Bücher allgemein

SUB am Samstag

Ich habe in der Vergangenheit bereits einige Bücher von Dani Atkins gelesen und habe diese auch immer sehr gemocht, da ihre Geschichten nicht nur immer voller Emotionen stecken, sondern vor allem auch oftmals unvorhersehbar sind, was bei dem Genre nicht allzu häufig vorkommt. Von daher musste auch ihr neuestes Werk „Sechs Tage zwischen dir und mir“ bei mir einziehen und aufgrund der doch sehr dramatischen Kurzbeschreibung erwarte ich auch hier einen emotionalen und tiefgründigen Roman mit vielen Twists und tollen Figuren.

Kurzbeschreibung
Was tust du, wenn der Mann, den du über alles liebst, am Tag eurer Hochzeit einfach nicht auftaucht?
Nicht nur vor dem Traualtar wartet Gemma vergeblich auf Finn, auch in den Tagen danach bleibt ihr Verlobter verschwunden, ohne Erklärung, ohne eine Nachricht. Gemma hat nicht die leiseste Idee, was geschehen sein könnte – bis sie feststellt, dass Finns Pass, ein paar Kleidungsstücke und sein Geld von ihrem gemeinsamen Konto fehlen.
Kann sie sich so sehr in ihm getäuscht haben? Ihr Herz kennt die Wahrheit, aber Gemma ahnt nicht, dass ihr nur sechs Tage bleiben, um die Liebe ihres Lebens zu retten oder für immer loszulassen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Jennifer Estep gehört bereits seit Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen und dadurch muss immer sofort ihr neuestes Werk in mein Bücherregal einziehen. Bei „Die Saphirkrone“, dem ersten Band der „Gargoyle Queen“-Reihe, muss ich zwar zugeben, dass ich tatsächlich zum ersten Mal skeptisch bin, ob mir das Buch tatsächlich gefallen könnte, allerdings vertraue ich auf das Talent und die Ideen der Autorin und hoffe, dass mich auch diese Geschichte rund um eine Mentalmagierin, begeistern wird.

Kurzbeschreibung
Gemma, die Kronprinzessin von Andvari, liebt hübsche Ballkleider und Juwelen. Zumindest denkt das jeder. Allerdings versteckt sie hinter dieser Fassade die Tatsache, dass sie eine mächtige Mentalmagierin ist – und eine Spionin. Um herauszufinden, wer Andvaris königliches Bergwerk ausraubt, begibt sich Gemma mit dem loyalen Gargoyle Grimley auf eine geheime Mission in das feindliche Königreich Morta. Dort warten nicht nur höfische Intrigen und mordlustige Adelige auf die junge Spionin, sondern auch Gemmas persönlicher Erzfeind: der gerissene und gut aussehende mortanische Prinz Leonidas. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Das Dorf der toten Seelen“ von Camilla Sten ist mir ehrlich gesagt gänzlich unbekannt und ich habe es in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt und spontan mitgenommen. Da das Buch auf einigen Plattformen u.a. mit der Netflix-Serie „Stranger Things“ verglichen wird und die Kurzbeschreibung an sich nicht schlecht klingt, bin ich mittlerweile sehr neugierig auf diesen Thriller und hoffe, dass ich ihn schon bald lesen werde.

Kurzbeschreibung
Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Nachdem ich bereits „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ von Ali Hazelwood sehr gemocht habe und sich auch bereits ihr zweiter Roman „Das irrationale Vorkommnis der Liebe“ auf meinem SUB befindet, habe ich mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass auch ihre Kurzgeschichten ins Deutsche übersetzt werden, bei denen es um die Freundinnen Mara, Sadie und Hannah geht. Den Anfang macht dabei die Umweltingenieurin Mara, deren Geschichte in „Under One Roof – Liebe unter einem Dach“ erzählt wird.
Lange muss man sich hierbei nicht gedulden, denn „Under One Roof – Liebe unter einem Dach“ erscheint exklusiv als eBook am 11. Oktober 2022 im Aufbau Verlag.

Kurzbeschreibung
Mara, Sadie und Hannah sind beste Freundinnen – und als Naturwissenschaftlerinnen leidvoll darin erprobt, sich in männlich besetzten Domänen zu behaupten. Eines wissen sie genau: In Fragen der Wissenschaft – ebenso wie der Liebe – sind es stets die Gegensätze, die die heftigsten Reaktionen hervorrufen.

Insofern sollte gerade eine Umweltingenieurin wie Mara vernünftig genug sein, niemals mit der männlichen Verkörperung all dessen, was sie nicht ausstehen kann, in ein Haus zu ziehen. Dennoch findet sie sich mit dem Mitbewohner aus der Hölle unter einem Dach: dem unausstehlichen Liam, Konzernanwalt und Klimazerstörungs-Lobbyist der übelsten Sorte. Obwohl er nicht nur mithilfe des Thermostats für eisige Verhältnisse in ihrer Zwangs-WG sorgt, gerät Mara schon bald in Gefahr, sich die Finger an ihrem (nervtötend heißen) Erzfeind zu verbrennen. Unkalkulierbar emotionale Folgeschäden nicht ausgeschlossen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Brittainy C. Cherry gehört bereits seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, da sie mich mit ihren wunderbaren und emotionalen Geschichten und den gut ausgearbeiteten Charakteren immer begeistern und berühren konnte. Somit habe ich mich auch sehr gefreut habe, als ich entdeckt habe, dass der LYX Verlag in diesem Jahr noch eine weitere Reihe von der Autorin veröffentlichen wird. „Denn ohne Musik werden wir ertrinken“ ist dabei der Auftakt der „Mixtape“-Bücher und verspricht eine wunderbare und melancholische Geschichte. Die Kurzbeschreibung verspricht einen interessanten Plot und ich freue mich schon sehr darauf, Hazel und Ian kennen lernen zu dürfen. Lange muss man sich hierbei nicht mehr gedulden, denn „Denn ohne Musik werden wir ertrinken“ erscheint bereits am 22. November 2022 im LYX Verlag.

Kurzbeschreibung
Hazel Stone und Ian Parker konnten sich schon in der Schule nicht ausstehen, denn Hazel ging Ians Rockstar-Gehabe gewaltig auf die Nerven. Doch als sie alles verliert, ist Ian ihre letzte Rettung. Er lässt sie in sein Gästezimmer ziehen unter einer Bedingung: Sie muss ihn absolut in Ruhe lassen! Ians Band steht kurz vor dem großen Durchbruch. Ihm fehlen nur ein paar neue Songs, und Ablenkung kann er nicht gebrauchen. Aber die Worte scheinen tief in seinem Herz festzustecken – bis Hazel ihm hilft, seine Stimme wiederzufinden… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Elisabeth Naughton – Düstere Geheimnisse (Deadly Secrets #1)

Kurzbeschreibung
Nach 18 Jahren kehrt Samantha Parker in ihr Heimatstädtchen Hidden Falls zurück, um ihrer kranken Mutter beizustehen. Doch als diese unerwartet stirbt, hat Sam keine andere Wahl, als länger zu bleiben – obwohl sie nichts lieber will, als dem Ort den Rücken zu kehren, wo sie als junges Mädchen mitansehen musste, wie ihr Bruder ermordet wurde. Sie nimmt zähneknirschend einen Job als Lehrerin an. Dabei trifft sie auf den Kinderpsychologen Dr. Ethan McClane, mit dem sie zusammenarbeiten soll. Obwohl Sam ihm skeptisch gegenübersteht, kann sie sich dem Charme, den Ethan versprüht, nicht entziehen. Da geschehen immer seltsamere Unfälle, in die Sam verwickelt wird. Sie und Ethan beginnen nun, hinter Fassaden zuschauen – und bald wird offenbar, dass Geheimnisse ans Tageslicht drängen, die eigentlich verborgen hätten bleiben sollen. Und jemand schreckt nicht davor zurück, das zu verhindern. Wenn nötig mit tödlicher Gewalt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Schon eine ganze Weile befand sich „Düstere Geheimnisse“ von Elisabeth Naughton auf dem Tolino, da ich mir nie ganz sicher war, ob mir das Buch, das gleichzeitig der Auftakt der „Deadly Secrets“ ist, tatsächlich gefallen könnte. Da ich allerdings letztendlich nichts zu verlieren habe, habe ich mich endlich auf das Buch eingelassen und muss sagen, dass es mir überraschend gut gefallen hat.

„Düstere Geheimnisse“ erzählt die Geschichte von Samantha und Ethan, einer Lehrerin und einem Kinderpsychologen, die eher unfreiwillig wieder beide zurück in ihrer Heimatstadt Hidden Falls sind und fortan zusammenarbeiten müssen. Während Samantha gerade den Tod ihrer Mutter verkraften musste und Hidden Falls seit der Ermordung ihres Bruders gemieden hat, kehrt Ethan in die kleine Stadt zurück, um einen anfälligen Jungen zu helfen, der immer mehr abzurutschen droht.

Da die Geschichte unter anderem aus der Sicht von Samantha und Ethan erzählt wird, lernt man beide gut kennen und ich konnte mich meistens gut in sie hineinversetzen. Sie sind größtenteils sympathisch, besitzen Ecken und Kanten und haben in meinen Augen gut miteinander harmoniert.
Durch den Perspektivenwechsel erfährt man auch sehr viel aus der Stadt selbst, denn in dieser Stadt gibt es weit mehr als nur ein Geheimnis, das aufgedeckt werden muss.

Neben einer gut inszenierten und oftmals prickelnden Liebesgeschichte von der Autorin gibt es in „Düstere Geheimnisse“ auch jede Menge spannende Momente, die oftmals sogar mit überraschenden Wendungen überzeugen konnten, sodass ich bei diesem Buch oftmals gut unterhalten wurde.

Kurz gesagt: „Düstere Geheimnisse“ ist ein spannendes und prickelndes Werk voller Geheimnisse, das mit interessanten Figuren und einer gut ausgearbeiteten Kleinstadt überzeugen kann.

Reihenfolge
Düstere Geheimnisse
Tödliche Wahrheiten
Protectet (keine deutsche Übersetzung)
Unspeakable (keine deutsche Übersetzung)

Rezension

Sara Rider – Going for the Goal

Kurzbeschreibung
Sportagentin Jillian Nichols arbeitet nach drei Grundsätzen:
Erstens: Arbeite niemals mit arroganten Mistkerlen. Zweitens: Arbeite niemals mit jemandem, dem du nicht vertraust. Und drittens: Arbeite niemals mit jemandem, den du dir schon mal nackt vorgestellt hast.
Seitdem sie Nick „The Punisher“ Salinger vor fast zehn Jahren zufällig kennen gelernt hat, hat Jillian ihn sich häufiger nackt vorgestellt, als sie zugeben möchte. Damals war sie Praktikantin und er ein vielversprechender Rookie in der NHL. Jetzt sitzt der Eishockeystar in ihrer kleinen Agentur und will, dass sie seinen Ruf und seine Karriere rettet. Denn Nick Salinger ist ein Bad Boy, bekannt für seine Hitzigkeit auf und neben dem Eis. Grund genug, um sich nicht auf ihn einzulassen, weder privat noch beruflich. Aber die Luft zwischen den beiden knistert auch nach all der Zeit immer noch gewaltig…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Sport Romance gehört zu den Genres, die bei mir so eine Sache sind. Entweder finde ich sie persönlich zu kitschig oder mich interessiert die jeweilige Sportart nicht. Bei Eishockey bin ich immer ein wenig skeptisch, weil ich nur selten mit der Sportart etwas anfangen kann, dennoch wollte ich „Going for the Goal“ eine Chance geben und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich flüssig und leicht, einem wird Eishockey noch einmal etwas ausführlicher geklärt, sodass auch Leser*innen, die sich mit dem Sport nicht auskennen, hierbei einen kleinen Einblick erhalten. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Jillian und Nick erzählt wird, lernt man beide ausreichend kennen und erhält einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

Dabei ist die Geschichte schnell erzählt: Jillian arbeitet als Sportagentin und soll den berühmten Eishockeyspieler Nick Salinger unterstützen. Grund dafür ist sein Ruf, denn Nick gilt nicht nur als Bad Boy, sondern ist vor allem auch dafür bekannt, dass er sowohl auf dem Eis als auch außerhalb als hitzköpfig gilt. Für Jillian kein einfacher Job, da sie schon häufiger eine Schwäche für Nick gezeigt hat und immer mit wieder harter Konkurrenz zu kämpfen hat.

Neben vielen prickelnden Momenten, gibt es in „Going for the Goal“ auch eine Menge an Intrigen und Dramen, die ich zunächst gar nicht so erwartet habe, allerdings eine schöne Abwechslung ist. Was man jedoch ein wenig kritisieren könnte, ist die Vorhersehbarkeit in der (Liebes-) Geschichte und dass die erotischen Szenen etwas zu gewollt sind und für mich nicht authentisch wirken.

Kurz gesagt: „Going for the Goal“ ist insgesamt eine gute Sports Romance, die mit einem unterhaltsamen Schreibstil und gut ausgearbeiteten Figuren punkten konnte und somit nicht nur für Eishockey-Fans empfehlenswert ist.

Rezension

Abbie Greaves – Jeder Tag für dich

Kurzbeschreibung
Mary O’Connor hält jeden Tag Ausschau. Bis ans Ende der Welt wollte Jim mit ihr gehen. Doch seit sieben Jahren ist er spurlos verschwunden. Abends nach der Arbeit geht Mary zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway und stellt sich mitten in den Pendlerstrom. In ihren Händen hält sie ein Schild mit den Worten: Komm nach Hause, Jim. Bis ein unerwarteter Anruf ihre Welt auf den Kopf stellt. Sosehr sich Mary innerlich sträubt, sie muss sich endlich dem stellen, was vor all den Jahren passiert ist. Als die Lokalreporterin Alice Mary am Bahnhof begegnet, wittert sie eine gute Geschichte und freundet sich mit ihr an. Kann Alice Jim finden – und ist Mary bereit, die Wahrheit über ihre große Liebe zu erfahren? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Bei „Jeder Tag für dich“ hat für mich auf den ersten Blick alles gepasst: Ein tolles, ansprechendes Cover, eine gute Kurzbeschreibung und dazu die Bezeichnung, dass es sich hier um den „unvergesslichsten Liebesroman des Jahres“ handelt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich habe mich auf einen unterhaltsamen, romantischen und melancholischen Liebesroman gefreut und wurde doch so bitter enttäuscht.

Zuerst einmal muss man sagen, dass man hier als Verlag deutlich versagt hat, denn hier wäre eine Triggerwarnung angebracht gewesen, da Themen wie Depressionen oder auch Alkoholsucht eine große Rolle in dem Buch spielen. Auch sollte das Buch nicht von jemanden gelesen werden, der eher schlechte Erfahrungen in einer Beziehung erlebt hat, denn auch hier sind narzisstisches Verhalten und emotionale Abhängigkeit ein großes Thema, was so gar nicht zum „unvergesslichsten Liebesroman des Jahres“ passen möchte.

Der Schreibstil ist kein Kracher, aber durchaus in Ordnung, wenn auch nicht immer flüssig, denn besonders gegen Ende geht der Geschichte die Luft aus, sodass diese immer langatmiger wird und teilweise von mir nur noch überflogen wurde. Die Dialoge sind hier und da durchaus unterhaltsam, allerdings hat es mir oft an Tiefe gefehlt. An Tiefe fehlt es auch den Figuren, die man zwar grundätzlich gut kennen lernt, allerdings blieben sie oftmals nur sehr oberflächlich, sehr unsympathisch und trotz der oben angesprochenen Themen hat man nicht oft erfahren, was tatsächlich in ihnen vorgeht. Dies ist sehr schade, denn hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

„Jeder Tag für dich“ wird sowohl in der Gegenwart (im Jahr 2018) als auch in der Vergangenheit in verschiedenen Jahren erzählt und thematisiert dabei die komplette Liebesgeschichte zwischen Mary und Jim. Dabei wird nicht nur ihre Kennenlernphase genauer betrachtet, sondern auch, wie sich die Beziehung in all den Jahren verändert hat. Seit Jim im Jahr 2011 spurlos verschwinden ist, sucht Mary ihn und macht mit Schildern auf sich aufmerksam, damit er wieder zu ihr zurückkehrt. Dabei erhält sie auch Hilfe von der Journalistin Alice, die dem Ganzen ebenfalls auf den Grund gehen möchte.

An sich klingt das ja interessant, wären da nicht so viele Ungereimtheiten, die das Buch so unglogisch erscheinen lassen. Mary ist leider vollkommen unnahbar, dazu ist sie gleichzeitig naiv und vorsichtig zugleich, was einen sehr unglaubwürdigen Mix ergibt, denn während sie sich eher verschlossen gibt, schüttet sie Alice dagegen vollkommen blauäugig das Herz aus, was gar nicht zusammenpassen möchte. Auch Jim ist eher jemand, den man nicht näher kennen lernen möchte, denn dieser besitzt teilweise narzisstische Züge, ist egoistisch und stürzt andere Menschen ungebremst mit in sein Unglück. Besonderes verwerflich ist dabei, dass das Buch vermittelt, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn man so behandelt wird, wenn diese Menschen Probleme haben. Ghosting und emotionaler Missbrauch werden hier als kleine Probleme abgestuft und dies ist für mich die vollkommen falsche Botschaft und macht damit die sogenannte Liebesgeschichte vollkommen kaputt.

Somit konnte mich „Jeder Tag für dich“ leider gar nicht von sich überzeugen und mir ist vollkommen unverständlich, wie man so eine toxische Geschichte als Liebesgeschichte verkaufen kann. Von mir gibt es somit keine Empfehlung.

Rezension

Nadin Maari – Winterzauber in der kleinen Teestube

Kurzbeschreibung
Mit süßer Intuition kreiert Miela Ladur die zauberhaftesten Gebäckstücke für ein Lifestyle-Magazin. Doch eines Tages wird ihre heile Welt erschüttert, als sie ihren Freund Nils bei einem Seitensprung erwischt. Zusammen mit ihren bunten Macarons wagt Miela einen Neuanfang – in der altmodischen Teestube Teetässchen, die in einem entzückenden Hofgarten, mitten in einem hippen Berliner Altstadtviertel, auf Gäste wartet. Gemeinsam mit Assa, ihres Zeichens Teepsychologin, erweckt Miela dank eines Adventsmarktes voller Winterromantik die Läden des Hofgartens aus ihrem Schlummer. Ihr Macaron-Adventskalender lässt die Gästeherzen dahinschmelzen – vor allem das des smarten Architekten Henrik. Allerdings läuft der Mietvertrag des Teetässchens pünktlich zu Weihnachten aus und auch Nils klopft wieder an Mielas Herz… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Wenn es draußen kalt und grau ist, lese ich am liebsten Geschichten, die ein gemütliches Wintergefühl mit sich bringen, bei denen man sich am liebsten mit einer heißen Tasse Tee in eine Decke einkuscheln möchte. Dabei bin ich auch auf „Winterzauber in der kleinen Teestube“ gestoßen und hatte hohe Erwartungen an die Geschichte – und ich wurde nicht enttäuscht.

Obwohl ich vorher noch nie ein Werk von Nadin Maari gelesen habe, konnte sie mich direkt mit ihrem Schreibstil in den Bann ziehen, denn die Geschichte liest sich leicht, locker und flüssig. Dazu sind die Dialoge mal humorvoll, mal melancholisch, lesen sich aber niemals holprig. Ebenfalls positiv ist, dass die Autorin größtenteils auf Klischees und unnötigen Kitsch verzichtet hat, denn das hat die Geschichte trotz des Genres auch gar nicht nötig gehabt. Auch die Figuren, allen voran Miela, sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und sie besitzen Ecken und Kanten und haben eine gewisse Tiefe, sodass ich sie gern auf ihrem Weg begleitet habe.

Miela hatte schon immer eine Schwäche fürs Backen und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, denn sie arbeitet für ein Lifestyle-Magazin, für das sie regelmäßig ihre neuesten Kreationen vorstellt. Ihre Welt zerbricht jedoch, als sie ihre große Liebe Nils beim Fremdgehen erwischt. Sie braucht dringend einen Neuanfang und entscheidet sich den nächsten Schritt zu wagen. Sie mietet das „Teetässchen“, eine kleine Teestube, die in einem Hofgarten in Berlin liegt und bietet dort ab sofort ihre geliebten Macarons an. Ihre Kunden sind von dem Gebäck angetan, aber auch Henrik, ein charmanter Architekt, ist von Miela und ihre Gastfreundlichkeit ganz begeistert. Für Miela könnte dies der perfekte Neustart sein, wären da nicht ihr Exfreund, der sich wieder um sie bemüht und der auslaufende Vertrag von der Teestube, der ihr Kopfzerbrechen bereitet.

Besonders schön finde ich, dass man hier Berlin als Handlungsort ausgesucht hat, denn normalerweise hätte man bei dem Buchtitel eher an ein verschneites Örtchen gedacht, bei dem sich ab und zu Einheimische und Touristen in die Teestunde verirren. Dass man hier Berlin ausgesucht hat, ist gelungen und ist durchaus passend, da es mal etwas anderes ist und dennoch ein gemütliches Wintergefühl mit sich gebracht hat.

Kurz gesagt: „Winterzauber in der kleinen Teestube“ ist insgesamt eine schöne, winterliche Geschichte, die unterhält und ohne unnötigen Kitsch auskommt, sondern mit interessanten Figuren und einem tollen Schreibstil überzeugen kann. Somit kann ich die Geschichte nur empfehlen.

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Abbi Glines – Ashington: Verliebt in einen Earl

Es gab Zeiten, da habe ich jedes Buch von Abbi Glines direkt am Erscheinungstag verschlungen und geliebt. Leider haben sich diese Zeiten wohl endgültig geändert, denn ihr neuestes Werk „Ashington: Verliebt in einen Earl“ hat mich leider komplett enttäuscht, sodass ich dieses sogar abgebrochen habe. Man muss der Autorin zwar zugutehalten, dass sie sich mit dem Buch etwas getraut und sich an ein neues Genre gewagt hat, allerdings war dies für mich leider ein Reinfall.

Man merkt der Autorin an, dass sie ein großer Fan der „Bridgerton“-Reihe ist, denn sie hat sich hier und da deutlich inspirieren lassen. An sich finde ich das gar nicht so schlimm, nur fehlte mir an der Geschichte, die im Jahr 1815 in London spielt, die Originalität und teilweise auch die Tiefe. Oft hatte man auch das Gefühl dass man einfach alles bereits schon einmal in ähnlicher Form gelesen hat.

Miriam ist eher ein Landei, das gerne zuhause und bei ihren Büchern ist. Die Schulden ihrer Familie machen es ihr jedoch unmöglich ein solches Leben zu führen und somit macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Mann, der sowohl vermögend ist als auch die richtigen Kontakte pflegt. Gleichzeitig gibt es da auch noch Hugh, den arroganten Earl of Ashington, der nach dem Tod seines Vaters auf der Suche nach einer geeigneten Frau ist, um für Erben zu sorgen. Da es wie so oft in dem Genre auch hier jede Menge Intrigen gibt, kommt natürlich auch noch Hughs Halbbruder Nathaniel ins Spiel, der alles daran setzen möchte, dass es Hugh mit seiner Damenwahl nicht zu leicht gemacht wird.

Hier hätte tatsächlich eine gute Geschichte entstehen können, allerdings waren mir die Figuren zu sehr die Stereotypen ohne Ecken und Kanten, die man nur allzu oft in solchen Romanen findet. Es fehlt an Tiefe und an Sympathie und leider wurde hier auch jedes noch so kleine Klischee bedient, was mich schlicht und ergreifend zunehmend genervt hat.

Dazu liest sich der Schreibstil leider sehr holprig, die Dialoge sind für die damalige Zeit leider auch häufig zu modern und allgemein wollte nicht die Stimmung aufkommen, die das Buch benötigt hätte.

Ich hätte das Buch wirklich gern gemocht, aber leider habe ich es bis zum Ende nicht mehr durchgehalten und das Buch nach knapp einhundertachzig Seiten frustriert beendet. Manchmal sollte man als Autor*in vielleicht doch lieber bei dem Genre bleiben, das man auch tatsächlich beherrscht.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Piper Verlag)

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Nachdem ich bereits die ersten fünf Bände der „Kalifornische Träume“-Reihe von Manuela Inusa gelesen und diese sehr gemocht habe, musste natürlich auch der sechste und neueste Band „Blaubeerjahre“ bei mir einziehen. Ich liebe die Atmosphöre in den Büchern sehr und somit bin ich schon sehr gespannt, wie mir die Geschichte von Alison, Jillian und Delilah gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Nach einem schweren Schicksalsschlag zogen die Schwestern Alison, Jillian und Delilah zu ihren Großeltern – auf die familieneigene Blaubeerfarm in Kalifornien. Die Jahre waren geprägt von Geborgenheit, Verständnis und Liebe, sie haben mit Grandma Fran gebacken, Marmelade gekocht und am Marktstand ihre Früchte verkauft. Doch heute leben die Schwestern weit voneinander entfernt und sehen sich nur selten. Bis Grandma Fran sie bittet, die Blaubeerfarm zusammen zu übernehmen, denn sie möchte nun zu Grandpa Cliff ins Seniorenheim ziehen. Die drei lassen sich darauf ein, und das ist erst der Beginn einer langen Reise mit vielen Hindernissen, aber auch voller Hoffnung… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nicht allzu lange auf dem SUB verweilen wird „Jeder Tag für dich“ von Abbi Greaves, da ich das Buch für eine Leserunde erhalten habe. Da mich die Thematik sehr anspricht und ich mal wieder große Lust auf eine Liebesgeschichte hatte, freue ich mich schon sehr darauf, bei der Leserunde dabei zu sein.

Kurzbeschreibung
Mary O’Connor hält jeden Tag Ausschau. Bis ans Ende der Welt wollte Jim mit ihr gehen. Doch seit sieben Jahren ist er spurlos verschwunden. Abends nach der Arbeit geht Mary zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway und stellt sich mitten in den Pendlerstrom. In ihren Händen hält sie ein Schild mit den Worten: Komm nach Hause, Jim. Bis ein unerwarteter Anruf ihre Welt auf den Kopf stellt. Sosehr sich Mary innerlich sträubt, sie muss sich endlich dem stellen, was vor all den Jahren passiert ist. Als die Lokalreporterin Alice Mary am Bahnhof begegnet, wittert sie eine gute Geschichte und freundet sich mit ihr an. Kann Alice Jim finden – und ist Mary bereit, die Wahrheit über ihre große Liebe zu erfahren? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Direkt am Erscheinungstag durfte „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ von Ali Hazelwood bei mir einziehen. Ich habe das Buch schon vor einigen Monaten vorbestellt und freue mich, es endlich in den Händen halten zu können. Hier erhoffe ich mir, dass der große Hype um das Werk gerechtfertigt ist und freue mich auf viele schöne und humorvolle Lesestunden.

Kurzbeschreibung
Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Heartbreak Boys“ von Simon James Green. Die LGBTQIA+ Geschichte, rund um Jack und Nate habe ich mir als Prämie in der Lesejury gegönnt und freue mich schon sehr darauf, das Buch in den kommenden Wochen zu beginnen. Hier erhoffe ich mir eine ganze Menge, dass das Buch bislang (fast) nur positive Bewertungen erhalten hat.

Kurzbeschreibung
Für Jack und Nate sollte der Prom ganz besonders werden, doch was die beiden nicht wissen: Ihre festen Freunde haben eine Affäre. Am Ende des Abends sind Nate und Jack Single – und ihre Ex-Freunde offiziell zusammen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, zelebrieren die frisch Verliebten ihre Beziehung auf Instagram. Also beschließen Jack und Nate auf ihrem eigenen Account @TheHeartbreakBoys zum Gegenangriff überzugehen. Dabei schlittern sie von einer kuriosen Situation in die nächste. Ob sie gemeinsam ihren Herzschmerz überwinden können? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Ein Thriller, der aktuell in vieler Munde ist, ist „Thirteen“ von Steve Cavanagh. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt begeistert und somit musste das Buch schnell bei mir einziehen, da ich unbedingt mehr von dem Serienkiller erfahren möchte, der bei einem Gerichtsverfahren in der Jury sitzt. Hier erhoffe ich mir jede Menge Spannung und beeindruckende Gedankengänge.

Kurzbeschreibung
Es ist Amerikas spektakulärster Mordfall. Doch der Killer steht nicht vor Gericht. Er sitzt in der Jury.
Der New Yorker Strafverteidiger Eddie Flynn soll Amerikas prominentesten Mordverdächtigen vor Gericht vertreten: Robert »Bobby« Solomon – jung, attraktiv und der Liebling von ganz Hollywood. Eddies Klienten zählen normalerweise nicht zu den Reichen und Schönen. Aber wenn er von der Unschuld eines Angeklagten überzeugt ist, tut Eddie alles, um ihn freizubekommen. Und er glaubt Bobby, dass dieser nichts mit dem Mord an seiner Frau und deren Liebhaber zu tun zu hat, obwohl alle Beweise gegen ihn sprechen. Der Fall scheint aussichtslos, bis Eddie erkennt: Der wahre Killer sitzt in der Jury…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Bereits etwas länger auf dem SUB befindet sich „Be My Tomorrow“, der Auftakt der „Only Love“-Trilogie, von Emma Scott. Da ich von der Autorin bereits einige Bücher gelesen habe und mal mehr, mal weniger begeistert war, bin ich schon sehr gespannt, was ich von dieser Geschichte halten werde. Die Geschichte rund um Zelda und Beckett klingt jedoch sehr vielversprechend, sodass ich mir hier eine emotionale und schöne Liebesgeschichte erhoffe.

Kurzbeschreibung
Vor zehn Jahren wurde Zeldas Leben zerstört. Ihren Schmerz verarbeitet sie in ihrer Graphic Novel – aber kein Verlag will ihre Geschichte veröffentlichen. Doch dann trifft sie in New York auf Beckett – auch er trägt eine Last, die ihn nicht loslässt. Da sie sich keine eigene Wohnung in New York leisten kann und Beckett mit der Miete im Verzug ist, überredet sie ihn, sie als Mitbewohnerin aufzunehmen. Aus ihrer Zweckgemeinschaft wird schon bald viel mehr, und Zelda und Beckett beginnen ihr Herz füreinander zu öffnen – bis zu dem Moment, an dem sie gezwungen werden, sich zu entscheiden, ob sie an ihrem Schmerz festhalten oder dem Glück eine Chance geben wollen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)