SUB-Zuwachs

Neu im Bücherregal

In den letzten zwei Wochen haben sich wieder einmal sehr viele Bücher bei mir angesammelt. Dies liegt hauptsächlich daran, dass einige Vorbestellungen, wie z.B. „Paper Princess“ oder auch „Feuerschwester“ eingetrudelt sind, ich aber auch bei NetGalley und Vorablesen Glück hatte und dadurch auch das ein oder andere eBook einziehen durfte. Da ich allerdings bereits drei der Bücher gelesen habe, wird mein SUB zum Glück nicht allzu sehr unter den neuen Büchern leiden.

Jenny Han – P.S. I still love you (To all the boys I’ve loved before #2) (Rezension)
Gilles Paris – Mein Leben als Zucchini
Renée Knight – Deadline
Emily Trunko – Ich wollte nur, dass du noch weißt…
Madeline Ashby – Company Town

Erin Watt – Paper Princess: Die Versuchung (The Royals #1)
Audrey Carlan – Gefährliche Nähe (Trinity #2)
Abby W. Reed – Chasing Home: Mit dir allein
Andrea Ulmer – Überleben ist ein guter Anfang
Cressida McLaughlin – Leinen los – Ein Jahr voller Hundeglück

Melinda Salisbury – The Sleeping Prince: Tödlicher Fluch (The Sin Eater’s Daughter #2)
Paige McKenzie – Das Erwachen (Sunshine Girl #2)
Lisa Jasmina – Running away: Und zwischen uns Unendlichkeit
Emiko Jean – Feuerschwester
Catherine Egan – Die verborgene Gabe (Schattendiebin #1)

Rezension

Jenny Han – P.S. I still love you (To all the boys I’ve loved before #2)

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Lara Jean hält ihre Gefühle gerne unter Verschluss, doch dem Charme des gut aussehenden Peter kann sie schließlich nicht widerstehen: Die beiden werden bei der Skifreizeit der Schule ein Paar. Dass sie bei einem Kuss im Whirlpool gefilmt werden: peinlich. Dass das Video plötzlich in der ganzen Schule kursiert: ein Desaster. Doch dass sich ausgerechnet jetzt ihr ehemaliger Schwarm John wieder meldet, macht die Liebeswirren perfekt! Kann man eigentlich in zwei Jungen gleichzeitig verliebt sein? ~ Quelle

Hier kann das Hörbuch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Bücher von der bezaubernden Jenny Han habe ich schon immer sehr gerne gelesen, so auch „To all the boys I’ve loved before“, den ersten Band der gleichnamigen Trilogie. Da mir der erste Band hervorragend gefallen hat, wollte ich auch unbedingt dem zweiten Band „P.S. I still love you“ eine Chance geben und auch hier wurde ich wieder einmal nicht enttäuscht. Entschieden habe ich mich hierbei für die Hörbuchfassung.

Bei einer Länge von knapp sieben Stunden und 40 Minuten handelt es sich hierbei um die gekürzte Hörbuchfassung, allerdings hatte ich trotz der gekürzten Fassung nicht den Eindruck, als hätte ich irgendwas wichtiges verpasst. Auch dieses Mal wird die Geschichte wieder von Leonie Landa erzählt, die u.a. schon Bücher von Antje Babendererde, Jodi Picoult und Cornelia Funke eingesprochen hat. Ich muss zwar nach wie vor sagen, dass ich die Stimme der Sprecherin immer noch zu jung finde, aber ansonsten mit ihrer Leistung zufrieden bin.

Nun, man muss sagen, dass die Geschichte an sich wieder einmal wunderbar ist und den typischen Charme der Autorin versprüht und leicht und locker ist, aber auch eine gewisse Tiefe mit sich bringt. Lara Jean entwickelt sich hervorragend weiter, ich war direkt wieder mitten im Geschehen und konnte erneut mit ihr mitfiebern. Auch die anderen Figuren haben mir gut gefallen und es gab niemanden, den ich so wirklich unsympathisch fand.

Zwar ist Lara Jean in „P.S. I still love you“ oftmals eine kleine Dramaqueen, allerdings muss ich sagen, dass ich ihre Ängste und Sorgen gut nachvollziehen konnte, da es wohl schon jedem Mädchen, bzw. jungen Frau so ergangen ist, dass sie oftmals Angst vor ihren eigenen Gefühlen hatte und diese nicht richtig einschätzen konnte. Gleiches gilt aber auch für Peter, den ich sehr sympathisch fand, dieser aber oftmals nicht die Chance von Lara Jean erhalten hat, die ich ihm gerne gewünscht hätte. Zwar sind die beiden recht süß zusammen, allerdings scheint es das Schicksal nicht immer gut mit ihnen zu meinen. Und dann gibt es da auch noch John, der für Lara Jean ebenfalls eine wichtige Person ist…

In „P.S. I still love you“ geht es hauptsächlich wieder einmal um die Liebe und die Wünsche und Hoffnungen von Lara Jean, gleichzeitig erfährt man aber auch endlich mehr darüber, wie sie sich in Beziehungen benimmt und man erkennt sich sicherlich – manchmal auch unfreiwillig – in der ein oder anderen Situation wieder. Gleichzeitig geht es hierbei aber auch um die Phase im Leben, in der man erwachsen wird. Lara Jean wirkt deutlich reifer, kann manche Situationen deutlich besser einschätzen, lässt ihre Naivität immer mehr fallen und steht für sich selbst ein, sodass man es hier mit einer authentischen und liebenswerten Protagonistin zu tun hat – auch wenn diese nicht immer perfekt ist.

Das Cover ist für mich ein toller Hingucker und passt für mich bestens zur Geschichte, da Lara Jean wieder einmal gut abgelichtet ist. Dazu finde ich es sehr gut, dass man das Original-Cover übernommen hat. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: „P.S. I still love you“ ist insgesamt eine würdige und interessante Fortsetzung, die zwar nicht gänzlich ohne Drama auskommt, allerdings dennoch sehr unterhaltsam ist. Die Figuren haben sich wieder einmal sehr gut entwickelt und Jenny Han konnte erneut unter Beweis stellen, dass sie eine wunderbare Autorin ist. Ich kann das Buch und die Trilogie somit nur empfehlen.

Reihenfolge
To all the boys I’ve loved before
P.S. I stil love you
Always and forever, Lara Jean

Rezension

Jenny Han – To all the boys I’ve loved before (To all the boys I’ve loved before #1)

Kurzbeschreibung
Lara Jeans Liebesleben war bisher eher unspektakulär – um nicht zu sagen: Sie hatte keines. Unsterblich verliebt war sie zwar schon oft, z. B. in den Freund ihrer großen Schwester. Doch sie traut sich nicht, sich jemandem anzuvertrauen. Ihre Gefühle fasst sie in Liebesbriefe, die sie in ihrer geliebten Hutschachtel versteckt. Niemand kennt ihr Geheimnis, bis zu dem Tag, als auf mysteriöse Weise alle fünf Briefe zu ihren Empfängern gelangen und Lara Jeans bisher rein imaginäres Liebesleben außer Kontrolle gerät. ~ Quelle

Hier kann das Hörbuch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Bücher von der bezaubernden Jenny Han habe ich schon immer gerne gelesen, von daher habe ich mich sehr gefreut, dass der erste Band ihrer neuesten Trilogie „To all the boys I’ve loved before“ endlich übersetzt wurde. Hierbei habe ich mich für die Hörbuchfassung entschieden und hatte riesengroße Erwartungen.

Nun, man muss sagen, dass die Geschichte an sich wieder einmal wunderbar ist und den typischen Charme der Autorin versprüht und leicht und locker ist, aber auch eine gewisse Tiefe mit sich bringt. Die Sprecherin konnte mich dagegen leider nicht so überzeugen, wie ich es mir im Vorfeld gewünscht habe. An sich ist Leonie Landa eine gute Sprecherin und hat die Geschichte gut betont. Mein Problem ist jedoch, dass Leonie Landa, die u.a. schon Bücher von Antje Babendererde, Jodi Picoult und Cornelia Funke eingesprochen hat, viel zu jung klingt, sodass mich dies oftmals sehr irritiert hat und ich die Print-Ausgabe wohl viel mehr genossen hätte.

In „To all the boys I’ve loved before“ geht es um Lara Jean, die mir auf Anhieb sehr sympathisch war und die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Während andere Mädchen in ihrem Alter Liebesbriefe erhalten und diese sorgfältig aufbewahren, ist es Lara Jean, die bislang die Briefe immer nur geschrieben, aber nie abgeschickt hat. Stattdessen verwahrt sie diese sehr sorgfältig auf, da die Briefe weitaus mehr als nur reine Liebesbriefe sind.

Dabei hat sie sich dem jeweiligen Jungen, für den sie die Briefe geschrieben hat, komplett geöffnet und ihr Herz ausgeschüttet. Hierbei geht sie auch auf ihre Ängste und Gedanken ein, sodass sich wohl jedes Mädchen, bzw. Frau in sie hineinversetzen kann. Eigentlich sollten diese Briefe niemals an die jeweiligen Jungs abgeschickt werden, allerdings ist dies nun genau eingetroffen, sodass Lara Jean schnell in Panik gerät und mehr oder weniger das Chaos ausbricht.

Bei einer Länge von knapp sieben Stunden und 22 Minuten handelt es sich hierbei um die gekürzte Hörbuchfassung, allerdings hatte ich trotz der gekürzten Fassung nicht den Eindruck, als hätte ich irgendwas wichtiges verpasst.

Das Cover ist für mich ein toller Hingucker und passt für mich bestens zur Geschichte, da man hierbei Lara Jean beim Briefeschreiben beobachten kann. Dazu finde ich es sehr gut, dass man das Original-Cover übernommen hat. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: Könnte ich bei „To all the boys I’ve loved before“ lediglich die Geschichte allein bewerten, würde diese wohl die volle Punktzahl bekommen, allerdings muss ich einen Punkt abziehen, da mir Leonie Landa als Sprecherin leider nicht immer zugesagt hat, da sie meiner Meinung nach zu jung für Lara Jean klingt. Dennoch: Eine tolle und unterhaltsame Geschichte mit interessanten Figuren, die mich gut unterhalten konnte.

Reihenfolge
To all the boys I’ve loved before
P.S. I stil love you (dt. Titel unbekannt)
Always and forever, Lara Jean (voraussichtlich 2017 / dt. Titel unbekannt)

Rezension

Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen, Audrey

Kurzbeschreibung
Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft… ~ Quelle

Hier kann das Hörbuch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Zugegeben: Sophie Kinsella und ich hatten es zuletzt sehr schwer miteinander, da sie mich mit dem letzten Band der „Shopaholic“-Reihe alles andere als begeistern konnte. Eigentlich wollte ich zukünftig kein Buch mehr meiner einstigen Lieblingsautorin lesen, allerdings konnte ich „Schau mir in die Augen, Audrey“ dann doch nicht ignorieren.

Zunächst einmal sollte hier erwähnt sein, dass es sich um gekürzte Hörbuchfassung handelt. Ich weiß jetzt nicht, wie viel ich dadurch von der Geschichte letztendlich verpasst habe, allerdings muss ich sagen, dass alles schlüssig und lückenlos daher kommt, von daher dürfte diese Fassung, die insgesamt eine Laufzeit von 4 Stunden und 12 Minuten beträgt, für die Hörbuchfreunde dennoch interessant sein.

Sophie Kinsella hat mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ ein interessantes Jugendbuch geschaffen, dass mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, verrückten Momenten und einer durchaus nachdenklich stimmenden Thematik unterhalten konnte. Die Dialoge waren mir zwar an vielen Stellen durchaus zu gewollt und auch der Humor war nicht immer meins, allerdings konnte mich die Geschichte durchaus zum Teil begeistern. Dennoch muss ich sagen, dass bei dieser Geschichte für mich nicht alles perfekt ist.

Ich mochte Audrey von Anfang an und konnte ihre Sorgen und Ängste verstehen. Obwohl sie zunächst wie ein ganz normales Mädchen erscheint, merkt man schnell, dass mit ihr etwas nicht stimmt, was sich auch bestätigt, denn Audrey leidet an Angstzuständen und Depressionen, die ihr das Leben nicht leicht machen. Sie versteckt sich hinter einer großen Sonnenbrille und hat große Probleme, Menschen in die Augen zu schauen. Ich mochte Audrey von Anfang an. Sie ist mal sarkastisch, mal ernst, aber immer sehr sympathisch, sodass ich ihre Geschichte sehr gerne verfolgt habe. Bei ihrer Familie war es dagegen schon schwieriger, denn besonders ihre Mutter ging mir sehr auf die Nerven, sodass ich oftmals nur genervt die Augen verdreht habe. Ständig schrillen bei ihr die Alarmglocken und die unterstellt ihren Kindern allerhand Blödsinn und sie verschließt die Augen vor den wahren Problemen. Audreys Brüder und ihren Vater fand ich dagegen gelungener und auch sympathischer, besonders Linus, der sich für nahezu alles begeistern kann, fand ich sehr niedlich.

Wer jetzt aber hier eine heitere Familiengeschichte erwartet, der wird enttäuscht sein. Es gibt zwar viele verrückte Momente, die durchaus ganz spaßig sein können, allerdings steht Audreys Erkrankung und Therapie hier eindeutig im Vordergrund. Diese wird zwar in angemessener Länge thematisiert, meiner Meinung nach allerdings nicht tiefgründig genug, sodass die Geschichte stellenweise sehr oberflächlich wirkt. Aber auch eine kleine Liebesgeschichte darf hier nicht fehlen, die doch stellenweise ganz niedlich ist.

Gesprochen wird die Geschichte sehr lebhaft von der von mir sehr geschätzten Maria Koschny, von der ich bereits viele Hörbücher, u.a. die „Schnäppchenjägerin“-Reihe, gehört habe. Koschny arbeitet hauptberuflich als Synchronsprecherin und leiht u.a. den Schauspielerinnen Jennifer Lawrence, Lindsay Lohan und Blake Lively ihre Stimme.

Das Cover ist sehr schön und passt perfekt zur Geschichte. Auch die Kurzbeschreibung weiß zu überzeugen und hat mich trotz vorheriger Zweifel direkt angesprochen, sodass ich dieser Geschichte als Audiobook unbedingt eine Chance geben wollte.

„Schau mir in die Augen, Audrey“ ist insgesamt eine nette Geschichte, die mit ernsten und gleichzeitig witzigen Themen gespickt ist, allerdings oftmals nur sehr oberflächlich bleibt. Dadurch wollte bei mir auch der Funke nie so ganz überspringen, sodass ich die Geschichte zwar gut, aber nicht herausragend fand.