Ich habe abgebrochen... · Rezension

[Ich habe abgebrochen…] Jacqueline Sheehan – Das namenlose Mädchen

„Das namenlose Mädchen“ hat nicht nur aufgrund des Covers direkt mein Interesse geweckt, sondern auch wegen der Kurzbeschreibung, die mich direkt angesprochen hat. Meine Erwartungen waren somit nicht gerade niedrig, allerdings wurde ich hierbei bitterlich enttäuscht, sodass ich das Buch leider nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Dies liegt größtenteils an dem Schreibstil, denn der konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Dialoge wirken flach, es gibt viel zu viele Wiederholungen und auch sonst zieht sich die Geschichte leider wie Kaugummi, sodass für mich keinerlei Spannung aufkommen wollte. Auch die Figuren wirkten stets blass und unnahbar, sodass ich mich nicht darauf einlassen konnte.

Dabei hatte die Geschichte eigentlich alles, um richtig gut zu werden: Maine ist als Ort sehr gut gewählt, da es für mich auch schon immer bei Stephen King funktioniert hat. Dazu hat man mit dem Mädchen, den Leichen, sowie die Suche nach der Mutter eine gute Thematik geschaffen, doch leider wollte der Funke nicht überspringen, da für mich niemals wirklich Spannung aufkam und ich mich auch mit den Figuren nicht anfreunden konnte.

Das ist zwar schade, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

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