Rezension

Cathrin Moeller – Mordsacker


Kurzbeschreibung
Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr… ~ Quelle
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Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Wolfgang muss weg!“ von der Autorin gelesen habe und mir das Buch doch ganz gut gefallen hat, wollte ich auch ihrem neuesten Werk „Mordsacker“ unbedingt eine Chance geben und ich muss sagen, dass ich trotz kleinerer Schwächen nicht enttäuscht wurde.

Das Buch wurde im Vorfeld als „sehr humorvoll“ bezeichnet. Humor ist ja bekanntlich Geschmacksache und wird sicherlich viele Leser zum Schmunzeln bringen, bei mir war dies jedoch leider nicht der Fall. Es gibt zwar sicherlich hier und da den ein oder anderen Moment, bei dem meine Mundwinkel auch gezuckt haben, allerdings war es insgesamt dann doch nicht mein Humor, sondern viel zu gewollt. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte einen wirklich angenehmen Schreibstil besitzt. Es gibt zwar stellenweise dann doch die viel zu überspitzten Momente, allerdings muss man bei diesem Genre auch stets damit rechnen, sodass ich da gut drüber hinwegschauen kann. Die Dialoge sind dagegen sehr gelungen und unterhaltsam, gleiches gilt für die Figuren selbst, die gut ausgearbeitet wurden.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Klara, die aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes fortan in Mordsacker leben muss und sich dort zu Tode langweilt. Als jedoch der Bauer Schlönkamp tot in einer Grube gefunden wird und Klaras Mann, der neue Dorfpolizist, durch Krankheit verhindert ist, übernimmt sie kurzerhand seinen Job und möchte in der Sache Schlönkamp ermitteln. Hierbei tritt sie nicht nur in so manches Fettnäpfchen, sondern begibt sich auch gleichzeitig immer wieder selbst in Gefahr.

Wer hier einen knallharten Krimi erwartet, der wird sicherlich enttäuscht sein, denn bei „Mordsacker“ handelt es sich vielmehr um eine Krimikomödie. Diese besitzt zwar nicht allzu viel Spannung und ist auch das ein oder andere Mal sehr vorhersehbar, allerdings konnte mich die Geschichte dennoch auf weiten Strecken unterhalten.

Das Cover besticht nicht nur mit tollen Farben, sondern passt auch hervorragend zur Thematik und zum Genre, sodass es hier absolut nichts auszusetzen gibt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und somit habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben.

Kurz gesagt: „Mordsacker“ ist eine unterhaltsame Krimi-Komödie, die mit einem interessanten Schreibstil und vielseitigen Figuren bestückt ist. Der Humor ist zwar nicht immer ganz meins, allerdings ist dies wie immer Geschmacksache. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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Ein Kommentar zu „Cathrin Moeller – Mordsacker

Meinung? Immer her damit. :)

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