Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] P.S. Ich liebe Dich


Deutscher Buchtitel: P.S. Ich liebe Dich

Originaltitel: P.S. I love you

geschrieben von: Cecelia Ahern

Erscheinungsjahr: 2007

Regie: Richard LaGravenese

Länge: 126 Minuten

Altersfreigabe: FSK o.A.

Darsteller: Hilary Swank, Gerard Butler, Gina Gershon, Lisa Kudrow, Harry Connick Jr.

IMDb-Bewerbung: 6,9 von 10

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Handlung
Eine ganz große Liebe: So wollten Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) den Rest ihres Lebens miteinander verbringen. Bis Gerry plötzlich an einem Gehirntumor stirbt – und eine erst 29-jährige, völlig verzweifelte Witwe zurücklässt, die nicht mehr leben möchte. Bis sie eines Tages einen Brief erhält, verfasst in Gerrys Handschrift – der erste von insgesamt zwölf, die er noch vor seinem Tod schrieb. In jedem stellt er Holly eine Aufgabe, unterzeichnet mit „P.S: Ich liebe Dich“.
[Quelle: Buecher.de]

Unterschiede Buch/Film
Bevor ich mit dem meckern beginne, möchte ich kurz betonen, dass ich nix dagegen habe, wenn Buch und Film voneinander abweichen.
Was hier allerdings geboten wird, ist in meinen Augen purer Schrott.

Alles liebevolle aus dem Buch ist in dem Film untergegangen.
Mich hat im Buch immer besonders Holly familiäre Situation berührt. Alle sind so unterschiedlich, aber haben doch zusammen gehalten.
Im Film sieht man davon allerdings gar nix. Die Mutter alleinerziehend, sämtliche Geschwister, bis auf Ciara, kommen im Film nicht vor.

Ebenfalls ein großer Störfaktor ist die Tatsache, dass die Bar im Film Hollys Mutter gehört und nicht Daniel. Daniel kommt hier so gut wie gar nicht vor und wenn er doch mal ein paar Sekunden erhält, erscheint er als notgeil.
Das die Story von meinem heißgeliebten Irland nach New York verfrachtet wurde, konnte ich ja gerade noch verschmerzen, eines kann ich den Drehbuchautoren jedoch nicht verzeihen – und das ist Hollys Darstellung.
Im Buch ist sie die trauernde Witwe, die sich nur schwer wieder an den Alltag gewöhnen kann. Im Film kommt sie mir dagegen wahnsinnig lebendig vor. Auch die Reise, die im Buch so wundervoll beschrieben wird, wurde hier zum Fiasko. Die Reise geht nach Irland – finde ich okay – aber dann schläft Holly einfach so mit einem von Gerrys besten Freunden?
Haaallooohoo? Was soll das denn?

Aber da ich nicht nur meckern will, habe ich tatsächlich etwas positives an den Film gefunden: Das Ende!
Die Darstellung und Überreichung des letzten Briefes war zwar recht vorhersehbar, aber wirklich schön und emotional gemacht.

Allerdings war ich heilfroh, als der Film vorbei war!

Schauspielerische Leistung
Auch da bin ich leider zwiegespalten.

Gerard Butler ist mein Gerry. Definitiv toll ausgesucht und äußerst passend. Er verkörpert Gerry im Handeln und optisch perfekt.

Dagegen gefällt mir Hillary Swank als Holly überhaupt nicht.
Zwar sieht sie optisch meiner Holly sehr ähnlich, allerdings ist Hillary Swank für mich keine Sympathieträgerin. Ich vermeide sogar zum Großteil ihre Filme, weil sie auf mich immer äußerst kalt wirkt. So auch in diesem Film.
Allerdings kann ich nichtmal sagen, wen ich da lieber gesehen hätte.

Leider gefällt mir auch Kathy Bates als Hollys Mutter nicht. Dazu muss gesagt werden, dass ich Kathy Bates als Schauspielerin wirklich liebe, allerdings ist sie meiner Meinung nach ein wenig zu schroff für diese (eigentlich) einfühlsame Rolle.

Soundtrack
Der Soundtrack ist eines der positiven Dinge an dem Film.
Zwar ist es kein Soundtrack, an dem ich mich in zehn Jahren noch erinnern werde, aber dafür ist er ganz solide und konnte mich mit Songs von Flogging Molly oder James Blut gut unterhalten.

Am besten gefällt mir hierbei ‚Love you ‚till the end‘ von The Pogues, dass sehr gut zum Buch als auch zum Film passt.

Fazit
„P.S. Ich liebe Dich“ ist für mich eine glatte Enttäuschung.
Ich liebe das Buch sehr und habe es schon mehr als einmal gelesen, aber der Film brachte in mir nur pure Enttäuschung hervor.

Finger weg!

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Nur mit Dir

Deutscher Buchtitel: Zeit im Wind

Originaltitel: A walk to remember

geschrieben von: Nicholas Sparks

Erscheinungsjahr: 2002

Regie: Adam Shankman

Länge: 98 Minuten

Altersfreigabe: FSK 6

Darsteller: Mandy Moore, Shane West, Peter Coyote, Lauren German, Daryl Hannah u.a.

IMDb-Bewerbung: 7,1 von 10

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Handlung
Gegensätze ziehen sich magisch an. Landon Carter (Shane West) hätte niemals für möglich gehalten, dass er sich unsterblich in die unscheinbare Jamie (Mandy Moore) verlieben würde. Schließlich ist Landon einer der hipsten Typen an der High School. Coole Klamotten, neues Auto, alle Mädchen sind hinter ihm her und was noch viel wichtiger ist bei der angesagtesten Clique gibt Landon lautstark den Ton an. Doch als er es wieder einmal zu bunt getrieben hat, wird er zur Strafe dazu verdonnert, beim absolut uncoolsten Projekt an der Schule aktiv mitzumachen der Theatergruppe. Dort begegnet er Jamie. Die enge Zusammenarbeit mit dem stillen und als spießigen Mauerblümchen verschrieenen Mädchen empfindet Landon als unerträgliche Zumutung. Bis… ja, bis er entdeckt, was wirklich in Jamie steckt. Und obwohl seine Clique ihn nun vor die Wahl stellt, verliebt sich Landon Hals über Kopf…

[Quelle: Amazon]

„Jamie hat mir das Leben gerettet. Sie hat mir alles beigebracht. Über das Leben, die Hoffnung und über die lange Reise die vor uns liegt. Ich werde sie immer vermissen. Unsere Liebe ist wie der Wind. Ich kann sie nicht sehen… aber ich fühle sie.“

Unterschiede Buch/Film
Viele Unterschiede gibt es zum Glück nicht.

Der Film ist deutlich moderner als das Buch und auch Jamie wird hier lebhafter dargestellt. Im Buch hat sie mich mit ihren Spendenaktionen, etc. doch ein wenig zu sehr an Mutter Teresa erinnert. 😉

Schauspielerische Leistung
Mandy Moore und Shane West sind für mich ein absolutes Traumpaar. Als Jamie und Landon passen sie perfekt zusammen und bieten ein unglaublich tolles Zusammenspiel. Shane West spielt den Rebellen perfekt, Mandy Moore passt sehr gut ins Bild vom perfekten Mauerblümchen.

Beide haben mich sehr oft zur Tränen gerührt, vor allem die Krankehausszene ist wunderbar umgesetzt worden. Auch die Szenen in der Kirche sind sehr gut und liebevoll umsetzt worden. Hier merkt man nochmal deutlich, wie gut die Harmonie zwischen den Schauspielern ist, die auch privat sehr gute Freunde sind.

Sehr gut gefallen hat mir auch Peter Coyote, der hier die Rolle von Reverend Sullivan spielt. Seine Skepsis und Gefühle werden sehr gut dargestellt und ich hätte mir keinen besseren Schauspieler für diese Rolle wünschen können.

Soundtrack
Dieser Soundtrack ist einfach super. Ich habe ihn mir damals zusammen mit der DVD gekauft und konnte nicht genug bekommen.

Die Songs wurden zum Großteil von Mandy Moore und der Band Switchfood gesungen, aber auch Shane West darf einen Track beisteuern. Neben „Only hope“, dass auch schon während der Theateraufführung von Mandy Moore gesungen wird, sind noch „Someday we’ll know“, „Cry“ und „It’s gonna be love“ von ihr vertreten.

Sogar Shane West hat hier einen kleinen musikalischen Auftritt. „So what does it all mean“ ist das genaue Gegenteil von Moore’s Songs. Dieser Song ist rockig und rebellisch und passt perfekt zu seiner Rolle.

Sämtliche Songs gehen ins Ohr und vor allem ins Herz.

Fazit
„Nur mir Dir“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, den ich mir immer und immer wieder angucken kann. Ich muss sogar gestehen, dass ich ihn nahezu auswendig mitsprechen kann.

Perfekter Film – Perfektes Buch – Perfekter Soundtrack! Was will man mehr? 🙂

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Projekt gestartet!

Ich habe ja bereits vor ein paar Wochen angedeutet, dass ich sehr gerne mehr über Literaturverfilmungen berichten möchte.
Dies wird ab sofort passieren.

Den Anfang macht selbstverständlich die Harry Potter-Reihe, die ich mir dieses Wochenende noch einmal angucken werde:

Weitere Literaturverfilmungen werden (neben Harry Potter) in den nächsten Wochen thematisiert:




Welche Literaturverfilmung sollte man noch UNBEDINGT gesehen haben?
(bitte nicht Herr der Ringe, da schlafe ich immer ein)

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Part 2)

Wer bereits das siebte Buch der Harry Potter-Saga gelesen hat, der weiß, dass am Ende ein Epilog erscheint, in dem kurz das Leben der vier Figuren Hermine Granger (Emma Watson), Harry Potter (Daniel Radcliffe), Ron Weasley (Rupert Grint) und Draco Malfoy (Tom Felton) 19 Jahre später beschrieben wird. Natürlich darf diese Zeitspanne auch nicht in der Verfilmung „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Part 2)“ fehlen.

Bereits jetzt gibt es schon erste Fotos von diesen Szenen.

Ich muss gestehen, dass mich die Bilder ein wenig geschockt haben.
Die meisten Potter-Charaktere stehen hierbei kurz vor ihrem 40. Lebensjahr und sehen schon sooo alt aus?
Draco sieht beinahe wie 60 aus und Hermine sehr känklich.

Richtig gut getroffen finde ich bisher nur Harry. Aber wer weiß, wie das Ganze dann später auf der Leinwand aussieht. 🙂

Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Part 1

Am 18.11. ist es endlich so weit. Nachdem man beinahe 1,5 Jahre auf den vorletzten Harry Potter Film warten musste, darf man sich nun auf die Fortsetzung freuen.
Bei einem Harry Potter-Spezial auf RTL konnte man gestern bereits schon erste Einblicke bekommen.

Nachdem mich die ersten beiden Filme „Der Stein der Weisen“ und „Die Kammer des Schreckens“ eher enttäuscht haben, wollte ich eigentlich gar keine Potter-Verfilmung mehr schauen. Doch dann haben mich die Teile 3-6 doch sehr überrascht und ich konnte nicht genug bekommen.

Hier schon einmal der XXL-Trailer von den Heiligtümern des Todes:

Demnächst werde ich übrigens (mal wieder) alle sieben Harry Potter Bücher lesen. Wer sich anschließen möchte ist herzlich willkommen. 🙂