Rezension

Serena Valentino – Die Schönste im ganzen Land (Disney Villains #1)

Kurzbeschreibung
Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Nicht bekannt ist hingegen, warum die Königin in ihrem Wesen so böse geworden war. Immer schon gab es viele Vermutungen: weil sie die Schönheit der Stieftochter nicht ertrug. Oder weil sie eifersüchtig auf die verstorbene, erste Frau des Königs war? In diesem Märchen werden erstmals die wahren Gründe erzählt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Seit Kindheit an bin ich ein großer Fan von Märchen und Disney-Filmen und bin mit Klassikern wie „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Arielle die Meerjungfrau“, „Peter Pan“, „Cinderella“ und Co. aufgewachsen, die ich selbst bis heute unzählige Male gesehen habe. Somit ist die „Disney Villains“-Reihe von Serena Valentino ein absolutes Muss für mich, um mehr über die sogenannten Bösewichte aus den Disney-Klassikern zu erfahren.

Den Anfang macht dabei „Die Schönste im ganzen Land“, der sich mit dem Leben und der Entwicklung der bösen Königin und Stiefmutter von Schneewittchen auseinandersetzt. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich nicht die höchsten Erwartungen an das Buch hatte, da ich nie ein großer Fan von Schneewittchen war und letztendlich war dies auch gut so, denn das Buch hat mich doch ein wenig enttäuscht zurückgelassen.

Bereits der Schreibstil entpuppte sich für mich als große Herausforderung, denn diesen habe ich trotz des eigentlich schönen Märchenstils als anstrengend empfunden. Grund dafür sind die zu vielen Wiederholungen. So wird auf nahezu den ersten fünfzig Seiten immer wieder erwähnt, wie unsicher die Königin doch ist und wie liebevoll sie ihre Stieftochter immer anschauen würde. Dazu bekommt Schneewittchen auch zusätzlich noch die beiden Spitznamen „Schnee“ und „Schneechen“, die ebenfalls auf nahezu jeder Seite gleich mehrfach erwähnt werden, was für mich einfach zu viel war. Dies hätte man meiner Meinung nach alles mehr umgehen können.

Die Geschichte selbst, die sich teilweise wie eine Fanfiction liest, ist nur auf den letzten Seiten wirklich interessant, denn vorher ist es ein einziger Dialog zwischen der Königin und Schneewittchen oder auch mit ihrer Kammerzofe. Dazu immer wieder Gespräche mit ihrem Ehemann, dem König, die aber so einfach gehalten sind, dass man das Gefühl hat, dass in dem kompletten Buch nur Fremde miteinander sprechen würden. Positiv ist dagegen, dass die Entwicklung der Königin nachvollziehbar und glaubwürdig erfolgt, was mich mit dem Buch einigermaßen versöhnt.

Dennoch fällt es mir schwer, letztendlich hier eine Empfehlung auszusprechen. Schön ist die Idee, das Leben der Königin aus „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ zu durchleuchten allemal, allerdings empfand ich das Werk insgesamt als sehr unpersönlich und den Schreibstil als sehr anstrengend. Fans von Schneewittchen oder Märchen allgemein sollten hier definitiv einen Blick riskieren und sich selbst einen Blick machen, aber eine uneingeschränkte Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

Reihenfolge
Die Schönste im ganzen Land
Das Biest in ihm
Die Einsame im Meer
Das Geheimnis der Dunklen Fee
Das verzauberte Haar
Das Geheimnis der Schwestern
Cruella, die Teufelin
Das Herz so kalt
Niemals Nimmerland (September 2022)

Bücher allgemein

Summer Reading List

Nachdem ich mir in den vergangenen Jahren immer eine „Summer Reading List“ angelegt habe, möchte ich dies auch in diesem Sommer fortsetzen und habe mir dafür einige Bücher herausgesucht, die bereits seit einiger Zeit auf meinem SUB verweilen. Da ich die Liste schon seit dem 1. Juni offiziell für mich verfolge, habe ich bereits ein paar Bücher aus der Liste gelesen, sodass ich schon ein paar der Bücher für mich abhaken kann.

Bereits gelesen und sehr gemocht habe ich „Anywhere“, Band 1 der „Dunbridge Academy“-Trilogie, von Sarah Sprinz. Emmas Geschichte und all die Dramen, die sich auf dem schottischen Internat abgespielt haben, haben mich sehr überzeugt, unterhalten und mitfühlen lassen, sodass ich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen konnte. Dementsprechend freue ich mich schon sehr darauf, demnächst die anderen beiden Bände zu lesen.

Kurzbeschreibung
Sich zu verlieben, das stand nicht auf Emmas Agenda, als sie für ein Auslandsjahr an der schottischen DUNBRIDGE ACADEMY angenommen wird – dem Internat, an dem sich ihre Eltern kennengelernt haben. Hier will sie Hinweise auf ihren Vater finden, der die Familie vor Jahren verlassen hat. Ablenkung von ihrem Plan kann sie dabei nicht gebrauchen, aber als sie Schulsprecher Henry trifft, weiß Emma sofort, dass sie ein Problem hat. Während geheimer Mitternachtspartys und nächtlicher Spaziergänge durch die alten Gemäuer der Schule wachsen Gefühle zwischen ihnen, gegen die Emma schon bald machtlos ist. Doch Henry hat eine Freundin und Emma kein Bedürfnis, sich das Herz brechen zu lassen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits gelesen habe ich „Gwendys Zauberfeder“, dem zweiten Band der „Gwendy“-Trilogie, von Richard Chizmar und Stephen King. Da bei dem Band lediglich das Vorwort und einige Ideen von King stammen und das Buch zum Großteil von Chizmar geschrieben wurden, war ich somit besonders gespannt, wie mir die Fortsetzung gefallen wird und ich muss sagen, dass meine anfängliche Skepsis unbegründet war, denn die Geschichte hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.

Kurzbeschreibung
Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause … wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Dementsprechend habe ich dann auch den dritten und letzten Band „Gwendys letzte Aufgabe“ gelesen, bei dem Stephen King auch wieder als Autor mitgewirkt hat. Die Geschichte ist spannend, gut durchdacht und hat für mich insgesamt einen guten Abschluss. Dies wird aber mit Sicherheit nicht die letzte Geschichte aus dem „Castle Rock“-Universum sein, das Stephen King bereits vor Jahrzehnten geschaffen hat.

Kurzbeschreibung
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bereits angefangen habe ich „Die Schönste im ganzen Land“, Band 1 der „Disney Villains“-Reihe, von Serena Valentino. Leider muss ich jedoch zugeben, dass ich mich streckenweise ganz schön durch die Geschichte quäle, denn der Schreibstil strotzt nur so vor lauter Wiederholungen, sodass es echt anstrengend ist. Kaum ein Satz kommt ohne die Worte „Schönheit“, „schön“, „Schneechen“ oder „Schneewittchen“ aus. Dazu ist der Schreibstil seeeeehr einfach gehalten und die Schriftart so groß, dass man aus den 272 Seiten eigentlich nur 150 Seiten hätte machen können. Aber noch gebe ich nicht auf und hoffe, dass es besser wird.

Kurzbeschreibung
Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Ein Rätsel ist hingegen, wodurch die Königin so böse geworden ist. Schon immer kursieren viele Vermutungen: Weil sie die Schönheit der Stieftochter nicht ertrug? Oder weil sie eifersüchtig auf die verstorbene, erste Frau des Königs war? Nun werden erstmals die wahren Gründe enthüllt – und die Geschichte einer faszinierenden Figur erzählt. Spannend, magisch und märchenhaft! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ebenfalls bereits begonnen habe ich „What if we Drown“ von Sarah Sprinz, was gleichzeitig der erste Band der „University of British Columbia“-Trilogie ist. Für mich ist es bislang ein absolutes Wohlfühlbuch, da ich das Unileben dort mag und mir besonders die kleine WG sehr gefällt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in der Geschichte weitergehen wird.

Kurzbeschreibung
Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auf dem SUB befindet sich noch „Loveless“ von Alice Oseman. Nachdem ich „Heartstopper“ bereits gelesen und auch schon auf Netflix geschaut habe, möchte ich zukünftig mehr von der Autorin lesen, sodass „Loveless“ da den Anfang macht.

Kurzbeschreibung
Georgia ist 18 und noch immer ungeküsst.
Sie war noch nie verliebt, noch nicht einmal ein bisschen verknallt. Dabei schwärmt sie für alles, was so richtig schön romantisch ist: Hochzeiten, Liebesgeschichten und Happily-Ever-Afters.
Der Richtige wird schon noch kommen, oder?
Oder die Richtige? Irgendwann…
Aber was, wenn nicht?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

„Die Nacht der Acht“ von Philip Le Roy befindet sich leider auch schon viel zu lange auf dem SUB und deswegen möchte ich das Buch auch endlich aus dem Regal befreien. Da ich bislang nur Gutes über das Buch gelesen habe und Horror allgemein sehr mag, bin ich überzeugt davon, dass das Buch nur gut sein kann.

Kurzbeschreibung
Es ist Samstagabend und Quentin lädt zum Trinken und Feiern in die schicke Villa seiner Eltern ein. Abgeschieden in den Bergen gelegen, ist sie der perfekte Ort des heutigen Mottos: Wer sich erschreckt, muss trinken!
Doch aus Spaß wird schnell bitterer Ernst. Die ersten blutigen Finger bringen die Gruppe noch zum Lachen, es wird ordentlich getrickst. Als der Geist einer tot geglaubten Mitschülerin auftaucht und die Telefonleitung plötzlich gekappt ist, läuft der Abend aus dem Ruder. Die Acht sind auf sich allein gestellt. Und alle stellen sich dieselbe Frage: Wer steckt hinter den mysteriösen Vorfällen? Die Nacht will kein Ende nehmen…
Als dann auch noch einer nach dem anderen verschwindet, scheint keiner mehr dem Horror zu entkommen.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem ich von Christina Stein bereits „Searching Lucy“ gelesen habe, befindet sich noch ihr neuestes Werk „Dreivierteltot“ auf meinem SUB, das ich ebenfalls aus dem Regal befreien möchte. Hier bin ich allerdings ein wenig skeptisch, weil mir ihr Schreibstil damals nicht allzu sehr gefallen hat, allerdings klingt die Geschichte so interessant, dass ich mich gern noch einmal auf ein Werk von der Autorin einlassen möchte.

Kurzbeschreibung
Auf dem schottischen West Highland Way begegnet Kim dem ebenso attraktiven wie mysteriösen Sky. Er taucht immer dort auf, wo Kim gerade ist, und flirtet auf dreiste Weise mit ihr – obwohl Kim mit ihrem Freund Jon unterwegs ist. Bei Kim schrillen alle Alarmglocken, irgendetwas stimmt hier nicht. Verstärkt wird ihre düstere Ahnung von rätselhaften WhatsApp-Nachrichten, die sie von ihrer besten Freundin Emma bekommt. Sind es Warnungen? Hilferufe? Emma ist nicht zu erreichen. Und dann findet Kim eine Leiche in einem allzu vertrauten Kleid… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band „Crave“ gelesen habe, muss nun auch der zweite Band „Crush“, der „Katmore Academy“-Reihe dran glauben. Obwohl ich den ersten Band eher mittelmäßig fand, hatte die Geschichte dennoch eine gewisse Faszination auf mich, sodass ich wissen möchte, wie es mit Grace und Jaxon weiter geht. Allzu große Erwartungen habe ich allerdings nicht.

Kurzbeschreibung
Als Grace sich in Jaxon Vega verliebte und in seine gefährliche Welt eintauchte, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Jaxon ist der mächtige Sohn der herrschenden Vampirfamilie und auch Grace ist nicht, wer sie ihr ganzes Leben zu sein glaubte. Wenn sie in dieser Welt überleben will, muss Grace ihre neuen Fähigkeiten schnellstens meistern. Doch ihre Liebe zu Jaxon und das Leben ihrer Freunde sind in Gefahr. Beide zu retten, wird ein Opfer verlangen, von dem Grace nicht weiß, ob sie es zu erbringen bereit ist… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Außerdem möchte ich unbedingt noch „Wave of Lies“ von Sarah Epstein lesen. Ich muss zwar gestehen, dass mich die bisherigen Bewertungen ein wenig abschrecken, da ich dachte, dass die Geschichte allgemein besser ankommen würde, allerdings bin ich so neugierig, dass ich mich gerne auf die Geschichte einlassen möchte.

Kurzbeschreibung
Wie immer kehrt Chloe in den Ferien in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist. Und wie immer trifft sie ihre besten Freunde am ersten Abend in der alten Pizzeria. Sie kennen sich seit dem Kindergarten und sind wie eine Familie. Besser als Familie! Doch heute ist alles anders. Denn seit Henry vor drei Monaten in einer Sturmnacht verschwunden ist, sitzen die Übriggebliebenen zum ersten Mal wieder alle zusammen. Und das Misstrauen steigt wie Nebel zwischen ihnen auf.
In jener Nacht sind Dinge geschehen, über die keiner von ihnen sprechen kann. Jeder hat etwas zu verbergen. Alle sind schuldig.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Zu meiner eigenen Verwunderung habe ich „Shelter“ von Ursula Poznanski immer noch nicht gelesen, weshalb das Buch ebenfalls auf meine Liste gehört. Ich muss zwar gestehen, dass ich dieses Mal nicht allzu sehr gehyped bin, was das Buch angeht, aber dennoch gerne wissen, was sich die sympathische Autorin wieder mal ausgedacht hat.

Kurzbeschreibung
Die Idee war völlig verrückt und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Clique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Auf nahezu keiner Liste darf Colleen Hoover bei mir fehlen und somit hat es „Summer of Hearts and Souls“ auch auf diese Liste geschafft. Bei dem Buch überzeugt mich nicht nur das wunderschöne Cover, sondern vor allem auch die Kurzbeschreibung, die eine interessante, melancholische Geschichte voller Geheimnisse verspricht.

Kurzbeschreibung
Von der Trailersiedlung in die Welt der Rich Kids: Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 18-jährigen Beyah nichts anderes übrig, als zu ihrem Vater zu ziehen. Dem Vater, den sie kaum kennt und der mit seiner neuen wohlhabenden Familie auf einer Halbinsel vor der texanischen Küste lebt. Wider Erwarten birgt die Welt der Schönen und Reichen mehr Überraschungen, als Beyah je gedacht hätte. Speziell Sunny Boy Samson scheint Abgründe in sich zu tragen, die ihr gar nicht so unbekannt vorkommen… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Ein Buch, das ebenfalls schon viel zu lange auf meinem SUB verweilt, ist „Violet“ von Scott Thomas. Bereits sein Werk „Kill Creek“ konnte mich gut unterhalten, sodass ich mir sehr viel von „Violet“ erhoffe, zumal die Kurzbeschreibung nicht nur sehr interessant, sondern vor allem auch sehr spannend klingt.

Kurzbeschreibung
Dreißig Jahre nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Kris Barlow erneut die Welt zusammen: Ihr Mann stirbt bei einem Autounfall. Geschockt beschließt Kris, sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter Sadie in das alte Ferienhaus ihrer Familie am Lost Lake, nahe Pacington, zurückzuziehen. Doch der Ort hat sich verändert, die Einwohner sind misstrauisch, denn im Laufe der letzten Jahre verschwanden mehrere Mädchen spurlos. Zunächst schenkt Kris den Warnungen der Leute keine Beachtung, aber dann ereignen sich seltsame Dinge in ihrem Haus. Als auch Sadie beginnt, sich zunehmend merkwürdiger – und unheimlicher – zu verhalten, wird Kris klar, dass sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, wenn sie das Leben ihrer Tochter retten will… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Ein Buch, dass ich so gar nicht auf dem Schirm hatte, aber dann doch spontan im Warenkorb gelandet ist, ist „Die sechs Kraniche“ von Elizabeth Lim. Magische Kräfte und eine arrangierte Hochzeit sowie eine Verschwörung klingen insgesamt ganz spannend, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance geben möchte.

Kurzbeschreibung
Prinzessin Shiori hat ihre verbotenen magischen Kräfte bisher sorgfältig verborgen. Doch am Morgen ihrer arrangierten Hochzeit verliert sie die Kontrolle über ihre Magie. Ihre Stiefmutter Raikama wittert in ihr eine gefährliche Konkurrentin. Sie verbannt die Prinzessin, verwandelt ihre Brüder in Kraniche und belegt Shiori mit einem Fluch: Sobald ein Wort über ihre Lippen kommt, wird ein Bruder sterben. Auf der Suche nach den Kranichen entdeckt Shiori eine Verschwörung mit dem Ziel, den Thron zu übernehmen. Um das zu verhindern, braucht sie ausgerechnet die Hilfe ihres unbekannten Bräutigams – und sie ist auf alles gefasst, aber nicht darauf, sich zu verlieben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Noch ganz neu auf dem SUB befindet sich „Das Spiegelhaus“ von Carole Johnstone. Thriller finde ich allgemein gut, Geschichten, die in Schottland spielen, sind ebenfalls sehr gerne gesehen und somit passt das Buch genau in mein Beuteschema. Somit wird es auch nicht allzu lange auf meinem SUB verweilen und ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren, was es mit dem Haus in der Westeryk Road auf sich hat.

Kurzbeschreibung
In der Westeryk Road Nummer 36, am Rand von Edinburgh, steht ein imposantes Anwesen, mit vielen verwinkelten Gängen, mit dunkelroten Wänden und versteckten Zimmern. Dies war das Zuhause der Zwillingsschwestern Cat und El, die es liebevoll „Spiegelhaus“ nannten. Hier gab es für die Mädchen einen besonderen Ort: Jede Nacht stiegen sie die Treppe hinab, öffneten die schwere Holztür und betraten einen geheimen Raum, in dem sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten.

20 Jahre später kehrt Cat in das Haus ihrer Kindheit zurück. Denn ihre Zwillingsschwester El ist verschwunden. Was Cat nicht weiß: Els Verschwinden ist kein Zufall, sondern Teil eines Plans, der enthüllen soll, was damals wirklich im Spiegelhaus geschah… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Da ich bereits sämtliche Werke von Christian Huber besitze, musste natürlich auch sein neuestes Werk „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ bei mir einziehen. Die Geschichte klingt nicht nur sehr interessant, sondern katapultiert einen auch direkt in die neunziger Jahre, was mir besonders gut gefällt. Somit wird das Buch auch nicht allzu lange ungelesen im Regal stehen bleiben.

Kurzbeschreibung
31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Rezension

Tamara Bach – Sankt Irgendwas

Kurzbeschreibung
Irgendetwas ist schrecklich schiefgegangen auf der Klassenfahrt der 10b. Das sagen zumindest die anderen. Und dass es deshalb heute Abend eine Klassenkonferenz mit ALLEN Eltern gibt.
Aber keiner weiß, was genau passiert ist. Eine Art Machtkampf zwischen Schülern und Lehrern. Ob in dem Protokoll mehr steht? Und ob wirklich eine ganze Klasse von der Schule geschmissen werden kann?
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Nach einigen eher weniger positiven Bewertungen habe ich nicht allzu viel von „Sankt Irgendwas“ erwartet. Da mich die Kurzbeschreibung jedoch sehr gereizt und mich auch die Leseprobe überzeugt hat, wollte ich dem Buch trotz kleiner Vorbehalte eine Chance geben und ich wurde nicht enttäuscht.

Tamara Bach hat mit „Sankt Irgendwas“ ein sehr unterhaltsames und ungewöhnliches Buch geschaffen, dass nahezu ausschließlich aus Protokollen besteht. Diese wirken dabei oft sehr roh, sind aber auch gleichzeitig sehr unterhaltsam und sarkastisch und ich mochte die kleinen Bemerkungen, die andere Mitschüler noch hinzugefügt haben. Zwar lernt man die Schüler praktisch gar nicht kennen, sondern erfährt immer nur kleinere Gedankenfetzen von ihnen, allerdings hat mich das absolut nicht gestört.

Die Geschichte, in der die Klasse 10b mit ihrem Klassenlehrer Herr Utz und Frau Kaiser auf Klassenfahrt nach Sankt Irgendwas sind, liest sich durchweg flüssig, unterhaltsam, oftmals sehr witzig und so manches Mal habe ich auch einfach nur den Kopf geschüttelt, wenn der überkorrekte und viel zu strenge Herr Utz seine Launen an den Schülern ausgelassen hat. Denn für Utz hat diese Studienfahrt nur einen Zweck: Die Schüler sollen keinen Spaß haben, sondern werden von Museum zu Museum geschleppt, müssen in brütender Hitze Referate halten und Ausflüge, die einfach nur Spaß machen sollen, sind praktisch tabu.

Was mich allerdings ein wenig gestört hat, ist die reißerische Werbung für das Buch, denn hier heißt es, dass etwas schrecklich schiefgeht, etwas schlimmes passiert ist, etc. So, wie sich das liest, könnte man fast schon an Mord, Vergewaltigung oder sonstiges denken, was hier definitiv nicht der Fall nicht. Hier wäre in diesem Fall weniger mehr gewesen.

Kurz gesagt: „Sankt Irgendwas“ ist insgesamt ein toller Lesespaß, der mich aufgrund der sarkastischen und witzigen Protokolle und den Erzählungen der Schüler:innen vollends überzeugen und begeistern konnte. Bitte mehr davon!

Rezension

Nica Stevens – Road Princess

Kurzbeschreibung
Tara und Jay leben in derselben Stadt und trotzdem in unterschiedlichen Welten. Sie ist die Tochter des Bürgermeisters von Boston, er gehört den Road Kings an, einer berüchtigten Motorradgang. Von klein auf wurde den beiden eingebläut, sich voneinander fernzuhalten. Als sich ihre Wege auf dem College kreuzen, spürt Tara eine Anziehung, der sie nicht widerstehen kann. Sie will Jay kennenlernen, ihm nahe sein. Doch dann findet sie heraus, was damals zwischen ihren Familien vorgefallen ist. Ihr wird klar, warum Jay sie auf Abstand hält – und weshalb ihr Vater den Kontakt zu ihm niemals dulden wird… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
Interpretationen von „Romeo und Julia“ gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, die mal mehr, mal weniger gut gelungen sind. Somit war ich schon sehr gespannt, wie mir „Road Princess“ gefallen wird. Hierbei handelt es sich um eine sehr moderne Version des Klassikers, die in Boston spielt und auf den ersten Blick doch recht vielversprechend klang. Leider konnte mich die Geschichte jedoch am Ende nicht so überzeugen, wie ich es mir im Vorfeld erhofft habe.

Der Schreibstil ist eines der Dinge, die mir leider nicht so sehr zugesagt haben. Ich fand die Idee zwar ganz nett, dass man sich hier an „Romao und Julia“ als Vorbild herangetraut hat, allerdings verlief dies immer mehr im Sande, da es sich am Ende lediglich um eine 0815 Liebesgeschichte handelt, bei dem es natürlich auch unbedingt ein Bad Boy sein musste. Leider wird die Geschichte auch lediglich nur aus der Perspektive von Tara erzählt, sodass Jay in diesem Fall viel zu kurz kam.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Figuren, die leider sehr klischeehaft sind und sich von Figuren aus anderen Büchern des Genres kaum unterscheiden. Hier geht es wieder einmal um zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können und aus verschiedenen Welten stammen. Auf der einen Seite hat man Tara, die Tochter des Bostoner Bürgermeisters, die wohlbehütet aufwächst. Auf der anderen Seite lernen wir Jay kennen, der sich von etlichen anderen Bad Boys nicht großartig unterscheidet. Er wächst in einer Welt auf, in der Gewalt im Vordergrund steht, denn er gehört der berüchtigten Moterradgang „Road Kings“ an, welche bereits seit Jahren ein Dorn im Auge von Taras Vater sind.

Die Machtverhältnisse untereinander sind hier und da dabei gar nicht mal wirklich schlecht, das Problem ist viel mehr, dass in „Road Princess“ kaum überraschende Wendungen geschehen, sodass man schnell ein Gespür dafür bekommt, wie der komplette Verlauf der Geschichte sein wird. Dadurch habe ich nicht nur sehr schnell das Interesse an der Geschichte verloren, sondern mich auch zunehmends gelangweilt, da sich besonders der Mittelteil an vielen Stellen wie Kaugummi zog.

Ich hätte „Road Princess“ wirklich sehr gern gemocht, denn die Geschichte klang anfangs noch sehr interessant und vielversprechend, leider sollte es jedoch am Ende nicht so sein, da mich weder das Setting, noch die Figuren großartig angesprochen haben. Schade!

Rezension

Eric Lindstrom – Wie ich dich sehe

Kurzbeschreibung
»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

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Meine Meinung
„Wie ich dich sehe“ von Eric Lindstrom befand sich fast fünf Jahre lang ungelesen in meinem Regal, weil ich einige Bedenken hatte, ob mir die Geschichte tatsächlich gefallen könnte. Die Kurzbeschreibung klang zwar ganz nett, allerdings blieb immer ein Restzweifel, sodass ich skeptisch war. Nun habe ich mir endlich einen Ruck gegeben und ich muss sagen, dass ich zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht restlos begeistert bin.

Die Geschichte ist an sich ganz süß und vom Autor toll und flüssig geschrieben, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und die Figuren und deren Gefühle und Gedanken gut kennen lernt. Leider sind es doch auch genau die Figuren, die dafür gesorgt haben, dass ich von der Geschichte nicht gänzlich überzeugt bin und das Buch deswegen letztendlich nur ganz in Ordnung fand.

Parker hat es nicht leicht: Seit einem Unfall ist sie blind, ihre Eltern sind in Abständen zueinander gestorben. Um sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen, zieht ihre Tante mit ihrer Familie zu Parker, um sich um sie zu kümmern. Was hier eine nette Geste ist, wird von Parker allerdings als vollkommen selbstverständlich angesehen. Sie weicht ihrer Familie aus und lässt auch in der Schule nur wenige Freundschaften zu, was vor allem an ihren strengen Regeln liegt, denn wer sich an diese nicht hält, hat keinen Platz in ihrem Leben. Parker empfand ich leider sehr oft als unsympathisch und egoistisch. Ihre Freunde sind nur ein nettes Beiwerk, die sich ihre Probleme anhören, aber sobald es anderen schlecht geht, wird es von Parker häufig verdrängt oder sie zieht sich von den Menschen zurück, sodass sie sehr häufig dabei ihre eigenen Regeln bricht, ohne es selbst zu merken.

Dazu ist sie, obwohl sie blind ist, sehr oberflächlich. Sie datet kurzzeitig einen Jungen und fragt ihre Freunde dabei ständig, ob er gut aussehen und welche Schuhe er sogar tragen würde. Gleichzeitig lacht sie ihre beste Freundin öffentlich aus, weil diese gerne Jogginghosen trägt. Über ihre neue Mitschülerin, die sich aufopfernd um sie kümmert, zeigt sie sich verwundert, als sie erfährt, dass sie ein wenig mehr auf die Waage bringt. Für jemanden, der darauf besteht, so akzeptiert zu werden, wie man ist, ist dies meiner Meinung nach harter Tobak und alles andere als sympathisch.

Trotz dieser Kritik ist die Geschichte aber dennoch nicht gänzlich schlecht, denn es ist eigentlich eine ganz süße High School Geschichte, bei der die Themen Liebe, Freundschaft, Ausgrenzung und die Suche nach sich selbst im Vordergrund stehen. Wären die Figuren sympathischer und weniger oberflächlich gewesen, hätte ich sicherlich mehr Spaß an der Geschichte gehabt.

Bücher allgemein

Meine Lesehighlights im Jahr 2020

2020. Ein Jahr, das in die Geschichte eingehen wird. Leider im negativen Sinne. Covid-19 hat nicht nur immer wieder für Ängste und Unsicherheiten gesorgt, sondern vor allem auch einen sehr befremdlichen Stillstand mit sich gebracht, der wohl auch noch eine ganze Weile so andauern wird. Da es bei mir leider auch privat das schlimmste Jahr meines Lebens war, habe ich mich sehr häufig mit Serien, Filmen und ganz besonders mit Büchern abgelenkt.
Letztendlich habe ich 175 Bücher insgesamt gelesen und gehört, darunter auch einige Graphic Novels.

Obwohl es leider auch einige Flops in diesem Jahr gab, gibt es natürlich – und Gott sei Dank – deutlich mehr Highlights, die ich heute noch einmal zusammenfassen möchte. Dabei ist eine doch recht bunte Mischung entstanden mit einigen Büchern, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.

„Sieh mich an: Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.“ von Erin Stewart hat mich in diesem Jahr sehr positiv überrascht. Das Cover mit der pinken Perücke hat mich direkt angesprochen und ich fand die Geschichte von einem Mädchen, deren Körper fast vollständig in Flammen stand und dennoch ein normales Leben führen möchte, sehr beeindruckend, aber auch sehr humorvoll und unterhaltsam. Leider hat das Buch in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit erhalten, was ich doch sehr schade finde.

Kurzbeschreibung
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte… ~ Quelle (Werbung)

Lange habe ich mich gegen den Hype um die „Grisha“-Trilogie gewehrt, aber in diesem Jahr habe ich all meine Skepsis über Bord geworfen und ich muss sagen, dass ich von dem Universum, das Leigh Bardugo geschaffen hat, sehr beeindruckt war. Ich habe dabei nicht nur Alina und ihre Kräfte sehr geliebt, sondern vor allem auch die vielen kleinen Städte, die sehr gut dargestellten Kriege und die Beziehungen der Menschen und Grisha untereinander.

Kurzbeschreibung
Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.
~ Quelle (Werbung)

Natürlich darf auch der gute John Green in einer Highlights-Liste nicht fehlen. Ich muss zwar gestehen, dass „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ein wenig bei mir gebraucht hat, allerdings wurde es letztendlich mit jeder Seite besser und ich habe Aza so sehr geliebt und habe nicht nur mit ihr gelitten, sondern sie auch vor allem bewundert und mich mit ihr identifizieren können. Obwohl sie unter diversen Zwangsstörungen leider und immense Angst vor Bakterien hat, führt sie ihr Leben stellenweise auf sehr bewundernswerte Art und Weise, was mir sehr zugesagt hat. Hoffentlich wird es schon ganz bald ein weiteres Werk von John Green geben.

Kurzbeschreibung
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. ~ Quelle (Werbung)

Als Überraschung hat sich auch „Niemalswelt“ von Marisha Pessl entpuppt. Das Buch hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Radar gehabt und nur Dank einer Empfehlung eine Chance gegeben. Letztendlich hat mich das Buch aber so positiv überrascht, dass ich es geradezu inhaliert habe. Die Geschichte rund um Bee und ihren Freunden, die nach einem Autounfall zwischen Leben und Tod schweben und in einer Zeitschleife stecken, ist nicht nur sehr spannend, sondern vor allem auch emotional. Gleichzeitig regt das Buch auch sehr zum Nachdenken an, denn man stellt sich irgendwann auch selbst die Frage, wie weit man für eine Freundschaft gehen würde und wer tatsächlich die wahren Freunde sind. Ein ganz tolles Buch!

Kurzbeschreibung
Seit Jims ungeklärtem Tod hat Bee keinen ihrer Freunde mehr gesprochen. Als sich die fünf ein Jahr später in einem noblen Wochenendhaus an der Küste wiedertreffen, entgehen sie nachts nur knapp einem Autounfall. Unter Schock und vom Regen durchnässt kehren sie ins Haus zurück. Doch dann klopft ein geheimnisvoller Unbekannter an die Tür und eröffnet ihnen das Unfassbare: Der Unfall ist wirklich passiert und es gibt nur einen Überlebenden. Die Freunde sind in einer Zeitschleife zwischen Tod und Leben gefangen, in der sie dieselben elf Stunden immer wieder durchlaufen – bis sie sich geeinigt haben, wer von ihnen überlebt. Der Schlüssel zur Entscheidung scheint Jims Tod zu sein – in ihrer Verzweiflung beginnen die Freunde nachzuforschen, was wirklich mit ihm passiert ist, in jener Nacht, in der er in den Steinbruch stürzte. Und langsam wird klar, dass sie alle etwas zu verbergen haben… ~ Quelle (Werbung)

„Das Flüstern der Magie“ von Laura Kneidl darf in dieser Auflistung auch nicht fehlen, denn die Geschichte rund um Fellon, die nicht nur Magie spüren kann, sondern vor allem auch magische Gegenstände archiviert, hat mich sehr unterhalten und ich habe Fellon im Zusammenspiel mit Reed sehr geliebt und wollte immer mehr über die beiden erfahren. Obwohl die Geschichte an sich als abgeschlossen gilt, hoffe ich sehr, dass es irgendwann doch noch eine Fortsetzung geben wird, da Ich noch viel mehr über die Archive erfahren möchte.

Kurzbeschreibung
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr… ~ Quelle (Werbung)

Ein weiteres Buch, das ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, mich dann aber vollkommen in den Bann ziehen konnte, ist „Sanctuary“ aus der Feder von V.V. James. Das Buch ist nicht nur wahnsinnig spannend, sondern zeigt auch auf, wie sehr sich Menschen doch verändern können, wie schnell Freundschaften zerbrechen können und vor allem wie schnell ein Menschenleben zerstört werden kann. Hier geht es um eine moderne Hexengeschichte, in der aufgezeigt wird, was Intrigen und Vorurteile auslösen können.

Kurzbeschreibung
Als Daniel Whitman, der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool, auf einer Party unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist die ganze Stadt in Aufruhr. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, doch jeder in Sanctuary weiß, dass Dans Ex-Freundin Harper die Tochter einer stadtbekannten Hexe ist. Ist Harper, die mehr als einen Grund hatte, wütend auf Dan zu sein, möglicherweise selbst eine Hexe? Hat sie ihn gar durch den Einsatz von Magie getötet? Als Harper schwere Anschuldigungen gegen Dan vorbringt und die Polizei in diesem Fall zu ermitteln beginnt, steht Sanctuary kurz vor einer neuen Hexenjagd… ~ Quelle (Werbung)

Ein Buch, das mich kopfschüttelnd und sprachlos, teilweise auch wütend zurückgelassen hat, ist „Schockraum“ von Tobias Schlegl. Schlegl, der selbst neben seiner Tätigkeit als Moderator auch als Sanitäter arbeitet, erzählt hierbei die Geschichte des Notfallsanitäters Kim, der immer mehr an seinem Job, den Anforderungen und den Erlebnissen innerhalb der Arbeitszeiten zerbricht. Vor allem die Tatsache, wie wenig man in diesem Job wertgeschätzt wird und zudem noch unterbezahlt ist, hat man mich sehr wütend gemacht, denn man kann über so eine Hilfe nicht dankbar genug sein. Ein absolutes Meisterwerk, das auch aufzeigt, was teilweise in der Gesellschaft schief läuft.

Kurzbeschreibung
Irgendetwas stimmt nicht im Leben von Notfallsanitäter Kim. Zwischen Nachtschichten und Zwölf-Stunden-Diensten fühlt er sich wie betäubt, ist ängstlich und macht Fehler. Seine Beziehung zu Marie geht in die Brüche. Erst mit der Zeit wird Kim klar, dass all die Probleme mit einem traumatischen Einsatz zu tun haben. Als sein bester Freund Benny ihn auf einen Roadtrip ans Meer mitnimmt, bietet sich Kim ein unverhoffter Ausweg. Und er spürt, dass er sich endlich seinen Ängsten stellen muss… ~ Quelle (Werbung)

Sehr berührt hat mich auch „Swimming Lessons“ von „Riverdale“-Datstellerin Lili Reinhart. Zwar handelt es sich hierbei „nur“ um ein Buch aus Tagebucheinträgen, Gedichten und niedergeschriebenen Gedanken, allerdings haben mich die Themen wie u.a. Trauer, gescheiterte Beziehungen, Depressionen, Verlust und Angstzustände sehr angesprochen und vor allem sehr nachdenklich gestimmt.
Mit ihrem Debüt hat Lili Reinhart bewiesen, dass sie definitiv auch das Talent zum Schreiben hat und ich hoffe, dass es noch viele weitere Werke von ihr geben wird.

Kurzbeschreibung
»Swimming Lessons – freischwimmen« erforscht die stürmischen Anfänge der jungen Liebe, den Kampf gegen Angst und Depressionen und den unvermeidlichen Herzschmerz, den Leidenschaft mit sich bringt. Lilis Gedichte sind gleichsam universell und zutiefst intim, ungemütlich und beruhigend, unterhaltsam und tiefgründig. Sie offenbaren Lilis charakteristische Ehrlichkeit und ihre einzigartige Perspektive. Begleitet von stylischen und stimmungsvollen Illustrationen schildert »Swimming Lessons – freischwimmen« die emotionalen Höhen und Tiefen der Autorin. Es ist das Werk einer Geschichtenerzählerin, die zu sich selbst findet. ~ Quelle (Werbung)

Eine absolute Überraschung war in diesem Jahr „Diese eine Lüge“ von Dante Medema. Ich habe von dem Buch rein gar nix erwartet und war doch insgesamt sehr begeistert von der Geschichte einer Schülerin, die sich ihr gesamtes Leben immer fehl am Platz gefühlt hat und nur durch ein Schulprojekt herausfindet, dass alles, woran sie bislang geglaubt hat, eine einzige Lüge war. Die Art und Weise, wie sie damit umgeht und gleichzeitig auch mehr über sich selbst erfährt, hat mich sehr berührt.

Kurzbeschreibung
Eine Lüge! Delias ganzes Leben basiert auf einer Lüge, denn ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Diese Erkenntnis wirft Millionen von Fragen auf, weckt Wünsche, sät Zweifel. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Trost findet das Mädchen nur bei Kodiak, dem Jungen mit der Gitarre, der Gedichte schreibt. Doch er ist auch der Junge mit der dunklen Vergangenheit, vor dem alle warnen… ~ Quelle (Werbung)

Colleen Hoover – ein Name, der eigentlich immer in einer Highlights-Liste stehen sollte. Bei mir hat die sympathische Autorin in diesem Jahr gleich zweimal abgeräumt, denn ich habe sowohl „Verity“ als auch „Was perfekt war“ wahnsinnig geliebt. Obwohl die Geschichten sehr unterschiedlich sind, konnten sie mich beide begeistern, berühren und schockieren. Während „Was perfekt war“ eine eher ruhigere Geschichte ist, die einen oft nachdenklich stimmt und berührt, ist „Verity“ sehr spannend, aber auch nichts für schwache Nerven, denn einige Szenen sind hier so herzerreißend und auch triggernd, dass das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet ist. Dennoch liebe ich beide Bücher so sehr und konnte sie nicht aus den Händen legen.

Kurzbeschreibung (Verity)
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches…
~ Quelle (Werbung)

Kurzbeschreibung (Was perfekt war)
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht— ~ Quelle (Werbung)

Rezension

[Kurzrezension] Ulrich Hub – Das letzte Schaf

Kurzbeschreibung
Was ist das nur für ein helles Licht, das die Schafe inmitten einer Winternacht aus dem Schlaf reißt? Und wo sind eigentlich ihre Hirten geblieben? Wurden sie vielleicht von einem Ufo entführt? Oder hat das Ganze etwa mit diesem Mädchen zu tun, das in einem nahegelegenen Stall geboren worden sein soll?
Um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen, begeben sich die Schafe auf eine abenteuerliche Nachtwanderung. Doch schon bald haben sie das erste Schaf verloren…
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Da „Das letzte Schaf“ nach einer süßen Geschichte für zwischendurch klang, war ich schon sehr gespannt darauf, wie Ulrich Hub das Leben der Schafe beschreibt und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde, denn hier bekommt man ein kleines Meisterwerk, das gut zu unterhalten weiß.

Ulrich Hub hat hier eine Geschichte geschaffen, die zwar weihnachtslastig ist, aber dennoch auch das ganze Jahr über gelesen werden kann. Die Geschichte wird sehr unterhaltsam und witzig erzählt, die Schafe sind sehr liebenswert und ihre Gespräche untereinander sind manchmal so zynisch und skurril, dass man ständig grinsen muss.

In „Das letzte Schaf“ wird eine Schafsherde mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, als ein Licht den Nachthimmel erhellt. Die Schafe wundern sich nicht nur über das Licht, sondern fragen sich auch, wo ihre Hirten geblieben sind, die sie nirgendwo mehr entdecken können. Um sich selbst ein Bild von allem zu machen, beschließt die Herde, dass sie dem Licht folgen möchte. Diese Nachtwanderung bleibt jedoch nicht ohne Folgen, denn während ihrer Reise haben sie eines ihrer Schafe verloren.

Auf den insgesamt knapp achtzig Seiten findet man zusätzlich zur Geschichte jede Menge Illustrationen von Jörg Mühle vor, die immer bestens zur Situation passen und auf denen man viel entdecken kann.

Kurz gesagt: „Das letzte Schaf“ ist eine unterhaltsame und vor allem witzige Geschichte, die für jung und alt bestens geeignet ist und dazu auch noch mit schönen Illustrationen daher kommt, sodass ich das kleine, aber feine Buch nur empfehlen kann.

Rezension

Katherine Rundell – Mitten im Dschungel

Kurzbeschreibung
Mitten im Dschungel stürzt die kleine Propellermaschine ab und plötzlich sind Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max auf sich allein gestellt. Wo sollen sie einen Unterschlupf und etwas zu essen finden. Und wie kommen sie aus diesem Urwald überhaupt wieder heraus? Immerhin ist ein Fluss in der Nähe und wilde Früchte, und Fred hat genug Abenteuerbücher gelesen, um ein Floß zu bauen. Aber ob das zum Überleben in der Wildnis reicht? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf „Mitten im Dschungel“ war ich schon sehr gespannt, da ich Survival-Szenarien schon immer sehr gern gemocht habe. Hier habe ich mir eine Geschichte voller Abenteuer gewünscht und diese auch bekommen, sodass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat.

Katherine Rundell erzählt die Geschichte sehr lebhaft und wortgewandt, gleichzeitig ist ihre Sprache auch altersentsprechend, sodass diese nicht nur gut zu den Figuren gepasst hat, sondern auch für jüngere Leser*innen bestens geeignet ist. Wunderschön sind auch sämtliche Beschreibungen zum Dschungel, denn hier konnte ich mir die Natur, den Amazonas und auch die Tiere sehr gut vorstellen.

In „Mitten im Dschungel“ kommt es zum Flugzeugabsturz, denn eine kleine Propellermaschine stürzt mitten im Dschungel ab, sodass Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max allein und komplett auf sich gestellt sind, da der Pilot den Absturz nicht überlebt hat. Trotz ihrer Lage behalten sie einen relativ kühlen Kopf und machen sich schnell ihre Gedanken, wie es weitergehen soll. Dabei spielt nicht nur der Zusammenhalt eine große Rolle, sondern auch ihr Überlebenswille, es wieder heil aus dem Dschungel zu schaffen.

Dabei wird der Zusammenhalt der Kinder sehr gut beschrieben und man lernt auch die Kinder und ihre Zeit vor dem Dschungel kurz kennen, sodass man durchaus eine Entwicklung bei ihnen ausmachen kann. Zwar hat es mir hier und da ein wenig die nötige Tiefe bei ihnen gefehlt, allerdings ist dies zu verschmerzen, da die Thematik durchaus überzeugen kann.

Kurz gesagt: „Mitten im Dschungel“ ist ingesamt eine schöne Survival-Geschichte, die mit einer tollen Sprache und interessanten Figuren Abenteuerlust weckt und dafür sorgt, dass man selbst zum Amazonas reisen möchte. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

Bücher allgemein

SUB am Samstag

„SUB am Samstag“ ist eine Aktion, die von der ehemaligen „Frau Hauptsachebunt“ ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die sich auf dem SUB befinden.

Da ich die Bücher von Juno Dawson bislang gemocht habe, musste auch ihr neuestes Werk „Meat Market – Schöner Schein“ bei mir einziehen. Das Thema ist nicht nur sehr interessant, sondern auch erschreckend und somit bin ich schon sehr gespannt, wie mir der Einblick in die Model-Welt gefallen wird.

Kurzbeschreibung
Jana Novaks Geschichte klingt wie das typische Model-Klischee: Eine schlaksige 16-Jährige, die nie zu den Hübschen zählte, wird auf der Straße entdeckt und über Nacht zum Star der Modebranche. Jana ist fasziniert von der neuen Welt, den vielen Chancen: Reisen, Partys, Begegnungen mit Kreativen und Promis. Aber schnell lernt sie auch die Schattenseiten kennen. Das, was sich hinter der schönen Fassade versteckt. Denn das Business ist hart, die jungen Models sind leichte Beute. Und je höher man steigt, desto tiefer der Fall… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Ein Buch, bei dem ich sehr skeptisch bin, es aber dennoch irgendwie lesen möchte, ist „Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins. Ich war ehrlich gesagt nie ein großer Fan von den Panem-Büchern, aber da ich Snow als Figur doch recht interessant fand, möchte ich Snows Geschichte zumindest eine Chance geben. Mal sehen, ob und wie es letztendlich überzeugen kann.

Kurzbeschreibung
Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Ein weiteres Buch, das direkt meine Aufmerksamkeit erregt hat, ist „Forever Free“ von Kara Atkin, was gleichzeitig auch der Auftakt der „Forever“-Trilogie ist. Somit musste das Buch pünktlich zum Erscheinungstag bei mir einziehen, allerdings habe ich es bislang immer noch nicht gelesen, sodass es aktuell noch in meinem Regal schlummert. Mal sehen, wann ich es letztendlich daraus befreien werde.

Kurzbeschreibung
Ihn zu lieben ist nicht einfach. Es ist kompliziert. Manchmal ist es kaum auszuhalten. Aber es ist immer wunderschön…

Die junge Raelyn kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorne anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen, und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich unwiderstehlich hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn hinter sich lassen wollte… ~ Quelle