Rezension

Alice Oseman – This Winter: Ein Heartstopper-Roman

Kurzbeschreibung
Die Weihnachtszeit war für Tori und ihren Bruder Charlie schon immer hart. Doch dieses Jahr wird es noch schwieriger als sonst. Obwohl Tori einfach nur ihre Ruhe haben möchte, muss sie mit ihrem siebenjährigen Bruder spielen. Währenddessen kommt Charlie gerade aus der Klinik zurück und freut sich nur noch auf seinen Freund Nick. Und Nick? Der will dem Chaos der Weihnachtsfeier entkommen. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits alle Graphic Novels aus dem „Heartstopper“-Universum gelesen habe, wollte ich nun auch unbedingt die Kurzgeschichte „This Winter“ von Alice Oseman lesen, die perfekt in die Weihnachtszeit passt. Obwohl die Geschichte ganz anders ist, als ich zunächst angenommen habe, konnte sie mich dennoch gut unterhalten und vor allem berühren.

Im Vordergrund steht dieses Mal nicht die Liebe zwischen Nick und Charlie, sondern viel mehr geht es um Charlie, seine Erkrankung und sein Verhältnis zu seiner Familie. Nachdem er einige Zeit wegen seiner Essstörung in Behandlung war, sind die Weihnachtstage eine große Belastung für ihn, da er zum ersten Mal alle Verwandten wieder sieht und dabei sein Essverhalten und seine Sexualität rechtfertigen muss, was ihm sämtliche Kraft kostet. Nur seine Schwester Tori scheint ihn wirklich zu verstehen und versucht ihrem Bruder so gut es geht beizustehen und ihn vor allem zu schützen.

Interessant ist dabei, dass nicht nur Charlie in „This Winter“ zu Wort kommt, sondern auch Tori, die man somit endlich besser kennen lernt und schnell ins Herz schließt. Auf den ersten Blick wirkt sie zwar etwas ruppig und unnahbar, allerdings merkt man schnell, dass sie ein großes Herz hat und Charlie so gut es geht vor der Welt beschützen möchte.

Aber auch Nick kommt in „This Winter“ nicht zu kurz, denn in wenigen Kapiteln erlebt man Nick und Charlie auch als Paar auf Nicks Familienfeiern, bei der Charlie von (fast) allen Mitgliedern herzlich begrüßt und auch akzeptiert wird, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen, dass er ist, wie er ist. Besonders schön ist dabei, wie sehr Nick seinen Partner bei allem unterstützt und zu ihm steht, ohne ihn dabei zu bedrängen.

„This Winter“ ist somit eine berührende, emotionale und nachdenklich stimmende Kurzgeschichte aus dem „Heartstopper“-Universum, die nicht nur bestens in die Weihnachtszeit passt, sondern auch zeigt, welche Konflikte entstehen können, wenn man nicht aufeinander zugeht, sondern lieber Probleme ausblendet. Ein Muss für alle „Heartstopper“-Fans.

Reihenfolge
Heartstopper #1
Heartstopper #2
Heartstopper #3
Heartstopper #4
Heartstopper #5 (voraussichtlich 2023)

weitere Bücher über Nick & Charlie
This Winter
Nick & Charlie
The Heartstopper Yearbook

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde. Dabei wird jeden Mittwoch eine Neuerscheinung vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten erscheinen wird.

Nachdem ich bereits „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ von Ali Hazelwood sehr gemocht habe und sich auch bereits ihr zweiter Roman „Das irrationale Vorkommnis der Liebe“ auf meinem SUB befindet, habe ich mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass auch ihre Kurzgeschichten ins Deutsche übersetzt werden, bei denen es um die Freundinnen Mara, Sadie und Hannah geht. Den Anfang macht dabei die Umweltingenieurin Mara, deren Geschichte in „Under One Roof – Liebe unter einem Dach“ erzählt wird.
Lange muss man sich hierbei nicht gedulden, denn „Under One Roof – Liebe unter einem Dach“ erscheint exklusiv als eBook am 11. Oktober 2022 im Aufbau Verlag.

Kurzbeschreibung
Mara, Sadie und Hannah sind beste Freundinnen – und als Naturwissenschaftlerinnen leidvoll darin erprobt, sich in männlich besetzten Domänen zu behaupten. Eines wissen sie genau: In Fragen der Wissenschaft – ebenso wie der Liebe – sind es stets die Gegensätze, die die heftigsten Reaktionen hervorrufen.

Insofern sollte gerade eine Umweltingenieurin wie Mara vernünftig genug sein, niemals mit der männlichen Verkörperung all dessen, was sie nicht ausstehen kann, in ein Haus zu ziehen. Dennoch findet sie sich mit dem Mitbewohner aus der Hölle unter einem Dach: dem unausstehlichen Liam, Konzernanwalt und Klimazerstörungs-Lobbyist der übelsten Sorte. Obwohl er nicht nur mithilfe des Thermostats für eisige Verhältnisse in ihrer Zwangs-WG sorgt, gerät Mara schon bald in Gefahr, sich die Finger an ihrem (nervtötend heißen) Erzfeind zu verbrennen. Unkalkulierbar emotionale Folgeschäden nicht ausgeschlossen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Lou Allori – Rotes Licht, grünes Licht

Kurzbeschreibung
Auf einer Party erhält Will eine Telefonnummer, die angeblich all seine Geldsorgen lösen soll. Ein schlechter Scherz, oder? Doch die Studiengebühren lasten so schwer auf Will, dass er die Nummer wählt. Kurze Zeit später findet er sich in einer riesigen Halle voller Menschen wieder. Ihnen allen wird eine enorme Summe Geld versprochen. Dafür müssen sie bloß ein paar Kinderspiele gewinnen. Der einzige Haken: Wer verliert, stirbt nicht nur im Spiel… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Fanfictions sind bei mir immer so eine Sache, denn entweder finde ich sie unfassbar gut oder eher schlecht, sodass es da nur selten ein Mittelding gibt. Da ich jedoch ein riesengroßer Fan der südkoreanischen Netflix-Serie „Squid Game“ bin, wollte ich der Geschichte „Rotes Licht, grünes Licht“ von Lou Allori eine Chance geben und ich wurde trotz anfänglicher Skepsis nicht enttäuscht.

„Rotes Licht, grünes Licht“ hält dabei grundsätzlich an den Werten von „Squid Game“ fest, allerdings gibt es auch Unterschiede. So spielt die Fanfiction nicht in Südkorea, sondern in Frankreich. Die Kandidaten sind dabei Studenten, die allesamt auf eine Elite-Universität gehen, dabei jedoch nicht zu den gut betuchten Studenten gehören, sondern teilweise gleich mehrere Jobs annehmen müssen, um ihre Studiengebühren zu bezahlen. Jeder Student, der angesprochen wird und Interesse zeigt, zukünftig finanziell ausgesorgt zu haben, wird als Kandidat bei den sogenannten Spielen ausgesucht. Wer bereits „Squid Game“ kennt, der weiß, dass am Ende nur Einer/Eine überleben kann und die anderen, die bei den Spielen ausscheiden, nicht überleben dürfen.

Während es bei „Squid Game“ den oftmals sehr sympathischen, aber auch naiven Gi-hun gibt, wird „Rotes Licht, grünes Licht“ aus der Sicht von Will erzählt. Will ist ein Einzelgänger, der aufgrund seiner Größe, seiner Armut und seiner Homosexualität oftmals gemobbt wird und somit nur wenige Menschen an sich heranlässt. Während Will bei den ersten Spielen noch sehr emotional ist und mit den Konsequenzen der Spiele zu kämpfen hat, entwickelt er sich im Laufe der Zeit zu einer starken Persönlichkeit, der für sich und andere einsteht.

Eine andere wichtige Kandidatin in dem Spiel ist die junge Studentin Anna, die einen sehr trockenen Humor hat, eine gewisse Leichtigkeit mit sich bringt, für alles und jeden Spitznamen hat und das Herz auf der Zunge trägt. Sie und Will freunden sich an und versuchen die Spiele gemeinsam zu meistern. Aber natürlich gibt es da auch deutlich düstere Kandidaten, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen und sich daran erfreuen, wenn Kandidaten erschossen werden.

Ein Highlight in diesem Buch sind neben den vielseitigen Figuren auch die Spiele, die mir sehr gefallen haben. Neben „Himmel und Hölle“ sind hier auch eine Art Völkerball vertreten, aber auch eine deutlich brutalere Variante von „Simon Says“. Die Spiele sind dabei sehr gut ausgearbeitet, oftmals brutal und die Emotionen der Spieler werden sehr gut auf die Leser übertragen, sodass ich so manches Mal mit den Spielern mitgefiebert habe.

Somit ist „Rotes Licht, grünes Licht“ insgesamt eine spannende, schonungslose und gut ausgearbeitete Geschichte mit interessanten, vielseitigen Figuren und einem Setting, das mich von Anfang an in den Bann ziehen konnte. Somit kann ich nur eine Empfehlung aussprechen!

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Fanfictions sind bei mir immer so eine Sache, denn entweder finde ich sie unfassbar gut oder eher schlecht, sodass es da nur selten ein Mittelding gibt. „Rotes Licht, grünes Licht“ von Lou Allori klingt jedoch so gut, dass ich mich sehr gerne auf die Geschichte einlassen möchte, die an die Netflix-Serie „Squid Game“ angelehnt ist. Da ich „Squid Game“ sehr geliebt habe und schon sehnsüchtig auf die zweite Staffel warte, bin ich umso gespannter, wir mir dieses Buch gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Auf einer Party erhält Will eine Telefonnummer, die angeblich all seine Geldsorgen lösen soll. Ein schlechter Scherz, oder? Doch die Studiengebühren lasten so schwer auf Will, dass er die Nummer wählt. Kurze Zeit später findet er sich in einer riesigen Halle voller Menschen wieder. Ihnen allen wird eine enorme Summe Geld versprochen. Dafür müssen sie bloß ein paar Kinderspiele gewinnen. Der einzige Haken: Wer verliert, stirbt nicht nur im Spiel. Erste Spielregel: Überleben ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ganz frisch auf dem SUB befindet sich auch „Nothing Left for Us“ von Alice Oseman. Nachdem ich „Heartstopper“ bereits sehr gemocht habe und „Loveless“ zur Zeit noch ungelesen auf mich wartet, hat nun auch dieses Buch den Weg in mein Regal gefunden. Die Geschichte klingt dabei sehr interessant und ich möchte die ehrgeizige Frances demnächst nur allzu gerne in der Geschichte begleiten, in der sie lernt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Kurzbeschreibung
Frances hat nur ein Ziel: Cambridge. Um es auf die Eliteuni zu schaffen, lernt sie Tag und Nacht. Nichts soll ihr im Weg stehen – weder Freunde noch ihre Leidenschaft fürs Zeichnen. Da begegnet Frances Aled, dem schüchternen Genie hinter ihrem Lieblingspodcast. Mit ihm kann sie Zeit verbringen, ohne ständig unter Strom zu stehen. Doch als Aleds Podcast viral geht, droht die Freundschaft zu zerbrechen. Plötzlich muss sich Frances fragen: Was ist ihr im Leben wichtig? Wer will sie wirklich sein? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„How to kill your family“ von Bella Mackie ist aktuell in aller Munde und wurde mir bereits mehrfach empfohlen, sodass ich nun auch schwach geworden bin und das Buch im Warenkorb gelandet ist. Die Geschichte rund um Grace, die eine Serienmörderin ist und sich an ihrer Familie rächen möchte, weil sie sie damals abgeschoben haben, klingt auf den ersten Blick sehr tragisch, soll aber laut Empfehlungen allerdings auch mindestens genauso zynisch und gut durchdacht sein. Ich bin somit schon sehr gespannt und werde das Buch sicherlich schon bald wieder aus dem Regal befreien.

Kurzbeschreibung
Grace ist eine Serienmörderin und sie mordet aus gutem Grund. Grace rächt sich bei ihrer Familie. Dafür dass sie beiseitegeschoben wurde, weil sie unehelich ist. Dafür dass sie nicht reingepasst hat in die feine, reiche Familie ihres Vaters. Aber noch mehr rächt Grace ihre Mutter, die es nie verkraftet hat, zuerst mit allen Mitteln verführt und dann schäbig vergessen worden zu sein. Eine ebenso zynische wie umwerfende Antiheldin, die scharf beobachtet und noch schärfer urteilt. Und manchmal mordet. Doch egal, was sie anstellt, unsere Sympathie ist ihr sicher. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bücher allgemein

Summer Reading List

Nachdem ich mir in den vergangenen Jahren immer eine „Summer Reading List“ angelegt habe, möchte ich dies auch in diesem Sommer fortsetzen und habe mir dafür einige Bücher herausgesucht, die bereits seit einiger Zeit auf meinem SUB verweilen. Da ich die Liste schon seit dem 1. Juni offiziell für mich verfolge, habe ich bereits ein paar Bücher aus der Liste gelesen, sodass ich schon ein paar der Bücher für mich abhaken kann.

Bereits gelesen und sehr gemocht habe ich „Anywhere“, Band 1 der „Dunbridge Academy“-Trilogie, von Sarah Sprinz. Emmas Geschichte und all die Dramen, die sich auf dem schottischen Internat abgespielt haben, haben mich sehr überzeugt, unterhalten und mitfühlen lassen, sodass ich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen konnte. Dementsprechend freue ich mich schon sehr darauf, demnächst die anderen beiden Bände zu lesen.

Kurzbeschreibung
Sich zu verlieben, das stand nicht auf Emmas Agenda, als sie für ein Auslandsjahr an der schottischen DUNBRIDGE ACADEMY angenommen wird – dem Internat, an dem sich ihre Eltern kennengelernt haben. Hier will sie Hinweise auf ihren Vater finden, der die Familie vor Jahren verlassen hat. Ablenkung von ihrem Plan kann sie dabei nicht gebrauchen, aber als sie Schulsprecher Henry trifft, weiß Emma sofort, dass sie ein Problem hat. Während geheimer Mitternachtspartys und nächtlicher Spaziergänge durch die alten Gemäuer der Schule wachsen Gefühle zwischen ihnen, gegen die Emma schon bald machtlos ist. Doch Henry hat eine Freundin und Emma kein Bedürfnis, sich das Herz brechen zu lassen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits gelesen habe ich „Gwendys Zauberfeder“, dem zweiten Band der „Gwendy“-Trilogie, von Richard Chizmar und Stephen King. Da bei dem Band lediglich das Vorwort und einige Ideen von King stammen und das Buch zum Großteil von Chizmar geschrieben wurden, war ich somit besonders gespannt, wie mir die Fortsetzung gefallen wird und ich muss sagen, dass meine anfängliche Skepsis unbegründet war, denn die Geschichte hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.

Kurzbeschreibung
Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause … wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dementsprechend habe ich dann auch den dritten und letzten Band „Gwendys letzte Aufgabe“ gelesen, bei dem Stephen King auch wieder als Autor mitgewirkt hat. Die Geschichte ist spannend, gut durchdacht und hat für mich insgesamt einen guten Abschluss. Dies wird aber mit Sicherheit nicht die letzte Geschichte aus dem „Castle Rock“-Universum sein, das Stephen King bereits vor Jahrzehnten geschaffen hat.

Kurzbeschreibung
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bereits angefangen habe ich „Die Schönste im ganzen Land“, Band 1 der „Disney Villains“-Reihe, von Serena Valentino. Leider muss ich jedoch zugeben, dass ich mich streckenweise ganz schön durch die Geschichte quäle, denn der Schreibstil strotzt nur so vor lauter Wiederholungen, sodass es echt anstrengend ist. Kaum ein Satz kommt ohne die Worte „Schönheit“, „schön“, „Schneechen“ oder „Schneewittchen“ aus. Dazu ist der Schreibstil seeeeehr einfach gehalten und die Schriftart so groß, dass man aus den 272 Seiten eigentlich nur 150 Seiten hätte machen können. Aber noch gebe ich nicht auf und hoffe, dass es besser wird.

Kurzbeschreibung
Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Ein Rätsel ist hingegen, wodurch die Königin so böse geworden ist. Schon immer kursieren viele Vermutungen: Weil sie die Schönheit der Stieftochter nicht ertrug? Oder weil sie eifersüchtig auf die verstorbene, erste Frau des Königs war? Nun werden erstmals die wahren Gründe enthüllt – und die Geschichte einer faszinierenden Figur erzählt. Spannend, magisch und märchenhaft! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits begonnen habe ich „What if we Drown“ von Sarah Sprinz, was gleichzeitig der erste Band der „University of British Columbia“-Trilogie ist. Für mich ist es bislang ein absolutes Wohlfühlbuch, da ich das Unileben dort mag und mir besonders die kleine WG sehr gefällt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in der Geschichte weitergehen wird.

Kurzbeschreibung
Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auf dem SUB befindet sich noch „Loveless“ von Alice Oseman. Nachdem ich „Heartstopper“ bereits gelesen und auch schon auf Netflix geschaut habe, möchte ich zukünftig mehr von der Autorin lesen, sodass „Loveless“ da den Anfang macht.

Kurzbeschreibung
Georgia ist 18 und noch immer ungeküsst.
Sie war noch nie verliebt, noch nicht einmal ein bisschen verknallt. Dabei schwärmt sie für alles, was so richtig schön romantisch ist: Hochzeiten, Liebesgeschichten und Happily-Ever-Afters.
Der Richtige wird schon noch kommen, oder?
Oder die Richtige? Irgendwann…
Aber was, wenn nicht?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Die Nacht der Acht“ von Philip Le Roy befindet sich leider auch schon viel zu lange auf dem SUB und deswegen möchte ich das Buch auch endlich aus dem Regal befreien. Da ich bislang nur Gutes über das Buch gelesen habe und Horror allgemein sehr mag, bin ich überzeugt davon, dass das Buch nur gut sein kann.

Kurzbeschreibung
Es ist Samstagabend und Quentin lädt zum Trinken und Feiern in die schicke Villa seiner Eltern ein. Abgeschieden in den Bergen gelegen, ist sie der perfekte Ort des heutigen Mottos: Wer sich erschreckt, muss trinken!
Doch aus Spaß wird schnell bitterer Ernst. Die ersten blutigen Finger bringen die Gruppe noch zum Lachen, es wird ordentlich getrickst. Als der Geist einer tot geglaubten Mitschülerin auftaucht und die Telefonleitung plötzlich gekappt ist, läuft der Abend aus dem Ruder. Die Acht sind auf sich allein gestellt. Und alle stellen sich dieselbe Frage: Wer steckt hinter den mysteriösen Vorfällen? Die Nacht will kein Ende nehmen…
Als dann auch noch einer nach dem anderen verschwindet, scheint keiner mehr dem Horror zu entkommen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem ich von Christina Stein bereits „Searching Lucy“ gelesen habe, befindet sich noch ihr neuestes Werk „Dreivierteltot“ auf meinem SUB, das ich ebenfalls aus dem Regal befreien möchte. Hier bin ich allerdings ein wenig skeptisch, weil mir ihr Schreibstil damals nicht allzu sehr gefallen hat, allerdings klingt die Geschichte so interessant, dass ich mich gern noch einmal auf ein Werk von der Autorin einlassen möchte.

Kurzbeschreibung
Auf dem schottischen West Highland Way begegnet Kim dem ebenso attraktiven wie mysteriösen Sky. Er taucht immer dort auf, wo Kim gerade ist, und flirtet auf dreiste Weise mit ihr – obwohl Kim mit ihrem Freund Jon unterwegs ist. Bei Kim schrillen alle Alarmglocken, irgendetwas stimmt hier nicht. Verstärkt wird ihre düstere Ahnung von rätselhaften WhatsApp-Nachrichten, die sie von ihrer besten Freundin Emma bekommt. Sind es Warnungen? Hilferufe? Emma ist nicht zu erreichen. Und dann findet Kim eine Leiche in einem allzu vertrauten Kleid… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band „Crave“ gelesen habe, muss nun auch der zweite Band „Crush“, der „Katmore Academy“-Reihe dran glauben. Obwohl ich den ersten Band eher mittelmäßig fand, hatte die Geschichte dennoch eine gewisse Faszination auf mich, sodass ich wissen möchte, wie es mit Grace und Jaxon weiter geht. Allzu große Erwartungen habe ich allerdings nicht.

Kurzbeschreibung
Als Grace sich in Jaxon Vega verliebte und in seine gefährliche Welt eintauchte, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Jaxon ist der mächtige Sohn der herrschenden Vampirfamilie und auch Grace ist nicht, wer sie ihr ganzes Leben zu sein glaubte. Wenn sie in dieser Welt überleben will, muss Grace ihre neuen Fähigkeiten schnellstens meistern. Doch ihre Liebe zu Jaxon und das Leben ihrer Freunde sind in Gefahr. Beide zu retten, wird ein Opfer verlangen, von dem Grace nicht weiß, ob sie es zu erbringen bereit ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Außerdem möchte ich unbedingt noch „Wave of Lies“ von Sarah Epstein lesen. Ich muss zwar gestehen, dass mich die bisherigen Bewertungen ein wenig abschrecken, da ich dachte, dass die Geschichte allgemein besser ankommen würde, allerdings bin ich so neugierig, dass ich mich gerne auf die Geschichte einlassen möchte.

Kurzbeschreibung
Wie immer kehrt Chloe in den Ferien in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist. Und wie immer trifft sie ihre besten Freunde am ersten Abend in der alten Pizzeria. Sie kennen sich seit dem Kindergarten und sind wie eine Familie. Besser als Familie! Doch heute ist alles anders. Denn seit Henry vor drei Monaten in einer Sturmnacht verschwunden ist, sitzen die Übriggebliebenen zum ersten Mal wieder alle zusammen. Und das Misstrauen steigt wie Nebel zwischen ihnen auf.
In jener Nacht sind Dinge geschehen, über die keiner von ihnen sprechen kann. Jeder hat etwas zu verbergen. Alle sind schuldig.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Zu meiner eigenen Verwunderung habe ich „Shelter“ von Ursula Poznanski immer noch nicht gelesen, weshalb das Buch ebenfalls auf meine Liste gehört. Ich muss zwar gestehen, dass ich dieses Mal nicht allzu sehr gehyped bin, was das Buch angeht, aber dennoch gerne wissen, was sich die sympathische Autorin wieder mal ausgedacht hat.

Kurzbeschreibung
Die Idee war völlig verrückt und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Clique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auf nahezu keiner Liste darf Colleen Hoover bei mir fehlen und somit hat es „Summer of Hearts and Souls“ auch auf diese Liste geschafft. Bei dem Buch überzeugt mich nicht nur das wunderschöne Cover, sondern vor allem auch die Kurzbeschreibung, die eine interessante, melancholische Geschichte voller Geheimnisse verspricht.

Kurzbeschreibung
Von der Trailersiedlung in die Welt der Rich Kids: Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 18-jährigen Beyah nichts anderes übrig, als zu ihrem Vater zu ziehen. Dem Vater, den sie kaum kennt und der mit seiner neuen wohlhabenden Familie auf einer Halbinsel vor der texanischen Küste lebt. Wider Erwarten birgt die Welt der Schönen und Reichen mehr Überraschungen, als Beyah je gedacht hätte. Speziell Sunny Boy Samson scheint Abgründe in sich zu tragen, die ihr gar nicht so unbekannt vorkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein Buch, das ebenfalls schon viel zu lange auf meinem SUB verweilt, ist „Violet“ von Scott Thomas. Bereits sein Werk „Kill Creek“ konnte mich gut unterhalten, sodass ich mir sehr viel von „Violet“ erhoffe, zumal die Kurzbeschreibung nicht nur sehr interessant, sondern vor allem auch sehr spannend klingt.

Kurzbeschreibung
Dreißig Jahre nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Kris Barlow erneut die Welt zusammen: Ihr Mann stirbt bei einem Autounfall. Geschockt beschließt Kris, sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter Sadie in das alte Ferienhaus ihrer Familie am Lost Lake, nahe Pacington, zurückzuziehen. Doch der Ort hat sich verändert, die Einwohner sind misstrauisch, denn im Laufe der letzten Jahre verschwanden mehrere Mädchen spurlos. Zunächst schenkt Kris den Warnungen der Leute keine Beachtung, aber dann ereignen sich seltsame Dinge in ihrem Haus. Als auch Sadie beginnt, sich zunehmend merkwürdiger – und unheimlicher – zu verhalten, wird Kris klar, dass sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, wenn sie das Leben ihrer Tochter retten will… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Johanna Schließer – Briefe an die Zeit

Kurzbeschreibung
Wer sind wir? Und wer wollen wir sein? Sind wir Jäger des Glücks, Sammler von schmerzlichen Erinnerungen oder Bewahrer von wertvollen Erfahrungen? Wir blicken zurück, sehen, wie die Zeiten sich ändern, verändern uns mit ihnen und staunen manchmal über uns selbst. »Wir sind vergänglich und doch so anhänglich.« Gefühlvoll, reizvoll und mit Humor schreiben die in diesem Band gesammelten Gedichte Briefe an die Zeit. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Da ich schon immer ein großer Fan von Gedichtbänden war und diese schon immer regelrecht verschlungen habe, wollte ich auch unbedingt „Briefe an die Zeit“ von Johanna Schließer lesen und wurde nicht enttäuscht.

Die Texte lesen sich allesamt gut und flüssig, beinhalten wichtige und interessante Themen wie den Mut, das Leben so gut und intensiv zu leben, wie es nur geht. Aber auch Träume, unerfüllte Wünsche und die Frage, wer man eigentlich ist und was wahres Glück bedeutet („Was zum Teufel ist denn Glück?“), stehen hier im Raum.

Was ich persönlich ein wenig schade finde, ist die Tatsache, dass hier immer bewusst drauf geachtet wurde, dass sich auch alles reimt. Bestes Beispiel ist dabei „Liebes Köpfchen, sei doch still, weil mein Herzlein leben will“ aus dem Gedicht „Ohne Reue“. Das wäre meiner Meinung nach absolut nicht nötig gewesen, weil die Kernaussage der Gedichte dennoch immer gut erkennbar war und vieles dadurch bewusst oder auch unbewusst verniedlicht wurde, was nicht hätte sein müssen. Hier hätte ich mir von der Autorin etwas mehr Mut erhofft, was jedoch die Qualität der Gedichte nicht mindert.

Dennoch ist „Briefe an die Zeit“ ein tolles und inspirierendes Werk, das zum Nachdenken anregt und teilweise seine eigenen Gedanken widerspiegelt. Somit kann ich diesen Gedichtband nur empfehlen.

Rezension

Courtney Peppernell – Watering the Soul

Kurzbeschreibung
In the deepest, most enchanting part of the forest, a creature hands you a seed. Within the seed is your soul, ready to be grown again.

From internationally bestselling author Courtney Peppernell comes her new book of poetry and prose, Watering the Soul. In true Peppernell style, the book is divided into sections, this time following a step-by-step recipe, to heal your soul. Filled with themes that focus on forgiveness, gratitude, togetherness, and equality, Peppernell takes you on a journey to find a precious yet profound understanding; that a seed is not grown with haste and nor is becoming whole, that in each and every step, we find the meaning of watering the soul. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„This is the story of your soul and how it can be grown again.“ – Ein schöner Slogan für dieses Buch und somit hat dieser kleine, aber feine Satz direkt mein Interesse geweckt. Da ich Gedichte im Allgemein sehr mag, habe ich mich somit sehr auf „Watering The Soul“ gefreut und hatte hohe Erwartungen. Leider konnten diese nicht immer erfüllt werden.

Zuerst sollte gesagt sein, dass Courtney Peppernell definitiv schreiben kann, was sie bereits u.a. bei „Pillow Thoughts“ unter Beweis gestellt hat. Die Mischung aus Gedichten und Essays ist auch in diesem Fall an sich gut gelungen, nur wirkten einige der Texte schon fast zu durchdacht.

So gut und wichtig einige der Texte auch sind, so wirken mir diese doch zu konstruiert, zu gewollt und oftmals schon fast zu kommerziell, was ich von Courtney Peppernell bislang noch nicht gewohnt war.

Dennoch werden in ihren Texten sehr wichtige Themen angesprochen, die nicht nur einem selbst gut tun, sondern auch anderen Menschen. So geht es in „Watering The Soul“ unter anderem um Selbstfindung, Vergebung, Selbstliebe, Respekt für sich selbst und anderen gegenüber, aber auch darum, stets für Neues offen zu sein.

Kurz gesagt: „Watering The Soul“ ist insgesamt eine gute, allerdings nicht überragende Sammlung an Essays und Gedichten und kann großteils mit einfühlsamen und nachdenklich stimmenden Texten überzeugen. Wären einige Texte etwas mehr aus dem Herzen heraus und weniger kommerziell, hätte ich sicherlich noch mehr Freude an diesem Buch gehabt.

Rezension

Elisabeth Naughton – Düstere Geheimnisse (Deadly Secrets #1)

Kurzbeschreibung
Nach 18 Jahren kehrt Samantha Parker in ihr Heimatstädtchen Hidden Falls zurück, um ihrer kranken Mutter beizustehen. Doch als diese unerwartet stirbt, hat Sam keine andere Wahl, als länger zu bleiben – obwohl sie nichts lieber will, als dem Ort den Rücken zu kehren, wo sie als junges Mädchen mitansehen musste, wie ihr Bruder ermordet wurde. Sie nimmt zähneknirschend einen Job als Lehrerin an. Dabei trifft sie auf den Kinderpsychologen Dr. Ethan McClane, mit dem sie zusammenarbeiten soll. Obwohl Sam ihm skeptisch gegenübersteht, kann sie sich dem Charme, den Ethan versprüht, nicht entziehen. Da geschehen immer seltsamere Unfälle, in die Sam verwickelt wird. Sie und Ethan beginnen nun, hinter Fassaden zuschauen – und bald wird offenbar, dass Geheimnisse ans Tageslicht drängen, die eigentlich verborgen hätten bleiben sollen. Und jemand schreckt nicht davor zurück, das zu verhindern. Wenn nötig mit tödlicher Gewalt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Schon eine ganze Weile befand sich „Düstere Geheimnisse“ von Elisabeth Naughton auf dem Tolino, da ich mir nie ganz sicher war, ob mir das Buch, das gleichzeitig der Auftakt der „Deadly Secrets“ ist, tatsächlich gefallen könnte. Da ich allerdings letztendlich nichts zu verlieren habe, habe ich mich endlich auf das Buch eingelassen und muss sagen, dass es mir überraschend gut gefallen hat.

„Düstere Geheimnisse“ erzählt die Geschichte von Samantha und Ethan, einer Lehrerin und einem Kinderpsychologen, die eher unfreiwillig wieder beide zurück in ihrer Heimatstadt Hidden Falls sind und fortan zusammenarbeiten müssen. Während Samantha gerade den Tod ihrer Mutter verkraften musste und Hidden Falls seit der Ermordung ihres Bruders gemieden hat, kehrt Ethan in die kleine Stadt zurück, um einen anfälligen Jungen zu helfen, der immer mehr abzurutschen droht.

Da die Geschichte unter anderem aus der Sicht von Samantha und Ethan erzählt wird, lernt man beide gut kennen und ich konnte mich meistens gut in sie hineinversetzen. Sie sind größtenteils sympathisch, besitzen Ecken und Kanten und haben in meinen Augen gut miteinander harmoniert.
Durch den Perspektivenwechsel erfährt man auch sehr viel aus der Stadt selbst, denn in dieser Stadt gibt es weit mehr als nur ein Geheimnis, das aufgedeckt werden muss.

Neben einer gut inszenierten und oftmals prickelnden Liebesgeschichte von der Autorin gibt es in „Düstere Geheimnisse“ auch jede Menge spannende Momente, die oftmals sogar mit überraschenden Wendungen überzeugen konnten, sodass ich bei diesem Buch oftmals gut unterhalten wurde.

Kurz gesagt: „Düstere Geheimnisse“ ist ein spannendes und prickelndes Werk voller Geheimnisse, das mit interessanten Figuren und einer gut ausgearbeiteten Kleinstadt überzeugen kann.

Reihenfolge
Düstere Geheimnisse
Tödliche Wahrheiten
Protectet (keine deutsche Übersetzung)
Unspeakable (keine deutsche Übersetzung)

Rezension

Kate Jans – Sweet Poison. Tödliche Magie

Kurzbeschreibung
Wie alle Mitglieder des Clans »Grüner Efeu« besitzt Anastasia die magische Gabe, Gift zu erzeugen. Und obwohl sie dadurch eine unglaubliche Macht in ihren Händen hält, weigert sie sich seit einem tragischen Unfall vor sechs Jahren, ihre Kräfte erneut einzusetzen. Als aber ein Serienkiller die Magierwelt in Aufruhr versetzt, ist ausgerechnet Ana eine der Auserwählten, die ihn fassen soll. Sie ist nicht nur gezwungen, in das gefährliche Manhattan zu reisen, sondern auch mit Elias zusammenzuarbeiten, der sie abgrundtief zu hassen scheint. Doch ausgerechnet er löst ein Prickeln bei ihr aus, dem sie sich einfach nicht entziehen kann… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Ein Clan, jede Menge Magie und New York: Für mich eine sehr gute Mischung, die mich direkt angesprochen hat und somit habe ich „Sweet Poison. Tödliche Magie“ von Kate Jans sehr gerne eine Chance gegeben. Leider konnte das Buch letztendlich nicht meine Erwartungen erfüllen, was doch sehr schade ist.

Dabei hatte die Geschichte eigentlich eine gute Struktur am Anfang, denn die Tatsache, dass es gleich mehrere Clans mit verschiedenen Gaben in New York ansässig sind, die normal neben den Menschen existieren und dabei von einer goldenen Königin regiert und von den sogenannten Silbernen kontrolliert wird, war sehr vielversprechend. Schade nur, dass die Umsetzung dabei leider nur mittelmäßig ist.

Kate Jans besitzt zwar an sich einen interessanten Schreibstil und hat dazu noch ein paar interessante Figuren geschaffen, allerdings plätscherte die Geschichte für mich oftmals nur so dahin. Es gab zwar hier und da einige Wendungen, mit denen ich auch nur selten gerechnet, allerdings empfand ich diese oftmals als vollkommen unnötig, da so vieles dadurch für mich nicht mehr zusammenpassen wollte.

Die Idee, dass Ana vom „Grüner Efeu“-Clan mit anderen Jugendlichen aus anderen Clans zusammenarbeiten muss, um einen Mörder ausfindig zu machen, ist insgesamt nett, aber mehr leider auch nicht. Wie zu erwarten ist, streiten sich die Jugendlichen untereinander, da es ihnen seit Jahrzehnten so vorgelebt wird, da alle Clans untereinander – wie soll es auch anders sein – verfeindet sind. Natürlich gibt es auch immer wieder kleinere humorvolle Moment und auch die Liebe darf nicht zu kurz kommen. Da dies bereits in sehr vielen anderen Büchern ebenfalls so ablief, hat die Autorin in „Sweet Poison. Tödliche Magie“ selten etwas Neues geschaffen, sodass die Geschichte für mich leider nichts war, was mich vom Hocker gerissen hat.

Somit ist „Sweet Poison. Tödliche Magie“ insgesamt kein Reinfall, allerdings kein Buch, an das ich mich noch in einem Monat erinnern werde. Wer noch nicht allzu viele Clan-Geschichten gelesen hat, wird hier möglicherweise seinen Spaß haben. Wer dagegen schon einiger solcher Bücher gelesen hat, wird hier nicht allzu viel Neues entdecken können.

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Christopher Golden – Red Hands: Tödliche Berührung

Eine Geschichte, bei der Menschen andere mit einer bloßen Berührung töten können, klang auf den ersten Blick wahnsinnig interessant und ich wollte unbedingt mehr von der Geschichte wissen.
Meine Erwartungen an „Red Hands – Tödliche Berührung“ waren somit enorm und am Ende war ich doch so sehr enttäuscht, denn leider konnte mich das Buch auf nahezu keiner einzigen Seite in den Bann ziehen, sodass ich das Buch sogar letztendlich abgebrochen habe.

Die Idee, dass Menschen eine Art „Gabe“ entwickeln, andere Menschen mit nur einer kleinen Berührung zu töten, war auf den ersten Blick wirklich gut und auch die Idee, dass Wissenschaftlicher sich mit dieser „Gabe“ beschäftigen, hat direkt mein Interesse geweckt, sodass ich mir eine spannende Geschichte erhofft habe.

Leider ist der Schreibstil allerdings oftmals so plump und oberflächlich, dass es mir schwer gefallen ist, dem Geschehen wirklich zu folgen, denn besonders die Dialoge lassen oftmals zu wünschen übrig. Aufgrund der Tatsache, dass Maeve Sinclair, die mit dieser Gabe belastet ist, Stimmen in ihrem Kopf hört, habe ich gehofft, dass man eine gewisse Tiefe in die Geschichte hineinbekommt und ihren inneren Kampf gut nach außen präsentiert. Dies ist jedoch leider nicht der Fall und ich empfand den Schreibstil leider als sehr störend und holprig, da sich die Geschichte oftmals unfertig angefühlt hat und teilweise auch den Eindruck erweckt, dass der Autor mittendrin immer wieder Ideen verworfen hat, was doch sehr schade ist, denn hier wäre eine ganze Menge mehr drin gewesen.

Da mich jedoch letztendlich weder der Schreibstil, noch die Charaktere ansprechen konnten und der Geschichte schlussendlich auch das gewisse Etwas gefehlt hat, habe ich „Red Hands – Tödliche Berührung“ nach etwas mehr als 60% frustriert abgebrochen.

(Die Rechte am Buchcover liegen bei Cross Cult)