Rezension

Hendrik Winter – Die Antwort auf Vielleicht

Kurzbeschreibung
Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi – jung, schön, todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis „irgendwann einmal“ aufschieben sollte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich schon immer sehr gerne Bücher gelesen haben, in denen Krebs, bzw. Chemotherapie, thematisiert werden, war ich schon sehr gespannt auf „Die Antwort auf Vielleicht“. Aufgrund der bislang sehr positiven Bewertungen waren Erwartungen recht hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Der Autor besitzt nicht nur einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil, sondern besitzt auch das nötige Einfühlungsvermögen, um der Thematik gerecht zu werden. Die Geschichte hat mich so manches mal zum Nachdenken angeregt, mich Tränchen wegblinzeln lassen, konnte mich aber dennoch unterhalten.

In „Die Antwort auf Vielleicht“ geht es um Jessi und Adam. Adams Aufgabe ist es, täglich Patienten zur Chemotherapie zu bringen. Dabei hätte er niemals gedacht, dass er dabei auf eine Frau wie Jessi trift. Diese ist nicht nur jung und schön, sondern leider auch todkrank. Er ist von Jessi direkt fasziniert und möchte ihr die Zeit, die Jessi noch zu leben hat, so angenehm wie möglich machen. Dabei fällt ihm auch nur allzu sehr auf, dass er selbst sein Leben verstreichen lässt und es nicht nutzt. Sein großer Wunsch, den höchsten Berg der Welt zu besteigen, scheuert nicht nur an Geld und mangelnder Zeit, sondern auch an Mut. Ausgerechnet Jessi ermutigt ihn immer wieder, nicht nur an seinen Träumen festzuhalten, sondern sich diese auch zu erfüllen.

„Die Antwort auf Vielleicht“ ist nicht nur sehr emotional, sondern auch überaus authentisch geschrieben. Hierbei fällt besonders Jessis Art, mit der gesamten Situationen umzugehen, besonders positiv auf, sodass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe.

Kurz gesagt: Mit „Die Antwort auf Vielleicht“ hat Hendrik Winter eine emotionale, authentische und teilweise auch unterhaltsame Geschichte mit interessanten Figuren geschaffen, die mich nicht nur sehr berühren, sondern auch zum Nachdenken anregen konnte. Ich bin begeistert und kann das Buch somit nur wärmstens empfehlen.

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Jacqueline Sheehan – Das namenlose Mädchen

„Das namenlose Mädchen“ hat nicht nur aufgrund des Covers direkt mein Interesse geweckt, sondern auch wegen der Kurzbeschreibung, die mich direkt angesprochen hat. Meine Erwartungen waren somit nicht gerade niedrig, allerdings wurde ich hierbei bitterlich enttäuscht, sodass ich das Buch leider nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Dies liegt größtenteils an dem Schreibstil, denn der konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Dialoge wirken flach, es gibt viel zu viele Wiederholungen und auch sonst zieht sich die Geschichte leider wie Kaugummi, sodass für mich keinerlei Spannung aufkommen wollte. Auch die Figuren wirkten stets blass und unnahbar, sodass ich mich nicht darauf einlassen konnte.

Dabei hatte die Geschichte eigentlich alles, um richtig gut zu werden: Maine ist als Ort sehr gut gewählt, da es für mich auch schon immer bei Stephen King funktioniert hat. Dazu hat man mit dem Mädchen, den Leichen, sowie die Suche nach der Mutter eine gute Thematik geschaffen, doch leider wollte der Funke nicht überspringen, da für mich niemals wirklich Spannung aufkam und ich mich auch mit den Figuren nicht anfreunden konnte.

Das ist zwar schade, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

„P.S. Ich liebe dich“ von Cecelia Ahern gehört zu meinen All-time Lieblingsbüchern, von daher habe ich mich wahnsinnig gefreut, als die Autorin vor geraumer Zeit publik gemacht hat, dass sie eine indirekte Fortsetzung zu dem Buch geschrieben hat. Hierbei handelt es sich um „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“, wo man auch endlich erfährt, wie es Holly nach Gerrys zu frühen Tod geht und was sich in den letzten sieben Jahren bei ihr (und hoffentlich auch ihren Geschwistern) entwickelt hat. Ich freue mich somit schon sehr und habe das Buch direkt vorbestellt. Leider muss man sich noch bis zum 23. Oktober 2019 gedulden.

Kurzbeschreibung
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Sarah Kuttner – Kurt

Kurzbeschreibung
»Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt.
Und dann bin da noch ich.«

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Bislang habe ich fast alle Kolumnen und Bücher von Sarah Kuttner sehr geliebt, sodass ich mich auch auf ihr neuestes Werk „Kurt“ gefreut habe. Da bereits schon viele andere behauptet haben, dass es sich hierbei um eine emotionale und packende Geschichte handelt, waren meine Erwartungen extrem hoch, doch leider wurden diese nicht ganz erfüllt.

Man muss zwar sagen, dass sich die Geschichte wieder einmal sehr flüssig und lebendig liest und auch wieder eine gewisse Melancholie auf jeder Seite spürbar ist, allerdings hat mir dieses Mal einfach das gewisse Etwas gefehlt, um voll und ganz begeistert zu sein. Die Figuren sind zwar wieder einmal gut gezeichnet und besitzen allesamt eine gewisse Tiefe, allerdings konnte ich mich mit Lena und Kurt leider nicht so anfreunden, wie ich es zuvor erhofft habe.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Lena und ihr Freund Kurt beziehen ein neues Haus, welches sie für sich und Kurts Sohn, der ebenfalls Kurt heißt, gekauft haben. Gleichzeitig gibt es da noch Jana, Kurts Ex und Mutter des kleinen Kurt, mit der sich der „große“ Kurt das Sorgerecht teilt. Alles scheint perfekt, der kleine Kurt scheint sich bei beiden Elternteilen wohl zu fühlen und auch Lena wächst immer mehr in die Rolle einer Patchwork-Familie hinein. Doch dann stirbt der kleine Kurt und lässt sich nur Trauer, sondern auch Fassungslosigkeit zurück.

Wenn Kinder vor ihren Eltern sterben, wirkt es immer unfassbar und als hätte man dabei die Rollen vertauscht. Die Hilflosigkeit der Eltern wurde von Sarah Kuttner auch einigermaßen perfekt herüber gebracht. Doch leider hat mir dabei dennoch das gewisse Etwas gefehlt, was vor allem auch an der Perspektive liegt. Die Geschichte wird durchgehend aus Sicht von Lena erzählt. Dies ist zwar gar nicht mal so schlecht, allerdings hätte ich es schöner gefunden, wenn auch Jana und Kurt mehr zur Wort gekommen wären und man auch von ihnen die Gedanken und Gefühle genauer hätte erleben dürfen.

Das Cover ist schlicht, aber durchaus passend zur Geschichte, sodass es hierbei nichts zu bemängeln gibt. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen, fasst das Wesentliche zusammen und macht direkt Lust auf mehr, sodass ich das Buch auch direkt am Erscheinungstag kaufen musste.

Kurz gesagt: Obwohl „Kurt“ an sich eine interessante Geschichte ist, konnte mich das Buch nicht so packen und mitfühlen lassen, wie ich es im Vorfeld erwartet habe. Zwar wurden die Figuren wieder einmal gut ausgearbeitet, allerdings bin ich der Meinung, dass Sarah Kuttner es deutlich besser kann. Von daher ist „Kurt“ zwar an sich gut, kommt für mich aber an ältere Werke wie „Mängelexemplar“ nicht heran.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Stephen King ist und bleibt für mich der absolute Lieblingsautor, von dem ich wirklich alles verschlinge. Dies ist auch der Grund, weshalb ich mich sehr gefreut habe, als ich ein neues Werk von ihm in den Vorschauen entdeckt habe. „Das Institut“ sieht nicht nur vom Cover her bombastisch aus, sondern verspricht auch eine spannende Geschichte mit paranormalen Elementen, was mich ganz besonders anspricht. Lange muss man sich nicht gedulden, denn „Das Institut“ erscheint bereits am 10. September 2019 im Heyne Verlag.

Kurzbeschreibung
In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich in der Vorderhälfte des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe in der »Hinterhälfte« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

Nell Leyshon – Der Wald

Kurzbeschreibung
Polen im Zweiten Weltkrieg: Der kleine Pawel wächst wohlbehütet in einem bürgerlichen Warschauer Haushalt auf. Doch als der Krieg kommt und sein Vater sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus engagiert, ändert sich alles. Die Familie lebt in ständiger Gefahr. Eines Nachts bringt der Vater einen verwundeten englischen Kampfpiloten mit nach Hause, um ihn in Würde sterben zu lassen, und löst damit eine Kette folgenschwerer Ereignisse aus…
England, viele Jahre später: Pawel führt in England ein Leben als freier Künstler. Tief in sich trägt er die Erinnerung an die Erlebnisse seiner Kindheit – daran, wie er mit seiner Mutter in den Wald fliehen musste und dort Monate verbrachte, jenseits von allem, was er kannte, allein inmitten der Natur. Die Geschehnisse dieser Zeit haben beide ganz unterschiedlich geprägt und für immer aneinander gebunden; doch in der Gegenwart stellen sich Mutter und Sohn Hindernisse in den Weg, die es ihnen schwer machen, wieder zueinander zu finden…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr „Die Farbe von Milch“ von Nell Leyshon gelesen habe und sehr beeindruckt war, war ich schon sehr auf das neueste Werk „Der Wald“ gespannt und hatte sehr hohe Erwartungen. Enttäuscht wurde ich hierbei nicht, denn „Der Wald“ ist eine spannende und berührende Geschichte, die mich voll und ganz überzeugen konnte.

Nell Leyshon hat hierbei einen Roman geschrieben, der sich trotz seiner gewissen Schwere flüssig lesen lässt, aber auch zum Nachdenken anregt, berührt und für so manches Kopfschütteln, aber auch Lächeln sorgt. Die Figuren, allen voran Pawel, sind gut gezeichnet, man lernt diese ausreichend kennen und auch die Dialoge lesen sich gut, ohne holprig zu wirken.

In „Der Wald“ wird eine berührende Mutter-Sohn-Geschichte erzählt, die so manche Höhen und Tiefen mit sich bringt. Der kleine Pawel und seine Mutter Zofia fliehen während des Zweiten Weltkriegs in den Wald, nachdem sich sein Vater im Widerstand gegen den Nationalsozialismus befindet. Für ihn und seine Mutter, die bislang immer ein eher zurückhaltendes Verhältnis zueinander hatten, ist der Wald Fluch und Segen zugleich, denn während sie sich wieder annähern, wächst auch die Angst von Tag zu Tag mehr.

Jahre später leben die beiden in London, wo sie sich neue Namen gegeben und fortan Paul und Sofia heißen. Während Paul mittlerweile als Künstler arbeitet und mit beiden Beinen im Leben steht, leidet das Mutter-Sohn-Verhältnis immer mal wieder, sodass er und Sofia oft ihre ganz eigenen Probleme miteinander haben. Dabei werden die Probleme und die Gedanken und Gefühle der beiden perfekt beschrieben, sodass man als Leser gut mit den beiden Figuren mitfühlen kann.

Das Cover ist hübsch anzusehen und besticht mit tollen Ästen, Blüten und Blättern sowie mit Vögeln, die das Cover abrunden. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und stimmig und machte direkt Lust auf mehr, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Der Wald“ ist insgesamt eine schonungslose, mitfühlende und rundum gelungene Geschichte, die mit starken Protagonisten und einem starken Schreibstil überzeugen kann. Ich kann die Geschichte somit nur wärmstens empfehlen.

Rezension

[Kurzrezension] Marlon James – Der Kult

Kurzbeschreibung
Im Dorf Gibbeah beginnt der Sonntag mit einem bösen Omen: Während der Morgenmesse fliegt ein Geier durch das geschlossene Kirchenfenster und schlägt tot auf der Kanzel auf. Nur wenige Minuten später wirft ein schwarz gekleideter Fremder den Dorfprediger zu Boden und übernimmt die Kontrolle über die Gemeinde. Als selbst ernannter Apostel York predigt er Rache und Verdammnis. Doch der alte Prediger weigert sich, seinen Platz widerstandslos abzugeben. Ein gnadenloser Glaubenskampf beginnt. Das Dorf scheint dem Untergang geweiht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Der Kult“ von Marlon James hat mich aufgrund der Kurzbeschreibung so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Dank einiger Rezensionen, die ich bereits im Vorfeld gelesen habe, war mir bewusst, dass das Buch vielleicht hier und da durchaus bei mir anecken könnte, allerdings habe ich mich dennoch auf dieses Werk sehr gefreut. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht gänzlich überzeugen.

Marlon James hat hier zwar ein sehr interessantes Setting geschaffen, das durchaus eine gute und dichte Atmosphäre mit sich bringt, allerdings hatte ich mit dem Schreibstil und den Figuren dennoch hier und da meine Probleme. Die Figuren waren mir leider durchweg nicht sympathisch genug, um wirklich mit ihnen mitfiebern könnte. Beim Schreibstil war für mich eher das Problem, dass hier sehr viele Bibelzitate enthalten sind. Das kann zwar durchaus interessant sein und auch zur Atmosphäre passen, allerdings waren einige Zitate dann doch eher unpassend und viele Szenen haben sich dazu gezogen wie Kaugummi.

Dennoch ist hier nicht alles schlecht, denn das Buch weiß auch durchaus zu unterhalten und besticht besonders mit den Machtkämpfen zwischen Pastor Bligh und dem selbsternannten Apostel York. Während Pastor Bligh immer mehr aus seiner eigenen Gemeinde vertrieben wird und York mehr und mehr die Macht an sich reißt, erlebt man hier auf interessante Art und Weise, wie sehr sich Menschen doch durch die Kirche, bzw. ihren Glauben beeinflussen lassen, was stellenweise für Unverständnis bei mir gesorgt hat.

Kurz gesagt: „Der Kult“ ist sicherlich nicht perfekt und alles andere als eine Lektüre für zwischendurch, allerdings durchaus auch interessant für alle, die sich gerne mit Religionen und Kulten beschäftigen.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #173

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Hierbei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Broken Beautiful Hearts“ von Kami Garcia habe ich freundlicherweise von NetGalley erhalten und ist somit erst ganz frisch auf meinem SUB. Da ich die Bücher von der Autorin bislang immer sehr gemocht habe, habe ich auch bei diesem Buch die Hoffnung, dass es mir gut gefallen könnte.

Kurzbeschreibung
Davor war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in ihr Herz. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Und das, obwohl Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Da ich bislang jedes Buch von Laura Kneidl verschlungen habe und nahezu immer begeistert war, musste auch unbedingt ihr neuestes Werk „Someone New“ bei mir einziehen, auf das ich bereits sehnlichst gewartet habe. Nun, wo es sich endlich im Bücherregal befindet, wird es mit Sicherheit schon sehr bald wieder ausgelesen sein.

Kurzbeschreibung
Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich deswegen, vor allem weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch seine undurchdringliche Art fasziniert Micah, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält, denn er hat ein Geheimnis – ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Ebenfalls noch ganz neu auf dem SUB befindet sich „Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green. Der Autor war mir bislang in seinen Youtube-Videos mit seinem Bruder, dem Bestseller-Autor John Green, immer sehr sympathisch gewesen, sodass ich auch ihm unbedingt eine Chance geben möchte. Auch hier sind meine Erwartungen enorm hoch, sodass ich hoffe, dass dieses Buch mich überraschen und begeistern wird.

Kurzbeschreibung
Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion – und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben – nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Die Bücher und Kolumnen von Sarah Kuttner habe ich bislang immer sehr gerne gelesen, sodass ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk „Kurt“ freue, das mal wieder sehr interessant und vielversprechend klingt. Zum Glück muss man sich hierbei nicht mehr allzu lange gedulden, denn „Kurt“ erscheint bereits 13. März 2019.

Kurzbeschreibung
»Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt. Und dann bin da noch ich.«

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Elizabeth Jane Howard – Die Jahre der Leichtigkeit (Cazalat #1)

Bücher abzubrechen ist leider nie schön, besonders wenn diese am Anfang wirklich vielversprechend geklungen haben. Da „Die Jahre der Leichtigkeit“, der erste Band der „Cazalat“-Chroniken, häufiger mit der Erfolgsserie „Downtown Abbey“ verglichen wurde, hatte ich besonders hohe Erwartungen an die Geschichte und wurde doch sehr enttäuscht, sodass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das Problem ist hierbei nicht nur der etwas holprige und langatmige Schreibstil, sondern auch die zu vielen Personen. Zwar gibt es hierbei direkt einen Stammbau mit dabei, um sich besser orientieren zu können, allerdings hatte ich immer wieder meine Probleme, sämtliche Charaktere auseinanderzuhalten, was meiner Meinung nach ein absolutes No Go ist, da man sich so weder mit den Figuren anfreunden, noch sich in ihre Situationen und ihr Handeln hineinversetzen konnte. Dadurch blieben sie für mich nicht nur fremd und unnahbar, sondern ich habe auch immer mehr das Interesse an ihnen verloren.

Dies ist sehr schade, denn die Geschichte klang zunächst wirklich vielversprechend und hätte auch durchaus ein Pageturner sein können, allerdings war die Geschichte meiner Meinung nach leider viel zu holprig und es machte auf mich den Eindruck, als wäre es nur eine Aneinanderreihung von Szenen, statt ein wirklicher Roman.

Somit konnte mich „Die Jahre der Leichtigkeit“ leider nicht überzeugen, sodass ich das Buch abgebrochen nach knapp dreihundert Seiten abgebrochen habe.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim jeweiligen Verlag)