Lesestatistik

Lesestatistik für Juni 2017


Mit (mal wieder) einiger Verspätung gibt es nun endlich die die Lesestatistik für den Monat Juni. Im Juni habe ich nicht nur einen kleinen Heyne Marathon hingelegt, sondern auch ansonsten viele gute Bücher gelesen. Zwar gab es auch hier und da wieder ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte, allerdings muss man mit sowas ja immer rechnen. Ansonsten habe ich auch bei den Challenges wieder ein bisschen aufholen können, die Indie Challenge und die Impress Challenge laufen zwar weiterhin nicht so, wie ich es mir erhofft habe, allerdings kann ich das ja immer noch aufholen.

gelesene Bücher
098. Anne Applegate – Akademie der Dämmerung
099. Janet McNally – Girls in the Moon
100. Paula Hawkins – Into the Water
101. Taran Matharu – Die Inquisition (Die Dämonenakademie #2) (Rezension folgt)
102. Jonas Winner – Murder Park
103. R.K. Lilley – Verlangen (Love is War #1) (Rezension folgt)
104. Kelley Armstrong – Dunkles Omen (Cainsville #1)
105. Brian Katcher – Ana und Zak (Rezension folgt)
106. Mats Strandberg – Die Überfahrt
107. Cora Carmack – Die Rebellin (Stormheart #1) (Rezension folgt)
108. Monica Murphy – Jade & Shep (Fair Game #1)
109. Stephen King – Regenzeit
110. J. Lynn – Tempting Love – Homerun ins Glück (Gamble Brothers #2)
111. Rachel Bateman – Glücksspuren im Sand (Rezension folgt)
112. Stephen King – Feuerwerksrausch
113. C.J. Daugherty – Die Entfesselten (Secret Fire #2)
114. Mona Kasten – Feel Again (Again #3) (Rezension folgt)
115. David Levithan/Andrea Cremer – Was andere Menschen Liebe nennen

angefangene Bücher, Ebooks und Hörbücher
Stefanie Hasse – Schicksalsbringer (Ich bin deine Bestimmung #1)
Angie Thomas – The Hate U Give

Highlights und Flops
Mein Highlight im Monat Juni ist ganz klar „Murder Park“ von Jonas Winter. Das Buch war nicht nur unglaublich spannend, sondern auch gruselig und mit einem unglaublich tollen Setting versehen, sodass ich das Buch nur schlecht aus den Händen legen konnte.
Mein Flop in diesem Monat ist leider „Ana und Zak“ von Brian Katcher. Da das Buch zuletzt häufig mit „Eleanor & Park“ verglichen wurde, hatte ich hier enorm hohe Erwartungen, die allerdings so gar nicht erfüllt wurden. Stattdessen hatte ich es hier mit einem sehr einfach gehaltenen Schreibstil und unsympathischen Figuren zu tun.

Challenges
Der Kampf der Verlage: 90 | +17
Heyne Challenge 2017: 22 | +6
Impress Challenge: 4 |
Indie 2017 – 15 Bücher ohne Verlag: 4 |
Random House Challenge: 43 | +10

Und sonst?
– Diese Bücher möchte ich im Juli lesen: *klick*
– Diese Juli-Highlights solltet ihr euch nicht entgehen lassen: *klick*
– Die monatlichen Aufgaben für die Heyne Challenge gibt es in diesem Monat hier *klick*

Challenge

Heyne Challenge: Monatsaufgaben für den Juli!


14958064_10207862286530409_200134868_o

Da wir den Heyne Verlag, sowie Heyne fliegt und Heyne Hardcore bereits seit einigen Jahren begleiten und uns immer wieder über Neuerscheinungen und neue Autoren schlau machen, haben Lena von Lenas Welt der Bücher, Rica von die fantastische Bücherwelt und ich uns entschieden, im Jahr 2017 die Heyne Challenge zu veranstalten.

Nun, wo der Juli gestartet ist und der Sommer sich hoffentlich wieder von seiner besten Seite zeigt, gibt es somit auch die siebten Monatsaufgaben. Für jede Aufgabe, die man hierbei gelöst hat, erhält man insgesamt 2,5 Punkte, sodass man jeden Monat bis zu zehn Punkte verdienen kann. Die absolvierten Aufgaben sollten dabei unbedingt mit in eure Challenge-Seite eingetragen werden, da wir sie ansonsten nicht zählen können.

Monatsaufgaben Juli:
1. Lies ein Buch, in dem mindestens ein Mord geschieht (muss nicht zwingend Thriller/Horror sein)
2. Lies ein Buch, das im Juli 2017 erscheint
3. Lies doch mal wieder einen schönen Liebesroman!
4. Lies einen Roman, der im 19. Jahrhundert spielt

Die Bücher müssen bis zum 31. Juli 2017 gelesen sein, eine dazugehörige Rezension darf noch bis zum 15. August 2017 geschrieben werden.

Rezension

Jonas Winner – Murder Park


Kurzbeschreibung
Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Nachdem mir bereits „Die Zelle“ von Jonas Winner sehr gefallen hat, wollte ich unbedingt mehr aus der Feder des Autors lesen und habe „Murder Park“ bereits lange vor seinem Erscheinungstag entgegengefiebert. Nun, wo ich das Buch endlich in den Händen halten durfte, war es auch direkt wieder ausgelesen, da ich es einfach nicht aus den Händen legen konnte.

Da ich Geschichten, die einen verlassenen Freizeitpark thematisieren, schon immer interessant fand, hat der Autor für mich das perfekte Setting geschaffen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte liest sich durchweg flüssig und spannend und auch die Figuren haben bei mir einen guten Eindruck hinterlassen, da sie allesamt gut ausgearbeitet wurden. Interessant fand ich auch die vielen Interviews, die die Geschichte abrunden.

In der Geschichte geht es um den Freizeitpark Zodiac Island, der vor mehr als zwanzig Jahren nach einer Mordserie geschlossen wurde und nun wieder eröffnet werden soll. Hierbei soll es sich dieses Mal allerdings um den sogenannten Murder Park handeln, zwar auch wieder ein Freizeitpark, allerdings ein Park, der mit den Ängsten der Menschen spielen soll. Getestet werden soll das Projekt von insgesamt zwölf Personen, einer davon ist Paul, aus dessen Sicht auch die Geschichte erzählt wird.

Was hierbei ein anfänglicher Spaß ist, wird allerdings schnell zu einer bösen Realität, denn der Murder Park macht seinem Namen alle Ehre und bringt die Morde mit auf die Insel. Für alle ein Albtraum, zumal man den Murder Park nicht so einfach verlassen kann, da die nächste Fähre erst in drei Tagen kommt…

„Murder Park“ entpuppt sich hierbei nicht nur als eine spannende und schockierende Geschichte, sondern lässt den Leser auch stets direkt am Geschehen teilnehmen. Da die Geschichte aus der Sicht von Paul erzählt wird, ist man immer nur auf seinem Wissensstand und muss selbst mitgrübeln, um zu erfahren, wer der Mörder auf der Insel ist. Dabei ist die Geschichte stets packend und hat mich auch so schnell nicht mehr losgelassen.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker. Der Freizeitpark ist dabei gut abgebildet, die dunklen Wolken sowie das Wasser runden das Gesamtbild ab, sodass es bestens zum Genre passt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich vom ersten Momentan an überzeugen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Murder Park“ ist ein spannungsgeladener Thriller mit einem großartigen Setting, interessanten Figuren und einem packenden Schreibstil, der mir jede Menge Gänsehaut beschert hat. Ich bin somit mehr als begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen.

Challenge

Ich zelebriere eine Woche lang den Heyne Verlag


Wer meinen Blog bereits seit längerem folgt und auch ab und zu einen Blick auf die Challenge-Seite wirft, dürfte festgestellt haben, dass ich ein riesengroßer Fan vom Heyne Verlag bin und auch den Büchern von Heyne fliegt und Heyne Hardcore gegenüber nicht abgeneigt bin.

Um noch einmal zum Ausdruck zu bringen, wie viel mir der Verlag mitsamt seinen wunderbaren Büchern bedeutet, möchte ich in der kommenden Woche nur Bücher aus dem Heyne Verlag lesen. Hierbei habe ich mich für eine bunte Mischung aus Thriller, Fantasy und New Adult entschieden und ich bin schon wahnsinnig gespannt.

„Dunkles Omen“ ist der Auftakt der „Cainsville“-Reihe von Kelley Armstrong und erscheint am 13. Juni. Da ich Bücher von Kelley Armstrong schon immer sehr gerne gelesen habe und dieser Thriller unglaublich spannend klingt, freue ich mich schon sehr auf das Buch und hoffe, dass ich einen packenden Auftakt erleben darf.

„Die Inquisition“ ist bereits der zweite Band der „Dämonenakademie“ von Taran Matharu. Hier bin ich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch, da mir der erste Band nur mittelmäßig gefallen hat, allerdings bin ich dennoch neugierig und möchte wissen, wie es mit den Figuren im zweiten Band weiter geht.

„Love is War: Verlangen“ ist der erste Band der „Love is War“-Reihe von R.K. Lilley. Da das Buch bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste stand, freue ich mich umso mehr, dass ich das Buch bereits vor dem offiziellen Erscheinungstag lesen darf. Hier erwarte ich mir eine spannende und prickelnde Geschichte. Ab dem 19. Juni kann das Buch offiziell in den Händen gehalten werden.

Da ich Geschichten, die in alten Freizeitparks spielen, immer sehr interessant finde, musste auch „Murder Park“ von Jonas Winner bei mir einziehen. Hier erhoffe ich mir einen spannenden und mitreißenden Thriller, der für Gänsehaut und Entsetzen sorgt.

Rezension

[Kurzrezension] Joe Hill – Fireman


Kurzbeschreibung
Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen.
Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.
~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Da ich zu meiner Schande noch nicht allzu viele Bücher von Joe Hill gelesen habe und sich dies dringend ändern soll, habe ich mich sehr auf sein neuestes Werk „Fireman“ gefreut und habe eine spannende und ereignisreiche Dystopie erwartet. Diese habe ich zum Glück auch erhalten, denn „Fireman“ konnte mich bis auf wenige Momente packen und überzeugen.

Dies beginnt schon beim Schreibstil, der sich angenehmen und sehr leicht lesen lässt, sodass das Buch trotz seiner Dicke enorm schnell ausgelesen war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und stellenweise besitzen sie auch eine gewisse Tiefe. Dies habe ich bei so einer Thematik ehrlich gesagt nicht erwartet, sodass ich umso mehr unterhalten wurde. Dialoge sind ebenfalls gut ausgearbeitet und bieten jede Menge Sarkasmus, derbe Worte, aber auch Verzweiflung, was ebenfalls einen Pluspunkt gibt.

Man muss zwar sagen, dass mit „Fireman“ sicherlich nicht das Rad neu erfunden wurde, allerdings fand ich die Welt, die quasi in Flammen steht, gut ausgearbeitet, sodass ich mir das Leben der Menschen in so einem Endzeit-Szenario gut vorstellen konnte. Ein wenig schade fand ich lediglich, dass die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Harper erzählt wird. An sich konnte man viel über sie, ihre Schwangerschaft und ihre Ängste erfahren, allerdings finde ich es bei dem Genre häufig besser und auch notwendig, wenn gleich mehrere Figuren zu Wort kommen, da jeder ein solches Endzeit-Szenario anders empfindet.

Das Cover ist für mich mit seinen Flammen ein absoluter Hingucker, vor allem, weil es auch sehr gut zur Geschichte passt. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die mir ebenfalls direkt zugesagt hat, sodass ich „Fireman“ sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Fireman“ ist eine spannende und ereignisreiche Dystopie, die mich zwar packen konnte, aber auch die ein oder andere kleinere Schwäche besitzt, über die ich jedoch oftmals gut hinwegsehen konnte. Wer Endzeit-Szenarien mag, sollte diesem Werk unbedingt eine Chance geben.

Rezension

Stephen King – In der Klemme


Kurzbeschreibung
Eine grässliche Todesfalle in der heißen Sonne Floridas: Die Nachbarn Curtis Johnson und Tim Grunwald bekriegen sich bis aufs Messer. Eine erneute Konfrontation findet auf einem Baugelände statt. Dort steht ein Toilettenhäuschen, das Grunwald auf einen teuflischen Gedanken bringt. ~ Quelle

Hier kann das eBook gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
„In der Klemme“ ist eine knapp hundert Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Sunset“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Stephen King konnte dabei wieder einmal mit seinem grandiosen Schreibstil bei mir punkten: Stellenweise salopp, immer direkt, es wird nichts beschönigt und gleichzeitig kann man sich in nahezu jeden einzelnen Moment hineinversetzen, sodass „In der Klemme“ letztendlich sehr gut durchdacht wirkt.

Erzählt wird hier ein Streit unter Nachbarn, der immer mehr ausartet und bei dem der Hass stets zu spüren ist. Curtis und Tim sind Nachbarn und möchten beide einen bestimmten Bauplatz, auf den beide Männer einen Anspruch haben, sie sich allerdings –
wie so oft – nicht einigen können. Dieser Streit spitzt sich immer mehr zu, bis sie sich auf einem verlassenen Gelände treffen, wo zuvor ein Bauprojekt eingestellt wurde und sehr viele Gefahren mit sich bringt…

Stephen King hat hierbei nicht nur eine sehr schonungslose Geschichte geschaffen, sondern auch einen Nachbarschaftsstreit bestens in Szene gesetzt. Während einige Nachbarn sich oftmals wegen Kleinigkeiten streiten und dies sogar vor Gericht geht, geht es bei Tim und Curtis weitaus brutaler zu, sodass ich das ein oder andere Mal schockiert den Kopf geschüttelt habe. Gleichzeitig gibt es hier aber auch oftmals Momente mit viel schwarzem Humor, sodass ich auch oftmals schmunzeln musste.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll und interessant, sodass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „In der Klemme“ ist eine schonungslose Geschichte rund um einen Nachbarschaftsstreit mit interessanten Figuren und derben Humor, sodass ich wieder einmal sehr gut unterhalten wurde. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte nur wärmstens empfehlen.

Rezension

Stephen King – Der Mann im schwarzen Anzug


Kurzbeschreibung
Gary, ein alter Mann, erzählt, wie er als Kind dem Teufel persönlich begegnet ist. Damals war er mutterseelenallein beim Angeln, und auf einmal taucht ein Mann in einem makellosen schwarzen Anzug auf. Er riecht nach Schwefel, seine leichenblassen Finger enden in gelben Krallen. Der Mann schildert dem kleinen Gary in allen Einzelheiten, auf welch grässliche Weise dessen Mutter gerade gestorben ist. Und eröffnet ihm, dass er ihn gleich fressen werde. ~ Quelle

Hier kann das Ebook gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
„Der Mann im schwarzen Anzug“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Im Kabinett des Todes“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten aus der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Autor einem hier wahrlich schwere Kost bietet, denn diese Kurzgeschichte ist durchaus brutaler als so manch andere Geschichte aus der „Story Selection“-Reihe, die wöchentlich bei Heyne erschienen ist. Dennoch bleibt Stephen King seinem Schreibstil treu und beschreibt die Geschichte stets spannend und schonungslos, was mir wieder einmal sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Gary, mittlerweile sehr betagt, schreibt eine ganz besondere Kindheitserinnerung in sein Tagebuch. Dabei geht es um einen Tag, den er an einem Bach verbracht hat und dort eine Biene auf seiner Nase vorfand. Dieser gerät daraufhin in Panik, da bereits sein Bruder an einen Bienenstich gestorben ist, allerdings stirbt die Biene plötzlich, als ein Mann in einem schwarzen Anzug neben ihm auftaucht und die Biene mit nur einem Händeklatschen tötet. Dieser erklärt Gary daraufhin, dass auch seine Mutter gerade mit einer Biene zu kämpfen hat und dabei sterben wird, was ihn zu Tode ängstigt, allerdings muss auch er sich einigen Gefahren stellen…

So schnell die Geschichte auch erzählt ist, so ist sie dennoch spannend und packend geschrieben, sodass ich mit Gary richtig mitgefiebert habe und mehr über den Mann im schwarzen Anzug erfahren wollte. Interessant ist dabei auch, dass dieser auch in der Kurzgeschichte „Faire Verlängerung“ eine Rolle spielt – übrigens eine tolle Geschichte.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so interessant, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: Auch wenn „Der Mann im schwarzen Anzug“ deutlich brutaler als manch andere Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King ist, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, sodass auch dieses Ebook schnell wieder verschlungen war. Somit kann ich auch diese Kurzgeschichte aus der „Story Selection“-Reihe nur empfehlen.

Rezension

Nicholas Sparks – Seit du bei mir bist


Kurzbeschreibung
Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Bücher von Nicholas Sparks sind für mich seit vielen Jahren ein absolutes Muss, da ich von dem Autor bislang nur sehr selten enttäuscht wurde. Es ist demnach kein Wunder, dass ich mich sehr auf sein neuestes Werk „Seit du bei mir bist“ gefreut und hohe Erwartungen hatte. Diese waren vielleicht am Ende zu hoch, denn ich fand die Geschichte leider gar nicht gut, sodass bei mir kaum das typische Sparks-Gefühl aufkam.

Dies liegt wohl hauptsächlich daran, weil ich wohl einfach zu hohe Erwartungen hatte. Nicholas Sparks muss wahrlich nicht mehr beweisen, dass er schreiben kann, denn dies hat er einfach zu häufig schon unter Beweis gestellt. Dennoch fand ich die Geschichte leider oftmals viel zu flach und langatmig, sodass ich auch nicht mit den Figuren warm wurde, was doch sehr schade ist, da diese eigentlich gut ausgearbeitet wurden.

So gerne ich dieses Buch wirklich gemocht hätte, leider war dies kaum möglich. Die Figuren sind zwar gut ausgearbeitet, allerdings wirkt mir hier vieles zu depressiv, was so gar nicht zu den bisherigen Bücher von Nicholas Sparks passen wollte. Normalerweise ist es ja nicht schlecht, wenn man neue Themen ausprobiert und Bücher anders angeht, allerdings erschien mir dies bei „Seit du bei mir bist“ als zu gewollt, sodass mir oftmals der berühmte roten Faden gefehlt hat.

Hierbei geht es um Russell, der den Sprung in die Selbständigkeit wagt und von einem auf den anderen Tag mit wenig Erfolg und mangelnden Kunden leben muss. Für seine Frau und seine Tochter London ist dies ebenfalls eine schwere Zeit, sodass die Ehe immer mehr zerbricht und sich Russel und seine Ehefrau Vivian entfremden. Plötzlich muss er sich dazu noch alleine um die kleine London kümmern, was ihn nicht nur viel abverlangt, sondern ihn auch schlichtweg überfordert, was zu jeder Menge Drama führt.

Zwar gibt es auch hier wieder ein paar romantische und kitschige Momente, die man von Nicholas Sparks einfach erwartet, allerdings kam bei mir nie die typische Stimmung auf. Dies lag auch vor allem an Russell, mit dem ich leider nie warm wurde und mich somit auch nicht in ihn hineinversetzen konnte. Ich konnte zwar nachvollziehen, was er durchleben muss, allerdings hat mir das nicht gereicht, um wirklich begeistert oder gerührt zu sein.

Das Cover ist wunderschön und passt sich den bisherigen Büchern von Sparks sehr gut an. Das schön dekorierte Zimmer lädt zum Träumen ein, sodass es für mich ein absoluter Eyecatcher ist. Die Kurzbeschreibung weiß ebenfalls zu überzeugen und war für mich der Grund, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: So gerne ich Nicholas Sparks als Autor auch lese, aber „Seit du bei mir bist“ hat mich leider nicht überzeugen können. Die Geschichte besitzt keinen roten Faden und wirkt häufig unrund und zu langatmig, sodass auf langer Strecke nicht das typische Sparks-Gefühl aufkam. Dann doch lieber zu älteren Werken des Autors greifen.

Challenge

Heyne Challenge: Bis zu zehn Bonuspunkte verdienen


14958064_10207862286530409_200134868_o

Da wir den Heyne Verlag, sowie Heyne fliegt und Heyne Hardcore bereits seit einigen Jahren begleiten und uns immer wieder über Neuerscheinungen und neue Autoren schlau machen, haben Lena von Lenas Welt der Bücher, Rica von die fantastische Bücherwelt und ich uns entschieden, im Jahr 2017 die Heyne Challenge zu veranstalten.

In diesem Monat gibt es neben den üblichen Monatsaufgaben auch ein ganz besonderes Schmankerl für euch, denn ihr könnt euch bis zu zehn Bonuspunkte hinzuverdienen, wenn ihr bis zum 20. April 2017 fünf Fragen beantwortet.
Bitte beantwortet die Fragen dazu auf eurem Blog in einem eigenen Post und nicht bei den üblichen Monatsaufgaben. Die jeweiligen Artikel könnt ihr gerne auf unseren Blogs verlinken.

1. Warum bist du ein Fan vom Heyne Verlag?

2. Welches ist dein absolutes Lieblingsbuch aus dem Verlag und warum?

3. Welche Reihen aus dem Verlag würdest du jedem Leser ans Herz legen und warum?

4. Welche Autoren sollte man unbedingt einmal gelesen haben?

5. Man muss auch mal kritisch sein: Welches Buch hat dir aus dem Verlag überhaupt nicht gefallen?