Rezension

Kelley Armstrong – Zeit der Schatten (Cainsville #2)


Kurzbeschreibung
Es sind erst ein paar Wochen vergangen, seit Olivia Taylor-Jones in das schaurig-schöne Örtchen Cainsville gezogen ist, als sie prompt schon in ihren nächsten Fall verwickelt wird. In ihrem Auto findet sie die Leiche einer seit Längerem vermissten jungen Frau, die – zu Olivias Entsetzen – auch noch genauso aussieht wie sie selbst. Um den Mord aufzuklären, braucht Olivia nicht nur all ihre neu entdeckten Fähigkeiten, sondern auch die Hilfe des mysteriösen Anwalts Gabriel Walsh. Ein Mann, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Dunkles Omen“, Band 1 der „Cainsville“-Reihe, von Kelley Armstrong gelesen habe und dieser mir sehr gefallen hat, habe ich schon sehnlichst den zweiten Band „Zeit der Schatten“ erwartet, der sich wieder einmal mit dem mysteriösen Ort Cainsville auseinandersetzt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn auch der zweite Band konnte mich wieder einmal überzeugen.

Der Schreibstil ist wieder einmal sehr gelungen: Spannend, packend, sehr detailliert und mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, die sich stets weiterentwickeln. Dies merkt man ganz besonders an Olivia, die mir sehr sympathisch ist, sodass ich sie im Laufe der Zeit ins Herz schließen konnte. Auch die Stadt Cainsville entwickelt sich super und es ist sehr gelungen, wie hier immer mehr Geheimnisse aufgedeckt werden.

Gleichzeitig muss sich Olivia erneut mit geheimnisvollen Momenten in Cainsville auseinandersetzen, denn sie entdeckt in ihrem Auto eine Leiche von einer Frau, die ihr nicht nur sehr ähnlich sieht, sondern auch kurz darauf wieder auf unerklärliche Art und Weise verschwindet. Weiterhin stellt sich auch heraus, dass tatsächlich seit einiger Zeit eine junge Frau verschwunden ist, sodass Olivia die Befürchtung hat, dass es sich hierbei um die Frau aus ihrem Auto handeln könnte. Dank ihrer Fähigkeiten hat sie jedoch die Möglichkeit, sich selbst an der Aufklärung des Falles zu beteiligen, sodass sie gemeinsam mit Gabriel mehr über die Vermisste herausfinden möchte.

In „Zeit der Schatten“ geht es jedoch nicht nur um die Vermisste an sich, sondern es wird auch vermehrt Olivias Liebesleben thematisiert, was ich jedoch auch gelungen finde, da Kelley Armstrong hier zum Glück auf Klischees verzichtet hat, sondern noch einmal das gemeinsame Leben von Olivia und ihrem ehemaligen Verlobten Simon thematisiert, der sich auch weiterhin eine Zukunft mit ihr vorstellen kann.

Außerdem werden auch immer wieder Olivias Eltern thematisiert, denn diese sitzen nach wie vor nach mehreren Morden im Gefängnis, sind allerdings dennoch in gewisser Art und Weise ein Teil der Geschichte, sodass ich schon sehr gespannt bin, wie sich alles mit ihnen und Olivia entwickeln wird.

Das Cover passt nicht nur hervorragend zur Geschichte, sondern ist auch sonst ein absoluter Hingucker, der bestens zu dem Genre passt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich auch dem zweiten Band sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Zeit der Schatten“ ist eine spannende, mysteriöse und würdige Fortsetzung der „Cainsville“-Reihe, die nach wie vor mit einer starken Protagonistin und vielen Geheimnissen punkten kann. Ich bin somit weiterhin begeistert und hoffe, dass auch die weiteren Bände übersetzt werden.

Reihenfolge
Dunkles Omen
Zeit der Schatten
Deceptions (dt. Titel unbekannt)
The Orange Cat and Other Cainsville Tales (#3.5 / dt. Titel unbekannt)
Betrayals (dt. Titel unbekannt)
Rituals (dt. Titel unbekannt)

Rezension

Bill Willingham – Fables: Legenden im Exil (Fables #1)


Kurzbeschreibung
Wer hat Rose Red umgebracht?
In Fabletown, wo Märchenfiguren mit gewöhnlichen New Yorkern zusammenleben, reden alle über diese Frage. Aber nur der große böse Wolf ist in der Lage, diesen Fall zu lösen – und gemeinsam mit Snow White, Roses Schwester, die Gemeinschaft von Fabletown vor dem Zerfall zu bewahren.
~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich vor einigen Wochen das Telltale-Spiel „The Wolf Among Us“ auf der Playstation gespielt habe, habe ich mich im Anschluss mal genauer mit den Figuren beschäftigt und herausgefunden, dass die gleichnamige Comic-Reihe auch in Deutschland erschienen ist und habe mir spontan den ersten Band gekauft. „Fables: Legenden im Exil“ ist der erste Sammelband der Comic-Reihe „Fables“, die von Bill Willingham geschaffen wurde. Da ich die meisten der Figuren bereits aufgrund des Spiels kannte, hatte ich hier sehr hohe Erwartungen und wurde auch nicht enttäuscht.

In der „Fables“-Reihe geht es um Märchenfiguren, die aus ihrem jeweiligen Märchenland fliehen mussten und allesamt in New York City, besser gesagt im fiktiven Stadtteil Fabletown, gestrandet sind. Hierbei haben sich u.a. Snow White, der böse Wolf, die kleine Meerjungfrau, Belle und das Biest, die drei kleinen Schweinchen und viele andere Figuren ein neues Leben aufgebaut und treten ab sofort fast alle nur noch in Menschengestalt auf.

Bigby, der auch als der böse Wolf bekannt ist, ist ab sofort der Sheriff von Fabletown und arbeitet eng mit Snow White zusammen, die wiederum für den Bürgermeister arbeitet. Der erste Fall hat auch direkt etwas mit Snow White zu tun, denn ihre Schwester Rose Red ist nicht nur spurlos verschwunden, sondern ihre Wohnung ist komplett blutverschmiert, sodass direkt der Verdacht entsteht, dass Rose Red Opfer eines Verbrechens geworden ist. In Fabletown ist dies ein Skandal, da die Fabelwesen allesamt ihre früheren Taten zutiefst verurteilen und fortan ein friedliches Leben miteinander führen. Für Bigby bleibt somit nur noch die Frage, wer Rose Red auf dem Gewissen haben könnte – und die Liste der Verdächtigen ist lang…

Zuallererst muss mal gesagt werden, dass die Zeichnungen wirklich ganz großes Kino sind und die Figuren allesamt gut dargestellt werden, sodass man die meisten direkt erkennt. Bei einigen Figuren musste ich zwar erst überlegen, aus welchem Märchen sie stammen könnten, allerdings finde ich es sehr gelungen, dass hierbei so viele unterschiedliche Märchenfiguren im modernen New York aufeinandertreffen.

Der Fall selbst ist spannend geschrieben, die Suche nach dem möglichen Mörder ist umfangreich, zudem gibt es auch immer wieder kleinere Nebenhandlugen wie Snow Whites Scheidung oder Bigbys Gefühle für Snow White. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, da ich mit dem Ausgang absolut nicht gerechnet habe, allerdings finde ich die Lösung im Nachhinein sehr genial.

Ich bin somit von „Legenden im Exil“ sehr begeistert und werde auch die weiteren Sammelbände, die meistens aus fünf Einzelcomics bestehen, nach und nach lesen. Ich kann die Geschichte somit auch allen empfehlen, die bislang noch keine Erfahrungen mit Comics haben, da diese gut aufgeteilt sind und man keinerlei Schwierigkeiten haben dürfte.

Reihenfolge der Sammelbände
Legenden im Exil
Farm der Tiere
Märchenhafte Liebschaften
Die letzte Festung
Aufmarsch der Holzsoldaten
Fremde Heimat
Arabische Nächte (und Tage)
Wölfe
Väter und Söhne
Der gute Prinz
Krieg und andere Kleinigkeiten
Die dunklen Jahre
Das große Fables-Crossover
Hexen
Rose Red
Wettkampf der Zauberer
Stadt der Werwölfe
Super-Team
Erben des Windes
Welpen im Spielzeugland
Snow White
Camelot
Unwritten Fables
Glücklich bis an ihr Ende
Lebewohl
1001 schneeweiße Nächte
Cinderella

Rezension

Ulla Scheler – Und wenn die Welt verbrennt


Kurzbeschreibung
Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits Ulla Schelers Debüt „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ sehr zugesagt hat, war ich schon sehr gespannt auf „Und wenn die Welt verbrennt“, sodass meine Erwartungen auch relativ hoch angesetzt waren. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn obwohl der Roman insgesamt eher ruhig gehalten ist, konnte mich dieser direkt überzeugen.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an zugesagt, sodass sich die Geschichte leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte besitzt kurze, knackige Kapitel, die abwechselnd aus der Sicht von Felix und Alisa erzählt werden. Gleichzeitig besitzt die Geschichte aufgrund der vorherrschenden Stimmung auch oftmals eine gewisse Schwere, die mir allerdings sehr gut gefallen hat. Die Figuren sind tiefgründig und liebevoll ausgearbeitet, außerdem kann man sich gut in sie hineinversetzen. Dazu sind die Dialoge oftmals sehr gelungen, wirken nur sehr selten aufgesetzt und insgesamt bietet das Buch ein Wechselbad der Gefühle, auf das ich mich sehr gerne eingelassen habe.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Alisa und Felix. Während Alisa sehr in sich gekehrt ist, viele Geheimnisse in sich trägt und Menschen nicht an sich heranlassen möchte, lebt auch Felix mehr oder weniger in seiner eigenen Welt, denn dieser malt mit seiner Kreide die Menschen, die ihm begegnen, auf dem Asphalt nieder und bleibt lieber außen vor, als am Leben seiner Mitmenschen teilzuhaben. Dies ändert sich allerdings, als beide aufeinandertreffen und die Fassaden nach und nach langsam bröckeln…

Interessant ist vor allem der Spannungsaufbau, den die Autorin hier geschaffen hat, denn obwohl die Geschichte aus beiden Sichten erzählt wird, stapft man doch das ein oder andere Mal im Dunkeln, da von Anfang nicht ganz klar ist, welche Geheimnisse Alisa verbirgt. Auch wenn man einiges davon bereits erahnen konnte, finde ich die Art und Weise, wie vieles nach und nach aufgedeckt wird, sehr gelungen, sodass ich hier eine einfühlsame, spannende und nachdenklich stimmende Geschichte vorgefunden habe.

Die Covergestaltung hat mich direkt angesprochen, denn die Farben sind wunderschön anzusehen und fallen direkt ins Auge. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mich ebenfalls direkt angesprochen hat, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Und wenn die Welt verbrennt“ ist eine tiefgründige Geschichte mit interessanten und vielseitigen Figuren, die mich sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen konnte. Wer mal wieder Lust auf eine tiefgründige Geschichte hat, der wird an diesem Buch durchaus Gefallen finden. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Rezension

Monica James – …und ich gehöre dir (Addicted to Sin #2)


Kurzbeschreibung
Madison – die süße, verletzliche, unschuldige Madison. Sie gibt mir das Gefühl, dass es noch Hoffnung für mich gibt. Dass ich ein guter Mensch sein kann. Ich brauche sie, mehr noch, als ich die Luft zum Atmen brauche. Es gibt nur ein Problem: Juliet. Sie ist eine Verführerin, die kein Nein akzeptiert. Wenn ich ihr widerstehe, wird sie unser schmutziges Geheimnis ausnutzen, um alles mit Madison kaputt zu machen. Ich will meine große Liebe nicht verlieren, aber kann ich mich wirklich ändern? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits der erste Band „Du gehörst mir…“ gut gefallen hat, war ich schon sehr auf den zweiten Band „…und ich gehöre dir“ gespannt und habe mir hier eine ähnlich prickelnde und emotionale Geschichte erhofft. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn auch der Abschluss der „Addicted to Sin“-Dilogie konnte mich überzeugen.

Der Schreibstil ist dabei nach wie vor sehr ansprechend: Unterhaltsam, spannend, prickelnd, interessante Dialoge und dazu noch sehr gut ausgearbeitete Figuren, in die ich mich zwar nicht immer hineinversetzen konnte, die ich aber an sich sehr interessant und authentisch fand. Gleichzeitig findet auch eine Weiterentwicklung bei den Figuren statt, wobei besonders Madison heraussticht, denn diese wächst immer mehr über sich hinaus, sodass ich ihre Entwicklung sehr gerne beobachtet habe.

Die Geschichte thematisiert auch in diesem band wieder die Dreiecksgeschichte zwischen Dixon, Madison und Juliette. Während Dixon eigentlich Madison vollkommen verfallen ist, kommt er dennoch nicht um Juliette rum, die nicht nur ein „Nein“ nicht akzeptiert, sondern sich auch immer zwischen Dixon und Madison drängt. Für Dixon kommt es nun endlich darauf an, seinen Mann zu stehen und um Madison zu kämpfen, allerdings steht auch immer wieder die Frage im Raum, ob Dixon tatsächlich bereit ist, so viel für Madison aufzugeben und ob er sich tatsächlich dauerhaft binden kann…

„…und ich gehöre dir“ besitzt – wie auch schon der Vorgänge – nicht nur jede Menge Drama, sondern auch genügend emotionale und prickelnde Momente, sodass man hier wieder ein gute Mischung erhält. Zwar ist mir aufgefallen, dass der zweite Band ein wenig mehr Klischees besitzt und sich auch einiges im Kreis dreht, allerdings hat mich dies nur selten wirklich gestört.

Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön und ein absoluter Hingucker. Der Ausschnitt von Leder wirkt edel und passt auch bestens zu der berühmten Couch eines jeden Psychiaters. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich schon sehr gespannt auf den Rest war und das Buch somit unbedingt lesen musste.

Kurz gesagt: „…und ich gehöre dir“ ist ein würdiger Abschluss der „Addicted to Sin“-Dilogie, der mit tollen Charakteren, jede Menge Drama und prickelnden Momenten daher kommt. Ich bin somit zufrieden und kann beide Bände nur wärmstens empfehlen.

Reihenfolge
Du gehörst mir…
…und ich gehöre dir

Rezension

R. K. Lilley – Sehnsucht (Love is War #2)


Kurzbeschreibung
Wir fühlten uns vereint … nun hat er es wieder getan. Mich verwüstet. Mich verbrannt. Mich gebrochen. Mir Luft gegeben, nur um mich atemlos zurückzulassen. Aber etwas hat sich verändert. Etwas, das mich sowohl erschüttert als auch in Erregung versetzt. Etwas, das mich vollkommen zerstört. Etwas, das mich wieder heilt. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich „Verlangen“, Band 1 der „Love is War“-Dilogie, sehr mochte, habe ich mich sehr auf den zweiten Band „Sehnsucht“ gefreut und habe mich auf eine ähnlich emotionale und prickelnde Geschichte eingestellt. Diese habe ich zwar zum Großteil bekommen, allerdings muss ich auch zugeben, dass mich der erste Band deutlich mehr angesprochen hat.

Der Schreibstil liest sich zwar nach wie vor recht flüssig und leicht und bringt gleichzeitig wieder jede Menge Drama mit sich, allerdings wollte der Funke bei mir nicht gänzlich übergehen, sodass ich den zweiten Band als deutlich schwächer empfunden habe, was ein wenig schade ist, denn man hätte aus der Geschichte so viel mehr machen können. Scarlett und Dante finde ich zwar an sich nach wie vor interessant, allerdings fand für meinen Geschmack zu wenig Weiterentwicklung statt, sodass vieles nur so dahinplätschert.

„Sehnsucht“ ist dabei schnell erzählt: Nachdem Scarlett Dante doch noch einmal eine Chance gegeben hat, hat dieser die Chance nicht genutzt, sondern ihr erneut das Herz gebrochen. Obwohl Scarlett nun endgültig von Dante loskommen möchte, gelingt ihr dies nur schwer, vor allem, weil plötzlich auch Dantes Halbbruder Bastian auftaucht und sich für Dante einsetzt. Bastian bekommt dabei nicht nur die Rolle des Vermittlers, sondern erhält hierbei auch seine ganz eigene Geschichte, die mich sehr berührt hat.

Dennoch gab es für mich in diesem Band viel zu viel Drama, das unnötig in die Länge gezogen wurde, da die Figuren nicht nur sehr sprunghaft sind, sondern sich dadurch auch der ein oder andere Logikfehler eingeschlichen hat, der meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Gleichzeitig gab es für mich fast schon zu viele erotische Szenen. Zwar ist es ganz normal, dass es bei dieser Dilogie auch solche Szenen gibt, allerdings sind diese hier in den meist unpassendsten Moment geschehen, was für mich so gar nicht passen wollte. Sehr schade, dass der zweite Band nicht das Niveau von Band 1 halten konnte.

Das Cover ist hübsch anzusehen. Hier gefällt mir nicht nur das Herz sehr gut, sondern auch die Farbgestaltung. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich „Sehnsucht“ gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Nachdem mich der erste Band „Verlangen“ noch begeistern konnte, sieht es bei „Sehnsucht“ anders aus, denn die Geschichte dreht sich leider zu häufig im Kreis und bietet immer wieder kleinere Logikfehler, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Somit bin ich mit dem Abschluss der „Love is War“-Dilogie leider eher unzufrieden.

Reihenfolge
Verlangen
Sehnsucht

Rezension

April Dawson – Royal Wedding


Kurzbeschreibung
Jenna hat ein für alle Mal genug von den Lügen der Männer. Trotzdem will sie nicht aufgeben, den Richtigen zu finden. Sie beschließt deshalb, über eine Heiratsannonce einen völlig Fremden zu heiraten. Als sich jedoch herausstellt, dass dieser Philip ein waschechter Prinz ist, steht Jennas Welt Kopf. Kann sie ihm seine Lügen verzeihen und ihm die Chance geben, die Liebe ihres Lebens zu werden? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu „Royal Wedding“ von April Dawson gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte und habe mir eine emotionale und prickelnde Geschichte erhofft. Diese habe ich zum Großteil auch erhalten, allerdings muss ich auch zugeben, dass die Geschichte auch die ein oder andere größere Schwäche besitzt.

Der Schreibstil ist gelungen, denn die Geschichte liest sich leicht und flüssig, sodass die knapp 250 Seiten schnell ausgelesen sind. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Philip und Jenna erzählt, was meiner Meinung nach sehr gelungen ist, da man dadurch einen guten Einblick in ihr Leben, aber auch in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Beide waren mir auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch, sodass ich ihre Geschichte gerne verfolgt habe. Aber auch die anderen Figuren sind meiner Meinung nach gelungen und gut ausgearbeitet, sodass man hier auf vielseitige und interessante Figuren trifft.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Jenna hatte bislang nur wenig Glück mit den Männern und nimmt ihr Glück nun selbst in die Hand, indem sie eine Heiratsanzeige veröffentlicht und dabei einen vollkommen Fremden heiraten möchte. Für Philip könnte diese Anzeige nicht besser sein, denn dieser ist nicht nur ein Prinz, sondern muss auch bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr verheiratet sein, was für ihn eher eine Qual ist, da er sein Single Leben als Playboy nur zu gerne genießt. Hierbei gibt es nur ein Problem: Philip verschweigt Jenna zunächst, dass er ein Prinz, was Jennas Leben erneut ins reinste Chaos stürzen lässt…

Jenna und Philip haben mir zusammen großen Spaß gemacht. Sie sind nicht nur sehr vielseitig und sind alles andere als langweilig, sondern sorgen auch dafür, dass man hier fast schon in ein modernes Märchen gerät. Was man hier allerdings bemängeln muss, ist die Tatsache, dass die Geschichte nicht nur oftmals sehr vorhersehbar ist, sondern auch nicht ohne Klischees auskommt. Zwar muss man dies bei dem Genre schon fast erwarten, allerdings wären viele Klischees in diesem Fall absolut nicht nötig gewesen.

Das Cover ist optisch ein toller Hingucker und passt wie die Faust aufs Auge, gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Titel ebenfalls gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich an sich auch ganz nett, allerdings verrät diese meiner Meinung nach etwas zu viel.

Kurz gesagt: Auch wenn „Royal Wedding“ nicht ganz ohne Schwächen auskommt, findet man hier eine interessante und emotionale Geschichte vor, die mit vielseitigen Figuren und einem angenehmen Schreibstil besticht. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und kann die Geschichte somit nur empfehlen.

Rezension

Rainbow Rowell – Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow


Kurzbeschreibung
Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz‘ Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Fangirl“ von Rainbow Rowell gelesen habe und dort Simon Snow schon kennenlernen durfte, war ich schon sehr gespannt auf „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“. Da ich die Fanfiction in „Fangirl“ an sich nett fand, war ich lange Zeit nicht sicher, ob die Geschichte als Buch tatsächlich funktionieren würde, allerdings hat Rainbow Rowell auch hier wieder alle Register gezogen und eine unterhaltsame Geschichte geschaffen, auch wenn diese nicht ohne Schwächen auskommt.

Zuerst muss man sich fragen, ob es die Geschichte wirklich gebraucht hätte, weil Fanfictions nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Da man „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ allerdings als Goodie für die treuen Leser verstehen, ist es dennoch eine schöne Sache, auch wenn ich selbst nicht der größte Fan bin.

Die Autorin besitzt einen angenehmen Schreibstil, der mir von der ersten Seite an gefallen hat und ich mich somit bei der Geschichte gut aufgehoben gefühlt habe. Die Figuren sind ebenfalls gut ausgearbeitet und man lernt Baz, Simon und Co. gut kennen, mein Problem war jedoch, dass ich die Figuren fast allesamt nicht sonderlich sympathisch fand. Dies ist ein wenig schade, denn hätte ich Simon ein bisschen lieber gemocht, hätte ich bei der Geschichte wohl auch mehr mitgefiebert.

Die Idee, dass Simon der mächtigste Zauberer der Welt ist, jedoch oftmals mit der Magie nicht umgehen kann, ist an sich gelungen, genauso wie sein Leben im Zaubererinternat, an dem er zukünftig lernen soll, seine Magie zu kontrollieren. Dass es auch dort selbstverständlich Probleme gibt und er nicht nur auf Freunde trifft, dürfte da bereits klar sein, denn er steckt bereits nach kurzer Zeit in einem großen Abenteuer…

Wer hier an Harry Potter denkt, der besitzt den richtigen Riecher, denn die Geschichte ist schon sehr an dem Original gehalten, sodass ich manchmal schon das ein oder andere Mal die Augen verdreht habe. Sicherlich, hier muss man bedenken, dass es sich um eine Fanfiction handelt, allerdings hätte ich mir dennoch ein bisschen mehr Eigenständigkeit gewünscht.

Das Cover ist sehr gelungen, besticht mit tollen Farben und passt bestens zum Cover zu „Fangirl“, auf dem Simon Snow ebenfalls in Posterform abgebildet ist. Auch die Kurzbeschreibung hat mir direkt zugesagt, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ ist an sich ein nettes Goodie für alles Fans von „Fangirl“, sodass man hier durchaus unterhalten wird. Dennoch war mir der Vergleich zu Harry Potter schon fast zu enorm, sodass ich die Geschichte nicht zwingend gebraucht hätte. Dennoch: Für Fans von Rainbow Rowell ein absolutes Muss.

Bücher allgemein

Geplante Bücher im Oktober 2017


Nachdem ich meine Leseliste für den September tatsächlich zum ersten Mal komplett gelesen und mich strikt an meine Vorhaben gehalten habe, bin ich für den Oktober gleich doppelt so motiviert, dies noch einmal zu schaffen. Dabei habe ich mir wieder eine bunte Mischung aus nagelneuen und älteren Büchern ausgesucht, die mir hoffentlich großen Spaß bereiten werden.

Jennifer Estep – Bitterfrost (Mythos Academy Colorado #1)
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen (Glory or Grave #1)
Katharine McGee – Verbotene Gefühle (Beautiful Liars #1)
Bianca Iosivoni – Der letzte erste Kuss (Firsts #2)
Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht (Berühre mich nicht #1)

John Green – Turtles all the Way Down
Stephen King – Gwendys Wunschkasten
Lauren Oliver – Als ich dich suchte
Elizabeth Little – Mördermädchen
Cat Clarke – Falsche Schwestern

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


Der September hat es wirklich gut mit mir gemeint, denn ich habe nicht nur sehr viele Bücher gelesen, sondern auch ordentlich den SUB aufgestockt. Grund dafür ist zum einen NetGalley, Überraschungspost und Geburtstagsgutscheine, die ich (endlich) eingelöst habe. Da ich von den Büchern aber schon mehr als die Hälfte gelesen habe, hält sich mein SUB für diesen Monat dann doch in Grenzen. Von den noch ungelesenen Büchern freue ich mich besonders auf „Bitterfrost“, „Das Lied der Krähen“ und „Verbotene Gefühle“.

Stephen King – 1922 (Rezension)
Emily Trunko – Deine letzte Nachricht. Für Immer (Rezension)
Richard Laymon – Das Auge (Rezension)
Jodi Picoult – Das Mädchen mit den roten Schuhen (Rezension)
Krystal Sutherland – Unsere verlorenen Herzen (Rezension)

Kelley Armstrong – Zeit der Schatten (Cainsville #2)
Karen M. McManus – One of Us is Lying
Ulla Scheler – Und wenn die Welt verbrennt
Jennifer Estep – Hot Mama (Big Time #2)
Jennifer Estep – Bitterfrost (Mythos Academy Colorado #1)

Mariana Zapata – Mit dem Herz durch die Wand
Catherine Loewell – Die Kapitel meines Herzens
Emma Carroll – Nacht über Frost Hollow Hall
Benjamin Alire Sáenz – Die unerklärliche Logik meines Herzens
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen (Glory or Grave #1)

Christian Klippel – Hoffnung kostet extra
Alexa Hennig von Lange – Mein Sommer als Heidi
Robert Bryndza – Das Mädchen im Eis (Detective Erika Foster #1)
Michael G. Spitzer – Zwei Welten (Die zehnte Generation #1)
Katharine McGee – Verbotene Gefühle (Beautiful Liars #1)

Challenge

Heyne Challenge: Monatsaufgaben für den Oktober


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Da wir den Heyne Verlag, sowie Heyne fliegt und Heyne Hardcore bereits seit einigen Jahren begleiten und uns immer wieder über Neuerscheinungen und neue Autoren schlau machen, haben Lena von Lenas Welt der Bücher, Rica von die fantastische Bücherwelt und ich uns entschieden, im Jahr 2017 die Heyne Challenge zu veranstalten.

Nun, wo der Oktober gestartet ist und der herbst immer weiter voranschreitet und bunter wird, gibt es somit auch die mittlerweile zehnten Monatsaufgaben. Für jede Aufgabe, die man hierbei gelöst hat, erhält man insgesamt 2,5 Punkte, sodass man jeden Monat bis zu zehn Punkte verdienen kann. Die absolvierten Aufgaben sollten dabei unbedingt mit in eure Challenge-Seite eingetragen werden, da wir sie ansonsten nicht zählen können.

Monatsaufgaben Oktober:
1. Lies eine Kurzgeschichte (mindestens 40 Seiten)
2. Lies ein Buch mit einem herbstlichen Cover (bunte Blätter, etc.)
3. Lies ein Buch, das Teil einer Reihe ist (Band 1 zählt nicht)
4. Lies einen Roman, der in Asien spielt

Die Bücher müssen bis zum 31. Oktober 2017 gelesen sein, eine dazugehörige Rezension darf noch bis zum 15. November 2017 geschrieben werden.