Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Nachdem ich bereits fast alle Bücher von Laura Kneidl gelesen habe, freue ich mich sehr, dass es auch im Jahr 2020 wieder reichlich Lesestoff von der Autorin geben wird. „Das Flüstern der Magie“ klingt dabei nach einer spannenden und phantastischen Geschichte, die mitten in Edinburgh spielt. Leider muss man sich hierbei noch ein paar Monate gedulden, denn „Das Flüstern der Magie“ erscheint am 4. Mai 2020 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Rob Hart – Der Store

Kurzbeschreibung
Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bislang nur Gutes über „Der Store“ gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde – auch wenn das Buch durchaus ohne den ein oder anderen Kritikpunkt nicht auskommt.

Mit dem Schreibstil hatte ich anfänglich so meine Probleme, denn ich kam zunächst nicht rein in die Geschichte, was sich jedoch nach ca. 30 Seiten geändert hat, sodass ich mich immer mehr auf „Der Store“ einlassen und mitfiebern konnte.

Dabei wird die Geschichte kapitelweise von Paxton und Zinnia erzählt, gleichzeitig kommt auch immer wieder der Cloud-Besitzer Gibson Wells zwischendurch zu Wort, sodass man hier gleich mehrere Sichtweisen erhält. Die Figuren sind dabei gut ausgearbeitet, wenn auch nicht immer sympathisch, was ich jedoch bei einer Dystopie auch nicht erwarte.

Hierbei wird nicht nur die Frage aufgeworfen, wie viel Macht ein Unternehmen haben darf, sondern auch, wie abhängig Menschen von Unternehmen bereits heutzutage sind und wie sehr sie durch eigenes Handeln die Umwelt zerstören. Dabei wird „Der Store“ jedoch nur selten mit erhobenen Zeigefinger erzählt, sondern vielmehr teilweise sehr unterhaltsam, aber dennoch nachdenklich stimmend.

Gleichzeitig wird auch die Beziehung zwischen Paxton und Zinnia gut erzählt. Man lernt sie und ihre Beweggründe, für das Unternehmen zu arbeiten, sehr gut kennen und ich fand es sehr interessant, unter welchem Bedingungen sie dort in den einzelnen Abteilungen arbeiten müssen und wie sie mit dem System in der Cloud umgehen.

Somit ist „Der Store“ eine insesamt erschreckede und durchaus authentische Dystopie, die aufzeigt, welchen Einfluss Unternehmen bereits heutzutage auf die Menschheit haben und wie sich schlimmstenfalls alles entwickeln könnte. Hier handelt es sich zwar um nicht leichte Kost, allerdings ist „Der Store“ definitiv eine Empfehlung wert.

Rezension

Julia Engelmann – Keine Ahnung, ob das richtig ist

Kurzbeschreibung
Mit ihren gefühlvollen Texten begeistert Deutschlands bekannteste Poetry-Autorin Julia Engelmann ein Millionenpublikum. In ihrem neuen Buch schreibt sie berührend über die kleinen und großen, die stillen und lauten Momente des Lebens, über den Mut, Entscheidungen zu treffen und uns zu fragen, wer wir sein wollen. Ihre ausdrucksstarken, emotionalen Worte über die Suche nach Identität und Glück, über Träume und Sehnsucht reißen mit. Gleichzeitig regen ihre poetischen Zeilen über Kummer und Sorgen zum Nachdenken an und machen Hoffnung. Denn jeder Tag bringt immer auch ein bisschen Glück. Liebevoll von der Autorin illustriert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Eines Tages, Baby“, „Jetzt, Baby“, „Wir können alles sein, Baby“ und „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ von Julia Engelmann gelesen habe und dabei oftmals sehr skeptisch aufgrund einiger Texte war, war ich umso entspannter auf ihr neuestes Werk „Keine Ahnung, ob das richtig ist“, welches ebenfalls Poetry-Slam Texte beinhaltet. Hier muss ich sagen, dass mich das Buch insgesamt ganz gut berühren konnte und unterhalten hat.

„Keine Ahnung, ob das richtig ist“ besteht – wie auch ihre anderen Werke – aus zahlreichen Texten und Illustrationen von Julia Engelmann, die sich bei der Ausarbeitung des Buches wieder einmal wirklich große Mühe gegeben hat. Ich muss zwar sagen, dass ich auch hier einige Texte wieder einmal als sehr kommerziell und zu durchdacht empfunden habe, allerdings muss ich ebenfalls zugeben, dass mir sehr viele Texte zugesagt und aus dem Herzen gesprochen haben, sodass man aus Engelmanns Texten definitiv einiges mitnehmen kann.

Positiv ist auch, dass die Texte sich mittlerweile deutlich erwachsener und reifer lesen. Julia Engelmann hat zwar bereits auch früher eine gewisse Tiefe in ihre Texte gelegt, allerdings empfand ich diese in „Keine Ahnung, ob das richtig ist“ weitaus tiefgründiger, als ihre bisherigen Veröffentlichungen, die oftmals noch unausgereift wirkten.

Wunderschön ist wieder einmal die Aufmachung des Buches. Obwohl dies wieder relativ dünn ist, hat man sich dennoch wieder sehr viel Mühe gegeben. Dies fängt mit der Covergestaltung an und endet mit den Illustrationen im Buch, die gut zu den einzelnen Texten passen. Die Kurzbeschreibung ist wieder einmal schwammig, allerdings habe ich hierbei auch nicht allzu viel erwartet, da man die Texte schließlich nicht vorweg nehmen kann.

Kurz gesagt: „Keine Ahnung, ob das richtig ist“ ist für mich – neben „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ – die bislang beste Textsammlung von Julia Engelmann, die mich mit ihren Texten berühren und zum Nachdenken anregen konnte. Ich bin somit von ihren Texten positiv überrascht und freue mich bereits auf weitere Werke von ihr.

Rezension

[Kurzrezension] Adam Monster – Willkommen in Monsterville

Kurzbeschreibung
Als Ben nach Ost-Emerson zieht, wird ihm schnell klar, dass diese Kleinstadt anders ist. Sie wird von einem Haufen Monstern bewohnt. Mumien, Meerhexen, Zombies, Werwölfe, Maulswurfsmenschen … Ben muss hier weg! Doch dann verschwindet sein Hund Fred. Auf der Suche nach einem Lebenszeichen von ihm tauchen Ben und seine Freunde Lucy und Linus immer tiefer in die Geheimnisse von Ost-Emerson ein – und machen dabei Bekanntschaft mit ziemlich ungemütlichen Monstern… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Zwischendurch darf es auch gerne mal ein Kinderbuch sein – und da es gerade so gut in die Jahreszeit passt, fiel meine Wahl auf „Willkommen in Monsterville“ von Adam Monster. Meine Erwartungen waren hierbei recht hoch angesetzt und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, besitzt einen großen Gruselfaktor, ist aber dennoch kindgerecht, sodass Leser ab dem 9. Lebensjahr hier durchaus ihren Spaß haben dürften. Die Figuren, aber auch die Monster, Mumien, Vampire und Werwölfe sind gut beschrieben, und auch Bens neuer Wohnort Ost-Emerson wird so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein.

Die Idee, dass Ben und seine Freundin Lucy die Einzigen im Ort sind, die die Monster sehen können, ist nett gemacht und sorgt dabei für einige spannende und gruselige Momente. Gleichzeitig werden hier aber auch ernstere Themen angesprochen, denn Ben und seine Mutter sind nach der Scheidung der Eltern von New York nach Ost-Emerson gezogen, sodass Ben nicht nur die Scheidung seiner Eltern verkraften muss, sondern auch eine neue Umgebung, was ihn anfänglich schwer fällt.

Wunderschön und sehr passend sind auch die Illustrationen von Thomas Hussung, der den Monstern und der Umgebung Leben einhaucht. Dabei werden die Monster, Zombies und Co. mal niedlich, mal gruselig, aber immer sehr detailliert dargestellt, sodass es dabei immer wieder was zu entdecken gibt.

Somit ist „Willkommen in Monsterville“ insgesamt ein spannender und gruseliger Auftakt der „Monsterville“-Reihe, der besonders in die Halloween- und Herbstzeit passt. Klare Leseempfehlung!

Reihenfolge
Willkommen in Monsterville
Zurück in Monsterville (28. Januar 2020)

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.
Dabei werden jedes Wochenende drei Bücher vorgestellt, die sich ungelesen in meinem Regal oder auf meinem Tolino befinden.

Herbstzeit ist Fitzek-Zeit, von daher musste Sebastian Fitzeks neuester Psychothriller „Das Geschenk“ auch direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen. Meine Erwartungen sind somit sehr hoch und ich freue mich bereits auf ein paar hoffentlich sehr spannende und ereignisreiche Lesestunden.

Kurzbeschreibung
Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Obwohl mich die Bücher von Markus Heitz bislang leider nie wirklich gereizt haben, durfte in den letzten Wochen „DOORS X – Dämmerung“ bei mir einziehen. Ich bin zwar noch nicht ganz sicher, ob es mir letztendlich wirklich gefallen wird, allerdings möchte ich mich nur allzu gerne auf sein DOORS-Projekt einnlassen. Mal sehen, wann ich es letztendlich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Kann man in einem Haus verschwinden? Die Spuren von Anna-Lena van Dam führen zwar eindeutig hinein in die seit Jahrzehnten leer stehende Villa ihres Urgroßvaters – aber nicht wieder heraus. Ihr Vater vermutet sie in einem geheimen Höhlensystem unter dem Haus und schickt ein Geo-Expertenteam aus, um seine Tochter zu suchen. Eine mysteriöse, mit einem X gekennzeichnete Tür stößt das Team um den Ex-Soldaten Viktor von Troneg unerwartet in die eigenen Albträume. Wie besiegt man die eigenen Dämonen? Im unterirdischen Reich existiert zudem noch viel mehr, das nicht von dieser Welt ist. Und der einzige Fluchtweg führt in eine bedrohliche Zukunftsvision… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Außerdem durfte in den letzten Wochen auch noch „Sammlerin der Seelen“von Cornelia Zogg bei mir einziehen. Hierbei hat mich besonders das wunderschöne Cover, aber auch die Thematik angesprochen, da ich sehr gerne Bücher über Unterwelten lese. Auch hier habe ich hohe Erwartungen und werde hoffentlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
Rachel Murasaki hat sich das Leben nach dem Tod ganz anders vorgestellt. Statt wie erhofft im Himmel, landet die Halbjapanerin in der Unterwelt, wo sie ihr Dasein als Totengeist fristet, der zu keinerlei Gefühlsregung fähig ist. Fortan muss sie die Seelen jener holen, deren Zeit gekommen ist, und ihnen sicheres Geleit ins Jenseits geben. Von ihren Emotionen entbunden, belastet Rachel weder ihre Aufgabe noch die Tatsache, dass sie dabei ganz allein ist. Bis sie auf den mysteriösen Ryu trifft, der plötzlich Gefühle in ihr hervorruft. Um das Rätsel zu lösen, begeben sich die beiden tief ins Reich der japanischen Götter… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Hayley Barker – Die Arena: Grausame Spiele (Cirque #1)

„Die Arena: Grausame Spiele“ gehört für mich zu den Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte, sodass ich es mir direkt am Erscheinungstag gekauft habe. Meine Erwartungen waren somit enorm hoch, allerdings war ich am Ende so enttäuscht, dass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das wohl größte Problem an dem Buch ist wohl die Tatsache, dass es zwar anfänglich sehr interessant klang, ich allerdings immer wieder das Gefühl hatte, bereits etwas Ähnliches gelesen zu haben. So wirkte es schon fast so, als hätte man gleich mehrere Bücher zu einem zusammengeschrieben. Man muss zwar zugestehen, dass der Zirkus mal ein anderes Setting ist, allerdings gab es das ganze Drumherum bereits haufenweise in anderen Büchern.

Dazu wirken die Figuren stellenweise sehr unsympathisch und blass, sodass ich mit keinem einzigen Charakter wirklich mitfiebern konnte, was mehr als schade ist. Ben und Hoshiko, aus deren Sicht das Buch abwechselnd erzählt wird, sind zwar an sich nett ausgearbeitet, allerdings sehr austauschbar, da sie bereits an sehr viele andere Figuren aus Dystopien erinnern.

Zudem gibt es hier noch eine Liebesgeschichte, die nicht so wirklich in die Geschichte hineinpassen möchte und alles andere als authentisch wirkt Gleichzeitig ist das Buch viel zu brutal, was doch teilweise sehr schockierend ist, wenn man bedenkt, dass das Buch bereits für Leser ab zwölf Jahren geeignet ist.

Somit bin ich von der Geschichte insgesamt sehr enttäuscht und habe es nach knapp 270 Seiten abgebrochen.

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Burning Bridges“ von Tami Fischer ist der Auftakt der „Fletcher University“-Reihe und stand bereits seit langer Zeit auf meiner Wunschliste. Nun, wo das Buch Anfang Oktober endlich erschienen ist, musste es unbedingt gekauft werden, sodass ich mich bereits sehr freue, das Buch bereits in Kürze beginnen zu können.

Kurzbeschreibung
Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. Alles an ihm strahlte Gefahr aus, doch ich schaffte es einfach nicht, mich von ihm fernzuhalten. Ich war Metall und er der Magnet, welcher mich anzog. Doch nicht nur mich zog er an; auch Dunkelheit und Ärger und Geheimnisse begleiteten ihn wie Motten das Licht. Ich war vielleicht gebrochen, aber wenn er mich für schwach hielt, machte er einen Fehler. Ich würde jedes seiner Geheimnisse lüften. Und wenn ich brennen musste, um seine Dunkelheit zu vertreiben, würde ich jede Sekunde im Feuer genießen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Außerdem ganz neu im Bücherregal ist „Der Keller“ von Sabine Thiesler. Da ich bereits sehr viel Gutes über den Thriller gehört habe und schon einige Bücher von der Autorin gelesen habe, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie mir die Geschichte letztendlich gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Hannah und Heiko sind glücklich verheiratet und freuen sich auf ihr erstes Kind. Da erreicht Hannah der Hilferuf ihres Vaters: Ihre Mutter sei depressiv und selbstmordgefährdet, Hannah möge doch bitte kommen. Trotz ihrer Schwangerschaft fliegt sie in die Toskana, wo ihre Eltern ein Ferienhaus besitzen. Im Flugzeug lernt sie einen charmanten Herrn kennen, und da der Flieger erst am späten Abend in Florenz landet, nimmt sie die Einladung des sympathischen Fremden zu einem Abendessen in seinem Palazzo gerne an. Seitdem gibt es von Hannah kein Lebenszeichen mehr. Ihre Familie ist vollkommen verzweifelt, und auch die Polizei ist ratlos. Denn Hannah ist nicht die letzte junge Frau, die in der Toskana spurlos verschwindet. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Rein zufällig habe ich „Bad Friends“ von Gilly MacMillan entdeckt und war nicht nur direkt vom Cover angetan, sondern auch von der Kurzbeschreibung, sodass es sich hierbei um einen Spontankauf gehandelt hat. Hier habe ich jedoch die Hoffnung, dass mich auch der Inhalt letztendlich überzeugen wird.

Kurzbeschreibung
Heimlich haben sie sich nachts davongeschlichen, wie Jungen das eben manchmal tun: Abdi Mahal und Noah Sadler, die beste Freunde sind, seit Abdi, der Flüchtling, Noahs Schule in Bristol besucht. Doch in dieser Nacht wird Noah bewusstlos aus dem Feeder Canal gezogen, und aus dem traumatisierten Abdi ist kein Wort herauszubekommen. Während Noah im Koma liegt und um sein Leben kämpft, soll Detective Inspector Jim Clemo möglichst taktvoll ermitteln – denn Fremdenfeindlichkeit brodelt unter der glänzenden Oberfläche der Stadt Bristol. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen, die das Leben beider Freunde und ihrer Familien zu zerstören droht?
Alles scheint davon abzuhängen, dass einer der beiden Jungen endlich spricht. Doch der eine kann es nicht. Und der andere wird es nicht tun. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Sarah Crossan – Wer ist Edward Moon?

Kurzbeschreibung
Joe hat seinen Bruder seit zehn Jahren nicht gesehen, und das aus dem schlimmsten aller Gründe. Ed sitzt in der Todeszelle.
Aber jetzt wurde Eds Hinrichtungsdatum festgelegt und Joe ist wild entschlossen, diese letzten Wochen mit seinem Bruder zu verbringen, egal, was andere Leute denken…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich die letzten Werke von Sarah Crossan geradezu verschlungen habe, stand für mich schnell fest, dass ich auch unbedingt ihr neuestes Werk „Wer ist Edward Moon?“ lesen möchte. Meine Erwartungen an die Geschichte waren riesig und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Sarah Crossan beweist hierbei wieder einmal, wie einfühlsam ihre Sprache doch ist. Oberflächlichkeiten sind hier Mangelware und die Geschichte liest sich trotz der doch ernsten Thematik leicht und flüssig, sodass ich leider viel zu schnell durch die Seiten geflogen bin. Dazu sind die Figuren liebevoll gezeichnet, man lernt sie und ihr Leben ausreichend kennen, allerdings muss ich auch zugeben, dass mir nicht jede Figur sympathisch ist, was bei diesem Werk allerdings auch keine Voraussetzung ist.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des 17-jährigen Joe Moon, der vollkommen auf sich allein gestellt zu seinem Bruder durchs halbe Land reist, um ihn in seinen letzten Tagen im Todestrakt zu besuchen. Sein Bruder Edward, der gerade einmal zehn Jahre älter ist, wurde wegen Mordes an einem Polizisten zum Tode verurteilt und soll in wenigen Wochen per Giftspritze hingerichtet werden. Für Joe, der seinen Bruder immer als Vorbild und Bezugsperson angesehen hat, brechen somit harte Zeiten an, da er ohne Job und Geld auf sich allein gestellt ist.

Neben den aktuellen Geschehnissen im Todestrakt wird auch die Vergangenheit von Joe und Edward durchleuchtet, denn hierbei darf man als Leser feststellen, wie eng die beiden Brüder immer miteinander befreundet waren. Gleichzeitig lernt man auch das doch sehr kaputte Familienleben der Moons kennen. Neben Edward und Joe gibt es noch deren Schwester Angela und eine Tante, die sich um den Zusammenhalt der Familie kümmert. Während der Vater bereits verstorben ist, kümmert sich ihre Mutter nur wenig um ihre Kinder und lebt lieber ihr eigenes Leben.

Auch das Leben im Todestrakt ist sehr schwere Kost, denn hier stellt man sich selbst immer wieder die Frage, ob Edward wirklich ein Mörder ist, oder ob er – wie er behauptet – nur hereingelegt wurde. Gleichzeitig ist es auch interessant, wie sehr Edward und dessen Anwalt um eine Begnadigung, bzw. Aufschiebung der Todesstrafe kämpfen. Hierbei wird nicht nur immer immens Hoffnung geschöpft, sondern auch aufgezeigt, welch psychische Belastungen ein Häftling im Todestrakt durchstehen muss.

Das Cover verbreitet eine gewisse Melancholie, ist aber dennoch schön anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat mich direkt neugierig gemacht.

Kurz gesagt: „Wer ist Edward Moon“ ist eine emotionale und nachdenklich stimmende Geschichte, die zwar mit einer sehr schweren Thematik daher kommt, aber dennoch durchaus auch unterhaltsam sein kann. Neben interessanten Figuren bekommt man einen authentischen Einblick in einen Todestrakt und erlebt sämtliche Emotionen hautnah mit. Wer bereits andere Bücher von Sarah Crossan mochte, wird auch „Wer ist Edward Moon“ lieben.

Rezension

Emer McLysaght/Sarah Breen – OMG, diese Aisling!

Kurzbeschreibung
Auf den ersten Blick führt Aisling ein beschauliches Leben. Mit 28 wohnt sie noch bei ihren Eltern in ihrem Heimatort Ballygobbard und träumt, wovon man in dieser verschlafenen Kleinstadt so träumen kann: einem Ring am Finger und der ganz großen Liebe. Doch selbst ein gefangener Brautstrauß und ein romantischer Trip nach Teneriffa bewirken bei ihrem Freund nichts. Kurzerhand nimmt Aisling ihr Glück selbst in die Hand. Sie macht Schluss mit John und zieht nach Dublin zu ihrer hippen Kollegin Sadhbh. Die Folgen: neue, glamouröse Freundinnen (mit durchaus unglamourösen Problemen), ein Finanzskandal (mit dem sie hoffentlich nichts zu tun hat) und ein turbulentes Liebesdreieck (das in einem Viereck zu münden droht). Klingt nach Chaos? Klingt ganz nach Aisling! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Als ich zum ersten Mal von „OMG, diese Aisling!“ gehört habe, habe ich mir hierbei eine perfekte Mischung aus „Bridget Jones“, den typischen Frauenromanen von Kerstin Gier und der „Schnäppchenjägerin“-Reihe erhofft. Meine Erwartungen waren somit sehr hoch angesetzt, aber leider war ich am Ende doch sehr enttäuscht, da mich das Buch leider nicht überzeugen konnte.

Man muss zwar sagen, dass sich „OMG, diese Aisling!“ im Großen und Ganzen sehr flott liest, aber leider muss man auch sagen, dass alles doch insgesamt sehr belanglos und chaotisch wirkt. Man merkt zwar, dass man sich bei der Ausarbeitung der Figuren etwas gedacht hat, allerdings sind diese leider auch sehr häufig unsympathisch und zu sehr aufgesetzt, sodass ich mich mit Aisling und Co. nicht anfreunden konnte.

Das größte Problem bei „OMG, diese Aisling!“ sind jedoch die zahlreichen Klischees, die zunehmends nerviger wurden. Natürlich muss man bei diesem Genre mit dem ein oder anderen Klischee rechnen, allerdings gibt es hier eine Aneinanderreihung von Klischees und chaotischen Momenten, die man bereits aus zahlreichen anderen Büchern aus dem Genre kennt, sodass ich hier weder großartig überrascht, noch unterhalten werden konnte.

Gleichzeitig ist sämtliches Handeln der Charaktere einfach nicht nachvollziehbar, sodass die vielen Abschnitte, die in Aislings Leben geschehen, einfach nur anstrengend sind und bei mir für so manches Kopfschütteln gesorgt haben. Die Freundschaften, die in diesem Buch geschlossen werden, wirken wie Zweckbeziehungen und das sogenannte Liebesdreieick, das hier entstanden ist, ist ebenfalls alles andere als glaubwürdig, sodass ich das Buch am liebsten schon vorzeitig abgebrochen hätte.

Somit konnte mich „OMG, diese Aisling!“ mit seinen vielen Klischees und aufgesetzten Figuren leider nicht überzeugen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Nachdem mir bereits im ersten Jahr „One of us is lying“ von Karen M. McManus sehr gut gefallen hat, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung „One of us is next“. Dabei spielt die Geschichte ein Jahr nach den Geschehnissen in „One of us is lying“ und somit auch ein Jahr nach dem Tod von Simon. Leider muss man sich hierbei noch einige Monate gedulden, denn „One of us is next“ erscheint erst am 11. Mai 2020.

Kurzbeschreibung
Es ist ein Jahr her, seit Simon Kelleher starb. Maeve ist in der elften Klasse an der Bayview High. Simons Tod und dessen Folgen sind langsam verwunden. Da wird der friedliche Schulbetrieb wieder ausgehebelt: Ein anonymes Wahrheit-oder-Pflicht-Spiel hält die gesamte Schülerschaft in Atem. Jeder, der nicht mitspielt, wird bloßgestellt. Doch als Maeve an der Reihe ist, weigert sie sich, mitzumachen ― das virtuelle Spiel, ausgerichtet von »DarkestMind«, macht sie extrem misstrauisch. Und dann sind sie plötzlich wieder da: die Schaulustigen. Die Reporter. Die Polizei. Denn es hat wieder einen Toten gegeben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)