Bücher allgemein

[SUB-Abbau] Mein Restprogramm für den März

Nachdem ich im Februar etwas mehr als zwanzig Bücher gelesen habe, habe ich in diesem Monat leider eine kleine Leseflaute. Ich lese zwar nach wie vor Bücher, aber irgendwie nicht mehr so viel, wie ich eigentlich können und wollen würde. Somit habe ich mir mal wieder eine doch recht bunte Mischung vom SUB ausgesucht und möchte diese Bücher in diesem Monat noch unbedingt lesen.

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

„Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde war eine Empfehlung vom Verlag und ich war vom Cover so sehr angetan, dass ich das Buch unbedingt haben musste. Ich bin zwar nach wie vor noch ein wenig skeptisch, da einige Rezensionen doch recht kritisch waren und ich High-Fantasy eher selten lese, weil mich die Welten meistens nicht so wirklich ansprechen, allerdings lasse ich mich da gerne überraschen.

Auf „Lass mich los“ von Jane Corry bin ich eher zufällig gestoßen, allerdings hat mich die Kurzbeschreibung direkt angesprochen, sodass das Buch spontan im Warenkorb gelandet ist. Ich habe bereits die Leseprobe gelesen und war direkt vom Schreibstil begeistert, sodass meine Erwartungen recht hoch sind. Hier erhoffe ich mir einen spannenden, lange unvorhersehbaren und ereignisreichen Psychothriller mit interessanten und vielseitigen Figuren.

„Save Me“, der erste Band der „Maxton Hall“-Reihe von Mona Kasten, ist momentan in aller Munde, sodass man um das Buch gar nicht drumherum kommt. Da ich ihre „Again“-Trilogie bereits sehr mochte und ihren Schreibstil absolut großartig finde, stand für mich schnell fest, dass ich auch unbedingt „Save Me“ lesen möchte. Ich bin somit schon sehr gespannt und erhoffe mir ein paar humorvolle, emotionale und aufregende Lesestunden.

Nachdem ich in den letzten Wochen bereits die ersten drei Bände der „His Dark Materials“-Reihe gelesen habe und mir diese sehr gefallen hat, bin ich nun umso gespannter, was mich bei „Über den wilden Fluss“ von Philip Pullman erwarten wird. Da ich bislang doch recht gemischte Bewertungen gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt nicht allzu hohe Erwartungen, allerdings freue ich mich auch schon sehr und bin gespannt, was mich hier erwarten wird.

Zum Schluss gibt es noch eine schöne, große Portion aus dem Hause Marvel, denn bereits vor einigen Monaten ist „Space Avengers“, der erste Band der „Guardians of the Galaxy“-Reihe bei mir eingezogen, den ich allerdings zu meiner Schande noch immer noch nicht gelesen habe. Dies soll sich jetzt aber endlich ändern, sodass ich schon sehr gespannt bin, was Rocket, Drax und Co. in diesem Band alles erleben werden.

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

Nachdem bereits im Oktober sehr viele Bücher bei mir einziehen durften, ist auch der November mit vielen neuen Büchern versehen, denn der November ist quasi der Monat der Vorbestellungen bei mir gewesen. Da es schon fast zu viele Bücher sind, habe ich diesen November ausnahmsweise aufgesplittet, sodass es nun den ersten Teil meiner neuen Bücher gibt. Obwohl ich nur zwei der Bücher erst rezensiert habe, habe ich immerhin schon sieben der Bücher gelesen, sodass mein SUB hier sicherlich nicht allzu beleidigt sein wird. 😉

(Die Rechte an den Buchcovern liegen beim jeweiligen Verlag)

Shana Gray – Mr. Monday (Diamond Men #1) (Rezension)
Shana Gray – Mr. Tuesday (Diamond Men #2) (Rezension)
Shana Gray – Mr. Wednesday (Diamond Men #3)
Walter Moers – Die Stadt der Träumenden Bücher: Buchhaim (Die Stadt der Träumenden Bücher #1)
Samantha King – Sag, wer stirbt

Meredith Wild – Sehnsucht (All for You #1)
J.D. Barker – The Fourth Monkey
Elle Kennedy – The Goal – Jetzt oder nie (Off-Campus #4)
Heidi Benneckenstein – Ein deutsches Mädchen
Emma Heatherington – Zehn Wünsche bis zum Horizont

Philip Pullman – Über den wilden Fluss (His Dark Materials #0.5)
Bill Willingham – Fables: Farm der Tiere (Fables #2)
Kara Thomas – Dunkelschwester
Stephen King/Owen King – Sleeping Beauties
Thomas Olde Heuvelt – Hex

Rezension

Bill Willingham – Fables: Legenden im Exil (Fables #1)

Kurzbeschreibung
Wer hat Rose Red umgebracht?
In Fabletown, wo Märchenfiguren mit gewöhnlichen New Yorkern zusammenleben, reden alle über diese Frage. Aber nur der große böse Wolf ist in der Lage, diesen Fall zu lösen – und gemeinsam mit Snow White, Roses Schwester, die Gemeinschaft von Fabletown vor dem Zerfall zu bewahren.
~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Da ich vor einigen Wochen das Telltale-Spiel „The Wolf Among Us“ auf der Playstation gespielt habe, habe ich mich im Anschluss mal genauer mit den Figuren beschäftigt und herausgefunden, dass die gleichnamige Comic-Reihe auch in Deutschland erschienen ist und habe mir spontan den ersten Band gekauft. „Fables: Legenden im Exil“ ist der erste Sammelband der Comic-Reihe „Fables“, die von Bill Willingham geschaffen wurde. Da ich die meisten der Figuren bereits aufgrund des Spiels kannte, hatte ich hier sehr hohe Erwartungen und wurde auch nicht enttäuscht.

In der „Fables“-Reihe geht es um Märchenfiguren, die aus ihrem jeweiligen Märchenland fliehen mussten und allesamt in New York City, besser gesagt im fiktiven Stadtteil Fabletown, gestrandet sind. Hierbei haben sich u.a. Snow White, der böse Wolf, die kleine Meerjungfrau, Belle und das Biest, die drei kleinen Schweinchen und viele andere Figuren ein neues Leben aufgebaut und treten ab sofort fast alle nur noch in Menschengestalt auf.

Bigby, der auch als der böse Wolf bekannt ist, ist ab sofort der Sheriff von Fabletown und arbeitet eng mit Snow White zusammen, die wiederum für den Bürgermeister arbeitet. Der erste Fall hat auch direkt etwas mit Snow White zu tun, denn ihre Schwester Rose Red ist nicht nur spurlos verschwunden, sondern ihre Wohnung ist komplett blutverschmiert, sodass direkt der Verdacht entsteht, dass Rose Red Opfer eines Verbrechens geworden ist. In Fabletown ist dies ein Skandal, da die Fabelwesen allesamt ihre früheren Taten zutiefst verurteilen und fortan ein friedliches Leben miteinander führen. Für Bigby bleibt somit nur noch die Frage, wer Rose Red auf dem Gewissen haben könnte – und die Liste der Verdächtigen ist lang…

Zuallererst muss mal gesagt werden, dass die Zeichnungen wirklich ganz großes Kino sind und die Figuren allesamt gut dargestellt werden, sodass man die meisten direkt erkennt. Bei einigen Figuren musste ich zwar erst überlegen, aus welchem Märchen sie stammen könnten, allerdings finde ich es sehr gelungen, dass hierbei so viele unterschiedliche Märchenfiguren im modernen New York aufeinandertreffen.

Der Fall selbst ist spannend geschrieben, die Suche nach dem möglichen Mörder ist umfangreich, zudem gibt es auch immer wieder kleinere Nebenhandlugen wie Snow Whites Scheidung oder Bigbys Gefühle für Snow White. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, da ich mit dem Ausgang absolut nicht gerechnet habe, allerdings finde ich die Lösung im Nachhinein sehr genial.

Ich bin somit von „Legenden im Exil“ sehr begeistert und werde auch die weiteren Sammelbände, die meistens aus fünf Einzelcomics bestehen, nach und nach lesen. Ich kann die Geschichte somit auch allen empfehlen, die bislang noch keine Erfahrungen mit Comics haben, da diese gut aufgeteilt sind und man keinerlei Schwierigkeiten haben dürfte.

Reihenfolge der Sammelbände
Legenden im Exil
Farm der Tiere
Märchenhafte Liebschaften
Die letzte Festung
Aufmarsch der Holzsoldaten
Fremde Heimat
Arabische Nächte (und Tage)
Wölfe
Väter und Söhne
Der gute Prinz
Krieg und andere Kleinigkeiten
Die dunklen Jahre
Das große Fables-Crossover
Hexen
Rose Red
Wettkampf der Zauberer
Stadt der Werwölfe
Super-Team
Erben des Windes
Welpen im Spielzeugland
Snow White
Camelot
Unwritten Fables
Glücklich bis an ihr Ende
Lebewohl
1001 schneeweiße Nächte
Cinderella

SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

Der erste SUB-Nachschub in diesem Monat und es hat sich bereits einiges angesammelt. Schuld daran ist aber diesmal ausnahmsweise mein Herzensmensch, denn er hat mich mit seiner Vorliebe für den Klett-Cotta Verlag, speziell für Tropen, angesteckt und somit musste ich bei einigen Büchern einfach zuschlagen. Ich glaube zwar nicht, dass dies für mich sogenannte Weglesebücher sind, aber dennoch möchte ich diese unbedingt lesen. Dazu gibt es wieder einmal ein paar Schnäppchen, Leseexemplare und Geschenke.

Wendy Wunder – Flamingos im Schnee (bereits rezensiert)
Yelena Black – Dance of Shadows
John Green/David Levithan – Will & Will
Robert Kirkman – Ein langer Weg (The Walking Dead #2)
Holly Webb – Lotte und das Kaninchen-Wunder (Animalmagic #4)

Claudia Kern – Sissi, die Vampirjägerin: Scheusalsjahre einer Kaiserin
Lucy Dillon – Der Prinz in meinem Märchen
Stefan Kiesbye – Hemmersmoor
Roger Smith – Kap der Finsternis
Roger Smith – Staubige Hölle

Roger Smith – Stiller Tod
Rainer Wekwerth – Das Labyrinth erwacht
Joe R. Lansdale – Dunkle Gewässer
Kathrin Koppold – Aussicht auf Sternschnuppen
Nicole C. Vosseler – In dieser ganz besonderen Nacht

Isaac Marion – Warm Bodies
Tobe Hooper – Midnight Movie
Massimo Carlotto – Banditenliebe
Jana Frey – Weil du fehlst
Sam Hawken – Die toten Frauen von Juárez

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] The Walking Dead Season #3 – Ein erstes Fazit (SPOILER!)

Da ich die dritte Staffel ja bereits vor der Erstausstrahlung enorm gefeiert und herbeigesehnt habe, ist es nun Zeit für ein erstes Fazit.
Gestern wurde die fünfte Folge in Deutschland auf dem Sender Fox (u.a. über Sky zu empfangen) ausgestrahlt und wie immer haben der Liebste und ich die Episode kaum abwarten können. Da ich aber nicht jede Folge einzeln auseinander nehmen möchte, möchte ich zunächst nur auf den bisherigen Verlauf eingehen, wobei auch einige Spoiler nicht ungenannt bleiben. Von daher sollten alle, die sich überraschen lassen wollen, hier lieber nicht mehr weiterlesen.

Bereits im Vorfeld hat man immer wieder ein paar interessante Informationen über die dritte Staffel erhalten, sodass einiges mit Sicherheit nicht mehr ganz so überraschend kam. Manche Sachen haben mich jedoch enorm umgehauen. Zwar wusste ich durch die Comics, dass man mit einigen Todesfällen rechnen müsste, allerdings hätte ich nie im Leben gedacht, dass diese so schnell eintreten würden.

Lori (Sarah Wayne Callies) stirbt bei der Geburt, T-Dog (IronE Singleton) wird gebissen und opfert sich, um Carol (Melissa McBride) das Leben zu retten und auch Hershel (Scott Wilson) muss um sein Leben kämpfen. Er wurde gebissen und sein Bein musste daraufhin abgetrennt werden, sodass sich der Virus nicht weiter ausbreiten konnte. Jetzt, wo er allerdings nur ein Bein hat, ist die Flucht vor den Zombies allerdings enorm schwieriger, sodass ich auch hier befürchte, dass man sich von Hershel bald verabschieden muss.

Die Gruppe um Rick (Andrew Lincoln) hat mit einem Gefängnis ein neues Zuhause gefunden, was sie jedoch immer wieder vor Insassen und Walkern verteidigen müssen. Dabei fällt besonders auf, dass die Gruppe oftmals in sich gekehrt wirkt. Meistens wird nur das Nötigste gesprochen und bei ihren Rundgängen wird sich blind vertraut und jeder weiß, was er zu tun hat. Dadurch erlebt man in der Staffel oftmals viele schweigsame Momente, die jedoch immer spannend und unvorhersehbar ablaufen.

Besonders interessant an dieser Staffel ist, dass es sich diesmal nicht nur um die Gruppe von Rick dreht, sondern auch um eine andere Gruppe, die sich eine eigene Siedlung gebaut hat, um dort zu überleben. In der Siedlung Woodbury trifft man einen alten Bekannten wieder, den ich ehrlich gesagt kaum noch auf der Rechnung hatte. Dabei handelt es sich um Merle (Michael Rooker), der in der erste Staffel auf einem Hochhaus zurückgelassen wurde. Besonders brenzlig ist dabei, dass er der Bruder von Daryl (Norman Reedus) ist und somit noch ein paar Rechnungen mit Rick und T-Dog offen hat. Ausgerechnet Andrea (Laurie Holden), die irgendwann in Woodbury landet, gibt ihm die nötigen Informationen über die Gruppe, sodass es quasi nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sich die beiden Gruppen treffen werden. Geleitet wird Woodbury von dem Governor (David Morrissey), einen Mann, den man nur schwer einschätzen kann. Allerdings halte ich ihn aktuell für einen der interessantesten Charaktere in der Serie. Mit Michonne (Danai Gurira) lernt man außerdem eine weitere neue Rolle kennen, die allerdings sehr schweigsam ist und Andrea die letzten acht Monate stets zur Seite stand. Sie traut den Umständen in Woodbury nicht und möchte am liebsten direkt wieder raus, allerdings möchte Andrea bleiben und den Menschen dort eine Chance geben. Michonne ist sehr ruhig, wirkt stellenweise sehr abgebrüht, ist aber dennoch interessant, allerdings befürchte ich, dass ich mit ihr niemals warm werde. Sehr schade, denn Leser der Comics schwärmen sehr von ihr.

Wie man merkt, ist die Staffel bislang relativ turbulent und emotionsgeladen, allerdings auch sehr still. Man bekommt unglaublich viele neue Details über das Leben und die Entwicklungen auf der Welt, was aber nie langatmig erscheint. Dazu haben sich sämtliche Charaktere bislang sehr gut weiterentwickelt. Zwar gibt es für mich nach wie vor meine Lieblinge und Hassobjekte, aber dies muss bei so einer Serie einfach sein.

Was mir in dieser Staffel sehr positiv auffällt, ist die deutsche Übersetzung. In der gestrigen Episode kümmert sich Daryl liebevoll um Ricks Tochter und gibt ihr den ersten (nicht ganz ernstgemeinten) Namen. Im Englischen wurde die Kleine „Little Asskicker“ genannt, im Deutschen „Kleine Nervensäge“. In meinen Augen ein riesengroßer Pluspunkt, denn ich habe bereits das Schlimmste befürchtet, so habe ich u.a. mit „Haudegen“ oder sonstigen unangebrachten Spitznamen gerechnet.

Dazu gefallen mir die neuen Charaktere richtig gut. Sie sind allesamt interessant und es gibt noch so viele ungeklärte Fragen, die ich unbedingt beantwortet haben möchte. Jedoch muss ich auch zugeben, dass mir Shane (Jon Bernthal) und Dale (Jeffrey DeMunn) unglaublich fehlen und ich auch bereits Lori und T-Dog vermisse. Man muss sich bei „The Walking Dead“ leider daran gewöhnen, dass man sich von geliebten Charakteren verabschieden muss, allerdings auch immer neue Charaktere erwarten darf. Dadurch wird die Serie zumindest niemals langweilig, was mich wieder etwas versöhnt.

Negativ zu bewerten ist allerdings die Synchronstimme vom Governor. Ich liebe normalerweise die Stimme von Udo Schenk, der u.a. Ralph Fiennes, Michael Emerson und Gary Oldman seine Stimme leiht, aber leider passt seine Stimme rein gar nicht zum Governor. Sehr, sehr schade, denn ansonsten ist die Synchronisation, wie auch schon in den ersten beiden Staffeln, richtig gut.

Ich liebe die dritte Staffel bereits jetzt schon und kann den nächsten Freitag kaum noch erwarten, an dem es wieder um 22:05 Uhr heißt, dass „The Walking Dead“ beginnt. Viele neue und alte Charaktere machen die Staffel zu einem großartigen Highlight und es bestätigt mal wieder meine Meinung, dass „The Walking Dead“ für mich die aktuell beste Serie der Welt ist.

Der Artikel ist auch hier erschienen.

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] The Walking Dead – Staffel 2

Deutscher Titel: The Walking Dead
Originaltitel: The Walking Dead
Erstausstrahlung: 2011
Produktion: Frank Darabont, Gale Anne Hurd, Robert Kirkman, u.a.
Länge: 554 Minuten bei 13 Folgen
Altersfreigabe: ab 18
Darsteller: Andrew Lincoln, Sarah Wayne Callies, Jon Bernthal, Laurie Holden, Emma Bell, Norman Reedus, Jeffrey DeMunn, u.a.
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Inhalt:
Eine kleine Gruppe Überlebender unter Führung des ehemaligen Hilfssheriffs Rick Grimes durchstreift die von Zombies und diversen Ausschreitungen entvölkerte Provinz Amerikas auf der Suche nach weiteren Überlebenden und Familienmitgliedern. Auf der abgelegenen Farm der Familie Greene findet man vorübergehend Unterschlupf, ohne zunächst zu ahnen, welch grausiges Geheimnis die Greenes in ihrer Scheune hüten. Unterdessen spitzt sich ein Eifersuchtskonflikt zwischen Rick und seinem besten Freund Shane dramatisch zu.
[Quelle: Amazon.de]

Rezension
„The Walking Dead“ ist zurück!
Da mir die erste Staffel unglaublich gut gefallen hat und ich sie bereits zweimal gesehen habe, war ich umso gespannter, was die zweite Staffel für mich bereit hält.
Ich muss schon sagen, die Steigerung von Staffel 1 und zu Staffel 2 ist enorm. Die Charaktere haben sich allesamt sehr gut weiterentwickelt, ich habe weiterhin meine Lieblinge und Hassobjekte und mit der Familie Greene lernt man eine neue Gruppe kennen, die man recht schnell in sein Herz schließt.

Die Gruppe rund um Rick, Glenn und Co. ist weiterhin auf der Suche nach einer Unterkunft, bei der sie länger als nur einen Tag bleiben können. Dabei müssen sie jedoch mit vielen Schicksalsschlägen umgehen: Erst verschwindet Sophia, dann wird Carl lebensgefährlich verletzt und die Lebensmittel, sowie das Benzin werden immer knapper. Dazu kommt es immer wieder zu Spannungen innerhalb der Gruppe, die es in sich haben.
Shane und Rick leben sich immer mehr auseinander und aus den einst besten Freunden und Kollegen herrscht nur noch eine tiefe Feindschaft, die sie jedoch lange nicht offen austragen. Dazu kriselt es zwischen Lori und Rick immer mehr, da Rick immer mehr die Wahrheit über die Zeit, in der er im Krankenhaus lag, erfährt. Auch Andrea entfernt sich immer mehr von der Gruppe. Sie bleibt weiterhin sehr wehleidig und ruht sich oft aus, anstatt bei den täglichen Arbeiten mitzuhelfen. Sie sucht händeringend nach einer Bezugsperson, stößt aber sämtliche Menschen weg, die versuchen, sich ihr anzunähern und für sie da zu sein.

Mit der Familie Greene kommen interessante Charaktere hinzu. Ihnen gehört eine Farm, die zunächst recht sicher erscheint. Sie haben nicht die geringste Ahnung, was sich tatsächlich in der Welt abspielt und führen ein abgeschiedenes und in ihren Augen sicheres Leben. Die Gruppe von Rick kommt bei den Greenes auf dem Land unter und darf bei ihnen campieren, bis sich eine bessere Lösung gefunden hat. Mit Hershel Greene (Scott Wilson) lernt man ein eher schroffes Familienoberhaupt kennen, dass Fremde nur ungern duldet. Obwohl er recht abweisend und schroff wirkt, merkt man jedoch schnell, dass er ein gutes Herz hat und Menschen sehr gut einschätzen kann. Seine Töchter Maggie (Lauren Cohan) und Beth (Emily Kinney) sind sein ganzer Stolz und er versucht alles, um sie zu schützen. Oftmals versucht er die Gruppe um Rick loszuwerden, wird jedoch immer wieder von Magige aufgehalten, da sie sich in Glenn (Steven Yeun) verliebt hat.

Die Staffel spielt nahezu komplett auf dem Anwesen von Hershel Greene, selten sind die Charaktere auch außerhalb der Farm unterwegs. Für viele mag dies sicherlich langweilig sein, ich fand es jedoch sehr spannend, da die Staffel eher von den Verhältnissen der Charaktere untereinander als von den Zombies lebt. Allgemein finde ich es schade, dass manche Zuschauer „The Walking Dead“ als reine Horrorsendung betiteln, denn diese Sendung ist weit mehr. Es spielen sich unglaublich viele Dramen ab, aus Feinden werden Freunde, aus besten Freunden dagegen erbitterte Feinde.

Dazu muss man sich auch in dieser Staffel von geliebten Charakteren verabschieden, die sich in der „neuen“ Welt nicht mehr durchsetzen konnten. Mancher Verlust ist verschmerzbar, andere dagegen überhaupt nicht und ich kann mir nur schwer vorstellen, wie es ohne sie in der dritten Staffel weitergehen soll.

Auch die Schauspieler haben sich enorm weiterentwickelt. Obwohl ich die Rolle des Carl Grimes absolut nicht mag, muss ich zugeben, dass Chandler Riggs die Rolle immer besser spielt. Er zeigt deutlich mehr Profil und hat ebenfalls an seiner Gestik und Mimik gearbeitet, sodass seine Rolle mittlerweile deutlich erträglicher ist. Immer auffälliger ist auch, wie stark sich die Rolle des Daryl Dixon entwickelt hat. Norman Reedus spielt die Rolle unglaublich gut und so ist es auch kein Wunder, dass er eine immer wichtigere Rolle in der Serie erhält. Norman Reedus war schon immer ein großartiger Schauspieler, mit Daryl scheint er jedoch die Rolle seines Lebens gefunden haben. Auch Sarah Wayne Callies, die Lori Grimes verkörpert, gefällt mir in der zweiten Staffel deutlich besser. Zwar ist ihre Rolle weiterhin alles andere als meine Lieblingsrolle, jedoch hat sich ihre Leistung stark verbessert. In der ersten Staffel ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Schauspielerin ihre Augen viel zu weit aufgerissen hat, dies hat sich mittlerweile geändert, sodass man ihr ihre Emotionen deutlich mehr abkauft und sie insgesamt natürlicher wirkt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass die Staffel dieses Mal deutlich mehr Folgen als die erste Staffel hat. Während diese gerade einmal sechs Folgen hat, gibt es in der zweiten Staffel gleich dreizehn Folgen. Alles andere wäre auch ehrlich gesagt eine Enttäuschung gewesen. Die Folgen sind durchweg spannend und emotionsgeladen, man leidet mit den Charakteren, man freut sich mit ihnen und manchmal schüttelt man auch einfach nur den Kopf, wenn einige sich mal wieder nicht im Griff haben (Andrea, Shane, Carl,…)

Insgesamt hat mich auch die zweite Staffel von „The Walking Dead“ nicht enttäuscht. Die Serie wird von Folge zu Folge besser und emotionaler und ich wollte mich beim Staffelfinale am liebsten gar nicht mehr von den unglaublich guten Schauspielern trennen. Die dritte Staffel läuft aktuell im dt. Pay-TV auf dem Sender Fox und auch diese Folgen werden bereits fleißig von mir verfolgt. Eine unglaublich gute Serie, in die zumindest jeder einmal hineinschauen sollte. Absolute Kaufempfehlung!

Meine Rezension zur ersten Staffel gibt es hier und hier.

Die Rezension ist ebenfalls hier erschienen.

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] The Walking Dead – Staffel 1

Deutscher Buchtitel: The Walking Dead

Originaltitel: The Walking Dead

Geschrieben von: Robert Kirkman (Comics und Roman)

Erscheinungsjahr: seit 2003 (Comics) | 2011 (Roman)

Regie: Frank Darabont, Gale Anne Hurd, u.a.

Länge: 282 Minuten bei 6 Folgen

Altersfreigabe: ab 18

Darsteller: Andrew Lincoln, Sarah Wayne Callies, Jon Bernthal, Laurie Holden, Emma Bell, Norman Reedus, Jeffrey DeMunn, u.a.

Homepage: *klick*

Hier kann die erste Staffel gekauft werden! (DVD)

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Es gibt Serien, die muss man einfach schauen. „The Walking Dead“ ist eine davon. Da diese grandiose Serie auch noch eine Comicreihe ist und dazu mittlerweile auch als Roman erhältlich ist, war es für mich ein absolutes Muss, mich mit dieser Verfilmung genauer zu beschäftigen.

Bzgl. des Buchs ein kleiner Tipp: Die Geschichte behandelt Charaktere, die bislang noch nicht in den Staffeln 1 und 2 aufgetaucht sind, diese erscheinen erst in der dritten Staffel. Von daher wäre es von Vorteil, wenn man das Buch erst dann liest, wenn man bereits die ersten Staffeln geschaut hat oder die Comics kennt.

Da „The Walking Dead“ zunächst nur als Mini-Serie geplant war, gibt es in der ersten Staffel nur sechs Folgen, allerdings haben die es in sich.

Handlung
Polizist Rick Grimes erwacht aus dem Koma und erkennt die Welt nicht wieder: Das abgelegene Krankenhaus, in dem er sich befindet, liegt in Trümmern, das Umland ist verwüstet – und überall lauern blutrünstige Zombies darauf, die Lebenden zu zerfleischen! In einem Lager am Stadtrand von Atlanta kämpft eine kleine Gruppe Überlebender um die verbliebene Existenz der Menschheit und wird dabei immer wieder von den Untoten in die Enge getrieben. Wird es Rick und den anderen gelingen in dieser furchteinflößenden Welt an ihrer Menschlichkeit festzuhalten? Und werden sie unter schrecklichsten Bedingungen und inmitten persönlicher Rivalitäten schließlich miteinander überleben?
[Quelle.amazon.de]

Unterschiede Comic/Serie
Zwischen dem Comic und der Serie gibt es erfreulicherweise kaum Unterschiede. Charaktere und Zombies werden optisch haargenau so dargestellt, wie man diese auch in den Comics kennengelernt hat. Ein großes Kompliment daher auch an die Castingabteilung, die dafür gesorgt hat, dass sich Schauspieler und Zeichnungen kaum voneinander unterscheiden.
Die Handlungsstränge sind in der Serie allerdings deutlich besser ausgearbeitet als in den Comics. Durch leicht abgeänderte Dialoge entstehen mehr Spannung und Dramatik. Zudem bin ich unglaublich froh, dass es sich hierbei um eine Serie und keinen Film handelt, denn dabei wäre einiges verloren gegangen, was die Serie und auch die Comics ausmacht und wäre wahrscheinlich viel zu schnell abgearbeitet worden. So hatten die Charaktere genug Zeit, um sich zu entwickeln. Ein kleiner, aber feiner Unterschied ist die Zeit, denn diese vergeht in den Comics schneller, als in der Serie. Die Serie umfasst ca. einen Zeitraum von acht bis zehn Tagen, während bei den Comics mehrere Monate verstreichen. Außerdem gibt es in den Comics zwei Figuren weniger, die jedoch sehr liebevoll in die Serie eingebaut wurden. Dies sind T-Dog und Morales, der besonders in der zweiten Folge eine etwas größere Rolle hat. Ebenfalls etwas abgeändert wurden einige Lebensumstände der Charaktere. So heißt es z.B., dass Dales Frau noch in Florida sei, während sie in der Serie an Krebs verstorben ist. Ebenfalls ist es auch so bei einigen Berufen. Andrea war z.B. eine Anwältin, im Comic heißt es, sie war nur eine Hilfskraft in einer Kanzlei.
Insgesamt kann man aber sagen, dass die Comics sehr gut verfilmt wurden.

Schauspielerische Leistung
Ich kann die Schauspieler gar nicht oft genug loben.
Egal, ob man einen Charakter mag oder nicht, sämtliche Schauspieler haben eine großartige Arbeit abgeliefert und es macht unglaublichen Spaß, die Charaktere zu lieben und zu hassen. Besonders loben muss man Andrew Lincoln (Rick Grimes), Jon Bernthal (Shane Walsh), Jeffrey DeMunn (Dale Horvarth) und Norman Reedus (Daryl Dixon). Sie haben mich von ihrem Talent und ihrer Leidenschaft überzeugt und es war eine Freude, ihnen bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Vor allem Norman Reedus, der den leicht schroffen Einzelgänger Daryl Dixon spielt, ist für mich der heimliche Star der Serie. Nach dem Motto „Harte Schale, weicher Kern“ hat er mich direkt in der zweiten Folge für sich gewinnen können.
Mit Chandler Riggs (Carl Grimes) und Laurie Holden (Andrea) habe ich schnell meine Hassobjekte der Staffel gefunden. Chandler Riggs spielt den Sohn von Rick und Lori Grimes und hat mir stellenweise den letzten Nerv geraubt. Trotz der eher unsympathischen und nervtötenden Rolle hat der mittlerweile 13-jährige Jungschauspieler den Charakter brillant gespielt. Ein weiterer Störfaktor war die Rolle der Andrea, die hauptsächlich durch Heulattacken, hysterischem Geschrei und „Ich kann und weiß alles besser“-Momenten aufgefallen ist. Dennoch hat auch diese Figur ihre Berechtigung und wurde von Laurie Holden sehr gut verkörpert.
Aber auch sämtliche Nebenfiguren konnten mich überzeugen und ich hätte auf keinen einzelnen Charakter verzichten wollen. Da gibt es zum einen Steven Yeun, der den mutigen, aber auch sehr schüchternen Glenn spielt, Melissa McBride, die die misshandelte Ehefrau und Mutter Carol Peletier mimt und den leicht tollpatschigen, aber liebenswerten T-Dog, der von IronE Singleton verkörpert wird.
Besonders wichtig ist hierbei, dass genau verstanden wird, dass es bei „The Walking Dead“ nicht nur um die Zombies geht, sondern vielmehr um die Menschen, die ums Überleben kämpfen. Sie verändern sich, aus Freunden werden erbitterte Feinde und Zusammenhalt ist trotz einer recht großen Gruppe nicht immer selbstverständlich. Die Entwicklung der einzelnen Rollen ist bemerkenswert und stets deutlich sichtbar. Im ersten Moment lacht man zusammen und umarmt sich, im nächsten Moment hält man sich gegenseitig mit Pistolen auf Abstand. Dies ist vor allem bei den Freunden Rick Grimes und Shane Walsh sichtbar, die sich zwar nicht vor allen anderen in der Gruppe auf den ersten Blick duellieren, aber dennoch ist es für den Zuschauer deutlich sichtbar, wie sehr sich die Freundschaft verändert, ohne das etwas (für die Gruppe) großartig geschehen ist. Sarah Wayne Callies, die dabei Ricks Ehefrau Lori verkörpert, spielt dabei die dritte wichtige Rolle, die für das abgekühlte Verhältnis der einstigen Arbeitskollegen und Freunde verantwortlich ist.
Besonders schön ist auch zu beobachten, wie aus Fremden plötzlich Freunde werden, die sich ohne den Veränderungen in der Welt nicht einmal angeschaut hätten. Hautfarbe und weitere äußerliche Merkmale spielen keine Rolle mehr und es gibt laut Rick nur noch rotes (Menschen) und totes (Zombies) Fleisch.

Ein großes Kompliment muss man auch der Maske und den Kostümbildern machen, die die Zombies phantastisch dargestellt haben. Die Zombies sehen sehr authentisch und ausgemergelt aus, ihre Bewegungen stockend und steif. Was bei anderen Serien und Filmen oftmals unfreiwillig komisch aussieht, sieht hier sehr professionell und dramatisch aus. Vor manchen Zombies ekelt man sich, bei anderen hat man Mitleid – ganz großes Kino.

Soundtrack
Es gibt Serien und Filme, die komplett ohne Musikuntermalung überzeugen. „The Walking Dead“ gehört eindeutig dazu, denn außer dem Theme und dem Outro gibt es keine weitere Musik, die ich allerdings auch gar nicht vermisst habe, denn die Charaktere und die Zombies erzeugen genug Drama, sodass die Spannung bei keiner einzigen Minute abflacht. Das Theme selbst ist schlicht, aber großartig und passt sich der Stimmung der Serie an.

Fazit
„The Walking Dead“ hat alles, was eine gute Serie für mich ausmacht: Grandiose Charaktere und noch bessere Schauspieler, eine großartige Handlung, eine gute Portion Drama und zwischenmenschliche Beziehungen, die unter die Haut gehen. Für mich eine der besten Serien der letzten zehn Jahre. Absolut empfehlenswert!

Rezension

Jeff Kinney – Gregs Tagebuch 1 – Von Idioten umzingelt

Kurzbeschreibung
Greg hat von seiner Mutter ein Tagebuch geschenkt bekommen. Und das, obwohl Tagebücher doch eigentlich nur was für Mädchen sind! Oder etwa doch nicht? Greg jedenfalls beginnt einfach mal zu schreiben: von seinen lästigen Brüdern, seinem trotteligen Freund Rupert, dem täglichen Überlebenskampf in der Schule, einem echt gruseligen Geisterhaus und dem verbotenen Käse…

Meine Meinung
Puh, ich habs getan! 🙂
Ich habe mich sehr lange erfolgreich vor dem Hörbuch gedrückt, aber ich habe mich überwunden – zum Glück!

Zwar ist der erste Teil der Tagebuch-Reihe nicht unbedingt ein Meisterwerk, aber dennoch unterhaltsam.
Greg ist ein aufgeweckter und intelligenter Junge, der aus seinem Leben berichtet. Hier erzählt er sehr offen über die Unterschiede zwischen Grundschule und Junior High School, wie man beliebt wird und über seine Familie.

Er liebt Videospiele und mag Mädchen – ganz im Gegensatz zu manchen Freunden. Während diese die Mädchen noch als fremde Wesen betrachten, war Greg schon immer ein Freund des weiblichen Geschlechts.

Obwohl Greg sein Tagebuch nicht als eines ansieht, wird es schnell zu einem. Täglich berichtet er neues über sein Leben und seine Mitmenschen. Vor allem sein bester Freund Rupert wird häufig genannt.
Dieser macht so ziemlich jeden Spaß mit und ist mindestens genauso aufgeweckt wie Greg.

Was mir an diesem Hörbuch besonders gefällt, ist, das hier nichts beschönigt wird. Hier wird sehr direkt und offen das Leben eines Jugendlichen erzählt, in dem sich viele Kinder und Jugendliche hineinversetzen können. Aber auch Eltern können mit diesem Hörbuch ihren Spaß haben.

Gesprochen wird das Hörbuch von Nick Romeo Reimann.
Dieser verkörpert Greg sehr glaubwürdig und er wird quasi Eins mit dem Protagonosten. Die Betonung ist perfekt und die Stimme angenehm.

„Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt“ hat alles, was ein gutes Hörbuch braucht: Sympathische Charaktere, eine gute Handlung und einen überragenden Sprecher.

Empfehlenswert!

Mittlerweile wurde der erste Teil der Tagebuch-Reihe auch verfilmt. Der Trailer sieht sehr vielversprechend aus, sodass ich mir den Film wohl auch bald mal anschauen werde. 🙂