Rezension

Francoise Hauser – Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen

Kurzbeschreibung
Kuriose Geschichten und unterhaltsame Hintergründe über das Land der aufgehenden Sonne.
Die Ostasienwissenschaftlerin und Journalistin Françoise Hauser hat in ihrem kleinen »Reiseführer für die Hosentasche« hunderte von ebenso nützlichen wie überraschenden Fakten und typisch japanischen Eigenheiten gesammelt:
Wo können Katzen zu Stationsvorstehern ernannt werden? Wo sonst auf der Welt unterhalten Mafia-Organisationen offizielle Niederlassungen, die sogar im Telefonbuch zu finden sind? Wo bekommt der Stand der Kirschblüte mehr Sendezeit in den Nachrichten als das internationale Geschehen? Und wo bekommen erwachsene Männer Taschengeld?
Fragen, die uns Japan und die Japaner, Land und Leute näher bringen. Für alle Japan-Reisenden und -Fans: das kleinste Buch über das Land mit den meisten Göttern.
~ Quelle (Cover & Kurzbeschreibung)

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Japan, interessiere mich für die Kultur und versuche nach und nach die Sprache zu erlernen. Um noch mehr über das Land der aufgehenden Sonne zu erfahren, habe ich mich auf die Suche nach besonderen Büchern über das Land begeben und bin dabei auf „Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen“ gestoßen.

Francoise Hauser arbeitet als freie Journalistin und hat zudem Ostasienwissenschaften studiert, sodass man ihr anmerkt, dass ihr das Thema Japan, bzw. Asien im Allgemeinen am Herzen liegt. Auf sehr unterhaltsame Art und Weise und mit einem fluffigen Schreibstil werden hier interessante und teilweise skurrile Fakten über Japan zusammengefasst, die alles andere als trocken dargestellt werden, sondern mich auch zum Lachen gebracht haben.

In „Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen“ wird nicht nur auf die Essgewohnheiten oder die Höflichkeit der Japaner eingegangen, sondern auch auf die Mafia, auf angebliche Monster und Geister und dem Eheleben in Japan. Wusstet ihr z.B., dass eine japanische Ehefrau in der Regel durchschnittlich heimlich bis zu 30.000 EUR in ihrem Leben anspart und der Mann meistens davon nichts weiß?

Interessant sind zudem auch die Themen Religion, Ess- und Trinkgewohnheiten der Japaner, wie man am besten im Land von A nach B kommt und ganz besonders angetan haben es mir die Orte, an denen angeblich Monster und Geister leben sollen. Die Hintergrundgeschichten werden dazu lebhaft und spannend erzählt, gleichzeitig ist aber auch spürbar, dass die Autorin diese Kapitel mit einem Augenzwinkern geschrieben hat, was das Buch umso sympathischer macht.

Obwohl das Cover auf dem ersten Blick recht schlicht erscheint, merkt man doch, wie viele kleine Details hierbei enthalten sind. Neben Tempeln gibt es hier auch Sushi, Tee, Sumo-Kämpfer, und diverse andere Details zu entdecken. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Wer sich für Japan interessiert und mal einen weitaus vielseitigeren Blick über das Land als nur über Kultur, Religion und Essgewohnheiten der Japaner erfahren möchte, der ist bei „Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen“ bestens aufgehoben. Ich bin begeistert und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

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2 Kommentare zu „Francoise Hauser – Japan für die Hosentasche: Was Reiseführer verschweigen

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