Neuerscheinung

Waiting on Wednesday


New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Ich bin King-Fan durch und durch, von daher freue ich mich immer wieder, wenn ein neues Buch von dem „Meister des Horrors“ erscheint. Im November ist es mal wieder soweit, denn dann erscheint „Gwendys Wunschkasten“, das gemeinsam mit Richard Chizmar geschrieben wurde. Ich bin somit schon sehr gespannt und freue mich auf den 27. November 2017, wenn ich das Buch in den Händen halten kann.

Kurzbeschreibung
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den vergangenen zwei Wochen haben sich wieder einige Bücher bei mir angesammelt. Manche davon habe ich überraschend zur Verfügung gestellt bekommen, andere waren Vorbestellungen und andere Bücher wie z.B. die Kurzgeschichte „In der Klemme“ waren Spontankäufe. Auch dieses Mal muss der SUB nicht allzu sehr leiden, da ich bereits einige der Bücher gelesen und teilweise sogar rezensiert habe.

Husch Josten – Hier sind Drachen (Rezension)
Jack Ketchum/Lucky McKee – SCAR (Rezension)
Stephen King – In der Klemme (Rezension)
Janet McNally – Girls In The Moon
JP Delaney – The Girl Before

Nacho Figueras – Versuchung (Die Wellington-Saga #1)
Gerhild Stoltenberg – Überall bist du
Cecily von Ziegesar – Dark Horses
Carla Berling – Mordkapelle
Katie Kennedy – Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

Bianca Iosivoni – Der letzte erste Blick
Mariella Heyd – Touch of Flames
Matt Ralphs – Dunkle Bedrohung (Fire Witch #2)
Sarina Bowen – Wo auch immer du bist (True North 1)
Gail Honeyman – Ich, Eleanor Oliphant

Rezension

Stephen King – In der Klemme


Kurzbeschreibung
Eine grässliche Todesfalle in der heißen Sonne Floridas: Die Nachbarn Curtis Johnson und Tim Grunwald bekriegen sich bis aufs Messer. Eine erneute Konfrontation findet auf einem Baugelände statt. Dort steht ein Toilettenhäuschen, das Grunwald auf einen teuflischen Gedanken bringt. ~ Quelle

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Meine Meinung
„In der Klemme“ ist eine knapp hundert Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „In der Klemme“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Erzählt wird hier ein Streit unter Nachbarn, der immer mehr ausartet und bei dem der Hass stets zu spüren ist. Curtis und Tim sind Nachbarn und möchten beide einen bestimmten Bauplatz, auf den beide Männer einen Anspruch haben, sie sich allerdings –
wie so oft – nicht einigen können. Dieser Streit spitzt sich immer mehr zu, bis sie sich auf einem verlassenen Gelände treffen, wo zuvor ein Bauprojekt eingestellt wurde und sehr viele Gefahren mit sich bringt…

Stephen King hat hierbei nicht nur eine sehr schonungslose Geschichte geschaffen, sondern auch einen Nachbarschaftsstreit bestens in Szene gesetzt. Während einige Nachbarn sich oftmals wegen Kleinigkeiten streiten und dies sogar vor Gericht geht, geht es bei Tim und Curtis weitaus brutaler zu, sodass ich das ein oder andere Mal schockiert den Kopf geschüttelt habe. Gleichzeitig gibt es hier aber auch oftmals Momente mit viel schwarzem Humor, sodass ich auch oftmals schmunzeln musste.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll und interessant, sodass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „In der Klemme“ ist eine schonungslose Geschichte rund um einen Nachbarschaftsstreit mit interessanten Figuren und derben Humor, sodass ich wieder einmal sehr gut unterhalten wurde. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


In den letzten drei Wochen hat sich ganz schön was angesammelt. Schuld daran sind diverse Vorbestellung, Überraschungspost und die freundliche Unterstützung von NetGalley. Da ich allerdings schon einige der Bücher gelesen und zum Teil auch rezensiert habe, ist der SUB-Zuwachs gar nicht mal so groß. Hier freue ich mich besonders auf den ersten Band von „Addicted to Sin“ und „Karma Girl“.

Stephen King – Faire Verlängerung (Rezension)
Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug (Rezension)
Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist (Rezension)
Monica James – Du gehörst mir (Addicted to Sin #1)
Erin Watt – Paper Palace: Die Verführung (The Royals #3)

Margot Lee Shetterly – Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen
Tanja Wekwerth – Madame Cléo und das große kleine Glück
A.J. Pine – If only
Jennifer Estep – Karma Girl (Bigtime #1)
Robison Wells – Guide

Katharina Lang – 150 Ways to Date
Sean Smith – Adele: Ihre Songs, ihr Leben
Stephanie Danler – Sweetbitter
Antonia Neumayer – Selkie
Jennifer Benkau – Soulsister

Kanae Minato – Geständnisse
Emily Barr – Jeder Tag kann der schönste in einem Leben werden
Nica Stevens – Hüter der fünf Leben
Ally Taylor – Phoebe (New York Diaries #3)
Nicola Yoon – The Sun is also a Star

Rezension

Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug


Kurzbeschreibung
Gary, ein alter Mann, erzählt, wie er als Kind dem Teufel persönlich begegnet ist. Damals war er mutterseelenallein beim Angeln, und auf einmal taucht ein Mann in einem makellosen schwarzen Anzug auf. Er riecht nach Schwefel, seine leichenblassen Finger enden in gelben Krallen. Der Mann schildert dem kleinen Gary in allen Einzelheiten, auf welch grässliche Weise dessen Mutter gerade gestorben ist. Und eröffnet ihm, dass er ihn gleich fressen werde. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Der Mann im schwarzen Anzug“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Im Kabinett des Todes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Autor einem hier wahrlich schwere Kost bietet, denn diese Kurzgeschichte ist durchaus brutaler als so manch andere Geschichte aus der „Story Selection“-Reihe, die wöchentlich bei Heyne erschienen ist. Dennoch bleibt Stephen King seinem Schreibstil treu und beschreibt die Geschichte stets spannend und schonungslos, was mir wieder einmal sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Gary, mittlerweile sehr betagt, schreibt eine ganz besondere Kindheitserinnerung in sein Tagebuch. Dabei geht es um einen Tag, den er an einem Bach verbracht hat und dort eine Biene auf seiner Nase vorfand. Dieser gerät daraufhin in Panik, da bereits sein Bruder an einen Bienenstich gestorben ist, allerdings stirbt die Biene plötzlich, als ein Mann in einem schwarzen Anzug neben ihm auftaucht und die Biene mit nur einem Händeklatschen tötet. Dieser erklärt Gary daraufhin, dass auch seine Mutter gerade mit einer Biene zu kämpfen hat und dabei sterben wird, was ihn zu Tode ängstigt, allerdings muss auch er sich einigen Gefahren stellen…

So schnell die Geschichte auch erzählt ist, so ist sie dennoch spannend und packend geschrieben, sodass ich mit Gary richtig mitgefiebert habe und mehr über den Mann im schwarzen Anzug erfahren wollte. Interessant ist dabei auch, dass dieser auch in der Kurzgeschichte „Faire Verlängerung“ eine Rolle spielt – übrigens eine tolle Geschichte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: Auch wenn „Der Mann im schwarzen Anzug“ deutlich brutaler als manch andere Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King ist, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, sodass auch dieses Ebook schnell wieder verschlungen war. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte aus der „Story Selection“-Reihe nur empfehlen.

Rezension

Stephen King – Faire Verlängerung


Kurzbeschreibung
Der schwer krebskranke Streeter geht einen teuflischen Pakt ein. Seine Genesung und sein Glück scheinen fortan Unglück und Untergang für andere zu sein. Kann er dem Einhalt gebieten? Will er das überhaupt? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Faire Verlängerung“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Zwischen Nacht und Dunkel“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King überzeugt wieder einmal mit seinem einmaligen Schreibstil, der mich direkt wieder in den Bann ziehen kann. Obwohl es hier an Horror fehlt, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, denn die Geschichte lebt von einem bösen Humor, gut ausgearbeiteten Dialogen und interessanten Figuren, sodass ich „Faire Verlängerung“ viel zu schnell ausgelesen hatte.

Hierbei geht es um Streeter, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und sich nur schwer damit abfinden kann. Als er dann jedoch eines Tages auf George trifft, keimt in ihm neue Hoffnung auf, denn dieser behauptet, dass er sogenannte Verlängerungen, u.a. auch Lebensverlängerungen, verkauft und den Menschen damit Gutes tun möchte. Mal hat er Menschen bessere Sehkraft geschenkt und auch das liebe Geld spielt oftmals eine gewisse Rolle. Als er Streeter eine sogenannte Lebensversicherung anbietet, lässt sich dieser auf den Deal ein, allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass er damit einen Pakt mit dem Teufel schließt und einen hohen Preis zahlen muss.

Interessant ist hierbei, dass die Geschichte ganz ohne den King-typischen Horror auskommt, sondern vielmehr eine gesellschaftskritische Geschichte ist, die aufzeigt, was Menschen alles tun, um ein besseres Leben zu erhalten. Zwar kann man stellenweise verstehen, wieso sich Streeter auf den Handel einlässt, allerdings ist es interessant zu sehen, wozu Menschen zu allem fähig sind, wenn es dabei um sie selbst geht. Dies hat Stephen King meiner Meinung nach gut hinbekommen, sodass mich die Geschichte trotz des ganzen Humors auch oftmals zum Nachdenken anregen konnte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Faire Verlängerung“ ist insgesamt eine spannende und ereignisreiche Geschichte, die mich durchweg in den Bann ziehen und unterhalten konnte. Ich bin wieder einmal begeistert und kann diese Kurzgeschichte somit nur empfehlen.

Rezension

Richard Laymon – Die Tür


Kurzbeschreibung
Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet ~ Quelle

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Meine Meinung
Eigentlich habe ich die Bücher von Richard Laymon immer gerne gelesen und habe mich von dem Autor entweder schocken oder gruseln lassen. Bei „Die Tür“ hat mich allerdings nur eine Sache gegruselt und das ist die Gestaltung des Buches.

„Die Tür“ wird hierbei mit 256 Seiten beworben, allerdings ist die Geschichte gerade einmal 128 Seiten lang und endet meiner Meinung nach viel zu abrupt mit viel zu vielen offenen Fragen. Man muss zwar sagen, dass die Geschichte im Todesjahr des Autors geschrieben und somit vielleicht nicht final bearbeitet wurde, allerdings muss man sich die große Frage stellen, wieso „Die Tür“ überhaupt veröffentlicht wurde.

Die Figuren wirken so, als wären sie nicht vollständig ausgearbeitet und bleiben somit blass, die Handlung selbst strotzt nur so vor Logikfehlern und wirkt ebenfalls so, als hätte der Autor nicht mehr die Zeit gefunden, um das Werk vollständig zu bearbeiten. Da kann man dem Mann absolut keinen Vorwurf machen, sondern vielmehr den Menschen, die sich um eine Veröffentlichung bemüht haben, denn so werden andere, die Laymon bislang noch nicht, bzw. zum erstem Mal gelesen haben, möglicherweise abgeschreckt sein.

Auf den restlichen knapp 125 Seiten befindet sich die Kurzgeschichte „Die Wildnis“, wieso die allerdings im Vorfeld nirgendwo erwähnt wurde, ist mehr als fraglich. Man kann zwar sagen „Hey, freu dich doch, so hast du zwei Geschichten auf einmal.“, aber was bringt mir das, wenn ich im Vorfeld etwas ganz anderes erwartet habe, nämlich „Die Tür“, die eigentlich die Fortsetzung von „Der Keller“ sein sollte? Hier hat Heyne Hardcore ganz klar versagt, denn es wurde einfach etwas vollkommen anderes versprochen.

Gut, man muss sagen, dass zwischen „Der Keller“ und „Die Tür“ inhaltlich knapp zwanzig Jahre dazwischenliegen, dennoch frage ich mich, wieso absolut rein gar nicht auf die Geschichte von „Der Keller“ eingegangen wird und auch die Figuren wissen zum Großteil angeblich gar nicht, was damals geschehen ist, was „Die Tür“ somit für mich sehr unglaubwürdig macht. Wäre die Geschichte logischer gewesen und hätte sie insgesamt runder gewirkt, hätte ich möglicherweise über die Kürze hinwegsehen können. So frage ich mich allerdings, wieso das Buch überhaupt veröffentlicht wurde.

So gerne ich den Heyne Verlag und Richard Laymon auch mag, aber das war leider überhaupt nichts und ich hätte mir gewünscht, wenn man wenigstens im Vorfeld angemerkt hätte, um was es sich bei diesem Buch wirklich handelt.

Rezension

Adriana Popescu – Paris, Clara und ich


Kurzbeschreibung
Weihnachten in Paris! Was kann noch schöner und romantischer sein? Für Emma und Vincent ist die Antwort klar: Bei ihrem Freund Jean-Luc, dem Concierge, Weihnachten feiern und sich die Geschichte seiner großen Liebe erzählen lassen. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich vor einigen Monaten „Paris, du und ich“ von Adriana Popescu geradezu verschlungen habe und mir die Geschichte sehr gut gefallen hat, war ich schon sehr auf die Kurzgeschichte „Paris, Clara und ich“ gespannt, in der man Emma und Vincent noch einmal im wunderschönen Paris erleben darf.

Da es sich hierbei um ein Goodie zu Weihnachten handelt, sollte einem bewusst sein, dass es sich hierbei lediglich um eine Kurzgeschichte handelt, die mich aber dennoch bestens unterhalten und in Weihnachtsstimmung versetzen konnte. Der Schreibstil liest sich dabei nicht nur sehr flott und leicht, sondern auch äußerst angenehm, denn die Autorin schafft es nicht nur die Stadt Paris zum Leser nach Hause zu bringen, sondern auch mit ihrem unverwechselbaren Humor und einer gewissen Melancholie zu begeistern.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Vincent und Emma wollen Weihnachten mit dem Concierge Jean-Luc verbringen, der die Weihnachtstage meistens alleine verbringen muss. Für den alten Mann, der froh über den Besuch ist, ist dies das schönste Geschenk und somit kommt er auch direkt ins Plaudern und erzählt den beiden seine ganz eigene Liebesgeschichte, die im Jahr 1950 mit Clara begann.

Obwohl die Geschichte leider recht kurz ist, steckt sie dennoch voller warmer Worte und Emotionen, sodass mich die Geschichte nicht nur berührt, sondern auch nachdenklich gestimmt hat. Somit hat Adriana Popescu meiner Meinung nach mal wieder eine wunderbare Geschichte geschrieben, die wohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Die Covergestaltung ist wunderschön und passt perfekt in die Jahreszeit und Weihnachten in Paris. Ebenfalls gelungen ist die Kurzbeschreibung, die die Kurzgeschichte perfekt beschreibt und mich direkt neugierig gemacht hat, sodass ich „Paris, Clara und ich“ unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: Adriana Popescu hat mit „Paris, Clara und ich“ eine wunderschöne und melancholische Weihnachtsgeschichte geschaffen, die ich aufgrund von liebgewonnenen Figuren und einem tollen Setting innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Wer bereits „Paris, du und ich“ gemocht hat, sollte auch unbedingt diese Kurzgeschichte lesen.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal


Bei mir haben sich in den letzten Tagen wieder einige Bücher angesammelt. Einiges davon waren Vorbestellungen, andere Sppontankäufe und Überraschungsbücher und andere habe ich freundlicherweise von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen. Mein SUB beäugt den neuen Staffel ein wenig skeptisch, allerdings gibt es keinen Grund zur Sorge, da ich bereits vier Bücher aus dem neuen Stapel gelesen habe.

Sandra Pulletz – Weihnachten mit den Padderborns (Die Padderborns #1) (Rezension)
Abby Clements – Plätzchen unter dem Mistelzweig (Rezension)
Tara Sivec – Kiss me, Stupid! (Chocolate Lovers #1)
Nancy Salchow – Snowreifes Liebeschaos
Cynthia D’Aprix Sweeney – Das Nest

J. Jefferson Farjeon – Geheimnis in Weiß
Sarah Kleck – Weil du die Liebe meines Lebens bist
Tanja Janz – Friesenherzen und Winterzauber
Elle Kennedy – The Mistake: Niemand ist perfekt (Off-Campus #2)
Jandy Nelson – Ich gebe dir die Sonne

Audrey Carlan – Verzehrende Leidenschaft (Trinity #1)
Susanne Fülscher – #fingerweg
Eric Berg – Kalt
Claudia Winter – Glückssterne
Morten A. Strøksnes – Das Buch vom Meer

Rezension

Sandra Pulletz – Weihnachten mit den Padderborns (Die Padderborns #1)


Kurzbeschreibung
Zu Weihnachten will die gesamte Familie Padderborn zusammenkommen. Nadine, die Planerin der Großfamilie, bereitet die Feier schon seit Monaten vor, denn sie soll etwas ganz Besonderes für alle werden. Ihre Schwester Bettina hingegen ist froh, sich nicht an den Vorbereitungen beteiligen zu müssen, denn Sohn Liam beansprucht schon ihre ganze Aufmerksamkeit und Mutters ständige Nörgelei ist auch nervenraubend genug. Als die drei Generationen schließlich zusammentreffen, geraten Nadines sorgfältige Pläne beinah allesamt ins Wanken und das perfekte Fest droht gründlich in die Hose zu gehen. Die festliche Stimmung scheint endgültig zu kippen, als Papa beim Baumaufstellen beinah ein Blutbad anrichtet und dann auch noch von Trennung die Rede ist… Am Ende liegt es ausgerechnet an Bettina, das Schlimmste zu verhindern – doch wird sie es schaffen und Familie Padderborns unvergessliches Weihnachtsfest retten? ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich von Sandra Pulletz bereits ihre Halloween-Geschichte „Highschool Halloween“ gelesen habe, stand für mich schnell fest, dass ich noch sehr viel mehr von der talentierten Autorin lesen möchte. Umso erfreulicher, dass in der Weihnachtszeit die Novelle „Weihnachten mit den Padderborns“ erschienen ist.

Wie auch schon bei „Highschool Halloween“ verwendet die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich locker und leicht lesen lässt und dabei stets unterhaltsam daher kommt. Gleichzeitig lernt man die Figuren trotz der Kürze von gerade einmal neunzig Seiten gut kennen und ich konnte die Familie Padderborn zum Großteil sehr ins Herz schließen. Die Dialoge sind ebenfalls gelungen und äußerst unterhaltsam, sodass es hier nichts zu bemängeln gibt.

Im Vordergrund steht hierbei Nadine, die in diesem Jahr an Weihnachten drei Generationen ihrer Familie zu Gast hat. Sie beginnt bereits sehr früh mit den Vorbereitungen, um es jedem in ihrer Familie so angenehm wie nur möglich zu machen, doch wie das Schicksal so will, drohen gleich mehrere Katastrophen, die das Weihnachtsfest zu zerstören drohen. So passiert nicht nur ihrem Vater ein Missgeschick mit dem Baum, sondern auch ihre Geschwister sind immer für Überraschungen gut, was die Geschichte jedoch nur noch unterhaltsamer gestaltet.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick vielleicht ein wenig schlicht, passt allerdings hervorragend in die Weihnachtszeit, sodass man sich hierbei nicht beklagen kann. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, sodass ich der Familie Padderborn sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Weihnachten mit den Padderborns“ ist insgesamt eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte, die mit interessanten Figuren, einer guten Prise Humor und jeder Menge Chaos zu unterhalten weiß. Ich freue mich bereits auf viele weitere Geschichten über die Familie Padderborn und kann diese Novelle somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Weihnachten mit den Padderborns
???
???