Rezension

Norbert Zähringer – Zorro Vela

Kurzbeschreibung
Ostdeutschland 1989. René traut seinen Ohren nicht. Eines Abends sitzt ein Rabe auf seinem Fenstersims und spricht zu ihm. Denn in Wahrheit ist der Rabe kein Rabe, sondern Zorro Vela: ein Außerirdischer in Gestalt eines Raben, der mit einer Mission auf die Erde gekommen ist. Sein Auftrag: Nichts Geringeres als die Rettung des Planeten. Doch dafür braucht er die Hilfe einiger Kinder aus Ost und West, sein erster Auserwählter ist René. Nur wie kann er diesen Jungen endlich davon überzeugen, dass er, Zorro Vela, ein echter Außerirdischer ist? Als er die West-Comics in Renés Zimmer entdeckt, hat er eine Idee. Er wird sich in Renés Helden und seinen eigenen Namensvetter verwandeln, in Zorro! Die Mission kann beginnen! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Als Kind der Achtziger lese ich sehr gerne Geschichten, die in der damaligen Zeit spielen. Dabei bin ich auch auf „Zorro Vela“ gestoßen, dass nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich schräg klang, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe. Leider war ich dann letztendlich doch arg enttäuscht von der Geschichte, da ich hier insgesamt mehr erwartet habe.

Die Idee, dass in Ostdeutschland im Jahr 1989 ein sprechender Rabe auf dem Fenstersims erscheint und sich dabei als Außerirdischer outet, ist ja schon verrückt genug. Dass dieser dann auch noch ausgerechnet die Erde retten soll und sich dabei in einen Superhelden aus Comics verwandelt, ist mehr als verrückt und genial zugleich. Hierbei hat es jedoch ordentlich an der Umsetzung gehapert, denn diese entpuppte sich nämlich als recht zähe Angelegenheit.

Die Geschichte liest sich nicht nur sehr langatmig, sondern auch holprig. Die Dialoge sind zu wenig ausgearbeitet, die Figuren wirken zu überzeichnet, sodass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte. Gleichzeitig sind sie auch leider nicht so sympathisch und vielseitig, wie ich es mir erhofft habe.

Was man der Geschichte jedoch zugutehalten muss, ist die Tatsache, dass man hier sehr gut auf die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland kurz vor der Wende eingeht und somit auch ein wenig die deutsche Geschichte kindgerecht erklärt, sodass auch die Zielgruppe, nämlich Leser ab 10 Jahren, hier einen Einblick in die damalige Zeit erhalten.

Kurz gesagt „Zorro Vela“ gehört für mich leider zu den Büchern, die ich zwar unbedingt mögen wollte, mich aber nicht überzeugen konnte. Grund dafür ist ein schwacher Schreibstil und Figuren, die zu überzeichnet sind. Sehr schade, denn hier war deutlich mehr drin.

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley durfte in dieser Woche „100 Gedichte“ von Till Lindemann bei mir einziehen, der den meisten Menschen wohl eher als Frontman der Band Rammstein bekannt sein dürfte.
Da ich aktuell sehr gerne Gedichte lese, bin ich schon sehr gespannt, was Till Lindemann hierbei aufs Papier gebracht hat.

Kurzbeschreibung
Till Lindemann ist bekannt als Sänger und Texter von Rammstein. Unabhängig davon schreibt er seit über 20 Jahren Lyrik. Seine oft kurzen, pointierten Gedichte treffen den Leser direkt, überraschen und erschüttern. Die Texte umkreisen Till Lindemanns Themenkosmos in immer wieder neuen und originellen Varianten und erinnern an die Traditionen deutscher Lyrik seit der Romantik:
Die Natur. Der Körper. Die Einsamkeit. Die Gewalt. Die Liebe. Das Böse. Die Tiere. Der Schmerz. Die Schönheit. Die Sprache. Der Tod. Der Sex …
Till Lindemann spielt dabei mit den klassischen Formen der Dichtung, dem Volkslied, dem Abzählreim, der Ballade und findet immer seinen eigenen Ton, zu dem auch Komik und Ironie gehören. Nach »Messer« und »In stillen Nächten« eine bemerkenswerte, neue Sammlung von Gedichten – nicht nur für Rammstein-Fans. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Nachdem ich bereits den ersten Band „Goldene Flammen“ so sehr geliebt habe und aktuell den zweiten Band „Eisige Wellen“ lese, musste auch der dritte und letzte Band der „Grisha“-Trilogie bei mir einziehen. „Lodernde Schwingen“ verspricht dabei, ein enorm packendes Finale zu werden, sodass ich schon wahnsinnig gespannt bin.

Kurzbeschreibung
Tief unter der Erde versteckt sich Alina vor dem Dunklen, der nun endgültig die Macht in Ravka übernommen hat. Um sie hat sich ein Kult gebildet, der sie als Sonnenkriegerinverehrt – doch in den Höhlen kann Alina ihre Kräfte nicht anrufen. Und die einst mächtige Armee der Grisha ist fast vollständig zerschlagen.
Alinas letzte Hoffnung gilt nun den magischen Kräften des legendären Feuervogels – und der winzigen Chance, dass ein geächteter Prinz noch leben könnte. Gemeinsam mit Mal macht sich Alina auf die Suche. Doch der Preis für die uralte Magie des Feuervogels könnte alles zerstören, wofür sie so lange gekämpft haben. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Recht neu auf dem SUB befindet sich „Niemandsstadt“ von Tobias Goldfarb. Da das Buch bereits sehr lange auf der Wunschliste stand, musste es direkt am Erscheinungstag gekauft werden und ich bin schon sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

[Kurzrezension] Kathrin Köller – Stark: Rebellinnen von heute

Kurzbeschreibung
Die Mädchen in diesem Buch sind weder berühmt noch Überflieger, aber sie haben den Mut, an ihren Überzeugungen festzuhalten, auch wenn es mal schwierig wird. Zum Beispiel die besten Freundinnen Franca und Taraneh, die sich bei Fridays for Future für den Schutz unseres Planeten engagieren, Yamuna, die sich klar gegen Rechtsradikalismus positioniert und Nadjeschda, die sich von der Armut nicht ihr Leben diktieren lassen will. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
In „Stark: Rebellinnen von heute“ kommen junge Mädchen und Frauen im Alter von 12 bis 19 Jahren zu Wort, die zwar unterschiedlicher nicht sein können, aber dennoch das selbe Ziel haben: Selbstbestimmtes Leben, Verständnis, Akzeptanz und Verfolgung ihrer Ziele.

Dabei werden nicht nur Themen wie Feminismus, Rassismus und Armut angesprochen, sondern auch aktuelle Themen wie Fridays for Future. An sich ist es wirklich interessant, was die jungen Mädchen und Frauen über die einzelnen Themen zu sagen haben. Sie berichten über sich und ihre Gedanken erfrischend ehrlich, regen stellenweise zum Nachdenken an und sorgen dafür, dass evtl. auch beim Leser*in ein kleines Umdenken stattfindet.

Dennoch bin ich insgesamt nicht ganz überzeugt von den jeweiligen Texten. Diese sind zwar allesamt gut geschrieben, allerdings wurde mir an so vielen Stellen zu sehr der Zeigefinger erhoben. Es ist immer eine Sache, ob man von einer Sache überzeugt ist und diese an andere Menschen weitergeben möchte – oder ob man es anderen Menschen aufdrängen möchte. Manche Texte waren mir von daher zu gewollt, zu bestimmend. Das kann man so machen und somit sicherlich viele Menschen erreichen, meins war es dagegen nicht so sehr, was ich stellenweise sehr schade finde.

Somit ist „Stark: Rebellinnen von heute“ ingesamt in Ordnung, aber für mich kein großer Kracher, der lange im Kopf bleiben wird. Dies ist sehr schade, weil die Erzählerinnen hier teilweise sehr interessane Ansätze hatten, allerdings konnte mich die komplette Umsetzung leider nicht so faszinieren, wie ich es im Vorfeld erhofft habe.

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Julia Dippel – Jenseits der goldenen Brücke (Cassardim #1)

Da ich bislang nur sehr positive Rezensionen zu „Jenseits der goldenen Brücke“, dem ersten Band der „Cassardim“-Reihe, gelesen habe, waren meine Erwartungen an die Geschichte enorm hoch und leider wurde ich doch so bitter enttäuscht, dass ich das Buch letztendlich frustriert abgebrochen habe.

Ehrlich gesagt sind mir die sehr guten Rezensionen zum Großteil sehr schleierhaft, denn die Geschichte bietet meiner Meinung nach weder großartig Spannung, noch eine gewisse Tiefe. Vielmehr gibt es hier immer wieder kleinere Kämpfe und zwei Figuren, deren Anziehungskraft ja ach so groß ist, sodass sie oftmals die Welt um sich herum vergessen. Dies kann sicherlich mal nett sein, aber nicht permanent, denn diese gewisse Anziehungskraft zwischen Noár und Amaia wird quasi alle paar Seiten noch einmal so ausführlich themasiert, damit es kein Leser jemals vergessen kann.

Durch diese ständige Schwärmerei rückt die eigentliche Handlung, nämlich, dass Amaia, nach einem Angriff auf ihre Familie gemeinsam mit Noár nach Cassardim reist, um mehr über sich und ihre Familie zu erfahren, immer mehr in den Hintergrund. Neben den unendlichen Schwärmereien gibt es auch hier und da Kampfszenen, bei denen es letztendlich nur darum geht, dass möglichst viele sterben, denn Noár ist nicht nur ein absolutes Sahneschnittchen, sondern auch ein eiskalter Mörder. Wie gesagt, das kann man mögen, aber ich persönlich mochte es nicht.

In „Jenseits der goldenen Brücke“ wollte so vieles für mich nicht zusammenpassen. Es gibt keinen wirklichen roten Pfaden, es kommt zu vielen Wiederholungen und teilweise zieht sich das Buch aufgrund der immer wiederkehrenden Schwärmereien so sehr wie Kaugummi, dass ich zunehmends das Interesse an der Geschichte verloren habe. Dies hat letztendlich dazu geführt, dass ich die Geschichte nach knapp 65% abgebrochen habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Bücher allgemein

Summer Reading List 2019

Da auf Goodreads wie jedes Jahr eine Summer Reading List vorgesschlagen wird, habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, auch mal wieder eine zu erstellen, was ich die letzten Jahre immer wieder verpasst habe. Im Sommer lese ich am liebsten leichtere und dünnere Bücher, sodass ich mir hierbei hoffentlich eine tolle Auswahl zusammegestellt habe.

Zugegeben: „Finsternis“, eine Vorgeschichte von „Stranger Things“, ist mit seinen knapp 530 Seiten nicht wirklich dünn, dafür passt es allerdings hervorragend zur dritten Staffel, die bereits am 4. Juli auf Netflix hochgeladen wird. Da es hier dieses Mal um Hopper geht, bin ich besonders gespannt.

Kurzbeschreibung
Sommer 1977: Es ist bereits der dritte Tote in Folge! In der brüllenden Hitze New Yorks treibt ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, doch Detective Jim Hopper und seine Kollegin Delgado finden keinen Hinweis auf den Täter. Als ihnen unter zweifelhaften Umständen der Fall entzogen wird, beschließt Hopper, im Verborgenen weiter zu ermitteln. Schon bald befindet er sich inmitten von New Yorks berüchtigten Streetgangs und riskiert sein eigenes Leben. Aber gerade als er der Lösung des Falls näher zu kommen scheint, wird die Stadt von einem Stromausfall getroffen, der Hopper in tiefere Abgründe eintauchen lässt, als er je für möglich gehalten hat… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Auf „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ von Claire Christian wurde ich aufmerksam, weil es für alle empfohlen wird, die „Eleanor & Park“ mochten. Da ich das Buch geliebt habe, habe ich also sehr hohe Erwartungen an die Geschichte und werde hoffentlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
Als Ava und Gideon sich beim Nebenjob im Schnellrestaurant kennenlernen, vermutet keiner von beiden, dass diese Begegnung alles verändert. Das beliebte Mädchen und der schüchterne Poetry-Slammer könnten nicht unterschiedlicher sein. Gemeinsam haben sie nur, dass Schicksalschläge etwas in ihnen haben zerbrechen lassen. Schnell entsteht zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft, in der sie sich gegenseitig Halt geben. Immer intensiver werden die Gefühle, aus der Freundschaft wird mehr. Doch so viel Nähe sind beide nicht gewöhnt, ob ihre Liebe das aushalten wird? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

„Tell Me Three Things“ von Julie Buxbaum steht schon sehr lange ungelesen in meinem Regal. Da ich allerdings erst jetzt Lust auf die Geschichte habe bin ich schon sehr gespannt darauf, ob mich das Buch, das anscheinend hauptsächlich aus eMails besteht, überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
An ihrem ersten Tag an der neuen Highschool geht für Jessie Holmes einfach alles schief. Und dabei ist ihr Leben gerade sowieso schon kompliziert genug. Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann. Sie hat zwar keine Ahnung, wer dahintersteckt, aber trotzdem beschließt sie, die Tipps zu befolgen. Und Nachricht für Nachricht verliebt sie sich mehr in den Absender. Doch wer ist der Unbekannte, der ihr Herz immer wilder schlagen lässt? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Eine weitere Geschichte, die schon lange ungelesen im Regal steht und endlich gelesen werden möchte, ist „Cinder & Ella“ von Kelly Oram. Da die Kurzbeschreibung einfach sehr gut klingt und ich hierbei noch die ein oder andere Überraschung erwarte, freue ich mich schon sehr darauf, das Buch endlich zu lesen.

Kurzbeschreibung
Nach einem schweren Autounfall hat Ella ein Jahr voller OPs und Rehas hinter sich. Und nun muss sie auch noch zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen, die sie überhaupt nicht kennt. Ella will nur eins: ihr altes Leben zurück. Deshalb beschließt sie, sich nach langer Zeit wieder bei ihrem Chatfreund Cinder zu melden. Er ist der Einzige, der sie wirklich versteht, und obwohl sie ihn noch nie getroffen hat, ist Ella ist schon eine halbe Ewigkeit heimlich in ihn verliebt. Was sie nicht weiß: Auch Cinder hat Gefühle für sie. Und er ist der angesagteste Schauspieler in ganz Hollywood. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

„Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.“ von Ava Reed klingt sehr erdrückend, traurig und beängstigend. Da ich mich jedoch in der Kurzbeschreibung sehr wiedererkenne, möchte ich das Buch unbedingt lesen und erwarte hierbei sehr emotionale Lesestunden.

Kurzbeschreibung
Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Vor einigen Jahren habe ich die Bücher von Sarah Dessen total gerne gelesen, allerdings muss ich auch gestehen, dass mein letztes Buch von der Autorin doch schon eine ganz Zeit lang her ist. Somit freue ich mich schon sehr darauf, in diesem Sommer ihr neuestes Werk „Once and for all“ zu lesen.

Kurzbeschreibung
Louna ist die Tochter der gefragtesten Hochzeitsplanerin von Lakeview. Deren Mitarbeiter sind gestählt im Umgang mit panischen Bräuten und kaltfüßigen Bräutigamen. Und bei allem, was sie erlebt haben, glaubt keiner von ihnen mehr an die wahre Liebe. Auch Louna glaubt nicht mehr an das ewige Liebesglück, denn ihre erste Liebe wurde ihr genommen. Seit damals hält sie jeden, der sich ihr nähert, auf Abstand. Auch Ambrose, den charmant-chaotischen Bruder einer zahlungskräftigen Braut to be. Als Lounas Mutter ausgerechnet Ambrose als Praktikant einstellt, beginnt Lounas sorgsam errichteter Schutzwall zu bröckeln… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Auf „Maybe this Time“, dem Auftakt der „Colorado Ice“-Reihe von Jennifer Snow, bin ich bereits sehr gespannt, weil ich das Buch bereits so lange lesen möchte. Hier erhoffe ich mir eine emotionale Liebesgeschichte und werde hoffentlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
Abigail Jansen hat die Nase voll von Männern. Nach einer komplizierten Trennung will sie in ihrem Heimatstädtchen Glenwood Falls, Colorado, einen Neuanfang wagen. Hier hofft sie, sich erst einmal ganz auf ihre Tochter konzentrieren zu können. Doch sie hat die Rechnung ohne Jackson Westmore gemacht. Jackson ist groß, gut aussehend – und er scheint ein Auge auf Abby geworfen zu haben! Doch wie kann das sein, schien er sie doch früher zu hassen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

„Die kleine Straße der großen Herzen“ ist der sechste und letzte Band der „Valerie Lane“-Reihe von Manuela Inusa und für mich ein absolutes Muss, da ich die bisherigen Bände immer sehr gemocht habe. Somit erhoffe ich mir auch einen würdigen und emotionalen Abschied aus der malerischen Straße und werde dabei hoffentlich nicht enttäuscht.

Kurzbeschreibung
In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Laurie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut, und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen großen Wunsch… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein Buch, das seit Monaten in aller Munde ist, ist „Es bginnt mit einem Blick“, dem ersten Band der „Redwood Love“-Reihe von Kelly Moran. Da ich mittlerweile die ersten rei Bände im Regal stehe habe, bin ich somit schon sehr gespannt, wie ich das Buch finden werde. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Bücher immer mit der „Virgin River“-Reihe verglichen werde, bin ich da guter Hoffnung.

Kurzbeschreibung
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ein Buch, das ich bereits begonnen habe, ist „Morgen irgendwo am Meer“ von Adriana Popescu und wird somit das erste Buch, das ich von der „Summer Reading List“ beenden werde. Da es mir bislang sehr gefällt, bin ich somit auch guter Dinge, dass mich das Buch auch bis zum Schluss überzeugen wird.

Kurzbeschreibung
Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

[Kurzrezension] Julia Korbik – How to be a girl

Kurzbeschreibung
Hast du dich schon mal gewundert, warum es Regeln gibt, die scheinbar nur für Mädchen gelten? Willst du gerne mehr über Bodyshaming, Selfcare und Gleichberechtigung erfahren? Findest du Mädchen und Frauen, die ihr eigenes Ding durchziehen, spannend? Dann bist du hier genau richtig!

Mit Kurzporträts von historischen und aktuellen Vorbildern, Checklisten und Anleitungen (Wie erkenne ich alltäglichen Sexismus? Wie kann ich dem Konsum-Wahnsinn entkommen?) und Einblicke in die Welt der Jungen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
An sich ist „How to be a girl“ von Julia Korbik eine tolle Sache, denn hierbei werden junge Mädchen nicht nur einige interessante und wichtige Themen wie Gleichberechtigung oder Selfcare beigebracht, sondern es werden einem auch Frauen nahegelegt, die laut der Autorin als Vorbilder perfekt geeignet sind.

Durch Listen und guten Anmerkungen ist dies tatsächlich im Großen und Ganz gelungen und es kann sicherlich jedes junge Mädchen und auch junge Frau noch einiges hierbei lernen, allerdings war mir das Buch auch oftmals leider sehr platt dargestellt – trotz der schönen Illustrationen und Listen.

Klar, hier werden viele wichtige Themen angesprochen, die oftmals im Alltag leider viel zu kurz kommen, allerdings hat mir der oftmals schon sehr belehrende Ton der Autorin nicht gefallen. Schöner wäre es gewesen, wenn man die Themen allesamt etwas lockerer besprochen hätte, als immer direkt den Zeigefinger zu erheben.

Somit ist „How to be a girl“ insgesamt ein wichtiges Werk, mit dem sich jedes Mädchen einmal auseinandersetzen sollte, allerdings hätte es mir noch weitaus besser gefallen, wenn man das Ganze ein wenig lockerer und sympathischer angegangen wäre.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

In den letzten beiden Februarwochen und im März durften wieder einige tolle Bücher bei mir einziehen, die entweder vom Verlag, bzw. NetGalley stammten, Vorbestellungen waren oder spontan in der Buchhandlung gekauft wurden. Da ich bereits fünf der Bücher gelesen und immerhin vier davon bereits rezensiert habe, hält sich der SUB-Zuwachs immerhin im Rahmen. Hier freue ich mich besonders über „Illuminae“, das ich bereits angefangen habe und über „When it’s real“ von Erin Watt, das ich unbedingt schon als eBook vorab kaufen musste.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Jojo Moyes – Kleine Fluchten (Rezension)
Annie J. Dean – Destiny’s Hunter (Rezension)
Trish Cook – Midnight Sun (Rezension)
Sabine Ludwig – Serafinas Geheimnis. Dreimal schwarzer Kater (Rezension)
Mona Kasten – Save Me (Maxton Hall #1)

Kerry Drewery – Marthas Mission (Cell 7 #2)
Amie Kaufman/Jay Kristoff – Illuminae (Illuminae-Files #1)
Jilly Gagnon – #Famous
Erin Watt – When it’s real
Wolfgang Hohlbein – Killer City

Anna Woltz – Für immer Alaska
Gesa Schwartz – Scherben der Dunkelheit
Jordan Harper – Die Rache der Polly McClusky
Cole Gibson – Written on my Heart
Penelope Ward – Neighbor Dearest

Rezension

Rainer Wekwerth/Thariot – Sie riechen dich (Pheromon #1)

Kurzbeschreibung
Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf.
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich Bücher von Rainer Wekwerth schon immer gerne gelesen habe, war ich schon sehr auf sein neuestes Werk „Sie riechen dich“ gespannt, das er gemeinsam mit Thariot geschrieben hat. Die Geschichte klang bereits im Vorfeld sehr vielversprechend, sodass ich hohe Erwartungen hatte, allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch dann letztendlich ein wenig enttäuscht beendet habe.

Dies soll nicht bedeuten, dass die Geschichte grundsätzlich schlecht ist, denn das ist sie bei Weitem nicht. Ich hatte nur mehrfach das Gefühl, als hätte man im Laufe der Geschichte zu viele Ideen gehabt, die dann nur mäßig umgesetzt wurden, bzw. mittendrin wieder fallen gelassen wurden. Gleichzeitig mochte ich auch nicht immer, wie Jake in dem Buch dargestellt wird. Dieser ist mir viel zu häufig zu betont cool und vor allem zu unreif, sodass ich mit seiner Art nur wenig anfangen konnte und ich mit ihm auch nicht sonderlich warm wurde. Dies ist sehr schade, denn hätte man nicht versucht, ihn betont cool und lässig darzustellen und hätte man ihn etwas reifer dargestellt, wäre er ein richtig toller Charakter gewesen.

Erzählt wird hierbei die Geschichte vom 17-jährigen Jake im Jahr 2018 und zum anderen von Travis, einem Arzt, hundert Jahre später im Jahr 2118. Während Jake in der heutigen Zeit plötzlich schlagartig nicht mehr an Heuschnupfen leidet und zudem plötzlich keine Brille mehr benötigt, dafür allerdings Menschen und deren Gedanken riechen kann, geht es im Jahr 2118 darum, dass Travis eine Verschwörung aufdeckt und dabei einiges anrichtet. Dass die beiden Geschichten dabei miteinander verbunden sind, liegt direkt auf der Hand, was mich allerdings nicht sonderlich gestört hat.

Der Verlauf der Geschichte ist an sich in Ordnung, allerdings hat mir manchmal der berühmte rote Faden gefehlt, sodass ich bei der Geschichte leider nicht so mitfiebern konnte, wie ich es gern getan hätte. Auch das Ende konnte mich ehrlich gesagt nicht überzeugen, denn dieses verläuft mir dann etwas zu vorhersehbar, was ich ein wenig schade finde. Von daher bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich auch dem zweiten Band eine Chance geben werde.

Das Cover ist für mich zwar nicht der absolute Hingucker, allerdings dennoch sehr interessant, da ich direkt wissen wollte, was es damit auf sich hat. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die ebenfalls recht geheimnisvoll daherkommt und somit direkt mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: Obwohl „Sie riechen dich“ zunächst sehr vielversprechend klang und ich hohe Erwartungen an die Geschichte hatte, konnte mich der Auftakt einer neuen Reihe leider nicht überzeugen, wie ich es zuvor noch gehofft habe. Zwar sind hier und da gute Ansätze, allerdings wurde ich leider weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil großartig warm, sodass ich unsicher bin, ob ich einen weiteren Band lesen würde.

Reihenfolge
Sie riechen dich
???

Bücher allgemein

Geplante Bücher im Februar 2018

Nachdem meine Leseliste für den Januar einigermaßen gut geklappt hat und ich immerhin sieben der zehn Bücher gelesen habe, bin ich für den Februar sehr motiviert und möchte endlich mal wieder alle zehn Bücher von einer Liste abarbeiten. Ich gehe zwar davon aus, dass ich wieder viele andere Bücher zwischendurch lesen werde, allerdings wird dies wohl auch zu verschmerzen sein. „Verliere mich. Nicht.“ von Laura Kneidl habe ich bereits begonnen und bin wieder einmal sehr begeistert. Auch auf die anderen Bücher, ganz besonders auf „Wie die Stille unter Wasser“ von Brittainy C. Cherry, freue ich mich schon sehr, sodass ich mich schon sehr auf den SUB-Abbau freue. 🙂

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Laura Kneidl – Verliere mich. Nicht. (Berühre mich. Nicht #1)
Brittainy C. Cherry – Wie die Stille unter Wasser (Romance Elements #3)
Isabell May – Close to you
Jennifer E. Smith – Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
Melanie Moreland – Beneath the Scars – Nie wieder ohne dich

Karen M. McManus – One of us is lying
Marc Raabe – Schlüssel 17
Laura Ruby – Die Suche nach dem Schattencode (Chroniken von York #1)
Leigh Bardugo – Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
Emily Bold – Erbin des Lichts (Silberschwingen #1)

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

Ich musste heute mit Erschrecken feststellen, dass ich seit etwas mehr als anderthalb Monaten nicht mehr meine Neuzugänge gezeigt hat. Dies sollte sich mal wieder schnell ändern, sodass es heute den ersten Teil meiner Neuerscheinungen aus dem Dezember 2017 und Januar 2018 gibt. Dabei ist wieder eine tolle und interessante Mischung entstanden aus Büchern, von denen ich bereits einen großen Teil gelesen habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Manuela Inusa – Die Chocolaterie der Träume (Valerie Lane #2) (Rezension)
William Ritter – Die verschwundenen Knochen (Jackaby #2) (Rezension)
Emily Bähr – Ewig und Du (Rezension)
Walter Jury/Sarah Fine – SCAN: Im Visier des Feindes (Tate Archer #1) (Rezension)
Francoise Hauser – Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen (Rezension)

Joanne K. Rowling – Was wichtig ist (Rezension)
Colleen Hoover/Tarryn Fisher – Never Never
Karen M. McManus – One of us is lying
Joshua Foer, Ella Morton, Dylan Thuras – Atlas Obscura
Rachel Caine – Die Angst schläft nie

Steven Herrick – Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen
Samantha Young – Play On – Dunkles Spiel
Marc Raabe – Schlüssel 17
Eva Pfeiffer – New York Pretty: Nur wir beide
Melanie Moreland – Beneath the Scars