Rezension

Husch Josten – Hier sind Drachen


Kurzbeschreibung
14. November 2015: Am Morgen nach den verheerenden Terroranschlägen von Paris macht sich die Reporterin Caren auf den Weg in die französische Hauptstadt. Doch ihr Flug verzögert sich, die Lage ist angespannt, am Heathrow Airport herrscht nach einem anonymen Anruf Alarmbereitschaft. Die bedrohliche Situation und wachsende Nervosität der Sicherheitsbeamten bringen Carens älteren Sitznachbarn allerdings nicht aus der Ruhe, stoisch liest er weiter in Wittgensteins »Tractatus«. Der gleichermaßen unbefangene wie charismatische Philosoph und Zufallsforscher verwickelt Caren, mit deren Gelassenheit es seit Monaten nicht zum Besten steht, in ein faszinierendes Gespräch. Und offeriert ihr dabei – zufällig oder absichtsvoll? – die unmögliche Geschichte, nach der die Journalistin ihr Leben lang gesucht hat. ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Obwohl Husch Josten für mich schon lange keine Unbekannte mehr ist, ist „Hier sind Drachen“ tatsächlich mein ersten Buch von ihr, von daher war ich schon sehr gespannt, wie sie das Thema „Terror“ behandelt hat. Dabei hat sie das Thema hervorragend ausgearbeitet, schreibt feinfühlig, stellt aber auch gleichzeitig viele Fragen, die durchaus zum Nachdenken anregen.

Da das Thema Terror auch nach den Anschlägen von Paris immer noch in den meisten Köpfen der Menschen und leider aktueller denn je ist, wurde hier eine interessante Geschichte geschaffen, die sich trotz der bedrückten Thematik angenehmen lesen lässt und durchaus auch unterhalten kann. Die Dialoge sind wahnsinnig gut ausgearbeitet, ebenso die Figuren, sodass man hier nichts bemängeln kann.

Erzählt wird hier die Geschichte über die Journalistin Caren, die einen Tag nach den schrecklichen Terroranschlägen in Paris von Heathrow nach Paris fliegen möchte, doch nicht vom Fleck kommt, da auch dort nach einem Anruf Alarmbereitschaft herrscht. Carmen wird zunehmend nervöser und lässt sich nur schwer beruhigen. Lediglich ein älterer Mann neben ihr bleibt komplett ruhig und unterhält sich mit ihr nicht nur über das Thema Terror, sondern auch über das Schicksal, was zu einem interessanten Dialog führt, der mich durchaus zum Nachdenken anregen konnte.

Das Cover ist hübsch anzusehen und passt bestens zu einer typischen Flughafenszene, die Kurzbeschreibung liest sich gut und konnte mein Interesse wecken. Ein Kritikpunkt ist für mich allerdings der Preis, denn 16 Euro für gerade einmal knapp 160 Seiten finde ich doch ein wenig happig. Hier wäre ein angemessenerer Preis von z.B. 12 EUR durchaus kundenfreundlicher gewesen.

Kurz gesagt: „Hier sind Drachen“ ist eine faszinierende und nachdenklich stimmende Geschichte rund um die Terroranschläge in Paris im Jahr 2015, aber auch über das Schicksal, die mit interessanten Figuren und einem angenehmen Schreibstil bestückt ist. Trotz der schweren Thematik konnte mich das Buch dennoch unterhalten, sodass ich es nur empfehlen kann.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Als großer Fan von Jennifer Estep freue ich mich sehr, dass auch ihre „Bigtime“-Reihe mittlerweile ins Deutsche übersetzt wird, von daher freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band „Hot Mama“, der wieder einmal sehr interessant klingt. Leider muss man sich bis zur Veröffentlichung noch ein wenig gedulden, denn „Hot Mama“ erscheint erst 2. Oktober 2017.

Kurzbeschreibung
Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte…

Bücher allgemein

SUB am Samstag #135


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Du gehörst mir“, der erste Band der „Addicted to Sin“-Reihe von Monica James, wurde bereits vor einigen Wochen von mir vorbestellt, da ich einfach total neugierig auf die Geschichte bin, von daher wird dieses wohl nicht allzu lange auf meinem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?
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Stephanie Danlers Werk „Sweetbitter“ wurde mir vom Verlag empfohlen und ich wurde direkt neugierig, sodass auch dieses Buch in mein Regal einziehen durfte. Hier erhoffe ich mir eine unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Geschichte.

Kurzbeschreibung
Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
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Ebenfalls ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Guides – Die erste Stunde“ von Robison Wells. Da ich alles, was mit Aliens immer sehr interessant finde, hoffe ich, dass ich auch hier gut unterhalten werde und erhoffe mir spannende Lesestunden.

Kurzbeschreibung
Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht – ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen…

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten drei Wochen hat sich ganz schön was angesammelt. Schuld daran sind diverse Vorbestellung, Überraschungspost und die freundliche Unterstützung von NetGalley. Da ich allerdings schon einige der Bücher gelesen und zum Teil auch rezensiert habe, ist der SUB-Zuwachs gar nicht mal so groß. Hier freue ich mich besonders auf den ersten Band von „Addicted to Sin“ und „Karma Girl“.

Stephen King – Faire Verlängerung (Rezension)
Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug (Rezension)
Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist (Rezension)
Monica James – Du gehörst mir (Addicted to Sin #1)
Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)

Margot Lee Shetterly – Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen
Tanja Wekwerth – Madame Cléo und das große kleine Glück
A.J. Pine – If only
Jennifer Estep – Karma Girl (Bigtime #1)
Robison Wells – Guide

Katharina Lang – 150 Ways to Date
Sean Smith – Adele: Ihre Songs, ihr Leben
Stephanie Danler – Sweetbitter
Antonia Neumayer – Selkie
Jennifer Benkau – Soulsister

Kanae Minato – Geständnisse
Emily Barr – Jeder Tag kann der schönste in einem Leben werden
Nica Stevens – Hüter der fünf Leben
Ally Taylor – Phoebe (New York Diaries #3)
Nicola Yoon – The Sun is also a Star

Rezension

Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist


Kurzbeschreibung
Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu… ~ Quelle

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Meine Meinung
Bücher von Nicholas Sparks sind für mich seit vielen Jahren ein absolutes Muss, da ich von dem Autor bislang nur sehr selten enttäuscht wurde. Es ist demnach kein Wunder, dass ich mich sehr auf sein neuestes Werk „Seit du bei mir bist“ gefreut und hohe Erwartungen hatte. Diese waren vielleicht am Ende zu hoch, denn ich fand die Geschichte leider gar nicht gut, sodass bei mir kaum das typische Sparks-Gefühl aufkam.

Dies liegt wohl hauptsächlich daran, weil ich wohl einfach zu hohe Erwartungen hatte. Nicholas Sparks muss wahrlich nicht mehr beweisen, dass er schreiben kann, denn dies hat er einfach zu häufig schon unter Beweis gestellt. Dennoch fand ich die Geschichte leider oftmals viel zu flach und langatmig, sodass ich auch nicht mit den Figuren warm wurde, was doch sehr schade ist, da diese eigentlich gut ausgearbeitet wurden.

So gerne ich dieses Buch wirklich gemocht hätte, leider war dies kaum möglich. Die Figuren sind zwar gut ausgearbeitet, allerdings wirkt mir hier vieles zu depressiv, was so gar nicht zu den bisherigen Bücher von Nicholas Sparks passen wollte. Normalerweise ist es ja nicht schlecht, wenn man neue Themen ausprobiert und Bücher anders angeht, allerdings erschien mir dies bei „Seit du bei mir bist“ als zu gewollt, sodass mir oftmals der berühmte roten Faden gefehlt hat.

Hierbei geht es um Russell, der den Sprung in die Selbständigkeit wagt und von einem auf den anderen Tag mit wenig Erfolg und mangelnden Kunden leben muss. Für seine Frau und seine Tochter London ist dies ebenfalls eine schwere Zeit, sodass die Ehe immer mehr zerbricht und sich Russel und seine Ehefrau Vivian entfremden. Plötzlich muss er sich dazu noch alleine um die kleine London kümmern, was ihn nicht nur viel abverlangt, sondern ihn auch schlichtweg überfordert, was zu jeder Menge Drama führt.

Zwar gibt es auch hier wieder ein paar romantische und kitschige Momente, die man von Nicholas Sparks einfach erwartet, allerdings kam bei mir nie die typische Stimmung auf. Dies lag auch vor allem an Russell, mit dem ich leider nie warm wurde und mich somit auch nicht in ihn hineinversetzen konnte. Ich konnte zwar nachvollziehen, was er durchleben muss, allerdings hat mir das nicht gereicht, um wirklich begeistert oder gerührt zu sein.

Das Cover ist wunderschön und passt sich den bisherigen Büchern von Sparks sehr gut an. Das schön dekorierte Zimmer lädt zum Träumen ein, sodass es für mich ein absoluter Eyecatcher ist. Die Kurzbeschreibung weiß ebenfalls zu überzeugen und war für mich der Grund, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: So gerne ich Nicholas Sparks als Autor auch lese, aber „Seit du bei mir bist“ hat mich leider nicht überzeugen können. Die Geschichte besitzt keinen roten Faden und wirkt häufig unrund und zu langatmig, sodass auf langer Strecke nicht das typische Sparks-Gefühl aufkam. Dann doch lieber zu älteren Werken des Autors greifen.

Rezension

Valentina Cebeni – Die Zitronenschwestern


Kurzbeschreibung
Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits einige positive Kritiken zu „Die Zitronenschwestern“ gelesen habe, wurde ich sehr schnell neugierig und habe der Geschichte somit gerne eine Chance gegeben. Hier habe ich mir eine unterhaltsame und gleichzeitig nachdenklich stimmende Geschichte erhofft und diese zum Glück auch erhalten.

Valentina Cebeni besitzt einen angenehmen und gleichzeitig einfühlsamen Schreibstil, der mir sehr zugesagt hat, sodass ich sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt und mich gut unterhalten konnte. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und auch die Dialoge lesen sich gut, ohne holprig zu wirken. Sehr schön ist es auch, dass in dieser Geschichte sehr viele Rezepte eingebaut wurden, die man leicht und schnell nachkochen kann und dadurch auch das typische Mittelmeer-Gefühl mit all seinen Facetten erhält.

Erzählt wird hier die Geschichte von Elettra, deren Mutter im Koma liegt und um ihr Leben kämpft. Da Elettra ihrer Mutter auch weiterhin nah sein möchte, möchte sie mehr über die Herkunft und Vergangenheit ihrer Mutter herausfinden und reist dafür nach del Titano, einer kleinen Insel im Mittelmeer, auf der ihrer Mutter gelebt hat. Dort begegnet Elettra jedoch vielen verschwiegenen Menschen, sodass es lange dauert, bis sie Antworten über ihre Mutter erhält. Dabei schließt sie sich auch einer WG aus mehreren Frauen an, um weitere Antworten zu erhalten, allerdings erfährt sie dabei auch, dass auf der Insel nicht alles rosarot ist und besonders ein Teil der Insel gemieden wird: Wo die Witwen leben, die nur als schwarze Frauen bekannt sind…

Mit „Die Zitronenschwestern“ wurde hier eine wahrlich interessante und spannende Geschichte geschaffen. Die Inselbewohner sind stellenweise urig, stellenweise unberechenbar und geheimnisvoll, sodass man hier mit Elettra sehr viel entdecken und das ein oder andere Geheimnis lüften kann. Dabei werden auch Elettras Lebensverhältnisse und ihre Familie durchleuchtet, was ich sehr interessant fand und Elettra somit auch gerne auf ihre Reise nach Antworten begleitet habe.

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und passt hervorragend zur Geschichte, sodass es im Bücherregal einen Ehrenplatz erhalten hat. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich vom ersten Moment an überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Zitronenschwestern“ ist eine fesselnde, einfühlsame, spannende und nachdenklich stimmende Geschichte mit interessanten und vielseitigen Charakteren und vielen Geheimnissen, sodass ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Bitte mehr davon!

Rezension

Chris Cleave – Die Liebe in diesen Zeiten


Kurzbeschreibung

Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen…
Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?
~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits vor einigen Jahren „Gold“ von Chris Cleave gelesen habe und mir das Buch gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, wie ich sein neuestes Werk „Die Liebe in diesen Zeiten“ finden werde. Hier habe ich mir eine tragische Liebesgeschichte erhofft, die ich auch zum Großteil erhalten habe. Dennoch hat mir bei diesem Werk insgesamt etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein.

Chris Cleave besitzt auch hier einen angenehmen, leicht zu lesenden Schreibstil, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Mischung aus Drama und Melancholie hat mir hier sehr gut gefallen und auch die Figuren wurden soweit beschrieben, dass ich man sie gut kennen lernt. Auch das Thema „zweiter Weltkrieg“ wurde gut in die Geschichte eingebaut, sodass man hier persönliche Schicksale in der schlimmen Zeit kennen lernt.

Hierbei geht es um Mary, die es in ihrem Leben eigentlich gut getroffen hat und aus gutem Hause stammt. Da sie zu Beginn des zweiten Weltkriegs allerdings auch helfen möchte, wird sie als Hilfslehrerin eingeteilt. Was sie dabei jedoch nicht ahnt, ist, dass sie dabei auf Tom trifft, der ihr Leben verändern wird. Noch mehr verändert sich ihr Leben allerdings durch Alistair, einem Freund von Tom, der Gefühle in ihr weckt, die sie vorher selbst nicht gekannt hat. Da dieser allerdings nur auf Heimaturlaub ist und bald wieder in den Krieg ziehen muss, werden die beiden schnell wieder getrennt, sodass ihnen nur Briefe bleiben, was jedoch schwieriger als gedacht ist, denn der Krieg zeigt sich als immer gnadenloser und nimmt auch auf persönliche Schicksale keine Rücksicht.

An sich ist die Geschichte wirklich interessant und ich finde es gut, dass man hier auch mal England beim zweiten Weltkrieg hervorgehoben hat, sodass man hier auch mehr über die schlimme Zeit des Krieges in Großbritannien erfährt. Dabei hat sich der Autor sehr an die geschichtlichen Fakten gehalten, mir diese allerdings etwas zu ausführlich beschrieben, sodass dies häufiger von der eigentlichen Geschichte zwischen Mary und Alistair abgelenkt hat. Dennoch fand ich die Schilderungen insgesamt sehr gut, wenn auch manchmal sehr verstörend und zu intensiv.

Das Cover gefällt mir sehr gut, denn es passt hervorragend zur Thematik und zeigt auf, wie sehr Zerstörung und Schönheit beieinander liegen können. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Liebe in diesen Zeiten“ ist insgesamt eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren, sodass ich die Geschichte erschreckend und nett zugleich fand. Leider hat mir allerdings insgesamt auch das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein, sodass das Buch für mich leider nur als „nett“ in Erinnerung bleiben wird.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #133


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„The Couple Next Door“ von Shari Lapena durfte vor einigen Tagen Dank der freundlichen Unterstützung des Verlags auf meinen eReader einziehen und ich bin schon sehr gespannt, was ich von der Geschichte halten werde. Hier erhoffe ich mir eine spannende Geschichte voller Wendungen und Überraschungen.

Kurzbeschreibung
Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer – und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer.
Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen – doch wer weiß, was sie finden wird…

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Frisch im Handel und direkt ins Regal gewandert ist „Geständnisse“ von Kanae Minato. Da mich dieser Roman bereits lange vor seinem Erscheinungstag angesprochen hat, musste ich das Buch einfach haben und erwarte mir hier eine spannende und ereignisreiche Geschichte.

Kurzbeschreibung
Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

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„Seit du bei mir bist“, das neueste Werk von Nicholas Sparks darf natürlich auch nicht im Regal fehlen, denn ich liebe einfach seine Bücher und lasse mich immer wieder gern auf die Achterbahn der Gefühle ein, die der Autor immer wieder aufs Neue bei mir entfacht. Wird mit Sicherheit schon sehr bald gelesen.

Kurzbeschreibung
Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu…

Bücher allgemein

Geplante Bücher im April 2017


Nachdem die Leseliste für den März nur halb so gut geklappt hat, wie ich es mir erhofft habe, möchte ich mich im April strenger an meine Leseliste halten. Hier freue ich mich ganz besonders auf „Paper Palace“, das ich bereits schon vor einiger Zeit als eBook vorbestellt habe. Hohe Erwartungen habe ich auch an „Caraval“ und „AchtNacht“, die aktuell bei vielen Bloggern für Begeisterungsstürme sorgen.

Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)
Stephanie Garber – Caraval
Margot Lee Shetterly – Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen
Tanja Wekwerth – Madame Cléo und das große kleine Glück
A.J. Pine – If only

Kerry Drewery – Marthas Widerstand (Cell 7 #1)
Laura Wohnlich – Sweet Rotation
Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist
Sebastian Fitzek – AchtNacht
Tanja Voosen – Mein böser, böser Zwilling (Nova & Avon #1)

Rezension

Cecelia Ahern – Der Ghostwriter


Kurzbeschreibung
Herman Banks hat es vom armen Farmersjungen zum Multimillionär gebracht. Nur ein Wunsch treibt ihn noch um: Er möchte ein Buch schreiben, den großen, vollendeten Roman – und bezieht deshalb mit seiner jungen Frau das abgelegene Anwesen eines verstorbenen Autors in Südengland. Doch statt Inspiration zu finden, gerät Herman in eine mächtige Schreibblockade. Bis er im Zimmer mit der Kollektion alter Schreibmaschinen etwas Unheimliches vorfindet… ~ Quelle

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Meine Meinung
Obwohl Cecelia Ahern mit zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, habe ich in letzter Zeit doch relativ wenig von ihr gelesen. Da sich das schnellstens ändern sollte, habe ich ein paar ungelesene Bücher von ihr aus dem Regal geholt und somit auch endlich „Der Ghostwriter“ eine Chance gegeben.

Der Schreibstil ist mal wieder typisch für die Autorin: Locker, leicht, sehr flüssig, äußerst angenehm und dennoch schafft es die Autorin immer wieder, mich mit ihren Büchern zum Nachdenken anzuregen. Die Figuren sind an sich gut ausgearbeitet, blieben für mich aber dennoch immer irgendwie unnahbar, sodass ich mit ihnen nicht wirklich warm wurde, was ich besonders bei Herman recht schade finde, denn dessen Leben ist an sich ganz interessant.

Herman ist ein sogenannter Selfmade Millionär, der auf einer kleinen Farm aufwuchs und sich von dort aus stets nach oben gearbeitet hat. Während er früher als Kind für seine Leseleidenschaft eher belächelt wurde und sein Vater es sogar gar nicht gerne sah, ist er jetzt umso mehr auf die Bücher fixiert und möchte unbedingt selbst einen Roman schreiben, doch auch er muss feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist. Gemeinsam mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau, die ihn bereits betrogen hat, zieht er nach England in das Schloss eines verstorbenen Autors und möchte dort Inspiration und Ruhe finden, allerdings findet er da auch noch etwas ganz anderes vor, denn obwohl er eine Schreibblockade hat, wird seine Geschichte auf unheimliche Weise aufs Papier gebracht…

Ich muss schon sagen, der Mystery-Anteil, den Cecelia Ahern hier eingebaut hat, hat mir sehr gut gefallen, allerdings bin ich der Meinung, dass dieser noch ein wenig mehr in den Vordergrund rücken müsste. Zwar geht es hier nicht nur um die Literatur, sondern auch um die doch recht zerrüttete Beziehung zwischen Herman und seiner Ehefrau, allerdings hatte ich insgesamt den Eindruck, als hätte die Novelle mehr Zeit und besonders mehr Seiten gebraucht.

Das Cover ist für mich jetzt nicht der größte Kracher, allerdings passt es hervorragend zur Geschichte, sodass es da nichts zu bemängeln gibt. Positiv ist hier auch, dass das Cover mal einen anderen Farbton hat, da die meisten anderen Cover von Cecelia Ahern hauptsächlich blau sind. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Der Ghostwriter“ an sich eine nette Geschichte ist und auch die Figuren gut ausgearbeitet wurden, kommt die Geschichte leider nicht über den Status „nett“ hinaus, da mir doch insgesamt das große Highlight gefehlt hat. Dennoch ist auch die Novelle für alle Fans von Cecelia Ahern ein absolutes Muss.