SUB-Zuwachs

Neuzugänge der Woche

Normalerweise war der Samstag immer der Aktion „SUB am Samstag“ gewidmet. Da ich jedoch wieder vermehrt Lust darauf habe, meine Neuzugänge im Blog zu zeigen, werde ich dies fortan immer am Wochenende machen.

Da ich aktuell zunehmend mehr den SUB abbaue und in diesem Jahr deutlich weniger Bücher kaufen möchte, hat sich in dieser Woche doch einiges angesammelt. Dies kann ich jedoch einigermaßen mit meinem Gewissen vereinbaren, da dies auch gleichzeitig die ersten Neuzugänge des Jahres sind.

Obwohl ich noch nicht alles von Karen M. McManus gelesen habe, allerdings schon alle Werke von ihr besitze, musste auch ihr neuester Jugendthriller „The Cousins“ bei mir einziehen, weil das Buch einfach zu gut klingt, um ignoriert zu werden. Da ich aber wohl vermutlich erst ihre anderen Werke lesen werde, wird sich „The Cousins“ noch ein wenig gedulden müssen.

Kurzbeschreibung
Milly, Aubrey und Jonah Story haben ihre legendäre Großmutter Mildred Margaret Story nie kennengelernt. Ihre Eltern sind schon vor langer Zeit von der High-Society-Matriarchin enterbt worden. Da erhalten die Cousins einen Brief: Sie sollen den Sommer auf dem Story-Anwesen auf Gull Cove Island bei ihrer Großmutter verbringen. Obwohl sich Milly, Aubrey und Jonah seit Kindesbeinen nicht gesehen haben, sind sich ihre Eltern einig – das ist die Chance, sich wieder auszusöhnen. Doch als die Cousins auf der Insel eintreffen, wird schnell klar, dass Mildred Margaret Story andere Pläne verfolgt – und dass die Story-Familiengeschichte dunkle Abgründe birgt. Diesen Sommer werden Milly, Aubrey und Jonah alle Geheimnisse aufdecken. Auch das letzte und tödlichste. ~ Quelle (Werbung)

Dank der freundlichen Unterstützung von der lieben Zoë Ashton durfte ihr neuestes Werk „Liebe mich heimlich: Unwritten“ auf meinem Tolino einziehen, welches am 5. Februar erscheint. Da es mein erstes Buch von der Autorin ist und ich die Kurzbeschreibung sehr ansprechend finde, habe ich doch insgesamt sehr hohe Erwartungen.

Kurzbeschreibung
Wie lange war ich in der Dunkelheit?
Ich kann mich nicht erinnern.
…aber vielleicht will ich es auch gar nicht!

Ich will nicht an Samira denken. An das Mädchen, in das ich verliebt war und das mir den ganzen Schlamassel eingebrockt hat. Wenn es sie nicht gegeben hätte, wäre ich nie als SEAL beim Militär gelandet. Ich wäre also nie aus diesem verdammten Hubschrauber gefallen und ich hätte mir nicht das Leben versaut. Bevor ich sie kannte, war ich nichts weiter als Jaron Rosenberg. Ein stinknormaler langweiliger Jude, der sich in diese wunderschöne Muslima mit den Mandelaugen verliebt hat.

Doch seitdem ich wieder da bin, hat sich alles verändert. Denn wenn ich jetzt in ihre Augen schaue, fühle ich nicht die Liebe von damals. Alles, was ich spüre, ist bedingungsloser Hass! ~ Quelle (Werbung)

Obwohl ich noch nie ein großer Fan von Tokio Hotel war, fand ich Bill Kaulitz als Person immer sehr interessant, weshalb ich auch „Career Suicide: Meine ersten dreißig Jahren“ unbedingt lesen wollte. Aktuell stecke ich schon mittendrin und bin sehr überrascht, wie rau sich das Buch doch insgesamt liest. Da es aber genau zu Bill Kaulitz fand und seine Geschichte bislang sehr authentisch und packend finde, bin ich gespannt, was ich noch über den Musiker erfahren werde.

Kurzbeschreibung
Als Gesicht der Band Tokio Hotel wurde Bill Kaulitz für sein exzentrisches Auftreten geliebt, belächelt, bewundert und gehasst wie kein Zweiter. Fans verehrten seinen androgynen Style, die Presse reagierte mit Ratlosigkeit und Spekulationen über seine sexuelle Identität. Als der Rummel um die eigene Person gefährliche Ausmaße annahm, floh Bill mit seinem Zwillingsbruder Tom nach Los Angeles.

Von dort blickt er auf die ersten dreißig Jahre seines Lebens zurück. Aufgewachsen in der Nähe von Magdeburg, war Bill Anfeindungen und Unverständnis gewohnt, ließ sich aber nie beirren und verfolgte konsequent seine künstlerischen Visionen und seinen Traum eines Lebens abseits von provinzieller Enge. Zum ersten Mal erzählt er hier offen von seiner Kindheit im Nirgendwo, von Tokio Hotels überwältigendem Erfolg, aber auch von Eskapaden, Einsamkeit und der besonderen Beziehung zu seinem Bruder Tom. ~ Quelle (Werbung)

Auch „A Fate Darker Than Love“, Band 1 der „The Last Goddess“-Dilogie, durfte endlich bei mir einziehen. Das wunderschöne Cover hat mich schon immer sehr angesprochen und nun bin ich letztendlich doch schwach geworden und habe mir das Buch gegönnt. Da ich bislang alle Bücher von Bianca Iosivoni geliebt habe, freue ich mich schon sehr auf die Geschichte.

Kurzbeschreibung
Valkyren sind die Nachfahrinnen der nordischen Götter und die Einzigen, die die Menschheit vor dem endgültigen Untergang bewahren können. Ihr Auftrag: die Seelen gefallener Helden nach Valhalla zu begleiten. Blair, die als Tochter einer Valkyre keine eigenen Kräfte besitzt, hat mit alldem nichts zu tun – bis ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch Blair ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Ihre Mutter wurde ermordet. Allerdings will ihr niemand glauben, nicht einmal ihr bester Freund Ryan, für den sie schon lange mehr als nur Freundschaft empfindet. Auf sich allein gestellt macht sich Blair auf die Suche nach der Wahrheit und muss schon bald erkennen, dass ihr Schicksal aufs Engste mit dem der Valkyren verknüpft ist – und mit dem von Ryan. ~ Quelle (Werbung)

Dank der freundlichen Unterstützung von Mixtvision durfte ich „Seesucht“ von Marlies van der Wel bereits vor dem Erscheinungstag (10. Februar) lesen. Das kleine, aber feine Kinderbuch, das mit ausdrucksstarken Illustrationen überzeugt, hat mich gut unterhalten, aber auch nachdenklich gestimmt, da es doch trauriger war, als ich gedacht habe.

Kurzbeschreibung
Während für die einen das Meer nur zum Angeln da ist, will Jonas lieber mit den Fischen tauchen. Doch ein einfacher Schnorchel reicht ihm dafür nicht. Ein besonderes Boot oder Schiff muss her, mit dem er unter Wasser die Tiefsee bereisen kann. Schon als Kind sieht Jonas das Meer und weiß sofort, dass er dort zuhause ist. Nicht nur am Strand stehen, schwimmen oder segeln. Er möchte eins mit dem Meer sein und nie wieder an Land gehen. Er verbringt sein ganzes Leben damit, am Strand nach angeschwemmten Objekten zu suchen, um bizarre Installationen zu bauen, die ihm auf dem Weg zu einem neuen Leben unter den Fischen helfen sollen. Jetzt, wo Jonas alt ist, muss er sich den Grenzen seiner Erfindungen und seines Körpers stellen. Die Zeit läuft davon, seinen Traum noch verwirklichen zu können ~ Quelle (Werbung)

Ganz frisch eingetroffen ist „Küsst du den Feind?“, Band 1 der „Matching Night“-Dilogie, von Stefanie Hasse, das ich bereits vor einigen Wochen vorbestellt hatte. Geschichten, die auf dem College spielen, haben mich schon immer sehr angesprochen, sodass ich schon sehr gespannt bin, wie ich die Geschichte letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Ravens und Lions – um die beiden mächtigen Verbindungen am St. Joseph‘s College ranken sich zahlreiche Legenden, genau wie um ihre luxuriösen Wohnhäuser und wilden Partys. Von alldem kann die Studentin Cara nur träumen, schließlich reicht ihr Geld hinten und vorne nicht. Als die Ravens ihr überraschend eine kostenlose Unterkunft anbieten, zögert sie deshalb nicht lange. Doch es gibt eine merkwürdige Bedingung: Cara muss auf drei exklusiven Verbindungspartys mit einem Wildfremden ein Paar spielen und an einem geheimnisvollen Wettkampf teilnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei mehr verlieren wird als nur ihr Herz… ~ Quelle (Werbung)

Da ich immer mehr meine Liebe für Comics und Graphic Novels entdecke, durfte auch „Die Academy der toten Künste“, Band 1 der „Deadly Class“-Comics, von Rick Remender und den beiden Illustratoren Wes Craig und Lee Loughridge bei mir einziehen. Die Idee, dass Kinder aus Verbrecherfamilien auf einer Schule zu brutalen Mördern ausgebildet werden sollen, finde ich erschreckend und interessant zugleich und somit habe ich hohe Erwartungen an die Geschichte.
Tipp: Die Comics wurden für Netflix verfilmt. Die erste Staffel ist bereits abrufbar.

Kurzbeschreibung
Willkommen in der brutalsten Schule der Welt, wo die Sprösslinge der erfolgreichsten Verbrecherfamilien zu den Killern von morgen ausgebildet werden. An der Akademie der tödlichen Künste steht „Giftmischen 101“ und „Tatortsäuberung“ auf dem Stundenplan, und die Lehrer sind angesehene Mitglieder des organisierten Verbrechens. San Francisco, 1987. Ronald Reagan hat Marcus Lopez‘ Leben ruiniert. Aber als Marcus sich plötzlich an der King‘s Dominion Akademie wiederfindet, sieht er seine Chance auf Rache gekommen. Doch auch an der außergewöhnlichsten Schule muss man sich mit den üblichen Problemen herumschlagen: Mädchen, arrogante Mitschüler, Hausaufgaben und nicht zuletzt einem blutigem und abgefahrenem Trip nach Las Vegas ~ Quelle (Werbung)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] J. Bengtsson – CAKE – Die Liebe von Casey und Jake

Zugegeben: „CAKE – Die Liebe von Casey und Jake“ von J. Bengtsson klang von Anfang an nach einem Liebesroman, den man bereits mehrfach gelesen hat, da das Thema „Rockstar trifft auf Normalo“ doch schon sehr durchgekaut ist. Dennoch wollte ich der Geschichte eine faire Chance geben und habe versucht, mich auf den überraschend dicken Wälzer von knapp sechshundert Seiten einzulassen und bin dabei kläglich gescheitert, denn die Liebe von Casey und Jake wollte bei mir einfach nicht zünden.

Das wohl größte Problem an „CAKE – Die Liebe von Casey und Jake“ ist die Tatsache, dass in der Geschichte einfach nichts passiert, was mich sonderlich begeistert, noch überrascht hätte. Jake ist Musiker durch und durch, gutaussehend, von den Frauen heiß begehrt, besitzt natürlich(!) eine dunkle Seite und wirkt oft nach innen gekehrt. Casey, die er auf der Hochzeit seines Bruders kennen lernt, ist das genaue Gegenteil von ihm: Sie ist laut, gern in Gesellschaft anderer Menschen, offen für Neues, aber auch vollkommen unmusikalisch. Dabei kommt es, wie es kommen musste und die beiden verlieben sich natürlich direkt ineinander und auch die Gegensätze sorgen eher dafür, dass Jake mehr aus sich herauskommt und dabei sich auch immer mehr ihr gegenüber öffnet. Das klingt zwar an sich ganz schön, gibt es aber bereits haufenweise in anderen Büchern, sodass hier eine Liebesgeschichte geschaffen wurde, die weder das Rad neu erfindet, noch in sonstiger Art und Weise überraschen kann.

Ein weiteres Problem ist, dass die Geschichte aus sehr vielen Dialogen besteht. Auch das ist eigentlich an sich ganz nett, wenn man es denn richtig aufgebaut hätte. So hat man auf vielen Seiten oft den Eindruck, dass bereits viele Tage vergangen sein müssten, dabei handelt es sich nach wie vor um ein und das selbe Gespräch und die Geschichte kommt einfach nicht voran, sondern zieht sich wie Kaugummi, da einfach nichts passiert. Die Geschichte besitzt so viele Wiederholungen und inhaltslose Gespräche, dass es schnell langatmig und vor allem langweilig wird, sodass ich gegen Ende erst nur noch quergelesen und das Buch hinterher doch abgebrochen habe.

Hätte man den Figuren etwas mehr Tiefe und Einzigartigkeit gegeben und auch den Schreibstil etwas mehr aufgepeppt, Dialoge stark gekürzt und die ganzen Wiederholungen weggelassen, hätte mich „CAKE – Die Liebe von Casey und Jake“ insgesamt vielleicht mehr begeistert. So ist es nur eine doch recht lahme und vorhersehbare Geschichte, die mich nicht ansprechen konnte.

(Die Rechte am Buchcover liegen bei Bastei Lübbe/LYX)

Rezension

Beth O’Leary – Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Kurzbeschreibung
Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ war ich schon besonders gespannt, da ich bereits sehr viel Gutes über das Buch gehört habe und es mir schon häufiger empfohlen wurde. Aufgrund der Kurzbeschreibung hatte ich recht hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht.

Beth O‘Leary besitzt einen angenehmen und lockeren Schreibstil, der dafür sorgt, dass man nur so durch die Seiten fliegt und dabei nicht nur die Figuren gut kennen lernt, sondern auch die jeweiligen Schauplätze immer gut bildlich vor Augen hat. Dabei steht nicht nur eine gewisse Romantik im Vordergrund, sondern vor allem auch Humor, mit dem mich die Autorin überzeugen konnte.

Obwohl es sich bei „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ stellenweise um ein typisches Buch aus dem Chick Lit-Genre handelt, konnte mich das Buch doch teilweise sehr überraschen, denn hier werden die Figuren nur selten überspitzt dargestellt und bietet auch nicht die üblichen Klischees, die man sonst so oft in dem Genre vorfindet. Natürlich ist besonders das Ende sehr vorhersehbar, allerdings konnte mich „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ insgesamt gut unterhalten.

Die Geschichte zwischen Leon und Holly, die sich ein Apartment und sogar ein Bett teilen, sich aber noch nie zuvor gesehen haben, ist unterhaltsam und die Kommunikation zwischen ihnen, die zunächst fast ausschließlich über Post-Its verläuft, ist sehr interessant. Während Leon immer nachts unterwegs ist und arbeitet, ist Holly dagegen immer tagsüber unterwegs, sodass sich die beiden zunächst nicht in die Quere kommen. Als sie sich dann jedoch zum ersten Mal begegnen, beginnt dies direkt mit einem Knall, der sehr unterhaltsam ist und aufzeigt, wie gut zwei Fremde miteinander harmonieren können, die sich zwar nah, aber oft so fern sind.

Kurz gesagt: „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ ist eine unterhaltsame Romantik-Komödie, die mich mit interessanten Figuren und einem humorvollen Schreibstil überzeugen konnte. Bitte mehr davon!

Rezension

Chanel Cleeton – Nächstes Jahr in Havanna (Kuba-Saga #1)

Kurzbeschreibung
Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.
Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf „Nächstes Jahr in Havanna“ war ich sehr gespannt, da mich nicht nur das Cover sehr angesprochen hat, sondern ich Kuba im Allgemeinen immer sehr interessant finde. Somit hatte ich auch recht hohe Erwartungen an den Auftakt der Kuba-Saga und muss leider sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht bin.

Das liegt vor allem an dem teilweise doch recht langatmigem Schreibstil, der mich nie wirklich fesseln konnte. Die Idee, eine Liebesgeschichte mit der kubanischen Revolution zu verbinden, ist eigentlich toll, aber leider wurde meiner Meinung nach zu wenig auf die damalige Zeit eingegangen. Das ist insofern schade, weil die Geschichte in gleich zwei Zeitzonen spielt: Einmal im Jahr 1958 in Havanna und einmal im Jahr 2017 in Miami. Hier hätte ich mir so viel mehr über die Zeit damals in Havanna gewünscht, was man jedoch nur leider in kleinen Häppchen vorgesetzt bekommt.

Erzählt wird dabei die Geschichte von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht hätten aufwachsen können. So lernen wir im Jahr 1958 wohlbehütete Elisa kennen. Dank ihres Vaters, der Plantagen besitzt, gehört sie zu den reicheren Menschen Havannas und somit weiß sie auch nur wenig über die aktuellen Geschehnisse, die sich im Land abspielen. Dies ändert sich jedoch, als sie einen Mann kennen lernt, dem die Politik des Landes wichtig ist und der sich für die Revolution einsetzt. Elisa lernt immer mehr über das Land und die Geschehnisse kennen und am Ende muss sie, wie viele andere auch, das Land in Richtung USA verlassen.

Im Jahr 2017 lernt man dagegen Elisas Enkelin Marisol kennen, die in Miami lebt und ihre Heimat Kuba nur vom Hörensagen her kennt. Dies soll sich jedoch ändern, als ihre Großmutter verstirbt und deren letzter Wunsches ist, dass ihre Asche in Havanna beigesetzt wird.

An sich ist dies zunächst ein wirklich guter Stoff, um daraus eine tolle Geschichte zu machen. Das Problem ist für mich jedoch gewesen, dass ich die Figuren zwar gut kennen lernen durfte, mich ihre jeweilige Geschichte jedoch nicht berührt haben. Dies liegt vor allem an den ständigen Wiederholungen, der langatmigen Erzählweise und dem Fakt, dass die Figuren leider immer etwas unnahbar auf mich wirkten.

Somit ist „Nächstes Jahr in Havanna“ zwar insgesamt ein netter Liebesroman, allerdings habe ich mir hier aufgrund der politischen Lage, die auch noch heute in Kuba vorherrscht, stellenweise einfach noch mehr politische und geschichtliche Hintergründe über das Land erhofft. So ist hier zwar alles nett, aber bei Weitem kein Highlight, was doch etwas bedauerlich ist.

Reihenfolge
Nächstes Jahr in Havanna
Wir träumten von Kuba

Rezension

[Kurzrezension] Christiane Bößel – Small Town Kisses: Morgan & Nate (Minot Love Story #1)

Kurzbeschreibung
Nach dem Verschwinden ihrer Mutter fühlt sich Morgan als älteste Schwester für ihre Familie verantwortlich. Statt aufs College zu gehen, jobbt sie in einem kleinen Buchladen. Ihre eigenen Träume und Wünsche sind dabei auf der Strecke geblieben. Bis eines Tages Nate in der Buchhandlung auftaucht und sie mit seinem tiefgründigen Blick in seinen Bann schlägt. Der schweigsame Nate, dessen Tage offenbar nur aus Besuchen im Fitnessstudio und seiner Arbeit als Autor bestehen. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen, doch ihr wird schnell klar, dass er ein Geheimnis vor ihr verbirgt. Warum verliert er sich so sehr im Sport, dass er kaum Zeit hat, sich auf Morgan einzulassen? Und warum stößt er sie immer wieder von sich, wenn es ernst zwischen ihnen wird? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Obwohl die Kurzbeschreibung nicht wirklich danach klingt, als hätte Christiane Bößel mit „Small Town Kisses: Morgan & Nate“ das Rad neu erfunden, wollte ich der Geschichte dennoch eine Chance geben. Hierbei habe ich nicht allzu viel erwartet, was auch gut war, denn „Small Town Kisses: Morgan & Nate“ ist für mich lediglich ganz in Ordnung.

Dabei kann man der Autorin eigentlich keinen Vorwurf machen, denn die Geschichte liest sich leicht und flüssig und auch die Figuren sind gut gezeichnet, sodass man diese einigermaßen gut kennen lernt. Problem ist jedoch, dass man hierbei wirklich das Gefühl hat, als hätte man die Geschichte bereits hunderte Male vorher gelesen, da die Geschichte einfach nicht viel Neues mit sich bringt. Außerdem kommt es häufig zu einigen Wiederholungen, was ebenfalls vermeidbar gewesen wäre.

Erzählt wird die Geschichte von vier Geschwistern, die auf sich allein gestellt sind, seit ihre Mutter vor einigen Jahren einfach so verschwunden ist. Morgan, die älteste Schwester, wird dadurch zum neuen Familienoberhaupt und kümmert sich nicht nur um ihre Geschwister und ihren Vater, sondern auch um den Haushalt und um die Finanzen. Statt aufs College zu gehen, arbeitet sie in einer Buchhandlung und versucht damit die Familie über Wasser zu halten. In eben dieser Buchhandlung trifft sie auch auf Nate, der ihr Herz im Sturm erobert, sie aber auch gleichzeitig immer wieder von sich wegstößt.

Die Geschichte ist dabei oftmals sehr vorhersehbar, stellenweise sehr oberflächlich und dreht sich mehrfach nur im Kreis, was ein wenig schade ist, denn dies wäre eigentlich nicht nötig gewesen, da man aus den Figuren und dem Plot noch mehr hätte herausholen können.

So bleibt es für mich leider nur eine von vielen Liebesgeschichten, die im Romance-Genre kaum auffällt.

Reihenfolge
Small Town Kisses: Morgan & Nate
Small Town Dreams: Tristan & Tylee (7. September 2020)
Small Town Love: Donovan & Eve (1. März 2021)
Small Town Hearts: Parker & Kaden (27. September 2021)

Rezension

Nicholas Sparks – Wenn du zurückkehrst

Kurzbeschreibung
Trevor ist 32 und an einer Wegscheide in seinem Leben angekommen. Da stirbt sein Großvater und hinterlässt ihm sein heruntergekommenes Cottage in North Carolina – samt riesigem wildwucherndem Garten und zwanzig Bienenstöcken. Trevor beginnt das Haus wieder instand zu setzen und kümmert sich mit Begeisterung um die Bienenvölker. Und er lernt zwei geheimnisvolle Frauen kennen, die ihn beide auf ganz unterschiedliche Weise in ihren Bann ziehen: die Polizistin Natalie, zu der er sich sofort hingezogen fühlt, die seine Gefühle auch zu erwidern scheint – und die sich doch nicht an ihn binden kann. Und die Jugendliche Callie, die sich ganz allein durchs Leben schlägt und offensichtlich mit schwerstwiegenden Problemen kämpft. Kann Trevor Callie retten und Natalie für sich gewinnen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Bücher von Nicholas Sparks sind für mich seit vielen Jahren ein absolutes Muss, da ich von dem Autor bislang nur sehr selten enttäuscht wurde. Es ist demnach kein Wunder, dass ich mich sehr auf sein neuestes Werk „Wenn du zurückkehrst“ gefreut und hohe Erwartungen hatte. Diese waren vielleicht am Ende zu hoch, denn ich fand die Geschichte leider nur mittelmäßig und stellenweise relativ belanglos, sodass bei mir das typische Sparks-Gefühl nur selten aufkam.

Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich zu hohe Erwartungen hatte. Nicholas Sparks muss wahrlich nicht mehr beweisen, dass er schreiben kann, denn dies hat er einfach zu häufig schon unter Beweis gestellt. Dennoch empfinde ich die Geschichte leider stellenweise als sehr flach, oberflächlich und unrund, sodass ich auch nicht mit den meisten Figuren warm wurde, was doch sehr schade ist, da diese eigentlich gut ausgearbeitet sind.

So gerne ich dieses Buch wirklich gemocht hätte, leider war dies nicht die gesamte Lesezeit über möglich. Die Figuren sind zwar gut ausgearbeitet, allerdings wirkt mir hier vieles zu sprunghaft, was so gar nicht zu den bisherigen Bücher von Nicholas Sparks passen wollte. Normalerweise ist es ja nicht schlecht, wenn man neue Themen ausprobiert und Bücher anders angeht, allerdings erschien mir dies bei „Wenn du zurückkehrst“ als zu gewollt, sodass mir oftmals der berühmte roten Faden gefehlt hat.

In „Wenn du zurückkehrst“ geht es um den 32-jährigen Trevor, der noch nicht seinen Platz in der Welt gefunden hat und somit sehr orientierungslos daherkommt. Dies ändert sich jedoch, als er von seinem verstorbenen Großvater ein Cottage erbt. Da das Cottage nicht gerade gut erhalten ist, möchte er sein Erbe nicht nur wieder instand setzen, sondern sich auch um die Bienenstöcke und den großen Garten kümmern. Für ihn kehrt somit zunehmends wieder Ruhe im Leben ein, was sich jedoch rasant wieder ändert, als er nicht nur auf die Polizistin Natalie trifft, die sein Herz im Sturm erobert, sondern auch auf Callie. Callie ist noch sehr jung und schlägt sich ohne Eltern durchs Leben, was sich schnell bemerkbar macht, da sie mit etlichen Problemen zu kämpfen hat.

An sich klingt dies sehr interessant. Das Problem ist jedoch, dass man zu wenig erfährt. Auf der einen Seite wird immer wieder gesagt, dass Callie große Probleme hat, allerdings ist das Mädchen so still und in sich gekehrt, dass es sehr lange dauert, bis man überhaupt mehr über sie erfährt. Auch Natalie ist so ein kleines Problem, denn sie ist einfach zu sprunghaft. Auf der einen Seite möchte sie nur so wenig wie möglich mit Trevor zu tun haben, während sie nur wenige Seiten später darüber spricht, wie tief und bedingungslos ihre Liebe zu ihm doch ist. Dieses Sprünge sind mir teilweise zu rasant und somit nicht glaubwürdig.

Kurz gesagt: So gerne ich Nicholas Sparks als Autor auch lese, aber „Wenn du zurückkehrst“ hat mich leider nicht so überzeugen können, wie ich es mir im Vorfeld gewünscht habe. Die Geschichte besitzt keinen roten Faden und wirkt häufig unrund und zu sprunghaft, sodass auf langer Strecke nicht das typische Sparks-Gefühl aufkam. Dann doch lieber zu älteren Werken des Autors greifen.

Rezension

Cecelia Ahern – Postscript – Was ich dir noch sagen möchte

Kurzbeschreibung
»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.«
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Obwohl ich mich sehr auf „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ gefreut habe, habe ich mich auch gleichzeitig gefragt, ob man diese eigenständige Fortsetzung von „P.S. Ich liebe dich“ wirklich braucht. Nun, man kann dieses Buch sicherlich lesen und dieses kann auch tatsächlich überzeugen, allerdings ist es insgesamt eine Fortsetzung, die man nicht zwingend gebraucht hätte, da der Charme aus „P.S. Ich liebe dich“ oftmals sehr verloren ging.

Dabei ist die Geschichte wirklich nicht schlecht: Der unverkennbare Schreibstil von Cecelia Ahern konnte mich wieder einmal überzeugen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist teilweise sehr unterhaltsam, stimmt aber auch nachdenklich und ist sehr emotional. Während sich viele der Figuren wie Holly, aber auch ihre beste Freundin weiterentwickelt haben, bemerkt man aber auch, dass andere Figuren scheinbar jahrelang auf der Stelle standen, ohne auch nur eine einzige Entwicklung mitzumachen, was ich sehr schade finde. Die neuen Figuren, die hier eingebaut wurden, finde ich allesamt sympathisch, allerdings habe ich Daniel, der in „P.S. Ich liebe dich“ zu Hollys engsten Freunden gehörte, schmerzlich vermisst, denn dieser wird in „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ nicht einmal namentlich erwähnt, was sehr schade ist.

„Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ spielt sieben Jahre nach „P.S. Ich liebe dich“ und zeigt, dass sich Holly mittlerweile ein neues Leben ohne ihren verstorbenen Ehemann Gerry aufgebaut hat. Sie hat einen Job, den sie liebt, pflegt weiterhin den Kontakt zu ihren Freunden und hat einen neuen Partner an ihrer Seite. Nachdem sie ihre Geschichte in einem Podcast erzählt hat, wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die sich der „P.S. Ich liebe dich“-Club nennt. Die Mitglieder sind allesamt schwer krank und wollen ihren Liebsten noch letzte Botschaften hinterlassen, wie es auch Gerry bei Holly getan hat. Holly soll den Mitgliedern dabei helfen, allerdings fällt sie dadurch ein Stück weit in ihre eigene Vergangenheit zurück, was viele Erinnerungen und Emotionen in ihr hervorholt.

An sich ist die Idee wirklich nicht schlecht und ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen, da ich es schön finde, dass man noch einmal einen so ausführlichen Blick in Hollys Leben erhält. Das Problem ist jedoch, dass manches für mich nicht mehr so funktioniert hat. Holly wirkt plötzlich unreifer als noch vor sieben Jahren, ihre Schwester ist weiterhin so verrückt wie eh und je und mag nicht wirklich erwachsen werden und auch bei allen anderen wirkt es so, als wäre die Zeit still gestanden, was doch sehr unglaubwürdig ist. Zwar haben einige in der Zeit Kinder bekommen, allerdings reicht mir dies nicht aus, um von einer wirklichen Weiterentwicklung zu sprechen. Trotzdem ist „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ eine emotionale Geschichte, die mich gepackt hat und bei der ich auch das ein oder andere Tränchen verdrückt habe.

Kurz gesagt: „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ ist insgesamt eine interessante und emotionale Fortsetzung von „P.S. Ich liebe dich“. So schön das Wiedersehen mit Holly, Sharon, John und Co. auch ist, so wenig hätte man die Fortsetzung auch gebraucht. Dennoch: Wer schon immer mal wissen wollte, wie es mit Holly nach Gerrys Tod weiterging, wird nun endlich seine Antwort bekommen. Für Fans der Autorin ist die Geschichte somit ein Muss.

Rezension

Olivia Miles – No Sweeter Kiss (Sweeter in the City #2)

Kurzbeschreibung
Ben Sullivan hatte gedacht, dass sein Leben völlig nach Plan verläuft. Doch als seine Frau ihn und seine kleine Tochter einfach verlässt, steht er vor der Herausforderung, wieder ganz neu anzufangen. Und dieses Mal ist er fest entschlossen, sein Herz nicht noch einmal aufs Spiel zu setzen. Doch seine neue Nachbarin schafft es immer wieder, unter seine harte Schale zu dringen. Mary Harris, die Besitzerin des Eissalons „Sunshine Creamery“, scheint ein Stück Sonne in ihrem Herzen zu tragen. Und damit bringt sie Bens vernünftige Vorsätze langsam aber sicher zum Schmelzen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits der erste Band der „Sweeter in the City“-Reihe gut gefallen hat, wollte ich auch dem zweiten Band „No Sweeter Kiss“ eine Chance geben und war schon sehr gespannt, ob sich die Autorin in ihrem Schreibstil ein wenig gebessert hat und der Geschichte und den Figuren mehr Tiefe verleiht. Leider ist dies nicht der Fall, sodass ich von „No Sweeter Kiss“ leider nicht allzu sehr begeistert bin.

Die Geschichte liest sich zwar wieder recht zügig, allerdings wirkt alles wieder sehr oberflächlich, was mehr als schade ist, denn die Geschichte bietet an sich sehr vieles, was man ausführlicher und tiefgehender thematisieren könnte. Leider bleiben jedoch die Figuren dabei flach und besitzen kaum Ecken und Kanten und aufgrund dessen konnte ich mich kaum in sie hineinversetzen. Dies ist sehr schade, denn wenn ein Autor in seinen Büchern alles immer nur andeutet, kann dies auf Dauer nicht gut gehen.

„No Sweeter Kiss“ ist dabei schnell erzählt: Bens Leben ändert sich von einem auf den anderen Tag, als seine Frau nicht nur ihn, sondern auch die gemeinsame Tochter verlässt. Für ihn beginnt dadurch nicht nur ein neues Leben, sondern er nimmt sich auch fest vor, in absehbarer Zeit nicht mehr sein Herz zu öffnen oder gar zu verschenken. Dieses Vorhaben bröckelt jedoch immer mehr, als er auf seine neue Nachbarin Mary trifft. Mary kennt man bereits aus dem ersten Band „No Sweeter Summer“, da sie dort als Lilas Schwester eine kleine Nebenrolle spielt.

Die Art und Weise, wie Ben und Mary dabei miteinander umgehen, ist stellenweise süß, manchmal auch ein wenig anstrengend, da besonders Ben aufgrund seiner Erfahrungen oftmals recht ruppig daher kommt. An sich ist dies wirklich eine schöne, wenn auch vorhersehbare Geschichte, die kleinere Höhen und Tiefen mit sich bringt, allerdings hätte mir diese deutlich besser gefallen, wenn man den Figuren noch mehr Tiefe verliehen und dem Leser noch intimere Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt offenbart hätte.

Kurz gesagt: „No Sweeter Kiss“ ist insgesamt eine süße Geschichte, die für einen verregneten Lesenachmittag gut geeignet ist. Allerdings verzichtet die Autorin auch hier wieder einmal auf eine gewisse Tiefe und lässt die Geschichte leider durchgehend oberflächlich erscheinen. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Reihenfolge
No Sweeter Summer
No Sweeter Kiss
No Sweeter Love
No Sweeter Hope

Rezension

Olivia Miles – No Sweeter Summer (Sweeter in the City #1)

Kurzbeschreibung
Die Werbetexterin Lila Harris weiß aus leidvoller Erfahrung, wie es ist, sich in den falschen Mann zu verlieben. Diesen Fehler will sie nie wieder begehen! Als jedoch Sam Crawford, der attraktive und erfolgreiche Chef einer großen Werbeagentur – und ganz nebenbei ihr Ex – erneut in ihr Leben tritt und ihr ein verlockendes Angebot macht, weiß sie nicht, was sie tun soll: mit ihm zusammenarbeiten und das Eiscafé ihres Großvaters retten oder ihr Herz davor beschützen, erneut gebrochen zu werden? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„No Sweeter Summer“ ist der erste Band der vierteiligen „Sweeter in the City“-Reihe und hat mich aufgrund seines schönen Covers und der Kurzbeschreibung direkt angesprochen. Aufgrund der Beschreibung habe ich mir eine emotionale und schöne Liebesgeschichte gewünscht, was ich jedoch nur halbwegs bekommen habe.

Die Geschichte liest sich zwar an sich recht flott, allerdings habe ich hier deutlich mehr erwartet, denn die Autorin geht leider weder mit den Orten, noch den Figuren sonderlich groß in die Tiefe. Hier wird alles vielmehr nur angedeutet, sodass ich große Probleme hatte, mir die Orte oder die Figuren bildlich vorstellen zu können, was doch sehr schade ist.

Dabei ist die Geschichte eigentlich ganz süß: Lila arbeitet als Werbetexterin und möchte sich in der Szene immer mehr etablieren und genügend Aufträge an Land ziehen, um das Eiscafé ihres Großvaters retten zu können. Dabei möchte sie Kunden mit ihrem Talent, Ideen und Ehrgeiz überzeugen und erhält sogar einen relativ großen Auftrag. Probem ist jedoch, dass sie dabei mit dem smarten Sam zusammen arbeiten muss, der sich zufällig auch als ihr Ex-Freund entpuppt, der ihr vor einigen Jahren das Herz gebrochen hat. Für Lila ist dies ein kaum erträglicher Zustand, da sie immer noch unter der Trennung leidet und Sam in gewisser Weise nie vergessen konnte. Aber man merkt auch Sam schnell an, dass Lila ihn nach all der Zeit nicht kalt lässt.

In „No Sweeter Summer“ geht es somit nicht nur um eine süße Liebesgeschichte, sondern auch ums Verzeihen, zweiten Chancen und persönlicher Weiterentwicklung, was insgesamt gelungen ist. Wäre die Autorin hier nur weit mehr in die Tiefe gegangen und hätte sie den Figuren mehr Ecken und Kanten geschenkt, wäre es sicherlich noch ansprechender gewesen.

Kurz gesagt: „No Sweeter Summer“ ist ein insgesamt netter Auftakt der „Sweeter in the City“-Reihe, der zwar an sich ganz süß geschrieben ist, es aber deutlich an Tiefe und ausführlicheren Beschreibungen mangelt. Dennoch bin ich gespannt, was der zweite Band „No Sweeter Kiss“ für mich bereit hält und hoffe, dass dieser Band etwas tiefgründiger sein wird.

Reihenfolge
No Sweeter Summer
No Sweeter Kiss
No Sweeter Love
No Sweeter Hope

Rezension

Lisa Keil – Bleib doch, wo ich bin

Kurzbeschreibung
Kaya hat alles, was sie zu ihrem Glück braucht: eine kleine Buchhandlung in ihrem Heimatort, beste Freunde und ihr heiß geliebtes Shetlandpony. Für einen Mann, der länger bleibt als eine Nacht, ist eigentlich kein Platz in ihrem Leben.
Lasse ist überzeugter Großstädter und nur aufs Land gezogen, weil er als Lehrer die erstbeste Vertretungsstelle annehmen musste. Als Kaya ihn auf einer Scheunenparty trifft, ahnt sie nicht, dass der gutaussehende Typ der Klassenlehrer ihrer Nichte ist. Eine Begegnung mit aufregenden Folgen…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Bleib doch, wo ich bin“ von Lisa Keil ist mir nicht nur durch das wunderschöne Cover aufgefallen, sondern vor allem aufgrund der Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte und eine unterhaltsame und schöne Liebesgeschichte verspricht. Diese habe ich auch zum Glück erhalten, denn „Bleib doch, wo ich bin“ konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil und tollen Figuren überzeugen.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam, teilweise romantisch und manchmal auch recht witzig. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und ich konnte mich besonders in Kaya hineinversetzen, sodass ich sie gerne durch die Geschichte begleitet habe.

Kaya ist eine starke Persönlichkeit, die weiß, was sie will und sich auch nimmt, was sie will. Die große Liebe ist aktuell nicht zwingend ihr Ziel, denn sie genießt lieber ihre Freiheit und verbringt ihre Zeit lieber mit Freunden und ihrem Pferd. Dies ändert sich jedoch, als sie auf den smarten Lasse trifft, der von Köln aus aufs Land zieht, um dort als Lehrer zu arbeiten. Kaya ist von Lasse sehr angetan, was auf Gegenseitigkeit beruht, doch dann stellt sich heraus, dass Lasse der neue Klassenlehrer ihrer Nichte ist, was doch einiges auf den Kopf stellt.

Lasse und Kaya gefallen mir dabei sehr gut, denn da Zusammenspiel zwischen ihnen ist mal harmonisch, mal romantisch, mal frech und auch sehr prickelnd, sodass man hier insgesamt einen tollen Liebesroman mit kleineren erotischen Szenen erhält.

Kurz gesagt: „Bleib doch, wo ich bin“ ist eine unterhaltsame und romantische Liebesgeschichte, die dank sympathischen und schlagfertigen Figuren und einem angenehmen Schreibstil überzeugen kann. „Bleib doch, wo ich bin“ wird somit nicht mein letztes Buch von Lisa Keil gewesen sein.