Rezension

Stephanie Garber – Legendary (Caraval #2)

Kurzbeschreibung
Donatella Dragna hatte kaum Zeit, sich an ihr neues Leben bei den Caraval-Schauspielern zu gewöhnen, als sie erfährt, dass Caraval-Master Legend die Aufführung eines neuen Spiels plant. Inmitten der Vorbereitungen spielt Donatella jedoch ein anderes, ebenso tödliches Spiel: Sie hat Schulden und es ist an der Zeit, diese zu begleichen. Wenn Donatella die Freiheit behalten will, die sie und ihre Schwester Scarlett sich so hart erkämpft haben, muss sie den Master von Caraval hintergehen. Donatella weiß, dass Legend gefährlich ist, doch sie lässt sich auf sein Spiel ein. Und obwohl sie sich geschworen hat, dass sie sich nie verlieben wird, ist ihr Herz plötzlich genauso in Gefahr wie ihr Leben… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits der erste Band der „Caraval“-Trilogie gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den zweiten Band „Legendary“ gefreut, von dem ich mir sehr viel erhofft habe. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn das Buch ist mindestens genauso packend und interessant, wie der erste Band.

Sehr positiv fällt hierbei der tolle Schreibstil auf, denn die Autorin konnte mich mit vielen Wendungen und Überraschungen, jeder Menge Action, tollen Kulissen und viel Spannung überzeugen. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen, fiebert mit ihnen mit und erlebt alles hautnah mit. Gleichzeitig entwickeln sie sich stetig weiter, bekommen immer mehr Ecken und Kanten und ich habe ihre Geschichte sehr gerne verfolgt. Während im ersten Band eher Scarlett im Vordergrund stand, geht es nun vermehrt um ihre Schwester Donatella, die meiner Meinung nach im ersten Band viel zu kurz kam.

Interessant ist dabei, dass es sich dieses Mal um ein neues Spiel handelt, dem sich die Schwestern stellen müssen. Dieses ist vom Grundsatz her zwar ein wenig anders, aber ist dennoch nachvollziehbar und erinnert weiterhin sehr an Caraval. Hierbei hat die Autorin wieder einmal viele Idee positiven umgesetzt, denn das Spiel ist skrupellos, spannend gestaltet und sorgt dafür, dass man oftmals alles geben muss und auch mal Dinge erfüllen muss, die man sonst nie tun würde, um am Leben zu bleiben. Dabei stellt sich auch die Frage, was hier Wahrheit und Fiktion ist, sodass man auch als Leser immer wieder ins Grübeln gerät.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und besticht vor allem mit seiner tollen Farbgestaltung. Auch die Kurzbeschreibung hat mir auf Anhieb gefallen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Legendary“ ist eine spannende und actiongeladene Fotrsetzug voller Wunder, Überraschungen und Wendungen, die aber auch gleichzeitig mit einem packenden Schreibstil und interessanten Figuren überzeugen kann, sich gut weiterentwickelt und dem ersten Band in Nichts nachsteht, sodass ich bereits ungeduldig dem dritten und letzten Band „Finale“ entgegenfiebere.

Reihenfolge
Caraval
Legendary
Finale (dt. Titel unbekannt)

Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Pepper Winters – Crown of Lies (Truth and Lies #1)

„Crown of Lies“ gehörte zu den Büchern, die ich unbedingt mögen wollte, da bereits so viele andere Leser davon geschwärmt haben. Meine Erwartungen waren somit riesig – und leider wurde ich enttäuscht, denn dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.

Das wohl größte Problem war hierbei, dass ich mich leider weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil von Pepper Winters anfreunden konnte. Während die Geschichte anfänglich noch vielversprechend war, wurde sie im Laufe der Zeit immer plumper und die Figuren immer naiver. Die Autorin hat sich zwar bemüht, den Figuren eine gewisse Tiefe zu geben, allerdings wirkten sie auf mich leider sehr naiv, unscheinbar und austauschbar, sodass mir ihr Schicksal im Laufe der Geschichte zunenehmend egal wurde.

Die Geschichte rund um Elle und Penn ist oftmals zu überdreht, durcheinander, naiv, besitzt den ein oder anderen Logikfehler und sorgte dafür, dass für mich keinerlei Spannung aufkam. Beide wirken oftmals sehr unsympathisch und nicht authentisch, da ihr Handeln oftmals einfach nur zu gewollt rüberkommt, aber ohne jegliches Gefühl.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich von der Geschichte und den Figuren immer mehr genervt war und das Buch nach knapp sechzig Prozent abgebrochen habe. Sehr schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

Rezension

Jenny Han – Always and forever, Lara Jean (To all the boys I’ve loved before #3)

Kurzbeschreibung
Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund Peter verliebt, ihr Vater heiratet endlich die Nachbarin Ms. Rothschild, und Lara Jeans Schwester Margot wird den Sommer über nach Hause kommen. Doch während Lara Jean mit Feuereifer bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft, zeichnen sich Veränderungen am Horizont ab. Sie muss große Entscheidungen treffen: Welches College soll sie besuchen, und was bedeutet das für ihre Beziehung mit Peter? Bald wird Lara Jean ihr Zuhause und ihre Familie verlassen müssen – und vielleicht auch ihre erste Liebe? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Bücher von der bezaubernden Jenny Han habe ich schon immer sehr gerne gelesen, so auch die ersten beiden Bände der „To all the boys I’ve loved before“-Trilogie. Da mir die ersten beiden Bände hervorragend gefallen haben, wollte ich auch unbedingt den dritten und letzten Band „Always and forever, Lara Jean“ eine Chance geben und auch hier wurde ich wieder einmal nicht enttäuscht.

Nachdem ich die ersten beiden Bände als Hörbuchfassung gehört habe, habe ich mich bei „Always and forever, Lara Jean“ für die Print-Ausgabe entschieden und auch dieser Wechsel hat nichts daran geändert, dass die Trilogie ihren ganz eigenen Zauber versprüht.

Auch beim dritten Band muss man sagen, dass die Geschichte an sich wieder einmal wunderbar ist und den typischen Charme der Autorin versprüht und leicht und locker ist, aber auch eine gewisse Tiefe mit sich bringt. Lara Jean entwickelt sich hervorragend weiter, ich war direkt wieder mitten im Geschehen und konnte erneut mit ihr mitfiebern. Auch die anderen Figuren haben mir gut gefallen und es gab niemanden, den ich so wirklich unsympathisch fand.

Zwar ist Lara Jean in „Always and forever, Lara Jean“ oftmals eine kleine Dramaqueen, allerdings muss ich sagen, dass ich ihre Ängste und Sorgen gut nachvollziehen konnte, da es wohl schon jedem Mädchen, bzw. jungen Frau so ergangen ist, dass sie oftmals Angst vor ihren eigenen Gefühlen hatte und diese nicht richtig einschätzen konnte. Nun, wo sie fast erwachsen ist und sich plötzlich unter anderem mit der Wahl des passenden College, aber auch mit der Hochzeit ihres Vater beschäftigen muss, wirkt Lara Jean deutlich reifer, kann manche Situationen deutlich besser einschätzen, lässt ihre Naivität immer mehr fallen und steht für sich selbst ein, sodass man es hier mit einer authentischen und liebenswerten Protagonistin zu tun hat – auch wenn diese nicht immer perfekt ist. Auch Peter hat sich weiterentwickelt und die Beziehung zwischen ihnen hat sich mittlerweile gefestigt.

Somit kann man auch insgesamt sagen, das ich Lara Jean sehr gern auf ihrem Weg begleitet habe und sie und auch die anderen Figuren vermissen werde. Es war eine Reise mit vielen Höhen und Tiefen, kleinen und großen Dramen, aber dennoch waren die Figuren immer liebenswert und authentisch, sodass ich gerne mit ihnen mitgefiebert habe.

Das Cover ist für mich ein toller Hingucker und passt für mich bestens zur Geschichte, da Lara Jean wieder einmal gut abgelichtet ist. Dazu finde ich es sehr gut, dass man das Original-Cover übernommen hat. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: „Always and forever, Lara Jean“ ist insgesamt ein würdiger Abschluss, der zwar nicht gänzlich ohne Drama auskommt, allerdings dennoch sehr unterhaltsam ist. Die Figuren haben sich wieder einmal sehr gut entwickelt und Jenny Han konnte erneut unter Beweis stellen, dass sie eine wunderbare Autorin ist. Ich kann das Buch und die Trilogie somit nur empfehlen.

Reihenfolge
To all the boys I’ve loved before
P.S. I stil love you
Always and forever, Lara Jean

Rezension

William Ritter – Der leichenbleiche Mann (Jackaby #3)

Kurzbeschreibung
New Fiddleham, 1892: Es ist zehn Jahre her, dass Jenny Cavanaugh ermordet wurde, doch sie hat noch lange keine Ruhe gefunden und lebt als Geist in Jackabys Haus weiter. Als sich in New Fiddleham auf einmal Mordfälle ereignen, die Jennys Fall verblüffend ähneln, nehmen Jackaby und seine Assistentin Abigail den Fall von damals wieder auf – mit der Absicht, den aktuellen Fall dabei ebenfalls zu lösen. Ihre Suche treibt sie in die Arme eines leichenbleichen Feindes… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem mir bereits die ersten beiden Bände „Jackaby“ und „Die verschwundenen Knochen“ der „Jackaby“-Reihe von William Ritter sehr gefallen haben, war ich schon sehr gespannt auf den dritten Band „Der leichenbleiche Mann“ und habe mir eine ähnlich spannende und humorvolle Geschichte erhofft und wurde zum Glück auch nicht enttäuscht, denn bereits nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und durfte einen tollen Fall erleben.

Da mir der Schreibstil bereits bei den Vorbänden sehr zugesagt hat und ich gar nicht mit so viel Humor gerechnet habe, bin ich froh, dass der Autor seinem Stil weiterhin treu geblieben ist und sich dazu seit seinem Debüt immer mehr steigert. Dazu liest sich die Geschichte sehr leicht und flott, sodass ich von Anfang an sofort in die Geschichte hineingefunden habe. Gleichzeitig sind die Schauplätze hervorragend gewählt und verbreiten eine düstere Atmosphäre und auch die Figuren wurden von William Ritter liebevoll ausgearbeitet und haben sich gut weiterentwickelt, sodass ich mich direkt wieder mit ihnen anfreunden konnte und den neuesten Fall von Jackaby und Abigail gerne verfolgt habe.

Während Jackaby und Abigail im ersten Band nicht immer eingespielt wirkten und auch im zweiten Band noch oftmals unbeholfen miteinander umgegangen sind, wirken sie in „Der leichenbleiche Mann“ wie ein eingespieltes Team und ich mochte die Chemie zwischen ihnen sehr. Obwohl Jackaby oftmals sehr skurril und stellenweise auch schroff wirkt, ist Abigail das Herz in dem Ermittler-Duo und lässt sich von Jackaby nicht alles gefallen, sodass man die beiden trotz ihrer Ecken und Kanten direkt ins Herz schließt und sie gerne auf ihren Ermmittlungen begleitet.

In „Der leichenbleiche Mann“ haben die Figuren wieder alle Hände voll zu tun, denn – wie der Titel schon so schön sagt – geht es hier um einen leichenblassen Mann, und auch Jenny Cavanaugh steht dieses Mal deutlich mehr im Vordergrund. Diese wurde vor fast einem Jahrzehnt ermordet und lebt seitdem als Geist in Jackabys Haus. Mittlerweile geschehen jedoch in New Fiddleham weitere Morde, die sich mit dem Mord von Jenny ähneln und somit neue Hoffnung mit sich bringt, dass ihr Mörder gefunden wird. Hierbei ist es besonders schön, dass man nicht nur Jenny und ihre Vergangenheit kennen lernt, sondern auch mehr über Jackabys Vergangenheit erzählt wird, was ihn direkt noch sympathischer macht.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, da es auf den ersten Blick doch recht unscheinbar wirkt, man danach jedoch immer mehr Details entdeckt, die perfekt zur Geschichte passen. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen, sodass ich die Fortsetzung unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Der leichenbleiche Mann“ ist eine würdige und spannende Fortsetzung, die zwar nicht ganz an die ersten beiden Bände heranreicht, mich aber dennoch unterhalten konnte, sodass ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe. Somit kann ich auch den dritten Band nur empfehlen und freue mich auf den vierten und vermutlich letzten Band „Der gnadenlose König“, der bereits im November erscheinen wird.

Reihenfolge
Jackaby
The Map (#1.5 / dt. Titel unbekannt)
Die verschwundenen Knochen
Der leichenbleiche Mann
Der gnadenlose König (11. November 2019)

Rezension

Kylie Scott – Perfect Mistake

Kurzbeschreibung
Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich… oder? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf „Perfect Mistake“ war ich ganz besonders gespannt, da ich nicht nur das Cover sehr ansehnlich finde, sondern auch die Kurzbeschreibung. Leider ist es jedoch so, dass mich das Buch letztendlich sehr enttäuscht hat, denn hierbei wollte für mich so vieles nicht zusammenpassen.

Das größte Problem ist dabei, dass in „Perfect Mistake“ einfach viel zu wenig passiert, denn die Geschichte ist nicht nur langatmig und wiederholt sich mehrfach, sondern bleibt auch sehr häufig auf einem Punkt stehen, ohne sich zu enwickeln. Zwischen den Figuren herrscht ein ewiges Hin und Her, was weder spannend, noch besonders romantisch ist, sondern mich schlicht und ergreifend genervt hat.

Somit dauert es auch sehr lange, bis in der Geschichte überhaupt mal etwas Nennenswertes geschieht. Auch die Figuren sind für mich leider nicht das Gelbe vom Ei. Man muss zwar zugeben, dass man diese hier gut kennen lernt und sich Kylie Scott bei der Ausarbeitung einiges bei gedacht hat, allerdings empfand ich Die Figuren oft als unsympathisch und konnte auch ihr Handeln nicht immer nachempfinden, was es mir letztendlich schwer gemacht hat, sie auch nur ansatzweise ins Herz zu schließen.

Allgemein bin ich der Meinung, dass die Harmonie zwischen Adele und Pete überhaupt nicht stimmig ist, was ebenfalls mit ein Grund ist, weshalb ich das Buch letztendlich so enttäuschend fand. Stattdessen hat man sich hier an vielen Klischees bedient und eine Lovestory zusammengeschustert, wie man sie schon zu tausenden in dem Genre erlebt hat – ohne sich jedoch von anderen abzuheben.

Wunderschön ist dagegen das Cover, das mich bereits in den Verlagsvorschauen sehr angesprochen hat, da es sehr stimmig wirkt. Auch die Kurzbeschreibung klang zunächst sehr gut, sodass ich mich auf „Perfect Mistake“ gefreut habe. Schade, dass der Inhalt letztendlich nicht mithalten konnte.

Kurz gesagt: „Perfect Mistake“ hätte an sich eine schöne Geschichte werden können, allerdings ist das Buch leider voller Klischees, langatmigen Momenten und unsympathischen Figuren, sodass ich hier leider keine schönen Lesestunden hatte. Somit kann ich keine Empfehlung aussprechen.

Rezension

Manuela Inusa – Die kleine Straße der großen Herzen (Valerie Lane #6)

Kurzbeschreibung
In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Laurie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut, und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen großen Wunsch… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten fünf Bände der „Valerie Lane“-Reihe sehr genossen habe und mich die Autorin wieder einmal von ihrem Talent überzeugen konnte, habe ich mich schon sehr auf den mittlerweile sechsten und somit leider auch letzten Band der Reihe gefreut und hatte hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn ich habe in die Geschichte direkt hinein gefunden und „Die kleine Straße der großen Herzen“ in fast einem Rutsch durchgelesen.

Bei diesem Buch habe ich mich wieder direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden. Gleichzeitig lernt man die Stadt, deren Menschen und die kleine Einkaufsstraße noch intensiver kennen, da man immer mehr erfährt und sich noch mehr in die Umgebung verliebt.

Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailreich erzählt, sondern besticht auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Oxford war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte eingebaut hat.

Laurie, Kiera, Susan, Orchid und Ruby, die allesamt Läden in der Valerie Lane besitzen, bzw. besessen haben, wurden in den jeweiligen Bänden bislang immer sehr gut beschrieben. Man konnte mit ihnen mitfühlen, mitleiden und ihren Alltag erleben – somit ist es auch kein Wunder, dass die fünf Frauen in „Die kleine Straße der großen Herzen“ noch einmal alle zusammenkommen. Hierbei wird nicht nur noch einmal auf ihre jeweils einzelnen Geschichten eingegangen, sondern nochmal auf die vielen Veränderungen, die im Laufe der Zeit eingetreten sind, was doch insgesamt sehr gelungen ist. Hierbei bemerkt man nicht nur den Zusammenhalt der Freundinnen, sondern auch, dass sie ein großes Herz haben und immer für andere Menschen da sind.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass „Die kleine Straße der großen Herzen“ ein wunderbarer Abschluss der „Valerie Lane“-Reihe ist. Ich werde die kleine Straße und ihre Figuren vermissen.

Reihenfolge
Der kleine Teeladen zum Glück
Die Chocolaterie der Träume
Der zauberhafte Trödelladen
Das wunderbare Wollparadies
Der fabelhafte Geschenkeladen
Die kleine Straße der großen Herzen

Rezension

Nina LaCour – Alles Okay

Kurzbeschreibung
Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Alles Okay“ von Nina LaCour ist eines der Bücher, die ich in diesem Jahr am meisten herbeigesehnt habe, weil mich nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch der Klappentext angesprochen hat. Somit waren meine Erwartungen sehr hoch angesetzt und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Wie auch schon bei „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ verwendet Nina LaCour in „Alles Okay“ eine sehr poetische und ruhige Sprache, die sich sehr schön und flüssig lesen lässt und mich trotz der oftmals melancholischen Thematik unterhalten konnte. Die Figuren, insbesondere Marin, sind liebevoll ausgearbeitet, da sie nicht nur (fast) alle sympathisch sind, sondern auch die Tiefe besitzen, die bei so einem Thema besonders wichtig ist. Die Dialoge wirken zwar manchmal ein wenig hölzern, wissen jedoch auch zu überzeugen.

„Alles Okay“ thematisiert die Geschichte von Marin, die bereits in ihrem jungen Leben zu viel erleiden musste. So ist nicht nur viel zu früh ihre Mutter verstorben, sondern auch ihr geliebter Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist. Dessen Tod hat sie so sehr mitgenommen, dass sie die Flucht ergriffen hat. Flucht vor ihrem alten Leben, ihren Erinnerungen und ihren Freunden. Seitdem hat sie einige Mauern um sich herum aufgebaut und lässt kaum noch Nähe zu anderen Menschen zu, sodass sie nach und nach vereinsamt. Dies ändert sich jedoch schrittweise, als ihre beste Freundin Mabel bei ihr auftauht und sie mit viel Geduld und Verständnis aus ihrer Einsamkeit herauslockt…

Die Freundschaft zwischen Mabel und Marin ist dabei etwas ganz besonderes, die nicht nur von einer gemeinsamen Vergangenheit geprägt ist, sondern auch junge Menschen zeigt, die sich aufeinander verlassen konnten, füreinander da waren und alles miteinander geteilt haben. Umso schwerer ist es anfänglich zu verstehen, wieso Marin sich so weit entfernt von Mabel in die Einsamkeit gestürzt hat, was jedoch im Laufe der Geschichte sehr gut erklärt wird.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, da es nicht nur Marins selbstgewählte Isolation zeigt, sondern auch Auszüge des Strandes, der schon immer ihre Vergangenheit geprägt hat. Hierbei sind besonders die Farben sehr gut gewählt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: „Alles Okay“ ist eine wunderschöne, tieftraurige und nachdenklich stimmende Geschichte über Trauer, Freundschaft und Einsamkeit und konnte mich aufgrund der poetischen Sprache von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen. Empfehlenswert!

Rezension

[Kurzrezension] Kristen Fulton – Mit dem Ballon in die Freiheit

Kurzbeschreibung
Peter lebt mit seiner Familie in der DDR. Seine Eltern haben einen geheimen Plan. Nach über einem Jahr startet die Familie mitten in der Nacht mit einem selbstgebauten Heißluftballon in den Westen. Die Stasi ist ihnen auf den Fersen. Doch der Ballon steigt höher und höher. Als das Gas aufgebraucht ist und der Ballon wieder sinkt, wissen sie nicht, ob sie die Grenze schon überquert haben. Doch Peters Vater gibt Entwarnung: Er hat ein westdeutsches Auto gesehen. Sie sind also tatsächlich in Bayern gelandet! ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Wenn man „Mit dem Ballon in die Freiheit“ in den Händen hält, fällt zuerst auf, dass der Preis von 20 EUR bei gerade einmal etwas mehr als fünfzig Seiten doch recht happig ist. Je mehr man jedoch in dem Buch blättert, merkt man, wie viel Aufwand hier betrieben wurde.

Neben der Erzählung der Familien Wetzel und Strelzyk, die gemeinsam im Jahr 1979 per Heißluftballon aus der DDR geflohen sind, gibt es hier noch zahlreiche wunderschöne und vor allem hochwertige Illustratione, die Torben Kuhlmann beigesteuert hat.

Die Geschichte rund um die Familien Wetzel und Strelzyk, die sich im September 1979 dazu entschieden haben, per selbstgebautem Heißluftballon aus der DDR zu fliehen, wird sehr gut erzählt und dargstellt. So bekommt man nicht nur einen guten Einblick über die Familien selbst, sondern auch über ihren Fluchtweg. Da dieses Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, ist es somit umso spannender, welchen Torturen die Familie dabei auf sich genommen haben.

Durch die vielen schönen Illustrationen ist die Geschichte in nur wenigen Sätzen und Bildern erklärt, sodass auch die kleinsten Leser verstehen können, wie schwer damals noch eine Flucht aus der DDR war.

Somit ist „Mit dem Ballon in die Freiheit“ insgesamt ein gutes und lehrreiches Kinderbuch mit vielen Illustration und einer tollen Botschaft, das sowohl für jüngere als auch ältere Leser geeignet ist.

Rezension

Manuela Inusa – Der fabelhafte Geschenkeladen (Valerie Lane #5)

Kurzbeschreibung
Orchid liebt ihren kleinen Geschenkeladen, mit dem sie sich ihren Lebenstraum erfüllt hat. In Orchid’s Gift Shop gibt es alles, was das Herz begehrt, wie wunderbare Düfte, Badeperlen und selbstgemachte Kerzen. Doch das größte Geschenk, das Orchid anderen gibt, ist ihre Zeit. Immer gut gelaunt hat sie stets ein offenes Ohr für jedermann. Nur ein Mensch vertraut sich ihr nicht an, und das ist ausgerechnet Orchids Freund Patrick. Schon länger scheint es in der Beziehung zu kriseln, doch selbst ihre besten Freundinnen wissen keinen Rat. Und als Orchid endlich beschließt, Patrick vor die Wahl zu stellen, erfährt sie etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten vier Bände der „Valerie Lane“-Reihe sehr genossen habe und mich die Autorin wieder einmal von ihrem Talent überzeugen konnte, habe ich mich schon sehr auf den mittlerweile fünften und somit vorletzten Band der Reihe gefreut und hatte hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn ich habe in die Geschichte direkt hinein gefunden und „Der fabelhafte Geschenkeladen“ in fast einem Rutsch durchgelesen.

Bei diesem Buch habe ich mich wieder direkt wohl gefühlt, denn die Autorin verwendet hierbei nicht nur eine wunderbare und angenehme Sprache, die sich leicht und flott lesen lässt, sondern verzaubert auch mit interessanten und sympathischen Figuren, unterhaltsamen Dialogen und tollen Schauplätzen, die detailverliebt beschrieben werden. Gleichzeitig lernt man die Stadt, deren Menschen und die kleine Einkaufsstraße noch intensiver kennen, da man immer mehr erfährt und sich noch mehr in die Umgebung verliebt.

Die Geschichte wird hier nicht nur wunderschön und detailreich erzählt, sondern besticht auch mit tollen, vielseitigen Figuren und einer wunderbaren Atmosphäre. Wer bereits in Oxford war, wird hier vieles wiedererkennen, weil die Autorin regelrecht von der Stadt schwärmt und viele Sehenswürdigkeiten in die Geschichte eingebaut hat.

Während man im Laufe der Reihe bereits Laurie, Kiera, Susan und Ruby kennen lernen durfte, bekommt man es dieses Mal mit Orhid zu tun, die ebenfalls in der Valerie Lane ansässig ist und dort „Orchid’s Gift Shop“ betreibt, wo es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Orchid selbst ist eine sehr sympathische und warmherzige Person, die für jeden Menschen da ist, immer ein offenes Ohr hat und stets an andere denkt, sodass man sie sehr schnell ins Herz schließt. Gleichzeitig merkt man ihr aber auch an, dass sie ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen hat, denn ausgerechnet ihr Freund Patrick ist eher schweigsam und vertaut sich ihr nicht an, sodass sie an ihrer Beziehung immer mehr zu zweifeln beginnt…

Hierbei muss man sagen, dass die Geschichte diesmal weitaus ernster als die anderen Bände ist und somit vielleicht ein wenig an Lockerheit fehlt. Mir persönlich hat das doch ernstere Thema jedoch sehr zugesagt, da es trotz allem authentisch ist und zeigt, dass das Leben nicht immer nur aus Friede, Freude, Eierkuchen besteht.

Das Cover ist wunderschön anzusehen, besticht durch tolle Farben und passt perfekt zum Buchtitel, Kompliment! Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte wunderbar zusammen und hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Manuela Inusa konnte mich erneut voll und ganz mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Setting und ihren vielen wunderbaren Ideen überzeugen, sodass ich „Der fabelhafte Geschenkeladen“ sehr genossen habe. Ich freue mich bereits auf den letzten Band „Die kleine Straße der großen Herzen“ und bin gespannt, was noch alles in der Valerie Lane geschehen wird.

Reihenfolge
Der kleine Teeladen zum Glück
Die Chocolaterie der Träume
Der zauberhafte Trödelladen
Das wunderbare Wollparadies
Der fabelhafte Geschenkeladen
Die kleine Straße der großen Herzen

Neuerscheinung

Waiting on Wednesday

New WoW

„Waiting on Wednesday“ ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Wer hätte das gedacht: Es gibt neuen Lesestoff aus der Feder von Stephen Chbosky!
„Der unsichtbare Freund“ klingt dabei nicht nur sehr spannend, sondern verspricht auch noch eine ganz besondere Thematik: Parapsychologie.
Somit freue ich mich schon sehr darauf, Chboskys neuestes Werk in den Händen halten zu dürfen. Hierbei muss man sich mehr lange gedulden, denn „Der unsichtbare Freund“ erscheint bereits am 4. November 2019 bei Heyne.

Kurzbeschreibung
Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse. ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)