Rezension

[Kurzrezension] Nicola Moriarty – Der letzte Verrat


Kurzbeschreibung
Jedes Geheimnis haben sie geteilt – den ersten Kuss, das erste Mal, die erste große Enttäuschung –, aber die einst vier besten Freundinnen haben sich aus den Augen verloren. Ein paar gemeinsame Tage in einem Strandhaus an Australiens Ostküste sollen Abhilfe schaffen. Bereits am ersten Abend erkennen Eden, Joni, Trina und Deb jedoch, dass sie nicht mehr viel voneinander wissen, darum soll jede in einem anonymisierten Brief ihre geheimsten Wünsche, Ängste und Obsessionen offenbaren. Doch es taucht ein fünfter Brief auf, der sich mit hasserfüllten Drohungen gegen eine von ihnen wendet. Plötzlich ist jedes Vertrauen verloren, stattdessen herrschen Angst und Zwietracht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Da ich bereits einige gute Bewertungen zu „Der letzte Verrat“ gelesen habe, wurde ich direkt neugierig und habe dem Buch gerne eine Chance gegeben. Hier hatte ich die Erwartung, dass mich eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren und jeder Menge Wendungen erwartet. Dies habe ich auch zum Teil bekommen, allerdings war ich am Ende doch ein wenig enttäuscht.

Dabei kann man der Autorin im Grunde genommen gar nicht mal viel vorwerfen. Die Geschichte liest sich angenehm leicht und flüssig, sodass man das Buch an einem Nachmittag ausgelesen hat. Problem war jedoch, dass ich immer wieder auf einen großen Knall gewartet habe, der mich überrascht, schockiert oder berührt hätte, doch der wollte für mich einfach nicht eintreten.

Ich fand es zwar interessant, wie die vier Freundinnen Eden, Joni, Trina und Deb sich wieder annähern wollen, nachdem sie merken, dass sie sich nicht mehr allzu viel zu sagen haben und die Interessen mittlerweile meilenweit auseinandergehen, allerdings wollte der Funke nie so ganz übergehen, wie ich es mir zuvor erwünscht habe. Die Idee mit den Briefen ist zwar auch interessant, allerdings wurde das Potential nicht gänzlich erschöpft, sodass hier noch deutlich Luft nach oben war.

Das Cover gefällt mir dagegen richtig gut, da dieses nicht nur tolle und ausdrucksstarke Farben besitzt, sondern auch bestens zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls angesprochen und mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: Obwohl „Der letzte Verrat“ an sich nicht schlecht ist und viele interessante Ideen mit sich bringt, wollte der Funke nie so ganz überspringen, sodass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht bin und das Buch mehr oder weniger leicht frustriert beendet habe. Wer jedoch gerne Bücher über Frauenfreundschaften liest, sollte der Geschichte eine Chance geben.

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Ein Kommentar zu „[Kurzrezension] Nicola Moriarty – Der letzte Verrat

Meinung? Immer her damit. :)

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