ich schon sehr gespannt auf „Fertig ist die Laube“, bei dem die rüstige Renterin sich im Schrebergarten nützlich macht und sich um den Garten eines Freundes kümmert, der aufgrund einer Operation verhindert ist. Leider empfand ich das Buch jedoch nicht so gelungen, wie die anderen Werke, sodass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin.

Renate Bergmann ist das Pseudonym von Torsten Rohde, der regelmäßig die neuesten Abenteuer von der Rentnerin auf Papier bringt. „Fertig ist die Laube“ liest sich dabei leicht und flüssig, ist an sich auch unterhaltsam, allerdings hat mir dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Manche Anekdoten empfand ich leider als sehr flach und wenig kreativ, sodass ich insgesamt schon bessere Bücher von der Online-Omi gelesen habe.

Das Thema Gärtnern an sich ist interessant und es gibt tatsächlich den ein oder anderen guten Tipp, allerdings empfand ich alle weiteren kleinen Anekdoten, wie z.B. das Verhalten auf Hochzeiten oder auch, wie man sein Gewürzregal sortiert, als sehr uninspiriert und erschreckend unlustig, teilweise sogar unsympathisch, was man bislang von der Online-Omi nicht gewohnt war. Beim Lesen fühlte es sich teilweise sogar so an, als sei bei Renate Bergmann die Luft raus, was doch sehr schade ist.

Dennoch ist hier nicht alles so schlecht, wie es auf dem ersten Blick klingt, denn mit „Fertig ist die Laube“ hat man die richtige Jahreszeit zur Veröffentlichung gewählt, sodass man hier tatsächlich gute Einblicke in das Thema Garten und Gemüseanbau erhält und manche Tipps direkt umsetzen kann. Man kann also durchaus auch gute Dinge aus dem Buch mitnehmen, nur leider hat es mich nicht so sehr begeistert, wie die Werke zuvor.

Kurz gesagt: „Fertig ist die Laube“ bietet zwar hin und wieder einige humorvolle Momente und interessante Tipps, allerdings wollte der Funke bei mir nicht komplett überspringen, da mir die Geschichte oft zu flach und unkreativ war. Somit ist es für mich das bislang schlechteste Buch über die Online-Omi, da ich mir mehr erhofft habe.

Bücher allgemein

Summer Reading List 2021

Da auf Goodreads wie jedes Jahr eine Summer Reading List vorgeschlagen wird, habe ich mich auch in diesem Jahr wieder dazu entschlossen, eine „Summer Reading List“ zu erstellen.
Nachdem das im vergangenen Sommer relativ gut geklappt hat und ich fast jedes Buch von meiner Liste gelesen habe, habe ich auch dieses Mal wieder die Hoffnung, dass ich meinen SUB dadurch verkleinern kann.

Stephen King – Blutige Nachrichten
Obwohl ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin, habe ich „Blutige Nachrichten“ zu meiner Schande noch nicht gelesen. Dies soll sich aber in den kommenden Wochen definitiv ändern, zumal bereits schon zwei weitere King-Bücher auf mich warten. Ich bin schon sehr gespannt und werde das Buch sicherlich als eines der Ersten lesen.

Colleen Hoover – All das Ungesagte zwischen uns
Nachdem mir „Verity“ so wahnsinnig gut gefallen hat, freue ich mich schon sehr „All das Ungesagte zwischen uns“ von Colleen Hoover zu lesen. Das Buch steht leider schon viel zu lange ungelesen im Regal, sodass es einfach fällig sein muss. Auch hier erhoffe ich mir eine ähnlich melancholische und spannende Geschichte, wenn auch mit weniger verstörenden Momenten als in „Verity“.

Sarah Sprinz – What if we Drown (University of British Columbia #1)
Manchmal muss es auch mal was fürs Herz sein, von daher durfte auch „What if we Drown“ von Sarah Sprinz auf meiner Liste landen. Da ich bislang nur gutes über die Geschichte gehört habe und das Genre allgemein sehr mag, habe ich hier hohe Erwartungen. Und sollte mir die Geschichte tatsächlich gefallen, wartet auch bereits der zweite Band darauf, von mir gelesen zu werden.

Greg Pak u.a. – Der Rowdy (Stranger Things Comics)
Natürlich darf auch ein Comic auf der Liste nicht fehlen. Hierbei handelt es sich um „Der Rowdy“ aus dem „Stranger Things“-Universum. Für mich als großer Fan der TV-Serie ist der Comic eine tolle Überbrückung, weil es ja doch noch einige Zeit dauert, bis Staffel 4 erscheinen wird. Da ich aber noch zwei weitere Comics aus dem „Stranger Things“-Universum im Regal stehen habe, wird auch da noch einiges zu lesen sein.

James Tynion IV – Something is killing the Children #2
Nach dem grandiosen ersten Band, der mich nicht nur sehr überraschen konnte, sondern auch mit einem doch recht bösen Cliffhanger geendet ist, freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band von „Something is killing the Children“ von James Tynion IV, der hoffentlich genauso düster, gruselig und mysteriös wie der erste Band wird.
Wie ich mich kenne, werde ich den zweiten Band sicherlich auch in einem Rutsch durchsuchten und mich ordentlich gruseln.

Manuela Inusa – Mandelglück (Kalifornische Träume #3)
Da ich jährlich mindestens ein Buch von Manuela Inusa lese, möchte ich endlich ihre „Kalifornische Träume“-Reihe weiter lesen, die bei mir nach den ersten beiden Bänden deutlich zu kurz kam. „Mandelglück“ klingt dabei sehr vielversprechend, sodass ich mich auf eine schöne, unterhaltsame und vielleicht auch leicht kitschige Geschichte freue.

Jen DeLuca – Vom ersten Moment an (A History of Us #1)
Bislang habe ich von „Vom ersten Moment an“ nur Gutes gehört. Besonders der Vergleich mit den „Gilmore Girls“ spricht mich sehr an, sodass ich das Buch auch unbedingt lesen muss. Da meine Erwartungen an das Buch schon fast zu hoch sind, werde ich dieses wohl mit als erstes lesen, damit ich hoffentlich mit einem Highlight starten kann.

Kiley Reid – Such a Fun Age
Ein Buch, das aktuell in aller Munde ist, ist „Such a Fun Age“ von Kiley Reid. Da mich hierbei besonders die Kurzbeschreibung sehr anspricht und ich Bücher zum Thema Rassismus für sehr wichtig erachte, habe ich das Buch direkt gekauft, sodass ich auch hier hohe Erwartungen habe und mich auf eine nachdenklich stimmende, melancholische, aber auch humorvolle und aufklärende Geschichte freue.

Brian K. Vaughan – Paper Girls #2
Nachdem ich bereits vor einigen Wochen den ersten Band der „Paper Girls“-Reihe gelesen habe und dieser mir doch insgesamt gut gefallen hat, habe ich mir auch die restlichen Bände mittlerweile gekauft, sodass ich in diesem Sommer zumindest den zweiten Band der Sci-Fi-Reihe lesen möchte. Hier habe ich doch recht hohe Erwartungen, dass mich die Reihe auch weiterhin von sich überzeugen wird.

Hank Green – Ein wirklich erstaunliches Ding
Da ich John Green sehr mag, möchte ich auch seinem Bruder Hank Green endlich eine Chance geben. „Ein wirklich erstaunliches Ding“ liegt bereits seit einigen Monaten auf meinem SUB, allerdings konnte ich mich bislang nie wirklich aufraffen, dem Buch eine Chance zu geben. Nun soll es jedoch endlich an der Zeit sein, sodass ich schon sehr gespannt bin, ob Hank Green mit seinem Bruder mithalten kann. Die Kurzbeschreibung liest sich immerhin schon vielversprechend.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Da ich schon lange keinen guten Vampirroman mehr gelesen habe, habe ich mal ein wenig in den Neuerscheinungen gestöbert und bin dabei auf „Crave“ von Tracy Wolff gestoßen. „Crave“ ist der Auftaktband der mehrteiligen „Katmere Academy“-Reihe und erzählt die Geschichte von Jaxon und Grace. Bislang habe ich nur Gutes über die Reihe gelesen, sodass ich schon gespannt darauf bin, wie mir das Buch gefallen wird.
Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „Crave“ erscheint am 20. August 2021 bei dtv.

Kurzbeschreibung
Nach dem Unfalltod ihrer Eltern verschlägt es Grace buchstäblich ins kalte Exil: die Wildnis von Alaska, wo ihr Onkel ein Internat leitet, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Und die Schüler sind nicht weniger mysteriös, allen voran Jaxon Vega, zu dem Grace sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt – trotz aller Warnungen, dass sie in seiner Nähe nicht sicher ist. Doch Jaxon hat seinen Ruf nicht umsonst: Je näher sie und der unwiderstehliche Bad Boy einander kommen, desto größer wird die Gefahr für Grace. Offensichtlich hat jemand es auf sie abgesehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Meghan March – Fall of Legend (Legend #1)

Meghan March und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Nachdem ich bereits vor knapp zwei Jahren „Sinful King“ von ihr abgebrochen habe, habe ich gehofft, dass mir „Fall of Legend“, der erste Band der „Legend“-Trilogie, besser gefallen könnte. Leider war dies jedoch nicht der Fall, sodass ich auch dieses Buch von ihr frustriert abgebrochen habe.

Wie auch schon bei „Sinful King“ damals, ist auch bei „Fall of Legend“ der Schreibstil ein großes Problem für mich, denn dieser zieht sich oftmals wie Kaugummi und sorgt dafür, dass die Geschichte immer wieder in die Belanglosigkeit abdriftet. Die Dialoge sind oftmals viel zu ausschweifend und auch die Gedanken der Figuren empfand ich oftmals anstrengend, da sie nicht nur sehr sprunghaft waren, sondern vor allem allesamt sehr oberflächlich gehalten sind, ohne dabei ernsthaft in die Tiefe zu gehen.

Gleiches gilt leider auch für die Figuren. Scarlett Priest und Gabriel Legend empfand ich leider als unsympathisch, austauschbar und oftmals waren sie auch leider nicht authentisch. Dazu wurde die Geschichte von Scarlett und Gabriel einfach schon viel zu oft in ähnlicher Weise erzählt: Sie, die alles immer in den Schoß gelegt bekam, er derjenige, der sich alles erarbeiten musste und den Bad Boy verkörpert und für seine Ziele beinahe schon über Leichen geht. Was – natürlich! – erst wie große Abneigung und als eine Zweckgemeinschaft beginnt, entwickelt sich – natürlich! – zum großen Knistern und – natürlich! – ist die Anziehungskraft auf jeder Seite spürbar.

Es ist natürlich ganz klar, dass man besonders bei dem Genre nicht erwarten kann, dass das Rad neu erfunden wird und sicherlich gibt es immmer wieder zu anderen Geschichten gewisse Überlappungen, aber bei „Fall of Legend“ war es mir einfach zu wenig, um mit den Figuren mitzufiebern und mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen.

Somit konnte mich „Fall of Legend“ leider nicht sich für sich gewinnen, sodass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe. Meghan March und ich – das soll einfach nicht sein.

(Die Rechte am Buchcover liegen bei Bastei Lübbe/LYX)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Der August war in den letzten Jahren schon immer eine Art „King-Monat“ für mich, da dort immer mindestens eine Neuerscheinung von Stephen King erschienen ist. Umso mehr freue ich mich, dass diese Tradition auch in diesem Jahr fortgeführt wird, denn mit „Billy Summers“, eine Geschichte um einen Auftragskiller, steht bereits die nächste Neuerscheinung vom „Meister des Horrors“ in den Startlöchern.
Ich freue mich schon sehr auf den 9. August 2021, wenn das Buch im Heyne Verlag erscheinen wird.

Kurzbeschreibung
Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Sarah Rees Brennan – Hexenzeit (Chilling Adventures of Sabrina #1)

Kurzbeschreibung
Nur noch einen Sommer hat Sabrina Spellman bis zu ihrem 16. Geburtstag. Dann wird alles anders werden: Sie wird in den dunklen Hexenzirkel aufgenommen werden und allen normalsterblichen Menschen entsagen müssen. Ihren Freundinnen und ihrer großen Liebe Harvey. Wird sie das schaffen? Und liebt Harvey sie überhaupt so sehr wie sie ihn? Um das herauszufinden, lässt sich Sabrina von ihrem Cousin Ambrose zu einem gefährlichen Plan überreden: Sie wendet einen Zauber bei Harvey an. Etwas, was ihre beiden Tanten, ebenfalls Hexen, Sabrina absolut verboten haben. Nicht ohne Grund, denn plötzlich ist mehr als nur ein Leben in großer Gefahr… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich bin ein großer Fan der Netflix-Erfolgsserie „Chilling Adventures of Sabrina“ und habe mich dementsprechend gefreut, als ich erfahren habe, dass Sarah Reed Brennan gleich mehrere Bände über Sabrina Spellman und ihre Familie und Freunde veröffentlichen wird. Den Anfang macht dabei „Hexenzeit“, was gleichzeitig die offizielle Vorgeschichte zur Serie ist.

In „Hexenzeit“ geht es um den Sommer vor Sabrinas sechzehnten Geburtstag, was eine wichtige Zeit für den Teenager ist, da sie mit sechzehn offiziell in die Hexenwelt und einen Zirkel eingeführt wird und sich somit eigentlich von ihrem normalsterblichen Leben verabschieden muss. Für Sabrina, die halb Mensch, halb Hexe ist, ist dies keine einfache Zeit, da sie gerne weiterhin in beiden Welten leben möchte. Gleichzeitig muss sie sich aber auch mit den normalen Problemen eines Teenagers herumschlagen, denn Sabrina möchte sich unbedingt sicher sein, dass ihr Schwarm Harvey sie auch wirklich liebt, sodass sie sogar gemeinsam mit ihrem Cousin Ambrose einen Zauber ausspricht, was nicht nur sie, sondern auch andere in Gefahr bringt.

Besonders gelungen ist hierbei, dass Sarah Reed Brennan die oftmals doch sehr blumige Sprache aus „Chilling Adventures of Sabrina“ übernommen hat. Dies ist zwar reine Geschmackssache und ist mir auch teilweise in der Serie zu viel („Tantchen“, „Cousinchen“, etc.), allerdings passt es hier gut hinein und ich bin froh, dass die Autorin ihren Schreibstil dementsprechend angepasst hat, um Sabrina, Ambrose, Harvey und Co. authentisch darzustellen. Die Geschichte wird gleichzeitig sehr lebhaft und detailverliebt erzählt und auch die Figuren lernt man gut kennen, sodass auch Leser, die die Serie noch nicht kennen, hier ein gutes Bild von allem erhalten.

Somit ist „Hexenzeit“ insgesamt eine spannende und unterhaltsame Vorgeschichte zur Netflix-Serie, die nicht nur Auszüge aus der Hexenwelt präsentiert, sondern auch Sabrinas Alltag und Sorgen in der Menschenwelt erzählt. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Hexenzeit
Tochter des Chaos
Pfad der Nacht

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Adriana Popescu gehört bereits seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen, da mich ihre Geschichten bislang fast immer sehr angesprochen haben. Ihr neuestes Werk „Wie ein Schatten im Sommer“, das von einem Neubeginn in Süddeutschland handelt, hat mich nicht nur wegen des wunderschönen Covers angesprochen, sondern vor allem wegen der Kurzbeschreibung. Ich freue mich somit schon sehr darauf, das Buch bereits in wenigen Monaten in den Händen halten zu können.
„Wie ein Schatten im Sommer“ erscheint am 13. September 2021 als Taschenbuch bei cbt.

Kurzbeschreibung
Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf in Süddeutschland zieht. Und als Vio am ersten Tag nicht nur Anschluss an eine nette Clique bekommt, sondern die Pizza auch noch von dem wirklich netten Konstantin gebracht wird, bekommt das Landleben schon mal 5 Sternchen. Bald kann Vio sich gar nicht mehr vorstellen, je etwas anderes gemacht zu haben, als durch leuchtende Maisfelder zu radeln und am sonnenwarmen See zu liegen – den Jungen ihrer Träume neben sich. Wäre da nur nicht die Clique seines großen Bruders Robin mit ihren fremdenfeindlichen Sprüchen, die dann doch einen Schatten ins Sommerlicht werfen. Aber zum Glück hat Konstantin mit denen nichts zu schaffen – oder etwa doch? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Brandon Sanderson – Die Kinder des Namenlosen (Magic: The Gathering #1)

Kurzbeschreibung
Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ist dazu verdammt, ein Leben in ewiger Finsternis zu führen: Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie ihr Augenlicht, bis es wieder dunkel wird. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird von den Ungeheuern getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist. Angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Bereits seit einigen Jahren steht das Kartensammelspiel „Magic: The Gathering“ bei mir sehr hoch im Kurs, sodass ich es regelmäßig spiele. Dementsprechend gefreut habe ich mich, als ich entdeckt habe, dass Brandon Sanderson tatsächlich eine Geschichte aus dem Magic-Universum veröffentlicht hat. Hier wurde ich jedoch leider sehr enttäuscht, da die Geschichte mit „Magic: The Gathering“ nicht allzu viel zu tun hat.

Normalerweise schätze ich Brandon Sanderson als Schriftsteller sehr und ich habe auch einige Bücher bereits gelesen, mit denen er mich gut unterhaltem konnte. „Die Kinder des Namenlosen“ konnte mich dagegen nicht überzeugen, da die Geschichte oftmals viel zu ausschweifend und belanglos erzählt wird. Der Charme des Magic-Universums ist hier leider überhaupt nicht spürbar und hat meiner Meinung nach auch nicht allzu viel mit „Magic: The Gathering“ zu tun, sondern entpuppt sich vielmehr als eine gewöhnliche Fantasy-Geschichte, wie man sie schon allzu oft gelesen hat.

Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Tacenda, die tagsüber blind ist und die Gabe besitzt, ihre Familie vor Monstern und Dämonen mit ihrem Gesang zu beschützen. Als eines Nachts ihre Gabe jedoch nicht ausreicht, um ihre Familie zu beschützen, wird diese getötet. Für Tacenda bricht dabei nicht nur eine Welt zusammen, sondern sie sinnt auch nach Rache. Ihrer Meinung nach ist Lord Davriel für Mord ihrer Familie verantwortlich, da dieser bekanntlich einige Dämonen kennt. Als sie jedoch erkennt, dass Lord Davriel zu Unrecht beschuldigt wurde, beginnt ihre Suche nach dem wahren Verursacher für die Angriffe auf ihre Familie.

Die Geschichte wird dabei abwechselnd aus der Sicht von Lord Davriel und Tacenda erzählt, was eigentlich interessant sein müsste, sich jedoch als ein ellenlanger Monolog entpuppt, der nicht nur sehr ausschweifend ist, sondern sich vor allem wie Kaugummi zieht. Man muss zwar zugeben, dass man die Figuren hier großteils gut kennen lernt, allerdings waren sie mir nicht so sehr sympathisch, sodass ich leider nicht mit ihnen mitfiebern konnte.

Allgemein hätte man hier viel mehr aus dem Magic-Universum herausholen können: Mehr über die Gaben erzählen, sich mehr mit den einzelnen Ebenen beschäftigen können und vieles mehr. Doch so blieb die Geschichte leider bis zum Schluss durchweg oberflächlich, überschaubar und oftmals auch vorhersehbar, was mehr als schade ist.

Wer gerne einfach nur Fantasy liest und Bücher von Brandon Sanderson mag, der wird hier sicherlich seinen Spaß an der Geschichte finden. Wer allerdings eingefleischter Fan von „Magic: The Gathering“ ist, sollte lieber die Finger von „Die Kinder des Namenlosen“ lassen. Ich kann dementsprechend leider keine Empfehlung aussprechen.

SUB-Zuwachs

Neuzugänge der Woche

Nachdem mein letzter Neuzugänge-Post doch einige Zeit lang her ist, gibt es dieses Mal dann doch einige Bücher, die ich bislang noch nicht auf meinem Blog vorgestellt habe. Von Graphic Novels, Horror bis hin zu Jugendbüchern ist wieder mal einiges dabei, was doch eine recht bunte Mischung ergibt. Meinem SUB haben die Neuzugänge jedoch kaum geschadet, da ich bereits einige der Bücher gelesen habe.

Eine sehr düstere Graphic Novel, die ich bereits gelesen und sogar schon rezensiert habe (*klick*), ist „Jaybird“ von Jaakko & Lauri Ahonen. Ich mochte die Atmosphäre in dem Buch sowie die Message, die das Autoren-Duo dem Leser mitgeben möchte. Eine melancholische Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

Kurzbeschreibung
Jaybird führt ein einsames, völlig isoliertes Leben in einem riesigen, unheimlichen Haus, wo er seine schwerkranke Mutter umsorgt. In seinem ganzen bisherigen Leben hat er noch nie das Haus verlassen – und wenn es nach seiner Mutter ginge, würde er das auch in Zukunft nicht tun! Doch obwohl er sich fürchtet, ist die Neugier groß… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Buch, das ich bereits gelesen und gemocht habe, ist „Broken Things – Alles nur (k)ein Spiel“ von Lauren Oliver. Ich mochte das Setting und die Idee, die hinter einem Mord steckt sehr und fand besonders die vielen Wendungen und Rückblicke sehr gelungen. Auch das Buch kann ich nur empfehlen. Ein guter Jugendthriller.

Kurzbeschreibung
Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fan-Fiction zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits ausgelesen habe ich „Der Exorzismus der Gretchen Lang“ von Grady Hendrix, das mir vor einiger Zeit empfohlen wurde. Hier habe ich mir eine spannende und vor allem horrorlastige Geschichte erhofft und wurde doch sehr enttäuscht, denn leider konnten mich weder die Figuren, noch der Schreibstil überzeugen, sodass ich bei diesem Buch deutlich mehr erwartet habe.

Kurzbeschreibung
Charleston, South Carolina, 1988: Abby Rivers und Gretchen Lang sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Doch nun, am Ende der Highschool, verändert sich Gretchen immer mehr, wird unberechenbar, impulsiv und grausam.
Als die beiden Freundinnen mit zwei anderen Mädchen eines Abends LSD nehmen, scheint die Droge keine Wirkung zu zeigen. Doch dann will Gretchen nackt schwimmen gehen und kehrt nicht zurück. Erst am nächsten Morgen findet Abby die völlig verwirrte Gretchen in einer unheimlichen, verfallenen Hütte im Wald. Was zuerst wie die Folgen des LSD-Rauschs aussieht, wird immer unheimlicher. Gretchen verändert sich, vernachlässigt ihr Äußeres, hat Halluzinationen, wird paranoid und zieht eines Tages sogar eine ganze Heerschar von Vögeln an, die sich gegen die Fensterscheiben ihres Hauses stürzen. Zu allem Überfluss dringen nachts Sex-Geräusche aus Gretchens Zimmer, woraufhin die christlichen Eltern ihre Jungfräulichkeit überprüfen lassen – ohne Ergebnis.
Gretchens beste Freundin Abby hat einen schrecklichen Verdacht: Ist Gretchen von einem Dämon besessen? Oder treibt die schwüle Hitze Charlestons nun auch Abby in den Wahnsinn?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley durfte „Die Liebesbriefe von Abelard und Lily“ von Laura Creedle bei mir einziehen. Auch dieses Jugendbuch habe ich bereits gelesen und muss sagen, dass ich es trotz einiger Schwächen insgesamt ganz okay fand. Zwar habe ich letztendlich deutlich mehr erwartet, aber ein wirklicher Flop ist das Buch auch nicht.

Kurzbeschreibung
Als die 16-jährige Lily heimlich ihre ADHS-Medikamente absetzt, geht so einiges zu Bruch – im wahrsten Sinne des Wortes. Das bringt ihr schließlich eine Stunde Nachsitzen ein, zusammen mit dem an Asperger leidenden Abelard. Als er für sie einsteht, küsst sie ihn spontan und löst damit völlig verwirrende Gefühle in sich selbst und auch in Abelard aus. Was folgt, ist eine zunächst per SMS geführte intensive Liebesgeschichte, die sich in der Realität erst noch beweisen muss. Denn zwischen einem Mädchen, das durch unvorsichtiges Anfassen schon ganze Gläser-Batterien zerstört hat, und einem Jungen, der vor nichts mehr Angst hat, als angefasst zu werden, kann so einiges schiefgehen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Eine Vorbestellung, die erst vorgestern bei mir eingetroffen ist, ist „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek. Da dies eines seiner wenigen Bücher ist, die kein Psychothriller sind, sondern vielmehr einen Roadtrip thematisiert, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie ich das Buch finden werde.

Kurzbeschreibung
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der freundlichen Unterstützung des Piper Verlages durfte „Der Bro-Code“ von Elizabeth A. Seibert auf meinen Tolino einziehen. „Der Bro-Code“ gehört zu den besten deutschsprachigen Büchern auf Wattpad und durfte somit nun auch über den Piper Verlag veröffentlicht werden. Da die Kurzbeschreibung sehr schön klingt, habe ich hier hohe Erwartungen.

Kurzbeschreibung
Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken – und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Buch, das ich aus vom Piper Verlag erhalten habe, ist „Unchained“ von Jennifer L. Armentrout. Da ich die Bücher der Autorin schon immer sehr gerne gelesen habe, musste natürlich auch dieses Buch bei mir einziehen und ich bin schon sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde. Da die Bewertungen bislang sehr positiv sind, sind meine Erwartungen natürlich ebenfalls hoch.

Kurzbeschreibung
Zwischen Kämpfen mit den höllischen Kreaturen, die Dämonenjägerin Lily Marks tot sehen wollen, und heißen Wortgefechten mit dem begehrenswerten gefallenen Engel Julian, sehnt sich Lily nach ein paar ruhigen Minuten. Doch schon wegen der Tatsache, dass Julian und sie miteinander flirten, wird Lily gefeuert. Und dann beschuldigt man sie auch noch, eine Verräterin zu sein. Während Lilys Leben immer komplizierter wird und sie sich fragt, wie sie den nächsten Tag – und die Nacht – überstehen soll, müssen sie und Julian den wahren Verräter unter den Dämonenjägern finden… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Miki Agrawal – DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau

Kurzbeschreibung
Miki Agrawal, erfolgreiche Unternehmerin, Erfinderin und Gründerin mehrerer Sozialunternehmen, räumt mit weit verbreiteten gesellschaftlichen Annahmen, wie Frau zu sein hat, auf. In 13 wichtigen Lebensbereichen motiviert sie die Frau konsequent ihren eigenen Weg zu gehen und sich von Zwängen zu befreien. Ob Karriere, Konsum, der Umgang mit Geld oder die Einstellung zum Leben: Nicht die Vorgaben der Gesellschaft dürfen das Leben bestimmen, sondern die eigenen Überzeugungen und kreativen Ideen.
Ein Manifest für die moderne Frau, das inspiriert, positive Schritte auf der persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Ebene zu unternehmen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Bücher über Selbstliebe, Feminismus und Selbstbestimmung gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da ist es besonders wichtig, hier die wahren Perlen dabei zu entdecken. „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ von Miki Agrawal gehört leider nicht dazu.

Das Buch ist eine Ansammlung von Motivationssprüchen und Weisheiten, die man auch in ähnlicher Form immer wieder auf Instagram und anderen Plattform entdeckt.
Dazu ruft die Autorin, die selbst mehrere Sozialunternehmen gegründet hat, die Frauen dazu auf, konsequenter ihren Weg zu gehen und auf die angeblichen Zwänge der Gesellschaft zu pfeifen.

Nun, vielleicht bin ich auch einfach nicht feministisch veranlagt genug, aber vieles, was die Autorin hier schreibt, ist mir doch too much und alles viel zu sehr mit einem erhobenen Zeigefinger versehenen. „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ hätte sicherlich gut in den fünfziger und sechziger Jahren funktioniert, aber jetzt, in den 2020ern sehe ich das Buch dann doch stellenweise als zu übertrieben und zu fordernd an.

Hier habe ich mir einfach insgesamt mehr Tipps und Tricks gewünscht und nicht nur ein Fordern, was man als Frau doch eigentlich alles machen müsste, um den eigenen Weg zu gehen und erfolgreich zu werden. Die Autorin drängt die Frauen somit in meinen Augen von einen gesellschaftlichen Zwang in den nächsten, was für mich nicht Sinn der Sache ist.

Somit konnte ich aus „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ leider nicht viel mitnehmen und sehe das Buch doch als große Enttäuschung an, denn hier habe ich einfach mehr erwartet, als nur eine Ansammlung von oftmals bereits bekannten Motivationssprüchen und dem Draufhauen der angeblich doch so bösen Gesellschaft.