Rezension

Lauren DeStefano – Fallende Stadt (Chroniken der Fallenden Stadt #1)


Kurzbeschreibung
Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage – und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich mit den Büchern von Lauren DeStefano bislang eher Pech hatte, war ich zunächst sehr skeptisch und wusste nicht, ob ich „Fallende Stadt“, den Auftakt der „Chroniken der Fallenden Stadt“-Trilogie tatsächlich lesen wollte. Letztendlich war ich doch neugierig und habe der Geschichte ohne große Erwartungen eine Chance gegeben – und habe es nicht bereut.

Der Schreibstil ist, wie auch schon bei ihrer „Land ohne Lilien“-Trilogie, ein wenig gewöhnungsbedürftig. Je länger man die Geschichte jedoch liest, umso besser wird es, sodass ich den Schreibstil trotz einiger Längen und Wiederholungen insgesamt ganz gelungen fand. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und nur selten holprig und auch die Figuren wurden von der Autorin liebevoll geschaffen, sodass man sie gut kennen lernt und einige von ihnen sogar ins Herz schließen kann.

Erzählt wird hier die Geschichte über Megan Stockhour, die gemeinsam mit ihrer Familie und ihrem Verlobten auf der schwebenden Stadt Internment lebt. Diese ist, wie meistens bei Dystopien, streng bewacht, stellenweise düster, gut organisiert und die Grenzen dürfen niemals ohne Strafe überschritten werden. Die Stadt ist in sich sicher, allerdings geschieht zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Mord, der für viel Verwunderung, aber auch Angst sorgt, denn auf einmal muss sich Megan mit einigen Fragen auseinandersetzen, die ihr ganzes Weltbild zerstören könnten…

Interessant ist hierbei besonders der Aufbau der schwebenden Stadt, die von der Autorin sehr ausführlich dargestellt wird. Man bekommt einen guten Einblick in das Leben der Einwohner, aber auch über die Geschichte der Stadt selbst. Zwar gibt es hier und da noch einige Fragen und ich hoffe, dass sich einige Figuren noch weiterentwickeln werden, allerdings bin ich mit dem Auftakt insgesamt zufrieden, sodass ich Megan und Co. in „Fallende Stadt“ sehr gerne begleitet habe.

Das Cover ist wunderschön anzusehen und passt perfekt zur schwebenden Stadt Internment. Hier gefallen mir besonders die Farben, die das Cover zu einem absoluten Eyecatcher machen. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls vielversprechend und macht Lust auf mehr.

Kurz gesagt: Mit „Fallende Stadt“ hat Lauren DeStefano einen interessanten und packenden Auftat der „Chroniken der Fallenden Stadt“-Trilogie geschaffen, der mit einem interessanten Figuren und einem guten Schreibstil daherkommt. Bitte mehr davon!

Reihenfolge
Fallende Stadt
Flammendes Land (14. Mai 2018)
Zerbrochene Krone (11. Juni 2018)

Rezension

Jennifer Estep – Jinx (Bigtime #3)


Kurzbeschreibung
Bella Bulluci hat die wohl nervigsten Superkräfte der Welt: Sie zieht sowohl Glück als auch Pech magisch an. Das hat zwar den Vorteil, dass der Fashiondesignerin oft ziemlich coole Sachen passieren, nur leider haben die meist einen riesigen Haken, und so stolpert Bella von einer blöden Situation in die nächste. Wie zum Beispiel, als eine von ihr ausgerichtete Wohltätigkeitsveranstaltung von dem fiesen Superschurken Hangman heimgesucht wird, der nach einem der ausgestellten Saphire giert. Bellas Glück hilft ihr zwar, mit dem Juwel zu entkommen – doch zu ihrem großen Pech steht ihr ausgerechnet der charmante Debonair zur Seite, der Bella in die wohl blödeste Situation von allen bringt: sich in den zwielichtigen Superhelden zu verlieben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Karma Girl“ und „Hot Mama“, Band 1 und 2 der „Bigtime“-Reihe von Jennifer Estep, regelrecht verschlungen habe, habe ich mich schon sehr auf den dritten Band „Jinx“ gefreut, bei dem es dieses Mal um die Designerin Bella Bulluci geht. Obwohl diese nicht zwingend meine Lieblingsfigur im vorherigen Band war, hatte ich an der Geschichte hohe Erwartungen und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Jennifer Estep verwendet dabei ihren von mir so geliebten Schreibstil: Teilweise sehr sarkastisch, teilweise salopp, aber immer unterhaltsam und wahnsinnig angenehm, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Man muss zwar auch zugeben, dass es hierbei stellenweise auch zu Wiederholungen kommt und Bella immer wieder erwähnt, wieso sie Superhelden und Schurken nicht mag und wieso sie ständig auf Diät ist, allerdings hat mich das nur selten gestört.

Mit Bella tritt nun eine Figur in den Vordergrund, die in den ersten beiden Bänden immer nur kurz erwähnt wurde und nie eine wirklich große Rolle gespielt hat. Bella ist als Designerin in Bigtime bekannt und somit die direkte Konkurrentin zu Fiona, was für die beiden Frauen jedoch nie eine Rolle gespielt hat. Bella ist eher ruhig, auf Harmonie bedacht, sehr an Kunst interessiert und liebt ihre Familie über alles. Ihre Abneigung gilt dagegen Superhelden und Superschurken, die sie weitestgehend in ihrem Leben vermeiden möchte, was jedoch kaum möglich ist, da ihr Bruder der berühmte Johnny Angel ist. Als sie dann auch noch auf Debonair, eine Mischung aus Superheld und Kunstdieb trifft, wird ihr ansonsten so kontrolliertes Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Und dann gibt es auch eine neue Superschurkin in Bigtime, die die Stadt zukünftig kontrollieren will…

Man muss zwar sagen, dass „Jinx“ deutlich vorhersehbarer als „Karma Girl“ und sogar noch mehr als „Hot Mama“ daher kommt und ich bereits sehr schnell herausgefunden habe, um wen es sich bei den Superschurken und bei Debonair handelt, allerdings hat mich dies nicht sonderlich gestört, sodass ich dennoch meinen Spaß an der Geschichte hatte. Gleichzeitig mochte ich auch die Liebesgeschichte, die hier erzählt wird, da diese sich deutlich vom üblichen Kitsch unterscheidet.

Das Cover ist nicht nur wunderschön anzusehen und comichhaft, sondern passt auch hervorragend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls direkt ansprechen, sodass ich „Jinx“ nur allzu gern eine Chance gegeben habe und nicht enttäuscht wurde.

Kurz gesagt: „Jinx“ ist eine spannende, unterhaltsame und actiongeladene Geschichte voller Wortwitz und Superhelden und Schurken, sodass ich großen Spaß an der Geschichte hatte. Wer sich für Geschichten rund um Superhelden begeistern kann und bereits die ersten beiden Bände aus der Reihe mochte, wird die Geschichte sehr schnell ins Herz schließen.

Reihenfolge
Karma Girl
Hot Mama
Jinx
A Karma Girl Christmas (Bigtime #3.5 / dt. Titel unbekannt)
Nightingale (dt. Titel unbekannt)
Fandemic (dt. Titel unbekannt)

Bücher allgemein

SUB am Samstag #171


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da ich die „Reckoners“-Trilogie von Brandon Sanderson bislang sehr gemocht habe, musste auch unbedingt der dritte und letzte Band „Calamity“ bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir einen packenden, actiongeladenen und stimmigen Abschluss und denke, dass mich der Autor hierbei nicht enttäuschen wird.

Kurzbeschreibung
Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Eine Geschichte über Bücher? Sowas ist bei mir immer gerne gesehen, von daher ist es nur wenig verwunderlich, dass „Das tiefe Blau der Worte“ von Cath Crowley unbedingt auf meinen SUB wandern musste.

Kurzbeschreibung
Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ – während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde. Und während sich im Laden Dramen ereignen und Liebespaare finden, geben sie einander wieder Halt in einer Welt, in der es zum Glück Bücher gibt. Und Worte. Und eine zweite Chance. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Nachdem bereits so viele Blogger von „Teenie Voodoo Queen“ von Nina MacKay geschwärmt haben, wurde ich auch neugierig, sodass da Buch kürzlich in mein Regal einziehen durfte. Da ich zudem auch Geschichten, die in New Orleans spielen, allgemein sehr mag, habe ich hohe Erwartungen an das Buch und werde hoffentlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
»Mein Name ist Dawn Decent und ich bin die wohl mieseste Voodoohexe des Universums.« Die Sache mit der Voodoohexen-Abendschule hatte sich Dawn wirklich anders vorgestellt. Aber dann bedroht eine Naturkatastrophe ihre Heimatstadt New Orleans und zwingt Dawn, mit den Loas – götterähnlichen Voodoo-Geistwesen – zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit einem ziemlich attraktiven Ex-Alligator und einem vorübergehend sterblichen Loa stellt sie sich den dunklen Voodoomächten, um ihre Stadt zu retten. Während Dawns Mitschülerinnen sie schwer um die beiden Jungs an ihrer Seite beneiden, zieht Dawn in einen schier aussichtslosen Kampf, in dem sie nicht nur ihr Herz riskiert sondern auch weit mehr als ihr eigenes Leben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Walter Moers – Die Katakomben (Die Stadt der Träumenden Bücher #2)


Kurzbeschreibung
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe und auch „Buchhaim“, der erste Band der Graphic Novel-Reihe, mir sehr gefallen hat, hatte ich auch an den zweiten Band „Die Katakomben“ hohe Erwartungen. Hierbei wurde ich zum Glück ebenfalls nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen, einer dichten Atmosphäre und unterhaltsamen Dialogen.

Wie auch schon beim ersten Band „Buchhaim“ geht es in „Die Katakomben“ gut weiter, man bekommt einen gelungenen Einblick und wird auch bei den wunderschönen Zeichnungen, den Dialogen und den Charakteren nicht enttäuscht. Auch hier geht es wieder um Hildegunst von Mythenmetz, der aus er Gemeinschaft der Buchlinge fliehen musste und später wieder den Rückweg aus den Katakomben sucht, um wieder in Zamonien aufzuschlagen.

Wie auch schon Buchhaim selbst, werden auch die Katakomben gut dargestellt, sodass man einen wunderbaren Einblick in die Welt, aber auch über den sogenannten Schattenkönig erhält. Insgesamt muss ich sogar sagen, dass mir die Atmosphäre in diesem Band sogar noch besser gefallen hat, als im ersten Band.

Hierbei würde ich jedoch auch weiterhin empfehlen, den Roman vor den Graphic Novels zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: „Die Katakomben“, der zweite Band der „Die Stadt der Träumenden Bücher“-Comics, ist, wie auch schon sein Vorgänger, eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen, sodass ich restlos begeistert bin. Bitte mehr davon!

Reihenfolge
Buchhaim
Die Katakomben

Bücher allgemein

SUB am Samstag #170


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Nachdem bereits so viele Blogger von „Palace of Glass – Die Wächterin“, dem ersten Band der „Palace“-Trilogie von C.E. Bernard, geschwärmt haben, wurde ich selbst auch neugierig, sodass ich mir das Buch spontan in der Buchhandlung meines Vertrauens gekauft habe.

Kurzbeschreibung
London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Bücher von Sarina Bowen habe ich schon immer sehr gerne gelesen, von daher ist ihr neuestes Werk „Bevor wir fallen“, der Auftakt der „The Ivy Years“-Reihe, ein absolutes Muss für mich. Hier erhoffe ich mir eine emotionale und prickelnde Geschichte und werde das Buch mit Sicherheit schon bald aus dem Regal befreien.

Kurzbeschreibung
Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Nachdem ich die ersten beide Bände der „To All the Boys I’ve Loved Before“-Trilogie als Hörbuch gehört habe, der dritte Band jedoch nur noch als Print erscheint, musste in den letzten Tagen der letzte Band „Always and forever, Lara Jean“ von Jenny Han bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir einen emotionalen und schönen Abschluss der Reihe und werde sicherlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund Peter verliebt, ihr Vater heiratet endlich die Nachbarin Ms. Rothschild, und Lara Jeans Schwester Margot wird den Sommer über nach Hause kommen. Doch während Lara Jean mit Feuereifer bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft, zeichnen sich Veränderungen am Horizont ab. Sie muss große Entscheidungen treffen: Welches College soll sie besuchen, und was bedeutet das für ihre Beziehung mit Peter? Bald wird Lara Jean ihr Zuhause und ihre Familie verlassen müssen – und vielleicht auch ihre erste Liebe…~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Walter Moers – Buchhaim (Die Stadt der Träumenden Bücher #1)


Kurzbeschreibung
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe, war ich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte als Graphic Novel umgesetzt wurde. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen und unterhaltsamen Dialogen.

Bei dem ersten Band „Buchhaim“ hatte ich zunächst die Befürchtung, dass die Geschichte aufgrund von zu wenig Text an Charme verlieren könnte, allerdings war dies zum Glück nicht so, denn viele der Illustrationen sprechen für sich und schaffen es somit, die Atmosphäre aus dem Buch bestens zu transportieren.

Die Umsetzung von Buchhaim, der Stadt, in der Bücher nicht nur unterhalten, sondern auch bis zum Tod führen können, ist somit bestens gelungen und wird sowohl der Handlung als auch den Figuren mehr als gerecht, sodass man hier ein wahres Goodie für alle „Zamonien“-Fans geschaffen hat. Sehr schön ist auch zu sehen, dass Hildegunst von Mythenmetz hier den größte Anteil erhält, denn die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht erzählt. Dennoch gehen andere Figuren trotz allem nicht unter, sodass man auch über sie einen guten Einblick erhält – wenn auch deutlich weniger als im Roman.

Allerdings würde ich hierbei dennoch dringend empfehlen, den Roman vor der Graphic Novel zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: „Buchhaim“, der erste Band der „Die Stadt der Träumenden Bücher“-Comics, ist eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen.

Reihenfolge
Buchhaim
Die Katakomben

Rezension

Naomi Alderman – Die Gabe


Kurzbeschreibung
Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden.
Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem bereits so viele Blogger von „Die Gabe“ geschwärmt haben und das Buch immer wieder mit „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood verglichen wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich konnten diese zwar nicht gänzlich erfüllt werden, allerdings hat mir die Geschichte dennoch insgesamt gut, wenn auch nicht überragend, gefallen.

„Die Gabe“ ist anspruchsvoll, besitzt stellenweise sehr brutale Szenen, liest sich aber dennoch flüssig und spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Figuren, die man ausreichend kennen lernt und mit denen man durchaus mitfühlen kann – auch wenn diese durchaus mehr Tiefe benötigt hätten.

Die Geschichte ist dabei schnell zusammengefasst: Nachdem auf der Welt die Männer schon immer die Oberhand hatten und stets bevorzugt wurden, wird der Spieß schlagartig umgedreht, denn plötzlich entdecken weltweit Frauen und junge Mädchen, dass sie plötzlich mit Gaben gesegnet sind, die ihnen nicht nur Macht verleihen, sondern sogar tödlich sei können. Dadurch merken die Frauen, dass sie mittlerweile die Oberhand haben und eine Welt nach ihren Vorstellungen schaffen können, ohne dabei unterdrückt zu werden. Dabei werden auch einzelne Schicksale thematisiert, die mich berühren, aber auch zum Nachdenken angeregen konnten.

Wenn man bedenkt, wie stark derzeit Debatten rund um das Thema „#MeToo“ abgehalten werden, kommt dieses Buch gerade recht, denn dieses fasst das Problem, dass Frauen in einigen Teilen der Welt nach wie vor unterdrückt werden, perfekt zusammen, gleichzeitig wird das Thema Gleichberechtigung aber ebenfalls angeschnitten, was mir gut gefallen hat. Zwar ist die Geschichte insgesamt brutaler und gewalttätiger, als ich zuvor erwartet habe, allerdings befinden sich diese Szenen noch durchaus im Rahmen.

Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte nicht so gut ist, wie ich es zuvor erhofft habe. Sie ist zwar an sich gut geschrieben und besitzt viele gute und spannende Momente, allerdings hat mir insgesamt das gewisse Etwas gefehlt, was ich sehr schade finde. Hier hätte man ein noch besseres Bild der Gesellschaft aufbauen und zudem den Figuren noch mehr Tiefe verleihen können. Dennoch: Die Geschichte ist gut, auch wenn der ganz große Kracher ausgeblieben ist.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, kann mich allerdings dennoch insgesamt überzeugen, da ich die Hand und die Verzweigungen für sehr gelungen halte. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Gabe“ ist insgesamt eine gute und spannende Geschichte, die perfekt in die derzeitige #MeToo-Debatte passt und dabei oftmals mit sehr brutalen Szenen daherkommt. Zwar bin ich der Meinung, dass man hier noch mehr hätte rausholen können und die Figuren etwas mehr Tiefe gebraucht hätten, allerdings ist die Geschichte doch insgesamt gut gelungen, sodass ich diese nur empfehlen kann.

Rezension

[Kurzrezension] Julie Jones – Einfach schön backen


Kurzbeschreibung
Ein Backbuch mit Herz und Seele – von der bekannten Social-Media-Größe Julie Jones! Die einzigartigen Backrezepte in diesem Buch sind etwas Besonderes: Hier finden Sie eine Mischung aus persönlicher und berührender Geschichte, stimmungsvollen Bildern und großartigen, hübsch dekorierten Backideen für Kuchen, Gebäck, Tartes oder Torten voller Liebe und Hingabe. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Einfach schön backen“ von Julie Jones ist eine tolle Rezeptesammlung, die nicht nur optisch sehr schöne Rezepte beinhaltet, sondern auch Rezepte, die sich mit ein wenig Geduld und den passenden Materialen bestens nachbacken lassen. Vom Mürbeteig, bis hin zu Torten oder auch Brotaufstriche: Hier ist einfach sehr viel enthalten, das sowohl bei Obstliebhabern als auch bei Schokojunkies für strahlende Augen sorgen wird.

Gleichzeitig gibt es in „Einfach schön backen“ auch gelungene Anleitungen, wie man auch die Deko auf den jeweiligen Torten erstellt, was man in einfachen Schritten und etwas Übung gut nachmachen kann. Außerdem findet man hier noch zahlreiche Anleitungen vor, wie man Brotaufstriche, Müsliriegel oder auch Bread-and-Butter-Pudding selbst herstellen kann.

Allerdings gibt es hier auch einen großen Negativpunkt, über den ich leider nicht hinwegsehen kann, denn in „Einfach schön backen“ sind leider keinerlei Angaben zu Kalorien oder Kohlehydrate enthalten. Dies ist meiner Meinung nach sehr schade, da dies für mich und andere Menschen doch wichtig ist.

Dennoch ist „Einfach schön backen“ letztendlich eine insgesamt gelungene Rezeptesammlung, bei der für jeden Backliebhaber etwas dabei sein dürfte.

Rezension

Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans (City Blues Quartett #1)


Kurzbeschreibung
New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D’Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da der sogenannte Axtmann bereits in der dritten Staffel der TV-Serie „American Horror Story“ eine große Rolle gespielt hat und ich dessen Werdegang sehr interessant fand, habe ich mich schon sehr auf „Höllenjazz in New Orleans“ gefreut, um noch mehr über ihn zu erfahren. Somit waren meine Erwartungen auch recht hoch angesetzt und ich bin froh, dass Ray Celestin letztendlich meine Erwartungen erfüllen konnte.

Der Roman liest sich leicht und flüssig, ist stets unterhaltsam, aber auch spannend, sodass man hier einen tollen Mix aus Thriller und Unterhaltung erhält. Die Mischung aus Fiktion und echten Fakten ist dabei ebenfalls gelungen, sodass man hier ausreichend über den Axtmann aufgeklärt wird, aber dennoch auch immer wieder mit anderen Handlungssträngen konfrontiert wird, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig sind auch die anderen Figuren gut ausgearbeitet, man lernt sie bestens kennen und fiebert zum Teil mit ihnen mit.

„Höllenjazz in New Orleans“ thematisiert hierbei den sogenannten „Axeman-Mörder“, ein Serienmörder, der New Orleans in den zwanziger Jahren in Angst und Schrecken versetzt hat, in dem er Menschen mit einer Axt getötet hat und neben den Leichnam eine Tarotkarte hinterlassen hat. Um den Axtmann ausfindig machen zu wollen, gehen gleich vier Ermittler an die Arbeit, um nicht nur endlich dessen Identität herauszufinden, sondern auch, um New Orleans sicherer zu machen. Dabei fällt jedoch, dass New Orleans nicht nur unter den Morden leidet, sondern auch u.a. unter Rassismus und Korruption.

Somit gibt es neben der Suche nach dem Axtmann auch genügend andere Themen, die hier behandelt werden, aber dennoch immer wieder gut zusammenpassen, sodass die Geschichte insgesamt gut und stimmig ist und die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion darstellt.

Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen und ein absoluter Hingucker, da es für mich bestens in die zwanziger Jahre und nach New Orleans passt. Auch die Kurzbeschreibung ist stimmig, liest sich gut und konnte somit direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: „Höllenjazz aus New Orleans“ ist ein spannender und unterhaltsamer Roman rund um den berüchtigten Axtmann, der in den zwanziger Jahren die Stadt in Angst und Schrecken versetzt hat. Dabei bietet die Geschichte nicht nur interessante Figuren und einen flotten Schreibstil, sondern auch eine perfekte Mischung aus realen Fakten und Fiktion. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Reihenfolge
Höllenjazz in New Orleans
Dead Man’s Blues (dt. Titel unbekannt)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Als riesengroßer Fan von Stephen King freue ich mich sehr, dass bereits im Spätsommer ein neues Werk vom „Meister des Horrors“ erscheinen wird. „Der Outsider“ liest sich wieder einmal sehr vielversprechend und verspricht eine spannende und ereignisreiche Geschichte im typischen King-Stil. „Der Outsider“ erscheint am 27. August 2018 im Heyne Verlag.

Kurzbeschreibung
Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)