Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

517i6d79wl-_sx343_bo1204203200_Sarina Bowen konnte mich mit ihren Geschichten bislang immer begeistern, von daher musste auch direkt ihr neuestes Werk „Bevor wir fallen“, Band 1 der „The Ivy Years“-Reihe, direkt auf die Wunschliste wandern. Leider muss man sich bis zum Erscheinungstag noch ein wenig gedulden, denn „Bevor wir fallen“ erscheint leider erst am 28. Juni 2017.

Kurzbeschreibung
Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam Hartley, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb im behindertengerechten Wohnheim einquartiert wurde – im Zimmer direkt gegenüber.
Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Adam ist gutaussehend, lustig und schlau. Aber er hat eine Freundin. Und auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance…

Rezension

Steven James – Das tote Mädchen


Kurzbeschreibung
Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben.
Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet…
~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
„Das tote Mädchen“ ist mir bereits viele Monate vor dem Erscheinungstag aufgefallen, da ich das Cover als sehr ansprechend empfand, von daher stand für mich schon lange fest, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Nun, wo es endlich erschienen ist, waren meine Erwartungen enorm hoch, doch leider muss ich sagen, dass ich am Ende doch ein bisschen enttäuscht bin.

Dies liegt hauptsächlich daran, weil ich oftmals das Gefühl hatte, als hätte der Autor mittendrin immer wieder den Faden verloren und wüsste selbst nicht, wo er mit der Geschichte hin wollte. Die Geschichte liest sich zwar durchaus phasenweise recht spannend und auch die Figuren wurden vom Autor gut ausgearbeitet, allerdings hat mir hier dann doch das gewisse Etwas gefehlt, um mich vollends in den Bann zu ziehen, sodass ich leider nicht so mitfiebern konnte, wie ich es mir im Vorfeld gewünscht habe.

Hierbei geht es um Daniel, der den Mord an der verstorbenen Emily aufdecken möchte. Obwohl viele davon ausgehen, dass Emily bei einem Autounfall gestorben ist, erhält Daniel immer wieder Visionen, in denen sie ihn bittet, ihren Tod aufzuklären. Für Daniel ist dies alles zu viel, da er am Ende kaum noch die Realität von den Visionen unterscheiden kann und er die Befürchtung hat, dass ein möglicher Mörder noch einmal zuschlagen könnte. Besonders interessant ist hierbei, dass man als Leser immer auf dem selben Stand ist wie Daniel, sodass man durchaus mit ihm mitfiebern kann, wenn man über kleinere Schwächen hinwegsehen kann.

Ich fand Daniel zwar insgesamt sehr sympathisch und ich konnte mich zumindest halbwegs in ihn hineinversetzen, allerdings fand ich ihn ein wenig überzeichnet, da er direkt der beliebte, sportliche und vor alle intelligente Sunnyboy ist, der von nahezu allen Menschen geliebt wird. Hier hätte ich mir lieber einen „Normalo“ gewünscht, da dieser sicherlich mehr Menschen angesprochen hätte.

Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte an sich nicht schlecht ist, ich habe wohl nur einfach zu viel, bzw. etwas anderes erwartet, als die Geschichte letztendlich für mich parat hielt. Ich mag zwar eine gute Mischung aus Thriller und Mystery und lese sehr viele Bücher aus den Genres, allerdings hätte ich mir hier gewünscht, dass sich die Geschichte vielmehr auf die Thriller-Elemente konzentriert hätte, da es mir zwischendurch immer wieder an Spannung gefehlt hat.

Die Covergestaltung ist für mich ein absoluter Hingucker, sodass ich mir das Cover immer wieder gerne anschaue und dabei stets neue kleine Details entdecke, von daher hat es bei mir einen Ehrenplatz im Regal verdient. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und dafür gesorgt, dass ich dem Buch lange entgegengefiebert habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Das tote Mädchen“ an sich eine oftmals spannende Geschichte ist, bin ich ein wenig enttäuscht, da man aus der Geschichte viel mehr hätte machen können. Zwar ist die Geschichte rund um Daniels Visionen vollkommen in Ordnung, allerdings hat mir letztendlich das gewisse Etwas gefehlt, um tatsächlich begeistert zu sein. Dennoch: Wer Thriller mit Mystery-Elementen mag, sollte auch unbedingt zu dieser Geschichte greifen.

Rezension

Jessica Love – Du und ich und die Liebe in Echtzeit


Kurzbeschreibung
Hannah und Nick sind beste Freunde. Sie führen endlose Telefongespräche und wissen alles voneinander. Dabei haben sich die beiden noch nie getroffen, zumindest nicht im „wirklichen“ Leben. Online kribbelt es eindeutig schon lange zwischen ihnen und so beschließt Hannah, Nick in Las Vegas zu überraschen.
Was leider ziemlich nach hinten losgeht: Offensichtlich hat Nick ihr nicht die Wahrheit über sich erzählt. Aber sind die Gefühle zwischen ihnen auch nur eine Lüge? Um das herauszufinden, hat Hannah genau eine verrückte Nacht in Las Vegas…
~ Quelle

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Meine Meinung
„Du und ich und die Liebe in Echtzeit“ ist mir aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen, sodass ich sofort neugierig wurde und der Geschichte eine Chance gegeben habe. Da das Buch von der Kurzbeschreibung her sehr interessant klang, habe ich mir hier eine süße Geschichte für zwischendurch erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Man muss zwar sagen, dass der Schreibstil recht einfach gehalten ist, dieser mich aber dennoch unterhalten konnte, denn aufgrund der kurzen und knackigen Kapitel fliegt man geradezu durch die Seiten und somit konnte ich mit Hannah und Nick nicht nur mitfiebern, sondern auch mit ihnen lachen und mich über sie aufregen. Erzählt wird die Geschichte hierbei aus der Sicht von Hannah, sodass man sie bestens kennen lernt. Da sie aber auch sehr viel über Nick spricht und über ihn nachdenkt, erfährt man auch sehr viel über ihn, sodass ich die beiden direkt ins Herz geschlossen habe.

Während Hannah in einem ruhigen Ort lebt und als Musterschülerin gilt, die nie die Regeln bricht und sich auf das Wesentliche konzentriert, ist Nick dagegen die perfekte Ergänzung: Er ist zwar auch ruhig und kann sich nur schwer auf Menschen einlassen, allerdings ist er risikofreudiger als Hannah und lässt auch fünf gerne mal gerade sein. Hannah und Nick haben u.a. telefonisch jeden Tag Kontakt miteinander, sind beste Freunde und kennen jedes Geheimnis voneinander, allerdings gibt es auch einen kleinen Haken, denn sie kennen sich nur online und das bereits seit vier Jahren.

Als Hannah jedoch immer neugieriger auf Nick wird und sich eingestehen muss, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn hegt, fährt sie mit ihrer Schwester Grace und ihrer besten Freundin spontan nach Las Vegas, um Nick bei einem Konzertauftritt zu überraschen, was sich jedoch auf den ersten Blick als Fehler herausstellt, denn Hannah muss schmerzlich erfahren, dass Nick doch nicht immer ganz ehrlich zu ihr war und somit ihre gesamte Freundschaft auf dem Spiel steht.

Dennoch bleibt Hannah die Nacht über in Vegas und verbringt Zeit mit Nick und seinen Freunden und bekommt einen guten Einblick in sein echtes Leben und lernt dabei auch sich selbst von einer ganz neuen Seite kennen, denn plötzlich muss Hannah auch Fehler eingestehen und erkennt, dass man manchmal über sich hinauswachsen muss, um sein Glück zu finden…

Auch wenn „Du und ich und die Liebe in Echtzeit“ oftmals sehr vorhersehbar ist, lernt man hier dennoch sehr interessante und vielseitige Figuren kennen, die die Geschichte deutlich aufwerten. Dazu ist die Geschichte sehr unterhaltsam, bringt den Leser zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken, sodass man hier durchaus eine tiefgründige Geschichte erhält. Gleichzeitig wird Las Vegas so lebhaft beschrieben, dass ich zwischendurch immer wieder das Gefühl hatte, als wäre ich selbst mit vor Ort.

Die Covergestaltung ist zwar ein wenig kitschig, aber dennoch sehr schön anzusehen und dazu noch sehr passend zur Geschichte, sodass ich das Cover immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und fasst die Geschichte gut zusammen, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten, sodass ich neugierig genug war, um der Geschichte spontan eine Chance zu geben.

Kurz gesagt: Jessica Love hat mit „Du und ich und die Liebe in Echtzeit“ ein tolles Debüt hingelegt, das mich aufgrund von vielseitigen und liebenswerten Figuren und einem tollen Setting sofort begeistern konnte. Auch wenn hier manches durchaus sehr vorhersehbar ist, wurde ich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten, sodass ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe. Somit kann ich das Buch nur empfehlen.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #127


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

51qqcxrym5l-_sx312_bo1204203200_„Girl With No Past“ von Kathryn Croft durfte Dank NetGalley bereits vor dem Erscheinungstag bei mir einziehen und ich bin schon sehr gespannt auf die Geschichte, da ich das Buch bereits seit langer Zeit auf der Wunschliste hatte. Hier erhoffe ich mir eine spannende und emotionsgeladene Geschichte, sodass das Buch sicherlich nicht allzu lange ungelesen auf dem Reader bleiben wird.

Kurzbeschreibung
Leah Mills hat seit Jahren panische Angst, dass ihr größtes Geheimnis eines Tages ans Licht kommen könnte. Sie lebt deshalb zurückgezogen und ohne soziale Kontakte in London. Andere Menschen hält sie so gut es geht auf Distanz – bis sie Julian kennenlernt. Das erste Mal seit langer Zeit hat sie die Hoffnung, dass sie ein glückliches Leben führen darf. Doch dann bekommt sie plötzlich Nachrichten von einem Fremden. Von jemandem, der sie beobachtet und genau weiß, was sie damals als junges Mädchen getan hat. Jemand, der nicht aufhören wird, bis er alles zerstört hat, was Leah sich über die Jahre so mühsam aufgebaut hat…

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51mel3rbhnl-_sx335_bo1204203200_Eigentlich hatte ich „Water & Air“ von Laura Kneidl bereits vor einigen Monaten als Taschenbuch vorbestellt. Nun, wo das eBook allerdings bereits erhältlich ist, wollte ich einfach nicht mehr warten, sodass ich nun auch das eBook gekauft habe. Ich freu mich schon sehr auf die Geschichte.

Kurzbeschreibung
Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt strengen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Aber nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel.

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417t4aqlhbl-_sx339_bo1204203200_„Als ich dich suchte“ von Lauren Oliver ist aufgrund einer Empfehlung von der lieben Rica bei mir eingezogen. Obwohl ich das Buch zunächst gar nicht auf dem Radar hatte, bin ich doch noch neugierig geworden. Mal schauen, wann ich das Buch letztendlich wieder aus dem Regal befreien werde.

Kurzbeschreibung
Die beiden Schwestern Nick und Dara sind grundverschieden und doch unzertrennlich. Bis Dara Nicks besten Freund Parker küsst. Bis zu dem Autounfall, bei dem Dara im Gesicht verletzt wird. Seitdem sprechen die Schwestern nicht mehr miteinander. Als Dara an ihrem Geburtstag spurlos verschwindet, glaubt Nick zuerst an einen dummen Scherz. Doch Dara ist schon das zweite Mädchen, das in der Gegend verschwunden ist. Nick spürt, dass ihre Schwester in großer Gefahr ist und dass sie sie finden muss – bevor es zu spät ist.

Rezension

Emily Trunko – Ich wollte nur, dass du noch weißt…


Kurzbeschreibung
Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.
In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.
~ Quelle

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Meine Meinung
Tumblr fand ich schon immer toll und so schau ich mir dort wahnsinnig gerne viele Bilder an, lese aber auch viele Texte, die ich oftmals interessant finde. So bin ich auch schon vor Jahren auf Briefe gestoßen, die nie verschickt wurden, die mich oftmals berührt und nachdenklich gestimmt haben. Umso schöner ist es nun, dass Emily Trunko, die selbst auch auf Tumblr aktiv ist, eine Reihe von anonymen Briefen in Buchform veröffentlicht hat.

Diese Briefe sind zwar nicht immer unbedingt tiefgründig, aber stets unterhaltsam, mal traurig, mal witzig und vor allem oftmals sehr nachdenklich stimmend, sodass ich nahezu jeden Text genossen habe. Dabei geht es um abwechslungsreiche Themen, sodass auch für jeden Leser etwas dabei sein dürfte.

In vielen Briefen geht es um Trauer, um Verlust, die erste Liebe, die entweder zerbrochen oder erst gar nicht erwidert wurde, aber es geht auch um mehr. So gibt es Briefe an sich selbst, in denen man sich Mut zuspricht und hofft, dass man möglichst viele Fehler macht, aber auch möglichst viel lernt und sich selbst mehr zutraut.

Aber auch die Familie kommt nicht zu kurz. So bittet man seine Geschwister und Eltern um mehr Aufmerksamkeit oder auch um Verständnis, wenn man mal nicht so funktioniert, wie man es vielleicht von einem erwartet hat. Schön sind auch manche Briefe über Freundschaften, in denen sich nicht nur für alles bedankt wird, sondern auch einige zerbrochene Freundschaften aufgearbeitet werden, sodass man endlich loslassen kann.

Auch wenn die meisten Briefe meistens von jüngeren Tumblr-Nutzern verfasst wurden, kann sich wohl nahezu jeder Leser in die Gedanken, Ängste und Gefühle von den Schreibern hineinversetzen, da wohl jeder schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hat. Mich hat besonders ein Brief berührt, wo drum gebeten wird, ihm, bzw. ihr noch mehr Zeit zu geben, da er/sie oftmals so still ist, was aber nicht daran liegt, weil man nichts zu sagen hätte, sondern einfach nur noch Zeit braucht, seine Gedanken zu ordnen.

Die Aufmachung des Buches ist ebenfalls ganz großes Kino: Bunt, viele verschiedene Schriftarten und immer wieder kleine Details wie Sterne oder auch Herzen machen dieses Buch zu einem absoluten Hingucker, in das ich wohl auch zukünftig immer wieder gerne blättern werde. Auch das Cover ist herrlich bunt und ist ein absoluter Hingucker. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mich ebenfalls direkt angesprochen hat, sodass ich das Buch direkt verschlingen musste.

Kurz gesagt: „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“ ist eine wunderbare, emotionsgeladene und mal witzige Briefesammlung von zahlreichen Tumblr-Nutzern, die mich stets unterhalten und zum Nachdenken anregen konnte, sodass ich vollkommen begeistert bin und das Buch somit nur wärmstens empfehlen kann.

Rezension

Gilles Paris – Mein Leben als Zucchini


Kurzbeschreibung
Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein!
Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird – denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit…
~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich „Mein Leben als Zucchini“ wohl nie gelesen hätte, wenn ich nicht einen Wink vom Verlag bekommen hätte. Da ich die Beschreibung des Buches allerdings sehr süß fand, wollte ich dem Buch doch noch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht, sondern mehr als positiv überrascht.

Gilles Paris, seines Zeichens Pressechef einen großes Verlagshauses in Paris, besitzt einen angenehmen Schreibstil, der kindgerecht ist und mich dennoch verzaubern konnte. Zwar gibt es hier und da kleinere Stolpersteine, allerdings glaube ich, dass dies eher mit der Übersetzung zu tun hat, da sich das Buch ansonsten sehr leicht und flüssig lesen lässt.

Die Figuren sind allesamt liebevoll ausgearbeitet, oftmals sehr sympathisch und ich habe die Geschichte von Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, sehr gerne verfolgt. Dieser ist nach dem tragischen Tod seiner oftmals verhassten Mutter in das Waisenhaus gebracht worden, wo er zum ersten Mal in seinem Leben tatsächlich Kind sein darf. Zuvor war er immer auf sich alleine gestellt und musste ohne Vater bei seiner Mutter leben, die ihr Leben allerdings nie im Griff hatte und ihren Sohn stets vernachlässigt hat. Im Waisenhaus lernt er dagegen erstmals wahre Freude kennen und lernt dabei, dass man auch eine Familie sein kann, ohne miteinander blutsverwandt zu sein.

Sehr schön ist auch, dass der Autor hierbei auf viele Klischees verzichtet und das Waisenhaus nicht – wie meist üblich – kalt und dunkel dargestellt hat. Hier lernt man vielmehr einen warmherzigen Ort kennen, in dem Kinder ihre Kindheit noch genießen dürfen, Freundschaften geschlossen werden und man so gut es geht versucht, den Kindern ein sorgenfreies Leben zu bereiten. Zwar sollte es jedem klar sein, dass es in der Realität oftmals dann doch anders aussieht, allerdings fand ich den Ort, der hier geschaffen wurde, einfach wunderbar.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und zeigt die Figuren – wie auch im gleichnamigen Film – als Knetfiguren, was ich sehr gelungen finde. Die Kurzbeschreibung hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Mein Leben als Zucchini“ ist ein wunderbares Kinderbuch über das Leben im Waisenhaus und der Tatsache, dass es nicht immer schlecht sein muss, wenn man fernab der Familie einen Neuanfang starten darf. Aufgrund der liebenswerten Figuren und dem angenehmen Schreibstil habe ich mich bestens unterhalten gefühlt, sodass ich die Geschichte nur empfehlen kann.

Rezension

Vivien Summer – Spark (Die Elite #1)


Kurzbeschreibung
Kurz vor ihrer Volljährigkeit stellt sich heraus, dass Malia zu den Glücklichen der Gesellschaft gehört – den Menschen, denen eine außerordentliche Gabe zuteilgeworden ist. Von einem Tag auf den anderen zählt sie zur High Society des Landes: der ELITE. Aber für die verschlossene, immerzu unsichtbar bleibende Malia geht damit ein Albtraum in Erfüllung. Nicht nur richten sich plötzlich sämtliche Augen der Nation auf sie, auch muss sie sich als Trägerin eines übernatürlichen Elements ausgerechnet von dem bislang unerreichbaren High Society Boy Christopher Collins ausbilden lassen. Dem Jungen, in den sie seit Jahren heimlich verliebt ist und in dessen Augen das gleiche Feuer lodert wie in ihren… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Spark“, der Auftakt der „Die Elite“-Reihe, hat bereits lange vor dem Erscheinungstag mein Interesse geweckt, da sowohl das Cover als auch die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend waren. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, die aber leider absolut nicht erfüllt werden konnten.

Problem ist, dass mir hier etwas Eigenes gefehlt hat, denn Themen wie besonderen Gaben, der Aufstieg in der Gesellschaft und Auswahlverfahren gibt es bereits in anderen zahlreichen Büchern. Hier habe ich mir erhofft, dass die Autorin noch besondere Themen hat, die mich überrascht hätten, doch leider war dies nicht der Fall. Stattdessen wirkt die Geschichte oftmals leider sehr belanglos und ich hatte häufig den Eindruck, als wäre die Geschichte unfertig und wurde kurz vor Deadline noch schnell beendet.

Dies macht sich besonders beim Schreibstil bemerkbar, denn die Geschichte liest sich oftmals holprig, unrund und mir hat der berühmte rote Faden gefehlt. Auch mit den Figuren wurde ich leider alles andere als warm, da ich weder Manila noch Christopher sympathisch fand und sie unnahbar auf mich wirkten. Dabei hätte man aus den beiden Figuren deutlich mehr machen können, denn es war genug Potential da. Leider hat sich die Autorin nur leider dazu entschieden, dass Christopher den typischen Bad Boy verkörpert, während Malia schon fast wie ein naives Dummchen wirkt, da sie sich fast alles von ihm gefallen lässt, weil er ja ach so sexy ist.

Dabei hätte man so viel mehr aus der Geschichte machen können, denn ich fand es eigentlich ganz interessant, dass Manila, die oftmals recht unscheinbar wirkt, plötzlich eine Gabe hat und dadurch in die Elite aufgenommen wird. Hier hätte man viele spannende Momente schaffen können, doch leider hat man die Geschichte zu einem absoluten Klischee verkommen lassen, sodass es häufig einfach nur darum geht, dass Christopher heiß ist und Malia bereits seit Jahren heimlich in ihn verliebt ist. Dafür hätte es meiner Meinung nach keine Dystopie gebraucht, um so eine Geschichte zu schreiben.

Die Covergestaltung ist dagegen wunderschön, wirkt edel und hat mich direkt angesprochen, sodass ich bereits im Vorfeld sehr neugierig auf die Geschichte war. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich sofort überzeugen, sodass ich hier hohe Erwartungen hatte. Schade, dass der Inhalt letztendlich nicht mithalten konnte.

Kurz gesagt: „Spark“ hätte so gut werden können, hat mich aber letztendlich enttäuscht zurückgelassen, da die Geschichte häufig sehr belanglos ist und oftmals unfertig wirkt. Somit konnte mich Malia und ihr Aufstieg in die Gesellschaft leider nicht überzeugen und es ist mehr als fraglich, ob ich noch die Fortsetzung „Fire“ lesen werde.

Reihenfolge
Spark
Fire (6. April 2017)
???
???

Rezension

Sarina Bowen – Kalte Nächte, warme Herzen (Gravity #1)


Kurzbeschreibung
Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.
Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.
Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.
~ Quelle

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Meine Meinung
Sarina Bowen kenne ich bereits von ihrer „Him“-Reihe, die sie gemeinsam mit Elle Kennedy geschrieben hat, von daher war ich sehr gespannt auf „Kalte Nächte, warme Herzen“ und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich dabei nicht enttäuscht, denn hier bekommt man eine wahrlich prickelnde Geschichte.

Die Autorin besitzt einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest, sodass ich die Geschichte nur sehr selten aus den Händen legen konnte. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie ausreichend kennen und ich konnte mich zeitweise sehr gut in sie hineinversetzen. Gleichzeitig ist die Geschichte auch sehr prickelnd, aber auch diese Szenen wurden ansprechend beschrieben, ohne Fehl am Platz zu wirken.

Erzählt wird hier die Geschichte von Willow und Dane. Während Willow eher das nette Mädchen von nebenan ist, ist Dane ein erfolgreicher Ski-Fahrer, der von vielen Frauen begehrt wird, sich jedoch auf keine Beziehung einlassen möchte. Beide treffen aufeinander, als sie während einer stürmischen Nacht mit ihren Autos beinahe kollidieren und aufgrund eines Schneesturms die Nacht gemeinsam im Auto verbringen müssen. Dabei geschieht, was passieren musste und die beiden kommen sich näher, allerdings muss Willow schnell lernen, dass Dane seine ganz eigenen Geheimnisse hat und Willow deswegen nicht noch näher an sich heranlassen möchte.

Danes Geheimnis ist dabei weitgreifender, als ich zunächst für möglich gehalten habe, denn dies ist mal was ganz anderes, als man sonst in dem Genre erlebt. Ich fand zwar, dass Dane dabei oftmals ein wenig überdramatisiert hat, allerdings kann ich ihn und seine Sorgen auch verstehen, da nicht nur er, sondern auch seine Mitmenschen davon betroffen sind und dies einiges zerstören kann.

Dennoch erlebt man hier eine wirklich schöne und romantische Geschichte, die das Herz erwärmt, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Auch das Ende hat mir sehr gefallen, da es sehr stimmig ist und meine Erwartungen übertreffen konnte.

Das Cover gefällt mir dagegen ehrlich gesagt überhaupt nicht. Dies soll eigentlich sinnig sein, allerdings empfinde ich es schon fast als billig, da ich den Models die Emotionen überhaupt nicht abnehme und alles viel zu gestellt wirkt. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen schon eher angesprochen, auch wenn diese schon fast zu viel verrät.

Kurz gesagt: „Kalte Nächte, warme Herzen“ ist eine schöne und prickelnde Geschichte mit sympathischen und vielseitigen Figuren, in die ich mich bestens hineinversetzen konnte. Dadurch habe ich mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten gefühlt und kann die Geschichte somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Kalte Nächte, warme Herzen
Falling from the Sky (dt. Titel unbekannt)
Shooting for the Stars (dt. Titel unbekannt)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

613cfy5lksl-_sx354_bo1204203200_Bücher von der lieben Tanja Voosen habe ich schon immer sehr gerne gelesen, da ich ihren unverwechselbaren Humor einfach genial finde, von daher freue ich mich auch schon sehr auf ihr neuestes Werk „Mein böser, böser Zwilling“, bei dem es sich dieses Mal um ein Kinderbuch handelt. Zum Glück muss man auf das Buch auch nicht mehr lange warten, denn der erste Band der „Nova & Avon“-Reihe erscheint bereits am 3. März 2017.

Kurzbeschreibung
Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es AVON: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich …
Nova ist sprachlos. Sie glaubt nicht an Magie. Doch seit sie auf dem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verhext wurde, ist da plötzlich diese Doppelgängerin: Avon. Eine hinterhältige Nova-Kopie, die sich bei Novas Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt und Novas Wellensittich ärgert.
Schnell wird klar: Nova muss ihren bösen Zwilling wieder loswerden. Sie muss mutig sein und über ihren Schatten springen. Vor allem aber braucht sie eine gute Freundin – am besten mit magischen Fähigkeiten. Denn gegen so viel schwarze Magie hilft nur eines: noch mehr Magie…

Rezension

Renée Knight – Deadline


Kurzbeschreibung
Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben. Doch dann hält sie plötzlich einen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und genau das hat Stephen Brigstocke gewollt. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß, was sie getan hat. Und jetzt soll sie dafür büßen. Bis zu ihrem letzten Atemzug… ~ Quelle

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Meine Meinung
Da „Deadline“ nach einer spannenden und ereignisreichen Geschichte klang, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich muss zwar jetzt im Nachhinein sagen, dass die Geschichte nicht ganz das war, was ich erwartet hatte, ich aber dennoch unterhalten wurde und meinen Spaß an dem Buch hatte – auch wenn dieses nicht ganz ohne Schwächen auskommt.

Obwohl sich „Deadline“ an sich recht zügig und leicht lesen lässt, hatte ich besonders am Anfang große Probleme mit dem doch recht eigenwilligen Schreibstil und ich konnte mich nur schwer darauf einlassen, sodass es gut und gerne knapp einhundert Seiten gebraucht hat, ehe ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Ein weiteres Problem ist zudem, dass die Geschichte zwar hier und da recht spannend daherkommt, allerdings größtenteils leider viel zu vorhersehbar war, sodass ich dann doch nicht so mitfiebern konnte, wie ich es mir zuvor erhofft habe.

Dennoch ist das Buch alles andere als schlecht, denn es gibt durchaus Momente, die für jede Menge Nervenkitzel sorgen und auch die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet worden – auch wenn ich zugeben muss, dass mir nicht alle sympathisch waren, was ich allerdings bei dem Genre auch nicht voraussetze.

In „Deadline“ geht es um Catherine, die auf den ersten Blick ein ziemlich perfektes Leben führt: Verheiratet mit dem Traummann, erfolgreich im Job und auch der Sohn steht bereits auf eigenen Beinen, sodass Catherine Sorgen und Co. nicht wirklich kennt. Als sie bei sich jedoch ein Buch findet, dass ihre eigene Geschichte erzählt, gerät ihr ganzes Leben aus den Fugen, denn derjenige, der das Buch verfasst hat, kennt all ihre Geheimnisse, von denen auch heute, zwanzig Jahre danach, niemand etwas wissen darf. Noch schlimmer wird es für sie allerdings, als das Ende des Buches ihren eigenen Tod voraussagt und auch andere Menschen sind in Gefahr, denn auch ihr Sohn hat ein Exemplar des Buches erhalten, sodass nach und nach Catherines Leben offen gelegt wird.

Das Cover ist hübsch, schlicht und passt dennoch hervorragend zur Geschichte, sodass es da nichts zu bemängeln gibt. Auch die Kurzbeschreibung hat mir sehr gut gefallen und somit stand für mich schnell fest, dass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Deadline“ ist an sich ein netter Thriller, der allerdings auch so manche Schwäche mit sich bringt. So hatte ich leider lange Zeit Probleme mit dem Schreibstil und auch die Vorhersehbarkeit war alles andere als gut für die Geschichte. Dennoch bringt „Deadline“ auch seine ganz eigene Faszination mit sich, sodass ich nicht gänzlich enttäuscht bin.