Rezension

Chris Cleave – Die Liebe in diesen Zeiten


Kurzbeschreibung

Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen…
Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?
~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits vor einigen Jahren „Gold“ von Chris Cleave gelesen habe und mir das Buch gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, wie ich sein neuestes Werk „Die Liebe in diesen Zeiten“ finden werde. Hier habe ich mir eine tragische Liebesgeschichte erhofft, die ich auch zum Großteil erhalten habe. Dennoch hat mir bei diesem Werk insgesamt etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein.

Chris Cleave besitzt auch hier einen angenehmen, leicht zu lesenden Schreibstil, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Mischung aus Drama und Melancholie hat mir hier sehr gut gefallen und auch die Figuren wurden soweit beschrieben, dass ich man sie gut kennen lernt. Auch das Thema „zweiter Weltkrieg“ wurde gut in die Geschichte eingebaut, sodass man hier persönliche Schicksale in der schlimmen Zeit kennen lernt.

Hierbei geht es um Mary, die es in ihrem Leben eigentlich gut getroffen hat und aus gutem Hause stammt. Da sie zu Beginn des zweiten Weltkriegs allerdings auch helfen möchte, wird sie als Hilfslehrerin eingeteilt. Was sie dabei jedoch nicht ahnt, ist, dass sie dabei auf Tom trifft, der ihr Leben verändern wird. Noch mehr verändert sich ihr Leben allerdings durch Alistair, einem Freund von Tom, der Gefühle in ihr weckt, die sie vorher selbst nicht gekannt hat. Da dieser allerdings nur auf Heimaturlaub ist und bald wieder in den Krieg ziehen muss, werden die beiden schnell wieder getrennt, sodass ihnen nur Briefe bleiben, was jedoch schwieriger als gedacht ist, denn der Krieg zeigt sich als immer gnadenloser und nimmt auch auf persönliche Schicksale keine Rücksicht.

An sich ist die Geschichte wirklich interessant und ich finde es gut, dass man hier auch mal England beim zweiten Weltkrieg hervorgehoben hat, sodass man hier auch mehr über die schlimme Zeit des Krieges in Großbritannien erfährt. Dabei hat sich der Autor sehr an die geschichtlichen Fakten gehalten, mir diese allerdings etwas zu ausführlich beschrieben, sodass dies häufiger von der eigentlichen Geschichte zwischen Mary und Alistair abgelenkt hat. Dennoch fand ich die Schilderungen insgesamt sehr gut, wenn auch manchmal sehr verstörend und zu intensiv.

Das Cover gefällt mir sehr gut, denn es passt hervorragend zur Thematik und zeigt auf, wie sehr Zerstörung und Schönheit beieinander liegen können. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Die Liebe in diesen Zeiten“ ist insgesamt eine interessante Geschichte mit vielseitigen Figuren, sodass ich die Geschichte erschreckend und nett zugleich fand. Leider hat mir allerdings insgesamt auch das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein, sodass das Buch für mich leider nur als „nett“ in Erinnerung bleiben wird.

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Ein Kommentar zu „Chris Cleave – Die Liebe in diesen Zeiten

Meinung? Immer her damit. :)

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