Rezension

Liv Jansen – Oma wird erwachsen

Kurzbeschreibung
Häkelkreis, Kirchenchor, Kaffeekränzchen mit den Nachbarinnen, dann noch die Tiere versorgen – Oma Edith ist ausgebrannt! Enkelin Isabell eilt ihr gemeinsam mit ihrem besten Freund, Kosmetiker Kalle, zur Hilfe. Oma muss dringend lernen, auch mal Nein zu sagen! Bald schmeißen Isabell und Kalle nicht nur im Alleingang den idyllischen Resthof an der Ostsee sondern entwickeln auch eine höchst lukrative Antistress-Therapie für überarbeitete Großstädter. Der kleine Ort lebt richtig auf – doch ein hinterhältiger Grundstücksmakler versucht mit allen fiesen Tricks, sich Omas Hof unter den Nagel zu reißen… ~ Quelle

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Meine Meinung
Da „Oma wird erwachsen“ nach einer tollen Geschichte klang und mich sehr an die Bücher von Dora Heldt erinnert hat, wurde ich direkt neugierig und wollte dem Buch eine Chance geben. Hier habe ich mir eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Liv Jansen besitzt einen flotten und humorvollen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, sodass ich viel zu schnell durch das Buch geflogen bin. Mit der Ostsee wurde genau das richtige Setting ausgesucht und auch die Figuren sind allesamt ausführlich ausgearbeitet, sodass man diese gut kennenlernt und sich auch in sie hineinversetzen kann.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Isabells Oma Edith ist die gute Seele in dem kleinen Dorf Seestein, denn sie ist immer für alle da, hat jede Menge Verpflichtungen und hilft, wo es nur geht. Als Oma irgendwann einfach nicht mehr kann, wird schnell klar, dass die betagte Frau einfach nicht „Nein“ sagen kann und ihr eigenes Glück immer mehr vernachlässigt. Für Isabella und ihrem besten Freund Kalle ist klar, dass sich das dringend ändern muss und somit übernehmen sie Oma Ediths Aufgaben, allerdings wird ihnen erst viel zu spät bewusst, was ihre Oma tatsächlich leistet. Gleichzeitig werden ihnen auch jede Menge Steine in den Weg gelegt, die das kleine Dorf im schlimmsten Fall für immer verändern könnten…

Auch wenn bei dieser Geschichte oftmals sehr vorhersehbare Dinge geschehen, lebt „Oma wird erwachsen“ hauptsächlich von den Figuren, die mal sehr liebenswert, mal sehr skurril sind. Gleichzeitig überzeigt das Buch auch mit jeder Menge Wortwitz und tollen Dialogen, die zwar manchmal vielleicht ein wenig zu überspitzt sind, aber dennoch unterhalten können.

Das Cover ist schön sommerlich und versprüht direkt ein Urlaubsgefühl, sodass ich dieses insgesamt sehr gelungen finde. Auch die Kurzbeschreibung liest sich gut und hat mich direkt angesprochen und somit habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben.

Kurz gesagt: „Oma wird erwachsen“ ist eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte, die mit einem tollen Setting und interessanten Figuren glänzen kann. Ich hatte somit meinen Spaß mit der Geschichte und kann das Buch dementsprechend nur empfehlen.

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