Rezension

Jennifer E. Smith – Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

Kurzbeschreibung
Ab morgen wird Clare an der Ostküste studieren und Aidan auf ein College in Kalifornien gehen. Clare ist skeptisch, ob ihre Beziehung trotz der Entfernung zwischen ihnen bestehen kann. Dennoch lässt sie sich darauf ein, gemeinsam mit Aidan all die Orte aufzusuchen, die für ihre Liebe eine Rolle gespielt haben. Können zwölf Stunden Clares Entschluss beeinflussen? Im Morgengrauen ist der Moment der Wahrheit gekommen: Ist es eine Trennung auf Zeit oder ein Abschied für immer? ~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung – WERBUNG)

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ von Jennifer E. Smith sehr geliebt habe, war ich schon sehr auf ihr neuestes Werk „Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ sehr gespannt, denn die Geschichte klang einfach zu gut. Meine Erwartungen waren riesig und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Jennifer E. Smith hat einen sehr schönen, flüssigen und angenehmen Schreibstil, der mich von der ersten Seite an begeistert hat. Sie beschreibt die Charaktere, deren Gefühle und Gedanken sehr ausführlich und authentisch, sodass mir Clare und Aidan auf Anhieb sympathisch waren und ich sie sehr gerne in ihrer letzten Nacht, bevor sie auf unterschiedliches Colleges gehen, begleitet habe. Dazu finde ich es sehr schön, dass die Dialoge alles andere als oberflächlich, sondern sehr interessant und intelligent sind.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Aidan und Clare haben gerade den Highschool Abschluss in der Tasche und brechen morgen in ein neues Leben auf, denn dann beginnt für sie die Zeit auf dem College. Obwohl die beiden bereits zwei Jahren zusammen sind, haben sie sich für unterschiedliche Colleges entschieden und studieren zukünftig tausende Meilen voneinander entfernt, was für sie zur Zerreißprobe wird, denn letztendlich müssen sie sich entscheiden, ob sie weiterhin zusammenbleiben möchten oder sich trennen, um komplett neue Erfahrungen sammeln zu können.

Ihren letzten Abend verbringen Aidan und Clare hauptsächlich allein, aber auch mit ihren besten Freunden, von denen sie sich ebenfalls verabschieden müssen. An diesem Abend besuchen die beiden noch einmal ihre wichtigsten Orte, kommen sich ein letztes Mal näher, durchleben viele Emotionen und entscheiden letztendlich, wie es mit ihnen weitergehen wird.

Obwohl die Geschichte gerade einmal einen Zeitraum von zwölf Stunden enthält, ist sie sehr intensiv und mit authentischen Figuren bestückt, die sich in einer unschönen Lage befinden und über ein gemeinsames Leben entscheiden müssen. Die Problematik ist dabei mitten aus dem Leben, sehr emotional, aber auch gleichzeitig wahnsinnig unterhaltsam, da besonders Scotty, Aidans bester Freund, immer aus der Reihe tanzt und für einige skurrile Momente sorgt.

Das Cover ist hübsch anzusehen und passt perfekt zur Geschichte, aber auch zum Titel. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ ist eine emotionale, unterhaltsame und nachdenklich stimmende Geschichte mit authentischen Figuren und einem großartigen Schreibstil, sodass ich die Geschichte rund um Aidan und Clare sehr gerne gelesen habe. Für alle Fans von Jennifer E. Smith, Jennifer L. Armentrout und Colleen Hoover bestens geeignet.

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4 Kommentare zu „Jennifer E. Smith – Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

  1. Hey Brina,
    Danke fürs neugierig machen! Ich mochte bisher alle Bücher von Jennifer E. Smith, die ich gelesen habe und auch dieses Buch interessiert mich. Und gerade, weil du schreibst, dass das Buch auch ein bisschen nachdenklich macht, bin ich noch neugieriger, denn genau das mag ich in letzter Zeit sehr, wenn mich ein Buch auch zum nachdenken anregt.
    Hab noch einen schönen Abend
    LG
    Yvonne

  2. Hallo Yvonne,

    ich kann es wirklich nur empfehlen. Es liest sich so toll, so unterhaltsam und dennoch hab ich an zwei bis drei Stellen das ein oder andere Tränchen verdrückt. Es lohnt sich sehr. 🙂

    Hab einen schönen Abend!

  3. Hey Brina,
    deine Rezension ist wirklich gut. Und das Buch klingt total toll, vor allem der Aspekt, dass es zum Nachdenken anregt. Ich finde es echt gut, wenn man sich beim Beenden später noch Gedanken über ein Buch macht.
    Liebe Grüße
    Regina

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