Rezension

Christoph Heiden – Zurück im Zorn

Kurzbeschreibung
Gollwitz. Brandenburg. Im Winter 1995 tötet ein Feuer beinahe eine ganze Familie. Die einzige Überlebende ist die zwölfjährige Anna Majakowski. 20 Jahre später erhält Anna mysteriöse Drohbriefe, denen sie in ihrem Heimatdorf nachspüren will. Doch Gollwitz heißt sie nicht willkommen, denn die Erinnerung an damals steht dem erhofften Aufschwung im Weg. Nur Willy Urban, Polizist im Ruhestand, kann die Vergangenheit nicht ruhen lassen. Mit ihm begibt sich Anna auf eine Reise, die sie immer tiefer in eine Welt aus Obsessionen und Gewalt zieht … ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Zurück im Zorn“ von Christoph Heiden ist mir zunächst durch das Cover aufgefallen, das mich direkt angesprochen hat und richtig gut zum Genre passt. Da ich allgemein mal wieder große Lust auf einen Thriller hatte, habe ich „Zurück im Zorn“ gerne eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht – auch wenn das Buch nicht ganz ohne Schwächen auskommt.

Die Geschichte hat einen eher schwachen Einstieg, denn dieser ist sehr langsam und wollte für mich nicht so wirklich funktionieren. Je mehr man sich jedoch auf die Geschichte einlässt, umso spannender wird diese, zumal sich die Figuren immer mehr steigern und weiterentwickeln und auch Gollwitz als Ort ist mehr als passend gewählt. Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart, als auch im Jahr 1995.

Im Jahr 1995 kamen Annas Eltern sowie ihr Bruder bei einem Brand ums Leben. Sie ist die einzige Überlebende und bekommt seitdem immer wieder Drohbriefe und Drohanrufe, in der auch ihre restlichen Verwandten mitbedroht werden. Nun, in der Gegenwart, wird es ihr zu viel und sie macht sich auf zurück in ihre Heimat, um nicht nur die Menschen zu warnen, sondern auch um herauszufinden, wer ihr die Drohungen zukommen lässt. Dabei erhält sie jedoch sehr viel Gegenwind, da die Menschen nichts mit ihr zu tun haben möchten. Nur ein ehemaliger Polizist, der sich schon damals mit dem Hausbrand befasst hat, steht ihr bei und versucht ihr bei ihrer Suche zu helfen, was anfänglich eher schlecht als recht funktioniert, aber hinterher einschlägt wie eine Bombe.

Die Suche nach dem Verfasser der Drohbriefe und den Antworten über ihre Vergangenheit und den Hausbrand werden spannend und authentisch dargestellt, gleichzeitig ist die Geschichte auch teilweise sehr dramatisch, was ich zuvor nicht erwartet habe.

Mir hat „Zurück im Zorn“ somit gut gefallen. Die Geschichte besitzt zwar hier und da ein paar Schwächen und ist besonders am Anfang ein bisschen schwammig, allerdings konnte mich dieser mit seinen Figuren und dem tollen Handlungsort letztendlich überzeugen.

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Markus Warken – Tödliche K.I. (Jana Loewe #1)

„Tödliche K.I.“ stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller jedoch als recht flache Angelegenkeit, denn hier konnten mich weder die Figuren, noch der Verlauf der Geschichte sonderlich beeindrucken.

Die Geschichte bietet leider kaum Spannung, plätschert nur so vor sich hin und wirkt insgesamt unfertig und ideenlos. Das ist sehr schade, denn hier hätte man mit Themen wie Terrorismus, künstlicher Inzelligenz, globaler Überwachung und Hacken einiges rausholen können. Auf mich wirkte die Geschichte jedoch sehr lieblos geschrieben.

Die Figuren sind zwar einigermaßen gut gezeichnet, aber insgesamt sehr flach und unsympathisch. Allen voran die Studentin Jana, die für eine Semesterarbeit unter falschem Namen online recherchieren muss. Sie ist nicht nur sehr naiv, sondern auch sehr aufmüpfig, tollpatschig, ohne Tiefe und – wie immer! – sehr schön, was natürlich auch der Männerwelt nicht entgeht.

Dazu ist sie auch sehr klischeehaft, denn natürlich ist sie als Studentin kaffeesüchtig und natürlich hat sie – welch Zufall! – einen guten Freund, der sich mit Hacken auskennt, nachdem sie online bedroht wird.

Dies ist mir alles zu oberflächlich, zu klischeebeladen und meiner Meinung nach einfach nicht gut umgesetzt, sodass ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe und mich auch das Ende schlicht und ergreifend nicht mehr interessiert hat. Somit habe ich die Geschichte nach etwas mehr als 65 Prozent abgebrochen.

(Werbung – Die Rechte am Buchcover liegen beim Gmeiner Verlag)

Neuerscheinung

Neue Ebooks bei Skoobe [KW 41]

unnamedSeit einiger Zeit bin ich nun zufriedene Kundin bei Skoobe und freue mich immer wieder, wenn jeden Donnerstag die Neuerscheinungen veröffentlicht werden. Bislang wurde ich nur selten enttäuscht und konnte jede Woche mindestens ein Buch von meiner Wunschliste entdecken. Allein deswegen lohnt sich mein Basic-Abo von 9,99 EUR schon, da ich so jede Menge Geld spare.

In dieser Woche wurden insgesamt 102 Ebooks hochgeladen, davon eine Menge Bücher, die erst in dieser Woche im Buchhandel erschienen sind, aber auch schon etwas ältere Bücher, die sich aber dennoch lohnen. Bei mir sind von den 102 Büchern insgesamt vier Bücher auf die Merkliste gewandert, eins davon hatte ich auf meiner Wunschliste.

Screenshot_2014-10-09-12-46-07Geschichten von Birgit Kluger mag ich sehr gerne, von daher musste „Hollywood Blues“ unbedingt auf meine Merkliste wandern. Die Kurzbeschreibung klingt super, das Cover wirkt ansprechend, also steht einer Ausleihe quasi nichts mehr im Weg.
Bei „Verrückt und frei“ von Beate Grimsrud war ich zunächst etwas skeptisch, allerdings konnte ich mich hier die Leseprobe überzeugen, sodass ich dem Buch nun doch noch eine Chance geben möchte. Meine Erwartungen sind allerdings nicht besonders groß.
Hohe Erwartungen habe ich dagegen bei „Der Magnolien-Club“ von Katie Crouch. Ich hatte das Buch ewig auf der Wunschliste und habe es mir kürzlich schon bei jemanden ausgeliehen, allerdings habe ich es nicht geschafft, es rechtzeitig zu lesen. Nun freue ich mich umso mehr.
Als letztes Ebook ist „Wadenbeißer“ von Sonja Liebsch auf die Merkliste gewandert. Ich habe bereits von dem Buch gehört und bin daher sehr gespannt, wie ich es letztendlich finden werde. Klingt nach einer perfekten Lektüre für den Herbst!

Auch wenn es in dieser Woche nur vier Bücher geworden sind, bin ich dennoch nicht enttäuscht, da ich bereits einige Bücher schon besitze. Ansonsten wären es hierbei mindestens sieben bis acht Bücher geworden.

Weiterhin gab es noch andere Bücher, die mein Interesse geweckt haben, es jedoch (noch) nicht auf meine Merkliste geschafft haben.
„Esters Garten“ von Tanja Wekwerth, „Lexicon“ von Max Barry, sowie „Am Strand“ von Monika Heil klingen allesamt interessant, allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, ob diese Bücher tatsächlich etwas für mich sind. Von daher möchte ich mich hierbei erst einmal mit den Leseproben beschäftigen. Ich denke, dass „Lexicon“ hierbei die besten Chancen hat, um auf meine Merkliste zu wandern.