Rezension

Tsugumi Ohba – Mustererkennung (Death Note #1)

Kurzbeschreibung
Der junge Light Yagami ist von der brutalen Welt um sich herum enttäuscht. Er möchte etwas verändern, Gerechtigkeit verbreiten und Verbrecher bestrafen. Eines Tages fällt ihm ein geheimnisvolles schwarzes Notizbuch in die Hände, das Death Note . Dort heißt es, dass jeder Mensch stirbt, dessen Namen man in dieses Buch schreibt. Gefesselt von dieser Idee, probiert Light es aus und kann schon bald nicht mehr die Finger davonlassen. Doch seine Taten bleiben nicht unbeobachtet… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da ich bereits die Anime-Serie „Death Note“ und auch die Mangas sehr mochte, wollte ich der Geschichte mit einem gewissen Zeitabstand auch noch einmal als Hörspiel eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht, denn die Umsetzung hat mir insgesamt gut gefallen.

Erzählt wird hierbei die Geschichte des Schülers Light Yagami. Light ist ein hochintelligenter junger Mann, der von seinen Mitmenschen enttäuscht ist, da sehr viele Verbrechen begangen werden und Light für ein friedvolles Leben kämpfen möchte. Als er ein geheimnisvolles Notizbuch entdeckt, das sich als ein sogenanntes Death Note entpuppt, sieht er seine Chance, etwas auf der Welt zu verändern. Das Death Note ist ein Notizbuch, in dem man Namen eintragen kann, die tatsächlich zu einem bestimmten Zeitpunkt sterben. Light macht es sich zur Aufgabe, Verbrecher in das Death Note einzutragen, ohne dabei jedoch die Folgen zu erkennen. Dabei wird ihm auch der Shinigami Ryuk zur Seite gestellt, der das Death Note erst in die Menschenwelt gebracht hat.

Zugegeben: Wer die Mangas und auch die Serie bereits kennt, wird hier nicht viel Neues entdecken, dennoch hat mir die Inszenierung gut gefallen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind dagegen die Sprecher. Diese machen zwar allesamt einen guten Job und harmonieren auch miteinander, allerdings hat man für die Hörbuchproduktion leider nicht die Synchronsprecher aus dem Anime bekommen, was ich doch sehr schade finde.

Hat man sich an die (neuen) Stimmen jedoch erstmal gewöhnt, bekommt man hier eine sehr gute Hörbuchfassung, die ungefähr die ersten vier Episoden der Serie abdeckt.

Ich freue mich somit auf die weiteren Hörspiel-Episoden und werde auch weiterhin in das „Death Note“-Universum eintauchen.

Reihenfolge
Mustererkennung
Kollateralschaden
Geliebter Feind
Treuebeweis
Ausschlusskriterium
Grauzone
Doppelagenten
Live-Sendung
Erbschulden
Karma-Polizei
Flamme
Spitzenprädator

Rezension

[Hörspiel] Dumbo – Das Original-Hörspiel zum Real-Kinofilm

Kurzbeschreibung
Der Zirkus von Max Medici hat schon bessere Zeiten gesehen. Und auch das neugeborene Elefantenbaby Dumbo trägt mit seinen Riesenohren nur weiter zum Gespött der Leute bei. Der abgehalfterte Zirkusstar Holt Farrier soll sich um den kleinen Elefanten kümmern und das Problem aus der Welt schaffen. Doch als Holts Kinder Milly und Joe herausfinden, dass Dumbo mit seinen außergewöhnlichen Ohren fliegen kann, setzt nicht nur die angeschlagene Zirkustruppe all ihre Hoffnung in den kleinen Dickhäuter. Auch ein Unternehmer wittert die Sensation und damit natürlich das große Geld. Er will Medici überreden, ihm den kleinen Dumbo als Attraktion für seinen Vergnügungspark Dreamland zu verkaufen. An der Seite der charmanten Luftakrobatin Colette setzt Dumbo dort zum Höhenflug an doch hinter den strahlenden Kulissen von Dreamland lauern dunkle Geheimnisse! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nach langer Zeit hatte ich mal wieder große Luft auf ein Hörspiel. Da ich bislang die Real-Verfilmung von „Dumbo“ leider noch nicht gesehen habe, habe ich mich hierbei für das Hörspiel entschieden und war sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde. Letztendlich muss ich sagen, dass ich zwar nicht restlos begeistern bin, mich das Hörspiel aber dennoch überzeugen konnte.

Wer hier eine reine Nachahmung des Animationsklassikers aus dem Jahre 1941 erwartet, der wird enttäuscht sein, denn hier gibt es einige große Unterschiede, die ich allerdings ganz interessant finde. So stehen bei der Realverfilmung nicht nur die Tiere im Vordergrund, sondern auch die Menschen, allen voran der ehemalige Soldat und Zirkusstar Holt Farrier und seine Kinder Milly und Joe. Holt war vor dem Krieg ein gefeierter Star in der Pferdedressur, allerdings musste der Zirkus während seiner Zeit im Krieg und nach dem Tod seiner Frau die Pferde verkaufen, sodass Holt fortan für die Elefanten und somit auch für Dumbo zuständig ist.

Ein weiterer großer Unterschied ist, dass sich hierbei nicht nur alles im Zirkus abspielt, sondern auch im Vergnügungspark Dreamland, der den Zirkus von Maximilian Medici aufkaufen möchte. Dabei wird auch oftmals aufgezeigt, wie skrupellos und vor allem respektlos die Menschen mit den Tieren umgehen.

Auch das Ende unterscheidet sich sehr vom Animationsfilm, denn dieses passt deutlich mehr in die heutige Zeit und ist meiner Meinung nach sehr gelungen.

Das Hörspiel umfasst insgesamt eine Laufzeit von 66 Minuten. Dabei werden die Synchronstimmen aus dem Film verwendet. Während in den Vereinigten Staaten u.a. die Schauspieler Collin Farrell, Michael Keaton, Danny DeVito und Eva Green den Figuren ihre Stimmen leihen, sind in der deutschen Fassung unter anderem Florian Halm, Jan Spitzer, Joachim Tennstedt und Elisabeth von Koch zu hören.

Kurz gesagt: Auch wenn sich die Realverfilmung von „Dumbo“ deutlich zum Animationsklassiker aus dem Jahr 1941 unterscheidet, habe ich das Hörspiel rund um Dumbo und der Familie Farrier sehr gemocht und auch gleichzeitig meine Liebe zu Hörspielen wieder entdeckt. Somit kann ich das Hörspiel nur empfehlen.

Rezension

Cornelia Funke – Drachenreiter – Die Vulkan-Mission

Kurzbeschreibung
FREEFAB ist eine Organisation zum Schutz aller Fabelwesen. Als es immer mehr Fälle von verschwundenen Fabelwesen gibt, kommt Sorge bei FREEFAB auf, was mit ihnen geschehen sein könnte. Nachdem dann auch noch ein Fabelwesen auftaucht, das aus seiner Gefangenschaft entfliehen konnte und Informationen liefern kann, machen sich das Koboldmädchen Schwefelfell, der Homunkulus Fliegenbein und die Ratte Lola Grauschwanz auf zu einer gefährlichen Kundschaftsreise. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Hörspiel gekauft werden!

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Meine Meinung
Obwohl ich normalerweise Bücher bevorzuge, finde ich ein Hörbuch, bzw. ein Hörspiel für zwischendurch oftmals sehr entspannend, von daher war ich schon sehr auf das Hörspiel „Drachenreiter – Die Vulkan-Mission“ gespannt, welches ein Spin-Off der „Drachenreiter“-Reihe von Cornelia Franke ist. Da ich bereits viele Bücher der Autorin gelesen habe und dabei fast immer begeistert war, hatte ich an das Hörspiel recht hohe Erwartungen und wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Positiv ist hierbei zunächst, dass man nicht zwingend ein gewisses Vorwissen aus der „Drachenreiter“-Reihe braucht, allerdings wäre es möglicherweise doch ein kleiner Vorteil. Die Geschichte selbst wird spannend, abenteuerlich und kindgerecht erzählt und die Autorin hat nicht nur wieder einmal sehr vielseitige und liebenswerte Figuren geschaffen, sondern auch ein tolles Setting, welches mir sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Eine Organisation, die sich auf den Schutz aller Fabelwesen spezialisiert hat, kurz FREEFAB genannt, muss feststellen, dass in letzter Zeit immer mehr Fabelwesen verschwunden sind, was ihnen eine gewisse Sorge bereitet. Als dann auch noch ein Fabelwesen bei ihnen auftaucht und ihnen erzählt, dass es sich in Gefangenschaft befunden hat und nur mit Glück fliehen konnte, steht für Schwefelfell, Fliegenbein und Lola Grauschwanz fest, dass sie etwas unternehmen müssen und versuchen herauszufinden, was es mit dem Verschwinden der Fabeltiere auf sich hat.

Ein großes Lob geht auch an die grandiosen Sprecher, die mich allesamt begeistern konnten. Mit dabei sind hierbei u.a. Schauspieler Bjarne Mädel, Henning May, Stefan Brönneke, Samuel Weiß, sowie die Autorin selbst. Die Stimmen wirken allesamt absolut harmonisch aufeinander und alle Sprecher leisten hervorragende Arbeit, sodass man hierbei nicht nur eine altersgerechte Geschichte erhält, sondern auch bei Erwachsenen für strahlende Augen gesorgt hat.

Die Covergestaltung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, denn hier erhält mich nicht nur einen sehr guten Blick auf die Geschichte und die Charaktere, sondern bekommt hier auch direkt ein perfektes Szenario. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich diesem Hörspiel nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Vulkan-Mission“ ist insgesamt ein gelungenes Hörspiel und Spin-Off der „Drachenreiter“-Reihe und besticht nicht nur mit einer tollen Handlung, sondern auch mit grandiosen Sprechern, die das Hörspiel zu einem Erlebnis machen.