Rezension

Sara Rider – Going for the Goal

Kurzbeschreibung
Sportagentin Jillian Nichols arbeitet nach drei Grundsätzen:
Erstens: Arbeite niemals mit arroganten Mistkerlen. Zweitens: Arbeite niemals mit jemandem, dem du nicht vertraust. Und drittens: Arbeite niemals mit jemandem, den du dir schon mal nackt vorgestellt hast.
Seitdem sie Nick „The Punisher“ Salinger vor fast zehn Jahren zufällig kennen gelernt hat, hat Jillian ihn sich häufiger nackt vorgestellt, als sie zugeben möchte. Damals war sie Praktikantin und er ein vielversprechender Rookie in der NHL. Jetzt sitzt der Eishockeystar in ihrer kleinen Agentur und will, dass sie seinen Ruf und seine Karriere rettet. Denn Nick Salinger ist ein Bad Boy, bekannt für seine Hitzigkeit auf und neben dem Eis. Grund genug, um sich nicht auf ihn einzulassen, weder privat noch beruflich. Aber die Luft zwischen den beiden knistert auch nach all der Zeit immer noch gewaltig…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

_____________________________________________________

Meine Meinung
Sport Romance gehört zu den Genres, die bei mir so eine Sache sind. Entweder finde ich sie persönlich zu kitschig oder mich interessiert die jeweilige Sportart nicht. Bei Eishockey bin ich immer ein wenig skeptisch, weil ich nur selten mit der Sportart etwas anfangen kann, dennoch wollte ich „Going for the Goal“ eine Chance geben und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich flüssig und leicht, einem wird Eishockey noch einmal etwas ausführlicher geklärt, sodass auch Leser*innen, die sich mit dem Sport nicht auskennen, hierbei einen kleinen Einblick erhalten. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Jillian und Nick erzählt wird, lernt man beide ausreichend kennen und erhält einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

Dabei ist die Geschichte schnell erzählt: Jillian arbeitet als Sportagentin und soll den berühmten Eishockeyspieler Nick Salinger unterstützen. Grund dafür ist sein Ruf, denn Nick gilt nicht nur als Bad Boy, sondern ist vor allem auch dafür bekannt, dass er sowohl auf dem Eis als auch außerhalb als hitzköpfig gilt. Für Jillian kein einfacher Job, da sie schon häufiger eine Schwäche für Nick gezeigt hat und immer mit wieder harter Konkurrenz zu kämpfen hat.

Neben vielen prickelnden Momenten, gibt es in „Going for the Goal“ auch eine Menge an Intrigen und Dramen, die ich zunächst gar nicht so erwartet habe, allerdings eine schöne Abwechslung ist. Was man jedoch ein wenig kritisieren könnte, ist die Vorhersehbarkeit in der (Liebes-) Geschichte und dass die erotischen Szenen etwas zu gewollt sind und für mich nicht authentisch wirken.

Kurz gesagt: „Going for the Goal“ ist insgesamt eine gute Sports Romance, die mit einem unterhaltsamen Schreibstil und gut ausgearbeiteten Figuren punkten konnte und somit nicht nur für Eishockey-Fans empfehlenswert ist.

Rezension

Lea Freidinger – Schneeflockentanz

Kurzbeschreibung
Zur Weihnachtszeit kehrt Ella in das kleine Städtchen Clearmoor zurück, doch ihr ist gar nicht festlich zumute. Ihr geliebter Vater ist gerade erst verstorben und seine Farm liegt verschneit und verlassen da – abgesehen von Nathan, dem neuen Verwalter, den Ellas Vater noch vor seinem Tod eingesetzt hat. Erst als Ella vor ihm steht, erkennt sie Nathan wieder. Sie waren gemeinsam auf der Schule, und er hat ihr damals das Leben schwer gemacht. Ella ist sich sicher: Das wird ein katastrophales Weihnachtsfest.

Doch dann findet sie das alte Märchenbuch, aus dem ihr Vater immer vorgelesen hat, und darin einen ersten Brief von ihm. An jedem Adventstag tauchen weitere Nachrichten von ihm auf und alle enthalten eine vorweihnachtliche Aufgabe, die Ella erledigen muss: Schlittenfahren, einen alten Film anschauen, Kakao trinken. Dabei steht ihr Nathan überraschend zur Seite und Ella erinnert sich daran, wie wunderbar die Weihnachtszeit sein kann und dass man sie auf keinen Fall alleine verbringen sollte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

_____________________________________________________

Meine Meinung
Auf der Suche nach schönen und romantischen Weihnachtsgeschichten bin ich durch Zufall u.a. auf „Schneeflockentanz“ von Lea Freidinger gestoßen, das mich nicht nur mit seinem wunderschönen Cover, sondern auch aufgrund der Kurzbeschreibung überzeugen konnte, sodass ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance geben wollte. Meine Erwartungen waren hoch und am Ende wurde ich nicht enttäuscht, da mich die Geschichte nicht nur unterhalten, sondern vor allem auch in Weihnachtsstimmung versetzen konnte.

Die Geschichte ist dabei nicht nur sehr schön und flüssig geschrieben, sondern besticht vor allem auch mit der Atmosphäre, die hier vorherrscht. „Schneeflockentanz“ ist nicht nur unterhaltsam und teilweise romantisch, sondern vor allem auch melancholisch und besitzt eine Schwere, die ich anfänglich nicht erwartet habe, die aber durchaus zu den Figuren passt. Die Figuren, insbesondere Ella und Nathan konnten mich dabei mit ihrer direkten und offenen Art überzeugen und ich fand beide auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch.

Ella hatte es zuletzt nicht leicht, denn ihr Vater ist gerade erst verstorben, sodass sie in ihre Heimat Clearmoor zurückkehrt, um nach der Farm ihres Vaters zu sehen. Dabei trifft sie auch auf Nathan, der von ihrem Vater zuvor als Verwalter eingesetzt wurde. Was Ella jedoch erst viel zu spät erkennt, ist die Tatsache, dass Nathan kein Unbekannter für sie ist, denn die beiden gingen bereits gemeinsam zur Schule und waren dort alles andere als Freunde, denn Nathan hat ihr regelmäßig das Leben schwer gemacht und ihr nie so wirklich gesagt, wieso er sie teilweise so grausam behandelt hat. Erst durch Briefe und Aufgaben, die Ellas Vater ihr hinterlassen hat, kommen die beiden sich näher und merken, dass selbst aus Feindschaft Liebe entstehen kann.

Die Aufgaben und Briefe von Ellas Vater sind dabei nicht nur insgesamt sehr schön und vielseitig, sondern verhelfen Ella vor allem dazu, dass sie genügend Ablenkung von ihrer Trauer hat, sie gleichzeitig aber auch in Weihnachtsstimmung versetzt wird. Besonders schön ist dabei, wie Ella und Nathan immer mehr miteinander harmonieren, ihre gemeinsame Vergangenheit aufarbeiten und sich immer näher kommen. Die Geschichte zwischen ihnen wird authentisch, schonungslos und wenig klischeehaft erzählt, sodass man sich nicht nur in sie hineinversetzen kann, sondern vor allem eine schöne Geschichte erhält, die sich nicht von einem Klischee zum anderen hangelt.

Somit ist „Schneeflockentanz“ insgesamt eine romantische, unterhaltsame, aber auch melancholische Geschichte, die mit interessant Figuren besticht und den Leser in Weihnachtsstimmung versetzt. Ich kann die Geschichte somit nur empfehlen und hoffe auf viele weitere Geschichten von Lea Freidinger.

Rezension

[Kurzrezension] Christiane Bößel – Small Town Kisses: Morgan & Nate (Minot Love Story #1)

Kurzbeschreibung
Nach dem Verschwinden ihrer Mutter fühlt sich Morgan als älteste Schwester für ihre Familie verantwortlich. Statt aufs College zu gehen, jobbt sie in einem kleinen Buchladen. Ihre eigenen Träume und Wünsche sind dabei auf der Strecke geblieben. Bis eines Tages Nate in der Buchhandlung auftaucht und sie mit seinem tiefgründigen Blick in seinen Bann schlägt. Der schweigsame Nate, dessen Tage offenbar nur aus Besuchen im Fitnessstudio und seiner Arbeit als Autor bestehen. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen, doch ihr wird schnell klar, dass er ein Geheimnis vor ihr verbirgt. Warum verliert er sich so sehr im Sport, dass er kaum Zeit hat, sich auf Morgan einzulassen? Und warum stößt er sie immer wieder von sich, wenn es ernst zwischen ihnen wird? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
Obwohl die Kurzbeschreibung nicht wirklich danach klingt, als hätte Christiane Bößel mit „Small Town Kisses: Morgan & Nate“ das Rad neu erfunden, wollte ich der Geschichte dennoch eine Chance geben. Hierbei habe ich nicht allzu viel erwartet, was auch gut war, denn „Small Town Kisses: Morgan & Nate“ ist für mich lediglich ganz in Ordnung.

Dabei kann man der Autorin eigentlich keinen Vorwurf machen, denn die Geschichte liest sich leicht und flüssig und auch die Figuren sind gut gezeichnet, sodass man diese einigermaßen gut kennen lernt. Problem ist jedoch, dass man hierbei wirklich das Gefühl hat, als hätte man die Geschichte bereits hunderte Male vorher gelesen, da die Geschichte einfach nicht viel Neues mit sich bringt. Außerdem kommt es häufig zu einigen Wiederholungen, was ebenfalls vermeidbar gewesen wäre.

Erzählt wird die Geschichte von vier Geschwistern, die auf sich allein gestellt sind, seit ihre Mutter vor einigen Jahren einfach so verschwunden ist. Morgan, die älteste Schwester, wird dadurch zum neuen Familienoberhaupt und kümmert sich nicht nur um ihre Geschwister und ihren Vater, sondern auch um den Haushalt und um die Finanzen. Statt aufs College zu gehen, arbeitet sie in einer Buchhandlung und versucht damit die Familie über Wasser zu halten. In eben dieser Buchhandlung trifft sie auch auf Nate, der ihr Herz im Sturm erobert, sie aber auch gleichzeitig immer wieder von sich wegstößt.

Die Geschichte ist dabei oftmals sehr vorhersehbar, stellenweise sehr oberflächlich und dreht sich mehrfach nur im Kreis, was ein wenig schade ist, denn dies wäre eigentlich nicht nötig gewesen, da man aus den Figuren und dem Plot noch mehr hätte herausholen können.

So bleibt es für mich leider nur eine von vielen Liebesgeschichten, die im Romance-Genre kaum auffällt.

Reihenfolge
Small Town Kisses: Morgan & Nate
Small Town Dreams: Tristan & Tylee (7. September 2020)
Small Town Love: Donovan & Eve (1. März 2021)
Small Town Hearts: Parker & Kaden (27. September 2021)

Rezension

Lisa C. Franklin – Perfect Score: Für immer du

Kurzbeschreibung
Vor Sechs Jahren war Ian Clark, der beste Freund und Eishockey Kamerad ihres Bruders, der erste Junge, in den sich Lainy verliebte. Die gemeinsamen Trainingsstunden auf dem Eis brachten die Luft zwischen den beiden zum Knistern. Doch dann verschwand er von einem auf den anderen Tag und ließ Lainy am Boden zerstört zurück. Jetzt ist er plötzlich wieder in der Stadt.
Seit Ian denken kann, ist er in Lainy verliebt, sie ist seine große Liebe. Doch vor sechs Jahren war er gezwungen, sie zu verlassen, damit sie nicht von seiner Vergangenheit überrannt wird. Als er zurückkommt, muss er feststellen, dass sein Versuch Lainy zu beschützen, fehlgeschlagen ist. Ian setzt alles daran, sich zu entschuldigen, doch zwischen ihnen steht so manche unausgesprochene Wahrheit.
Ist ihre Liebe immer noch stark genug, dass sie gemeinsam die Vergangenheit überwinden können?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
Da Sport Romance-Romane immer populärer werden und dabei besonders viele Geschichten von Eishockey handeln, war ich zunächst ein wenig skeptisch, ob mir „Perfect Score: Für immer du“ wirklich gefallen kann, da ich bereits einfach schon zu viele Geschichten rund um die Sportart gelesen habe. Trotz aller Zweifel hat mir „Perfect Score: Für immer du“ jedoch erstaunlich gut gefallen, sodass ich hier ein paar angenehme und unterhaltsame Lesestunden hatte.

Das Buch liest sich leicht und flüssig und bringt eine Geschichte mit sich, die zwar an sich emotional ist, mich aber auch gut unterhalten konnte, da besonders die Dialoge oft sarakstisch, aber auch recht witzig gestaltet sind. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und durch die vielen Rückblicke bekommt man einen guten und nachvollziehbaren Einblick in ihr Leben und gemeinsame Zeit.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Lainy und Ian. Während Lainy als Eiskunstläuferin auf dem Eis steht, ist Ian der Star der Eishockey-Mannschaft. Sie haben nicht nur eine sehr starke Verbindung zueinander, sondern haben dazu noch eine gemeinsame Vergangenheit. Lainy und Ian waren früher nicht nur befreundet, sondern auch ineinander verliebt, ehe Ian wie aus dem Nichts aus ihrem Leben verschwand. Nun, sechs Jahre später, stehen sie wieder voreinander und versuchen nicht nur wieder ein normales Verhältnis zueinander aufzubauen, sondern auch die Vergangenheit zu verarbeiten, denn beide hatten durch die Trennung ein gebrochenes Herz, das immer noch zwischen ihnen steht.

Die Geschichte ist emotional, humorvoll, stimmt nachdenklich und beeinhaltet natürlich auch genug Szenen rund um den Eissport, was mir insgesamt gut gefallen hat. Dazu zeigt die Geschichte auf, was mit einer jungen Liebe passieren kann, wenn zu viel Einfluss von außen auf sie einströmt und welch Schaden das auch auf die Psyche nehmen kann.

Kurz gesagt: „Perfect Score: Für immer du“ ist insgesamt eine unterhaltsame und emotionale Sports Romance, die mich mit einem tollen Schreibstil und interessanten Figuren begeistern konnte. Bitte mehr davon!

Rezension

Christina Bradley – Thirty

Kurzbeschreibung
Bella Edwards‘ Leben ist ein einziges Chaos. Während ihre Freundinnen auf Facebook ihr ach so erfüllendes Leben feiern, ist Bella nicht mal ansatzweise da, wo sie mit fast dreißig sein wollte. Vor allem der Mann fürs Leben fehlt noch. Hals über Kopf fliegt sie von London nach New York zu ihrer Freundin Esther. Die hat die rettende (oder völlig absurde?) Idee: dreißig Dates in dreißig Tagen. So macht Bella sich auf einen verrückten Trip von New York bis nach San Francisco mit dem Ziel: den Einen finden. Zwischen diversen Blind Dates, charmanten und weniger charmanten Typen, findet Bella zwar nicht den Mann fürs Leben, aber tatsächlich das Eine, was sie glücklich macht. Und vielleicht, nur vielleicht, gibt es ja doch noch Hoffnung auf den Einen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
„Thiry“ von Christina Bradley gehört zu den Geschichten, die ich unbedingt mögen wollte, weil nicht nur das Cover wunderschön gestaltet ist, sondern mich auch die Kurzbeschreibung direkt ansprechen konnte. Demnentsprechend hoch waren hierbei meine Erwartungen und ich wurde leider ein wenig enttäuscht, da sich die Autorin leider viel zu sehr an nur allzu bekannten Klischees bedient hat.

Sicherlich, bei dem Genre ist es wirklich schwer das Rad neu zu erfinden und es gibt natürlich immer mal Handlungsstränge, die auch in anderen Büchern bereits vorgekommen sind. Hier war es mir jedoch einfach zu viel, sodass ich nicht so viel Spaß an der Geschichte hatte, wie ich es mir erhofft habe. „Thirty“ liest sich zwar an sich sehr flüssig und flott und bietet sicherlich auch den ein oder anderen witzigen Moment, allerdings hatte ich bei dieser Geschichte immer wieder das Gefühl, als hätte ich diese nicht zum ersten Mal gelesen.

Die Idee, dass Bella innerhalb von dreißig Tagen dreißig Dates haben soll, um somit hoffentlich ihren ganz persönlichen Mr. Right zu finden, ist leider alles andere als neu. Dies ist nicht allzu schlimm, denn hierbei kam es auf die Umsetzung an. Diese entpuppt sich jedoch als sehr klischeehaft und bietet leider auch nur Stereotypen, die zwar insgesamt ganz nett sind, aber nichts ist, was mich großartig vom Hocker hauen konnte.

Es gibt zwar hier und da den ein oder anderen witzigen und gar romantischen Moment, allerdings habe ich mindestens genauso oft nur genervt die Augen verdreht, weil die Geschichte auch leider nur so voller Klischees und Kitsch trieft, was nicht hätte sein müssen. Dazu gibt es leider kaum überraschende Momente, was die Geschichte dringend gebraucht hätte.

Kurz gesagt: „Thirty“ mag zwar hier und da stellenweise sehr unterhaltsam sein, allerdings bietet die Geschichte nur wenig, was mich dazu bringt, begeistert zu sein. Der Schreibstil ist zwar insgesamt in Ordnung, allerdings sind die Figuren so austauschbar, dass man diese schnell wieder vergessen hat. Somit ist „Thirty“ leider eine Enttäuschung.

Rezension

Jennifer Waschke – Vielleicht habe ich an dich gedacht

Kurzbeschreibung
Ellie musste schon viele Rückschläge verkraften. Doch nun erfüllt sich einer ihrer größten Träume – das Studium an der Wunsch Uni. Endlich kann sie wieder nach vorne blicken und ihr Leben, nach dem Tod ihrer Eltern wieder aufnehmen. Aber dann trifft sie auf einer Party plötzlich Jonah, ihre erste große Liebe wieder. Und Ellies Welt gerät ins Wanken. Denn Jonah hat sie in der schwersten Zeit ihres Lebens einfach allein gelassen. Immer häufiger laufen die beiden sich an der Uni über den Weg und sie merken schnell, nicht alle Gefühle zwischen Ihnen sind erloschen. Aber schaffen sie es, die Kluft zwischen sich zu überwinden? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
„Vielleicht habe ich an dich gedacht“ hat vom ersten Moment an mein Interesse geweckt und ich war schon sehr gespannt, wie ich die Geschichte rund um Jonah und Ellie finden werden. Hier habe ich mir eine authentische und emotionale Geschichte gewünscht und sie auch teilweise bekommen. Ich muss zwar zugeben, dass ich nicht gänzlich überzeugt bin, allerdings hat mir die Geschichte trotz Kritikpunkte einen entspannten Leseabend beschert.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist emotional, regt zum Nachdenken an und ist insgesamt gut ausgearbeitet. Die Figuren sind gut gezeichnet, sympathisch, aber dennoch hat mir eine gewisse Bindung zu ihnen gefehlt, sodass ich mich nie wirklich mitten im Geschehen gefühlt habe.

Erzählt wird dabei die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ellie und Jonah. Hierbei wird nicht nur die Gegenwart thematisiert, sondern auch die (gemeinsame) Vergangenheit. Ellie muss den Tod ihrer Eltern verkraften und sieht trotz allem positiv in die Zukunft. Sie beginnt ein Studium an ihrer Wunsch-Universität und blickt nach vorne – bis sie auf einer Party auf Jonah trifft – ausgerechnet ihr Ex-Freund, der sie nach dem Tod ihrer Eltern allein gelassen hat. Bei Ellie reißen dabei alte Wunden auf, aber auch bei Jonah merkt man schnell, dass ihn die Situation nicht kalt lässt und somit kommen schnell alte Gefühle wieder auf. Hierbei stellt sich jedoch für beide die Frage, ob sie trotz ihrer schwierigen Vergangenheit und den Ereignissen eine weitere Chancen haben können.

An sich ist dies wirklich alles sehr berührend und regt auch teilweise zum Nachdenken an, dennoch hat mich die Geschichte leider nicht so sehr berührt, wie ich es erhofft habe und somit habe ich auch nicht mit Ellie und Jonah so mitgefiebert, wie die Figuren es vielleicht verdient gehabt hätten.

Kurz gesagt: Obwohl „Vielleicht habe ich an dich gedacht“ insgesamt handwerklich wirklich gut geschrieben ist und auch die Figuren durchaus sympathisch sind, bin ich dennoch nicht vollends begeistert, da mich die Geschichte stellenweise nicht so berührt hat, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch ist sie alles andere als schlecht, nur leider kein absolutes Highlight, an das ich noch Monate später denken werde.

Rezension

Emma Winter – Crazy in Love (Weston High #1)

Kurzbeschreibung
Sashas sehnlichster Wunsch ist es, an der renommierten Yale University zu studieren. Dafür wagt sie sogar den Neuanfang an einer privaten High School in Boston, drei Zeitzonen und 3000 Meilen von ihrer besten Freundin Lucy und ihrer Mutter Bow entfernt. Ihre neuen Mitschüler sind das genaue Gegenteil von dem, was sie eigentlich toll findet: reich, elitär, arrogant. Aber wenn sie es hier schafft, dann ist ihr Traum von Yale zum Greifen nah. Um nicht völlig unterzugehen, sucht sie sich einen Job in einem Café, denn neben Listen für jede Lebenslage schreiben und Cupcakes nach Stimmungslage zu backen, ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Dass ausgerechnet der angesagteste Typ der Weston High eines Tages hier auftaucht, passt ihr gar nicht. Denn eines will sie auf keinen Fall: sich verlieben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
„Crazy in Love“ ist der erste Band der „Weston High“-Trilogie und konnte direkt mit seinem tollen Cover mein Interesse wecken. Da die Kurzbeschreibung ebenfalls sehr interessant klingt, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich flott und leicht, besitzt durchaus Humor, aber auch emotionale Momente, was mir sehr zugesagt hat. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und größteils sympathisch, sie besitzen Ecken und Kanten und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Sasha und Ben. Sasha ist eher zurückhaltend und ruhig und möchte unbedingt ihren verstorben Vater ehren, indem sie wie er an der Elite-Universät Yale studieren möchte. Um ihre Chancen darauf zu verbessern, wechselt sie auf eine private High School nach Boston und ist plötzlich nicht nur auf sich allein gestellt, sondern auch als Neue die Außenseiterin schlechthin. Dabei gerät sie immer wieder mit Ben aneinander, der in der Schule als Frauenschwarm gilt. Sasha versucht ihm jedoch immer wieder auszuweichen, was zunehmends schwerer wird, als er sogar noch in dem Cafe, in dem sie arbeitet, auftaucht. Und dann passiert ausgerechnet das, was Sasha nicht geplant hat: Er geht ihr nicht mehr aus dem Kopf.

Die Geschichte zwischen Sasha und Ben ist zwar hier und da klischeebeladen, da sie die Außenseiterin ist und er -natürlich- der Frauenschwarm schlechthin ist, aber dennoch hat die Geschichte durchaus seinen Reiz. Es gibt jede Menge Drama und Missverständnisse, stellenweise verdreht man beim Lesen die Augen, aber trotzdem hatte ich großen Spaß daran, ihre Geschichte zu verfolgen.

Kurz gesagt: „Crazy in Love“ ist ein gelungener Auftakt der „Weston High“-Trilogie und konnte mich mit einem angenehmen und flotten Schreibstil sowie interessanten Figuren überzeugen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band „Hopelessly in Love“, der bereits in Kürze erscheinen wird.

Reihenfolge
Crazy in Love
Hopelessly in Love
Always in Love (3. August 2020)

Rezension

Ella Fields – Pretty Venom (Gray Springs University #3)

Kurzbeschreibung
Callum Welsh hatte die Kunst, mich zu hassen, bereits perfektioniert, als wir noch Kinder waren und dachten unsere Eltern würden uns früher oder später aus wirtschaftlichen Gründen gemeinsam vor den Traualtar zwingen. Er dachte, mir würde es gefallen, aber ich habe mir nur gewünscht, dass er mich in Ruhe lässt.
Bis er mir eines Nachmittags meinen ersten Kuss stahl.
Und trotz allem, was bis dahin geschehen war, war danach nichts mehr wie zuvor.

Mit den Jahren schmolz das Eis um unsere Herzen und er hasste mich nicht mehr. Er liebte mich sogar genug um mich zu heiraten. Bis ich einen dämlichen Fehler machte und alles ruinierte.

Der Hass kam zurück. Mit bösen Worten und noch schlimmeren Taten. Aber wir waren keine Kinder mehr. Ich konnte sein Gift ertragen. Er würde wieder zu mir gehören, selbst wenn es mich die Reste meines gebrochenen Herzens kosten würde. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der „Gray Springs University“-Trilogie sehr gemocht habe, wollte ich auch noch unbedingt den Abschlussband „Pretty Venom“ lesen und habe mir eine ähnlich emotionale und unterhaltsame Geschichte erhofft. Zum Glück wurde ich hierbei nicht enttäuscht, denn auch diese Geschichte konnte mich wieder einmal überzeugen, sodass ich ein paar schöne Lesestunden an der Gray Springs University verbringen durfte.

„Pretty Venom“ liest sich locker und flüssig und besitzt wieder tiefgründige Themen, die mit einer guten Portion Sarkasmus vermischt sind. Die Figuren sind allesamt gut gezeichnet und auch die Dialoge sind wieder einmal gelungen. Bei den Figuren muss jedoch gesagt sein, dass diese in diesem Band für mich nicht die allergrößten Sympathietrager sind und ich ihr Verhalten nicht immer ganz so gut fand. Dafür konnte mich jedoch die Thematik wiederum überzeugen, sodass ich mich insgesamt mit der Geschichte anfreunden konnte.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Renee und Callum. Nach Daisy und Quinn, sowie Pippa und Toby, sind sie das dritte Paar, deren Geschichte innerhalb der „Gray Springs University“-Trilogie erzählt wird. Renee und Callum kennen sich von Kindheit an und sollen heiraten – das ist zumindest der Wunsch ihrer Eltern, die bereits seit Jahren auf eine arrangierte Hochzeit hinarbeiten. Beide denken jedoch nicht daran und besonders Callum ist Renee gegenüber sehr feindselig, sodass es hierbei immer wieder zu Gemeinheiten seinerseits kommt.

Wie es das Schicksal jedoch so will, verlieben sie sich trotz aller Bedenken ineinander und heiraten heimlich im Alter von 18 Jahren, ehe sie aufs College gehen. Doch als auf dem College ein neuer Lebensabschnitt beginnt, verändert sich auch ihre Beziehung, denn Callums Ehrgeiz, ein erfolgreicher Sportler zu werden, ist ihm plötzlich wichtiger, was Renee verzweifeln lässt und sie somit einen folgenschweren Fehler begeht, der die Beziehung der Beiden von grundauf verändert.

Dabei kommt nicht nur die Feindseligkeit seitens Callum wieder zurück, sondern auch die Verzweiflung seitens Renee, die nicht nur mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat, sondern auch um ihre Ehe kämpfen muss. Dadurch ist die Geschichte zwar insgesamt sehr berührend, hat aber auch für einige Momente gesorgt, in denen ich nur den Kopf geschüttelt habe, da Callums Verhalten doch oftmals sehr kindisch ist.

Kurz gesagt: „Pretty Venom“ ist eine emotionale und mitreißende Geschichte, die mit einem flotten Schreibstil versehen ist und Figuren mit sich bringt, die zwar nicht immer sympathisch, aber durchaus interessant sind. Ich habe somit den Abschluss der „Gray Springs University“-Trilogie sehr gemocht und kann die Bücher somit nur empfehlen.

Reihenfolge
Suddenly Forbidden
Bittersweet Always
Pretty Venom

Rezension

Ella Fields – Bittersweet Always (Gray Springs University #2)

Kurzbeschreibung
Toby Hawthorne war ein Mysterium. Ein Rätsel, das nicht Teil meiner Pläne fürs College war.
Ich war nicht auf der Suche nach Liebe. Aber ich war auch nicht nicht auf der Suche nach Liebe. Und an diesem Ort, zwischen allen Stühlen, fand er mich.

Ich hatte keine Ahnung von den Kämpfen, die er jeden Tagen austrug, und verliebte mich Hals über Kopf. Als ich es herausfand, war es zu spät. Weil ich alles wollte. Jedes zerbrochene verlorene Teil von ihm.

Ich wusste, dass ich ihn nicht heilen konnte. Ich konnte ihn nur lieben. Aber ich hätte wissen müssen, dass Liebe nicht genug ist. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

__________________________________________________________

Meine Meinung
Da mir der erste Band „Suddenly Forbidden“ gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt und zeitnah den zweiten Band „Bittersweet Always“ lesen. Hier habe ich mir eine ähnlich emotionale und packende Geschichte gewünscht und genau das erhalten, sodass ich nicht enttäuscht wurde.

Obwohl ich den Schreibstil im ersten Band noch ein wenig kritisiert habe, weil ich das Denglische bei den Dialogen als unpassend empfand, hat mich der Schreibstil in diesem Band mehr begeistert, denn die Autorin hat eine ordentliche Schippe draufgelegt und die Geschichte noch emotionaler und schöner geschrieben und auch die Dialoge wirken hier deutlich besser ausgearbeitet. Auch die Figuren sind sehr gut gezeichnet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Nachdem man bereits im ersten Band Daisy und Quinn kennen lernen durften, bekommt man es nun mit Pippa und Toby zu tun, die man bereits auch im ersten Band kurz kennen lernen durften. Die beiden passen auf eine gute Art perfekt zueinander, allerdings haben beide ihre ganz eigenen Sorgen und Ängste und auch Depressionen spielen hierbei eine sehr große Rolle, was in jeder Beziehung schwierig ist und bis an die Grenzen führen kann.

Dies wird von der Autorin auch sehr gut aufgezeigt, denn Tobys Ängste und Depressionen und somit auch viele Unsicherheiten werden sehr authentisch beschrieben. Seine oft sprunghaften Gedanken und seine Gefühle haben mich sehr berührt und ich konnte auch Pippas Ängste und Bedenken im Bezug auf die Beziehung sehr gut verstehen, denn auch sie musste bereits in ihrer Familie erleben, was es bedeutet, wenn jemand an einer psychischen Erkrankung leidet.

Auch das Cover sieht sehr ansprechend aus und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die zwar bereits etwas zu viel verrät, jedoch dennoch mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: „Bittersweet Always“ ist ein wunderbarer und emotionaler zweiter Band der „Gray Springs University“-Trilogie und überzeugt mit wichtigen Themen, die authentisch erzählt werden und Figuren, in die man sich gut hineinversetzen kann. Ich kann somit nur eine Leseempfehlung aussprechen.

Reihenfolge
Suddenly Forbidden
Bittersweet Always
Pretty Venom

Rezension

Ella Fields – Suddenly Forbidden (Gray Springs University #1)

Kurzbeschreibung
Ich dachte, er würde für immer zu mir gehören, selbst als wir gezwungen waren uns zu trennen. Wir hätten einander festhalten sollen, aber es ist trotzdem passiert.
Schade, dass ich nicht ahnte, dass jemand anderes nur darauf wartete, meinen Platz einzunehmen. Sonst hätte ich niemals losgelassen. Zwei Jahre später sind wir genau dort, wo wir geplant hatten zu sein. Ich habe mein Versprechen gehalten. Er hat es einfach vergessen. Er hat nicht nur jemand neuen gefunden, sondern diese Neue ist meine ehemalige beste Freundin. Und ich beginne das College mit gebrochenem Herzen.

Wahrscheinlich sollte jetzt der Part kommen, in dem ich euch erzähle, wie ein anderer toller Typ auftaucht und die Scherben meines Lebens aufsammelt und wieder zusammensetzt. Einer, der mich wieder zum Lachen bringt. Aber das hier ist nicht diese Art von Geschichte. Mein Herz mag gebrochen sein. Aber es weigert sich, ihn nicht mehr zu lieben. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)
__________________________________________________________

Meine Meinung
„Suddenly Forbidden“ ist der erste Band der „Gray Springs University“-Trilogie aus der Feder von Ella Fields. Da mich sowohl das Cover als auch die Kurzbeschreibung sehr angesprochen haben, habe ich mich auf eine unterhaltsame, aber auch emotionale Geschichte gefreut und diese auch zum Großteil bekommen.

Die Geschichte liest sich meistens sehr flüssig, allerdings sind die Dialoge meiner Meinung nach stellenweise verunglückt, weil die Autorin dabei ins Denglische abdriftet und zu salopp schreibt, was stellenweise gar nicht zu den jeweiligen Figuren passt. Dennoch liest sich „Suddenly Forbidden“ insgesamt sehr angenehm und auch die Figuren bekommen hier ihre Zeit, um sich zu entwickeln und sind gut ausgearbeitet.

In „Suddenly Forbidden“ geht es um Daisy und Quinn, die sich bereits seit frühester Kindheit kennen und gemeinsam aufgewachsen sind. Ihre Freundschaft ist sehr eng, bis sich jedoch aufgrund eines Umzuges ihre Wege trennen. Für Daisy ist es jedoch umso schöner, als sich die beiden auf dem College wieder begegnen, allerdings kommt es dabei anders, als sie es sich erhofft hat.

Ihre Gefühle und Gedanken werden dabei nicht nur sehr emotional und authentisch beschrieben, sondern man lernt Daisy und Quinn auch gut kennen, sodass ich mich stets in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen konnte, was in dem Genre nicht allzu oft vorkommt.

Auch das Cover sieht sehr ansprechend aus und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die zwar bereits etwas zu viel verrät, jedoch dennoch mein Interesse wecken konnte.

Somit ist „Suddenly Forbidden“ insgesamt ein gelungener Auftakt der „Springs University“-Trilogie, der mich mit einem tollen Schreibstil und interessanten Figuren überzeugen konnte. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band „Bittersweet Always“.

Reihenfolge
Suddenly Forbidden
Bittersweet Always
Pretty Venom