Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Riley Sager – Schwarzer See

„Schwarzer See“ von Riley Sager klang zunächst nach einem sehr spannenden Thriller, der bestens für die dunkle und regnerische Jahreszeit geeignet ist. Da ich bislang auch nur Gutes über das Buch gehört habe, waren meine Erwartungen enorm hoch, doch leider wurde ich hierbei doch sehr enttäuscht, sodass ich das Buch nach etwas mehr als dreihundert Seiten abgebrochen habe.

Die Idee, dass die Künstlerin Emma Davis ihre Erlebnisse aus der Jugend in ihre Bilder mit einarbeitet und somit ihr Innerstes preis gibt, fand ich zunächst interessant. Auch das Szenario, dass hier ein Camp, wie es in den USA sehr gern besucht wird, eine große Rolle spielt, fand ich sehr interessant. Aber leider hat mich sowohl Emmas Vergangenheit als auch die Suche nach den verschwundenen Mädchen leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft habe.

Dies liegt unter anderem daran, dass ich sehr lange gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden, da ich den Schreibstil insgesamt doch recht holprig fand, sodass ein flüssiges Lesen für mich leider nicht möglich war. Dazu war „Schwarzer See“ oftmals sehr vorhersehbar und ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich die Geschichte bereits in ähnlicher Form gelesen habe, was nie ein gutes Zeichen ist.

So habe ich mich immer wieder von Seite zu Seite gehangelt, ohne großartig Gefallen an der Geschicht gefunden zu haben. Da ich auch nach knapp 75% der Geschichte das Gefühl hatte, dass hier noch irgendwas Großes und Umwerfendes passiert, habe ich frustriert aufgegeben und das Buch abgebrochen. Manchmal soll es einfach nicht sein.

(Die Rechte am Buchcover liegen beim Verlag)