Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Beim Stöbern nach Neuerscheinungen im Fantasy- und Sci-Fi-Bereich ist mir durch Zufall das wunderschöne Cover von „Tales of Beasts and Magic“ von Vanessa Golnik ins Auge gesprungen. Da auch die Kurzbeschreibung sehr interessant und vor allem spannend klingt, ist es direkt auf meine Wunschliste gewandert.
Zum Glück muss man sich hier nicht allzu lange gedulden, denn die Geschichte voller Magie rund um Alchemisten, Krieger und Co. erscheint bereits am 2. November 2020 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
„Den ersten Bestien waren wir schutzlos ausgeliefert gewesen. Unsere Waffen hatten versagt, trotz intensiver Forschung hatte niemand Gegengifte gefunden. Millionen Menschen waren gestorben, zerfetzt von Tieren, die zuvor harmlos gewesen waren.“

Jeden Tag eine neue Bestie. Jeden Tag eine neue Bedrohung. Jeden Tag ein Stück mehr, das du von dir aufgibst.
Lianas Welt wird von Magie beherrscht. Unablässig erschafft diese Bestien, die die Menschheit bedrohen. Doch die Magie hat den Menschen auch drei Gaben geschenkt, um zu kämpfen. Alchemisten, Krieger und Medien tun alles in ihrer Macht stehende, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Als Alchemistin entwickelt Liana Gifte und Gegengifte. Sie arbeitet allein, bis zu dem Tag, an dem eine Prophezeiung sie dazu auswählt, gegen die gefährlichste Bestie zu kämpfen. Doch dazu muss sie ausgerechnet mit Kieran zusammenarbeiten, einem Krieger mit dem sie seit ihrem ersten Tag an der Akademie für Magie auf Kriegsfuß steht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Obwohl ich sehr gerne zwischendurch zu einem Thriller greife, habe ich zu meiner Schande noch kein Werk von Lisa Jackson gelesen, die in der Szene sogar als „Thriller-Queen“ gilt.
Dies soll sich allerdings schon bald ändern, denn ihr neuestes Werk „Paranoid“ klingt so gut und spannend, dass ich diesem definitiv eine Chance geben möchte. Leider muss man sich hierbei jedoch noch ein wenig gedulden, denn „Paranoid“ erscheint am 1. März 2021 bei Droemer Knaur.

Kurzbeschreibung
Es sollte nur Spaß sein: ein harmloses Ballerspiel mit Platzpatronen. Doch als die 17-jährige Rachel auf ihren Halbbruder Luke schießt, wird dieser von einer tödlichen Kugel getroffen. Zwar berichten zwei Mädchen später von einem Schuss, der nicht aus Rachels Pistole gekommen sei, doch der Fall kann nie ganz aufgeklärt werden.
20 Jahre später fühlt sich Rachel noch immer schuldig, und letztlich ist an diesem Trauma auch die Ehe mit ihrer großen Liebe, Detective Cade Ryder, zerbrochen. Doch dann werden Rachels damalige Entlastungszeuginnen kurz nacheinander brutal ermordet, sie selbst erhält ominöse Droh-Botschaften. Als auch noch Rachels Tochter entführt wird, ist klar: Jemand hat beschlossen, für Lukes Tod blutige Rache zu nehmen. Doch weshalb erst jetzt – und was ist damals wirklich geschehen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Séverine Gauthier/Jérémie Almanza – Herz aus Stein

Kurzbeschreibung
Das Mädchen mit dem Artischockenherz hat genug Liebe für die ganze Welt, aber ganz besonders liebt sie den Jungen mit dem Herz aus Stein. Darum schenkt sie ihm jeden Tag ein Stückchen ihres Herzens, und jeden Tag reißt er es in kleine Fetzen. Das Herz des Mädchens wird kleiner und kleiner, und eines Tages verliert sie die Freude am Leben. Warum nur will der Junge mit dem Herz aus Stein sich nicht lieben lassen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf der Suche nach Graphic Novels bin ich auf Zufall auf „Herz aus Stein“ von Séverine Gauthier gestoßen. Da mich das wunderschön gestaltete Cover direkt angesprochen hat, wollte ich der Graphic Novel unbedingt eine Chance geben und wurde damit nicht enttäuscht, denn hier erhält man eine düstere und nachdenklich stimmende Geschichte, die mich vollends begeistern konnte.

Erzählt wird dabei die Geschichte von einem namenlosen Jungen, der mit einem Herz aus Stein geboren ist. Die Eltern trauern um ihr Kind, ohne jedoch dabei zu merken, dass der Junge sie braucht. Sie sind zu sehr mit ihrem eigenen Selbstmitleid beschäftigt und so wächst der Junge ohne Erziehung, Ratschläge oder Liebe auf, was er auch seine Mitmenschen spüren lässt, da er nicht weiß, wie er Gefühle ausdrücken und mit seinen Mitmenschen umgehen soll. Ganz besonders zu spüren bekommt dies ein namenloses Mädchen, das mit einem Artischockenherz zur Welt kam. Ihre Eltern sehen ihr Herz als besondere Gabe an und überschütten ihr Kind mit Liebe und Geborgenheit, sodass das Mädchen diese Liebe auch an andere Menschen weiter gibt.

Wer hier eine Geschichte lediglich für Kinder erwartet, sollte sich bewusst sein, dass diese Geschichte eher düster ist und Themen wie Trauer, Verlust, Vernachlässigung, aber auch Depressionen beinhaltet. So sind auch die Texte sehr melancholisch und tiefgründig und strahlen eine Schwere aus, sodass man das Buch definitiv nicht nur zwischendurch lesen kann, sonderm ihm seine nötige Zeit geben muss.

Obwohl die Geschichte gerade einmal knapp vierzig Seiten besitzt, bietet sie dennoch sehr viel, indem sie Denkanstöße gibt und aufzeigt, wie Menschen, die sozial vernachlässigt werden, mit anderen Menschen manchmal unbewusst umgehen, weil sie es leider selbst nicht anders gelernt haben.

Wunderschön sind auch die Illustrationen von Jérémie Almanza. Die Zeichnungen sind allesamt sehr düster, hochwertig, detailverliebt und in dunklen Farben gestaltet. Der Zeichenstil selbst trifft meinen Geschmack und erinnert dabei ein wenig an Tim Burton.

Kurz gesagt: „Herz aus Stein“ gehört zu den Graphic Novels, die einen noch lange in Erinnerung bleiben, da sie nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern vor allem berührt und aufzeigt, wie wichtig der Umgang unter- und miteinander wirklich ist. Für mich ist die Geschichte ganz klar ein Highlight.

Rezension

National Poetry Library – Instagram Poetry for Every Day

Kurzbeschreibung
Diese Anthologie, die erste ihrer Art, versammelt über 100 Gedichte sowohl von bekannten Namen als auch von aufstrebenden Talenten. Die kurzen und eindringlichen Gedichte umfassen zeitgenössische Themen wie psychische Gesundheit, die Stärkung der Rolle der Frau, Rassenvorurteile, Geschlechtervielfalt und politische Unruhen sowie die immer wiederkehrenden poetischen Themen Liebe, Sex und Verlust. Mit einer breiten Palette von unterschiedlichen Stimmen, Themen und visuellen Ansätzen! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich auf Instagram einigen Poetry-Accounts folge, war ich schon sehr gespannt auf „Instagram Poetry for Every Day“, an das ich doch recht hohe Erwartungen hatte. Hier habe ich mir nicht nur dementsprechend kleine Texte erhofft, sondern auch Tipps und Tricks, wie man solche Posts am besten gestaltet. Leider entpuppte sich das Buch dabei allerdings als kleine Enttäuschung.

Wer hier mehr Hintergründe zu den Gedichten erhofft oder mehr über die Gestaltung erfahren möchte, der wird hier bitterlich enttäuscht sein, denn in „Instagram Poetry for Every Day“ sind tatsächlich nur einhundert Instagram-Posts als Screenshots in das Buch eingefügt worden. Kann man natürlich so machen, wirkt allerdings ziemlich lieblos und stellenweise auch ziemlich wahllos zusammengefügt.

Positiv ist allerdings, dass die Texte hier insgesamt sehr viele Themen abdecken. Hier kommen nicht nur die ganz alltäglichen Sorgen zu Wort, sondern auch Gedichte zu politischen Themen, Rassismus, Feminismus, aber auch Liebe, Verlust und teilweise sogar sexuelle Anspielungen.

Gleichzeitig merkt man aber leider auch, dass man hier nicht wirklich die besonderen Perlen herausgesucht hat, sondern sich hauptsächlich mit größeren Accounts befasst hat, die bereits eine große Plattform haben. Hier wäre es schön gewesen, wenn man auch kleine Accounts herausgepickt hätte, die eine Chance verdient gehabt hätten.

So wirkt „Instagram Poetry for Every Day“ letztendlich doch leider nur so, als hätte man den größeren Poetry-Accounts letztendlich nur eine Plattform geboten, um noch mehr Werbung für sich machen zu können, anstatt sich tatsächlich auf die Qualität der Texte zu konzentrieren.

Rezension

Julia Engelmann – Keine Ahnung, was für immer ist

Kurzbeschreibung
»Ich liege auf dem Dach und zähle meine Sterne, manchmal strecke ich kurz die Arme aus. Dann pflück ich mir ein paar, greif einfach raus in sphärisch weite Ferne, endlich hört das Warten wieder auf.« Gefühlvoll und berührend schreibt Bestsellerautorin Julia Engelmann in ihrem neuen Gedichtband über die Suche nach Glück, Liebe und Zuhause und die kleinen und großen Fragen, die unser Leben bestimmen: was uns glücklich macht, wo wir hingehören, welchen Weg wir gehen wollen, was wir loslassen, was bleibt. Ihre Texte versprühen Lebensfreude und machen Mut: Das Universum steckt voller Möglichkeiten, und »vielleicht sind wir ein bisschen für immer«… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Eines Tages, Baby“, „Jetzt, Baby“ und sämtliche andere Werke von Julia Engelmann gelesen habe und dabei oftmals sehr skeptisch aufgrund einiger Texte war, war ich umso entspannter auf ihr neuestes Werk „Keine Ahnung, was für immer ist“, welches ebenfalls Poetry-Slam Texte beinhaltet. Hier muss ich sagen, dass mich das Buch insgesamt ganz gut berühren konnte und unterhalten hat.

„Keine Ahnung, was für immer ist“ besteht – wie auch ihre anderen Werke – aus zahlreichen Texten und Illustrationen von Julia Engelmann, die sich bei der Ausarbeitung des Buches wieder einmal wirklich große Mühe gegeben hat. Ich muss zwar sagen, dass ich auch hier einige Texte wieder einmal als sehr kommerziell und zu durchdacht empfunden habe, allerdings muss ich ebenfalls zugeben, dass mir sehr viele Texte zugesagt und aus dem Herzen gesprochen haben, sodass man aus Engelmanns Texten definitiv einiges mitnehmen kann.

Positiv ist auch, dass die Texte sich mittlerweile deutlich erwachsener und reifer lesen. Julia Engelmann hat zwar bereits auch früher eine gewisse Tiefe in ihre Texte gelegt, allerdings empfand ich diese in „Keine Ahnung, was für immer ist“ weitaus tiefgründiger, als ihre bisherigen Veröffentlichungen, die oftmals noch unausgereift wirkten. Dennoch muss man auch sagen, dass die Autorin sich häufig auf bestimmte Themen versteift und es somit schnell immer nur vom selben ist.

Wunderschön ist wieder einmal die Aufmachung des Buches. Obwohl dies mit seinen 128 Seiten relativ dünn ist, hat man sich dennoch wieder sehr viel Mühe gegeben. Dies fängt mit der Covergestaltung an und endet mit den Illustrationen im Buch, die gut zu den einzelnen Texten passen. Die Kurzbeschreibung ist wieder einmal schwammig, allerdings habe ich hierbei auch nicht allzu viel erwartet, da man die Texte schließlich nicht vorweg nehmen kann.

Kurz gesagt: „Keine Ahnung, was für immer ist“ ist für mich – neben „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ – die bislang beste Textsammlung von Julia Engelmann, die mich mit ihren Texten berühren und zum Nachdenken anregen konnte. Ich bin somit von ihren Texten positiv überrascht und bin gespannt auf weitere Werke von ihr.

Rezension

Rupi Kaur – Milch und Honig

Kurzbeschreibung
Überleben ist das große Thema von milk and honey – milch und honig. Die lyrischen und prosaischen Texte im Mega-Bestseller aus den USA drehen sich um die Erfahrungen, die Frauen mit Gewalt, Verlust, Missbrauch, Liebe und Feminismus gemacht haben.
Jedes der vier Kapitel dient einem anderen Zweck, beschäftigt sich mit einem anderen Schmerz, heilt eine andere Wunde. milk and honey – milch und honig führt seine Leser durch die bittersten Momente im Leben einer Frau und gibt Trost. Denn Trost lässt sich überall finden, wenn man es nur zulässt.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bereits viel Gutes über „Milch und Honig“ gehört habe, war ich schon sehr gespannt, wie ich die Texte und Gedichte von Rupi Kaur finden werde. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und leider muss ich sagen, dass ich doch sehr enttäuscht bin.

Das Buch ist an sich mit seinen Illustrationen und vom Aufbau her schön gestaltet, inhaltlich sind die Texte jedoch stellenweise sehr schwierig, da sie oftmals doch sehr fragwürdig sind. Zwar sind viele der Texte durchaus nachvollziehbar, allerdings sind manche Texte doch so (gewollt!) provokant, das ich nur genervt den Kopf schütteln konnte, weil ich so manche Einstellung und Gedanken nicht als richtig empfinden konnte.

Zwar sind Gedichte und Texte grundsätzlich immer Geschmacksache, aber normalerweise erhoffe ich mir immer, dass bei solchen Texten eine Aussage enthalten ist. Eine Botschaft, über die man nachdenkt oder die einen berührt. Bei Rupi Kaurs Texten habe ich dies jedoch zum Großteil leider nicht empfunden, da viele der Lyrics doch leider sehr belanglos sind. Einige andere Texte sind dagegen schon sehr extrem und hätten meiner Meinung nach eine Triggerwarnung durchaus gebraucht, da die Texte somit nicht für Jedermann geeignet sind.

Positiv ist jedoch, dass hier gleich mehrere wichtige Themen wie das Ende einer Beziehung, der Anfang einer Liebe, Gewalt, Missbrauch, aber auch Feminismus angesprochen werden, sodass man der Autorin mangelnde Vielseitigkeit nicht vorwerfen kann.

Dennoch bin ich letztendlich leider enttäuscht, da mich die Texte weder großartig berühren, noch zum Nachdenken anregen konnten. Man liest sie, man findet sie hier und da ganz nett, schüttelt aber auch genauso oft mit dem Kopf und hat die Texte leider viel zu schnell wieder vergessen.

Rezension

Christina Wolff – Die Magier von Paris

Kurzbeschreibung
Schon viele Jahrzehnte lang sind die beiden Magierfamilien Delune und Belleson Rivalen. Warum? Das wissen Claire und Rafael, die beiden Nachkommen der Clans, nicht. Seit ihre beiden Väter zum gleichen Zeitpunkt einen unerklärlichen Unfall hatten, ist es an den beiden jungen Zauberern, den dauernden Wettstreit fortzuführen. Doch es gibt noch einen dritten Magier in Paris, und der geht einem Plan mit gefährlichen Folgen nach. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen Claire und Rafael sich zusammentun. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Die Magier von Paris“ ist mir zuerst durch das wunderschöne Cover aufgefallen, das nicht nur mit seinen Farben begeistert, sondern auch mit dem beeindruckenden Motiv. Da auch der Inhalt recht vielversprechend klang, wollte ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance geben und wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Da die Geschichte für Leser ab 10 Jahren geeignet ist, ist der Schreibstil oftmals sehr einfach gehalten, was mich persönlich nicht gestört hat. „Die Magier von Paris“ liest sich leicht und flüssig, ist sehr spannend, wird sehr detailverliebt beschrieben und bringt Figuren mit sich, die bestens ausgearbeitet sind, sodass man sie nicht nur gut kennen lernt, sondern auch größtenteils ins Herz schließt. Dazu sind auch die Illustrationen von Max Meinzold wunderschön, die immer zur Situation passen und diese perfekt einfangen, sodass es dabei viel zu entdecken gibt.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Claire Delune und Rafael Belleson, die beide aus Magierfamilien stammen und deren Familien bereits seit vielen Jahren miteinander verfeindet sind, was die beiden allerdings nicht wirklich nachvollziehen können. Als ihre beiden Väter bei einem Unfall ums Leben können, müssen Claire und Rafael die Traditionen der Familien fortsetzen und ebenfalls miteinander rivalisieren. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als bekannt wird, dass noch ein weiterer Magier in Paris sein Unwesen treibt und dabei alles andere als gute Absichten verfolgt.
Um Felistin Gargoll aufzuhalten, müssen sich Claire und Rafael gemeinsam gegen ihn stellen und sich verbünden. Dabei stellen die beiden Kinder fest, dass eine Rivalität zwischen ihren Familien nicht immer nötig ist, was sogar dazu führt, dass sie sich miteinander anfreunden.

Da die Geschichte fast hauptsächlich aus der Sicht von Claire erzählt wird, bekommt man nicht nur einen guten Einblick in ihre Familiengeschichte und deren Geheimnisse, sondern auch über Magie und die Rivalität mit den Bellesons. Dazu wird auch Paris nicht nur wunderschön, sondern vor allem auch magisch präsentiert, was der Autorin besonders gelungen ist.

Kurz gesagt: „Die Magier von Paris“ ist eine spannende und vor allem magische Geschichte, die wunderbar erzählt und mit interessanten Figuren und einer gelungenen Rivalität präsentiert wird. Wer magische Geschichten mag und dazu Parisliebhaber*in ist, sollte sich die Geschichte nicht entgehen lassen.

Rezension

James Proimos – 12 Things to Do Before You Crash and Burn

Kurzbeschreibung
Finde den besten Pizzaladen der Stadt. Räum die Garage auf. Setz dich unter einen Baum und lies ein komplettes Buch. Iss eine Mahlzeit mit einem Unbekannten.

Nur Hercules traut sich auf der Trauerfeier auszusprechen, was sein Vater wirklich war: Ein Arsch. Zur Strafe muss er zu seinem Onkel reisen und erhält eine Liste mit 12 Aufgaben. Aber Hercules hat ganz anderes vor: Er will die »Schöne fremde unerreichbare Frau« aus dem Zug wiederfinden. Während er sie sucht, erledigen sich seine Aufgaben fast wie von selbst.
Eine temporeiche, humorvolle und gleichermaßen tiefgründige Parabel über die Jugend, die Liebe, das Leben und darüber, dass man das findet was man sucht, wenn man es am allerwenigsten erwartet.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„12 Things to Do Before You Crash and Burn“ von James Proimos stand sehr lange ungelesen im Regal, von daher war es nun endlich an der Zeit, dass ich dem Buch eine faire Chance gebe. Meine Erwartungen an das doch recht kurze Buch waren nicht allzu hoch, was letztendlich gut war, denn leider hat mich „12 Things to Do Before You Crash and Burn“ doch sehr enttäuscht.

Mit gerade einmal knapp einhundertzwanzig Seiten ist die Geschichte recht dünn und in kurzen Kapiteln verpackt. Die Geschichte liest sich zum Großteil sehr flüssig, sodass das Buch doch recht schnell ausgelesen ist. Problem ist jedoch, dass die Geschichte einen so dermaßen unsympathischen Protagonisten mit sich bringt, dass ich oftmals nur genervt die Augen verdreht habe und das Buch am liebsten mehrfach abgebrochen hätte.

Hercules‘ Vater ist tot. Während alle um ihn trauern, hat Hercules nichts besseres zu tun, als seinen verstorbenen Vater vor allen zu beleidigen. Zur Strafe, aber auch zur Trauerbewältigung soll er einige Zeit bei seinem Onkel verbringen, wo er über sich, sein Leben und seinen Vater nachdenken soll. Dabei bekommt er zwölf Aufgaben, die er erledigen soll, was ihn jedoch nur nervt und er seinen Mitmenschen auch mehr als deutlich macht. So werden ständig andere Menschen beleidigt und verspottet. Hercules selbst sieht die Schuld immer nur bei anderen und ist zu unreif, aber auch zu stur, um eigene Fehler zuzugeben. Dazu ist Hercules komplett ohne Tiefe gezeichnet. Man erlebt ihn immer wieder in seiner Wut, ohne aber weiter in seine Gefühlswelt einzugehen, um diese zu verstehen, was es so schwer macht, ihn und sein Verhalten auch nur ansatzweise nachzuvollziehen.

Allgemein ist die Geschichte sehr oberflächlich gehalten, was sehr schade ist, denn die Thematik hätte hier so viel mehr hergegeben. Zwar bekommt man immer mal wieder kleine Fitzelchen aus seiner Vergangenheit und erlebt dabei auch seinen Vater, allerdings ist dies alles immer nur angekratzt, sodass man nicht wirklich viel über ihre Beziehung erfährt und somit auch Hercules‘ Verhalten nicht nachvollziehen kann.

Somit ist „12 Things to Do Before You Crash and Burn“ für mich eine große Enttäuschung, da der Autor das vorhandene Potenzial nicht genutzt hat, sondern lieber einen unreifen, stets beleidigenden Charakter geschaffen hat, der sich durch die gesamte Geschichte durch schmollt. Mehr Tiefe und bessere Einblicke in die Vergangenheit sind ebenfalls Mangelware, sodass ich „12 Things to Do Before You Crash and Burn“ leider nicht empfehlen kann.

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da mir „Weil alles jetzt beginnt“ von Linda Holmes schon mehrfach empfohlen wurde, habe ich mich entschlossen dem Buch eine Chance zu geben, sodass es in dieser Woche in mein Regal einziehen durfte. Da ich die Kurzbeschreibung sehr interessant finde, erhoffe ich mir hier eine nachdenklich stimmende und melancholische Geschichte und werde hoffentlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
Evvie sitzt schon im heimlich gepackten Auto, um ihren Mann zu verlassen, da erfährt sie, dass er tödlich verunglückt ist. Doch wie sagt man der trauernden Familie, den mitfühlenden Freunden, dass dieser Mann nicht der perfekte Ehemann, Arzt, Freund war?

Dann zieht Dean, ein New Yorker Baseballstar auf der Flucht vor der Presse, bei Evvie ein. Erste Regel der WG: Ihre Ehe und seine Karriere sind tabu. Bis sie merken, dass der jeweils andere genau der ist, den sie jetzt für einen Neuanfang brauchen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Eine Vorbestellung, die in dieser Woche endlich bei mir eingetroffen ist, ist „Magic Tales – Verhext um Mitternacht“ von Stefanie Hasse. Da ich moderne Märchen schon immer sehr gemocht habe, bin ich schon sehr gespannt darauf, was mich hier erwarten wird. Somit wird das Buch auch nicht allzu lange ungelesen im Regal stehen.

Kurzbeschreibung
Tristan und seine beiden Stiefbrüder – das war noch nie eine gute Beziehung. Vor allem seit dem Tod seines Vaters hat Tristan unter den Mobbingattacken seiner Brüder zu leiden. Als einziger in der Familie hat er keine magischen Fähigkeiten und kann sich daher nicht wehren. Und natürlich wird er auch nicht zu den Bällen mitgenommen, die anlässlich des großen Walpurgistreffens stattfinden. Nur seine alte Freundin Mara hält zu ihm. Und Ela, die neue Schülerin aus dem fernen Rom. Aber Ela hat einen ganz speziellen Auftrag. Dafür braucht sie ausgerechnet ihn, Tristan. Wenn er doch nur ein kleines bisschen Magie hätte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Eine weitere Vorbestellung, die in dieser Woche bei mir einziehen durfte, ist „INFINITUM – Die Ewigkeit der Sterne“ von Christopher Paolini. Obwohl ich bislang tatsächlich noch nicht „Eragon“ gelesen habe und somit noch nichts von dem Autor groß gelesen habe, hat mich das wunderschöne Cover und die Kurzbeschreibung direkt begeistert, sodass ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance geben möchte.

Kurzbeschreibung
Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:
Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.
Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Da ich sehr gerne die Bücher von Matt Haig lese und den Autor auch auf seinen Social Media-Kanälen folge, habe ich mich sehr gefreut, als ich ein neues Werk von ihm in den Verlagsvorschauen entdeckt habe. „Die Mitternachtsbibliothek“ klingt dabei nach einer schönen, nachdenklich stimmenden und melancholischen Geschichte, die ich schon sehnlichst herbeisehne. Leider muss man sich dabei noch ein wenig gedulden, denn „Die Mitternachtsbibliothek“ erscheint am 1. Februar 2021 bei Droemer Knaur.

Kurzbeschreibung
Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können.
Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)