Bücher allgemein

SUB am Samstag #172


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da mir bereits „Fallende Stadt“, der erste Band der „Chroniken der Fallenden Stadt“-Reihe, gut gefallen hat, freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band „Flammendes Land“, der in der letzten Woche bei mir eingezogen ist. Hier erhoffe ich mir eine spannende und gut weitergeführte Geschichte mit tollen Weiterentwicklungen.

Kurzbeschreibung
Morgan und ihre Gefährten sind dem Stadtstaat Internment entkommen – und erleben endlich selbst, wie das Leben auf der Erde unter ihrer schwebenden Insel abläuft. Morgan ist fasziniert von den neuen Möglichkeiten. Doch das Land befindet sich im Krieg – im Kampf mit dem Nachbarn um einen unschätzbaren Rohstoff. Der herrschende König hält dabei ein wachsames Auge auf Internment. Morgan gerät unversehens zwischen die Fronten, denn sie verbirgt ein brisantes Geheimnis… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Jennifer L. Armentrout gehört bereits seit Jahren mit zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, von daher ist ihr neuestes Werk „Und wenn es kein Morgen gibt“ für mich ein absolutes Muss. Da ich mich schon sehr auf die Geschichte freue, wird das Buch wahrscheinlich nicht allzu lange auf dem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Der Kult“ von Marlon James. Ich habe habe das Buch bereits vor einigen Monaten in den Verlagsvorschauen entdeckt und direkt vorbestellt, sodass ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte habe. Mal sehen, ob mich diese letztendlich überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
Im Dorf Gibbeah beginnt der Sonntag mit einem bösen Omen: Während der Morgenmesse fliegt ein Geier durch das geschlossene Kirchenfenster und schlägt tot auf der Kanzel auf. Nur wenige Minuten später wirft ein schwarz gekleideter Fremder den Dorfprediger zu Boden und übernimmt die Kontrolle über die Gemeinde. Als selbst ernannter Apostel York predigt er Rache und Verdammnis. Doch der alte Prediger weigert sich, seinen Platz widerstandslos abzugeben. Ein gnadenloser Glaubenskampf beginnt. Das Dorf scheint dem Untergang geweiht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Tanja Janz – Strandrosensommer


Kurzbeschreibung
Pfahlbauten, kilometerweiter weißer Sandstrand, blühende Strandrosen und das Rauschen vom Meer – fast hätte Inga vergessen, wie schön es in St. Peter-Ording ist. Nachdem ihr Freund sich zur Selbstfindung nach Indien aus dem Staub gemacht hat, ist Inga ebenfalls reif für eine Auszeit. Sie besucht Tante Ditte, die auf einem wunderschönen alten Pferdehof an der nordfriesischen Küste lebt. Doch Inga macht eine böse Überraschung, denn der Hof steht kurz vor der Pleite. Der einzige Ausweg scheint eine zündende Geschäftsidee oder ein mittelgroßes finanzielles Wunder zu sein. Inga krempelt die Ärmel hoch – und das Glück ist mit den Fleißigen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Da mir die Bücher von Tanja Janz bislang immer sehr gefallen haben, habe ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk „Strandrosensommer“ gefreut, von dem ich mir sehr viel versprochen habe. Letztendlich wurde ich auch nicht enttäuscht, denn die Autorin konnte mich wieder einmal mit vielen tollen Ideen überzeugen, sodass ich das Buch sehr gerne gelesen habe.

Tanja Janz hat es dabei geschafft, mich auf nahezu jeder Seite gut zu unterhalten, denn die Geschichte wird nicht nur sehr kurzweilig erzählt, sondern konnte mich auch mit humorvollen Momenten und liebenswerten Figuren begeistern. Dabei verwendet die Autorin zwar eine recht simple Sprache, allerdings hat mich dies aufgrund des Genres absolut nicht gestört. Dazu sind die Figuren gut ausgearbeitet. Hier lernt man nicht nur Figuren kennen, die sich hauptsächlich für die neuesten Klamotten oder den teuersten Lippenstift interessieren, sondern starke Frauen, die authentisch und sympathisch sind und wissen, worauf es im Leben ankommt.

Erzählt wird dieses Mal die Geschichte von Inga, die schon viel zu lange nicht mehr in St. Peter-Ording war und nun, nachdem sie von ihrem Freund verlassen wurde, mal wieder ihre Tante Ditte besuchen möchte, die einen Pferdehof besitzt. Inga muss jedoch schnell feststellen, dass der Hof schon seine besten Zeiten hinter sich hat und kurz vor der großen Pleite steht. Inga möchte das Schicksal des Hofs jedoch nicht akzeptieren und somit sammelt sie schnell einige Ideen, wie man den Hof retten könnte. Dabei erhält sie nicht nur Unterstützung, sondern erlebt auch eine kleine Romanze, die das Herz höher schlagen lässt…

Zugegeben: Hier und da gibt es einige Momente, die doch sehr vorhersehbar sind, sodass das Buch nur mit sehr wenigen Überraschungen bestückt ist. Dies hat mir jedoch nur wenig ausgemacht, da die Figuren einfach sehr viel ausgleichen, denn diese sind allesamt sehr interessant und ich konnte besonders Inga ins Herz schließen, da sie nicht nur nicht auf den Mund gefallen ist, sondern auch keinerlei Probleme damit hat, neue Dinge im Leben auszuprobieren und neue Ziele zu verfolgen. Aber auch andere Figuren, wie z.B. Tante Ditte, die oftmals das Gegenteil ihrer Nichte ist, ist sehr sympathisch und jemand, den man einfach gerne um sich haben möchte.

Das Cover passt perfekt zum Genre und versetzt den Leser in Urlaubsstimmung. Das Meer, der Strand, der VW-Bus und das Haus harmonieren sehr gut miteinander, sodass das Cover für mich jetzt schon ein Eyecatcher ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich auf eine angenehme und unterhaltsame Sommergeschichte eingestimmt.

Insgesamt konnte mich „Strandrosensommer“ mit sympathischen Figuren, wunderschön beschriebenen Landschaften und einem tollen Humor begeistern, sodass ich gerne nach St. Peter-Ording zurückgekehrt bin. Wer bereits diverse Romane u.a. von Dora Heldt mochte, wird hierbei ebenfalls großen Lesepaß vorfinden. Ich kann es nur empfehlen.

Bücher allgemein

Geplante Bücher im Mai 2018


Nachdem ich im April wieder einige Bücher gelesen habe, die nicht auf meiner Leseliste standen, bin ich in diesem Monat wieder deutlich motivierter, diese Liste endlich mal richtig abzuarbeiten. Im Mai möchte ich besonders mal wieder mehr für die LYX-Challenge tun und somit das ein oder andere Buch aus dem LYX-Stapel befreien. Dazu sollen endlich mal wieder ein paar Bücher für die Henyne-Challenge gelesen werden, auf die ich mich bereits sehr freue.

Laurelin McGee – Mr. Undateable (Miss Match #1)
Laurelin McGee – Miss Taken (Miss Match #1.5)
Sofie Cramer – Sternschnuppengeflüster
Sabine Thiesler – Zeckenbiss
Brandon Sanderson – Calamity (Reckoners #3)

Jennifer L. Armentrout – Und wenn es kein Morgen gibt
Ava Reed – Die Stille meiner Worte
Cole Gibsen – Written on my Heart
Jennifer L. Armentrout – Deadly Ever After
Bianca Iosivoni – Die letzte erste Nacht (Firsts #3)

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Rezension

Naomi Alderman – Die Gabe


Kurzbeschreibung
Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden.
Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Nachdem bereits so viele Blogger von „Die Gabe“ geschwärmt haben und das Buch immer wieder mit „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood verglichen wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich konnten diese zwar nicht gänzlich erfüllt werden, allerdings hat mir die Geschichte dennoch insgesamt gut, wenn auch nicht überragend, gefallen.

„Die Gabe“ ist anspruchsvoll, besitzt stellenweise sehr brutale Szenen, liest sich aber dennoch flüssig und spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Figuren, die man ausreichend kennen lernt und mit denen man durchaus mitfühlen kann – auch wenn diese durchaus mehr Tiefe benötigt hätten.

Die Geschichte ist dabei schnell zusammengefasst: Nachdem auf der Welt die Männer schon immer die Oberhand hatten und stets bevorzugt wurden, wird der Spieß schlagartig umgedreht, denn plötzlich entdecken weltweit Frauen und junge Mädchen, dass sie plötzlich mit Gaben gesegnet sind, die ihnen nicht nur Macht verleihen, sondern sogar tödlich sei können. Dadurch merken die Frauen, dass sie mittlerweile die Oberhand haben und eine Welt nach ihren Vorstellungen schaffen können, ohne dabei unterdrückt zu werden. Dabei werden auch einzelne Schicksale thematisiert, die mich berühren, aber auch zum Nachdenken angeregen konnten.

Wenn man bedenkt, wie stark derzeit Debatten rund um das Thema „#MeToo“ abgehalten werden, kommt dieses Buch gerade recht, denn dieses fasst das Problem, dass Frauen in einigen Teilen der Welt nach wie vor unterdrückt werden, perfekt zusammen, gleichzeitig wird das Thema Gleichberechtigung aber ebenfalls angeschnitten, was mir gut gefallen hat. Zwar ist die Geschichte insgesamt brutaler und gewalttätiger, als ich zuvor erwartet habe, allerdings befinden sich diese Szenen noch durchaus im Rahmen.

Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte nicht so gut ist, wie ich es zuvor erhofft habe. Sie ist zwar an sich gut geschrieben und besitzt viele gute und spannende Momente, allerdings hat mir insgesamt das gewisse Etwas gefehlt, was ich sehr schade finde. Hier hätte man ein noch besseres Bild der Gesellschaft aufbauen und zudem den Figuren noch mehr Tiefe verleihen können. Dennoch: Die Geschichte ist gut, auch wenn der ganz große Kracher ausgeblieben ist.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, kann mich allerdings dennoch insgesamt überzeugen, da ich die Hand und die Verzweigungen für sehr gelungen halte. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Gabe“ ist insgesamt eine gute und spannende Geschichte, die perfekt in die derzeitige #MeToo-Debatte passt und dabei oftmals mit sehr brutalen Szenen daherkommt. Zwar bin ich der Meinung, dass man hier noch mehr hätte rausholen können und die Figuren etwas mehr Tiefe gebraucht hätten, allerdings ist die Geschichte doch insgesamt gut gelungen, sodass ich diese nur empfehlen kann.

Rezension

Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers


Kurzbeschreibung
Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Die Geschichte der Bienen“ sehr gemocht habe, habe ich mich schon sehr auf Maja Lundes neuestes Werk „Die Geschichte des Wassers“ gefreut und hatte direkt hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich muss ich sagen, dass mich die Autorin auch mit diesem Buch wieder einmal begeistern konnte, sodass ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe.

Die Geschichte liest sich nicht nur sehr angenehm und flüssig, sondern ist dazu noch lehrreich und regt zum Nachdenken kann, kann allerdings stets unterhalten, sodass man hier eine insgesamt gut ausgearbeitete Geschichte erhält. Auch die Figuren wissen zu überzeugen. Diese konnten mir zwar nicht alle ans Herz wachsen, allerdings sind diese so gut ausgearbeitet, sodass man einen umfassenden Einblick in ihr Leben erhält.

Wie auch schon bei „Die Geschichte der Bienen“ spielt die Geschichte in verschiedenen Jahren. Einmal im Jahr 2017, einmal im Jahr 2041. Hier bemerkt man nicht nur drastische Unterschiede, sondern kann auch beiden Jahren hervorragend folgen, da man einen guten Überblick erhält und ich mich in die Figuren gut hineinversetzen konnte.

So wird die Geschichte einmal aus der Sicht von der fast siebzigjährigen Signe erzählt, die als Umweltaktivistin engagiert ist und mit ihrem Segelboot von Norwegen nach Frankreich zu segeln. Dabei hat sie auch eine ganz besondere Fracht mit an Bord, die auf der Welt einiges bewirken könnte.
Im Jahr 2041 lernt man dagegen David und seine Tochter Lou kennen, die in Frankreich leben und aufgrund einer Dürre gezwungen sind, sich in Richtung Norden aufzumachen. Dabei finden sie auch ein altes Segelboot, welches Signe gehört hat. Hier sind sie nicht nur erstaunt über das Boot, sondern machen auch eine Entdeckung, die ihnen wieder neuen Mut schenkt.

Die Geschichte wird dabei sehr gut miteinander verknüpft, regt aufgrund der Dürre und den weiteren Umweltproblemen immer wieder zum Nachdenken an und man lernt auch noch etwas dazu, wenn man sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen kann. Allgemein finde ich es toll, dass sich die Autorin immer wieder mit solchen Themen befasst, die meiner Meinung nach oftmals viel zu kurz kommen.

Das Cover ist zwar schlicht, gefällt mir aber ganz besonders gut, sodass es für mich trotz allem ein kleiner Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt begeistern, sodass ich der Geschichte nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Geschichte des Wassers“ ist insgesamt eine berührende, nachdenklich stimmende und lehrreiche Geschichte mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Wer bereits „Die Geschichte der Bienen“ mochte, wir „Die Geschichte des Wassers“ ebenfalls mögen.

Neuerscheinung

Meine Highlights aus den Neuerscheinungen im April 2018


Nachdem der März mit seinen Neuerscheinungen schon fast brutal war und so viele großartige Bücher erschienen sind, geht es der April ein wenig ruhiger an. Zwar erscheinen auch hier wieder einige tolle Bücher, von denen ich bereits einige vorbestellt habe, allerdings wird sich der SUB-Abbau ein wenig in Grenzen halten, da ich einige Bücher, wie z.B. den dritten Band von „SoulSystems“ von Vivien Summer oder auch „When it’s real“ von Erin Watt bereits gelesen habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Unter normalen Umständen hätten sich Oakley und Vaughn wohl nie kennengelernt. Während sich die siebzehnjährige Vaughn seit dem Tod ihrer Eltern um ihre Geschwister kümmern muss, ist das Leben des neunzehnjährigen Oakley eine einzige Party. Als Popstar hat er sich nicht nur eine Bad-Boy-Attitüde zugelegt, sondern auch jede Menge Groupies. Dann beschließt sein Management, dass er dringend ein besseres Image braucht. Vaughn soll ein Jahr lang Oakleys Freundin spielen. Doch die beiden können sich auf den Tod nicht ausstehen. Während die gesamte Presse rätselt, wer das neue Mädchen an Oakleys Seite ist, muss sich Vaughn fragen: Kann sie sich selbst treu bleiben in dieser Welt voller Glitzer, Glamour und Gerüchte?
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Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen…
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Eigentlich läuft alles gut für Kenzie – sie hat tolle Freunde, schulischen Erfolg, und ihr gutaussehender Exfreund will sie unbedingt zurückerobern. Aber tief innen weiß Kenzie, dass das Wichtigste in ihrem Leben fehlt. Und dass dieses Wichtigste Jaden ist – groß, athletisch, einfühlsam. Vor einem Jahr hatte sie sich unsterblich in ihn und sein schiefes Lächeln verliebt. Bevor ein Schicksalsschlag alles zerstörte. Nun ist Jaden plötzlich wieder da und kämpft um Kenzie. Aber kann sie sich ihm ganz öffnen und ihm ihr dunkelstes Geheimnis offenbaren? Kann sie sich wirklich fallen lassen?
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In Sammy Jos kleiner Heimatstadt in Alabama hat alles seine Ordnung: Niemand zieht weg, geheiratet wird untereinander, man bekommt Kinder und lässt sich in seinem Reihenhäuschen nieder. Doch Sammy Jo will etwas anderes. Seit sie denken kann, möchte sie hinaus in die Welt, mehr sehen, mehr erleben. Nur hat sie keine Ahnung, wie sie das anstellen soll, denn sie arbeitet Tag für Tag in der Bäckerei und ihre Mutter findet den Lebensentwurf mit Heiraten, in der Nähe Bleiben und Kinder Kriegen perfekt für sie!
Alles ändert sich, als Hale Christopher Jude durch die Tür spaziert: Er verkörpert alles, wovon sie träumt – doch Sammy Jo übersieht, dass Dinge manchmal anders sind, als sie scheinen…
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Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage – und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet…
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Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.
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Eine grausame Mordserie hält den kleinen Ort Osborne in der Einöde Nebraskas in Atem. Nach und nach werden die Schüler der Highschool von einem nahezu unsichtbaren Täter angegriffen, der die Geschichten und Lebensverhältnisse seiner Opfer genau zu kennen scheint. Makani, die erst vor kurzem von Hawaii nach Osborne zu ihrer Großmutter gezogen ist, rätselt mit ihren Freunden über das Motiv des Täters – und fürchtet, dass er auch sie ins Visier nehmen wird. Denn sie hat selbst ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas weiß und das ihr nun zum Verhängnis zu werden droht.
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Sommer. Jetzt! Das findet auch Bestsellerautorin Dora Heldt. Wären da nur nicht diese zahlreichen lästigen Kleinigkeiten: die blöde Flugangst, die fehlende Bikinifigur, die vollen Strände, die unpraktischen Reiseallergien und all die anderen Ärgernisse, die dem perfekten Sommer im Weg stehen. Doch wer lässt sich schon bei strahlendem Sonnenschein oder an einem lauen Sommerabend die Laune verderben. Das wäre ja noch schöner!
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Seit Emma weiß, dass ihr bester Freund Henry ein Auslandsjahr in Frankreich absolvieren wird, scheint die bevorstehende Trennung wie ein dunkler Schatten über ihr zu schweben. Als dann auch noch die Abschiedsfeier so ganz anders als erwartet verläuft und Henry ohne Abschiedsworte nach Frankreich verschwindet, ist Emma am Boden zerstört. Ein Jahr später steht ihr bester Freund wieder vor ihr – und nichts ist mehr wie zuvor. Die ursprüngliche Vertrautheit hat sich aufgelöst. Dafür scheinen Henrys stürmische Augen eine ganz neue Anziehungskraft auf sie auszuüben…
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Rhea ist verzweifelt. Nachdem ihr Beschützer Caden fortgebracht wurde, soll sie mit einem fremden Insassen ein Kind zeugen. Doch Cadens Verschwinden ist nicht grundlos, denn die Rebellen planen bereits eine große Rettungsaktion. Währenddessen wird die Beziehung von Ella und River von einem folgenschweren Verdacht belastet. Viel Zeit bleibt ihnen nicht, um die Kluft zwischen sich zu überwinden: Das Rebellenlager ihrer neuen Verbündeten in Paris steht längst im Fokus von SoulSystems Inc. Nicht einmal Taissa, die als Spionin in das Unternehmen eingeschleust wurde, kann Rebellenanführer Max rechtzeitig warnen. Nun legt dieser sämtliche Hoffnungen auf Ella, denn in ihr schlummert etwas, das alles in ein neues Licht rückt…
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Alles ist perfekt: Nova hat jede Menge Spaß mit ihrer besten Freundin Fee, ihr Schwarm Fitz ist süßer denn je und die blöden Schulzicken lässt sie einfach links liegen. Doch dann sorgt ein sagenumwobenes Amulett für Wirbel. Und auf einmal verschwinden Novas Eltern – spurlos! Jetzt gibt es nur noch eine Rettung: Nova muss ihre böse Doppelgängerin Avon zurückhexen. Dafür braucht man die Eier einer Glimmerflimmerlibelle, Regentropfen aus einer Gewitternacht – vor allem aber eine Menge Mut…
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Eine Party. Eine brennende Scheune. Und ein fürchterlicher Schrei.
Als Kim aufwacht, hofft sie, dass es nur ein böser Traum war. Aber es ist Wirklichkeit: Nach einem Brand in der Abi-Party-Location liegt ihr Freund Jasper im Krankenhaus und behauptet, sich an nichts erinnern zu können. Und in Kims Wohnzimmer sitzt die Polizei und stellt Fragen – denn es gibt Hinweise darauf, dass Jasper das Feuer selbst gelegt hat. Kim glaubt nicht eine Sekunde daran. Aber wie soll sie Jasper helfen? Sie war ja an dem Abend nicht bei ihm. Sie war mit Ben zusammen, in den sie mal unsterblich verliebt war. Früher. Oder immer noch?
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Sechs Jahre lang haben sich Jana und Leander nicht gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Leander fuhr den Wagen. Und verschwand danach aus Janas Leben. Kein Wort haben sie seitdem gewechselt, wissen nichts mehr voneinander. Und jetzt steht er plötzlich vor ihr. Mit seinen hellblauen Augen. Und die Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben will. Sechs Jahre hat sie versucht, ihn zu hassen. Und nun ist er da, aus einem wirklich guten Grund: Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.
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Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert…
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Seit zehn Jahren hat Ravine Roy ihr Zimmer nicht mehr verlassen, denn sie leidet am Chronischen Schmerzsyndrom. Kleinste Bewegungen, Berührungen, ja sogar Geräusche bereiten ihr fürchterliche Qualen. Kein Wunder also, dass die junge Engländerin ihre Umwelt meidet. Alles hat mit einem Schicksalsschlag angefangen, der ihr auch ihre beste Freundin Marianne genommen hat. Jetzt bleiben Ravine nur noch Erinnerungen. Doch als ihre Mutter ihr zum Geburtstag ein Tagebuch schenkt, werden diese nach und nach – mit jeder Seite, die sie füllt – wieder lebendig und verleihen ihr Kraft. Und plötzlich beginnt sich ihre Welt neu zu drehen
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Mit fünfzehn wurde Amanda Grace entführt. 738 Tage hält ihr Peiniger sie gefangen, bevor sie entkommen kann. Vier Jahre später kämpft Amanda noch immer verzweifelt darum, ihr Leben zurückzugewinnen.
Vor sechs Jahren war Chase Henry ein Superstar. Dann kamen die Drogen, der Alkohol und der tiefe Fall. Heute setzt er alles daran, wieder auf die Beine zu kommen.
Als sie sich begegnen, stehen Amanda und Chase vor dem Nichts und wollen doch beide dasselbe: glücklich sein. Sie treffen eine Vereinbarung, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch was als gewagter Deal beginnt, entwickelt sich schon bald zu so viel mehr…
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Bella Bulluci hat die wohl nervigsten Superkräfte der Welt: Sie zieht sowohl Glück als auch Pech magisch an. Das hat zwar den Vorteil, dass der Fashiondesignerin oft ziemlich coole Sachen passieren, nur leider haben die meist einen riesigen Haken, und so stolpert Bella von einer blöden Situation in die nächste. Wie zum Beispiel, als eine von ihr ausgerichtete Wohltätigkeitsveranstaltung von dem fiesen Superschurken Hangman heimgesucht wird, der nach einem der ausgestellten Saphire giert. Bellas Glück hilft ihr zwar, mit dem Juwel zu entkommen – doch zu ihrem großen Pech steht ihr ausgerechnet der charmante Debonair zur Seite, der Bella in die wohl blödeste Situation von allen bringt: sich in den zwielichtigen Superhelden zu verlieben…
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In „Strandkorbträume“, dem vierten Band ihrer beliebten „Büchernest“-Serie, verzaubert Spiegel-Bestsellerautorin Gabriella Engelmann erneut ihre Leser mit einem sommerleichten Urlaubs-Roman voller Nordseeflair und Inselfeeling. Auf der Nordsee-Insel Sylt trifft der Leser wieder auf Gabriella Engelmanns sympathische Figuren, die Buchhändlerin Larissa, ihre Freundin Nele, die patente Tante Bea und viele mehr, leidet mit ihnen, wenn ihnen das Leben Steine in den Weg legt – und genießt jede Seite, wenn sie gemeinsam die Tücken des Alltags bewältigen.
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Nachdem Mia einen der Männer umgebracht hat, die für die Zerstörung ihrer Familie verantwortlich sind, bleiben noch zwei über: Kardinal Duomo und Konsul Scaeva. Beide sind jedoch vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und für Mia unerreichbar. Schlimmer noch: Die Rote Kirche selbst scheint Scaeva zu schützen …
Um an ihn heranzukommen, geht Mia ein großes Risiko ein: Sie kehrt der Kirche den Rücken und begibt sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin an den Großen Spielen in Gottesgrab teilzunehmen. Mia merkt schnell, dass sie diesmal zu weit gegangen ist, denn auf dem blutigen Sand der Arena gibt es keine Gnade und nur eine Regel: Ruhm und Ehre – oder Tod.
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Das Date mit dem arroganten Geschäftsmann Blake Donovan lässt Jaylene Kim fassungslos zurück. Wie kann sich eine selbstbewusste, selbstständige Frau freiwillig so von einem Mann dominieren lassen? Ihr neuer und mysteriöser Nachbar Noah dagegen ist alles, was sie sich von einem Mann wünscht: heiß, romantisch und genauso verliebt in Literatur wie sie. Bis er eine Seite an ihr entdeckt, die sie nie für möglich gehalten hätte…
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Sportagentin Jillian Nichols arbeitet nach drei Grundsätzen:
Erstens: Arbeite niemals mit arroganten Mistkerlen. Zweitens: Arbeite niemals mit jemandem, dem du nicht vertraust. Und drittens: Arbeite niemals mit jemandem, den du dir schon mal nackt vorgestellt hast.
Seitdem sie Nick „The Punisher“ Salinger vor fast zehn Jahren zufällig kennen gelernt hat, hat Jillian ihn sich häufiger nackt vorgestellt, als sie zugeben möchte. Damals war sie Praktikantin und er ein vielversprechender Rookie in der NHL. Jetzt sitzt der Eishockeystar in ihrer kleinen Agentur und will, dass sie seinen Ruf und seine Karriere rettet. Denn Nick Salinger ist ein Bad Boy, bekannt für seine Hitzigkeit auf und neben dem Eis. Grund genug, um sich nicht auf ihn einzulassen, weder privat noch beruflich. Aber die Luft zwischen den beiden knistert auch nach all der Zeit immer noch gewaltig…

Rezension

Jobien Berkouwer – Summer Girls


Kurzbeschreibung
Die Profilerin Lot van Dijk wird aus Amsterdam in eine verschlafene Gemeinde auf dem Land versetzt. Die männlichen Kollegen nehmen die junge Frau nicht ernst, und abgesehen von ausgebrochenen Pferden gibt es für die Polizei nur selten etwas zu tun. Doch dann wird in einer Waldhütte nach einem Sturm eine Leiche gefunden.
Lot sieht ihre Chance, sich zu behaupten, und erstellt ein Täterprofil. Es weist eindeutig auf einen Serienkiller hin, aber sie wird nur müde belächelt. Bis im Wald ein zweites ermordetes Mädchen gefunden wird. Denn nun liegt es an Lot, den Mörder aufzuhalten, bevor er sein nächstes Opfer findet…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich die Bücher aus dem Penguin Verlag bislang immer sehr gemocht habe, war ich schon sehr auf „Summer Girls“ gespannt, das im Februar erschienen ist. Hier habe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich durchweg flüssig und leicht, ist oftmals düster, aber stets spannend und ereignisreich. Gleichzeitig sind auch die Figuren gut gezeichnet, sodass man hier vielseitige Figuren kennen lernen darf. Diese waren mir zwar stellenweise nicht wirklich sympathisch, allerdings erwarte ich dies in dem Genre jedoch auch nicht.

Erzählt wird hierbei die Geschichte der Profilerin Lot van Dijk, die von Amsterdam aus in die Provinz versetzt wird, wo nur sehr wenig los ist und sie von ihren Kollegin nur selten ernst genommen wird. Als jedoch in einer Waldhütte nach einem Unwetter eine Leiche gefunden wird, darf Lot zeigen, was in ihr steckt, denn sie erstellt direkt ein Täterprofil und kommt zu dem Entschluss, dass es sich hierbei tatsächlich um einen Serienkiller handeln könnte, was sich auch bestätigt, nachdem eine weitere Leichte gefunden wird. Lot wird endlich ernster genommen und begibt sich somit immer mehr auf die Suche nach dem Täter, bevor dieser erneut zuschlagen kann…

Besonders interessant an „Summer Girls“ ist, dass die Autorin selbst auch als Profilerin arbeitet und somit jede Menge Erfahrungen in die Geschichte einfließen lassen konnte. Das merkt man besonders an der Polizeiarbeit, die sehr authentisch und stellenweise auch nüchtern beschrieben wird. Gleichzeitig ist es auch toll, dass man mit Lot eine starke und temperamentvolle Protagonistin erhält, die sich auch bei den oftmals eher lustig machenden Kollegen durchsetzen kann und dabei auf ihr Können setzt.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, wirkt aufgrund der Schatten relativ düster und passt einfach bestens zur Geschichte. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die ebenfalls gelungen ist, nicht zu viel verrät und direkt mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: „Summer Girls“ ist insgesamt ein spannender und gut ausgearbeiteter Thriller, der mit interessanten Figuren und einem starken Schreibstil zu überzeugen weiß. Gleichzeitig ist der Fall so spannend, dass man das Buch nur selten aus den Händen nehmen kann. Somit ist „Summer Girls“ ein gelungener Thriller, den ich nur empfehlen kann.

Rezension

Axel Ranisch – Nackt über Berlin


Kurzbeschreibung
Jannik und Tai, von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt, sind zwei ganz normale Sechzehnjährige. Bis sie eines Tages ihren Rektor sturzbetrunken auf der Straße auflesen und in seiner eigenen Wohnung einsperren. Aus dem Scherz wird schnell eine handfeste Entführung. Tai genießt es, »Gott« zu spielen und zwingt den Lehrer zu einem Seelenstriptease.
Ein Höllentrip für Jannik, der schnell bemerkt, dass Tai seine zarte Verliebtheit nur ausnutzt. Er muss handeln…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich an „Nackt über Berlin“ zunächst gar keine Erwartungen hatte, da ich mir anfangs nicht sicher war, ob mir das Buch gefallen könnte. Je mehr ich jedoch in die Geschichte hineingefunden habe, umso größeren Spaß hatte ich an der Geschichte und habe hier eine unterhaltsame, teilweise erschreckende, aber auch nachdenklich stimmende Geschichte vorgefunden.

Zugegeben: An den oftmals recht ordinären und saloppen Schreibstil musste ich mich zunächst gewöhnen, allerdings ist dieser dennoch in Ordnung, da es gut zu den jeweiligen Figuren passt. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und auch die Figuren sind gut ausgearbeitet, sodass man diese ausreichend kennen lernt. Erzählt wird die Geschichte hierbei abwechselnd aus der Sicht des 16-jährigen Jannik und dessen Schuldirektor Jens Lamprecht.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt und handelt von den Schülern Jannik und Tai, zwei gute Freude, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. Während Jannik homosexuell ist, sich allerdings noch nicht geoutet hat und auf klassische Musik steht, ist Tai immer mit der Kamera unterwegs und filmt alles und jeden, der ihm unter die Nase kommt. Als die beiden eines Tages zufällig ihren Schuldirektor entdecken, der im angetrunkenen Zustand recht hilflos wirkt, entscheiden sich die beiden Schüler kurzerhand den Lehrer in seine Wohnung zu bringen.

Doch aus dem „einfachen in die Wohnung bringen“ wird schnell mehr und der Direktor wird in der eigenen Wohnung von de beiden Schülern gefangen gehalten. Was anfangs wie ein lockerer Streich erscheint, entpuppt sich immer mehr zu einem Verbrechen, das bei allen Figuren seine Spuren hinterlässt…

Obwohl die Geschichte hier oftmals ungeahnte, skurrile und witzige Momente besitzt, hat sie mich dennoch auch oft zum Nachdenken angeregt. Dies liegt besonders an den Figuren, die mich begeistern konnten. Ich fand sie zwar nicht immer sympathisch, allerdings empfand ich sie als sehr interessant, habe vieles hinterfragt und gleichzeitig viele Antworten bekommen, sodass ich definitiv mit ihnen warm wurde und eine interessante Coming-of-Age-Geschichte vorfinden durfte.

Die Covergestaltung ist ein absoluter Eyecatcher und eine tolle Metapher für die Geschichte. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und fasst das Wichtigste zusammen, sodass es hier absolut nichts zu meckern gibt.

Kurz gesagt: „Nackt über Berlin“ ist eine interessante, skurrile, aber auch nachdenklich stimmende Coming-of-Age-Geschichte, die mir sehr gefallen hat und mich trotz anfänglicher Skepsis überzeugen konnte. Ich kann die Geschichte somit nur jedem Leser ans Herz legen.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten beiden Februarwochen und im März durften wieder einige tolle Bücher bei mir einziehen, die entweder vom Verlag, bzw. NetGalley stammten, Vorbestellungen waren oder spontan in der Buchhandlung gekauft wurden. Da ich bereits fünf der Bücher gelesen und immerhin vier davon bereits rezensiert habe, hält sich der SUB-Zuwachs immerhin im Rahmen. Hier freue ich mich besonders über „Illuminae“, das ich bereits angefangen habe und über „When it’s real“ von Erin Watt, das ich unbedingt schon als eBook vorab kaufen musste.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Jojo Moyes – Kleine Fluchten (Rezension)
Annie J. Dean – Destiny’s Hunter (Rezension)
Trish Cook – Midnight Sun (Rezension)
Sabine Ludwig – Serafinas Geheimnis. Dreimal schwarzer Kater (Rezension)
Mona Kasten – Save Me (Maxton Hall #1)

Kerry Drewery – Marthas Mission (Cell 7 #2)
Amie Kaufman/Jay Kristoff – Illuminae (Illuminae-Files #1)
Jilly Gagnon – #Famous
Erin Watt – When it’s real
Wolfgang Hohlbein – Killer City

Anna Woltz – Für immer Alaska
Gesa Schwartz – Scherben der Dunkelheit
Jordan Harper – Die Rache der Polly McClusky
Cole Gibson – Written on my Heart
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Rezension

Jojo Moyes – Kleine Fluchten


Kurzbeschreibung
Kleine Fluchten brauchen wir alle. Momente, die den Alltag in Frage stellen und uns einen neuen Blick auf unser Leben ermöglichen. In diesen neun Geschichten – liebevoll illustriert von Daniela Terrazzini – sind es vermeintlich kleine Ereignisse, ein gefundenes Handy, eine vertauschte Sporttasche, ein missglücktes romantisches Wochenende, die für einen Augenblick das Fenster in ein anderes Leben öffnen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Jojo Moyes und ich hatten es bislang nicht gerade einfach miteinander, da ich von ihren Geschichten bislang oft enttäuscht war, weil mir diese insgesamt immer zu klischeebeladen waren. Bei der Kurzgeschichtensammlung „Kleine Fluchten“ muss ich jedoch sagen, dass die Autorin erstmals so richtig mein Interesse wecken konnte, sodass ich dem doch recht kleinen Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Bislang empfand ich den Schreibstil von Jojo Moyes immer als recht ausschweifend, sodass ich mich mit der Art nicht zwingend anfreunden konnte. Bei „Kleine Fluchten“ ist es jedoch anders, denn die Geschichten lassen sich allesamt leicht und flüssig lesen und es kommen deutlich weniger Wiederholungen vor, als noch bei anderen Werken, wie z.B. „Ein Bild von dir“. Die Texte sind teilweise sehr unterhaltsam, regen allerdings auch zum Nachdenken an, sodass man aus den insgesamt neun Geschichten definitiv etwas mitnehmen kann.

Zwar muss man auch sagen, dass die neun Geschichten nicht ohne den üblichen Kitsch und Klischees auskommen, allerdings hat mich dies weitestgehend nicht gestört, sodass ich die Geschichten, in denen es u.a. um ein nicht gerade romantisches Wochenende oder auch um ein gefundenes Handy geht, dennoch genießen konnte.

Sehr schön sind auch die vielen Illustrationen, die in dem Buch enthalten sind. Beigesteuert wurden diese von Daniela Terrazzini, die die jeweiligen Momente bestens in ihren Illustrationen eingefangen hat, sodass diese ein absoluter Hingucker sind.

das Cover ist dagegen fast schon zu schlicht, fällt aber aufgrund des Farbtons enorm auf, was jedoch reine Geschmacksache ist. Die Kurzbeschreibung ist dagegen schon gelungener und zeigt auf, was man in den neun Kurzgeschichten erwarten kann.

Kurz gesagt: Obwohl Jojo Moyes und ich es bislang nicht einfach miteinander hatten, konnte mich die Autorin mit „Kleine Fluchten“ erstmals begeistern, sodass ich die neun Kurzgeschichten insgesamt sehr gerne gelesen habe. Bitte mehr davon!