Rezension

[Kurzrezension] Kanae Minato – Geständnisse


Kurzbeschreibung
Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt. ~ Quelle
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Meine Meinung
Da ich immer wieder auf der Suche nach packenden Thrillern bin, bin ich zufällig auch auf „Geständnisse“ von Kanae Minato gestoßen und habe dem Buch aufgrund der interessanten Kurzbeschreibung gerne eine Chance gegeben. Hier habe ich mir eine spannende und verstörende Geschichte erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Da die Geschichte aus gleich mehreren Perspektiven erzählt wird, bekommt man hier einen sehr guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der Figuren, bekommt aber auch ein Gespür dafür, in welche Richtung die Geschichte schlagen könnte. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, die Dialoge, aber auch die Monologe lesen sich spannend, teilweise sehr emotional und manchmal auch komplett emotionslos, sodass man hier doch sehr viele Emotionen und Eindrücke erhält.

In „Geständnisse“ geht es um die vierjährige Tochter von der Lehrerin Moriguchi, die in der Schule im Schwimmbecken hilflos ertrinkt. Da jedoch nicht alle an die Theorie glauben, dass das Kind einfach so ertrunken ist, kommen immer mehr erschütternde Wahrheiten ans Tageslicht, die ohne Strafe und Rache nicht davon kommen und man somit nicht nur ein Wechselbad der Gefühle erlebt, sondern auch oftmals erschreckende Momente, die aufzeigen, was Rache und Trauer doch bewirken können.

Das Cover ist schlicht, aber passend und schön zugleich. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich „Geständnisse“ gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Geständnisse“ ist eine packende und teilweise verstörende Geschichte, die mich beeindrucken, schockieren und gleichzeitig unterhalten konnte, sodass ich diesen Psychrothriller nur empfehlen kann.

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2 Kommentare zu „[Kurzrezension] Kanae Minato – Geständnisse

  1. Huhu !
    Ich hab das Buch auch erst vor kurzem gelesen und ich fand es sooo gut! Es war so brutal und so schön böse. Und endlich mal was komplett Neues und nichts, bei dem man denkt: „das habe ich auch schon mal bei Autor XY“ gelesen.
    War ja anfangs skeptisch, ob eine japanische Autorin und ich zusammen können, aber ich war total von den Socken.

    Alles Liebe, Nelly

Meinung? Immer her damit. :)

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