SUB-Zuwachs

Neuzugänge der Woche

Nachdem mein letzter Neuzugänge-Post doch einige Zeit lang her ist, gibt es dieses Mal dann doch einige Bücher, die ich bislang noch nicht auf meinem Blog vorgestellt habe. Von Graphic Novels, Horror bis hin zu Jugendbüchern ist wieder mal einiges dabei, was doch eine recht bunte Mischung ergibt. Meinem SUB haben die Neuzugänge jedoch kaum geschadet, da ich bereits einige der Bücher gelesen habe.

Eine sehr düstere Graphic Novel, die ich bereits gelesen und sogar schon rezensiert habe (*klick*), ist „Jaybird“ von Jaakko & Lauri Ahonen. Ich mochte die Atmosphäre in dem Buch sowie die Message, die das Autoren-Duo dem Leser mitgeben möchte. Eine melancholische Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

Kurzbeschreibung
Jaybird führt ein einsames, völlig isoliertes Leben in einem riesigen, unheimlichen Haus, wo er seine schwerkranke Mutter umsorgt. In seinem ganzen bisherigen Leben hat er noch nie das Haus verlassen – und wenn es nach seiner Mutter ginge, würde er das auch in Zukunft nicht tun! Doch obwohl er sich fürchtet, ist die Neugier groß… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Buch, das ich bereits gelesen und gemocht habe, ist „Broken Things – Alles nur (k)ein Spiel“ von Lauren Oliver. Ich mochte das Setting und die Idee, die hinter einem Mord steckt sehr und fand besonders die vielen Wendungen und Rückblicke sehr gelungen. Auch das Buch kann ich nur empfehlen. Ein guter Jugendthriller.

Kurzbeschreibung
Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fan-Fiction zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits ausgelesen habe ich „Der Exorzismus der Gretchen Lang“ von Grady Hendrix, das mir vor einiger Zeit empfohlen wurde. Hier habe ich mir eine spannende und vor allem horrorlastige Geschichte erhofft und wurde doch sehr enttäuscht, denn leider konnten mich weder die Figuren, noch der Schreibstil überzeugen, sodass ich bei diesem Buch deutlich mehr erwartet habe.

Kurzbeschreibung
Charleston, South Carolina, 1988: Abby Rivers und Gretchen Lang sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Doch nun, am Ende der Highschool, verändert sich Gretchen immer mehr, wird unberechenbar, impulsiv und grausam.
Als die beiden Freundinnen mit zwei anderen Mädchen eines Abends LSD nehmen, scheint die Droge keine Wirkung zu zeigen. Doch dann will Gretchen nackt schwimmen gehen und kehrt nicht zurück. Erst am nächsten Morgen findet Abby die völlig verwirrte Gretchen in einer unheimlichen, verfallenen Hütte im Wald. Was zuerst wie die Folgen des LSD-Rauschs aussieht, wird immer unheimlicher. Gretchen verändert sich, vernachlässigt ihr Äußeres, hat Halluzinationen, wird paranoid und zieht eines Tages sogar eine ganze Heerschar von Vögeln an, die sich gegen die Fensterscheiben ihres Hauses stürzen. Zu allem Überfluss dringen nachts Sex-Geräusche aus Gretchens Zimmer, woraufhin die christlichen Eltern ihre Jungfräulichkeit überprüfen lassen – ohne Ergebnis.
Gretchens beste Freundin Abby hat einen schrecklichen Verdacht: Ist Gretchen von einem Dämon besessen? Oder treibt die schwüle Hitze Charlestons nun auch Abby in den Wahnsinn?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der freundlichen Unterstützung von NetGalley durfte „Die Liebesbriefe von Abelard und Lily“ von Laura Creedle bei mir einziehen. Auch dieses Jugendbuch habe ich bereits gelesen und muss sagen, dass ich es trotz einiger Schwächen insgesamt ganz okay fand. Zwar habe ich letztendlich deutlich mehr erwartet, aber ein wirklicher Flop ist das Buch auch nicht.

Kurzbeschreibung
Als die 16-jährige Lily heimlich ihre ADHS-Medikamente absetzt, geht so einiges zu Bruch – im wahrsten Sinne des Wortes. Das bringt ihr schließlich eine Stunde Nachsitzen ein, zusammen mit dem an Asperger leidenden Abelard. Als er für sie einsteht, küsst sie ihn spontan und löst damit völlig verwirrende Gefühle in sich selbst und auch in Abelard aus. Was folgt, ist eine zunächst per SMS geführte intensive Liebesgeschichte, die sich in der Realität erst noch beweisen muss. Denn zwischen einem Mädchen, das durch unvorsichtiges Anfassen schon ganze Gläser-Batterien zerstört hat, und einem Jungen, der vor nichts mehr Angst hat, als angefasst zu werden, kann so einiges schiefgehen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Eine Vorbestellung, die erst vorgestern bei mir eingetroffen ist, ist „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek. Da dies eines seiner wenigen Bücher ist, die kein Psychothriller sind, sondern vielmehr einen Roadtrip thematisiert, bin ich schon sehr gespannt darauf, wie ich das Buch finden werde.

Kurzbeschreibung
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dank der freundlichen Unterstützung des Piper Verlages durfte „Der Bro-Code“ von Elizabeth A. Seibert auf meinen Tolino einziehen. „Der Bro-Code“ gehört zu den besten deutschsprachigen Büchern auf Wattpad und durfte somit nun auch über den Piper Verlag veröffentlicht werden. Da die Kurzbeschreibung sehr schön klingt, habe ich hier hohe Erwartungen.

Kurzbeschreibung
Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken – und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein weiteres Buch, das ich aus vom Piper Verlag erhalten habe, ist „Unchained“ von Jennifer L. Armentrout. Da ich die Bücher der Autorin schon immer sehr gerne gelesen habe, musste natürlich auch dieses Buch bei mir einziehen und ich bin schon sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde. Da die Bewertungen bislang sehr positiv sind, sind meine Erwartungen natürlich ebenfalls hoch.

Kurzbeschreibung
Zwischen Kämpfen mit den höllischen Kreaturen, die Dämonenjägerin Lily Marks tot sehen wollen, und heißen Wortgefechten mit dem begehrenswerten gefallenen Engel Julian, sehnt sich Lily nach ein paar ruhigen Minuten. Doch schon wegen der Tatsache, dass Julian und sie miteinander flirten, wird Lily gefeuert. Und dann beschuldigt man sie auch noch, eine Verräterin zu sein. Während Lilys Leben immer komplizierter wird und sie sich fragt, wie sie den nächsten Tag – und die Nacht – überstehen soll, müssen sie und Julian den wahren Verräter unter den Dämonenjägern finden… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Tobias Schlegl – Schockraum

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Schockraum“ von Tobias Schlegl ist eines der Bücher, auf das ich 2020 mit am meisten gespannt war, denn ich fand es sehr interessant, dass es endlich mal auch eine Geschichte über Notfallsanitäter gibt, die meiner Meinung nach immer viel zu kurz kommen und zu wenig gewürdigt werden. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn „Schockraum“ entpuppte sich als absolutes Jahreshighlight.

Die Geschichte wird dabei sehr einfühlsam, aber auch eindringlich erzählt. Obwohl Tobias Schlegl hierbei auch oftmals anspricht, wie wenig die Arbeit der Sanitäter gewürdigt wird und unter welchen Bedingungen sie teilweise arbeiten müssen, wirkt die Geschichte nie auf unangenehme Art belehrend, sondern so aufklärend und nachvollziehbar, dass man sich oftmals fragen muss, was in unserem Gesundheitssystem eigentlich schief läuft, wenn Notfallsanitäter, die eigentlich Leben retten sollen, selbst nur noch auf dem Zahnfleisch gehen. Dazu ist die Geschichte aber auch trotz dieser Umstände oftmals spannend und auch humorvoll, was der Thematik auch gut getan hat.

Die Figuren sind dabei gut ausgearbeitet, sympathisch, besitzen ihre Ecken und Kanten und sind vor allem authentisch. Besonders Kim, der als Notfallsanitäter arbeitet, ist mir direkt ans Herz gewachsen. Er arbeitet viel zu viel, muss täglich grausame Dinge mitansehen und weiß oftmals nicht, wie er seinen Job und die Umstände verarbeiten soll. Als auch noch seine Beziehung zerbricht, zerbricht auch Kim immer mehr, wird aber direkt von seinem besten Freund Benny aufgefangen, der mit ihm einen Roadtrip unternimmt, bei dem Kim endlich zur Ruhe kommen soll.

Auf Texel verarbeitet Kim nicht nur teilweise seine gescheiterte Beziehung zu Marie, sondern denkt auch immer mehr über seinen Beruf nach, verarbeitet Situationen, muss aber auch feststellen, dass es weit mehr braucht als nur einen Roadtrip, um vollends wieder zu heilen und bereit für den Job zu sein. Gleichzeitig stellt er auch fest, dass das Leben noch mehr bietet und er sich nicht nur auf Benny immer verlassen kann, sondern auch auf Menschen, die vollkommen unerwartet in sein Leben treten.

„Schockraum“ ist dabei ein Roman, der Eindruck hinterlässt, da man nicht nur über das Gesundheitssystem nachdenkt, sondern auch darüber, dass man die wahren Helden des Alltags leider viel zu oft belächelt, bzw. nicht wahrnimmt und manchmal auch unfreiwillig behindert, was ihre Arbeit nur noch mehr erschwert.

Kurz gesagt: „Schockraum“ ist nicht nur ein unterhaltsamer und spannender Roman, sondern vor allem auch einer, der Eindruck hinterlässt, aufklärt und zum Nachdenken anregt. Die Arbeit eines Notfallsanitäters wird authentisch und schonungslos erzählt und sorgt dafür, dass man die Arbeit von Sanitätern, Pflegern, Ärzten und Co. nur noch mehr zu schätzen weiß. Jeder sollte diesen Roman gelesen haben.

Bücher allgemein

Meine Lesehighlights im Jahr 2020

2020. Ein Jahr, das in die Geschichte eingehen wird. Leider im negativen Sinne. Covid-19 hat nicht nur immer wieder für Ängste und Unsicherheiten gesorgt, sondern vor allem auch einen sehr befremdlichen Stillstand mit sich gebracht, der wohl auch noch eine ganze Weile so andauern wird. Da es bei mir leider auch privat das schlimmste Jahr meines Lebens war, habe ich mich sehr häufig mit Serien, Filmen und ganz besonders mit Büchern abgelenkt.
Letztendlich habe ich 175 Bücher insgesamt gelesen und gehört, darunter auch einige Graphic Novels.

Obwohl es leider auch einige Flops in diesem Jahr gab, gibt es natürlich – und Gott sei Dank – deutlich mehr Highlights, die ich heute noch einmal zusammenfassen möchte. Dabei ist eine doch recht bunte Mischung entstanden mit einigen Büchern, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.

„Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ von Erin Stewart hat mich in diesem Jahr sehr positiv überrascht. Das Cover mit der pinken Perücke hat mich direkt angesprochen und ich fand die Geschichte von einem Mädchen, deren Körper fast vollständig in Flammen stand und dennoch ein normales Leben führen möchte, sehr beeindruckend, aber auch sehr humorvoll und unterhaltsam. Leider hat das Buch in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit erhalten, was ich doch sehr schade finde.

Kurzbeschreibung
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte… ~ Quelle (Werbung)

Lange habe ich mich gegen den Hype um die „Grisha“-Trilogie gewehrt, aber in diesem Jahr habe ich all meine Skepsis über Bord geworfen und ich muss sagen, dass ich von dem Universum, das Leigh Bardugo geschaffen hat, sehr beeindruckt war. Ich habe dabei nicht nur Alina und ihre Kräfte sehr geliebt, sondern vor allem auch die vielen kleinen Städte, die sehr gut dargestellten Kriege und die Beziehungen der Menschen und Grisha untereinander.

Kurzbeschreibung
Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.
~ Quelle (Werbung)

Natürlich darf auch der gute John Green in einer Highlights-Liste nicht fehlen. Ich muss zwar gestehen, dass „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ein wenig bei mir gebraucht hat, allerdings wurde es letztendlich mit jeder Seite besser und ich habe Aza so sehr geliebt und habe nicht nur mit ihr gelitten, sondern sie auch vor allem bewundert und mich mit ihr identifizieren können. Obwohl sie unter diversen Zwangsstörungen leider und immense Angst vor Bakterien hat, führt sie ihr Leben stellenweise auf sehr bewundernswerte Art und Weise, was mir sehr zugesagt hat. Hoffentlich wird es schon ganz bald ein weiteres Werk von John Green geben.

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. ~ Quelle (Werbung)

Als Überraschung hat sich auch „Niemalswelt“ von Marisha Pessl entpuppt. Das Buch hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Radar gehabt und nur Dank einer Empfehlung eine Chance gegeben. Letztendlich hat mich das Buch aber so positiv überrascht, dass ich es geradezu inhaliert habe. Die Geschichte rund um Bee und ihren Freunden, die nach einem Autounfall zwischen Leben und Tod schweben und in einer Zeitschleife stecken, ist nicht nur sehr spannend, sondern vor allem auch emotional. Gleichzeitig regt das Buch auch sehr zum Nachdenken an, denn man stellt sich irgendwann auch selbst die Frage, wie weit man für eine Freundschaft gehen würde und wer tatsächlich die wahren Freunde sind. Ein ganz tolles Buch!

Kurzbeschreibung
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben… ~ Quelle (Werbung)

„Das Flüstern der Magie“ von Laura Kneidl darf in dieser Auflistung auch nicht fehlen, denn die Geschichte rund um Fellon, die nicht nur Magie spüren kann, sondern vor allem auch magische Gegenstände archiviert, hat mich sehr unterhalten und ich habe Fellon im Zusammenspiel mit Reed sehr geliebt und wollte immer mehr über die beiden erfahren. Obwohl die Geschichte an sich als abgeschlossen gilt, hoffe ich sehr, dass es irgendwann doch noch eine Fortsetzung geben wird, da Ich noch viel mehr über die Archive erfahren möchte.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr… ~ Quelle (Werbung)

Ein weiteres Buch, das ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, mich dann aber vollkommen in den Bann ziehen konnte, ist „Sanctuary“ aus der Feder von V.V. James. Das Buch ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern zeigt auch auf, wie sehr sich Menschen doch verändern können, wie schnell Freundschaften zerbrechen können und vor allem wie schnell ein Menschenleben zerstört werden kann. Hier geht es um eine moderne Hexengeschichte, in der aufgezeigt wird, was Intrigen und Vorurteile auslösen können.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Werbung)

Ein Buch, das mich kopfschüttelnd und sprachlos, teilweise auch wütend zurückgelassen hat, ist „Schockraum“ von Tobias Schlegl. Schlegl, der selbst neben seiner Tätigkeit als Moderator auch als Sanitäter arbeitet, erzählt hierbei die Geschichte des Notfallsanitäters Kim, der immer mehr an seinem Job, den Anforderungen und den Erlebnissen innerhalb der Arbeitszeiten zerbricht. Vor allem die Tatsache, wie wenig man in diesem Job wertgeschätzt wird und zudem noch unterbezahlt ist, hat man mich sehr wütend gemacht, denn man kann über so eine Hilfe nicht dankbar genug sein. Ein absolutes Meisterwerk, das auch aufzeigt, was teilweise in der Gesellschaft schief läuft.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Werbung)

Sehr berührt hat mich auch „Swimming Lessons“ von „Riverdale“-Datstellerin Lili Reinhart. Zwar handelt es sich hierbei „nur“ um ein Buch aus Tagebucheinträgen, Gedichten und niedergeschriebenen Gedanken, allerdings haben mich die Themen wie u.a. Trauer, gescheiterte Beziehungen, Depressionen, Verlust und Angstzustände sehr angesprochen und vor allem sehr nachdenklich gestimmt.
Mit ihrem Debüt hat Lili Reinhart bewiesen, dass sie definitiv auch das Talent zum Schreiben hat und ich hoffe, dass es noch viele weitere Werke von ihr geben wird.

Kurzbeschreibung
»Swimming Lessons – freischwimmen« erforscht die stürmischen Anfänge der jungen Liebe, den Kampf gegen Angst und Depressionen und den unvermeidlichen Herzschmerz, den Leidenschaft mit sich bringt. Lilis Gedichte sind gleichsam universell und zutiefst intim, ungemütlich und beruhigend, unterhaltsam und tiefgründig. Sie offenbaren Lilis charakteristische Ehrlichkeit und ihre einzigartige Perspektive. Begleitet von stylischen und stimmungsvollen Illustrationen schildert »Swimming Lessons – freischwimmen« die emotionalen Höhen und Tiefen der Autorin. Es ist das Werk einer Geschichtenerzählerin, die zu sich selbst findet. ~ Quelle (Werbung)

Eine absolute Überraschung war in diesem Jahr „Diese eine Lüge“ von Dante Medema. Ich habe von dem Buch rein gar nix erwartet und war doch insgesamt sehr begeistert von der Geschichte einer Schülerin, die sich ihr gesamtes Leben immer fehl am Platz gefühlt hat und nur durch ein Schulprojekt herausfindet, dass alles, woran sie bislang geglaubt hat, eine einzige Lüge war. Die Art und Weise, wie sie damit umgeht und gleichzeitig auch mehr über sich selbst erfährt, hat mich sehr berührt.

Kurzbeschreibung
Eine Lüge! Delias ganzes Leben basiert auf einer Lüge, denn ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Diese Erkenntnis wirft Millionen von Fragen auf, weckt Wünsche, sät Zweifel. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Trost findet das Mädchen nur bei Kodiak, dem Jungen mit der Gitarre, der Gedichte schreibt. Doch er ist auch der Junge mit der dunklen Vergangenheit, vor dem alle warnen… ~ Quelle (Werbung)

Colleen Hoover – ein Name, der eigentlich immer in einer Highlights-Liste stehen sollte. Bei mir hat die sympathische Autorin in diesem Jahr gleich zweimal abgeräumt, denn ich habe sowohl „Verity“ als auch „Was perfekt war“ wahnsinnig geliebt. Obwohl die Geschichten sehr unterschiedlich sind, konnten sie mich beide begeistern, berühren und schockieren. Während „Was perfekt war“ eine eher ruhigere Geschichte ist, die einen oft nachdenklich stimmt und berührt, ist „Verity“ sehr spannend, aber auch nichts für schwache Nerven, denn einige Szenen sind hier so herzerreißend und auch triggernd, dass das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet ist. Dennoch liebe ich beide Bücher so sehr und konnte sie nicht aus den Händen legen.

Kurzbeschreibung (Verity)
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches…
~ Quelle (Werbung)

Kurzbeschreibung (Was perfekt war)
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht— ~ Quelle (Werbung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Beim Stöbern nach Neuerscheinungen im Fantasy- und Sci-Fi-Bereich ist mir durch Zufall das wunderschöne Cover von „Tales of Beasts and Magic“ von Vanessa Golnik ins Auge gesprungen. Da auch die Kurzbeschreibung sehr interessant und vor allem spannend klingt, ist es direkt auf meine Wunschliste gewandert.
Zum Glück muss man sich hier nicht allzu lange gedulden, denn die Geschichte voller Magie rund um Alchemisten, Krieger und Co. erscheint bereits am 2. November 2020 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
„Den ersten Bestien waren wir schutzlos ausgeliefert gewesen. Unsere Waffen hatten versagt, trotz intensiver Forschung hatte niemand Gegengifte gefunden. Millionen Menschen waren gestorben, zerfetzt von Tieren, die zuvor harmlos gewesen waren.“

Jeden Tag eine neue Bestie. Jeden Tag eine neue Bedrohung. Jeden Tag ein Stück mehr, das du von dir aufgibst.
Lianas Welt wird von Magie beherrscht. Unablässig erschafft diese Bestien, die die Menschheit bedrohen. Doch die Magie hat den Menschen auch drei Gaben geschenkt, um zu kämpfen. Alchemisten, Krieger und Medien tun alles in ihrer Macht stehende, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Als Alchemistin entwickelt Liana Gifte und Gegengifte. Sie arbeitet allein, bis zu dem Tag, an dem eine Prophezeiung sie dazu auswählt, gegen die gefährlichste Bestie zu kämpfen. Doch dazu muss sie ausgerechnet mit Kieran zusammenarbeiten, einem Krieger mit dem sie seit ihrem ersten Tag an der Akademie für Magie auf Kriegsfuß steht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.
Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Tobias Schlegl kenne ich bereits seit vielen Jahren als Moderator von diversen Magazinen und Talkshows und früher auf VIVA. Nachdem er bereits vor einigen Jahren sein erstes Sachbuch veröffentlicht hat, legt er nun mit seinem ersten Roman „Schockraum“ nach. „Schockraum“ klingt dabei nach einem sehr interessanten, einfühlsamen und tiefgründigen Roman, der direkt mein Interesse wecken konnte. Lange muss man sich zum Glück nicht mehr gedulden, denn „Schockraum“ erscheint bereits am 31. August 2020 im Piper Verlag.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Sabine Kornbichler – Der letzte Gast

Da ich sehr gerne Thriller und Krimis lese, wurden mir schon häufiger die Werke von Sabine Kornbichler empfohlen. Hierbei fiel meine Wahl auf „Der letzte Gast“, das an sich recht interessant und vor allem spannend klang. Leider entpuppte sich die Geschichte jedoch zu einem absoluten Flop, denn „Der letzte Gast“ ist nicht nur unheimlich langatmig, sondern vor allem auch so sehr vorhersehbar, dass es schon fast weh tut.

Die Geschichte liest sich sehr holprig, steckt voller Wiederholungen und ist sehr flach. Die Figuren sind teilweise gut ausgearbeitet, allerdings war mir keine einzige Figur auch nur ansatzweise sympathisch, da sie sehr naiv sind, und die Art und Weise, wie sie miteinander agieren, wirklich nicht gut umgesetzt war.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Berna Kiening ist neunundsechzig Jahre alt und aufgrund einer unheilbaren Krankheit ans Bett gefesselt. Für sie ist dies kein Zustand und somit möchte sie bereits in wenigen Wochen in die Schweiz reisen, um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Dazu kommt es jedoch nicht mehr, da Berna eines Tages erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Gefunden wird sie dabei von ihrer Dogwalkerin Mia, die quasi alles falsch macht, was man nur falsch machen kann: Anstatt offen und ehrlich mit der Polizeit zu sprechen und denen alles zu sagen, handelt sie lieber auf eigene Faust und will den Fall quasi im Alleingang lösen, was leider alles andere als gut umgesetzt wurde.

Dadurch wird die Geschichte nicht nur immer absurder, sondern vor allem auch langatmig. Somit ist diese für mich alles andere als packend, sondern lediglich klischeehaft, vorhersehbar und mit einem Spannungsbogen versehen, der nahezu nicht spürbar ist.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich das Buch nach etwas mehr als 70% abgebrochen habe, denn die Auflösung hat mich schlicht und ergreifend leider nicht mehr interessiert. Sehr schade.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Piper Verlag)

Rezension

Kathinka Engel – Liebe mich. Für immer. (Finde mich #3)

Kurzbeschreibung
Er zeigt ihr, was es heißt, zu vertrauen
Amy geht in ihrer Rolle als Sozialarbeiterin voll auf, und doch fehlt ihr jemand, der sich zur Abwechslung einmal um sie kümmert. Sam ist ein umschwärmter Unidozent und kann sich vor Angeboten kaum retten. Immer wieder lässt er sich auf zwanglose Dates ein, die aber niemals sein dauerhaftes Interesse wecken können – bis er auf Amy trifft. Nach einer gemeinsamen Nacht kann Sam nicht mehr aufhören, an sie zu denken. Doch durch ein Trauma aus ihrer Kindheit kann Amy keine Nähe zulassen, sich niemandem richtig öffnen. Sam gibt alles, um Amys Vertrauen zu gewinnen und ihr zu zeigen, wie schön die Liebe sein kann.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mich bereits die ersten beiden Bände der „Finde mich“-Trilogie begeistert haben und ich diese innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte, habe ich mich schon sehr auf den dritten und letzten Band „Liebe mich. Für immer“ gefreut. Hier hatte ich wieder sehr hohe Erwartungen und habe gehofft, dass auch dieses Buch das hohe Niveau aus den Vorgängern halten kann und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Wie auch schon in den ersten beiden Bänden liest sich die Geschichte sehr flüssig und leicht, besitzt Höhen und Tiefen, ist unterhaltsam, emotional und stellenweise humorvoll, sodass ich gut unterhalten wurde. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und die Figuren, die man bereits aus den Vorgängern kennt, entwickeln sich ebenfalls gut weiter.

Nach Tamsin und Rhys, sowie Zelda und Malik, erhalten nun Amy und Sam ihre eigene Geschichte. Amy ist eine junge Frau, die als Sozialarbeiterin arbeitet und sich gerne um Menschen kümmert und ihnen ein besseres Leben ermöglichen möchte. Da sie selbst bereits sehr viel durchmachen musste, weiß sie selbst, wie ist es ist, wenn man auf Hilfe angewiesen ist und geht voll und ganz in ihrer Arbeit auf. Gleichzeitig wünscht sie sich aber auch, dass sich auch endlich mal jemand mit ihr beschäftigt. Dies alles findet sie in Sam, einem umschwärmten Dozenten an der Uni, der sich nach einer gemeinsamen Nacht Hals über Kopf in Amy verliebt, nur leider kann sie sich aufgrund ihrer Vergangenheit nicht auf ihn einlassen, sodass eine Menge Geduld nötig ist, um auch Amys Herz zu erobern.

Da man sowohl Amy als auch Sam bereits aus den Vorgängern kennt, in denen sie immer mal wieder kleinere Rollen eingenommen haben, bin ich sehr froh, dass man nun auch ihnen eine Geschichte gewidmet hat, denn besonders Amy habe ich von Anfang an gemocht. Sowohl Sam als auch Amy lernt man gut kennen, ich konnte mich in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gut hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten, sodass „Liebe mich. Für immer.“ insgesamt ein toller Abschluss ist.

Kurz gesagt: „Liebe mich. Für immer.“ ist ein wunderbarer und berührender Abschluss der „Halte mich“-Trilogie und konnte mich mit wunderbaren und sympathischen Figuren, guten Weiterentwicklungen und einem flotten Schreibstil überzeugen, sodass ich auch diesen Band sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Kathinka Engel, die ich mir nicht entgehen lassen werde.

Reihenfolge
Finde mich. Jetzt.
Halte mich. Hier.
Liebe mich. Für immer.

Rezension

Erin Watt – One Small Thing

Kurzbeschreibung
Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bereits die „Royals“-Reihe von Erin Watt sehr geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf „One Small Thing“, bei dem es sich dieses Mal um einen Einzelband handelt. Meine Erwartungen an die Geschichte waren riesengroß und ich wurde Gott sei Dank nicht enttäuscht, denn „One Small Thing“ konnte mich voll und ganz überzeugen, sodass ich die Geschichte geradezu verschlungen habe.

Die Geschichte liest sich auf gewohnte Art leicht, flüssig und stets unterhaltsam, bringt aber auch eine nachdenklich stimmende und melancholische Stimmung mit sich, sodass einem hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle erwartet. Beth und Chase sind dabei zwei sehr interessante und liebenswerte Figuren, die mich mit ihrer ganzen Art überzeugen konnten. Sie sind greifbar, sympathisch, bieten ein grandioses Zusammenspiel und ich habe sie sehr gerne in dieser Geschichte begleitet.

Beth hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre Schwester, die auch ihre engste Vertraute war, ist verstorben, was nicht nur für eine große Lücke in ihrem Leben gesorgt hat, sondern ihr auch ein Stück Freiheit nimmt, denn ihre Eltern haben nur noch Angst um sie, kontrollieren und erdrücken sie damit so sehr, dass sie sich nachts sogar heimlich aus dem Haus schleicht, um auf eine Party zu gehen. Dort trifft sie auf Chase, der bei ihr direkt für weiche Knie sorgt. Chase ist noch neu in der Stadt und wirkt dadurch auch ein wenig fehl am Platz und es scheint so, als würde er sich nur dann wohl in seiner Haut fühlen, wenn Beth in seiner Nähe ist. Allerdings ist diese Vertrautheit in Gefahr, da Chase mit einem Geheimnis leben muss, das auch Beth‘ verstorbene Schwester betrifft.

Das Cover ist wahnsinnig schön anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte, sodass die Gestaltung ein absoluter Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Erin Watt hat es wieder einmal geschafft, mich voll und ganz zu überzeugen. „One Small Thing“ ist die perfekte Sommerlektüre, die mit interessanten und liebenswerten Figuren sowie einem grandiosen Schreibstil begeistern kann. Ich bin somit wieder einmal begeistert und hoffe, dass die Geschichte, die so ganz anders als die „Royals“-Reihe ist, wieder viele Leser unterhalten kann.

Rezension

Tina Nell – Insta Love – Nur perfekt ist gut genug

Kurzbeschreibung
»Ich dachte, es macht mich glücklich – der Fame, die Fans, das Geld – bis ich erkannte, dass ich mein reales Leben gegen eine digitale Scheinwelt eingetauscht hatte.«

Nach der Trennung von ihrem Freund Dan Hawkins, einem gefeierten Instagram-Star, will sich das Model Jules ein neues, eigenständiges Leben aufbauen. In dieser turbulenten Zeit lernt sie den attraktiven Paul kennen, der sie mit seiner ruhigen und ehrlichen Art gleich in den Bann zieht. Doch ihr Ex und die Schatten der digitalen Welt holen sie immer wieder ein und schon bald weiß Jules nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf „Insta Love – Nur perfekt ist gut genug“ war ich schon sehr gespannt, da ich bislang nur Gutes über die Geschichte gehört habe. Hier habe ich mir demnach eine leichte Liebesgeschichte gewünscht, die auch nicht zurückschreckt, um vor der Scheinwelt zu warnen, die nur allzu viele Accounts auf Instagram präsentieren. Dies habe ich auch zum Großteil bekommen, sodass mir „Insta Love – Nur perfekt ist gut genug“ trotz einiger Schwächen gefallen hat.

Die Geschichte liest sich insgesamt leicht und flüssig, regt zum Nachdenken an und thematisiert den Glamour, aber auch den Einfluss von sogenannten Instagram-Stars, die sich eine Scheinwelt aufbauen und somit nicht nur andere Menschen beeinflussen, sondern auch selbst immer mehr den Bezug zur Realität verlieren. Dabei sind die Charaktere gut und vor allem authentisch gezeichnet, allerdings haben sie sich für meinen Geschmack zu oft nur im Kreis gedreht, sodass das Tempo aus der Geschichte deutlich herausgenommen wird, was meiner Meinung nach vollkommen unnötig ist.

„Insta Love – Nur perfekt ist gut genug“ erzählt die Geschichte von Jules, einem erfolgreichen Model, dass sich nach der Trennung von ihrem Freund Dan ein neues und vor allem eigenständiges Leben aufbauen muss. Obwohl sie relativ bodenständig wirkt, wird sie dennoch täglich von Instagram und anderen Plattformen beeinflusst, da Dan ein Star auf Instagram ist und selbst den Bezug zur Realität komplett verloren hat. Als Jules auf einer Party auf Paul trifft, scheint sich ihr Leben zu normalisieren, weil dieser nicht allzu viel von dieser Scheinwelt hält, allerdings driftet sie immer wieder in eine Welt ab, die mit ihrem Alltag nicht allzu viel gemein hat.

Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, ist zwar an sich handwerklich gut gemacht, allerdings hat mir stellenweise das gewisse Extra gefehlt, um vollends begeistert zu sein.

Kurz gesagt: „Insta Love – Nur perfekt ist gut genug“ ist insgesamt eine nette Geschichte, die mit einer interessanten Thematik und authentischen Figuren daherkommt, mich aber nicht vollständig begeistern konnte, sodass ich das Buch zwar insgesamt gut finde, aber nicht als Highlight bezeichnen würde.

Rezension

[Kurzrezension] Mirka Mai – Ich darf dich nicht lieben (Forbidden Feelings #1)

Kurzbeschreibung
Als Jessy ihr Zuhause in Malibu verlässt, um an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, ihr Studium zu beginnen, träumt sie von einem neuen besseren Leben, um die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als sie bei dem charmanten Alex einen Job findet, um ihr Studium zu finanzieren, scheint sich das Blatt zu wenden. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und sie kommen sich bald näher. Was Jessy nicht ahnt: Alex hat ein Geheimnis, das seine aufkeimenden Gefühle für Jessy verbietet – hat die Liebe zwischen Jessy und Alex überhaupt eine Chance? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Ich darf dich nicht lieben“ hätte so gut sein können und hat mich schwer enttäuscht zurückgelassen. Normalerweise bin ich es gewohnt, dass bei Büchern aus dem New Adult-Genre so manches Klischee und auch Kitsch durchaus üblich sind, bei diesem Buch war ich jedoch so genervt, dass ich am Ende nur noch erleichtert war, dass es endlich ausgelesen ist.

Der Schreibstil ist holprig und leider auch sehr einfach gehalten und flach, die Dialoge triefen teilweise nur so vor lauter Phrasen und auch die Figuren waren für mich leider alles andere als ansprechend, sondern einfach nur anstrengend, oberflächlich, klischeehaft und unsympathisch.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Jessy und Alex. Jessy ist Studentin an der Wesleyan University und sucht einen Job, um ihr Studium zu finanzieren. Dabei trifft sie auf Alex, der ihr nicht nur einen Job gibt, sondern auch direkt ihr Herz im Sturm erobert. Klingt ja alles ganz nett, allerdings ist Alex verheiratet und spielt somit gleich ein doppeltes Spiel. Jessy findet das zwar im Grunde genommen ganz schlimm, kommt aber dennoch nicht von Alex los und findet dazu, dass Alex‘ Frau ja auch mehr oder weniger selbst schuld ist, wenn sie betrogen wird. Wie man sieht, ist das alles unfassbar „sympathisch“ und der Grund, weshalb ich sowohl an Jessy als auch an Alex immer mehr das Interesse verloren habe.

Kurz gesagt: So gern ich „Ich darf dich nicht lieben“ auch mögen wollte, es ging einfach nicht. Sowohl der Schreibstil als auch die Figuren waren weder großartig ausgearbeitet, noch fand ich die Geschichte großartig interessant, sondern einfach nur klischeehaft und belanglos. Da sollte man lieber zu anderen, deutlich besseren Reihen aus dem Genre greifen.

Reihenfolge
Ich darf dich nicht lieben
Ich darf dich nicht vermissen (3. August 2020)
Ich darf dich nicht begehren (1. Februar 2021)