Rezension

Christin Burger – Paul und Konopke

Kurzbeschreibung
Paul, der schnellste Kanarienvogel der Welt, fühlt sich unter den zahlreichen Waldbewohnern alleine, weil er nicht wie die anderen ist. Seine Ängste vor dem Alleinsein überspielt Paul mit heftiger Angeberei, mit der er sich auch keine Freunde macht. Eines Tages werden jedoch alle Tiere im Wald von der bösen Rattenhexe Xilvia zu Stein verwandelt, weil jemand ihren Schatz gestohlen hat: Ihre Liebe, die sie zu einem Stein verwandelt hat. Paul kann ihrem Zauberstrahl entkommen, weil er so schnell ist. Und noch jemand entgeht dem bösen Zauber: Der Brummbär Konopke. Denn Brummbären haben so viel Liebe in sich, sie können nie zu Stein verwandelt werden. Wird es den beiden gelingen, Xilvias Schatz zu finden und ihn ihr zurück zu bringen? Und wird Paul bei diesem Abenteuer endlich einen Freund finden und nicht mehr alleine sein? ~ Quelle

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Meine Meinung
Wenn es um Kinderbücher geht, bin ich meistens sehr kritisch, da ich immer erwarte, dass man in den Büchern eine gewisse Botschaft entdeckt, die man den Kindern auf den späteren Weg mitgeben kann, von daher war ich schon sehr auf „Paul und Konopke“ von Christin Burger gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich nicht nur leicht und flüssig, sondern ist auch extra groß geschrieben, sodass auch Kinder, die gerade selbst lesen lernen, hier keinerlei Probleme haben dürften. Die Geschichte ist altersgerecht geschrieben und thematisiert die Freundschaft zwischen dem Kanarienvogel Paul und dem Brummbären Konopke.

Dabei wird dem Leser auch direkt mitgegeben, dass man auch auf andere Menschen, bzw. Wesen zugehen muss und jeden so akzeptieren sollte, wie er ist. Während die Tiere im Momsawi Wald immer mindestens einen Freund haben, ist Paul, der aus seinem Käfig entflogen ist, auf sich alleine gestellt und wird von den anderen Tieren aufgrund seiner Angeberei gemieden. Dass Paul jedoch auch anders sein kann, zeigt sich hinterher, als er auf Konopke trifft und dabei auch oftmals über sich hinaus wächst.

Neben der doch recht süßen Geschichte, bei der die Freundschaft im Vordergrund steht, gibt es auch sehr schöne Illustrationen von „Nickel“ Nicole Bertram, die die Figuren bestens ins Bild gesetzt hat und der Geschichte mit vielen kleinen Details den letzten Schliff verpasst.

Auch die Covergestaltung ist mehr als gelungen und passt sich den Illustrationen im Buch an. Die Kurzbeschreibung ist in Ordnung, verrät aber meiner Meinung nach viel zu viel, sodass es im Laufe der Geschichte nur noch wenige Überraschungen gibt.

Kurz gesagt: „Paul und Konopke“ ist ein süßes Kinderbuch rund um das Thema Freundschaft, welches mich auch mit sehr detaillierten Illustrationen begeistern konnte. Eine tolle Geschichte zum Vorlesen, die ich nur empfehlen kann.

Ein Kommentar zu „Christin Burger – Paul und Konopke

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