Rezension

[Kurzrezension] Janne Schmidt – Über uns der Sternenhimmel

Kurzbeschreibung
Die 19-Jährige Leah ist alles andere als eine Draufgängerin. Zumindest bis zu dem Tag, an dem plötzlich Henry in ihr Leben stolpert und Verkettungen unglücklicher Ereignisse dazu führen, dass sie ihre sicheren Komfortzonen immer weiter verlassen muss. Und mit ihm an ihrer Seite fühlt es sich plötzlich wahnsinnig gut an, all das zu tun, wovor sie sich so lange gefürchtet hat.

Aber auch Henry, der den Eindruck macht, als ob ihm nichts Angst machen könnte, verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Ein gut gehütetes, das immer mehr ans Licht dringt, je weiter er sie in sein Leben lässt… ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
„Über uns der Sternenhimmel“ klang nach einer interessanten und emotionalen Geschichte und auch das Cover konnte mich direkt begeistern, sodass ich mich hier auf schöne Lesestunden gefreut habe. Leider entpuppte sich das Buch jedoch als kompletter Flop, was ich sehr schade finde.

Grund dafür ist der doch sehr langatmige Schreibstil und die unsympathische Protagonistin. Die Geschichte liest sich zum Großteil leider sehr zäh, die Dialoge sind holprig und wirken oftmals unbedacht und viel zu flapsig und auch sonst hat mir hier mehrfach der berühmte rote Faden gefehlt. Auch die Figuren, allen voran Leah, konnten mich gar nicht überzeugen.

Leah ist einfach nur unsympathisch, nervig und egoistisch und hat so manches Mal dafür gesorgt, dass ich nur die Augen verdreht und das Buch vorzeitig beenden wollte. Sie weißt nicht, was Verantwortung bedeutet. Auf die Katze aufpassen, Blumen gießen? Bei ihr nicht möglich. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, wird alles nur ersetzt und verheimlicht.

Auch die sogenannte Liebesgeschichte zwischen ihr und Henry wollte bei mir nicht zünden. Die Autorin hat hierbei zwar versucht noch einiges zu retten, indem man hier noch eine gewisse Tiefe hineingebracht hat, allerdings konnte das Buch bei mir nicht punkten.

Somit ist „Über uns der Sternenhimmel“ für mich leider ein Buch zum Vergessen. Hätte ich es nicht gelesen, hätte ich definitiv nichts verpasst. Da ich „Der Leo Plan“ vor einigen Jahren von der Autorin allerdings gut fand, werde ich Janne Schmidt wohl nicht nicht ganz abschreiben.

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