Rezension

Richard Laymon – Der Wald

Kurzbeschreibung
Eigentlich sollte es ein entspannter Campingausflug werden. Zwei Familien aus Los Angeles trampen durch die Wälder und erzählen sich am Lagerfeuer Gruselgeschichten. Bis eine dieser Geschichten Wirklichkeit wird und der Urlaub ein jähes Ende nimmt: Nach einem brutalen Überfall von Hinterwäldlern gelingt die Flucht – doch die Großstädter werden verflucht, und das Böse sucht sie auch in L.A. heim.

2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Jahren bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von ihnen auch in der Regel begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Der Wald“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte, da die Bewertungen für dieses Werk ebenfalls ganz gut ausgefallen sind. Meine Erwartungen wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schockmoment, teilweise doch recht viele Gewaltszenen und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet, wenn auch nicht immer sympathisch, was ich bei dem Genre allerdings auch nicht zwingend erwarte.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Zwei Familien wollen einen entspannten Campingausflug im Wald machen und treffen dabei auf zwei Hinterwäldler, die sich als Mutter und Sohn entpuppen. Nach einigen Angriffen verflucht die Hinterwäldlerin die beiden Familien, was diese allerdings nicht allzu ernst nehmen. Im Laufe der Geschichte stellt sich jedoch heraus, dass der Fluch tatsächlich real zu sein scheint, da sich immer mehr unglückliche Geschehnisse und Unfälle ereignen. Dazu gibt es die von Laymons üblichen Themen wie Sex oder auch Gewalt, die bei ihm nie zu kurz kommen dürfen.

Bemerkenswert ist, dass „Der Wald“ sich teilweise wie ein klassischer Independent Horror Movie liest, denn der leider viel zu früh verstorbene Autor beschreibt den angestrebten Campingurlaub zweier Familien sehr detailliert und brutal, sodass man sich – ob man will oder nicht – dadurch vieles bildlich vorstellen kann. Dabei achtet Richard Laymon genauestens darauf, dass man als Leser besonders die Umgebungen wahrnimmt, was mir besonders gut gefällt.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit seinem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und einem interessanten Szenario zu unterhalten. Wer mal wieder Lust auf einen Schmöker mit Horror-Elementen hat und auch gegenüber typischen Horror-Filmen nicht abgeneigt ist, sollte mal einen genaueren Blick auf „Der Wald“ werfen.

Bücher allgemein

[SUB-Abbau] 20 für 2020

Aktuell entdecke ich auf Instagram immer mal wieder den Hashtag #20für2020. Dabei werden immer mindestens zwanzig Bücher vorgestellt, die man im Jahr 2020 von seinem SUB befreien und lesen möchte. Da mein SUB immer grundsätzlich viel zu hoch ist, halte ich dies für eine tolle Idee und mache dabei sehr gerne mit. Hierbei habe ich mir Bücher ausgesucht, die mal mehr, mal weniger lang ungelesen im Regal verweilen und hoffe, dass es sich dabei um eine hoffentlich bunte und unterhaltsame Mischung handelt.

Relativ neu auf dem SUB befindet sich „Der unsichtbare Freund“ von Stephen Chbosky, das ich mir Anfang November gegönnt habe, aber seitdem im Bücherregal verweilt. Da die Bewertungen bislang sehr gut ausgefallen sind, bin ich schon sehr gespannt, wie ich es finden werde.
Ebenfalls frisch eingezogen ist „A Good Girl’s Guide to Murder“ von Holly Jackson. Da ich schon viel Gutes über das Buch gehört habe und mir die Kurzbeschreibung sehr zusagt, musste das Buch direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen. Ich freue mich schon sehr darauf.
Da ich bislang jedes Werk von Melanie Raabe gelesen habe, musste natürlich auch ihr neuester Thriller „Die Wälder“ gekauft werden. Somit bin ich trotz der bislang eher durchwachsenen Rezensionen schon sehr gespannt auf das Buch und möchte es in diesem Jahr unbedingt lesen.
„180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ von Jessica Park habe ich ganz zufällig entdeckt und war direkt vom wunderschönen Cover angetan, sodass ich es spontan gekauft habe. Da ich bereits vor einigen Jahren ein Buch von der Autorin gelesen habe und mich das auch überzeugen konnte, sind meine Erwartungen enorm hoch.

„Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ von Anne Freytag liegt dagegen schon etwas länger auf meinem SUB. Normalerweise mag ich die Bücher der Autorin sehr, allerdings hat mir bei diesem Werk bislang immer ein wenig Motivation gefehlt. Dies soll sich jedoch möglichst bald ändern, damit ich das Buch endlich lesen kann.
Seit fast zwei Jahren befindet sich „Piper Perish“ von Kayla Cagan ungelesen im Regal – und das muss sich endlich mal ändern, denn eigentlich klingt dieses Buch doch wirlklich sehr gut. Somit hoffe ich sehr, dass ich bald meinen Popo hochbekomme und das Buch endlich aus dem Regal befreie.
Zu meiner Schande habe ich Fitzeks neuestes Werk „Das Geschenk“ im letzten Jahr nicht mehr geschafft, sodass ich das Buch nun 2020 lesen möchte. Hier erhoffe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte und werde das Buch schon hoffentlich bald lesen.
Ein weiteres Buch, das ich eigentlich schon lange gelesen haben wollte, ist „Der Outsider“ von Stephen King. Normalerweise lese ich neue Werke von King immer sehr zeitnah, allerdings habe ich es bei diesem Buch dann leider doch versäumt.

„Es beginnt mit einem Blick“ ist der erste Band der „Redwood Love“-Reihe von Kelly Moran. Mittlerweile stehen die ersten drei Bände im Regal, allerdings noch gänzlich ungelesen, was sich dringend ändern muss. Von daher freue ich mich schon sehr darauf, den ersten Band schon hoffentlich bald zu lesen.
Ein weiteres Buch, das sich schon viel zu lange auf dem SUB befindet, ist „Die Krone der Dunkelheit“ von Laura Kneidl. Ich mag die Bücher der Autorin sehr und habe bereits viele Werke von ihr gelesen, die mich immer begeistert haben. Bei diesem Buch hat mir bislang allerdings ein wenig die Motivation gefehlt, was sich hoffentlich bald ändern wird.
Bei Laini Taylor war ich bislang immer skeptisch. „Der Junge, der träumte“, Band 1 der „Strange the Dreamer“-Reihe, klingt jedoch sehr vielversprechend, sodass es direkt in mein Regal wandern durfte. Mal sehen, wann ich es letztendlich in diesem Jahr daraus befreien werde.
Ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Vicious – Das Böse in uns“ von V.E. Schwab. Da das Buch bereits lange auf meiner Wunschliste stand und schon so viele andere Blogger davon geschwärmt haben, freue ich mich schon sehr darauf, dass Buch hoffentlich zeitnah lesen zu können.

Ein weiteres Buch, das sich ganz frisch auf dem SUB befindet, ist „The Right Kind of Wrong“ von Jennifer Bright. Da ich der Autorin schon länger auf Instagram folge und sie das Buch so sympathisch vorgestellt hat, wurde ich direkt neugierig und möchte dem Buch gerne eine Chance geben. Dazu bin ich schon sehr gespannt darauf, wie die Autorin mit dem Thema Panikattacken umgeht. Somit wird das Buch auch nicht allzu lange auf dem SUB verweilen.
„Burning Bridges“ von Tami Fischer ist der Auftakt der „Fletcher University“-Reihe und stand bereits seit langer Zeit auf meiner Wunschliste. Nun, wo das Buch Anfang Oktober endlich erschienen ist, musste es unbedingt gekauft werden, sodass ich mich bereits sehr freue, das Buch bereits in Kürze beginnen zu können.
Eher zufällig habe ich „The One – Finde dein perfektes Match“ von John Marrs entdeckt und wurde neugierig, was es mit dem Cover auf sich hat. Die Idee, dass Menschen durch einen Gentest den perfekten Partner fürs Leben finden sollen, klingt sehr interessant und ich bin schon sehr gespannt, was mich hierbei erwarten wird.
Als großer Fan von „Die Ärzte“ habe ich mir kürzlich „Schwarnow“ von Bela B. Felsenheimer gekauft. Da ich bislang nur Gutes über seinen Debütroman gelesen habe, freue ich mich schon sehr darauf, es bald zu lesen.

Wenn Adriana Popescu ein Buch veröffentlicht, muss es gekauft werden. Somit ist auch vor einiger Zeit ihr Werk „Goldene Zeiten im Gepäck“ in mein Bücherregal gewandert. Leider habe ich es bis heute nicht geschafft zu lesen, sodass es in diesem Jahr unbedingt nachgeholt werden muss.
Obwohl ich alle Bände der „Magic Academy“-Reihe von Rachel E. Carter besitze, habe ich tatsächlich noch keinen Band gelesen. Somit wird es wirklich an der Zeit, dass ich den ersten Band „Das erste Jahr“ endlich mal lesen sollte und ich bin schon sehr gespannt.
„Bloody Weekend. Neun Jugendliche. Drei Tage. Ein Opfer“ von M.A. Bennett habe ich vor fast zwei Jahren vorbestellt und musste es unbedingt zum Erscheinungstag. Tja, leider habe ich es seitdem tatsächlich noch nicht gelesen, was sich dringend ändern muss, denn dieser Jugendthriller klingt einfach zu gut, um nicht beachtet zu werden.
Da ich die Bücher von Bianca Iosivoni sehr gerne mag, musste auch ihre „Sturmtochter“-Trilogie bei mir einziehen. Den Anfang macht hierbei der erste Band „Für immer verboten“, den ich hoffentlich schon bald lesen werde.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Rezension

[Kurzrezension] Marlon James – Der Kult

Kurzbeschreibung
Im Dorf Gibbeah beginnt der Sonntag mit einem bösen Omen: Während der Morgenmesse fliegt ein Geier durch das geschlossene Kirchenfenster und schlägt tot auf der Kanzel auf. Nur wenige Minuten später wirft ein schwarz gekleideter Fremder den Dorfprediger zu Boden und übernimmt die Kontrolle über die Gemeinde. Als selbst ernannter Apostel York predigt er Rache und Verdammnis. Doch der alte Prediger weigert sich, seinen Platz widerstandslos abzugeben. Ein gnadenloser Glaubenskampf beginnt. Das Dorf scheint dem Untergang geweiht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Der Kult“ von Marlon James hat mich aufgrund der Kurzbeschreibung so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Dank einiger Rezensionen, die ich bereits im Vorfeld gelesen habe, war mir bewusst, dass das Buch vielleicht hier und da durchaus bei mir anecken könnte, allerdings habe ich mich dennoch auf dieses Werk sehr gefreut. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht gänzlich überzeugen.

Marlon James hat hier zwar ein sehr interessantes Setting geschaffen, das durchaus eine gute und dichte Atmosphäre mit sich bringt, allerdings hatte ich mit dem Schreibstil und den Figuren dennoch hier und da meine Probleme. Die Figuren waren mir leider durchweg nicht sympathisch genug, um wirklich mit ihnen mitfiebern könnte. Beim Schreibstil war für mich eher das Problem, dass hier sehr viele Bibelzitate enthalten sind. Das kann zwar durchaus interessant sein und auch zur Atmosphäre passen, allerdings waren einige Zitate dann doch eher unpassend und viele Szenen haben sich dazu gezogen wie Kaugummi.

Dennoch ist hier nicht alles schlecht, denn das Buch weiß auch durchaus zu unterhalten und besticht besonders mit den Machtkämpfen zwischen Pastor Bligh und dem selbsternannten Apostel York. Während Pastor Bligh immer mehr aus seiner eigenen Gemeinde vertrieben wird und York mehr und mehr die Macht an sich reißt, erlebt man hier auf interessante Art und Weise, wie sehr sich Menschen doch durch die Kirche, bzw. ihren Glauben beeinflussen lassen, was stellenweise für Unverständnis bei mir gesorgt hat.

Kurz gesagt: „Der Kult“ ist sicherlich nicht perfekt und alles andere als eine Lektüre für zwischendurch, allerdings durchaus auch interessant für alle, die sich gerne mit Religionen und Kulten beschäftigen.

Bücher allgemein

SUB am Samstag #172

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da mir bereits „Fallende Stadt“, der erste Band der „Chroniken der Fallenden Stadt“-Reihe, gut gefallen hat, freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band „Flammendes Land“, der in der letzten Woche bei mir eingezogen ist. Hier erhoffe ich mir eine spannende und gut weitergeführte Geschichte mit tollen Weiterentwicklungen.

Kurzbeschreibung
Morgan und ihre Gefährten sind dem Stadtstaat Internment entkommen – und erleben endlich selbst, wie das Leben auf der Erde unter ihrer schwebenden Insel abläuft. Morgan ist fasziniert von den neuen Möglichkeiten. Doch das Land befindet sich im Krieg – im Kampf mit dem Nachbarn um einen unschätzbaren Rohstoff. Der herrschende König hält dabei ein wachsames Auge auf Internment. Morgan gerät unversehens zwischen die Fronten, denn sie verbirgt ein brisantes Geheimnis… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Jennifer L. Armentrout gehört bereits seit Jahren mit zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, von daher ist ihr neuestes Werk „Und wenn es kein Morgen gibt“ für mich ein absolutes Muss. Da ich mich schon sehr auf die Geschichte freue, wird das Buch wahrscheinlich nicht allzu lange auf dem SUB verweilen.

Kurzbeschreibung
Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)
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Ganz frisch auf dem SUB befindet sich „Der Kult“ von Marlon James. Ich habe habe das Buch bereits vor einigen Monaten in den Verlagsvorschauen entdeckt und direkt vorbestellt, sodass ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte habe. Mal sehen, ob mich diese letztendlich überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
Im Dorf Gibbeah beginnt der Sonntag mit einem bösen Omen: Während der Morgenmesse fliegt ein Geier durch das geschlossene Kirchenfenster und schlägt tot auf der Kanzel auf. Nur wenige Minuten später wirft ein schwarz gekleideter Fremder den Dorfprediger zu Boden und übernimmt die Kontrolle über die Gemeinde. Als selbst ernannter Apostel York predigt er Rache und Verdammnis. Doch der alte Prediger weigert sich, seinen Platz widerstandslos abzugeben. Ein gnadenloser Glaubenskampf beginnt. Das Dorf scheint dem Untergang geweiht. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Richard Laymon – Das Ende

Kurzbeschreibung
Er wartet auf euch… in schattigen Schluchten… in dunklen Wäldern… er lauert… um euch alles zu nehmen… euer Glück… eure Liebe… euer Leben… Er kommt immer näher… jagt euch… bis zum Ende! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Jahren bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Ende“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich recht flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schocker und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Zwar gab es hier und da auch ein paar sehr vorhersehbare Momente, allerdings hat mich dies nur wenig gestört.

Interessant sind dieses Mal besonders die kurzen, knackigen Kapitel, die schon fast eher an kleine Szenen aus einem Horrorfilm erinnern, denn diese sind gut aufeinander aufgebaut, sind stellenweise äußerst brutal und man kann sich – ob man will oder nicht – dadurch vieles bildlich vorstellen. Dabei achtet Richard Laymon genauestens darauf, dass man als Leser besonders die Umgebungen wahrnimmt, was mir besonders gut gefallen hat.

In der Geschichte geht es u.a. um Bass und Faye, die sich gemeinsam zum Fluss aufmachen, um eine kleine Tour mit ihrem Kanu zu unternehmen. Als die dabei auf ein scheinbar ruhendes Pärchen treffen, beginnt für die beiden ein Albtraum, denn das anscheinend schlafende Pärchen entpuppt sich als ein Mörder und dessen kopfloses Opfer. Faye und Bass verständigen direkt die Polizei, allerdings begeben sie sich damit auch in große Gefahr, da der Mörder nur ungern von den Zeugen identifiziert werden möchte, sodass er auch Jagd auf die beiden macht. Damit beginnt nicht nur ein Katz- und Mausspiel, sondern auch eine interessante Suche nach dem Täter, die trotz Vorhersehbarkeit auch mit einigen Überraschungen ausgestattet ist.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man auf den Verlauf der Geschichte gespannt sein darf.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit einem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und interessanten Figuren in den Bann zu ziehen. Wer mal wieder Lust auf einen Thriller mit Horror-Elementen hat, sollte zu „Das Ende“ greifen.

Challenge

Es geht weiter: Anmeldung zur Heyne Challenge 2018

Nachdem bereits im Jahr 2017 zahlreiche Bücher aus dem Heyne Verlag gelesen und rezensiert wurden, möchten Lena von „Lenas Welt der Bücher“, Rica von „Die fantastische Bücherwelt“ und ich euch herzlich zu einer zweiten Runde der „Heyne Challenge“ einladen, für die man sich ab sofort anmelden kann.

Ziel wird es wieder einmal sein, so viele Bücher wie möglich aus dem Heyne Verlag, Heyne fliegt, Heyne Hardcore & Heyne Encore zu lesen. Das Minimalziel beträgt hierbei fünfzehn Bücher. Für jedes gelesene und rezensierte Buch erhält man insgesamt zwei Punkte.

Für das Jahr 2018 gibt es ein paar kleinere Änderungen, die beim Planen von Leselisten und Co. vielleicht durchaus hilfreich sein können. Anstelle von wechselnden Monatsaufgaben gibt es dieses Mal festgelegte Aufgaben, die ihr – wann ihr möchtet – erledigen könnt. Sollte ein Buch auf gleich mehrere Aufgaben passen, darf ein Buch für nicht mehr als zwei Aufgaben genommen werden. Für jede erfüllte Aufgabe gibt es fünf Punkte, sodass man am Ende sich bis zu 200 Punkte hinzuverdienen kann.

Blogger werden gebeten, wie auch schon im vergangenen Jahr, eine Challenge-Seite anzulegen, damit man die Fortschritte gut nachvollziehen kann. Wer kein Blogger ist, wird gebeten, seine Rezension auf Amazon, Wasliestdu.de, Goodreads, Lovelybooks und Co. zu veröffentlichen und diesen Link an eine von uns per Kommentar oder eMail zu schicken.

Die Challenge beginnt am 1. Januar 2018 und endet am 31. Dezember 2018. Ausstehende Rezensionen können noch bis zum 15. Januar 2019 nachgereicht werden. Der Einstieg in die Challenge ist jederzeit möglich.

Aufgaben:

Verlage
1. Lies ein Buch aus dem Heyne Verlag
2. Lies ein Buch von Heyne fliegt
3. Lies ein Buch von Heyne Hardcore oder Heyne Encore

Genre
4. Ein Buch aus dem Bereich Krimi oder Thriller
5. Ein Liebesroman, der in der Gegenwart spielt
6. Ein Liebesroman, der in der Vergangenheit (1900-1959) spielt
7. Ein historischer Roman
8. Ein Jugendbuch mit Fantasy-Elementen
9. Ein Jugenbuch ohne Fantasy-Elemente
10. Eine Dystopie
11. Horror/Mystery
12. New Adult

Cover
13. Ein Buch mit einem einfarbigen Cover
14. Ein Cover, das in den Winter passt
15. Ein Cover, das in den Frühling passt
16. Ein Cover, auf dem ein Strand oder ein Wald abgebildet ist
17. Ein Cover, auf dem sich ein Paar befindet
18. Ein Cover, auf dem sich Blut befindet
19. Ein Cover, auf dem ein Kind zu sehen ist
20. Ein Cover, auf dem ein realer Ort zu sehen ist (eine bestimmte Brücke, Denkmal, etc.)

Autoren/Sprachen
21. Ein Buch, das aus dem Englischen übersetzt wurde
22. Ein Buch, das aus dem Spanischen übersetzt wurde
23. Ein Buch, welches ausschließlich auf Deutsch erschienen ist
24. Ein Buch, das aus Deutschland stammt, jedoch auch schon im Ausland veröffentlicht wurde
25. Ein Buch, das unter einem Pseudonym veröffentlicht wurde
26. Ein Buch, das von mindestens zwei Autoren geschrieben wurde
27. Ein Buch von der Familie King (Stephen King, Joe Hill oder Owen King)

Allgemein
28. Eine Kurzgeschichte (bis zu 65 Seiten)
29. Ein Buch mit mehr als 500 Seiten
30. Ein Buch mit mehr als 800 Seiten
31. Ein Buch, das zwischen 2000 und 2009 erschienen ist
32. Ein Buch, das zwischen 2010 und 2017 erschienen ist
33. Ein Buch, das 2018 erscheinen wird
34. Ein Buch, das der Auftakt einer Reihe/Trilogie ist
35. Ein Buch, das den Abschluss einer Reihe/Trilogie bildet
36. Ein Spin-Off
37. Ein Buch, das in der Vergangenheit bereits unter einem anderen Titel erschienen ist
38. Ein Buch, in dem Vampire oder Zombies eine Rolle spielen
39. Eine Literaturverfilmung
40. Ein Buch, in dem mindestens drei verschiedene Fabelwesen vorkommen

Rezension

Irvine Welsh – Kurzer Abstecher

Kurzbeschreibung
Jim Francis hat endlich seinen Frieden gefunden. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Töchtern führt er ein beschauliches Leben unter der Sonne Kaliforniens. Nichts mehr deutet darauf hin, dass er einst ein berüchtigter Straftäter war. Doch dann wird sein Sohn aus erster Ehe ermordet. Um der Beerdigung beizuwohnen, reist Jim noch einmal in die Stadt, die er nie wieder betreten wollte. Und auf Edinburghs Straßen flüstern die Leute: Franco Begbie ist zurück… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Da ich bislang noch kein Buch von Irvine Welsh gelesen habe, obwohl mir der Autor immer wieder empfohlen wurde, wurde es nun endlich an der Zeit, ein Werk von ihm zu lesen. Die Wahl fiel dabei auf sein neuestes Werk „Kurzer Abstecher“, das nicht nur gut klang, sondern bislang gute Kritiken erhalten hat. Interessant fand ich hierbei auch, dass die Figur Begbie bereits in „Trainspotting“ vorkam, sodass ich er mir nicht ganz unbekannt war. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich wurde auch zum Glück nicht enttäuscht.

Zunächst einmal hat mich der Schreibstil doch sehr überrascht, denn dieser ist weitaus salopper und brutaler, als ich zunächst gedacht habe. Dennoch besitzt „Kurzer Abstecher“ eine gewisse Faszination, denn Irvine Welsh kann definitiv mit Worten umgehen und sorgte dafür, dass das Buch trotz der oftmals gewalttätigen Handlung schnell und einfach zu lesen ist. Auch die Figuren haben mir gut gefallen, denn diese sind gut ausgearbeitet und man lernt sie ausreichend kennen, auch wenn ich zugeben muss, dass diese mir nicht immer sympathisch waren.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von James, der auch als Begbie bekannt ist. Dieser hat sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt und lebt mit einer Kunsttherapeutin und zwei Kindern in Kalifornien, wo er als Künstler arbeitet. Dieses ruhige Leben ändert sich allerdings schlagartig, als Begbies erster Sohn ermordet wird, sodass dieser gezwungen ist, nach Edinburgh zu reisen und dabei nicht nur den Mörder seines Sohnes aufsuchen möchte, sondern auch seine eigene Jugend durchleuchtet wird, sodass man einen noch größeren Einblick in Begbies Leben erhält, das oftmals lediglich aus Aggressionen und Gewalt bestand. Somit ist es auch kein Wunder, dass Begbie bereits bei seiner Ankunft in Edinburgh von den Leuten wieder gefürchtet wird…

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und bildet lediglich ein Skalpell mit ein paar Blutflecken ab, was doch ganz gut zur Geschichte passt. Weniger schön finde ich dagegen den stechenden Orangeton, der mir leider so gar nicht zugesagt hat. Viel besser gefällt mir dagegen die Kurzbeschreibung, die eine interessante und spannende Geschichte verspricht und mich nicht enttäuscht hat.

Kurz gesagt: „Kurzer Abstecher“ ist eine interessante, spannende, aber auch oftmals sehr brutale Geschichte mit einem tiefgründigen Protagonisten, der mich nicht nur schockieren, sondern auch begeistern konnte, sodass ich das Buch besonders allen Fans von „Trainspotting“ empfehlen möchte.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

Der September hat es wirklich gut mit mir gemeint, denn ich habe nicht nur sehr viele Bücher gelesen, sondern auch ordentlich den SUB aufgestockt. Grund dafür ist zum einen NetGalley, Überraschungspost und Geburtstagsgutscheine, die ich (endlich) eingelöst habe. Da ich von den Büchern aber schon mehr als die Hälfte gelesen habe, hält sich mein SUB für diesen Monat dann doch in Grenzen. Von den noch ungelesenen Büchern freue ich mich besonders auf „Bitterfrost“, „Das Lied der Krähen“ und „Verbotene Gefühle“.

Stephen King – 1922 (Rezension)
Emily Trunko – Deine letzte Nachricht. Für Immer (Rezension)
Richard Laymon – Das Auge (Rezension)
Jodi Picoult – Das Mädchen mit den roten Schuhen (Rezension)
Krystal Sutherland – Unsere verlorenen Herzen (Rezension)

Kelley Armstrong – Zeit der Schatten (Cainsville #2)
Karen M. McManus – One of Us is Lying
Ulla Scheler – Und wenn die Welt verbrennt
Jennifer Estep – Hot Mama (Big Time #2)
Jennifer Estep – Bitterfrost (Mythos Academy Colorado #1)

Mariana Zapata – Mit dem Herz durch die Wand
Catherine Loewell – Die Kapitel meines Herzens
Emma Carroll – Nacht über Frost Hollow Hall
Benjamin Alire Sáenz – Die unerklärliche Logik meines Herzens
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen (Glory or Grave #1)

Christian Klippel – Hoffnung kostet extra
Alexa Hennig von Lange – Mein Sommer als Heidi
Robert Bryndza – Das Mädchen im Eis (Detective Erika Foster #1)
Michael G. Spitzer – Zwei Welten (Die zehnte Generation #1)
Katharine McGee – Verbotene Gefühle (Beautiful Liars #1)

Challenge

Heyne Challenge: Monatsaufgaben für den Oktober

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Da wir den Heyne Verlag, sowie Heyne fliegt und Heyne Hardcore bereits seit einigen Jahren begleiten und uns immer wieder über Neuerscheinungen und neue Autoren schlau machen, haben Lena von Lenas Welt der Bücher, Rica von die fantastische Bücherwelt und ich uns entschieden, im Jahr 2017 die Heyne Challenge zu veranstalten.

Nun, wo der Oktober gestartet ist und der herbst immer weiter voranschreitet und bunter wird, gibt es somit auch die mittlerweile zehnten Monatsaufgaben. Für jede Aufgabe, die man hierbei gelöst hat, erhält man insgesamt 2,5 Punkte, sodass man jeden Monat bis zu zehn Punkte verdienen kann. Die absolvierten Aufgaben sollten dabei unbedingt mit in eure Challenge-Seite eingetragen werden, da wir sie ansonsten nicht zählen können.

Monatsaufgaben Oktober:
1. Lies eine Kurzgeschichte (mindestens 40 Seiten)
2. Lies ein Buch mit einem herbstlichen Cover (bunte Blätter, etc.)
3. Lies ein Buch, das Teil einer Reihe ist (Band 1 zählt nicht)
4. Lies einen Roman, der in Asien spielt

Die Bücher müssen bis zum 31. Oktober 2017 gelesen sein, eine dazugehörige Rezension darf noch bis zum 15. November 2017 geschrieben werden.

Rezension

Richard Laymon – Das Auge

Kurzbeschreibung
Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen… grausame Dinge… Menschen, die sterben… Blut… Sie glaubt an ihre Visionen… Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen… Morde…Vielleicht hat sie recht… vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig… Wer weiß? ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Monaten bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Auge“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.

Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich recht flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schocker und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Zwar gab es hier und da auch ein paar sehr vorhersehbare Momente, allerdings hat mich dies nur wenig gestört.

Die Geschichte ist hierbei schnell erzählt: Melanie hat den Tod ihres Vaters zu verarbeiten und bekommt als Hilfe Anti-Depressiva verschrieben, die ihr Leben erleichtern sollen. Dies ist allerdings nicht der Fall, denn nach der Einnahme sind sie und ihr Freund immer wieder in Ereignisse verwickelt, die sie in Gefahr bringen. Gleichzeitig hat sie das Problem, dass sie immer wieder Dinge sieht, die andere nicht sehen, gleichzeitig zweifelt sie aber auch an sich, als sie sterbende Menschen sieht. Doch was ist es, was mit Melanie geschieht? Paranoia oder tatsächlich ein Blick in die Zukunft?

Laymon hat hier nicht nur einen äußerst spannenden Thriller mit ordentlichen Horror-Elementen geschrieben, sondern es auch geschafft, dass man als Leser selbst erst einmal zweifelt und nicht weiß, ob man Melanie Glauben schenken soll oder nicht. Zwar ist manches auch sehr vorhersehbar, allerdings gab es auch so viele Wendungen, sodass ich dann doch ab und zu überrascht wurde.

Was ich bei „Das Auge“ ebenfalls interessant finde, ist die Tatsache, dass das Buch bereits über zwanzig Jahre alt ist, man aber dennoch den Eindruck, dass diese frisch und modern wirkt. Hier wird zwar auf die neuen Medien verzichtet und nicht nachträglich vom Übersetzer krampfhaft eingebaut, sodass noch einiges „altmodisch“ abläuft, allerdings war dies mal eine tolle Abwechslung gegenüber anderen Büchern.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man auf den Verlauf der Geschichte gespannt sein darf.

Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit einem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und interessanten Figuren in den Bann zu ziehen. Wer mal wieder Lust auf einen Thriller mit Horror-Elementen hat, sollte zu „Das Auge“ greifen.