Bücher allgemein

SUB am Samstag #153


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Relativ neu im Regal befindet sich „Und wenn die Welt verbrennt“ von Ulla Scheler. Da mir bereits ihr Debüt „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ sehr gefallen hat, bin ich schon sehr auf dieses Buch gespannt und werde es mit Sicherheit schon bald wieder aus dem Regal befreien.

Kurzbeschreibung
Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen.
Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird…

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Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley und dem Thienemann Verlag durfte auf „Mein Sommer als Heidi“ von Alexa Hennig von Lange bei mir auf dem Reader einziehen. Da sich die Geschichte ganz interessant anhört, bin ich schon sehr gespannt, wie mir Islas Leben in den Bergen gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Ab in die Berge? Isla kann sich was Besseres vorstellen. Per Mitfahrzentrale geht es von Berlin in die Schweiz. Und zwar ohne Mama, weil die sich gerade nicht um sie kümmern kann! Plötzlich findet sich Isla in einer vollkommen fremden Welt wieder: Berge, soweit das Auge reicht. Und eine einsame Holzhütte, in der ein grummeliger, alter Mann wohnt. Ihr Großvater! Bei ihm soll sie die nächsten Wochen verbringen. Hier gibt es nichts als Ziegen, weiten Himmel, rauschende dunkle Tannen. So viel Natur ist nicht auszuhalten! Isla will abhauen, zurück in die Großstadt. Doch gerade, als sie ihren Plan in die Tat umsetzen will, trifft sie Peter. Die Begegnung mit dem Jungen aus dem Alpendorf ändert alles. Isla lässt sich ein auf das Abenteuer Bergwelt ein – und erlebt eine unerwartete Familienzusammenführung.
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Ein weiteres Buch, das mich in dieser Woche erreicht hat und unbedingt bald von mir gelesen wird, ist „Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland. Auch wenn einige Rezensionen zu dem Buch bislang eher durchwachsen sind, erhoffe ich mir hierbei eine emotionale Geschichte mit interessanten Figuren.

Kurzbeschreibung
Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen…

Rezension

Anna Saalbach – Und dann kam Mr. Willow


Kurzbeschreibung
Gerade dachte Mirka noch, der Mann ihrer Träume würde ihr in London einen Heiratsantrag machen. Doch statt eines Rings schenkt er ihr die ganze Wahrheit: Er ist mit einer anderen verlobt, und die erwartet sein Kind. Völlig aufgelöst sitzt Mirka im Park, als plötzlich ein zerknautschter Corgi vor ihr hockt. Kurz entschlossen tauft sie ihn Mr. Willow und nimmt ihn mit sich. Schon bald entpuppt er sich nicht nur als guter Zuhörer, sondern scheint auch genau zu wissen, wer Mirkas Mr. Right ist. ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Zugegeben: Bücher, auf denen Hunde abgebildet sind, haben es bei mir immer sehr leicht, da ich an solchen nur schwer vorbeikomme. Da „Und dann kam Mr. Willow“ auch gleichzeitig sehr gut klang, wurde ich direkt neugierig, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn das Buch hat mir letztendlich trotz kleinerer Schwächen gut gefallen.

Anna Saalbach besitzt einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte ist insgesamt gut ausgearbeitet, man lernt die Figuren gut kennen und auch die Dialoge sind bestens ausgearbeitet. Problematisch ist allerdings, dass man im Laufe der Geschichte nur wenig überrascht wird und vieles sehr vorhersehbar ist. Dies ist bei dem Genre zwar alles andere als unüblich, allerdings habe ich mir dennoch die ein oder andere Überraschung erhofft. Dies trübt jedoch nicht den insgesamt recht guten Eindruck.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Mirka, die nicht nur auf Wolke sieben schwebt, sondern sich auch von ihrer großen Liebe einen Heiratsantrag erhofft. Dass es jedoch ganz anders kommt, erfährt Mirka eher unsanft, denn wie sich herausstellt, ist ihr sogenannter Traummann alles andere als ein Unschuldslamm und gibt ihr zudem den Laufpass. Für Mirka bricht eine Welt zusammen, allerdings ändert sich dies, als sie auf einen streunenden Corgi trifft, den die spontan behält und auf den Namen Mr. Willow tauft. Dieser ist für Mirka nicht nur ein guter Zuhörer, sondern heilt auch ihre Seele und wie es der Zufall so will, hat er für Mirka noch ganz andere Überraschungen parat.

„Und dann kam Mr. Willow“ ist hierbei eine typische Liebesgeschichte, die viele Höhen und Tiefen besitzt und zusätzlich mit einem süßen Corgi besticht, der sich direkt in die Herzen der Leser einschleicht. Dazu fand ich Mirka an sich sehr sympathisch. Ich konnte ihre Handlungen zwar nicht immer nachvollziehen, allerdings konnte ich mich dennoch im Großen und Ganzen in sie hineinversetzen.

Das Cover ist aufgrund des süßen Hundes nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern passt auch perfekt zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: „Und dann kam Mr. Willow“ ist insgesamt eine nette und süße Geschichte für zwischendurch, die jedoch auch sehr vorhersehbar ist. Wer darüber hinwegsehen und sich dagegen mit Hunden anfreunden kann, wird dennoch seinen Spaß an der Geschichte haben.

Rezension

Cathrin Moeller – Mordsacker


Kurzbeschreibung
Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr… ~ Quelle
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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Wolfgang muss weg!“ von der Autorin gelesen habe und mir das Buch doch ganz gut gefallen hat, wollte ich auch ihrem neuesten Werk „Mordsacker“ unbedingt eine Chance geben und ich muss sagen, dass ich trotz kleinerer Schwächen nicht enttäuscht wurde.

Das Buch wurde im Vorfeld als „sehr humorvoll“ bezeichnet. Humor ist ja bekanntlich Geschmacksache und wird sicherlich viele Leser zum Schmunzeln bringen, bei mir war dies jedoch leider nicht der Fall. Es gibt zwar sicherlich hier und da den ein oder anderen Moment, bei dem meine Mundwinkel auch gezuckt haben, allerdings war es insgesamt dann doch nicht mein Humor, sondern viel zu gewollt. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte einen wirklich angenehmen Schreibstil besitzt. Es gibt zwar stellenweise dann doch die viel zu überspitzten Momente, allerdings muss man bei diesem Genre auch stets damit rechnen, sodass ich da gut drüber hinwegschauen kann. Die Dialoge sind dagegen sehr gelungen und unterhaltsam, gleiches gilt für die Figuren selbst, die gut ausgearbeitet wurden.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Klara, die aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes fortan in Mordsacker leben muss und sich dort zu Tode langweilt. Als jedoch der Bauer Schlönkamp tot in einer Grube gefunden wird und Klaras Mann, der neue Dorfpolizist, durch Krankheit verhindert ist, übernimmt sie kurzerhand seinen Job und möchte in der Sache Schlönkamp ermitteln. Hierbei tritt sie nicht nur in so manches Fettnäpfchen, sondern begibt sich auch gleichzeitig immer wieder selbst in Gefahr.

Wer hier einen knallharten Krimi erwartet, der wird sicherlich enttäuscht sein, denn bei „Mordsacker“ handelt es sich vielmehr um eine Krimikomödie. Diese besitzt zwar nicht allzu viel Spannung und ist auch das ein oder andere Mal sehr vorhersehbar, allerdings konnte mich die Geschichte dennoch auf weiten Strecken unterhalten.

Das Cover besticht nicht nur mit tollen Farben, sondern passt auch hervorragend zur Thematik und zum Genre, sodass es hier absolut nichts auszusetzen gibt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und somit habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben.

Kurz gesagt: „Mordsacker“ ist eine unterhaltsame Krimi-Komödie, die mit einem interessanten Schreibstil und vielseitigen Figuren bestückt ist. Der Humor ist zwar nicht immer ganz meins, allerdings ist dies wie immer Geschmacksache. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

Rezension

Emily Trunko – Deine letzte Nachricht. Für immer.


Kurzbeschreibung
In ihrem Tumblr-Blog The Last Message Received veröffentlicht die 16-jährige Emily Trunko die letzten Nachrichten von geliebten Menschen und deren bewegende Hintergrundgeschichten: die allerletzten Zeilen vor einer Trennung, einem Abschied oder dem Tod. Diese Texte berühren die Seele. Sie machen nachdenklich, aber geben auch Hoffnung. Und sie erinnern daran, den Menschen, die uns wichtig sind, jeden Tag unsere Liebe zu zeigen. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“ in Rekordzeit verschlungen habe, habe ich mich schon sehr auf „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ gefreut, da es dieses Mal nicht nur um allgemeine Briefe geht, sondern tatsächlich um die letzten Worte, die Menschen entweder schriftlich oder direkt miteinander gewechselt haben. Da mir Emily Trunkos dazugehöriger Tumblr-Account bereits seit einiger Zeit ein Begriff ist und ich dort bereits viele Zeilen gelesen habe, war ich schon sehr gespannt, welche Texte es letztendlich in das Buch geschafft haben.

Auch wenn die meisten Briefe meistens von jüngeren Tumblr-Nutzern verfasst wurden, kann sich wohl nahezu jeder Leser in die Gedanken, Ängste und Gefühle von den Schreibern hineinversetzen, da wohl jeder schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hat. Zwar erscheinen manche Texte vielleicht als nicht besonders tiefgründig, allerdings gibt es immer wieder kleinere Anmerkungen zu den Dialogen, die dann doch jede noch so kleine Nachricht wertvoll machen, da man merkt, dass man dennoch etwas aus der Sache mitnehmen kann – und sei es nur die Erinnerungen.

In vielen Briefen geht es um Trauer, um Verlust, die erste Liebe, die entweder zerbrochen oder erst gar nicht erwidert wurde, aber es geht auch um mehr. Hier werden nicht nur persönliche Erlebnisse geschildert, sondern auch gezeigt, dass man mit seinen Gefühlen und Gedanken nicht alleine ist. So gab es gleich mehrere Texte, die mich nicht nur haben schlucken lassen, sondern in denen ich mich auch wiedererkannt habe.

Die Aufmachung des Buches ist ebenfalls ganz großes Kino: Bunt, viele verschiedene Schriftarten und Handlettering und immer wieder kleine Details wie Sterne oder auch Herzen machen dieses Buch zu einem absoluten Hingucker, in das ich wohl auch zukünftig immer wieder gerne blättern werde. Auch das Cover ist herrlich bunt und ist ein absoluter Hingucker. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mich ebenfalls direkt angesprochen hat, sodass ich auch dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ ist eine wunderbare, emotionsgeladene und oftmals nachdenklich stimmende Textsammlung von zahlreichen Tumblr-Nutzern, die mich stets berühren konnte, sodass ich vollkommen begeistert bin und das Buch somit nur wärmstens empfehlen kann.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Da ich bereits einige Bücher von Claudia Gray gelesen habe, wurde ich direkt neugierig, als ich erfahren habe, dass es ein neues Werk von ihr auf den deutschen Markt geschafft hat. Hierbei handelt es sich um „Gegen alle Sterne“, dem ersten Band der „Constellation“-Reihe. Hier muss man sich zum Glück nicht allzu lange gedulden, denn „Gegen alle Sterne“ erreicht bereits am 20. November 2017.

Kurzbeschreibung
Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dieser Plan sieht vor, Abel zu zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch – und er würde alles für sie tun.

Rezension

[Kurzrezension] Nicola Moriarty – Der letzte Verrat


Kurzbeschreibung
Jedes Geheimnis haben sie geteilt – den ersten Kuss, das erste Mal, die erste große Enttäuschung –, aber die einst vier besten Freundinnen haben sich aus den Augen verloren. Ein paar gemeinsame Tage in einem Strandhaus an Australiens Ostküste sollen Abhilfe schaffen. Bereits am ersten Abend erkennen Eden, Joni, Trina und Deb jedoch, dass sie nicht mehr viel voneinander wissen, darum soll jede in einem anonymisierten Brief ihre geheimsten Wünsche, Ängste und Obsessionen offenbaren. Doch es taucht ein fünfter Brief auf, der sich mit hasserfüllten Drohungen gegen eine von ihnen wendet. Plötzlich ist jedes Vertrauen verloren, stattdessen herrschen Angst und Zwietracht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich bereits einige gute Bewertungen zu „Der letzte Verrat“ gelesen habe, wurde ich direkt neugierig und habe dem Buch gerne eine Chance gegeben. Hier hatte ich die Erwartung, dass mich eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren und jeder Menge Wendungen erwartet. Dies habe ich auch zum Teil bekommen, allerdings war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht.

Dabei kann man der Autorin im Grunde genommen gar nicht mal viel vorwerfen. Die Geschichte liest sich angenehm leicht und flüssig, sodass man das Buch an einem Nachmittag ausgelesen hat. Problem war jedoch, dass ich immer wieder auf einen großen Knall gewartet habe, der mich überrascht, schockiert oder berührt hätte, doch der wollte für mich einfach nicht eintreten.

Ich fand es zwar interessant, wie die vier Freundinnen Eden, Joni, Trina und Deb sich wieder annähern wollen, nachdem sie merken, dass sie sich nicht mehr allzu viel zu sagen haben und die Interessen mittlerweile meilenweit auseinandergehen, allerdings wollte der Funke nie so ganz übergehen, wie ich es mir zuvor erwünscht habe. Die Idee mit den Briefen ist zwar auch interessant, allerdings wurde das Potential nicht gänzlich erschöpft, sodass hier noch deutlich Luft nach oben war.

Das Cover gefällt mir dagegen richtig gut, da dieses nicht nur tolle und ausdrucksstarke Farben besitzt, sondern auch bestens zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls angesprochen und mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: Obwohl „Der letzte Verrat“ an sich nicht schlecht ist und viele interessante Ideen mit sich bringt, wollte der Funke nie so ganz überspringen, sodass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht bin und das Buch mehr oder weniger leicht frustriert beendet habe. Wer jedoch gerne Bücher über Frauenfreundschaften liest, sollte der Geschichte eine Chance geben.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #152


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da ich bislang alle Bücher von der Autorin besitze, musste auch „So klingt dein Herz“ von Cecelia Ahern einziehen. Hier erhoffe ich mir mal wieder eine schöne, melancholische und nachdenklich stimmende Geschichte in bester Ahern-Manier. Mal sehen, wann ich das Buch letztendlich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Die junge Laura lebt im Verborgenen im Westen Irlands. Niemand weiß, dass sie eine ganz besondere Fähigkeit besitzt: Sie kann jede menschliche Stimme, alle Tiere und jedes Geräusch der Welt nachahmen. Als der Toningenieur Solomon im Wald auf Laura trifft, fühlt er sich sofort magisch von ihr angezogen. Doch auch Solomons Lebensgefährtin, die Regisseurin Bo, ist fasziniert: Sie möchte einen Film über die geheimnisvolle Laura drehen. Über Nacht findet sich Laura in unserer lauten, modernen Welt wieder. Kann ihre Gabe ihr dabei helfen, das Glück zu finden – und die Liebe?
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Ebenfalls auf dem SUB befindet sich „Verbotene Gefühle“, Band 1 der „Beautiful Liars“-Trilogie, von Katharine McGee. Von diesem Buch habe ich bislang sehr viele positive Bewertungen gelesen, sodass ich schon gast gespannt bin, wie ich das Buch letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt – einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.

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Dank Vorablesen befindet sich auch „Die Hüter des Todes“, Band 1 der „Scythe“-Trilogie, von Neal Shusterman auf meinem SUB. Hier erhoffe ich mir eine spannende und actionreiche Geschichte mit vielen Hintergrundinformationen. Das Thema ist unglaublich vielversprechend, sodass ich schon gespannt wie ein Flitzebogen bin.

Kurzbeschreibung
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue.
Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten…

Rezension

Richard Laymon – Das Auge


Kurzbeschreibung
Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen… grausame Dinge… Menschen, die sterben… Blut… Sie glaubt an ihre Visionen… Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen… Morde…Vielleicht hat sie recht… vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig… Wer weiß? ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Monaten bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Auge“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich recht flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schocker und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Zwar gab es hier und da auch ein paar sehr vorhersehbare Momente, allerdings hat mich dies nur wenig gestört.

Die Geschichte ist hierbei schnell erzählt: Melanie hat den Tod ihres Vaters zu verarbeiten und bekommt als Hilfe Anti-Depressiva verschrieben, die ihr Leben erleichtern sollen. Dies ist allerdings nicht der Fall, denn nach der Einnahme sind sie und ihr Freund immer wieder in Ereignisse verwickelt, die sie in Gefahr bringen. Gleichzeitig hat sie das Problem, dass sie immer wieder Dinge sieht, die andere nicht sehen, gleichzeitig zweifelt sie aber auch an sich, als sie sterbende Menschen sieht. Doch was ist es, was mit Melanie geschieht? Paranoia oder tatsächlich ein Blick in die Zukunft?

Laymon hat hier nicht nur einen äußerst spannenden Thriller mit ordentlichen Horror-Elementen geschrieben, sondern es auch geschafft, dass man als Leser selbst erst einmal zweifelt und nicht weiß, ob man Melanie Glauben schenken soll oder nicht. Zwar ist manches auch sehr vorhersehbar, allerdings gab es auch so viele Wendungen, sodass ich dann doch ab und zu überrascht wurde.

Was ich bei „Das Auge“ ebenfalls interessant finde, ist die Tatsache, dass das Buch bereits über zwanzig Jahre alt ist, man aber dennoch den Eindruck, dass diese frisch und modern wirkt. Hier wird zwar auf die neuen Medien verzichtet und nicht nachträglich vom Übersetzer krampfhaft eingebaut, sodass noch einiges „altmodisch“ abläuft, allerdings war dies mal eine tolle Abwechslung gegenüber anderen Büchern.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man auf den Verlauf der Geschichte gespannt sein darf.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit einem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und interessanten Figuren in den Bann zu ziehen. Wer mal wieder Lust auf einen Thriller mit Horror-Elementen hat, sollte zu „Das Auge“ greifen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Da ich die ersten drei Bände der „Royals“-Reihe sehr geliebt habe und ich gerne an dem Leben von Ella und Reed teilgenommen habe, freue ich mich nun umso mehr auf den vierten Band „Paper Passion: Das Begehren“, bei dem es dieses Mal um Easton, Reeds Bruder, geht. Zum Glück muss man sich nicht mehr allzu lange gedulden, denn die Geschichte rund um Easton erscheint bereits am 2. November 2017.

Kurzbeschreibung
Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?

Rezension

Wulf Dorn – Die Kinder


Kurzbeschreibung
Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn. ~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich bislang immer ganz gerne die Bücher von Wulf Dorn gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf sein neues Werk „Die Kinder“ gefreut und habe eine spannende und ereignisreiche Geschichte im typischen Dorn-Stil erwartet. Diese war zwar dann doch nicht so, wie ich es erwartet habe, allerdings konnte mich der Autor dennoch wieder einmal überzeugen.

Obwohl ich den Schreibstil von Wulf Dorn eigentlich ganz gerne mag, hatte ich am Anfang ein paar kleinere Schwierigkeiten mit der Geschichte, da ich nicht so wirklich hineingefunden habe. Mit der Zeit wurde dies jedoch immer besser, sodass ich nicht nur den Schreibstil als immer spannender und eindringlicher empfunden habe, sondern mich auch immer mehr mit den Figuren auseinandersetzen konnte. Die Geschichte wird immer flüssiger, packender und unterhaltsamer, sodass ich es am Ende kaum aus den Händen legen konnte.

Die Geschichte rund um Laura, die mit ihrem Auto verunglückt und gerade so gerettet werden konnte, ist nicht nur äußerst spannend, sondern zum Teil auch verstörend, denn diese hat nicht nur eine Leiche in ihrem Kofferraum, sondern erzählt dem Psychologen Robert auch eine Geschichte, in der sie Stimmen hört und immer wieder Warnungen ausspricht. Obwohl dies alles unglaublich klingt und ihr jeder mit einer gewissen Skepsis begegnet, fängt Robert immer mehr an, ihr Glauben zu schenken und deckt Dinge auf, die nicht nur schockieren, sondern auch zu einer Gänsehaut führen.

Obwohl die Geschichte zum Teil vorhersehbar ist, konnte mich Wulf Dorn dennoch ab und zu überraschen und schockieren. Gleichzeitig fand ich jedoch die Ermittlungen und die Puzzleteile, die sich immer mehr zusammensetzen lassen, so interessant, dass mich die Geschichte trotz anfänglicher Schwierigkeiten packen konnte. Zwar waren mir nicht alle Figuren wirklich sympathisch, allerdings finde ich dies nicht so schlimm, da sie dennoch interessant und vor allem gut ausgearbeitet sind.

Das Cover ist zwar schlicht, allerdings auch düster und geheimnisvoll und passt perfekt zur Geschichte. Auch die Kurzbeschreibung passt bestens zur Geschichte und konnte mich direkt überzeugen.

Kurz gesagt: „Die Kinder“ ist ein spannender Mystery-Thriller, der mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit interessanten Figuren und einem starken Schreibstil immer mehr unterhalten und in den Bann ziehen konnte. Ich bin somit begeistert und kann das Buch nur empfehlen.