Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Nachdem ich mich in der vergangenen Woche ganz spontan in „New Beginnings“ von Lilly Lucas verliebt und alle Folgebände direkt bestellt habe, habe ich auch den fünften Band „New Chances“ der „Green Valley Love“-Reihe entdeckt.
Da mir Green Valley als Handlungsort so sehr gefällt und ich mich direkt in die Atmosphäre der Reihe verliebt habe, musste ich natürlich auch „New Chances“ vorbestellen, bei dem Leonie und Sam als Protagonisten im Vordergrund stehen werden.
Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „New Chances“ erscheint am 1. Juli 2021 bei Droemer Knaur.

Kurzbeschreibung
Einmal die große Freiheit genießen bei einem Work-and-Travel-Jahr in den USA – davon hat die 21-jährige Leonie jahrelang geträumt. Doch dann geht schief, was nur schief gehen kann, und Leonie strandet ohne Geld in der Kleinstadt Green Valley, auf der Suche nach irgendeinem Job. Einziger Lichtblick ist der ebenso attraktive wie einfühlsame Barkeeper Sam, dem sie prompt ihr Herz ausschüttet. Keiner von beiden ahnt, dass sie sich schon am nächsten Tag wiedersehen werden: Leonie bewirbt sich als Nanny für die kleine Maya, obwohl sie keinerlei Erfahrung mit Kindern hat – und ohne zu wissen, dass Sam Mayas Vater ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Auch im Jahr 2021 wird es wieder reichlich Lesestoff von der wunderbaren Ursula Poznanski geben und somit freue ich mich schon sehr auf „Blutkristalle“. Dies ist zwar nur ein Kurz-Thriller mit gerade einmal achtzig Seiten, allerdings klingt die Geschichte so spannend, dass ich mich schon sehr darauf freue, sie endlich lesen zu können.
Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, denn „Blutkristalle“ erscheint erst am 3. Mai 2021 bei Droemer Knaur.

Kurzbeschreibung
Ella ist für Wolfram bestimmt, das weiß er, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Und das wird auch Ella bald begreifen, dessen ist Wolfram sich sicher. Seit vier Jahren hat sie keine feste Beziehung mehr gehabt, dafür hat Wolfram gesorgt – mit soviel Nachdruck, wie eben nötig war.
Doch seit drei Monaten gibt es Paul, und bei ihm versagen alle Mittel, die bisher zum Erfolg geführt haben. Paul weicht Ella nicht von der Seite, er schirmt sie vor Wolfram ab, er ist ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum Glück. Als er gemeinsam mit Ella eine mehrtägige Winter-Wanderung plant, wittert der Stalker seine Chance. Er wird Ella retten, in mehr als nur einer Hinsicht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Bücher allgemein

Meine Lesehighlights im Jahr 2020

2020. Ein Jahr, das in die Geschichte eingehen wird. Leider im negativen Sinne. Covid-19 hat nicht nur immer wieder für Ängste und Unsicherheiten gesorgt, sondern vor allem auch einen sehr befremdlichen Stillstand mit sich gebracht, der wohl auch noch eine ganze Weile so andauern wird. Da es bei mir leider auch privat das schlimmste Jahr meines Lebens war, habe ich mich sehr häufig mit Serien, Filmen und ganz besonders mit Büchern abgelenkt.
Letztendlich habe ich 175 Bücher insgesamt gelesen und gehört, darunter auch einige Graphic Novels.

Obwohl es leider auch einige Flops in diesem Jahr gab, gibt es natürlich – und Gott sei Dank – deutlich mehr Highlights, die ich heute noch einmal zusammenfassen möchte. Dabei ist eine doch recht bunte Mischung entstanden mit einigen Büchern, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.

„Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ von Erin Stewart hat mich in diesem Jahr sehr positiv überrascht. Das Cover mit der pinken Perücke hat mich direkt angesprochen und ich fand die Geschichte von einem Mädchen, deren Körper fast vollständig in Flammen stand und dennoch ein normales Leben führen möchte, sehr beeindruckend, aber auch sehr humorvoll und unterhaltsam. Leider hat das Buch in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit erhalten, was ich doch sehr schade finde.

Kurzbeschreibung
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte… ~ Quelle (Werbung)

Lange habe ich mich gegen den Hype um die „Grisha“-Trilogie gewehrt, aber in diesem Jahr habe ich all meine Skepsis über Bord geworfen und ich muss sagen, dass ich von dem Universum, das Leigh Bardugo geschaffen hat, sehr beeindruckt war. Ich habe dabei nicht nur Alina und ihre Kräfte sehr geliebt, sondern vor allem auch die vielen kleinen Städte, die sehr gut dargestellten Kriege und die Beziehungen der Menschen und Grisha untereinander.

Kurzbeschreibung
Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.
~ Quelle (Werbung)

Natürlich darf auch der gute John Green in einer Highlights-Liste nicht fehlen. Ich muss zwar gestehen, dass „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ein wenig bei mir gebraucht hat, allerdings wurde es letztendlich mit jeder Seite besser und ich habe Aza so sehr geliebt und habe nicht nur mit ihr gelitten, sondern sie auch vor allem bewundert und mich mit ihr identifizieren können. Obwohl sie unter diversen Zwangsstörungen leider und immense Angst vor Bakterien hat, führt sie ihr Leben stellenweise auf sehr bewundernswerte Art und Weise, was mir sehr zugesagt hat. Hoffentlich wird es schon ganz bald ein weiteres Werk von John Green geben.

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. ~ Quelle (Werbung)

Als Überraschung hat sich auch „Niemalswelt“ von Marisha Pessl entpuppt. Das Buch hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Radar gehabt und nur Dank einer Empfehlung eine Chance gegeben. Letztendlich hat mich das Buch aber so positiv überrascht, dass ich es geradezu inhaliert habe. Die Geschichte rund um Bee und ihren Freunden, die nach einem Autounfall zwischen Leben und Tod schweben und in einer Zeitschleife stecken, ist nicht nur sehr spannend, sondern vor allem auch emotional. Gleichzeitig regt das Buch auch sehr zum Nachdenken an, denn man stellt sich irgendwann auch selbst die Frage, wie weit man für eine Freundschaft gehen würde und wer tatsächlich die wahren Freunde sind. Ein ganz tolles Buch!

Kurzbeschreibung
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben… ~ Quelle (Werbung)

„Das Flüstern der Magie“ von Laura Kneidl darf in dieser Auflistung auch nicht fehlen, denn die Geschichte rund um Fellon, die nicht nur Magie spüren kann, sondern vor allem auch magische Gegenstände archiviert, hat mich sehr unterhalten und ich habe Fellon im Zusammenspiel mit Reed sehr geliebt und wollte immer mehr über die beiden erfahren. Obwohl die Geschichte an sich als abgeschlossen gilt, hoffe ich sehr, dass es irgendwann doch noch eine Fortsetzung geben wird, da Ich noch viel mehr über die Archive erfahren möchte.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr… ~ Quelle (Werbung)

Ein weiteres Buch, das ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, mich dann aber vollkommen in den Bann ziehen konnte, ist „Sanctuary“ aus der Feder von V.V. James. Das Buch ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern zeigt auch auf, wie sehr sich Menschen doch verändern können, wie schnell Freundschaften zerbrechen können und vor allem wie schnell ein Menschenleben zerstört werden kann. Hier geht es um eine moderne Hexengeschichte, in der aufgezeigt wird, was Intrigen und Vorurteile auslösen können.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Werbung)

Ein Buch, das mich kopfschüttelnd und sprachlos, teilweise auch wütend zurückgelassen hat, ist „Schockraum“ von Tobias Schlegl. Schlegl, der selbst neben seiner Tätigkeit als Moderator auch als Sanitäter arbeitet, erzählt hierbei die Geschichte des Notfallsanitäters Kim, der immer mehr an seinem Job, den Anforderungen und den Erlebnissen innerhalb der Arbeitszeiten zerbricht. Vor allem die Tatsache, wie wenig man in diesem Job wertgeschätzt wird und zudem noch unterbezahlt ist, hat man mich sehr wütend gemacht, denn man kann über so eine Hilfe nicht dankbar genug sein. Ein absolutes Meisterwerk, das auch aufzeigt, was teilweise in der Gesellschaft schief läuft.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Werbung)

Sehr berührt hat mich auch „Swimming Lessons“ von „Riverdale“-Datstellerin Lili Reinhart. Zwar handelt es sich hierbei „nur“ um ein Buch aus Tagebucheinträgen, Gedichten und niedergeschriebenen Gedanken, allerdings haben mich die Themen wie u.a. Trauer, gescheiterte Beziehungen, Depressionen, Verlust und Angstzustände sehr angesprochen und vor allem sehr nachdenklich gestimmt.
Mit ihrem Debüt hat Lili Reinhart bewiesen, dass sie definitiv auch das Talent zum Schreiben hat und ich hoffe, dass es noch viele weitere Werke von ihr geben wird.

Kurzbeschreibung
»Swimming Lessons – freischwimmen« erforscht die stürmischen Anfänge der jungen Liebe, den Kampf gegen Angst und Depressionen und den unvermeidlichen Herzschmerz, den Leidenschaft mit sich bringt. Lilis Gedichte sind gleichsam universell und zutiefst intim, ungemütlich und beruhigend, unterhaltsam und tiefgründig. Sie offenbaren Lilis charakteristische Ehrlichkeit und ihre einzigartige Perspektive. Begleitet von stylischen und stimmungsvollen Illustrationen schildert »Swimming Lessons – freischwimmen« die emotionalen Höhen und Tiefen der Autorin. Es ist das Werk einer Geschichtenerzählerin, die zu sich selbst findet. ~ Quelle (Werbung)

Eine absolute Überraschung war in diesem Jahr „Diese eine Lüge“ von Dante Medema. Ich habe von dem Buch rein gar nix erwartet und war doch insgesamt sehr begeistert von der Geschichte einer Schülerin, die sich ihr gesamtes Leben immer fehl am Platz gefühlt hat und nur durch ein Schulprojekt herausfindet, dass alles, woran sie bislang geglaubt hat, eine einzige Lüge war. Die Art und Weise, wie sie damit umgeht und gleichzeitig auch mehr über sich selbst erfährt, hat mich sehr berührt.

Kurzbeschreibung
Eine Lüge! Delias ganzes Leben basiert auf einer Lüge, denn ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Diese Erkenntnis wirft Millionen von Fragen auf, weckt Wünsche, sät Zweifel. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Trost findet das Mädchen nur bei Kodiak, dem Jungen mit der Gitarre, der Gedichte schreibt. Doch er ist auch der Junge mit der dunklen Vergangenheit, vor dem alle warnen… ~ Quelle (Werbung)

Colleen Hoover – ein Name, der eigentlich immer in einer Highlights-Liste stehen sollte. Bei mir hat die sympathische Autorin in diesem Jahr gleich zweimal abgeräumt, denn ich habe sowohl „Verity“ als auch „Was perfekt war“ wahnsinnig geliebt. Obwohl die Geschichten sehr unterschiedlich sind, konnten sie mich beide begeistern, berühren und schockieren. Während „Was perfekt war“ eine eher ruhigere Geschichte ist, die einen oft nachdenklich stimmt und berührt, ist „Verity“ sehr spannend, aber auch nichts für schwache Nerven, denn einige Szenen sind hier so herzerreißend und auch triggernd, dass das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet ist. Dennoch liebe ich beide Bücher so sehr und konnte sie nicht aus den Händen legen.

Kurzbeschreibung (Verity)
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches…
~ Quelle (Werbung)

Kurzbeschreibung (Was perfekt war)
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht— ~ Quelle (Werbung)

Rezension

James Hibberd – Feuer kann einen Drachen nicht töten

Kurzbeschreibung
Sie war die unmöglichste Roman-Adaption der Geschichte: die Verfilmung von »Game of Thrones«. Sogar Autor George R.R. Martin war überzeugt, dass seine Fantasysaga zu komplex für den Bildschirm sei. Und doch machte HBO das Unmögliche möglich: Die ab 2011 ausgestrahlte Show wurde zum größten Serien-Phänomen aller Zeiten, gekrönt mit unzähligen Preisen (darunter 59 Emmys und damit mehr als jede andere Show der Geschichte) und zuletzt 44 Millionen Zuschauern pro Folge – und das allein in den USA.
Alles an der Serie unterlag höchster Geheimhaltung – doch einer hatte Zugang zu den hermetisch abgeriegelten Sets und interviewte exklusiv all jene Menschen, die zum überragenden Erfolg von »Game of Thrones« beitrugen: der Journalist James Hibberd. In diesem Prachtband, gespickt mit bislang unveröffentlichten Bildern, erzählt er ihre Geschichten und lässt Stars, Showrunner und den Autor erzählen, über was sie vor Serienende mit niemandem sprechen durften: was hinter den Kulissen von »Game of Thrones« wirklich passierte.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Als großer Fan der Erfolgsserie „Game of Thrones“ habe ich mich schon immer sehr gerne mit den jeweiligen Figuren und den Geschichten der einzelnen Häuser befasst. Um noch mehr über die Hintergründe und die jeweiligen Schauplätze zu erfahren, habe ich mich schon sehr auf „Feuer kann einen Drachen nicht töten“ gefreut. Leider muss ich jedoch sagen, dass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin, da ich mir wohl einfach zu viel erhofft habe.

Zwar muss man sagen, dass dieses Buch sehr liebevoll aufgebaut ist und viele Interviews mit den Darstellern, Erlebnisberichte von den Drehs und wunderschöne Fotos bietet, allerdings habe ich nur sehr wenig Neues erfahren.

Bei den Interviews mit den Darstellern, Produzenten und Co. handelt es sich zwar um Exklusivinterviews, allerdings erfährt man hier nur wenig Neues, sondern es fallen oft nur die selben Aussagen, die man bereits aus anderen Interviews kannte. Dafür kann der Autor zwar grundsätzlich nichts, allerdings wurde hier immer wieder mit exklusiven Informationen und Berichten geworben, die mir dann letztendlich doch zu wenig sind.

Dennoch ist die Aufmachung des Buches insgesamt sehr gut und bietet neben den Interviews auch noch kleine Erlebnisberichte des Autors, der dabei schildert, wie er einige Drehtage und die finalen Szenen empfunden hat. Dabei ist nicht nur die „Red Wedding“ sehr interessant, sondern auch „Die Schlacht der Bastarde“. Aber auch das Ende der Serie, dass viele Zuschauer zwiegespalten zurückgelassen hat, wird hierbei noch einmal durchleuchtet.

Kurz gesagt: Wer „Game of Thrones“ gerne schaut, sich aber noch nicht weiter mit Figuren, Drehorte und Co. befasst hat, wird mit „Feuer kann einen Drachen nicht töten“ ein interessantes Werk voller Informationen, Fakten und Interviews vorfinden. Wer jedoch eingefleischter Fan der Serie ist und dazu noch die Bücher gelesen hat und sich auch so immer wieder zur Serie und den Hintergründen informiert hat, wird hier leider nicht allzu viel Neues vorfinden und möglicherweise enttäuscht sein.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Beim Stöbern nach Neuerscheinungen bin ich nur durch Zufall auf „Long Distance Playlist: Bis wir uns wiedersehen“ von Tara Eglington gestoßen und war vom süßen Cover direkt angetan. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich auf Anhieb überzeugen, sodass das Buch direkt auf die Wunschliste gewandert ist. Hier erhoffe ich mir eine süße, leicht kitschige Geschichte voller Musik, Liebe und Freundschaft. Leider muss man sich noch ein wenig gedulden, bis man das Buch in den Händen halten kann, denn „Long Distance Playlist: Bis wir uns wiedersehen“ erscheint am 30. April 2021.

Kurzbeschreibung
Isoldes Herz ist gebrochen: Eben noch war sie mit dem coolsten Jungen aus ihrer Ballettgruppe zusammen. Doch dann erwischt sie ihren Freund beim Fremdknutschen – und vermasselt prompt das für sie so wichtige Vortanzen. Voller Liebeskummer zieht sie sich zurück – bis sie eine Mail von Taylor erhält, ihrem ehemals besten Freund. Sie haben sich aus den Augen verloren, als er vor Jahren weggezogen ist. Isolde ist sich unsicher: Will sie den Kontakt überhaupt wieder? Doch dann nähern sich die beiden durch endlose Chats und Musikplaylisten erneut an… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Sebastian Stuertz – Das eiserne Herz des Charlie Berg

„Das eiserne Herz des Charlie Berg“ von Sebastian Stuertz klang zunächst nach einer unterhaltsamen und humorvollen Geschichte, der ich nur allzu gerne eine Chance geben wollte.
Leider hat mich die Geschichte jedoch letztendlich nicht überzeugen können, sodass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Die Geschichte ist dabei nicht nur an sich sehr chaotisch, sondern auch vor allem der Schreibstil, der mir leider gar nicht zugesagt hat, ist ein großes Problem, denn „Das eiserne Herz des Charlie Berg“ liest sich ohne den berühmten roten Faden und wirkt auch an vielen Stellen unrund und unfertig. Dazu kommt, dass das Buch leider an sehr vielen Stellen sehr zusammenhanglos und langatmig ist, was doch sehr schade ist, denn hier wäre so viel mehr drin gewesen.

Auch die Figuren selbst sind vollkommen überzeichnet, chaotisch, nur wenig authentisch und unnahbar, sodass ich weder einen Draht zu ihnen gefunden habe, noch Sympathien entwickeln konnte.

Besonders Charlie ist eine eher tragische Figur, die oft orientierungslos wirkt und seinen Platz im Leben nie gefunden hat. Dies liegt hauptsächlich an seiner Familie, in der er immer ein Außenseiter war, weil seine Eltern, die beide Künstler sind, eigentlich weder die Zeit, noch die Lust auf Kinder haben. Den Eltern ist es viel wichtiger, sich auf Drogen, Musik und ihre eigene geschaffene Welt zu konzentrieren, in der scheinbar niemand anderes einen Platz hat. Auch die anderen Figuren, wie Charlies große Liebe Marya oder auch sein Opa kommen hier nicht zu kurz, allerdings sind sie alle so wirr, skurril und chaotisch, dass es leider kaum möglich ist, sich auf alle von ihnen zu konzentrieren.

Während des Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, worauf der Autor hinaus möchte, was er mir mit der Geschichte erzählen möchte, denn was man in „Das eiserne Herz des Charlie Berg“ erhält, ist eine Geschichte, die einfach nicht auf den Punkt kommt und scheinbar selbst nicht weiß, wo sie hinführen soll. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen.

Sehr schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim btb Verlag)

Rezension

Mel Koring – Welpenschule: Das 8-Wochen-Training

Kurzbeschreibung
In nur vier Monaten wird aus einem entzückenden Hundebaby ein Junghund. Die erfahrene Hundetrainerin Mel Koring zeigt, wie man diese kurze Zeit nutzt, um sein Hundekind von Anfang an richtig zu erziehen. Ihr Ratgeber führt Tag für Tag durch die Welpenzeit, von der 8. bis zur 16. Lebenswoche. Einfache Anleitungen, Schritt-für-Schritt-Fotostrecken und 20 Filme auf der kostenlosen KOSMOS-PLUS-App erklären alles Wichtige rund um Eingewöhnung, Erziehung, Sozialisation und Spiel. Hier bleibt keine Frage offen und durch den chronologischen Aufbau behalten Welpenbesitzer auch in stressigen Zeiten immer den Überblick. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Es ist schon etwas her, dass unser Jack Russel-Mops ein Welpe war, dennoch finde ich es immer wieder interessant, in Hunderatgebern zu stöbern, um zu schauen, ob man alles richtig gemacht hat oder was man sogar noch im Nachhinein verbessern könnte.

Bei „Welpenschule: Das 8-Wochen-Training“ bin ich jedoch ein wenig zwiegespalten, denn obwohl man hier durchaus den ein oder anderen nützlichen Tipp erhält, bin ich doch nicht ganz einverstanden mit dem, was hier stellenweise geschrieben ist.

Zum einen muss man sagen, dass Hunde natürlich immer belohnt werden sollten, wenn sie brav sind, etwas befolgen oder auch etwas Neues lernen. Loben ist dabei sehr wichtig und gibt auch einem Tier die nötige Sicherheit. Wieso man einen Hund jedoch immer nur mit Leckerlis belohnt, ist mir schleierhaft, denn das geht auch ganz anders, denn Streicheleinheiten oder Spielen ist dabei mindestens genauso wichtig.

Gleichzeitig gibt es in dem Buch sehr viele Wiederholungen, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen, denn die einzelnen Kapitel sind bereits relativ kurz und hätten von daher nicht immer mit Wiederholungen gefüllt werden müssen.

Weiterhin ist sehr fragwürdig, wieso bei so einem Buch, das eigentlich großteils die herkömmliche Welpenschule ersetzen soll, direkt schreibt, dass man sich eine Welpenschule suchen soll. Da muss man sich schon ernsthaft die Frage stellen, wieso man dann das Buch überhaupt lesen soll, wenn einem direkt eine richtige Hundeschule empfohlen wird.

Aber an dem Buch ist bei Weitem nicht alles schlecht, denn es gibt hier tatsächlich auch viele gute Tricks und Tipps, wie man dem Welpen einiges beibringt und auch ihm das Leben schöner gestalten kann. Dabei wird vor allem gut erklärt, wie man dem Hund Schritt für Schritt beibringen kann, dass er auch mal alleine sein muss oder auch, wie er sich im Auto oder bei anderen Aktivitäten zu verhalten hat.

Ebenfalls sehr schön sind hier neben den vielen Farbfotos auch die sogenannten Tagespläne, die aufzeigen, wie man mit dem Hund umzugehen hat, welche Tricks man mit ihm wiederholen kann, wie man ihm am besten belohnen kann, usw.

Insgesamt ist das Buch trotz seiner teilweise fragwürdigen Methoden und den vielen unnötigen Wiederholungen durchaus einen Blick wert, allerdings kann dieses für mich eine normale Hundeschule nicht ersetzen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Ich liebe und lese bereits seit Jahren die Bücher von Manuela Inusa und freue mich somit umso mehr, dass ich wieder ein neues Werk von der talentierten Autorin in den Verlagsvorschauen entdeckt habe.
Mit „Morgen und die Ewigkeit danach“ feiert Manuela Inusa ihr Debüt bei cbt und es klingt sehr vielversprechend, sodass ich mich schon sehr darauf freue, Nathalie und Lucas kennen zu lernen.
Leider muss man sich hierbei noch ein wenig gedulden, denn „Morgen und die Ewigkeit danach“ erscheint am 13. April 2021.

Kurzbeschreibung
Als Nathalie in der Psychiatrie Lucas kennenlernt, ist da sofort etwas Besonderes zwischen ihnen. Beide spüren es und doch können beide es nicht zulassen. Nathalie nicht, weil sie nach dem Unfalltod ihres kleinen Bruders unter der Last der Schuldgefühle verstummt ist. Lucas nicht, weil er den Glauben daran verloren hat, dass ihn irgendwer auf dieser Welt noch brauchen könnte. Erst als die beiden beginnen, einander, dem Leben und der Liebe wieder zu vertrauen, zeigt sich für sie Hoffnung auf Heilung und einen Neuanfang. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Marc-Uwe Kling – Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat

Kurzbeschreibung
Oma und Opa sind wieder da. Zum Aufpassen. Die Kinder wissen eigentlich auch, wer auf wen aufpassen muss. Trotzdem lassen sie den Opa allein in die Küche. Prompt stellt er was an. Danach hat der Opa Angst ausgeschimpft zu werden, aber wie schnell klar wird, hat jeder schon mal was Doofes gemacht. Sogar Mama und Papa. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits kürzlich „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling gehört habe und mir die Geschichte sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt den indirekten Nachfolger „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ hören und habe mir hier eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte erhofft, die ich auch letztendlich bekommen habe.

Die Geschichte wird dabei vom Autor selbst eingesprochen, der den Figuren auf sehr charmante und witzige Art Leben einhaucht. Zwar kommt das Hörbuch noch nicht einmal auf eine ganze Stunde Laufzeit, allerdings ist dies nicht schlimm, da es mich trotz allem sehr unterhalten und zum Schmunzeln bringen konnte.

In „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ geht es um die Geschwister Tiffany, Luisa und Max, die bei ihren Großeltern sind, während ihre Eltern arbeiten. Nachdem bereits zuvor die Oma das Internet kaputt gemacht hat – und zwar auf der ganzen Welt! -, bekommt man es nun mehr mit dem Opa zu tun. Normalerweise schaut er den ganzen Tag nur Dokumentationen, allerdings wollte er nun auch mal etwas aktiver sein und Tee kochen. Dabei hat er jedoch den Wasserkocher auf den Herd gestellt, was nicht nur für eine kleine Sauerei gesorgt hat, sondern auch einigen stinkenden Rauch mit sich bringt, was die gesamte Familie zum Schmunzeln bringt.

Die Figuren sind dabei alle auf ihre eigene Art sehr liebenswert: Die Oma, die immer ein wenig unbeholfen wirkt. Der Opa, der wie auch die Oma immer ein wenig schusselig, aber liebenswert ist. Die Enkel, die mehr auf die Großeltern aufpassen, als umgekehrt. Die kleinen Zankereien zwischen ihnen sind erfrischend und unterhaltsam und auch die Art und Weise, wie sie ihre gemeinsame Zeit verbringen, hat mir sehr gefallen.

Somit ist „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ ein sehr unterhaltsames, toll eingesprochenes Hörbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten konnte. Bitte mehr davon!

Rezension

Michael Mittermeier – Ich glaube, ich hatte es schon

Kurzbeschreibung
Homeschooling-Alarm? Virologen, die cooler als Popstars sind? Sparkassenbesuche mit Maske?
In seinem neuen Buch führt uns Michael Mittermeier mit Esprit und Witz durch unseren seltsamen neuen Alltag. Auftrittsverbot? Ein Albtraum für Komiker – die Pointen müssen raus! Michael Mittermeier erzählt wahre und saulustige Geschichten aus der Zeit der Pandemie: warum seine Tochter nicht mehr will, dass er bei den Mathehausaufgaben hilft, weshalb es kein gutes Zeichen ist, wenn der Paketbote nicht mehr klingelt, und was passiert, wenn in Rheinland-Pfalz die Bordelle wieder aufmachen.
Die Krise stellt uns alle vor neue Fragen – und der Autor beantwortet sie mit Maske, aber ohne Blatt vor dem Mund: Wie erkennt man, ob die Zuschauer im Autokino lachen? Ist es für Prominente vorteilhaft, mit Maske einkaufen zu gehen? Soll man kurz nach Mittag schon einen Feierabend-Wein trinken? Und: Was machen wir jetzt mit der ganzen Hefe? Ob Sie es nun wirklich hatten oder nicht: Dieses Buch liefert genügend humoristische Antikörper, um den nächsten Lockdown locker zu überstehen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Michael Mittermeier gehört zu den Comedians, die ich schon seit sehr vielen Jahren lese und mir vor allem auch ihre Programme anschaue, von daher hatte ich sehr hohe Erwartungen an sein neuestes Werk „Ich glaube, ich hatte es schon“.

In diesem kleinen, aber feinen Buch beschreibt er seinen Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie und wie er und seine Familie mit dem neuen Zustand während des Lockdowns umgehen. Dabei sind seine Anekdoten wie immer sehr witzig, intelligent und auf den Punkt gebracht, sodass ich hier ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden hatte.

Mittermeier beschreibt hier aber nicht nur sein sehr witziges Familienleben in Zeiten von Covid-19, sondern bringt auch seine Gedanken zu Superhelden, vergessene Masken in Supermärkten, Hamsterkäufen und Geisterspiele in der Fußball Bundesliga zu Papier.

Gleichzeitig beschreibt er auch sein Leben als Künstler in den doch so verrückten Zeiten. Dabei wird besonders darauf eingegangen, dass die Regierung Kunst und Kultur als verzichtbar betrachtet, aber u.a. Bordelle in Rheinland-Pfalz bereits eher wieder öffnet, als Kinos, Theater oder Museen.

Sehr schön finde ich auch den Punkt, dass auch nie vergessen werden sollte, dass die Pflegekräfte und Ärzte heutzutage die wahren Helden des Alltags sind und weit mehr benötigen, als ein einmaliges Klatschen in den Abendstunden.

Kurz gesagt: „Ich glaube, ich hatte es schon“ ist ein sehr unterhaltsames und vor allem witziges Buch mit Anekdoten au dem Lockdown, das den oftmals doch so schwierigen neuen Alltag für einige Stunden vergessen lässt. Absolut empfehlenswert!