SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten knapp vier Wochen durften insgesamt fünfzehn Bücher bei mir einziehen. Einige hatte ich bereits monatelang vorbestellt, andere habe ich freundlicherweise über NetGalley erhalten und andere waren Spontankäufe. Hier freue ich mich ganz besonders auf „Wie das Feuer zwischen uns“, „Forbidden Love Story“ und „Der Sommer, als du wiederkamst“.

Rainbow Rowell – Fangirl (Rezension)
Stefanie Hasse – Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis (Ich bin deine Bestimmung #0.5) (Rezension
Monica Murphy – Lucy & Gabriel (Fair Game #2) (Rezension)
Stephen King – Der Hometrainer (Rezension)
Brittainy C. Cherry – Wie das Feuer zwischen uns (Romance Elements #2)

Julie Lawson Timmer – Weil du mein Leben bist
B.C. Schiller – TARGA – Der Moment, bevor du stirbst
Anna Savas – Forbidden Love Story
Kathrin Wandres – In Between. Das Geheimnis der Königreiche
Emily Martin – Der Sommer, als du wiederkamst

Lauren Blakely – Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir!
Sarina Bowen – Schon immer nur wir (True North #2)
Katy Evans – Mr. President: Macht ist sexy (White House #1)
Mary Simses – Der Sommer der Sternschnuppen
Bettina Belitz – Tashiras Bestimmung (Die Diamantkrieger-Saga #3)

Rezension

Stephen King – Der Hometrainer


Kurzbeschreibung
Der übergewichtige Künstler Richard Sifkitz will endlich abnehmen und legt sich daher ein Standfahrrad zu. Um das Training etwas spannender zu gestalten, zeichnet er einen Waldweg an seine Wand und stellt sich vor, wie er diesen beim Training entlangfährt. Mit der Zeit verliert er sich jedoch zusehends in seiner immer umfangreicher werdenden Fantasie… ~ Quelle
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Meine Meinung
„Der Hometrainer“ ist eine knapp sechzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Der Hometrainer“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig kommt die Geschichte in diesem Fall komplett ohne Horror aus, sondern zeigt eher auf, wie sehr sich ein Mensch in etwas hineinsteigern kann, wenn er von einer gewissen Einsamkeit getrieben wird.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Richard Sifkitz, einem freischaffenden Künstler, der seit dem Tod seiner Ehefrau alleine lebt und zu wenig auf sich selbst und seine Gesundheit achtet. Als dieser von seinem Arzt eine verheerende Diagnose erhält, da sein Übergewicht langsam krankhaft ist, krempelt dieser sein Leben um und kauft sich einen Heimtrainer, auf dem er täglich zwei Stunden radelt. Während dies seiner Gesundheit zwar gut tut, driftet Richard psychisch immer mehr ab, denn er verliert immer mehr den Blick zur Realität, denn er erfindet vier Männer und malt sie auf Leinwand, die täglich harte Arbeit verrichten, um seinen Cholesterinwert auf Vordermann zu bringen, was sich jedoch immer mehr in einen kleinen Wahn entwickelt…

Wer hier einen Thriller oder gar Horror erwartet, der wird bei „Der Hometrainer“ sicherlich enttäuscht sein, wer sich jedoch mehr mit der menschlichen Psyche beschäftigen möchte, erhält hier ein Paradebeispiel von einem einsamen Mann, der sich immer mehr seiner Phantasie hingebt und die Realität vollkommen verdrängt.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über Richard und sein Leben erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Der Hometrainer“ ist eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Bücher allgemein

Meine fünf Lieblingsbücher von Stephen King


Aufmerksame Leser meines Blogs dürften bereits mitbekommen haben, dass ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin und jeder noch so kleinen Neuerscheinungen von ihm entgegenfiebere. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine Kurzgeschichte oder einen Roman handelt, Hauptsache ist doch, dass es mal wieder neue Geschichten vom „Meister des Horror“ sind.

Obwohl ich bereits sehr viele Bücher von ihm gelesen habe, gibt es dennoch die ein oder andere Geschichte, die mir deutlich besser als andere gefallen haben, sodass ich diese immer und immer wieder lesen könnte. Auffällig ist dabei, dass ich die Bücher aus seiner Zeit als Richard Bachman mit am besten finde, sodass diese ebenfalls in meiner Top 5 vorkommen.

Dolores (Original: Dolores Claiborne), erstmals erschienen 1992, Verfilmung im Jahr 1995
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.

„Dolores“ habe ich vor fast vier Jahren im Urlaub gelesen und war direkt hin und weg, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Hierbei mochte ich nicht nur den grandiosen Schreibstil, der ein reiner Monolog ist, sondern auch sämtliche Figuren und die Art und Weise, wie hier eine Lebensbeichte abgelegt wird. Die gleichnamige Verfilmung mit der wunderbaren Katie Bates habe ich zwar leider immer noch nicht gesehen, allerdings ist das Buch definitiv einen Kauf wert!

Menschenjagd (Original: The Running Man), erstmals erschienen 1982, Verfilmung im Jahr 1987
Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab…

„Menschenjagd“ wurde unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht und behandelt hierbei das Leben im Jahr 2025, in dem Benjamin in einer Gameshow vogelfrei und von den Menschen gejagt wird. Nur wenn er überlebt, erhält er eine Milliarde Dollar, die sein Leben für immer verändern können. Die Geschichte ist stellenweise nicht nur sehr brutal, sondern besitzt auch trotz allem eine gewisse Tiefe, da dabei auch die Gesellschaft kritisiert und vieles hinterfragt wird. Wer Dystopien mag, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

Joyland (Originaltitel: Joyland), erstmals erschienen 2013, Verfilmung in Planung
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.

„Joyland“ gehört mit zu seinen jüngsten Büchern und hat mich auf Anhieb begeistern könnten. Die Tatsache, dass die Geschichte im Jahr 1973 spielt und einen Freizeitpark thematisiert, hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. „Joyland“ hat auch gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich mich nach einigen Jahren Pause wieder vermehrt mit den Büchern von Stephen King beschäftigt habe.

Todesmarsch (Originaltitel: The Long Walk) erstmals erschienen 1972, Verfilmung in Planung
Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht…

„Todesmarsch“ ist eine weitere Dystopie, die Stephen King als Richard Bachman geschrieben hat. Hierbei geht es um einhundert Jugendliche, die sich auf einen sogenannten Todesmarsch aufmachen, bei dem am Ende nur einer überleben darf. Wer zu oft stehen bleibt oder nicht mehr die Geschwindigkeit mithalten kann, wird vom Militär erschossen. Die Geschichte lebt dabei hauptsächlich von den Gesprächen zwischen den Jugendlichen, die nicht nur die heutige Gesellschaft, sondern auch das Militär kritisieren, gleichzeitig lernt man auch in kürzester Zeit sehr viel über Freundschaft und Zusammenhalt kennen. Auch hier: Wer Dystopien mag, sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben.

ES (Originaltitel: It), erstmals erschienen 1986, Verfilmung im Jahr 1990 und 2017
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen

Ein Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: „ES“ habe ich vor einigen Jahren als Hörbuch gehört und ich war direkt Feuer und Flamme, sodass ich mir hinterher auch noch das Buch gekauft und dieses erneut gelesen habe. Die Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht, ist einfach ganz großes Kino und ich freue mich schon sehr auf das Remake, das in diesem Jahr erscheinen wird.

Rezension

Stephen King – Feuerwerksrausch


Kurzbeschreibung
Alden McCausland und seine Mutter stammen aus einfachsten Verhältnissen, aber dank einer Lebensversicherung und einem Lotteriegewinn haben sie es zu unerwartetem Reichtum gebracht. Seither frönen sie dem süßen Nichtstun, das meist mit einigem Alkoholkonsum einhergeht. Zum Nationalfeiertag veranstalten sie an ihrer Hütte am See ein kleines Feuerwerk. Die zwielichtige italienische Familie am anderen Seeufer antwortet mit einem größeren Feuerwerk. Ein pyrotechnischer Wettkampf ist entfacht, und alles wird bald sehr, sehr brenzlig. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Feuerwerksrausch“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Basar der bösen Träume“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Feuerwerksrausch“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig ist die Geschichte nahezu ein ganzer Monolog, denn Alden McCausland wird bei der Polizei verhört, sodass seine Aussagen die komplette Geschichte bilden.

Dabei berichtet er, wie er und seine Mutter nach dem Tod seines Vaters an Geld gekommen sind, denn der Vater hat nicht nur eine Lebensversicherung hinterlassen, sondern Aldens Mutter hat kurz darauf auch noch im Lotto gewonnen, sodass sie sich vorerst nicht mehr um Geld sorgen müssen. Sie ziehen in ein Haus direkt am Abenaki Lake und wollen dort eigentlich nur ein ruhiges Leben führen, allerdings bricht immer wieder ein Konkurrenzkampf mit der Familie Massimo aus, die auf der anderen Seeseite wohnen. Diese wollen sich mit Feuerwerkskörpern, etc. immer wieder übertrumpfen, bis es jedoch eskaliert und Alden auf dem Polizeirevier landet…

Die Geschichte wird nicht nur sehr authentisch erzählt, sondern vor allem auch sehr salopp. Alden ist nicht besonders gebildet, trägt das Herz auf der Zunge und spricht offen aus, was er denkt, sodass er während seiner Aussage immer wieder abweicht, von anderen Dingen erzählt und dabei sehr einfach gestrickt ist. Dennoch habe ich seine Aussage gerne gelesen, weil er eine Person mitten aus dem Leben ist, den man immer mal wieder im Leben begegnet.

Das Cover ist das selbe wie bei der Kurzgeschichtensammlung „Basar der bösen Träume“, was doch recht gelungen ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über die Familienfehde erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Feuerwerksrausch“ ist eine unterhaltsame, aber auch durchaus spannende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Rezension

Stephen King – Regenzeit


Kurzbeschreibung
»In Willow regnet es alle sieben Jahre Kröten.« Hungrige Kröten, mit spitzen Zähnen, eine wahre Sturzflut. Das junge Ehepaar John und Elise Graham will sich in den Sommerferien im kleinen Städtchen Willow in Maine einquartieren, etwas abseits der üblichen Touristenroute. Die Warnungen der Einheimischen, in der »Regenzeit« lieber davon Abstand zu nehmen, halten sie für einen schlechten Scherz. Ein Fehler. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Regenzeit“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Albträume“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Regenzeit“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Hierbei geht es um die Stadt Willow im Bundesstaat Maine. Obwohl Maine im Sommer gerne von Touristen belagert wird, ist Willow nahezu frei von Touristen und das aus einem durchaus guten Grund, denn hier regnet es alle sieben Jahre, genauer gesagt am 17. Juni, Kröten vom Himmel, die ein Opfer erhalten wollen. Zur gleichen Zeit treffen John und seine Ehefrau Elise in Willow ein und wollen dort den Sommer über verbringen. Sie werden direkt gewarnt, nicht in dem Ort zu übernachten, allerdings nehmen sie sämtliche Warnungen nicht ernst und müssen mit den schlimmsten Konsequenzen rechnen…

So gut und spannend die Geschichte auch erzählt wird und so gut die Kröten auch dargestellt werden, fand ich das Ende ein wenig enttäuschend. Zwar ist die Geschichte durchweg interessant und vieles wird auch gut erklärt, allerdings hätte ich gerne noch viel mehr erfahren, wieso ausgerechnet Willow heimgesucht wird und warum es ausgerechnet Kröten sind.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Regenzeit“ ist eine spannende Geschichte mit einem schonungslosen Ritual und interessanten Figuren, sodass ich mich durchaus das ein oder andere Mal gegruselt habe. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Ich bin King-Fan durch und durch, von daher freue ich mich immer wieder, wenn ein neues Buch von dem „Meister des Horrors“ erscheint. Im November ist es mal wieder soweit, denn dann erscheint „Gwendys Wunschkasten“, das gemeinsam mit Richard Chizmar geschrieben wurde. Ich bin somit schon sehr gespannt und freue mich auf den 27. November 2017, wenn ich das Buch in den Händen halten kann.

Kurzbeschreibung
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Rezension

Stephen King – In der Klemme


Kurzbeschreibung
Eine grässliche Todesfalle in der heißen Sonne Floridas: Die Nachbarn Curtis Johnson und Tim Grunwald bekriegen sich bis aufs Messer. Eine erneute Konfrontation findet auf einem Baugelände statt. Dort steht ein Toilettenhäuschen, das Grunwald auf einen teuflischen Gedanken bringt. ~ Quelle

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Meine Meinung
„In der Klemme“ ist eine knapp hundert Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „In der Klemme“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Erzählt wird hier ein Streit unter Nachbarn, der immer mehr ausartet und bei dem der Hass stets zu spüren ist. Curtis und Tim sind Nachbarn und möchten beide einen bestimmten Bauplatz, auf den beide Männer einen Anspruch haben, sie sich allerdings –
wie so oft – nicht einigen können. Dieser Streit spitzt sich immer mehr zu, bis sie sich auf einem verlassenen Gelände treffen, wo zuvor ein Bauprojekt eingestellt wurde und sehr viele Gefahren mit sich bringt…

Stephen King hat hierbei nicht nur eine sehr schonungslose Geschichte geschaffen, sondern auch einen Nachbarschaftsstreit bestens in Szene gesetzt. Während einige Nachbarn sich oftmals wegen Kleinigkeiten streiten und dies sogar vor Gericht geht, geht es bei Tim und Curtis weitaus brutaler zu, sodass ich das ein oder andere Mal schockiert den Kopf geschüttelt habe. Gleichzeitig gibt es hier aber auch oftmals Momente mit viel schwarzem Humor, sodass ich auch oftmals schmunzeln musste.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll und interessant, sodass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „In der Klemme“ ist eine schonungslose Geschichte rund um einen Nachbarschaftsstreit mit interessanten Figuren und derben Humor, sodass ich wieder einmal sehr gut unterhalten wurde. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten drei Wochen hat sich ganz schön was angesammelt. Schuld daran sind diverse Vorbestellung, Überraschungspost und die freundliche Unterstützung von NetGalley. Da ich allerdings schon einige der Bücher gelesen und zum Teil auch rezensiert habe, ist der SUB-Zuwachs gar nicht mal so groß. Hier freue ich mich besonders auf den ersten Band von „Addicted to Sin“ und „Karma Girl“.

Stephen King – Faire Verlängerung (Rezension)
Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug (Rezension)
Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist (Rezension)
Monica James – Du gehörst mir (Addicted to Sin #1)
Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)

Margot Lee Shetterly – Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen
Tanja Wekwerth – Madame Cléo und das große kleine Glück
A.J. Pine – If only
Jennifer Estep – Karma Girl (Bigtime #1)
Robison Wells – Guide

Katharina Lang – 150 Ways to Date
Sean Smith – Adele: Ihre Songs, ihr Leben
Stephanie Danler – Sweetbitter
Antonia Neumayer – Selkie
Jennifer Benkau – Soulsister

Kanae Minato – Geständnisse
Emily Barr – Jeder Tag kann der schönste in einem Leben werden
Nica Stevens – Hüter der fünf Leben
Ally Taylor – Phoebe (New York Diaries #3)
Nicola Yoon – The Sun is also a Star

Rezension

Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug


Kurzbeschreibung
Gary, ein alter Mann, erzählt, wie er als Kind dem Teufel persönlich begegnet ist. Damals war er mutterseelenallein beim Angeln, und auf einmal taucht ein Mann in einem makellosen schwarzen Anzug auf. Er riecht nach Schwefel, seine leichenblassen Finger enden in gelben Krallen. Der Mann schildert dem kleinen Gary in allen Einzelheiten, auf welch grässliche Weise dessen Mutter gerade gestorben ist. Und eröffnet ihm, dass er ihn gleich fressen werde. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Der Mann im schwarzen Anzug“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Im Kabinett des Todes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Autor einem hier wahrlich schwere Kost bietet, denn diese Kurzgeschichte ist durchaus brutaler als so manch andere Geschichte aus der „Story Selection“-Reihe, die wöchentlich bei Heyne erschienen ist. Dennoch bleibt Stephen King seinem Schreibstil treu und beschreibt die Geschichte stets spannend und schonungslos, was mir wieder einmal sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Gary, mittlerweile sehr betagt, schreibt eine ganz besondere Kindheitserinnerung in sein Tagebuch. Dabei geht es um einen Tag, den er an einem Bach verbracht hat und dort eine Biene auf seiner Nase vorfand. Dieser gerät daraufhin in Panik, da bereits sein Bruder an einen Bienenstich gestorben ist, allerdings stirbt die Biene plötzlich, als ein Mann in einem schwarzen Anzug neben ihm auftaucht und die Biene mit nur einem Händeklatschen tötet. Dieser erklärt Gary daraufhin, dass auch seine Mutter gerade mit einer Biene zu kämpfen hat und dabei sterben wird, was ihn zu Tode ängstigt, allerdings muss auch er sich einigen Gefahren stellen…

So schnell die Geschichte auch erzählt ist, so ist sie dennoch spannend und packend geschrieben, sodass ich mit Gary richtig mitgefiebert habe und mehr über den Mann im schwarzen Anzug erfahren wollte. Interessant ist dabei auch, dass dieser auch in der Kurzgeschichte „Faire Verlängerung“ eine Rolle spielt – übrigens eine tolle Geschichte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: Auch wenn „Der Mann im schwarzen Anzug“ deutlich brutaler als manch andere Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King ist, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, sodass auch dieses Ebook schnell wieder verschlungen war. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte aus der „Story Selection“-Reihe nur empfehlen.

Rezension

Stephen King – Faire Verlängerung


Kurzbeschreibung
Der schwer krebskranke Streeter geht einen teuflischen Pakt ein. Seine Genesung und sein Glück scheinen fortan Unglück und Untergang für andere zu sein. Kann er dem Einhalt gebieten? Will er das überhaupt? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Faire Verlängerung“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Zwischen Nacht und Dunkel“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King überzeugt wieder einmal mit seinem einmaligen Schreibstil, der mich direkt wieder in den Bann ziehen kann. Obwohl es hier an Horror fehlt, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, denn die Geschichte lebt von einem bösen Humor, gut ausgearbeiteten Dialogen und interessanten Figuren, sodass ich „Faire Verlängerung“ viel zu schnell ausgelesen hatte.

Hierbei geht es um Streeter, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und sich nur schwer damit abfinden kann. Als er dann jedoch eines Tages auf George trifft, keimt in ihm neue Hoffnung auf, denn dieser behauptet, dass er sogenannte Verlängerungen, u.a. auch Lebensverlängerungen, verkauft und den Menschen damit Gutes tun möchte. Mal hat er Menschen bessere Sehkraft geschenkt und auch das liebe Geld spielt oftmals eine gewisse Rolle. Als er Streeter eine sogenannte Lebensversicherung anbietet, lässt sich dieser auf den Deal ein, allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass er damit einen Pakt mit dem Teufel schließt und einen hohen Preis zahlen muss.

Interessant ist hierbei, dass die Geschichte ganz ohne den King-typischen Horror auskommt, sondern vielmehr eine gesellschaftskritische Geschichte ist, die aufzeigt, was Menschen alles tun, um ein besseres Leben zu erhalten. Zwar kann man stellenweise verstehen, wieso sich Streeter auf den Handel einlässt, allerdings ist es interessant zu sehen, wozu Menschen zu allem fähig sind, wenn es dabei um sie selbst geht. Dies hat Stephen King meiner Meinung nach gut hinbekommen, sodass mich die Geschichte trotz des ganzen Humors auch oftmals zum Nachdenken anregen konnte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Faire Verlängerung“ ist insgesamt eine spannende und ereignisreiche Geschichte, die mich durchweg in den Bann ziehen und unterhalten konnte. Ich bin wieder einmal begeistert und kann diese Kurzgeschichte somit nur empfehlen.