Bücher allgemein

Meine fünf Lieblingsbücher von Stephen King


Aufmerksame Leser meines Blogs dürften bereits mitbekommen haben, dass ich ein riesengroßer Fan von Stephen King bin und jeder noch so kleinen Neuerscheinungen von ihm entgegenfiebere. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine Kurzgeschichte oder einen Roman handelt, Hauptsache ist doch, dass es mal wieder neue Geschichten vom „Meister des Horror“ sind.

Obwohl ich bereits sehr viele Bücher von ihm gelesen habe, gibt es dennoch die ein oder andere Geschichte, die mir deutlich besser als andere gefallen haben, sodass ich diese immer und immer wieder lesen könnte. Auffällig ist dabei, dass ich die Bücher aus seiner Zeit als Richard Bachman mit am besten finde, sodass diese ebenfalls in meiner Top 5 vorkommen.

Dolores (Original: Dolores Claiborne), erstmals erschienen 1992, Verfilmung im Jahr 1995
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.

„Dolores“ habe ich vor fast vier Jahren im Urlaub gelesen und war direkt hin und weg, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Hierbei mochte ich nicht nur den grandiosen Schreibstil, der ein reiner Monolog ist, sondern auch sämtliche Figuren und die Art und Weise, wie hier eine Lebensbeichte abgelegt wird. Die gleichnamige Verfilmung mit der wunderbaren Katie Bates habe ich zwar leider immer noch nicht gesehen, allerdings ist das Buch definitiv einen Kauf wert!

Menschenjagd (Original: The Running Man), erstmals erschienen 1982, Verfilmung im Jahr 1987
Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab…

„Menschenjagd“ wurde unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht und behandelt hierbei das Leben im Jahr 2025, in dem Benjamin in einer Gameshow vogelfrei und von den Menschen gejagt wird. Nur wenn er überlebt, erhält er eine Milliarde Dollar, die sein Leben für immer verändern können. Die Geschichte ist stellenweise nicht nur sehr brutal, sondern besitzt auch trotz allem eine gewisse Tiefe, da dabei auch die Gesellschaft kritisiert und vieles hinterfragt wird. Wer Dystopien mag, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

Joyland (Originaltitel: Joyland), erstmals erschienen 2013, Verfilmung in Planung
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.

„Joyland“ gehört mit zu seinen jüngsten Büchern und hat mich auf Anhieb begeistern könnten. Die Tatsache, dass die Geschichte im Jahr 1973 spielt und einen Freizeitpark thematisiert, hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. „Joyland“ hat auch gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich mich nach einigen Jahren Pause wieder vermehrt mit den Büchern von Stephen King beschäftigt habe.

Todesmarsch (Originaltitel: The Long Walk) erstmals erschienen 1972, Verfilmung in Planung
Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht…

„Todesmarsch“ ist eine weitere Dystopie, die Stephen King als Richard Bachman geschrieben hat. Hierbei geht es um einhundert Jugendliche, die sich auf einen sogenannten Todesmarsch aufmachen, bei dem am Ende nur einer überleben darf. Wer zu oft stehen bleibt oder nicht mehr die Geschwindigkeit mithalten kann, wird vom Militär erschossen. Die Geschichte lebt dabei hauptsächlich von den Gesprächen zwischen den Jugendlichen, die nicht nur die heutige Gesellschaft, sondern auch das Militär kritisieren, gleichzeitig lernt man auch in kürzester Zeit sehr viel über Freundschaft und Zusammenhalt kennen. Auch hier: Wer Dystopien mag, sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben.

ES (Originaltitel: It), erstmals erschienen 1986, Verfilmung im Jahr 1990 und 2017
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen

Ein Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: „ES“ habe ich vor einigen Jahren als Hörbuch gehört und ich war direkt Feuer und Flamme, sodass ich mir hinterher auch noch das Buch gekauft und dieses erneut gelesen habe. Die Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht, ist einfach ganz großes Kino und ich freue mich schon sehr auf das Remake, das in diesem Jahr erscheinen wird.

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14 Kommentare zu „Meine fünf Lieblingsbücher von Stephen King

  1. Mit „Menschenjagd“ und „Todesmarsch“ hast du zwei Bücher in deiner Liste, welche auch bei mir gaaaaanz oben stehen.
    Sehr empfehlen kann ich außerdem das Buch „Der Talisman“, welches King in Kooperation mit Peter Straub geschrieben hat. Es ist umwerfend!

    Liebe Grüße

    Micha

    1. Als Bachman war er einfach unschlagbar. Ganz grandiose Bücher. „Der Talismann“ habe ich noch hier stehen, aber leider noch nicht gelesen. Wird wohl endlich an der Zeit. 🙂

  2. Mir gefallen die unter seinem Pseudonym erschienenen Bücher irgendwie auch am besten. Sollte ich eine Favoriten-Liste der Bücher, die ich von ihm gelesen habe, erstellen, wäre wohl „Amok“ ganz oben und „Der dunkle Turm“ – leider – ganz unten. 🙂

    1. Ich habe die komplette Turm-Reihe hier, aber ich konnte mich noch nicht überwinden. Mein Herzmensch hat sie gelesen und meinte, dass sie toll wäre, aber ich befürchte, es ist nichts für mich. Aber den Film lasse ich mir dennoch nicht entgehen. 🙂

  3. Hallo.

    Ich habe in meiner Kindheit einige King Bücher gelesen. Vor allem Das Feuerkind hat es mir ganz extrem angetan. Ich habe es ständig gelesen, aber seitdem ich Kinder habe, kann ich sowas nicht mehr lesen … hmm. Aber momentan merke ich, ich brauche dringend ein anderes Genre. ich langweile mich extrem beim Lesen weil sich einfach alles wiederholt o.O

    LG Diana

  4. Ein toller Beitrag, ich lese gerade ES von ihm und obwohl ich erst am Anfang bin, bin ich schon unglaublich fasziniert von der Geschichte und ja auch von der Stimmung in die einen das Buch versetzt! Vorher habe ich nur Carrie von ihm gelesen aber fand dieses nicht sooo toll… Bin aber gespannt auf ES und danach möchte ich unbedingt auch noch Shining lesen.

    Wünsche dir eine tolle Woche!

  5. Huhu!
    Schöne Liste! Und besonders freut es mich, dass da auch Todesmarsch dabei steht, eins meiner Lieblingsbücher von ihm. Auch ES oder „In einer kleinen Stadt“ fand ich unfassbar gut. Und den dunklen Turm. Ich hab gelesen, dass du die Reihe daheim hast – gib ihr eine Chance! Es ist fantastisch, ganz wirklich. ♥

  6. Eine schöne Auswahl, insbesondere Todesmarsch. Eine so simple Idee und so packend geschrieben!
    Selbstverständlich ist eine solche Auflistung rein subjektiv, in meiner persönlichen Top5 darf „Atlantis“ aber auf keinen Fall fehlen. 🙂

  7. Super Liste! 🙂
    Menschenjagd & Joyland haben mir ebenfalls recht gefallen. 😀
    Ich kann auch die Bücher Sie, Der Talisman, Brennen muss Salem & Das Bild empfehlen. 🙂

Meinung? Immer her damit. :)

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