Rezension

[Kurzrezension] Alexandra Ivy – Er wird dich jagen

Kurzbeschreibung
Nach der Veröffentlichung ihres Serienkiller-Buches „Das Herz des Jägers“ zieht sich die Journalistin Carmen Jacobs in eine einsame Hütte im Wald zurück, um endlich zur Ruhe zu kommen. Doch dann findet sie einen Umschlag auf ihrer Veranda, der Fotos von brutal ermordeten Frauen enthält. Die Polizei glaubt, dass es sich dabei um einen PR-Gag ihres Verlages handelt. In ihrer Verzweiflung wendet Carmen sich an Griffin Archer, einen attraktiven Computerexperten und Software-Millionär. Die beiden haben eine gemeinsame Geschichte, und Griffin ist zunächst nicht begeistert davon, als Carmen ihn um Hilfe bittet. Zu sehr hat sie ihn in der Vergangenheit verletzt. Aber der Killer spielt ein krankes Katz-und-Maus-Spiel mit der jungen Journalistin, und Griffin ist der Einzige, der ihr helfen kann… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bislang noch kein Buch von Alexandra Ivy gelesen, aber schon so viel Gutes über die Autorin gehört habe, wurde es nun endlich an der Zeit, ihr eine Chance zu geben. Meine Wahl fiel dabei auf „Er wird dich jagen“ – und war direkt denn ein Fehlgriff, denn leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft habe.

Man muss zwar sagen, dass Alexandra Ivy einen sehr interessanten Schreibstil hat, der dafür sorgt, dass das Kopfkino angeregt wird, allerdings wollte für mich nicht so viel Spannung aufkommen, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. So bin ich als Beispiel nicht mit den Figuren warm geworden, obwohl diese von der Autorin an sich gut ausgearbeitet wurden. Das Problem war einfach, dass sie nicht nach meinem Geschmack waren, was man der Autorin allerdings nicht zum Vorwurf machen kann.

Auch die Idee, dass sich die Journalistin und Autorin Carmen nach ihrem Serienkiller-Buch in eine Hütte zurückzieht, um zur Ruhe zu kommen und dann Fotos von Frauenleichen erhält, die brutal ermordet wurden, ist gut durchdacht und stimmig. Was jedoch alles danach passiert, nämlich die eigenständige Suche nach dem Mörder, da die Polizei die Fotos nicht ernst nimmt, war mir ein bisschen too much und auch die Chemie zwischen ihr und dem Computerexperten Griffin, der ihr bei der Suche des Mörders helfen möchte, wollte für mich nicht so funktionieren, wie ich es mir erhofft habe.

Somit ist „Er wird dich jagen“ zwar an sich meistens gut durchdacht und auch hier und da spannend, konnte mich aber nicht so sehr überzeugen, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Sehr schade. Dennoch werde ich der Autorin wohl in Zukunft noch einmal eine Chance geben.

Rezension

[Kurzrezension] Nicole Gozdek – Prophezeiungen für Jedermann

Kurzbeschreibung
In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er bereit, seine Bürgerpflicht zu tun und das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Doch seine Prophezeiung ist nicht so harmlos, wie sie zunächst geklungen hat. Und während die anderen Auserwählten ihre Questen schon bald erfolgreich beenden, fragt sich Zacharias, ob er die seine jemals erfüllen und in sein altes Leben zurückkehren wird. Denn die Macht der Prophezeiung ist gefährlicher, als Zacharias je vermutet hätte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bereits zwei Bücher von Nicole Gozdek gelesen habe und mich beide überzeugen konnten, war ich schon sehr gespannt auf ihr neuestes Werk „Prophezeiungen für Jedermann“, von dem ich mir sehr viel versproche habe. Letztendlich konnte das Buch jedoch nicht alle Erwartungen gänzlich erfüllen, sodass ich ein wenig enttäuscht bin.

Zwar ist die Geschichte letztendlich alles andere als schlecht und bietet aufgrund der Prophezeiung, die Zacharias hier erfüllen muss, durchaus den ein oder anderen spannenden Moment, allerdings wirkt die Geschichte stellenweise doch sehr unrund und unfertig, sodass die packenden Momente Seltenheit haben. Zwar liest sich die Geschichte wieder einmal sehr flüssig und ideenreich, allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um wirklich begeistert zu sein.

Zacharias und auch die anderen Figuren werden größtenteils gut beschrieben, sodass ich mich gut in ihn hineinversetzen konnte und ihn bei seiner Aufgabe, eine Prophezeiung zu erfüllen, gerne begleitet habe. Die Idee, dass Zacharias auserwählt wird, um eine vom Orakel ausgewählte Queste zu erfüllen, ist nett, aber nicht vollends gut ausgearbeitet, sodass es immer wieder kleinere unlogische Momente gab, die meinen Lesefluss leider oft immens gestört haben.

Wären die Prohezeiungen, die Art und Weise, wie sie erfüllt werden müssen und stellenweise auch die Figuren ein wenig besser ausgearbeitet und die Geschichte insgesamt etwas spannender gestaltet worden, hätte ich sicherlich mehr mitgefiebert. So ist „Prophezeiungen für Jedermann“ zwar insgesamt ganz nett, aber leider kein Highlight.

Rezension

[Kurzrezension] Kristen Fulton – Mit dem Ballon in die Freiheit

Kurzbeschreibung
Peter lebt mit seiner Familie in der DDR. Seine Eltern haben einen geheimen Plan. Nach über einem Jahr startet die Familie mitten in der Nacht mit einem selbstgebauten Heißluftballon in den Westen. Die Stasi ist ihnen auf den Fersen. Doch der Ballon steigt höher und höher. Als das Gas aufgebraucht ist und der Ballon wieder sinkt, wissen sie nicht, ob sie die Grenze schon überquert haben. Doch Peters Vater gibt Entwarnung: Er hat ein westdeutsches Auto gesehen. Sie sind also tatsächlich in Bayern gelandet! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Wenn man „Mit dem Ballon in die Freiheit“ in den Händen hält, fällt zuerst auf, dass der Preis von 20 EUR bei gerade einmal etwas mehr als fünfzig Seiten doch recht happig ist. Je mehr man jedoch in dem Buch blättert, merkt man, wie viel Aufwand hier betrieben wurde.

Neben der Erzählung der Familien Wetzel und Strelzyk, die gemeinsam im Jahr 1979 per Heißluftballon aus der DDR geflohen sind, gibt es hier noch zahlreiche wunderschöne und vor allem hochwertige Illustratione, die Torben Kuhlmann beigesteuert hat.

Die Geschichte rund um die Familien Wetzel und Strelzyk, die sich im September 1979 dazu entschieden haben, per selbstgebautem Heißluftballon aus der DDR zu fliehen, wird sehr gut erzählt und dargstellt. So bekommt man nicht nur einen guten Einblick über die Familien selbst, sondern auch über ihren Fluchtweg. Da dieses Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, ist es somit umso spannender, welchen Torturen die Familie dabei auf sich genommen haben.

Durch die vielen schönen Illustrationen ist die Geschichte in nur wenigen Sätzen und Bildern erklärt, sodass auch die kleinsten Leser verstehen können, wie schwer damals noch eine Flucht aus der DDR war.

Somit ist „Mit dem Ballon in die Freiheit“ insgesamt ein gutes und lehrreiches Kinderbuch mit vielen Illustration und einer tollen Botschaft, das sowohl für jüngere als auch ältere Leser geeignet ist.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #181

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Der Store“ von Rob Hart habe ich eher aus Zufall auf Goodreads entdeckt und war direkt Feuer und Flamme, denn ich finde nicht nur das Cover sehr ansprechend, sondern auch die Kurzbeschreibung, sodass das Buch direkt bei mir ins Regal gewandert ist. Hier erhoffe ich mir eine spannende und nachdenklich stimmende Geschichte.

Kurzbeschreibung
Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.
Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Da „P.S. Ich liebe dich“ zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, stand für mich schnell fest, dass ich auch die Fortsetzung „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ unbedingt lesen möchte. Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley und dem Fischer Verlag darf ich das Buch bereits vor dem Erscheinungstag lesen und ich kann es kaum noch erwarten, zu erfahren, wie es Holly und ihrer Familie und Freunden in den letzen sieben Jahren ergangen ist.

Kurzbeschreibung
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin?~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Und auch die großartige Jennifer Estep hat in Deutschland ein weiteres Werk veröffentlicht, welches ich mir nicht entgehen lassen konnte. Hierbei handelt es sich um „Coldest Frost“, dem dritten Band der „Mythos Academy Colorado“, der sich wieder einmal mit Rory und ihrem Team Midgard beschäftigt. Da ich die ersten beiden Bände verschlungen habe, freue ich mich schon sehr darauf und werde es wohl als nächstes Buch lesen.

Kurzbeschreibung
Das Team Midgard um die Spartanerin Rory Forseti und ihre Freunde Zoe, Ian und Mateo weiß, dass die Schnitter des Chaos versuchen, mächtige mythologische Artefakte zu stehlen. Seit Covington, der böse Anführer der Schnitter, mehrfach versucht hat, Rory mithilfe von dunklen Artefakten in einen Schnitter zu verwandeln, setzt Team Midgard alles daran, gefährliche Artefakte vor den Schnittern zu schützen. Doch während einer verdeckten Mission werden Ian, Zoe und Mateo mit dem gefährlichen Gift der Roten Narzisse infiziert. Dadurch gelingt es Covington, Rorys Freunde seinem Willen zu unterwerfen und sie zu seinen gefügigen Gefolgsleuten zu machen. Wird Rory es schaffen, ihre Freunde zu retten und Covingtons finstere Pläne zu vereiteln? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

SUB-Zuwachs

Neues im Bücherregal: Von Hexen, der großen Liebe und besten Freunden

In den letzten Wochen durften wieder einige Bücher bei mir einziehen. Dabei wurden nicht nur die Regale gefüttert, sondern auch der Tolino, der besonders im August im Dauereinsatz war. Aufgelistet sind hierbei allerdings nur die Hardcover und Taschenbücher, denn die eBooks würden hierbei deutlich den Rahmen sprengen, da es einfach zu viele sind.

„Hexenzeit“ von Sarah Rees Brennan ist die Vorgeschichte der Netflix-Serie „Chilling Adventures of Sabrina“ und somit für mich ein absolutes Muss, da ich die Serie bislang immer sehr gerne gesehen habe und bereits auf weitere Folgen warte. „Hexenzeit“ ist auch gleichzeitig meine aktuelle Lektüre und bislang sehr interessant und spannend. Zwar ist die Sprache auch hier genauso blumig wie in der Serie, was mich stellenweise ein wenig nervt, allerdings passt dies gut zu den Figuren, sodass ich da gut drüber hinwegsehen kann.
Bereits ausgelesen ist „Kill Creek“ von Scott Thomas – und es war so gut. Geschichten über Horrorhäuser haben es mir schon immer angetan und somit musste das Buch unbedingt am Erscheinungstag bei mir einziehen. Eine Rezension folgt in Kürze.
Ebenfalls bereits gelesen habe ich „Alles Okay“ von Nina LaCour. Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen, allerdings hat was für mich gefehlt, um ein wahres Highlight zu sein. Dennoch hat mir Geschichte gut gefallen, sodass es auch dazu eine Rezension geben wird.

Da ich schon immer Musicals mochte, bin ich schon früh auf „Dear Evan Hansen“ von Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek und Justin Paul gestoßen. Da die Geschichte rund um den Außenseiter Evan so gut klingt, musste ich das Buch direkt haben und bin schon sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde.
„Der letzte Magier von Manhattan“ von Lisa Maxwell ist der Auftakt der „Die Rätsel des Ars Arcana“-Reihe und klang von der Beschreibung her so gut, dass das Buch bei mir einziehen durfte. Ich bin somit schon gespannt, ob es mir letztendlich gefallen wird.
Vor einigen Jahren habe ich die Bücher von Sarah Dessen total gerne gelesen, allerdings muss ich auch gestehen, dass mein letztes Buch von der Autorin doch schon eine ganz Zeit lang her ist. Somit freue ich mich schon sehr darauf, ihr neues Buch „Once and for all“ zu lesen.

Nachdem mir bereits der erste Band der „Stranger Things“-Vorgeschichten gut gefallen hat, musste ich auch unbedingt „Finsternis“ lesen, in dem es um die Vorgeschichte von Jim Hopper geht. Diese Geschichte war nahezu perfekt und ich mochte sie wirklich sehr. Wer „Stranger Things“ liebt, sollte definitiv auch den Büchern eine Chance geben.
„Mein Freund Fred und unser langer Weg nach Hause“ von Craig Grossi habe ich erst gestern beendet und ich bin sehr gerührt und beeindruckt zwischen der Freundschaft von Craig und Fred, die so schön und außergewöhnlich ist. Gleichzeitig wird ddabei auch das gefährliche Leben eines Soldaten in Afghanistan beschrieben, was sehr emotional und schonungslos erzählt wird. Ob es hierzu eine Rezension geben wird, weiß ich allerdings noch nicht.
Sehr enttäuscht hat mich dagegen „OMG, diese Aisling!“ von Emer McLysaght und Sarah Breen. Bei der Beschreibung dachte ich zunächst an Filme wie die „Bridget Jones“-Reihe und dachte demnach, dass mir das Buch gefallen könnte, allerdings konnte ich leider weder mit den Figuren, noch mit den Figuren etwas anfangen. Hierzu wird es definitiv noch zukünftig eine Rezension geben.

Rezension

[Kurzrezension] Brendan Kiely – Elite. Die Welt gehört euch nicht

Kurzbeschreibung
Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da sich an „Elite. Die Welt gehört euch nicht“ bislang die Geister scheiden, hatte ich nicht sonderlich hohe Erwartungen an das Buch. Somit habe ich gedacht, dass ich auch eigentlich nicht enttäuscht werden könnte, was jedoch letztendlich trotz geringer Erwartung eingetreten ist.

Man muss zwar sagen, dass die Grundidee hierbei ganz nett ist, ich mich allerdings weder mit der Umsetzung, noch mit den Figuren anfreunden konnte. Auch der Schreibstil war stellenweise ein wenig schwierig, denn oftmals passierte oft seitenweise rein gar nichts und somit zog sich die Geschichte stelleweise oft wie Kaugummi. Zwar ist es ganz interessant, dass hier Themen wie Macht, Geld, Diskriminierung und Mobbing angesprochen werden, allerdings hatte ich oft den Eindruck, als würde der Autor zu viele Themen auf einmal ansprechen wollen, was dafür gesorgt hat, dass die Story an sich viel zu kurz kommt.

Gleichzeitig hat sich Brendan Kiely zwar besonders am Anfang große Mühe mit den Figuren gegeben und diese und ihre Verhältnisse untereinander gut beschrieben, allerdings blieben sie mir leider recht fremd und stellenweise auch sehr unsympathisch. Bei Jules habe ich mir am Anfang erhofft, dass sie eine starke Persönlichkeit besitzt und sich für viele einsetzt, aber stattdessen war sie am Ende eine vollkommen überzeichnete Feministin, die mir zu sehr den Zeigefinger erhoben hat.

Somit kann man insgesamt sagen, dass „Elite. Die Welt gehört euch nicht“ zwar an sich mit vielen wichtigen Themen bestückt ist, bei der Umsetzung aber leider nicht überzeugen konnte, sodass ich das Buch letztendlich enttäuscht beendet habe. Schade!

Rezension

Monica Murphy – Never Let You Go (Never #2)

Kurzbeschreibung
Die Wahrheit tut weh, sagt man – und mein Schmerz geht tief. Ethan hatte ein riesiges Geheimnis, getarnt durch seine Lügen. Als ich herausfand, was er verbarg, erschütterte die Wahrheit meine Welt und drohte, uns für immer zu zerstören. Mich zu zerstören. Aber mir wurde schnell klar, dass das, was wir teilen, nicht ausgelöscht werden kann. Unsere Verbindung ist zu stark. Sie ist es immer gewesen. Ich kann ihn nicht mehr verleugnen. Und ich kann meine Wahrheit nicht mehr abstreiten: Ich bin in Ethan verliebt. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich in den letzten Jahren schon immer sehr gerne die Bücher von Monica Murphy gelesen habe und dabei nur selten enttäuscht wurde, habe ich mich schon sehr auf ihre „Never“-Dilogie gefreut und hatte doch recht hohe Erwartungen, da die Kurzbeschreibung einfach sehr gut klingt. Nachdem mich der erste Band „Never Loved Before“ bereits überzeugen konnte, hatte ich ähnlich hohe Erwartungen an den Abschlussband „Never Let You Go“ und wurde erneut nicht enttäuscht.

Monica Murphy konnte mich auch hier mit ihrem unvergleichbaren Schreibstil wieder einmal überzeugen. Das Setting ist super, die Figuren gut ausgearbeitet, ab und zu erlebt man sarkastische und spannende Momente und auch die oftmals sehr emotionalen Augenblicke dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Dazu liest sich die Geschichte wieder einmal sehr flott, sodass ich das Buch leider viel zu schnell wieder ausgelesen habe.

Die Geschichte rund um Katherine und Ethan wird weiterhin sehr emotional und behutsam erzählt und die Autorin nimmt einen mit auf eine Achterbahn der Gefühle, denn ich habe mich häufiger dabei erwischt, wie ich hier und da ein Tränchen wegblinzeln musste. Nachdem Ethans Lügen aufgedeckt wurden und Katherine sehr stark unter der Wahrheit leiden muss, wünscht man den beiden Figuren, die sich stets weiterentwickeln, immer mehr Ecken und Kanten erhalten und mir ans Herz gewachsen sind, nur das Beste.

Obwohl man letztendlich weiß, worauf die Geschichte letztendlich hinführt und die Autorin nicht mehr die allergrößten Überraschungen auspackt, wurde es dennoch nie langweilig oder allzu kitschig. Zwar wurde hier nicht gänzlich auf Klischees verzichtet, allerdings hält sich dies doch sehr im Rahmen, sodass ich letztendlich sehr mit Katherine und Ethan mitfiebern und mitfühlen konnte.

Das Cover ist nicht nur ein wunderschöner Hingucker, sondern besticht auch mit tollen Farben, die schon fast edel aussehen und somit auch gut zur Geschichte passt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Never Let You Go“ ist ein emotionaler und würdiger Abschluss der „Never“-Dilogie und konnte mich mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil überzeugen. Somit hat mich Monica Murphy wieder einmal begeistern können und ich freue mich auf viele weitere Bücher aus ihrer Feder.

Reihenfolge
Never Loved Before
Never Let You Go

Rezension

Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans (City Blues Quartett #1)

Kurzbeschreibung
New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D’Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da der sogenannte Axtmann bereits in der dritten Staffel der TV-Serie „American Horror Story“ eine große Rolle gespielt hat und ich dessen Werdegang sehr interessant fand, habe ich mich schon sehr auf „Höllenjazz in New Orleans“ gefreut, um noch mehr über ihn zu erfahren. Somit waren meine Erwartungen auch recht hoch angesetzt und ich bin froh, dass Ray Celestin letztendlich meine Erwartungen erfüllen konnte.

Der Roman liest sich leicht und flüssig, ist stets unterhaltsam, aber auch spannend, sodass man hier einen tollen Mix aus Thriller und Unterhaltung erhält. Die Mischung aus Fiktion und echten Fakten ist dabei ebenfalls gelungen, sodass man hier ausreichend über den Axtmann aufgeklärt wird, aber dennoch auch immer wieder mit anderen Handlungssträngen konfrontiert wird, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig sind auch die anderen Figuren gut ausgearbeitet, man lernt sie bestens kennen und fiebert zum Teil mit ihnen mit.

„Höllenjazz in New Orleans“ thematisiert hierbei den sogenannten „Axeman-Mörder“, ein Serienmörder, der New Orleans in den zwanziger Jahren in Angst und Schrecken versetzt hat, in dem er Menschen mit einer Axt getötet hat und neben den Leichnam eine Tarotkarte hinterlassen hat. Um den Axtmann ausfindig machen zu wollen, gehen gleich vier Ermittler an die Arbeit, um nicht nur endlich dessen Identität herauszufinden, sondern auch, um New Orleans sicherer zu machen. Dabei fällt jedoch, dass New Orleans nicht nur unter den Morden leidet, sondern auch u.a. unter Rassismus und Korruption.

Somit gibt es neben der Suche nach dem Axtmann auch genügend andere Themen, die hier behandelt werden, aber dennoch immer wieder gut zusammenpassen, sodass die Geschichte insgesamt gut und stimmig ist und die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion darstellt.

Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen und ein absoluter Hingucker, da es für mich bestens in die zwanziger Jahre und nach New Orleans passt. Auch die Kurzbeschreibung ist stimmig, liest sich gut und konnte somit direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: „Höllenjazz aus New Orleans“ ist ein spannender und unterhaltsamer Roman rund um den berüchtigten Axtmann, der in den zwanziger Jahren die Stadt in Angst und Schrecken versetzt hat. Dabei bietet die Geschichte nicht nur interessante Figuren und einen flotten Schreibstil, sondern auch eine perfekte Mischung aus realen Fakten und Fiktion. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Reihenfolge
Höllenjazz in New Orleans
Dead Man’s Blues (dt. Titel unbekannt)

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

In den letzten beiden Februarwochen und im März durften wieder einige tolle Bücher bei mir einziehen, die entweder vom Verlag, bzw. NetGalley stammten, Vorbestellungen waren oder spontan in der Buchhandlung gekauft wurden. Da ich bereits fünf der Bücher gelesen und immerhin vier davon bereits rezensiert habe, hält sich der SUB-Zuwachs immerhin im Rahmen. Hier freue ich mich besonders über „Illuminae“, das ich bereits angefangen habe und über „When it’s real“ von Erin Watt, das ich unbedingt schon als eBook vorab kaufen musste.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Jojo Moyes – Kleine Fluchten (Rezension)
Annie J. Dean – Destiny’s Hunter (Rezension)
Trish Cook – Midnight Sun (Rezension)
Sabine Ludwig – Serafinas Geheimnis. Dreimal schwarzer Kater (Rezension)
Mona Kasten – Save Me (Maxton Hall #1)

Kerry Drewery – Marthas Mission (Cell 7 #2)
Amie Kaufman/Jay Kristoff – Illuminae (Illuminae-Files #1)
Jilly Gagnon – #Famous
Erin Watt – When it’s real
Wolfgang Hohlbein – Killer City

Anna Woltz – Für immer Alaska
Gesa Schwartz – Scherben der Dunkelheit
Jordan Harper – Die Rache der Polly McClusky
Cole Gibson – Written on my Heart
Penelope Ward – Neighbor Dearest

Rezension

Annie J. Dean – Destiny’s Hunter

Kurzbeschreibung
Auf dem Motorrad durch das nächtliche Edinburgh zu fahren, bedeutet für die 21-jährige Destiny pure Freiheit. Diese kostbaren Momente sind selten, weil ihre Eltern ein strenges Netz aus Regeln um sie herum errichtet haben. Was Destiny nicht weiß, ist, dass die Zukunft der gesamten Menschheit auf ihren Schultern lastet, denn sie ist das personifizierte Schicksal. Das macht sie zur Zielperson der geheimen Organisation Scouts, den Jägern des Schicksals. Ausgerechnet der ungemein anziehende Hunter hat die Aufgabe, ihr Herz für sich zu gewinnen, um ihr den Todesstoß zu versetzen. Doch er hätte nie damit gerechnet, diese intensive Verbindung zu Destiny zu spüren, sodass sein Plan ins Wanken gerät… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich bei „Destiny’s Hunter“ zunächst sehr skeptisch war, da mir die meisten Geschichten aus dem Dark Diamonds Verlag bislang absolut nicht zugesagt haben. Da die Geschichte jedoch sehr interessant klang, wollte ich „Destiny’s Hunter“ doch noch eine Chance geben und wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn die Geschichte konnte mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil bei mir punkten.

Annie J. Dean besitzt einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Hunter und Destiny erzählt wird, bekommt man einen guten Einblick in ihre doch sehr unterschiedlichen Leben und ich fand es besonders interessant, mehr über Hunters Organisation erfahren.

Die Geschichte rund um Destiny und Hunter wird spannend erzählt, allerdings gibt es auch oftmals einige vorhersehbare Stellen, die meiner Meinung nach unnötig waren, allerdings hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten können, was besonders an der Chemie zwischen den beiden Figuren liegt.

Destiny ist – wie ihr Name bereits sagt – das Schicksal, was sie jedoch bislang nicht weiß, da sie immer sehr gut behütet aufgewachsen ist und der Meinung ist, dass sich ihre Eltern im Zeugenschutzprogramm befinden und aus diesem Grund so abgeschottet lebt. Dies ändert sich jedoch, als Destiny auf Hunter trifft, der nur eine Mission hat: Destinys Herz für sich zu gewinnen, um sie direkt danach zu töten, denn nur so kann das Schicksal der Menschen unterbrochen werden. Hunter gehört dabei einer Organisation von Scouts an, die ihr gesamtes Leben danach ausrichten, das Schicksal zu finden und zu vernichten, was Destiny jedoch alles nicht weiß und erst viel zu spät erfährt…

Interessant ist hierbei nicht nur die Chemie zwischen den beiden Figuren, sondern auch der gesamte Aufbau zwischen den Guardians, Destinys heimliche Beschützer, und den Scouts, die es auf Destiny abgesehen haben. Hierbei ist Destiny zwar manchmal sehr gutgläubig und ich hätte mir von ihr etwas mehr Selbständigkeit gewünscht, allerdings sind beide Figuren insgesamt doch recht interessant, sodass ich ihre Geschichte sehr gerne verfolgt habe.

Der Cover ist für mich ein absoluter Eyecatcher, sodass ich es besonders schade finde, dass ich das Buch aktuell nicht ins Regal stellen kann. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Destiny’s Hunter“ ist insgesamt eine gelungene Geschichte für zwischendurch, die mit interessanten Figuren und einem angenehmen Schreibstil daher kommt. Zwar gibt es hier und da so manche Schwäche, über die ich nicht hinwegschauen kann, allerdings sollte man definitiv einen genaueren Blick auf die Geschichte werfen.