Rezension

Anne Applegate – Akademie der Dämmerung


Kurzbeschreibung
Nach einem Streit mit ihrer besten Freundin kommt Camden ein Neuanfang auf der Lethe-Akademie gerade recht. Das altehrwürdige Internat zieht sie gleich in seinen Bann – doch die makellose Oberfläche verbirgt mehr, als das Auge sehen kann. Jeder scheint ein Geheimnis zu haben. Als eine von Camdens Freundinnen auf rätselhafte Weise verschwindet, scheint das niemanden zu beunruhigen. Camden wird plötzlich von seltsamen Erinnerungen geplagt und spürt, dass sich etwas Gefährliches zusammenbraut. Was geht hier nur vor sich? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Akademie der Dämmerung“ stand meiner Meinung nach schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal, sodass ich es endlich daraus befreien wollte. Da ich Internatsgeschichten eigentlich ganz gerne mag und diese ganz interessant fand, habe ich mir hier eine spannende Geschichte erhofft, die ich jedoch leider nicht erhalten habe.

Ich möchte hier nicht sagen, dass der Schreibstil nicht gelungen ist, denn tolle Ansätze sind definitiv vorhanden, das Problem ist jedoch, dass in „Akademie der Dämmerung“ streckenweise absolut nichts passiert, sodass sich die Geschichte stellenweise wie Kaugummi zieht. Die Grundidee ist an sich in Ordnung und ich fand es auch in Ordnung, wie Camden in der Geschichte aufgebaut wurde, allerdings war sie für mich keine große Sympathieträgerin, sodass ich stellenweise eher von ihr genervt war und mich nur selten in sie hineinversetzen konnte.

Camden hat sich nach einem Streit mit ihrer besten Freundin vollkommen zurückgezogen und wechselt nach dem Sommer auf die weit entfernte Lethe-Akademie, wo sie noch einmal komplett von vorne anfangen und neue Freude kennenlernen möchte. Dabei fällt auch schnell auf, dass die Akademie anders zu sein scheint, als man auf dem ersten Blick erahnen könnte, denn nicht nur die Schule an sich wirkt sehr geheimnisvoll, sondern auch die Schüler, denn oftmals hat man hierbei das Gefühl, als hätte jeder seine ganz eigenen Geheimnisse, die allerdings mal mehr, mal weniger interessant sind. Als Camden jedoch plötzlich Erinnerungen ereilen, von denen sie zunächst gar nichts wusste, merkt auch sie, dass die Schule alles andere als harmlos ist…

Hätte man hier die vielen Geheimnisse weiter ausgebaut und mehr Tiefe gegeben, hätte ich hier sicherlich das ein oder andere Auge zudrücken können. Problem ist jedoch, dass die Geschichte leider weitestgehend oberflächlich ist, sodass ich mich weder in die Geschichte und die Figuren hineinversetzen, noch in irgendeiner Form mitfiebern konnte. Es ist wirklich traurig, wie viel Potential hier nicht genutzt wurde.

Das Cover finde ich dagegen ganz hübsch und passt auch ganz gut zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls gut gefallen, sodass ich mir hier eine gute Geschichte erhofft habe. Schade, dass es dann letztendlich doch nicht so der Fall war.

Kurz gesagt: „Akademie der Dämmerung“ hätte ich sehr gerne gemocht, allerdings war dies leider nicht möglich, da hier alles nur sehr oberflächlich thematisiert wurde, keine Spannung aufkam und den Charakteren die nötige Tiefe fehlt. Sehr schade, aber manchmal soll es einfach nicht sein.

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Ein Kommentar zu „Anne Applegate – Akademie der Dämmerung

Meinung? Immer her damit. :)

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