Rezension

Stephen King – In der Klemme


Kurzbeschreibung
Eine grässliche Todesfalle in der heißen Sonne Floridas: Die Nachbarn Curtis Johnson und Tim Grunwald bekriegen sich bis aufs Messer. Eine erneute Konfrontation findet auf einem Baugelände statt. Dort steht ein Toilettenhäuschen, das Grunwald auf einen teuflischen Gedanken bringt. ~ Quelle

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Meine Meinung
„In der Klemme“ ist eine knapp hundert Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „In der Klemme“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Erzählt wird hier ein Streit unter Nachbarn, der immer mehr ausartet und bei dem der Hass stets zu spüren ist. Curtis und Tim sind Nachbarn und möchten beide einen bestimmten Bauplatz, auf den beide Männer einen Anspruch haben, sie sich allerdings –
wie so oft – nicht einigen können. Dieser Streit spitzt sich immer mehr zu, bis sie sich auf einem verlassenen Gelände treffen, wo zuvor ein Bauprojekt eingestellt wurde und sehr viele Gefahren mit sich bringt…

Stephen King hat hierbei nicht nur eine sehr schonungslose Geschichte geschaffen, sondern auch einen Nachbarschaftsstreit bestens in Szene gesetzt. Während einige Nachbarn sich oftmals wegen Kleinigkeiten streiten und dies sogar vor Gericht geht, geht es bei Tim und Curtis weitaus brutaler zu, sodass ich das ein oder andere Mal schockiert den Kopf geschüttelt habe. Gleichzeitig gibt es hier aber auch oftmals Momente mit viel schwarzem Humor, sodass ich auch oftmals schmunzeln musste.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll und interessant, sodass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „In der Klemme“ ist eine schonungslose Geschichte rund um einen Nachbarschaftsstreit mit interessanten Figuren und derben Humor, sodass ich wieder einmal sehr gut unterhalten wurde. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten drei Wochen hat sich ganz schön was angesammelt. Schuld daran sind diverse Vorbestellung, Überraschungspost und die freundliche Unterstützung von NetGalley. Da ich allerdings schon einige der Bücher gelesen und zum Teil auch rezensiert habe, ist der SUB-Zuwachs gar nicht mal so groß. Hier freue ich mich besonders auf den ersten Band von „Addicted to Sin“ und „Karma Girl“.

Stephen King – Faire Verlängerung (Rezension)
Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug (Rezension)
Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist (Rezension)
Monica James – Du gehörst mir (Addicted to Sin #1)
Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)

Margot Lee Shetterly – Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen
Tanja Wekwerth – Madame Cléo und das große kleine Glück
A.J. Pine – If only
Jennifer Estep – Karma Girl (Bigtime #1)
Robison Wells – Guide

Katharina Lang – 150 Ways to Date
Sean Smith – Adele: Ihre Songs, ihr Leben
Stephanie Danler – Sweetbitter
Antonia Neumayer – Selkie
Jennifer Benkau – Soulsister

Kanae Minato – Geständnisse
Emily Barr – Jeder Tag kann der schönste in einem Leben werden
Nica Stevens – Hüter der fünf Leben
Ally Taylor – Phoebe (New York Diaries #3)
Nicola Yoon – The Sun is also a Star

Rezension

Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug


Kurzbeschreibung
Gary, ein alter Mann, erzählt, wie er als Kind dem Teufel persönlich begegnet ist. Damals war er mutterseelenallein beim Angeln, und auf einmal taucht ein Mann in einem makellosen schwarzen Anzug auf. Er riecht nach Schwefel, seine leichenblassen Finger enden in gelben Krallen. Der Mann schildert dem kleinen Gary in allen Einzelheiten, auf welch grässliche Weise dessen Mutter gerade gestorben ist. Und eröffnet ihm, dass er ihn gleich fressen werde. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Der Mann im schwarzen Anzug“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Im Kabinett des Todes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Autor einem hier wahrlich schwere Kost bietet, denn diese Kurzgeschichte ist durchaus brutaler als so manch andere Geschichte aus der „Story Selection“-Reihe, die wöchentlich bei Heyne erschienen ist. Dennoch bleibt Stephen King seinem Schreibstil treu und beschreibt die Geschichte stets spannend und schonungslos, was mir wieder einmal sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Gary, mittlerweile sehr betagt, schreibt eine ganz besondere Kindheitserinnerung in sein Tagebuch. Dabei geht es um einen Tag, den er an einem Bach verbracht hat und dort eine Biene auf seiner Nase vorfand. Dieser gerät daraufhin in Panik, da bereits sein Bruder an einen Bienenstich gestorben ist, allerdings stirbt die Biene plötzlich, als ein Mann in einem schwarzen Anzug neben ihm auftaucht und die Biene mit nur einem Händeklatschen tötet. Dieser erklärt Gary daraufhin, dass auch seine Mutter gerade mit einer Biene zu kämpfen hat und dabei sterben wird, was ihn zu Tode ängstigt, allerdings muss auch er sich einigen Gefahren stellen…

So schnell die Geschichte auch erzählt ist, so ist sie dennoch spannend und packend geschrieben, sodass ich mit Gary richtig mitgefiebert habe und mehr über den Mann im schwarzen Anzug erfahren wollte. Interessant ist dabei auch, dass dieser auch in der Kurzgeschichte „Faire Verlängerung“ eine Rolle spielt – übrigens eine tolle Geschichte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: Auch wenn „Der Mann im schwarzen Anzug“ deutlich brutaler als manch andere Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King ist, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, sodass auch dieses Ebook schnell wieder verschlungen war. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte aus der „Story Selection“-Reihe nur empfehlen.

Rezension

Stephen King – Faire Verlängerung


Kurzbeschreibung
Der schwer krebskranke Streeter geht einen teuflischen Pakt ein. Seine Genesung und sein Glück scheinen fortan Unglück und Untergang für andere zu sein. Kann er dem Einhalt gebieten? Will er das überhaupt? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Faire Verlängerung“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Zwischen Nacht und Dunkel“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King überzeugt wieder einmal mit seinem einmaligen Schreibstil, der mich direkt wieder in den Bann ziehen kann. Obwohl es hier an Horror fehlt, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, denn die Geschichte lebt von einem bösen Humor, gut ausgearbeiteten Dialogen und interessanten Figuren, sodass ich „Faire Verlängerung“ viel zu schnell ausgelesen hatte.

Hierbei geht es um Streeter, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und sich nur schwer damit abfinden kann. Als er dann jedoch eines Tages auf George trifft, keimt in ihm neue Hoffnung auf, denn dieser behauptet, dass er sogenannte Verlängerungen, u.a. auch Lebensverlängerungen, verkauft und den Menschen damit Gutes tun möchte. Mal hat er Menschen bessere Sehkraft geschenkt und auch das liebe Geld spielt oftmals eine gewisse Rolle. Als er Streeter eine sogenannte Lebensversicherung anbietet, lässt sich dieser auf den Deal ein, allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass er damit einen Pakt mit dem Teufel schließt und einen hohen Preis zahlen muss.

Interessant ist hierbei, dass die Geschichte ganz ohne den King-typischen Horror auskommt, sondern vielmehr eine gesellschaftskritische Geschichte ist, die aufzeigt, was Menschen alles tun, um ein besseres Leben zu erhalten. Zwar kann man stellenweise verstehen, wieso sich Streeter auf den Handel einlässt, allerdings ist es interessant zu sehen, wozu Menschen zu allem fähig sind, wenn es dabei um sie selbst geht. Dies hat Stephen King meiner Meinung nach gut hinbekommen, sodass mich die Geschichte trotz des ganzen Humors auch oftmals zum Nachdenken anregen konnte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Faire Verlängerung“ ist insgesamt eine spannende und ereignisreiche Geschichte, die mich durchweg in den Bann ziehen und unterhalten konnte. Ich bin wieder einmal begeistert und kann diese Kurzgeschichte somit nur empfehlen.

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Erster Trailer zu „Es“ veröffentlicht!


Wer meinen Blog häufiger besucht, wird feststellen, dass ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin und auch schon die ein oder andere Verfilmung seiner Bücher geschaut habe. Somit war ich auch schon sehr gespannt auf den lang angekündigten ersten offiziellen Trailer zum Remake zu „Es“, der heute erschienen ist.

Ich muss schon sagen, ich habe den Trailer direkt mehrfach hintereinander angeschaut und ich finde, dass er immer besser aussieht. Ich liebe Horrorfilme allgemein und somit kann ich den deutschen Starttermin kaum noch erwarten. „Es“ erscheint am 21. September 2017 in den deutschen Kinos.

Bücher allgemein

Meine Lieblingsbücher im Jahr 2016!


2016 war für mich ein hervorragendes Lesejahr, denn ich habe mich endlich an einige Reihen getraut, neue Autoren kennen gelernt und Büchern eine Chance gegeben, die ich wohl ohne den nötigen Schubs sonst nie gelesen hätte. Somit sind es zum Ende des Jahres ganze 232 Bücher, die ich gelesen habe. Obwohl hierbei natürlich nicht jedes Buch fünf Sterne erhalten konnte, bin ich trotz einiger Flops dennoch zufrieden und somit möchte ich heute meine zwölf liebsten Bücher des Jahres präsentieren.

Nachdem ich bereits die komplette Reihe der „Mythos Academy“ verschlungen habe, stand für mich sehr schnell fest, dass ich auch unbedingt die „Black Blade“-Trilogie lesen möchte. Man muss zwar sagen, dass beide Reihen sehr viel miteinander gemeinsam haben und Schwertkämpfe bei Jennifer Estep wohl in jeder Reihe schwer angesagt sind, allerdings hat mich dies alles nicht gestört. Vielmehr habe ich Lila und die verfeindeten Mafiafamilien geliebt und habe alle drei Bände sehr genossen.

Obwohl ich „Mein bester letzter Sommer“ nie rezensiert habe, gehört es für mich zu den absoluten Highlights im Jahr 2016. Tessa und Oskar habe ich direkt ins Herz geschlossen und ich habe die stets vorhandene Melancholie aber auch die Lebensfreude in diesem Buch unheimlich gemocht. Zwar muss ich auch sagen, dass mich die Geschichte sehr mitgenommen hat und ich am Ende minutenlang geweint habe, dennoch kann ich Anne Freytag für diese Geschichte nicht genug danken. Ich freue mich auf viele weitere Bücher von der talentierten Autorin.

Eine große Überraschung war für mich „Gefährliche Suche“, Band 1 der „Fire Girl“-Trilogie. Ich habe das Buch über NetGalley erhalten und hatte ehrlich gesagt keine großen Erwartungen und dennoch wurde ich mehr als positiv überrascht. Das Thema Hexenverfolgung finde ich allgemein immer sehr interessant und auch die eingebauten Fantasy-Elemente fand ich sehr gelungen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band „Dunkle Bedrohung“, der im April 2017 erscheinen wird.

Eine weitere Überraschung war für mich „Eins“ von Sarah Crossan. Dieses war mein erstes Buch von der talentierten Autorin und ich war so begeistert, dass ich 2016 noch zwei weitere Werke von Sarah Crossan gelesen habe. „Eins“ hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch berühren können, denn ich habe die siamesischen Zwillinge Tippi und Grace direkt ins Herz geschlossen und ihre Geschichte gerne verfolgt.

Ein Jahr ohne Stephen King? Für mich nur sehr schwer vorstellbar, von daher habe ich im September „Mind Control“, den dritten Band der „Bill Hodges“-Trilogie, regelrecht verschlungen und es war für mich ein nahezu perfekter Abschluss: spannend, schlüssig und in typischer King-Manier. Hoffentlich wird es auch 2017 reichlich Bücher von dem König des Horrors geben.

Ein weiteres Highlight war für mich „Elanus“ von Ursula Poznanski. Obwohl das Buch fast ausschließlich positive Bewertungen hat, war ich dennoch ein wenig skeptisch, allerdings war das letztendlich unbegründet, denn die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an fesseln.

Die liebe Adriana Popescu darf in dieser Liste auch nicht fehlen, denn ich fand ihr Werk „Paris, du und ich“ großartig. Hier hat für mich alles gestimmt: Emotionen, Setting, Figuren. Sehr empfehlenswert ist übrigens auch die dazugehörige Kurzgeschichte „Paris, Clara und ich“, die erst Ende des Jahres kostenlos erschienen ist.

Hätte man mir erzählt, dass Sebastian Fitzek im letzten Jahr zu meinen Highlights zählen würde, hätte ich wohl zunächst gelacht, denn bei Fitzek schwanke ich immer zwischen „Muss ich unbedingt lesen!“ und „Da habe ich mir mehr erhofft“. Sein neuester Psychothriller „Das Paket“ hat es mir allerdings so sehr angetan, dass es das Buch tatsächlich in meine Top 15 geschafft hat. Mal schauen, ob dies Fitzek auch in diesem Jahr gelingen wird.

„Harry Potter und das verwunschene Kind“ darf in der Liste auch nicht fehlen. Ich muss zwar gestehen, dass das Buch gerade einmal 3,5 Sterne von mir bekommen hat, allerdings war es dennoch ein Highlight, weil ich unglaublich froh war, dass ich noch einmal nach Hogwarts zurückkehren durfte. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass man hier noch deutlich mehr hätte herausholen können, allerdings ist das Hogwarts-Gefühl unschlagbar, sodass das Buch trotz Schwächen zu meinen Highlights gehört.

Zum Jahresende gab es dann noch einen richtigen Kracher, den ich so gar nicht erwartet hätte: „Die Auserwählten“, Band 1 der „Endgame“-Trilogie von James Frey. Ich wollte das Buch immer und immer wieder lesen und habe mich nie wirklich dazu durchringen können, da ich nun aber mittlerweile alle Bände besitze, wollte ich es endlich drauf ankommen lassen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch strotzt zwar nur so vor Wiederholungen und auch der Schreibstil ist nicht gerade bombastisch, allerdings war ich von der ersten bis zur letzten Seite stets angespannt und wollte unbedingt wissen, wer überlebt und wer letztendlich den Erdschlüssel finden wird.

Rezension

Stephen King – Das Floß


Kurzbeschreibung
Hilfe es tut weh bitte Hilfe es tut weh ES TUT WEH ES TUT WEEEEE…« Die Sommerhäuser in Neuengland stehen längst leer. Die Jagdsaison hat noch nicht begonnen. Verlassen liegt der Cascade Lake da; keine Menschenseele weit und breit. Aus einer Bierlaune heraus unternehmen die vier Jugendlichen Deke, Randy, Rachel und LaVerne eine Spritztour zu dem entlegenen See. Sie wollen aus Jux und Tollerei zur dort geankerten Floßinsel hinausschwimmen, der herbstlichen Witterung zum Trotz. Gesagt, getan. Die vier sind aber nicht so allein auf dem See, wie sie denken. Und dann waren’s nur noch drei, und dann… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Das Floß“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Blut“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Autor einem hier wahrlich schwere Kost bietet, denn diese Kurzgeschichte ist durchaus brutaler und blutiger als so manch andere Geschichte aus der „Story Selection“-Reihe, die wöchentlich bei Heyne erscheint. Dennoch bleibt Stephen King seinem Schreibstil treu und beschreibt die Geschichte stets spannend und schonungslos, was mir wieder einmal sehr gefallen hat.

Hier geht es um Deke, Randy, Rachel und LaVerne, die allesamt mehr oder weniger aus einer Laune heraus zu einem abgelegten See fahren und dort mit einem kleinen Boot den See überqueren möchten. Schnell stellen sie jedoch fest, dass etwas an dem See nicht stimmt und so beginnt direkt der blutige Horror.

An sich ist das eine tolle Idee und konnte mich auch größtenteils überzeugen. Mein Problem war allerdings, dass ich sämtliche Figuren gänzlich unsympathisch fand, sodass mir deren Schicksal letztendlich schon fast egal war. Dies ist ein wenig schade, denn wäre wenigstens eine der Figuren ein wenig sympathischer, hätte ich wohl auch deutlich mehr mitgefiebert.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so erschreckend, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: Auch wenn „Das Floß“ deutlich brutaler und blutiger als manch andere Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King ist, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, sodass auch dieses Ebook schnell wieder verschlungen war. Somit kann ich „Das Floß“ nur empfehlen.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


Nachdem es bereits Anfang Oktober ganz schön mit Neuerscheinungen eskaliert ist, haben sich nun nochmal einige Bücher bei mir eingeschlichen. Schuld daran sind zum Teil einige Bücher, die ich bereits vor Monaten bestellt und mehr oder weniger fast vergessen habe. Dazu war man bei NetGalley mal wieder mehr als großzügig, sodass auch ein paar Ebooks bei mir einziehen durften. Da ich insgesamt bereits fünf der Bücher gelesen habe, ist mein SUB auch nicht allzu sehr beleidigt.

Anna Pfeffer – Für dich soll’s tausend Tode regnen
Susan Mallery – Wie zwei Inseln im Meer
M.G. Reyes – Little Secrets: Lügen unter Freunden
Jo Cotterill – Eine Geschichte der Zitrone
Michael G. Spitzer – Die Nachfolge (Die letzte Melderin #1)

Linus Geschke – Die Akte Zodiac #1
Stephen King – Das Floß
Dan Wells – Blue Screen
Kim Culbertson – Wintersternschnuppen
Kiera Cass – Siren

Julia Engelmann – Jetzt, Baby!
Lars Kepler – Playground – Leben oder Sterben!
Tilman Röhrig – Die Flügel der Freiheit
May Raven – Die Gefahr in den Wäldern (Monster Geek #1)
Bettina Belitz – La Lobas Versprechen (Diamantkrieger-Saga #2)

Mirya – Tote Dichter küsst man nicht
Emily Bold – Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
Brad Thor – Die Löwen von Luzern (Rezension)
Denise Colquhoun – Aufräumen mit Fräulein Ordnung (Rezension)
Rick Riordan – Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen

Rezension

Stephen King – Mind Control (Bill Hodges #3)


Kurzbeschreibung
In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich „Mr. Mercedes“ und „Finderlohn“, die ersten beiden Bände der „Bill Hodges“-Trilogie in kürzester Zeit verschlungen habe, stand für mich schnell fest, dass ich auch den letzten Band „Mind Control“ unbedingt lesen möchte und auch dieser hat mir wieder einmal gut gefallen.

Der Schreibstil ist typisch Stephen King: Sehr spannend, oftmals verwirrend und salopp, gerne mit ein paar Flüchen versehen und immer wieder geradeaus ohne etwas zu beschönigen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, die Dialoge sarkastisch, aber auch wahnsinnig interessant und der Verlauf der Geschichte ist fast immer unvorhersehbar.

Bill Hodges hat sich gut weiterentwickelt. Zwar ist er immer noch ein hartes und scharfsinniges Kerlchen, der oftmals mit seiner Art recht schroff rüberkommt, allerdings habe ich ich den alternden Detective außer Dienst trotz seiner Schwächen ins Herz geschlossen. Die Geschichte rund um Brady, den man bereits aus den ersten beiden Bänden kennt und der „Mr. Mercedes“ verkörpert hat, ist sehr spannend und interessant geschildert, sodass ich diese sehr gerne verfolgt habe.

Die Idee, dass Brady trotz seines Zustandes fähig ist, gewisse Dinge zu fädeln, fand ich spannend und interessant. Dazu war es interessant zu beobachten, wie sich die jeweiligen Menschen anhand von Telekinese verhalten und wie die Selbstmorde aufgeklärt werden. Man muss allerdings auch sagen, dass der Geschichte am Ende ein wenig an Tiefe gefehlt hat, was ich dem Autor jedoch sehr gerne verzeihe, da „Mind Control“ letztendlich eine hervorragend ausgearbeitete und spannende Geschichte ist, die sich stets weiterentwickelt und mich oftmals überraschen konnte.

Interessant ist hierbei auch, wie sich die Trilogie im Laufe der Zeit entwickelt. Während der erste Band eher wie ein Krimi daherkam, ging der zweite Band eher in Richtung Thriller mit einer Spur Horror. Selbiges gilt nun auch für „Mind Control“, das schon fast an ältere Werke von Stephen King erinnert, denn dieser verknüpft eher den klassischen Horror mit Thriller-Elementen.

Das Cover ist gelungen, passt sehr gut zur Geschichte und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die dem Leser hier eine spannende und ereignisreiche Geschichte verspricht, die man letztendlich auch bekommt.

Kurz gesagt: „Mind Control“ ist ein spannender und ereignisreicher Abschluss der „Bill Hodges“-Trilogie und steht seinem Vorgänger „Finderlohn“ in Nichts nach. Durch den grandiosen Schreibstil in typischer King-Manier habe ich schnell in die Geschichte hineingefunden und diese regelrecht verschlungen, von daher gibt es eine glasklare Leseempfehlung.

Reihenfolge
Mr. Mercedes
Finderlohn
Mind Control

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


Ich habe mal wieder zugeschlagen und mir von einem Gutschein ein paar Kurzgeschichten von Amy Ewing und Joanne K. Rowling gegönnt. Da ich drei davon bereits gelesen habe und derzeit „Mind Control“ von Stephen King verschlinge, ist der SUB dieses Mal recht gut davongekommen.

Danielle Vega – Survive the night
Nina MacKay – Plötzlich Banshee
Hans Platzgumer – Am Rand
Catharina Clas – Der eine andere
Amy Ewing – Das Haus vom Stein (Jewel #1.5)

Joanne K. Rowling – Kurzgeschichten aus Hogwarts: Macht, Politik und nervtötende Poltergeister
Joanne K. Rowling – Kurzgeschichten aus Hogwarts: Heldentum, Härtefälle und hanebüchene Hobbys
Joanne K. Rowling – Hogwarts: Ein unvollständiger und unzuverlässiger Leitfaden
Stephen King – Mind Control (Bill Hodges #3)
Jodi Picoult – Die Spuren meiner Mutter