Rezension

Stephen King/Richard Chizmar – Gwendys Wunschkasten


Kurzbeschreibung
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. ~ Quelle

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Meine Meinung
Da Stephen King bereits seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört, habe ich mich schon sehr auf seine neueste Geschichte „Gwendys Wunschkasten“ gefreut, die er gemeinsam mit dem Autor und Verleger Richard Chizmar geschrieben hat. Da die Kurzbeschreibung sehr gut klingt und die Geschichte mal wieder in Castle Rock spielt, war ich direkt Feuer und Flamme und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich alles andere als enttäuscht, denn „Gwendys Wunschkasten“ konnte mich wieder einmal überzeugen.

Auffällig ist hierbei zunächst der Schreibstil, denn dieser ist alles andere als King-typisch, sondern weit weniger salopp oder sarkastisch. Hier werden eher ruhigere Töne angeschlagen, sodass man auch direkt den Einfluss von Richard Chizmar in der Geschichte spürt. Die Figuren sind an sich gut ausgearbeitet, allerdings lernt man sie weit weniger kennen, als ich es mir gewünscht habe, allerdings war dies aufgrund der Kürze der Geschichte und einigen Zeitsprüngen nicht wirklich möglich. Wer sich jedoch auf den Schreibstil und Gwendy einlassen kann, erhählt hier eine interessante und gute Geschichte.

Erzählt wird hierbei die Geschichte der 12-jährigen Gwendy, die in den siebziger Jahren im mysteriösen Städtchen Castle Rock lebt und auf den geheimnisvollen Mr. Ferris trifft. Dieser schenkt ihr vollkommen überraschend ein Kästchen, das jede Menge Schalter, Knöpfe und Hebel besitzt. Hierbei verändert sich zunächst Gwendys Leben schlagartig, großteils auch zum Positiven, allerdings muss sie im Laufe der Zeit auch immer mehr feststellen, dass ihr sogenannter Wunschkasten auch so manche Schattenseiten mit sich bringen, die sich nur schwer aufhalten und rückgängig machen lassen..

Obwohl die Geschichte nicht besonders lang ist, erhält man hier dennoch einen guten Einblick in Gwendys Leben und erlebt einige spannende und schockierende Momente, die allerdings nie in das Horror-Genre abdriften, sodass man hier gut unterhalten wird. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Geschichte auch locker mit dreihundert oder mehr Seiten ebenfalls gut funktioniert hätte. Gleichzeitig ist auch die Zusammenarbeit zwischen King und Chizmar gelungen, da man so auch mal eine andere Seite von King erlebt, da sich der Schreibstil dieses Mal vollkommen anders, wenn auch nicht zwingend schlechter, anfühlt.

Das Cover ist nicht nur sehr passend, sondern auch ein absoluter Hingucker, sodass mir dieses sehr gut gefällt. Auch die Kurzbeschreibung konnte direkt mein Interesse wecken und ich konnte es kaum erwarten, das Buch endlich in den Händen halten zu dürfen.

Kurz gesagt: „Gwendys Wunschkasten“ ist eine spannende und unterhaltsame Kurzgeschichte für zwischendurch, die besonders mit einem interessanten Schreibstil besticht, der ausnahmsweise mal so gar nicht King-typisch ist. Ich bin somit begeistert und kann das Buch nur empfehlen.

Neuerscheinung

Meine Highlights aus den Neuerscheinungen im Oktober 2017


Mit ein wenig Verspätung gibt es nun auch endlich meine Highlights aus den Neuerscheinungen im Oktober. In diesem Monat erscheinen wieder so viele wunderbare Bücher, sodass ich gar nicht weiß, welches ich zuerst lesen soll. Hier habe ich nicht nur sehr viele bereits vorbestellt, sondern es befindet sich auch noch ein ganzer Schwung auf meiner Wunschliste. Mit am meisten gespannt bin ich auf die beiden Bücher von John Green und Stephen King, die bereits seit langer Zeit zu meinen Lieblingsautoren gehören.

Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.
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Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.
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Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen…
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej…
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Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan…
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Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen…
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Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen…
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Die Ehe von Mark und Steph bröckelt. Um wieder Romantik in ihr Leben zu bringen, machen sie einen Häusertausch per Internet. Steph findet eine Unterkunft in Paris, die auf den Fotos traumhaft aussieht. Doch ihr Apartment entpuppt sich als böse Überraschung. Die Zimmer scheinen seit Jahren nicht mehr bewohnt zu sein, schwere Jalousien lassen kaum Tageslicht herein. Sie beschließen zu bleiben. Doch dann entdeckt Mark mehrere Plastikeimer – gefüllt mit Frauenhaar. Ihm wird klar, dass sie verschwinden müssen. Sofort. Doch der Albtraum hat bereits begonnen … und wird sie nicht mehr loslassen … nie mehr!
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Sixteen-year-old Aza never intended to pursue the mystery of fugitive billionaire Russell Pickett, but there’s a hundred-thousand-dollar reward at stake and her Best and Most Fearless Friend, Daisy, is eager to investigate. So together, they navigate the short distance and broad divides that separate them from Russell Pickett’s son, Davis.
Aza is trying. She is trying to be a good daughter, a good friend, a good student, and maybe even a good detective, while also living within the ever-tightening spiral of her own thoughts.
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Als Tessa in ihre Heimatstadt Fayette zurückkehrt, verfolgt sie die Vergangenheit auf Schritt und Tritt: Hier hat ihre Mutter sie im Stich gelassen, hier ist ihre ältere Schwester Josie einfach abgehauen – und hier wurde eine ihrer Kindheitsfreundinnen umgebracht. Tessa und ihre beste Freundin mussten damals als Zeuginnen aussagen, und der Mörder sitzt bis heute hinter Gittern. Das glaubt Tessa zumindest. Doch dann verschwindet ein weiteres Mädchen, und Tessa beschleicht der furchtbare Verdacht, dass damals der Falsche verhaftet wurde. Haben vielleicht ihre Mutter und ihre Schwester der Polizei irgendetwas verheimlicht? Tessa muss die beiden finden, ehe der Mörder sich ein weiteres Opfer sucht…
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Mit ihrer »Frost«-Reihe begeisterte Jennifer Estep unzählige Fans in Deutschland. Doch ist der Kampf gegen Lokis Schnitter wirklich vorüber? Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr.
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Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte…
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Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben…
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Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat. Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab. Doch nun kehrt sie zurück, um ihrer Mutter im Hotel zu helfen. Als Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittlerweile FBI-Agent, wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf sie gewartet. Doch bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren seine Leichen deponierte…
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Clay Kincaid weiß, dass er mehr Sünder als Heiliger ist. Besonders bei Frauen. Die Verletzungen aus seiner Vergangenheit haben ihn ausgelaugt, feste Beziehungen sind nicht sein Ding. Aber er mag Sex – je heißer und leidenschaftlicher, desto besser. Deshalb weigert er sich, jemanden so liebenswerten und unschuldigen wie Samantha Jamieson auch nur zu berühren. Bis er herausfindet, dass sie nicht nur das brave Mädchen aus besserem Hause ist…
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Adelina hat nur ein Ziel vor Augen: Rache. An der Inquisition, den weißen Soldaten, die sie beinahe getötet hätten, und an der Gemeinschaft der Dolche, von der sie verraten und verstoßen wurde. Unter dem Namen Weiße Wölfin sucht sie gemeinsam mit ihrer Schwester nach weiteren Begabten, um ein eigenes Bündnis zu schließen. Mit dessen Hilfe wollen sie der grausamen Verfolgung durch die Inquisition für immer ein Ende bereiten. Aber Adelina ist alles andere als eine Heldin. Ihre finsteren Kräfte entgleiten mehr und mehr ihrer Kontrolle. Verzweifelt kämpft sie gegen diese innere Dunkelheit an – und droht den Kampf zu verlieren.
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Als Rune Kristiansen nach zwei Jahren in Norwegen in das verschlafene Blossom Grove, Georgia, zurückkehrt, hat er nur eins im Sinn: Herausfinden was mit Poppy passiert ist. Herausfinden, warum das Mädchen, das ein Teil seiner Seele ist und das ihm einst versprochen hat, bis in alle Ewigkeiten auf ihn zu warten, ihn ohne ein Wort der Erklärung aus ihrem Leben verbannt hat. Zwei Jahre lang hat Poppys Stille Rune jeden Tag aufs Neue das Herz gebrochen, doch als er ihr nach all der Zeit das erste Mal wieder gegenüber steht, weiß er augenblicklich, dass ihnen der schlimmste Herzschmerz erst noch bevorsteht.
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Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?
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Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.
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Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?
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Verletzlich, so zerbrechlich wie Glas. Gegensätzlich, voller Liebe und Hass. Schlägt aus Stärke und Mut, aber auch unbändiger Wut. Und macht dich zu dem, der du bist. Zurück auf der Erde, übermannen mich die Gefühle für jenen Menschen, der auch kein Spiegelbild in den Augen trägt der Rebell Bo. Es bleibt keine Zeit für Gefühlsverirrungen. Dass Noah nicht mehr aus dem Koma erwacht, verheißt nichts Gutes. Wir müssen schnell handeln. Nur wie hält man die Mächtigsten zweier Welten auf, wenn man selbst nicht versteht, was dahintersteckt? Und was redet Bo von Kronenschriften, Prophezeiung und besonderer Gabe?
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Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist…

Bücher allgemein

Geplante Bücher im Oktober 2017


Nachdem ich meine Leseliste für den September tatsächlich zum ersten Mal komplett gelesen und mich strikt an meine Vorhaben gehalten habe, bin ich für den Oktober gleich doppelt so motiviert, dies noch einmal zu schaffen. Dabei habe ich mir wieder eine bunte Mischung aus nagelneuen und älteren Büchern ausgesucht, die mir hoffentlich großen Spaß bereiten werden.

Jennifer Estep – Bitterfrost (Mythos Academy Colorado #1)
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen (Glory or Grave #1)
Katharine McGee – Verbotene Gefühle (Beautiful Liars #1)
Bianca Iosivoni – Der letzte erste Kuss (Firsts #2)
Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht (Berühre mich nicht #1)

John Green – Turtles all the Way Down
Stephen King – Gwendys Wunschkasten
Lauren Oliver – Als ich dich suchte
Elizabeth Little – Mördermädchen
Cat Clarke – Falsche Schwestern

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


Der September hat es wirklich gut mit mir gemeint, denn ich habe nicht nur sehr viele Bücher gelesen, sondern auch ordentlich den SUB aufgestockt. Grund dafür ist zum einen NetGalley, Überraschungspost und Geburtstagsgutscheine, die ich (endlich) eingelöst habe. Da ich von den Büchern aber schon mehr als die Hälfte gelesen habe, hält sich mein SUB für diesen Monat dann doch in Grenzen. Von den noch ungelesenen Büchern freue ich mich besonders auf „Bitterfrost“, „Das Lied der Krähen“ und „Verbotene Gefühle“.

Stephen King – 1922 (Rezension)
Emily Trunko – Deine letzte Nachricht. Für Immer (Rezension)
Richard Laymon – Das Auge (Rezension)
Jodi Picoult – Das Mädchen mit den roten Schuhen (Rezension)
Krystal Sutherland – Unsere verlorenen Herzen (Rezension)

Kelley Armstrong – Zeit der Schatten (Cainsville #2)
Karen M. McManus – One of Us is Lying
Ulla Scheler – Und wenn die Welt verbrennt
Jennifer Estep – Hot Mama (Big Time #2)
Jennifer Estep – Bitterfrost (Mythos Academy Colorado #1)

Mariana Zapata – Mit dem Herz durch die Wand
Catherine Loewell – Die Kapitel meines Herzens
Emma Carroll – Nacht über Frost Hollow Hall
Benjamin Alire Sáenz – Die unerklärliche Logik meines Herzens
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen (Glory or Grave #1)

Christian Klippel – Hoffnung kostet extra
Alexa Hennig von Lange – Mein Sommer als Heidi
Robert Bryndza – Das Mädchen im Eis (Detective Erika Foster #1)
Michael G. Spitzer – Zwei Welten (Die zehnte Generation #1)
Katharine McGee – Verbotene Gefühle (Beautiful Liars #1)

Rezension

Stephen King – 1922


Kurzbeschreibung
Gemeinsam mit seinem Sohn Henry bringt Wilfred James seine Frau auf eine grausame Art und Weise um. Während der örtliche Sheriff Verdacht zu schöpfen beginnt, wird die Farm der Familie James zum Schauplatz übernatürlicher Ereignisse. ~ Quelle

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Meine Meinung
„1922“ ist eine knapp einhundertneunzig Seiten lange Novelle, die in Deutschland in der Sammlung „Zwischen Nacht und Dunkel“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Der Hauptgrund, um die Geschichte jetzt endlich zu lesen, war für mich die Tatsache, dass die Geschichte ab Oktober als Verfilmung auf Netflix zu sehen sein wird. Da ich die Verfilmungen von Stephen King bislang fast alle mochte, möchte ich dementsprechend vorbereitet sein, sodass die Geschichte für mich ein absolutes Muss ist.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „1922“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Dazu hat Stephen King hier einige sehr gruselige Momente geschaffen, die gut ausgearbeitet sind und durchaus für eine Gänsehaut sorgen können.

Erzählt wird hierbei die Geschichte der Familie James, die auf einer großen Farm lebt und diese sogar noch vergrößern möchte. Als Wilfrieds Frau Arlette jedoch andere Pläne hat und ihren Teil der Farm nicht nur verkaufen, sondern sogar in die Stadt ziehen möchte, brennen bei Wilfried sämtliche Sicherungen durch und er bringt seine Frau um. Sein Sohn Henry betrauert dabei allerdings nur wenig den Tod seiner Mutter, sondern hilft seinem Vater auch noch, die Leiche zu verstecken. Für Wilfried scheinen nach der Beseitigung der Leiche sämtliche Probleme gelöst zu sein, allerdings ändert sich dies schlagartig, als nicht nur der Sheriff Verdacht schöpft, sondern auch immer mehr unheimliche und mysteriöse Dinge auf der Farm geschehen…

Obwohl die Geschichte sicherlich manchmal schon fast zu vorhersehbar ist, konnte mich diese dennoch durchweg unterhalten und gruseln. Gleichzeitig gibt es hierbei auch einige Parallelen zu den Geschichten „Dolores“ und „Nona“, was mir sehr gefallen hat. Man muss zwar sagen, dass ich die Figuren hierbei nicht wirklich sympathisch fand, was jedoch auch aufgrund der Thematik nicht verwunderlich ist. Dafür wurden diese allesamt gut ausgearbeitet, sodass Stephen King hierbei wieder beste Arbeit geleistet hat.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über die Familie James und deren Farm erfahren wollte.

Kurz gesagt: „1922“ ist nicht nur eine unterhaltsame Geschichte mit interessanten Figuren, sondern auch eine Geschichte, die mich durchweg gruseln konnte und mir immer wieder eine Gänsehaut beschert hat, sodass ich hier eine ganz besondere Geistergeschichte vorgefunden habe.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Sobald ein neues Buch von Stephen King angekündigt wird, bin ich direkt hellhörig, von daher freue ich mich sehr, dass bereits am 13. November 2017 sein neuestes Werk „Sleeping Beauties“ erscheinen wird, welches er gemeinsam mit seinem Sohn Owen King geschrieben hat.

Kurzbeschreibung
Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten knapp vier Wochen durften insgesamt fünfzehn Bücher bei mir einziehen. Einige hatte ich bereits monatelang vorbestellt, andere habe ich freundlicherweise über NetGalley erhalten und andere waren Spontankäufe. Hier freue ich mich ganz besonders auf „Wie das Feuer zwischen uns“, „Forbidden Love Story“ und „Der Sommer, als du wiederkamst“.

Rainbow Rowell – Fangirl (Rezension)
Stefanie Hasse – Schicksalsbringer: Fortunas Vermächtnis (Ich bin deine Bestimmung #0.5) (Rezension
Monica Murphy – Lucy & Gabriel (Fair Game #2) (Rezension)
Stephen King – Der Hometrainer (Rezension)
Brittainy C. Cherry – Wie das Feuer zwischen uns (Romance Elements #2)

Julie Lawson Timmer – Weil du mein Leben bist
B.C. Schiller – TARGA – Der Moment, bevor du stirbst
Anna Savas – Forbidden Love Story
Kathrin Wandres – In Between. Das Geheimnis der Königreiche
Emily Martin – Der Sommer, als du wiederkamst

Lauren Blakely – Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir!
Sarina Bowen – Schon immer nur wir (True North #2)
Katy Evans – Mr. President: Macht ist sexy (White House #1)
Mary Simses – Der Sommer der Sternschnuppen
Bettina Belitz – Tashiras Bestimmung (Die Diamantkrieger-Saga #3)

Rezension

Stephen King – Der Hometrainer


Kurzbeschreibung
Der übergewichtige Künstler Richard Sifkitz will endlich abnehmen und legt sich daher ein Standfahrrad zu. Um das Training etwas spannender zu gestalten, zeichnet er einen Waldweg an seine Wand und stellt sich vor, wie er diesen beim Training entlangfährt. Mit der Zeit verliert er sich jedoch zusehends in seiner immer umfangreicher werdenden Fantasie… ~ Quelle
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Meine Meinung
„Der Hometrainer“ ist eine knapp sechzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Der Hometrainer“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig kommt die Geschichte in diesem Fall komplett ohne Horror aus, sondern zeigt eher auf, wie sehr sich ein Mensch in etwas hineinsteigern kann, wenn er von einer gewissen Einsamkeit getrieben wird.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Richard Sifkitz, einem freischaffenden Künstler, der seit dem Tod seiner Ehefrau alleine lebt und zu wenig auf sich selbst und seine Gesundheit achtet. Als dieser von seinem Arzt eine verheerende Diagnose erhält, da sein Übergewicht langsam krankhaft ist, krempelt dieser sein Leben um und kauft sich einen Heimtrainer, auf dem er täglich zwei Stunden radelt. Während dies seiner Gesundheit zwar gut tut, driftet Richard psychisch immer mehr ab, denn er verliert immer mehr den Blick zur Realität, denn er erfindet vier Männer und malt sie auf Leinwand, die täglich harte Arbeit verrichten, um seinen Cholesterinwert auf Vordermann zu bringen, was sich jedoch immer mehr in einen kleinen Wahn entwickelt…

Wer hier einen Thriller oder gar Horror erwartet, der wird bei „Der Hometrainer“ sicherlich enttäuscht sein, wer sich jedoch mehr mit der menschlichen Psyche beschäftigen möchte, erhält hier ein Paradebeispiel von einem einsamen Mann, der sich immer mehr seiner Phantasie hingebt und die Realität vollkommen verdrängt.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über Richard und sein Leben erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Der Hometrainer“ ist eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Bücher allgemein

Meine fünf Lieblingsbücher von Stephen King


Aufmerksame Leser meines Blogs dürften bereits mitbekommen haben, dass ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin und jeder noch so kleinen Neuerscheinungen von ihm entgegenfiebere. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine Kurzgeschichte oder einen Roman handelt, Hauptsache ist doch, dass es mal wieder neue Geschichten vom „Meister des Horror“ sind.

Obwohl ich bereits sehr viele Bücher von ihm gelesen habe, gibt es dennoch die ein oder andere Geschichte, die mir deutlich besser als andere gefallen haben, sodass ich diese immer und immer wieder lesen könnte. Auffällig ist dabei, dass ich die Bücher aus seiner Zeit als Richard Bachman mit am besten finde, sodass diese ebenfalls in meiner Top 5 vorkommen.

Dolores (Original: Dolores Claiborne), erstmals erschienen 1992, Verfilmung im Jahr 1995
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.

„Dolores“ habe ich vor fast vier Jahren im Urlaub gelesen und war direkt hin und weg, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Hierbei mochte ich nicht nur den grandiosen Schreibstil, der ein reiner Monolog ist, sondern auch sämtliche Figuren und die Art und Weise, wie hier eine Lebensbeichte abgelegt wird. Die gleichnamige Verfilmung mit der wunderbaren Katie Bates habe ich zwar leider immer noch nicht gesehen, allerdings ist das Buch definitiv einen Kauf wert!

Menschenjagd (Original: The Running Man), erstmals erschienen 1982, Verfilmung im Jahr 1987
Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab…

„Menschenjagd“ wurde unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht und behandelt hierbei das Leben im Jahr 2025, in dem Benjamin in einer Gameshow vogelfrei und von den Menschen gejagt wird. Nur wenn er überlebt, erhält er eine Milliarde Dollar, die sein Leben für immer verändern können. Die Geschichte ist stellenweise nicht nur sehr brutal, sondern besitzt auch trotz allem eine gewisse Tiefe, da dabei auch die Gesellschaft kritisiert und vieles hinterfragt wird. Wer Dystopien mag, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

Joyland (Originaltitel: Joyland), erstmals erschienen 2013, Verfilmung in Planung
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.

„Joyland“ gehört mit zu seinen jüngsten Büchern und hat mich auf Anhieb begeistern könnten. Die Tatsache, dass die Geschichte im Jahr 1973 spielt und einen Freizeitpark thematisiert, hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. „Joyland“ hat auch gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich mich nach einigen Jahren Pause wieder vermehrt mit den Büchern von Stephen King beschäftigt habe.

Todesmarsch (Originaltitel: The Long Walk) erstmals erschienen 1972, Verfilmung in Planung
Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht…

„Todesmarsch“ ist eine weitere Dystopie, die Stephen King als Richard Bachman geschrieben hat. Hierbei geht es um einhundert Jugendliche, die sich auf einen sogenannten Todesmarsch aufmachen, bei dem am Ende nur einer überleben darf. Wer zu oft stehen bleibt oder nicht mehr die Geschwindigkeit mithalten kann, wird vom Militär erschossen. Die Geschichte lebt dabei hauptsächlich von den Gesprächen zwischen den Jugendlichen, die nicht nur die heutige Gesellschaft, sondern auch das Militär kritisieren, gleichzeitig lernt man auch in kürzester Zeit sehr viel über Freundschaft und Zusammenhalt kennen. Auch hier: Wer Dystopien mag, sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben.

ES (Originaltitel: It), erstmals erschienen 1986, Verfilmung im Jahr 1990 und 2017
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen

Ein Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: „ES“ habe ich vor einigen Jahren als Hörbuch gehört und ich war direkt Feuer und Flamme, sodass ich mir hinterher auch noch das Buch gekauft und dieses erneut gelesen habe. Die Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht, ist einfach ganz großes Kino und ich freue mich schon sehr auf das Remake, das in diesem Jahr erscheinen wird.

Rezension

Stephen King – Feuerwerksrausch


Kurzbeschreibung
Alden McCausland und seine Mutter stammen aus einfachsten Verhältnissen, aber dank einer Lebensversicherung und einem Lotteriegewinn haben sie es zu unerwartetem Reichtum gebracht. Seither frönen sie dem süßen Nichtstun, das meist mit einigem Alkoholkonsum einhergeht. Zum Nationalfeiertag veranstalten sie an ihrer Hütte am See ein kleines Feuerwerk. Die zwielichtige italienische Familie am anderen Seeufer antwortet mit einem größeren Feuerwerk. Ein pyrotechnischer Wettkampf ist entfacht, und alles wird bald sehr, sehr brenzlig. ~ Quelle

Hier kann das Ebook gekauft werden!

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Meine Meinung
„Feuerwerksrausch“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Basar der bösen Träume“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Feuerwerksrausch“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt. Gleichzeitig ist die Geschichte nahezu ein ganzer Monolog, denn Alden McCausland wird bei der Polizei verhört, sodass seine Aussagen die komplette Geschichte bilden.

Dabei berichtet er, wie er und seine Mutter nach dem Tod seines Vaters an Geld gekommen sind, denn der Vater hat nicht nur eine Lebensversicherung hinterlassen, sondern Aldens Mutter hat kurz darauf auch noch im Lotto gewonnen, sodass sie sich vorerst nicht mehr um Geld sorgen müssen. Sie ziehen in ein Haus direkt am Abenaki Lake und wollen dort eigentlich nur ein ruhiges Leben führen, allerdings bricht immer wieder ein Konkurrenzkampf mit der Familie Massimo aus, die auf der anderen Seeseite wohnen. Diese wollen sich mit Feuerwerkskörpern, etc. immer wieder übertrumpfen, bis es jedoch eskaliert und Alden auf dem Polizeirevier landet…

Die Geschichte wird nicht nur sehr authentisch erzählt, sondern vor allem auch sehr salopp. Alden ist nicht besonders gebildet, trägt das Herz auf der Zunge und spricht offen aus, was er denkt, sodass er während seiner Aussage immer wieder abweicht, von anderen Dingen erzählt und dabei sehr einfach gestrickt ist. Dennoch habe ich seine Aussage gerne gelesen, weil er eine Person mitten aus dem Leben ist, den man immer mal wieder im Leben begegnet.

Das Cover ist das selbe wie bei der Kurzgeschichtensammlung „Basar der bösen Träume“, was doch recht gelungen ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über die Familienfehde erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Feuerwerksrausch“ ist eine unterhaltsame, aber auch durchaus spannende Kurzgeschichte, die mich mal wieder voll und ganz überzeugen konnte. Somit kann ich auch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen.