Rezension

Cathrin Moeller – Mordsacker


Kurzbeschreibung
Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr… ~ Quelle
Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Wolfgang muss weg!“ von der Autorin gelesen habe und mir das Buch doch ganz gut gefallen hat, wollte ich auch ihrem neuesten Werk „Mordsacker“ unbedingt eine Chance geben und ich muss sagen, dass ich trotz kleinerer Schwächen nicht enttäuscht wurde.

Das Buch wurde im Vorfeld als „sehr humorvoll“ bezeichnet. Humor ist ja bekanntlich Geschmacksache und wird sicherlich viele Leser zum Schmunzeln bringen, bei mir war dies jedoch leider nicht der Fall. Es gibt zwar sicherlich hier und da den ein oder anderen Moment, bei dem meine Mundwinkel auch gezuckt haben, allerdings war es insgesamt dann doch nicht mein Humor, sondern viel zu gewollt. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte einen wirklich angenehmen Schreibstil besitzt. Es gibt zwar stellenweise dann doch die viel zu überspitzten Momente, allerdings muss man bei diesem Genre auch stets damit rechnen, sodass ich da gut drüber hinwegschauen kann. Die Dialoge sind dagegen sehr gelungen und unterhaltsam, gleiches gilt für die Figuren selbst, die gut ausgearbeitet wurden.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Klara, die aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes fortan in Mordsacker leben muss und sich dort zu Tode langweilt. Als jedoch der Bauer Schlönkamp tot in einer Grube gefunden wird und Klaras Mann, der neue Dorfpolizist, durch Krankheit verhindert ist, übernimmt sie kurzerhand seinen Job und möchte in der Sache Schlönkamp ermitteln. Hierbei tritt sie nicht nur in so manches Fettnäpfchen, sondern begibt sich auch gleichzeitig immer wieder selbst in Gefahr.

Wer hier einen knallharten Krimi erwartet, der wird sicherlich enttäuscht sein, denn bei „Mordsacker“ handelt es sich vielmehr um eine Krimikomödie. Diese besitzt zwar nicht allzu viel Spannung und ist auch das ein oder andere Mal sehr vorhersehbar, allerdings konnte mich die Geschichte dennoch auf weiten Strecken unterhalten.

Das Cover besticht nicht nur mit tollen Farben, sondern passt auch hervorragend zur Thematik und zum Genre, sodass es hier absolut nichts auszusetzen gibt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und somit habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben.

Kurz gesagt: „Mordsacker“ ist eine unterhaltsame Krimi-Komödie, die mit einem interessanten Schreibstil und vielseitigen Figuren bestückt ist. Der Humor ist zwar nicht immer ganz meins, allerdings ist dies wie immer Geschmacksache. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

Rezension

[Kurzrezension] Nicola Moriarty – Der letzte Verrat


Kurzbeschreibung
Jedes Geheimnis haben sie geteilt – den ersten Kuss, das erste Mal, die erste große Enttäuschung –, aber die einst vier besten Freundinnen haben sich aus den Augen verloren. Ein paar gemeinsame Tage in einem Strandhaus an Australiens Ostküste sollen Abhilfe schaffen. Bereits am ersten Abend erkennen Eden, Joni, Trina und Deb jedoch, dass sie nicht mehr viel voneinander wissen, darum soll jede in einem anonymisierten Brief ihre geheimsten Wünsche, Ängste und Obsessionen offenbaren. Doch es taucht ein fünfter Brief auf, der sich mit hasserfüllten Drohungen gegen eine von ihnen wendet. Plötzlich ist jedes Vertrauen verloren, stattdessen herrschen Angst und Zwietracht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich bereits einige gute Bewertungen zu „Der letzte Verrat“ gelesen habe, wurde ich direkt neugierig und habe dem Buch gerne eine Chance gegeben. Hier hatte ich die Erwartung, dass mich eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren und jeder Menge Wendungen erwartet. Dies habe ich auch zum Teil bekommen, allerdings war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht.

Dabei kann man der Autorin im Grunde genommen gar nicht mal viel vorwerfen. Die Geschichte liest sich angenehm leicht und flüssig, sodass man das Buch an einem Nachmittag ausgelesen hat. Problem war jedoch, dass ich immer wieder auf einen großen Knall gewartet habe, der mich überrascht, schockiert oder berührt hätte, doch der wollte für mich einfach nicht eintreten.

Ich fand es zwar interessant, wie die vier Freundinnen Eden, Joni, Trina und Deb sich wieder annähern wollen, nachdem sie merken, dass sie sich nicht mehr allzu viel zu sagen haben und die Interessen mittlerweile meilenweit auseinandergehen, allerdings wollte der Funke nie so ganz übergehen, wie ich es mir zuvor erwünscht habe. Die Idee mit den Briefen ist zwar auch interessant, allerdings wurde das Potential nicht gänzlich erschöpft, sodass hier noch deutlich Luft nach oben war.

Das Cover gefällt mir dagegen richtig gut, da dieses nicht nur tolle und ausdrucksstarke Farben besitzt, sondern auch bestens zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls angesprochen und mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: Obwohl „Der letzte Verrat“ an sich nicht schlecht ist und viele interessante Ideen mit sich bringt, wollte der Funke nie so ganz überspringen, sodass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht bin und das Buch mehr oder weniger leicht frustriert beendet habe. Wer jedoch gerne Bücher über Frauenfreundschaften liest, sollte der Geschichte eine Chance geben.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #152


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da ich bislang alle Bücher von der Autorin besitze, musste auch „So klingt dein Herz“ von Cecelia Ahern einziehen. Hier erhoffe ich mir mal wieder eine schöne, melancholische und nachdenklich stimmende Geschichte in bester Ahern-Manier. Mal sehen, wann ich das Buch letztendlich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Die junge Laura lebt im Verborgenen im Westen Irlands. Niemand weiß, dass sie eine ganz besondere Fähigkeit besitzt: Sie kann jede menschliche Stimme, alle Tiere und jedes Geräusch der Welt nachahmen. Als der Toningenieur Solomon im Wald auf Laura trifft, fühlt er sich sofort magisch von ihr angezogen. Doch auch Solomons Lebensgefährtin, die Regisseurin Bo, ist fasziniert: Sie möchte einen Film über die geheimnisvolle Laura drehen. Über Nacht findet sich Laura in unserer lauten, modernen Welt wieder. Kann ihre Gabe ihr dabei helfen, das Glück zu finden – und die Liebe?
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Ebenfalls auf dem SUB befindet sich „Verbotene Gefühle“, Band 1 der „Beautiful Liars“-Trilogie, von Katharine McGee. Von diesem Buch habe ich bislang sehr viele positive Bewertungen gelesen, sodass ich schon gast gespannt bin, wie ich das Buch letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt – einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.

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Dank Vorablesen befindet sich auch „Die Hüter des Todes“, Band 1 der „Scythe“-Trilogie, von Neal Shusterman auf meinem SUB. Hier erhoffe ich mir eine spannende und actionreiche Geschichte mit vielen Hintergrundinformationen. Das Thema ist unglaublich vielversprechend, sodass ich schon gespannt wie ein Flitzebogen bin.

Kurzbeschreibung
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue.
Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten…

Rezension

Lex Martin – Irresistible – Ein Baby kommt selten allein


Kurzbeschreibung
Brady, Tattoo-Artist und Harley-Fahrer, ist außer sich vor Kummer: Sein Bruder und dessen Frau sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nun ist es an Brady, die Beerdigung zu organisieren, die Lavendelfarm seines Bruders zu verkaufen und sich um seine kleine Nichte zu kümmern.
Zum Glück ist da Katherine, die auf die kleine Isabella aufpasst und sich auf der Farm auskennt. Schnell kochen die Gefühle zwischen dem muskulösen und tätowierten Bad Boy und der kurvigen Latina hoch…
~ Quelle

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Meine Meinung
„Irresistible – Ein Baby kommt selten allein“ ist mir schon lange vor dem Erscheinungstag aufgefallen, da mich das Cover so angesprochen hat, von daher habe ich dem Erscheinungstag entgegengefiebert und das Buch direkt begonnen. Hier hatte ich hohe Erwartungen und habe mir eine prickelnde Liebesgeschichte gewünscht, die ich auch letztendlich bekommen habe.

Lex Martin verwendet in „Irresistible – Ein Baby kommt selten allein“ einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flott und leicht lesen lässt. Gleichzeitig gibt es hier zahlreiche Liebesszenen, die gut und authentisch beschrieben werden, allerdings hat die Autorin hierbei auch nicht auf Kitsch verzichten können/wollen, was sich jedoch im Rahmen hält. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und besonders der männliche Part hat mir in dem Buch gefallen, da dieser alles andere als oberflächlich ist.

Erzählt wird hierbei die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Brady und Katherine. Während Brady eigentlich gerne sein Leben genießt und und seine Familie unterstützt, wo er nur kann, muss dieser plötzlich einen Schicksalsschlag hinnehmen, denn sein Bruder und dessen Frau sind ums Leben gekommen. Für Brady steht fest, dass er sich nicht nur um seine Nichte Isabella kümmern muss, sondern auch um die Lavendelfarm, die seinem Bruder gehört hat. Hierbei lernt er auch Katherine kennen, die die beste Freundin von Bradys Schwärgerin ist und sich mit um die Farm kümmert. Wie der Zufall so will, kommen sie sich im Laufe der Zeit immer näher und kümmern sich nicht nur um die Farm, sondern auch um Isabella…

Zugegeben: Die Geschichte ist sehr vorhersehbar und bietet nur wenige Überraschungen, allerdings hat mich diese dennoch sehr gepackt, da ich die Chemie zwischen Brady und Katherine sehr gelungen finde. Ich finde es zwar ein wenig schade, dass diese sich schon fast zu schnell so nahe gekommen sind und sie bereits früh miteinander scherzen und zu wenig trauern, allerdings kann man es ihnen nur schwer vorwerfen, da jeder mit der Trauer anders umgeht. Dennoch hätte ich mir hierbei vielleicht ein paar Emotionen mehr gewünscht.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, da es solche Motive – erst recht bei diesem Genre – viel zu selten gibt, von daher ist dies eine gelungene Abwechslung. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen musste.

Kurz gesagt: Obwohl „Irresistible – Ein Baby kommt selten allein“ oftmals sehr vorhersehbar ist und nur wenige Überraschungen bietet, konnte mich die Geschichte mit einem flotten Schreibstil, prickelnden Momenten und interessanten Figuren überzeugen, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen legen konnte. Ganz klare Empfehlung!

Rezension

A. Lee Martinez – Constance Verity (Constance Verity #1)


Kurzbeschreibung
Constance »Connie« Verity rettet die Welt schon seit ihrem siebten Lebensjahr. Immer wieder. Doch nach 28 Jahren als intergalaktische Superheldin hat Connie echt keine Lust mehr auf den Job. Sie will endlich ein normales Leben – mit einem langweiligen Arbeitsplatz und einem netten Freund. Um das zu bekommen, gibt es dummerweise nur eine Möglichkeit: Connie muss die gute Fee töten, die ihr ihre besondere Gabe bei der Geburt verliehen hat. Das stellt sich natürlich als alles andere als einfach heraus, und nach und nach kommt Constance einer noch viel größeren Verschwörung auf die Spur, die anscheinend ihr ganzes bisheriges Leben beeinflusst hat. ~ Quelle

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Meine Meinung
Superhelden gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, da ist es besonders schwer, die interessanten Perlen für sich herauszupicken, von daher war ich schon sehr gespannt, wie mir „Constance Verity“, der erste Band zur gleichnamigen Trilogie, gefallen wird. Hier hatte ich zunächst ein paar kleinere Bedenken, allerdings war ich am Ende dann doch sehr angetan von der Geschichte.

A. Lee Martinez besitzt einen oftmals recht eigenwilligen, aber dennoch angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt und gleichzeitig mit jeder Menge Wortwitz und schrägen Momenten überzeugen kann. Die Figuren sind vielseitig und gut ausgearbeitet und mit Connie, alias Constance Danger Verity, bekommt man hier eine tolle Superheldin, die trotz kleinerer Schwächen überzeugen konnte.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Connie, die als Constance Verity die Welt rettet und als Superheldin die Schurken bekämpft. Obwohl sie eigentlich mit dieser Rolle zufrieden sein müsste, sehnt sie sich nach einem normalen Leben mit den normalen alltäglichen Problemen, doch dies wird ihr vergönnt, da sie von einer Fee verzaubert wurde, die sie zur Superheldin gemacht hat. Für sie gibt es nur eine Lösung: Die Fee finden, sie umbringen und dadurch den Fluch brechen, doch auch Connie muss feststellen, dass man seinem Schicksal oftmals nicht entgehen kann. Gleichzeitig bekommt es Constance auch wieder mit einigen Superschurken und Geheimbünden zu tun, die sie stets auf Trab halten, die Constance jedoch wie immer mit einem flotten Spruch und ihrem Können aufhalten möchte.

Neben ihrem aktuellen Abenteuer und der Hoffnung auf ein normales Leben, wird in diesem Band auch in die Vergangenheit geschaut, sodass man auch ältere Fälle von Constance erleben darf. Gleichzeitig konnte mich der Autor auch mit tollen Nebenfiguren, wie z.B. Connies beste Freundin Tia überzeugen. Ich bin somit schon sehr gespannt auf viele weitere Fälle von Constance und hoffe, dass diese mindestens genauso spannend und unterhaltsam sein werden.

Das Cover ist toll anzusehen, ist im Comic-Stil gehalten und passt bestens zu einer Superheldin, die gut getroffen ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Constance Verity“ ist ein spannendes Superhelden-Abenteuer mit jeder Menge Wortwitz, interessanten Figuren und einer starken Heldin, die mich bestens unterhalten konnte. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände.

Reihenfolge
Constance Verity
Constance Verity Saves the World (Juli 2018 / dt. Titel unbekannt)
???

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten zwei Wochen haben sich wieder einige Bücher bei mir angesammelt. Einige waren Vorbestellungen, andere waren Geburtstagsgeschenke und noch andere wurden mir freundlicherweise durch NetGalley zur Verfügung gestellt. Da ich bereits einige der Bücher gelesen habe, ist mein SUB nicht allzu sehr gestiegen. Ganz besonders freue ich mich auf „The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte“ und „Der goldene Hof“, die ich bislang leider noch nicht lesen konnte.

Walter Moers – Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr (Rezension)
Anna Quindlen – Unsere Jahre in Miller’s Valley (Rezension)
Emma Garnier – Grandhotel Angst (Rezension)
Wulf Dorn – Die Kinder
Danielle Paige – Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis

Paula Treick DeBoard – Unter Wasser hört dich niemand schreien
Nina Schiffer – Deine Worte in meinem Herzen
Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen
Lia Bergmann – Midsommarhitze
Lex Martin – Irresistible – Ein Baby kommt selten allein

Leah Konen – The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte
April Dawson – Royal Wedding
Richelle Mead – Der goldene Hof (The Promise #1)
Tommy Wallach – This Love Has No End
Irvine Welsh – Kurzer Abstecher

Bücher allgemein

SUB am Samstag #151


„SUB am Samstag“ ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Noch ganz frisch auf dem SUB befindet sich „The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte“ von Leah Konen. Da mich hierbei nicht nur das Cover sehr anspricht, sondern auch die Kurzbeschreibung, freue ich mich schon sehr auf eine tolle und hoffentlich romantische Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung
Gael ist ein Romantiker*. Das heißt, er war ein Romantiker – bis seine Eltern sich scheiden ließen und seine Freundin ihn mit seinem besten Freund betrog (direkt nachdem er ihr zum ersten Mal „Ich liebe dich“ gesagt hat). Jetzt fällt es ihm zugegebenermaßen schwer, an so etwas wie ein Happy End zu glauben. Oder die einzig wahre Liebe. Dabei ist diese doch direkt vor ihm…
*RomantikerIn: jemand, der unbeirrbar an die Liebe in ihrer reinsten Form glaubt. Kann dazu führen, dass man sich in den/die Falsche/n verliebt und verzweifelt versucht, das Leben in einen Hollywood-Streifen zu verwandeln. Kann aber auch zur schönsten, inspirierendsten und tief gehendsten Liebesbeziehung weit und breit führen.
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Ebenfalls noch sehr frisch auf dem SUB befindet sich „Flüstern des Lichts“, der erste Band der „Soul Mates“-Dilogie von Bianca Iosivoni. Da ich mich schon sehr auf die Geschichte freue, bin ich mir sehr sicher, dass das Buch schon sehr bald wieder aus dem Regal befreit wird.

Kurzbeschreibung
ER SIEHT DAS DUNKLE IN IHRER SCHÖNHEIT.
SIE SIEHT DAS SCHÖNE IN SEINER DUNKELHEIT.
ZWEI SEELEN – FÜR IMMER VERBUNDEN.
DOCH IM KAMPF ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN BEDEUTET IHRE LIEBE DEN TOD.

Wer ist der attraktive Typ mit der düster-gefährlichen Ausstrahlung, der Rayne abends auf der Straße vor einem Angreifer rettet? Wider Willen fühlt sich Rayne zu dem undurchschaubaren Colt hingezogen, und auch er sucht ihre Nähe. Immer wieder. Denn die beiden sind Seelenpartner. Doch die Licht- und Schattenwelt ist im Aufruhr, und während Colt auf der Seite der Lichtseelen steht, weiß Rayne nicht, zu wem sie gehört.

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Außerdem befindet sich noch „Coldworth City“ von Mona Kasten auf meinem SUB. Da ich bislang nur ihre Bücher aus dem New Adult-Genre kenne, bin ich schon sehr gespannt, was sie aus dieser Geschichte gemacht hat, in der es um Superhelden geht.

Kurzbeschreibung
Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.

Rezension

Walter Moers – Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr


Kurzbeschreibung
Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ gehört zu den Büchern, auf die ich lange gewartet und auf die ich mich sehr gefreut habe, von daher habe ich das Buch auch direkt am Erscheinungstag begonnen. Da ich die Werke von Walter Moers schon immer sehr mochte, hatte ich große Erwartungen und wurde bitterlich enttäuscht, denn die Geschichte und ich wollten so gar nicht zueinander passen.

Das wohl größte Problem war für mich, dass sich das Werk nicht wie ein typischer Moers angefühlt hat. Zwar gab es wieder skurrile und ausschweifende Momente und man hat auch wieder ein kleines Gefühl von Zamonien bekommen, allerdings wirkte auf mich vieles als zu sehr gewollt. Dies fängt schon damit an, dass die Illustrationen dieses Mal nicht von Walter Moers stammen, sondern von Lydia Rode. Zwar sind die Illustrationen schön anzusehen, allerdings fehlte mir dabei die persönliche Note, da die Illustrationen zudem auch oftmals viel zu bunt waren, was man von Moers sonst eher nicht gewohnt ist.

Auch sonst fühlt sich in „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ vieles unrund an. Die Handlung als auch die Figuren sind absolut belanglos und stellenweise sehr unsympathisch, sodass ich nicht einmal mehr mit ihnen mitfiebern konnte. Ganz schlimm ist dabei für mich Prinzessin Dylia, die auch als Prinzessin Insomina bekannt ist. Diese leidet an einer sehr seltenen Schlafkrankheit und kann manchmal wochenlang nicht einschlafen. Sämtliche Ärzte und Gurus haben versucht ihr zu helfen, sind allerdings allesamt gescheitert, sodass die Prinzessin Nacht für Nacht alleine mit ihren Gedanken durch das Schloss wandert. Havartius Opal ist dagegen ein Nachtmahr, der die Prinzessin u.a. mit Alpträumen in den Wahnsinn treiben möchte, ist gleichzeitig aber auch recht witzig ist, sodass er nahezu der einzige Grund war, weshalb ich das Buch nicht abgebrochen habe.

Das Cover ist düster gestaltet und hat mich direkt angesprochen, da es das typische Moers-Gefühl verbreitet hat. Schade, dass es danach immer bunter wurde und das Gefühl dadurch immer mehr verloren ging. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen und ist äußert gelungen, sodass ich das Buch direkt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ besitzt so viel Potential, allerdings war die Geschichte so oft so belanglos und mit einer unsympathischen Protagonistin versehen, dass ich mich zwischendurch nur noch durch das Buch gequält habe. Walter Moers kann es eindeutig besser!

Rezension

Anne Østby – Zartbitter ist das Glück


Kurzbeschreibung
Vor Kurzem hat Kat bei einem Bootsunfall ihren Mann Niklas verloren. Nach vielen Jahren des Reisens hatten die beiden Weltenbummler aus Norwegen eine Kakaoplantage auf den Fidschiinseln auserkoren, um dort Wurzeln zu schlagen. Nun steht Kat allein da, doch so schnell ist sie nicht bereit, den Traum vom Leben im Paradies aufzugeben. Voller Tatendrang schreibt sie an vier Schulfreundinnen und lädt sie ein, dem kalten Norwegen den Rücken zu kehren und mit ihr auf Fidschi einen Neuanfang zu wagen. Gemeinsam starten sie ein abenteuerliches Vorhaben: Sie wollen nicht nur Kakao anbauen, sondern auch Schokolade herstellen. Wird es den fünf Freundinnen jenseits der fünfzig gelingen, in der Südsee zu einem harmonischen Miteinander und einem glücklicheren Leben zu finden? ~ Quelle

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Meine Meinung
Als ich das erste Mal vom neugegründeten Wunderraum Verlag gehört habe, wurde ich direkt neugierig und habe mir die ersten Neuerscheinungen angeschaut. Hierbei hat mich besonders „Zartbitter ist das Glück“ angesprochen und ich habe mich auf eine interessante und unterhaltsame Geschichte gefreut, die ich auch letztendlich bekommen habe.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man fliegt nur so durch die Seiten, die Geschichte liest sich durchweg flüssig und unterhaltsam und an so mancher Stelle hat mich die Geschichte auch zum Nachdenken anregen können. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, besitzen allesamt eine gewisse Tiefe und ich fand die meisten von ihnen sehr sympathisch.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Kat, die seit kurzer Zeit verwitwet ist und alleine auf den Fidschi-Inseln lebt. Da sie in ihrer Einsamkeit in Erinnerungen schwelgt, lädt sie spontan ihre früheren Freundinnen Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth ein, zu ihr auf die Insel zu kommen, um dort gemeinsam neu anzufangen. Dabei merkt man, wie sehr sich die Freundinnen doch auseinandergelebt haben und wie verschieden ihre Leben bis dahin verlaufen sind. Interessant ist dabei, wie sie sich neu aufeinander einlassen und wie sie über ihr bisheriges Leben denken.

Obwohl die Geschichte an sich ganz unterhaltsam ist, konnte sie mich auch zum Nachdenken anregen. Fünf Frauen, die sich auseinandergelebt, aber dennoch eine gemeinsame Vergangenheit haben, die sich noch im Alter jenseits der 50 neu sortieren möchten, ist eine tolle Idee, die auch von der Autorin gut umgesetzt wurde. Zwar ist die Geschichte hier und da ein wenig vorhersehbar, allerdings habe ich dies bei dem Genre auch schon fast erwartet.

Das Cover ist wunderschön und besticht mit zarten Farben und vielen Details, sodass es für mich ein absoluter Hingucker ist. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte und ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Zartbitter ist das Glück“ ist eine interessante und nachdenklich stimmende Geschichte mit sympathischen Figuren und einem gelungenen Schreibstil, sodass sich die Geschichte im Laufe der Zeit zu einem absoluten Wohlfühlbuch entwickelt hat. Dementsprechend bin ich begeistert und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Rezension

Mareike Krügel – Sieh mich an


Kurzbeschreibung
Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu „Sieh mich an“ gelesen habe, war ich direkt neugierig und wollte dem Buch unbedingt eine Chance haben. Hier habe ich mir eine interessante, spannende und emotionale Geschichte erhofft und diese auch zum Teil bekommen – auch wenn ich zugeben muss, dass mich die Geschichte nicht gänzlich überzeugen konnte.

Dies fängt bereits leider mit dem Schreibstil an. An sich mag ich es, wenn Autoren einen mit ihrer Schreibe herausfordern, allerdings gab es für mich einfach viel zu viele verschachtelte Sätze, die dafür gesorgt haben, dass die Geschichte oftmals relativ holprig zu lesen war und ich das Buch gleich mehrfach zur Seite gelegt habe. Zwar muss ich sagen, dass ich sämtliche Themen, wie u.a. Brustkrebs oder auch ADHS sehr interessant fand, allerdings hat mich die Umsetzung nicht immer überzeugen können, da ich der Meinung bin, dass das vorhandene Potential für solch ein Buch nicht genutzt wurde.

Auch mit der Protagonistin Katharina hatte ich ein paar kleinere Probleme. Ich konnte mich zwar in ihre Lage hineinversetzen und viele ihrer Gedanken waren auch durchaus authentisch, allerdings war sie mir nie so sympathisch, wie ich es zuvor erhofft habe, sodass ich nicht in dem Umfang mit mir mitleiden und mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht habe.

Dennoch ist die Geschichte alles andere als schlecht und spricht viele wichtige Themen an, die besonders Frauen in Katharinas Alter ansprechen dürfte. Themen wie Kinderwünsche, Brustkrebs, ADHS und die Frage, ob das Leben tatsächlich so verlaufen ist, wie man es sich immer gewünscht hat, stehen hier im Vordergrund und sind auch gut umgesetzt, nur manchmal hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr Tiefe erhofft.

Das Cover ist für mich jetzt nicht der allergrößte Hingucker, allerdings muss man schon sagen, dass es immerhin auffällt und somit seinen Zweck erfüllt. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, sodass ich schon sehr neugierig auf die Geschichte war.

Kurz gesagt: Obwohl „Sieh mich an“ an sich eine interessante und vielseitige Geschichte ist, hatte ich dennoch ein paar kleinere Probleme mit dem Buch, da ich leider weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil wirklich warm geworden bin. Dennoch ist es ein nachdenklich stimmendes Buch, das besonders Frauen ab 30 ansprechen dürfte.