SUB-Zuwachs

Ein paar Neuzugänge aus den letzten Wochen

Leider bin ich eine untreue Tomate, wenn es um meine Neuzugänge-Posts geht, denn leider vergesse ich immer viel zu oft, euch meine Neuzugänge zu zeigen. Da sich aber in den letzten Wochen wieder einige Bücher bei mir angesammelt haben, die ich teilweise schon Monate vorher vorbestellt habe, war es mal wieder an der Zeit, einige der Bücher vorzustellen. Dabei kam wieder eine gute Mischung von verschiedenen Genres zusammen.

Zugegeben: Mit Sebastian Fitzeks letzten Büchern bin ich nicht sonderlich warm geworden, seit neuestes Werk „Playlist“ klang jedoch so gut, dass es direkt im Warenkorb landen musste. Da die Bewertungen bislang auch sehr positiv sind, bin ich schon sehr gespannt, wie ich seinen neuesten Psychothrillern finden werde.

Kurzbeschreibung
Vor einem Monat verschwand die 15-jährige Feline Jagow spurlos auf dem Weg zur Schule. Von ihrer Mutter beauftragt, stößt Privatermittler Alexander Zorbach auf einen Musikdienst im Internet, über den Feline immer ihre Lieblingssongs hörte. Das Erstaunliche: Vor wenigen Tagen wurde die Playlist verändert. Sendet Feline mit der Auswahl der Songs einen versteckten Hinweis, wohin sie verschleppt wurde und wie sie gerettet werden kann? Fieberhaft versucht Zorbach das Rätsel der Playlist zu entschlüsseln. Ahnungslos, dass ihn die Suche nach Feline und die Lösung des Rätsels der Playlist in einen grauenhaften Albtraum stürzen wird. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Überlebenschancen aller Beteiligten gegen Null gehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Muss war „Shelter“ von Ursula Poznanski. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, ihr neuestes Jugendbuch aus dem Loewe Verlag zu lesen, allerdings bin ich mir sehr sicher, dass ich es noch in diesem Jahr lesen werde. Ich freue mich schon sehr darauf!

Kurzbeschreibung
Die Idee war völlig verrückt und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Clique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bereits ausgelesen ist dagegen Colleen Hoovers neuestes Werk „Layla“. Nachdem ich von „Verity“ zuletzt so begeistert war, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, doch leider war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, sodass ich das Buch nur eher mittelmäßig fand. Eine ausführliche Rezension wird in Kürze folgen.

Kurzbeschreibung
Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds eifersüchtige Exfreundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Werke von Anne Freytag habe ich bislang immer für gut bis sehr gut befunden, sodass auch „Reality Show“ auf meinem SUB landen musste. Da ich die Thematik sehr interessant finde, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie die Autorin das Thema umgesetzt hat.

Kurzbeschreibung
Heiligabend: Die einflussreichsten Personen Deutschlands werden in ihren Häusern eingesperrt – und ihre Geiselnahmen live übertragen. Der Showmaster tritt vor die Kamera und erklärt die Spielregeln: »Zwar wählen die Menschen ihre Regierung, die Macht liegt jedoch längst nicht mehr beim Volk. Heute präsentieren wir Ihnen diejenigen, die wirklich entscheiden, wer zum Gewinner und wer zum Verlierer des Systems wird. Und glauben Sie mir, jeder von ihnen hat mindestens eine Leiche im Keller.« Nun haben die Zuschauer die Wahl, wer mit einem blauen Auge davonkommt und wer bluten muss. Während die Menschen wie gebannt vor ihren Bildschirmen sitzen, wird eine Frage immer lauter: Wer sind die Drahtzieher hinter der Reality Show? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bislang habe ich noch nichts von Timur Vermes gelesen. Sein neuestes Werk „U“ klingt jedoch so interessant, dass ich dem Autor sehr gerne eine Chance geben möchte. Hier erhoffe ich mir eine interessante und vielseitige Geschichte, die noch lange nachwirken wird.

Kurzbeschreibung
Eine scheinbar ganz alltägliche Situation: Nur noch fünf U-Bahn-Stationen trennen die junge Lektorin Anke Lohm von einer Dusche und dem frisch bezogenen Bett im Gästezimmer ihrer besten Freundin.
Zwar nervt sie nach einer Bahnreise mit allen Komplikationen der einzige andere Fahrgast im leeren Zug, aber beim nächsten Halt will der junge Mann aussteigen, und dann ist endlich, endlich Ruhe. Sollte diese nächste Station nicht eigentlich längst da sein?
Aus zwei Minuten werden fünf, dann zehn, zwanzig, in denen die Bahn ungebremst durch die endlose Dunkelheit schießt. Und Anke Lohm ahnt, dass dies mehr sein könnte als nur eine U-Bahn-Fahrt: der größte Fehler ihres Lebens.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Das Archiv der Träume“ von Carmen Maria Machado wurde mir in den letzten Wochen gleich mehrmals empfohlen, sodass ich das Buch spontan in den Warenkorb gelegt habe. Da der Klappentext sehr interessant klingt und auch die Bewertungen sehr vielversprechend sind, bin ich schon sehr gespannt, was mich hier erwarten wird.

Kurzbeschreibung
Endlich scheint in den USA etwas in Bewegung zu geraten: Die gleichgeschlechtliche Ehe rückt in greifbare Nähe und Carmen Maria Machado stürzt sich in ihre erste große Beziehung zu einer Frau, die sich sehr bald als toxisch herausstellt. Kann man darüber schreiben, was wirklich passiert ist, und wenn ja, wie? Machado hat ihre Form gefunden. Mit jedem Kapitel durchschreitet sie ein anderes literarisches Topos: Gespensterhaus, Erotika, Bildungsroman. So entsteht ein Kaleidoskop, das sich genauso mit ihrer religiös geprägten Jugend wie den Stereotypen queerer Beziehungen oder popkulturellen Bezügen auseinandersetzt. Machado gelingt es, sich auf einzigartige Weise, voll Witz, Spielfreude und Lust am Ausprobieren, der harschen Realität von Gewalt in einer queeren Beziehung zu stellen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Sobald ein neues Werk von Stephen King erscheint, muss es gekauft werden – so will es das Gesetz. Und somit ist „Billy Summers“ direkt am Erscheinungstag bei mir eingezogen. Zu meiner Schande muss ich jedoch zugeben, dass ich das Buch nach wie vor noch nicht gelesen habe, allerdings bin ich zuversichtlich, dass ich das Buch noch in diesem Jahr lesen werde.

Kurzbeschreibung
Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auch „Der Angstsammler“ aus der Feder von Jasper DeWitt durfte Dank des Bloggerportals bei mir einziehen. Dies ist auch gleichzeitig meine aktuelle Lektüre und ich muss sagen, dass mir das Buch richtig gut gefällt, da es nicht nur spannend, sondern auch leicht verstörend ist.

Kurzbeschreibung
Ein rätselhafter Patient zieht den jungen Psychiater Parker H. in seinen Bann. Seit dem sechsten Lebensjahr wird der mittlerweile 30-jährige Mann, den alle nur „Joe“ nennen, in der düsteren Nervenheilanstalt in Neuengland verwahrt. Er gilt als nicht therapierbar. Jeder, der mit ihm spricht, verliert den Verstand oder begeht Selbstmord. Allen Warnungen zum Trotz beschließt der ehrgeizige Parker, „Joe“ in seiner Zelle zu besuchen. Dabei setzt er eine Kette von albtraumhaften Ereignissen in Gang, die seine schlimmsten Befürchtungen weit übertreffen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Als großer Fan der TV-Serie „Stranger Things“ habe ich bislang auch alle Comics aus dem Universum gelesen, von daher musste auch der vierte Band „Das Camp“ von Jody Houser bei mir einziehen. Der Comic ist bereits ausgelesen und ich fand Dustins Geschichte im Sommercamp wirklich sehr gelungen. Eine ausführliche Rezension folgt.

Kurzbeschreibung
WIR WISSEN, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST, DUSTIN … Für Dustin steht ein neues großes Abenteuer an: Im Ferienlager Camp Know Where, in dem sich alles um Wissenschaft und Teamgeist dreht! Aber selbst in diesem Paradies für Nerds gibt es gemeine Rowdys, düstere Geheimnisse und beängstigende Vorgänge um einen maskierten Slasher. Nun ist es an dem durch die Ereignisse in Hawkins gestählten Dustin und seiner neuen Freundin Suzie, eine Gruppe junger Geeks zusammenzustellen und anzuführen, um den Mysterien des Sommercamps auf den Grund zu gehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits ausgelesen ist „We don’t talk anymore“ von Julie Johnson. Der Auftakt der „Anymore-Duet“-Dilogie war streckenweise ganz unterhaltsam und interessant, allerdings fand ich die Figuren zum Großteil sehr unsympathisch, sodass ich nicht ganz warm mit der Geschichte wurde. Dennoch werde ich wohl auch dem zweiten Band „We don’t lie anymore“ eine Chance geben. Eine Rezension folgt.

Kurzbeschreibung
Josephine Valentine und Archer Reyes sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich, obwohl sie doch unterschiedlicher nicht sein könnten: Zwar besuchen beide die elitäre Exeter Academy, aber während Josephine als Tochter reicher Eltern mit Privilegien und Erwartungen aufwächst, muss Archer für seine Chancen und Erfolge kämpfen. Doch als sie bemerken, dass aus ihrer Freundschaft Liebe wird, ändert sich alles zwischen ihnen. Aus Angst, ihre Gefühle könnten nicht erwidert werden, halten Archer und Josephine ihre neuen Empfindungen verborgen. Zu groß ist ihre Sorge, den einen Menschen zu verlieren, der sie vervollständigt. Und dann ist da noch ein dunkler Schatten in Archers Umfeld, von dem Josephine nichts weiß und der all ihre geheimen Träume und Hoffnungen zerstören könnte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Mit dir leuchtet der Ozean“ von Lea Coplin durfte ebenfalls bei mir einziehen und wurde auch schon von mir begonnen. Bislang bin ich bei knapp der Hälfte der Geschichte und doch eher enttäuscht, weil ich die Geschichte leider als sehr klischeehaft empfinde und dazu auch die Figuren nicht allzu spannend finde. Dennoch gebe der restlichen Geschichte gerne eine Chance und hoffe, dass es noch besser wird.

Kurzbeschreibung
Als Penny auf Fuerteventura landet, um in einem All-inclusive-Club zu arbeiten, ist Milo der Letzte, mit dem sie rechnet. Milo, der kurz mit ihr auf der Schule war, dessen Name nichts als Ärger verhieß und mit dem sie ein verirrter Kuss verbindet. Jetzt ist ausgerechnet die fröhliche Helena, Pennys Zimmergenossin, mit Milo zusammen und Penny kann ihm kaum aus dem Weg gehen. Aber da ist noch immer die Erinnerung an diesen Kuss. Auch Helena merkt, dass da mehr ist, und das schlechte Gewissen ihr gegenüber droht Penny zu ersticken. Doch Gefühle lassen sich nicht steuern. Selbst wenn sie schnurgerade in die Katastrophe führen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Der August war in den letzten Jahren schon immer eine Art „King-Monat“ für mich, da dort immer mindestens eine Neuerscheinung von Stephen King erschienen ist. Umso mehr freue ich mich, dass diese Tradition auch in diesem Jahr fortgeführt wird, denn mit „Billy Summers“, eine Geschichte um einen Auftragskiller, steht bereits die nächste Neuerscheinung vom „Meister des Horrors“ in den Startlöchern.
Ich freue mich schon sehr auf den 9. August 2021, wenn das Buch im Heyne Verlag erscheinen wird.

Kurzbeschreibung
Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Da aktuell sehr viele Verlagsvorschauen veröffentlicht werden, musste ich natürlich direkt beim Heyne Verlag stöbern, der bereits seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Dabei durfte ich sehr zu meiner Freude feststellen, dass auch im kommenden Jahr ein neues Werk von Stephen King erscheinen wird. „Später“ klingt dabei nach einer spannenden und ereignisreichen Geschichte und ich bin schon wahnsinnig gespannt darauf, wie mir das Buch letztendlich gefallen wird.
Leider muss man sich dabei noch ein paar Monate gedulden, denn „Später“ erscheint am 15. März 2021.

Kurzbeschreibung
Jamie Conklin wächst in Manhattan auf und wirkt wie ein normaler neunjähriger Junge. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, aber er steht seiner Mutter Tia, einer Literaturagentin, sehr nahe. Die beiden haben ein Geheimnis: Jamie kann von klein auf die Geister kürzlich Verstorbener sehen und sogar mit ihnen reden. Und sie müssen alle seine Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Tia hat sich gerade aus großer finanzieller Not gekämpft, da stirbt ihr lukrativster Autor. Der langersehnte Abschlussband seiner großen Bestsellersaga bleibt leider unvollendet – wäre da nicht Jamies Gabe … Die beiden treten eine Reihe von unabsehbaren Ereignissen los, und schließlich geht es um, nun ja, Leben und Tod. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Rezension

[Kurzrezension] Stephen King/Bev Vincent (Hrsg.) – Flug und Angst

Kurzbeschreibung
Nichts ist Stephen King ein größerer Gräuel, als fliegen zu müssen. Zusammen mit Mitherausgeber Bev Vincent teilt er nun seine Flugangst mit seinen Lesern. Die Anthologie versammelt alles, was gründlich schiefgehen kann, wenn man sich auf 30.000 Fuß Höhe mit 500 Knoten in einem Metallgefährt (einem Sarg?) durch die Lüfte bewegt.
Flugreisen verwandeln sich hier schnell in Albträume, auf die man nie im Leben gekommen wäre. Da überlegt man es sich lieber zweimal, ob der Weg zum Ziel nicht in einer letzten Reise mündet.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Ein Buch, auf dem der Name „Stephen King“ steht, muss gelesen werden – so einfach ist das. Von daher musste auch unbedingt die Anthologie „Flug und Angst“ bei mir einziehen und ich war schon sehr gespannt auf die vielen Geschichte rund um das Thema Flugreisen, Flugangst, Begegnungen in Flugzeugen, etc. Leider wurden hier jedoch nicht sämtliche Erwartungen erfüllt.

Man muss zwar sagen, dass hier einige gute bis sehr gute Geschichten enthalten sind, die spannend zu lesen sind, allerdings gibt es auch einige deutliche Ausreißer nach unten, was ein wenig schade ist. Die insgesamt siebzehn Geschichten, die u.a. aus den Federn von Stephen King, dessen Sohn Joe Hill, Arthur Conan Doyle und Roald Dahl stammen, lesen sich zwar insgesamt flüssig, allerdings gibt es auch einige, die leider nicht so interessant für mich sind.

Dadurch, dass einige Geschichten schon einige Jahre auf dem Buckel haben, wirken diese leider ein wenig altbacken, während andere, durchaus moderne Geschichten mehr Reiz für mich hatten. Einige sind dabei sehr horrorlastig, andere dagegen fast schon humorvoll, aber immer spannend.

Somit ist „Flug und Angst“ insgesamt eine nette, wenn auch nicht herausragende Anthologie, die durchaus mal für einen verregneten Nachmittag geeignet ist.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #178

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

„Finsternis“ von Adam Christopher ist der zweite Band der „Stranger Things“-Vorgeschichten und stand bereits schon länger auf meiner Wunschliste, sodass das Buch direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen musste. Da Hopper in der Serie zu meinen absoluten Lieblingen gehört, freue ich mich schon sehr darauf, mehr über seine Vergangenheit zu erfahren.

Kurzbeschreibung
Sommer 1977: Es ist bereits der dritte Tote in Folge! In der brüllenden Hitze New Yorks treibt ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, doch Detective Jim Hopper und seine Kollegin Delgado finden keinen Hinweis auf den Täter. Als ihnen unter zweifelhaften Umständen der Fall entzogen wird, beschließt Hopper, im Verborgenen weiter zu ermitteln. Schon bald befindet er sich inmitten von New Yorks berüchtigten Streetgangs und riskiert sein eigenes Leben. Aber gerade als er der Lösung des Falls näher zu kommen scheint, wird die Stadt von einem Stromausfall getroffen, der Hopper in tiefere Abgründe eintauchen lässt, als er je für möglich gehalten hat… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Bücher, auf denen der Name „Stephen King“ steht, müssen gekauft werden. Somit habe ich mich schon sehr auf „Flug und Angst“ gefreut. Hierbei handelt es sich um eine Anthologie über Flugangst, die er gemeinsam mit Bev Vincent herausgegeben hat. Mit dabei sind u.a. Geschichten von Kings Sohn Joe Hill, aber auch von Bestseller-Autoren wie Dan Simmons oder auch Roald Dahl.

Kurzbeschreibung
Nichts ist Stephen King ein größerer Gräuel, als fliegen zu müssen. Zusammen mit Mitherausgeber Bev Vincent teilt er nun seine Flugangst mit seinen Lesern. Die Anthologie versammelt alles, was gründlich schiefgehen kann, wenn man sich auf 30.000 Fuß Höhe mit 500 Knoten in einem Metallgefährt (einem Sarg?) durch die Lüfte bewegt. Flugreisen verwandeln sich hier schnell in Albträume, auf die man nie im Leben gekommen wäre. Da überlegt man es sich lieber zweimal, ob der Weg zum Ziel nicht in einer letzten Reise mündet. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Da ich schon viel zu lange kein Buch mehr von Christoph Marzi gelesen habe, wurde dies mal wieder an der Zeit und somit habe ich mich für seinen neuesten Roman „Mitternacht“ entschieden und diesen spontan gekauft. Hierbei gefällt mir die Thematik mit den Geistern sehr gut, sodass ich schon sehr gespannt bin, was mich letztendlich erwarten wird.

Kurzbeschreibung
Es gibt einen Ort, an dem die Geister leben, eine Welt, die unsere berührt, eine Stadt, in der mit Geschichten und Albträumen Handel getrieben wird. Ein Missgeschick lässt Nicholas James, den alle nur den »gewöhnlichen Jungen« nennen, diese Welt betreten – und alles ändert sich: Peter Chesterton, ein reisender Geist, nimmt sich seiner an. Das Findelgeistmädchen Agatha stiehlt sein Herz. Und etwas, das im Dunkeln lauert, gewinnt an Macht. Die Wege, die Nicholas beschreitet, führen ihn dorthin, wo alle Hoffnungen geboren und alle Träume gestorben sind, an einen Ort, den die Geister voller Ehrfurcht »Mitternacht« nennen. Eine Geschichte von der Macht der Bücher und der Gefahr des Vergessens, in einer Welt der Geister. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Stephen King ist und bleibt für mich der absolute Lieblingsautor, von dem ich wirklich alles verschlinge. Dies ist auch der Grund, weshalb ich mich sehr gefreut habe, als ich ein neues Werk von ihm in den Vorschauen entdeckt habe. „Das Institut“ sieht nicht nur vom Cover her bombastisch aus, sondern verspricht auch eine spannende Geschichte mit paranormalen Elementen, was mich ganz besonders anspricht. Lange muss man sich nicht gedulden, denn „Das Institut“ erscheint bereits am 10. September 2019 im Heyne Verlag.

Kurzbeschreibung
In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich in der Vorderhälfte des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe in der »Hinterhälfte« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Als riesengroßer Fan von Stephen King freue ich mich sehr, dass bereits im Spätsommer ein neues Werk vom „Meister des Horrors“ erscheinen wird. „Der Outsider“ liest sich wieder einmal sehr vielversprechend und verspricht eine spannende und ereignisreiche Geschichte im typischen King-Stil. „Der Outsider“ erscheint am 27. August 2018 im Heyne Verlag.

Kurzbeschreibung
Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Stephen King – Turnschuhe

Kurzbeschreibung
Als John Tell das Paar Turnschuhe auf der Herrentoilette erstmals sieht, wundert er sich nicht groß. Auch nicht über die tote Fliege daneben. Aber mit der Zeit häuft sich immer mehr totes Getier, und die Sache wird unheimlich. Sehr unheimlich. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Turnschuhe ist eine knapp vierzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Albträume – Nightmares & Dreamscapes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte, auch wenn mir das Ende für meinen Geschmack schon fast zu unspektakulär ist.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Turnschuhe“ letztendlich sehr gut durchdacht und spannend wirkt. Obwohl die Geschichte bereits im Jahr 1990 in Deutschland erstmals veröffentlicht wurde, wirkt diese hier trotz allem doch recht frisch und modern, sodass das typische King-Gefühl wieder deutlich spürbar ist.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von John Tell, der in den Tabori Studios arbeitet und dort auf er Herrentoilette herrenlose Turnschuhe entdeckt. Was ihn zunächst nur verwundert, allerdings nicht weiter beschäftigt, verändert sich jedoch immer mehr, indem er die Turnschuhe immer wieder sieht, um die sich mittlerweile jede Menge Fliegen tümmeln und bei Berührung der Schuhe sterben. Interessant ist dabei vor allem, dass scheinbar niemand außer ihm die weißen Turnschuhe sieht, sodass er zunächst daran glaubt, dass er sich diese nur einbildet. Was sich jedoch immer mehr herausstellt: Die Turnschuhe gehören einem Geist, der John unbedingt anvertrauen will, wieso er sich auf der Toilette befindet und was mit ihm passiert ist. Dabei kommen auch schreckliche Details aus dem Leben seines Bosses Paul Jannings heraus, sodass John einiges überdenken muss.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über das Leben John Tell erfahren wollte.

Kurz gesagt: Mit „Turnschuhe“ hat Stephen King erneut eine spannende und ereignisreiche Kurzgeschichte abgeliefert, die zwar nicht ganz ohne kleinere Schwächen auskommt und besonders zum Ende hin an Spannung verliert, mich aber dennoch mit interessanten Figuren und einigen kleineren Schockern überzeugen konnte.

Rezension

Stephen King – Friedhof der Kuscheltiere

Kurzbeschreibung
Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich leider erst jetzt „Friedhof der Kuscheltiere“ gelesen habe. Wenn ich gewusst hätte, was mich bei diesem Buch tatsächlich erwartet, hätte ich es wohl schon viel eher gelesen, denn dieses Werk konnte mich mit interessanten Figuren, einem packenden Schreibstil und vielen Schockmomenten von sich überzeugen.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Friedhof der Kuscheltiere“ letztendlich sehr gut durchdacht und spannend wirkt und den ein oder anderen Schockmoment beinhaltet. Obwohl die Geschichte bereits in den achtziger Jahren erstmals veröffentlicht wurde, wirkt diese hier trotz allem doch recht frisch und modern, sodass das typische King-Gefühl wieder deutlich spürbar ist – auch wenn man hier natürlich auf Social Media, Handys und Co. verzichten muss.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Dr. Louis Creed, der gemeinsam mit seiner Familie nach Ludlow, einem kleinen Ort in Maine zieht, um dort die Krankenstation an der University of Maine zu leiten. Dabei lernt er sehr schnell seinen Nachbarn Jud Crandall kennen, der ihn nicht nur über alles in dem Ort aufklärt, sondern auch Louis‘ Familie auf den sogenannten Tierfriedhof von Ludlow bringt, der nur wenige Meilen von Louis‘ Haus entfernt liegt. Als wenig später ganz unerwartet der Kater der Familie stirbt, bringt Louis diesen nichtsahnend auf den Tierfriedhof, um ihn zu beerdigen. Nur einen Tag später taucht der Kater wieder auf, allerdings ist er bei weitem nicht mehr so, wie man ihn zuvor in Erinnerung hatte. Während man hier von einer Wiedergeburt sprechen kann, passieren zeitgleich immer wieder merkwürdige Situation in der Kleinstadt und an der Universität, die sich Louis nur schwer erklären kann.

Schlimmer wird es noch, als Louis‘ Sohn Gage von einem Lastwagen getötet wird. Während die Familie verzweifelt, fasst Louis einen folgenschweren Entschluss und beerdigt seinen Sohn ebenfalls auf dem Tierfriedhof, da er die Hoffnung hat, dass auch Gage wiedergeboren wird – allerdings mit ungeahnten Folgen…

Auch wenn die Geschichte an einigen Stellen zunächst recht vorhersehbar wirkt, konnte mich Stephen King immer wieder überraschen, schockieren und auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln bringen, da er die Geschichte im Ort wieder einmal ungeschönt erzählt. Dabei lernt man nicht nur vielseitige Figuren kennen, in die man sich gut hineinversetzen kann, sondern entdeckt auch immer wieder kleine Hinweise auf andere Werke von Stephen King. Wer z.B. bereits sein Werk „Cujo“ gelesen hat, wird sicherlich besser verstehen, was Jud seinem Nachbarn alles über die anderen Einwohner der Stadt erzählt.

Das Cover ist im typischen King-Stil wieder einmal recht schlicht gehalten, allerdings passt der große, schwarze Kater bestens zur Geschichte, sodass das Cover rundum gelungen ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Friedhof der Kuscheltiere“ ist wieder einmal eine spannende, packende, aber auch unterhaltsame Geschichte, die besonders durch ihre Schockmomente und dem schonungslosen Schreibstil punkten kann. Ich bin wieder einmal begeistert und kann das Buch somit nur empfehlen.

Rezension

Stephen King – Umneys letzter Fall

Kurzbeschreibung
Clyde Umney ist Privatdetektiv. In letzter Zeit geht sein Geschäft den Bach hinunter, und dann kündigt auch noch seine Sekretärin. Als er daraufhin am Schreibtisch zusammenbricht, betritt eine Person das Zimmer, die eine ältere Version von ihm selbst zu sein scheint und sich als sein Schöpfer vorstellt. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
„Umneys letzter Fall“ ist eine knapp neunzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Albträume – Nightmares & Dreamscapes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Umneys letzter Fall“ letztendlich sehr gut durchdacht und spannend wirkt. Obwohl die Geschichte bereits in den achtziger Jahren erstmals veröffentlicht wurde, wirkt diese hier trotz allem doch recht frisch und modern, sodass das typische King-Gefühl wieder deutlich spürbar ist.

Erzählt wird hierbei die Geschichte des Autors Samuel Landry, der es in seinem Leben zuletzt nicht leicht hatte, da nicht nur erst sein Sohn verstorben ist, sondern auch noch seine Frau den Freitod gewählt hat. Da Samuel mit der Realität nicht mehr zurecht kommt, erfindet er den Privatdetektiven Clyde Umney, doch Samuel muss dabei feststellen, dass es auch in der fiktiven Welt nicht nur rosig zugeht und er auch dort mit einigen Problemen und Sorgen zu kämpfen hat…

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über das Leben von Samuel Landry und Clye Umney erfahren wollte.

Kurz gesagt: Mit „Umneys letzter Fall“ hat Stephen King erneut eine spannende und ereignisreiche Kurzgeschichte abgeliefert, die zwar nicht ganz ohne kleinere Schwächen auskommt, mich aber dennoch mit interessanten Figuren und einigen Denkanstößen überzeugen konnte.