SUB-Zuwachs

Spannende, romantische und unterhaltsame Neuzugänge der letzten Wochen

In den letzten drei Wochen sind wieder einige Bücher und Hörbucher bei mir eingezogen, denn ich habe nicht nur meine Liebe zu Kindle Unlimited entdeckt, sondern mir auch mal wieder zwei Audiobooks gegönnt. Dazu sind auch ein paar Spontankäufe hinzugekommen. Mein SUB hat jedoch nicht allzu sehr gelitten, da ich bereits einige der Bücher bereits gelesen, bzw. gehört habe.

Dank Kindle Unlimited habe ich „Die Weihnachtsbuchhandlung am Miracle Place“ von Manuela Inusa gelesen. Die Autorin ist bereits seit Jahren eine von meinen Lieblingsautorinnen, sodass ich im November und Dezember bereits einige Bücher von ihr gelesen habe. „Die Weihnachtsbuchhandlung am Miracle Place“ gehört zwar leider nicht zu meinen Lieblingsbüchern, allerdings wurde ich hier gut unterhalten und in Weihnachtsstimmung versetzt. Eine ausführliche Rezension folgt.

Kurzbeschreibung
Als Gwendolyn, frisch gefeuert und dazu von ihrem Freund Martin wegen ihres »Weihnachtswahns« verlassen, von London nach Oxford zieht, um bei ihrer Tante Josephine in deren Weihnachtsbuchhandlung auszuhelfen, erwartet sie nicht viel. Ein paar gleichgesinnte Menschen vielleicht, die Weihnachten ebenso lieben wie sie. Doch neben ganz vielen wunderbaren Weihnachtsbüchern, jeder Menge Weihnachtsstimmung und Oxford im Schnee, soll Gwen zudem auf einen jungen Mann treffen, der ihr Herz in diesen kalten Tagen erwärmt – und der ihr die wahre Bedeutung von Weihnachten näherbringt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Und noch einmal Manuela Inusa: Ihre Novelle „Rosa Rosen – Geschichte einer Freundschaft“ habe ich ebenfalls über Kindle Unlimited gelesen und die Geschichte zweiter jüdischer Freundinnnen hat mich sehr mitgenommen, sodass es sehr schwer ist, meine Gefühle hier in Worte zu fassen. Das Buch hat nicht nur nachdenklich gestimmt, sondern auch zu Tränen gerührt. Auch hier wird noch eine Rezension folgen.

Kurzbeschreibung
Deutschland, 1935. Die jüdische Abigail verlässt mit 13 Jahren ihre Heimat, um mit ihrer Familie nach Amerika auszuwandern – das Land der großen Hoffnung. Schweren Herzens muss Abigail sich von ihrer besten Freundin Rachel trennen, mit der sie so gerne in ihrem Rosengarten saß. Während Abigail in New York ein neues und besseres Leben beginnt, geht Rachel im Nazi-Deutschland durch die Hölle. Nur durch die Briefe, die die beiden Mädchen sich schreiben, können sie weiterhin am Leben der anderen teilhaben, während sie langsam zu jungen Frauen heranwachsen – unter Umständen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein Spontankauf, der mir gleich mehrfach empfohlen wurde, ist „Hard to say I love you“ von Julie Chapel. Hier hat mir nicht nur die Kurzbeschreibung sehr zugesagt, sondern auch das wunderschöne Cover, sodass ich schon sehr gespannt bin, wie ich die Geschichte letztendlich finden werde.

Kurzbeschreibung
Niemals hätte Layla gedacht, dass es ihr gelingen könnte, aus dem Schatten ihrer Zwillingsbrüder zu treten. Sie hat gerade ein Englischstudium begonnen, als sie sich bei einem Creative-Writing-Workshop anmeldet – eigentlich nur ihrer Freundin Stella zuliebe. Aber dieser Workshop wird zu einer echten Herausforderung für Layla und sie wächst über sich hinaus. Erst mit ihren Worten, dann mit ihrem ganzen Wesen. Daran nicht unwesentlich beteiligt ist ihr Coach Jordan. Ein Mann, der im Gegensatz zu Layla keine Probleme damit hat, über seine Gefühle zu sprechen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Da Cecelia Aherns Bücher bei mir zum Pflichtprogramm gehören, durfte auch ihr neuestes Werk „Sommersprossen – Nur zusammen ergeben wir Sinn“ mit etwas Verspätung bei mir einziehen. Leider war ich bislang noch nicht in der Stimmung, um das Buch zu lesen, allerdings bin ich da guter Dinge, dass ich das Buch spätestens Anfang 2022 lesen werde.

Kurzbeschreibung
Allegra hat ihre Sommersprossen von ihrem Vater geerbt. Für sich selbst hat sie die Verbindung zwischen den wichtigen Punkten im Leben noch nicht raus. Sie ist nach Dublin gezogen, um ihre Mutter zu finden. Hier arbeitet sie als Hilfspolizistin, verteilt auf ihren täglichen Runden Strafzettel. Allegra lebt ziemlich allein, lässt niemanden nah an sich heran. Bis ihr eines Tages ein arroganter Ferrari-Fahrer diese Fünf-Menschen-Weisheit an den Kopf wirft. Allegra geht die Frage nicht mehr aus dem Kopf: Wer sind eigentlich die wichtigsten Menschen in meinem Leben? Eine Geschichte, die uns auf unsere ganz persönliche Suche schickt und zeigt: Wir sind wie Sternbilder am Nachthimmel, nur in Verbindung miteinander ergibt unser Leben Sinn. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Gekauft, gehört und gemocht habe ich „Christmas Deal“ von Vi Keeland und Penelope Ward. An sich eine tolle Geschichte, auch wenn diese nur sehr wenig mit Weihnachten zu tun hat, was ich tatsächlich ein wenig schade finde. Dennoch konnte mich dieses Audiobook insgesamt gut unterhalten, sodass auch dazu in Kürze eine ausführliche Rezension veröffentlicht wird.

Kurzbeschreibung
Riley Kennedy ist genervt. Immer wieder landen ihre E-Mails bei ihrem Kollegen Kennedy Riley. Doch statt sie einfach weiterzuleiten, gibt dieser stets auch noch seine unpassenden Kommentare dazu ab. Als sie sich auf der Weihnachtsparty dann gegenüber stehen, will Riley die Gelegenheit nutzen, ihm endlich ordentlich die Meinung zu sagen. Doch ehe sie sich versieht, hat sie der attraktive Kennedy zu einem Weihnachtdeal überredet: Er spielt ihren Freund auf der Weihnachtsparty ihrer Mutter, dafür begleitet sie ihn auf eine Hochzeit. Doch was, wenn aus dem Deal auf einmal etwas Echtes wird? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem mir bereits der erste Band gut gefallen hat, habe ich mir auch den zweiten Band „Das NEINhorn und die Schlangeweile“ von Marc-Uwe Kling als Hörbuch gekauft. Zwar ist dies von der Länge her nur eine kurze Hördauer, allerdings freue ich mich schon sehr darauf, mehr aus dem spannenden Leben des NEINhorns zu erfahren.

Kurzbeschreibung
Das NEINhorn und die KönigsDOCHter, die hatten einen Streit… aber beide wissen nicht mehr, worum es geht. Als sich der NAhUND zum Erzieher aufspielt, wird es dem NEINhorn zu blöd und es zischt ab. Nach einer langen Wanderung landet es im dichten dunklen Dschungel, wo die SchLANGEWEILE von einem Assst runterhängt und allesss sssuper schlangweilig findet! Egal, was das NEINhorn vorschlägt, sie hat keine Schlussst darauf. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein Spontankauf ist „Still With You“ von Morgane Moncomble, was mich tatsächlich ein wenig überrascht, da ich bislang eher nicht die schönsten Erfahrungen mit den Büchern der Autorin gemacht habe. Die Geschichte von Lara und ihrer Zwillingsschwester Amélia klingt jedoch so interessant und schön, dass ich der Autorin sehr gerne noch einmal eine Chance geben möchte.

Kurzbeschreibung
Lara und ihre Zwillingsschwester Amelia haben bislang alles miteinander geteilt, allem voran ihre Leidenschaft für Akrobatik. Doch seit sich die Highschool ihrem Ende nähert, scheint sich Amelia immer mehr von Lara zu distanzieren. Lara setzt alles daran, ihr größtes Hobby zum Beruf zu machen und trotz der Vorurteile gegenüber ihrem Gewicht und ihrer Selbstzweifel an einer prestigeträchtigen Akrobatikschule angenommen zu werden. Und als ihre Schwester nicht mal mehr mit ihr trainieren möchte, bleibt ihr keine andere Wahl, als sich kurzerhand einen neuen Partner zu suchen: ihren Nachbarn und Klassenkameraden Casey, der ihr Herz gefährlich schnell schlagen lässt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem mir bereits „Hex“ von Thomas Olde Heuvelt gut gefallen hat, durfte auch endlich sein neuestes Werk „Echo“ bei mir einziehen, auf das ich schon sehr gespannt bin, weil das Buch nicht nur wieder sehr spannend und gruselig klingt, sondern weil Heuvelt auch mittlerweile als „der neue Stephen King“ gilt. Somit werde ich den über 700 Seiten dicken Wälzer schon hoffentlich bald lesen.

Kurzbeschreibung
Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche Bergtour werden, als Nick mit seinem Kumpel Augustin zu einer Kletterpartie in den Schweizer Alpen aufbricht. Doch dann kommt es unterwegs zu einem tragischen Unfall: Augustin stürzt in eine Gletscherspalte, Nick wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wird für immer entstellt sein. Sam, Nicks Lebensgefährte, ist zunächst nur froh, dass sein Freund überlebt hat, aber dann passieren immer mysteriösere Dinge in Nicks Umfeld. Auch Nick selbst verhält sich immer seltsamer, und schon bald wird Sam klar, dass Nick etwas aus den Bergen mitgebracht hat. Etwas Böses… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Manuela Inusa – Be my Gift

Kurzbeschreibung
Als Dana nur wenige Tage vor Weihnachten von einem widerlichen Kerl auf der Straße belästigt wird, kommt ihr ein gutaussehender Fremder namens Malvin zu Hilfe. Dieser erweist sich nicht nur als ihr ganz eigener Held, er schenkt ihr nach einer enttäuschenden Beziehung auch wieder ein wenig Zuversicht und die Aufmerksamkeit, nach der sie sich sehnt. Nach einer perfekten gemeinsamen Nacht ist Malvin jedoch wie ausgewechselt. Er nennt Dana plötzlich Madeleine, und er selbst entpuppt sich als Psychopath, der Dana alles andere beschert als idyllische Stunden unterm Weihnachtsbaum. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Als großer Fan von Manuela Inusa lese ich nicht nur sehr gerne ihre Verlagsbücher, sondern vor allem die Bücher, die sie eigenständig veröffentlicht, weil dies meist die schönsten Buchperlen sind. So auch ihre Weihnachtsgeschichte „Be my Gift“, von der ich mir sehr viel versprochen habe und nicht enttäuscht wurde. Sehr löblich ist dabei, dass die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf des Buches von der Autorin gespendet wird.

Der knapp 90-seitige Kurzroman wird spannend und flüssig erzählt, besonders hat mir dabei die Beschreibung des Edinburgher Weihnachtsmarktes gefallen, auf dem man die Protagonistin Dana begleiten konnte. Auch die Figuren selbst sind gut ausgearbeitet. Man lernt sie ausreichend kennen, leidet mit ihnen, allerdings konnte ich auch so manches mal ein Kopfschütteln nicht verkneifen, denn besonders Dana kommt stellenweise leider doch sehr naiv daher.

Danas Welt steht Kopf, seit ihr Ex-Mann sie betrogen hat und sie sich hat scheiden lassen. Sie kann Männern nur noch schwer vertrauen und geht lieber kein Risiko ein. Auch zu ihrer Schwester hat sie ein eher schwieriges Verhältnis, da Dana sehr herzlich und ihre Schwester das genaue Gegenteil ist. Als sie jedoch von einem Mann auf offener Straße belästigt wird, eilt ihr Malvin zur Hilfe. Dana ist direkt Feuer und Flamme für ihren Retter und lädt ihn zu sich nach Hause ein, wo die beiden auch direkt die Nacht miteinander verbringen. Alles könnte für Dana so schön sein, wäre Malvin nicht am nächsten Tag wie ausgewechselt und so besessen von ihr, dass er sie sogar in ihrer eigenen Wohnung einsperrt und ihr komplettes Leben kontrolliert.

„Be my Gift“ ist dabei nicht nur sehr spannend, sondern zeigt auch auf, wie leicht es Psychopathen mit ihren Opfern haben, wenn diese verletzlich und naiv genug sind und nicht auf vorhandene Warnzeichen achten. Die Geschichte rund um Dana wird dabei sehr ausführlich und schonungslos erzählt, dabei wird auch genau auf die Angst und Gedanken der Opfer eingegangen, die sicherlich auch für manchen Leser belastend sind.

Kurz gesagt: „Be my Gift“ ist ein spannungsgeladener, gut erzählter Kurzroman mit einem interessanten Setting, gut ausgearbeiteten Figuren und vielen unangenehmen Situationen und ist gleichzeitig so spannend, dass man das Buch einfach in einem Rutsch durchlesen muss.

Rezension

Marc-Uwe Kling – Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte

Kurzbeschreibung
Mama und Papa brauchen ein romantisches Wochenende. Tiffany findet das komisch, sie hat so was noch nie gebraucht. Max auch nicht. Ihre Schwester Luisa ist aber schon 17 und möchte mit ihrem Freund Justin ebenfalls ein romantisches Wochenende verbringen. Darum will Papa ein heikles Gespräch führen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ und „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling gehört habe und dabei bereits die chaotische und liebenswerte Familie kennenlernen durfte, habe ich mich schon sehr auf den Nachfolger „Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte“ gefreut.

Hierbei wird dieses Mal ein deutlich ernsteres Thema aufgesprochen, denn Luisa, die älteste Tochter der Familie, wird von ihrem Vater aufgeklärt, bei dem nicht nur die gesamte Familie dabei ist, sondern auch noch nebenbei der Nachbar und Luisas Freund dabei sind.

Die Geschichte wird dabei wie immer vom Autor selbst eingesprochen, der den Figuren auf sehr charmante und witzige Art Leben einhaucht. Zwar kommt das Hörbuch noch nicht einmal auf eine halbe Stunde Laufzeit, allerdings ist dies nicht allzu schlimm, da es mich trotz allem sehr unterhalten hat und zum Schmunzeln bringen konnte.

Dabei setzt Marc-Uwe Kling wieder einmal auf seinen altbewährten Humor, der zwar teilweise sehr überspitzt ist, aber dennoch durchaus zu unterhalten weiß. Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch tatsächlich aufklärend und zeigt teilweise auch auf, wie unbeholfen manche Eltern doch im Umgang mit ihren Kindern sind, wenn es um Aufklärung und Sexualität geht. Von daher empfinde ich die Reaktion von Luisa, aber auch von ihren Eltern als sehr gelungen.

Somit ist „Der Tag, an dem Papa ein heilkes Gespräch führen wollte“ ein sehr unterhaltsames, gut aufklärendes und toll eingesprochenes Hörbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten konnte. Bitte mehr davon!

Weitere Geschichten über die liebenswerte Familie
Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat
Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat

Rezension

Marc-Uwe Kling – Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat

Kurzbeschreibung
Oma und Opa sind wieder da. Zum Aufpassen. Die Kinder wissen eigentlich auch, wer auf wen aufpassen muss. Trotzdem lassen sie den Opa allein in die Küche. Prompt stellt er was an. Danach hat der Opa Angst ausgeschimpft zu werden, aber wie schnell klar wird, hat jeder schon mal was Doofes gemacht. Sogar Mama und Papa. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits kürzlich „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling gehört habe und mir die Geschichte sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt den indirekten Nachfolger „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ hören und habe mir hier eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte erhofft, die ich auch letztendlich bekommen habe.

Die Geschichte wird dabei vom Autor selbst eingesprochen, der den Figuren auf sehr charmante und witzige Art Leben einhaucht. Zwar kommt das Hörbuch noch nicht einmal auf eine ganze Stunde Laufzeit, allerdings ist dies nicht schlimm, da es mich trotz allem sehr unterhalten und zum Schmunzeln bringen konnte.

In „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ geht es um die Geschwister Tiffany, Luisa und Max, die bei ihren Großeltern sind, während ihre Eltern arbeiten. Nachdem bereits zuvor die Oma das Internet kaputt gemacht hat – und zwar auf der ganzen Welt! -, bekommt man es nun mehr mit dem Opa zu tun. Normalerweise schaut er den ganzen Tag nur Dokumentationen, allerdings wollte er nun auch mal etwas aktiver sein und Tee kochen. Dabei hat er jedoch den Wasserkocher auf den Herd gestellt, was nicht nur für eine kleine Sauerei gesorgt hat, sondern auch einigen stinkenden Rauch mit sich bringt, was die gesamte Familie zum Schmunzeln bringt.

Die Figuren sind dabei alle auf ihre eigene Art sehr liebenswert: Die Oma, die immer ein wenig unbeholfen wirkt. Der Opa, der wie auch die Oma immer ein wenig schusselig, aber liebenswert ist. Die Enkel, die mehr auf die Großeltern aufpassen, als umgekehrt. Die kleinen Zankereien zwischen ihnen sind erfrischend und unterhaltsam und auch die Art und Weise, wie sie ihre gemeinsame Zeit verbringen, hat mir sehr gefallen.

Somit ist „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ ein sehr unterhaltsames, toll eingesprochenes Hörbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten konnte. Bitte mehr davon!

Rezension

Audrey Carlan – Kopenhagen (Dream Maker City #3)

Kurzbeschreibung
Sexy Hygge in Kopenhagen: Diesmal geht es für den Dream Maker alias Ellis Parker in den hohen Norden … Er führt die legendäre Agentur ‚International Guy‘. Was er anbietet: alles, was sexy, tough und unwiderstehlich macht. Wer seine Kundinnen sind: Frauen aus der ganzen Welt, die Coaching in Sachen Liebe, Leben und Karriere suchen. Was ihn auszeichnet: Sein unglaublicher Sex-Appeal und seine beiden Partner Bogart ‚Bo‘ Montgomery, der Love Maker, und Royce Sterling, der Money Maker. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Dream Maker City“-Reihe gelesen habe und ich diese insgesamt ganz nett fand, habe ich mich spontan dazu entschieden, de dritten Band „Kopenhagen“ direkt hinterher zu lesen. Auch hier waren meine Erwartungen nicht allzu hoch, sodass ich nicht enttäuscht werden konnte, allerdings muss ich zugeben, dass es hier nur wenig Weiterentwicklungen gab und mich das Buch immer mehr gelangweilt hat.

„Kopenhagen, ist dabei die dritte Station von Parker Ellis, neun weitere, darunter Montreal, Berlin, Madrid und London folgen. Audrey Carlan besitzt einen eher einfach gehaltenen Schreibstil, der sich flüssig liest und durchaus zu unterhalten weiß. Die Figuren sind – für die Länge, bzw. Kürze der Geschichte – gut gezeichnet, man lernt diese ausreichend kennen, allerdings sind diese nicht immer sympathisch. Ein Schwachpunkt sind hierbei auch die Dialoge, die sich oftmals doch sehr hölzern lesen.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Parker Ellis ist der sogenannte Dream Maker, der zusammen mit seinen beiden Partnern Bogart und Royce die Agentur „International Guy“ führt. Hierbei fliegt er um die gesamte Welt, um seine Aufträge zu erfüllen, die hauptsächlich davon handeln, Frauen zu verführen, ihnen neues Selbstbewusstsein zu verleihen oder einfach einen netten Abend zu haben. In Kopenhagen bekommt er es mit Christina zu tun, einer Fürstentochter, deren Jugendfreund der zukünftige König von Dänemark ist. Da Christina keine Königin werden möchte, möchte sie unbedingt ein schlechteres Image aufbauen, um doch nicht als würdig angesehen zu werden…

Wenn man mal für ein paar Stunden den Kopf ausschalten möchte, wird man hier sicherlich gut unterhalten. Dennoch gibt es hier einen ganz großen Punkt, der mich doch sehr stört und das ist die Darstellung von Mann und Frau in den Büchern der Autorin. Während bislang immer die Frauen als nahezu perfekt und fast schon sexbesessen dargestellt werden, steht in der „Dream Maker City“-Reihe dieses Mal der Mann im Vordergrund, der natürlich unglaublich sexy, selbstbewusst und unwiderstehlich ist. Dies kann vielleicht mal nett sein, allerdings gefallen mir Figuren mit Ecken und Kanten deutlich besser als die oftmals viel zu aalglatten Figuren, die Audrey Carlan hier kreiert hat.

Das Cover ist dagegen ganz hübsch anzusehen und besticht mit tollen Farben. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls überzeugen, sodass ich auch dem zweiten Band eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Kopenhagen“ ist zwar an sich ein netter dritter Teil der „Dream Maker City“-Rehe, der zwar hier und da durchaus zu unterhalten weiß, aber insgesamt doch häufig recht blass bleibt. Da sich die Bücher innerhalb der Reihe auch viel zu sehr wiederholen, werde ich es nach dem dritten Band wohl endgültig gut sein lassen und die anderen Bände nicht mehr lesen.

Reihenfolge
Paris
New York
Kopenhagen
Mailand
San Francisco
Montreal
Berlin
Washington D.C.
London
Madrid
Rio de Janeiro
Los Angeles

Rezension

Audrey Carlan – Paris (Dream Maker City #1)

Kurzbeschreibung
Paris: Die Stadt der Liebe – und die erste Station für den Dream Maker Parker Ellis. Er führt die legendäre Agentur ‚International Guy‘. Was er anbietet: alles, was sexy, tough und unwiderstehlich macht. Wer seine Kundinnen sind: Frauen aus der ganzen Welt, die Coaching in Sachen Liebe, Leben und Karriere suchen. Was ihn auszeichnet: Sein unglaublicher Sex-Appeal und seine beiden Partner Bogart ‚Bo‘ Montgomery, der Love Maker, und Royce Sterling, der Money Maker. Parkers Aufträge führen ihn um den gesamten Globus. Und manchmal fällt es schwer, nicht schwach zu werden. Den Auftakt macht eine junge Pariser Businesslady, der Parker mehr Selbstvertrauen lehrt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bislang viel zu wenig Werke von Audrey Carlan gelesen habe und unbedingt mal mehr von ihr lesen wollte, habe ich mich für „Paris“, dem ersten Band der Kurzgeschichten-Reihe „Dream Maker City“-entschieden. Hierbei hatte ich ehrlich gesagt nicht die größten Erwartungen und habe mich somit einfach mal überraschen lassen.

„Paris“, die Stadt der Liebe, ist dabei die erste Station von Parker Ellis, elf weitere, darunter New York, Berlin, Madrid und London folgen. Audrey Carlan besitzt einen eher einfach gehaltenen Schreibstil, der sich flüssig liest und durchaus zu unterhalten weiß. Die Figuren sind – für die Länge, bzw. Kürze der Geschichte – gut gezeichnet, man lernt diese ausreichend kennen, allerdings sind diese nicht immer sympathisch. Ein Schwachpunkt sind hierbei auch die Dialoge, die sich oftmals doch sehr hölzern lesen.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Parker Ellis ist der sogenannte Dream Maker, der zusammen mit seinen beiden Partnern Bogart und Royce die Agentur „International Guy“ führt. Hierbei fliegt er um die gesamte Welt, um seine Aufträge zu erfüllen, die hauptsächlich davon handeln, Frauen zu verführen, ihnen neues Selbstbewusstsein zu verleihen oder einfach einen netten Abend zu haben. In Paris trifft er dabei auf Sophie, die Erbin einer Parfüme-Manufaktur…

Wenn man mal für ein paar Stunden den Kopf ausschalten möchte, wird man hier sicherlich gut unterhalten. Dennoch gibt es hier einen ganz großen Punkt, der mich doch sehr stört und das ist die Darstellung von Mann und Frau in den Büchern der Autorin. Während bislang immer die Frauen als nahezu perfekt und fast schon sexbesessen dargestellt werden, steht in der „Dream Maker City“-Reihe dieses Mal der Mann im Vordergrund, der natürlich unglaublich sexy, selbstbewusst und unwiderstehlich ist. Dies kann vielleicht mal nett sein, allerdings gefallen mir Figuren mit Ecken und Kanten deutlich besser als die oftmals viel zu aalglatten Figuren, die Audrey Carlan hier kreiert hat.

Das Cover ist dagegen ganz hübsch anzusehen und besticht mit tollen Farben. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls überzeugen, sodass meine Neugierde am Ende gesiegt hat und ich dem Buch eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Paris“ ist ein eher durchwachsener Auftakt der „Dream Maker City“-Rehe, der zwar hier und da durchaus zu unterhalten weiß, aber insgesamt doch recht blass bleibt. Mal sehen, ob sich der zweite Teil „New York“ steigern kann.

Reihenfolge
Paris
New York
Kopenhagen
Mailand
San Francisco
Montreal
Berlin
Washington D.C.
London
Madrid
Rio de Janeiro
Los Angeles

Rezension

Laurelin McGee – Miss Taken (Miss Match #1.5)

Kurzbeschreibung
Das Date mit dem arroganten Geschäftsmann Blake Donovan lässt Jaylene Kim fassungslos zurück. Wie kann sich eine selbstbewusste, selbstständige Frau freiwillig so von einem Mann dominieren lassen? Ihr neuer und mysteriöser Nachbar Noah dagegen ist alles, was sie sich von einem Mann wünscht: heiß, romantisch und genauso verliebt in Literatur wie sie. Bis er eine Seite an ihr entdeckt, die sie nie für möglich gehalten hätte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Mr. Undateable“, den ersten Band der „Miss Match“-Reihe, insgesamt ganz nett fand, war ich schon sehr gespannt auf „Miss Taken“, eine knapp einhundertzehn Seiten lange Novelle. Hierbei hatte ich zunächst nicht allzu viele Erwartungen, allerdings wurde ich letztendlich doch besser unterhalten als zuvor gedacht.

Der Schreibstil liest sich flüssig, ist angenehm leicht, allerdings nicht anspruchslos, sodass man hier eine gut erzählte Geschichte mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren und prickelnden Szenen erhält.

Erzählt wird hierbei dieses Mal die Geschichte von Jaylene, einer jungen Frau, die im ersten Band „Mr. Undateable“ eines der Dates von Blake Donovan war, welches jedoch gnadenlos gefloppt ist. Jaylene ist weiterhin auf der Suche nach der großen Liebe und sucht dabei besonders einen Mann, der auf sie und ihre Wünsche eingeht und die selben Interessen hat.
Dies findet sie alles in ihrem neuen Nachbarn Noah, allerdings merkt sie auch schnell, dass sie durch Noah auch sich selbst noch mehr kennenlernen kann, was direkt neue Seiten in ihr hervorbringt…

Die Geschichte ist dabei insgesamt ganz nett, zwar oftmals sehr vorhersehrbar, allerdings dennoch unterhaltsam mit kleineren romantischen Momenten, aber auch mit durchaus humorvollen Szenen. Jaylene lernt man hierbei gut kennen und ich fand sie und Noah sehr sympathisch.

Die Covergestaltung gefällt mir dagegen mit seinen Quadraten sehr gut, auch das Model passt perfekt zu Jaylene, da ich sie mir fast genauso vorgestellt habe. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls direkt überzeugen, sodass ich der Geschichte trotz Skepsis eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Miss Taken“ ist eine nette Novelle und somit gute Ergänzung zur „Miss Match“-Reihe, die sich insgesamt ganz nett liest, allerdings nicht zwingend ein Muss ist. Dennoch kann die Geschichte mit interessanten Figuren punkten, sodass sie für zwischendurch gut geeignet ist.

Reihenfolge
Mr. Undateable
Miss Taken
Love Struck (dt. Titel unbekannt)

Rezension

Abbi Glines – In Sehnsucht vereint (Once She Dreamed #1)

Kurzbeschreibung
In Sammy Jos kleiner Heimatstadt in Alabama hat alles seine Ordnung: Niemand zieht weg, geheiratet wird untereinander, man bekommt Kinder und lässt sich in seinem Reihenhäuschen nieder. Doch Sammy Jo will etwas anderes. Seit sie denken kann, möchte sie hinaus in die Welt, mehr sehen, mehr erleben. Nur hat sie keine Ahnung, wie sie das anstellen soll, denn sie arbeitet Tag für Tag in der Bäckerei und ihre Mutter findet den Lebensentwurf mit heiraten, in der Nähe bleiben und Kinder kriegen perfekt für sie!
Alles ändert sich, als Hale Christopher Jude durch die Tür spaziert: Er verkörpert alles, wovon sie träumt – doch Sammy Jo übersieht, dass Dinge manchmal anders sind, als sie scheinen…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich ein großer Fan von Abbi Glines bin und ihre Geschichten bislang immer sehr gemocht habe, habe ich mich schon sehr auf ihre neueste Novella „In Sehnsucht vereint“, den Auftakt der „Once She Dreamed“-Dilogie, gefreut. Leider entpuppte sich die Geschichte als große Enttäuschung, denn ich konnte mit den Figuren leider rein gar nichts anfangen.

Selbst der sonst so von mir gelobte Schreibstil konnte nicht bei mir punkten, denn die Geschichte liest sich altbacken, bringt viel zu viele Wiederholungen mit sich und auch die Figuren und Dialoge wirken leider alles andere als gut ausgearbeitet. Würde man es nicht besser wissen, könnte man glatt denken, dass die Geschichte in den fünfziger oder sechziger Jahren spielt, allerdings spielt die Geschichte tatsächlich in der Gegenwart, was mich sehr abgeschreckt hat, da es für mich gar nicht zur heutigen Zeit passt. Dies ist einfach nicht der Schreibstil, den ich sonst von der Autorin gewohnt bin.

Auch die Figuren konnten nicht bei mir punkten. Sammy Jo müsste mit ihren achtzehn, fast neunzehn Jahren eigentlich ein selbständiges Leben führen können, doch sie richtet ihr Leben meistens komplett nach ihrer Mutter, die das sagen hat. Sammy Jo darf nur mit ihren Freunden rausgehen, wenn ihre Mutter es erlaubt, sie muss in der Bäckerei arbeiten, darf aber dort nur essen, was ihre Mutter ihr anreicht und allgemein scheint sie kein eigenes Leben zu haben. Während andere in ihrem Alter bereits ans Heiraten und Kinderkriegen denken, weil das in ihrem Ort in Alabama so üblich ist, hat Sammy Jo ganz andere Ziele, denn sie will unbedingt die Welt sehen und raus aus dem Ort, was auch der Grund ist, weshalb sie sich auf keinen Mann aus Alabama einlassen möchte.

An sich ist das eine gute Einstellung, wenn Sammy Jo dabei nicht so wahnsinnig arrogant wäre und alle anderen, auch ihre Freunde, für eine andere Meinung nur belächelt. Gleichzeitig wird auch ständig angemerkt, dass Sammy Jo das hübscheste Mädchen im Ort ist, sie es selbst aber nicht so sieht. Wieso man dies hier immer und immer wieder erwähnen musste, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, da es letztendlich unwichtig ist.

Die ganze Geschichte ist letztendlich darauf ausgelegt, dass Sammy Jo aus dem Ort raus möchte, ob mit Mann oder ohne ist ihr dabei fast schon egal, solange sie der Hölle Alabama entkommen kann. Hier wäre es deutlich schöner gewesen, wenn Abbi Glines nicht mit der Holzhammermethode gearbeitet hätte, sondern sowohl den Figuren als auch dem Setting und besonders dem Schreibstil noch einmal einen Feinschliff verpasst hätte.

Die Covergestaltung ist dagegen wunderschön und ist auch das einzige Element an diesem Buch, was modern wirkt. Die Kurzbeschreibung liest sich vielversprechend, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte. Schade, dass der Inhalt letztendlich dann doch nicht überzeugen konnte.

Kurz gesagt: Obwohl ich Abbi Glines bislang immer sehr gerne gelesen habe, hat mich „In Sehnsucht vereint“, der Auftakt der „Once She Dreamed“-Dilogie, bitter enttäuscht. Der Schreibstil wirkt altbacken, die Figuren sind unsympathisch und auch sonst habe ich den typischen Stil von Abbi Glines sehr vermisst. Sehr schade, hier wäre mehr drin gewesen.

Reihenfolge
In Sehnsucht vereint
Für immer verliebt (2. Mai 2018)

Rezension

Stephen King – Turnschuhe

Kurzbeschreibung
Als John Tell das Paar Turnschuhe auf der Herrentoilette erstmals sieht, wundert er sich nicht groß. Auch nicht über die tote Fliege daneben. Aber mit der Zeit häuft sich immer mehr totes Getier, und die Sache wird unheimlich. Sehr unheimlich. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Turnschuhe ist eine knapp vierzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Albträume – Nightmares & Dreamscapes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich der Autor wieder einmal überzeugen konnte, auch wenn mir das Ende für meinen Geschmack schon fast zu unspektakulär ist.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „Turnschuhe“ letztendlich sehr gut durchdacht und spannend wirkt. Obwohl die Geschichte bereits im Jahr 1990 in Deutschland erstmals veröffentlicht wurde, wirkt diese hier trotz allem doch recht frisch und modern, sodass das typische King-Gefühl wieder deutlich spürbar ist.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von John Tell, der in den Tabori Studios arbeitet und dort auf er Herrentoilette herrenlose Turnschuhe entdeckt. Was ihn zunächst nur verwundert, allerdings nicht weiter beschäftigt, verändert sich jedoch immer mehr, indem er die Turnschuhe immer wieder sieht, um die sich mittlerweile jede Menge Fliegen tümmeln und bei Berührung der Schuhe sterben. Interessant ist dabei vor allem, dass scheinbar niemand außer ihm die weißen Turnschuhe sieht, sodass er zunächst daran glaubt, dass er sich diese nur einbildet. Was sich jedoch immer mehr herausstellt: Die Turnschuhe gehören einem Geist, der John unbedingt anvertrauen will, wieso er sich auf der Toilette befindet und was mit ihm passiert ist. Dabei kommen auch schreckliche Details aus dem Leben seines Bosses Paul Jannings heraus, sodass John einiges überdenken muss.

Das Cover ist sehr schlicht, einfarbig und hebt lediglich den Namen des Autors und den Buchtitel hervor, was zwar kein Hingucker, aber dennoch in Ordnung ist. Die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr über das Leben John Tell erfahren wollte.

Kurz gesagt: Mit „Turnschuhe“ hat Stephen King erneut eine spannende und ereignisreiche Kurzgeschichte abgeliefert, die zwar nicht ganz ohne kleinere Schwächen auskommt und besonders zum Ende hin an Spannung verliert, mich aber dennoch mit interessanten Figuren und einigen kleineren Schockern überzeugen konnte.

Rezension

Adriana Popescu – Schöne Grüße vom Mond

Kurzbeschreibung
Das Prequel zu ihrem neuen Roman Mein Sommer auf dem Mond enthält die bezaubernde Freundschaftsgeschichte zwischen Heldin Fritzi und Isa. Wie die beiden besten Freundinnen den gemeinsamen Traumsommer auf ihrer Lieblingsinsel planen und warum dann doch alles ganz anders kommt, können alle Fans von Adriana Popescus einzigartigen Jugendromanen exklusiv vorab erfahren. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich ein großer Fan von Adriana Popescus Geschichten bin, freue ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk „Mein Sommer auf dem Mond“, welches am 12. März erscheinen wird. Um die Wartezeit auf ihr neuestes Jugendbuch zu versüßen, hat die Autorin jetzt ein kostenloses Prequel veröffentlicht, das bereits einen tollen Einblick gibt. Die knapp 25 Seiten waren in Rekordzeit gelesen und ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und erzählt Fritzis Leben einmal im Februar 2018 und einmal im Juli 2018. Für die wenigen Seiten bekommt man einen guten Einblick in Fritzis Leben und lernt sie ausreichend kennen. Gleichzeitig ist aber auch ihre beste Freundin Isa gut ausgearbeitet, sodass man auch auf sie einen guten Blick erhält.

Isa und Fritzi sind bereits seit vielen Jahren die besten Freundinnen und galten bislang als unzertrennlich, sodass sie jetzt auch ihren ersten gemeinsamen Urlaub planen. Hierbei wird Rügen anvisiert, wo sie ein bis zwei Wochen Urlaub machen und viel erleben möchten. Alles ist bereits im Februar bis ins kleinste Detail durchgeplant, allerdings zeigt die Geschichte auch, dass das Leben seine ganz eigenen Gesetze schreibt, denn Fritzi befindet sich plötzlich ohne sie auf den Weg nach Rügen – und es handelt sich dabei nicht um einen Urlaub…

Auf diesen knapp 25 Seiten wird nicht nur die Freundschaft zwischen Fritzi und Isa thematisiert, sondern auch die Streitereien ihrer Eltern, die schwer auf ihr Lasten, da sie um deren Ehe bangt. Gleichzeitig geht es hier auch um kleinere Schwärmereien, denn Isa hat sich in einen ihrer Mitschüler verliebt, was möglicherweise die Freundschaft zwischen den Mädchen bröckeln lassen könnte.

Das Cover ist hübsch anzusehen und passt perfekt zu der kleinen Collage, die sich Fritzi und Isa für ihren gemeinsamen Urlaub gebastelt haben. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und konnte direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: „Schöne Grüße vom Mond“ ist ein gelungenes Prequel, das einen ersten Einblick auf „Mein Sommer auf dem Mond“ gibt und definitiv Lust auf mehr macht. Ich habe Fritzi bereits ins Herz geschlossen und freue mich darauf, dass ich schon bald mehr von ihr lesen darf!

Reihenfolge
Schöne Grüße vom Mond (#0.5)
Mein Sommer auf dem Mond (12. März 2018)