Rezension

Wolfgang Hohlbein – Operation Nautilus 03 – Die Herren der Tiefe

ACHTUNG! Rezension kann Spoiler zu den anderen Bänden enthalten!

Kurzbeschreibung
Eine fantastische Welt aus Korallenwäldern auf dem Meeresgrund – Mike und seine Freunde sind fasziniert. Da setzt Serena, die letzte Prinzessin von Atlantis, ihre magischen Kräfte ein, um die Herrschaft über die freundlichen Bewohner an sich zu reißen. Nur Mike kann dies verhindern, wenn er die Stadt aus schwarzem Stein betritt, in der ein unheimliches Wesen haust…

Meine Meinung
Gerade erst sind Mike und seine Freunde von der Leopold entkommen und schon müssen sie sich neuen Gefahren stellen.
Auf ihrer Flucht vor der Leopold muss die Crew tiefer als sonst in die Gewässer tauchen, allerdings merken sie schnell, das sie verfolgt werden – allerdings nicht von einem Schiff.

Eine gewaltige Krake jagt der Nautilus hinterher und nimmt sie gefangen. Doch die Krake versucht nicht, wie befürchtet, das Boot zu verstören, sondern bringt es direkt zu einem unterirdischen Strand. Hier werden sie von anderen Menschen in Empfang genommen und herumgeführt, gleichzeitig werden sie vor den Fischmenschen auf der anderen Seite der Stadt gewarnt. Für Mike ist der neue Ort die reinste Enttäuschung, doch dies soll nicht seine einzige Enttäuschung sein, denn Serena scheint nicht das zu sein, was sie zunächst ausstrahlt. Sie glaubt, sie ist die Königin der Insel und versucht mit allen Mitteln die Fischmenschen zu zerstören.

Ein Kampf zwischen Leben und Tod beginnt…

„Die Herren der Tiefe“ ist der 3. Band der 12-teiligen Reihe. Die „Operation Nautilus“-Reihe wurde bereits unter dem Namen „Kapitän Nemos Kinder“ veröffentlicht.

Wie auch schon seine Vorgänger konnte mich der auch der dritte Band „Die Herren der Tiefe“ von sich überzeugen. Sämtliche Ideen wurden hierbei gut umgesetzt und eine düstere Atmosphäre geschaffen, die man aus den anderen Bänden noch nicht kannte.
Die Geschichte knüpft nahtlos an das Ende des zweiten Buches an und ich war von Anfang an wieder mittendrin in der Geschichte.

Die Idee, die verschwundenen Schiffe am Bermudadreieck mit der Krake zu begründen, hat mir hierbei besonders gefallen und auch der Rest der Geschichte war stimmig und lässt kaum Fragen offen.

Dagegen war ich von der Entwicklung einiger Charaktere ein klein wenig enttäuscht. Zwar bleiben Mike und Trautmann konstant gut, aber von den anderen Mitgliedern der Crew erfährt man so gut wie gar nichts. Da habe ich mir nach mittlerweile drei Bänden ein bißchen mehr erhofft.
Jedoch gibt es einen Charakter, der mich immer mehr von sich überzeugt und auch immer mehr zu meinem Liebling wird, und das ist der Kater Astaroth. Seine Ansichten und sein Sarkasmus gefallen mir sehr und sein Verhalten tut der Geschichte mehr als gut.

Die Covergestaltung ist schlicht und bildet die Krake, sowie die Nautilus ab. Das Cover wirkt deutlich düsterer als die vorherigen und passt sehr gut zur Geschichte.

Auch der dritte Band der „Operation Nautilus“-Reihe konnte mich überzeugen. Wolfgang Hohlbein bleibt einfach eine Garantie für gute Bücher! Empfehlenswert.

Reihenfolge:
* Die vergessene Insel
* Das Mädchen von Atlantis
* Die Herren der Tiefe
* Im Tal der Giganten
* Das Meeresfeuer
* Die schwarze Bruderschaft
* Die steinerne Pest
* Die grauen Wächter
* Die Stadt der Verlorenen
* Die Insel der Vulkane
* Die Stadt unter dem Eis
* Die Rückkehr der Nautilus

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