Rezension

Kylie Scott – Perfect Mistake

Kurzbeschreibung
Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich… oder? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Auf „Perfect Mistake“ war ich ganz besonders gespannt, da ich nicht nur das Cover sehr ansehnlich finde, sondern auch die Kurzbeschreibung. Leider ist es jedoch so, dass mich das Buch letztendlich sehr enttäuscht hat, denn hierbei wollte für mich so vieles nicht zusammenpassen.

Das größte Problem ist dabei, dass in „Perfect Mistake“ einfach viel zu wenig passiert, denn die Geschichte ist nicht nur langatmig und wiederholt sich mehrfach, sondern bleibt auch sehr häufig auf einem Punkt stehen, ohne sich zu enwickeln. Zwischen den Figuren herrscht ein ewiges Hin und Her, was weder spannend, noch besonders romantisch ist, sondern mich schlicht und ergreifend genervt hat.

Somit dauert es auch sehr lange, bis in der Geschichte überhaupt mal etwas Nennenswertes geschieht. Auch die Figuren sind für mich leider nicht das Gelbe vom Ei. Man muss zwar zugeben, dass man diese hier gut kennen lernt und sich Kylie Scott bei der Ausarbeitung einiges bei gedacht hat, allerdings empfand ich Die Figuren oft als unsympathisch und konnte auch ihr Handeln nicht immer nachempfinden, was es mir letztendlich schwer gemacht hat, sie auch nur ansatzweise ins Herz zu schließen.

Allgemein bin ich der Meinung, dass die Harmonie zwischen Adele und Pete überhaupt nicht stimmig ist, was ebenfalls mit ein Grund ist, weshalb ich das Buch letztendlich so enttäuschend fand. Stattdessen hat man sich hier an vielen Klischees bedient und eine Lovestory zusammengeschustert, wie man sie schon zu tausenden in dem Genre erlebt hat – ohne sich jedoch von anderen abzuheben.

Wunderschön ist dagegen das Cover, das mich bereits in den Verlagsvorschauen sehr angesprochen hat, da es sehr stimmig wirkt. Auch die Kurzbeschreibung klang zunächst sehr gut, sodass ich mich auf „Perfect Mistake“ gefreut habe. Schade, dass der Inhalt letztendlich nicht mithalten konnte.

Kurz gesagt: „Perfect Mistake“ hätte an sich eine schöne Geschichte werden können, allerdings ist das Buch leider voller Klischees, langatmigen Momenten und unsympathischen Figuren, sodass ich hier leider keine schönen Lesestunden hatte. Somit kann ich keine Empfehlung aussprechen.

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