Rezension

Kiara London – Kiss Online


Kurzbeschreibung
Einen ihrer besten Freunde küssen? Ein No-Go für Juniper! Schließlich haben sie, Jasper und Lenny einen supererfolgreichen Video-Blog. Gefühle stören da nur. Doch ihre Fans sind anderer Meinung und fordern Juniper heraus, Jasper vor laufender Kamera zu küssen. KISS CAM wird ein Riesenerfolg – und Juniper hat auf einmal Schmetterlinge im Bauch. Was, wenn ein Kuss doch nicht nur ein Kuss ist…? ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich bei „Kiss Online“ von Anfang an etwas skeptisch war, da ich nicht unbedingt ein großer Fan von Vlogs bin, da ich mich bei der Art von Selbstdarstellung oftmals fremdschäme. Dementsprechend niedrig waren hierbei auch meine Erwartungen und das war auch gut so, denn leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

Der Schreibstil ist an sich ganz nett und sorgt dafür, dass sich die Geschichte leicht und flüssig lesen lässt. Die Dialoge sind mir zwar grundsätzlich zu aufgesetzt und auch die Figuren konnte mich nicht gänzlich überzeugen, allerdings kann man der Autorin nicht vorwerfen, sich keine Mühe gegeben zu haben. Vielmehr führt sie den Leser sehr gut an das Thema Vlogging heran, erklärt genau, was es damit auf sich hat und auch welche Möglichkeiten man dadurch erhalten kann. Problem ist jedoch, dass mir das alles viel zu gewollt und aufgesetzt war und ich somit mit dem Thema nicht warm wurde.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Juniper, Lenny und Jasper betreiben seit einiger Zeit einen gut laufenden Vlog, bei denen sie sich gegenseitig und ihren Mitschülern Streiche spielen, dazu gibt es einmal pro Woche ein Video, bei dem ihre Fans ihnen live Fragen und Aufgaben stellen dürfen. Da viele ihrer Fans Juniper gerne mit einem der Jungs zusammen sehen möchten, fordern sie Juniper und Jasper auf, sich zu küssen. Für Juniper ist dies zunächst nicht die beste Idee, allerdings lässt sie sich letztendlich doch darauf ein und schon ist die sogenannte „Kiss Cam“ auf ihrem Vlog geboren. Dass dabei auch Gefühle in den Vordergrund rücken können, wurde vorher nicht bedacht…

Ich hätte die Geschichte trotz Skepsis wirklich gern gemocht, da mir hier viele Ideen an sich gut gefallen haben. Problem ist jedoch die Umsetzung, denn diese war mir oftmals viel zu oberflächlich, sodass ich mich weder großartig in die Figuren hineinversetzen, noch den großen Hype um ihren Vlog verstehen konnte. Vielleicht bin ich auch einfach schon zu alt für die Geschichte.

Das Cover ist dagegen hübsch anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte, sodass es da nichts zu bemängeln gibt. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die sich interessant liest, sodass ich „Kiss Online“ trotz einiger Skepsis eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: Wer auf Vlogs steht und dabei auch kein Problem mit überdimensionaler Selbstdarstellung hat, der wird mit „Kiss Online“ sicherlich seinen Spaß haben. Wer jedoch allgemein skeptisch bei der Thematik ist, der sollte eher nicht zu den Buch greifen. Ich bin für meinen Teil enttäuscht und kann von daher keine Leseempfehlung aussprechen.

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Meinung? Immer her damit. :)

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