SUB-Zuwachs

Ein paar Neuzugänge aus den letzten Wochen

Leider bin ich eine untreue Tomate, wenn es um meine Neuzugänge-Posts geht, denn leider vergesse ich immer viel zu oft, euch meine Neuzugänge zu zeigen. Da sich aber in den letzten Wochen wieder einige Bücher bei mir angesammelt haben, die ich teilweise schon Monate vorher vorbestellt habe, war es mal wieder an der Zeit, einige der Bücher vorzustellen. Dabei kam wieder eine gute Mischung von verschiedenen Genres zusammen.

Zugegeben: Mit Sebastian Fitzeks letzten Büchern bin ich nicht sonderlich warm geworden, seit neuestes Werk „Playlist“ klang jedoch so gut, dass es direkt im Warenkorb landen musste. Da die Bewertungen bislang auch sehr positiv sind, bin ich schon sehr gespannt, wie ich seinen neuesten Psychothrillern finden werde.

Kurzbeschreibung
Vor einem Monat verschwand die 15-jährige Feline Jagow spurlos auf dem Weg zur Schule. Von ihrer Mutter beauftragt, stößt Privatermittler Alexander Zorbach auf einen Musikdienst im Internet, über den Feline immer ihre Lieblingssongs hörte. Das Erstaunliche: Vor wenigen Tagen wurde die Playlist verändert. Sendet Feline mit der Auswahl der Songs einen versteckten Hinweis, wohin sie verschleppt wurde und wie sie gerettet werden kann? Fieberhaft versucht Zorbach das Rätsel der Playlist zu entschlüsseln. Ahnungslos, dass ihn die Suche nach Feline und die Lösung des Rätsels der Playlist in einen grauenhaften Albtraum stürzen wird. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Überlebenschancen aller Beteiligten gegen Null gehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Muss war „Shelter“ von Ursula Poznanski. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, ihr neuestes Jugendbuch aus dem Loewe Verlag zu lesen, allerdings bin ich mir sehr sicher, dass ich es noch in diesem Jahr lesen werde. Ich freue mich schon sehr darauf!

Kurzbeschreibung
Die Idee war völlig verrückt und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Clique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bereits ausgelesen ist dagegen Colleen Hoovers neuestes Werk „Layla“. Nachdem ich von „Verity“ zuletzt so begeistert war, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, doch leider war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, sodass ich das Buch nur eher mittelmäßig fand. Eine ausführliche Rezension wird in Kürze folgen.

Kurzbeschreibung
Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds eifersüchtige Exfreundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Werke von Anne Freytag habe ich bislang immer für gut bis sehr gut befunden, sodass auch „Reality Show“ auf meinem SUB landen musste. Da ich die Thematik sehr interessant finde, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie die Autorin das Thema umgesetzt hat.

Kurzbeschreibung
Heiligabend: Die einflussreichsten Personen Deutschlands werden in ihren Häusern eingesperrt – und ihre Geiselnahmen live übertragen. Der Showmaster tritt vor die Kamera und erklärt die Spielregeln: »Zwar wählen die Menschen ihre Regierung, die Macht liegt jedoch längst nicht mehr beim Volk. Heute präsentieren wir Ihnen diejenigen, die wirklich entscheiden, wer zum Gewinner und wer zum Verlierer des Systems wird. Und glauben Sie mir, jeder von ihnen hat mindestens eine Leiche im Keller.« Nun haben die Zuschauer die Wahl, wer mit einem blauen Auge davonkommt und wer bluten muss. Während die Menschen wie gebannt vor ihren Bildschirmen sitzen, wird eine Frage immer lauter: Wer sind die Drahtzieher hinter der Reality Show? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bislang habe ich noch nichts von Timur Vermes gelesen. Sein neuestes Werk „U“ klingt jedoch so interessant, dass ich dem Autor sehr gerne eine Chance geben möchte. Hier erhoffe ich mir eine interessante und vielseitige Geschichte, die noch lange nachwirken wird.

Kurzbeschreibung
Eine scheinbar ganz alltägliche Situation: Nur noch fünf U-Bahn-Stationen trennen die junge Lektorin Anke Lohm von einer Dusche und dem frisch bezogenen Bett im Gästezimmer ihrer besten Freundin.
Zwar nervt sie nach einer Bahnreise mit allen Komplikationen der einzige andere Fahrgast im leeren Zug, aber beim nächsten Halt will der junge Mann aussteigen, und dann ist endlich, endlich Ruhe. Sollte diese nächste Station nicht eigentlich längst da sein?
Aus zwei Minuten werden fünf, dann zehn, zwanzig, in denen die Bahn ungebremst durch die endlose Dunkelheit schießt. Und Anke Lohm ahnt, dass dies mehr sein könnte als nur eine U-Bahn-Fahrt: der größte Fehler ihres Lebens.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Das Archiv der Träume“ von Carmen Maria Machado wurde mir in den letzten Wochen gleich mehrmals empfohlen, sodass ich das Buch spontan in den Warenkorb gelegt habe. Da der Klappentext sehr interessant klingt und auch die Bewertungen sehr vielversprechend sind, bin ich schon sehr gespannt, was mich hier erwarten wird.

Kurzbeschreibung
Endlich scheint in den USA etwas in Bewegung zu geraten: Die gleichgeschlechtliche Ehe rückt in greifbare Nähe und Carmen Maria Machado stürzt sich in ihre erste große Beziehung zu einer Frau, die sich sehr bald als toxisch herausstellt. Kann man darüber schreiben, was wirklich passiert ist, und wenn ja, wie? Machado hat ihre Form gefunden. Mit jedem Kapitel durchschreitet sie ein anderes literarisches Topos: Gespensterhaus, Erotika, Bildungsroman. So entsteht ein Kaleidoskop, das sich genauso mit ihrer religiös geprägten Jugend wie den Stereotypen queerer Beziehungen oder popkulturellen Bezügen auseinandersetzt. Machado gelingt es, sich auf einzigartige Weise, voll Witz, Spielfreude und Lust am Ausprobieren, der harschen Realität von Gewalt in einer queeren Beziehung zu stellen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Sobald ein neues Werk von Stephen King erscheint, muss es gekauft werden – so will es das Gesetz. Und somit ist „Billy Summers“ direkt am Erscheinungstag bei mir eingezogen. Zu meiner Schande muss ich jedoch zugeben, dass ich das Buch nach wie vor noch nicht gelesen habe, allerdings bin ich zuversichtlich, dass ich das Buch noch in diesem Jahr lesen werde.

Kurzbeschreibung
Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auch „Der Angstsammler“ aus der Feder von Jasper DeWitt durfte Dank des Bloggerportals bei mir einziehen. Dies ist auch gleichzeitig meine aktuelle Lektüre und ich muss sagen, dass mir das Buch richtig gut gefällt, da es nicht nur spannend, sondern auch leicht verstörend ist.

Kurzbeschreibung
Ein rätselhafter Patient zieht den jungen Psychiater Parker H. in seinen Bann. Seit dem sechsten Lebensjahr wird der mittlerweile 30-jährige Mann, den alle nur „Joe“ nennen, in der düsteren Nervenheilanstalt in Neuengland verwahrt. Er gilt als nicht therapierbar. Jeder, der mit ihm spricht, verliert den Verstand oder begeht Selbstmord. Allen Warnungen zum Trotz beschließt der ehrgeizige Parker, „Joe“ in seiner Zelle zu besuchen. Dabei setzt er eine Kette von albtraumhaften Ereignissen in Gang, die seine schlimmsten Befürchtungen weit übertreffen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Als großer Fan der TV-Serie „Stranger Things“ habe ich bislang auch alle Comics aus dem Universum gelesen, von daher musste auch der vierte Band „Das Camp“ von Jody Houser bei mir einziehen. Der Comic ist bereits ausgelesen und ich fand Dustins Geschichte im Sommercamp wirklich sehr gelungen. Eine ausführliche Rezension folgt.

Kurzbeschreibung
WIR WISSEN, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST, DUSTIN … Für Dustin steht ein neues großes Abenteuer an: Im Ferienlager Camp Know Where, in dem sich alles um Wissenschaft und Teamgeist dreht! Aber selbst in diesem Paradies für Nerds gibt es gemeine Rowdys, düstere Geheimnisse und beängstigende Vorgänge um einen maskierten Slasher. Nun ist es an dem durch die Ereignisse in Hawkins gestählten Dustin und seiner neuen Freundin Suzie, eine Gruppe junger Geeks zusammenzustellen und anzuführen, um den Mysterien des Sommercamps auf den Grund zu gehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits ausgelesen ist „We don’t talk anymore“ von Julie Johnson. Der Auftakt der „Anymore-Duet“-Dilogie war streckenweise ganz unterhaltsam und interessant, allerdings fand ich die Figuren zum Großteil sehr unsympathisch, sodass ich nicht ganz warm mit der Geschichte wurde. Dennoch werde ich wohl auch dem zweiten Band „We don’t lie anymore“ eine Chance geben. Eine Rezension folgt.

Kurzbeschreibung
Josephine Valentine und Archer Reyes sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich, obwohl sie doch unterschiedlicher nicht sein könnten: Zwar besuchen beide die elitäre Exeter Academy, aber während Josephine als Tochter reicher Eltern mit Privilegien und Erwartungen aufwächst, muss Archer für seine Chancen und Erfolge kämpfen. Doch als sie bemerken, dass aus ihrer Freundschaft Liebe wird, ändert sich alles zwischen ihnen. Aus Angst, ihre Gefühle könnten nicht erwidert werden, halten Archer und Josephine ihre neuen Empfindungen verborgen. Zu groß ist ihre Sorge, den einen Menschen zu verlieren, der sie vervollständigt. Und dann ist da noch ein dunkler Schatten in Archers Umfeld, von dem Josephine nichts weiß und der all ihre geheimen Träume und Hoffnungen zerstören könnte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Mit dir leuchtet der Ozean“ von Lea Coplin durfte ebenfalls bei mir einziehen und wurde auch schon von mir begonnen. Bislang bin ich bei knapp der Hälfte der Geschichte und doch eher enttäuscht, weil ich die Geschichte leider als sehr klischeehaft empfinde und dazu auch die Figuren nicht allzu spannend finde. Dennoch gebe der restlichen Geschichte gerne eine Chance und hoffe, dass es noch besser wird.

Kurzbeschreibung
Als Penny auf Fuerteventura landet, um in einem All-inclusive-Club zu arbeiten, ist Milo der Letzte, mit dem sie rechnet. Milo, der kurz mit ihr auf der Schule war, dessen Name nichts als Ärger verhieß und mit dem sie ein verirrter Kuss verbindet. Jetzt ist ausgerechnet die fröhliche Helena, Pennys Zimmergenossin, mit Milo zusammen und Penny kann ihm kaum aus dem Weg gehen. Aber da ist noch immer die Erinnerung an diesen Kuss. Auch Helena merkt, dass da mehr ist, und das schlechte Gewissen ihr gegenüber droht Penny zu ersticken. Doch Gefühle lassen sich nicht steuern. Selbst wenn sie schnurgerade in die Katastrophe führen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

SUB-Zuwachs

Neuzugänge der Woche

Es ist schon seit längerer Zeit still auf dem Blog, weil ich ehrlich zugeben muss, dass mir teilweise die Motivation und die Kraft gefehlt hat, um regelmäßig zu schreiben. Dies soll sich jedoch wieder ändern und ich möchte wieder deutlich regelmäßiger posten, schließlich haben sich einige gelesene Bücher angesammelt. Den Anfang machen aber erst einmal die Neuzugänge, die sich in den letzten Tagen und Wochen angesammelt haben.

Geschichten zum Thema Selbstfindung sind bei mir immer sehr gerne gesehen und somit durfte auch „In all seinen Farben“ von George Lester auf meinen SUB wandern. Da mich nicht nur das wunderschöne Cover, sondern vor allem auch die Kurzbechreibung überzeugen konnte, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie ich Robins Geschichte und Suche nach sich selbst finden werde.

Kurzbeschreibung
In Robin Coopers Leben läuft gerade nichts, wie es sollte: Während sich alle anderen schon aufs College vorbereiten, häufen sich bei ihm die Absagen. Für Robin bricht eine Welt zusammen, als sein großer Traum von der Schauspielschule zerplatzt und er plötzlich ohne Plan für die Zukunft dasteht. Und dann ist da auch noch die Sache mit seinem Freund Connor, der sich nicht offen zu ihm bekennt. Alles ganz schön kompliziert! Doch als ihn seine Clique an seinem 18. Geburtstag in eine Drag-Queen-Show schleppt, realisiert Robin, dass das Leben manchmal ganz eigene Pläne macht… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der NetGalley-Challenge durfte „Allein durch die Sterne“ von Nika S. Daveron bei mir einziehen. Da mir das Thema sehr sagt und ich zuletzt für meinen Geschmack viel zu wenig Dystopien gelesen habe, bin ich schon sehr gespannt, ob mich die Autorin mit ihrer Geschichte überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
Die freiheitsliebende Ariadne tut nur was sie will: Sie versucht sich an Dingen, die ihr Spaß machen und umgibt sich nur mit Leuten, die ihr Freude bereiten – sowie mit ihrer Katze namens Katze. Doch dann sind alle Menschen in ihrer Umgebung von einem Moment auf den anderen verschwunden. Ariadne ist der letzte Mensch auf Erden und völlig allein. Bis sie eines Tages eine Nachricht von Sanghyun erhält – dumm nur, dass er in Shanghai und auf der anderen Seite der Welt ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bücher, auf denen der Name Jennifer L. Armentrout steht, müssen gekauft werden und somit durfte „Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen“ auch bei mir einziehen. Nicht nur das Cover ist einfach wunderschön, sondern auch die Kurzbeschreibung hat mich sehr angesprochen, von daher wird die Geschichte rund um Poppy wohl eines meiner nächsten Bücher sein, die dich lesen werde.

Kurzbeschreibung
Poppy ist eine Auserwählte. Wenn sie den Segen der Götter erhält, wird sie die Einzige sein, die ihre Heimat vor dem Angriff des Verfluchten Königreiches retten kann. So will es die Tradition. So will es das Gesetz. Das Leben einer Auserwählten ist einsam. Niemand darf sie ansehen, geschweige denn mit ihr sprechen oder sie berühren. Eines Tages wird der attraktive Hawke – mit den goldenen Augen, dem frechen Grinsen und den provokanten Sprüchen – Poppys Leibwache zugeteilt, und sie merkt, dass es in ihrem Leben so viel mehr geben könnte als nur ihr Amt. Dass sie ein Herz hat, eine Seele und die Sehnsüchte einer ganz normalen jungen Frau. Als an den Landesgrenzen die Schatten der Verfluchten immer drohender werden, muss Poppy sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Da ich auch mal wieder Lust auf eine leichte Liebesgeschichte hatte, durfte auch „Ex Talk – Liebe live auf Sendung“ von Rachel Lynn Solomon bei mir einziehen. Die Geschichte klingt zwar auf den ersten Blick sehr vorhersehbar, allerdings stört mich das bei dem Genre nicht allzu sehr, sodass ich mich auf eine schöne, romantische und humorvolle Geschichte freue.

Kurzbeschreibung
Shay Goldstein arbeitet seit fast zehn Jahren bei ihrem Lieblingsradiosender in Seattle. Aber seit Kurzem gerät sie immer wieder mit ihrem neuesten Kollegen aneinander, Dominic Yun, der meint, alles besser zu wissen. Als sie ihrem Boss ein Konzept für eine Talkshow vorschlägt, ist der begeistert. In ›Ex Talk›‹ soll ein ehemaliges Paar miteinander plaudern und Beziehungstipps geben. Nur kommt ihr Boss dann auf die wirklich blöde Idee, Shay und Dominic als dieses Ex-Paar auszugeben. Die Hörer lieben Shay und Dom. Und Shay und Dom verlieben sich ineinander. Doch wie können sie ein Paar sein, wenn sie für die Öffentlichkeit ein Ex-Paar sind? Ein Versuch, die Sache aufzuklären, endet jedenfalls nicht nur mit dem Rausschmiss von Shay. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Eine leichte und romantische Lektüre erwarte ich auch bei „Dich hab ich nicht kommen sehen“ von Nina Resinek. Hier hat mich nicht nur das wunderschöne Cover angesprochen, sndern vor allem auch die Kurzbeschreibung, die nach einer interessanten, humorvollen und romantischen Geschichte klingt. Ich bin schon sehr gespannt, wie mir Maris neues Leben in ihrer Berliner Wohnung gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Der erste Tag in der neuen Berliner Wohnung fängt für Mari Thaler nicht gut an: Der unrasierte Typ, dem sie aus Versehen ihre Wohnungstür in den Rücken gerammt hat, ist ausgerechnet der Bruder ihrer Vermieterin. Und Mari hat ein paar ziemlich peinliche Dinge zu ihm gesagt. Zu allem Überfluss zittern ihr bei Leos Anblick auch noch die Knie. In seiner Gegenwart ist ihre kostbare Selbstdisziplin futsch. Hoffentlich hat er’s nicht bemerkt! Zum Glück wird sie ihn ja eh nie wiedersehen, denkt sie. Doch ihre herzliche Vermieterin Alexandra schließt Mari in ihr Herz – und so läuft sie Leo ständig über den Weg. Aber der ist auf einmal seltsam abweisend… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein Buch, das schon sehr lange auf meiner Wunschliste stand und dankenswerterweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt wurde, ist „All that’s left“ von Sarah Raich. In dieser Dystopie geht es nicht nur um jede Menge actionreiche Momente, sondern vor allem auch um Feminismus und dem Klimawandel, was für mich eine interessante Mischung ergibt. Somit erhoffe ich mir auch ein paar spannende Lesestunden.

Kurzbeschreibung
Unerträgliche Hitze, gewaltige Orkane und tödliche Seuchen haben die Erde im Jahr 2059 beinahe unbewohnbar gemacht. Vor all dem ist die 15-jährige Mariana im Haus ihrer Eltern in München sicher – doch sie ist ganz allein und kurz davor aufzugeben. Das ändert sich, als der gleichaltrige Ali bei ihr einbricht. Er reißt sie aus ihrer Verzweiflung und die beiden werden Freunde. Ali will jedoch nicht bleiben. Er erträgt die abgeschlossene Welt im Haus nicht und will weitere Überlebende suchen. Eines Morgens ist er verschwunden, und Mariana fasst einen tollkühnen Plan: Sie wird Ali in die feindliche Außenwelt folgen, zu Fuß über die Alpen.. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

SUB-Zuwachs

Neuzugänge der Woche

Nachdem mein letzter Neuzugänge-Post doch einige Zeit lang her ist, gibt es dieses Mal dann doch einige Bücher, die ich bislang noch nicht auf meinem Blog vorgestellt habe. Von Graphic Novels, Horror bis hin zu Jugendbüchern ist wieder mal einiges dabei, was doch eine recht bunte Mischung ergibt. Meinem SUB haben die Neuzugänge jedoch kaum geschadet, da ich bereits einige der Bücher gelesen habe.

Eine sehr düstere Graphic Novel, die ich bereits gelesen und sogar schon rezensiert habe (*klick*), ist „Jaybird“ von Jaakko & Lauri Ahonen. Ich mochte die Atmosphäre in dem Buch sowie die Message, die das Autoren-Duo dem Leser mitgeben möchte. Eine melancholische Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

Kurzbeschreibung
Jaybird führt ein einsames, völlig isoliertes Leben in einem riesigen, unheimlichen Haus, wo er seine schwerkranke Mutter umsorgt. In seinem ganzen bisherigen Leben hat er noch nie das Haus verlassen – und wenn es nach seiner Mutter ginge, würde er das auch in Zukunft nicht tun! Doch obwohl er sich fürchtet, ist die Neugier groß… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Buch, das ich bereits gelesen und gemocht habe, ist „Broken Things – Alles nur (k)ein Spiel“ von Lauren Oliver. Ich mochte das Setting und die Idee, die hinter einem Mord steckt sehr und fand besonders die vielen Wendungen und Rückblicke sehr gelungen. Auch das Buch kann ich nur empfehlen. Ein guter Jugendthriller.

Kurzbeschreibung
Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fan-Fiction zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits ausgelesen habe ich „Der Exorzismus der Gretchen Lang“ von Grady Hendrix, das mir vor einiger Zeit empfohlen wurde. Hier habe ich mir eine spannende und vor allem horrorlastige Geschichte erhofft und wurde doch sehr enttäuscht, denn leider konnten mich weder die Figuren, noch der Schreibstil überzeugen, sodass ich bei diesem Buch deutlich mehr erwartet habe.

Kurzbeschreibung
Charleston, South Carolina, 1988: Abby Rivers und Gretchen Lang sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Doch nun, am Ende der Highschool, verändert sich Gretchen immer mehr, wird unberechenbar, impulsiv und grausam.
Als die beiden Freundinnen mit zwei anderen Mädchen eines Abends LSD nehmen, scheint die Droge keine Wirkung zu zeigen. Doch dann will Gretchen nackt schwimmen gehen und kehrt nicht zurück. Erst am nächsten Morgen findet Abby die völlig verwirrte Gretchen in einer unheimlichen, verfallenen Hütte im Wald. Was zuerst wie die Folgen des LSD-Rauschs aussieht, wird immer unheimlicher. Gretchen verändert sich, vernachlässigt ihr Äußeres, hat Halluzinationen, wird paranoid und zieht eines Tages sogar eine ganze Heerschar von Vögeln an, die sich gegen die Fensterscheiben ihres Hauses stürzen. Zu allem Überfluss dringen nachts Sex-Geräusche aus Gretchens Zimmer, woraufhin die christlichen Eltern ihre Jungfräulichkeit überprüfen lassen – ohne Ergebnis.
Gretchens beste Freundin Abby hat einen schrecklichen Verdacht: Ist Gretchen von einem Dämon besessen? Oder treibt die schwüle Hitze Charlestons nun auch Abby in den Wahnsinn?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley durfte „Die Liebesbriefe von Abelard und Lily“ von Laura Creedle bei mir einziehen. Auch dieses Jugendbuch habe ich bereits gelesen und muss sagen, dass ich es trotz einiger Schwächen insgesamt ganz okay fand. Zwar habe ich letztendlich deutlich mehr erwartet, aber ein wirklicher Flop ist das Buch auch nicht.

Kurzbeschreibung
Als die 16-jährige Lily heimlich ihre ADHS-Medikamente absetzt, geht so einiges zu Bruch – im wahrsten Sinne des Wortes. Das bringt ihr schließlich eine Stunde Nachsitzen ein, zusammen mit dem an Asperger leidenden Abelard. Als er für sie einsteht, küsst sie ihn spontan und löst damit völlig verwirrende Gefühle in sich selbst und auch in Abelard aus. Was folgt, ist eine zunächst per SMS geführte intensive Liebesgeschichte, die sich in der Realität erst noch beweisen muss. Denn zwischen einem Mädchen, das durch unvorsichtiges Anfassen schon ganze Gläser-Batterien zerstört hat, und einem Jungen, der vor nichts mehr Angst hat, als angefasst zu werden, kann so einiges schiefgehen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Eine Vorbestellung, die erst vorgestern bei mir eingetroffen ist, ist „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek. Da dies eines seiner wenigen Bücher ist, die kein Psychothriller sind, sondern vielmehr einen Roadtrip thematisiert, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie ich das Buch finden werde.

Kurzbeschreibung
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der freundlichen Unterstützung des Piper Verlages durfte „Der Bro-Code“ von Elizabeth A. Seibert auf meinen Tolino einziehen. „Der Bro-Code“ gehört zu den besten deutschsprachigen Büchern auf Wattpad und durfte somit nun auch über den Piper Verlag veröffentlicht werden. Da die Kurzbeschreibung sehr schön klingt, habe ich hier hohe Erwartungen.

Kurzbeschreibung
Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken – und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Buch, das ich aus vom Piper Verlag erhalten habe, ist „Unchained“ von Jennifer L. Armentrout. Da ich die Bücher der Autorin schon immer sehr gerne gelesen habe, musste natürlich auch dieses Buch bei mir einziehen und ich bin schon sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde. Da die Bewertungen bislang sehr positiv sind, sind meine Erwartungen natürlich ebenfalls hoch.

Kurzbeschreibung
Zwischen Kämpfen mit den höllischen Kreaturen, die Dämonenjägerin Lily Marks tot sehen wollen, und heißen Wortgefechten mit dem begehrenswerten gefallenen Engel Julian, sehnt sich Lily nach ein paar ruhigen Minuten. Doch schon wegen der Tatsache, dass Julian und sie miteinander flirten, wird Lily gefeuert. Und dann beschuldigt man sie auch noch, eine Verräterin zu sein. Während Lilys Leben immer komplizierter wird und sie sich fragt, wie sie den nächsten Tag – und die Nacht – überstehen soll, müssen sie und Julian den wahren Verräter unter den Dämonenjägern finden… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Tobias Schlegl – Schockraum

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Schockraum“ von Tobias Schlegl ist eines der Bücher, auf das ich 2020 mit am meisten gespannt war, denn ich fand es sehr interessant, dass es endlich mal auch eine Geschichte über Notfallsanitäter gibt, die meiner Meinung nach immer viel zu kurz kommen und zu wenig gewürdigt werden. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn „Schockraum“ entpuppte sich als absolutes Jahreshighlight.

Die Geschichte wird dabei sehr einfühlsam, aber auch eindringlich erzählt. Obwohl Tobias Schlegl hierbei auch oftmals anspricht, wie wenig die Arbeit der Sanitäter gewürdigt wird und unter welchen Bedingungen sie teilweise arbeiten müssen, wirkt die Geschichte nie auf unangenehme Art belehrend, sondern so aufklärend und nachvollziehbar, dass man sich oftmals fragen muss, was in unserem Gesundheitssystem eigentlich schief läuft, wenn Notfallsanitäter, die eigentlich Leben retten sollen, selbst nur noch auf dem Zahnfleisch gehen. Dazu ist die Geschichte aber auch trotz dieser Umstände oftmals spannend und auch humorvoll, was der Thematik auch gut getan hat.

Die Figuren sind dabei gut ausgearbeitet, sympathisch, besitzen ihre Ecken und Kanten und sind vor allem authentisch. Besonders Kim, der als Notfallsanitäter arbeitet, ist mir direkt ans Herz gewachsen. Er arbeitet viel zu viel, muss täglich grausame Dinge mitansehen und weiß oftmals nicht, wie er seinen Job und die Umstände verarbeiten soll. Als auch noch seine Beziehung zerbricht, zerbricht auch Kim immer mehr, wird aber direkt von seinem besten Freund Benny aufgefangen, der mit ihm einen Roadtrip unternimmt, bei dem Kim endlich zur Ruhe kommen soll.

Auf Texel verarbeitet Kim nicht nur teilweise seine gescheiterte Beziehung zu Marie, sondern denkt auch immer mehr über seinen Beruf nach, verarbeitet Situationen, muss aber auch feststellen, dass es weit mehr braucht als nur einen Roadtrip, um vollends wieder zu heilen und bereit für den Job zu sein. Gleichzeitig stellt er auch fest, dass das Leben noch mehr bietet und er sich nicht nur auf Benny immer verlassen kann, sondern auch auf Menschen, die vollkommen unerwartet in sein Leben treten.

„Schockraum“ ist dabei ein Roman, der Eindruck hinterlässt, da man nicht nur über das Gesundheitssystem nachdenkt, sondern auch darüber, dass man die wahren Helden des Alltags leider viel zu oft belächelt, bzw. nicht wahrnimmt und manchmal auch unfreiwillig behindert, was ihre Arbeit nur noch mehr erschwert.

Kurz gesagt: „Schockraum“ ist nicht nur ein unterhaltsamer und spannender Roman, sondern vor allem auch einer, der Eindruck hinterlässt, aufklärt und zum Nachdenken anregt. Die Arbeit eines Notfallsanitäters wird authentisch und schonungslos erzählt und sorgt dafür, dass man die Arbeit von Sanitätern, Pflegern, Ärzten und Co. nur noch mehr zu schätzen weiß. Jeder sollte diesen Roman gelesen haben.

Bücher allgemein

Meine Lesehighlights im Jahr 2020

2020. Ein Jahr, das in die Geschichte eingehen wird. Leider im negativen Sinne. Covid-19 hat nicht nur immer wieder für Ängste und Unsicherheiten gesorgt, sondern vor allem auch einen sehr befremdlichen Stillstand mit sich gebracht, der wohl auch noch eine ganze Weile so andauern wird. Da es bei mir leider auch privat das schlimmste Jahr meines Lebens war, habe ich mich sehr häufig mit Serien, Filmen und ganz besonders mit Büchern abgelenkt.
Letztendlich habe ich 175 Bücher insgesamt gelesen und gehört, darunter auch einige Graphic Novels.

Obwohl es leider auch einige Flops in diesem Jahr gab, gibt es natürlich – und Gott sei Dank – deutlich mehr Highlights, die ich heute noch einmal zusammenfassen möchte. Dabei ist eine doch recht bunte Mischung entstanden mit einigen Büchern, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.

„Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ von Erin Stewart hat mich in diesem Jahr sehr positiv überrascht. Das Cover mit der pinken Perücke hat mich direkt angesprochen und ich fand die Geschichte von einem Mädchen, deren Körper fast vollständig in Flammen stand und dennoch ein normales Leben führen möchte, sehr beeindruckend, aber auch sehr humorvoll und unterhaltsam. Leider hat das Buch in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit erhalten, was ich doch sehr schade finde.

Kurzbeschreibung
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte… ~ Quelle (Werbung)

Lange habe ich mich gegen den Hype um die „Grisha“-Trilogie gewehrt, aber in diesem Jahr habe ich all meine Skepsis über Bord geworfen und ich muss sagen, dass ich von dem Universum, das Leigh Bardugo geschaffen hat, sehr beeindruckt war. Ich habe dabei nicht nur Alina und ihre Kräfte sehr geliebt, sondern vor allem auch die vielen kleinen Städte, die sehr gut dargestellten Kriege und die Beziehungen der Menschen und Grisha untereinander.

Kurzbeschreibung
Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.
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Natürlich darf auch der gute John Green in einer Highlights-Liste nicht fehlen. Ich muss zwar gestehen, dass „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ein wenig bei mir gebraucht hat, allerdings wurde es letztendlich mit jeder Seite besser und ich habe Aza so sehr geliebt und habe nicht nur mit ihr gelitten, sondern sie auch vor allem bewundert und mich mit ihr identifizieren können. Obwohl sie unter diversen Zwangsstörungen leider und immense Angst vor Bakterien hat, führt sie ihr Leben stellenweise auf sehr bewundernswerte Art und Weise, was mir sehr zugesagt hat. Hoffentlich wird es schon ganz bald ein weiteres Werk von John Green geben.

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. ~ Quelle (Werbung)

Als Überraschung hat sich auch „Niemalswelt“ von Marisha Pessl entpuppt. Das Buch hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Radar gehabt und nur Dank einer Empfehlung eine Chance gegeben. Letztendlich hat mich das Buch aber so positiv überrascht, dass ich es geradezu inhaliert habe. Die Geschichte rund um Bee und ihren Freunden, die nach einem Autounfall zwischen Leben und Tod schweben und in einer Zeitschleife stecken, ist nicht nur sehr spannend, sondern vor allem auch emotional. Gleichzeitig regt das Buch auch sehr zum Nachdenken an, denn man stellt sich irgendwann auch selbst die Frage, wie weit man für eine Freundschaft gehen würde und wer tatsächlich die wahren Freunde sind. Ein ganz tolles Buch!

Kurzbeschreibung
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben… ~ Quelle (Werbung)

„Das Flüstern der Magie“ von Laura Kneidl darf in dieser Auflistung auch nicht fehlen, denn die Geschichte rund um Fellon, die nicht nur Magie spüren kann, sondern vor allem auch magische Gegenstände archiviert, hat mich sehr unterhalten und ich habe Fellon im Zusammenspiel mit Reed sehr geliebt und wollte immer mehr über die beiden erfahren. Obwohl die Geschichte an sich als abgeschlossen gilt, hoffe ich sehr, dass es irgendwann doch noch eine Fortsetzung geben wird, da Ich noch viel mehr über die Archive erfahren möchte.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr… ~ Quelle (Werbung)

Ein weiteres Buch, das ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, mich dann aber vollkommen in den Bann ziehen konnte, ist „Sanctuary“ aus der Feder von V.V. James. Das Buch ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern zeigt auch auf, wie sehr sich Menschen doch verändern können, wie schnell Freundschaften zerbrechen können und vor allem wie schnell ein Menschenleben zerstört werden kann. Hier geht es um eine moderne Hexengeschichte, in der aufgezeigt wird, was Intrigen und Vorurteile auslösen können.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Werbung)

Ein Buch, das mich kopfschüttelnd und sprachlos, teilweise auch wütend zurückgelassen hat, ist „Schockraum“ von Tobias Schlegl. Schlegl, der selbst neben seiner Tätigkeit als Moderator auch als Sanitäter arbeitet, erzählt hierbei die Geschichte des Notfallsanitäters Kim, der immer mehr an seinem Job, den Anforderungen und den Erlebnissen innerhalb der Arbeitszeiten zerbricht. Vor allem die Tatsache, wie wenig man in diesem Job wertgeschätzt wird und zudem noch unterbezahlt ist, hat man mich sehr wütend gemacht, denn man kann über so eine Hilfe nicht dankbar genug sein. Ein absolutes Meisterwerk, das auch aufzeigt, was teilweise in der Gesellschaft schief läuft.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Werbung)

Sehr berührt hat mich auch „Swimming Lessons“ von „Riverdale“-Datstellerin Lili Reinhart. Zwar handelt es sich hierbei „nur“ um ein Buch aus Tagebucheinträgen, Gedichten und niedergeschriebenen Gedanken, allerdings haben mich die Themen wie u.a. Trauer, gescheiterte Beziehungen, Depressionen, Verlust und Angstzustände sehr angesprochen und vor allem sehr nachdenklich gestimmt.
Mit ihrem Debüt hat Lili Reinhart bewiesen, dass sie definitiv auch das Talent zum Schreiben hat und ich hoffe, dass es noch viele weitere Werke von ihr geben wird.

Kurzbeschreibung
»Swimming Lessons – freischwimmen« erforscht die stürmischen Anfänge der jungen Liebe, den Kampf gegen Angst und Depressionen und den unvermeidlichen Herzschmerz, den Leidenschaft mit sich bringt. Lilis Gedichte sind gleichsam universell und zutiefst intim, ungemütlich und beruhigend, unterhaltsam und tiefgründig. Sie offenbaren Lilis charakteristische Ehrlichkeit und ihre einzigartige Perspektive. Begleitet von stylischen und stimmungsvollen Illustrationen schildert »Swimming Lessons – freischwimmen« die emotionalen Höhen und Tiefen der Autorin. Es ist das Werk einer Geschichtenerzählerin, die zu sich selbst findet. ~ Quelle (Werbung)

Eine absolute Überraschung war in diesem Jahr „Diese eine Lüge“ von Dante Medema. Ich habe von dem Buch rein gar nix erwartet und war doch insgesamt sehr begeistert von der Geschichte einer Schülerin, die sich ihr gesamtes Leben immer fehl am Platz gefühlt hat und nur durch ein Schulprojekt herausfindet, dass alles, woran sie bislang geglaubt hat, eine einzige Lüge war. Die Art und Weise, wie sie damit umgeht und gleichzeitig auch mehr über sich selbst erfährt, hat mich sehr berührt.

Kurzbeschreibung
Eine Lüge! Delias ganzes Leben basiert auf einer Lüge, denn ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Diese Erkenntnis wirft Millionen von Fragen auf, weckt Wünsche, sät Zweifel. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Trost findet das Mädchen nur bei Kodiak, dem Jungen mit der Gitarre, der Gedichte schreibt. Doch er ist auch der Junge mit der dunklen Vergangenheit, vor dem alle warnen… ~ Quelle (Werbung)

Colleen Hoover – ein Name, der eigentlich immer in einer Highlights-Liste stehen sollte. Bei mir hat die sympathische Autorin in diesem Jahr gleich zweimal abgeräumt, denn ich habe sowohl „Verity“ als auch „Was perfekt war“ wahnsinnig geliebt. Obwohl die Geschichten sehr unterschiedlich sind, konnten sie mich beide begeistern, berühren und schockieren. Während „Was perfekt war“ eine eher ruhigere Geschichte ist, die einen oft nachdenklich stimmt und berührt, ist „Verity“ sehr spannend, aber auch nichts für schwache Nerven, denn einige Szenen sind hier so herzerreißend und auch triggernd, dass das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet ist. Dennoch liebe ich beide Bücher so sehr und konnte sie nicht aus den Händen legen.

Kurzbeschreibung (Verity)
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches…
~ Quelle (Werbung)

Kurzbeschreibung (Was perfekt war)
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht— ~ Quelle (Werbung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Beim Stöbern nach Neuerscheinungen im Fantasy- und Sci-Fi-Bereich ist mir durch Zufall das wunderschöne Cover von „Tales of Beasts and Magic“ von Vanessa Golnik ins Auge gesprungen. Da auch die Kurzbeschreibung sehr interessant und vor allem spannend klingt, ist es direkt auf meine Wunschliste gewandert.
Zum Glück muss man sich hier nicht allzu lange gedulden, denn die Geschichte voller Magie rund um Alchemisten, Krieger und Co. erscheint bereits am 2. November 2020 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
„Den ersten Bestien waren wir schutzlos ausgeliefert gewesen. Unsere Waffen hatten versagt, trotz intensiver Forschung hatte niemand Gegengifte gefunden. Millionen Menschen waren gestorben, zerfetzt von Tieren, die zuvor harmlos gewesen waren.“

Jeden Tag eine neue Bestie. Jeden Tag eine neue Bedrohung. Jeden Tag ein Stück mehr, das du von dir aufgibst.
Lianas Welt wird von Magie beherrscht. Unablässig erschafft diese Bestien, die die Menschheit bedrohen. Doch die Magie hat den Menschen auch drei Gaben geschenkt, um zu kämpfen. Alchemisten, Krieger und Medien tun alles in ihrer Macht stehende, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Als Alchemistin entwickelt Liana Gifte und Gegengifte. Sie arbeitet allein, bis zu dem Tag, an dem eine Prophezeiung sie dazu auswählt, gegen die gefährlichste Bestie zu kämpfen. Doch dazu muss sie ausgerechnet mit Kieran zusammenarbeiten, einem Krieger mit dem sie seit ihrem ersten Tag an der Akademie für Magie auf Kriegsfuß steht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.
Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Tobias Schlegl kenne ich bereits seit vielen Jahren als Moderator von diversen Magazinen und Talkshows und früher auf VIVA. Nachdem er bereits vor einigen Jahren sein erstes Sachbuch veröffentlicht hat, legt er nun mit seinem ersten Roman „Schockraum“ nach. „Schockraum“ klingt dabei nach einem sehr interessanten, einfühlsamen und tiefgründigen Roman, der direkt mein Interesse wecken konnte. Lange muss man sich zum Glück nicht mehr gedulden, denn „Schockraum“ erscheint bereits am 31. August 2020 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Sabine Kornbichler – Der letzte Gast

Da ich sehr gerne Thriller und Krimis lese, wurden mir schon häufiger die Werke von Sabine Kornbichler empfohlen. Hierbei fiel meine Wahl auf „Der letzte Gast“, das an sich recht interessant und vor allem spannend klang. Leider entpuppte sich die Geschichte jedoch zu einem absoluten Flop, denn „Der letzte Gast“ ist nicht nur unheimlich langatmig, sondern vor allem auch so sehr vorhersehbar, dass es schon fast weh tut.

Die Geschichte liest sich sehr holprig, steckt voller Wiederholungen und ist sehr flach. Die Figuren sind teilweise gut ausgearbeitet, allerdings war mir keine einzige Figur auch nur ansatzweise sympathisch, da sie sehr naiv sind, und die Art und Weise, wie sie miteinander agieren, wirklich nicht gut umgesetzt war.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Berna Kiening ist neunundsechzig Jahre alt und aufgrund einer unheilbaren Krankheit ans Bett gefesselt. Für sie ist dies kein Zustand und somit möchte sie bereits in wenigen Wochen in die Schweiz reisen, um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Dazu kommt es jedoch nicht mehr, da Berna eines Tages erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Gefunden wird sie dabei von ihrer Dogwalkerin Mia, die quasi alles falsch macht, was man nur falsch machen kann: Anstatt offen und ehrlich mit der Polizeit zu sprechen und denen alles zu sagen, handelt sie lieber auf eigene Faust und will den Fall quasi im Alleingang lösen, was leider alles andere als gut umgesetzt wurde.

Dadurch wird die Geschichte nicht nur immer absurder, sondern vor allem auch langatmig. Somit ist diese für mich alles andere als packend, sondern lediglich klischeehaft, vorhersehbar und mit einem Spannungsbogen versehen, der nahezu nicht spürbar ist.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich das Buch nach etwas mehr als 70% abgebrochen habe, denn die Auflösung hat mich schlicht und ergreifend leider nicht mehr interessiert. Sehr schade.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Piper Verlag)

Rezension

Kathinka Engel – Liebe mich. Für immer. (Finde mich #3)

Kurzbeschreibung
Er zeigt ihr, was es heißt, zu vertrauen
Amy geht in ihrer Rolle als Sozialarbeiterin voll auf, und doch fehlt ihr jemand, der sich zur Abwechslung einmal um sie kümmert. Sam ist ein umschwärmter Unidozent und kann sich vor Angeboten kaum retten. Immer wieder lässt er sich auf zwanglose Dates ein, die aber niemals sein dauerhaftes Interesse wecken können – bis er auf Amy trifft. Nach einer gemeinsamen Nacht kann Sam nicht mehr aufhören, an sie zu denken. Doch durch ein Trauma aus ihrer Kindheit kann Amy keine Nähe zulassen, sich niemandem richtig öffnen. Sam gibt alles, um Amys Vertrauen zu gewinnen und ihr zu zeigen, wie schön die Liebe sein kann.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mich bereits die ersten beiden Bände der „Finde mich“-Trilogie begeistert haben und ich diese innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte, habe ich mich schon sehr auf den dritten und letzten Band „Liebe mich. Für immer“ gefreut. Hier hatte ich wieder sehr hohe Erwartungen und habe gehofft, dass auch dieses Buch das hohe Niveau aus den Vorgängern halten kann und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Wie auch schon in den ersten beiden Bänden liest sich die Geschichte sehr flüssig und leicht, besitzt Höhen und Tiefen, ist unterhaltsam, emotional und stellenweise humorvoll, sodass ich gut unterhalten wurde. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und die Figuren, die man bereits aus den Vorgängern kennt, entwickeln sich ebenfalls gut weiter.

Nach Tamsin und Rhys, sowie Zelda und Malik, erhalten nun Amy und Sam ihre eigene Geschichte. Amy ist eine junge Frau, die als Sozialarbeiterin arbeitet und sich gerne um Menschen kümmert und ihnen ein besseres Leben ermöglichen möchte. Da sie selbst bereits sehr viel durchmachen musste, weiß sie selbst, wie ist es ist, wenn man auf Hilfe angewiesen ist und geht voll und ganz in ihrer Arbeit auf. Gleichzeitig wünscht sie sich aber auch, dass sich auch endlich mal jemand mit ihr beschäftigt. Dies alles findet sie in Sam, einem umschwärmten Dozenten an der Uni, der sich nach einer gemeinsamen Nacht Hals über Kopf in Amy verliebt, nur leider kann sie sich aufgrund ihrer Vergangenheit nicht auf ihn einlassen, sodass eine Menge Geduld nötig ist, um auch Amys Herz zu erobern.

Da man sowohl Amy als auch Sam bereits aus den Vorgängern kennt, in denen sie immer mal wieder kleinere Rollen eingenommen haben, bin ich sehr froh, dass man nun auch ihnen eine Geschichte gewidmet hat, denn besonders Amy habe ich von Anfang an gemocht. Sowohl Sam als auch Amy lernt man gut kennen, ich konnte mich in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gut hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten, sodass „Liebe mich. Für immer.“ insgesamt ein toller Abschluss ist.

Kurz gesagt: „Liebe mich. Für immer.“ ist ein wunderbarer und berührender Abschluss der „Halte mich“-Trilogie und konnte mich mit wunderbaren und sympathischen Figuren, guten Weiterentwicklungen und einem flotten Schreibstil überzeugen, sodass ich auch diesen Band sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Kathinka Engel, die ich mir nicht entgehen lassen werde.

Reihenfolge
Finde mich. Jetzt.
Halte mich. Hier.
Liebe mich. Für immer.

Rezension

Erin Watt – One Small Thing

Kurzbeschreibung
Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bereits die „Royals“-Reihe von Erin Watt sehr geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf „One Small Thing“, bei dem es sich dieses Mal um einen Einzelband handelt. Meine Erwartungen an die Geschichte waren riesengroß und ich wurde Gott sei Dank nicht enttäuscht, denn „One Small Thing“ konnte mich voll und ganz überzeugen, sodass ich die Geschichte geradezu verschlungen habe.

Die Geschichte liest sich auf gewohnte Art leicht, flüssig und stets unterhaltsam, bringt aber auch eine nachdenklich stimmende und melancholische Stimmung mit sich, sodass einem hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle erwartet. Beth und Chase sind dabei zwei sehr interessante und liebenswerte Figuren, die mich mit ihrer ganzen Art überzeugen konnten. Sie sind greifbar, sympathisch, bieten ein grandioses Zusammenspiel und ich habe sie sehr gerne in dieser Geschichte begleitet.

Beth hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre Schwester, die auch ihre engste Vertraute war, ist verstorben, was nicht nur für eine große Lücke in ihrem Leben gesorgt hat, sondern ihr auch ein Stück Freiheit nimmt, denn ihre Eltern haben nur noch Angst um sie, kontrollieren und erdrücken sie damit so sehr, dass sie sich nachts sogar heimlich aus dem Haus schleicht, um auf eine Party zu gehen. Dort trifft sie auf Chase, der bei ihr direkt für weiche Knie sorgt. Chase ist noch neu in der Stadt und wirkt dadurch auch ein wenig fehl am Platz und es scheint so, als würde er sich nur dann wohl in seiner Haut fühlen, wenn Beth in seiner Nähe ist. Allerdings ist diese Vertrautheit in Gefahr, da Chase mit einem Geheimnis leben muss, das auch Beth‘ verstorbene Schwester betrifft.

Das Cover ist wahnsinnig schön anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte, sodass die Gestaltung ein absoluter Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Erin Watt hat es wieder einmal geschafft, mich voll und ganz zu überzeugen. „One Small Thing“ ist die perfekte Sommerlektüre, die mit interessanten und liebenswerten Figuren sowie einem grandiosen Schreibstil begeistern kann. Ich bin somit wieder einmal begeistert und hoffe, dass die Geschichte, die so ganz anders als die „Royals“-Reihe ist, wieder viele Leser unterhalten kann.