Rezension

Miki Agrawal – DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau

Kurzbeschreibung
Miki Agrawal, erfolgreiche Unternehmerin, Erfinderin und Gründerin mehrerer Sozialunternehmen, räumt mit weit verbreiteten gesellschaftlichen Annahmen, wie Frau zu sein hat, auf. In 13 wichtigen Lebensbereichen motiviert sie die Frau konsequent ihren eigenen Weg zu gehen und sich von Zwängen zu befreien. Ob Karriere, Konsum, der Umgang mit Geld oder die Einstellung zum Leben: Nicht die Vorgaben der Gesellschaft dürfen das Leben bestimmen, sondern die eigenen Überzeugungen und kreativen Ideen.
Ein Manifest für die moderne Frau, das inspiriert, positive Schritte auf der persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Ebene zu unternehmen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Bücher über Selbstliebe, Feminismus und Selbstbestimmung gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da ist es besonders wichtig, hier die wahren Perlen dabei zu entdecken. „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ von Miki Agrawal gehört leider nicht dazu.

Das Buch ist eine Ansammlung von Motivationssprüchen und Weisheiten, die man auch in ähnlicher Form immer wieder auf Instagram und anderen Plattform entdeckt.
Dazu ruft die Autorin, die selbst mehrere Sozialunternehmen gegründet hat, die Frauen dazu auf, konsequenter ihren Weg zu gehen und auf die angeblichen Zwänge der Gesellschaft zu pfeifen.

Nun, vielleicht bin ich auch einfach nicht feministisch veranlagt genug, aber vieles, was die Autorin hier schreibt, ist mir doch too much und alles viel zu sehr mit einem erhobenen Zeigefinger versehenen. „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ hätte sicherlich gut in den fünfziger und sechziger Jahren funktioniert, aber jetzt, in den 2020ern sehe ich das Buch dann doch stellenweise als zu übertrieben und zu fordernd an.

Hier habe ich mir einfach insgesamt mehr Tipps und Tricks gewünscht und nicht nur ein Fordern, was man als Frau doch eigentlich alles machen müsste, um den eigenen Weg zu gehen und erfolgreich zu werden. Die Autorin drängt die Frauen somit in meinen Augen von einen gesellschaftlichen Zwang in den nächsten, was für mich nicht Sinn der Sache ist.

Somit konnte ich aus „DISRUPT-Her: Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“ leider nicht viel mitnehmen und sehe das Buch doch als große Enttäuschung an, denn hier habe ich einfach mehr erwartet, als nur eine Ansammlung von oftmals bereits bekannten Motivationssprüchen und dem Draufhauen der angeblich doch so bösen Gesellschaft.

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Seit seinem Debüt „Eine wie Alaska“ bin ich ein großer Fan von John Green und durchleuchte jedes Mal die Neuerscheinungen nach dem sympathischen Autor und sehne jedes neue Werk herbei. Mit seinem neuesten Werk „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?: Notizen zum Leben auf der Erde“ überrascht er mich allerdings, denn dies ist sein allererstes Sachbuch. Hierbei schreibt der Autor sämtliche seiner Gedanken auf, die mit dem aktuellen Geschehnissen, wie den Klimawandel, zu tun haben, aber auch Gedanken über seine eigene Kindheit sowie persönliche Erlebnisse kommen hier nicht zu kurz.

Ich freue mich somit schon sehr darauf, eine neue Seite von John Green kennen zu lernen. Zum Glück muss man sich hierbei nicht allzu lange gedulden, denn „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?: Notizen zum Leben auf der Erde“ erscheint bereits am 18. Mai 2021 im Hanser Verlag.

Kurzbeschreibung
John Green verbindet sein eigenes Leben mit den großen Fragen der Menschheit: Was hat ein Teddybär mit Macht und Ohnmacht zu tun oder das Googeln mit unserer Endlichkeit? Mit seinem Blick für Seltsames, Wichtiges und Überraschendes bewertet John Green die menschengemachte Gegenwart auf einer Skala von 1 bis 5.
Das Anthropozän ist das aktuelle Erdzeitalter, in dem wir den Planeten grundlegend verändern. John Green versammelt Facetten dieser Epoche: Seine absurden, erhellenden und ganz persönlichen Funde spiegeln unser Leben mit allen Höhen und Tiefen. Ob „Monopoly“ oder Pest, Klimaanlage oder Internet, „Super Mario Kart“ oder Sonnenuntergänge – „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?“ erzählt mit großer Leichtigkeit von unserer Lebenswirklichkeit und den existentiellen Erfahrungen des Menschseins.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

James Hibberd – Feuer kann einen Drachen nicht töten

Kurzbeschreibung
Sie war die unmöglichste Roman-Adaption der Geschichte: die Verfilmung von »Game of Thrones«. Sogar Autor George R.R. Martin war überzeugt, dass seine Fantasysaga zu komplex für den Bildschirm sei. Und doch machte HBO das Unmögliche möglich: Die ab 2011 ausgestrahlte Show wurde zum größten Serien-Phänomen aller Zeiten, gekrönt mit unzähligen Preisen (darunter 59 Emmys und damit mehr als jede andere Show der Geschichte) und zuletzt 44 Millionen Zuschauern pro Folge – und das allein in den USA.
Alles an der Serie unterlag höchster Geheimhaltung – doch einer hatte Zugang zu den hermetisch abgeriegelten Sets und interviewte exklusiv all jene Menschen, die zum überragenden Erfolg von »Game of Thrones« beitrugen: der Journalist James Hibberd. In diesem Prachtband, gespickt mit bislang unveröffentlichten Bildern, erzählt er ihre Geschichten und lässt Stars, Showrunner und den Autor erzählen, über was sie vor Serienende mit niemandem sprechen durften: was hinter den Kulissen von »Game of Thrones« wirklich passierte.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Als großer Fan der Erfolgsserie „Game of Thrones“ habe ich mich schon immer sehr gerne mit den jeweiligen Figuren und den Geschichten der einzelnen Häuser befasst. Um noch mehr über die Hintergründe und die jeweiligen Schauplätze zu erfahren, habe ich mich schon sehr auf „Feuer kann einen Drachen nicht töten“ gefreut. Leider muss ich jedoch sagen, dass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin, da ich mir wohl einfach zu viel erhofft habe.

Zwar muss man sagen, dass dieses Buch sehr liebevoll aufgebaut ist und viele Interviews mit den Darstellern, Erlebnisberichte von den Drehs und wunderschöne Fotos bietet, allerdings habe ich nur sehr wenig Neues erfahren.

Bei den Interviews mit den Darstellern, Produzenten und Co. handelt es sich zwar um Exklusivinterviews, allerdings erfährt man hier nur wenig Neues, sondern es fallen oft nur die selben Aussagen, die man bereits aus anderen Interviews kannte. Dafür kann der Autor zwar grundsätzlich nichts, allerdings wurde hier immer wieder mit exklusiven Informationen und Berichten geworben, die mir dann letztendlich doch zu wenig sind.

Dennoch ist die Aufmachung des Buches insgesamt sehr gut und bietet neben den Interviews auch noch kleine Erlebnisberichte des Autors, der dabei schildert, wie er einige Drehtage und die finalen Szenen empfunden hat. Dabei ist nicht nur die „Red Wedding“ sehr interessant, sondern auch „Die Schlacht der Bastarde“. Aber auch das Ende der Serie, dass viele Zuschauer zwiegespalten zurückgelassen hat, wird hierbei noch einmal durchleuchtet.

Kurz gesagt: Wer „Game of Thrones“ gerne schaut, sich aber noch nicht weiter mit Figuren, Drehorte und Co. befasst hat, wird mit „Feuer kann einen Drachen nicht töten“ ein interessantes Werk voller Informationen, Fakten und Interviews vorfinden. Wer jedoch eingefleischter Fan der Serie ist und dazu noch die Bücher gelesen hat und sich auch so immer wieder zur Serie und den Hintergründen informiert hat, wird hier leider nicht allzu viel Neues vorfinden und möglicherweise enttäuscht sein.

Rezension

[Kurzrezension] Julia Korbik – How to be a girl

Kurzbeschreibung
Hast du dich schon mal gewundert, warum es Regeln gibt, die scheinbar nur für Mädchen gelten? Willst du gerne mehr über Bodyshaming, Selfcare und Gleichberechtigung erfahren? Findest du Mädchen und Frauen, die ihr eigenes Ding durchziehen, spannend? Dann bist du hier genau richtig!

Mit Kurzporträts von historischen und aktuellen Vorbildern, Checklisten und Anleitungen (Wie erkenne ich alltäglichen Sexismus? Wie kann ich dem Konsum-Wahnsinn entkommen?) und Einblicke in die Welt der Jungen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
An sich ist „How to be a girl“ von Julia Korbik eine tolle Sache, denn hierbei werden junge Mädchen nicht nur einige interessante und wichtige Themen wie Gleichberechtigung oder Selfcare beigebracht, sondern es werden einem auch Frauen nahegelegt, die laut der Autorin als Vorbilder perfekt geeignet sind.

Durch Listen und guten Anmerkungen ist dies tatsächlich im Großen und Ganz gelungen und es kann sicherlich jedes junge Mädchen und auch junge Frau noch einiges hierbei lernen, allerdings war mir das Buch auch oftmals leider sehr platt dargestellt – trotz der schönen Illustrationen und Listen.

Klar, hier werden viele wichtige Themen angesprochen, die oftmals im Alltag leider viel zu kurz kommen, allerdings hat mir der oftmals schon sehr belehrende Ton der Autorin nicht gefallen. Schöner wäre es gewesen, wenn man die Themen allesamt etwas lockerer besprochen hätte, als immer direkt den Zeigefinger zu erheben.

Somit ist „How to be a girl“ insgesamt ein wichtiges Werk, mit dem sich jedes Mädchen einmal auseinandersetzen sollte, allerdings hätte es mir noch weitaus besser gefallen, wenn man das Ganze ein wenig lockerer und sympathischer angegangen wäre.

Rezension

[Kurzrezension] Adrian Besley – YouTube Weltrekorde: Das ultimative Rekorde-Buch der besten Höchstleistungen, Stunts und Tricks

Kurzbeschreibung
Die Schnellsten, Größten, Spektakulärsten oder auch Verrücktesten – wir alle lieben Weltrekorde! Und je krasser umso besser! Vollgepackt mit Fakten, Tratsch und unglaublichen Farbfotos führt Sie dieses Buch direkt zu 250 atemberaubenden Videos auf YouTube. Zu sensationellen Höchstleistungen, Stunts und Tricks, die Sie garantiert zum Staunen und Schmunzeln bringen. Einfach den QR-Code einscannen oder den angegebenen Link eintippen und schon startet der Videoclip.

Mit dabei der größte Mann der Welt, die schärfste Chili (und der Mann, der sie isst …), der höchste Bauchklatscher (aus 11 Meter Höhe!), die Frau mit der größten Afrolook-Frisur, der Mann, der 17 Kilogramm Maden mit dem Mund transportierte, und jede Menge witzige Tier-Videos wie das langsamste Faultier oder Otto, die Skateboard fahrende Bulldogge! Dieses Buch feiert sie alle: große wie kleine, bekannte wie unbekannte Helden und ihre einzigartigen und teils skurrilen Rekorde und Stunts – von Usain Bolts unfassbarem 100-Meter-Sprint bis Colin Furze, dem Ex-Klempner auf seiner fahrbaren Hochgeschwindigkeitstoilette – Film ab! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Zunächst einmal muss man sagen, dass „YouTube Weltrekorde: Das ultimative Rekorde-Buch der besten Höchstleistungen, Stunts und Tricks“ vom Titel her doch ein wenig irreführend ist, denn wer nun denkt, dass es hierbei um Weltrekorde rund um und auf Youtube geht, der wird hier sicherlich enttäuscht sein, denn hierbei kann man lediglich die jeweiligen Weltrekorde durch QR-Codes auf Youtube bestaunen.

Neben den bereits genannten Youtube-Videos gibt es in dem kleinen, aber feinen Buch der Rekorde auch jede Menge Farbfotos, die die Rekorde, bzw. Besonderheiten noch einmal aufzeigen und erklären. Dabei sind die Rekorde vielseitig, sodass hierbei auch für jedermann etwas Interessantes dabei sein dürfte.

Somit ist „YouTube Weltrekorde: Das ultimative Rekorde-Buch der besten Höchstleistungen, Stunts und Tricks “ insgesamt eine nette Zusammenstellung von Rekorden, die sicherlich den ein oder anderen Blick wert sind.

Rezension

Katharina Isaak – Heute gibt’s Eis zum Frühstück!

Kurzbeschreibung
Kennt ihr den Tag des Faulenzens? Oder den des Schokokuchens? Ob Essen, Gegenstand oder Lebensmotto – es gibt nichts, das nicht mit einem eigenen Feiertag geehrt wird. Zu allen 365 Tagen bekommt ihr eine Idee so verrückt wie der Tag selbst. Zeit, euch und das Leben zu feiern! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Zuerst einmal sollte gesagt werden, dass „Heute gibt’s Eis zum Frühstück!“ sich hauptsächlich an Paare richtet, auf die in diesem kleinen, aber feinen Büchlein viele Ideen und Challenges warten, die man täglich meistern kann.

So sind hier sämtliche Tage des Jahres aufgelistet, die ein bestimmtes Thema inne haben. Wusstet ihr z.B., dass der 1. August der Welt-Mittelfinger-Tag ist? Dieser und noch viele andere Tage werden hierbei kurz thematisiert, sind unterhaltsam geschrieben und somit ist hier für wirklich jeden etwas dabei.

Gleichzeitig wird einem auch eine tolle Botschaft vermittelt, denn man sollte jeden Tag wie einen Feiertag feiern und nutzen, immer das Besondere im Leben hervorheben und jeden Tag so leben, dass man sich immer wieder Erinnerungen schafft.

Auch die Aufmachung des Buches weiß sehr zu überzeugen. So sind sämtliche Tage kurz und knapp geschrieben und erklärt, stellenweise sehr informativ, aber auch mit unnützem Wissen versehen. Dazu gibt es immer wieder tolle Illustrationen, die das Buch auch optisch zu einem kleinen Highlight machen.

Somit ist „Heute gibt’s Eis zum Frühstück!“ insgesamt ein tolles Goodie für alle Paare, die ihr Leben ereignisreicher gestalten wollen.

Rezension

[Kurzrezension] Julie Jones – Einfach schön backen

Kurzbeschreibung
Ein Backbuch mit Herz und Seele – von der bekannten Social-Media-Größe Julie Jones! Die einzigartigen Backrezepte in diesem Buch sind etwas Besonderes: Hier finden Sie eine Mischung aus persönlicher und berührender Geschichte, stimmungsvollen Bildern und großartigen, hübsch dekorierten Backideen für Kuchen, Gebäck, Tartes oder Torten voller Liebe und Hingabe. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Einfach schön backen“ von Julie Jones ist eine tolle Rezeptesammlung, die nicht nur optisch sehr schöne Rezepte beinhaltet, sondern auch Rezepte, die sich mit ein wenig Geduld und den passenden Materialen bestens nachbacken lassen. Vom Mürbeteig, bis hin zu Torten oder auch Brotaufstriche: Hier ist einfach sehr viel enthalten, das sowohl bei Obstliebhabern als auch bei Schokojunkies für strahlende Augen sorgen wird.

Gleichzeitig gibt es in „Einfach schön backen“ auch gelungene Anleitungen, wie man auch die Deko auf den jeweiligen Torten erstellt, was man in einfachen Schritten und etwas Übung gut nachmachen kann. Außerdem findet man hier noch zahlreiche Anleitungen vor, wie man Brotaufstriche, Müsliriegel oder auch Bread-and-Butter-Pudding selbst herstellen kann.

Allerdings gibt es hier auch einen großen Negativpunkt, über den ich leider nicht hinwegsehen kann, denn in „Einfach schön backen“ sind leider keinerlei Angaben zu Kalorien oder Kohlehydrate enthalten. Dies ist meiner Meinung nach sehr schade, da dies für mich und andere Menschen doch wichtig ist.

Dennoch ist „Einfach schön backen“ letztendlich eine insgesamt gelungene Rezeptesammlung, bei der für jeden Backliebhaber etwas dabei sein dürfte.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

Ich musste heute mit Erschrecken feststellen, dass ich seit etwas mehr als anderthalb Monaten nicht mehr meine Neuzugänge gezeigt hat. Dies sollte sich mal wieder schnell ändern, sodass es heute den ersten Teil meiner Neuerscheinungen aus dem Dezember 2017 und Januar 2018 gibt. Dabei ist wieder eine tolle und interessante Mischung entstanden aus Büchern, von denen ich bereits einen großen Teil gelesen habe.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Manuela Inusa – Die Chocolaterie der Träume (Valerie Lane #2) (Rezension)
William Ritter – Die verschwundenen Knochen (Jackaby #2) (Rezension)
Emily Bähr – Ewig und Du (Rezension)
Walter Jury/Sarah Fine – SCAN: Im Visier des Feindes (Tate Archer #1) (Rezension)
Francoise Hauser – Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen (Rezension)

Joanne K. Rowling – Was wichtig ist (Rezension)
Colleen Hoover/Tarryn Fisher – Never Never
Karen M. McManus – One of us is lying
Joshua Foer, Ella Morton, Dylan Thuras – Atlas Obscura
Rachel Caine – Die Angst schläft nie

Steven Herrick – Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen
Samantha Young – Play On – Dunkles Spiel
Marc Raabe – Schlüssel 17
Eva Pfeiffer – New York Pretty: Nur wir beide
Melanie Moreland – Beneath the Scars

Rezension

Francoise Hauser – Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen

Kurzbeschreibung
Kuriose Geschichten und unterhaltsame Hintergründe über das Land der aufgehenden Sonne.
Die Ostasienwissenschaftlerin und Journalistin Françoise Hauser hat in ihrem kleinen »Reiseführer für die Hosentasche« hunderte von ebenso nützlichen wie überraschenden Fakten und typisch japanischen Eigenheiten gesammelt:
Wo können Katzen zu Stationsvorstehern ernannt werden? Wo sonst auf der Welt unterhalten Mafia-Organisationen offizielle Niederlassungen, die sogar im Telefonbuch zu finden sind? Wo bekommt der Stand der Kirschblüte mehr Sendezeit in den Nachrichten als das internationale Geschehen? Und wo bekommen erwachsene Männer Taschengeld?
Fragen, die uns Japan und die Japaner, Land und Leute näher bringen. Für alle Japan-Reisenden und -Fans: das kleinste Buch über das Land mit den meisten Göttern.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Japan, interessiere mich für die Kultur und versuche nach und nach die Sprache zu erlernen. Um noch mehr über das Land der aufgehenden Sonne zu erfahren, habe ich mich auf die Suche nach besonderen Büchern über das Land begeben und bin dabei auf „Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen“ gestoßen.

Francoise Hauser arbeitet als freie Journalistin und hat zudem Ostasienwissenschaften studiert, sodass man ihr anmerkt, dass ihr das Thema Japan, bzw. Asien im Allgemeinen am Herzen liegt. Auf sehr unterhaltsame Art und Weise und mit einem fluffigen Schreibstil werden hier interessante und teilweise skurrile Fakten über Japan zusammengefasst, die alles andere als trocken dargestellt werden, sondern mich auch zum Lachen gebracht haben.

In „Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen“ wird nicht nur auf die Essgewohnheiten oder die Höflichkeit der Japaner eingegangen, sondern auch auf die Mafia, auf angebliche Monster und Geister und dem Eheleben in Japan. Wusstet ihr z.B., dass eine japanische Ehefrau in der Regel durchschnittlich heimlich bis zu 30.000 EUR in ihrem Leben anspart und der Mann meistens davon nichts weiß?

Interessant sind zudem auch die Themen Religion, Ess- und Trinkgewohnheiten der Japaner, wie man am besten im Land von A nach B kommt und ganz besonders angetan haben es mir die Orte, an denen angeblich Monster und Geister leben sollen. Die Hintergrundgeschichten werden dazu lebhaft und spannend erzählt, gleichzeitig ist aber auch spürbar, dass die Autorin diese Kapitel mit einem Augenzwinkern geschrieben hat, was das Buch umso sympathischer macht.

Obwohl das Cover auf dem ersten Blick recht schlicht erscheint, merkt man doch, wie viele kleine Details hierbei enthalten sind. Neben Tempeln gibt es hier auch Sushi, Tee, Sumo-Kämpfer, und diverse andere Details zu entdecken. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Wer sich für Japan interessiert und mal einen weitaus vielseitigeren Blick über das Land als nur über Kultur, Religion und Essgewohnheiten der Japaner erfahren möchte, der ist bei „Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen“ bestens aufgehoben. Ich bin begeistert und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Rezension

[Kurzrezension] Joanne K. Rowling – Was wichtig ist

Kurzbeschreibung
Als J.K. Rowling 2008 gebeten wurde, die Abschlussrede an der Harvard University zu halten, wählte sie dafür zwei Themen, die ihr sehr am Herzen liegen: den Nutzen des Scheiterns und die Kraft der Fantasie.
Denn in ihren Augen ist der Mut zu scheitern genauso wichtig für ein erfülltes Leben wie konventionellere Wege zum Erfolg. Das gilt auch für die einzigartige menschliche Fähigkeit, sich mithilfe der Vorstellungskraft in andere hineinzuversetzen – vor allem in jene, die es schwerer haben als wir. Diese besondere Fähigkeit müssen wir uns unbedingt bewahren.

Die Erfahrungen, von denen J.K. Rowling erzählte, und die provokanten Fragen, die sie den jungen Absolventen stellte, haben seither zahlreiche Menschen inspiriert, darüber nachzudenken, was wirklich zählt im Leben. Scheitern, Schicksalsschläge, Fantasie und Inspiration – diese Themen sind immer wieder von großer Bedeutung für Menschen, die an einem Wendepunkt stehen. Indem wir Risiken eingehen und ein Scheitern in Kauf nehmen, indem wir die Kraft unserer Fantasie nutzen, können wir das Leben mutiger angehen und offener für alle Möglichkeiten sein, die es für uns bereithält. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Joanne K. Rowling gehört nicht nur zu den erfolgreichsten Autorinnen der Welt, sondern zeigt auf Twitter, in Interviews und Co. auch immer wieder, wie sympathisch und bodenständig sie geblieben ist und ihren Erfolg auch nicht als selbstverständlich ansieht. Dies zeigt sich auch in ihrer Abschlussrede, die sie im Jahr 2008 an der Elite-Universität Harvard gehalten hat, bei der sie den Absolventen wichtige, aber auch inspirierende Worte mit auf dem Weg gab.

Bei dieser Abschlussrede waren der „Harry Potter“-Autorin gleich zwei Themen wichtig: den Nutzen des Scheiterns und die Kraft der Fantasie. Ihre Worte sind dabei nicht nur ein einzige Inspiration, sondern auch nachdenklich stimmend. Gleichzeitig macht die Autorin damit aber auch Mut und gibt auch zu, dass das Scheitern an sich oftmals gar nicht mal so schlecht sein muss, da man dabei auch wieder Neues dazulernen und andere Wege bestreiten kann.

Die Rede selbst ist dabei auf insgesamt knapp achtzig Seiten zusammengefasst, dazu hat Joel Holland auch noch zahlreiche Illustrationen beigesteuert, sodass das Buch ein absoluter Hingucker ist. Die Rede ist dazu auch bestens geeignet, um verschenkt zu werden, denn wohl nahezu jeder Mensch hat sich wohl einmal im Leben die Frage gestellt, was man in seinem Leben wirklich machen möchte und wie man seine Ziele am besten erreichen kann. Hierbei ist „Was wichtig ist. Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie“ viel mehr als nur eine Rede, sondern auch ein Ratgeber, ein Motivator und manchmal sicherlich auch ein kleiner Trost, wenn es mal nicht so läuft, wie man es sich vielleicht gewünscht hat.

Ich bin somit insgesamt wieder einmal von Joanne K. Rowlings Worten absolut begeistert und werde aus dem Buch sicherlich den ein oder anderen Denkanstoß mitnehmen und ihre wichtige und inspirierende Rede sicherlich nicht zum letzten Mal gelesen haben.